1. #111
    Avatar von Schatten1988 Forum Veteran
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    Firen stütze Trickster ab. "žIch finde immer noch wir hätten auf die anderen warten sollen." sagte Trickster. "žNein...." Antwortete Firen, während er weiter lief "žAsmaron hat gesagt, ich soll mit dir verschwinden...Und er weiß was er tut. Ich vertraue ihm." Trickster sah ihn fragend an... Sie wollte etwas sagen aber Firen sprach vorher: "žWir sind schon da..." Firen öffnete die Tür von Asmarons ehemaligem Versteck. "žSie werden uns hier nicht suchen..." sagte Firen. "žAsmaron meinte die Wachen würden nicht 2-mal das gleiche Haus stürmen...." Er schien geahnt zu haben, dass Trickster was sagen wollte. Als sie eingetreten waren, sahen sie noch immer die Verwüstung, die die Wachen hinterlassen hatten. Firen tastete sich mit Trickster zu dem vermeintlichen bett vor und räumten es frei. "žLeg dich hier hin..." sagte Firen und Trickster legte sich auf das bett. Langsam schlief sie ein und Firen fing an, den Rest des Hauses aufzuräumen.

    Norou fing an heftigst mit Darkwarrior zu diskutieren. "žDu bist ein Möder! Auch wenn du mich gerettet hast, ich werde nicht bei dir im Zimmer schlafen!" schrie sie ihn an. Darkwarrior versuchte sie inzwischen in sein Haus zu ziehen. "žVersteh doch. Du bist verwundet und musst dich ausruhen!"
    "žNein! Tu nicht so! Du bist der Möder meines Vaters!" Norou war wütend, doch Darkwarrior war verwirrt. Noch nie hatte er sich um jemanden Sorgen gemacht. Vielleicht weil er sie von früher kannte? Er wusste es nicht. Darkwarrior wurde das alles zu viel. Er hob sie an und trug sie in sein Haus.

    Keksus versteckte sich hinter dem Felsen. Schatten kniete neben ihm. Sie warteten ab, wann sie am Unbemerktesten von hier weg konnten. Keksus beobachtete die Wachen. "žWann drehen die sich endlich mal um?" fragte er seine Begleiterin. Diese sah in nur kurz an. Dann deutete sie auf einen dunklen Pfad an der Stadtmauer entlang.

    Norou wehrte sich. Sie strampelte mit den Beinen und schlug Darkwarrior gegen die Schultern. Doch er trug sie unbeeindruckt weiter. Als er an einer Art Bett ankam, legte er Norou vorsichtig ab. Fast herrscherisch schaute er zu ihr herab. Sie sah ihn wütenden an. Er hatte ihren Vater getötet. Immer wieder ging es ihr durch die Gedanken. Plötzlich fing Darkwarrior an sie an zu lächeln. Norou wusste nicht wie ihr geschieht. Dieses Lächeln, für sie war es irgendwie schön... Sie war wie gebannt von seinem Lächeln. Doch sie ließ sich nichts anmerken. Sie versuchte ihn weiter böse an zu sehen. Aber wieder dieses Lächeln... dann wendete sich darkwarrior ab. Er ging in einen Nebenraum. Norou war verwirrt. Wie konnte dieser Möder so lächeln können, dass sie sich davon ablenken lassen konnte?
    Lange noch sah sie zur Tür. Dann schlief sie erschöpft ein.

