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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unerfüllbare Missionen (zu weit weg)



HansHarz
19-10-05, 06:26
Hallo,

ich habe neuerdings eine Mission gekreigt, die ich nie und nimmer erfüllen kann. Ich liege in Bordeaux mit einem IX und soll damit bis ans Kap Horn (das wars doch an der Südspitze Afrikas, oder wars das Kap der guten Hoffnung??) fahren, um dort zu Patrollie zu fahren. Die Reichweite hat mein Boot dch gar nicht.
Was soll das ?

Grüße,
HansHarz

HansHarz
19-10-05, 06:26
Hallo,

ich habe neuerdings eine Mission gekreigt, die ich nie und nimmer erfüllen kann. Ich liege in Bordeaux mit einem IX und soll damit bis ans Kap Horn (das wars doch an der Südspitze Afrikas, oder wars das Kap der guten Hoffnung??) fahren, um dort zu Patrollie zu fahren. Die Reichweite hat mein Boot dch gar nicht.
Was soll das ?

Grüße,
HansHarz

morpheus5_5
19-10-05, 07:03
Auf Fahrstufe 2 oder 1, dann klappt dat scho...
Falls es zur Rückkehr nicht reicht bleibt nur Taste "ESC" obwohl die Reichweitenberechnung auch vom Wetter abhängt (Sturm=wenig Reichweite, gutes Wetter=größere Reichweite)

Milchkuh-Mod wäre auch noch eine Möglichkeit
habe ich aber noch nicht ausprobiert.

GertFroebe
19-10-05, 07:14
Der Milchkuh-Mod ist ja ganz nett, nur leider beendet das Auftanken die aktuelle Mission. Ausserdem hat man keinen Einfluss auf die Torpedo-Auswahl.

phantom1n8
19-10-05, 07:22
Mit einem IXC-Boot hast du ohne Maschinenupgrade mit einer Marschgeschwindigkeit von 8 Knoten eine Reichweite von gut 36000 Kilometer. Das sollte bis Südafrika und zurück nach Frankreich genügen.

Rohrpost
19-10-05, 07:43
Mit einem IX-B bin ich von Toulon über Kap Horn nach Penang. überwiegend kleinste Fahrstufe und kaum Abweichungen von der Ideallinie.

Copyoffline
19-10-05, 14:11
ich hab die Tour schon mit IX-b gemacht mit MAN gebläse. Mit kleinster Fahrstufe reicht das gerade so aus um die 24h Patroilenzeit vollzukriegen.

Aber diese Langstreckenfahrten sind nix für mich. Auf dem weg nach süden findet man kaum lohnenswerte beute.

HansHarz
19-10-05, 15:53
Fahrstufe 2 benutze ich. Gebläse hab ich auch.
Laut Handbuch hat das IXC eine Reichweite von 11.000 SM -> ca 20.000 km (stimmt doch, oder) bei 12kn Fahrt. Wie kommt da die Angabe von 36.000 km zustande ? Ist ja immerhin fast das doppelte.

Auch wenn manche das schaffen, ist es dennoch sehr knapp kalkuliert (von denen da oben...)
Hans

Noredhel
20-10-05, 02:02
indem man dieselelektrisch marschiert...sprich man fährt meist mit Elektromotoren und nutzt die Diesel nur zum aufladen mit kleiner Fahrt...
damit kommst du zum Beispiel mit mehr als 75% Resttreibstoff bis nach Amerika...kannst dort die Hälte deines Diesels für die Jagd verwenden und kommst immernoch ohne Milchkuh wieder heim...

das hängt allerdings immer davon ab ob auf dem Anmarsch viele AK Fahrten auf Ziele hast oder relativ unbelästigt hin kommst...

im übrigen, wenn das Zielquadrat mal wieder total tote Hose ist, die 24 Stunden erfüllt man auch wenn man gestoppt liegen bleibt im Quadrat...

phantom1n8
20-10-05, 04:08
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by HansHarz:
Fahrstufe 2 benutze ich. Gebläse hab ich auch.
Laut Handbuch hat das IXC eine Reichweite von 11.000 SM -&gt; ca 20.000 km (stimmt doch, oder) bei 12kn Fahrt. Wie kommt da die Angabe von 36.000 km zustande ? Ist ja immerhin fast das doppelte.

Auch wenn manche das schaffen, ist es dennoch sehr knapp kalkuliert (von denen da oben...)
Hans </div></BLOCKQUOTE>

1. Ich hatte 8 Knoten geschrieben und nicht 12. Bei 8 Knoten ist der Verbrauch deutlich geringer.

2. Ohne Maschinenupgrade.

Das MAN-Gebläse schränkt die maximale Reichweite deutlich ein, maximal sind dann 24000 km bei 9 Knoten möglich. Ohne Maschinenupgrade sind es maximal 36800 km bei 8 Knoten.

stratotanke1979
20-10-05, 04:38
Turbo läuft, Turbo säuft!

Der Spruch kommt ja nicht von ungefähr. Fahre immer mit dem Kapselgebläse der Germaniawerft...

In real Life sind die Boote auch so gefahren wie Noredhel es geschrieben hat. Wenn die Zellen voll sind wird getaucht und auf kleinster Fahrstufe gefahren bis 50% entladen ist, dann gehts wieder hoch zum laden bei kleinster Fahrt. Dauert zwar ewig, aber man spart jede Menge Brennstoff.

Copyoffline
20-10-05, 07:38
1. in wirklichkeit musste man nicht tauchen um elektrisch zu fahren.

2. das man abwechseln mit dieseln und mit batterien marschiert hat: ich glaube eher im ausnahmefällen (bei motorschaden z.b.)

weil, in wirklichkeit kommst du so kein millimeter weiter als nur mit dieseln. Wer in Physik aufgepasst hat weiss das es soetwas wie "Energieerhaltungssatz" gibt. Ich will nicht näher darauf eingehen aber kurz formuliert:

Von Nix kommt Nix.

Die Energie die du beim elektrisch Fahren verbrauchst musst du nachher wieder mit den Dieseln erzeugen. Das heisst du kannst nicht die Volle Leistung auf die Welle bringen und somit nicht so schnell fahren wohlbemerkt beim gleichem Verbrauch. Du machst damit nichts anderes als eine extra energieumwandlung, und bei jeder Umwandlung geht Energie verloren (Reibung, Wärme etc...). Das wäre also ein physikalschier Unsinn.


Was die Reichweite von deinem Boot angeht. Du kannst deinen Navigator fragen wie weit du bei aktueller Fahrt kommst. Und das ist beim IX boot ohne Motorupgrade in der Tat etwa 36000 (und zwar nur mit dieseln)

Rohrpost
20-10-05, 07:57
Die Ladeverluste bei Bleiakkus sind sogar relativ hoch d.h. man bekommt längst nicht mehr soviel Strom heraus wie man reingeladen hat.

Meine längste Fahrt war wie bereits oben angeführt von Toulon über Kap Horn nach Penang. Ich hatte schon das stärkere upgrade mit Turbo, Geschwindikeit bei permanent gefahrener kleinster Fahrstufe 9kn. Trotzdem war die Ankunft denkbar knapp, kurz vor Penang kam dann sogar die Meldung "Wir haben keinen Treibstoff mehr" und ich habe mich schon auf Akkuantrieb bei Schleichfahrt eingestellt. Hat dann aber doch gereicht http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

phantom1n8
20-10-05, 09:30
Hier mal zur Veranschaulichung 2 Tabellen und Diagramme mit den Reichweiten der Boote VIIC und IXC die ich schon vor Monaten mal erstellt hatte.

http://de.geocities.com/phantom1n8/Reichweiten.jpg

Noredhel
20-10-05, 09:53
dieselelektirsch wurde meist bei Brennstoffknappheit gefahren, also auf dem Heimweg...

und man kommt damit sehr wohl weiter als nur mit Diesel...ganz einfache Sache:

fährt man nur mit Diesel nutzt man seine geladenen Batterien nicht, fährt man dieselelektrisch so nutzt man den Diesel gleichzeitig zum Fahren und zum laden (kleinste Fahrt, eine Welle laden, eine Welle fahren)...

heisst also man bewegt sich immer abwechselnd mit Dieselverbrauch und ohne...
dazu musste man früher nicht tauchen, da man auch an der Oberfläche mit E-Maschinen fahren konnte...

zum Energieerhaltungssatz, ja den gibts, spielt aber hier keine Rolle, da in einem Fall die geladene Batterie nicht benutzt wird, also die Energie da auch nicht den Zustand/die Form ändert, im anderen Falle einfach nur einmal elektrische Energie abwechselnd mit dieselerzeugter Energie in Bewegung umgewandelt wird...

als Quelle kann ich dir "Feindfahrten" von Hirschfeld empfehlen...

