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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Typ XXI Taktiken



Stuwwe
15-08-10, 13:54
Habe nach langer Zeit auf II und VII 'mal eine Kampagne Ende '44 angefangen, ein brandneues Typ XXI Boot mit brandneuer Besatzung in Trondheim. Erste Patrouille ging direkt in den Südatlantik .. verdächtig nahe an Argentinien?!

Wie auch immer, mein erstes Ziel war ein Einzelfahrer nördlich der Färöer-Inseln. (Also eigentlich sollten ja in '44 nicht mehr so viele Einzelfahrer anzutreffen sein, aber LSH4 ist da ein wenig großzügig, wegen dem "living" ..).


<span class="ev_code_YELLOW">Erste Lektion: Das blöde Boot bremst nicht!</span>
Ich bin "so ganz standardmäßig" 90° zum Kurs des Zieles unter Wasser herangefahren, allerdings mit 10+ anstatt wie sonst mit 5-6kn, dann "kleine Fahrt", "Seerohrtiefe" .. und bevor ich zum Schießen gekommen bin, habe ich den Kahn schon fast mit 6-7kn gerammt ..
Mit einem alten Boot wär' man da schnell auf 2kn runter gewesen und hätte 'ne Menge Zeit zum Zielen gehabt.


<span class="ev_code_YELLOW">Zweite Lektion: Das blöde Boot bremst auch bei "Maschinen stop" nicht !!!</span>
Der nächste Einzelfahrer, gleiches Gebiet .. beinahes gleiches Ergebnis http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif


<span class="ev_code_YELLOW">Dritte Lektion: Flotte Flitzer haben einen enormen Wendekreis ... </span>
Ein schlampig "angefahrener" DD war so schnell an meinem Bug vorbei, daß ich nicht mehr hinterherdrehen konnte.


<span class="ev_code_YELLOW">Vierte Lektion: ... und haben keinen Kofferraum!</span>
Die "übliche" Lösung, ihm einfach einen aus den Heckrohren zu verpassen, geht natürlich nicht!


<span class="ev_code_YELLOW">Fünfte Lektion: Das Ding hat Probleme mit der Tiefensteuerung bei >10kn in Seerohrtiefe</span>
Keine Ahnung woran es liegt, unerfahrene Mannschaft, oder Seegangseinflüsse, aber wenn man versucht bei schwerer See bei Seerohrtiefe auf 12kn oder mehr zu gehen, bekommt man schnell ein seltsames Rauschen zu hören. Ein Blick per Außenansicht zeigte dann: Turm fast ganz aus dem Wasser zwischendurch, dann sinkt das Boot wieder ab.
Glücklicherweise war der DD nicht nur taub, sondern auch blind .. oder das Spiel betrachtete das Boot noch als ganz unter Wasser, weils der Effekt irgendein Fehler ist? Vielleicht besser vermeiden .. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif


<span class="ev_code_YELLOW">Sechste Lektion: "von vorne einsacken in einen Geleit" geht dann also gründlich schief, wenn man's so macht wie immer ...</span>
Erst sieht's so einfach aus: Mit Konvoi-Geschwindigkeit 90° zum Kurs von der Seite 'reinfahren. Das bringt einen hinter die vorwegfahrender Zerris, und problemlos vor den an der Seite fahrenden 'rein.
Dann kommen die Probleme: Sehrohrtiefe, Maschinen stop. Zeit reicht für eine Schußlösung, dann saust man schon zwischen der ersten Schiffsreihe durch.(Vorsicht, nicht den Sehstengel abknicken lassen!). Mit einem VII hätte man jetzt "Ruder 20° xy-board" in (Gegen-)richtung des Geleits eingelenkt und auf der Fahrt die Gasse hinunter nach links und rechts geschossen, dann wieder 90° Kurs unter dem Geleit hindurch und 150m gesetzt.
Mit dem XXI - Fehlanzeige: Das Boot dreht zu langsam, und ist blitzschnell unter dem halben Geleit hinweggefahren, bevor man wieder den Spargel hochstrecken kann um zu gucken wo man überhaupt ist. Außerdem muß man höllisch aufpassen, nicht selbst einen Frachter zu rammen. Und zwischen 25m und Seerohrtiefe zu wechseln geht gar nicht!


<span class="ev_code_YELLOW">Aber wie dann ?</span>
Für mich am besten funktioniert hat es, im 45° Winkel von der Seite an der Geleit heranzufahren, mit gleicher oder leicht höhere Geschwindigkeit. Steht genau an der Stelle ein DD dazwischen, kann man dem einen T3 oder einen Falken schicken .. nachdem man die 5 anderen Aale auf Frachter abgefeuert hat.
Besonders gut scheint es zu funktionieren, etwas schneller als der Geleit zu sein und sich von schräg hinten zu nähern - da merkt der DD gar nix, bis es unter seinem Hinterteil rummst.
Und da man gerade sowieso 8-10 kn draufhat, kann man auch leicht wieder nach außen schwenken, um in sicherer Entfernung nachzuladen, bevor auch nur ein anderer nur annähernd in die Nähe kommt.

Auf diese Weise habe ich sogar einen U-Jagd Verband angegriffen und den Begleitträger herausgeschossen .. allerdings mit zusätzlich dem kleinen Trick, denen auf max. Entfernung eine Radarortung zu geben. Träger fing an zu zacken (verringerte damit deutlich seine effektive Geschwindigkeit), und ein Zerstörer fuhr auf den Kontakt los. Nur daß ich längst nicht mehr da war, sondern halt mit 12kn unterwegs im spitzen Winkel auf den Treffpunkt mit dem Träger los. Auf 900m hab ich dann nen 2er Fächer gefeuert, davon prompt ein Blindgänger .. mir blieb nix übrig als meinen letzten Zaunkönig2 hinterherzuschießen ... und der ist tatsächlich 'mal nicht im Kielwasser explodiert, sondern brav unter den Schrauben durchgefahren und dann mitten unter dem Schiff hochgegangen ... bumms-bluppuppupp ... .
Sehrrohr 'rein, Tiefe 100, halbe Fahrt, Kurs 90° zur Seite 'raus.
Reaktion der Zerris? Der ein kam mit voller Kraft von weit weg angedampft .. der "von der anderen Seite" schlug ratlos ein paar Kreise .. und der führende verschwand mit "aller Kraft voraus" am Horizont .. wahrscheinlich ein Fehler in SH3, sah aber ganz so aus, als würde sich da jemand vor weiteren selbstlenkenden Aalen in die Hose machen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif


Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Tommel1965
16-08-10, 05:59
Moin, moin Stuwwe !