    Asmaron lief schnell zu den Felsen, hinter den er Keksus und Schatten hat flüchten sehen. Unbemerkt von den Wachen warf er sich hinter den Felsen, doch Schatten und Keksus waren nicht da. da höte er ein leises "Psssst" und sah sich um. An der Ecke der Stadtmauer stand Keksus und wank Asmaron zu sich. Hinter ihm konnte Asmaron auch noch die umrisse einer Frau erkennen, die sich an keksus Arm klammerte. Er dachte sich, dass das sicher Schatten sei und lief vorsichtig zu ihnen hin.
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  2. #112
    Avatar von asmaron Kam, sah und tippte
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    Als Asmaron sich hinter Keksus duckte, höte man laute Schreie im nahen Lazarett. Befehle wurden gebrüllt und Boten losgeschickt um die gesamte Stadtwache zu allamieren. "Keksus! Pass auf!", flüsterte Asmaron ihm zu,"Wir müssen zu meinem Haus kommen!" "Bist du völlig übergeschnappt?", fauchte Keksus ihn an. "Willst du dem Feind direkt in die Arme rennen?" Asmaron legte seine Hand auf Keksus Schulter. "Die Wachen haben mein Haus längst durchsucht! Niemand wird uns dort vermuten! Und außerdem: Wenn wir im Haus sind, habe ich noch ein Ass im Ärmel! Vertrau mir!", beruhigte er ihn. Im halbdunkel sah Keksus ein verstohlenes Grinsen über sein Gesicht huschen. Schließlich nickte er. "Also gut! Machen wir, dass wir hier wegkommen! Ich nehme Schatten!", und mit diesen Worten lud er sich sie schon sanft auf die Schultern. "Sag mir wenn du nicht mehr kannst! Dann übernehme ich sie ok?", bot Asmaron ihm an. Mit einem weiteren Nicken gab Keksus ihm sein Einverständniss und schon machte sich die Gruppe auf den Weg.
    Obwohl Asmaron vorrauslief und die dunkelsten Gassen und Abkürzungen verwendete, mussten sie sich doch einige Male vor den Patrouillien verstecken, die in dieser Nacht überall unterwegs zu sein schienen. Schließlich erreichten sie das Haus.
    Vor dem Eingang zog Asmaron seine Schwerter und öffnete die Tür(oder das was davon übrig geblieben war). Vorsichtig tastete er sich in das Dunkel hinein.
    Plötzlich spührte er eine kalte Klinge an seiner Kehle und eine ihm wohlbekannte Stimme raunte ihm ins Ohr: "Lass deine Waffen fallen und sag mir deinen Nahmen und was du willst, oder stirb!" Asmarons Gesichtszüge in denen noch der schrecken stand, verwandelten sich langsam zu einem breiten Grinsen. "Du machst deinen alten Meister stolz Firen",sagte er,"Aber im anschleichen warst du schon immer gut! Vielleicht sogar besser als ich!"
    "Asmaron!", rief Fieren. Sofort nahm er den Dolch von Asmarons Kehle. Zum Glück konnte sein Meister im dunkeln nicht erkennen, wie er rot anlief. Doch hatte er ihn gerade nicht sogar gelobt? Firen wusste, dass Asmaron mit Lob sehr sparsam umging, dehalb bedeutete es ihm sehr viel. "Keksus du kannst reinkommen!",rief Asmaron Keksus zu, der drausen auf Asmarons Zeichen gewartet hatte. "Firen, kannst du bitte Licht machen? Wir haben Schatten dabei! Sie ist verletzt worden und noch bewusstlos!" "Trickser ist bei mir!", antwortete dieser. "Sie schläft gerade."
    Licht flammte auf, als Firen einen Kerzenleuchter entzündete. Das Haus war komplett verwüstet. Zwar waren die Leichen weggeschafft worden, aber Tische, stühle, Bänke alles lag durcheinander kaputt auf dem Boden. Die Bücher waren aus den Regalen gerissen worden, Vasen lagen zertrümmert auf dem Boden. Man konnte Firens vergeblichen aufräumungs versuch erkennen, doch eigentlich war nichts mehr zu retten. Asmaron schien das alles ziemlich kalt zu lassen. Er schritt gezielt über den Trümmerhaufen auf ein Regal zu, und legte die Hand auf den Kerzenhalter neben dem Regal. "So! Und jetzt kommt mein Ass, dass ich versprochen habe!", sagte er zu Keksus, mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Mit diesen Worten drückte er dem Leuchter auf die seite. Knirschend setzte sich ein Mechanismus in Gang, und das Regal glitt lautlos zur seite. Eine Treppe, die anscheinend in den Keller führte, wurde sichtbar. "Bitte einzurtreten die Herren!", forderte er seine Freunde auf, die gar nicht mehr aus dem Staunen herrauskamen. Asmaron jedoch ging zu Trickser hinüber und hob sie sanft in seine Arme. Die anderen warteten an der Treppe. Keksus mit schatten auf der schulter und Firen mit einer Kerze in der Hand.
    Als sie die Treppe hinabgestiegen waren gelangten sie zu einer Eisentüre. Asmaron bat Firen sie zu öffnen und als sie den Raum betraten verschlug es den beiden Männern völlig den Atem. Der Raum beinhaltete das größte Waffenarsenal, das Keksus je gesehen hatte. An der wand hiengen Dolche von jeglicher Art, völlig fremdartige Schwerter lehnten in den Waffenständern, Schilde in allen Farben und Formen waren vorhanden, Bogen und Armbrüste lagen sauber geordnet in einem Regal, Streitkolben, Lanzen, Äxte und sogar ganze Rüstungsteile waren im ganzen Raum verteilt.
    "Jetzt weiß ich endlich, woher du immer die verschiedenen Waffen hattest, mit denen wir trainiert hatten!",stieß Firen hervor. "Tja jeder hat seine Geheimnisse!", war die belustigte Antwort. Auf der anderen seite der Waffenkammer war eine weitere Tür, auf die Asmaron nun zusteuerte. "Da drinn stehen noch 2 Notbetten rum. Da können wir Schatten und Trickser hinlegen! Firen kannst du bitte ein rauchloses Feuer im Kamin der Waffenkammer machen? Feuerholz steht an der Wand daneben! Ich friere ungern! Und hier unten ist es doch recht kalt!" Keksus und Asmaron betteten die beiden Frauen auf die kleinen Liegen und deckten sie zu. Als sie zurrück in die Kammer kamen, loderte im Kamin ein warmes Feuer, das den ganzen Raum mit warmen Licht erfüllte. Firen hatte sich einen Stuhl geholt un wärmte sich die Hände. Seine beiden Freunde taten es ihm gleich.
    Als sie sich eine Weile ohne ein Wort ins Feuer gestarrt hatten, ergriff Asmaron das Wort: "Keksus du weißt, dass ich euch eigentlich aus einem bestimmten Grund angeheuert habe. Das Firen dazukam war ja reiner Zufall.", dabei grinste er Firen an. Keksus nickte. "Ihr meintet, wir sollten einen großen Raub für euch machen." "Das ist wahr!",antwortete Asmaron ernst,"und da wir schon einiges miteinander durchgemacht haben, finde ich das es Zeit wird euch allen die ganze Wahrheit zu erzählen..."
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  3. #113
    Avatar von Keksus Meister der Buchstaben
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    "žWie ihr ja bereits wisst, sollt ihr die Krone des Königs klauen" begann asmaron seine Geschichte. "žAllerdings ist es nicht wirklich die Krone die mich interessiert. Sondern vielmehr ein Smaragd, der die Krone ziert. Denn es ranken sich viele Legenden um diesen Unscheinbaren Edelstein. Die einen sagen durch ihn könnte man in die Zukunft sehen, andere wieder rum behaupten er könnte Waffen stärker machen. Doch ich habe Grund dazu zu glauben, das sie alle Falsch liegen. Vor einigen Jahren reiste ich durch Persien, auf der Suche nach Reichtum, und das auch ziemlich erfolgreich, wie ihr anhand meiner Waffensammlung sehen könnt, billig war die nämlich nicht gerade. Doch der grösste Schatz blieb vor mir verborgen. Denn ein riesiges steinernes Tor verwehrte mir den Zugang. Selbst nach Stundenlangen suchen fand ich keinen Weg es zu öffnen, und gab auf. Doch vor kurzem, habe ich etwas in einem Buch gelesen, dort wurde genau dieses Tor beschrieben! Und auch wie man es öffnet. Doch nach der Freude, folgte sogleich Enttäuschung. Denn man brauch den Smaragden aus der Krone des Königs. Und daraufhin habe ich euch angeheuert."
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  4. #114
    Avatar von Schatten1988 Forum Veteran
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    Trickster schlief ruhig. In ihre Decke eingekuschelt träumte sie...von ihren Freunden und ihre Erste Begegnung mit ihnen.

