1. #41
    Avatar von FIuchur Kam, sah und tippte
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    Zitat von Synola Go to original post
    Da wir ja nun wissen, dass das gesamte 19. Jahrhundert mit 1800 abgedeckt wird, können wir weiter spekulieren, vorschlagen und Ideen sammeln. Was es letztendlich ins Spiel schafft.....lassen wir uns überraschen. Alles will man sowieso nicht wissen, jedenfalls geht es mir so.

    Sehe ich ganz genauso. Positive Überraschungen - mit denen man nicht gerechnet oder auf die man gar nicht zu hoffen gewagt hätte - sind ja das Salz in der Suppe.

    Und was das Spekulieren, Vorschlagen und Ideensammeln anbelangt, steige ich auch noch mal mit ein:

    [...] Die Ballons als Attraktion finde ich super, diese könnten nicht nur über die Stadt, sondern die Inselwelt fliegen.

    Ja, Ballonfahrten fände ich ebenfalls absolut klasse - genauso wie nach wie vor die Idee mit Luftschiffen.
    Warum nicht solch einen Fesselballon oder Luftschiff auf Expedition schicken? In 80 Tagen um die Welt - das könnte doch ein äußerst spannendes Quest werden! Und die Ausbeute an Erfahrungen, Erkenntnissen und möglichen Erträgen in Form von Artefakten, Vertragsofferten, Handelsmöglichkeiten etc. wäre schier grenzenlos.

    Mir fällt da gerade auch noch das Krankenhaus/Hospital ein, historisch gab es das auch schon.

    Oh ja, und das 19. Jahrhundert war eine echte Blütezeit der medizinischen Entwicklungen!
    Hat jemand die Fernsehserie über die Charité gesehen? Die schwirrt mir diesbezüglich schon die ganze Zeit im Kopf herum und läge zeitlich durchaus im Rahmen der Spielhandlung.

    Beim Nachdenken über das Hospital und weitere öffentliche Einrichtungen kam mir zudem ein Gedanke:
    Man könnte das Variations-Schema des Tiergartens doch auch auf andere Gebäude übertragen. Ich meine die Möglichkeit, die Attraktivität/Effektivität dadurch deutlich zu erhöhen, dass man in verbesserte Ausstattung investiert. Ähnlich wie beim Tiergarten könnte sich nach Anklicken bestimmter Gebäude ein vergleichbares Fenster öffnen, in dem man anwählen kann, wer oder was in der jeweiligen Einrichtung vorhanden sein/Dienst tun soll.

    Anfangs wären das (analog zu den heimischen Tierarten des Zoologischen Gartens) ortsansässige Personen. Doch mit steigendem Prestige und gehobener Infrastruktur könnte man sich bemühen, wahre Koryphäen anzuwerben, die den Gebäuden und deren Fachbereichen beträchtliche Boosts einbringen. Die würden dann in dem Dialogfesnter der entsprechenden Einrichtung angeklickt, um sie zu aktivieren und von ihren Vorteilen profitieren zu können.

    Spontan fielen mir ein:

    • Das bereits erwähnte Klinikum, in welchem man renommierte Ärzte einsetzen könnte, um wirksame Heilmittel für grassierende Krankheiten zu finden
    • Das ebenfalls schon zur Sprache gekommene Museum, wo wählbar wäre, welche Exponate ausgestellt werden sollen. Je nach deren Seltenheit/Wert/Entfernung des Ursprungslandes erhielte man Prestige, und es strömten mehr Besucher herbei
    • Eine Universität, an der international gefragte Gelehrte ihre Studien betreiben, auf diese Weise die Forschung voranbringen und so durch wissenschaftliche Erkenntnisse auf gleich mehreren Feldern Boni einbringen können. Denkbar wäre auch ein "Institut für Experimentalistik", an dem ein verschrobener Erfinder seine Visionen zu verwirklichen sucht (einmal mehr: Jules Verne! Steampunk!)
    • Ein Opern-/Theater-/Balletthaus, für das gefeierte Musiker, Komponisten, Schauspieler und Primadonnen engagiert werden (hier könnte - analog zur Vielfalt von Tierarten im Zoologischen Garten und der Exponate im Museum - der Abwechslungsreichtum des Programms zusätzliche Vorteile bringen)
    • Ein Diplomatischer Corps bzw. Botschaft/Außenamt, wofür man gewiefte Netzwerker/Machtpolitiker einspannen kann, um bei Vertragsabschlüssen Vorteile zu haben und unwillige Mitspieler leichter besänftigen/beeinflussen zu können (ist hier im Forum im Bezug auf 1800 irgendwann schon mal das Stichwort Spionage gefallen?)
    • Eine Militärakademie, an welcher die gefürchtetsten Strategen ihre sinistren Pläne schmieden, was in möglichen bewaffneten Konflikten nicht von Nachteil sein dürfte



