1. #1
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    [RPG] Synola’s Haus Nr. 12

    Jetzt, wo das Dach fertig ist, fühlt sie sich erst so richtig wohl in ihrem Haus. Nun kann sie auch damit anfangen, den Garten herzurichten für den Sommer, sie freut sich schon darauf und hofft, das sie auf dem Markt einige schöne Blumen einkaufen kann.

    Vielleicht schafft sie es heute noch, die Schule zu besichtigen um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

    Zunächst wird sie sich jedoch eine Mahlzeit zubereiten, seit dem Mittag hat sie nichts mehr gegessen. Schonmal ein paar Holzscheite nachgelegt damit das Feuerchen beginnt zu lodern.

    Sie geht noch einmal durch die Räume ihres Häuschens, es gefällt ihr ausgesprochen gut, besonders die Küche sieht urgemütlich aus.

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  2. #2
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  3. #3
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    Nach dem essen begibt sie sich auf den Dachboden um die Kisten mit den mitgebrachten Büchern etwas zu sortieren.

    Damit kann sie schon etliche Regale füllen, demnächst wird sie noch eine Liste erstellen, um ihren Bestand weiter aufzufüllen.

    "Einen kleinen Abendspaziergang könnte ich noch unternehmen, etwas frische Luft wird mir guttun vor dem schlafen" denkt sie sich, holt ihren wollenen Umhang und geht hinaus.
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  4. #4
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    Nun ist sie doch sehr müde geworden von dem vielen Umherlaufen. Schnell sucht sie ein frisches Nachthemd, und zieht sich aus. Setzt noch den Kessel mit Wasser auf, ein heißer Tee wird ihr guttun.
    Später, als sie schon im Bett liegt, hört sie plötzlich ein leises Kratzen und einen leisen kläglichen Ton.
    Sie steht wieder auf, die Dielen knarren unter ihren nackten Füßen - das Geräusch kommt von der Tür. Sie lünkert durch das Fenster aber niemand ist zu sehen. Sie beschließt, die Tür vorsichtig zu öffnen - eine kleine grau-getigerte Katze springt durch den Spalt herein, direkt vor ihre Füße.
    "Oje, wo kommst du denn so plötzlich her" flüstert sie. Sie liebt Katzen, schon seit ihrer Kindheit, da hat sie schon herrenlose Tiere angeschleppt, sehr zum Leidwesen ihrer Eltern.
    Sie erkennt, das es ein kleiner Kater ist. Schnell schaut sie in ihre Vorratskammer, holt den Grieß in die Küche und bereitet einen Grießbrei für den kleinen Kerl.
    Der schleckt in Nullkommanix das Schüsselchen leer und macht es sich dann auf ihrer Küchenbank bequem, putzt sich und schnurrt laut dabei.
    Nun, jetzt aber Gute Nacht, sie streichelt nochmal sein seidiges Fell und huscht dann schnell in ihr Bett zurück.
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  5. #5
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    Synola wacht ausgeruht auf und geht in die Küche um ihren kleinen Mitbewohner zu begrüßen. Der streckt sich auf der Bank die von der Sonne beschienen wird und maunzt sie an.
    Sie gibt ihm zunächst etwas Milch, später wird sie sehen, welches Futter sie für ihn kaufen kann.
    Dann kocht sie sich einen schönen heißen Kaffee, eine halbe Dose Kaffeebohnen hat sie noch, bald wird sie auch hier für Nachschub sorgen müssen.
    Nachdem sie den Kaffee getrunken hat, macht sie sich schnell fertig, sie muss sehen, was sich auf ihrer Baustelle tut.
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  6. #6
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    Gegen Mittag ist sie zuhause, um sich eine kleine Mahlzeit zu bereiten. Der kleine Kater steht schon miauend vor der Tür, er will wohl hinaus, vielleicht ein paar Mäuse jagen.
    Wenn sich bis morgen niemand meldet, bist du meiner, denkt sie, dann überlege ich mir einen Namen für dich. Wenn er sich draußen ausgetobt hat, wird er heute abend sicher wieder zurückkommen.
    Sie setzt sich auf die Bank in der Küche um gemütlich zu essen.
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  7. #7
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    In ihrem Haus angekommen, streift sie zunächst die Schuhe ab, die Füße tun ihr jetzt doch recht weh nach diesem anstrengenden Tag.
    Ich werde ein Bad nehmen, denkt sie, schleppt das Wasser ins Haus, erhitzt es und bereitet sich ein schönes heißes Duftbad, die Essenz von Frau Calypso riecht aber auch wirklich gut.
    Nach dem Bad zieht sie sich nur Rock und Bluse über, es ist sehr warm im Haus, den ganzen Tag schien die Sonne herein, so das es jetzt sehr angenehm ist. Sie beschließt noch einen Kaffee zu brauen, auf den hatte sie heute nachmittag gänzlich verzichtet.
    Sie setzt sich ans Fenster, schlürft den heißen Kaffee und läßt den Tag noch einmal an sich vorüberziehen.
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  8. #8
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    Nun hat sie sich ausgeruht und noch etwas gelesen, der kleine Kater ist immer noch nicht da und sie wird langsam unruhig.
    Sie beschließt deshalb, noch einen kleinen Spaziergang zu machen, vielleicht sieht sie ihn irgendwo. Sie zieht leichte Schuhe an und nimmt ein Wolltuch mit, die Abende draußen sind doch noch recht kühl.
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  9. #9
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    Auf ihrem Rückweg zum Haus hört sie schon von weitem ein klägliches Maunzen. Sie beschleunigt ihren Schritt, fast fängt sie an zu rennen.
    Der Kater sitzt vor ihrer Tür und schaut sie vorwurfsvoll an, als sie außer Atem ankommt.

