1. #1
    Avatar von ParaB Forum Veteran
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    Lustigerweise steht ja im Handbuch beim Typ VII B als maximale Tauchtiefe 225m , was ja als "Zerstöungstiefe" in Ordnung ginge, mein VII B-Boot wird aber bereits bei 180m zerstöt. Da widerspricht doch glatt das Spiel dem eigenen Handbuch, Sachen gibt's...
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  2. #2
    Avatar von Copyoffline Kam, sah und tippte
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    Also ich bin im 4ten Maschinenbau.

    Ich kann dir sagen dass dieser sogenannte Sicherheitsfaktor nicht nur bei Ubooten, er ist bei jeder Art von Dimensionierung oder Auslegung von jeder Konstruktion vorhanden. 2,5 ist dabei kein großer Wert. Die Seilen von Aufzügen zum Beispiel werden mit dem Faktor 10 Dimensioniert. Das heisst rein theoretisch könnte ein Aufzug der für 850 kilo ausgelegt ist 8,5 Tonnen tragen. Aber ich glaube nicht dass sich jemand wagen würde in einen dermaßen überlasteten Aufzug zu steigen.

    Die überlastung einer Konstruktion in den Sicherheitsfaktor hinein ist eine sehr riskannte Sache und niemals eine Garantie dass die Konstruktion hält auch wenn sie nach den Gesetzen der Physik und Mechanik eigentlich Standhalten sollte.

    Der Sicherheitsfaktor wird einbezogen, weil die Belastungen auf eine Konstruktion selten Statisch sind (also immer gleichbleibend). Im Gegenteil meistens sind sie Dynamisch (ändern sich ständig). Je Abrubter die Änderung der Belastung desto höher ist die Gefahr des Materialversagens, selbst wenn es theoretisch im statischem Fall kein problem wäre.

    Je wahrscheinlicher abrubte und starkwechselnde Belastungen sind desto höher wird der Sicherheitsfaktor.

    Im Klartext: Rein theoretisch kann ein Uboot im ruhigem Wasser von gleicher Temperatur locker bis kurz vor die berechnete Zerstöungstiefe tauchen. Aber wenn es so knapp vor der Zerstöung schwebt braucht bloss ein Matrosse heftig gegen ein Empfindliches Teil zu treten um das Boot zum Implodieren zu bringen, je näher an der Zerstöungstiefe das Boot ist desto empfindlicher ist es gegen Stoßartige Belastung.

    Deswegen haben die Konstrukteuere damals gesagt, wir legen einen sicherheits fest bei dem ein uboot vor seiner Zerstöung mehr oder weniger sicher ist wenn ganz in der Nähe eine Wasserbombe explodiert und damit das ganze Boot durchrüttelt.

    Passiert dir das in 150 meter tiefe, platzen vielleicht nur ein Paar birnen. Passiert dir das in 250 metern tiefe, bleibt von dir nur ein Ölfleck auf der Oberfläche, so einfach ist es.

    Das kannst du dir so vorstellen. Dein Auto z.b. ist auch für ein bestimmtes Gesammtgewicht ausgelegt, aber es gibt einen sicherheitsfaktor (er ist bei autos nicht sehr hoch). Nun solange du in diesem erlaubtem Bereich bleibst passiert dir wahrscheinlich nichts wenn du ein Schlagloch erwischst. überlastest du den Wagen zu sehr, sagen wir um 300 kilo. Fährt er auf gerade Strecke ja noch ganz gut, aber wenn du ein Schlagloch erwischst lässt du dein Fahrwerk drin.

    In der Realität musste der Kaleun also auf eigene Gefahr entscheiden ob er tiefer taucht und sich dort in größere Gefahr begibt oder innerhalb der "garantierten" Tiefe bleibt.

