1. #101
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    Neven wird in den Schuldturm gebracht und in eine Zelle gesperrt. Kommandant Arthur tritt zur Zelle und sieht Neven in die Augen. "Feldherr, was ist euch denn da eingefallen?"
    Neven sieht ihn an und antwortet. "Verdammt, ich bin unschuldig!"
    Der Kommandant nickt. "Aber ohne Beweise für eure Unschuld wird das Gericht euch morgen zum Tode verurteilen!"
    Neven sieht ihn an. "Morgen schon? Will man Manius denn keine Zeit lassen?"
    "Der Grund ist einfach, dass ein solcher Fall für Unruhe sorgen kann. Das Gericht will möglichst schnell Klarheit in der Sache."
    "Doch die Mordbezichtigung reicht nicht für ein Todesurteil!"
    Arthur schüttelt den Kopf. "Ihr wurdet gesehen, wie ihr einen Dolch aus der Leiche des Lagermeisters gezogen habt. Und schlimmer noch: Da es der einzige Zeuge des Mordes am Hafenarbeiter war, werdet ihr damit in Verbindung gebracht. Ohne Beweise ist euch der Tod sicher!"
    Neven sieht ihm in die Augen. Er ist sich sicher, dass etwas faul an der Sache ist, erkennt jedoch, dass der Kommandant keinen Anteil an dem üblen Spiel hat, in das Neven verstrickt ist. Dann antwortet er ruhig: "So oder so! Übermorgen wird ein Unschuldiger auf das Schafott geführt. Das ist unvermeidbar!"

    Kommandant Arthur sieht Neven leicht verwirrt an und verlässt den Kerker, während Neven sich auf die ranzige Stohmatte legt.
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  2. #102
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    Als Neven in seiner Zelle aufwacht erscheinen einige Wachen und öffnen die Tür. "Feldherr Neven! Seid ihr bereit, euch vor Gericht zu verantworten?"
    "Ja, das bin ich. Bringt mich in den Gerichtssaal!" erwidert Neven ruhig und überlegen. Die Soldaten legen ihm die Ketten an und führen ihn aus seiner Zelle in den Gerichtssaal. Dort stehen zahlreiche Leute, die laut schwatzend auf den in Ketten gelegten Feldherren blicken. Neven hält sich gerade und bewahrt seine Würde. Ruhigen Schrittes bewegt er sich zum Platz des Angeklagten.
    Der Richter sorgt für Ruhe und wendet sich dann an Neven.
    "Feldherr Neven, ihr seid angeklagt, den Lagermeister Hasner ermordet zu haben. Zudem steht ihr im Verdacht, im Mordfall Bulker eine Rolle zu spielen und eure Position missbraucht zu haben, um gezielt den einzigen Zeugen zu töten! Was sagt ihr dazu?"
    "Nun", beginnt Neven "ich habe niemanden ermordet und auch mein Amt habe ich nicht ausgenutzt. Als ich kam um den Zeugen zu befragen, war er bereits tot. Er lehnte mit einem Dolch im Herz an einer Kiste. Außerdem hörte ich einen Schrei, der aber von draußen kam."
    "Uns liegen Zeugenaussagen vor, die besagen, dass ihr hinengegangen seid und der Lagermeister Hasner dort getötet habt. Der Schrei sei von drinnen gekommen und als die Wachen hereinkamen habt ihr den Dolch aus dem Leichnam gezogen."
    "Der Schrei kam von draußen. Aber auf der anderen Seite des Lagerhauses. Daher ist es möglich, dass er als Schrei von drinnen aufgefasst wurde."