Edit: genau das macht ein hybridantrieb http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif ist ne ganz tolle "neue" Motortechnologie...

Copyoffline
20-10-05, 11:17
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">zum Energieerhaltungssatz, ja den gibts, spielt aber hier keine Rolle </div></BLOCKQUOTE>

dann hast du ihn auch nicht verstanden. Denn es gibt kein einziges Atom im Universum für den der Energieerhaltungssatz keine Rolle spielt.

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">und man kommt damit sehr wohl weiter als nur mit Diesel...ganz einfache Sache:

fährt man nur mit Diesel nutzt man seine geladenen Batterien nicht, fährt man dieselelektrisch so nutzt man den Diesel gleichzeitig zum Fahren und zum laden (kleinste Fahrt, eine Welle laden, eine Welle fahren)... </div></BLOCKQUOTE>

tja so einfach ist die Sache nun doch wieder nicht. Es muss doch bei dir "Klick" machen wenn du sagst dass man ein Uboot mit nur einer Welle antreibt. Ist doch irgendwie logisch dass du mit einem Motor weniger Leistung umsetzten kannst als mit zwei und somit auch langsamer unterwegs bist. Verbrauchst aber in dieser Zeit spritt sehr wohl mit beiden Motoren. Wenn du das auf die Strecke die du beim Laden zurücklegst umrechnest, hast du einen doppelten verbrauch. Denn wie ich schon sagte, von nix kommt nix. Und beim Laden tust du nichts anderes als dass du die chemische Energie aus dem Treibstoff in mechanische Energie im Motor umwandelst und anschließend durch einen Generator in Elektrische und diese wird dann anschließend noch mit Verlust in Batterien gespeichert. Du steckst immer mehr Energie in eine Batterie rein als du da wieder rausholen kannst.
Kurz gesagt während du elektrisch fährst verbrauchst du zwar kein Diesel, aber dafür verbrauchst du beim Laden umso mehr so dass es sich nicht lohnt.

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">genau das macht ein hybridantrieb </div></BLOCKQUOTE>

das ist falsch. Ein Hybridantrieb arbeitet ganz anders. Beim HA wird die Tatsache ausgenutzt dass Verbrennungs- und Elektromotoren eine unterschiedliche effizienzkurve haben. Verbrennungsmotoren sind beim Beschleunigen höchst innoffizient. Einfach gesagt sie fressen beim Anfahren viel Spritt holen aber daraus nur wenig Leistung. Erst bei gleichmäßig hohen umdrehung wird die Effizienzkurve nahezu linear.
Elektromotoren dagegen haben eine fast konstante Effizienzkurve. Das heisst sie setzten die Energie beim Anfahren genauso gleichmäßig um wie beim Dauerbetrieb sind aber insgesammt nicht so effizient.

Logische Idee: Man nimmt den Elektromotor zum Anfahren und den Verbrennungsmotor für den Dauerbetrieb. So arbeitet ein Hybridantrieb.

Ich bin im 5ten Semester Maschinenbau ich berechne täglich effizienzwerte von Motoren.

Rohrpost
20-10-05, 11:31
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Noredhel:
Edit: genau das macht ein hybridantrieb http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif ist ne ganz tolle "neue" Motortechnologie... </div></BLOCKQUOTE>Genau, denn wenn man mit dem U-Boot bremst wird die Bremsenergie wieder in elektrischen Strom zurückverwandelt http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif Ein Hybridantrieb ist doch wohl ein wenig komplexer http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Man kann nicht mehr Energie herstellen als man mit den Dieseln primär auf kleinster Fahrstufe bekommt. Jede Umwandlung hat Verluste. Bei Dieselelektrisch geht es darum, die Diesel im günstigsten Drehzahlbereich zu fahren und gleichzeitig doch die Geschwindigkeit via E-Motoren in einem bestimmten Rahmen zu variieren, die Akkus dienen dabei als Puffer und nicht als Perpetuum Mobile.

Lord-Gerd
20-10-05, 11:53
also für alle die es immer noch nciht verstanden haben, ein kleiner test den jeder selber machen, jeder der auto fährt und nicht grad nen twingo (drehzahlmesser)

also du machst das auto an. stellst es ab, leerlauf und bremse rein.
jetzt machts du alle verbraucher an die es giebt, scheibenheizung, gebläse, radio, fensterheber und natürlich alles licht.
und siehe da aufgrund des hohen stromverbrauchst wird die drehzahl geringer weil die lichtmaschine schwerer zu drehen ist. (wenn die drehzahl höher wird ist der motor elektronisch so geregelt das mehr energie umgewandelt wird, dann erkennt man es aber auf der verbrauchst anzeige.

das einzige wieso ich mir vorstellen könnte das man beim e/diesel antrieb weiter kommt, ist die tatsache das die diesel beim laden in einem effizienteren bereich der leistugskurve arbeiten.
aber um den verlust der bleiakkus auszugleichen müsste das ein enormer unterschied sein.

Rohrpost
20-10-05, 11:57
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Lord-Gerd:
das einzige wieso ich mir vorstellen könnte das man beim e/diesel antrieb weiter kommt, ist die tatsache das die diesel beim laden in einem effizienteren bereich der leistugskurve arbeiten. </div></BLOCKQUOTE>oder ein kleiner ebug ist http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Lord-Gerd, mit elektronischer Leerlaufregelung wäre das Ganze nicht nachvollziehbar, darum vereinfache ich mit Verlaub deine Ausführungen: Wer es nicht versteht soll den Fahrraddynamo einschalten und schaun was passiert http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Lord-Gerd
20-10-05, 12:22
wobei ich mir nicht sicher bin ob das bei muskelkraft diesel und bezin gleich ist http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

stratotanke1979
20-10-05, 14:41
Wer kann mir beantowrten wie die E-Motoren afgebaut waren? Außen die Spule als Stator und innen einen Dauermagneten als Rotor? Oder lief die Maschine außen mit einer Hochspannungsspule als Stator und innen eine Niederspannungsspule als Rotor mit Schleifringen?

Bei nem Dauermagneten als Rotor hätte ich noch eine Idee. Bei der Maschinenalage der alten Boote wuden die E-Maschinen eh immer mitgedreht weil sie zwischen Diesel und Schraube waren. Heißt faktisch, dass immer in den Spulen eine Spannung induziert wird (bei nem Dauermagneten). Diese Induzierte Spannung kann ich auch abgreifen und erhalte einen Ladestrom wenn die Akkus mit dranhängen. So könnte es sein, dass die Diesel im effizienten Bereich liefen, die E-Motoren in Ladestellung waren, sich die Gesamtgeschwindigkeit nur wenig reduzierte weil die Drehzahl kaum abfiel.

Nun hätte ich gerne ein Feedback dazu...

McLooser
20-10-05, 15:03
Klugscheisserei:
Die Südspitze von Afrika heisst "Kap der Guten Hoffnung". Wieso: Vor ein paar hundert Jahren war man scharf auf Pfeffer (daher das Wort "scharf") und wollte um Afrika rum, weil die Türken den kürzeren Weg kontrollierten (durch die Türkei nämlich) und Kohle im Falle der Passage abgriffen. Also wollte man um Afrika rumsegeln (Diesel und E-Maschinen gab's nich um 14xx). Aber keener wusste wo Afrika endet bzw. ob's überhaupt endet. Bis ein Portugiese rausgefunden hat, dass auch Afrika an einem Kap endet. Daraus hat man die "Gute Hoffnung" geschöpft, doch noch an Pfeffer, d.h. Kohle ranzukommen. Das Wort "Pfeffersecke" stand übrigens lange Zeit für "Reicher", "Händler" oder Ähnliches.
Besten Gruss !

