1. #1
    Avatar von thomas21965 Kam, sah und tippte
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    Morgen, vor ein paar Jahren (am 14.10.1939) drang Günter Prien in Scapa Flow ein und versenkte das Schlachtschiff "Royal Oak"
    Diesen großen Erfolg sollten wir nie vergessen.

    http://www.u47.org/deutsch/u47_sca.asp

    Beste Grüße

    Thomas
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  2. #2
    Avatar von Mittelwaechter Forum Veteran
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    Dann sollte man sicherlich auch nicht diese Leute hier vergessen, die an dem ach so erfolgreichen Tag auf der Royal Oak getötet wurden.

    http://www.hmsroyaloak.co.uk/rc1.htm

    Oder wir einigen uns endlich darauf, dass wir keine Menschen die andere Menschen töten glorifizieren sollen.

    Krieg ist unmenschlich, grausam und es gibt nur Verlierer. Junge Männer ziehen in den Tod, für die Unfähigkeit alter Politiker Probleme vernünftig und intelligent zu lösen. Ich schätze mal es gäbe wesentlich weniger Kriege, wenn die Herrschaften Politiker immer selber als Erste an vorderster Front gegeneinander antreten müssten. Da würde man sicherlich schnell phantasievollere Lösungen finden.

    Es gab mal Zeiten, da starb die prima Idee die Nachbarn zu überfallen recht schnell wieder, wenn der 'König' an der Front gefallen war. Wir sollten das wieder einführen.


    Grüße!
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  3. #3
    Avatar von Tommel1965 Kam, sah und tippte
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    Ich schließe mich der Meinung von Mittelwaechter ausdrücklich an !!!

    Prien hatte hier mehr Glück als Verstand.
    Leistung geht anders.

    Ein großer Erfolg war es sicher auch nicht,
    denn 39 hätte das jeder andere auch gekonnt.

    Eine Glorifizierung sollte hier wohl entfallen, denn auch Prien hat es dann später erwischt.

    Krieg ist grausam. Einen Mann wie Prien zum Helden hoch zu stilieren, gehört nicht in dieses Forum !!!
    Das Spiel SH3 ist das eine, Kriegsglorifizierungen etwas anderes !!!
    -> Ich glaube, ich spinne

    Gruß

    Tommel1965
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  4. #4
    Avatar von dreibuchstaben Kam, sah und tippte
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    Jep, finde einen "Gedenktag" für Prien etwas unangebracht. Eigentlich sollte man eher den Toten des Tages gedenken.

    Klar ist das eine Simulation zu einer Waffengattung des WKII, aber die Panzer"simulanten" gedenken ja hoffentlich auch keinem SS-Panzerführer. Oder im Schützenverein einem besonders erfolgreichen "Camper", am besten noch einem, der seine "Fragrate" mit Erschießungen der besonderen Art noch verbesserte.

    Irgendwie fehlt mir bei Silent Hunter eine Art Eingangs-, Zwischen- und Schlußsequenz, die nicht nur zum Denken anregt, sondern noch viel mehr ins Spiel hineinzieht. Frage mich wirklich, warum ein Game-Designer nicht auf die Idee kommt, ein wirklich anspruchsvolles Spiel zu designen. Bücher zum Thema gibts genug. Er müsste nicht alle selbst lesen, sondern könnte sein Team einbeziehen, die schließlich dann alle wesentlichen Eindrücke im Spiel umsetzen.

    Die Umsetzung wäre gar nicht schwer:
    Wenns kostengünstig gehen soll, schafft man Überleitungen mit Bildtafeln im Comicstyle wie bei Max Payne im Stile eines Film Noir. So könnte man erleben, wie die virtuelle Familie ins Räderwerk der Politik gerät (evtl. weil der virtuelle Vater Verfolgten hilft). Je nach Brust- und Halsdekoration kann man was bewirken oder auch nicht. Später folgt die Sorge um die ausgebombte Familie und zudem noch, wenn die Alliierten schließlich in Dtl. ankommen.

    Vor allem wäre auch interessant, vor dem BDU zu stehen und zu erfahren, dass ein parteiinfizierter Kinnmuskelspanner an Bord war, der einen anschwärzte, weil man nicht selbstmörderisch einen Auftrag ausführen wollte. Gerade im späteren Verlauf der Kampagne bestimmt interessant.

