1. #51
    Avatar von Sir_Tom_1 Forum Veteran
    Registriert seit
    Jul 2007
    Beiträge
    2.840
    Nach etlichen Tagen (oder waren es sogar Wochen) der Ruhe, verlasse ich das Gasthaus.

    Komm schon "Vogel" ... wir ziehen mal ein wenig um die Gassen.
    Share this post

  2. #52
    Avatar von Sir_Tom_1 Forum Veteran
    Registriert seit
    Jul 2007
    Beiträge
    2.840
    In der Pension angekommen, gehe ich beschwingt in mein Zimmer - der Vogel sitzt schon vor dem Zimmerfenster und schaut ins Zimmer hinein.
    Share this post

  3. #53
    Avatar von Sir_Tom_1 Forum Veteran
    Registriert seit
    Jul 2007
    Beiträge
    2.840
    Nach kurzer Zeit lasse ich mich in einen alten Stuhl fallen und denke an die vergangenen wunderschönen Stunden im Markthaus - dabei wird das wohlige Gefühl in meinem Körper wieder entflammt.

    Ach - das Leben kann so schön sein

    sage ich zu mir selbst und siniere ein Weile vor mich hin ... dabei vergesse ich wieder die Gegenwart und mein eigentliches Hungergefühl.


    Nach einiger Zeit fällt mir ein was ich eigentlich erledigen wollte .... auch wenn es mir schwer fällt meine Gedanken zu ordnen, stelle ich die Liste der benöitigen Utensilien für die Hütte zusammen, lasse dabei den Farbwunsch für die Innenfarbe bzw. Innneneinrichtung, wie die Vorhänge, absichtlich weg.

    Danach nehme ich mir kurz Zeit unten in im Gasthaus eine kleine Mahlzeit zu mir zu nehmen .... aber ich lasse mehr als die Hälfte auf dem Teller liegen, da in meinem Magen kein Platz für Nahrung ist ... denn dort tummeln sich etliche Schmetterlinge, welche ihren Platz beanspruchen.

    Danach begebe ich mich wieder nach oben um das Stück Papier zu suchen, welches ich vor Jahren angefertigt habe.

    Als ich den Seesack öffne, fällt mir als erstes das sorgfältig eingerollte Papier in die Hände .... als ich es ausrolle und das Bild darauf erblicke verfalle ich in eine Körperstarre .... nach ein paar Minuten werde ich von einem "tock-tock" aus der Lethargie gerissen - ich wende mich zum Fenster und bemerke den Beo wie dieser an die Scheibe pickt.


    Nach kurzer Zeit gehe ich zum Fenster und öffne dieses - streichle dem Vogel sanft über seinen Kopf und sage:

    Wie siehst Du das - mein alter Freund - meinst Du ich sollte die Vergangenheit ruhen lassen?

    Der Beo verdreht seinen Kopf und gibt keinen Laut von sich


    Aber mein Freund, Du hast mich damals, vor etlichen Jahren von einer Insel gerettet, und zu meiner damaligen Liebe zurück geführt ... Du kennnst mich besser als jeder andere Person ...

    denke "ausser die besagte auf dem Bild" - beobachte nach meinen Worten die Reaktion des Vogels ... und sage dann zu ihm

    Was meinst Du denn nun - die Entscheidiung ist für mich nach meiner Gefühlslage schon gefallen, aber Du begleitest mich nun schon so lange, dass mir dein Rat wichtig ist ...

    Der Vogel scheint mich wirklich zu verstehen und nähet sich mir und stuppst mit seinem Kopf an mein Kinn


    Do du meinst ich solle den Kopf hoch halten und mich um Frau Synole bemühen

    wieder stuppst mich der Vogel mit dem Kopf an

    Danke mein Freund ...

    denke so bei mir "selbst wenn er dagegen gewesen wäre ... ich höre auf mein Herz" ... aber mit "des Vogels" Zustimmmung fühle ich mich noch mehr bestärkt in meiner Entscheidung


    Lege sorgfältig die Papierrolle zur Seite und durchsuche den Seesack weiter ... aber ohne Erfolg


    Nein, das kann nicht wahr sein .... habe ich wirklich das Papier im Haus meiner Eltern, in der alten Welt, liegen lassen, dass kann doch nicht sein!

