Umfrageergebnis anzeigen: Wenn Patenschaft für U-995, wie hoch dürfte sie sein?

Teilnehmer
19. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • 1-5 Euro

    1 5,26%
  • 5-15 Euro

    7 36,84%
  • 15-30 Euro

    2 10,53%
  • 30-100 Euro

    6 31,58%
  • Patenschaft ist ´ne blöde Idee

    3 15,79%
  1. #1
    Avatar von FliegenderFisch
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    Moin Moin!

    Sicher haben einige von euch sich schonmal das Arbeitstier des Kriegsmarine, den Typ VII in Laboe angesehen. Sicher werdet ihr auch festgestellt haben, dass das Boot nicht mehr im besten Zustand ist. Und sicher wissen alle, dass es das letzte weltweit erhaltene seiner Zunft ist!

    Ich habe nun aus dem Umfeld des Marinebundes, der für das Boot zuständig ist erfahren, dass sich etwas für die Erhaltung tut. Denn aufgrund schwindender Mitglieder des Marinebundes müssen jetzt Wege und Mittel gefunden werden das Boot weiterhin unterhalten zu können. Denn mit weniger Mitgliedern schrumpfen natürlich auch die finanziellen Mittel für das U-Boot in Laboe.

    Ich bemühe mich nun, zusammen mit dem Vizepräsidenten des Bundes, um ein umfassendes Konzept, mit dem sich die Löcher stopfen lassen. Es geht dabei unter anderem um eine Art "Patenschaft" für das Boot. So dachte ich, es könnte jeder für ein paar Euro einen Teil des Bootes zur Pflege übernehmen. Sei es eine Schraube, Niete oder gar die Lenzpumpe. Der Erlös wird zur Erhaltung des letzten existierenden Exemplars verwendet werden.

    Nun meine Frage: Wer von euch würde eine derartige Patenschaft übernehmen und wie hoch dürfte sie sein?
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  2. #2
    Avatar von Mittelwaechter Forum Veteran
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    Dazu habe ich ein paar Fragen und Gedanken. Ist der Betrag für die Patenschaft ein einmaliger oder ein wiederkehrender Beitrag?

    Zahlen die Geschäftsleute in Laboe (Tourismusbranche) bereits einen Obulus?

    Inwieweit sind die Hersteller des Bootes in die Erhaltung involviert? Oder will das jetzt vielleicht keiner gebaut haben?
    N'paar alte Schrauben von MAN und etwas Blech von Blohm&Voss wird schon zu haben sein. Batterien von VARTA (Hawkes), Zeiss Jena ...
    Es gibt sie ja fast alle noch und sie haben bestimmt nicht schlecht verdient damals...

    Wie verhält sich die Bundesregierung? Macht die evtl. Kohle für das Mahnmal locker?
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  3. #3
    Avatar von Taunide Junior Mitglied
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    Bei einmaliger Zahlung zwischen 30-100

    Bei jährlichen Beiträgen 5-10 wenn es eine Zeitschrift über den Fortgang der Restaurierung gäbe. Im Kreise eines Födervereines oder so
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  4. #4
    Avatar von Mittelwaechter Forum Veteran
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    Ich bin's nochmal.

    Schreibt doch mal die am Bau beteiligten Firmen an und erklärt ihnen, dass Ihr eine Tafel am Mahnmal installieren wollt mit der Auflistung derselbigen. Ein zusätzlicher Vermerk wird anzeigen, welche Firmen sich heute noch für die Erhaltung des Bootes und des Mahnmals engagieren.

    Möglicherweise fühlt sich der eine oder andere PR Chef aufgefordert, das Firmenimage zu "pflegen".

    Ich habe hier eine Liste mit Firmen aus der Region gefunden, die damals mit Zubehö und Schiffsbau beschäftigt war.
    Die Mitarbeiteranzahl spiegelt vermutlich den Stand von 1941 wider.

