1. #1
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    Eben im Internet gefunden. Wer den Bericht schon kennt braucht ja jetzt nicht mehr weiter zu lesen.

    1."” 28.7.1942 Nordmeer

    Geleitzugschlacht gegen den Konvoi PQ.17:

    Konvoi PQ.17 (Commodore Dowding) von Reykjavik mit 33 Schiffen, 1 Flottentanker und 3 Rettungsschiffen. Nahsicherung: Cdr. Broome mit Zerstöern Keppel (F), Offa, Fury, Leamington, Ledbury, Wilton, Korvetten Lotus, Poppy, Dianella, La Malouine, Minensucher Halcyon, Britomart, Salamander, Trawler Lord Austin, Ayrshire, Northern Gem, Lord Middleton, Flakschiffe Pozarica, Palomares und U-Boote P.614, P.615. Fern-Deckungsgruppe (Adm. Tovey) mit Schlachtschiffen Duke of York und Washington, Träger Victorious, Kreuzern Cumberland und Nigeria und 9 (später 14) Zerstöern von Scapa Flow aus ins Gebiet zwischen Island und Bären-Insel. Nah-Deckungsgruppe (KAdm. Hamilton) mit Kreuzern London, Norfolk, Wichita und Tuscaloosa und Zerstöern Somali, Wainwright und Rowan auf Position nödlich vom PQ.17.

    1.7.: Dt. B-Dienst erfaßt den PQ.17, der vormittags auch von U 255 (Kptlt. Reche) und U 408 (Kptlt. v. Hymmen) etwa 60 sm ostwärts Jan Mayen gesichtet wird. U 334 (Oblt. Siemon), U 456 (Kptlt. Teichert) werden direkt angesetzt, U 251 (Kptlt. Timm), U 355 (Kptlt. La Baume). U 657 (Kptlt. Göllnitz), U 88 (Kptlt. Bohmann), U 457 (KKpt. Brandenburg), U 376 (Kptl. Marks) bilden als Gruppe »Eisteufel« weiter ostwärts einen Vorpostenstreifen. PQ.17 und Ferndeckungsgruppe durch dt. Luftaufklärung am Nachmittag erfaßt.

    2.7.: Sichtung zweier Konvois (QP.13 / PQ.17) und der fälschlich als Fernsicherung gemeldeten Nahdeckungsgruppe durch dt. Luftaufklärung bringen Unsicherheit. U 456 hält Fühlung am PQ.17, U 457, U 657, U 376, U 255 werden z. T. bei Angriffen abgedrängt. Am Nachmittag Absprung deutscher überwasserstreitkräfte zur Operation »Rösselsprung« (siehe 2.- 5.7.). Abends Angriff von 7 He 115 der 1./K.Fl.Gr.906 ohne Erfolg.

    3.7.: Luftfühlung in unsichtigem Wetter abgerissen. U 88 greift erfolglos Zerstöer an, U 456, U 255, U 657, U 703 (Kptlt. Bielfeld), U 334 gewinnen meist nur kurzfristig Fühlung. Britische Luftaufklärung erkennt Abmarsch dt. überwasserstreitkräfte nach Norden. Aufstellung der brit. U-Boote P.212 / Sahib, Sturgeon, Minerve (FFN), P.45 / Unrivalled, P.54 / Unshaken und Ursula, Tribune, Seawolf, Trident in zwei Linien südlich der Bären-Insel zur Deckung des Konvois. Dazu die sowj. U-Boote K-2, K-22, K-21, D-3, ShCh-402, ShCh-403. Vor dem Varanger-Fjord u. a. M-176. Bei diesen Operationen gehen D-3 und M-176 vermutlich auf dt. Flankensperren verloren. Kreuzer Manchester und Zerstöer Eclipse von Spitzbergen zur Ferndeckungsgruppe gestoßen.

    4.7.: Einzelnes He-115-T-Flugzeug der 1./K.Fl.Gr. 906 erzielt Treffer auf Dampfer Christopher Newport (7191 BRT), der später durch Fangschüsse des brit. U-Bootes P.614 und von U 457 versenkt wird. U 88, U 255, U 334 haben zeitweise Fühlung am Konvoi, U 457 an der Kreuzergruppe. 2 Angriffe von U 88 fehl. Abends Angriff einer Staffel des KG.30 ohne Erfolg. Torpedoflugzeuge der I./KG.26 (Hptm. Eicke) versenken Frachter Navarino (4841 BRT), William Hooper (7177 BRT) beschädigt und durch Fangschuß von U 334 versenkt, sowj. Tanker Azerbaidzhan (6114 BRT) torpediert. Von 25 angreifenden He 111 werden 3 abgeschossen. Noch am Abend gibt der 1. Seelord (Adm. Pound) in Erwartung eines dt. überwasserangriffs mit überlegenen Kräften der Kreuzer-Gruppe und den Zerstöern der Sicherung Befehl zum Ablaufen nach Westen und löst den Konvoi auf.

