1. #121
    Avatar von Andrey-Delany Forum Veteran
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    Schonmal was von Absätzen gehöt?
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  2. #122
    Avatar von Andrey-Delany Forum Veteran
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    Nicht zwingend notwendig, aber sie vereinfachen das Lesen deiner Werke ungemein
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  3. #123
    Avatar von Shadow.painted. Kam, sah und tippte
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    Norou bereitete sich also auf ihr Treffen mit Law vor.
    Sie verbrachte die Nächte auf den Flachen Dächern der Stadt, denn dort fühlte sie sich sicherer.
    Am Tag wanderte sie auf dem Markt herum auf der Suche nach nützlichen Dingen; so kaufte sie sich noch ein Schwert - schlechter als ihr Doppel-Katana, aber trotzdem gut, ebenso, wie Schleifsteine, mit denen sie das Schwert auf den Kampf vorbereitete.
    Bald würde es Neumond sein.. dann wäre es dunkel genug um unbemerkt hinein zu kommen...Sie ging zum Markt und Kaufte etwas Fleisch, woraufhin sie wieder auf das Dach hochging um sich auszuruhen....
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  4. #124
    Avatar von Schatten1988 Forum Veteran
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    Während Asmaron und seine Leute wie auch Norou sich auf eine harte Nacht im Königlichen Palast vorbereiteten, war Darkwarrior noch immer auf der Suche nach Norou. Er hatte sich vorgenommen sie zu beschützen. Das war er ihrem Vater, seinem Freund, schuldig. Aber wie sollte er sie beschützen, wenn er sie noch nicht einmal wieder finden konnte? Plötzlich sah er auf einem dach eine Gestalt sitzen. Als er genau hinsah erkannt er die Umrisse einer Frau und schließlich auch die schwarze Haut. "žKitsu..." sagte er und rannte auf sie zu. Doch kurz bevor er ankam fiel ihm ein: "žIch werde dich töten. Du hast meinen Vater getötet! ...Okubyomono...!" Darkwarrior blieb stehen... "žSie will es nicht verstehen...Ich habe ihn nicht getötet..." In einer dunklen Gasse versteckte er sich. Er wollte sie doch beschützen. Aber wenn er tot ist, kann er das nicht. "žDann eben so..." beschloss er und beobachtete Norou von der Gasse aus.

    Auch Yuna und Andrey verbrachten die Tage nicht ohne dass etwas passierte. Kurz nachdem Yuna Andrey die Botschaft des Königs überbracht hatte, wurde er wütend. "žAuch wenn Asmaron kriminell ist, so ist er auch ehrenvoll! Er ist mein Freund und einer auf den man sich verlassen kann dazu!" Yuna konnte es nicht glauben. Hatte sich Andrey gerade gegen sie und für die Diebesbande ausgesprochen? "žUnd auch seine Leute,. Sie sind zwar Diebe und scheuen sich nicht davor Leute für Geld zu töten, aber dennoch haben sie Ehre im Leib!..." Andrey holte tief Luft. "ž...Aber was verstehst du schon von Freundschaft und Ehre? Du hast selbst deinem Partner und Freund Blade-devil verraten...auch wenn das für mich geschehen ist." Jetzt wurde auch Yuna böse. "žDiesen Abschaum von Dieben, Mödern und Betrügern fühlst du dich mehr verpflichtet als mir?" "žPass auf was du über sie sagst..." "žDu redest von Ehre, aber selber hast du wohl auch keine. Sonst hättest du ihnen schon lange auf irgendeine Art geholfen. Du bist genau wie dieser Asmaron! Ehrenlos und nichtsnutzig!" das war Andrey zuviel. Er holte aus und verpasste Yuna eine Ohrfeige. Entsetzt sah sie zur Wand du hielt sich ihre rote Wange. "žBeleidige mich, aber nicht meinen Freund..." es tat ihm selber weh, dass er sie so behandelt hatte, aber er konnte es nicht ertragen dass sie so über Asmaron redete. Stumm verließ er den Palast. Yuna schaute ihm schweigend hinterher.