Also, das XXI ist unter Wasser soo schnell, dass bei Maschinen stop halt nicht so super effektiv ist. Das Boot hat einen sehr geringen Wasserwiederstand, und läuft daher lange nach. Du solltest, um schnellstmöglich zu stoppen, beide Maschinen volle zurück nehmen, dann geht das Tempo schneller raus aus dem Boot.
Mit dem Tiefe halten auf Sehrrohrtiefe verstehe ich nicht. Aber mehr als eine Probefahrt habe ich auch noch nicht hinter mir mit TypXXI.
Ich denke, das da der LI einfach mehr leisten muss, um die Tiefe zu halten. Das Boot ist übrigen aufgetaucht lange nicht so stabil wie die anderen Boote. Es kränkt gerne nach backbord oder steuerbord. Liegt nicht so stabil im Wasser wie TypII oder VII !. Es ist eindeutig für Unterwasserfahrt und Unterwasserangriff konzipiert.
Trotzdem hätte ich es zur Zeit gerne, denn ich muss mich in 1943 mit modernster Technik der Tommies rumschlagen. Habe noch nichtmals einen Schnorchel.
Wnsche dir noch eine gute Jagd.
und berichte weiter, wie es dir so ergeht mit TypXXI !!

Gruß
KptLt Tommel
"Tommel1965"
U 537
z.Zt. Nordatlantik, Febr.43, südl.Halifax
mit U537, Typ IX-C

MCHALO12
16-08-10, 10:38
Sehr interessanter Beitrag!

@ Stuwwe: Ich will mich nicht als Moderator aufspielen, aber wenn es dir nichts ausmacht könntest du deinen Post nochmal im "Taktik - Thread" schreiben, dann könnten wir da weiterdiskutieren und hätten alles an einer Stelle gesammelt.

Stuwwe
16-08-10, 11:07
Zitat von MCHALO12:
.. könntest du deinen Post nochmal im "Taktik - Thread" schreiben, dann könnten wir da weiterdiskutieren und hätten alles an einer Stelle gesammelt.
Würd' ich ja glatt machen, aber wo isser ?
.

Fatality-1
16-08-10, 12:47
etwas weiter unten!
-> meines Wissens ist in SH3 das Typ XXI das einzigste Boot, mit dem man ohne das Seerohr auszufahren eine Komplette Ziellösung erstellen kann, jedenfalls theoretisch. Dank der Entfernungsmessung per sonar. oder ist das auch für andere Boote verfügbar?

MCHALO12
16-08-10, 12:48
Hier (http://forums-de.ubi.com/eve/forums/a/tpc/f/469102863/m/3531019278/p/2) isser http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif War etwas weiter unten auf der Seite abgetaucht.

FGamer1956
17-08-10, 16:42
Kann das alles auch bestädigen. Wie bei der modernen Schifffahrt auch, muß das XXI mit halber Fahrt zurück aufgestoppt werden. Möglichst nicht untätig auf Seerohrtiefe bleiben (sinkt ab). Dafür ist das Boot super für die Bekämpfung der Träger-Einsatzgruppen. Schneller als die Bogue und dann auf ca. 2000m mit T3 Doppelschuß geht immer.Danach halbe zurück und mit 7 kn den suchenden Zerstörern entkommen. Wenn nicht T5 oder T11 raus. Die suchen dich langsam, kommen aber nicht schnell genug an dich ran. Und auf Seerohrtiefe bleiben. Bin Sonntag auf letzter FF am Versorger Eutin in Buenos Aires angekommen.

Tommel1965
23-08-10, 05:35
moin, moin !

Ich habe meine "klassische" Karriere 1939 auf Typ VII begonnen. Nach ca. 10 Feindfahrten konnte ich dann auf TypVII-C wechseln.
Dann, nach 28 Feindfahrten stand Ende 42 ein Boot Typ IX-C zur Verfügung, auf welches ich dann für 5000 AP's gewechselt habe.

Frage 1: Weiß jemand, ob bei einer solchen "klassischen" Karriere mir auch irgendwann der neue Typ XXI angeboten wird ?
Und wenn ja, wie "teuer" ist der dann ?
Frage 2: Weiß jemand, ob die Stützpunkte an der Biskaya ab Mitte 44 automatisch nach Norwegen verlegt werden ? Geschichtlich korrekt endet der Spaß mit Bret, Lorient etc Mitte44 !
Das letzte Boot hat meines Wissens StNazaire Ende August44 verlassen in Richtung Norwegen.

Tommel1965

UhUdieEule
24-08-10, 03:19
Guete Morgä Tommel1965

Zur Zeit habe ich eine klassische Karriere am laufen mit Beginn 2.9.39 in Kiel_1, 7. Flottille, U-52, Typ VIIB (mein lieblings Boot).
- Nach Ende der 2. FF Versetzung zur 2. Flottille, Wilhelmshaven.
- Am 4.11.39 auslaufen zur 3.FF nach PQ BF41.
- 8.FF nach PQ BE34...alle Aale verschossen, entscheide mich das Marinehilfsschiff "Gelting" anzulaufen welches vor der Spanischen Küste vor Anker liegt.
- Weiterfahrt nach PQ 0 (FF nach eigenem Ermessen) mit einlaufen in Wilhelmshaven.
- Am 26.7.40 FF 9 nach PQ AM24. Nach 3 Seetagen, Kommandantenspruch von BDU; Neue Basis: Lorient.

Zu deinen Fragen:
1. Angeboten wird dir der Typ XXI nicht, aber du kannst dich in die Erprobungstelle versetzen lassen, sobald der Typ XXI verfügbar ist, vorausgesetzt du schaffst es bis dahin heil durch zu kommen.
Normales Vorgehen beim Versetzen, Erprobungsfahrt absolvieren, danach wieder in deine gewünschte Flottille versetzen lassen.
- Beachte aber, bei der Erprobungsfahrt darf nichts am Boot verändert werden!!! Also alles so belassen wie du das Boot übernommen hast. Danach kannst du es aufrüsten nach deinem Geschmack, oder was da zur Verfügung steht, oder anhand deines Ansehens möglich ist.
Teuer sind die Boote selber nicht, jedoch das Zubehör geht ins Geld (Ansehenspunkte).

