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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Andere U-Boote und muderne Kriegsschiffe



JensBoeckmann
10-07-05, 08:36
In einen Buch habe ich ein paar U-Boote der Japaner gesehen Unteranderem:
Ein U-Boot mit Mini U-Boot(Agano)
oder
ein U-Boot mit Flugzeug(Kiso)
was bringen diese U-Boote?
Tauchretter oder die etwas andere Flugabwehr???

ssobgib
10-07-05, 11:26
Soweit ich weiß sollten die Mini-U-Boote in Häfen der Amerikaner eindringen und dort vor Anker liegende Schiffe torpedieren (Ist bei Pearl Harbour schon vor dem Hafeneingang gescheitert.) Die Flugzeuge waren Aufklärungsmaschinen und als Wasserflugzeuge keinem normalen Jäger gewachsen.

Alles in allem waren die Japanischen U-Boote viel zu groß und meistens sehr ineffektiv. http://www.ubisoft.de/smileys/26.gif

Trooper1983
10-07-05, 14:41
Die Japaner haben ingesammt aber größere U-Boote als die Deutschen gebaut.

Senshi.
10-07-05, 16:05
Das ist ja das Problem.

Was will man mit riesigen Unterwasserschlachtschiffen? Sie sind viel leichter durch Sonar etc. erkennbar und der Stealthfaktor den Uboote eigentlich innehaben sollten, ist dahin und die Effektivität sinkt stark.

mfg Mag

Jadefalke7685
11-07-05, 01:21
Kennt man doch von den Japanern das sie gerne übertreiben und nix bei rauskommt, man denke mal an die BBH´s Yamato und Mushashi, gewaltige Schlachtschiffe aber abartig schlecht Konstruiert ( viel zu wenige Kammern ) das ihr Nutzen gleich null war.
Habe bis jetzt noch nichts großartiges gefunden wo Japanische U-Boote großartig was geleistet haben im WW2.
Naja, finde eh das der Seekrieg im Pazifik nicht mit dem Seekrieg im Atlantik zu vergleichen ist, ganz andere Dimensionen.

thelecter
11-07-05, 05:59
Unterschätzt mal die Japaner nicht immerhin haben sie haben den Seekrieg genauso revolutioniert wie vorher England 1588 mit dem Sieg über die spanische Armada. Kidou Butai mit seinen sechs schnellen Trägern war der erste zusammengefasste Trägerverband der Geschichte, während andere Marinen Träger nur als Unterstützungsschiffe für Schlachtschiffe ansahen. Mit dem Angriff auf Pearl Harbour und der Versenkung der amerikanischen Schlachtschiffe haben sie den Plan Orange vereitelt und die Amerikaner zum umdenken gezwungen. Schliesslich hatten sie keine Schlachtschiffe mehr mit denen sie zu den Phillipinen tuckern konnten um dort die japanischen Schlachtschiffe herauszufordern.
Wenn man bedenkt wieviel Stahl in Deutschland an die ziemlich nutzlos gewordenen Schlachtschiffe und die Uboote verschwendet wurde...



Kennt man doch von den Japanern das sie gerne übertreiben und nix bei rauskommt, man denke mal an die BBH´s Yamato und Mushashi, gewaltige Schlachtschiffe aber abartig schlecht Konstruiert ( viel zu wenige Kammern ) das ihr Nutzen gleich null war.

Yamato: 4
Iowa: 4
Bismark: 2
Vittorio Veneto: 2
King George: 3
South Dakota: 4
Man sieht die Yamato steht mit ihren 4 Abteilungen (quer) nicht schlechter da als andere Schlachtschiffe. Die Bismarck hat nur zwei Abteilungen quer. Technisch gesehen war die Bismarck übrigens generell eine ziemlich schlechte Konstruktion, besonders in Sachen Panzerung & Unterwasserschutz. Man kann wirklich nicht sagen das die Japaner nichts auf den Kasten haben, in Sachen Schlachtschiffkonstruktion waren sie schon in den frühen zwanziger Jahren mit der Nagato Klasse wegweisend.

Zurück zu den japanischen U-booten. Gemein haben sie alle die relativ begrenzten Tauchfähigkeiten (bei rund 100 m war Schluss), die grosse Reichweite und die damit verbundene Verdrängung von über 2000 Tonnen im Schnitt. Aber die amerikanischen Uboote waren in dieser hinsicht auch nicht anders.
Zwei erwähnenswerte Ubootklassen der Japaner sind die Sen Toku Klasse (I-400, I-401, I-402) und die Sen Taka Klasse(I-200, I-201, I-202). Die Sen Toku Boote hatten eine Verdrängung von über 5200 Tonnen (6500 getaucht), die Besatzung bestand aus 144 Offizieren und Mannschaften und bewaffnet waren sie mit 8 vorderen Torpedorohren mit insgesammt 20 Torpedos, einem 14 cm Geschütz und 3 (+1 Ersatz) Torpedobombern (sic!).
http://people.freenet.de/Dr.Lecter/sentoku.jpg

Die Sen Taka Boote waren quasi ein Pendant zu den deutschen Typ XXI, konnten zwar auch nicht besonders Tief tauchen aber hatten starke E-maschinen mit denen sie 19 Knoten getaucht laufen konnten (15 Knoten überwasser mit den Dieseln). Besatzung bestand aus 31 Mann, Verdränung 1200 Tonnen, Bewaffnung 4 Torpedorohre mit insgesammnt 10 Torpedos und zwei einziehbare 25 mm FlaK.

http://people.freenet.de/Dr.Lecter/sentaka.jpg

Barmbek76
11-07-05, 06:43
Hmm, ein japanisches U-Boot gab doch der Yorktown den Rest, oder? Und die Indianapolis erlitt auch ein tragisches U-Boot-Schicksal.

