1. #1
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    Eine winzige Insel südlich von Socrota gelegen,dort lebt Abu Muhammand al-Hamdani mit seiner Frau und seinen 6 Kindern.
    Es ist nicht leicht täglich die hungrigen Mäuler zu stopfen.Der Boden ist karg und gibt nicht viel her,also bleibt ihm nichts anders übrig als jeden Tag mit seinen kleinen Boot aufs Meer zu fahren um zu fischen.

    Schon ganz früh ist er heute aufgebrochen,aber das Glück ist wohl heute nicht sein Begleiter,denn er hat noch nichts gefangen.

    Das Meer ist ruhig,die Sonne scheint und er wird schläfrig.
    Nein,er darf nicht einschlafen,so wischt er sich über die Augen und als er sie wieder öffnet sieht er in der Ferne etwas glitzern.

    Zuerst denkt er,dass es die Sonne ist,die sich im Wasser spiegelt,aber die kann es nicht sein,denn es blinkt immer wieder auf und verschwindet dann wirder.Also nimmt er sein Ruder und steuert darauf zu.

    Je näher er kommt,je größer werden seine Augen.Es ist ein großes Stück Treibholz und daran hängt etwas noch kann er nicht erkennen was es ist,dann bricht plötzlich Hektik bei ihm aus.Er erkennt,dass es ein Mensch ist.Schnell rudert er drauf zu und versucht das menschliche Wesen in sein Boot zu ziehen.Noch weiß er nicht ob noch Leben in ihm ist.

    Endlich hat er es geschafft.Abu erkennt,dass es eine Frau ist und sie lebt,denn vergißt er seine Fische und rudert so schnell er nur kann an Land..............
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  2. #2
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    Eine winzige Insel südlich von Socrota gelegen,dort lebt Abu Muhammand al-Hamdani mit seiner Frau und seinen 6 Kindern.
    Es ist nicht leicht täglich die hungrigen Mäuler zu stopfen.Der Boden ist karg und gibt nicht viel her,also bleibt ihm nichts anders übrig als jeden Tag mit seinen kleinen Boot aufs Meer zu fahren um zu fischen.

    Schon ganz früh ist er heute aufgebrochen,aber das Glück ist wohl heute nicht sein Begleiter,denn er hat noch nichts gefangen.

    Das Meer ist ruhig,die Sonne scheint und er wird schläfrig.
    Nein,er darf nicht einschlafen,so wischt er sich über die Augen und als er sie wieder öffnet sieht er in der Ferne etwas glitzern.

    Zuerst denkt er,dass es die Sonne ist,die sich im Wasser spiegelt,aber die kann es nicht sein,denn es blinkt immer wieder auf und verschwindet dann wirder.Also nimmt er sein Ruder und steuert darauf zu.

    Je näher er kommt,je größer werden seine Augen.Es ist ein großes Stück Treibholz und daran hängt etwas noch kann er nicht erkennen was es ist,dann bricht plötzlich Hektik bei ihm aus.Er erkennt,dass es ein Mensch ist.Schnell rudert er drauf zu und versucht das menschliche Wesen in sein Boot zu ziehen.Noch weiß er nicht ob noch Leben in ihm ist.

    Endlich hat er es geschafft.Abu erkennt,dass es eine Frau ist und sie lebt,denn vergißt er seine Fische und rudert so schnell er nur kann an Land..............
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  3. #3
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    Wie eine Ewigkeit kam ihm die Fahrt,zurück zum Ufer,vor.Nun hat er es geschafft,Abu zieht das Boot an Land und läuft schnell zur Hütte,um seine Frau zu holen,denn alleine schafft er es nicht,die Frau zur Hütte zu bringen.

    Sofort herrscht helle Aufregung in der kleinen Behausung,alle rennen zum Strand,auch die Kinder.Sowas haben sie hier noch nie erlebt.

    Stumm betrachten sie die Fremde,die sich noch immer nicht rührt.Behutsam ziehen Mann und Weib die Frau aus dem Boot und alle gemeinsam tragen sie in die karge Hütte,nun wird es dort noch enger zugehen,denkt das Weib,aber egal,der fremden Frau muß unbedingt geholfen werden.Auch sind sie sehr neugierig,was ihr denn wohl zugestoßen sei.

    Die Fremde wird auf ein mehr als einfaches Lager gebettet und das Weib kümmert sich sofort um sie.Erstmal müssen alles raus,dann zieht sie ihr die nassen Sachen aus.Was diese Frau alles anhat,staunt sie,sowas kennt sie alles gar nicht.Sie hat aber nicht viel Zeit sich mit der Kleidung zu beschäftigen,denn von draußen ruft ihr Mann,dass auch bald das Essen gemacht werden muß,er schickt seine älteste Tochter rein,damit sie dem Weibe zur Hand geht.