2. Meines Wissens wirst du zum gegebenen Zeitpunkt einen Kommandantenspruch erhalten, mit zuweisung der neuen Basis.

Die Angaben solltest du auch im PDF-Manual finden, welches alles um LSH3_V5 umschreibt.

Persönlich ist es mir noch nie gelungen mit einem Karrierestart von 1939 weiter als bis anfangs 1943 zu kommen. Keine Ahnung wie viele Karrieren ich dabei schon begonnen habe, aber es müssen über 100 sein in beinahe 5 Jahren.
Natürlich habe ich auch schon oft ein Spiel begonnen, welches ab 1942 oder später startete, dabei auch alle Bootstypen ausprobiert. Typ XXI ist, wie soll man sagen, eine Rennmaschine, aber bei Sturm extrem schwierig auf Seerohrtiefe zu halten. Es macht aber mit dem Boot einen riesen Spass, mit 18 Kt unter einem Geleitzug durch zu tauchen um einen neuen Anlauf zu beginnen. Die Geschwindigkeit des Bootes ist ein Erlebnis, und ist die beste Waffe gegen die Zeris, neben der enormen Anzahl an Torpedos, welche nicht erst von Aussenbord rein geschafft werden müssen.

Hoffentlich bringt dich mein bescheidenes Wissen weiter. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg.

mfG
UhU

Soni2
24-08-10, 05:36
Zitat von UhUdieEule:
1. Angeboten wird dir der Typ XXI nicht, aber du kannst dich in die Erprobungstelle versetzen lassen, sobald der Typ XXI verfügbar ist, vorausgesetzt du schaffst es bis dahin heil durch zu kommen.
Normales Vorgehen beim Versetzen, Erprobungsfahrt absolvieren, danach wieder in deine gewünschte Flottille versetzen lassen.
- Beachte aber, bei der Erprobungsfahrt darf nichts am Boot verändert werden!!! Also alles so belassen wie du das Boot übernommen hast. Danach kannst du es aufrüsten nach deinem Geschmack, oder was da zur Verfügung steht, oder anhand deines Ansehens möglich ist.
Teuer sind die Boote selber nicht, jedoch das Zubehör geht ins Geld (Ansehenspunkte).


ACHTUNG! Das gilt nur für LSH! In Stock SH3 gibt es keine Erprobungsstelle und die einzelnen Bootstypen werden sehr wohl in der Flottille zum Wechseln angeboten.

Tommel1965
24-08-10, 05:36
moin,moin UhU !

Ja dann wird mich dieser FT ja noch erreichen. Falls ich das bis dahin schaffe.
Mit meinem TypIX stehe ich verdammt unter Druck, was die Flugzeugattacken betrifft.
Vor allem, wenn ich näher ala 1000sm an einer alliierten Basis bin oder aber in der Biskaja. http://www.ubisoft.de/smileys/bag.gif

Bei meiner letzten FF mit Ziel Kapstadt in Südafrika, hatte ich über 20 Flugzeugangriffe. Teilweise mehrere Bomber, die auch nach mehreren Stunden Tauchfahrt immer noch über mir kreisten und auf mich gewartet haben.
Ich bin jetzt aktuell in Dezember 43 unterwegs.
Ein Schnorchel kann ich noch nicht bekommen, das würde vielleicht ein wenig helfen.
Am meisten Kloppe http://forums.ubi.com/images/smilies/cry.gif habe ich bisher in Sept.43 bekommen. Dan war ich in der Karibik unterwegs. http://www.ubisoft.de/smileys/piratey.gif
zunächst konnte ich ganz gut versenken auf schöne Einzelfahrer. Viele Tanker dabei. Dann aber gings los. Zerstörer zu hauf, und vor allem Bomber über Bomber, immer wieder und tagelang waren sie hinter mir her.
Mit den allerletzten Ah's in den Akkus konnte ich nochmal auftauchen und mich davon machen.

Ich habe Anfang 1940 angefangen, damals auf VII-B. U100
jetzt sínd es 34 FF insegsamt mit bescheidenen aber relativ realistischen 600.000 BRT, dabei 12 Flieger und 3 Zerstörer, 1 Schlachtschiff mit U100 im Mittelmeer versenkt in Nov.42
Aber ich habe bisher noch kein Besatzungsmitglied verloren !
Alle immer gesund nach Hause gebracht.
Wie lange das natürlich noch so bleibt bei dem Ärger ??
http://forums.ubi.com/images/smilies/784.gif

Tommel1965

P.S.: hast mnir schon helfen können mit deinem Wissen !

UhUdieEule
24-08-10, 06:12
ACHTUNG! Das gilt nur für LSH! In Stock SH3 gibt es keine Erprobungsstelle und die einzelnen Bootstypen werden sehr wohl in der Flottille zum Wechseln angeboten.

@Soni2,
Stimmt, das hatte ich vergessen zu erwähnen.
Bei "SH3 Stock" gibt es keine Erprobungsstelle, die Boote bekommt man nur in den entsprechenden Flottillen. Ausserdem sind sie massiv teurer als in LSH3_V5, das benötigt schon recht viel Ansehen.
____________________________

@Tommel,
Um dem massiven Bienenangriffen zu entgehen, bin ich am Tag meist getaucht und mit kleinster Fahrt meinen Kurs gefahren. Das hatte auch den Vorteil, das der Horcher voll beschäftigt war, und die Ohren des Bootes alles war nehmen was da so im Tümpel rum kurvt. Die Batterien haben ja in den IXer Booten eine gute kapazität. Nachts aufgetaucht mit Marschgeschwindigkeit weiter und die Akkus auf voll bringen.
Der Schnorchel ist schon eine gute Sache, aber auch damit hat man mich schon mehrmals aus der Luft versenkt, meist wenn ich im Zeitraffer unterwegs war.
Abhilfe schafft da nur, wenn man die Ereigniskamera aktiviert hat, leider geht dabei ein wenig Realität verloren.