    Ein kleines Mädchen, Trickster, auf dem großen Marktplatz, in der gewaltigen Menschenmasse fast unsichtbar und wie es dort das Geld stiehlt.
    "žHey was tust du da?" .... Entdeckt von einem Mann ... "žLass mich los!" ...Zur Wache geschleppt und geschlagen. ... "žBitte last mich gehen." ... Ein Stein fliegt vor den Kopf des Mannes... "žFangt mich doch!" ...Diese Stimme - ein Mädchen?! "žFangt sie ein!" ...rennende Wachen. Und plötzlich: eine Hand die sie in eine Gasse zieht... "žAlles ok? Ein Blick in die Augen. Ein Lächeln. "žKlar" ... lachende Kinder ..."žIch bin Trickster, wollen wir Freunde sein?" das Mädchen nickt und lacht. "žJa... mein Name ist..."
    Dann wurde es dunkel... "žSchatten!" Sie war plötzlich kein Mädchen mehr. Sie war eine Frau. "žLass mich runter du Idiot!" ... dieser Mann.... "žDu hast mich bestohlen" ... Er lässt sie nicht los... "žNimm deine Pfoten von mir!" ... Er lacht. "žNur wenn du mir mein Geld wieder gibst." "žVergiss es!" ...Sie wehrt sich. Trickster – starr und unbeweglich. "žKomm schon, ich will dir nicht wehtun." ... Schatten ruft wütend: "žJetzt hilf mir doch mal, Trickster!" Aber sie kann nicht, sie kann sich einfach nicht bewegen. "žMh..." ein überlegender Blick des Mannes.... "žWollen wir uns zusammen tun?" ....Dieser Blick mit dem er sie ansieht... "žGut...Ich bin...."
    Wieder diese Dunkelheit. "žKeksus!" Er versteckt hektisch etwas..."Gib es heraus!" ... Schatten – so aufgeregt. ..."žIch habe aber nichts!" ... Ein energischer Schlag auf den Tisch...Ein Zettel? ..."Ein Auftrag. Von...."
    "žSchnappt euch Asmaron!" ...Wieder ein Kampf... Soldaten und Wachen... Doch da! Ein Tor? "žEnnai...du bist wichtiger als du denkst..." der alte Weise...wieder ein kleines Mädchen...."Ein Smaragd?" ... Trickster vor einem Tor. ..Sie berührt es. ..Ihre Freunde...um sie herum und plötzlich verschwunden.
    Trickster erwachte.