    Und so zieht sich die Gerichtsverhandlung hin...
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  3. #103
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    Nach einigen geschlagenen Stunden hat das Gericht genug gehört und zieht sich zum Beraten des Urteils zurück. Nach einigen Minuten kommt der Richter heraus.
    "So hört das urteil des Gerichtes! Nach langer Beratschlagung wird Feldherr Neven des Mordes, der Beihilfe zum Mord und des Amtsmissbrauchs für schuldig erklärt!"
    Ein Raunen geht durch den Saal. Manius springt auf und brüllt: "Hohes Gericht! Dieses Urteil ist eine Schande! Der Feldherr konnte alles widerlegen, was ihm vorgeworfen wurde!"
    Der Richter harscht Manius an: "Schweigt still! Der Angeklagte hat zwar Erklärungen aber keine Beweise vorgetragen! Oder habt ihr, Leutnant Manius..."
    Neven unterbricht den Richter: "Hauptmann! Er ist Hauptmann!."
    "Schweigt! Also gut. Habt ihr, Hauptmann, Beweise, die dem Gericht noch unbekannt sind? So sprecht!"
    Manius sieht Neven an, der ihn ruhig ansieht, mit einem Ausdruck, dass er weiß, dass es unmöglich war, innerhalb eines Tages etwas wirklich Gescheites zusammenzutragen. Dann setzt er sich mit mürrischer Miene, während der Richter fortfährt: "Der Angeklagte wird vom Gericht zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung wird am heutigen Abend vollstreckt. Feldherr Neven wird bis zu seiner Hinrichtung einen Sack über sein Gesicht gezogen und er verweile in seiner Zelle. hat der Verurteilte noch etwas zu sagen?"
    Neven erhebt sich. Er steht vollkommen ruhig da und spricht: "Hohes Gericht! Ich bin nicht der Tat schuldig, die mir vorgeworfen wurde! Ich bin unschuldig. Doch da das urteil gefallen ist, wünsche ich, wie ein Soldat getötet zu werden. Ich will eine Erschießung durch 12 der besten Schützen der Annoporter Garde. Alles was ich besitze vermache ich meinem Vater. Gott stehe mir bei!"
    "Dann erkläre ich diese Verhandlung für beendet! Der Verurteilte soll in seine Zelle gebracht werden!"

    Die Wache zieht Neven einen Beutel über den Kopf. Ruhig lässt er sich in seine Zelle zurückbringen.
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  4. #104
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    Es ist bereits dunkel geworden. Der Platz wird von Laternen und Fackeln beleuchtet. 12 Gardisten laden ihre Gewehre mit größter Sorgfalt. Sie sind das Exekutionskommando für Neven.
    Die Trommeln beginnen zu schlagen als eine zappelnde, sich stark wehrende Gestalt auf den Hof gezogen wird. Vor der Wand angekommen wird ihm der Sack vom Kopf genommen.
    "Halt!" brüllt Kommandant Arthur, als er in das bleiche Gesicht des von Todesängsten geplagten Mannes sieht. Es ist nicht Neven. Der Feldherr ist verschwunden...
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  5. #105
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    Neven betritt die Garnison und geht auf den Schuldturm zu. Die Annoporter Garde ist in den letzten Jahren stark zusammengeschrumpft, da viele Gardisten die Stadt verlassen haben. Daher wird das Gebäude sowie viele Einrichtungen der Stadt auch inzwischen zum guten Teil von Nevens Männern bewacht, obwohl es Neven missfällt, seine eigene Armee so viele Aufgaben der Garde übernehmen zu lassen. Jetzt, wo wieder Leben in die Stadt kommt hofft er, dass die Garde ebenfalls wieder Zuwachs erhält.