Frage: Habe ich richtig gelesen das du Stock spielst? Kein Interesse mal einen Grossmod zu installieren?

Tommel1965
24-08-10, 06:54
Hallo UhU

Das wird mein Rechner nicht mehr schaffen.

Spiele auf 17" Notebook. Zwar mittlerweile ne kleine "streemachine", aber da sind irgendwann die Grenzen zu erkennen.

Dein Tip ist gut. Aber ich werde halt auch nachts angegriffen von den Bombern. Nur dann habe ich das Problem, dass ich sie noch später "sehe". Tagsüber sehe ich sie wenigstens einigermaßen früh.
Das Radar, da bin ich ganz gut ausgerüstet, hilft mir ein wenig, aber so dolle ist das alles nicht.
Nur eines kann ich sagen : Versenkt hat mich noch keiner. Es ist immer noch meine erste Karriere, überhaupt bei SH3.
Ich habe immer noch mein erstes Leben sozussagen. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Soni2
24-08-10, 06:58
Du solltest daran denken, daß die ersten verfügbaren Radargeräte fest an der Turmfront installiert sind und dementsprechend nur einen kleinen Winkel unmittelbar in vorausrichtung abdecken können. Eine echte 360° Rundum-Erfassung hast du erst später.

Tommel1965
24-08-10, 07:05
Ich habe das verbesserte Gerät, name weiß ich jetzt nicht, schon nachgerüstet. Es kann rundum.
Glaube ich jedenfalls.
Auch habe ich schon den GHG - Nachfolger an Bord. 800er Batterien sowieso, Bold3, und nehme immer einige Zaunkönige und Falken mit.
Das Gerät Windstill habe ich aber noch nicht.
War nicht anwählbar, wie auch der Schnorchel.

Ich schaue mal, was bei meinem nächstem Termin im Arsenal so geht.

UhUdieEule
24-08-10, 07:15
Systemvorrausetzung
Damit LivingSilentHunter III V5 flüssig läuft, sollte der Computer schon über eine gewisse „Mindestausstattung“verfügen.

Optimal:
einen Prozessor ab Intel Pentium 3,0 GHz aufwärts oder vergleichbarer AMD Athlon-Prozessor, 3 GB
Hauptspeicher, eine Graphikkarte mit 512 MB eigenem Speicher oder mehr.

Minimum:
einen Prozessor ab Intel Centrino 2,0 GHz aufwärts oder vergleichbarer AMD-Prozessor,
2 GB Hauptspeicher, eine Graphikkarte mit 128 MB eigenem Speicher.
Für beide Variationen ist in jedem Fall genügend Festplattenplatz (mind. 20 GB)erforderlich.
Der LSH3 Haupt-MOD benötigt auf der Festplatte ca. 3,8 GB. Hinzu kommt noch das Backup mit ebenfalls gleichem
Platzbedarf durch die Aktivierung mit JSGME.

Ich persönlich Spiele nur auf Laptops, bin da gerne mobil und will nicht an einen Schreibtisch gebunden sein.
Habe 2 17" und einen 18,3" Laptop. Der 18,3er ist eigentlich meine Spielekiste, und bei der grösse kann ich ihn auch noch ein wenig Nachrüsten. Das Nachrüsten (Platzproblem im Gehäuse) ist bei Laptops ein kleines aber teures Übel.

Bei der Stock Version ist es in der Tat nicht das gelbe vom Ei mit dem Zubehör. man muss da schon verdammt aufpassen , dass sie einen nicht an den Wickel bekommen. Wie schon Soni2 schrieb; Neutrale sind eine Gefahr, die werden deine Position weiterleiten und auch die eigenen abgesetzten Funksprüche locken die Bienen , sowie auch die Zeris an.
Eigentlich hat das aber auch sein Gutes, zumindest im Spiel, denn so kommt keine eintönigkeit auf und es bleibt eine angespannte Lage. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Wollen wir hoffen das dein Leben den Krieg überdauert...Glück auf...Fang den Hut.

Soni2
24-08-10, 07:22
Ich setze immer brav meine Statusberichte und Fühlungsmeldungen ab ... Alleine schon die Atmosphäre ist den Ärger mit den Bienen wert http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Ich habe LSH lange auf einem AthlonXP 2600+ mit 1 GB Ram und einer ATI AIW X850 gespielt. Okay, zugegeben, bis ich endlich zur Feindfahrt auslaufen konnte bzw. ein Spielstand auf See geladen war, gingen schon mal knappe 10 Minuten ins Land. Die Fahrt aus dem Hafen heraus fiel auch eher unter die Kategorie "Diashow". War man aber erstmal auf hoher See, konnte man gut spielen.

Meinen neuen Rechner möchte ich aber trotzdem nicht wieder hergeben!

UhUdieEule
24-08-10, 07:40
http://forums.ubi.com/images/smilies/88.gif ...nur wenn man den Ärger sucht, lernt man auch etwas daraus. http://www.ubisoft.de/smileys/brush_2.gif

Jooa, habe auch mangels RAM, 4 Jahre lang Stock gezockt, hat schon Spass gemacht, aber mit Mods ging es einfach nicht.
Nun ja, das ist Geschichte, aber ich möchte sie trotzdem nicht missen. Auch so kam ich von A nach B, und wärend des Ladens, konnte ich mich schon mal locker ins Bad bewegen und danach mit Fressalien eindecken aus der Küche.
Meine Daddelkiste brauchte eine halbe Ewigkeit zum laden, lag auch daran das ich mein System zu wenig pflegte.
Seit ich meinen PC regelmässig pflege, und nicht benötigte Prozesse während des Spiels unterbinde, läuft alles tiptop.

Stuwwe
30-08-10, 15:25
.. weiter geht's mit den Erfahrungen mit dem Typ XXI ...

