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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die neue Jugend ist es nicht mehr wert...



Corky13
20-01-06, 06:02
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/20/politik/805294.html

Also wenn ich das durchlese dann löst das in mir doch verzweiflung hervor http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif und das schlimmste ist = ich kann da nichtmal gegenargumentieren. Als anhänger linker Parteien sollte mir doch ein gegenargument einfallen der die Ausländischen jugendlichen ins bessere Licht rückt...aber das schaffe ich nicht <_< ... Die verdammte Politik hats mal wieder gehöig versaut ... und wenn einer es wagt seine Stimme zu erheben dann ist er natürlich ein nazi oder sonstws fürn Faschist...

Anbei hat jetzt auch noch ein österreichisches Grünen-Mitglied (Also ein Linker für die ohne politische Bildung...) sich darüber ausgesprochen das es eine regelrechte Islamische Unterwanderung des Westens gäbe...ein GRüNER !!! nicht einer dieser rechts-verdreher (haha wortwitz) aus FPÖ und BZÖ (österreichische rechte Parteien...) wie man annehmen möchte....nein sondern aus den reihen jener die gerade für mehr Integration etc. sein müssten.

Das gibt mir doch schwer zu denken. und ich kann nicht behaupten das die beispi8ele in der Kolumne zu übertrieben wären oder sich von der Masse abheben würden...NEIN das ist realität @_@

Da wird Down-Under immer atraktiver für mich -,- ...

AshkhanZrixt
20-01-06, 06:18
da sind die Zustände in der Türkei mit sicherheit besser, als in kreuzberg

Paveman_II
20-01-06, 06:56
traurig, aber wahr....

andere haben sowas auch schon berichtet, die wurdne dann aber verachtet für ihre ausländerfeindlichkeit.

ich sag ja vll machen einige leute langsam mal die augen auf...

miimpo2
20-01-06, 06:57
und sowas brauchen wir hier? Sicher nicht.

Hendrik1989
20-01-06, 07:10
und sowas brauchen wir hier? Sicher nicht.

Wenn jemand ein Problem hat schmeißen wir ihn raus oder was??? Nein, das wäre definitiv der falsche Weg.

miimpo2
20-01-06, 07:20
von rausschmeissen kann keine rede sein. Wohin auch? Die Türkei will die ja selber nimmer haben. Ich red davon nicht noch mehr reinzuholen.

Hendrik1989
20-01-06, 07:26
Also wenn es ihnen hier besser geht als da wo sie herkommen dann sollen sie ruhig hierher kommen.

miimpo2
20-01-06, 07:42
ja und genau das find ich nicht.

Steckdose
20-01-06, 08:05
genau so seh ich das nicht (miimpo2 war schneller *GG) ..ich bin nicht irgendwie rassistisch oder so, ich hab genug ausländische freunde, aber hey, ich hatte noch nie irgendwie streit mit nem deutschen, und das sicher nicht weil ich irgendwie rassistisch bin oder so..ich denke ihr wisst worauf ich hinaus will, ich finde es sollte den leuten die von *außen* kommen nicht ZU gut gehen, schließlich geben wir ihnen hier die möglichkeit ein besseres leben zu führen und wenn manche meinen sie müssen hier irgendwie was ganz tolles *abziehen*, dann finde ich sollten sie sofort wieder ausgewiesen werden und schauen wiese in ihren land zurecht kommen, und ja ich denke das ist die richtige lösung..es gibt genug normale türken, russen etc. aber wenn ich alleine wieder daran denke, das meine 7 14,15,16 jährigen freunde ohne jeglichen grund von 17,18,19 jährigen russen ZUSAMMENGESCHLAGEN wurden, und wenn ich das sag mein ichd as auch so..(aus allen möglichen öffnungen des gesichts geblutet, zu dritt zusammengestiefelt), dann denke ich weg mit denen die haben es ich verdient hier zu leben..es ist klar, das deutschland nicht gerade das *tollste* und *schönste* land ist, aber wenn man schon leuten die möglichkeit gibt hier *richtig* zu leben dann sollten sie wenigstens den anstand haben und das nicht *ansnutzen*..meine meinung dazu..und wennse meinen deutschland noch mehr zu versauen (wie man in den beitrag sehr gut erkennen kann), zumindest verschiedene teile und sie es auch nich verstehen, dann muss man sagen, raus mit denen -> hart aber gerecht meiner meinung nach, mal schauen wie se in der türkei zurecht kommen und obse sich das immernoch erlauben dürfen ....sorry wenn es ein bischen rassistisch klingt, und ich sags euch so wie ich das meine..

Corky13
20-01-06, 08:24
Es ist ja auch so das wenn unsereins zb in die Türkei emigrieren wollte , das man dort verdammt schlechte Zukunftsaussichten hat wenn man bei 0 startet <_< ... das fängt bei derben benachteiligungen im berufsfeld an und höt bei offenem rassismus auf...

Hendrik1989
20-01-06, 08:28
dann denke ich weg mit denen die haben es <span class="ev_code_RED">n</span>ich verdient hier zu leben

Wonach beurteilst du das? Warum haben wir es "verdient" hier zu leben?

Paveman_II
20-01-06, 08:28
das deutschland nicht gerade das *tollste* und *schönste* land ist

doch. find ich schon. lieber hier, als irgendwo anders. (aber ansichtssache http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif)

jeder franzose würde sich bei deinem post kringeln und würde sagen: hey was stellst du dich so an? is doch ne normale meinung.

aber hier in deutschland ist sowas schon ne ''gewagte'' meinung. ich kenn genug idioten die dich jetzt als nazi abstempeln würden http://forums.ubi.com/images/smilies/88.gif

hier in deutschland ist des allerdings ein wenig anders... weil hier fast alle die paranoia haben, ausländerfeindlich zu sein, und das KOTZT mich an...


Wonach beurteilst du das? Warum haben wir es verdient" hier zu leben?

weil wir hier geboren sind. und zu diesem land gehöen. so denkt übrigens auch jeder russe und türke, wenn er stolz "Türkiye!" (oder wie man des schreibt) (bzw Russia oder k.aaaa) hinausplärrt. da sagt auch keiner was. die halten halt zu ihrem land.

hey scheiss kartoffel, hast du gerade meine freundin angeschaut? (ps: mit den "Kartoffeln" sind wir gemeint. eine beleidigung aller deutscher, quasi deren gastgeber. beleidigst du deinen gastgeber?