    Inzwischen erwachte Norou. "žWo bin ich?" sie sah sich um. "žStimmt, ich bin bei Darkwarrior..."sie wurde wütend. "ž....bei diesem Möder" Wütend schnappte sie sich ihre Sachen und wollte verschwinden. Doch Darkwarrior kam im selben Moment rein. "žWohin des Weges?" "žIch verschwinde von hier...Aber beim nächsten Mal wirst du sterben!" "žDas glaube ich nicht..." antwortete Darkwarrior. "žVon nun an werde ich mit dir gehen und dich beschützen..." "žNiemals!" schrie Norou wütend. Doch irgendwie schien ihr der Gedanke auch zu gefallen, jemanden um sich herum zu haben" Tu was du willst...Aber vergiss nicht. Ich werde dich töten..." Darkwarrior lachte "žVersuchs doch, Süße" Norou lief wütend zur Tür raus. Was sollte sie tun? Ihn gleich töten oder ihn erstmal verschonen und seine Hilfe ausnutzen?

    "žDie Krone?" Keksus war entsetz "žDie Krone des Königs? Die ist besser bewacht als alles andere im Reich!" "žUnd deswegen sollt ihr sie mir auch beschaffen..." Asmaron sah Keksus an. "žIch weiß nämlich dass ihr das schaffen könnt! Ich brauche sie unbedingt! Und..." er räusperte sich. "žUnd ich würde euch natürlich auch großzügig bezahlen..." "žWIR üBERNEHMEN DEN AUFTRAG!" schrie jemand in den Raum hinein. Schatten stütze sich am Türrahmen ab. "žOder habe ich mich verhöt mit der 'großzügigen Bezahlung'?"