Lord-Gerd
20-10-05, 17:01
wobei die emaschinen sich natürlich schwere drehen lassen wenn eine last dranne ist (ladestrom)

ka, aber ich denke das werden ganz normale gleichstromaschinen gewesen sein, mit elektrischem feld, weil umwandler waren noch nicht in mode http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

(und ich glaube auhc nciht an hochspannung weil die D ist hochspannung als min 100kV definiert.
also denk ich, berichtigt mich wenn das falsch ist.)

Aryllis
21-10-05, 00:18
Also ich habe noch nie was von einer Drehstrombatterie gehöt...... http://www.ubisoft.de/smileys/kaffeetrinker_2.gif

stratotanke1979
21-10-05, 01:31
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Aryllis:
Also ich habe noch nie was von einer Drehstrombatterie gehöt...... http://www.ubisoft.de/smileys/kaffeetrinker_2.gif </div></BLOCKQUOTE>

Meines Wissens gibt es sowas auch nicht. Die sind immer gleichstrom.
Mehr kam gerade eine andere Idee. Und zwar stand im Buch zu U-2540 (Wilhelm Bauer), dass der Typ XXI seinen Fahrbereich bei Schnorchelbetrieb extrem erhöhen konnte, wenn man mit einem Diesel in Ladestellung fuhr und Vortrieb über beide Schleichmotoren erezugte. Daraus resultiert eigentlich nur folgendes wenn der Energieerhaltungssatz immer gelten muß.

Die Erhöhung der Fahrstrecke bei "diesel-elektrischen" Betrieb kann nur dadurch zu Stande kommen, weil die Boote extrem langsam fuhren. Dabei verringerte sich der Widerstand des Wassers den das Boot überwinden muß, um seine Geschwindigkeit zu halten. Ebenso muß ein langsam fahrendes Boot nicht so viel Beschleunigungsenergie aufbringen.

Als Vergleich: Mein erstes Auto hatte 50PS und schaffte knapp 140km/h, mein Vater hatte ein 75PS Auto. Das reichte grade für 175, ich habe jetzt einen 100PS Wagen und schaffe normal nur 185km/h. Daran sieht man wie exponential man Energie zugeben muß, um eine bestimmte Geschwindigkeit zu erreichen.

Copyoffline
21-10-05, 02:57
Ja da ist was dran. Theoretisch könnte man mit einem Auto in einem Luftleerem Raum solange konstant beschleunigen bis der Motor platzt.

Der Luftwiderstand wird stark unterschätzt weil wir ihn ja im Auto nicht selbst erfahren müssen. Aber tatsächlich ist es so dass man bei etwa 180 kmh schon 100 ps braucht um diese geschwindigkeit gegen den Luftwiderstand halten zu können.

Das Wasser hat dazu noch eine 1000 mal höhere Dichte als Luft. Hier spielt der Widestand eine noch wesentliche Rolle.

Nur eins bleibt. Wenn man nur mit Dieseln genauso langsam fahren würde wie Dieselelektrisch, würde man trotzdem weiter kommen.

Noredhel
21-10-05, 03:52
wenn das alles so hochwissenschaftlich richtig ist..warum wurde es dann gemacht?

da ich jetzt nicht über das Wissen verfüge wie genau das damals von nutzen war, halt ich lieber in der Hinsicht jetzt die Klappe http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif das mit dem Hybrid war auch ein dämliches Beispiel geb ich zu...

es war aber wohl so, das der Unterschied zwischen 1 Wellen/2 Wellen Betrieb im Bezug auf Geschwindigkeit bei kleinster Fahrt nicht wirklich gross war, so das sich das Laden mit einer Welle durchaus lohnte...

wie gesagt ich werd jetzt nicht mehr mit Argumenten kommen ohne das nötige Wissen zu haben, aber ich würde dann gern von den Wissenden hier wissen warum man das damals gemacht hat wenn es garnichts gebracht hat...

Lord-Gerd
21-10-05, 09:06
also ich kann zwar nicht sagen warum es so gemacht wurde, aber drehstrom oder wechselstrom batterien sind nicht möglich, dass liegt an den chem. prozessen. in der chem elektrotechnik wird nur gleichstrom verwendet, weil wechselstrom den prozess nach der umpolung wieder rückgängig macht.
drehstrom motoren hatten zu derzeit auch den nachteil, dass sie sehr schlecht zu regeln waren und nur in großen sprüngen.

Zeffus
22-10-05, 10:49
Hochinteresante Diskussion. Hab's auch nicht so mit der Physik, aber muss trotzdem noch meinen Senf dazugeben:
Auch wenn es realiter nichts bringt, abwechselnd mit E-Maschinen und mit Diesel zu fahren, im Game kann man damit trotzdem die Reichweite beträchtlich erhöhen http://forums.ubi.com/images/smilies/59.gif (hab es mehrfach ausgetestet).
Die kleinen Käferlein lassen grüßen http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif

SirWinni
23-10-05, 02:18
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by SirWinni:
@ phantom1n8!

Deine Tabelle ist prima, aber ich begreife immer noch nicht, wieso ich mit 'nem VIIC mit 7 knoten 25600 km weit komme, ich aber, wenn ich nur 4 Knoten fahre, nur 15300 km?

Hat das wieder mit Physik zu tun, oder?????????ß

Gruss
Winni </div></BLOCKQUOTE>

AASelle
23-10-05, 03:21
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by McLooser:
Klugscheisserei:
Die Südspitze von Afrika heisst "Kap der Guten Hoffnung". Wieso: Vor ein paar hundert Jahren war man scharf auf Pfeffer (daher das Wort "scharf") und wollte um Afrika rum, weil die Türken den kürzeren Weg kontrollierten (durch die Türkei nämlich) und Kohle im Falle der Passage abgriffen. Also wollte man um Afrika rumsegeln (Diesel und E-Maschinen gab's nich um 14xx). Aber keener wusste wo Afrika endet bzw. ob's überhaupt endet. Bis ein Portugiese rausgefunden hat, dass auch Afrika an einem Kap endet. Daraus hat man die "Gute Hoffnung" geschöpft, doch noch an Pfeffer, d.h. Kohle ranzukommen. Das Wort "Pfeffersecke" stand übrigens lange Zeit für "Reicher", "Händler" oder Ähnliches.
Besten Gruss ! </div></BLOCKQUOTE>

Klugscheißermodus an:

Die Portugiesen suchten einen Seeweg nach Indien und so umrundeten sie Afrika, nur wie es solche Kaps an sich haben, sind die Bedingungen sehr schwierig (Stürmisch und heftige Strömungen), so daß an diesem Kap besonders viele Schiffe untergingen, das Kap hieß ursprünglich anders (wie weiß ich auch nicht mehr, aber etwas in der Art von "Kap ohne wiederkehr" oder "Kap des Teufels"), alleine dieser Name verunsicherte die Seefahrer, so daß sie sich weigerten das Kap überhaupt zu passieren....also verfügte der portugiesische König einen harmlosen Namen, der sogar Hoffnung machen sollte, eben Kap der guten Hoffnung...so habe ich das jedenfalls inne Schule gelernt.

Klugscheißermodus aus.

HansHarz
23-10-05, 05:19
So,
ich fahre jetzt mit 8 kn, da ist alles ok. Ich dachte vorher immer: "naja, 8 oder 12 kn, soo groß kann der unterschied ja nicht sein..", aber ok.
Versuch macht kluch.

Hans

mojoe86
23-10-05, 05:22
Nochmal zusammenfassend:

Beim VII müsste der komplette Strom die in den E-Motoren eingespeist wird kommt aus den Batterien.

Durch den Generator, durch die Ladung der Batterien, durch die Entladung der Batterien, und durch den E-Motor kommt es zu massiven Energieverlusten. Im gesamten mehr als 20%. Es kann sich NICHT!!! lohnen so zu fahren.

diesel-elektrisch fahren heißt, den erzeugten Strom direkt in den E-Motor fließen zu lassen, und die Batterie nur als Puffer zu verwenden.

@SirWinni: Wenn man den Motor unter der optimalen Drehzahl fährt, unter dem besten spezifischen Treibstoffverbrauch, dann ergibt sich (zumindest im Spiel) eine Geschwindigkeit von 7 Knoten.

Allerdings halte ich die Treibstoffverbrauchskurven auch für sehr unrealistisch. Wenn man statt 4, 7 Knoten fährt erhöht sich der Wasserwiderstand so dramatisch, das der Diesel viel mehr verbrauchen müsste, auch wenn er beim besten spezifischen Treibstoffverbrauch fahren würde.

phantom1n8
23-10-05, 05:37
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by SirWinni:
@ phantom1n8!