übrigens ist diese "kartoffel" genauso schlimm wie der "kanake", aber dieses wort darf man nicht in den mund nehmen. ich vermeide es zwar auch, aber wenn mich irgendein... südländer als "Kartoffelkopf" abstempeln muss versetz ich mich in die person des kleinen ali, der von hirnlosen nazi-schlägerern als "Kanakenlümmel" oder so was beleidigt wird...

was ich damit predigen wollte: natürlich nicht unbedingt nationalchauvinistisch sein... aber auch mal kritisch die andere seite betrachten...

Hendrik1989
20-01-06, 08:43
weil wir hier geboren sind. und zu diesem land gehöen. so denkt übrigens auch jeder russe und türke, wenn er stolz "Türkiye!" (oder wie man des schreibt) (bzw Russia oder k.aaaa) hinausplärrt. da sagt auch keiner was. die halten halt zu ihrem land.

Das seh ich anders. Gott hat die Welt für alle Menschen geschaffen. Ich denke nich das dieses Land uns "gehöt". Ich find es auch nicht ok wenn jemand aus einem anderen Land mir das Recht verweigern würde in seinem land zu leben.

@Paveman_II: Zu dem Rest den du geschrieben hast: Niemand hat das Recht jemand anderen grundlos zu beleidigen. Das hab ich nie behauptet.

Paveman_II
20-01-06, 08:49
Das seh ich anders. Gott hat die Welt für alle Menschen geschaffen. Ich denke nich das dieses Land uns "gehöt". Ich find es auch nicht ok wenn jemand aus einem anderen Land mir das Recht verweigern würde in seinem land zu leben.

ja es ist aber so verwurzelt... du könntest auch nicht einfach in der schweiz leben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Hendrik1989
20-01-06, 08:51
du könntest auch nicht einfach in der schweiz leben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Wieso nicht?

Paveman_II
20-01-06, 08:53
Wieso nicht?

kannst doch net einfach sagen hallo ihr schweizer, ich komm jetzt zu euch ^^

...die nehmen auch net "jeden" (also nich das du n niemand wärst, aber du weisst schon was ich meine)

Hendrik1989
20-01-06, 08:57
Ehrlich gesagt versteh ich das nicht wirklich. Es würde doch auch niemand was sagen wenn du jetzt nach Deutschland ziehen wolltest.

Paveman_II
20-01-06, 09:01
...weil ich da schon wohne.

meinst du wenn du jetzt nach amerika gehst und sagst: hey leute ich will jetzt einfach mal zu euch!

sagen die: hey spitze, komm nur! ?

da heissts erstma: könenn wir dich in diesem land gebrauchen? hast du geld? bist du n verbrecher?
hast du verbindung zu irgendnem andren amerikaner? usw...

Manarchios
20-01-06, 09:08
Das wäre aber das normalste auf der Welt, oder?
Dieses anthropologische Denken fußt doch auf längst vergangenen Vorstellungen, das hieße genau das gleiche wie Ständeerbrecht, ich bin König, mein Sohn ist König, diese Familie bleibt Bauer, die schmied, der Bettler und der Graf etc. pp. Jeder sollte doch seine vorstellungen verwirklichen können und werden was und wo er das will und sich nicht an den Umständen seiner Geburt festhalten müssen, dies wäre ja nix anderes als das hinduistische Kastensystem nur, dass wir vom Stand in der Gesellschaft zum Lebensraum und damit Lebensstandard übergegangen sind.

Dies sollte natürlich alles im Rahmen von Grundgesetzen und Menschenrechten stattfinden, aber dass diese verletzt werden ist völlig unabhängig von der geographischen Herkunft.
Ich bin dreimal in meinem Leben überfallen worden und des öfteren von irgendwelchen Leuten, die ich zum großteil nicht einmal kannte bedroht worden, z.B. wenn man in der Straßenbahn jemanden zu lange anschaut und ich muss sagen in keinem der Fälle war der Gewalt ausübende nichtdeutscher Herkunft, sind deshalb alle Deutschen Scheiße, nein, die Menschen sind im allgemeinen Schweine und dies überall auf der Welt, also machen hier oder dort ein paar mehr oder weniger auch nix mehr aus.


Der bericht könnte genauso aus einem Dorf aus der sächsischen Schweiz stammen, nur dass es dann nicht türkische Migranten, sondern deutsche Staatsbürger betreffen würde. Und was hat diese Hoffnungslosigkeit für Möglichkeiten, sicher nicht viele und so findet man dann Trost bei radikalen Vereinigungen, ob es nun in dem einen Falle ALQuaida oder in dem anderen die SSS (Skinheads Sächsische Schweiz) sind ist doch im Endeffekt egal, dies sind beides Organisationen die solchen Verlorenen eine Heimat bieten und das Andere mit Gewalt zu bekämpfen suchen.

Gestern mitten in der Nacht gab es einen Bericht bei Polylux über eine neue große weltweite islamische Bewegung, die sich zu westlichen Werten und Allah bekennt und sich integriert, aber auch akzeptiert werden will. Aber dies sind alles Menschen höherer Bildungsschichten, aber auch von dieser Sorte gibt es genügend Menschen.

Hendrik1989
20-01-06, 09:14
...weil ich da schon wohne.

meinst du wenn du jetzt nach amerika gehst und sagst: hey leute ich will jetzt einfach mal zu euch!

sagen die: hey spitze, komm nur! ?

da heissts erstma: könenn wir dich in diesem land gebrauchen? hast du geld? bist du n verbrecher?
hast du verbindung zu irgendnem andren amerikaner? usw...

Und das ist genau das was mich stöt. Speziell im Fall Amerika (Die sind ja alles selbst Einwanderer), aber auch sonst. Wenn wir alle zusammen ohne Grenzen und ohne isolierung, Ausgrenzung etc. leben würden dann wäre die Welt eine bessere (Das klingt zwar sehr utopisch, aber was solls).

Wie auch immer. Im Prinzip verstehe ich deinen Standpunkt .