Latorque
11-07-05, 07:10
Oh, die Japaner verstanden durchaus was davon, Schiffe zu bauen. Galt auch dem Rest der Welt nach dem Port-Arthur Desaster der Russen als bewiesen. Die Amerikaner fürchteten vor allem die Torpedobatterien der japanischen Zerstöer.
Gab da mal ein lustigers Spiel von Microprose, "Task Force 1942", in dem man die Guadalcanal - Kampagne auf japanischer bzw. amerikanischer Seite ausfechten konnte, mit Schiffskategorien vom Zerstöer bis zum Schlachtschiff. War lustig, auf der Brücke der Mushashi zu stehen und die Granaten vor dem Fenster explodieren zu sehen.

ssobgib
11-07-05, 10:56
Die Japaner als schlechte Schiffbauer zu bezeichnen wird ihnen in keiner Weise gerecht. Die Japaner haben während des 2. Weltkrieges in so ziemlich jeder Schiffsklasse die besten Schiffe gebaut. 1:1 konnte fast kein alliertes Schiff mit ihnen mithalten. http://www.ubisoft.de/smileys/97_2.gif

Die Yamatos waren Top-Schiffe für ihre Rolle und ich hätte mich mit keinem anderen Schlachtschiff der Welt freiwillig in die Reichweite ihrer Kanonen gewagt. Die Zeit für Schiff gegen Schiff-Kämpfe war allerdings damals schon rum und mit 27 Knoten waren sie einfach zu langsam, um mit den Trägern zusammen operieren zu können, wie es die Amerikanischen Schlachtschiffe als Flak-Platformen können mußten. Versenkt wurden die beiden Schiffe schließlich durch Luftangriffe von mehreren amerikanischen Trägern. Das Schicksal aller Schlachtschiffe im 2. Weltkrieg, die ohne Luftdeckung erwischt wurden.

Atrax666
11-07-05, 12:44
Daß die Bismarck ne schlechte Konstruktion war wag ich zu bezweifeln. Die 2er-Geschütze waren kein Nachteil gegenüber 3er oder 4er. Die Bismarck war berühmt für ihre moderne und überlegene Zieleinrichtung mit genauer Seitenwindberechnung usw. Dadurch hat die Bismarck eher und besser getroffen als ihre Gegner (Siehe den goldenen Hood-Glüchstreffer beim zufälligen Zusammentreffen in Begleitung mit der Pr. Eugen).
Was die Panzerung betrifft...ein ganzer Verband (incl. Schlachtschiff und Träger!!) war auch nach etlichen Stunden nicht im Stande das Ding zu versenken, obwohl durch beschädigte Rudergestänge manövrierunfähig (Der goldene Blattschuss des Torpedobombers). Die Stahllegierungen (damals streng geheim) schluckten am Gürtel so ziemlich jeden Torpedo. Was der Bismarck zu schaffen gemacht hat waren die schweren Dauereinschläge ins Deck/Aufbauten die dann letztendlich zur Selbstversenkung geführt hatten...

Jadefalke7685
11-07-05, 12:51
Hm, was NUTZTEN den Japern diese gigantischen Kriegsgeräte wenn diese kaum ihr Potential ausspielen konnten? Mushashi hat NICHT einen Schuß aus den 46cm Hauptgeschützen abgeschossen in ihrer ganzen Dienstzeit obwohl sie an einigen Gefechten teilnahm. Es geht schlicht um den Nutzen, nicht die Möglichkeiten die sie gehabt hätten und wie schon vom vorposter angesprochen waren die Yamatoklassen satte 10 Knoten langsammer als die Iowa Klassen.
Genauso schauts mit den Japanischen U-Booten aus, zu groß, zu schwerfällig, praktisch ungeeignet für einen Seekrieg in den Dimensionen wie dem des Pazifikkrieges. Die Japaner haben einfach nicht verstanden ihr Potential richtig zu nutzen.

Latorque
11-07-05, 13:42
@Jadefalke

naja, es steht nicht zur Diskussion daß Schlachtschiffe/Panzerkreuzer im 2. WK ein überholtes Konzept waren - urteilt man danach war auch die Iowa-Klasse schlecht konzipiert, da sie nicht die notwendige Geschwindigkeit aufbrachte um Torpedo - und Jagbombern davonzufahren (obwohl ich gerne ein Schlachtschiff mit 350 mph sehen würde http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif.

Abgesehen davon galten die deutschen U-Boote gegen Ende des Krieges ebenfalls als "veraltet". Sieht man sich den Typ XXI oder XXIII an, wurden die neuen U-Boot - Konzepte schon spürbar, eben der berühmte übergang vom Tauch- zum echten Unterseeboot.

