1. #1
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    hallo zusammen

    meine meinung zu sh2 und sh3:

    das spiel hat ansprechende grafik (mit mods) und der rest eine katastrophe. die realismusfehler mal außer acht gelassen, hatte das spiel absolut keine stimmung: wurde man versenkt (eigentlich ständig!) - schwupps wieder im büro und "neustart". das auslaufen hatte genau wie das einlaufen den scharm des täglichen wegs zur arbeit und das fehlen von schiffsnamen die versenkt wurden gepaart mit dem logbuch das aussah wie ein aol-chatraum sorgten weiter für trübsal.

    wer auf die idee kam aufträge á la "versenken sie min 30.000 t" in sh2 aufzunehmen hat noch nie irgendwas authentisches über den uboot-krieg gelesen oder gehöt.

    überhaupt merkte man dem spiel an, dass man auf den beistand von u-bootpersonal weitestgehend verzichtet hatte. (topp war wohl dabei, der ist aber lt. seiner aussage nach seinem unfall nicht mehr der, der er mal war-leider) leider stehen zukünftigen projekte leute wie kretschmer nicht mehr zu verfügung.

    umsomehr sollten romane und tatsachenberichte oder logbücher zur erzeugung von realismus, spieltiefe, echte einsätze (ausbringung von wetterstationen z.b.) und stimmung herangezogen werden und nicht allein nüchterne technikwälzer die z.b. für die sensoren völlig illusorische reichweiten ergaben die in der praxis so gut wie nie erreicht wurden.

    zu dem spielkonzept von sh3 scheinen die meinungen ja geteilt zu sein, wobei ich irgendwie nicht an die informationen komme die andere leute hier zu haben scheinen... missionsaufbau, kampagnenaufbau, etc.

    von einigen wird schnelle action im multiplayermodus gewünscht, von anderen wiederum eine korrekte animation der menschen auf der kaimauer beim auslaufen.

    schön ist natürlich, wenn das spiel allen gerecht würde... hauptsache ist, so meine ich, dass sh3 ein spiel wird in dem man möglichst viele der sachen wiederfindet, die man in unzähligen tatsachenberichten, romanen und filmen "verschlungen" hat und das thema u-boote des 2. weltkrieg so interessant und faszinierend macht.

    der ww2 ist in vielerlei hinsicht ein sensibles thema.
    ich sehe eine simulation die den 2.weltkrieg als basis hat nicht allein als ein reines "spiel" an - eine simulation sollte den leuten die das glück haben damals nicht selber dabeigewesen zu sein, sich aber für dieses thema interessieren, die möglichkeit bieten eine authentische darstellung dessen zu erhalten wie es sich damals in den "großdeutschen tauchröhren" auf den weltmeeren zutrug.

    somit glaube ich, dass auch den machern einer solchen simulation in gewisser weise eine große verantwortung zukommt, die in keinster weise mit unzureichenden recherchen bzw der erstellung eines action-shooters gerecht wird und ich hoffe, dass sich das entwicklungsteam dessen bewußt ist.


    mfg

    marcelpatrick
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  2. #2
    Avatar von marcelpatrick Kam, sah und tippte
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    hallo zusammen

    meine meinung zu sh2 und sh3:

    das spiel hat ansprechende grafik (mit mods) und der rest eine katastrophe. die realismusfehler mal außer acht gelassen, hatte das spiel absolut keine stimmung: wurde man versenkt (eigentlich ständig!) - schwupps wieder im büro und "neustart". das auslaufen hatte genau wie das einlaufen den scharm des täglichen wegs zur arbeit und das fehlen von schiffsnamen die versenkt wurden gepaart mit dem logbuch das aussah wie ein aol-chatraum sorgten weiter für trübsal.

    wer auf die idee kam aufträge á la "versenken sie min 30.000 t" in sh2 aufzunehmen hat noch nie irgendwas authentisches über den uboot-krieg gelesen oder gehöt.

    überhaupt merkte man dem spiel an, dass man auf den beistand von u-bootpersonal weitestgehend verzichtet hatte. (topp war wohl dabei, der ist aber lt. seiner aussage nach seinem unfall nicht mehr der, der er mal war-leider) leider stehen zukünftigen projekte leute wie kretschmer nicht mehr zu verfügung.

    umsomehr sollten romane und tatsachenberichte oder logbücher zur erzeugung von realismus, spieltiefe, echte einsätze (ausbringung von wetterstationen z.b.) und stimmung herangezogen werden und nicht allein nüchterne technikwälzer die z.b. für die sensoren völlig illusorische reichweiten ergaben die in der praxis so gut wie nie erreicht wurden.

    zu dem spielkonzept von sh3 scheinen die meinungen ja geteilt zu sein, wobei ich irgendwie nicht an die informationen komme die andere leute hier zu haben scheinen... missionsaufbau, kampagnenaufbau, etc.

    von einigen wird schnelle action im multiplayermodus gewünscht, von anderen wiederum eine korrekte animation der menschen auf der kaimauer beim auslaufen.