    leere den Sack komplett auf dem Boden aus und durchsuche akribisch den dadurch entstandenen Haufen

    Nichts ... nur Kleidung und unnützes Zeug .... ich denke ich muss ....

    die letzte Worte spreche ich nicht aus und blicke zum Beo der sich bei meinen letzten Worten anfängt zu schütteln

    Du musst nicht mit, alter Freund, du kannst auch gerne hier bleiben, ich bin ja dann bald wieder hier

    packe die Sachen wieder ordentlich in den Seesack und lasse mich danach auf dem Bett nieder - meine Gedanken wandern freudig zu Synola und dann wieder widerwillig an die Fahrt die vor mir liegt .... letztendlich schlafe ich bei einem wundervollen Gedanken an Synola ein ....
    Share this post

  4. #54
    Avatar von Sir_Tom_1 Forum Veteran
    Registriert seit
    Jul 2007
    Beiträge
    2.840
    Werde durch das gekrächze des Beo’s aus einem schönen Träumen gerissen und als ich die Augen öffne, stelle ich mit entsetzen fest, daß die Sonne schon fast ihren Zenit erreicht hat.

    Oh je … ich hatte es doch geahnt, daß ich verschlafen würde, aber noch ist Zeit, ich kann das schaffen.

    Gehe ins Bad und bemerke daß immer noch das Pflaster auf meiner Stirn klebt … erinnere mich kurz and Synolas Berührung und die folgenden Stunden … danach löse ich das Pflaster vorsichtig und begutachte die Schramme.

    Ja, sieht ganz gut aus … Synola könnte auch Ärztin sein

    Wieder bin ich abgelenkt und blicke ein paar Sekunden regungslos in den Spiegel … dann durchführt mich ein Ruck

    Los Tom - du mußt dich beeilen

    Ich erledige die Tätigkeiten im Bad sehr schnell und nehme meinen Anzug aus dem Schrank.
    Schnell noch ein passendes Hemd und die guten Schuhe und schon bin ich fertig.

    Verlasse laufenden Schrittes die Pension direkt Richtung Gotteshaus. Denk so bei mir - gut das man den Dom von hier aus sehen kann. Rufe noch schnell dem Vogel entgegen, welcher mir folgen wollte.

    Bleib hier Vogel
    Share this post

  5. #55
    Avatar von Sir_Tom_1 Forum Veteran
    Registriert seit
    Jul 2007
    Beiträge
    2.840
    Wieder im Zimmer angekommen ziehe ich mich um und lege mich dann aufs Bett und meine Gedanken kreisen ... bei Synola wird mir immer warm ums Herz ... beim Gedanken an die Schifffahrt wird mir mulmig .... denn nach all den Jahren vertrage ich das fahren auf einem Schiff immer noch nicht ... versuche nicht an die Reise zu denken, was mir im Moment sehr leicht fällt, da mir eh immer wieder die selbe Person in den Sinn kommt .... ich schliesse die Augen und sehe sie vor mir .... und schlafe mit einem lächeln ein ...
    Share this post

  6. #56
    Avatar von Sir_Tom_1 Forum Veteran
    Registriert seit
    Jul 2007
    Beiträge
    2.840
    Nach dem Nickerchen stehe ich auf und gehe zum Fenster, streichle den Beo über das Gefieder und bemerke, daß ich schon schon sehr um die Ecke kucken muss, damit ich die Sonne sehen kann.

    Upps … ich denke ich habe dann doch ein paar Stunden geschlafen, nun denn mal los.

    Mache mich frisch und ziehe wieder die Kleidung an, welche ich bereits in der Kirche trug - schaue zum Beo der am Fenster sitzt.

    Na beim Freund, meinst Du so kann ich mich bei Synola sehen lassen?

    Sein Krächzen hört sich positiv an und je mehr ich daran denke, daß ich Synola gleich wiedersehen werde, um so seltsamer wird mir wieder … aber es ist ja angenehm „seltsam“.

    Na dann mal los ….ich muß schließlich noch etwas besorgen.

    Gehe die Treppe hinunter und schlage mir dann leicht die Hand auf die Stirn - direkt auf die Wunde.