@Manarchios: das sehe ich genauso

Paveman_II
20-01-06, 09:43
Und das ist genau das was mich stöt. Speziell im Fall Amerika (Die sind ja alles selbst Einwanderer), aber auch sonst. Wenn wir alle zusammen ohne Grenzen und ohne isolierung, Ausgrenzung etc. leben würden dann wäre die Welt eine bessere (Das klingt zwar sehr utopisch, aber was solls).

ja im zuge der globalisierung könnte wenigstens dieser eine aspekt, nämlich dass wirklich die grenzen in den köpfen verschwinden, positiv an der ganzen globalisierung-geschichte sein.

MeisterKimura
20-01-06, 11:34
Gnade, dafür ist der Großteil der Menschenheit nicht geeignet. Wenn die Grenzen sich überall auflösen würden könnte ich endlich miterleben wie es aussehen würde wenn ich meine alte Warhammer-Fantasy Armee in die Schlacht führen würde oder Dawn of War die Realität wäre...

Etwas Anpassen sollte man sich immer wenn man in ein fremdes Land (fremde Kultur) kommt, egal wer und egal wohin, vor allem, wenn man dort für längere Zeit bleiben möchte.Nennt man vermutlich Anstand.

"Its you against the world, or you against yourself."

Paveman_II
20-01-06, 12:05
Gnade, dafür ist der Großteil der Menschenheit nicht geeignet. Wenn die Grenzen sich überall auflösen würden könnte ich endlich miterleben wie es aussehen würde wenn ich meine alte Warhammer-Fantasy Armee in die Schlacht führen würde oder Dawn of War die Realität wäre...

Etwas Anpassen sollte man sich immer wenn man in ein fremdes Land (fremde Kultur) kommt, egal wer und egal wohin, vor allem, wenn man dort für längere Zeit bleiben möchte.Nennt man vermutlich Anstand.

auch wieder wahr.

welche armee spielste denn? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

WoronKarDeDulle
20-01-06, 12:12
Ich hab wirklich lange überlegt, ob ich antworten soll oder nicht, aber bevor ich mich jetzt grün und blau ärgere muss ich hier mal meine Meinung loswerden, da die Naivität von einigen hier nahezu grenzenlos ist.

Hendrik1989:
<UL TYPE=SQUARE><LI>Werd erwachsen
<LI>lern geschichte
[/list]


Wenn jemand ein Problem hat schmeißen wir ihn raus oder was??? Nein, das wäre definitiv der falsche Weg.

Wenn die ein Problem haben, bin ich auch dafür das man ihnen hilft. Wenn die Probleme machen, RAUS MIT IHNEN!

Das sehe ich übrigens nicht nur bei Ausländern so, sonder auch bei Einheimischen. Nur das Problem ist, dass wir unsere eigenen Leute nicht abschieben können.

Um diese doch sehr harte Meinung vor dir, auch wenn ich nicht weiß warum, zu rechtfertigen ein Beispiel:

ich komme aus einem kleinen Kaff in der nähe einer kleinen Stadt. Im Sommer stehen am Hauptplatz immer wieder Türken die Frauen beschimpfen, weil sie sich (im Sommer bei uns) die Frauen keinen Schleier umwerfen und ihr Gesicht verhüllen.
Leider darf man aber diesen freundlichen und unauffälligen eingebürgerten Österreichern nicht die Meinung sagen, weil sich dann alle linksliberalen politisch-korrekten Grünwähler darum prügeln würden "Nazi" zu schrein.

Jetzt dreh das Szenario einmal um: Stell dich im Sommer in Ankara auf die Straße und beschimpfe die Frauen solange bis sie ihren Schleier abnehmen.
Wie lange glaubst du würdest dort so stehen ohne das die freundlichen Uniformierten kommen und dich dorthin bringen, wo österreichische Firmen die elektronischen Schlagstöcke hinliefern?



von rausschmeissen kann keine rede sein. Wohin auch? Die Türkei will die ja selber nimmer haben. Ich red davon nicht noch mehr reinzuholen.
Wäre ein Anfang, dass es nicht funktioniert sollte allmählich ja einmal zu erkennen sein und Österreich und Deutschland wären nicht die ersten Länder die die Einwanderungsbedingungen in die Höhe schrauben. Dürfen wir aber nicht, denn wir sind ja die Nazi-Länder!



Also wenn es ihnen hier besser geht als da wo sie herkommen dann sollen sie ruhig hierher kommen.
ein paar milliarden hungender Menschen freuen sich über deine freigibige Einladung, fang schon mal an Suppe für die paar Milliarden zu kochen.


Wonach beurteilst du das? Warum haben wir es "verdient" hier zu leben?
Wie Paveman_II schon sagte, wir sind in diesem Land geboren



Das seh ich anders. Gott hat die Welt für alle Menschen geschaffen. Ich denke nich das dieses Land uns "gehöt". Ich find es auch nicht ok wenn jemand aus einem anderen Land mir das Recht verweigern würde in seinem land zu leben.
Die Standardantwort vom Bundesheer bringt es hier aber auf den Punkt: is (aber leider) so
Meine restliche Meinung über diese Aussage schlucke ich aufgrund der Regeln in diesem Forum mal mühselig runter http://forums.ubi.com/images/smilies/784.gif


Wieso nicht?
http://forums.ubi.com/images/smilies/784.gif


Ehrlich gesagt versteh ich das nicht wirklich. Es würde doch auch niemand was sagen wenn du jetzt nach Deutschland ziehen wolltest.
das österreich und Deutschland was gemeinsam haben, was sie mit anderen nicht haben (nennt sich im übrigen Kultur) hat uns vor einigen Jahrzehnten schon ein böser Mann gezeigt, aber trauriger Weise hatte er recht damit, dass wir was gemeinsam haben


Das wäre aber das normalste auf der Welt, oder?
Dieses anthropologische Denken fußt doch auf längst vergangenen Vorstellungen,

1. nein
2. wovon redest du bitte?



Und das ist genau das was mich stöt. Speziell im Fall Amerika (Die sind ja alles selbst Einwanderer), aber auch sonst. Wenn wir alle zusammen ohne Grenzen und ohne isolierung, Ausgrenzung etc. leben würden dann wäre die Welt eine bessere (Das klingt zwar sehr utopisch, aber was solls).