    Rüstungsbetriebe 1940/41 in Kiel und Umgebung

    Kiel

    Anschütz & Co: u.a. feinmechanisches Kriegsgerät, 1943 Beschäftigte, Produktion auch durch KZ-Häftlinge in Hohwacht (vgl. Firmenteil Raytheon)-(Anschütz & Co GmbH hatte eine Tochtergesellschaft in Eutin, Zwangsarbeiterlager in Sellin und Hohwacht)
    Behm Echolot Fabrik, Holtenauerstr 198: feinmechanisches Kriegsgerät, 36 Beschäftigte
    Bohn & Kähler, Kirchhofallee 46: Kolbendampfmaschinen, Munition bis einschließlich 2 cm Patronenhülsen, 867 Beschäftigte Zwangsarbeiterlager Drachensee, Rendsburger Landhaus mit 1100 Belegplätzen, Außenstelle Wagriener Reparaturwerkstatt in Ascheberg (?)zumindest dort Zwangsarbeiterlager
    Deutsche Werke AG Werk Friedrichsort: Diesellok, Schiffsmaschinen und-Getriebe, Munition über 2cm, Artilleriegeschosse ab 7,5 cm, Torpedos, Granatwerfergeschosse, 4248 Beschäftigte (seit 1926 mit Torpedoversuchsanstalt Eckernföde Weiterentwicklung des Torpedobaus, seit 1936 zunehmend Rüstungsproduktion)
    Electroacustik KG - ELAC, Feinmechanisches Kriegsgerät, Zündeinrichtungen, Nachrichtengerät, 4139 Beschäftigte (ELAC hatte Zweigwerke in Neumünster, Reval, Namslau und Marienwerder und diverse ZwangsarbeiterInnenlager)
    Hagenuk: Nachrichtengeräte, Minenteile, u.a., 4017 Beschäftigte, diverse Zwangsarbeiterlager, Außenstelle in Plön (Segelvereinigung)und Kaltenkirchen(Lentfer & Kazda)
    H. Walter KG = Walterwerke: Projensdorferstr.324, div. Geräte, 1391 Beschäftigte, Zwangsarbeiterlager für Sowjetbürger: Kanalinsel Levensauer Hochbrücke, 400 Belegplätze; für Sowjetbürger: Pestalozzistr., Viehburg, Belegplätze 250 (heute dort: Walterwerk Kiel, Maschinenbau)(Das Ingenierbüro H. Walter GmbH wurde 1935 gegründet, zuvor hatte Walter bei der Germaniawerft vor allem an einem neuen mit Wasserstoffperoxid betriebenen Antrieb für U-Boote gearbeitet. Walter benutzte den neuen Antrieb auch für die Konstruktion von Torpedos und Raketen. Die Forschungen von Walter unterlagen vor allem während des Krieges größter Geheimhaltung. 1939/40 zogen die Walterwerke an den Tannenberg um und 1940 entstanden weitere Außenstellen am Plöner See (Torpedo- und Antriebstest, Ahrensburg (Torpedoproduktion) und ein Schwimmdock bei Arnis zur Erprobung von U-Booten)Insgesamt waren bei Walter in fünf Werken bei Kriegsende 5000 Personen beschäftigt. Nach der Befreiung ging Walter mit seinen Unterlagen und weiteren qualifizierten Mitarbeitern zunächst nach England in den Dienst der Royal Navy, 1949 dann zur NASA in die USA. Die Walterwerke wurden 1957 von Walter mit nicht-militärischer Produktion wiedergegründet, Hauptgesellschafter war noch lange Walters ehemaliger Mitarbeiter Emil Kruska)vgl. Dittrich/Grundmann/Oschmann

