1. #11
    Avatar von FIuchur Kam, sah und tippte
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    Hallöle zusammen,


    erst mal vielen Dank für Eure vielfältigen, teils sehr ausführlich dargelegten Gedanken zu meiner Spekularitis.

    Ich greife einfach mal einige Kommentarabsätze auf:

    Zitat von jerrylee1965 Go to original post
    Also meiner Meinung nach ist das schon ziemlich weit hergeholt sich jetzt schon irgendwelche Gedanken über das nächste Anno zu machen, wo ja noch nicht mal der 3. Season Pass fertig releast wurde und wer weiß, vllt. kommt sogar noch ein 4ter Season Pass.

    [...] Außerdem, glaube ich irgendwo mal gelesen zu haben, dass es in Zukunft angeblich noch einen zusätzlichen Kontinent geben soll.

    Heya jerrylee, mir ist natürlich auch klar, dass wir bei ANNO 1800 noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht haben; nicht ohne Grund schreibe ich dies gleich im ersten Satz meines Postings.

    Gleichwohl, wie Grieswurst schon schrieb: Was spricht dagegen, sich jetzt, wo sich das Spiel auf seiner Zielgeraden befindet, allmählich Gedanken darüber zu machen, was nach dem Zieleinlauf folgen könnte? Sich darüber auszutauschen, wer welche Settings präferiert, und welche davon nach unserer Einschätzung eher wahrscheinlich oder unwahrscheinlich sein könnten?

    Wohlgemerkt: Auch ich bin sehr gespannt auf den Tourismus- und den Hochhäuser-DLC - doch das bildet ja keinen Widerspruch dazu, den Blick hierüber hinaus zu weiten.

    Was einen möglichen weiteren Kontinent für 1800 betrifft, meine ich mich allerdings zu erinnern, dass die Entwickler eine komplett neue Session bereits (zumindest implizit) ausgeschlossen haben.
    Klar, auch andere Komponenten waren in der Vergangenheit zunächst ausdrücklich negiert worden und fanden dann dankenswerterweise trotzdem ihren Weg ins Spiel. Aber es gab ja schon das klare Statement, man wolle seitens Ubi den Eindruck vermeiden, dass das Spiel weit über Gebühr immer weiter ausgeschlachtet ("die Kuh gemolken") wird.

    Denn wie sagt man so treffend: Man soll dann aufhören, wenn es am schönsten ist.
    Natürlich hat ein Konzern jedes Recht, mit einem derart brillanten und demzufolge überaus erfolgreichen Projekt möglichst lange Umsatz zu machen. Doch tatsächlich sehe ich - bei all meiner eigenen Begeisterung für das Meisterwerk 1800 - die Gefahr, dass eine vierte Season den Bogen überspannen, das Game allzu sehr aufblähen und die überaus positive Resonanz kippen lassen könnte.

    Zudem dürfen wir nicht vergessen: Auch wenn die meisten von uns sich sehr über immer neuen Content freuen, haben die vergangenen DLCs auch gezeigt, dass mit jeder Erweiterung auch das ein oder andere zusätzliche Optimierungspotential einhergeht.
    Damit meine ich nicht notwendigerweise gravierende Probleme, sondern neue Spielfeatures, die sich bei genauerer Betrachtung noch als ein wenig unrund erweisen.

    Das Forschungssystem beispielsweise: Von vielen (mich eingeschlossen) sehnsüchtig erhofft, bei Implementierung hochwillkommen und zumindest bei mir persönlich nach wie vor äußerst beliebt - zugleich jedoch in mehreren Aspekten optimierungsbedürftig. Ganze Threads beschäftigen sich hier im Forum ja mit der Frage, welche Komponenten des Features am besten in welcher Form zu verbessern wären.
    Oder die Speicherstadt: Von vielen geliebt, aber von manchen auch sehr kritisch gesehen - weil nach deren Einschätzung allzu imbalanced, overpowered, mit strukturellen Defiziten behaftet, mit Raum für notwendige Anpassungen.