    Blade-devil lehnte an einer Wand und sah Andrey den Palast verlassen. Fies fing er an zu grinsen. "žEs war eine gute Idee von mir, die Beiden dem König vor zu schlagen" Er sah zu seiner Hand "žAuch wenn es dafür den Ring meines Vaters als Pfand bedurfte." Langsam ging er zu dem großen Tor des Palastes hinein. Er arbeitete für den König also konnte er ein und austreten wie es ihm beliebte. "žIch muss mich mit Yuna absprechen..."

    Nun war die große Nacht herein gebrochen. Asmaron stand mit Firen, Trickster, Keksus und Schatten vor dem Palast. "žSeid ihr bereit?" Von seinen Kameraden kam ein einheitliches "žJa" "ždann beeilt euch. Es geht los..." Trickster und Schatten rannten los, ihren teil des Planes auszuführen.

    Norou stand auf der anderen Seite des Palastes. "žLaw, diese Nacht ist dein Untergang." Flüsterte sie und sprang von dem Dach hinunter auf dem sie stand. Aber sie bemerkte nicht den großen Mann der ihr unbemerkt folgte. "žIch bin es deinem Vater schuldig...Kitsu Norou..." sagte er leise und lief ihr hinter her "ž...Auch wenn du es nicht willst..."

