🛈 Ankündigung
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  1. #2511
    Avatar von lupos55 Foren-Trockenfleisch
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    *Hat gefrühstückt und macht sich nun auf den Weg zur Kirche,will vor der Messe noch einen kleinen Spaziergang machen.*
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  2. #2512
    Avatar von lupos55 Foren-Trockenfleisch
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    *Erreicht die Kirche öffnet die Tore und macht sich auf den Weg zum Hafen.*
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  3. #2513
    Avatar von calypso1960 Foren-Trockenfleisch
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    Noch nicht zu spät, denkt sie und geht gleich hinein in die Kirche, um sich auf ihren Platz zu setzten.

    Langsam füllen sich die Reihen und sie hält Ausschau nach dem Bischof, doch vom ihm ist nichts zu sehen.

    Sie schlägt das Gesangsbuch auf und blättert darin.
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  4. #2514
    Avatar von Inasha Kam, sah und tippte
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    Inasha sieht ihre Freundin vorne sitzen und schlängelt sich durch die Kirchenbänke, um sich zu ihr zu setzen.

    Guten Morgen Calypso, haben wir es noch rechtzeitig geschafft, flüstert sie ihr zu und die beiden beginnen, sich zu unterhalten.
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  5. #2515
    Avatar von lupos55 Foren-Trockenfleisch
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    *Er erreicht die Kirche wieder und geht hinein.
    Sieht das Frau Calypso schon da ist und nickt ihr zu,geht dann in die hinteren Räume.*
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  6. #2516
    Avatar von Synola Foren-Trockenfleisch
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    Synola kommt zur Kirche und geht gleich hinein, sie sieht Inasha und Calypso, begrüßt sie lächelnd und setzt sich zu ihnen.
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  7. #2517
    Avatar von Inasha Kam, sah und tippte
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    Guten Morgen Synola, ja setzt Dich zu uns, lacht Inasha und schon beginnen die Damen, sich angeregt zu unterhalten.
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  8. #2518
    Avatar von Christoph1955 Kam, sah und tippte
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    Christoph sitzt auf der anderen Seite der Bankreihen, er hat die Damen leise begrüßt und sich auf einen freien Platz gesetzt.
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  9. #2519
    Avatar von lupos55 Foren-Trockenfleisch
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    *Die Kirche ist gut besucht am heutigen Morgen,er wirft sein Messgewand über,nimmt sein Sursum Corda und betritt die Kirche.*

    Guten Morgen meine lieben Gemeindemitglieder einen guten Morgen wünsche ich Euch.

    Dann nickt er Heinrich zu der darauf das Lied
    "All Morgen ist ganz frisch und neu"

    anstimmt,die Messe beginnt.
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  10. #2520
    Avatar von lupos55 Foren-Trockenfleisch
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    *Nachdem das Lied verklungen ist geht er vor den Altar und beginnt seine Predigt.*

    Liebe Gemeinde,

    Das ist ja wie im richtigen Leben ...
    Wer hat, dem wird gegeben. Eine derbe Volksweisheit sagt, dass der Teufel nur dort einen Haufen macht, wo auch schon was da ist. Und: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Von nichts kommt schließlich nichts.
    Ein krasses Beispiel aus der Finanzwelt wird uns vor Augen geführt. Um Geldanlagen, Spekulationen, Geschäfte geht es.
    Der wohlhabende Herr geht auf Reisen und vertraut seinen drei Angestellten sein Vermögen an - mit dem Auftrag, damit Gewinn zu erwirtschaften. Zwei von ihnen sind clever und wagemutig. Sie erwirtschaften einen Gewinn von 100 Prozent und verdoppeln so das ihnen anvertraute Geld. Der dritte traut sich nicht so gewagt zu spekulieren. Er will kein Risiko eingehen und legt das Geld sicher an - so kann nichts verloren gehen.
    Bei seiner Rückkehr verlangt der Herr eine Abrechnung - und die Angestellten müssen Rechenschaft ablegen, wie sie das anvertraute Vermögen vermehrt haben. Die beiden ersten können stolz die Verdoppelung des Gewinns melden. Eine reiche Belohnung und das Lob ihres Herren sind ihnen sicher.
    Der Dritte gibt genau den Betrag ab, der ihm anvertraut wurde. Für seine Ängstlichkeit muss er sich herbe Vorwürfe anhören und bekommt auch noch eine derbe Strafe aufgebrummt. Die Logik gipfelt in dem Satz: ‚Wer da hat, dem wird gegeben - wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.'
    Und dieses Wort benutzen noch heute Leute, die gar nicht mehr wissen, dass es aus der Bibel stammt. Manche Reiche verwenden es augenzwinkernd; viele Arme eher bitter, weil sie dies als unbarmherziges, aber wahres Prinzip erleben, an dem nicht zu rütteln ist. Kein Wunder, dass viele sich ärgern, dass eine solche Geschichte in der Bibel steht.
    Was ist das für ein Herr, der hier handelt? Ja, was ist das für ein Gott, der die menschlichen Machtverhältnisse bestätigt ohne für soziale Gerechtigkeit zu sorgen? Mit dem Gott der kleinen Leute, der sich für Arme und Benachteiligte einsetzt, der Kranke heilt und der den Ausgestoßenen wieder einen Platz in der Gesellschaft gibt, hat diese Erzählung nun gar nichts zu tun.

    II.
    Diese Erzählung von den drei Knechten und den ihnen anvertrauten Gaben berührt uns alle. Wir können unsere eigenen Erfahrungen einbringen. Und diese Geschichte reizt zum Widerspruch: Wenn schon unsere Lebenswirklichkeit so geprägt ist, sollte doch jedenfalls in der Bibel eine andere Perspektive aufgezeigt werden. Und ich frage mich, ob diese andere Perspektive nicht tatsächlich in dieser Erzählung angeboten wird. Stehen wirklich nur der reiche Herr und seine beiden erfolgreichen Angestellten im Mittelpunkt des Geschehens? Sollen wir uns dem harten Urteil über den dritten Angestellten anschließen? In wessen Schicksal finden wir eigentlich unsere eigenen Lebenserfahrungen am ehesten wieder?
    Wenn wir hier genauer hinschauen, stellen wir fest, dass es dieses einfache schwarz - weiß Schema so gar nicht gibt. Die immer nur erfolgreichen, glücklichen Gewinner auf der Überholspur des Lebens sind eine Fiktion. Genauso wie auch die scheinbaren Verlierer ihre starken Seiten, ihre Erfolgserlebnisse und glücklichen Momente haben.....
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