    5.7.: Dt. Luftaufklärung und U-Boote melden Auflösung des Konvois PQ.17 und Ablaufen der Kreuzer nach Westen. Daraufhin gehen Tirpitz (Kpt.z.S. Karl Topp), Admiral Hipper (Kpt.z.S. Meisel), Admiral Scheer (Kpt.z.S. Meendsen-Bohlken), 7 Zerstöer und 2 T-Boote in See. Dabei vor Ingöy erfolgloser Angriff des sowj. U-Bootes K-21 (Kpt. 2.Rg. Lunin) auf Tirpitz. Im Laufe des Tages greifen die Gruppen I-III (Hptm. Kahl, Stoffregen und Herrmann) des KG.30 (Maj. Bloedorn) die einzeln und in Gruppen fahrenden Transporter des Konvois an und versenken die Frachter Washington (5564 BRT), Bolton Castle (5203 BRT), Pan Kraft (5644 BRT), Peter Kerr (6476 BRT), Fairfield City (5686 BRT) und das Rettungsschiff Zaafaran (1559 BRT) und beschädigen Paulus Potter (7168 BRT), Earlston (7195 BRT, durch Fangschuß von U 334 versenkt), Empire Byron (6645 BRT, durch Fangschuß von U 703 versenkt) und den Flottentanker Aldersdale. U 88 versenkt Carlton (5127 BRT) und Daniel Morgan (7177 BRT), U 456 die Honomu (6977 BRT) und U 703 die River Afton (5479 BRT). Ein Catalina-Flugboot der RAF-Squadron 210 und brit. U-Boot Unshaken sichten und melden dt. Flottenverband. Nach der erkannten frühzeitigen Meldung durch die U-Boote befiehlt der Ob.d.M. in übereinstimmung mit der Führerweisung, kein Risiko einzugehen, den Abbruch der Flotten-Unternehmung. Die Vernichtung der restlichen Schiffe des Konvois sollen U-Boote und Flugzeuge übernehmen.

    6.7.: Dt. Flottenverband in den Kaa-Fjord eingelaufen. Brit. Kreuzer-Verband vereinigt sich mit Fern-Deckungsgruppe. Flugzeuge des KG.30 versenken den Tanker Pan Atlantik (5411 BRT), U 255 die John Witherspoon (7191 BRT).

    7.7.: Von den zur Jagd auf Einzelfahrer angesetzten U-Booten versenken U 255 die Alcoa Ranger (5116 BRT), U 355 die Hartlebury (5082 BRT) und U 457 das verlassene Tankerwrack Aldersdale (8402 BRT). 5 Schiffe und einige Sicherungsfahrzeuge des Konvois treffen in der Matochkin-Straße ein.

    8.7.: U 255 versenkt vor Novaja Zemlja den Dampfer Olopana (6069 BRT). Comm. Dowding bildet in der Matochkin-Straße aus 5 Dampfern, je 3 Korvetten, Minensuchern und Trawlern, den Flakschiffen Palomares und Pozarica und dem Rettungsschiff Zamalek einen Konvoi, der an der Westküste Novaja Zemljas und der Eisgrenze nach Süden marschiert. Die sowj. Zerstöer Gremjashchij und Groznyj verstärken die Sicherung.

    9.7.: Teil des Konvois mit dem Rettungsschiff Rathlin und dem Motortanker Donbass und Dampfer Bellingham trifft in Archangelsk ein. U 255 gewinnt Fühlung an Restgeleit, auf das U 457, U 703, U 376 und U 251 operieren.
    10.7.: Bei Angriffen des II./KG.30 gegen das Restgeleit vor der Einfahrt des Weißen Meeres werden die Dampfer Hoosier (5060 BRT) und El Capitan (5255 BRT) beschädigt und anschließend durch U 376 bzw. U 251 mit Fangschuß versenkt, der Dampfer Samuel Chase wird durch Bombentreffer beschädigt.

    11.7.: Restgeleit mit Zamalek, Dampfern Ocean Freedom und Samuel Chase trifft in Archangelsk ein. Eine weitere Gruppe von Schiffen mit dem Trawler Ayrshire trifft in der Matochkin-Straße ein.

    12.7.: U 376 greift ohne Erfolg einen Trawler vor Kanin Nos an.