    @ all im ersten teil ist mit Absicht ne falsche Zeitform genommen wurden weil's ja ein Traum ist
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  5. #115
    Avatar von asmaron Kam, sah und tippte
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    Erleichtert drehte sich Keksus um. "Schatten!", rief er. Er drückte sie fest an sich. "Ich hatte schon gedacht ich hätte dich ver... "Psst! Daran darfst du nichtmal denken! Du glaubst doch wohl nicht das ich dich den restlichen Spaß alleine machen lasse!", flüsterte sie ihm zährtlich ins Ohr. "Keksus! Ich habe meine kleine 'Schwester' nicht vor dem Tod gerettet, dass du sie jetzt wieder halb erdrückst! Ich kann dir versichern an ihr ist noch alles dran!", sagte Asmaron und zwinkerte Schatten zu. Schuldbewusst trat Keksus einen Schritt zurück. "Ja ja! Immer den großen Bruder spielen müssen!", kicherte Schatten und zwickte Asmaron in die Nase. "Tja, wenn ich beschließen würde, halb verstückelt im Meer baden zu gehen, dann würdest du auch so handeln! Und jetzt schau, dass du zurück ins Bett kommst! Kaum zussammengeflickt und schon wieder auf den Beinen! Ich schau mal noch schnell hoch in die Küche, ob ich noch was essbares finde... vielleicht können wir noch ne Suppe draus machen." Schon wollte Schatten gehorsam ins Bett schlüpfen, als sie Trickser bemerkte, die mit verschlafenem Gesicht in der Türe stand. Asmaron seuftzte. "Nun gut... mit dem Schlafen wird das dann wohl doch nichts... Also: Ich hole jetzt was zu essen und dann reden wir. Ich finde wir sollten das gemeinsam beschließen. Aber danach wird geschlafen! Wir haben morgen noch einiges vor uns!", sagte er.
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  6. #116
    Avatar von Keksus Meister der Buchstaben
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    Als alle am Tisch versammelt waren begann Asmaron seinen Plan anhand einer Skizze zu erklären.
    "žDie Krone wird schwer bewacht, deshalb können wir nicht einfach über das Haupttor rein rennen und alle Wachen hinter uns herziehen. Wir müssen unbemerkt reinkommen, und wieder raus." Begann er seine Konferenz. "žIch selbst bin nicht so gut im schleichen, aber ich kann euch helfen. Ich werde hier" er zeigte auf ein Gebäude unweit des Palastes "žein Feuer legen, und somit die Wachen ablenken. Sobald ihr das Feuer seht, geht ihr an diese Stelle und erklimmt die Mauer..." "žDie Mauer erklimmen?" unterbrach ihn daraufhin Firen "žWie soll das gehen? Die ist mindestens 10m hoch." "žGanz einfach" erklärte daraufhin asmaron was er vorhatte "žDamit!" und zeigte dabei auf ein paar Enterhaken die an seiner Wand hingen. "žSo kommen wir vielleicht hinter die Mauer, aber in den Palast kommen wir so immer noch nicht rein, geschweige denn zur Krone." Sagte Keksus darauf. "žDas stimmt schon. Doch Coronas Eitelkeit hilft uns weiter. Er ist so vernarrt in die Krone das er sie immer in seiner Nähe hat. Das heisst das wir nicht in die Schatzkammer eindringen müssen. Wir müssen nur bis in sein Schlafgemach kommen." Erklärte daraufhin wieder asmaron. "žCoronas Schlafgemach? Das ist verrückt. Dort hat Law seine besten Männer stationiert. Und Law selbst hält sich auch in der Nähe auf wenn er im Palast ist." Erklärte daraufhin Trickster. "žGenau, aber auch das Schlafgemach des Königs hat ein Fenster, ich hoffe ihr seid gut darin über Dächer zu rennen. Denn hier ist das Fenster, und jetzt schaut euch das an" asmaron zeigte auf einige Gebäude auf der Skizze. "žDiese Gebäude sind so angeordnet, das ihr darüber bis zu dem Fenster hier kommen könnt." Lächelte asmaron dann. "žDas ist absolut verrückt, verrückt und unmöglich..." brach Trickster die mittlerweile entstandene Ruhe. "žDeshalb wird es auch funktionieren" antwortete dann Schatten "žWann soll es losgehen?" sagte sie direkt darauf und konnte sich ein grinsen nicht verkneifen.
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  7. #117
    Avatar von princess-o-p Forum Veteran
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    Sie alle waren sich so sicher, dass es funktionieren würde, doch einer schwieg und lächelte auch nicht: Firen. Zweifelnd schaute er auf den Tisch. "Na was denn Firen? Wieso so zuversichtlich?", wieder konnte sich Schatten ihr ironisches Grinsen nicht verkneifen. "Es ist nur...", jetzt schaute er auf, "Was wenn was schief läuft? Was, wenn oben nicht fünf, zehn, sondern sogar 25 Mann stehen? Leute, wir haben nur einen ausgebildeten Kämpfer, wir würden damit nicht klarkommen. Oder, es müssen ja nicht so viele oben sein, aber was wenn es Probleme auf dem Hinweg gibt? So kommen wir nicht einmal in die Nähe der Krone!" In der Tat hatte Asmaron nicht über dieses Schwierigkeit nachgedacht. Nach einer kurzen überlegung äußerte er:"Eure Aufgabe besteht folglich darin, Keksus und Firen, euch durch den Eingang hinter dem Palast, wo wir mit Darkwarrior bei der Befreiungsaktion rauskamen, reinzuschleichen. Schatten und Trickster, ihr erklimmt die Mauer wie erklärt und zwar wenn ich das Feuer lege...wenn ihr euch im königlichen Schlafgemach befindet, verhaltet euch leise und unternehmt nichts bevor wir nicht auch gekommen sind. Denn die Tür zum Gemach ist nur von innen her zu öffnen. Da um das Bett sicherlich die besten Wachen stehen werden...", alle höten dem erklärenden und gestikulierenden Asmaron gespannt zu, "...möchte ich, dass ihr euch das Engste, das ihr habt, schwarz natürlich, anzieht. Ihr sollt mit der Dunkelheit verschmelzen. Sobald ihr am Fenster angekommen seid, musst du, Schatten, dich geschickt reinangeln und öffnest dann behutsam die Tür. Dabei kannst du dir Zeit lassen, besser wir warten als wenn du festgenommen wirst. Währenddessen machst du es dir am oder unter'm Fenstervorsprung bequem, denn für 's lange Hängen sollst du es gemütlich haben...", er lächelte sie schelmisch an und sie erwiderte es mit einem Lächeln ihrerseits.