Jadefalke7685
11-07-05, 14:37
@Latorque

So gesehen war der ganze WW2 ein einziger Umbruch aller Waffengattungen und ich schätze wir können uns darauf einigen das so ziemlich alles was 39 Modern und Richtungsweisend, 4-5 Jahre später völlig veraltert war und ich bin immernoch davon überzeugt das Pearl Habour der größte Fehler der Japaner war, Hätten sie Pearl nicht angegriffen, hätten die Japaner es mit einer Flotte zu tun gehabt die nichtmal Ansatzweise eine Chance gehabt hätte und die USA nicht Händeringend nach Moderneren Schiffe gestrebt, zumindest ein Japaner hats sofort gemerkt das es ein Fehler war http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif Naja, irgendwie schweif ich ganz vom Thema hier ab, sorry http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif

clorko
11-07-05, 15:38
Originally posted by Atrax666:
Daß die Bismarck ne schlechte Konstruktion war wag ich zu bezweifeln. Die 2er-Geschütze waren kein Nachteil gegenüber 3er oder 4er. Die Bismarck war berühmt für ihre moderne und überlegene Zieleinrichtung mit genauer Seitenwindberechnung usw. Dadurch hat die Bismarck eher und besser getroffen als ihre Gegner (Siehe den goldenen Hood-Glüchstreffer beim zufälligen Zusammentreffen in Begleitung mit der Pr. Eugen).
Was die Panzerung betrifft...ein ganzer Verband (incl. Schlachtschiff und Träger!!) war auch nach etlichen Stunden nicht im Stande das Ding zu versenken, obwohl durch beschädigte Rudergestänge manövrierunfähig (Der goldene Blattschuss des Torpedobombers). Die Stahllegierungen (damals streng geheim) schluckten am Gürtel so ziemlich jeden Torpedo. Was der Bismarck zu schaffen gemacht hat waren die schweren Dauereinschläge ins Deck/Aufbauten die dann letztendlich zur Selbstversenkung geführt hatten...

Ich hab auch mal gelesen das von der Bismarck Rumpf usw weitgehend unbeschädigt waren, die Deckaufbauten usw waren natürlich total Zerstöt. Hab gehöt das die Panzerung bzw Legierung der Bismarck Geschosse abprallen ließ stimmt das?

ssobgib
11-07-05, 17:38
Originally posted by clorko:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Atrax666:
Daß die Bismarck ne schlechte Konstruktion war wag ich zu bezweifeln. Die 2er-Geschütze waren kein Nachteil gegenüber 3er oder 4er. Die Bismarck war berühmt für ihre moderne und überlegene Zieleinrichtung mit genauer Seitenwindberechnung usw. Dadurch hat die Bismarck eher und besser getroffen als ihre Gegner (Siehe den goldenen Hood-Glüchstreffer beim zufälligen Zusammentreffen in Begleitung mit der Pr. Eugen).
Was die Panzerung betrifft...ein ganzer Verband (incl. Schlachtschiff und Träger!!) war auch nach etlichen Stunden nicht im Stande das Ding zu versenken, obwohl durch beschädigte Rudergestänge manövrierunfähig (Der goldene Blattschuss des Torpedobombers). Die Stahllegierungen (damals streng geheim) schluckten am Gürtel so ziemlich jeden Torpedo. Was der Bismarck zu schaffen gemacht hat waren die schweren Dauereinschläge ins Deck/Aufbauten die dann letztendlich zur Selbstversenkung geführt hatten...

Ich hab auch mal gelesen das von der Bismarck Rumpf usw weitgehend unbeschädigt waren, die Deckaufbauten usw waren natürlich total Zerstöt. Hab gehöt das die Panzerung bzw Legierung der Bismarck Geschosse abprallen ließ stimmt das? </div></BLOCKQUOTE>

Je nach Entfernung stimmt das. Ein gut konstruiertes Schlachtschiff hatte ein Entfernungsband, in dem die Granaten der eigenen Geschütze die gengerische Panzerung durchdringen, an der eigenen prallen die Granaten allerdings ab.

Hier noch einige Aussagen zur Konstruktion der Bismarck und ihrem letzten Gefecht:

- Die Zieleinrichtung war die beste im Atlantik vor der Einführung von Radar, was sie im Gefecht gegen die Hood bewiesen hat. Dazu war sie durch ihre Breite eine sehr stabile Geschützplatform. Im Gegensatz dazu waren die 38cm-Kanonen baugleich zu denen der Baden-Klasse aus dem ersten Weltkrieg, die als sehr unzuverlässig galten.

- Die Bismarck war ohne Ruder (auch in 0-Stellung) nicht steuerbar, wie sich schon in den Testfahrten erwiesen hatte. Dieses Problem führte später dazu, daß sie gestellt werden konnte.

- Die Deckpanzerung war völlig unzureichend gegen Bomben und Granatentreffer gesichert, wie sich bei der Tirpitz später zeigte. Irgendein Intelligenzbolzen http://forums.ubi.com/images/smilies/88.gif ist nämlich auf die Idee gekommen erst das zweite Deck zu panzern, damit die Granaten bereits vor dem Erreichen des Decks explodieren. Dadurch waren das Innere des Schiffs nur unzureichend gesichert.

- Im zweiten Weltkrieg ist kein einziges modernes, nicht nach den Regeln des Washingtoner-Vertrages gebautes Schlachtschiff durch Torpedos versenkt worden. Der Unterwasserschutz war einfach zu gut. Die Musashi und Yamato sind meines Wissens durch Bombentreffer in ihre Magazine versenkt worden. Die Bismarck hat sich selbst versenkt. Die Ark Royal hatte nur Swordfish-Torpedobomber zur Verfügung, um die Bismarck anzugreifen.

- Im letzten Gefecht der Bismarck standen die Engländer unter imensem druck, da ihre einzigen beiden Schlachtschiffe in Reichweite ohne Zerstöersicherung demnächst auf dem trockenen gesessen hätten. Die KGV und Nelson haben daher so schnell wie möglich die Entfernung verringert, um die Anzahl der möglichen Treffer zu erhöhen. Dadurch daß die Bismarck beinahe unbeweglich war sind sie sehr schnell auf ca. 5000 Meter herangekommen. In der Entfernung ist die Flugbahn der Granaten so flach, daß sie nur noch die Aufbauten getroffen haben. Aus der Entfernung sind Treffer auf Schlachtschiffen, die die unter der Wasserlinie Schaden anrichten so gut wie unmöglich.