    schön ist natürlich, wenn das spiel allen gerecht würde... hauptsache ist, so meine ich, dass sh3 ein spiel wird in dem man möglichst viele der sachen wiederfindet, die man in unzähligen tatsachenberichten, romanen und filmen "verschlungen" hat und das thema u-boote des 2. weltkrieg so interessant und faszinierend macht.

    der ww2 ist in vielerlei hinsicht ein sensibles thema.
    ich sehe eine simulation die den 2.weltkrieg als basis hat nicht allein als ein reines "spiel" an - eine simulation sollte den leuten die das glück haben damals nicht selber dabeigewesen zu sein, sich aber für dieses thema interessieren, die möglichkeit bieten eine authentische darstellung dessen zu erhalten wie es sich damals in den "großdeutschen tauchröhren" auf den weltmeeren zutrug.

    somit glaube ich, dass auch den machern einer solchen simulation in gewisser weise eine große verantwortung zukommt, die in keinster weise mit unzureichenden recherchen bzw der erstellung eines action-shooters gerecht wird und ich hoffe, dass sich das entwicklungsteam dessen bewußt ist.


    mfg

    marcelpatrick
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  3. #3
    Avatar von Weldinger
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    <BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by marcelpatrick:
    zu dem spielkonzept von sh3 scheinen die meinungen ja geteilt zu sein, wobei ich irgendwie nicht an die informationen komme die andere leute hier zu haben scheinen... missionsaufbau, kampagnenaufbau, etc.
    <HR></BLOCKQUOTE>
    Eine Quelle ist z.B. dieser Bericht http://www.subsim.com/2004e3_ssr.html
    eines Besuchers der E3, der die Gelegenheit hatte ca. 90 Min. mit dem Game spielen und danach die Entwickler befragen zu dürfen
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  4. #4
    Avatar von negus1 Kam, sah und tippte
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    wie kommt ihr eigentlich alle darauf, dass jemand von subsim das spiel auf der E3 selbst gespielt hätte? davon habe ich bisher nix gehöt ("it was being played"). auf dem foto sind nur zwei leute vom dev team zu sehen, das ist alles. oder irre ich mich?
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  5. #5
    Avatar von Weldinger
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    <BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by negus1:
    wie kommt ihr eigentlich alle darauf, dass jemand von subsim das spiel auf der E3 selbst gespielt hätte?<HR></BLOCKQUOTE>
    Weil Neal (der Autor des Previews und Inhaber von Subsim.com ) das selber in seinem eigenen Forum geschrieben hat.

    Zitat Neal Stevens:
    I Spent 90 minutes playing SH3, discussing it with the dev team, and watching the other journalists admire the game.
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  6. #6
    Avatar von negus1 Kam, sah und tippte
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    ich glaub nicht das er selbst gespielt hat. an anderer stelle heisst es nämlich immer wieder "tiberius demonstrated ..." und so weiter. aber vielleicht bin ich auch zu skeptisch ...
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  7. #7
    Avatar von marcelpatrick Kam, sah und tippte
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    hallo,

    erstmal danke für den link, weldinger.

    mich interessiert an dieser stelle aber auch eure meinung zu meiner topic.

    wer von den leuten sh3 gespielt hat, die bei der entwicklung des mangelhaften sh2 miteinbezogen waren, ist für mich eher nebensächlich.

    mfg

    marcelpatrick
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  8. #8
    Avatar von negus1 Kam, sah und tippte
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    tschuldigung, du hast natürlich recht:

    also ich finde, das ein punkt immer wieder vernachlässigt wird: das auf den schiffen, die man da versenkte, immer auch menschen waren. und wenn die dinger absoffen, dann blieben die halt oftmals auf hoher see zurück.

    okay im land- oder bombenkrieg gab es auch ne menge harte sachen. aber der gedanke, dass man da jetzt leute auf hoher see einfach so zurück lässt, war bestimmt hart.

    na ja, und bei 30.000 toten uboot-leuten ist 'ne realismus-diskussion ja auch so 'ne sache. welches boot und welche besatzung hat schon von '39 bis '45 durchgehalten?
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  9. #9
    Avatar von marcelpatrick Kam, sah und tippte
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    @ negus1

    genau das meine ich.
    schön wäre in diesem zusammenhang auch wenn es in sh3 eine art hafenkneipe für nach dem einsatz gäbe, wo man "aktuelle" ereignisse des krieges in erfahrung bringen kann aus sicht der besatzungen. das hätte etwas historisch lehrreiches (für genreneulinge und jüngere spieler) und wäre für die stimmung sehr vorteilhaft (s.h. AOD).

    eine echte neuerung in diesem genre wäre es auch, wenn man nach versenkung eines frachters einen funkspruch zur rettung der schiffbrüchigen absetzen könnte. auch die übersendung eines angebots für ein anderes boot die fühlung am geleit zu übernehmen oder umgekehrt wäre schön. natürlich hätte das keinen einfluss aufs spielgeschehen, wäre aber ebenfalls der stimmung und der spieltiefe zuträglich.

    mfg

    marcelpatrick
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  10. #10
    Avatar von negus1 Kam, sah und tippte
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    yep, das nennt man dann interaktiv oder dynamisch oder was auch immer ...
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