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  1. #191
    Avatar von Adaliz Kam, sah und tippte
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    Als Adaliz heimkehrt ist sie schon sehr müde. Sie trinkt noch ein Glas Wasser, um den Champagner auszugleichen und geht dann ins Bad, um sich zu waschen und ihr Haar zu kämmen.

    Dann legt sie sich ins Bett und schläft sehr schnell ein. Der Alkohol hat sie müde gemacht.
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  2. #192
    Avatar von Adaliz Kam, sah und tippte
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    Als Adaliz morgens aufgewacht ist, war sie sehr müde, doch nun, nach dem zweiten Kaffee, ist sie hellwach. Sie packt ihre Aufstellung für die vergangenen drei Monate ein, nimmt ihren Mantel vom Haken und verlässt eilig das Haus.
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  3. #193
    Avatar von Adaliz Kam, sah und tippte
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    "Ich sehe richtig abgespannt aus" denkt sich Adaliz, als sie in den Spiegel sieht. Aber die Arbeit ruft und große Pausen sind nicht möglich. "Aber ein bisschen werde ich wohl noch im Markthaus stöbern können...etwas frisches Obst und einige Anregungen kann ich gut gebrauchen."

    Mit diesen Gedanken macht Adaliz sich auf den Weg.
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  4. #194
    Avatar von Adaliz Kam, sah und tippte
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    Adaliz ist heute früh aufgestanden, um die ersten Skizzen für den Kardinal und den Herzog fertigzustellen:





    Lediglich die Farben müssen noch besprochen werden. Zwar ist die Farbwahl für den Kardinal eingeschränkt, doch dem Herzog stünden vielfältige Gewänder zur Auswahl.

    Als sie mit den Skizzen zufrieden ist, geht sie in die Küche und kocht einen weiteren Kaffee, sie ist es nicht gewohnt, sonntags schon so früh auf den Beinen zu sein.
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  5. #195
    Avatar von Adaliz Kam, sah und tippte
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    Gerade als der Kaffee fertig ist, klopft es an der Tür. Aufgeregt öffnet Adaliz und sieht sich zwei Herren gegenüber, dem Herzog, Duke of Buckingham, und Louis-Antoine de Noailles, Erzbischof von Paris und Kardinal. Mit einem Hofknicks, den sie Gott sei Dank noch beherrscht, begrüßt sie die Herren:

    "Herzlich Willkommen in meinem bescheidenen Heim, bitte treten Sie doch ein!"

    "Sehr gerne, Madame Adaliz," beginnt der Kardinal, "wir kommen auf Geheiß des Herrn Prunklord, der sie uns wärmstens empfohlen hat."

    "Es ist mir eine Ehre," antwortet diese, "kann ich Ihnen etwas anbieten?"

    "Nein, das ist sehr freundlich, aber unsere Zeit ist begrenzt!" meint der Herzog.

    "Nun denn, so folgen Sie mir doch, wenn ich bitten darf!" sagt Adaliz nervös und führt die werten Herren in ihr kleines Schneiderzimmer.
    "Ich habe bereits Skizzen angefertigt, wenn sie sie einmal begutachten möchten." Sie zeigt die Skizzen dem Duke und dem Kardinal, die sehr davon angetan scheinen. Erleichtert atmet Adaliz auf.

    "Die Talare sehen wirklich ansprechend aus. Auch die Farben sind ausgezeichnet. Ein weiteres Gewand in Rot wäre allerdings von Nöten." sagt der Kardinal.

    "Aber natürlich," antwortet Adaliz, "dann ferige ich Ihnen so schnell wie möglich vier Talare in den entsprechenden Farben an. Meine Bedienstete, Madame Maeve, wird sie Ihnen zukommen lassen, sobald sie fertig gestellt sind.

    "Auch ich bin höchst zufrieden, Madame," beginnt nun der Duke of Buckingham, "welche Stoffe könnten Sie mir denn anbieten?"

    "Nun, ich würde normalerweise Samt verwenden, aber da dies ein Frühlingsgewand werden sollte, würde ich Seide empfehlen, sie ist durchlässiger. Natürlich ist dies ganz Ihre Entscheidung." fügt Adaliz schnell hinzu.

    "Nein, nein, Madame, wenn Sie es empfehlen, so werde ich auf ihren Rat hören und das Gewand in Seide nehmen. Allerdings ist eines nicht ausreichend."

    Adaliz überlegt kurz. "Wie wäre es mit diesem in Rot und einem zweiten in einem hellen Blau? Dies würde im Frühling äußerst ansprechend aussehen."

    Der Herzog stimmt dieser Idee zu.

    "Das freut mich sehr!" Adaliz strahlt die Herren an. "Sobald die Gewänder fertig sind, werde ich Sie auch Ihnen zukommen lassen."

    Nachdem Adaliz die Maße genommen und mit den Herren die Preise besprochen hat, fügt sie noch hinzu:

    "Wenn irgendwelche Änderungen nötig sind, geben Sie mir bitte Bescheid. Ich werde sie umgehend vornehmen."