    Das Rad von 1800 also immer noch eine und noch eine und noch eine Runde weiterzudrehen, würde nahezu zwangsläufig die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass der zusätzliche Content mittels nachgelagerter Patch-Updates bezüglich Funktionalität, Balancing, Verwobenheit mit bereits bestehenden Komponenten und QoL optimiert werden müsste.
    Da erscheint es mir doch eher naheliegend, ANNO 1800 dieses Jahr zu einem abgerundeten, konsistenten, vielleicht geradezu triumphalen Abschluss zu bringen und sich dann verstärkt auf den Folgeteil zu fokussieren.

    Zitat von Grieswurst Go to original post
    Befürchten würde ich ein Anno im 20ten Jahrhundert.

    Da bin ich ganz bei Dir und Lirvan: Zu nah am Hier und Jetzt. Mich würde ein solches Setting überhaupt nicht reizen.

    Natürlich hinge viel von der tatsächlichen Umsetzung und Ausgestaltung ab, aber um zumindest ansatzweise noch einen gewissen eskapistischen Reiz zu bieten, müsste ein vergleichsweise nahe der Gegenwart angesiedeltes ANNO vermutlich den Ruch von Sims/Simcity aufweisen - bloß eben mit Schwerpunktsetzung auf Schiffchen & Co.. Das wär' nix, kann mir da nicht helfen.

    Persönlich hätte ich gerne ein Anno im frühen Mittelalter (1000 - 1300). Angesiedelt in Europa, als Engländer?

    Diesen Punkt sehe ich wie Lirvan: Das Mittelalter, auch das frühe, erscheint mir weitgehend ausgereizt.

    Deshalb hat mich Hammerhearts wirklich clevere Enthüllung (bezüglich der Jahreszahl-Schwellen in der Speicherstadt) ziemlich schlucken lassen. Auch wenn allein aus der bloßen Jahreszahl 1080 noch kein kulturelles Setting hervorgeht, wäre die Versuchung für die Entwickler natürlich groß, einen solchen Teil erneut in Mitteleuropa zu verankern. Da würde ich mir, wie im Eingangsposting geschrieben, doch eine etwas globalere Perspektive erhoffen.

    Was ich absolut ungerne hätte: Noch weiter in die Zukunft zu gehen.

    This! Dito. Amen. D'accord.
    (Und alles, was sonst noch Zustimmung ausdrückt.*g*)

    Zitat von andrenalin372 Go to original post
    Allerdings glaube ich das es schwer sein wird Anno 1800 in seinem Umfang zu toppen.
    Zitat von Hennings63 Go to original post
    Den mit 1800 gesetzten Maßstab zu erreichen oder gar zu übertreffen wird aber nicht leicht für den Nachfolger.
    Zitat von Lirvan Go to original post
    Anno 1800 in seinen Disziplinen zu übertreffen wäre schwierig.

    Zitat von andrenalin372 Go to original post
    Und deswegen kann ich mir gut vorstellen, dass das nächste Anno wieder etwas kleiner (vom Umfang) wird und statt dessen spielerische Neuerungen mit sich bringt.

    Das ist auch ein wenig meine Befürchtung.

    ANNO 1800 hat sich sukzessive zu einem wahrhaft gewaltigen Projekt entwickelt, dessen Umfang alle bisherigen Teile der Serie weit in den Schatten stellt.

    Das ist ohne jede Frage für uns als Fans ein wahrer Traum; es bedeutet für den Entwickler aber zugleich eine immense Aufwendung und Bindung von Ressourcen - sowohl finanziell als auch zeitlich und personell.
    Daher könnte die Planung bei Ubi möglicherweise in jene Richtung gehen, dass dem aktuellen Spiel ein merklich kleinerer, weniger komplexer, abgespeckter Teil nachgeschoben wird, um die Marke ANNO zwar konstant fortleben zu lassen, aber dann erst den übernächsten Serienteil wieder zu einem potentiell fulminanten Großprojekt auszuarbeiten.