Alles in allem war die Bismarck allen älteren Schlachtschiffen durch die fehlende Gewichtsrestriktion überlegen. Da ihre Konstruktion jedoch zum Teil noch auf Erfahrungen des ersten Weltkrieges beruhten wäre sie gegen andere moderne Schlachtschiffe chancenlos gewesen.

Für weitere Informationen und vor allem eine genauae Analyse der Schlachtschifftypen, die je gebaut wurden siehe http://www.chuckhawks.com/index3.naval_military_history.htm. Dies ist zwar eine amerikanische Website, trotzdem denke ich ist die Analyse der nich amerikanischen Schlachtschiffe recht zutreffend.

thelecter
11-07-05, 18:45
Die Bismarck hatte durchaus zu ihrer Zeit die besten Optiken, nur die Japaner hatten in der Yamato klasse noch bessere installiert. Das ist aber nur nebensächlich, schliesslich hat das Radar wenige Jahre später den Wert der Optiken ausser Kraft gesetzt. Das 82cm FuMO 23 war nur in der Lage Schiffe zu finden, taugte aber nicht zur Feuerleitlösung da es keine genauen Entfernungsangaben machen konnte. Die Panzerung der Bismarck war auf stürmige Atlantikduelle auf kurze Entfernung ausgelegt, aber bei langer Reichweite war sie Nutzlos. Deswegen hat sie letztendlich in ihrem letzten Gefecht so viel eingesteckt. Mit Fortschrittlichen Radarfeuerleitgeräten wär ihr gerade das zum Verhängnis geworden, da sie schon über den visuellen Horizont angegriffen werden konnte. übrigens die Gürtelpanzerung wurde unter der Wasserlinie von einem Geschoss der Prince of Wales glatt durchschlagen. Gegen Torpedos wäre die Panzerung genause anfällig gewesen. An anderen Stellen war sie wieder zu dick, so das die Geschosse ins innere abgelenkt wurden! Das Panzerungsdesign der Bismarck war also durchaus mangelhaft.

Wer sich weitergehend damit befassen möchte, hier eine umfassende Seite:
http://www.combinedfleet.com/okun_biz.htm

@Attrax: Ich hab mich doch gar nicht zu der Artillerie der Bismarck geäussert? Ich hab lediglich die Anzahl der Kammern aufgelistet, die die jeweiligen Schlachtschiffe quer hatten.

Copyoffline
12-07-05, 01:54
apropos japanische uboote.

Habt ihr von ihren bemannten Torpedos gehöt?

Ganz richtig. Habe letztens eine Reportage gesehen. Die Japaner hatten bemannte Torpedos. Das heisst da sas so ein Kamikaze Selbstmöder drin und steuerte den Torpedo ins Ziel.

Erwies sich leider als inneffiktiv.

Von den insgesammt vier abgefeuerten Torpedos dieser Art traf nur einer und dann noch das falsche Ziel...

thelecter
12-07-05, 07:57
Die Kaiten haben sich insgesammt als ineffektiv erwiesen weil sie erstmal mit einem Uboot in die Nähe eines Ziels (Marinebasis) gebracht werden mussten und die Trägeruboote schon zumeist im Vorfeld ausgeschaltet wurden. Viel Kurioser war der Plan Amphibienpanzer mit zwei Torpedos zu bestücken um Sperrhindernisse zu überwinden. War unpraktisch da die Abdichtung der Panzermotoren bei grösserem Wasserdruck undicht wurde und die Panzer sehr lange gebraucht haben um nach dem Auftauchen gefechtsklar gemacht zu werden. Ausserdem waren die Motoren sehr laut und der Panzer selbst zu langsam.

mar3d_marodeur
12-07-05, 12:47
über das Für und Wider von Schlachtschiffen während des Zweiten Weltkriges kann man streiten. Meiner Meinung nach, währe es egal gewesen, ob Hitler-Deutschland nun die Graf Zeppelin und den Träger B noch fertig und einsatzbereit gemacht hätte, die Tatsache, dass es auf deutscher Seite keinerlei Erfahrung mit Trägern, geschweige denn Trägerkampfgruppen gegeben hat und die Konstruktionen schon damals veraltet waren (massig mittlere Artillerie, dafür aber kaum Platz für Flugzeuge, ect.) spricht nicht gerade für den Kampfwert der Träger.
Ferner denke ich, dass es zum pazifischen Kriegsschauplatz noch einen gehöigen Unterschied gab, nämlich den, dass die Briten ihren Nachschub in Konvois über den Teich schipperten, was die Japaner nicht machten. So ist es schon etwas anderes einen mit Flak bewährten Konvoi mit 20 Fliegern an zu greifen oder eben nur einzelne Handelschiffe.
Wenn man diese überlegenung zugrunde legt, haben als Handelsstöer im Atlantik operierende Artillerieträger bis Kriegsende nie ihren "Wert" verloren. Allerdings war der Versuch der Kriegsmariene den britischen Seehandel effektiv mit solcherlei Schiffen zu stöen mangels Masse schon vor Kriegsbeginn zum Scheitern verurteilt.
Etwas anderes wäre es sicherlich gewesen, wenn es Hitler-Deutschland gelungen wäre Träger als quasi Hilfs- oder Unterschützungsfahrzeuge im Verband mit Artillerieträgern zum Einsatz zu bringen.

