1. #21
    Avatar von Bibi_76_IAP Kam, sah und tippte
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    Ich habe schon vor Jahren einmal eine Dokumentation über die letzten Tage im Führerbunker gesehen.
    Da kamen einige Statements von Rochus Misch und Traudl Junge, die die letzten Tage und Stunden da miterlebt haben.
    War schon sehr beklemmend, "wie weltfremd und der Situation entrückt" man tief im Bunker hauste.

    Ich werde mir den Film in jedem Fall anschauen!

    Gruß. Bibi
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  2. #22
    Avatar von starfighter1 Forum Veteran
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    hallo,
    habe eine längere Talkshow/Disk. mit den Hauptschauspielern+Regie im ARD vor kurzem gesehen und denke das der Ansatz/Anspruch von den bisherigen Klischeedarstellungen sich sehr unterscheidet.
    Das ist wichtig um das ideologisch/politische und charakterliche Verhalten dieser Machtpersonen besser zu verstehen.
    Schließlich haben diese es geschaft einen Großteil der Deutschen damals politisch hinter sich zu scharen.
    Und in einigen Filmausschnitten und nach Aussage eines Schauspielers zeigt sich auch was für eine Wertschätzung ein sogn. Führer gegeeüber 'seinem sogn. Volk' hat: mehr Verachtung in einem ideologischem Anfall von Größenwahn und einem totalistisch ideologischen Sendungsbewußtsein das man keine Worte findet.

    Das zu in einem Film einigermaßen umzusetzen ist schon eine große Herausforderung.

    Werde mir den Film anschauen und dann sehen ob der Anschspruch der Schauspieler und der Regie gelungen ist.
    große Leistung.
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  3. #23
    Avatar von Oberfeldmaus Forum Veteran
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    <BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by kubanloewe:
    eben Trantor; und den Adolf hätte eh nur Alfred das Ekel spielen können...

    http://home.arcor.de/kubanskiloewe/Animation40gut3.gif <HR></BLOCKQUOTE>

    Huuuhuaaa, schlapplach. Stimmt Alfred wäre für diese Rolle echt predästiniert gewesen. Lebt der eigentlich noch ??
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  4. #24
    <BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by starfighter1:
    hallo,
    habe eine längere Talkshow/Disk. mit den Hauptschauspielern+Regie im ARD vor kurzem gesehen und denke das der Ansatz/Anspruch von den bisherigen Klischeedarstellungen sich sehr unterscheidet.
    Das ist wichtig um das ideologisch/politische und charakterliche Verhalten dieser Machtpersonen besser zu verstehen.
    Schließlich haben diese es geschaft einen Großteil der Deutschen damals politisch hinter sich zu scharen.
    Und in einigen Filmausschnitten und nach Aussage eines Schauspielers zeigt sich auch was für eine Wertschätzung ein sogn. Führer gegeeüber 'seinem sogn. Volk' hat: mehr Verachtung in einem ideologischem Anfall von Größenwahn und einem totalistisch ideologischen Sendungsbewußtsein das man keine Worte findet.

    Das zu in einem Film einigermaßen umzusetzen ist schon eine große Herausforderung.

    Werde mir den Film anschauen und dann sehen ob der Anschspruch der Schauspieler und der Regie gelungen ist.
    große Leistung.<HR></BLOCKQUOTE>

    Ist gelungen. Aber noch etwas ganz anderes ist mehr oder weniger ungewollt gelungen. Weiss nicht wem es noch aufgefallen ist:

    In vielen Szenen ist fömlich zu spüren, das eine Ideologie die für die damals 12-20 jährigen alles beherrschend war, unterging. Extrem beeindruckend kommt das in der Szene mit der HJ Flakhelferbesatzung zum Ausdruck die sich nach verschiessen der letzten Munition gegenseitig mit Hitlergruß erschiesst. Alles Jugendliche zwischen 12 und 16.
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  5. #25
    Avatar von Hetzer III Kam, sah und tippte
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    Oh, ich hätte nicht gedacht, dass es bei diesem Thema so sachlich bleibt. Endlich mal ein Thread zu einem ernsten Thema, den man gerne liest.


    ---------------------------------

    Optimismus ist nichts weiter als ein Mangel an Information !
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  6. #26
    Avatar von Carnage2681 Kam, sah und tippte
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    Ekel Alfred als Adolf ............*lol*

    Eva du dusselige Kuh

    *weglach*

    Und Frau Surbier sitz mit im Bunker *lol**Lol*
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  7. #27
    Avatar von Dr.Oktylizer Forum Veteran
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    Hallo!
    Der Doktor meldet sich offiziell zurück ins Forum und zurück aus dem Kino. Der Film ist unglaublich gut gemacht. Von der Kulisse über die Ausstattung bis hin zur historisch korrekten Darstellung. Wenn man sich mit der Materie auskennt, geht einem der Fil emotional sehr sehr nahe. Ich hatte den ganzen Film über nen Kloß im Hals. Kritiker? Naja...
    Sehr gut dargestellt waren Hitler und Speer.
    Was ich merkwürdig fand, war, dass einem der Führer in seinem Wahnsinn irgendwie leid getan hat in dem Film. Er war halt auch nur ein Mensch, und das kam gut rüber. Gruselig und sehenswert de Film. Totenstille im Kino.