    Zitat von Lirvan Go to original post
    Welche Kriterien muss ein ANNO-Setting erfüllen?
    Vorhandensein von:
    [...]
    - Monarchie?? (Ist es nicht auffällig, wie man jeweils als "der treue Vasall" der Königin / des Kaisers inszeniert wird? Auch in den Zukunftsteilen gibt es dieses monarchische Element)

    Interessanter Aspekt.
    Zwar muss dem Spieler, wie die Zukunftsteile gezeigt haben, nicht zwangsläufig ein Monarch übergeordnet sein - aber die Statthalterkomponente findet sich in der ein oder anderen Umsetzungsvariante tatsächlich in allen Teilen. Selbst bei 2070 und 2205 hat man ja im Auftrag von NGOs bzw. Konzernen agiert, wenn ich mich recht entsinne.

    Das ist einerseits natürlich ein galanter Kniff der Entwickler, um allzu eigenmächtig-willkürliches Schalten und Walten des Spielers zu unterbinden; er ist ja nur Erfüllungsgehilfe für die jeweilige höhere Instanz. Andererseits bietet es zahlreiche Anknüpfungspunkte für Tutorials und Kampagnen und drängt sich daher als Konzept förmlich auf.

    - Komplexen Warenketten (fehlt zB bei: Frühen Hochkulturen Mesopotamiens, wie Babylon)

    Da bin ich anderer Ansicht und argumentativ eher bei Hennings:
    Die Frage ist einfach, auf welchem Level an Warenversorgung man ansetzt. Zweifelosohne scheint es zwar etwas schwieriger, für die Hochkulturen der Antike ein breites Spektrum erlesenster Luxuswaren zu finden, die aufwändig in mehrstufigen Produktionsketten hergestellt werden.

    Doch zum einen es gibt ja bereits mehr als genug Utensilien des ganz alltäglichen Bedarfs, für die sich plausible Produktionswege entwerfen ließen.

    Und zum anderen sollten wir auch Mesopotamien & Co. nicht unterschätzen:
    Gerade die Aristokratie und der Klerus des Zweistromlandes verstanden sich durchaus darauf, es sich nach Strich und Faden gut gehen zu lassen. Kostspieliges Mobiliar, kostbares Tuch und Geschmeide, erlesene Speisen - all dies war in Babylon wohlbekannt. Nicht umsonst galt (und gilt bisweilen heute noch) Babel als der Inbegriff sündhafter Sinnesfreude, Verschwendungssucht und Völlerei. Die tatsächliche Warenvielfalt der damaligen Epochen kennenzulernen und in sie einzutauchen, hätte also neben dem spielerischen sogar noch einen lehrreichen Aspekt.

    Dasselbe gilt aus meiner Sicht auch für das chinesische Kaiserreich, das ich keinesfalls so unergiebig sehe, wie Du es beschreibst. Es impliziert doch so viel mehr als nur "Reis, Pagoden, Drachen und Dschunken"; die schöpferische und innovative Kraft des kaiserlichen China war beinahe grenzenlos.

    Doch selbst wenn es nur bei Pagoden und Dschunken bliebe: Die Gewerke, die allein für den formvollendeten Bau und die adäquate Ausgestaltung einer Pagode vonnöten waren, gehen in die Dutzenden:
    Architekten und Statiker; Astrologen und Feng-Shui-Meister; Holzfäller und Zimmermänner; Steinmetze; Kunst- und Jadeschnitzer; Tonarbeiter, Kachel-, Fliesen- und Porzellanbrenner; Maler und Lackierer; Fliesen- und Mosaikleger; Tuch- und Seidenweber; Teppichknüpfer; Schneider; Botaniker; Bildhauer...

    Antike:
    Passt m.M.n. am Besten zu Anno. Während die Ägypter zu wenig Komplexität bieten und die Phönizier zu wenig bekannt sind, kann ich mir sowohl Griechen als auch Römer sehr gut vorstellen.

    Ägypten - zu wenig Komplexität?!
    Und noch mal, im Tonfall vollumfänglicher Entrüstung:


    ZU WENIG KOMPLEXITÄT???




    Nichts gegen Römer und Griechen, aber ich bin gerade beinahe vor lauter empörter Schnappatmung vom Bürostuhl in abyssale Tiefen gestürzt.