    Keksus sah den beiden Frauen hinterher. "žEs wird funktionieren. ..es muss funktionieren." Doch in ihm kamen Zweifel auf. "žUnd wenn nicht?" ...
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  5. #125
    Avatar von princess-o-p Forum Veteran
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    Schon gleich bereute Andrey Delany was er getan hatte. Er blieb stehen, senkte den Kopf und ballte seine Hände zu Fäusten. Als er sich umdrehte sah er Yuna am Kopfe der Stufen, am Eingang, stehen. Noch immer hielt sie sich die Hand an die Wange mit der Hoffnung sie dadurch ein wenig zu kühlen. Er konnte sie in der Dunkelheit kaum erkennen, dennoch sah er etwas an ihrem Auge glänzen. Schuldgefühle überkamen ihn und er verfluchte sich innerlich dafür, dass er gesagt und getan hatte was er nun mal getan hatte.
    Schatten und Trickster schlichen sich in ihren Ganzköperanzügen an den Palastmauern entlang bis zu der Stelle, an der sie hätten hochklettern sollen. Trickster löste den Hacken von dem Seil auf ihrem Rücken und warf ihn nach oben. Nach einem kurz klirrendem Geräusch, der erkenntlich machte, dass der Hacken fest in der Mauer steckte, stützte sie sich mit den Füßen an der Mauer ab und erklomm diese. Schatten sah ihr nach und als Trickster schließlich den Vorsprung erreicht hatten, machte es ihr Schatten nach. Als dies geschah wortlos.
    In der Zwischenzeit, nun war es so dunkel, dass man seine eigene Hand nur dank der Fackeln entlang der Mauer sehen konnte, waren auch Keksus und Firen ihrem Plan nachgegangen und standen vor der hölzernen Tür, zu der sie neulich geflohen waren, als sie Keksus retten mussten.
    Yuna schaute ihm noch kurz in die Augen, drehte sich dann um und ging langsam hinein. Sie höte seinen schweren Schritte und seinen schweren Atem, er musste die Stufen hinauflaufen gewesen sein. Ein kleines Lächeln wich ihren Lippen als sie seine sie umreißenden Hände auf ihren Schultern spürte. "Ich werde immer auf dich aufpassen, dich immer beschützen, egal was kommt. Vesprochen!", er senkte seinen Blick, denn er wagte es nicht in ihre Augen zu schauen. "Versprich nicht was du nicht halten kannst", flüsterte sie und fuhr mit ihrem Kopf nach unten um in seine Augen sehen zu können. "Tu ich nicht", nun schaute er sie direkt an, "Vorh...es.." er schaffte es nicht sein Anliegen zu äußern, denn ihre Lippen versperrten seinen Worten den Weg nach außen. Damit hatten sie sein Versprechen besiegelt, und ohne dass es ausgeprochen wurde, legten sie fest, dass Yuna von ihm verlangen würde gegen seine Freunde anzutreten und dass Andrey Delany sie nie von ihrem Tun abhalten würde, was auch immer sie vorhatte. "Genug der Intrigen, dies ist der Abschluss, der Beginn unseres Lebens, Delany." Sie gingen hinein.
    Asmaron, der am Tor vor der Mauer kniete und das Geschehen beobachtete verstand weder Worte noch erkannte er die Gestalten. Er wartete nur auf die Zeichen seiner Kameraden.
    Auf Zehenspitzen tasteten sich Schatten und Trickster auf der unter das Fenster.
    "Wie ich sehe, habt ihr euch entschieden. Gut gut. Wir fangen morgen mit den Besprechungen an, ihr könnt euch nun ausruhen gehen: Euer Gemach befindet sich dem meinem gegenüber, für den Fall der Fälle", Corona deutete darauf an, dass sie von zwei Wachen nach oben begleitet und ihr Gemach gezeigt bekommen würden.
    Trickster und Schatten legten sich auf die Mauer, denn sie durften während des Wartens nicht gesehen werden. Nach einer kurzen Weile schaute Trickster hinauf und erkannte wie das Licht im königlichem Schlafgemach erlöschte. Dies war das Zeichen für sie hinaufzuspringen, und das Zeichen für Asmaron, dass er nur noch auf das von Keksus und Firen zu warten hatte.
    "Bist du bereit, Junge?", fragte Keksus Firen besorgt, denn er wurde von seinem schlechten Gefühl besorgt. "Ja klar, immer! Lass uns loslegen, wird schon schief gehen!", dabei grinste der naive Firen, denn er war sich so sicher, dass alles reibungsfrei ablaufen würde. Keksus zog seinen Säbel, steckte ihn in einen Spalt der Holzbretter der Tür, drehte ihn vorsichtig um, sodass sich das Holz grade so verbog, dass Firen seinen dünnen Arm hindurch stecken und den Griff von innen her betätigen konnte. Die Tür knarrte ein wenig, doch den aufgestellten Wachen fiel das nicht auf. Geschwind und behutsam schlichen sich Keksus und Firen an ihre Feinde und schnitten ihnen von hinten die Kehlen durch. Keksus entnahm einen der zwei Leichen sein sauberes Schwert und hielt es nach oben. Nach ein bisschen Wedeln erscheinte das gewollte Lichtsignal, das Asmaron als ihr Zeichen verstand. Firen hatte inzwischen einer der Wachen den Schlüssel abgenommen und war bereits dabei die Tür ins Innere des Untergeschosses aufzuschließen.
    Gleich nachdem Asmaron das Signal erblickte, kletterte auch er mit einem Hacken über die Mauer. Einer der Männer schrie auf und gab den Befehl dein Eindringling auf der Stelle zu eliminieren. Als alle der darumstehenden Wache auf ihn zugerannt kamen und kurz davor waren ihn zu attackieren, warf Asmaron den schweren Ball mit einer glühen den Schnurr auf den Boden und zog sich zugleich mit dem Seil, das er indes nicht losgelassen hatte, wieder auf den Mauervorsprung und rollte sich sofort entlang diesem zur Rechten hin ab, als ein dumpfer Knall zu höen und die Gliedmaßen der Wachen durch die Luft geflogen waren. Diese Waffe war besonders effektiv bei heimlichen Manövern: Sie war leise und effektiv.