Atrax666
12-07-05, 14:16
Für bemannte Torpedos brauchte man nicht nach Japan gehen. Man schaue sich mal die "Neger" der deutschen an. Man hat sich zwar nicht selbst verschossen sondern den mitgeführten Torpedo allerdings war es trotzdem ein Himmelfahrtskommando der letztendlich mit ziemlicher Sicherheit zum eigenen Tod führte. (Dazu reichte aber im prinzip schon der Aufenthalt in einem deutschen Uboot wenn man jetzt nur rein nach den Todesstatistiken geht)

PanthaV8
22-07-05, 06:34
zur Konstruktion und der daraus resultierenden Standfestigkeit des Schiffes :

1. die Bismarck und die Tirpitz waren entsprechend den geltenden Verträgen als 35000ts-Schiffe konstruiert, aber mehrfache Änderungen noch während des Baues, führten zu einer beträchtlichen Steigerung ihrer Verdrängung, die gem. Vereinbarung der Vertragsstaaten im Juni 1938 ohnehin auf 45000ts heraufgesetzt wurde, so dass ihre tatsächliche Größe noch immer im Rahmen des Erlaubten war !

2. trotz dieser Einschränkung erwiesen sich diese Schiffe als ungewöhnlich standfest und gehöen zu den besten, die jemals gebaut wurden.
Kein vergleichbarer ausländischer Typ konnte sich zu Ihrer Zeit mit Ihnen messen.

3. Um diese Aussage zu stützen :

- vergleicht man die Bismarck-Klasse mit der amerik. Iowa-Klasse, die erst später in Dienst gestellt wurde, fällt einem auf, das sowohl die Decks-, sowie die Seitenpanzerung der Bismarck stärker ist als die der Iowa-Klassse. Hinzu kommt, dass die Bismarck über größere Kompensationsräume verfügte, welche Ihr besonders bei Torpedotreffern und Artillerietreffern unterhalb der Wasseroberfläche zu gute kam.
Faierweise muss man sagen, das die Iowa über ingesamt 3 Panzerdecks verfügte und 4 längs-T-Schotte verfügte, die für einen mehr als redundanten Leckschutz sorgten.
Trotzdem schlägt sich die Bismarck mit Ihren konstruktiv genialen querverbauten Längs-T-Schotten, die eine höhere Panzerstärke unnötig machten, nicht schlecht.
Noch zu erwähnen ist der Materialvorteil, der nicht unbedingt durch die neuentwickelte Wotan-Stahl (lediglich Deckpanzerflächen und Panzerquerschotte waren aus Wotan-Stahl), sondern der ebenfalls hochfeste KC-Stahl (Krupp Cemented), der Zitadellpanzer, die Türme, Barbetten und die Kommandotürme umgab.

-Gefechtsanalyse :
mal abgesehen von dem Glückstreffer gegen die schwachgepanzerte und in jeder Hinsicht unterlegenen Hood, ist die Bismarck (zum Glück) nie in die Lage gekommen Ihr Potential im Kampf unter Beweis zu stellen. Das letzte Gefecht gegen einen weitaus überlegenen Gegner kann man deshalb nur bedingt als Beispiel für die Standfestigkeit der Bismarck aufführen (versuche es trotzdem). Fakt ist: den Briten gelang es bis zur Selbstversenkung der Bismark nicht diese zu versenken. Sie war zwar zum Schluss manövrier und kampfunfähig, allerdings war Ihr Rumpf ohne ernsthafte Schäden. Dies resultiert wohl hauptsächlich aus der geringen Kampfdistanz aus der die Briten den Angriff auf die Bismarck führten. Wie schon erwähnt, war die ballistische Flugbahn der britischen Granaten zuflach, so dass fast nur Aufbauten und Bewaffnung getroffen wurden. Auch Torpedotreffer auf der Bismarck zeigten nicht die erwartete Wirkung !
Die schwersten Schäden auf der Bismarck wurden durch großkalibrige Treffer auf kurze Distanz verursacht.

-Schadensanalyse :
durch die umpfangreiche Unteruchung des Wracks der Bismarck durch Robert D. Ballard, ist ein wissenschaftliches Resume der Treffer erst möglich.
Neben unzähligen Splittereinschlägen und Einschläge kleinen und mittleren Kalibers sind die auffälligsten am Wrack,einen großen Granattrichter beim Trum Bruno (der diesen aller Wahrscheinlichkeit ausser Gefecht gesetzt hat),
mehere Treffer auf der offenen Brücke (die daraufhin ebenfalls ausfiel), 4 Treffer größeren Kalibers im Spitterschutz sowie 1 im Gürtelpanzer (Durchschlagstreffer oberhalb der Freibordmarkierung), Einschlagloch neben dem Turm Dora (vermutlich Drehkranz dadurch verzogen), sowie der größte Granattrichter des Schiffe, der vermutlich duch mehere schwere Treffer auf kurze Distanz verursacht wurde.
(diese Trefferansammmlung durchschlugen mehere Decks und haben wohl den größten Schaden an der Konstruktion der Bismarck verursacht)
die Torpedotreffer auf der Bismarck führten lediglich dazu, das die Panzerplatten am Rumpf beim Aufprall auf den Meeresboden abplatzten.
Zudem knickte beim Sinken das Heck weg.(alter echter Konstruktionsfehler, den auch andere Schiffe hatten, der das Heck glatt ab den letzten Panzerquerschott abknicken ließ und zumeist zur Manövrierunfähigkeit führte)

4. hier muss ich mal einer Aussage eines Posters vor mir widersprechen :
die Geschütze der Bismarck waren eine Neuentwicklung und waren kein Neuaufguß eines alten Geschütztyps aus dem I. Weltkrieg. Natürlich basiert diese Neuentwicklung auf den Erfahrungen älterer Entwürfe, allerdings wurden hinsichtlich der Nachladezeit und Mündungsgeschwindigeit die 38cm-Geschütze verbessert, so dass lediglich das Kaliber mit denen im I.Weltkrieg verglichen werden kann.