    Was denkt Ihr?
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  2. #42
    Avatar von bambierfurt Kam, sah und tippte
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    @Chamb0rd: Deine Ideen finde ich alle sehr gut, vor allem die mit den Kulturgebäuden nebst der ganzen Möglichkeiten man könnte da ewig weiter spinnen, aber ich befürchte, dass das zu komplex werden könnte... Wobei ja die Akademie in Anno 2070 auch schon recht komplex und vollgestopft war. Es muss irgendwie die Waage an Möglichkeiten und Übersichtlichkeit gewahrt werden und das ist nicht immer leicht...

    Mir schwirren da auch noch ein paar Sachen im Kopf rum (die es wohl ebenfalls zu komplex machen):

    Fischerei - unsere Bevölkerung wird anfangs ja wieder nach lecker Fisch verlangen - mich hat es immer gestört im späteren Spielverlauf gefühlt 100e von Fischerhütten zu unterhalten. Schöner wäre es doch, wenn ein solch viel benötigtes Produktionsgebäude ebenfalls in Stufen ausgebaut werden bzw. "modulmäßig" um eine Halle, einen zusätzlichen Steg etc. erweitert werden könnte?

    In diesem Zusammenhäng denke ich da auch an einen Faktor, wie "einseitige Ernährung", den man einführen könnte. Man also die Möglichkeit hat die Grundbedürfnisse der Bevölkerung durch zusätzliche "Schmankerl" zu ergänzen. Resultat: gesunde und zufriedene Arbeiter

    Auf die Items, wie wir sie in 1404 und 2070 hatten, komme ich auch immer wieder (gern) zurück. Einsetzen konnten wir sie da ja in den Kontoren und den Schiffen. Wie wäre es denn, wenn wir auch in anderen Gebäuden diese Möglichkeit bekommen würden?

    Z. Bsp. Kirche - bekommt mit der 2. Bevölkerungsstufe ein Item-Sockel. Da könnten wir dann ein Item sockeln wie "erhöhte Kirchensteuer", "Einfluss Glaube +2 bzw. +20%" o. a.

    Das gleiche für Produktionsgebäude. Die oben genannte Fischerei bekommt mit der Zeit auch solche Sockel frei geschalten und verfügt dann so über ein zusätzliches Schiff, erhöhte Reichweite der Schiffe (fahren weiter aufs Meer), jagen Wale etc.

    Nahe Fischgründe sind ja auch endlich...

    Da muss ich an die Rohstoffe denken - normale Erzmine und tiefe Erzmine... Aufleveln der Gebäude würde mir besser gefallen, als wenn ich Rohstoffe mit Geld wieder auffüllen kann...

    Eine andere Idee, um das Stadtbild abwechslungsreich zu halten - mehr verschieden aussehende Bedürfnisgebäude - z. Bsp. Bevölkerung Stufe 1 verlangt nach Glauben. Kann durch eine Kapelle gestillt werden. Wie wäre es, wenn es zu dieser Kapelle auch eine Pfarrei und Heiligenfiguren geben würde? Diese erweitern / vergrößern den Einflussradius für Glauben bzw. wenn das System aus 2205 kommt, in der dortigen Weise.

    Vorbei die Zeit, als wir in sehr großen Städten unzählige der gleichen Bedürfnisgebäude alle paar Straßen setzen mussten...