<span class="ev_code_YELLOW">Siebte Lektion: Immer Sicherheitsabstand halten !</span>
Das Typ XXI Boot ist GROSS !
Das ist klasse weil man Platz für wichtige Sachen wie Dusche, Kühlschrank, Eisfach und 18 Torpedos hat, ABER es hat einen kleine Nachteil:
- der Wenderadius ist verdammt groß
- selbst ein total verblödeter Ami-Zerstörer schafft es nicht seine WaBos daneben zu werfen, wenn man nicht ganz schnelle unter der Abwurfstelle wegfährt; dazu sollte man allerdings schon in einiger Tiefe sein ...
- 0 auf 15kn dauert ganz schön lange

Was heißt das alles?
Man sollte sich niemals von einem Zerri überraschen (überfahren?) lassen - dann ist nämlich Schicht im Schacht, wenn man nicht schon > 10kn drauf hat.
Dümpelt man gar mit Schleichfahrt (historisch korrekt: 3-4kn) in Seerohrtiefe 'rum, ist man ganz schnell geliefert, wenn einer von denen innerhalb 1000m "auftaucht" .. dann kriegt er einen nämlich aufs ASDIC, und man kommt weder schnell genug weg, noch nach unten!! (letzteres korrigiert sich dann bald, aber so rechte Freude wird dabei nicht mehr aufkommen ..)

Tommel1965
31-08-10, 09:30
Moin, moin !

Ich kann mir das gar nicht vorstellen, dass ein XXI auf Sehrohrtiefe einem Zerstörer bei 1000m Abstand nicht entwischen kann. Es geht doch locker 17 knoten unter Wasser. Beide AK voraus und auf Tiefe, sagen wir 60m, und quer zum Zerstörerkurs müsste doch klappen ??

Werde das mal simulieren.

Aber du wirst ja hier andere Erfahrungen gemacht haben, denke ich.

Ich glaube auch, dass es durchaus bei einem Typ XXI von Nachteil sein kann, kein heckrohr mehr zu haben.
Einen angreifenden zerstörer kann man sehr gut mit einem Zaunkönig fertig machen, wenn er achtern aus angreift. 1000m ist hierbei eine ideale Entfernung.

Gruß

Tommel1965

Soni2
31-08-10, 09:47
Zitat von Tommel1965:
Ich glaube auch, dass es durchaus bei einem Typ XXI von Nachteil sein kann, kein heckrohr mehr zu haben

Müssen wir eben auf das XII B warten - da haben wir dann ein gutes Dutzend Heckrohre http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Uuups, Vertipper! Sollte natürlich Typ XXI heißen und die Ausführung mit 18 Torpedorohren wäre dann der Typ XXI C gewesen ...

Blubberkiste
31-08-10, 09:48
*Achtung, Spässle*

Mensch Stuwwe, machen Sie mal Meldung.
Wo und von wem sind Sie eigentlich für den Kriegseinsatz ausgebildet worden?
Sie Flachwassermatrose! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Auszug aus dem BdU-Wiki: http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_cool.gif

Ruderanlage

Wegen des einzelnen außerhalb der Propellerströme liegenden Seitenruders war der Drehkreis mit 365-480 Metern fast doppelt so groß wie bei den alten Typen. Diese hatten hinter jeder der beiden Schrauben ein Seitenruder und dadurch kleinere Drehkreise als die verfolgenden Zerstörer. So sollte ihre niedrige Unterwassergeschwindigkeit teilweise ausgeglichen werden. Der Typ XXI konnte sich jedoch durch seine hohe Schleichfahrt-Geschwindigkeit und Unterwassergeschwindigkeit eher den Angriffen von UJagdschiffen entziehen. Die Tauchtiefe konnte aufgrund der höheren Geschwindigkeit relativ schnell geändert werden.

Net bös gmeint! http://www.ubisoft.de/smileys/1.gif

Grüße

Blubberkiste

Tommel1965
31-08-10, 10:09
Nein ,nicht böse gemeint !! http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-happy.gif

ABER STIMMT DOCH http://forums.ubi.com/images/smilies/mockface.gif

Stuwwe, er halt halt Humor, unsere Blubberkiste
Man muss es ihm nachsehen.

Stuwwe
31-08-10, 13:42
Zitat von Tommel1965:
Ich kann mir das gar nicht vorstellen, dass ein XXI auf Sehrohrtiefe einem Zerstörer bei 1000m Abstand nicht entwischen kann. Es geht doch locker 17 knoten unter Wasser. Beide AK voraus und auf Tiefe, sagen wir 60m, und quer zum Zerstörerkurs müsste doch klappen ??
Das Problem ist:
- die Beschleunigung von langsamer Schleichfahrt (3-4kn), wie man sie braucht um alle 6 Rohre auf verschiedene Ziele abfeuern zu können gegen einen GZ, auf >10kn ist zu langsam, wenn da ein Zerri mit 25kn Angriffsgeschwindigkeit angedampft kommt
- das XXI taucht recht langsam bei langsamer Fahrt
- man kann den Zerri nicht einfach auskurven wie mit einem VII


Und was Blubberkiste mir sagen will bleibt mir auch beim 3ten Durchlesen immer noch ziemlich schleierhaft ... vielleicht dass ich die <span class="ev_code_RED">Todesfallen</span>, in die man tappen kann wenn man mit dem XXI fährt wie mit einem VII, nicht explizit genug hervorgehoben haben - die stehen nämlich nicht so wirklich in den Texten drin, und ich hab sie auch nicht direkt angesprochen ... werde das 'mal ändern :

<span class="ev_code_RED">.. zB was heißt schon der doppelt so große Kurvenradius? Ist doch egal - oder nicht?!
Gar nicht: dass heißt die Zerris können einen selbst bei 15kn auskurven !!
Und da es in SH3 weder eine Thermalschicht gibt noch das ASDIC bei >12kn aufgibt, kann einem ein Zerri problemlos mit 15kn direkt "über Kopf folgen" .. d.h. möglicherweise ist es in SH3 sogar schwieriger mit einem XXI als in Wirklichkeit !?!</span>

Besser so?
Die Lektionen vorne werd' ich aber nicht mehr überarbeiten http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-tongue.gif

MCHALO12
31-08-10, 13:48
Zitat von Blubberkiste:

Ruderanlage

Wegen des einzelnen außerhalb der Propellerströme liegenden Seitenruders war der Drehkreis mit 365-480 Metern fast doppelt so groß wie bei den alten Typen. Diese hatten hinter jeder der beiden Schrauben ein Seitenruder und dadurch kleinere Drehkreise als die verfolgenden Zerstörer. So sollte ihre niedrige Unterwassergeschwindigkeit teilweise ausgeglichen werden. Der Typ XXI konnte sich jedoch durch seine hohe Schleichfahrt-Geschwindigkeit und Unterwassergeschwindigkeit eher den Angriffen von UJagdschiffen entziehen. Die Tauchtiefe konnte aufgrund der höheren Geschwindigkeit relativ schnell geändert werden.