    Schnell schließt sie auf, er huscht hinein und streicht ihr laut schnurrend um die Beine. Rasch holt sie etwas von dem Rindfleisch aus dem Kühlraum, und dreht es durch den Wolf. Gierig stürzt der Kleine sich auf das Schüsselchen, das sie ihm hinstellt und frisst alles auf. Danach springt er wieder auf die Bank und schnurrt laut.

    "Niemand hat sich gemeldet und du kommst zu mir zurück, dann gehörst du jetzt auch zu mir", spricht sie leise mit ihm. "Ich gebe dir den Namen Lunik, und hoffe du wirst eines Tages drauf hören".

    Sie macht sich noch einen heißen Kakao und nimmt ihr Buch zur Hand, ein wenig lesen möchte sie noch, bevor sie ins Bett geht.
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  10. #10
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    Nach einer ganzen Weile merkt sie, wie ihr fast die Augen zufallen. Sie reckt sich und geht in ihr Schlafgemach, um sich auszuziehen.

    Schnell macht sie sich fürs Bett fertig, ein wenig Lotion noch auf den Körper, mmhhh wie gut das duftet. Sie schlüpft in ihr Nachthemd, streichelt Lunik und wünscht ihm eine Gute Nacht.

    Morgen früh muss sie sich um ihren Garten kümmern, Blumensamen kaufen, ein paar blühende Sträucher pflanzen und das Unkraut entfernen, das vor allem. Und der Rasen muss dringend gekürzt werden, sie wird am Hafen schauen, ob sie dafür einen kräftigen Kerl findet. Die Schufterei in der Schule heute war schon schwer genug.
    Werde mal Frau Calypso in ihrem Medica-Haus aufsuchen und mir eine gute Salbe für meinen Rücken geben lassen, sagt sie sich.
    Lunik kratzt an der Tür, er will zu ihr ins Zimmer, sie nimmt ihn auf und legt ihn auf den Sessel unweit ihres Bettes. Aber er will nicht und springt wieder auf und läuft zur Haustür.
    Also raus willst du, also gut, kannst du haben, sie schließt die Tür wieder auf und lässt ihn hinausziehen in die Nacht. Soll er ein paar Mäuse jagen, lächelt sie ihm hinterher. Dann schließt sie die Tür wieder, tappt im Dunkeln zu ihrem Bett und ist innerhalb kürzester Zeit eingeschlafen.
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