    Land- und See Leichtbau Hassee: Flugzeug-Zellenbau, 1416 Beschäftigte
    W. Poppe KG, Hechtstr.4ruckluftmaschinen, Geschütze, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, 256 Beschäftigte
    Gebr. Andersen, Uhlenkroog 32: Marinegeräte, Stahlbau, Wasserbomben, Seeminen, Reiß-und Sprengbojen, 193 Beschäftigte
    Baltische Korkfabrik, Straße der SA 17: Rettungsgeräte, 33Beschäftigte
    Karl Bohn, Afrade: Marinegeräte, Maschinenbau, Wasserbomben, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, 65 Beschäftigte
    Deutsche Werke Kiel AG, Werftstr. 112-114: Heeresgerät, Marinegerät, Teile für Kriegsschiffe, U-Boote und Kriegsschiffe, Wehrmachtsfahrzeuge, u.a., 12332 Beschäftigte
    Heinrich Geyer Metallwarenfabrik, Dän.Str.17: 82 Beschäftigte
    Fritz Hecht, Lübecker Chaussee: Marine- und Luftwaffengerät, 83 Beschäftigte
    Gebr. Höpfner KG, Torstr.17a-19: Marinegerät, Geschütze, Munitionspackgefäß aus Blech, 59 Beschäftigte
    Fritz Howaldt, Kirchhofallee 25: Heeres- und Marinegerät, Munitionspackgefässe aus Blech
    Wels Schiffsantrieb, Hamburger Chaussee, Grevekoog: Teile für Kriegsschiffe, 21 Beschäftigte
    C. Friese Möbelfabrik, Muhliusstr. 101: Inneneinrichtungen für U-Boote und Kriegsschiffe, 1000 Beschäftigte
    Emil Schulz Maschinenfabrik: Einzelteile für Luftwaffe, 30 Beschäftigte
    Fa. Flohr, Kattenstr.1: Feinmechanik und Optik, Taucherapparate, 64 Beschäftigte
    August Koch Maschinenfabrik, Afrade 50-52: Maschinenbau, Filter, Geschütze, Minenwerfer, u.a., 173 Beschäftigte (gab es bis vor kurzem noch)
    Berhard Kröger Stahl- und Maschinenbau, Eichhofstr.23, feinmechanische Kriegsgeräte,Flugzeugbomben und Behälter dazu, Wasserbomben, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, 168 Beschäftigte
    Heinrich Schlotfeld Feinmechanik und Optik, Küterstr.5: feinmechanisches Kriegsgerät, elektrische Nachrichtengeräte, 23 Beschäftigte
    Steger, jun., Schumacherstr.39: feinmechanisches Kriegsgerät, 15 Beschäftigte
    Benjamin Wilke Yacht- und Bootswerft, Schönbergerstr. 30a: Neubau und Reparaturen von Booten für die Kriegsmarine, 14 Beschäftigte
    Walter Schweder Werkstätten für Feinmechanik, Optik und Elektrotechnik, Schloßgarten 7-8: Marinegeräte, 40 Beschäftigte
    Kriegsmarine Bauwerft
    Nautische Werkstätten Gmh, Dammstr.44: feinmechanisches Kriegsgerät, 151 Beschäftigte
    Rudolf Prey, Fabrik für Aufzüge, Stahlbau, Schiffsreparaturen, Kaistr.58-62: Aufzüge, Spezial- und Versuchsaufgaben, 93 Beschäftigte
    Paul Ratje Bootswerft: Marine-Motorboote: 14 Beschäftigte
    Paul Chr. Scharstein Schiffswerft, Grenzstr.4: Motor- und Ruderbeiboote f. Kriegsschiffe, 20 Beschäftigte
    Otto Schüler Metallwarenfabrik, Waitzstr.61: Wasserbomben, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, u.a., 26 Beschäftigte
    Thomsen und Schwarzkopf Werkstätten für Feinmechanik, Projensdorferstr.9: feinmechanisches Kriegsgerät, elektr. Nachrichtengeräte, u.a., 158 Beschäftigte
    Max Vernimb Fabrik für Autoersatzteile, Rendsburger Landstr. 181-197: Wehrmachtsfahrzeuge, u.a., 69 Beschäftigte
    Alfred Sahn, Holtenauerstr 36: Wasserbojen, Seeminen, Reiß- und Sprengbomben, u.a., 26 Beschäftigte
    Ad Springer, Sophienblatt 52a: Kälteschutzisolierung, u.a., 33 Beschäftigte
    Lüthje & Jürs, Ringstr.13: Techn. Großhandlung, Drahtseile, u.a., 30 Beschäftigte
    Hook & Karblum Maschinenbau, Hansastr.66: Munition über 2 cm, Artilleriegeschosse ab 7,5 cm, Torpedos, Granatwerfergeschosse aller Kaliber, Wasserbomben, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, Nachrichtengerät, u.a., 31 Beschäftigte
    Deutsche Betriebsges. Drahtloses Telegramm GmbH, Holtenauer Schleuse 5b: Einbau von Funkanlagen auf Schiffen, 5 Beschäftigte
    Friedrich Meyer & Söhne, Hansastr.48: feinmechanisches und optisches Kriegsgerät, Zellenbau, Luftfahrtausrüstung, 27 Beschäftigte
    H. Kunke, Holtenauerstr. 72: elektr. Nachrichtengerät, 105 Beschäftigte
    Rud. Otto Meyer, Zweigwerk Kiel, Willestr.3: Zentralheizung, Lüftung, u.a., 83 Beschäftigte
    A. Leopold OHG Eisenwaren Großhandlung, Adolf-Hitler-Str.2: 48 Beschäftigte
    Wilhelm Hensohn Großhandel für Werftbedarf, Kielerstr.25/Vinetaplatz 4: 52 Beschäftigte
    Robert G. Ernst, Wall 24: Wasserbomben, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, Geschütze, U-Boote, Kriegsschiffe, u.a., 79 Beschäftigte
    Franz Ritter, Großhandel, Hafenstr.9: Isolierung Kälte/Wärme, Schallschutz, 52 Beschäftigte
    Howaldtswerke AG Kiel, Werk Dietrichsdorf: Schiffsreparatur, Teile für Kriegsschiffe, U-Boote und Kriegsschiffe, 5261 Beschäftigte
    C. Jögensen KG: Teile für U-Boote und Kriegsschiffe, 35 Beschäftigte
    Feinmechanisches Werk Neumühlen GmbH (Carl Zeiss Jena): feinmechanisches Kriegsgerät, 879 Beschäftigte
    Gebr. Fallet, Elektrotechn. Werkstatt: Instandsetzungsarbeiten für Elektromaschinen, 11 Beschäftigte
    Edur Pumpenfabrik (E. Redlien), Hamburger Chaussee 148 – 152: 40 Beschäftigte
    Alfred Wunderlich, Nautische feinmechanische und mechanische Werkstätten, Muhliusstr.65a: Nautische Reparaturen, Kriegsmarinearsenal, U-Boote und Kriegsschiffe, 17 Beschäftigte
    AEG Schiffbau, Holstenbrücke 12: Elektr. Nachrichtengeräte mit Zubehö, U-Boote u. Kriegsschiffe
    Friedr. Krupp Germaniawerft AG Gaarden: Schiffsmotoren und Kesselbau, Teile für Kriegsschiffe, Kriegsschiffe und vor allem U-Boote, 9948 Beschäftigte

    Kieler Umgebung:
    Laboe
    D. H. Arp Schiffswerft: Neubau und Reparatur von Schiffen, 26 Beschäftigte
    Wilhelm Bauer Maschinenfabrik, Hafenstr.5: Teile für Kriegsmarine, u.a., 25
    Beschäftigte

    Kronshagen:
    Paul Stoltenberg: Spinnerei- und Seilwerk, 41 Beschäftigte
    Hermann Bauer: Marinegerät

    Eckernföde:
    Motorenfabrik Karl Rehbein, Vogelsang 15: U-Boote und Kriegsschiffe, Munition über 2cm, Artilleriegeschosse ab 7,5 cm, Torpedos, Granatwerfergeschosse aller Kaliber, 43 Beschäftigte
    Eckernföder Boots- und Yachtwerft H. Siegfried, Vogelsang 13: Reparatur und Neubau bis 100 von Fahrzeugen für U-Boote u. Kriegsschiffe, 67 Beschäftigte
    Carl Kühl Schmiede, Bau- und Elektroschlosserei, Bachstr.12: Marine- und Luftwaffengerät, Munition über 2cm, Artilleriegeschosse über 7,5cm, Torpedos, Granatwerfergeschosse aller Kaliber, 25 Beschäftigte