Das kommt auf die Quelle an, im Typenkompass Deutsche Kriegsschiffe - Uboote 1935-1945 (sehr zu empfehlen!!!) ist zu lesen, dass die Doppelruder keinesweges die Manovrierfähigkeit verbesserten. Das Problem war eher, dass man das extrem unpraktische Überwasserheckrohr vom Typ VIIa irgendwie in den Druckkörper bekommen musste um die Torpedos regeln zu können. Dafür musste man das einzelne Ruder vom VII a in Doppelruder ändern um dazwischen durchfeuern zu können

Tommel1965
01-09-10, 05:34
Moin, moin !

Also, ich habe mir jetzt gestern abend nach meinem Desaster mit U 537 ein Typ XXI - Boot genommen und bin gegen 3 Zerstörer, die ein Dickschiff schützen, "zu felde" gezogen.

Das Boot hat ganz klar einen größeren Kreis, das heisst, es kommt träger um die Ecke.
Da hat Stuwwe aber sowas von Recht !

Ich kann aber mit dem Boot Schleichfahrt gehen bei 6-7 knoten. Das ist relativ flott. Ich komme mit diesem Tempo relativ zügig von einem Zerstörer weg, wenn er mich überlaufen hat. Auch komme ich mit AK super schnell aus dem WaBo-Wurfbereich heraus. Das ist sehr gut.
Wenn ich es nach einiger Zeit geschafft habe. etwas Raum zwischen mir und dem Zerstörer zu haben, muss ich leider aus Ermangelung eines Heckrohres das Boot herumziehen. Das geht nicht wirklich gut und dauert bei großem Radius. Daher hatte ich Probleme, den Zerstörer vors Rohr zu bekommen, da der ja auch herumkurvt.

Ich sehe die Vorteile des Typ XXI vor allem darin, dass es sehr große Geschwindigkeit unter Wasser geht, auch bei Schleichfahrt super schnell ist. Daher komme ich gut an Ziele heran und kann auch gut einem angreifenden Zerstörer ausweichen bzw. abhauen.
Das ganze bei sehr langer Tauchzeit und höherer Tauchtiefe.

Das fehlende Heckrohr (Typ XI hat ja sogar 2 ) ist meines Erachtens ein großer Nachteil im Kampf gegen Kriegschiffe, bei Geleitzugangriffen nicht soo super wichtig.

Insgesamt überwiegen für mich deutlich die Vorteile.
Hauptsächlich ist hierbei die bessere "Unterwasser-Performance" im Vergleich zum TypVII von ausschlaggebender Bedeutung.

Wie gesagt, so habe ich das gestern erlebt.

P.S. : Alle 3 Zerstörer habe ich versenken können, einer ist mir leider abgehauen.

Gruß

Tommel1965

Blubberkiste
01-09-10, 12:04
Moin Kaleuns

@Stuwwe

Ich habe einfach herzhaft lachen müssen, als ich Dein Post das erste Mal gelesen habe.

Stuwwe
Erste Lektion: Das blöde Boot bremst nicht!

Ich finde das gut, dass Du die Unterschiede die Du beim Umstieg auf den Typ XXI „erfährst“ als Information für uns zusammenfasst.
Schließlich war dieses Boot mit seiner Frontreife zu diesem Zeitpunkt das modernste und „innovativste“, was die Kriegsmarinen dieser Zeit zu bieten hatten.
Innovativ habe ich deshalb mal in Anführungszeichen gesetzt, da beim XXI eigentlich nur konsequent bestehende Technik auf Grund der Kriegserfahrungen optimal zusammengebaut wurde, aber das führt zu einer anderen Diskussion.

Aber: (Achtung, jetzt kommt der erhobene Zeigefinger) http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Das sind Lektionen, die man im Lehrgang erteilt bekommt, nicht im Kampfeinsatz

Was ich sagen wollte:
Ich muss meine Stärken und Schwächen und auch die des Gegners unbedingt kennen und verinnerlicht haben, bevor ich mich auf Feindfahrt begebe.
Die Hauptstärke des Bootes sind doch, wie Du und andere auch schon erwähnt haben, seine hohe Unterwassergeschwindigkeit und dies auch bei Schleichfahrt.

Das XXI Boot war bei Schleichfahrt (6kn maximal) nach amerikanischen Versuchen 1948 mit passiven Horchgeräten in einer Tiefe von 150m überhaupt nicht zu orten und in der Nähe der Wasseroberfläche maximal auf 220m, es ist also praktisch lautlos.
Asdic als aktive Ortung hat eine Reichweite von 1-2 km und wird ab 15kn Eigengeschwindigkeit des Trägers sehr ungenau.
(Dies im Spiel so nicht umgesetzt worden, der Zerstörer läuft auch bei 15kn noch horchend mit)

Wie setze ich also meine Stärken richtig ein?
Ein XXI Boot hat m.E. nach zwei Möglichkeiten sich gegen die Zerstörer zur Wehr zu setzen:

1. Aus dem aktiven Ortungsbereich mit hoher Unterwassergeschwindigkeit herauszulaufen und sich danach quasi mit Schleichfahrt zu verdrücken.

2. Durch die SU Anlage mit ihrer wesentlich verbesserten Ortung aus bis zu 50m Tiefe den aktiven "Sonarsender" mit einem Lageunabhängigen Torpedo zu attackieren.

Auch dazu und zu anderen XXI Taktiken hier was zum Schmökern: Überlegungen zum Einsatz des Typ XXI (http://www.mediafire.com/?88qafi83saaffs1)

Zitat:"Erich Topp hat zusammen mit Gerd Suhren 1944 die Überlegungen für den Einsatz des Typ XXI verfasst - auch bekannt unter den "Taktischen Anweisungen für den Typ XXI".

Möchte den Link der Seite nicht direkt hier reinstellen, wer aber ein wenig nach Topp googelt und weiß, auf welchem Boot er ab 1941 gedient hat, wird schnell fündig werden. Ich habe die Seiten nur ein wenig aufgearbeitet und zu einem pdf Dokument zusammengefügt.