    Keksus und Firen gingen die engen, feuchten und dunkelgrünen Gänge entlang, Firen voraus. Ein ekelerregender Geruch stieg den beiden in die Nasen und Keksus fragte: "Zum Henker, wo sind wir hier?" Firen verstand erst nicht was die Frage sollte, doch erinnerte sich gleich daran, dass Keksus nicht bei völligem Bewusstsein war, neulich. "Wir sind hier im Palastgefängnis. Wundere dich nicht, dass hier keine Wachen stehen: Die Insassen halten sich alle gegenseitig in Schach, deswegen stehen die Wachen alle an den Enden der Fluren." Er sprach weiter und erklärte Keksus die Begebenheiten als er plöztlich einen dumpfen Aufschlag höte. Er drehte sich um: Keksus lag auf dem Boden und lallte: "Die Toten erheben sich, und rächen sich an ihren Mödern. Die Toten erheben sich, und rächen sich an ihren Mödern..." Verduzt starrte Firen Keksus an. Nicht jetzt, nur nicht jetzt!
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  6. #126
    Avatar von Andrey-Delany Forum Veteran
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    Schatten und Trickster warteten auf der Dachkante, die direkt an Coronas Fenster lag, sie aber vor den Blicken der Wachen schützte, auf Asmarons Zeichen. Doch es kam nicht...langsam wurden die beiden ungeduldig, trauten sich aber nicht zu, etwas zu sagen. Sekunden zogen sich in die Länge, Minuten dauerten Ewigkeiten und Schattens Herz schien zu zerspringen, wenn es weiter so heftig schlug. Irgendetwas stimmte hier ganz und garnicht. Trickster wollte Schatten gerade etwas zuflüstern, da ertönte ein ohrenbetäubender Knall, wie ihn niemand der beiden jemals gehöt hatte. Es folgten weitere donnernden Knälle, es war, als wären die Götter selbst auf die Erde herab gestiegen, um Babylon das Fürchten zu lehren. Da erkannte Schatten, wie Rauchwolken aufstiegen und wollte sich gerade von der Dachkante abstoßen, als Trickster sie zurückhielt. Einen winzigen Moment dannach brach
    der Teil des Palastes zusammen, in den sie soeben noch einsteigen wollten. Ein ungeheures Beben erschütterte das Haus, auf dessen Dach sie
    warteten. Trickster nahm Schatten an der Hand und lief blindlingslos. Allein ihr überlebensinstinkt bestimmte ihr Handeln, der menschliche Verstand war vollkommen ausgeschaltet. Aus den Augenwinkeln heraus erkannte sie ein Mauerstück, dass schon von dem Beben in Mittleidenschaft gezogen worden war, doch es war eben genug, sich daran fest zu halten. Sie sprang vom Dach, ohne Schatten loszulassen und warf sich nach vorne, um auf dem
    Stein des Gemäuers zu landen. Ihr gelang es, doch Schatten schaffte es nicht ganz. Trickster rutschte rückwärts dem Abgrund entgegen, als das Gewicht ihrer am Arm hängenden Gefährtin runterzog. Tricksters anderer Arm senkte sich zu Schatten hinab." Nimm meine Hand," sprach sie eindringlich zu der todesängstlichen Schatten.
    Tränen liefen ihrer Gefährtin über die Wangen, als Trickster ihre Hand um die ihre schlang. Dann schüttelte Schatten entschlossen den Kopf.
    " Es tut mir leid," sagte sie schluchzend." Nun halt schon die Klappe und zieh dich hier rauf!," schrie Trickster sie verzweifelt an. Diesmal wiedersprach Schatten nicht, sondern stemmte ihre Beine gegen die zerfetzte Mauerwand und versuchte sich unter stöhnenden Lauten heraufzuziehen. Doch plötzlich gab es ein donnerschlagartiges Geräusch neben ihnen und Steinsplitter flogen durch die Luft. Trickster spürte einen brennenden Schmerz in ihren Händen und blickte hinab zu Schatten. Ein Stein mit der Form einer Speerspitze hatte sich in ihre Schulter gebohrt und sie sackte wieder am Abgrund entgegen. Plötzlich konnte Trickster das
    Gewicht nichtmehr halten und ihre Hände schrabbten hart über die scharfe Mauerkante. Sofort lies sie Schatten los und gab noch im selben Moment einen lauten Schmerzenschrei von sich. Den Schmerzensschrei, eine Freundin verloren zu haben.
    Dann richtete sich Trickster auf und beobachtete die Umgebung, noch während sie mit den heissen Tränen der Trauer kämpfte. Der ganze Palast war in sich zusammen gefallen. Sie musste an die anderen denken. Was war mit ihnen geschehen? Würde sie das gleiche Schicksal ereilen wie Schatten?...
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  7. #127
    Avatar von asmaron Kam, sah und tippte
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    Asmaron hatte das abgemachte zeichen gesehen. Nun war er an der reihe. Er suchte sich ein gebäude aus, an dem kaum Wachen postiert waren und stahl sich vorsichtig an das Palastgebäude heran. Dann nahm er vorsichtig die drei fackeln hervor und steckte sie in brand. Nun musste es schnell gehen. Er rannte am gebäude entlang und warf in jedes fenster an dem er vorbeikam eine Fackel hinein. So schell er konnte rannte er nun dem seil an der mauer und wollte verschwinden. Er katte kaum die hälfte der Mauer erklommen, als schon alarm geschlagen wurde. Er höte eine Wache brüllen: "Schnell! Wir brauchen wasser!!! Der Kornspeicher brennt!!!" Gleich darauf war eine andere Stimme zu höen: "Macht das ihr hier wegkommt! Wenn der Mehlstaub sich entzündet, dann steht hier kein stein mehr auf dem anderen!"
    Asmaron wurde blass... so schnell er konnte erklomm er die mauer. Er brauchte eine bessere Deckung. Er sprang von der Mauer herab und fieng an zu laufen, als mit einem ohrenbetäubendem Geräusch der gesamte Kornspeicher explodierte. Sogar die Mauer wurde von dem ungeheueren Druck teilweise niedergerissen und Asmaron wurde von der Druckwelle erfasst und gegen eine Hauswand geschleudert. Benommen blieb er liegen.