    Rendsburg:
    Werft Nobiskrug GmbH: Schiffsneubauten, u.a., 478 Beschäftigte (100 "ausländische" Arbeitskräfte, ZwangsarbeiterInnenlager Nobiskruger Gehölz und z.T. Kriegsgefangene des Kommandos Eiderstraße)
    Friedrich Höhling, Grünestr. 8: Holzwaren, 44 Beschäftigte
    Ahlmann Carlshütte KG, RD-Büdelsdorf: Munition über 2 cm, Gießereierzeugnisse für Panzerkampfwagen, Teile für Kriegsschiffe, feinmechan. Kriegsgerät, u.a., 2333 Beschäftigte (im Jahr 1943 gab es dort mehr ZwangsarbeiterInnen als regulär Beschäftigte, vor allem SowjetbürgerInnen, die Carlshütte hatte verschiedene Lager, übernahme einer Eisengießerei in der Ukraine und eines weiteren Betriebes in der West-Ukraine , mehr dazu in Dittrich: Heimatg..., Ein Beispiel deutscher Geschichtsbewältigung, gefunden in der Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung (SPD)vom 7.9.46 :"Die Carlshütte war während des Kriegesnur in geringerem Maße in die Rüstungsproduktion eingeschaltet. Die verstärkte Aufnahme der Friedensproduktion konnte deshalb in dem durch Luftkriegseinwirkungen völlig unbeschädigtem Unternehmen nach nur zweitägiger Unterbrechung während der letzten Kriegstage ohne Schwierigkeiten erfolgen"
    Baugeschäft L. Koth & Sohn: Munitionspackgefäße aus Holz, 61 Beschäftigte
    Stahlbau Balke & Petersen, Am Kreishafen: Pionierbrücken, Panzermaterial, Teile für den U-Bootbau, u.a., 140 Beschäftigte
    Werft Audorf – H.C. Jucho: Panzermaterial und Teile für den U-Bootbau, 398 Beschäftigte
    Fa. Wulf Johannsen: Teile für den Kriegsschiffbau u.a., 45 Beschäftigte
    Chemische Düngerfabrik: Chemie, Knochen, 143 Beschäftigte

    Neumünster:
    Land- und See Leichtbau GmbH Berlin, Sedanstr.19-21: Luftwaffengerät u.a., 2328 Beschäftigte
    Drägerwerk Zweigwerk: Gasmasken und Filter, 131 Beschäftigte
    J. Blöcker, Karosserie- und Fahrzeugbau, Haart 12: 15 Beschäftigte
    H.W. Drewes Söhne: Tuche, Wollwaren, 67 Beschäftigte
    Lederwerke Wiemann AG, Kleinflecken 18: Leder, 276 Beschäftigte
    Nordische Stahlwerke Bach & Co: Stahlformguß, 151 Beschäftigte
    Franz Rohwer Maschinenfabrik, Eisengießerei, Wasbekerstr. 53-61: Maschinenbau und Nahrungsindustrie, 164 Beschäftigte
    Söensen & Köster Alu- und Metallwerke, Hauptstr.42-45: Patronenhülsen, Flugzeugbomben u. Behälter dazu, 367 Beschäftigte
    Hermann Rothburg, Meiereimaschinenfabrik, Adolf-Hitler-Str.77: 35 Beschäftigte
    AEG Elektrochemie GmbH, Christianstr.96: Maschinenbau, Marinegerät, Panzermaterial und Teile für U-Boot-Köper, 199 Beschäftigte
    Hering & Harder, Mechanische Werkstatt, Boostedter Str. 92: Panzermaterial und Teile für U-Boot-Köper, Pionierbrückengerät, u.a., 22 Beschäftigte
    Electroacustic AG Kiel, Zweigwerk Goethestr: feinmechanisches Kriegsgerät, elektr. Zündeinrichtungen, Torpedos, Bordfunk für Marine, 939 Beschäftigte
    Stock & Co. Eisengießerei, Rendsburger Str. 103: 68 Beschäftigte