    Ich weiß, die Komplexität darf da nicht zu arg werden, aber es muss ja auch nicht mit jedem Gebäude daher kommen
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  3. #43
    Avatar von Der3ine Kam, sah und tippte
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    Hinsichtlich Universität:
    Es wäre doch cool, wenn man eine Universität errichten kann, die auch schon ein paar einfache Forschungsmöglichkeiten bietet. Hauptsächlich aber erhält man so aber die Möglichkeit weitere Fakultäten (als Module) anzubauen, die jeweils Forschungen im jeweiligen Bereich ermöglichen. Den jeweiligen Bau und Betrieb einer solchen Fakultät könnte man auch wieder an verschiedene Bedingungen knüpfen, z.B. das man erst mal einen Experten für den Bereich finden und anwerben muss. Komplexere Forschungen könnten dann auch voraussetzen, dass man uach noch andere Fakultäten als nur die primär benötigte besitzt und evt. könnten sich manche Fakultäten gegenseitig ausschließen.
    Dann hätte man nicht mehr ein Forschungsmenü, in das alle Forschungen hineingequetscht werden müssen, sondern jede Fakultät hat ein eigenes Forschungsmenü mit den passenden Forschungen. Das hat dann noch den Vorteil, dass die Forschungen auch gleich recht einleuchtend sortiert sind.
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  4. #44
    Avatar von Com-mu-nism Junior Mitglied
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    Zitat von Der3ine Go to original post
    Hinsichtlich Universität:
    Es wäre doch cool, wenn man eine Universität errichten kann, die auch schon ein paar einfache Forschungsmöglichkeiten bietet. Hauptsächlich aber erhält man so aber die Möglichkeit weitere Fakultäten (als Module) anzubauen, die jeweils Forschungen im jeweiligen Bereich ermöglichen. Den jeweiligen Bau und Betrieb einer solchen Fakultät könnte man auch wieder an verschiedene Bedingungen knüpfen, z.B. das man erst mal einen Experten für den Bereich finden und anwerben muss. Komplexere Forschungen könnten dann auch voraussetzen, dass man uach noch andere Fakultäten als nur die primär benötigte besitzt und evt. könnten sich manche Fakultäten gegenseitig ausschließen.
    Dann hätte man nicht mehr ein Forschungsmenü, in das alle Forschungen hineingequetscht werden müssen, sondern jede Fakultät hat ein eigenes Forschungsmenü mit den passenden Forschungen. Das hat dann noch den Vorteil, dass die Forschungen auch gleich recht einleuchtend sortiert sind.
    Smartes Konzept.
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  5. #45
    Avatar von FIuchur Kam, sah und tippte
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    Guten Morgen zusammen!


    Ich finde Deinen Ansatz mit verschiedenen Fakultäten (in Form von Modulen) sehr spannend, Der3ine.
    Allerdings schlage ich ein paar Änderungen vor und würde mich freuen, wenn Ihr Euer Feedback dazu abgebt:

    Zitat von Der3ine Go to original post
    Hinsichtlich Universität:[...] Den jeweiligen Bau und Betrieb einer solchen Fakultät könnte man auch wieder an verschiedene Bedingungen knüpfen, z.B. das man erst mal einen Experten für den Bereich finden und anwerben muss.

    Gegen Bedingungen für Bau und Betrieb ist natürlich nichts einzuwenden; lediglich die Variante, dass erst entsprechende Wissenschaftler vorhanden sein müssen, empfände ich als nicht ganz so glücklich. Üblicherweise läuft es ja eher umgekehrt: Man richtet eine Fakultät ein und beruft dann qualifizierte Wissenschaftler, um die Lehrstühle zu besetzen.

    [...] Evt. könnten sich manche Fakultäten gegenseitig ausschließen.

    Damit wären die Spieler meiner Ansicht nach zu stark (und dauerhaft) ihrer Entscheidungsmöglichkeiten beraubt. Man möchte ja selbst entscheiden können, wie man seine Schwerpunkte setzt, ohne dies indirekt durch kategorisch ausgeschlossene Optionen oktroyiert zu bekommen.
    Gleichwohl bin auch ich dafür, dass man Schwerpunkte setzen sollte; daher sollte die Anzahl der verfügbaren Fakultäten limitiert (aber eben frei wählbar) sein. Zum Vergleich könnte man hier den Zoologischen Garten heranziehen: Es gibt eine feste Anzahl an Gehegen, die man aber nach eigenen Vorstellungen mit Tieren besetzen kann.

    Komplexere Forschungen könnten dann auch voraussetzen, dass man uach noch andere Fakultäten als nur die primär benötigte besitzt [...].

    Ja, sehr gern.
    Aber warum nicht noch weiter gehen?

    Mir würde sehr gefallen, wenn die Expertise der berufenen Gelehrten greifbare Auswirkungen auf die Forschung hätte.
    Soll heißen: Man würde zunächst mit ortsansässigen Wissenschaftlern seine Forschungen beginnen; deren Ergiebigkeit wäre aber in verschiedenerlei Weise begrenzt. Erst mit höherem Grad wissenschaftlicher Kompetenz (der eben nicht unbedingt in der Heimatstadt verfügbar ist) würden Geschwindigkeit und/oder Tiefe der Forschung zunehmen. Dadurch wäre ein echter Anreiz gegeben, sich zunehmend international um wissenschaftliches Spitzenpersonal zu bemühen.

