1. #11
    Avatar von peezing_hunter Neuzugang
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    Hallo muf,

    ein klein wenig möchte ich dir gerne wiedersprechen.
    Und zwar im Punkt taktischer Tiefgang.
    Den gab es meiner Meinung nach Durchaus im 3. Siedler Teil.
    Wir brauchen gar nicht darüber sprechen, dass ein Age of Empires oder ein Stronghold da ganz andere Möglichkeiten bieten und, dass eine funktionierende Wirtschaft in Siedler immer VOraussetzung ist, aber so ganz ohne Militär würde ich es auch nicht spielen wollen.
    Und auch die größere Armee war nicht immer der Garant für den Sieg......
    Wer über lange Zeit die deutlich schlagkräftigere Wirtschaft hatte hat meistens gewonnen aber man konnte schon tatkische Spielereien machen.
    Die Große Armee hat dir z.B. nix genutzt, wenn der Gegner diese mit 5 Mann umgangen hat und während du damit beschäftigt warst die kleinere Armee des Gegners aufzureiben deinen einizgen Turm eingenommen hatte..... oder wenn du an einer Engestelle gesessen hast wo du mit 20 speerkämpfern die Armee des Gegners stellen konnte...die im Kreuzfeuer von 3 Burgen sich hat abschiesen lassen etc.....
    Klar es gibt deutlich Militär- lastigere Games aber ohne würde ich Die Siedler vermutlich auch nicht spielen.....sonst kannst du ja auch einfach eine Mechanik einführen die nach dem Zeitraum X deine Wirtschaftspunkte zählt und er mehr hat, der hat halt gewonnen..... ( in Siedler 4 gabs das glaube ich)....
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  2. #12
    Avatar von Nolen2010 Junior Mitglied
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    Das Problem mit dem "alle glücklich machen" ist einfach, dass man mal zugeben muss dass Siedler II und III (+IV) sehr sehr unterschiedliche Militärsysteme hatten.
    In Siedler III ging alles nach dem Prinzip Masse (Klasse kam automatisch da Manaerzeugung und Goldeinlagerung durch die logarithmische Skalierung relativ unbeeinflussbar waren).

    Durch die freie Steuerung der Truppen kamen jedoch einige schöne taktische Möglichkeiten hinzu.

    In Siedler II hat sich alles nur um Goldmünzen und Generäle gedreht. Eine einzelne Produktionskette für Rekruten war unglaublich aufwendig da Schild+Schwert (6x Kohle, 2x Eisen, Nahrung für alle, +Bierproduktion) und Rekruten waren quasi nutzlos da eine Goldmünze in einer Festung erstens alle gleichzeitig aufgewertet hat und zweitens jeder überlebende Soldat nach einem Kampf wieder völlig geheilt war, sodass so ein Trupp Generäle in einer Festung teilweise ganze Armeen ausgelöscht hat.

    In Siedler II hatte ich selten mehr als 4 Waffenschmieden, da die Rohstoffe und der Platz für die Nahrungsversorgung das auch gar nicht her gab und es mehr darum ging möglichst viel von dem wertvollen Gold zu fördern).

    1x funktionierende Goldmine hat da quasi den Rattenschwanz einer ganzen Waffendoppelproduktion hinter sich hergezogen.
    Die zwei Systeme zusammenzubringen ist wirklich keine einfache Aufgabe.

    Was man machen könnte ist Soldaten nach wie vor in gegenüber SII deutlich geräumigeren Gebäuden unterzubringen und dann im Falle eines Angriffs selbst steuern zu können. Quasi da weitermachen wo ADK aufgehört hat, dort haben sich die Soldaten immerhin nur langsam regeneriert aber leider immer noch zu automatischen Showschlachten mit manchmal unsinnigen Pathfinding getroffen. Das ging mit dem Nahkämpfer/Fernkämpfersystem schon in die richtige Richtung aber die automatischen Kämpfe waren eher "meh").
    Man muss halt dann noch immer viele Gebäude errichten um angreifen zu können und bleibt halt bei diesem Stationierungssystem.
    Oder man nimmt das offene AOE like Siedler III System und legt den Fokus mehr auf verschiedene Soldaten wie z.B. die Anführer in SIV
    Anderseits scheinen gerade viele SIII Veteranen die Massenbogenschützenschlachten sehr zu lieben....^^
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  3. #13
    Avatar von lollirolli Neuzugang
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    So gern ich Siedler 3 auch gespielt habe, muss ich sagen, dass es aus meiner Sicht keine wirklichen taktischen Möglichkeiten gab. Es hat derjenige gewonnen, der am schnellsten eine funktionierende Wirtschaft und so früh wie möglich Waffen produziert hat. Auch hat man nicht irgendwelche Waffen, sondern ausschließlich Bögen produziert, da in der Masse Bogenschützen unschlagbar sind. In diesem Punkt ist Siedler 3 leider sehr unausgeglichen. Der Reiz bei Siedler 3 lag bei mir daher, von Anfang an den besten Weg zu finden, wie man eben jenes Ziel (funktionierende Wirtschaft + frühe Waffen) erfüllen kann. Also die Planung wo welche Gebäude platziert werden und wo ich zuerst Land einnehme. Wie gut man war, hat man dann am Ende gesehen, Die Soldaten die man dann hatte resultierten alle auf den Entscheidungen, die man am Anfang des Spiels getroffen hat.