    Neven betritt den Schuldturm und geht zur Zelle des Gefangenen. Er lässt die Tür öffnen und geht hindurch. Vor ihm sitzt ein junger Mann in Gefängniskleidung. "Du hast mir also was zu erzählen?", beginnt Neven.
    "Wie kommt Ihr darauf?" erwidert der Gefangene.
    "Hör zu, wir wissen, dass du mit der neuen Diebesgilde in Verbindung stehst. Und wenn du nicht willst, dass ich dich vom Glockenturm des Doms runterwerfe, beginnst du besser zu reden."
    "Diebesgilde?" Der Mann beginnt, spöttisch zu lachen. "Ihr wisst gar nichts! Nichts, was auf euch zukommt! Ihr seid am Ende!"
    Neven packt den Gefangenen beim Hals und schleift ihn hoch zum Dach des Schuldturms. Dann hält er ihn am Fußgelenk über die Kante des Dachs. "Erzähl ruhig weiter! Ich bin ganz Ohr!"
    Der Gefangene beginnt, unruhig zu werden. "Ich habe euch nichts zu erzählen! Ihr werdet es schon sehen! Er wird zu euch kommen!"
    "Wer ist er?"
    "Das weiß niemand! Er war plötzlich da. Und er scheint euch gar nicht zu mögen!!
    Neven neigt den Kopf leicht zur Seite.
    "Bitte.... mehr... mehr weiß ich nicht!" stammelt der Gefangene.
    Neven zieht ihn zurück und lässt ihn von den Wachen zurück in seine Zelle bringen.
    "Wie es aussieht, habt Ihr einen weiteren Feind, Feldherr" sagt Manius.
    Neven überlegt. "Das mag sein. Aber wollen wir das Ganze mal nicht zu persönlich werden lassen. Wenn er Annoport bedroht, werde ich ihn zur Strecke bringen."

    Neven verlässt den Schuldturm wieder.
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  6. #106
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    Neven betritt den Schuldturm.
    Dort angekommen begibt er sich zu den Zellen der gefangenen Piraten.

    "So, Freunde, was hat euch Konsorten denn nach hier her verschlagen?" fragt er an den gefangenen Kapitän der Piraten.

    "Wir hörten, dass Annoport gerade schwach ist. Wir dachten, wir kommen kurz vorbei, räumen die Lagerhäuser leer und verschwinden dann wieder. Übliche Piratenarbeit eben." erwidert der Kapitän.

    "Das hat ja wunderbar funktioniert!" verspottet Neven den Kapitän. "Sagt mir, wer, hat euch dazu motiviert, anzugreifen?"

    "Das Gold natürlich!" bringt der Kapitän hervor. "Seit Monaten laufen Gerüchte um, dass Annoports Garde geschwächt ist. Und seid kurzem scheinen die Wachen immer voll beschäftigt zu sein, Da dachten wir, wir könnten schnell rein und wieder raus, ohne dass uns jemand Widerstand leistet."

    "Tja, und jetzt schlaft ihr direkt neben dem Galgen." erwidert Neven. "Eins noch: Habt ihr von einer Person gehört, die die Verbrechen in Annoport koordiniert und kontrolliert?"

    "Nein. So jemanden gibt es?" antwortet der Kapitän mit deutlichen Anzeichen von Verblüffung.

    "Gut, ich glaube euch. Ich werde mit der Bürgermeisterin über euer Schicksal reden. Vielleicht finden wir einen Weg für euch am Galgen vorbei."

    Neven verlässt den Schuldturm wieder.
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  7. #107
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    Wieder im Schuldturm angekommen begibt sich Neven wieder zu den Zellen der Piraten.

    "Alle mal herhören! Heute ist euer Glückstag!" beginnt Neven.

    Die Piraten stehen auf und gehen allesamt an ihre Zellengitter.

    "Ihr alle erhaltet die Möglichkeit, der Hinrichtung zu entgehen. Annoport braucht im Moment Wachen. Ihr werdet für einige Zeit diese Posten übernehmen. Ihr erhaltet neue Kleidung, Verpflegung und Musketen mit Bajonetten. Und ihr werdet euch zurückhalten. Es wird eure Aufgabe sein, die Bürger der Stadt zu schützen und Verbrechen zu vereiteln."

    "Warum sollten wir euch helfen? Nachdem ihr so unter uns gewütet habt?" fragt der Kapitän mürrisch.

    "Zum ersten: Ihr bleibt am Leben. Zum Zweiten: Ihr werdet nach Erfüllung euer Aufgaben frei gelassen - ihr könnt auch das gekaperte Schiff zurückhaben und verschwinden, oder die Gelegenheit euer Begnadigung nutzen, um einem ehrlichen Leben in Annoport nach zu gehen- die Annoporter sind dankbare Menschen. Zum Dritten: Ich werde euch bezahlen. Sehr großzügig."