    Spontan fielen mir die folgenden drei Varianten ein:


    Die Experise der Forscher wirkt sich auf den Forschungsumfang aus:

    • Einfache heimatliche Gelehrte vermögen nicht allzu tief in die jeweilige Materie einzudringen; daher können sie im entsprechenden Fachbereich nach und nach allenfalls bis zu zwei Forschungsfelder "freischalten", sprich: verfügbar machen
    • Rennomiertere überregional verfügbare Experten sind hinsichtlich der Wahl ihres Betätigungsfelds bereits wählerischer; man muss ihnen schon attraktive Anreize bieten, um sie berufen zu können. Dafür können sie tiefer in Forschungsfelder eindringen und schalten sukzessive bis zu fünf Forschungsbereiche frei
    • Die Königsklasse der Wissenschaft wird natürlich von den Koryphäen besetzt. Sie sind weltweit geachtete, einzigartige Wissenschaftler ganz besonderen Formats und gewaltigen Potentials, was allerdings auch mit entsprechenden Allüren einhergeht: Sie bringen höchste Ansprüche mit und werden überhaupt nur dann wenigstens vage in Erwägung ziehen, an einer Universität zu forschen, wenn ihnen dort beste Rahmenbedingungen garantiert werden können. Dafür wird man dann mit beeindruckender Expertise belohnt und erhält mit der Zeit Zugriff auf sämtliche (beispielsweise zehn) Forschungsbereiche einer Fakultät


    Die Experise der Forscher wirkt sich auf den Forschungsfortschritt aus:

    • Heimatliche Gelehrte sind bereits froh, wenn sie für die Dauer bestimmter Forschungsprojekte eine feste Anstellung gefunden haben, und glauben sich dann im gemachten Nest. Demzufolge haben sie es mit ihren Forschungen nicht allzu eilig; es kann ja nicht schaden, wenn gesetzte Ziele nicht allzu rasch erreicht werden, schließlich werden so lange ja auch Wissenschaftler benötigt. Daher arbeiten sie äußerst gemächlich, was die Forschung nur langsam vorankommen lässt
    • Überregional verfügbare Experten sind da schon deutlich engagierter; schließlich geht es darum, sich auch international einen Namen zu machen, und dafür muss man sich nun mal durch überdurchschnittliche Leistung von der lästigen Konkurrenz absetzen. Daher erforschen diese Wissenschaftler ihre jeweiligen Fachbereiche erheblich schneller als die einfachen Gelehrten
    • Die Koryphäen stehen gänzlich über jedweder Profilierungsneurose; sie haben derlei schlicht nicht mehr nötig, da sie längst den Olymp der Spitzenforschung erklommen haben. Dennoch ruhen sie sich nicht auf ihren Lorbeeren aus, im Gegenteil: Ihre unübertroffene wissenschaftliche Brillanz beinhaltet steten Erkenntnisdrang, der sich sogar auf ihre Mitarbeiter auswirkt. Dadurch werden ungeahnte Kräfte freigesetzt, die zu einer unfassbaren Schnellig- und Ergiebigkeit ihrer Forschung führen


    Hybrid aus beiden Varianten: Die Experise wirkt sich auf Forschungsumfang und Forschungsfortschritt aus:

    • Heimatliche Gelehrte schalten maximal zwei Forschungsbereiche ihres Fachgebiets frei und benötigen dafür einen bestimmten Zeitraum, beispielsweise fünf Stunden Echtzeit.
    • Überregionale Experten machen hingegen mehr als doppelt soviele - nämlich fünf - Forschungsfelder verfügbar, benötigen dafür jedoch nicht entsprechend mehr Zeit, sondern arbeiten effektiver: Sie brauchen nur gut sieben Stunden dafür.
    • Die einzigartigen Koryphäen ermöglichen den Zugriff auf sämtliche (etwa zehn) Forschungsfelder einer Fakultät, benötigen dafür aber nicht doppelt, sondern genauso lange wie die Experten für deren fünf Bereiche: Eine Koryphäre kann also binnen sieben Stunden Echtzeit alle vorhandenen Verästelungen eines Forschungsbereichs verfügbar machen


    Bezug nehmend auf den oben zitierten Vorschlag von Der3ine könnten - zusätzlich zu den bereits vorhandenen - noch weitere Fakultäts-Module verfügbar werden, sobald sämtliche Zweige eines Forschungsbereichs erfolgreich erforscht worden sind.
    Dies wäre auch sehr plausibel, da die jeweilige Universität dann als wissenschaftlicher Leuchtturm mit beträchtlicher akademischer Strahlkraft gelten würde - wodruch es zudem auch leichter werden könnte, Prestige anzusammeln und renommiertere Wissenschaftler zu verpflichten.

