1. #11
    Avatar von Ubinmyheart Community Representative
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    Also gerade bei Anno 1800 habe ich das Gefühl, es gibt immer etwas zu tun. Wenn ich gerade nicht in irgendwelche Quests verwickelt bin, schau ich mir meist an, wie ich meine Inseln noch effizienter gestalten könnte. Ansonsten gibt es da einiges in die Richtung Schönbauerei, da kann man auch viel Inspiration im Internet zu finden. Oder Rekordbau, obwohl mich das eher stresst. Ich stimme da Hennings63 zu, dass man sich selbst einige Dinge als Ziel setzen muss ab einem bestimmten Zeitpunkt. Aber zum Glück kommt ja eine Season 3, die nochmal Abwechslung bietet
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  2. #12
    Avatar von Stuffel_Z Kam, sah und tippte
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    Zitat von hotsummer1800 Go to original post
    Ich bin eher der Schönbauer als der MaxProfit/Schnell-Spieler.
    Dann ist für Dich vielleicht gerade der Season Pass 2 interessant.
    Allein durch den Palast und die Reiche Ernte kommen neue Elemente ins Spiel, die aus meiner Sicht durchaus eine Langzeitmotivation bieten.
    Da gibt es dann viele Möglichkeiten, seine Produktionen neu zu optimieren und umzustrukturieren. Wenn Du die erforderliche Attraktivität auf Deiner Palastinsel ohne die hilfreichen, letzten Endes aber langweiligen "Attraktivitäts-Layouts" erreichen willst, stellt allein das eine Herausforderung dar, die Dich länger beschäftigt. Außerdem hast Du wieder eine Motivation, Deine Bevölkerung anwachsen zu lassen, um die Reichweite des Palastes zu erhöhen.
    Land der Löwen bildet dann den krönenden Abschluss. Die Einführungsquests beschäftigen einen schon etwas länger und das Forschungsinstitut ist nochmal ein echter Game-Changer.

    Wichtig ist auch, dass Du Deinen eigenen Spielstil entwickelst. Die Spielweise vieler Streamer auf Twitch finde ich z.B. auch eher abschreckend, weil sie hauptsächlich die Strategie verfolgen, möglichst schnell möglichst viele Einwohner zu bekommen. Sie arbeiten viel mit Blaupausen und platzoptimerten Layouts, mit denen sie ihre Inseln zuballern. Ausnahme ist da Pirolino1966, der auch viel Schönbau betreibt.

    Ich selbst versuche mich immer am Schönbau und spiele seit Beginn immer mit permanenter Vollversorgung. Außerdem lege ich sehr viel Wert auf die Zufriedenheit meiner Bewohner. Dadurch habe ich eigentlich immer was zu tun, was mir dann auch Spaß macht und das Ganze ist dann quasi endlos
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  3. #13
    Avatar von GuyCorrino Neuzugang
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    Ich persönlich spiele ja ohne das Kap oder zumindest nutze ich Crown Falls nicht wirklich. Wieso? Weil es die langweiligste Insel aller Zeiten bei Anno ist. Du hast alles was Du brauchst und super viel Platz. Das ist nicht das was für mich Anno ausmacht. Denn da muss ich nicht tüfteln (es sei denn ich will alles zubauen).

    Also ich empfehle auch mal einen Spielstand ohne Kap mit den anderen DLCs und KI Wettbewerbern für mehr Interaktion (die bringen mehr als sie gefährlich sind sogar).

    Den KI Hafen werde ich auch mal ausprobieren.
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  4. #14
    Avatar von nowk86 Kam, sah und tippte
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    Als Anno 1800 rauskam, hab ich den Fehler gemacht, mit einer mittleren KI zu spielen, mich nicht um das Militär zu kümmern und eine Allianz mit einer anderen KI einzugehen. Kurz darauf war ich einen Krieg verwickelt und hatte keine Chance mehr.

    Also habe ich frustriert ein neues Spiel ohne KI und ohne Piraten angefangen. Das dann bis zur Weltaustellung und allen Warenketten der Investoren gespielt. Danach wurde es mir auch schnell langweilig, weil ich praktisch alles gesehen hatte und sonst nichts mehr los war. Habe das Spiel dann erstmal weggelegt.

    Hatte mir zwischendurch schon die beiden Season-Passes gekauft, als es sie im Angebot gab, aber nicht wirklich Zeit und Motivation gehabt weiterzuspielen. Vor kurzem habe ich ein neues Spiel angefangen, diesmal mit Piraten und den drei einfachen KIs.

    Mir macht das Spiel mit den KIs deutlich mehr Spaß. Es ist viel mehr los, man bekommt immer wieder Quests, Geschenke, Kommentare. Sie fragen brav nach, ob sie die Inseln besiedeln dürfen, was manchmal nervt. Aber solange man keine Allianz mit ihnen eingeht und die Piraten für den Frieden bezahlt, braucht man kein Militär und wird zu nichts gedrängt. Falls man doch mal eine Insel brauchen sollte, kann man sie ihnen ja abkaufen.

    Außerdem hat das Spiel mit den DLCs unglaublich an Umfang und Tiefe gewonnen. Bin mir sicher, dass ich noch ohne weiteres viele zig bis einige hundert Stunden mit dem Spielstand verbringen kann, ohne dass Langeweile aufkommt. Und dann kommen dieses Jahr ja noch drei weitere DLCs ...

    Ich muss auch mal loswerden, dass das Spiel allgemein gegenüber Release wahnsinnig an Qualität gewonnen hat. Gerade die vielen Kleinigkeiten wie Mindestwarenbestände im Kontor, sortierbare Handelsrouten, das Statistikmenü mit den Verläufen der Lagerbestände, Schiffe direkt zu Inseln in andere Sessions schicken usw. helfen ungemein, den Überblick zu behalten und die Dinge so umzusetzen, wie man sie sich vorstellt. Großes Lob an die Entwickler dafür!
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  5. #15
    Avatar von Spalatin Neuzugang
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    Zitat: Es ist bei 1800 wie bei jedem Anno: Man muss sich selbst Aufgaben stellen können, das Spiel tut das nicht.

    Das war aber gerade nicht bei jedem Anno so. Früher gab es für die, die nicht einfach nur ein Endlosspiel nach dem anderen machen wollen, wenigstens Szenarien. Wieso kann man die hier nicht mal ergänzen durch ein Update oder von mir aus durch ein DLC. Das wäre sehr einfach zu programmieren (sind ja im Grunde nur voreingestellte Siegbedingungen, vielleicht noch mit ein paar Erfolgen oder Titeln, wie bei Anno 1404 ("Imperator"), und würde für viel mehr Langzeitmotivation sorgen.
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