    König Corona schreckte aus dem Schlaf hoch, als die erstte gewaltige Explosion den gesamten palast erschütterte. Seine Leibgarde schrie wild durcheinander. Schon zeigten sich risse in der Decke des gewölbes in seinem schlafgemach. Der König verschwendete keine Sekunde daran sich anzukleiden. Er warf sich seinen eleganten Morgenmantel um und stürmte auf den Ausgang zu. Schon lösten sich größere Gesteinsbrocken aus der Decke und zersplitterten am marmornen Fußboden in tausend Stücke. "Beschützt den König!", schrie der Hauptmann der Leibgarde. Sofort hielten einige Gardisten ihre Schilder über das Haupt ihres Herren. Dieser kam schlitternd vor der Tür zu stehen und stieß sie auf. Plötzlich verharrte er mitten in der Bewegung. "Die Krone!" Er blickte zurück auf das Samtkissen neben seinem Bett. Dort lag sie... so nah, doch unerreichbar, denn die zweite Explosion erschütterte das ganze Gelände. Diesmal hielt das Gewölbe dem Druck nicht mehr stand. Die hälfte der Decke krachte zu Boden und begrub 3 Soldaten be legendigen leibe. "Wir müssen hier raus!", schrie einer der Soldaten. "Das weiß ich selbst du idiot!", fauchte Corona ihn an. Nun wurde die tür auf der anderen seite des ganges aufgestoßen und Yuna und Andrey wankten auf dem schwankenden Boden dem König entgegen. "Was ist hier los?", schrie Yuna verzweifelt. Der König antwortete nicht sondern hastete an ihr vorbei auf die Treppe zu.