Nur die Amerikaner sind einwanderer in ihrem Land? sagt dir das Wort Völkerwanderung etwas? Wir sind alle vor irgendeiner Zeit (auch während der Entstehung der Menschheit) in die Gebiete gewandert, die wir heute bewohnen).

Das Problem ist nur, wir leben nunmal am Rande eines Glaubenskrieges und erklär mal dem al-qaida-aktivisten das wir doch alle Brüder sind, wenn er vor hat, ein paar ungläubige in die Luft zu jagen.



Was ich noch sagen will, wer wo anders hingeht sollte sich anpassen. Ich weiß wovon ich rede, ich habe auch vor irgendwann einmal im Ausland zu arbeiten, aber ich will auch später wieder einmal zurückzukommen, dort nicht mit drogen zu dealen oder keine leute beschimpfen.

http://forums.ubi.com/images/smilies/784.gif mfg http://forums.ubi.com/images/smilies/784.gif

miimpo2
20-01-06, 12:29
so seh ich das auch.

Wo wohnst du leicht? Als Wiener kann ich gut verstehen was du meinst.

@topic: ein erster schritt ist gemacht, durch die Verschärfung der Asylbestimmungen. Ich kann icht verstehen wie man ernsthaft gegen Forderungen sein kann wie "Immigranten müssen Deutsch lernen". Das ist ja wohl die Grundvoraussetzung.

Manarchios
21-01-06, 02:26
Es ist ja keine Frage, das es Mitbürger gibt, welche aus anderen Kulturen gibt, die sich nicht so benehmen wie man das von einem emanzipierten Westeuropäer und eventuell der gesunde Menschenvertsand erwartet benehmen. Aber das tun halt ganz viele aus dem eigenen Kulturkreis auch, was mach ich mit denen? Die werden nicht bestraft und in die Wüste geschickt, nur weil sie das Privileg des hier geboren Seins haben? DAS sind pessismistisch anthropologische Vorstellunegn, ein Teil der Menschheit ist halt von Geburt an mit schlechten Eigenschaften ausgestattet und deshalb ist er halt schlechter als der andere und muss sozialdarwinistisch ausgesondert werden.
Und das man da in dieser Richtung in Österreich noch einen ganzen Zahn schärfer ist als in guten deutschen Lande, sollte inzwischen ja bekannt sein, ich dachte dies geht nicht, aber es muss wohl so sein.
Dann verteidigt mal Eure Pfründe, viel erfolg wünsche Euch.

WoronKarDeDulle
21-01-06, 03:52
Es ist ja keine Frage, das es Mitbürger gibt, welche aus anderen Kulturen gibt, die sich nicht so benehmen wie man das von einem emanzipierten Westeuropäer und eventuell der gesunde Menschenvertsand erwartet benehmen. Aber das tun halt ganz viele aus dem eigenen Kulturkreis auch

Ich habe nie etwas anderes behauptet. Um ehrlich zu sein, kenne ich einige Türken über die ich mich freue, dass ich sie kenne. Als ich mal in Problemen steckte (nach einem Autounfall) haben sie mir ohne das ich sie fragen musste geholfen, während etwa 30 andere einfach vorbeigegangen sind.
Ich will also nicht abstreiten dass es in jedem Kulturkreis gute als auch "schlechte" (ihr wisst schon wies gemeint ist) gibt.

Bisher ging es in der Diskussion ja auch nicht darum, alle abzuschieben, sondern eben nur die schwarzen Schafe.


aus dem eigenen Kulturkreis auch, was mach ich mit denen?

für die haben wir den Knast.

was mich an dieser Situation stöt, ist dass ich schon öfter am eigenen Leibe erfahren musste, dass der Witz:

"Warum sind Türken das freundlichste Volk der Welt?"

sehr viel wahres beinhaltet. Das Problem ist nur, wenn mich 10 österreicher auf einmal fragen, ob ich ein Problem habe, dann kann ich ihm ohne Probleme sagen ja.
Wären es 10 Eingebürgerte wäre ich ein Rassist, obwohl eigentlich die angefangen haben.

Und nur um dies hier noch mit einer Geschichte zu untermalen:

Bei uns gab es einen Park (nennt sich so, bestand aus 2-3 Kneipen, einer Spielhalle und einem Restaurant in einem Gebäude) der zum Großteil von Eingebürgerten besucht wurde, und es beschwerte sich niemand.
Das Problem entstand lediglich erst, als man Abends als Österreicher nicht einmal auf der anderen Straßenseite vorbeigehen konnte, ohne ins Krankenhaus eingeliefert zu werden (so einigen meiner Freunde UND Freundinnen passiert).
Wenn so etwas passiert, sag mir bitte, wie du das in den Griff kriegen willst?

Und nur um es nocheinmal deutlich zu machen, natürlich gab es auch in anderen Teilen der Stadt prügeleien, ist leider so.
Nur wenn ich woanders in eine Prügelei verwickelt werde (auf beiden Seiten gibt es Leute die ein Nein oder Lass mich in Ruhe eher motviert) wird mir keine politische Meinung unterstellt.



Die werden nicht bestraft und in die Wüste geschickt, nur weil sie das Privileg des hier geboren Seins haben? DAS sind pessismistisch anthropologische Vorstellunegn, ein Teil der Menschheit ist halt von Geburt an mit schlechten Eigenschaften ausgestattet und deshalb ist er halt schlechter als der andere und muss sozialdarwinistisch ausgesondert werden.

von sozialdarwinistischer Selektion war nie die Rede! Hier geht es darum, wer sich an die Gesetze hält, ist gut, wer sich nicht dran hält, ist böse.
Und bitte, sei jetzt nicht so wie meine ehemaligen Schulkollegen, die sich einem Fascho gegenübersehen, blos weil man für Recht und Ordnung ist.



Und das man da in dieser Richtung in Österreich noch einen ganzen Zahn schärfer ist als in guten deutschen Lande, sollte inzwischen ja bekannt sein, ich dachte dies geht nicht, aber es muss wohl so sein.
Dann verteidigt mal Eure Pfründe, viel erfolg wünsche Euch.
Man sollte nicht vom Jögi auf andere schließen. Das wären ebenfalls Vorurteile.