Deine Tabelle ist prima, aber ich begreife immer noch nicht, wieso ich mit 'nem VIIC mit 7 knoten 22500km weit komme, ich aber, wenn ich nur 4 Knoten fahre, nur 15300 km?

Hat das wieder mit Physik zu tun, oder?????????ß

Gruss
Winni </div></BLOCKQUOTE>

Zwischen 6 und 8 Knoten haben die VIIC-Boote anscheinend ihren effizientesten Fahrbereich. Ist das selbe wie beim Auto, du kommst mit 30 km/h mit einer Tankfüllung nicht so weit wie mit 80 km/h.

Und gut 25000 km sind tatsächlich drin mit 7 Knoten. Gemessen bei einer Windgeschwindigkeit von 5 m/s. Wenn man höheren Seegang hat, sinkt die Reichweite etwas.

beerwish
23-10-05, 06:30
Der Luftwiderstand nimmt quadratisch mit der Geschwindigkeit zu. Im Wasser dürfte es ähnlich sein. Man sollte also eine größere Reichweite haben, wenn man noch langsamer fährt.

Es kommen allerdings noch einige Aspekte dazu.
Die großen Diesel können nicht beliebig langsam eingestellt werden. Ich vermute für die normale langsamste Geschwindigkeit läßt man nur einen Motor auf geringsmöglichem Verbrauch laufen. Die Geschwindigkeit ist aber immer noch 7 kn. Eventuell erhöht man also die Reichweite indem man den Generator aufschaltet, die Batterie läd und mit den E-maschinen fährt. Die Geschwindigkeit liegt dann bei 3 kn, der Motor läuft aber nicht ständig. Entscheidend ist nun wie lange man für eine Stunde laden mit der E-maschine fahren kann. Ab 2:20 Stunden fängt es an sich zu lohnen. Da die Reibungsverluste bei 3 kn nur ein Viertel von 6 kn betragen lohnt es sich offenbar die Verluste beim Batteriebetrieb in kauf zu nehmen.

Diese überlegungen beruhen auf der Annahme, dass es nicht möglich ist mit dem Diesel bei effizientem Verbrauch langsamer als 7 Kn zu fahren. Ob das so ist, kann ich nicht sagen.


Das Kap der gutem Hoffung wurde übrigens von seinem Entdecker zunächst Cabo das Tormentas (Kap der Stürme) genannt bevor es dann vom portugiesischen König umbenannt wurde. Laut Wikipedia ist die ganz Geschichte historisch aber nicht abgesichert.

Copyoffline
23-10-05, 09:03
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by SirWinni:
@ phantom1n8!

Deine Tabelle ist prima, aber ich begreife immer noch nicht, wieso ich mit 'nem VIIC mit 7 knoten 22500km weit komme, ich aber, wenn ich nur 4 Knoten fahre, nur 15300 km?

Hat das wieder mit Physik zu tun, oder?????????ß

Gruss
Winni </div></BLOCKQUOTE>

Das ist genau was ich über effizienzbereiche von Motoren gesagt habe. Die Verbrennungsmotoren sind bei niedrigen "Belastungen" höchst innoffizient. Wenn du dir so eine Effizienzkurve von einem Dieselmotor anschaust stellst du fest dass sie bei geringer Last nur einen Bruchteil der Energie aus dem Kraftstoff rausholen, dann gibt es einen Höhepunkt und dann gehts wieder abwärts. DAs ist wirklich so extrem das der zunehmende Wasserwiderstand das tatsächlich nicht aufwiegen könnte. Wobei bei Geschwindigkeiten von gerademal etwa 20 kmh ist der Wasserwiderstand nicht so dramatisch.

Das Beispiel mit dem Auto ist wirklich ganz gut. Man merkt es nicht weil niemand würde auf der Autobahn dauerhaft 30 kmh fahren. Aber würde man das doch tun würde man feststellen dass man nicht soweit kommt als wenn man schneller fahren würde.

Der optimaler Verbrauch bei normalen Autos liegt übrigens bei etwa 80-95 kmh. Versucht mal quer durch Deutschland mit konstant 90 kmh zu fahren ihr werdet euch wundern wie sparsam euer auto ist :-)

Und nochmal zum Hybridantrieb.
Da wird halt einfach ausgenutzt dass Elektromotoren bei geringen Lasten effektiver sind als Verbrennungsmotoren. Deshalb wird beim HybridAntrieb bei niedrigen Geschwindigkeiten ausschließlich mit Elektromotor gefahren. Dann wird Verbrennungsmotor zugeschaltet und dann fährt man ausschließlich mit Verbrennungsmotor. Wobei beim Hybridantrieb das Laden etwas kompliziert ist, da wird die Brems- und Rollenergie umgewandelt und all solche Geschichten.

Knobold
24-10-05, 13:39
hab mal bei Wikipedia geguckt:

Dieselelektrisch

Dabei wird vom Motor, meistens 4-Takt Motoren, lediglich ein Generator angetrieben, der den Strom für den Fahrmotor bereitstellt, der wiederum den Propeller antreibt. Diese Variante ist insbesondere als Mehrmotorenanlage auf Fahrgastschiffen üblich. Die einzelnen Viertakt-Gen-Sets erzeugen dabei Energie auch für den Hotel-Betrieb, der einen erheblichen Anteil am Gesamtenergiebedarf ausmacht. Einzelne Motoren können abgestellt und zugeschaltet werden, Wartung und Reparatur einer Maschine bei laufendem Schiffsbetrieb auf See ist möglich. Motor- und Propellerdrehrichtung und -drehzahl sind voneinander unabhängig. Beispiel Queen Elizabeth 2 (Cunard Line): in den 80er Jahren von Dampfturbinenantrieb umgebaut auf Dieselbetrieb. 9 Maschinen MAN 9L58/64 (9-Zylinder-Reihe [Line] 580mm Bohrung/ 640mm Hub) mit ca 1.200 kW pro Zylinder arbeiten über Generatoren auf zwei GEC-Fahrmotoren, zwei Propeller.

Mh somit war dieselelektrisch einfach ein motor für Antrieb und einer für Laden,....mh komisch

Aryllis
24-10-05, 14:15
Mal ein interessanter Link :

http://de.wikipedia.org/wiki/U-Boot

Für alle die sich dafür interessieren. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Wicky3D
26-10-05, 01:06
Ich schlage mal folgendes vor:

Bei Diesel auf kleinster Stufe fährt man immer noch 8 KN.
Mit Batterie sind es hingegen nur 3 KN.

Liest man nun dann das Beispiel mit dem Auto und den PS etwas weiter oben... 3 KN und 8 KN sind ja mehr als das doppelte, da liegt folgende Vermutung nahe:
Der Wasserwiderstand ist bei 3 KN so niedrig dass es sich lohnt, die "Energieverschwendung" fürs Aufladen der Batterien in Kauf zu nehmen.
Selbst wenn beim Aufladen doppelt soviel Energie verbraucht wird, wie dann aus den Batterien wieder rauskommt, kommt das Uboot weiter weil der Wasserwiderstand bei 8 KN verglichen mit 3 KN weit mehr als das doppelte beträgt und somit kann die Rechnung aufgehen.

Klar ist: mit Dieselmotor auf 3 KN würde man natürlich noch weiter kommen, aber so langsam können die nicht betrieben werden, weil die haben eine gewisse Mindestgeschwindigkeit aufgrund ihrer Konstruktion. Ausserdem verbraucht ein Dieselmotor selbst bei Standgas schon ein wenig Sprit, da er ja eine gewisse Drehzahl aufrecht zu erhalten hat, ansonsten würde er absterben.

Somit wäre das Thema hoffentlich geklärt, man könnte dies ja auch mit einem Auto zuhause nachprobieren und beweisen, wie schnell es im ersten Gang bei Standgas fährt, und dass es ohne Kupplung auch nicht langsamer als das gefahren werden kann.

Knobold
26-10-05, 14:22
sind bei meinem Auto Super-elektrisch 6km/h

(weil läd ja auch gleichzeitig die batterie^^)

mojoe86
26-10-05, 16:02
Man könnte (wenns in SH3 simuliert wäre) einfach nur einen Diesel laufen lassen. Dann wäre das ganze Batterieladen und -entladen hinfällig.