    Lübeck:
    Das Luftwaffenzeugamt hatte drei Lager mit 480 Plätzen
    Puls & Co Hartgußwerke Hansa, Triftstr 1-9: Luftwaffengeräte, Munition über 2 cm, Artilleriegeschosse über 7,5 cm, Torpedos, Granatwerfergeschosse aller Kaliber, 102 Beschäftigte
    Katz & Klumpp AG, Schlutup: Säge- und Holzimprägnierwerke, Eisenbahnschwellen u.a., 195 Beschäftigte
    Hans Kock Maschinenfabrik, Apparate und Rohrleitungsbau, Falkenstr. 37-43: Marine – und Heeresgeräte, Munition über 2 cm, Artilleriegeschosse ab 7.5 cm, Torpedos, granatwerfergeschosse aller Kaliber, Teile für den Kriegsschiffbau, 172 Beschäftigte
    Heinrich Kruse, Beckergrube 65: Heeresgerät, 57 Beschäftigte
    Lubeca- Werke GmbH, Curt-Helm-Str. 17: Handfeuerwaffen, Waffen bis zu 2 cm u.a., 1082 Beschäftigte, eigenes ZA-Lager im Glashüttenweg mit 240 Plätzen
    Maschinenfabrik Beth AG, Schönböker Str. 7a-11a: Entstaubungs- und staubsammelanlagen, 251 Beschäftigte
    Rudolf Bander Nordischer Maschinenbau, Wakenitzwasser 33: Luftwaffenfertigung, Teile für Zellenbau u.a., 92 Beschäftigte
    Schärffe & Co Maschinenfabrik ( Tochterwerk Kampnagel AG): Schiffshilfmaschinen, Hebezüge, 181 Beschäftigte
    Paul Schulze & Co. Stanz- und Ziehwerke, Landwehrallee 15: Munition über 2cm, Artilleriegeschosse ab 7,5cm, Torpedos, Granatwerfer aller Kaliber, Munitionspackgefäße aus Blech, Handfeuerwaffen u.ä., 477 Beschäftigte
    Stanz- und Emaillierwerke, Schwartauerallee 109: Landminen, Handgranaten, Nebelkerzen, u.a., 490 Beschäftigte
    Böbs Bootsbauwerkstätten Travemünde: Luftwaffengeräte, Motorboote, u.a., 20 Beschäftigte
    IG-Farben Sauerstoffwerk Herrenwyk: flüssiger und gasfömiger Sauerstoff, 28 Beschäftigte
    Fritz Starch & Co Lübecker Bootswerft, Wallstr.49/50: Reparatur von U-Booten u.a., 25 Beschäftigte
    Villeroy & Boch Wandplattenfabrik, Badstr.1-5, Dänischburg: Wandfliesen, Munition über 2cm, Minenwerfergeschosse aller Kaliber, Torpedos, u.a., 338 Beschäftigte
    Lehre & Co Lübecker Motorenfabrik: Schiffsantriebe, Wellenleitungen, Propeller, 9 Beschäftigte
    Deutsche Lufthansa AG, überholwerkstätten Travemünde: 467 Beschäftigte
    CETAFA Chemisch-techn. Fabrik Scheunemann & Naerger, Kanalstr.57/61: Kunststoffe, Öle, Fette, Reinigungsöle, Waffen, Maschinengewehre, 26 Beschäftigte
    Drägerwerk, Moislinger Allee 53: Gasschutz- und Atemgeräte, Höhenfahrgeräte, Heeresatmer, U-Boot-Luftaufbereitungsanlagen, u.a., 3485 Beschäftigte, mehrere Zwangsarbeiterlager eines mit 800-1000 Plätzen
    Georg Harder Maschinenfabrik, Ratzeburger Allee 106: Wasserbomben, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, u.a., 179 Beschäftigte
    P. Howaldt & Sohn, Travemünde: Treib- und Schleppanker, Zelte, Schiffsausrüstungen, 179 Beschäftigte
    Norddeutsche Dornierwerke GmbH, Werk I, Curt-Helms-Str. 1-15, Werk II: Geninerstr.98, Werk III: Dänischburg: Zellenbau für Flugzeuge, 1943 Beschäftigte, mehrere ZA-Lager
    Lübecker Flenderwerke AG: U-Boote und Kriegsschiffe u.a., 2597 Beschäftigte
    Schröder & Co Maschinenfabrik, Falkenstr.57: Unterdruckprüfstände, Armaturenteile, Munition über 2cm, Artilleriegeschosse, u.a., 55 Beschäftigte
    Lübecker Maschinenbau Gesellschaft, Karlstr.60-92: Geschütze, Minenwerfer, U-Boote u. Kriegsschiffe u.a., 2051 Beschäftigte, eigene Zwangsarbeiterlager
    Johannes Schlichting Yacht- und Bootswerft, Mecklenburger Landstr. 2-12: Patronenhülsen, Handgranaten, Nebelkerzen, Zünder u.a., 497 Beschäftigte
    Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG, Schlutup, Wesloerstr: Munition, Patronenhülsen, Handgranaten, Nebelkerzen, Zünder, u.a., 7668 Beschäftigte, eig. ZA-Lager Immelmannstr. mit 1060 Plätzen
    Berlin-Lübecker Maschinenfabrik (Bernhard Berghaus), Curt-Helms-Str.29: Handfeuerwaffen, Waffen bis zu 2cm, feinmechanisches Kriegsgerät, u.a., 3566 Beschäftigte, eig. ZA-Lager im Glashüttenweg mit 750 Plätzen
    E. Ewers & Co Fackeburger Allee 50: Munitionspackgefäße aus Blech, Muntion über 2cm, Artilleriegeschosse über 7,5cm, Torpedos, Granatwerfer aller Kaliber, u.a., 392 Beschäftigte
    F.L. Smidt & Co GmbH, Geninerstr.133: Aufbereitungs- und Baumaschinen, elektr. Nachrichtengeräte mit Zubehö, 54 Beschäftigte
    Hannemann & Co Zweigniederlassung, Curt-Helm-Str. 29/35: U-Boote, Kriegsschiffe, 305 Beschäftigte
    Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG Forschungsanstalt, Wesloerstr.: Patronenhülsen, Munition, Handgranaten, Nebelkerzen, Zünder, feinmechanisches Kriegsgerät, Pulver, Sprengstoff u.a., 614 Beschäftigte
    Harry Krüger Großhandels KG, Werk Lübeck, Von-Sydow-Str.5: Teile für U-Boote u. Kriegsschiffe, 66 Beschäftigte
    Alfred Hagelstein Maschinenfabrik, Tavemüne Baggersand: Maschinenbau, 86 Beschäftigte

