1. #1
    Avatar von MGMike---U-711 Forum Veteran
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    Ich habe mit GWX2.0 mal ne ganz neue Karríere gestartet:

    1939 Kriegsbeginn ; 1. U-Flotille, Kiel

    U-Boot Typ IIa

    Bin von Kiel durch den Kanal zu meinem bestimmungs PQ ausgelaufen. Allerdings verbraucht das IIa selbst bei Halbe Fahrt schon fast den halben Sprit. Naja, machste auf Helgoland einen zwischenstop um Diesel aufzufüllen.

    Leider nicht bedacht, daß mit dem Anlegen die Feindfahrt als beendet zählt. Naja - Null
    tonnage versenkt, aber dafür Beföderung zum Oberleutnant. Auch nicht schlecht.

    So, Öl, Kraftstoff unf Proviant ergänzt und auf zur zweiten Feindfahrt von Helgoland aus zu PQ AN 47. Dort dann 24 Std patroulliert - Nichts Dann südlich gehalten paralell zur Küste Englands gefahren.
    Kein Schiff, kein Geleitzug, Nichts
    Sprit auf Reserve - zurück nach Hause.

    In Kiel dann Typ IId verfügbar. Gewechselt Bin jetzt Kommandant von U-4 Typ IId

    Dritte Feindfahrt , PQ AN 34 nahe der norwegischen Küste, Von Kiel aus dann nicht durch den Kanal, diesmal durchs Kattegat und Skagerak. Auch in diesem PQ nichts ausser noch neutrale Schiffe.

    Bin dann nach der Patroulie weiter wieder entlang der englischen Küste. Diesmal reicht der Sprit ja zum Glück.

    Dann Nachts bei schwerer See, Regen und Nebel taucht aus dem nichts steuerbord auf 89 Grad eine Kohlenschute auf. Entfernung 290 m !

    Naja als Torpedoziel zu gering, Flak-Einsatz bei dem Wetter nicht möglich. Weiter auf Sehrohrtiefe bis ausser Sichtweite, denn mich verraten könnte er schon...

    Weiter in schwerer See - Dann Sichtkontakt - ein mittlerer Frachter auf 30 Grad 495 m entfernt fast nicht mehr zu sehen bei dem Nebel, Beide Maschinen AK !!! dann wieder in Sichtweite. Rohr 1 - 3 bewässern, Mündungsklappen auf --- Rohr 1 los. Aal ist im Wasser. Doch kurz vor dem treffer schießt er Leuchtkugeln hoch in den Himmel. Torpedotreffer!

    Dann ein Suchscheinwerfer auf 75 Grad! Alarmtauchen auf Sehrohrtiefe, Kriegsschiff identifiziert: Bewaffneter Trawler, zum Glück ohne Wabowerfer. also auf 30 m Schleichfahrt auf altem Kurs zurück - nach zwei Stunden hab ich ihn abgehängt.

    Später dann noch einen Küstentanker versenkt. Durch Blindgänger waren dann doch mehr Torpedos nötig....

    Dann keine Aale mehr, zurück zum Stützpunkt. Dritte Fahrt erfolgreich, Zwei Frachter versenkt.

    Verstzung nach Wilhelmshaven, weil von dort der Anfahrtsweg in die Nordsee nicht mehr so lang ist.

    So und nun steht die 4. Fahrt unmittelbar bevor. Mal sehen was wir diesmal vor die Rohre kriegen. Jedenfalls, Boot verlegt nach Wilhelmshaven und dann gehts wieder raus....

    Gute Jagt euch allen !!!
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  2. #2
    Avatar von MGMike---U-711 Forum Veteran
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    Ich habe mit GWX2.0 mal ne ganz neue Karríere gestartet:

    1939 Kriegsbeginn ; 1. U-Flotille, Kiel

    U-Boot Typ IIa

    Bin von Kiel durch den Kanal zu meinem bestimmungs PQ ausgelaufen. Allerdings verbraucht das IIa selbst bei Halbe Fahrt schon fast den halben Sprit. Naja, machste auf Helgoland einen zwischenstop um Diesel aufzufüllen.

    Leider nicht bedacht, daß mit dem Anlegen die Feindfahrt als beendet zählt. Naja - Null
    tonnage versenkt, aber dafür Beföderung zum Oberleutnant. Auch nicht schlecht.

    So, Öl, Kraftstoff unf Proviant ergänzt und auf zur zweiten Feindfahrt von Helgoland aus zu PQ AN 47. Dort dann 24 Std patroulliert - Nichts Dann südlich gehalten paralell zur Küste Englands gefahren.
    Kein Schiff, kein Geleitzug, Nichts
    Sprit auf Reserve - zurück nach Hause.