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">
Der optimaler Verbrauch bei normalen Autos liegt übrigens bei etwa 80-95 kmh.
</div></BLOCKQUOTE>

Nicht richtig.

Wenn ich mit 20 Km/h bei ca. 1800 U/min fahre, werde ich VIEL weniger verbrauchen!!!

Nur wenn man einigermaßen schnell und sparsam fahren will sollte man ab ca. 80 Km/h nicht mehr weiter beschleunigen, weil dann langsam der Luftwiderstand eklatant wird.


Nochmal zum diesel-elektrischen Antrieb.
VORTEILE:
-optimaler Wirkungsgrad
-Motor wird geschont

-Freie Aufstellung der Motoren im Fahrzeug (da nicht direkt an der Antriebswelle)

-(Dank E-Motor) stufenloses Anfahren unter Volllast (ist bei vielen großen Maschinen wichtig)

-Man kann sich große Getriebe sparen. (Ein Grund warum der 188 Tonnen Panzer "Maus" diesel-elektrisch betrieben wurde)

NOCH WICHTIG: Der IX-D2 verfügte auch über diesel-elektrischen Antrieb !!!

phantom1n8
27-10-05, 09:23
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by mojoe86:
NOCH WICHTIG: Der IX-D2 verfügte auch über diesel-elektrischen Antrieb !!! </div></BLOCKQUOTE>

Das ist aber nicht der Grund für die enorme Reichweite dieser Boote.

Hier mal einige technische Daten zum Vergleich:

Typ IXC
-------
Reichweite 13450 sm bei 10 kn
Kraftstoffvorrat maximal 207,5 t Diesel(inkl. der Tauch- und Regelbunker)

Typ IXD2
--------
Reichweite 31500 sm bei 10 kn
Kraftstoffvorrat 441 t Diesel

Es ist wohl klar ersichtlich, daß die enorme Reichweite der IXD2-Boote lediglich auf Grund des mehr als doppelt so großen mitgeführten Brennstoffvorrats gegenüber den IXC-Booten beruht.

mojoe86
27-10-05, 11:05
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Das ist aber nicht der Grund für die enorme Reichweite dieser Boote. </div></BLOCKQUOTE>

Hab ich auch nicht behauptet, wollte nur erwähnen das der soviel diskutierte Antrieb auch auf deutschen U-Booten durchaus zur Verwendung kam

Der IX-D2 hatte:

2 x MAN M 9 V 40/46 mit insg. 4400 PS (mit Aufladung)

und zur Marschfahrt
2 x MWM RS 34 S mit insg. 1000 PS (ohne Aufladung)

Wildschwien
29-10-05, 11:29
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by mojoe86:



-Man kann sich große Getriebe sparen. (Ein Grund warum der 188 Tonnen Panzer "Maus" diesel-elektrisch betrieben wurde)

</div></BLOCKQUOTE>


Also, Panzer Maus hatte meines Wissens nach keinen Diesel-sondern einen Benzinmotor bzw. sollte diesen bekommen(Es gab nur 2Prototypen).

Wie man sich bei 188t Gefechtsgewicht denken kann, war der Verbrauch recht hoch:
3800l auf 100km

mojoe86
29-10-05, 11:59
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">
Also, Panzer Maus hatte meines Wissens nach keinen Diesel-sondern einen Benzinmotor bzw. sollte diesen bekommen(Es gab nur 2Prototypen).

Wie man sich bei 188t Gefechtsgewicht denken kann, war der Verbrauch recht hoch:
3800l auf 100km </div></BLOCKQUOTE>

Dann hatte er eben einen benzin-elektrischen Antrieb. Mit was für einen Treibstoff er befüllt wird ist absolut nicht entscheidend.

Es geht ja nicht darum möglichst alle Vorteile eines Antriebs zu Nutzen!!

Wenn man ein Fahrzeug baut und sich fragt wie man das antreiben sollte, muss man sich fragen welcher Motor am günstigsten für die Konstruktion ist.

Und beim Maus Panzer war das halt der "benzin"-elektrische Antrieb weil man sich das (große und anfällige) Getriebe sparen konnte, sowie die Möglichkeit hatte Flüsse zu durchqueren (wegen des Gewichts waren Brücken ja Tabu)

phantom1n8
29-10-05, 12:04
Von der Maus gab es 2 Prototypen (V1 und V2). Der V1 hatte einen Ottomotor von Daimler-Benz vom Typ MB509 mit 1080 PS. Aufgrund des enormen Kraftstoffverbrauchs wurde von Daimler-Benz ein Dieselmotor entwickelt (MB517 mit 1200 PS), der dann in den V2 eingebaut wurde. Höchstgeschwindigkeit auf der Straße war 20 km/h, im Gelände bestenfalls 13 km/h.

Aryllis
30-10-05, 03:46
Mal ganz davon abgesehen das ein Elektroantrieb Batterien braucht um Energie zu benutzen. Batterien oder Akkus sind auch mit heutiger Technik noch recht Platzraubend, schwer und uneffektiv. Und ich denke um 188 Tonnen Gewicht zu bewegen müsste der Panzer Maus nur aus Batterie bestanden haben. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Was das Fluss durchqueren betrifft denke ich mal das ein Flussuntergrund eine denkbar schlechte Möglichkeit bietet sich mit einem solchen Gewicht fortzubewegen...... http://forums.ubi.com/images/smilies/51.gif

mojoe86
30-10-05, 05:01
Aryllis, du scheinst das Prinzip des diesel-elektrischen Antriebs immer noch nicht verstanden zu haben. Der Strom aus den Generatoren geht direkt in die E-Motoren. Ein paar wenige Batterien dienen nur als Puffer.

Und das mit den Flüsse überqueren, ich würde mal sagen das es einfacher ist den Flussuntergrund befahrbar zu machen, als eine provisorische Brücke mit einer Tragfähigkeit von 200 Tonnen zu bauen.

Versteht mich nicht falsch, aber wenn man Behauptungen aufstellt, sollte man da schon entsprechende Quellen haben woher das Wissen stammt. Ich habe eigentlich keine Lust Leute mit einem Halbwissen ständig zu korrigieren. Und außerdem geht die Diskussion um den Maus Panzer leicht in Richtung.. http://forums.ubi.com/images/smilies/353.gif

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Scheinbar war auch noch ein Schnorchel geplant...
"Another problem that emerged from its weight, was that simply there were no bridges able to take the its weight. To overcome this problem Maus had to be provided with a "snorkel" arrangement which allowed it to submerse to the maximum depth of 8 meters."

"The lower corridor between the sponsons would house the main electrical generator, with vent ducts along both sides leading to the rear compartment closest to us. The generator was probably plated over to protect it and provide an even surface from one sponson to the other. The twin electric motors would be mounted to either side in the rear compartment..."

http://img460.imageshack.us/img460/4783/maus102pj.jpg

Rohrpost
30-10-05, 06:08
Je langsamer ein Schiff fährt, desto geringer ist der Widerstand des Wassers. Folglich geht es nur darum, so langsam wie möglich zu fahren. Wird die Antriebskraft auf 2 Propeller verteilt ergibt das einen höheren Wirkungsgrad als nur 1 Propeller, weil die Antriebskraftübertragung mit einer größeren (Propeller)Oberfläche erfolgt.

In der Praxis:

Nur 1 Diesel läuft und treibt 1 (Welle) Propeller an, der angekoppelte E-Motor wird als Dynamo geschaltet und liefert Strom für den E-Motor der anderen Antriebswelle und somit läuft auch dieser Propeller. Das Ganze bei geringstmöglicher wirkungsgradstärkster Drehzahl des Diesels. Die Akkus spielen nur insofern eine Rolle, als das sie bestenfalls noch zusätzlich minimal geladen werden.
Die Kombination aus geringstem Fahrtwiderstand und wirkungsgradstärkster Drehzahl nur eines einzigen laufenden Diesels, gepaart mit 2 Propellerantrieb, bringt die maximale Reichweite.

Knobold
30-10-05, 12:54
wunderbar, wenn mir jetzt noch einer das funktionspronzip der VII Diesel erklärt bin ich rundum glücklich!