    "Und was hält uns davon ab, uns einfach gegen euch zu wenden, wenn wir erstmal frei und bewaffnet sind?" bohrt der Kapitän weiter.

    Neven grinst. "Nun, in erster Linie würdet ihr nicht bezahlt werden. Und zweitens..." Neven zieht sein Schwert auf langsame und bedrohliche Art und hält es seitlich von sich, sodass jeder es gut sehen kann. Die Klinge ist teilweise noch blutbeklebt vom gestrigen Gefecht. "Zweitens seid ihr doch allesamt sehr vernünftige Leute, oder? Ihr habt gesehen, was ich aufbieten kann - und das ist erst der Anfang dessen, was ich ausrichten kann. Falls mich ihr mich hintergehen solltet, werde ich die Straßen von Annoport mit eurem Blut tränken!"

    Die Piraten blicken alle zu ihrem Kapitän. Dieser fängt plötzlich an zu grinsen und nickt. "Euer Angebot klingt fair... Feldherr. Meine Männer und ich stehen euch zur Verfügung!"
    Die Piraten wirken allesamt erleichtert. Einige wohl, dass sie am Leben bleiben, andere freuen sich, dass ihr Kapitän ein solches Angebot für eine so große Summe ergreift, und andere hoffen vermutlich auf ein neues Leben.

    Neven nickt den Gardisten zu. Diese öffnen die Zellen und die Piraten eilen jubelnd in den Hof, wo sie lange braune Seemäntel, Stiefel und ihre Waffen erhalten und sich dann sammeln. Der Kapitän geht auf Neven zu und reicht ihm die Hand. "Saber ist mein Name. Kapitän Saber."
    "Es ist mir eine Freude Kapitän. Ich vertraue darauf, dass Ihr und eure Männer mich nicht enttäuschen werden." erwidert Neven.
    "Gewiss nicht. Wir erwarten euren Befehl!"
    "Gut, nehmt eure Mannschaft und führt sie ins nordöstliche Wohngebiet. Dort werdet ihr den dortigen Wachoffizier, Hauptmann Vincent von der Annoporter Garde nach besten Kräften unterstützen!"
    "Aye!" antwortet Saber, begibt sich zu seinen Leuten und führt sie zum Zielort.
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  8. #108
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    Neven und Marie erreichen mit ihren Männern die Garnison. Eine große Meute hat sich vor dem Tor gesammelt und beginnt, mit Fackeln und Knüppeln auf die Garde einzudreschen.

    "Sie wollen verhindern, dass die Garde eingreift." bemerkt Neven. "Führen wir den Befreiungsschlag aus!"

    Als Neven sich nähert, fällt ihm auf, dass einige mit Schwertern und Musketen bewaffnet sind.

    "Das erhört natürlich die Einsätze immens! Hey! Wer seines Lebens überdrüssig ist, soll zu mir kommen!" ruft er in die Menge und zieht sein Schwert.

    Der bewaffnete Anteil der Randalierer geht auf ihn los. Die Schützen eröffnen das Feuer, doch Nevens Soldaten wehren mit ihren Schilden die Kugeln ab. Als sie nachladen stürmen Marie, Neven und seine Männer mit erhobenen Waffen auf sie zu. Die beiden Gruppen prallen aufeinander.
    Neven pariert mit seinem Schwert einen Schlag von oben und treibt dabei die Spitze seines Schwertes in die Seite eines anderen Gegners. Dann tritt er den Gegner vor ihm zurück und fügt ihm einen Schnitt über die Brust zu.
    Marie lässt ihr Langschwert weite Schwünge vor ihr durchführen und hält damit die Aggressoren auf Abstand. Doch dann hört man ein scheppern - es erscheint tatsächlich ein mit einer schweren eisernen Plattenrüstung ausgerüsteter Gegner in der Szene. Die Rüstung hält die Schläge von Maries Schwert ab. So greift sie ihr Schwert mit beiden Händen bei der Klinge und schlägt mit ihrer Parierstange wie mit einem Hammer zu. Die Rüstung erhält zunächst einige tiefe Beulen, doch dann durchschlägt Marie tatsächlich den Plattenpanzer und verursacht ein Loch auf Bauhöhe. Anschließend greift sie ihr Schwert mit der Rechten Hand beim Griff - mit der Linken lenkt sie die Spitze der Klinge dann in die entstandene Schwachstelle.