    In Kiel dann Typ IId verfügbar. Gewechselt Bin jetzt Kommandant von U-4 Typ IId

    Dritte Feindfahrt , PQ AN 34 nahe der norwegischen Küste, Von Kiel aus dann nicht durch den Kanal, diesmal durchs Kattegat und Skagerak. Auch in diesem PQ nichts ausser noch neutrale Schiffe.

    Bin dann nach der Patroulie weiter wieder entlang der englischen Küste. Diesmal reicht der Sprit ja zum Glück.

    Dann Nachts bei schwerer See, Regen und Nebel taucht aus dem nichts steuerbord auf 89 Grad eine Kohlenschute auf. Entfernung 290 m !

    Naja als Torpedoziel zu gering, Flak-Einsatz bei dem Wetter nicht möglich. Weiter auf Sehrohrtiefe bis ausser Sichtweite, denn mich verraten könnte er schon...

    Weiter in schwerer See - Dann Sichtkontakt - ein mittlerer Frachter auf 30 Grad 495 m entfernt fast nicht mehr zu sehen bei dem Nebel, Beide Maschinen AK !!! dann wieder in Sichtweite. Rohr 1 - 3 bewässern, Mündungsklappen auf --- Rohr 1 los. Aal ist im Wasser. Doch kurz vor dem treffer schießt er Leuchtkugeln hoch in den Himmel. Torpedotreffer!

    Dann ein Suchscheinwerfer auf 75 Grad! Alarmtauchen auf Sehrohrtiefe, Kriegsschiff identifiziert: Bewaffneter Trawler, zum Glück ohne Wabowerfer. also auf 30 m Schleichfahrt auf altem Kurs zurück - nach zwei Stunden hab ich ihn abgehängt.

    Später dann noch einen Küstentanker versenkt. Durch Blindgänger waren dann doch mehr Torpedos nötig....

    Dann keine Aale mehr, zurück zum Stützpunkt. Dritte Fahrt erfolgreich, Zwei Frachter versenkt.

    Verstzung nach Wilhelmshaven, weil von dort der Anfahrtsweg in die Nordsee nicht mehr so lang ist.

    So und nun steht die 4. Fahrt unmittelbar bevor. Mal sehen was wir diesmal vor die Rohre kriegen. Jedenfalls, Boot verlegt nach Wilhelmshaven und dann gehts wieder raus....

    Gute Jagt euch allen !!!
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  3. #3
    Avatar von Testpilot1978 Forum Veteran
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    nette Story.Schön erzählt.
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  4. #4
    Avatar von mdcertainty Kam, sah und tippte
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    Gut erzählt MGMike. Erstmal Gammelfahrt, und dann Aktion! Ja, so kennt man das .
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  5. #5
    Avatar von MGMike---U-711 Forum Veteran
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    Fortsetzung...

    Die 4. Feindfahrt war auch ne reine Gammelfahrt...

    dann aber Feindfahrt 5. Patroullienbereich in der Keltischen See. Das heisst: durch den Kanal !

    Es ist Januar 1940 und die Tommys haben mit großer Wahrscheinlichkeit den Kanal zugemacht oder sind dabei...

    Naja auf in den Kampf



    Anfahrt bei gutem Wetter. Dann nachts kommen wir durch die Straße von Dover.


    Widererwarten wenig Verkehr, kaum Sicherungsschiffe. Doch dann entdeckt meine Brückenwache eine Gruppe von drei Torpedobooten.
    Merkwürdiger weise war eins am brennen. Vielleicht auf eine Mine aufgelaufen ???
    Dann wenig später fing ein weiteres auch ohne ersichtlichen Grund Feuer. Keine Explosion zu höen ?!?!







    Wir auf Sehrohrtiefe lassen die drei vorüberziehen. Haben wohl auch andere Sorgen als ein U-Boot anzugreifen... Und wir greifen auch nicht an weil wir ja Handelsschiffe suchen...

    Dann zuletzt bevor wir das PQ überhaupt erreichen begegnen uns nacheinander zwei Frachter ohne Sicherung.

    Den ersten aus 3500 m Entfernung torpediert. Treffer mittschiffs, große Explosion, rote Leuchtkugeln steigen bei der Explosion auf...

    Das hat die Aufmerksamkeit von einem bewaffnetem Trawler und einem AB-Klassen Zerstöer erregt. nähern sich unserer Position. tauchen auf 30 m -Schleichfahrt- Alle 20 min. auf Sehrohrtiefe und Lage an der Oberfläche prüfen...
    Suchscheinwerfer in 240 Grad - 3 Stck. - Weiße Leuchtkugeln erhellen die Nacht. Wieder auf 30 m Weiter auf schleichfahrt.

    Nach 1 Stunde kontakt abgerissen.

    Nach einiger Zeit später dann ein französischer Frachter. Auf direktem Kurs an unserm Bug vorbei - traumhafte Schußposition. Rohr 1 und 2 bewässern ! - Mündungsklappen öffnen! Rohr 1 los!