    Grundsätzlich denke ich, dass die obigen Variationen auch für Neueinsteiger gut nachvollziehbar und daher nicht allzu komplex wären. In der Erläuterung hier liest sich das vielleicht noch ein wenig verzwickt, aber unter'm Strich bedeutet es ja einfach: Je mehr mehr Expertise, desto besser für die Forschung. Damit kommt sicherlich auch jeder Anno-Neuling gut klar.


    Eure Meinungen?

    Liebe Grüßles
    Chamb
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  6. #46
    Avatar von Der3ine Kam, sah und tippte
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    Hinsichtlich der Gelehrten und den Fakultäten:
    Es wäre doch möglich, durch den bau einer Fakultät eine Questreihe zu öffnen oder ihr Auftauchen zu ermöglichen, durch welche man dann die guten Wissenschaftler rekrutieren kann. Die Idee mit den verschiedenen Kalibern von Wissenschaftlern finde ich auch sehr gut.
    Vlcht bei den Ansprüchen mehr eine bestimmte Größe der Universität, oder dass bereits bestimmte Gebäude / Fakultäten vorhanden sind? Vlcht kann man es auch wieder so machen, dass die Universität wie die Raumstation in 2205 Warenbedürfnisse hat. Und nur wenn bestimmte Bedürfnisse erfüllt sind, sind dann auch die besseren Leute gewillt, dort zu arbeiten. bei dir klang das mehr so, als wenn jeder dieser Wissenschaftler eine eigene kleine Bevölkerungsschicht ist, die man separat ansiedeln und befriedigen muss, ganz genau so wie normale Einwohner auch. Das wäre etwas seltsam. (Aus den Dateien weiß ich, dass es in 2205 genauso ablief, dass die Labore eine "Bevölkerung" erhielten, deren Bedürfnisse man erfüllen musste und die dafür dann Expertise gaben. Aber da fühlte es sich für den Spieler nicht so an, als wäre es eine Bevölkerungsschicht, sondern als wäre es ein Laborbedarf, für die dortigen Forschungen.)

    Hinsichtlich der sich ausschließenden Module:
    Man könnte ja auch mehrere Universitäten haben, die man dann natürlich unterschiedlich aufbaut, so dass man dadurch alle Forschungen bekommen kann.
    Das man sich aber erst mal auf eine Universität fokussiert und nicht einfach ein Dutzend davon hinstellt um alles gleichzeitig zu kriegen, könnte man dann dadurch verhindern, dass man ja noch die Wissenschaftler anheuern muss.
    (Nebenbei: diese Wissenschaftler könnte man doch vlcht als fest gesockelte Module in das Spiel einbinden, ähnlich wie Saatgut aus 2070: wenn man es nicht mehr will, ist es weg und kann nicht einfach woanders eingesetzt werden. Ein unterschied wäre, dass es auch weitreichende Bedingungen für gäbe, die erfüllt sein müssten, bevor man ein Modul sockeln kann. Abgesehen von den weltweit bekannten Koriphäen gäbe es dann keine einzigartigen "Items", so dass man mehrere regional bekannte (oder wie man sie nennen möchte) Wissenschaftler haben kann, die dann aber einfach nur mehrmals das selbe Item sind (nicht, dass man eine riesige Datenbank mit Namen braucht).)

    Bei der Zeit / dem Forschungsmenü:
    Dort würde ich es mir eher wieder wie in 2070 wünschen anstatt wie in 2205.
    Dann hätten die verschieden guten Wissenschaftler Einfluss auf die Forschungszeit und weniger darauf, was man erforschen kann (man stelle sich mal vor in einem Multiplayerspiel hat ein Spieler es geschafft alle einzigartigen Leute zu versammeln und hat dadurch als einziger Zugriff auf die durch diese ermöglichten Technologien).

    Die Zugänglichkeit zu bestimmten Forschungen würde ich dann wirklich nur an das Vorhandensein anderer Fakultäten und nicht an das Personal binden. Evt. vlcht noch, dass man in seiner Stadt auch noch bestimmte Gebäude haben muss (z.B. eine Gießerei, damit die Wissenschaftler Prototypen auch herstellen lassen können, die sie für diese Forschung benötigen...)
    Oder, dass es auch noch Gebäude gibt, deren Vorhandensein bestimmte Forschungen beschleunigt, die aber nicht unbedingt nötig sind, damit sie durchgeführt werden können.
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  7. #47
    Avatar von FIuchur Kam, sah und tippte
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    Hallo noch mal!