Zu meinem letzten Post.
Für die, doch sehr scharfe, Kritik an Hendrix entschuldige ich mich mal, mein Temperament ist mit mir durchgegangen.
Was mich an seinen Meldungen geärgert hat, war nicht seine Meinung (immerhin leben wir in einem Land wo jeder seine Meinung kundtun kann, wirklich jeder?).
Was mich in Rage gebracht hat, war dieses Wieso-und-Warum-Spiel, über die Dinge, die nun mal einfach zu akzeptieren sind (die Tatsache dass es in jedem Land Gesetze gibt zB).
In seiner Meinung, dass es schön so wäre, wie er es beschrieben hat, teile ich seine Meiung sogar teilweise. Wie gessagt, ich habe auch vor, dass ich eines Tages ein paar Jahre im Ausland verbringe um dort Erfahrungen zu sammeln.

Im Falle von Amerika ist es aber so, dass ich dafür bestimmte Dinge brauche:
*gute Englischkentnisse
*10.000 Dollar (nur für mich und in liquiden mitteln)
*einen job
*eine Ausbildung die gebraucht wird.

Manarchios
21-01-06, 04:24
Na, dann sollen alle "bösen" in den Knast und nicht die einen in den Knast und die anderen abgeschoben werden.
Dann ist doch wirklich das APPD-Prinzip ehrlicher: Für die einen die "Faulenzerzone", dann die "Malocherzone" und für den Rest den "Gewalterlebnisraum" in dem sich dann alle Assies dieser Welt die Köpfe einschlagen können.
Aber da ich immer noch ein wenig Hoffnung in die Menschheit setze, zwar auf einem sehr niedrigen Niveau und bloß in einigen wenigen Punkten. Denke ich schon, dass man durch Bildung, Aufklärung, Anerkennung und Integration ein halbwegs verträgliches und "gesittetes" Leben der hier geborenen und derer die es nicht sind gewährleisten könnte und zwar so, dass sich das asoziale und zum Teil gewalttätige Verhalten bei der gesamten gesellschaft in grenzen halten würde, aber dazu müsste man den Leuten erst einmal die Chance geben.
Und in Deutschland ist es nun einmal so, dass die Chance auf eine ordentliche Ausbildung für Menschen aus unterpriveligierte sozialen Verhältnissen sehr gering aus, selbst bei (den selten entstehenden) gleichen intelektuellen Leistungen (schon im Schulbereich). Und seit der Aufklärung ist ja ein nicht ganz abwegiges Cred, dass nur die Bildung den Weg aus dem Dunkel weist, aber wenn dieser Weg versperrt wird, dann bleiben sie halt im Dunkeln und müssen oder können sich nicht anders "wehren". Darum nicht rausschicken oder in den Knast, sondern vorher bilden und bilden lassen. (Und dass dies möglich ist zeigen ja diverse Staaten.) Denn was gab den Anlass zu den OECD.Bildungsstudien, dass die Steigerung des Bruttoinlandsproduktes am stärksten von dem Bildungsgrad der Bevölkerung abhängig ist, also kein Wunder warum die deutsche Wirtschaft stagniert, denn wer nichts investiert bekommt auch nix zurück (Deutschland verwendet unterdurchschnittlich wenig Geld für die Integration von Ausländern und auch der Bildungshaushalt liegt weit unter dem Durchschnitt).

Hendrik1989
21-01-06, 06:28
Zu meinem letzten Post.
Für die, doch sehr scharfe, Kritik an Hendrix entschuldige ich mich mal, mein Temperament ist mit mir durchgegangen.
Was mich an seinen Meldungen geärgert hat, war nicht seine Meinung (immerhin leben wir in einem Land wo jeder seine Meinung kundtun kann, wirklich jeder?).
Was mich in Rage gebracht hat, war dieses Wieso-und-Warum-Spiel, über die Dinge, die nun mal einfach zu akzeptieren sind (die Tatsache dass es in jedem Land Gesetze gibt zB).
In seiner Meinung, dass es schön so wäre, wie er es beschrieben hat, teile ich seine Meiung sogar teilweise. Wie gessagt, ich habe auch vor, dass ich eines Tages ein paar Jahre im Ausland verbringe um dort Erfahrungen zu sammeln.

Im Falle von Amerika ist es aber so, dass ich dafür bestimmte Dinge brauche:
*gute Englischkentnisse
*10.000 Dollar (nur für mich und in liquiden mitteln)
*einen job
*eine Ausbildung die gebraucht wird.

Ich nehme deine Entschuldignung gerne an.

Ich habe ja nicht gesagt, dass man sich nich an die Gesetze des Landes halten muss in das man kommt aber, dass (wie Manarchios schon gesagt hat) jeder die gleich Strafe bekommen soll und nich die einen einfach abgeschoben werden sollen.


"Until there are no longer first class and second class citizen of any nation
Until the colour of a man skin is of no more significance than the colour of his eyes
That until the basic human rights are equally guaranteed to all without regard to race

That until that day,
the dream of lasting peace, world citizenship and the rule of international morality
will remain in but a fleeting illusion to be pursued, but never attained."

Aus der Rede seiner Majestät Haile Selassie I. vom 28. Februar 1968

miimpo2
21-01-06, 06:49
@ Hendrik:Zum Thema abschieben:

Da spielt bei dir ein kleiner Grundsatzfehler rein:

Österreich ist das Land der Österreicher. Das ist mal logisch, nicht wertend. So wie Russland das Land der Russen ist, Ägypten das der Ägypter.

Nun gibt es aber in jedem Land Gesetze. Diese sind die Grundvoraussetzung für ein glückliches Zusammenleben, ansonsten, das haben schon Hbbes und Kant erkannt, gäbe es lauter unlösbare Konflikte.

Allerdings unterscheiden sich die Rechtsordnungen der verschiedenen Staaten, was ein möglicher Grund sein kann (meistens ist es aber nicht das ) dass Immigranten sich schwertun.

So, was ich sagen wollte: es gibt nun einmal kein Menschenrecht, dass Österreich Türken aufnehmen muss.
Trotzdem dürfen sie zu uns kommen, wir geben ihnen gewissermassen eine chance.

Nun ist es aber legitim und völkerrechtlich anerkannt, Leute, die diese chance missbrauchen, wieder, konkret ausgedrückt, rauszuhauen.