Grüße

Blubberkiste

Blubberkiste
01-09-10, 12:39
@MCHALO12

Und leider sind die Quellen da auch recht dünn gesät, ist ein sehr interessantes Thema.

Ich habe da auch nur Informationen aus der Überwasser-Schifffahrt.

Aus "Evers, Kriegsschiffbau"
"Schiffe mit vor dem Ruder liegender Schraube drehen schneller an und haben daher unter sonst gleichen Bedingungen auch einen kleineren Drehkreisdurchdurchmesser".

Man kann diese Inovation auch beim Neubau der Deutschen Zerstörern ab 1936 beobachten, welche zunächst nur einzelnes Spatenruder hatten.

Zitat: (http://www.deutschekriegsmarine.de/hauptteil_uberwassereinheiten/Schiffe/hauptteil_zerst_rer/hauptteil_zerst_rer.htm)
"Weitere auffällige Änderungen wurden im Heckbereich vorgenommen. Ein Doppelruder sollte die Dreheigenschaften verbessern und das auf deutschen Zerstörern vorherrschende Spiegelheck wurde leicht angespitzt um eine verbesserte Rückwärtsfahrt zu ermöglichen."

Außerdem gilt:
Je länger ein Schiff im Verhältnis zu seiner Breite ist, desto kursstabiler, aber auch weniger manövrierfähig ist es. Ein U-Boot ist also von Haus aus ein schlechter Wender.
Und dann wird es auch schon verdammt physikalisch. Strömungslehre, Wasser unter hohem Druck, Gaskissen am Ruderblatt, Kavitation etc.

Kurz und gut:
Du hast recht, der Typ VIIA hatte am Heck ein Torpedorohr, das über der Wasserlinie und außerhalb des Druckkörpers angebracht war. Der Torpedo musste über eine Fernbedienung im Heckraum abgeschossen werden und konnte auf See nicht nachgeladen werden.
Diese Nachteile wurden bei der nächsten Generation der mittelgroßen Boote (Typen VIIB und VIIC) beseitigt, indem man das Rohr in den Heckraum verlegte und unter den Flurplatten für einen Reservetorpedo Platz schaffte.

Und da stelle ich mir jetzt die Frage, ob die den ganzen Aufwand nur deshalb betrieben haben, um einen einzigen Torpedo mehr im Heck mitführen zu können.
Das war ja baulich nicht so einfach zu lösen, nehme ich mal an. Die Heckpartie musste ja auch verlängert werden etc.
Ich denke, dass wohl beides mit in die Überlegungen reingespielt haben wird.

Toll wäre es natürlich, wenn hier jemand mehr darüber wüsste.

Grüße

Blubberkiste

Soni2
01-09-10, 14:02
Ein angenehmer Nebeneffekt war auch, daß die Doppelschrauben des Typ VII B die Manövriereigenschaften verbesserten. So gelesen in einem Buch von Rössler.

Soni2
01-09-10, 14:04
Zitat von Tommel1965:
Das fehlende Heckrohr (Typ IX hat ja sogar 2 ) ist meines Erachtens ein großer Nachteil im Kampf gegen Kriegschiffe, bei Geleitzugangriffen nicht soo super wichtig.

Pah, lächerlich. Der Typ XXI C war mit 12 "Heckrohren" für den Geleitzugkampf projektiert ^^

Soni2
02-09-10, 02:23
So, ich habe nochmal nachgeschaut in "Geschichte des deutschen U-Bootbaus von Eberhard Rössler".

Die Kriegsmarine mußte sich entscheiden, welchen Uboot-Typ sie in großem Stil bauen wollte, den Typ I oder den Typ VII. Die Wahl fiel auf den Typ VII, da er aus Sicht der Marine das größere Potential hatte und mit der kleineren Tonnage auch die Begrenzungen des Londoner Flottenabkommens besser ausgeschöpft werden konnte.

Da der Typ VII allerdings einige Nachteile gegenüber dem Typ I hatte, sollten zahlreiche Verbesserungen in den Typ VII B einfließen.
Einige der Forderungen waren u.a. (kein Anspruch auf Vollständigkeit):
- Vergrößerung des ÜW-Fahrbereichs.
- Größere Torpedozuladung.
- Ersatz des einzelnen Seitenruders durch eine Doppelruderanlage zur Verkleinerung des Wendekreises.
- Verlegung des Hecktorpedorohres in den Druckkörper, bevorzugt als Auslegung mit 2 Hecktorpedorohren und inkl. einer Ersatzchargierung im Boot.

Der ÜW-Fahrbereich wurde vergrößert, indem zusätzliche Treibölbunker in den Satteltanks untergebracht wurden. Zusätzlich wurde das Boot um 2 Meter verlängert. Dadurch wurde zwar ein großer Vorteil des Typ VII A aufgegeben (keine Treibölbunker außerhalb des Druckkörper, also auch kein Ölauftrieb bei beschädigtem Außenschiff), doch wurde dies in Kauf genommen.
Durch Lagerung je eines Torpedos in Obderdecksstuben vor und hinter dem Turm, sowie eines Ersatztorpedos im Heckraum wurde der Torpedovorrat von 11 auf 14 gesteigert.
Was das doppelte Seitenruder betrifft, so war es also von Anfang an eine Forderung an den Typ VII B, ebenso wie die Verlagerung des Hecktorpedorohres in den Druckkörper. Gut, das Eine wird dem Anderen in die Hände gespielt haben. Die Doppelruderauslegung war jedoch keine notwendige Folge der Rohrverlagerung.

Stuwwe
02-09-10, 04:57
Zitat von Blubberkiste:
@Stuwwe
Ich habe einfach herzhaft lachen müssen, als ich Dein Post das erste Mal gelesen habe.
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content"> Stuwwe
Erste Lektion: Das blöde Boot bremst nicht!

Ich finde das gut, dass Du die Unterschiede die Du beim Umstieg auf den Typ XXI „erfährst“ als Information für uns zusammenfasst.

Aber: (Achtung, jetzt kommt der erhobene Zeigefinger) http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Das sind Lektionen, die man im Lehrgang erteilt bekommt, nicht im Kampfeinsatz </div></BLOCKQUOTE>

Tja, .. aber leider belegen wir alle nicht den 5-6 monatigen Typ XXI Lehrgang (man sollte also beim Umstieg auf den Typ in der Karriere auch die Liegezeit in der .cfg entsprechend anpassen!!)
Und das was so in der SH3 oder der LSH4 - Anleitung drin steht hat zumindest mich nicht für Überraschungen geschützt !!