    Meines Erachtens wird man der mannigfachen Vielfalt von Altem und Neuem Reich am Nil nicht im Geringsten gerecht, wenn man sie kurzerhand als unterkomplex abstempelt.

    Allein schon die Bestattungsriten für einen Pharao waren in ihrer Durchführung zeremoniell derart vielstufig, medizinisch mehrschichtig und mythisch beladen, dass man getrost ein Dutzend Dissertationen darüber schreiben könnte - und sie in ihrer Gänze dennoch nicht mal ansatzweise erfassen würde.
    Überhaupt war das religiöse Gefüge enorm komplex, ähnlich wie das allgemeine Verwaltungswesen, die Infrastruktur und die Wissenschaften. Ganz zu schweigen von Handwerk, Kunst und Architektur.

    Die Römer halte ich für sehr wahrscheinlich, weil sie bekannter sind (als die Griechen), etwas mehr Stoff liefern ...und sogar schon als Nachfolger für 1404 in der Diskussion waren:
    Spoiler:  Show
    Ganz tief gegraben:
    Link
    Zur Orientierung:
    Es handelt sich dabei um einen Thread der Annozone, der gerade nach Ankündigung von Anno 1800 gestartet wurde. Das Bild im zweiten Post zeigt Brainstorming-Ideen für mögliche 1404-Nachfolger, darunter "Anno CXVII" und "Anno 1800"


    Stimmt, vielen Dank für den Link. Jetzt erinnere ich mich wieder an das damalige Brainstorming-Cover. Allerdings:

    Das Hauptargument gegen ein Römeranno ist zurzeit, dass man sich die Römer als "Anno 9" für den 9. Annoteil aufsparen sollte.
    Zitat von AnnoPatruso Go to original post
    Mein Tipp ist Anno 9 - angelehnt an das Römische Reich.

    Das ist ein Argument, das nach wie vor auch mich skeptisch stimmt, was das Setting des nächsten Teils der Serie angeht. Denn da 1800 im Kanon der klassischen Reihe (exklusive Onlineversion etc.) den siebten Teil bildet, würde es sich bei dessen Nachfolger ja erst um den achten ANNO-Teil handeln.

    "ANNO 9" bzw."ANNO IX" erscheint auch mir als nahezu zwangsläufiger Titel für ein Spiel mit antikem Setting - das dann aber eben erst als übernächster Teil infrage käme.


    Liebe Grüße

    Fluchur
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  2. #12
    Avatar von Weismies Junior Mitglied
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    Hallo Zusammen

    Wenn ein Anno IX für die 9. Ausgabe "reserviert" ist (was mir gefallen würde), wären das bei einem weiteren Vergangenheits-Anno mindesten 2 weitere Folgen in der Vergangenheit.
    Nach Anno 1800 wären das dann 3 hintereinander in der Vergangenheit. Die Vergangenheit reizt auch mich mehr als die Zukunft, wobei die Luft und Abwechslung in der Vergangenheit dünner wird.

    Ich könnte mir auch ein Szenario ganz in der Zukunft vorstellen, wenn die Mechanik entsprechend Anno 1800 und nicht wie in Anno 2205 umgesetzt würde. Warum nicht statt mit Schiffen verschiedene Sessions verbinden dann eben mit Raumschiffen verschiedene Planeten erkunden und bebauen. Piraten gab es immer und wird es immer geben ... auch in der Zukunft; bestes Beispiel ist Han Solo
    Und der Fantasie für die unterschiedlichsten Sessions, Völker gäbe es genug. Wenn dann die Raumschiffe den Handel zwischen den Inseln bewältigen. Und statt das Schiffe übers Meer zwischen den Sessions schippern fliegen dann auf einer Weltkarte Raumschiffen durch's All. Solange die flexiblen Karten beibehalten würden, wäre das für mich auch eine interessante Option.