Normalerweise funktioniert ein Diesel ja so:

http://www.k-wz.de/vmotor/dieselm.html

Aber selbst wenn man sich den motor andersherum vorstellt sodass die Kolben von oben nach unten sich bewegen klappt des nicht so ganz...
Im Film scheinen die so unendlich langsam hoch und runter zu gehen, dass man gar nicht von einer Explosion im Brennraum ausgehen kann die das Dingen wieder hochschleudert??

Hat jemand Pics von den Uboot Dieseln?
Ich liebe den Anblick von diesen nagelnden Dingern....

mojoe86
30-10-05, 13:06
Die Drezahl der U-Boot-Dieselmoto war deutlich geringer als die von heutigen Motoren. Der XXI Motor drehte bei einer Leistung von 2000PS mit 520 Umdrehungen/Minute.

Trotzdem glaub ich auch das in Filmen, wie in "Das Boot", die Motoren zu langsam drehen. Es war aber ja kein echter Motor der verwendet wurde...


Ich hab ein Buch mit vielen Informationen und Bildern von U-Bootmotoren. "Enzyklopädie deutscher U-Boote"

Hier mal eine nette Seite:http://www.uboatnet.de/Technik/Maschinen.htm

Aryllis
30-10-05, 13:10
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Knobold:
wunderbar, wenn mir jetzt noch einer das funktionspronzip der VII Diesel erklärt bin ich rundum glücklich!


Hat jemand Pics von den Uboot Dieseln?
Ich liebe den Anblick von diesen nagelnden Dingern.... </div></BLOCKQUOTE>

Ein Pic aus dem ersten Weltkrieg.....

Guckst du....
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/f/f7/U-Boot_Maschinenraum.jpg

Knobold
30-10-05, 13:19
das bild von wikipedeia kannte ich schon,....ist aber leider auch kein typischer VII Diesel ;-)

Hab mir auch schon allerlei Propaganda Filmchen gesaugt wo man welche in aktion sieht

Aryllis
30-10-05, 17:11
hmm.. hast auch hier mal geguckt? ist ein Pic vom VIIC/41

http://www.juergenthuro.de/assets/images/U995_Dieselraum.jpg

Copyoffline
01-11-05, 06:25
Nochmal zum Panzer. Ist das nicht so dass man versucht hat bei Panzern einen "Allzweck" Motor zu nutzen. Es waren im Prinzip alles benzin motoren die aber auch mit alkohol und kerosin laufen konnten. Je nachdem was an der Front verfügbar war. Man konnte da alles reinschütten was brennt.

Und es überrascht mich dass der Maus Panzer nur knapp 1000 ps hatte. Bei 200t Gewicht hätt ich echt mehr erwartet. naja. Und ich habe gehöt dass er aus logistischen Gründen nicht in Serie ging. Man konnte ihn nicht zur Front transportieren da er nicht durch die Eisenbahntunnels passte.

Rohrpost
01-11-05, 07:34
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Copyoffline:
Nochmal zum Panzer. Ist das nicht so dass man versucht hat bei Panzern einen "Allzweck" Motor zu nutzen. Es waren im Prinzip alles benzin motoren die aber auch mit alkohol und kerosin laufen konnten. Je nachdem was an der Front verfügbar war. Man konnte da alles reinschütten was brennt. </div></BLOCKQUOTE>Reinschütten konnte man schon alles, aber der Motor lief dann nicht mehr http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif Die damaligen deutschen Panzermotoren waren Benzinmotoren und damit auf möglichst hohe Kraftstoffqualität angewiesen. Alkohol war eher selten an der Front verfügbar und Kerosin braucht man für heutige Düsentriebwerke, war daher wohl auch eher seltenst an der Front verfügbar.

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Copyoffline:
Und es überrascht mich dass der Maus Panzer nur knapp 1000 ps hatte. Bei 200t Gewicht hätt ich echt mehr erwartet. naja. Und ich habe gehöt dass er aus logistischen Gründen nicht in Serie ging. Man konnte ihn nicht zur Front transportieren da er nicht durch die Eisenbahntunnels passte. </div></BLOCKQUOTE>Die Maus war wieder mal ein völlig größenwahnsinniges, taktisch unbrauchbares Projekt eines durchgeknallten Österreichers.
Die Planungen und den Bau der Prototypen hätte man sich komplett sparen sollen und die Ressourcen besser in Bau und Weiterentwicklung von Panther und Tiger Panzer gesteckt.

Ließ einfach mal z.B. bei

http://www.waffenhq.com/index1024.html

nach, dann klärt sich einiges im Vorfeld.

Copyoffline
01-11-05, 12:35
Benzin ist gar nicht so hochwertig wie du sagst. Jedenfalls nicht das was man für panzermotoren nimmt. Und jeder Benzinmotor läuft auch mit Alkohol, das kannst du bedenkenlos sogar in heutige Autos tanken. Kerosin gabs auch in Maßen gerade an der Front. Es wurde als Brennstoff für Feldöfen und Lampen benutzt. Die Strahltriebwerke der heutigen Flugzeuge laufen mit Kerosin nicht etwa weil es sehr hochwertig ist, das ist ein Missverständniss. Sondern weils spottbillig herzustellen ist. Kerosin ist sozusagen der Abfahl aus den Raffenerien. Flugzeugtriebwerke sind ganz anspruchslos was Spritt angeht. Da kannst du wirklich alles tanken. Benzin Kerosin Diesel oder Bratfett sie laufen mit alles. Man nimmt das billigste, Kerosin.

Naja jedenfalls weiss ich sicher dass die frühen russischen Benzinpanzer mit alles fahren konnten. Allerdings alkohol nur theoretisch das hätte sonst die besatzung weggesoffen ;-). Aber im Winter haben sie tatsächlich ihr Panzerspritt mit etwas alkohol verdünnt sonst ist es in den Schläuchen eingefrohren.

Rohrpost
01-11-05, 13:13
Meinst du?

Benzin war damals sicher nicht so additiviert wie heute, aber die Otto(Benzin)Motoren brauchen Benzin mit einer bestimmten Mindestoktanzahl und nicht "irgendetwas anderes Brennbares", da es sonst zu Fehlzündungen, Glühzündungen und Verrußen kam.
Alkohol kann man mit Sicherheit nicht, gerade in den heutigen Autos, ohne Umbaumaßnahmen und Abstimmungsarbeiten bei der Zündung bzw. Vergaser oder Einspritzung verwenden.
An der Front herrschte fast ständiger Treibstoffmangel. Von wegen "Kerosin gab es in Massen an der Front", Kerosin gab es erst recht nicht, wozu auch? Das braucht man wie gesagt für heutige Düsentriebwerke. Alle deutschen Fahrzeuge und Flugzeuge mit Kolbenmotor brauchten Benzin und KEIN Kerosin. Lediglich die ME 262 mit Düsentiebwerk flog mit J2, einer Art Dieselöl oder von mir aus auch Kerosin, und selbst da reichte der Treibstoff nur für knapp 100 ME 262 von den 1433 vorhandenen Maschinen.
Benzin wurde damals zum großen Teil synthetisch nach dem Haber-Bosch Verfahren aus Kohle hydriert, da gab es nicht mal Kerosin als Abfallprodukt. Was du meinst ist Petroleum für ein paar Laternen, die Feldöfen wurden wie so mancher PKW bzw. LKW mit Holz(vergasern) betrieben, weil Treibstoff knapp war.
Benzin ist sehr wohl ein hochwertiger Krafftstoff, nur (Flüssig)gas ist hochwertiger, ebenso behaupte ich nirgends, daß Kerosin oder Diesel hochwertig ist. Die Missverständnisse liegen wohl auf deiner Seite.
Die russischen Panzer wie z.B. der T34 hatten einen DIESELMOTOR, der ist bei der Krafftstoffqualität nicht so anspruchsvoll weil er wegen der hohen Verdichtung ein SELBSTzünder ist, im Gegensatz zum Benzinmotor mit bauartbedingter niedriger Verdichtung und Zündkerze.
Bevor du dir die Mühe machst hier groß Halbwissen zu posten solltest du die Zeit besser nutzen und dich z.B. bei

http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite

kundig machen. Ich werde leider nicht dafür bezahlt Halbwissen richtig zu stellen und verabschiede mich aus diesem uninteressant gewordenen OT.