    Flensburg:
    Crusauer Kupfer- und Messingwerke GmbH: NE-Metalle für Marine-Abnahmestelle Hamburg, 57 Beschäftigte
    Anton & Söhne, Maschinenfabrik u. Eisengießerei: Armaturen, Graugußgießerei, Holzbearbeitung, 162 Beschäftigte
    Feldmühle, Papier- und Zellstoffwerk AG, Husumerstr.12: Krepp, Lebensmittelverpackungen, Toilettpapier für Wehrmachtsbeschaffungsamt, 239 Beschäftigte
    Flensburger Maschinenbauanstalt Johannsen & Söensen, Neustadt 2: Marinegeräte, 99 Beschäftigte
    Flensburger Metallgießerei & Armaturenfabrik H. Schmidt, Norderstr.69/77: Armaturen für die Kriegsmarine u.a., 98 Beschäftigte
    Flensburger Pumpenfabrik Heinrich Beyer: Armaturen, Hebezeuge, Pumpen, 96 Beschäftigte
    Flensburger Schiffbaugesellschaft A. Thyssen-Konzern: Neubau und Instandsetzung von Schiffen u.a., 2177 Beschäftigte
    Gebr. Klaus Maschinenfabrik u. Eisengießerei, Heinrichstr.15: Teile für U-Boote und Kriegsschiffe u.a., 142 Beschäftigte
    Wiking Wohnstätten GmbH, Neustadt 40: Luftwaffengeräte, Flugzeugzellenbau, 194 Beschäftigte
    Flensburger Zylinder- und Kurbelwellenschleiferei M. Jürgensen, Angelburgerstr. 31-55: Flugzeugzellenbau, Produktion von Flugzeugmotoren, 61 Beschäftigte

    Sonstige Städte/Döfer in Schleswig-Holstein

    Ahrensburg
    H. Walter KG, Zweigwerk Beimoorweg: Marinegeräte, Munition über 2cm, Artilleriegeschosse ab 7,5 cm, Torpedos, Granatwerfergeschosse aller Kaliber, 594 Beschäftigte, vor Ort ein eigenes ZwangsarbeiterInnenlager, PolInnen, SowjetbürgerInnen

    Arnis
    Matthiesen & Paulsen: Kriegsschiffbau, typisierte Teile für Kriegsschiffbau,

    Bad Oldesloe
    Hero Armaturenwerk GmbH, Ratzeburgerstr.14: Armaturen für U-Bootbau, Drehteile für Torpedofertigung u. Kriegsschiffbau, Herstellung von Metallguß f. U-Boot- und Schiffsbau, 76 Beschäftigte
    Kampnagel AG, Zweigwerk: Gießereierzeugnisse, 73 Beschäftigte
    Triton-Werke AG, Zweigwerk Schultwiete 5: Flugzeugzellenbau, 41 Beschäftigte
    Gissemann & Co, Hamburgerstr.5: Teile für den Flugzeugzellenbau, 20 Beschäftigte

    Bad Schwartau
    Franz Röhling, Lindenstr.13: Zeltstäbe, Schiffsblöcke, 30 Beschäftigte

    Barmstedt
    J. Schlickum & Co: Raffinade, Destillation von Wachsen, 76 Beschäftigte

    Bergenhusen
    Stielfabrik Franz Pewinsky: Stiele, 5 Beschäftigte

    Büsum
    Büsumer Schiffswerft W.& E. Sielaff: Teile für Kriegsschiffbau, U-Boote, u.a., 104 Beschäftigte

    Elmshorn
    D.W. Kremer Sohn, Schiffswerft: Teile für Kriegsschiffe, Panzermaterial und Teile für U-Bootköper, Pioniergerät, u.a., 419 Beschäftigte
    Hinrich Mohr, Blockmacherei und Schiffsschmiede, Hafenstr.12-14: Hangarblöcke, u.a., 43 Beschäftigte
    Gebr. Neunert Maschinenfabrik, Ollnstr.35: Maschinenelemente Armaturen, 75 Beschäftigte
    Atlas Werke AG Bremen, Deichstr.4: feinmechanisches Kriegsgerät u.a., 329 Beschäftigte

    Eutin
    Eduard Klein, Lübecker Str. 44-46: Blechkonserven, Rohrleitungen, 22 Beschäftigte

    Geesthacht
    Ernst Menzer Schiffswerft, Am Hafen: Schiffe, Schlepper, 81 Beschäftigte
    Dynamit AG, Werk Düneberg und Krümmel: vier Lager mit ca. 7000 Plätzen, in Geesthacht insgesamt: Lagerplätze für mehr als 10 000 ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene

    Glinde
    Kurbelwellenwerk GmbH (Friedr. Krupp), Glinder Weg: Triebwerkteile, Flugmotorenbau u.a, 5085 Beschäftigte, eigenes ZwangsarbeiterInnenlager mit 2700 "Plätzen"

    Glückstadt
    Peter Temming AG, Stadtstr.: Schreib- und Druckpapier, Zellstoffe, 527 Beschäftigte
    H. Wilckens Sohn, Stadtstr.: Lack- Tarnfarben u.a., 52 Beschäftigte
    Otto Piening, Am Hafen 5: Spezialwerk für Schiffspropeller und komplette Wellenanlagen, 19 Beschäftigte

    Haseldorf
    Georg Schwarz Schiffs- und Bootswerft, Deichreihe 45: schnelle Motorboote für die Luftwaffe u.a., 14 Beschäftigte