    Alternativ fände ich eine Umsetzung in der Neuzeit (zum Beispiel 2007) oder eben um 1300 (1305) auch Klasse. In beiden Fällen könnte der Handel zwischen Asien und Europa im Vordergrund stehen ... um 1300 hat die Seidenstraße eine immer größere Rolle gespielt und es war die Zeit eines der größten Entdeckers Richtung Asien: Marco Polo.

    Super gut fände ich, wenn es dann ähnlich wie in Anno2070 2 gleichwertige "Völker" geben würde. Eines in "Europa", eines in "Asien". Das würde sowohl heute als auch um 1300 gut passen. Nachdem beide Völker sich individuell entwickelt haben, kommt es immer mehr zum Handel. Das kann dann durch kleinere Völker mit weniger Entwicklungsstufen gerne weiter ergänzt werden
    Das würde zu 1300 passen (Beginn des Handels / Seidenstraße) als auch zu heute - denn auch in den letzten Jahrzehnten hat der Handel zwischen Eurpoa und Asien eine immer größere Bedeutung gewonnen. Und wenn ich da an die Haverie im Suezkanal mit der Handelsunterbrechung denke, liessen sich da sicher einge nette Features einbauen.

    Was mit einem "Heute"-Szenario auch gut umsetzbar wäre und zu Anno passt wären die Umweltthemen: Wandel von der "schmutzigen" Industrie zur sauberen Energie. Dabei könnten zu Anfang die Naturkatastrophen erst immer mehr werden, bis sich das Klima durch den Einsatz von immer mehr sauberer Energie langsam beruhigt.
    Einen zu großen Bezug zu aktuellen Themen sehe ich nicht, zu sensible Dinge müssen in enem Spiel nicht thematisiert werden.

    Was ich persönlich überhaupt nicht vermisse sind irgendwelche Landstreitkräfte (auch wenn die Umsetzung in 1404 durchaus reizvoll war). Anno ist und sollte kein Spiel werden, in dem "Krieg" eine zu große Bedeutung gewinnt.
    Die See- oder Luft-/Allschlarmützel in einem Zukunftsszenrio reichen mir persönlich vollkommen.

    Ich bin also sehr offen für das nächste Anno - gerne zur Abwechslung etwas im "Heute" oder in der fernen Zukunft - aber genau so gerne auch wieder in der Vergangenheit.
    Und sehr gut fände ich wenn es 2 gleichwertige "Völker" geben würde.

    Viele Grüße!
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  3. #13
    Avatar von Laudica Kam, sah und tippte
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    Also, weils hier schon öfter gewünscht wurde ....

    mit einem Anno HEUTE kann ich mich gar nicht anfreunden - das heute erlebe ich ja eh Tag für Tag.

    Wenn ich mich in ein Game vertiefe, dann will ich mich in eine andere Zeit und in eine andere Welt versetzen und meine Phantasie spielen lassen.
    Ich will Abwechslung vom Alltag haben und nicht die Gegenwart nachspielen.

    Tendenziell mag ich Annos in der Vergangenheit (möglichst weit in der Vergangenheit), aber auch die weit entfernte Zukunft (wenn es gut gemacht ist) würde ich nicht verachten (Anno 9000 ).
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  4. #14
    Avatar von andrenalin372 Junior Mitglied
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    Bei "Anno Gegenwart" wäre ich auch raus.
    Mein Favorit-Anno liegt in der Vergangenheit, egal welches Jahrhundert. Wegen mir auch gerne mal ein Remake.
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  5. #15
    Avatar von Stuffel_Z Forum Veteran
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    Ein Anno 1953 oder Anno 1962 könnte ich mir schon gut vorstellen, wenn man sich da dann im Wesentlichen auf das jeweilige Jahrzehnt beschränkt. Zumindest in der westlichen Welt herrschte damals eine optimistische Stimmung mit viel Vertrauen in technische Entwicklungen und der Traum vom Wohlstand für alle.
    Aber die Schattenseiten dieser Ära (z.B. Kalter Krieg, Koreakrieg, Vietnamkrieg, Entwicklungen in der so geannten Dritten Welt) wird man wohl auch nicht ganz mit alternativen Fakten unter den Teppich kehren können.
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