FAZIT : Letztenendlich war die Konstruktion der Bismarck absolut auf der Höhe Ihrer Zeit und wurden von Ihren direkten Konkurenten nicht übertroffen. Dies zeigte auch Ihre Hohe Standfestigkeit, obwohl ihre Panzergewichtanteil mit 38% nicht sonderlich hoch war.
Auch die Bewaffnung war durchaus akzeptabel.
Alles in allem ein ausgewogenes Schlachtschiff !
(hierbei wurden die hochentwickelten und überlegenen optischen Zielmessgeräte ausser Acht gelassen, die sind einfach besser gewesen !)


Puh, sorry, habe mich irgendwie reingesteigert.
Irgendwas wichtiges habe aber vergessen ?!?

Irgendwie auch falscher Thread ?! Na ja, musste aber mal gesagt werden !

FelixvonSteiger
23-07-05, 05:05
Wo wir grad bei "ineffektiven Japanischen Ubooten sind".

Bitte nicht vergessen das die Japanischen Uboote einer völlig anderen Einsatzdoktrin unterlagen wie die Deutschen Boote, der Auftrag der Deutschen Boote war der Handelskrieg. Die Japanischen Boote sollten und durften nur US-Kriegsschiffe angreifen. Dienten also der Japanischen Marine als Unterwasser Schlachtschiffe. Da sich Ihre konstruktion aus der Einsatz Doktrin ableitet liegt es demzufolge auf der Hand das sie für einen "Atlantik artigen" Handelskrieg vollkommen uneingnet waren. Den Vorwurf das die Japaner im schiffs design nix drauf hatten kann ich so nicht stehen lassen. Nach Ihren erfahrungen im Russisch Japanischen Krieg lernten sie sehr schnell ihre erfahrungen in Brauchbare Konzepte umzusetzten, nicht zu letzt gehöten Ihre Torpedos zu den Besten der Welt. Es gab in der Frühphase der Pazifik schlachten keinen US-Komandanten einer überwasser einheit der nicht gewaltig repsekt vor Japanischen Torpedo Angriffen hatte. Gerade bei Nacht perfektionierten die Japaner ihre Torpedo angriffe.
Das Credo der "Schlachtschiffe sind veraltet" Fraktion kann man nur aus unserem Blickwinkel der erreignisse wiedergeben. Kein wirklicher Marine Chef der 30er Jahre wagte eine Flotten Planung ohne eine entsprechende Schlachtschiff deckung. Das sich im Pazifik die ersten Schlachten ausschliesslich zwischen Träger Verbänden abspielten liegt einfach an der Tatsache das die USA nur in der Lage waren Träger einzusetzen. Ihr Sieg bei Midway zb gründet sich in der richtigen Auslegung der Ergebnisse die Ihr Militärischer Nachrichten Dienst durch Einbruch in die Japanischen Marine Codes erhielt.

Das ganze Thema ist mE. viel zu komplex um hier in einem solchen Forum disskutiert werden zu können. Wir dürfen nuneinmal nicht vergessen:
"Nach der Schlacht weis jeder Fähnrich wie er sie hätte gewinnen können."

Gruß
Felix

mar3d_marodeur
23-07-05, 05:45
Schlachtschiff veraltet, hin oder her. Fakt ist, dass schwere Artillerieträger nie und zu keinem Zeitpunkt und das war auch den damaligen Marineoberen in allen Flotten bekannt, die in sie investierten Ressourcen und strategischen als auch taktischen Erwartungen erfüllten, da sie meiner Meinung nach doch eher als politische Waffen zu bezeichnen waren.
Und was die Japaner anbelangt - nun da sollten einige berücksichtigen, dass der Grossteil ihrer Schlachflotte aufgrund der Bestimmungen des Washingtoner-Flottenabkommens zu Beginn des Zweiten Weltkrieges veraltet waren. Und die einzig modernen Schiffe waren halt Yamato und Musashi und diese waren im punkto Standfestigkeit höchst bemerkenswerte Konstuktionen. So sank die Yamato nach über zehn Lufttorpedo- und 23 schweren Bombentreffern und die Musashi nach elf LT- und knapp 40 Bomben- und Nahtreffern. Zum Vergleich, die HMS Repule raffte es schon nach einem Bomben- und fünf LT-Treffern dahin, die HMS Prince of Wales, ein moderne Konstruktion hielt nur unbedeutend länger stand, bevor beide vor Kutan sanken.

Die japanische Schiffskonstruktion leidete, ebenso wie die deutsche eher an dem Problem der Gigantomanie, denn an mangelnder Innovationsbereitschaft.

Kp.Lt._Baron
23-07-05, 06:46
Originally posted by mar3d_marodeur:
Schlachtschiff veraltet, hin oder her. Fakt ist, dass schwere Artillerieträger nie und zu keinem Zeitpunkt und das war auch den damaligen Marineoberen in allen Flotten bekannt, die in sie investierten Ressourcen und strategischen als auch taktischen Erwartungen erfüllten, da sie meiner Meinung nach doch eher als politische Waffen zu bezeichnen waren.


Das ist nicht ganz richtig http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Es gehe immer um Art von Kriegsführung und Taktiken welche man anwendet.
Schlachtschiffe Iowaklasse haben sich noch in 2 folgenden Kriegen (Korea und Vietnam) als sehr wirkungsvoll gegen Bodenziele erwiesen.

Letztendlich kann man auch modernste Flugzeugträger als veraltet bezeichnen, wenn man bedenkt, dass nur ein Treffer mit Antischiffflugköper genügt, um es zu versenken. Nichtsdestotrotz gehöen FT's zur Hauptwaffe von US-Marine.

