1. #1
    Avatar von Hasenherz_ Kam, sah und tippte
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    Freund? Feind? Söldner ja, aber nicht um jeden Preis.

    Ich bin sowohl irritiert als auch ein wenig angefressen von der Art und Weise, wie ACO mit dem tyouschen Freund/Feindbild umgeht.
    Oft passiert es mir, dass ich durch die Gegend streife und in der Nähe ein Scharmützel zwischen Athener Soldaten und Spartanern ausmache - so denke ich zumindest, denn die Soldaten lassen sich für mich nicht einwandfrei einer Seite zuordnen. Greife ich ein und unterstütze die (in dem Moment für mich) 'befreundete' Seite (Spartaner)? Ich würde ja gerne, aber wer ist wer?
    An der Kleidung lässt es sich für mich nicht zweifelsfrei sagen. Ich laufe ein wenig zwischen den Kämpfern umher und schaue, ob mich jemand angreift - aber nein. Der Kampf wird dann meist von einer Seite entschieden und ich stehe immer noch daneben und mache gar nichits.

    Gerade zu Beginn des Spiels (erste Region 'umkrempeln') wirkt das nicht durchdacht. Ich kämpfe gegen die Athener und befreie eine Festung. Später ist die Region dann unter spartanischer Kontrolle und ich soll darin einen Dieb ausmachen. Dennoch darf ich mich nicht frei in der Festung bewegen, obgleich ich die für Sparta erobert habe und komme nicht umher, Soldaten 'meiner Seite' zu töten und ihre Vorräte zu verbrennen - und den neu gewonnenen Einfluss gleich wieder zu schwächen.

    Übersehe ich da etwas? Bin ich so frei, gesetz- und ehrlos, dass es mir als Söldner egal ist wen ich da gerade umhaue? Wozu dann so ein System?

    Ich bin erst Level 15, wenn da also noch etwas in diese Richtung kommt, gut. Aber so wie es jetzt ist, wirkt es unbefriedigend, weil ich keiner großen Sache diene und teil von ihir sein kann.
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  2. #2
    Avatar von Aldon76 Junior Mitglied
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    Tja, das wird sich nicht ändern. Das System mit Athen und Sparta bleibt so dürftig. Es ist am Ende nur eine Möglichkeit XP zu verdienen. Rollenspielerisch taugt es nichts, da die Staaten von selber wieder switchen. Das Spiel versucht da scheinbar die Balance zu halten. Ergo: Töte einfach jeden Soldaten, es ändert gar nichts.Sie wollen dich mit allen hellenistischen Größen bekannt machen, dass erfordert aber eben auch, das die noch leben, bzw ihr Umfeld "korrekt" bleibt. Versuch mal Athen anfangs für Sparta zu erobern. Auch eine wie von dir erhoffte "Verbundenheit" stellt sich nicht ein. Auch nach 30 Eroberungen für Sparta kommen die dir keck und die Athener sagen "Adlermann gut das du da bist" wenn du für sie kämpfen willst. Ignorier den Part rollenspieltechnisch einfach, sonst ist man nur schwer enttäuscht.
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  3. #3
    Avatar von Ubi-Guddy Forum Veteran
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    Hallo ihr beiden,

    das System ist durchaus so, wie du es beschrieben hast, gewollt. Das heißt jedoch nicht, dass Kritik nicht gestattet wäre - das ist sie und ich notiere sie mir gerne. Versprechen kann ich da aber natürlich nichts. Schlussendlich können wir es da leider auch nicht jedem recht machen.

    Die Zugehörigkeit der Soldaten erkennt man im Regelfall an ihrer Kleidung und den Wappen. Sparta ist rötlich, Athen blau gehalten. Andere Fraktionen und Wegelagerer bzw. Banditen können sich da natürlich auch in Duelle einmischen und die Identifikation im Gesamten stören.

    Auf jeden Fall vielen Dank für euer Feedback!

    /Ubi-Guddy
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