    Als Schatten in die Tiefe stürtzte dachte sie schon es wäre vorbei, doch instinktiv versuchte sie sich an der Hauswand festzukrallen und bekam zufällig einen hervorstehenden Fahnenmast zu greifen. Zwar brach dieser sofort durch aber er bremste ihren fall. Dennoch stürtzte sie noch 4m in die Tiefe. Sie versüchte noch den Fall mit der Hand abzubremsen, doch ihr handgelenk brach und sie schlug mit voller Wucht mit dem Kopf am boden auf, was ihr sofort das bewusstsein raubte.
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  8. #128
    Avatar von Shadow.painted. Kam, sah und tippte
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    (vor der Explosion)
    Norou verstand Darkwarriors Absicht, aber sich von ihrem Feinde beschützen lassen?
    "Rede cih nciht deutlich genug?! Rede ich Griechisch, oder was? Ich will ncihts mit dir zu tun haben!!Geh mir aus den Augen!!"
    Sie lief die Straße entlang, so schnell es ging und Darkwarrior ihr hinterher.

    <Verdammt! Er verfolgt mich immernoch!!!>
    sie zog einen Dolch und warf nach ihm, doch er wich aus, wie sie es erwartet hatte, denn so konnte sie Zeit gewinnen. Sie lief immerwieder in verschiedene Straßen hinein und als sie ihn nicht hintersich sah, lief sie in ein Haus hinein.
    Sie höte seine Schritte am Haus vorbeilaufen.. Gottseidank war es trocken und der Boden war hart - sonst hätte er ihren Schritten folgen können....

    Doch als sie ihren Kopf erhob, erblickte sie einen jungen Mann.
    <bitte nicht noch einer....>
    Und wieder ein blonder, doch dieser kam ihr bekannt vor.. nein, es war nicht der Typ von neulich.. es war, wir in ihrer Kindheit, als sie durch allemöglichen Ländereinen reiste.
    Da hatte sie ihn mal gesehen und er sprach eine vollkommen andere Sprache,doch trotzdem verstanden sich die beiden wunderbar vielleicht wäre sie ja dageblieben, wäre sie nicht so klein gewesen. Das Land lag weiter nödlich...

    Seine Haare waren nun viel länger , doch ein Gsicht blieb dem des Kindes ähnlicher - von der Form her, nur das Kinn war stärker ausgeprägt (ja, mein gott s sieht halt anders aus..)
    "Ich kenne dich" sprach er sie an.. auch seine Stimme war tiefer..
    "Ich dich auch..."<aber ich habe keine Zeit für das.. nein... >"lass mich bitte durch"
    Mein Gott.. damals waren sie Kinder... jetzt war alles anders - sie hatte ein Ziel und er hatte sicher eine Familie. Es ging sie nichts an, auch wenn es damals vielleicht Liebe war!!
    Norou ging hoch auf das Dach des Hauses únd begab sich auf ein anderes, damit er ihr nicht folgen konnte.
    Aber süß war er schon...mit seinen blonden haaren.. NEIN verdammt! Sie durfte ihr eigentliches Ziel nicht aus den Augen verlieren!!! Warum führte sie das Schicksal zusammen? Zufall?