    Heide
    Fa Friedr. Köster: Teile für Kriegsschiff u.a., 426 Beschäftigte

    Hohenwestedt
    Fa. Leser Ausweichwerk (früher Hamburg): Dampfkessel und Armaturen

    Itzehoe
    Siemsen & Hensch GmbH, Lindenstr. 176: Munition über 2cm, Artilleriegeschosse ab 7,5 cm, Granat- und Minenwerfergeschosse aller Kaliber, 282 Beschäftigte
    Adolf Harms Maschinenfabrik, Liethberg 8: Artilleriemunition, Torpedos, Panzermaterial, Teile für U-Bootbau, Pioniergerät, 38 Beschäftigte
    C.D Gäbler: Druckmesser, Satzmesser für U-Boote, 75 Beschäftigte

    Kaltenkirchen
    Lentfer & Kazda für Hagenuk, Kiel

    Kappeln
    Schiffswerft Brix & Paulsen: 13 Beschäftigte
    Lorenz Clausen GmbH, Eisengießerei und Maschinenfabrik: Generatoreinbau bei Heeres-LKW u.a., Vorrichtungen für den Flugzeugbau, 41 Beschäftigte
    Landeslieferungsgemeinschaft des Seiler-, Netz- und Segelmacherhandwerks: div. Geräte, 225 Beschäftigte

    Lauenburg
    Schipper & Goern, Hafenstr.14: Schiffe, Munitionspackgefäße aus Holz, 119 Beschäftigte

    Lensahn
    Martin Schulz Jun.: elektr. Nachrichtengeräte, 9 Beschäftigte

    Malkwitz
    Otto Struck Maschinenbau: Luftwaffengeräte, u.a., 16 Beschäftigte

    Mölln
    Heeresmunitionsanstalt Schneiderschere – Lager mit 300 Plätzen für ZwangsarbeiterInnen aus der Sowjetunion
    Heidenreich & Harbeck, Abt. Eisengießerei, Granbeker Weg 25-29: Grauguß für Werkzeugmaschinenfabrikation, 153 Beschäftigte
    Katz & Klumpp AG, Zweigwerk: Schwellensägerei

    Niendorf
    Niendorfer Yacht- und Bootswerft Ernst Ewers: Kriegsschiffbau, 42 Beschäftigte

    Nortorf
    Lederfabrik Nortorf, Ewald Koster: Bekleidung, Lederzeug, 16 Beschäftigte

    Oldenburg
    Fa. Petersen: für Hagenuk Kiel

    Pinneberg
    Ilo-Werke H.Christiansen, An der Mühlenau 12: Maschinenbau, Verbrennungsmotoren u.a., 749 Beschäftigte
    Fa. Wuppermann: Landminen, Zünder, Munitionspackgefäß aus Blech u.a., 558 Beschäftigte
    Fa. Lüders Holzhandlung, Elmshorner Str.30: Heeresgerät, Munitionspackgefäße aus Blech u.a., 81 Beschäftigte
    Fa. G. Metzger & Sohn, Koppelstr.: Lederherstellung, 53 Beschäftigte
    Fa. Zwanger Leichtgußwerke, Dingstätte 32: Leichtmetallguß, 155 Beschäftigte
    B. Otto Gehrkens, Koppelstr.: Leder- und Riemenwerke, Heeresausrüstungsgegenstände u.a.,241 Beschäftigte
    Johann Metzger, Koppelstr: Lederherstellung, 125 Beschäftigte

    Plön
    Schmiedeberg & Viereck (Werner Voß): feinmechanisches Kriegsgerät u.a., 20 Beschäftigte
    Segelvereinigung, Eutiner Str. 5 (für Hagenuk Kiel)

    Schleswig
    Knecht & Wödemann, Schleswiger Lederfabrik

    Schwarzenbek
    Bauer & Schauffe: Schrauben u.a. für alles Kriegsgerät, 962 Beschäftigte,
    Norm- und Gewindeteile GmbH, Grabauerstr.: Schrauben, Flugmotorenbau, 866 Beschäftigte
    Für beide Betriebe ein ZwangsarbeiterInnenlager mit 2000 Plätzen

    Tornesch
    Brennerei und Chemische Werke GmbH, Uetersener Str: Chemikalien, 147 Beschäftigte

    Trittau
    Feuerwerkerei Burmester, Kellerberg: Signalmunition für die Luftwaffe, 76 Beschäftigte

    Uetersen
    Fa Hetlapa Maschinenfabrik, Tornescher Weg 7-8: Teile für Kriegsschiffe, Nachrichtengeräte, 180 Beschäftigte
    Christian Testorf Militär-Blanklederfabrik, Gr. Sand 88: 33 Beschäftigte
    Pinnauwerke GmbH (Pacht Drägerwerke): Gasmasken, Filter, 135 Beschäftigte
    Messap Deutsche Meßapparate GmbH: Montage von Zeitmeßapparaten, Zünder, 358 Beschäftigte

    Ulzburg
    Broderius & Co: Vorrichtungen, Lehren, Präzisionswerkzeuge, 45 Beschäftigte

    Wedel
    Optische Werke i.D. Möller: optisches und feinmechanisches Kriegsgerät, 1175 Beschäftigte

    Wewelsfleth
    Hugo Peters Schiffswerft: Neubau und Reparatur von Binnenschiffen, 70 Beschäftigte

    Winning
    K. Vertens Yachtwerft: Marinefahrzeuge

    (Quelle: http://www.gegenwind.info/stadtrundf...gsarbeit.html)

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  5. #5
    Avatar von Taunide Junior Mitglied
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    May 2006
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    59
    WILL eine deutsche Firma an ihre beteiligung an den Krieg erinnert werden??
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  6. #6
    Avatar von Mittelwaechter Forum Veteran
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    Mar 2005
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    Wo auch immer ich morgens meine Hosen finde.
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    1.114
    Der Chef einer Firma WILL den Gewinn optimieren.
    Dazu wird in einem gewissen Umfang auch Öffentlichkeitsarbeit finanziert, um Corporate Identity und Image zu pflegen. Keine Firma kann ihre nachgewiesene Leistung in der Rüstungsindustrie bestreiten, weder heute noch zur damaligen Zeit.
    Eine Investition in die "Vergangenheit" zur Imagepflege ist nicht unwahrscheinlich.