Der springende Punkt ist, wenn ein Österreicher in Österreich gegen das Gesetz verstösst kommt er ins Gefängnis und wird nicht abgeschoben, weil er Österreicher ist, wenn aber einer kommt und mist baut, wäre es irrational ihn, der das Vertrauen der Österreichischen Bevölkerung mit Füssen getreten hat, auch ins gefängnis zu stecken, wo er
- erstens vom Steuerzahler ernährt wird (ich seh nicht ein warum ich für einen schwarzen der mich überfallen hat auch noch zahlen muss!!)
- zweitens sowieso nach 3 Jahen wieder draussen ist. Die Rückfälligkeitsrate gerade bei ausländischen bzw eingebürgerten Straftätern ist enorm hoch. Das ist ein unsinniges Sicherheitsrisiko.

Sieh es mal so: du bist seit jahren in ner Fussballmannschaft und du un deine Kollegen seid ein eingespieltes team, dass sich an die Mannschaftsinternen Regeln hält (meistens halt)

Dann kommt wer von einem anderen Team, der mitspielen möchte bei euch. Ihr gestattet es ihm, und dann verletzt er eure Regeln. Gut, anfangs werdet ihr ihn drauf hinweisen, es tolerieren/ignorieren, aber irgendwann ist es aus, und ihr werdet ihn raushauen.

Denn, wer sich nicht an regeln hält hat keinerlei berechtigung, die vorteile dieser regeln zu geniessen.

Hendrik1989
21-01-06, 08:18
Wenn ein Weißer dich zusammenschägt, siehst du es denn dann ein das du für ihn noch zahlen musst?

Das Beispiel mit dem team ist nicht wirklich gut, denn wenn einer der schon in der Manschaft ist seit es sie gibt die Regeln zu oft bricht würde er auch rausgeschmissen werden. Dort gelten für alle die gleichen Regeln und Strafen egal wie lange sie in der Manschaft sind.
Auch die eingesessenen Mitglieder der Manschaft sind halt nur Mitglieder und nicht die Eigentümer des Vereins.

WoronKarDeDulle
22-01-06, 12:39
@ Hendrik: danke


Aber da ich immer noch ein wenig Hoffnung in die Menschheit setze, zwar auf einem sehr niedrigen Niveau und bloß in einigen wenigen Punkten. Denke ich schon, dass man durch Bildung, Aufklärung, Anerkennung und Integration ein halbwegs verträgliches und "gesittetes" Leben der hier geborenen und derer die es nicht sind gewährleisten könnte und zwar so, dass sich das asoziale und zum Teil gewalttätige Verhalten bei der gesamten gesellschaft in grenzen halten würde, aber dazu müsste man den Leuten erst einmal die Chance geben.

erst einmal eine Chance geben? Haben wir beide den selben Artikel aus dem ersten Post gelesen?


Na, dann sollen alle "bösen" in den Knast und nicht die einen in den Knast und die anderen abgeschoben werden.
Wie miimpo2 schon meinte: aus der Sicht der Steuerzahler nicht vertretbar und meiner persönlichen Meinung nach unlogisch.


Und in Deutschland ist es nun einmal so, dass die Chance auf eine ordentliche Ausbildung für Menschen aus unterpriveligierte sozialen Verhältnissen sehr gering aus, selbst bei (den selten entstehenden) gleichen intelektuellen Leistungen (schon im Schulbereich).
nur für die unterpriviligierten Schichten?
Ich habe versucht in Österreich und Deutschland eine vernünftige Bildung für die Video-Spiel-Industrie zu suchen.
Games Academy: 870 € pro Monat + diverses
Uni in kA wo: 799 € pro Monat + diverses
entweder gehö ich zur unterpriviligierten Schicht oder einfach zu den normalsterblichen die es sich auch nicht leisten können.

edit: hätte ich beinahe vergessen. Chance auf Bildung in den unteren Schulen. Verflucht, ich komme aus Österreich, wo die Politiker überlegen das die Lehrer türkisch lernen müssen. Wie glaubst du sieht die Bildung aus, wenn die Kinder dann im Unterricht mehr Türkisch höen als Deutsch?

@miimpo2: es gibt kein Menschenrecht dass sie zu uns kommen.
Ansichtssache, selbst von meiner Warte aus gesehen.
Wenn sie in ihrem Land verfolgt werden und dort nicht vernünftig leben können, würde ich es als ihr Recht ansehen hier zu leben, wenn die Gründe stimmen.

Immerhin hab ich mal wo gelesen, dass Österreich Osamas rechte Hand nach einem Asylantrag aufnehmen wollte. Begründung für den Antrag: politische Verfolgung (nach einem Terroranschlag mit 20 Toten in Ägypten).
Wie gesagt, wenn die Gründe stimmen.

Aber grundsätzlich gebe ich dir recht. Wie auch immer man diese Einstellung bezeichnen mag, ich bevorzuge Patriotismus oder gesunden Egoismus (jedes Tier läuft weg, wenn hinter ihm der Jäger schießt ohne sich um die anderen zu kümmern, und über ähnliche Instinkte verfügen die Menschen auch, selbst nacht Jahrtausenden der Zivilisierung).

Jedes Land gehöt denen die darin ihre Wurzeln haben. Von jedem der dies Bestreitet möchte ich leidenschaftlich gerne die Meinung über Israel-Palästina höen. Das Problem wem die Wurzeln gehöen, ist dann wieder so eine eigene Geschichte.

@hendrik:
mir gefällt das Beispiel mit der Mannschaft gut, obwohl es zugegeben hinkt.
Neue Mitglieder die gegen die Regeln arbeiten werden rausgeworfen, im Falle der Mannschaft auch die alten. Es ist die natürlichste Sache und keiner (bis auf die rausgeworfenen) beschwert sich oder würde "verdorbenes Gedankengut" unterstellen.

Wo wir wieder bei dem Problem wären, mit unseren eigenen "bösen". Ich bin mir sicher, es gibt viele Leute die rufen würden, raus mit ihnen, stellt sich nur die Frage: wohin? Darum die eigenen in den Knast, die anderen zurück ins Heimatland, oder wie auch immer es genau geregelt ist.