    Zu den 5 Mann, die die große Armee umgehen: Wenn jemand eine deutlich stärkere Armee hat, dann wird dieser auch in der Regel seinen Einzigen Turm besser bewachen lassen bzw. eine entsprechende Verteidigung in Form von mehreren Türmen/Burgen aufbauen, um solche Maßnahmen zu verhindern.

    Taktische Maßnahmen sehe ich bei Siedler 3 eher in z.B. der Positionierung der Soldaten in einem Kampf. Denn wenn man es schafft, dass mehr von den eigenen Bogenschützen auf die gegnerischen schießen als es die Gegner können (durch umzingeln), kann man auch mehr von ihnen besiegen. Dabei muss man natürlich die Umgebung mit einbeziehen und wenn der Gegner klug ist, wird er versuchen den Spieß umzudrehen.
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  4. #14
    Avatar von alterjager Kam, sah und tippte
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    Das was du beschreibst ist doch genau das, was das Siedler ausmacht. Nicht supertaktische Kampfgeschehen, sondern möglichst pfiffig eine funktionierende Wirtschaft aufzubauen.

    Möglichst sinnvolle Gebietserweiterung um gut an Rohstoffe zu kommen ohne Soldaten für überflüssige Baracken zu verplempern.

    Deswegen wird doch Siedler so geliebt. Wenn es ums Kämpfen und Besondere Taktiken dabei geht, gibt es andere Spiele die das besser können.

    Aber darum geht es in Siedler doch gar nicht.

    Grüße
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  5. #15
    Avatar von Elspacko Neuzugang
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    Hallo zusammen
    Ich bin der Meinung, dass man doch gerne aus mehreren Die Siedler Teilen ein neues Spiel bauen kann. Ich fand das Militärsystem aus den SII und SVI gut. In SII hat man mit 4 Goldstücken in den einzelnen Gebäuden aus einem Soldaten (bzw bis zu 4 gleichzeitig) Generäle gemacht. Bei einem Feindlichen Angriff konnte man einstellen wieviele und wie gute Soldaten zur Hilfe eilen sollen. Bei einem Angriff auf ein Feindliches Gebäude konnte man über ein Fenster einstellen wieviele Soldaten das Gebäude angreifen sollen. Man bekam aber erst Soldaten wenn man eine Waffenschmiede hatte und mindestens eine Brauerei. In Siedler V wurden erst Soldaten in einer Kaserne ausgebildet hier wurde zwischen Schwertkämpfer und Bogenschütze unterschieden. Die Steuerung hier war doch recht einfach gehalten. Man konnte einzelne 6erGruppen bewegen und kämpfen lassen oder ganze Horden. Der nachteil hier war allerdings, wenn die Soldaten im Süden des Landes waren, konnte der Feind im Norden Gebäude ohne Gegenwehr angreifen und zerstören, weil es keine Verteidigungsgebäude gab.Wenn man nun ein zwischending finden würde aus beiden Versionen, wäre das doch was gutes. Was mir absolut gegen den Strich geht und was ich mir gar nicht vorstellen kann ist, dass es einfache Soldaten geben soll die eine massive Steinmauer Zerstören können. Bei Holzpallisaden kann ich das ja noch akzeptieren, dass man die mit Bogenschützen und Brandpfeile in Brand setzen kann und die dann mit der Zeit zusammenbrechen. """Aber Steinmauern mit einfachen Soldaten einreissen?????""" Bitte lasst es nicht dazu kommen, dass das neue Siedler mit solchen Sachen "unrealistisch" wird. Hier gehören Katapulte oder Rammen her. Oder fahrbare Entertürme. Oder Leitern oder Enterhaken mit Seilen dran um die Mauern zu erklimmen. Es gibt doch genug Möglichkeiten eine Steinmauer zu überwinden. Selbst Sprengstoff könnte ich mir im Notfall noch gefallen lassen.
    Mit freundlichen Grüßen an die Entwickler und alle hier im Forum
    Ralf B. aus B. an der E.
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  6. #16
    Avatar von muf Moderator
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    Hi,