    Zitat von Der3ine Go to original post
    Vlcht bei den Ansprüchen mehr eine bestimmte Größe der Universität, oder dass bereits bestimmte Gebäude / Fakultäten vorhanden sind? Vlcht kann man es auch wieder so machen, dass die Universität wie die Raumstation in 2205 Warenbedürfnisse hat. Und nur wenn bestimmte Bedürfnisse erfüllt sind, sind dann auch die besseren Leute gewillt, dort zu arbeiten.

    Yep, so ist es gemeint:
    Je mehr Fakultäten eine Universität bereits aufweist, desto besser ihr Ruf in Akademikerkreisen, und desto leichter lassen sich Wissenschaftler dafür begeistern, dort zu forschen.
    Zugleich sind aber eben auch andere Faktoren ausschlaggebend für die Anziehungskraft eines Wissenschafts-Standorts, beispielsweise jene, die auch teils schon erwähnt wurden:

    • Das bereits vorhandene Prestige des Spielers
    • Die Subventionierung der Universität (individuell regelbar)
    • Die materielle Ausstattung der Forschungsanstalt (vergleichbar den Warenlieferungen an die Orbitalstation in 2205)
    • Ein bestimmtes infrastrukturelles Versorgungsniveau der Stadt
    • Das Vorhandensein dezidierter Produktionsstätten (Zeitungs-/Buchverlag zu Publikationszwecken, etc.)
    • Eine möglichst internationale Vernetzung der Heimatregion mit anderen (Übersee-)Sektoren

    und vieles mehr

    [...] Bei dir klang das mehr so, als wenn jeder dieser Wissenschaftler eine eigene kleine Bevölkerungsschicht ist, die man separat ansiedeln und befriedigen muss, ganz genau so wie normale Einwohner auch. Das wäre etwas seltsam.

    Tur mir leid, dann hatte ich das nicht hinreichend klar formuliert; so wie von Dir beschrieben ist es natürlich nicht gemeint.
    Ich fände es ebenfalls ein wenig seltsam, einzelne Wissenschaftler gesondert ansiedeln zu müssen. Es ginge vielmehr um deren ganz grundsätzliche Verfügbarkeit in der Universität, und diese Verfügbarkeit wäre eben an bestimmte Voraussetzungen gekoppelt.

    [...] Hinsichtlich der sich ausschließenden Module:
    Man könnte ja auch mehrere Universitäten haben, die man dann natürlich unterschiedlich aufbaut, so dass man dadurch alle Forschungen bekommen kann.

    Diese Lösung empfände ich als nicht so glücklich, denn letztlich würde sich die Regel des kategorische Ausschließens damit ja selbst konterkarieren:
    Bestimmte Fachbereiche schließen sich zwar zwingend aus - ist aber kein Ding, denn dann baut man einfach 'ne andere Universität und erforscht die Felder eben dort. Die notwendige Voraussetzung, Wissenschaftler verpflichten zu müssen, würde diesen Widerspruch ja nur verzögern, aber nicht auflösen.

    Ich fände es wirklich besser, wenn der Spieler gänzlich frei entscheiden könnte, welche Schwerpunkte er in seiner Forschung setzen möchte.
    Durch die sukzessive Verfügbarkeit weiterer Module/Fakultäten ergäbe sich nach und nach ja auch ein beträchtlich weit gefasstes Spektrum unterschiedlichster Forschungsfelder - das aber eben erst mal wissenschaftlich erarbeitet werden muss (vgl. die von uns beiden bereits erwähnten Bedingungen).

    [...] Man stelle sich mal vor in einem Multiplayerspiel hat ein Spieler es geschafft alle einzigartigen Leute zu versammeln und hat dadurch als einziger Zugriff auf die durch diese ermöglichten Technologien.

    Das ist natürlich richtig; daher müsste man "einzigartig" vielleicht eher durch "besonders" oder "wirkmächtig" ersetzen, und es könnte für jeden Forschungsbereich mehrere Koryphäen geben, die aber unterschiedliche Fähigkeiten/Schwerpunktsetzungen mit sich brächten.