    Am Schluss kommen die Punkte zutage wie "gut" man gespielt hat: Hat man versucht, Schiffbrüchigen zu helfen und wertvollen Proviant und Medikits geschenkt, gibts Bonis bei Kriegsgefangenschaft und -gericht. Hat man sogar auf die Rettungsflöße geschossen? Angriff mit oder ohne Warnschuss vor den Bug (je nach Situation natürlich)? Hat man am Kriegsende den Weg in ein neutrales Land geschafft? Und natürlich was den meisten Marineangehörigen noch am ehesten entging: Der Terror und das Morden an der Zivilbevölkerung. Auf was für Wahnsinn, Korruption und Idiotie man sich - teilweise verständlich, wenn man den gesamten Kontext der damaligen Zeit einbezieht - eingelassen hat. Der Schock muss bei so manchem wirklich tief gesessen haben.

    Wens nicht interessiert bzw. wer sich nicht so ins Spiel hinein versetzen möchte: Der kanns ja beim wiederholten Spielen in den Optionen ausschalten.
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  5. #5
    Avatar von Holdepolde Kam, sah und tippte
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    Zitat von dreibuchstaben:
    Irgendwie fehlt mir bei Silent Hunter eine Art Eingangs-, Zwischen- und Schlußsequenz, die nicht nur zum Denken anregt, sondern noch viel mehr ins Spiel hineinzieht. Frage mich wirklich, warum ein Game-Designer nicht auf die Idee kommt, ein wirklich anspruchsvolles Spiel zu designen. Bücher zum Thema gibts genug. Er müsste nicht alle selbst lesen, sondern könnte sein Team einbeziehen, die schließlich dann alle wesentlichen Eindrücke im Spiel umsetzen.

    Die Umsetzung wäre gar nicht schwer:
    Wenns kostengünstig gehen soll, schafft man Überleitungen mit Bildtafeln im Comicstyle wie bei Max Payne im Stile eines Film Noir. So könnte man erleben, wie die virtuelle Familie ins Räderwerk der Politik gerät (evtl. weil der virtuelle Vater Verfolgten hilft). Je nach Brust- und Halsdekoration kann man was bewirken oder auch nicht. Später folgt die Sorge um die ausgebombte Familie und zudem noch, wenn die Alliierten schließlich in Dtl. ankommen.

    Vor allem wäre auch interessant, vor dem BDU zu stehen und zu erfahren, dass ein parteiinfizierter Kinnmuskelspanner an Bord war, der einen anschwärzte, weil man nicht selbstmörderisch einen Auftrag ausführen wollte. Gerade im späteren Verlauf der Kampagne bestimmt interessant.

    Am Schluss kommen die Punkte zutage wie "gut" man gespielt hat: Hat man versucht, Schiffbrüchigen zu helfen und wertvollen Proviant und Medikits geschenkt, gibts Bonis bei Kriegsgefangenschaft und -gericht. Hat man sogar auf die Rettungsflöße geschossen? Angriff mit oder ohne Warnschuss vor den Bug (je nach Situation natürlich)? Hat man am Kriegsende den Weg in ein neutrales Land geschafft? Und natürlich was den meisten Marineangehörigen noch am ehesten entging: Der Terror und das Morden an der Zivilbevölkerung. Auf was für Wahnsinn, Korruption und Idiotie man sich - teilweise verständlich, wenn man den gesamten Kontext der damaligen Zeit einbezieht - eingelassen hat. Der Schock muss bei so manchem wirklich tief gesessen haben.

    Wens nicht interessiert bzw. wer sich nicht so ins Spiel hinein versetzen möchte: Der kanns ja beim wiederholten Spielen in den Optionen ausschalten.
    Genau so wie die Anfangssequenz bei "DAS BOOT"
    Wie viele ihr Leben gelassen haben usw. Oder so eine Panikattacke wie beim ... ähmmm Maschinist kei Ahnung wie der nochmal heißt.
    Fänd ich ebenfalls ne super Idee.
    Das gäbe so richtig einem das Gefühl direkt "im geschehen" zu sein.
    Vllt. was für den nächsten Großmod???
    Wer weiß, wer weiß

    Fette Beute

    Mfg
    Holdepolde
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  6. #6
    Avatar von U-Matze Kam, sah und tippte
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    Genau so wie die Anfangssequenz bei "DAS BOOT"
    Wie viele ihr Leben gelassen haben usw. Oder so eine Panikattacke wie beim ... ähmmm Maschinist kei Ahnung wie der nochmal heißt.



    Moin,

    Johann!!!

    Gruß U-Matze
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  7. #7
    Avatar von berndte55 Neuzugang
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    Diese Anfangssequenzenz gibt es bereits als Mod für SH3.

    Nennt sich "Das_Boot_German_Intro_Moves".
    Die Szene welche die Anzahl der in den Krieg gezogenen und nicht zurück gekehrten zeigt -- danach der Anfang von das Boot wo der Kaleu,der LI und Leutnant Werner durch den Bunker zu Boot laufen als Filmchen -- nett gemacht.

    Servus
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