    Wie würdest Du als Besucher empfinden, wenn auf der Tafel 200 noch aktuelle (Rüstungs-) Firmen aufgelistet sind, aber nur 12 würden für die Erhaltung des Mahnmals einen Beitrag leisten?

    Prominente Namen (Siemens, Zeiss, MAN, Blohm & Voss, AEG, Thyssen Krupp...) werden sich kaum die Blöße geben und im oberen Teil der Drückeberger auftauchen wollen.

    Da ist ein Unterschied zwischen WOLLEN dürfen und es sich leisten KÖNNEN.
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  7. #7
    Avatar von vivio123 Neuzugang
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    17
    Also ich wär dabei, denn ich habe das Boot gerade als Modell gebaut (schönes Teil). Mir würde es aber mehr zu sagen einen jährlichen Beitrag von 15-30 Euro zu spenden. Wenn dann noch ein Newsletter oder sogar eine Zeitschrift regelmäßig erscheinen würde wäre das nicht schlecht, so wüsste man was mit der Kohle passiert.

    Grüsse vivio
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  8. #8
    Avatar von GertFroebe_2 Kam, sah und tippte
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    Jun 2005
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    Ich würde auf alle Zeitschriften und den ganzen Kokolores verzichten, sonst geht viel zuviel Geld flöten. Der Marinebund hat die Spenden bis jetzt auch nicht explizit für das Boot verwendet sondern diese auf all seine Einrichtungen verteilt. Deshalb sieht das Boot ja so grottig aus (und weil wahrscheinlich irgendwelche Studenten für ein paar Euro mal mit der Farbrolle drübergehen). Aussen hat das Ding ja fast einen Tarnanstrich, bei den zig Grautönen. Und Innen ist das Boot bald eine Tropfsteinhöhle aus Lacknasen.

    Ich würde DIREKT für das Boot und benötigte Erhaltungsmassnahmen spenden! Das aber nur wenn das professionell und offiziell organisiert wäre. Es gab ja schon diverse Versuche durch einen 'Freundeskreis'. Aber das hat nicht hingehauen, soweit ich weiss.

    Irgendwelche Firmen zu motivieren halte ich für naiv. Ist nicht böse gemeint.

    Gruss
    Marc
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  9. #9
    Avatar von Joker-S. Kam, sah und tippte
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    Apr 2006
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    122
    Hallo, es ist echt traurig so was zu lesen. Die heutige Gesellschaft möchte halt möglichst nichts mehr von Deutschen Erfolgen oder "Heldentaten" höen. Ist ja auch politisch vollkommen unkorreckt.
    Heute habe ich erst wieder gehöt das unsere (wir Deutschen) Schuld (den Israelis) niemals abgesühnt werden wird. Sozusagen haben wir eine Erbschuld abzuleisten deren Zins so gewaltig ist das wir sie niemals ableisten können.
    Und jetzt kommst du mit diesem "Faschistischen drecks Naziboot". Spass bei Seite, sag an wie ich helfen kann und ich werde mein möglichstes tun. Allen anderen dehnen etwas an dem Boot liegt sollten es genauso halten wie ich.
    Gruß Sascha
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  10. #10
    Avatar von Edgtho66 Kam, sah und tippte
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    Mar 2005
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    878
    OT OT OT OT OT OT:

    Originally posted by Joker-S.:
    Heute habe ich erst wieder gehöt das unsere (wir Deutschen) Schuld (den Israelis) niemals abgesühnt werden wird. Sozusagen haben wir eine Erbschuld abzuleisten deren Zins so gewaltig ist das wir sie niemals ableisten können.
    Hi Joker!

    Sorry, aber das ist so nicht ganz richtig.
    Nach jüdischem Glauben verfällt eine Schuld erst nach der siebten Generation. Da eine Generation 30 Jahre dauert, also erst zwei Generationen vorbei sind, hat die BRD nur noch 150 Jahre zu zahlen, dann ist´s rum.

    Weckt natürlich einigen Unmut innerhalb unseres Volkes, meiner Meinung nach nicht ganz unverständlich.
    Wir zahlen also für ein Reglement, das andere aufgestellt haben.
    Aber so ist das nunmal so in einem nach US-Vorbild gestaltetem Staat. Das und noch vieles andere.

    Und/Aber wer weiss schon, was in 150 Jahren sein wird?! Die Zeit und ihre geschichtliche Geschwindigkeit wird sehr bald eine ganz andere Entwicklung nehmen, weil man die Gelder für andere Dinge brauchen wird. Aber auch dies ist wieder mal rein subjektiv.

    Frohes Fest euch allen!!


    Gruß von unne
    Edi
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