    zum Glück war Siedler ja bisher nie unrealistisch

    Spaß beiseite, ich sehe es recht ähnlich, ich bevorzuge die direkte Kontrolle der Soldaten, zu dem wären Verteidigungsgebäude von Vorteil um das Hinterland nicht wehrlos zurück zu lassen, sonst muss man immer Soldatengruppen rumstehen lassen.

    Warten wir mal noch mehr Gameplay Infos ab, bisher ist für mich noch völlig offen, wie das Militär überhaupt integriert ist.
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  7. #17
    Avatar von awurmi Neuzugang
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    Hallo zusammen,

    Ich hab erst vor 2 Tagen von der Siedler History + dem neuen Siedler gelesen und hab mal auf die schnelle alles überflogen.

    Siedler 2 und 4:
    hab ich nur "kurz" im Singleplayer gespielt.

    Siedler 3 habe ich jahrelang online gespielt. Es war für mich derartig strategisch das selbst nach mehreren Jahren noch immer neue strategische Feinheiten gesucht und gefunden wurden. Das war das was das Spiel für mich ausgemacht hat. Das Militärsystem war simple Schwert, Speer, Bogen und die Mönche/Priester. (von Dieben, Pionieren, Geologen mal abgesehen). Dann das Gold mit der Kampkraft 100 immer im eigenen Land, usw.), das Aufwerten der Soldaten... Der Ansatz wäre meiner Meinung nach der richtige. Ein ähnliches Militärsystem wie in Siedler 2 wäre mir zu wenig direkt beeinflussbar. Was ich an S3 nicht so gut fand war das Turm-Versteckspiel, die/der Gegner war schon längst mit Überzahl im Land und die gesamte Wirtschaft ist weiterglaufen. Solange der Gegner den Turm, nicht fand gabs noch immer eine Chance... (was auch wiederum nicht schecht ist wenn plötzlich der Gegner vor lauter Kampf vergessen hat auf seine Wirtschaft zu schauen.

    Bisher habe ich gelesen, dass es von den Militärgebäuden Richtung Siedler 2 geht, diese aber auch unbesetzt sein können? Reißt man eins ab, verliert man das Gebiet und auch alle Häuser - ist das der Letztstand? Ich könnte mir auch folgendes spannend vorstellen:

    Militär und Wirtschaft nicht parallel "leben". Kommen gegnerische Militäreinheiten ins Land sollen die Wirtschafts - Siedler sich zurückziehen, soweit bis sie sich vor den fremden Militäreinheiten sicher fühlen. Die Gebäude werden verlassen aber nicht abgerissen. Ich denke somit wäre es auch überfällig, dass man grundsätzlich ein Militärgebäude braucht um das Land zu haben. Nun man muss man Soldaten von einer anderen Front dorthin schicken um den Feind zu vertreiben damit die Wirtschafts-Siedler ihre Gebäude wieder besetzen. Oder evtl. erschließt der Gegner die Gebäude und kann danach diese verwenden oder abreißen. Grundsätzlich stelle ich mir aber keinen Abriss sondern eher einen Rückbau (Faktor Zeit + Bauarbeiter) vor, aus den man einen Anteil an Baumaterialien zurück bekommt.

    Somit muss man sein Umland überwachen damit der Feind nicht drum herum hereinspazieren kann.
    Ich kann mir aber auch vorstellen das Soldaten bei einem Angriff stärker sind je näher ihre eigenen Militärgebäude sind.

    Bin jedenfalls schon gespannt in welche Richtung es gehen wird...
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  8. #18
    Avatar von awurmi Neuzugang
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    Was ich auf jedenfall gut finde ist das erweiterte Nahrungssystem/Wirtschaftssystem.
    Ich wär dafür das alle Siedler Nahrung benötigen, auch die Soldaten, die erholen sich besser/sind stärker wenn Sie in ihren Wachtürmen essen zum Beispiel.
    Somit ist vielleicht strategisch gut da und dort ein paar Militärwachgebäude zu haben wo der Feind von hinten kommen kann.
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