Mr.Nice81
05-11-05, 15:25
Um mal zum Topic zurück zu kommen, ich hab da grad die Aufgabe bekommen ca 10.000 km zur Patroulie zu fahren, mit einem VIIC mit GW-Gebläse und daraus folgender max Reichweite von knapp 20.000 km.

http://www.directupload.net/show/u/3604/aKPhL2g9.jpg
http://www.directupload.net/show/u/3604/owXtS6Wb.jpg

Die Frage für mich ist garnicht ob ichs irgendwie schaffen kann, sondern wieviel Prestiege ich weniger bekomme wenn ich die Mission abschließe ohne da unten rumzutuckern.
Hab ich zwar schon früher gemacht, Patroulien nicht abgeschlossen weil schon alle Aale weg waren http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif , aber ich weiß nicht wieviel ich dadurch verloren hab.


MfG

McLooser
06-11-05, 06:28
Hallo Mr.Nice81,

vielleicht rede ich ja jetzt völligen Blödsinn, aber:

Evtl. hast Du beim Abstecken dess Kurses nicht die kürzeste Verbindung zwischen zwei weit entfernten Punkten gewählt. Das sollte eine Gerade sein, ich weiss, da sollte man ja wohl nix falschmachen.
Aber: wir schippern nun mal auf einer Kugel rum, die dreidimensional ist. Genauer, die Erdoberfläche ist zwar eine Fläche (2-dim) aber sie ist in der 3. Dimension gekrümmt. Landkarten, wie die von SHIII sind nun mal nur zeidimensional und nicht gekrümmt. D.h. jede Landkarte, ist eine fehlerhafte Projektion der realen gekrümmten Erdoberfläche. Deshal ist auf Schullandkarten Grönland immer viel zu breit.
Das bedeutet, dass die direkte Verbindung auf der Landkarte nicht der direkten Verbindung auf der Erdoberfläche entspricht (zumindest bei recht grossen Distanzen). Wenn man z.B. Die Flugrute Frankfurt-LosAngeles auf der Schullandkarte mit dem Lineal einträgt, kommt ein viel zu langer Weg raus. Die direkte Verbindung muss man auf dem Globus suchen. Probiers mal mit einem Bindfaden und trage den gefundenen Weg in die Landkarte ein. Dann siehst Du, wie Du einen grossen Bogen nach Norden machst. Der Bogen erscheint auf der (falsch projezierenden) Karte als riesiger Umweg, auf dem Globus macht er aber Sinn. Und Flugzeuge nehemn ja auch diesen Weg.
Das heisst umgekehrt: Wenn Du auf der SH3-Karte eine Gerade entlangtuckerst, um Dein Patroulliengebiet zu erreichen, fährst Du auf der wirklichen Erdoberfläche einen riesigen Umweg, der Deinen Sprit zieht.
Ich weiss nicht ob die Entwickler diesen geometrischen Effekt in SH3 drin haben, die Steurmänner mussten Ihn kennen.
Beste Grüsse.

Mr.Nice81
06-11-05, 07:21
Danke für den Tipp, aber ich denke das es bei SH3 wohl nicht so realistisch umgesetzt wurde.
Außerdem kann man auf meinem 2. Screenshot den geplotteten kurs sehen, er ist nicht die kürzestmögliche strecke, aber sehr viel kürzer dürfte wohl nicht gehen. Dazu kommt das im Hafenbecken natürlich mal wieder absolut kein Seegang ist und daher die max. Reichweite am höchsten berechnet wird.

mojoe86
06-11-05, 08:35
Es gibt 2 Arten von Karten

Seekarten: Die Karten werden verwendet um zwischen 2 Häfen per Lineal den direkten und kürzesten Kurs abgreifen zu können.
Je näher eine Landfläche am Nord- oder Südpol ist desto verzerrter (größer) wird Dieser.

Normale Karten: sind entzerrt, die Landflächen werden korrekt dargestellt, nur kann man da nicht mehr Kurs und Entfernung herausgreifen.

In SHIII werden scheinbar aber keine Seekarten verwendet. Und ich glaub auch nicht das die Erdkrümmung simuliert wird. Ich denke eher das SHIII die Erde als Scheibe simuliert http://forums.ubi.com/images/smilies/10.gif

PS: Ich studiere "Vermessung und Geoinformatik". Bin aber leider durch die Trigonometrieprüfung durchgefallen http://forums.ubi.com/images/smilies/cry.gif

Copyoffline
07-11-05, 03:01
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Rohrpost:
M

http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite

kundig machen. Ich werde leider nicht dafür bezahlt Halbwissen richtig zu stellen und verabschiede mich aus diesem uninteressant gewordenen OT. </div></BLOCKQUOTE>


lol das sagt der richtige!

ich bin im 5ten sem maschinenbau ich hab schon den einen oder anderen Motor selbst konstruiert und auch in Treibstoffkunde kannst du oder wikipedia kaum was beibringen. Ich wette du hast noch niemals die chemischen zusammenhänge bei Treibstoffen überhaupt versucht zu verstehen.

Alkohol ist das hochwertigste was es an Treibstoff für Ottomotoren gibt. Es verbrennt sogar noch sauberer als Methan. Und du kannst es sehr wohl in jedes Benzinauto tanken. Kerosin und Petrolium ist praktisch das selbe, und das gab es schon im späten Mittelalter.

Also hau blos ab und schreib dein müll bei wikepedia damit noch mehr möchtegern weisen den schrott lesen und glauben

Copyoffline
07-11-05, 03:07
ja seekarten und auch flugkarten sind normalerweise so projeziert dass ein gerader strich auch die kürzeste Verbindung ist.

Keine Ahnung ob es bei SH3 das ganze wirklich exakt projeziert ist, sieht aber so aus.

Wenn man die Planquadrate anschaut, sind sie am Equator noch quadratisch und weiter zu den Polen sind sie immer mehr auseinander gezogen. In wirklichkeit sind sie aber alle gleich und quadratisch.

Allerdings stimmt wirklich etwas mit der projektion nicht. Denn dann würde ein Kreis auf der Karte auch elyptisch erscheinen. Tut er aber nicht. Ich glaube die SH3 welt ist eifach nur flach und die projektion auf der Karte ist nur ein Fake damit es wie eine Seekarte aussieht. Sonst würde man ein langgezogenes Planquadrat irgendwo nahe Nordpol gleich lang wie breit sein wenn man ihn ausmisst. Ist er aber nicht.

AASelle
07-11-05, 05:35
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Copyoffline:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Rohrpost:
M

http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite

kundig machen. Ich werde leider nicht dafür bezahlt Halbwissen richtig zu stellen und verabschiede mich aus diesem uninteressant gewordenen OT. </div></BLOCKQUOTE>


lol das sagt der richtige!

ich bin im 5ten sem maschinenbau ich hab schon den einen oder anderen Motor selbst konstruiert und auch in Treibstoffkunde kannst du oder wikipedia kaum was beibringen. Ich wette du hast noch niemals die chemischen zusammenhänge bei Treibstoffen überhaupt versucht zu verstehen.

Alkohol ist das hochwertigste was es an Treibstoff für Ottomotoren gibt. Es verbrennt sogar noch sauberer als Methan. Und du kannst es sehr wohl in jedes Benzinauto tanken. Kerosin und Petrolium ist praktisch das selbe, und das gab es schon im späten Mittelalter.

Also hau blos ab und schreib dein müll bei wikepedia damit noch mehr möchtegern weisen den schrott lesen und glauben </div></BLOCKQUOTE>


Leute....versucht doch einfach mal Sachlich zu bleiben, diese Art von Kommunikation führt garantiert zu Streß und das endet immer gleich.

Lord-Gerd
07-11-05, 09:11
mal zum thema karten.
es giebt für karten viele unterschiedliche projektion arten, wobei keine flächen und winkelgetreu ist.
man kann immer nur veruschen das optimun an genauigkeit zu erzielen.
d.h. in unseren breiten verwendet man eine schnittkegelprojektion (eine kegelfömige karte die über die erd-kugel "gestülpt" wird)
wobei man in aquatornähe eher zur Zylinderprojektion greifen würde.

der kürzte weg von nord nach süd verläuft entlang der längenkreise. (alle längen kreise sind großkreise)
eine verbindung von ost nach west verläuft nicht entlang der breitenkreise!(kein breitenkreis ist ein großkreis bis auf der aquator)

die kürzeste strecke ist immer dann gegeben wenn das zentrum der (kreis) strecke genau durch das zentrum der erde verläuft. (großkreis)

aber es wurde schon von meheren spielern bemerkt das grönland in sh3 viel zu groß ist. d.h. die "erde" wird wohl genau so sein wie die karte. grade linie kürzester weg!