    Au … Mist … ich habe etwas vergessen.

    Oben bewundere ich zuerst im Spiegel nochmals den Kratzer der nun leicht gerötet ist.

    Naja, das wird sich schon wieder normalisieren bis ich bei Synola bin

    Als ich den Namen ausspreche, bilde ich mir ein ein glänzen in meine Augen zu erkennen und mir wird noch wärmer.

    Danach stecke ich den Bestellzettel vom Tisch ein, dann gehe ich wieder nach unten und verlasse das Gasthaus.
    Share this post

  7. #57
    Avatar von Sir_Tom_1 Forum Veteran
    Registriert seit
    Jul 2007
    Beiträge
    2.840
    Der Vogel landet auf seinem angestammten Platz am Fenster und blickt wartend nach unten und hüpft dabei nervös umher
    Share this post

  8. #58
    Avatar von Sir_Tom_1 Forum Veteran
    Registriert seit
    Jul 2007
    Beiträge
    2.840
    Als ich ankomme beruhigt sich der Vogel und ich betrete mein Zimmer

    Hmmm ... hier ist es nicht so schön eingerichtet wie bei Synola

    entkleide mich - gehe ins Bad, begutachte dort die neue Beule und mache mit fertig zur Nacht.

    Gute Nacht mein Freund und gute Nacht Synola

    lösche das Licht und schliesse die Augen und sehe sie wieder vor mir ... mit ihren blonden Haaren, den grünen Augen, den weichen Lippen, ich meine sogar den lieblichen Duft wahrzunehmen den sie trug ... ich möchte die Augen nie mehr öffnen. Mein letzter Gedanke bevor ich einschlafe lautet "Ich bin der glücklichste Mann der Welt"
    Share this post

  9. #59
    Avatar von Sir_Tom_1 Forum Veteran
    Registriert seit
    Jul 2007
    Beiträge
    2.840
    Als ich vor Stunden erwachte, lag immer noch ein Lächeln auf meine Lippen und Synola's Antlitz vor meinen Augen. Nach einigen Minuten musste ich mich von Synola's Anblick verabschieden und ich ging den Tag fröhlich an.

    Nachdem die morgendlichen Pflichten erledigt waren verließ ich das Gasthaus. Unten schulterte ich wieder meinen Korb und draussen rief ich den Vogel.


    Auf gehts ... in den Wald ... ich muss dort noch einiges in der Hütte erledigen, bevor Synola mit dem Neubau beginnt

    Meine Gefühlslage änderte sich wieder - und die schöne Wärme umfing wieder mein Herz - als ich ihren Namen aussprach und ich schloß die Augen ...

    Als der Vogel krächzend abhob war ich wieder "da" und ging leise vor mich hinsummend los
    Share this post

  10. #60
    Avatar von Sir_Tom_1 Forum Veteran
    Registriert seit
    Jul 2007
    Beiträge
    2.840
    Wieder zurück am Wirtshaus - wo der Beo schon auf mich wartet - und mich fragend von oben ankrächzt - Ich blicke nach oben und sage

    Ich musste noch etwas erledigen ...

    Als ich die Treppen zu meinem Zimmer hochgehe höre ich mich zu mir selber sagen


    .. äh ... bin ich dem Vogel eigentlich immer Rechenschaft schuldig?!?

    Schüttle den Kopf und betrete mein Zimmer und öffne sofort das Fenster, nachdem in den Korb abgelegt habe - und sage dann mit extremer Betonung:

    Vogel ich gehe nun runter Essen - ist das in Ordnung für Dich?

    Der Vogel schaut mich verdutzt an und stellt seine Federn am Kopf auf - ich bekomme gleich ein schlechtes Gewissen, da ich "so" wirklich nicht mit ihm reden sollte, da ich ihm ja sehr viel zu verdanken habe - und so sage ich in normalen ruhigen Ton zu ihm

    Entschuldige mein Freund -- war nicht so gemeint

    Der Vogel entspannt sich wieder und ich gehe nach unten ...

    Während des Essens,welches leider versalzen ist, fallen meine Gedanken an das wundervolle Mahl gestern und der ganze Abend läuft noch einmal in allen Details vor mir ab und ich geniesse jede Sekunde davon
    Share this post