Ich muss meine Stärken und Schwächen und auch die des Gegners unbedingt kennen und verinnerlicht haben, bevor ich mich auf Feindfahrt begebe.
Genau. Deswegen schreib' ich die Erfahrungen auf, daß andere die verinnerlichen können. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif


Das XXI Boot war bei Schleichfahrt (6kn maximal) nach amerikanischen Versuchen 1948 mit passiven Horchgeräten in einer Tiefe von 150m überhaupt nicht zu orten und in der Nähe der Wasseroberfläche maximal auf 220m, es ist also praktisch lautlos.
Ich habe Zweifel ob das in (L)SH3(v.4) so umgesetzt ist ...


Asdic als aktive Ortung hat eine Reichweite von 1-2 km und wird ab 15kn Eigengeschwindigkeit des Trägers sehr ungenau.
(Dies im Spiel so nicht umgesetzt worden, der Zerstörer läuft auch bei 15kn noch horchend mit)
Genau da fangen die Probleme nämlich an: mit 6kn die Torpedos losmachen geht nicht und ist auch nicht realistisch, da ein 6kn-Periskop meilenweit zu sehen ist. Also muß man dann auf Seerohrtiefe auf ~3kn 'runter .. und wird dann auch >1000m geASDICed und mit 25kn in geringer Tiefe überlaufen, bevor man auf >10kn und Tiefe kommt ..


Ein XXI Boot hat m.E. nach zwei Möglichkeiten sich gegen die Zerstörer zur Wehr zu setzen:
1. Aus dem aktiven Ortungsbereich mit hoher Unterwassergeschwindigkeit herauszulaufen und sich danach quasi mit Schleichfahrt zu verdrücken.
Genau DAS ist in SH3 ziemlich schwierig, da ja das ASDIC auch bei 15kn und egal welcher Tiefe prima funktioniert !!
Einzige -gefährliche- Möglichkeit die ich gefunden habe: etwas langsamer werden, warten bis der Zerri einen überholt, die Wabos über einem abwirft und einkurvt ... dann AK und Tiefenänderung bis er schätzungsweise halb 'rum ist, dann Schleichfahrt und weg ...


2. Durch die SU Anlage mit ihrer wesentlich verbesserten Ortung aus bis zu 50m Tiefe den aktiven "Sonarsender" mit einem Lageunabhängigen Torpedo zu attackieren.
Gute Idee, eigentlich - nur leider tritt Ende '44 bei mir nach dem ersten Speichern immer der 12-Uhr Bug auf, so daß ich keinen Zugriff auf das Horchgerät habe .. also nix Schußlösung ohne Seerohr. Außer ich schätze nach den Horcher-Strichen auf der Karte ..


Auch dazu und zu anderen XXI Taktiken hier was zum Schmökern: ... Ich habe die Seiten nur ein wenig aufgearbeitet und zu einem pdf Dokument zusammengefügt.
Klasse !!
Sehr interessante Details wie "Rundhören ÜBER WASSER" und ein andermal "Rundhören (Diesel abstellen)" [beim Schnorcheln] ... .

Leider fürs Spiel nur bedingt zu gebrauchen, da nicht nur ASDIC und Thermalschicht schlecht/nicht umgesetzt sind (nagut, dafür sind die Zerris auch viel blöder...), sonder weil zB. auch die Fahrtstufen des Typ XXI überhaupt nicht mit der Realität ubereinstimmen.

Interessanterweise stimmen die im Spiel nichtmal mit dem überein, was man in der CFG einstellt !!
Werde da 'mal 'dran 'rumbasteln und dann hier seperat meinen Vorschlag posten (Modforum).

Soni2
02-09-10, 05:09
Zitat von Stuwwe:
auch die Fahrtstufen des Typ XXI überhaupt nicht mit der Realität ubereinstimmen.

Interessanterweise stimmen die im Spiel nichtmal mit dem überein, was man in der CFG einstellt !!
Werde da 'mal 'dran 'rumbasteln und dann hier seperat meinen Vorschlag posten (Modforum).

Du denkst aber schon daran, daß so ein Typ XXI ggf. bereits mit Maschinenausbauten (Turbolader) ausgeliefert wird und damit die Leistung (und somit auch die erzielbare Geschwindigkeit) erhöht wird?

rowi58
02-09-10, 05:28
Moin Soni2,

gut gekontert - ist auch was Wahres dran http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-wink.gif.
Aber Du kennst ja das Programm bzw. den oder die MODs.

Gruß
rowi58


P.S. Wenn ich mich ganz dunkel erinnere, wolltest Du mal eine Sammlung (oder so ähnlich) für SH3-Modding machen. Kleiner Tipp: klick auf meine Signatur, dann hast Du Zugang zu den gewünschten Informationen. Mehr habe ich zurzeit (neue deutsache Rechtschreibung http://forums.ubi.com/images/smilies/52.gif) nicht.

Soni2
02-09-10, 05:41
Prima, Rowie! Werde ich in einer ruhigen Minute machen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Blubberkiste
02-09-10, 05:43
Hallo zusammen, nur ganz kurz:

@Stuwwe


U-Schnee
'Twelve o'clock gauges bug'

I have found the reason for the bug. To get rid of it, just delete files TurmUS_2_hd.cam and TurmUS_2_hd_sm.cam from the data\Objects folder in the SH3 installation directory.

Hast Du das schon probiert? Bei mir ist der Bug seither nicht mehr aufgetreten.

@Rowi+Soni2

Ähm, hätte sich sicher schon einer dran gemacht wenn das möglich wäre, aber trotzdem die Frage:
Könnte man die Zerstörer so moden, dass die Asdic Ortung in Abhängigkeit mit steigender Geschwindigkeit abnimmt?

Grüße

Blubberkiste

rowi58
02-09-10, 06:00
Zitat von Soni2:
Prima, Rowie! Werde ich in einer ruhigen Minute machen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Schön Soni2,

verfüge frei über die PDF-Dateien. Sind nur vier Stück.

Gruß
rowi58