Lavo4kin
23-07-05, 07:30
[QUOTE]Originally posted by Jadefalke7685:
Kennt man doch von den Japanern das sie gerne übertreiben und nix bei rauskommt, man denke mal an die BBH´s Yamato und Mushashi, gewaltige Schlachtschiffe aber abartig schlecht Konstruiert ( viel zu wenige Kammern ) das ihr Nutzen gleich null war.
QUOTE]

Der Yamato hat nie an einer Schlacht teilgenommen, weil er auf dem Marsch von Fliegern versenkt wurde. Und er war das beste was der Mensch an überwasserschiffen in der Zeit gebaut hat. "Ein Nutzen gleich null wegen zuwenig Kammern"... eine sehr diletantische Äusserung.

catthunder
23-07-05, 08:19
Hi,

Hier die Bismark.

http://www.modelshipgallery.com/gallery/bb/dkm/bismarck-200-ve/ve-index.html


Hier die USS Missouri:

http://www.modelshipgallery.com/gallery/bb/bb-63/350-mj/mj-index.html

Hier die http://www.modelshipgallery.com/gallery/bb/ijn/yamato-350-mj/mj-index.html

Damit man sich mal ein Bild von der gewaltigen Größe der Schiffe machen kann http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif.

cu
cat

mar3d_marodeur
23-07-05, 08:40
Originally posted by Kp.Lt._Baron:

Schlachtschiffe Iowaklasse haben sich noch in 2 folgenden Kriegen (Korea und Vietnam) als sehr wirkungsvoll gegen Bodenziele erwiesen.



Stimmt wohl, aber es war ja nie der eigentliche Zweck von BB's schnöde auf Landziele zu schiessen. Letzlich kam es so, weil man schlicht weg keine andere Verwendungsmöglichkeit mehr für sie hatte und als einfachen Artillerieträger für den Küstenbeschuss hätten auch wesentlich billigere und einfachere Monitore herhalten können.

Dem usprüngleichen Einsatzzweck von BB's standen immer politische Gründe entgegen, die mit einem bei Verlust einhergehenden Prestigeverlust zu begründen sind.
Keine Nation konnte oder wollte es sich erlauben etwas so nationales, wie ein BB im offenen Kampf zu verlieren.

Und ob Flugzeugträger überholt sind wage ich mal stark zu bezweifeln, zumal 90% der Weltbevölkerung in der operativen Reichweite von Trägerkampfgruppen leben - keine andere taktische Offensivwaffe kann mit einem solchen Bedrohungspotential aufwarten.

Kp.Lt._Baron
23-07-05, 11:45
Originally posted by mar3d_marodeur:
Und ob Flugzeugträger überholt sind wage ich mal stark zu bezweifeln, zumal 90% der Weltbevölkerung in der operativen Reichweite von Trägerkampfgruppen leben - keine andere taktische Offensivwaffe kann mit einem solchen Bedrohungspotential aufwarten.

Aber klar sind sie überholt. Man kann sie (wie auch BB) nur in begrenzten Konflikten (gegen schwachen Gegner) effektiv und gefahrlos einsetzen.
In "richtigen" Krieg mit halbwegs starkem Gegner mit heutigen konventionellen Waffen, werden sie in kürzester Zeit vernichtet.
Ich schweige noch von Nuklearen Waffen.

Die Kosten, die man für FT-Bau verwendet, stehen in keinem Vergleich zum Kosten für Waffen, die genug sind, um ein FT zu vernichten. Deswegen meine ich, dass man auch FT als veraltet bezeichnen kann.

Kpt-Wolf
23-07-05, 12:37
Richtig, man kann allgemein sagen, dass die Amerikaner Glück haben nur Irak anzugreifen, anders würden sie noch viel mehr auf die Schnauze bekommen als jetzt schon.
MFG
WOLF

PanthaV8
25-07-05, 12:14
Irgendwie scheint hier viel "veraltet" zu sein, was ist denn Eurer Meinung nach modern ?

Halt! Die Frage heißt anders :
Was ist modern und hat die selbe Kampfkraft und die selbe taktische Eigenschaft wie ein amerik. FT oder die zu "Desert Storm"-Zeiten, modernisierte Iowa-Klasse ?!

Natürlich ist so ein über 300m langer Träger gleichzeitig auch ein Statussymbol für jede Supermacht. Und mal ehrlich seit wann interressiert es die Amis wieviel Dollars sie in Ihre "Verteidigung" investieren!

Wie jeder weiß, haben die Amerikaner gleich 2 riesige Ozeane an denen Ihre Grenzen stoßen;
innovative, "moderne" maritime Waffensysteme wie die deutschen Uboote 212(bzw.214), die Fregatten der Sachsen-Klasse oder die finnische Stealth-Katamaran-Korvette, sind für die Amerikaner wenn nur in größeren Stückzahlen interessant.
(Mit einem Träger kann man ein größeres Gebiet aufklären und auf viele Gefahrensituationen reagieren.)

Klar, heutzutage gibt es auf jede gefährliche Waffe eine entsprechende Antwort. Und ein milliardenschweres Waffensystem kann mit einem viel geringeren finanziellen Aufwand zerstöt werden, aber war das mal anders ?

Und das die Schlachtschiffe am Ende einer hunderte Jahre alten Ära des Seekrieges steht und ihr Ende mit dem überfall auf Pearl Harbour besiegelt war ist auch klar. Aber dafür stand es
lange als die Seekriegswaffe schlechthin (und als Statussymbol natürlich auch).

Teilt jemand meine Ansicht ?