    Mittlerweile war es nun dunkel.
    Norou zog sich eine schwarze Hose und ein schwarzes Hemd an. Sie wusste, dass die Leuchtnarben sie in der Tiefe der Nacht verraten könnten.
    Ihr Gesicht schmierte sie mit Wasser und Asche ein, damit auch dort keine leuchtenden Linien waren. Nun war sie bereit. Heute würde der Tag der Rache sein. Endlich. Nach so vielen Jahren.
    Sie ging zum Palast und fand das Seil vor, dass ncoh von Trickser und Schatten war.
    <Perfekt. Das Schicksal spielt hoffentlich mit.>
    Sie kletterte hoch und auf der anderen seite wieder runter. in ihrer Nähe sah sie 2 Gestalten
    sie erkannte Schatten und dachte es wäre besser sich jetzt nciht blicken zu lassen, also schwang sie das Seil auf die andere Seite der Mauer und kletterte nach unten.
    Nachdem Norou das Seil mitgenommen hatte, schlich sie weiter, getarnt durch die Nacht und räumte alles und nahezu jeden aus dem Weg, der ihr in die Quere kam (nicht unbedint durch töten...das is mir dann doch zu brutel -.-).
    Sie befand sich nun in einem merkwürdigen Gang, doch plötzlcih knallte es überall und der Gang drohte einzustürzen.
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  9. #129
    Avatar von Schatten1988 Forum Veteran
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    Der Boden des Palastes erbebte noch immer von der gewaltigen Explosion. Yuna klammerte sich an Andrey, so stark war das Beben. Der König wurde von seiner Leibgarde beschützt, doch auch diese vermochte nicht, den König komplett zu schützen. Plötzlich fing dir Decke an zu bröckeln. erschrocken sah Andrey Yuna an. "žwir müssen sofort hier raus!" schrie er die Anwesenden an. Der König, seine Leibwache und Andrey rannten aus dem Saal vor den Gemächern des Königs. Als Andrey aus einem der Innentore rausrannte, sah er sich nach Yuna um. Aber sie war nicht da. "žAndrey!" höte er aus einer Ecke des Saales. Der Boden war gerissen und Yuna war fömlich eingesperrt. Die Risse waren zum Teil einige Meterbreit und damit zu weit für Yuna um zu springen. "žYuna nein!" schrie Andrey als er sah wie die Brocken der Decke langsam in den Saal krachten. "žDu kannst da jetzt nicht mehr rein!" schrie eine Wache "žIch muss ihr helfen!" Doch da krachte das Tor auch schon in sich zusammen. "žYUNA! YUNA!!! NEIN!" Andrey schlug gegen die Tür, wurde aber im selben Moment von 2 Wachen weggezerrt.

    Eine Etage tiefer lag Schatten noch immer Bewusstlos da. Um sie herum fing alles an auseinander zu brechen. Um sie herum war schon gar kein Durchgang mehr, alles war zusammengebrochen. Nur die Beiden soliden Wände und eine gewaltige Statue des ehemaligen Königs, Coronas Großvater, hielt die gigantischen Steinplatten davon ab, auf Schatten hinab zu stürzen.

    Yuna war in der Ecke eingeengt. Der Spalt der sie von der etwas sicheren Seite trennte wurde immer größer. Sie berührte mit ihrem Rücken schon die Wand. "žWarum hilft mir denn niemand?" flehte sie...Aber keiner konnte ihr helfen. Wieder gab es einen gewaltigen Knall. Wieder erzitterte der Boden. Die winzige Bodenplatte unter ihr brach endgültig zusammen. "žNEIN, NICHT!" schrie Yuna und versuchte sich noch festzuhalten. Doch wirklich alles brach zusammen und Yuna stürzte in die tiefe Dunkelheit.

    Schatten erwachte. Ihr Handgelenk tat noch immer schrecklich weh. Langsam richtete sie sich auf. Sie kniff die Augen zusammen und verkniff sich ihren Schrei. Er könnte sie enttarnen. Sie taumelte in ihrem Steinernen Gefängnis umher. Nur ein Fenster spendete Licht. Von draußen schienen die Fackeln hinein. Schatten lehnte sich gerade schmerzerfüllt gegen einige Steinbrocken als plötzlich wieder neue Brocken von der Decke herab stürzten. "žNicht schon wieder..."dachte sich Schatten und sah nach oben.