    "Sehr freundlich Madame. Ich bitte nun, uns zu entschuldigen, die Pflichten rufen. Wir wünschen Ihnen noch einen angenehmen Sonntag!"
    Mit diesen Worten verabschieden sich der Kardinal und der Herzog.

    Adaliz führt die beiden zur Tür und verabschiedet sie mit einem weiteren Hofknicks. Erst als die Herren fast außer Sichtweite sind, schließt sie die Tür und setzt sich erleichtert mit einer Tasse Kaffee an den Küchentisch. Hochwohlgeborenen Besuch zu haben, ist wirklich anstrengend.
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  6. #196
    Avatar von Synola Foren-Trockenfleisch
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    Mit Schrecken hat sie am Mittag festgestellt, dass sie ihre Freundin Adaliz bei der Vergabe der Journale ganz vergessen hat.
    So hat sie Christoph gebeten, noch eines mitzubringen am Abend.

    Das wirft sie nun in Adaliz' Postkasten, dann läuft sie schnell zurück zu ihrem Haus, denn es ist bitterkalt draußen und sie hat nur einen Umhang übergeworfen.
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  7. #197
    Avatar von Adaliz Kam, sah und tippte
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    Adaliz war heute morgen sehr glücklich, als sie aufgewacht ist, denn am gestrigen Tag hat Maeve dem Herzog und dem Erzbischof ihre Roben gebracht und die Herren waren sehr zufrieden.

    Als sie allerdings in Synolas Journal blättert und dabei droht die Zeit zu vergessen, fällt ihr ein, dass sie erneut mit ihrer Abrechnung in Verzug ist. Schnell springt sie auf und eilt in Richtung Markthaus.
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  8. #198
    Avatar von Carmina_Lara Kam, sah und tippte
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    Carmina hat die Schneiderei endlich gefunden, war sie blind oder was war los mit ihr, das Haus liegt gleich neben dem ihren.

    Sie begrüßt Maeve freundlich und erfährt, dass Adaliz, die Inhaberin, leider nicht daheim weilt.

    "Denken Sie denn, dass man es wieder hinbekommen kann?"

    <span class="ev_code_BLUE">Wir werden sicherlich alles versuchen, ich werde es Adaliz morgen früh gleich zeigen,"</span>antwortet die junge Schneiderin.

    "Gut, machen Sie das, ich werde dann am Montag noch einmal vorbei schauen," sagt Carmina, nun schon voller Hoffnung, ihr Kleid doch weiter tragen zu können.

    Sie leistet noch eine Anzahlung, dann verabschiedet sie sich und verlässt die Schneiderei. Sie wird noch ein wenig spazieren gehen, die Abendluft lädt dazu ein.
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  9. #199
    Avatar von Adaliz Kam, sah und tippte
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    Sie lässt den schweren Koffer vor ihrer Haustür auf den Boden fallen, froh, das Gewicht endlich loslassen zu können. In freudiger Erwartung schließt sie die Tür auf, nimmt den Koffer noch einmal hoch und lässt ihn direkt neben der Küchentür wieder auf den Boden hinab. Khan begrüßt sie freudig mit lautem Geschrei.

    Zunächst macht sie ihm etwas zu fressen, geht dann nach oben, um ihren Koffer und die ganzen schönen Stoffe auszupacken, die sie in Paris erworben hat. Lange war sie nun weg, um sich in Paris auf ihre Prüfung vorzubereiten, es gibt viel, was Adaliz nachholen muss.

    Sie blättert in Synolas Journal und entdeckt Gott sei Dank die Anzeige, dass die folgenden Abrechnungen nun bei dem Stadtkämmerer Crashcids abzugeben sind. Sonst hätte sie sich glatt umsonst auf den Weg zum Markthaus gemacht.

    Nachdem sie sich mit einer Tasse Kaffee ein bisschen von den Strapazen der langen Reise erholt hat, macht sie sich auf den Weg zum Stadtkämmerer.
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  10. #200
    Avatar von Adaliz Kam, sah und tippte
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    Daheim angekommen setzt sie sich gleich an Carminas Kleid. Maeve hat zwar die groben Ausbesserungen schon fertig, die feineren Arbeiten muss Adaliz jedoch selbst übernehmen, schließlich ist sie nun Meisterin der Schneiderkunst.

    Der Riss in Carminas Kleid ist zwar tatsächlich relativ groß, allerdings ist hauptsächlich die Naht gerissen, so dass Adaliz keine allzu große Mühe hat, den Schaden zu beheben, ohne dass ihre Arbeit an dem Kleid ins Auge springt. Bereits einige Stunden später sieht das Kleid aus wie neu.

    "Maeve!" ruft Adaliz "Könntest du vielleicht Frau Carmina einen Brief zukommen lassen und ihr mitteilen, dass ihr Kleid fertig ist?"

    "Aber natürlich, Adaliz." antwortet diese, verfasst schnell ein Schreiben und macht sich auf den Weg zu Frau Carminas Postkasten. Weit hat sie es ja nicht.

    Währenddessen merkt Adaliz, dass ihr Bauch vor Hunger knurrt und wird von den Düften, die mit Sicherheit von Islas Mittagessen stammen, in die Küche gelockt.
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