    Oben angekommen, wurden Yuna und Andrey Delany seltsamerweise von Corona persönlich empfangen. Gleich danach gingen die drei, natürlich in Begleitung zahlreicher Wachen, in einen Raum, der nicht so prunkvoll ausgestattet war wie der Rest des Palastes. "Setzt euch", sie gehorchten dem König ohne Zögern. "Ich verstehe nicht, was hier vorgeht. Das kommt nicht oft vor in meinem Reich, und aus diesem Grund will ich dieses Unwissen nicht dulden. Ihr Fräulein,", es verwunderte Yuna sehr, dass er sie mit Ihr ansprach, schließlich war sie für ihn eine Untertarnin wie jede andere auch. " habt auch einige Schwierigkeiten mit der berüchtigten Diebesbande, nicht wahr? Jedenfalls höte ich es so...von Law...Ihr kennt ihn....Ihr werdet mit ihm zusammenarbeiten." Yuna verstand nicht was sie da höte und stutzte nur. Gerade wollte sie etwas erwidern, doch Andrey Delany fiel ihr ins Wort:"Wie kommt Ihr darauf, dass sich Yuna auf die Seite dieses Erbärmlichen stellt...Hoheit?" "Nun," er fing an mit seinen Fingern zu spielen, was Yuna einerseits verriet, dass er etwas vorhatte, und andererseits zeigte ihr die Höflichkeit seitens des Königs, dass er sogar angewiesen auf sie sein konnte, "sie möchte etwas, das ich besitze." Mit einer Handbewegung wurde Andrey Delany hinausgebracht, verständnislos und besorgt schaute ihm seine Geliebte hinterher. Immer noch in ihr Nachtgewand gekleidet, sagte sie: "Das, was ich begehre, könnt ihr mir nicht bieten." Auf einmal fühlte sie sich so sicher, als hielte sie nun die Fäden in der Hand. "Glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche:", er legte einen Ring auf den Tisch. Yuna konnte ihren Augen nicht trauen als sie sah, was nicht hätte sein können: Sie erkannte den Ring als blade-devils. Hatte dieser sich etwa mit dem König verbündet? Nein, diesen Gedanken vertrieb sie sofort, denn das wäre das Unmöglichste was überhaupt hätte passieren können. War er dann gefangen genommen worden? blade-devil ließ sich gefangennehmen?
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  8. #118
    Avatar von Shadow.painted. Kam, sah und tippte
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    Norou lief aus der Tür heraus udn den Gang entlang.
    Als sie sich außerhalb des Hauses befand rannte sie einfach weiter. Wohin? - Das wusste sie selber nicht..
    Im Rennen band sie sich den Umhang um..
    Ihre wunden vom letzten Kampf waren nun geheilt, aber das war sie gewohnt. Seit dem der Fluch auf ihr lastete war das ja normal.

    <<Ich muss jetzt ersteinmal ein ruhiges Örtchen finden...>>
    Also rannte sie weiter, sprang daraufhin hoch und begab sich auf eines der Dächer - dort waren nun sicher keine Wachen!
    Sie setzte sich hin und begann etwas zu zusammenzumischen, bis esimmer fester wurde und sich in kleine Bröckchen teilte.

    <<Gut.>>
    Aus ihrer Tasche holte sie einen kleinen Ball und warf ihn mitten auf einen Platz. Es gab einen kleinen Kall und Rauch stieg auf.

    <<bald werden sie kommen>>
    Dachte sie grinsend.
    Und tatsächlich!
    ein Teil der nächtlichen Stadtwache kam an und begutachtete den kleinen Ball, der Rauch aufsteigen ließ.
    Verwundert über den komischen, kleinen Gegenstand begannen sie wieder auseinander zu gehen.

    Auch Norou entfernte sich von dem Ort, aber von einem weiter oben gelegenen Platz.
    Unten erblickte sie einen noch jungen Wachmann.
    Er war wohl kaum älter als sie, obbwohl da vielleicht auch 2-3 jahre zwischen ihnen hätten sein können.