    Inzwischen hat die Garde an Eifer gewonnen und die Aggressoren vom Tor zurück gedrängt. Direkt in die Arme von Neven und Marie. Neven wirft noch ein Wurfmesser auf den letzten Gegner mit Muskete und richtet dann sein Schwert auf die Randalierer. Die Gardisten legen ihre Gewehre an.

    "Meine Güte, was soll dieser Käse denn?" ruft Neven den Randalierern entgegen. "Wenn ihr nicht bald mehr Ähnlichkeiten mit Käse haben wollt, als euch lieb ist, verhaltet ihr euch jetzt schön ruhig und ergebt euch!"

    Der Blick in die Mündungen der Garde-Gewehre und auf Nevens blutverschmierte Klinge schüchtert die unbewaffneten Randalierer ein. Sie ergeben sich.
    Kommandant Arthur tritt vor die Garnison. "Ah Feldherr, gut dass Sie da sind!"
    Neven nickt ihm zu. "Kommandant, die ganze Stadt wird angegriffen. Bringen Sie ihre Reserven in Bewegung und sichern sie den Südteil der Stadt. Meine Männer kümmern sich schon um den Norden. Die Gefangenen lassen Sie bitte zum Dorfzentrum bringen."

    "Einverstanden!" erwider Kommandant Arthur.

    Neven und Marie begeben sich wieder auf den Weg, um weitere Unruheherde zu beseitigen.
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  9. #109
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    Hauptmann Manius erreicht mit vierzehn von Nevens Männern die Garnison und begibt sich zu Kommandant Arthur.

    "Kommandant, ich benötige einen guten Spürhund der Garde für die Verfolgung eines Kriminellen. Es handelt sich um den Attentäter, der Senator Nevermann angegriffen hat."

    "Ich dachte, er hätte keine Spuren hinterlassen?" erwidert Kommandant Arthur leicht verwundert.

    "Das stimmte - bis gestern Nacht." antwortet Manius und zeigt dem Kommandanten Nevens Wurfmesser mit dem Blut von Reißzahn.

    "Also gut. Gehen Sie zum Zwingermeister und lassen Sie sich Rufus mitgeben. Er ist der beste Spürhund, den wir hier haben. Und bringen Sie ihn heil zurück!"

    "Das werde ich, Kommandant! Ich danke Ihnen!" bedankt sich Manius. Dann bricht er mit Rufus und den vierzehn Soldaten wieder auf.
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  10. #110
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    Manius erreicht mit seinen Männern, Rufus und dem gefangenen Attentäter den Schuldturm. Reißzahn wird in eine der sichersten Zellen gesperrt.

    Manius wendet sich an Rufus. "Hast du gut gemacht, mein Großer! Hier eine kleine Belohnung!" Manius zieht ein großes Stück Trockenfleisch hervor und gibt dieses dem Hund,

    Kommandant Arthur betritt den Hof. "Sie sind also erfolgreich gewesen, Hauptmann?"

    "Durchaus Kommandant! Reißzahn ist hinter Gittern. Wir haben hier seine persönliche Habe. Sie können sich die Sachen ansehen, aber seien Sie vorsichtig! Sein Tagebuch ist vergiftet. Lesen Sie es nur mit gutem Schutz für die Hände. Ihr Hund hat uns gute Dienste geleistet. Ich danke ihnen, Kommandant!" erklärt Manius.

    Anschließend salutieren die beiden voreinander und Manius begibt sich auf den Weg zurück zu Nevens Residenz.
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