    Oder man geht eben den Weg der Variante, dass die Expertise Auswirkungen nicht auf den Forschungsumfang, sondern auf den Forschungsfortschritt hat. Dann gäbe es zwar wirklich nur einzelne Koryphäen für jeden Forschungsbereich, aber auch andere Mitspieler könnten diese Forschungsfelder vollumfänglich freischalten - nur eben mit Experten und daher merklich langsamer.

    Abgesehen davon könnte es jedoch auch durchaus seinen Reiz haben, dass man sich begehrte Wissenschaftler vor der Nase wegschnappen kann (man denke nur an den Bau von Monumenten in Multiplayer-Sessions: Wie, du hast die Großmoschee fertiggestellt?? Ich stand auch unmittelbar davor! Und jetzt heimst du die Lorbeeren und die Siegbedingung ein???).
    Es wäre also denkbar, dass man zu Beginn einer Spielsitzung in den Optionen festlegen kann, ob ein exklusiver Kreis einiger ganz weniger Koryphäen vorhanden sein, oder ob es deren mehrere geben soll.


    Liebe Grüße
    Chamb
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  8. #48
    Avatar von Nouvous Neuzugang
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    Zitat von Chamb0rd Go to original post
    Guten Morgen zusammen!


    Ich finde Deinen Ansatz mit verschiedenen Fakultäten (in Form von Modulen) sehr spannend, Der3ine.
    Allerdings schlage ich ein paar Änderungen vor und würde mich freuen, wenn Ihr Euer Feedback dazu abgebt:




    Gegen Bedingungen für Bau und Betrieb ist natürlich nichts einzuwenden; lediglich die Variante, dass erst entsprechende Wissenschaftler vorhanden sein müssen, empfände ich als nicht ganz so glücklich. Üblicherweise läuft es ja eher umgekehrt: Man richtet eine Fakultät ein und beruft dann qualifizierte Wissenschaftler, um die Lehrstühle zu besetzen.




    Damit wären die Spieler meiner Ansicht nach zu stark (und dauerhaft) ihrer Entscheidungsmöglichkeiten beraubt. Man möchte ja selbst entscheiden können, wie man seine Schwerpunkte setzt, ohne dies indirekt durch kategorisch ausgeschlossene Optionen oktroyiert zu bekommen.
    Gleichwohl bin auch ich dafür, dass man Schwerpunkte setzen sollte; daher sollte die Anzahl der verfügbaren Fakultäten limitiert (aber eben frei wählbar) sein. Zum Vergleich könnte man hier den Zoologischen Garten heranziehen: Es gibt eine feste Anzahl an Gehegen, die man aber nach eigenen Vorstellungen mit Tieren besetzen kann.




    Ja, sehr gern.
    Aber warum nicht noch weiter gehen?

    Mir würde sehr gefallen, wenn die Expertise der berufenen Gelehrten greifbare Auswirkungen auf die Forschung hätte.
    Soll heißen: Man würde zunächst mit ortsansässigen Wissenschaftlern seine Forschungen beginnen; deren Ergiebigkeit wäre aber in verschiedenerlei Weise begrenzt. Erst mit höherem Grad wissenschaftlicher Kompetenz (der eben nicht unbedingt in der Heimatstadt verfügbar ist) würden Geschwindigkeit und/oder Tiefe der Forschung zunehmen. Dadurch wäre ein echter Anreiz gegeben, sich zunehmend international um wissenschaftliches Spitzenpersonal zu bemühen.

    Spontan fielen mir die folgenden drei Varianten ein:


    Die Experise der Forscher wirkt sich auf den Forschungsumfang aus:

    • Einfache heimatliche Gelehrte vermögen nicht allzu tief in die jeweilige Materie einzudringen; daher können sie im entsprechenden Fachbereich nach und nach allenfalls bis zu zwei Forschungsfelder "freischalten", sprich: verfügbar machen
    • Rennomiertere überregional verfügbare Experten sind hinsichtlich der Wahl ihres Betätigungsfelds bereits wählerischer; man muss ihnen schon attraktive Anreize bieten, um sie berufen zu können. Dafür können sie tiefer in Forschungsfelder eindringen und schalten sukzessive bis zu fünf Forschungsbereiche frei
    • Die Königsklasse der Wissenschaft wird natürlich von den Koryphäen besetzt. Sie sind weltweit geachtete, einzigartige Wissenschaftler ganz besonderen Formats und gewaltigen Potentials, was allerdings auch mit entsprechenden Allüren einhergeht: Sie bringen höchste Ansprüche mit und werden überhaupt nur dann wenigstens vage in Erwägung ziehen, an einer Universität zu forschen, wenn ihnen dort beste Rahmenbedingungen garantiert werden können. Dafür wird man dann mit beeindruckender Expertise belohnt und erhält mit der Zeit Zugriff auf sämtliche (beispielsweise zehn) Forschungsbereiche einer Fakultät