    13.7.: Von den auf dem Rückmarsch befindlichen U-Booten versenkt U 255 das verlassene Wrack des Dampfers Paulus Potter.

    15.7.: Dt. U-Boote laufen ein.

    16.7.: Comm. Dowding läuft mit den Korvetten Poppy, Lotus und La Malouine, begleitet von dem sowj. Zerstöer Gremjashchij aus, um die an der Küste Novaja Zemljas liegenden Schiffe einzuholen.

    20.7.-24.7.: Marsch des zweiten Restkonvois mit den genannten Geleitfahrzeugen und den Dampfern Benjamin Harrison, Silver Sword, Troubadour, Ironglad und Azerbaidzhan unter Führung des sowj. Eisbrechers Murman (Comm. Dowding) und des Trawlers Kerov von der Matochkin-Straße nach Archangelsk. Unterwegs in der Moller-Bucht Dampfer Empire Tide aufgenommen.

    28.7.: Als letzter Nachzügler trifft der vorübergehend auf Strand gesetzte Dampfer Winston Salem in Molotovsk ein.

    Gesamtverlust des PQ.17: 24 Schiffe mit 142.695 BRT. Auf dt. Seite bei 202 Einsätzen fünf Flugzeuge. Durch U-Boote versenkt: 8 Schiffe mit 48.218 BRT, durch die Luftwaffe 8 Schiffe mit 40.376 BRT. Außerdem werden von U-Booten 8 durch Luftangriffe beschädigte Schiffe mit 54.093 BRT durch Fangschüsse versenkt. Mit den Frachtern gehen unter: 3350 Kraftfahrzeuge, 430 Panzer, 210 Flugzeuge und 99.316 ts sonstiges Kriegsmaterial.

    Quelle: http://wiesel.wlb-stuttgart.de
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  2. #2
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    Konvoi PQ.17 (Commodore Dowding) von Reykjavik mit 33 Schiffen, 1 Flottentanker und 3 Rettungsschiffen. Nahsicherung: Cdr. Broome mit Zerstöern Keppel (F), Offa, Fury, Leamington, Ledbury, Wilton, Korvetten Lotus, Poppy, Dianella, La Malouine, Minensucher Halcyon, Britomart, Salamander, Trawler Lord Austin, Ayrshire, Northern Gem, Lord Middleton, Flakschiffe Pozarica, Palomares und U-Boote P.614, P.615. Fern-Deckungsgruppe (Adm. Tovey) mit Schlachtschiffen Duke of York und Washington, Träger Victorious, Kreuzern Cumberland und Nigeria und 9 (später 14) Zerstöern von Scapa Flow aus ins Gebiet zwischen Island und Bären-Insel. Nah-Deckungsgruppe (KAdm. Hamilton) mit Kreuzern London, Norfolk, Wichita und Tuscaloosa und Zerstöern Somali, Wainwright und Rowan auf Position nödlich vom PQ.17.

    1.7.: Dt. B-Dienst erfaßt den PQ.17, der vormittags auch von U 255 (Kptlt. Reche) und U 408 (Kptlt. v. Hymmen) etwa 60 sm ostwärts Jan Mayen gesichtet wird. U 334 (Oblt. Siemon), U 456 (Kptlt. Teichert) werden direkt angesetzt, U 251 (Kptlt. Timm), U 355 (Kptlt. La Baume). U 657 (Kptlt. Göllnitz), U 88 (Kptlt. Bohmann), U 457 (KKpt. Brandenburg), U 376 (Kptl. Marks) bilden als Gruppe »Eisteufel« weiter ostwärts einen Vorpostenstreifen. PQ.17 und Ferndeckungsgruppe durch dt. Luftaufklärung am Nachmittag erfaßt.

    2.7.: Sichtung zweier Konvois (QP.13 / PQ.17) und der fälschlich als Fernsicherung gemeldeten Nahdeckungsgruppe durch dt. Luftaufklärung bringen Unsicherheit. U 456 hält Fühlung am PQ.17, U 457, U 657, U 376, U 255 werden z. T. bei Angriffen abgedrängt. Am Nachmittag Absprung deutscher überwasserstreitkräfte zur Operation »Rösselsprung« (siehe 2.- 5.7.). Abends Angriff von 7 He 115 der 1./K.Fl.Gr.906 ohne Erfolg.