Copyoffline
08-11-05, 05:39
für nautische Karten macht es heutzutage ein Computer wobei er die beiden projektionsarten mit einanader kombiniert. Ausserdem macht er ganz viele projektionen von kleineren gebieten die er dann zusammensteckt, ich glaube das nennt man integrationsverfahren. So das am Ende eine Karte rauskommt bei der man wirklich einen Strich ziehen kann der tatsächlich die kürzeste Entfernung bietet und ein Teil des Großkreises ist.

Was die SH3 Karte angeht. Ich glaube das ist eine reine Zylindrische Projektion. Ich hab mir just for fun die Weltkarten angeschaut die unterschiedlich projeziert wurden. Und die Karte in SH3 sieht ziemlich genauso aus wie die zylindrisch projezierte Weltkarte.

Aber die SH3 Welt auf der Karte ist in Wirklichkeit einfach nur Flach. Das ist ganz leicht zu verstehen. Die Planquadrate sind ja in Wirklichkeit alle gleich groß. Ich weiss jetzt nicht genau welche Größe sie in Wirklichkeit haben aber es müsste so sein dass wenn man eins am Equator ausmisst müsste es genausogroß sein wie in der Nähe vom Nordpol.

In SH3 ist es aber nicht so. Warum, weil die Tools linear sind. Eine 10km lange Linie erscheint gleich lang am Equator wie am Nordpol und ein Kreis erscheint auch nicht elyptisch. Die Planquadrate sind aber verzerrt. Wenn wir aber davon ausgehen dass das Entfernungstool mit den Entfernungen in der 3D Welt übereinstimmt, so sind auch die Planquadrate in der 3d Welt verzerrt und im übrigen eigentlich die ganze Welt.

Rohrpost
09-11-05, 10:55
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Copyoffline:

lol das sagt der richtige!

ich bin im 5ten sem maschinenbau ich hab schon den einen oder anderen Motor selbst konstruiert und auch in Treibstoffkunde kannst du oder wikipedia kaum was beibringen. Ich wette du hast noch niemals die chemischen zusammenhänge bei Treibstoffen überhaupt versucht zu verstehen.

Alkohol ist das hochwertigste was es an Treibstoff für Ottomotoren gibt. Es verbrennt sogar noch sauberer als Methan. Und du kannst es sehr wohl in jedes Benzinauto tanken. Kerosin und Petrolium ist praktisch das selbe, und das gab es schon im späten Mittelalter.

Also hau blos ab und schreib dein müll bei wikepedia damit noch mehr möchtegern weisen den schrott lesen und glauben </div></BLOCKQUOTE>Alkohol ist aber kein kettenfömiger Kohlenwasserstoff, kommt auch nicht aus dem Crackprozess des Erdöls, da ist wie ich bereits geschrieben habe Flüssiggas der hochwertigste Brennstoff. Das mit Alkohol zu vergleichen wäre völlig falsch. Alkohol ist für heutige Autos in der Art ungeeignet wie ich es bereits beschrieben hatte. Allein schon weil Alkohol zu 0% schmiert ist die Einspritzpumpe und die Einspritzdüsen mit 1/1000mm Passgenauigkeit in kürzester Zeit verschlissen. Die Verwendung von Alkohol im Ottomotor bedarf spezieller Umbaumaßnahmen so wie es z.B. VW an ihren Autos für den brasilianischen Markt mit Alkoholtankstellen (Alkoholgewinnung aus Zuckerrohr) vornimmt. Nur 3 Punkte: Es muß 99% Alkohol verwendet werden, 96% Alkohol ist wegen dem Wasseranteil ungeeignet. Es muß ein kleiner Benzinzusatztank eingebaut werden der nur zum Starten benutzt wird, weil der Motor mit Alkohol nicht zuverlässig startet. Alle Dichtungen im Kraftstoffsystem müssen geändert werden.
Es gibt so nebenbei hochwertigere Brennstoffe für Autos als Alkohol z.B. Nitromethan und es gibt Brennstoffe die noch sauberer verbrennen als Alkohol z.B. Wasserstoff.

Kerosin, Diesel und Petroleum ist ziemlich ähnlich, richtig. Lernt man in der Schule. Falsch ist, das es bereits im Mittelalter Petroleum gab. Ebenso ist falsch, das Kerosin oder Petroleum an der Ostfront auf deutscher Seite "in Massen" zur Verfügung stand und fälschlicherweise in Fahrzeugen oder Flugzeugen verwendet wurde.

Im Mittelalter wurde übrigens nicht Petroleum in den Lampen verwendet sondern Rapsöl aus Ölmühlen. Kannten auch schon die Römer. Erst ab 1865 wurde Petroleum in Lampen verwendet. Für Petroleum braucht man nämlich eine Raffinerie und die gab es im Mittelalter noch nicht. Das du das als großer vaterländischer russlanddeutscher Motorenkonstrukteur nicht weißt? tz tz tz Solltest wenigstens wissen wie man Petroleum richtig schreibt, wenn du schon was dazu sagen willst.

Deine Wette hast du übrigens glatt verloren. Bei deinen Fehleinschätzungen auch kein Wunder. Sicher kann man dir nach eigener Aussage kaum was beibringen, trotzdem solltest du dich zumindest um einen angemessenen Ton bemühen. Ordinär werden die Leute oft, wenn ihnen die Argumente ausgehen.

Lord-Gerd
09-11-05, 11:24
was haltet ihr davon, dass ihr aufhöt soviel scheiße zu schreiben und bemüht euch erstmal euer wissen zu berichtigen, aus fachlich korrekten quellen (nicht wikipedia).
und dann könnt ihr euch einigen und schreiben wie es richtig ist. ok?

weil solange ich weis, dass es an der ostfront kein kerosin gab sonder nur benzin, wobei kerosin deutlich mehr vorhanden war versteh ich das nicht.
aber mit kerosin meint ihr nicht JET A1 oder?

Lord-Gerd
09-11-05, 11:30
achja und die ICAO standard karte 1:500 000 ist eine schnittkegel projektion. ich denke bei seekarten ist es das gleiche.

Rohrpost
09-11-05, 11:44
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Lord-Gerd:
was haltet ihr davon, dass ihr aufhöt soviel scheiße zu schreiben und bemüht euch erstmal euer wissen zu berichtigen, aus fachlich korrekten quellen (nicht wikipedia).
und dann könnt ihr euch einigen und schreiben wie es richtig ist. ok?? </div></BLOCKQUOTE>Mein Chemiestudium sollte genügen um hier ein paar Grundlagen richtig zu stellen.

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Lord-Gerd:
weil solange ich weis, dass es an der ostfront kein kerosin gab sonder nur benzin, wobei kerosin deutlich mehr vorhanden war versteh ich das nicht.? </div></BLOCKQUOTE>Völlig widersprüchlich. Was willst du damit eigentlich sagen?

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Lord-Gerd:
aber mit kerosin meint ihr nicht JET A1 oder? </div></BLOCKQUOTE>Wenn du schon fachlich korrekte Quellen und NICHT wikipedia willst, dann laber am besten nicht selber wikipedia nach

http://de.wikipedia.org/wiki/Kerosin

Lord-Gerd
09-11-05, 16:37
ich wollte damit nur sagen was man erhält wenn man eure beiden antworten zusammen sieht!

und vom JET A1 und kerosin, das war nur ne einfache frage. weil benzin hat auch keinen unterschied zu mogas. (soweit ich weis)

Rohrpost
10-11-05, 07:02
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Lord-Gerd:
ich wollte damit nur sagen was man erhält wenn man eure beiden antworten zusammen sieht!) </div></BLOCKQUOTE>
Aussagen von 2 verschiedenen Personen sollte man immer differenziert betrachten und nicht vermengen, speziell in diesem Fall.

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Lord-Gerd:
und vom JET A1 und kerosin, das war nur ne einfache frage. weil benzin hat auch keinen unterschied zu mogas. (soweit ich weis) </div></BLOCKQUOTE>Mogas ist genau genommen Super Plus mit mindestens 98 Oktan.