    Die Experise der Forscher wirkt sich auf den Forschungsfortschritt aus:

    • Heimatliche Gelehrte sind bereits froh, wenn sie für die Dauer bestimmter Forschungsprojekte eine feste Anstellung gefunden haben, und glauben sich dann im gemachten Nest. Demzufolge haben sie es mit ihren Forschungen nicht allzu eilig; es kann ja nicht schaden, wenn gesetzte Ziele nicht allzu rasch erreicht werden, schließlich werden so lange ja auch Wissenschaftler benötigt. Daher arbeiten sie äußerst gemächlich, was die Forschung nur langsam vorankommen lässt
    • Überregional verfügbare Experten sind da schon deutlich engagierter; schließlich geht es darum, sich auch international einen Namen zu machen, und dafür muss man sich nun mal durch überdurchschnittliche Leistung von der lästigen Konkurrenz absetzen. Daher erforschen diese Wissenschaftler ihre jeweiligen Fachbereiche erheblich schneller als die einfachen Gelehrten
    • Die Koryphäen stehen gänzlich über jedweder Profilierungsneurose; sie haben derlei schlicht nicht mehr nötig, da sie längst den Olymp der Spitzenforschung erklommen haben. Dennoch ruhen sie sich nicht auf ihren Lorbeeren aus, im Gegenteil: Ihre unübertroffene wissenschaftliche Brillanz beinhaltet steten Erkenntnisdrang, der sich sogar auf ihre Mitarbeiter auswirkt. Dadurch werden ungeahnte Kräfte freigesetzt, die zu einer unfassbaren Schnellig- und Ergiebigkeit ihrer Forschung führen


    Hybrid aus beiden Varianten: Die Experise wirkt sich auf Forschungsumfang und Forschungsfortschritt aus:

    • Heimatliche Gelehrte schalten maximal zwei Forschungsbereiche ihres Fachgebiets frei und benötigen dafür einen bestimmten Zeitraum, beispielsweise fünf Stunden Echtzeit.
    • Überregionale Experten machen hingegen mehr als doppelt soviele - nämlich fünf - Forschungsfelder verfügbar, benötigen dafür jedoch nicht entsprechend mehr Zeit, sondern arbeiten effektiver: Sie brauchen nur gut sieben Stunden dafür.
    • Die einzigartigen Koryphäen ermöglichen den Zugriff auf sämtliche (etwa zehn) Forschungsfelder einer Fakultät, benötigen dafür aber nicht doppelt, sondern genauso lange wie die Experten für deren fünf Bereiche: Eine Koryphäre kann also binnen sieben Stunden Echtzeit alle vorhandenen Verästelungen eines Forschungsbereichs verfügbar machen


    Bezug nehmend auf den oben zitierten Vorschlag von Der3ine könnten - zusätzlich zu den bereits vorhandenen - noch weitere Fakultäts-Module verfügbar werden, sobald sämtliche Zweige eines Forschungsbereichs erfolgreich erforscht worden sind.
    Dies wäre auch sehr plausibel, da die jeweilige Universität dann als wissenschaftlicher Leuchtturm mit beträchtlicher akademischer Strahlkraft gelten würde - wodruch es zudem auch leichter werden könnte, Prestige anzusammeln und renommiertere Wissenschaftler zu verpflichten.

    Grundsätzlich denke ich, dass die obigen Variationen auch für Neueinsteiger gut nachvollziehbar und daher nicht allzu komplex wären. In der Erläuterung hier liest sich das vielleicht noch ein wenig verzwickt, aber unter'm Strich bedeutet es ja einfach: Je mehr mehr Expertise, desto besser für die Forschung. Damit kommt sicherlich auch jeder Anno-Neuling gut klar.


    Eure Meinungen?

    Liebe Grüßles
    Chamb

    Ich finde die Ideen mit den Koryphäen sehr interessant. Diese könnte man ja dann mit echten Koryphäen aus dem Zeitalter besetzen. Davon gab es ja ein paar.
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  9. #49
    Avatar von L0ss0h Neuzugang
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    Man könnte auch Telekommunikation im Spiel einbauen, sei es auch nur als kleines Detail.
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