    3.7.: Luftfühlung in unsichtigem Wetter abgerissen. U 88 greift erfolglos Zerstöer an, U 456, U 255, U 657, U 703 (Kptlt. Bielfeld), U 334 gewinnen meist nur kurzfristig Fühlung. Britische Luftaufklärung erkennt Abmarsch dt. überwasserstreitkräfte nach Norden. Aufstellung der brit. U-Boote P.212 / Sahib, Sturgeon, Minerve (FFN), P.45 / Unrivalled, P.54 / Unshaken und Ursula, Tribune, Seawolf, Trident in zwei Linien südlich der Bären-Insel zur Deckung des Konvois. Dazu die sowj. U-Boote K-2, K-22, K-21, D-3, ShCh-402, ShCh-403. Vor dem Varanger-Fjord u. a. M-176. Bei diesen Operationen gehen D-3 und M-176 vermutlich auf dt. Flankensperren verloren. Kreuzer Manchester und Zerstöer Eclipse von Spitzbergen zur Ferndeckungsgruppe gestoßen.

    4.7.: Einzelnes He-115-T-Flugzeug der 1./K.Fl.Gr. 906 erzielt Treffer auf Dampfer Christopher Newport (7191 BRT), der später durch Fangschüsse des brit. U-Bootes P.614 und von U 457 versenkt wird. U 88, U 255, U 334 haben zeitweise Fühlung am Konvoi, U 457 an der Kreuzergruppe. 2 Angriffe von U 88 fehl. Abends Angriff einer Staffel des KG.30 ohne Erfolg. Torpedoflugzeuge der I./KG.26 (Hptm. Eicke) versenken Frachter Navarino (4841 BRT), William Hooper (7177 BRT) beschädigt und durch Fangschuß von U 334 versenkt, sowj. Tanker Azerbaidzhan (6114 BRT) torpediert. Von 25 angreifenden He 111 werden 3 abgeschossen. Noch am Abend gibt der 1. Seelord (Adm. Pound) in Erwartung eines dt. überwasserangriffs mit überlegenen Kräften der Kreuzer-Gruppe und den Zerstöern der Sicherung Befehl zum Ablaufen nach Westen und löst den Konvoi auf.

    5.7.: Dt. Luftaufklärung und U-Boote melden Auflösung des Konvois PQ.17 und Ablaufen der Kreuzer nach Westen. Daraufhin gehen Tirpitz (Kpt.z.S. Karl Topp), Admiral Hipper (Kpt.z.S. Meisel), Admiral Scheer (Kpt.z.S. Meendsen-Bohlken), 7 Zerstöer und 2 T-Boote in See. Dabei vor Ingöy erfolgloser Angriff des sowj. U-Bootes K-21 (Kpt. 2.Rg. Lunin) auf Tirpitz. Im Laufe des Tages greifen die Gruppen I-III (Hptm. Kahl, Stoffregen und Herrmann) des KG.30 (Maj. Bloedorn) die einzeln und in Gruppen fahrenden Transporter des Konvois an und versenken die Frachter Washington (5564 BRT), Bolton Castle (5203 BRT), Pan Kraft (5644 BRT), Peter Kerr (6476 BRT), Fairfield City (5686 BRT) und das Rettungsschiff Zaafaran (1559 BRT) und beschädigen Paulus Potter (7168 BRT), Earlston (7195 BRT, durch Fangschuß von U 334 versenkt), Empire Byron (6645 BRT, durch Fangschuß von U 703 versenkt) und den Flottentanker Aldersdale. U 88 versenkt Carlton (5127 BRT) und Daniel Morgan (7177 BRT), U 456 die Honomu (6977 BRT) und U 703 die River Afton (5479 BRT). Ein Catalina-Flugboot der RAF-Squadron 210 und brit. U-Boot Unshaken sichten und melden dt. Flottenverband. Nach der erkannten frühzeitigen Meldung durch die U-Boote befiehlt der Ob.d.M. in übereinstimmung mit der Führerweisung, kein Risiko einzugehen, den Abbruch der Flotten-Unternehmung. Die Vernichtung der restlichen Schiffe des Konvois sollen U-Boote und Flugzeuge übernehmen.

    6.7.: Dt. Flottenverband in den Kaa-Fjord eingelaufen. Brit. Kreuzer-Verband vereinigt sich mit Fern-Deckungsgruppe. Flugzeuge des KG.30 versenken den Tanker Pan Atlantik (5411 BRT), U 255 die John Witherspoon (7191 BRT).

    7.7.: Von den zur Jagd auf Einzelfahrer angesetzten U-Booten versenken U 255 die Alcoa Ranger (5116 BRT), U 355 die Hartlebury (5082 BRT) und U 457 das verlassene Tankerwrack Aldersdale (8402 BRT). 5 Schiffe und einige Sicherungsfahrzeuge des Konvois treffen in der Matochkin-Straße ein.