Tja, da ich mich wieder meiner schwer gefundenen Ausbildung widmen muss, und ich normalerweise über solche Theman nicht diskutiere (obwohl ich gerne würde, nur schlechte Erfahrungen damit gemacht) ziehe ich mich daraus zurück. Mitlesen werde ich natürlich noch weiterhin.

Viel Spaß noch beim diskutieren und immer sauber bleiben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Extrodier
22-01-06, 16:14
Ich denke auch, dass solche Szenen, wie in dem Artikel genannt werden, zeigen, dass wir ein Problem haben. Wozu es führt, immer mehr Immigranten ins Land zu holen, diese sich dann aber auf sich allein gestellt lassen, haben wir vor wenigen Monaten in Frankreich gesehen.

Was also tun?

Tja, derjenige der diese Antwort wüßte wäre ein gefeierter Mensch, denn es gibt kein Patentrezept. Für mich stehen folgende Punkte fest:

1) Wir haben in Dt. ein Problem mit kaum oder nicht integrierten Ausländern, insbesondere mit den jüngeren Jahrgängen, die zwischen zwei Welten leben, keinen Halt haben. Sie wissen nicht wer sie sind, durch Gewalt versuchen viele sich den Respekt zu verschaffen, was ihnen sonst nicht gelingt.
2) Diese Problemgruppen isolieren sich immer mehr - was zur Folge hat, dass sie mehr isoliert und ausgegrenzt werden. Wenige fallen schlecht auf, werfen so ein schlechtes Bild auf viele.
3) Durch die Isolation sind diese Gruppen für äußeres Eingreifen kaum fassbar! Hilfe kommt dort nicht an, wo sie benötigt würde. Das zeigt sich vor allem in Bereichen wie Bildung.
4) Dadurch, dass sich viele dieser Jugendlichen nur unter Ausländern aufhalten, verkommt ihre deutsche Sprache. Folge: kaum Chancen auf einen vernünftigen Schulabschluss, eine Ausbildung, etc.
5) In diesen Subkulturen bildet sich immer mehr ein Ideal heraus, das geprägt ist von mangelndem Vertrauen in die Zukunft, daraus resultierend Verwahrlosung, zunehmende Gewaltbereitschaft, steigende Abstumpfung. Helden sind die, die es den angeblich Bösen (Andersdenkende) zeigen.
6) Respekt verschafft man sich in solchen Gruppen Gruppen durch assoziales Verhalten (pöbeln, prügeln, klauen, etc.)!
7) Je mehr ausländische Kids sich ihr Selbstwertgefühl durch das abrippen oder verprügeln von Deutschen Jugendlichen holen, desto mehr entsprechen sie damit dummen Nazi-Parolen und sorgen dafür, dass solche Gruppen Zulauf bekommen.

So nun ist die Frage, was man dagegen tun kann! Ich bin der Meinung, dass man da sehr früh ansetzen muss. Wichtig ist die erste prägende Phase der Sozialisation in der frühen Kindheit. Hier müssen ausländische Kinder an die deutsche Sprache und Kultur herangeführt werden. Es muss für eine Integration in die Gesellschaft gesorgt werden, ein Leben in der abgeschoteten Subkultur darf nicht hingenommen werden.

Wie erreicht man Integration? Das ist die wohl schwierigste Frage, eine Antwort weiß ich auch nicht, doch denke ich, folgende Punkte sind Voraussetzung:

1) Bereitschaft der Eltern
2) Bereitschaft der Kinder
3) Engagement der zuständigen Behöden
4) Der Wille der Gesellschaft, die hier lebenden Ausländer zu integrieren, nicht weiter zu isolieren.

Jeder der in diesem Land lebt, muss sich an dessen Regeln halten. Wer das nicht tut wird bestraft. Ausländer, die diese Regeln missachten sollten ausgewiesen werden. Es ist ein Entgegenkommen des dt. Staates Ausländer aufzunehmen - dieses Entgegenkommen darf nicht ausgenutzt werden.

Doch solange mangelnde Bildung dazu führt, dass viele kaum eine andere Möglichkeit als die Kriminalität haben, wird sich daran kaum etwas ändern.

miimpo2
22-01-06, 16:30
1) Bereitschaft der Eltern


Daran scheiterts schon.Nehmen wir die typische türkische Immigrantenfamilie. Die Mutter darf das Haus nur selten verlassen, und wenn nur mit Kopftuch. Wenn sie nicht kocht wird sie geschlagen. Mit anderen, besonders mit deutschen Frauen reden dürfen sie nicht.

Die Tochter wird ähnlich unterdrückt, kriegt schläge wenn sie sich mit deutschen Jungs trifft. Und wird mit 18 verheiratet.

Wie soll da nun den Kindern, besonders den Söhnen, die diese Einstellung von Klein auf indoktriniert bekommen, integration nähergebracht werden?


2) Bereitschaft der Kinder


aus obengenannten Gründen mangelt es an dieser Bereitschaft...


3) Engagement der zuständigen Behöden


Also zumindest in Österreich ist dieses gegeben.. Doch kann es nur greifen wenn Punkte 1) und 2) erfüllt sind...


4) Der Wille der Gesellschaft, die hier lebenden Ausländer zu integrieren, nicht weiter zu isolieren.


Dafür ist es zu spät. Ich unterstelle den Österreichern jetzt mal pauschal eine nciht schlechte Gastfreundschaft. Aber schlechte Erfahrungen haben diese Einstellung geändert, und ich halte es für unmöglich wieder eine Basis zu schaffen, die es der Gesellschaft ermöglich nicht wertend an die Thematik heranzugehen...


Jeder der in diesem Land lebt, muss sich an dessen Regeln halten. Wer das nicht tut wird bestraft. Ausländer, die diese Regeln missachten sollten ausgewiesen werden. Es ist ein Entgegenkommen des dt. Staates Ausländer aufzunehmen - dieses Entgegenkommen darf nicht ausgenutzt werden.



Wie ich ebenfalls schon sagte...

LordEL
22-01-06, 16:42
Ich wollt auch mal was zu dem Thema sagen. Leider muss ich dazu etwas ausholen.