    "Das ging ja schneller als ich gedacht habe", sprach Norou leise.

    Der Wächter wunderte sich - war da nicht grade etwas??

    Norou Sprang in die Tiefe und breitete ihren Umhang aus - so konnte sie gleiten.
    Einge Gasse weiter befand sich ihr Landepunkt, von dem aus das schwarze Mädel ihr neues Ziel anpeilte.Sie schluckte etwas kleines runter und näherte sich dem Jungen Wächter.

    "Hey!", rief sie ihm von hinten zu und näherete sich ihm, wobei ihr Köper und ihr Gesicht vom Umhang verdeckt blieben.
    Der Wächter drehte sich um und erkannte eine weibliche Gestalt.
    "Wer bist du? Und was suchst du hier draußen um die se Uhrzeit?!"
    "Wer ich bin, spielt keine Rolle... Bist scheinbar neu in diesem Beruf.. Sage mir.. Wie heißt der Befehlshaber der Stadtwache??"
    "Meinen Sie den Kommandanten??"
    "Ja, oder so..."
    "Law..."
    "Ach, wie schön.. Mein alter Bekannter!!", sprach sie mit einer vergnügten Stimme.
    "Könntest du mir vielleicht auch sagen, wo er sich grade befindet??"
    "Nein, gnägige Frau, kann ich nicht.."
    "Och, das ist aber schade.. ich habe mich so lange auf dieses Treffen vorbereitet... Weißt du es nicht, oder sagst du es nicht...", sprach sie nun mit einer tieferen Stimme.
    "Ich darf es nicht verraten..." Er senkte seinen Kopf und die Kapuze, die ihn bedeckte rutschte noch weiter nach vorne.
    "Ich gebe dir ein Goldstück.."
    "Nein.. die Wache wird nicht schlecht entlohnt..."
    "ja, aber nicht damit..." Norou machte ihren Umhang etwas auf und hob ihren Rock am oberschenkel hoch.

    Der Wächter stand da, scheinbar total verwundert... das Bein war dunkel.. und leuchtete an manchen Stellen. Sowas sah man nunwirklich nciht alle Tage...
    Er streckte die Hand aus, um die Haut zu berühren, doch Norou klatschte sie weg.
    "a-a-a",sie zog die Kaputze aus, sodass nun ihr Gesicht zu sehen war. "Du gibst mir das, was ich will... und ich erfülle dir deinen Wunsch", grinste sie ihm ins Gesicht.

    Der Wächter dachte noch nach... Was acuh immer sie war.. stark sah sie ja nicht aus.. und eine Gefahr konnte ja nicht von ihr ausgehen.
    "Er ist oben, im Palast... dort plant er vermutlich etwas und wird dort noch bis zum übernächsten morgen bleiben..."

    "Braver Junge.."
    Norou ließ den Umhang von ihren Schultern gleiten und stand nun - bekleidet mit einem Rock und auch oben mit Kleidung bedeckt(wie das konkret aussieht, seht ihr , wenn cih das bild fertigkriege...), wie immer - vor dem Jungen Mann da. Dieser blickte sie unter der Kaputze heraus staunend an ; unglaublich, dass es soetwas wirklich gab... Norou hielt ihr Versprechen; sie streckte ihre Hand aus, die er, nach kurzem Zögern, annahm. Sie gingen um die Ecke, von 2 Gebäuden, wo sie niemand höen, oder sehen würde. Er mit einem neugierigen, Norou mit einem kalten, aber zufriedenen Gesicht: Sie wusste nun, wo ihr Ziel war und ihr war jedes Mittel recht es zu erreichen.
    Hier befand sich eine Scheune, in die sich die beiden zurückzogen. Norou setzte sich hin und die Leuchtenden Linien auf ihrem Köper erhellten den Raum teilweise.
    Der Wächter setzte sich neben sie und begann vorers ihren Köper abzutasten ; die haut war weich... nur an den leuchtenden Stellen waren soetwas, wie leichte erhebungen.. wie narben alter wunden,die nie Verheilen würden.Natürlich wäre es aufregend gewesen, mit diesem Wesen zu schlafen, doch etwas hielt ihn ab... War es die Angst vor dem Ungewissen??