    Yuna fiel runter. Immer tiefer, die Sääle des Palastes waren hoch. Da kam Yuna auf eine Steinplatte auf, welche ihren Fall ein wenig abfederte. Die Steinplatte knallte auf den Boden. Das große Fenster, welches erst wenigstes teilweise Licht spendete, war nun komplett verdeckt. Es war Stockduster in dem Gang indem sich Yuna nun befand. Sie fiel von der Platte runter als diese aufprallte. Yuna rollte noch ein paar Meter weiter und kam schließlich zum liegen. Ihr tat alles weh aber trotzdem richtete sie sich mutig auf, ihren Schmerz ignorierend. Langsam Tastete sie sich an der Wand entlang. Sie suchte nach einem Ausgang, aber alles war Verschüttet. Yuna bekam Panik. Sie begann zu zittern und fing an mit schreien: "žHELFT MIR!! VERDAMMT BITTE HELFT MIR DOCH!!!!" "žEs hat keinen Sinn wenn du hier so rumschreist..." höte Yuna im selben Moment. Langsam gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit. "žEs höt dich hier eh niemand und wenn du so laut bist bringst du nur die Steinbrocken zum einbrechen...und dann ist es aus mit uns." Yuna sah eine Gestalt in der Ecke sitzen. Sie hielt sich die Hand. "žIch erkenne dich" sagte Yuna. "žDu gehöst zu dieser Diebesbande, nicht wahr? Was hast du hier zu suchen?" Schattens Umrisse zeichneten sich in der Dunkelheit ab. "ždas ist egal...im Moment zählt nur, dass wir beide hier eingeschlossen sind. Und wenn uns hier niemand hilft, wird das hier unser Grab sein..." Yuna war entsetzt. "žHeißt das?....Heißt das wir sitzen hier fest?" Yuna ließ sich auf die Knie fallen..."Das darf doch nicht wahr sein..." Yuna und Schatten waren gefangen. Niemand wusste was mit ihnen passiert war...Niemand würde ihnen helfen...
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  10. #130
    Avatar von princess-o-p Forum Veteran
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    Andrey Delany fiel auf die Knie als ihn die Wachen wegzerrten. "Lasst mich in Ruhe", sagte er in einem trauendem Ton, doch er wusste, denn er fühlte es, dass sie noch lebte, und er würde alles daran setzen, sie da rauszuholen. Er stand auf, klopfte sich sein staubiges Beinkleid ab, wischte sich die Tränen, die sich mit dem Staub vermischt und sein Gesicht völlig verdreckt hatten, ab, drehte sich um und sah etwas auf ihn zurennen. Auch die rumstehenden Wachen waren sich nicht im Klaren, ob da wirklich etwas raste oder nicht, doch warfen sie sich alle instinktiv auf König Corona, den sie mit ihrem Leben zu schützen hatten. Andrey Delany konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren, so schnell war der Köper. Die Gestalt warf sich auf ihn und knallte ihn zu Boden, schlug ihm einmal ins Gesicht und schrie: "Wie konntest du das zulassen? Erst nimmst du sie mir und dann verlierst du sie selbst? Ich werde dich umbringen!" Andrey Delany war so perplex, dass er einfach nicht begriff, was hier gerade geschah.

    "Man, nicht jetzt, wach auf, Keksus, wach auf!", Firen schüttelte den wieder leblosen Köper und schlug ihm ins Gesicht. Auch sie waren eingesperrt von den Brocken, die ihr Gefängnis darstellten. Firen musste husten, denn der Staub stand immer noch in der Luft, seine Augen tränten davon. Als die Wände zusammenstürzten, fiel auch ein kleines, aber dennoch schweres Stück auf sein Bein. Die Szene war grauenhaft: Neben der scheinbar auswegslosen Situation, dem bewusstlosen Keksus, den Schmerzen im ganzen Köpers, der Ungewissheit darüber, was aus ihnen werden würde und die panikversetzenden Schreie der anderen Gefangenen, die ebenfalls verschüttet waren...
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