    Treffer! Aber noch nicht zerstöt - Rohr 2 los !

    wieder Treffer - Volltreffer:


    Tja . Alle Aale verschossen und 2 große Frachter versenkt! Aber das ZielPQ leider nicht erreicht. Ich hoffe der FDU ist trotzdem zufrieden. - Rückmarsch

    Während des Rückmarsches mussten wir wieder vor einem bewaffneten Trawler tauchen. War in der Nähe des Hafens von Calais. Während des Ausfahrens des Sehrohrs haben wir dann eine Mine entdecken können. Auch das noch: Minenfeld !

    Aber scheinbar sind wir knapp dran vorbei gezogen, weil das war die erste und einzigste Mine die ich bis jetzt entdecken konnte.

    Weiterer Rückmarsch ereignislos , Ankunft in Wilhelmshaven , die Mannschaft erhielt 5 Medaillien. Und mein Ansehenskonto ist auf satte 2300 Punkte gestiegen. Das heisst eine Feindfahrt noch und dann kann ich auf mein ersehntes Typ VII Boot hoffen !

    So Boot im Dock, Öl, Munition und Proviant ergänzen und wir erstmal ins Kasino (SH3 Commander) Und dann nach dem ausgeschlafenen Rausch wieder raus !
    Bis dann!
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  6. #6
    Avatar von DerFrank1969 Kam, sah und tippte
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    "Ausgezeichnete Neuigkeiten!" lol ... zumindest find`ich das mit den brennenden Torpedobooten interessant. Ich dachte schon, das wär ne SH3 Stock-Macke... "Meine" Torpedoboote waren bis jetzt immer heile. Und Minen hab ´ich bis jetzt auch keine gesehen... aber ich meide ja den Kanal.

    PS: Sauf nich so dolle im Kasino... da zielt sichs dann immer so blöd am "Tag dach"
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  7. #7
    Avatar von MGMike---U-711 Forum Veteran
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    Tja, wenn man in die keltische See beordert wird, ist der Weg um Scapa herum etwas zu lang...

    Minen und Anti U-Boot Netze hab ich in der Stockversion auch noch nicht gesehen, aber ich glaube die waren schon drin. Bin erst nach der installation der mods drauf aufmerksam geworden, weil GWX ja auch die Heimathäfen vermint hat...
    Ich selbst hab aber noch keine Minenerfahrung gemacht. Weiß also nichjt wie dicht man da heran kann und wie stark die Beschädigung dadurch wird...
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  8. #8
    Avatar von UffzRohledder Forum Veteran
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    <BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Zitat von MGMike---U-711:
    Tja, wenn man in die keltische See beordert wird, ist der Weg um Scapa herum etwas zu lang...

    Minen und Anti U-Boot Netze hab ich in der Stockversion auch noch nicht gesehen, aber ich glaube die waren schon drin. Bin erst nach der installation der mods drauf aufmerksam geworden, weil GWX ja auch die Heimathäfen vermint hat...
    Ich selbst hab aber noch keine Minenerfahrung gemacht. Weiß also nichjt wie dicht man da heran kann und wie stark die Beschädigung dadurch wird... </div></BLOCKQUOTE>


    Mich hat es schon einige Male, gerade an der Ostküste von GB zerrissen durch Minentreffer. Die brennenden Schnellboote (keine Torpedoboote, denn Torpedoboote sind "kleine Zerstöer") treten vermehrt bei schwerer See auf. Das hat leider bisher kein Mod in den Griff bekommen.
    Beste Grüße vom Uffz.
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  9. #9
    Avatar von Laphroaig75 Kam, sah und tippte
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    Die Schnellboote können sogar fliegen. Eigentlich keinen Aal wert, aber nach dem Torpedotreffer explodierte das Boot nicht, sondern schoss in die Luft und sauste anschließend auf dem Wasser rückwärts (fast) meilenweit weg. Leider vor Staunen keinen Screenshot gemacht .
    Schwere See scheint zu stimmen, auch die NACGs legen sich dann auf die Seite.
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  10. #10
    Avatar von MGMike---U-711 Forum Veteran
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    @ Ottfried

    Ich dachte die kleinen Schnellboote wären torpedoboote. Haben jedenfalls 4 Rohre...

    Meinst du mit Torpedoboote sind die kleinen Zerstöer etwa diese Mini-Zerstöer die es seit GWX gibt ???

    Teu Teu, bis jetzt noch keine Minentreffer.
    War jemand eigentlich schon mal nahe der englischen Küste ???? Mit GWX ist die ja fast komplett vermint (Habe ich im Editor gesehen) Weiß jemand wie dicht das Minenfeld ist. Kann mann da trotzdem unbeschadet durch, oder zu riskant. Die Zufahrtswege für die Häfen müssten doch wenigstens frei sein. Nicht das die Tommys von den eigenen Minen zerrissen werden
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