    8.7.: U 255 versenkt vor Novaja Zemlja den Dampfer Olopana (6069 BRT). Comm. Dowding bildet in der Matochkin-Straße aus 5 Dampfern, je 3 Korvetten, Minensuchern und Trawlern, den Flakschiffen Palomares und Pozarica und dem Rettungsschiff Zamalek einen Konvoi, der an der Westküste Novaja Zemljas und der Eisgrenze nach Süden marschiert. Die sowj. Zerstöer Gremjashchij und Groznyj verstärken die Sicherung.

    9.7.: Teil des Konvois mit dem Rettungsschiff Rathlin und dem Motortanker Donbass und Dampfer Bellingham trifft in Archangelsk ein. U 255 gewinnt Fühlung an Restgeleit, auf das U 457, U 703, U 376 und U 251 operieren.
    10.7.: Bei Angriffen des II./KG.30 gegen das Restgeleit vor der Einfahrt des Weißen Meeres werden die Dampfer Hoosier (5060 BRT) und El Capitan (5255 BRT) beschädigt und anschließend durch U 376 bzw. U 251 mit Fangschuß versenkt, der Dampfer Samuel Chase wird durch Bombentreffer beschädigt.

    11.7.: Restgeleit mit Zamalek, Dampfern Ocean Freedom und Samuel Chase trifft in Archangelsk ein. Eine weitere Gruppe von Schiffen mit dem Trawler Ayrshire trifft in der Matochkin-Straße ein.

    12.7.: U 376 greift ohne Erfolg einen Trawler vor Kanin Nos an.

    13.7.: Von den auf dem Rückmarsch befindlichen U-Booten versenkt U 255 das verlassene Wrack des Dampfers Paulus Potter.

    15.7.: Dt. U-Boote laufen ein.

    16.7.: Comm. Dowding läuft mit den Korvetten Poppy, Lotus und La Malouine, begleitet von dem sowj. Zerstöer Gremjashchij aus, um die an der Küste Novaja Zemljas liegenden Schiffe einzuholen.

    20.7.-24.7.: Marsch des zweiten Restkonvois mit den genannten Geleitfahrzeugen und den Dampfern Benjamin Harrison, Silver Sword, Troubadour, Ironglad und Azerbaidzhan unter Führung des sowj. Eisbrechers Murman (Comm. Dowding) und des Trawlers Kerov von der Matochkin-Straße nach Archangelsk. Unterwegs in der Moller-Bucht Dampfer Empire Tide aufgenommen.

    28.7.: Als letzter Nachzügler trifft der vorübergehend auf Strand gesetzte Dampfer Winston Salem in Molotovsk ein.

    Gesamtverlust des PQ.17: 24 Schiffe mit 142.695 BRT. Auf dt. Seite bei 202 Einsätzen fünf Flugzeuge. Durch U-Boote versenkt: 8 Schiffe mit 48.218 BRT, durch die Luftwaffe 8 Schiffe mit 40.376 BRT. Außerdem werden von U-Booten 8 durch Luftangriffe beschädigte Schiffe mit 54.093 BRT durch Fangschüsse versenkt. Mit den Frachtern gehen unter: 3350 Kraftfahrzeuge, 430 Panzer, 210 Flugzeuge und 99.316 ts sonstiges Kriegsmaterial.

    Quelle: http://wiesel.wlb-stuttgart.de
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  3. #3
    Avatar von AG_Wittmann Kam, sah und tippte
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    Nich schlecht, mehr als ne Panzerdivision versenkt ...
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  4. #4
    Avatar von Messiah_GER Kam, sah und tippte
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    Wollt Ihr mehr von diesen Berichten aus der Quelle?
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  5. #5
    Avatar von CptToxe Junior Mitglied
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    Hast Du eine genauere Quellenangabe?
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  6. #6
    Avatar von AG_Wittmann Kam, sah und tippte
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    Türlich.
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  7. #7
    Avatar von GertFroebe Kam, sah und tippte
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    Ich habe das Buch PQ17 und kenne den letzten Ueberlebenden von U703, der bei PQ17 dabei war.
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  8. #8
    Avatar von Messiah_GER Kam, sah und tippte
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    Ok. Da ich nicht den Eindruck erwecken will, daß ich der einzige bin der solche Berichte posten kann, lege ich jetzt hier noch mal detailiert meine Quelle auf.

    Habe ich aber auch nur per Google gefunden. Aber auch nur durch Zufall. Hatte nach Bildern gesucht.

    Also surft auf: http://wiesel.wlb-stuttgart.de
    und gebt bei der Suche "Seekrieg" ein. Dann bekommt ihr Links mit den Breichten.
    Schaut einfach mal! Ich kann mich garnicht genug davon bekommen.
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