Ich kenn das mit den Einwandereren ganz gut, weil ich in einer Stadt wohne, die einen hohen Ausländeranteil hat. Dabei benutze ich extra den Begriff Ausländer, weil diese sich nunmal auch so sehen. Ich bin mit einer Georgierin (nicht der Bundesstaat in der USA) zusammen, ihr Sohn (hier: DaviD der Kluge) ist halt halb ihre Nationalität und halb Ägypter, mein Sohn, logisch, halb Georgier und halb Deutscher. Ich leb also in einer multikulturellen Gemeinschaft.

Daneben kenn ich noch Polen, Türken, Marokkaner, Libyer, Syrier, Bayern, Kurden, Russen, Afrikaner (ist ja immerhin ein riesiger Kontinent, mit vielen vielen Ländern) usw. die alle ihre Länder toll finden und stolz sind eine Sohn/Tochter dieses zu sein. Mir ist eines dabei aufgefallen:

Alle haben gegen alle etwas!

Ob der Türke gegen Kurden, oder der Marokaner gegen Türken (die trinken alle Raki, ein Schnaps und das ist gegen Allah), die Polen gegen Russen, die Russen gegen alle anderen.
Einig sind sie nur wenn es gegen entweder:

a)Asylanten geht
oder
b)Nazi-Deutsche
(außer sie sind selber Faschisten)

Meine Onkels haben früher in ihrer Jugend übrings von Deutschen aufs Maul gekriegt, da gab es nicht soviele Ausländer hier (70ziger Jahre). Das waren halt dann die "Rocker", oder andere Frustrierte.
Ich habe die Erfahrung gemacht, das Rassismus, also Fremdenfeindlichkeit, schon in unseren Genen angelegt ist. Beobachtet nur mal kleine Kinder. Kommt jemand jemand Fremdes in eine Gruppe, egal ob die Gruppe aus weißen, Schwarzen, Gelben oder Braunen besteht (rote sind hier echt selten http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif), der oder die neue wird erstmal abgelehnt. Besonders, wenn sich dieses Kind nicht verbal, also mit Sprache, durchsetzen kann. Es ist völlig normal, das eine Menschen(Tier)-Gruppe, ihr Revier gegen eine andere Menschen(Tier)-Gruppe verteidigt.

Das Problem ist eigentlich ein anderes:

Uns geht es hier (Deutschland, Österreich, Schweiz) noch verdammt gut und wir wollen, das es auch so bleibt. Leider sehen das einige unserer "Volks"-Gemeinschaft anders, bloß sind die keine Ausländer! Hier geht es um knallharte Politik und denen, die davon einen Gewinn haben, sehen es mit Freude, wenn sich das gemeine Volk untereinader die Fresse blutig schlägt und damit schön von den wahren Problemen ablenkt. Früher waren es die Juden, heute die Ausländer.

Aber mal was praktische, wiederum sehr kostenspieliges:
Egal ob Ausländer oder Einheimischer, es hilft nur diese Menschen eine Zukunft zu geben. Und das geht nur, indem genug Ausbildung, Arbeit und Sicherung des ganzen da ist. Aber das wollen hier nicht die Führer der Wirtschaft und din den moslemischen Ländern nicht die Führer der Religion. Da liegen die Probleme und nirgends anders. Wären die wirtschaftlichen Problem (und die religiöse Toleranz) in den sogenannten 3.Welt-Ländern wie auch hier gelöst, müssten die Armen (hier in der BRD bin ich zwar arm, aber wäre ich in der Türkei arm, würde ich in die BRD reisen) nicht zu "uns" kommen. Aber das führt jetzt hier in diesem Forum zu weit (siehe unten).

Sicher, das hilft einem nicht weiter, wenn man einem gerade ein Südländer die Nase gebrochen hat. Mir ist das im übrigen auch schon beinahe passiert (hatte aber Glück, weil ich einige ausländische Freunde hatte, die mich rausboxten und das nicht nur einmal), allerdings muss ich den Südländern eines lassen. Seit ich Erwachsen bin, werde ich mit dem nötigen Respekt behandelt, was ich von deutschen Jugendlichen nicht sagen kann.
Vielleicht einen Tip, der manchmal wirken kann. Diese Menschen sind wie Hunde (egal ob "Volks"-Genosse, oder Ausländer). Keine Angst zeigen, auf keinen Fall! Wegrennen, wenn es geht! Nach der Polizei rufen, so laut es wie man/frau kann!
Niemals in ein Gespräch verwickeln lassen, sobald man/frau Aggressionen merkt!

Wir leben hier in einem Dschungel und es wird noch schlimmer, darauf könnt ihr euch verlassen.

Wenn ihr euch mehr über Politik unterhalten wollt, dann schreibt mir ne PM.

LordEL
22-01-06, 16:54
Zusatz:

Im übrigen entwickelt sich meine Stadt auch zu einem Großghetto.

Es liegt leider an den wirtschaftlichen Verhältnissen hier.

Die eine werden Faschisten...

Die anderen Kommunisten....

Und wieder andere werden Fundamentalisten...

Rattenverwirrer
26-01-06, 07:28
Rassismus ist ein Urtrieb, zum Beispiel eine Schule in der es zwei 1. Klassen gibt: Die 1A erfährt das es auch eine 1B gibt. Sofort ist man sich einig "die in der 1B sind doof", ohne einen von denen gesehen zu haben oder einen Namen zu kennen.

Ein Kollege hat etwas interessantes über Asylverfahren beobachtet:

Etwa 400 Rumänen wurden in einer Kleinstadt eiquartiert, natürlich alle auf einen Haufen um die Nachbarn zu ärgern, 30 in jedes Dorf geht nicht. Diejenigen die nach wenigen Tagen schon etwas deutsch sprachen wurden als erste ausgewiesen. Diese integrationswilligen lenken ds Volk nicht von anderen Problemen wie Heuschrecken und Arbeitsmarkt ab, werden also nicht gebraucht. Andere meldeten sich bei jedem Amt mit einem anderem Namen an, standen später in der Zeitung: in vielen Orten gleichzeitig Sozialhilfe beantragt und oft Gewalttaten. Von denen sind viele immer noch in Deutschland. Diese Asylpolitik ist gezielte Wahlhilfe für die NPD, denn wer aus Protest rechts wählt, der wählt nicht aus Protest links.