    Etwa eine Stunde später wachte Norou auf. Tja.. nun lag sie neben nem kerl, dessen Gesicht sie noch nichteinmal richtig betrachtet hatte...
    Er schlief fest...vorsichtig nahm sie ihm die Kaputze des Mantels vom Kopf, Hob ihre Hand (die ja leuchtete) über diesen und staunte nicht weniger, als er, beim Anblick von ihr:
    Er war blond! Solche Leute sah sie nur sehr selten und so gut wie nur als kleines Kind auf den Reisen mit ihrem Vater...
    Schön, wie es so glänzte...
    Plötzlich fiel ihr ihr eigentliches Ziel wieder ein und sie schlich aus der Scheune, warf sich wieder ihren Schwarzen Umhang über und verschwand in den dunklen Straßen...
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  9. #119
    Avatar von princess-o-p Forum Veteran
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    Mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht trat Yuna aus dem Raum und schloss die Tür behutsam hinter sich zu. Andrey Delany, der bisweilen an die Wand gelehnt war, stürzte sich auf sie und fragte:"Was habt ihr da so lange besprochen?" Yuna packte ihn an den Armen und antwortete schon fast euphorisch:"Delany, ich habe tolle Neuigkeiten: Ich und du, wir werden zusammen in Kürze die Diebesbande aufspüren, sie ausliefern und dafür habe ich dann blade...", nun sprach sie schon ruhiger, als befänden sie sich in einer romantischen Situation, "darauf warte ich schon seit Jahren, Delany. Und nun bringen wir es gemeinsam zu Ende!", sie strahlte ihn an, im Moment für sie der Glückseligkeit. Empöt und schockiert riss er sich los von ihr. "Was hast du gegen sie? Wie kannst du nur so egoistisch sein?", schrie er sie an. Die Wachen, die sich ebenfalls auf dem Flur befanden, schienen keine Miene zu verziehen, als wären sie überhaupt nicht da. Yuna schaute ihn nur fassungslos an: Hatten sich eben ihre Wege für immer getrennt?
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  10. #120
    Avatar von Keksus Meister der Buchstaben
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    Alle waren mit dem Plan einverstanden. Es würde nicht einfach werden. Aber um sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen, wollten sie den Neumond in 3 Tagen abwarten. Solange ruhten sie sich aus. Allerdings gab es noch ein kleines Manko: Asmarons Ausrüstung war eher für einen offenen Kampf geschaffen, oder für eine Belagerung, aber nicht für Diebe. Zwar hatte er auch Dolche, doch es fehlten die Spielereien der Diebe wie Dietriche, Pfeile an denen ein Seil war, um höher gelegene Stellen zu erreichen und andere Dinge. All das mussten sie noch vorher besorgen. Allerdings mangelte es ihnen momentan an Geld. Das von Asmaron wurde von den Stadtwachen beschlagnahmt, und da Trickster und Schatten sich noch erholen mussten, ging Keksus auf Beutezug. Allerdings musste er am Tag losgehen, da eben keine Werkzeuge vorhanden waren, um in Häuser einzubrechen. Also kleidete er sich möglichst unauffällig, und mischte sich unters Volk. So eine Aktion hatte er schon länger nicht mehr gemacht, nur als er noch neu in dem...Gewerbe war, deshalb fiel es ihm auch nicht schwer die Bewohner Babylons um ihren Tagelohn zu bringen. Bei einigen tat er so als würde er sie ausversehen anrempeln, und stahl dabei ihren Geldbeutel. Bei wieder anderen schlich er sich einfach unbemerkt an, und entwendete auch diesen ihr Geld. So dauerte es nicht lange, und er hatte das Geld zusammen was er brauchte. Seinen Hehler konnte er allerdings erst abends aufsuchen, dann war es sowieso sicherer für ihn, und deshalb ging er erstmal wieder zurück zum Versteck.

    Während Trickster und Schatten schliefen, gingen asmaron und Firen den Plan immer wieder durch, sie wollten das auch wirklich alles klappt. Als sie dann Schritte höten waren sie wie immer angespannt, sie wussten zwar das Keksus bald wieder kommen würde, doch man konnte nie vorsichtig genug sein. Als sie dann aber erkannten das es wirklich Keksus war der dort im Schein der Fackeln die Treppe runterkam, beruhigten sie sich wieder.
    "žHast du das Geld?" fragte asmaron ihn direkt. "žJa, hab ich. Heute abend wird ich die Ausrüstung holen." Erwiederte dann Keksus. "žAber mal was andres, wenn du kein Geld mehr hast, warum sollen wir noch unser Leben riskieren und die Krone klauen? Sicher, wir haben viel durchgemacht, aber trotzdem sollte sich das ganze auch lohnen." Fuhr er fort. "žMach dir darüber erstmal keine Gedanken, ihr bekommt euer Geld." Sagte asmaron dann mit einem grinsen im Gesicht.
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