    In SH3 geht das ganze aber in der Tat ziemlich schnell. Man kann sich retten wenn man es rechtzeitig merkt und gleich vollgas gibt und Ausblasen befielt. Das ist nicht sehr realistisch naja, bleibt einfach darüber.
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  3. #3
    Avatar von Willey 24/7 Poster
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    Also ich hab mal mit dem IIA nen Tauchgang gemacht... erst bei 165m hieß es "kritische Tiefe". Weiter bin ich gar nicht gegangen. Mit nem VIIer war die Meldung an der gleichen Stelle, kurz vorher (ab 150-155 etwa) wurde das Knacken auch lauter, und bei ca 175 war Schluß. Ein XXI ging mir auch bei 195m zu Bruch, ohne vorherige Schäden. Den hab ich allerdings auch "gecrasht", weil ich bereits vernommen hatte, daß er etwa bis 230 kann, aber der Bug war wohl schon auf 230 und ist geplatzt... naja, bei ner Werftgarantie von 135m ganz schön abenteuerlich. Bruchtiefe wäre da 337,5m. Das sind schon enorme Dimensionen - ich hoffe, das wird noch angepasst. Das Geschrei wäre ja groß, wenn in PF eine P-51 nur 400km/h schnell wär
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  4. #4
    Avatar von DocMoriarty Kam, sah und tippte
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    Kann ich nur unterstreichen.

    Und der nächste nervige Bug ist die Benutzbarkeit der Deckkanone und Flak. Für die Kanone sollte der Wert etwas höher sein und für die Flag nahezu unbeschränkt oder WESENTLICH höher.

    Ich wurde grade von englischen Fliegern bewacht, die das Wasser um mein Boot rum mit Bomben belegt haben damit mich kein englisches U-Boot versenken kann ( ) und konnte meine Flak wegen Seegang (Windstärke 13 m/s, Seegang einigermassen heftig) nicht benutzen. Bin mir nicht sicher, aber ich glaube die Flakbeschränkung ist die gleiche wie für die Deckgun, das ist totaler Krampf weil die Flak im "Wintergarten", also höher und geschützter montiert ist.
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  5. #5
    Avatar von kubanloewe Forum Veteran
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    doof iss halt das schon bei der ersten zerplatzten Birne der ganze Bug rot wird die leute tot sind und fertisch. also da sollte doch unbedingt nachgebessert werden, sodaß man evtl mit nem reparaturteam noch was machen kann wenn man wieder en bischen höher geht, aber so isses ja gleich zu ende ohne große Vorwarnung.
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  6. #6
    Avatar von AG_Wittmann Kam, sah und tippte
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    @Kubanlöwe: Bist sicher, dass du langsam in die kritische Tiefe getaucht bist und nicht mit Vollgas?

    I hab so 30 Sekunden Zeit gehabt, auf AK zu gehen und den Auftauchvorgang einzuleiten ...
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  7. #7
    Avatar von MC_Cudden Forum Veteran
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    <BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by DocMoriarty:
    Kann ich nur unterstreichen.

    Und der nächste nervige Bug ist die Benutzbarkeit der Deckkanone und Flak. Für die Kanone sollte der Wert etwas höher sein und für die Flag nahezu unbeschränkt oder WESENTLICH höher.

    Ich wurde grade von englischen Fliegern bewacht, die das Wasser um mein Boot rum mit Bomben belegt haben damit mich kein englisches U-Boot versenken kann ( ) und konnte meine Flak wegen Seegang (Windstärke 13 m/s, Seegang einigermassen heftig) nicht benutzen. Bin mir nicht sicher, aber ich glaube die Flakbeschränkung ist die gleiche wie für die Deckgun, das ist totaler Krampf weil die Flak im "Wintergarten", also höher und geschützter montiert ist. <HR></BLOCKQUOTE>

    Flak und Deckkanone konnten und wurden bei schweren Seegang nicht benutzt.

    Das konnte ich in zig Büchern nachlesen
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  8. #8
    Avatar von kubanloewe Forum Veteran
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    danke Wittman; könnte ein Grund gewesen sein aber AK wars auf keinen Fall aber ich hab halt mal von 90 auf 150 gestellt und soweit kams dann gar nich war wohl der Tauchwinkel zu steil ? aber dafür hab ich doch meine Offze
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