    ---&gt;SAN BEREICH&lt;---

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  8. #28
    Avatar von JG301_Vince_ Junior Mitglied
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    das gute an dem film ist ja der beschreibende ansatz, der darstellerisch so brillant umgesetzt wurde.

    durch die ideologische brille ist hitler entweer ein antisozialistisches monster oder ein nazi-idol, je nach perspektive. als menschliches wesen hatte man ihn nie gezeigt. gerade dadurch sieht man ihn gut in seiner fehlbarkeit und in seinem wahnsinn.

    mit blockbustern wie "das boot" kann man diesen film nicht vergleichen. es ist wie ein dokumentarfilm von 1945 mit versteckter kamera. "der untergang" ist ein völlig anderes kaliber, mit einem (anti)kriegsfilm, so gut er auch sein mag, allein thematisch nicht zu vergleichen.
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  9. #29
    Avatar von Yossarian1943 Forum Veteran
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    An Oberfeldmaus: "Ekel Alfred", Heinz Schubert, lebt nicht mehr. War heute im Kino und bin zutiefst beeindruckt, vor allem vor der Leistung von Bruno Ganz. Corto: Das Ritter von Greim am Fuß verletzt wurde wird erwähnt!

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  10. #30
    Avatar von Motorsound Forum Veteran
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    So Leute, ich bin vor 2 Stunden aus dem Kino gekommen.

    Mein Fazit:
    Der Film ist Klasse! Diese exakte und überaus detailierte Recherche hat mich beeindruckt.
    Die Schauspieler vertreten ihre Rollen sehr gut, so weit ich das beurteilen kann; auf jeden Fall weitaus besser, als ich erwartet habe.
    Die einzige Fehlbesetzung, die ich auch als solche empfand, war die der Persons von Göbbels. Göbbels war Propagandaminister, hatte Ausstrahlung, konnte reden. Bei diesem Göbbels habe ich keine Ausstrahlung gespürt. Er wirkte eher harmlos auf mich.
    Die Hitler-Rolle wird sehr gut gespielt, so weit man Hitler überhaupt spielen kann. Das einzige, was mich gestöt hat, war, daß er zu sehr "normalisiert" wurde (nicht vom Schauspieler, eher vom Drehbuch). Sicher, Hitler war ein Mensch, am Ende krank, gebrochen. Dies wird in dieser Darstellung meines Erachtens allerdings zu sehr in den Vordergrund gestellt. Denn wenn er mal sein skrupelloses Gedankengut mit Worten von sich gab, dann wirkte das fremd, nur krank, nicht wirklich zu Hitler gehöig. Als der eine General z.B. zu Hitler sagt, daß im Kampf um Berlin schon 20.000 junge und gute Soldaten gefallen seien (oder so ähnlich) sagt Hitler "Ja und, dafür sind sie doch da." Ich habe in dem Moment kein Kopfschütteln und keine Unmutsäußerungen über diese Skrupellosigkeit um mich herum vernommen, sondern eher leises Kichern, kurzes Grunsen, nach dem Motto "Der arme Kerl, weiß nicht mehr, was er sagt. Den kann ja keiner mehr ernst nehmen." (ähnlich verhielt es sich mit einigen "Sprüchen" Hitler's). Dieses "nicht mehr ernst nehmen können" zeigte sich auch immer wieder im Verhalten der Offiziere im Film.
    Wie ich schon sagte, Hitler war ja am Ende krank und gebrochen und man konnte ihn auch nicht mehr ernst nehmen. Dies wird mir persönlich in dem Film allerdings so sehr in den Vordergrund gestellt, daß ich befürchte, daß der eine oder andere im Kino vielleicht sogar Mitleid empfunden hat, während die Nazi-Clique um Hitler herum emotional für den Zuschauer als die eigentlichen Schwei... rüberkommen, weil sie recht kalt dargestellt werden, und als die, die Hitler am Ende feige im Stich gelassen, ihn verraten haben.

    Das nationalsozialistische Gedankengut Hitler's war aber keine Krankheit, die von ihm Besitz ergriff und gegen die er sich nicht wehren konnte. Es war sein Gedankengut!!! Und er war auch kein armer isolierter Getriebener, während seine Nazi-Umgebung ja noch viel schlimmer war als er und ihn am Ende auch noch verraten hat.
    Für mich wird Hitler in dem Film einfach zu sehr normalisiert. Hitler war aber nicht normal!!!

    Dies ist nur mein frischer Eindruck direkt nach dem Kinobesuch. Ich erhebe keinen Anspruch auf "richtig".
    Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein und der Film hätte einen Tag früher oder später anders auf mich gewirkt.
    Wenn ich allerdings mehr oder weniger recht habe, dann ist der Film neben seinem historischen Detail "filmisch" mißlungen.

    Sorry, wenn diese, meine Meinung mal etwas kritischer klingt als die vorherigen!

    Greeting!
    Motorsound
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