    Als die Fremde ausgezogen ist,wird sie gewaschen,denn das Salzwasser muß runter von Körper und danach versucht das Weib ihr Trinkwasser einzuflößen,was sich als recht schwierig erweißt,denn die Frau will einfach den Mund nicht aufmachen,so muß sie pure Gewalt anwenden.

    Ein kräftiges Husten und die Fremde reißt die Augen auf..............
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  4. #4
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    Sie fuchelt wie wild mit den Armen um sich und Abu hat alle Mühe sie zu beruhigen.Endlich gelingt es ihm und sie beruhigt sich.Abu spricht auf die ein,aber sie schaut ihn nur ungläubig an,es ist ja auch kein Wunder,denn sie kann ihn nicht verstehen.Abu spricht in einer Sprache,von der sie noch nie was gehört hat.

    Sie schaut sich um und weiß überhaupt nicht,was geschehen ist,noch wo sie sich befindet und wie sie hier her gekommen ist.

    Was aber noch viel schlimmer ist,sie weiß auch nicht,wer sie ist.

    Langsam versucht sie aufzustehen,da bemerkt sie,dass sie so gut wie nichts anhat und schlingt schnell die einfache Decke um ihren Körper.

    Noch ist ihr nicht aufgefallen,dass ihre Haare ganz kurz sind,selbst wenn sie es bemerkt hätte,sie wüßte wohl kaum ob ihr Haar einmal länger war.

    Dicke Tränen laufen über ihre Wangen,sie fühlt sich so elend und einsam.

    Was soll sie nur tun?
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  5. #5
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    Seit geraumer Zeit ist die Fremde nun schon bei Abu und seiner Familie.Leider können sie sich nicht richtig verständigen,aber Hände und Füße sind manchmal gute Werkzeuge.

    Da Abu nicht weiß,wie sie heißt,nennt er sie Khandy und sie reagiert auch schond darauf.Die Tage gehen dahin und manchmal,wie im Traum,ist ihr als sähe sie eine wunderschöne Insel vor sich und ein großes Haus.

    Wo mag diese Insel wohl sein?Wem gehört das Haus?Es sind so viele Fragen,die sie quälen,doch niemand kann ihr eine Antwort geben.
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  6. #6
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    Viele Tage sind vergangen und Khandy kann sich noch immer nicht richtig erinnern.Nur bruchstückhaft ziehen Bilder an ihrem inneren Auge vorbei.Sie ist sich inzwischen sicher,dass sie von besserer Herkunft ist und eigentlich die Arbeiten,die sie hier verrichten muß,nicht zu ihren Aufgaben gehören.Sie muß die Ziegen melken,Wasser holen,was gar nicht einfach ist,denn der Brunnen ist sehr weit weg.

    Ihre einst wunderschönen Hände sind rau und rissig geworden und sie selbst kommt sich uralt vor.

    Wenn sie nur wüßte,wie sie von hier weg kommen soll.

    Zwar baut der älteste Sohn an eine Art Schiff,nur weiß sie nicht wann und ob es jemals fertig werden wird.Noch ob er sie dann von hier weg bringen würde.Dazu kommt noch,dass sie gar nicht weiß wo sie ist und woher sie kommt.Täglich zermatert sie sich ihr Hirn und sie hofft inständig,dass eines Tages ihre Erinnerung zurück kommt.
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  7. #7
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    Viele Wochen sind dahingegangen und noch immer fehlt Khandy das Erinnerungsvermögen.Zwar tauchen immerwieder Bilder auf,leider kann sie sie nicht richtig zuordnen.Manchmal denkt sie,jetzt hat sie ein Stück Puzzel zusammen,dann ist es wieder weg.

    Zwischen Shandor,dem ältesten Sohn von Abu,und ihr hat sich eine innige Freundschaft entwickelt,ja man könnte es fast Liebe nennen,wenn die Umstände nicht so absurd wären.

    Sie hat ihm auch von ihren Sorgen,Ängsten und Nöten erzählt.Shandor würde ihr ja gerne helfen,nur weiß er nicht so recht wie.Auch will er sich nicht den Zorn seines Vaters zuziehen.Selbst wenn er nun schon 36 Jahre alt ist,so hat immernoch sein Vater das Sagen,denn er wohnt ja in seinem Haus.

    Deshalb schmieden die Beiden einen Plan..............
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