Rohrpost
25-07-05, 12:54
Mal ganz abgesehen davon, daß die 10 Träger der Nimitz-Klasse mehr aushalten als man so in seinem jugendlichen Leichtsinn schätzt. Mit konventionellen Waffen ist denen nicht beizukommen und für die Seezielbekämpfung geeignete Atomwaffen besitzen bestenfalls Rußland und China und die müßten diese Waffen erst mal durch die Abwehrmaßnahmen ins Ziel bringen.

Kp.Lt._Baron
25-07-05, 15:31
Hoffen wir, dass wir es niemals erfahren werden, wie viel wirklich Nimitz & Co aushalten kann...

Kaleun_Schmidt
25-07-05, 16:03
Die amerikanischen Flugzeugträger sind wie gesagt in einem wahren Krieg absolut verwundbar - zu verwundbar, um nützlich zu sein.
Das haben nicht zuletzt die Russen erkannt...

Die Ära der Flugzeugträger neigt sich langsam ihrem Ende, denn heute ist es gar nicht mehr nötig, Flugzeuge mitten auf dem Meer zu starten, Luftbetankung wird perfektioniert und schwimmende Flugplätze verlieren auf Grund der gestiegenen zulässigen Waffenlast und der erhöhten Zielgenauigkeit, will meinen "Effektivität", weiter an Bedeutung.

Ich darf in diesem Forum davon ausgehen, das jeder die HDW Werft kennt - baut im Moment den modernsten U-Boot Typen der Welt - technische Dinge kann man per Google rausfinden, da will ich nicht weiter drauf eingehen.
Auf jeden Fall gab es eine übung zwischen US und BundesMarine dabei kam es im Zuge simulierter Kampfhandlungen zur virtuellen Versenkung eines US - Flugzeugträgers durch ein deutsches U-Boot, welches die Luftüberwachung, Sonarüberwachung, Radar, die gesamte Zerstöer Begleitflotte und gegnerischen U-Boot Linien durchbrochen hatte.

Die Amerikaner erkannten sofort, dass dies ein sicherheitspolitisches, existenzgefährdendes Problem war, was die deutschen Ingenieure da mit U-Boot Veteranen entwickelt hatte.
Die Reaktion des kapitalistischen Auslandes war, die HDW Werft, bis dahin in europäischer Hand - somit im Kriegsfall mit Europa ein Gegner, der zur "Versenkung" der US - Flotte führen könnte, AUFZUKAUFEN und in technologischer Sicht unter amerikanische Kontrolle zu bringen.

über die technische überlegenheit von Eurofighter, Bo und dem neuen Fregatten Typ brauch ich euch ja nichts zu erzählen.
Die Amerikaner sind stark in Zugzwang geraten in neuester Zeit.
So entschied man sich meiner Meinung nach, offiziell die Entwicklung der Commanche einzustellen - mir kann niemand erzählen, dass so ein Projekt eingestellt wird....... Aber damit das Thema aus der Öffentlichkeit verschwindet und Freiraum für geheime Weiterentwicklungen schafft, kein schlechtes PR Manöver.

phineas_469
25-07-05, 17:11
Der Eurofighter als Beispiel für technische überlegenheit??? http://forums.ubi.com/images/smilies/blink.gif Das ursprüngliche Konzept aus den achziegern war schon damals in einigen Dingen sehr traditionell! Ein starrer Antrieb und die ignorierung von Stealtheigenschaften waren damals schon Kritikpunkte die bis heute nicht berücksichtigt wurden. Das gesamte Programm wurde immer wieder von den Politikern (die ja eigentlich keine Ahnung von Waffen haben) durcheinandergebracht. Auch die Industrie benutzte den Eurofighter um sich gesund zu stoßen. Die projektierten Kosten überstiegen immer wieder das Budget und die Antwort der Regierungen war immer die gleiche: Kostensenkung unter inkaufname schlechterer Eigenschaften. Soll heißen: nach 20 Jahren Entwicklung stößt jetzt ein Jet zu den Truppen der schon wieder veraltet ist. Verglichen mit den Amis allemal! Guckt euch doch mal die F22 an, dann wißt ihr was ich meine! Der Eurofighter ist das Ergebnis einer unglaublichen Menge von Kompromißen und wir wissen ja was das bedeutet.Leider! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_mad.gif
Schon anfang der 90`er gab es laute Stimmen die forderten, das Eurofighterprojekt einzustampfen und sich lieber bei den Russen die MIG 29 zu besorgen weil die in fast allen Leistungseckpunkten dem Eurofighter zumindest nahekommt wenn nicht besser ist! Das sagen zumindest die Bundeswehrpiloten die damals die von der DDR übernommenen MIG's geflogen haben und sie mit den Prototypen vergleichen konnten. Traurig, was? http://forums.ubi.com/images/smilies/51.gif
Einer der Gründe die dagegen angeführt wurde war übrigens die "Wehrhoheit", welche besagt das unsere Armee aus eigener Produktion ausgerüstet und versorgt werden muß. Diese Sache haben sie bei dem verkauf der HDW-Werften übrigens sehr geschickt umgangen. Etwa so : der Mutterkonzern verkauft die Werft an eine Holding aus mehrheitlich deutschen Firmen. Diese verkauft nach einer Frist an die nächste Holding die schon deutlich amerikanischer ist und das widerholt sich so lange bis der Laden dann den Amis gehöt. Das alles war vertaglich schon von anfang an geregelt und durch die Einhaltung der Fristen konnte unsere Regierung dagegen nichts meht unternehmen, wie Schröder zu seinem höchsten bedauern feststellen mußte...

Ging es in diesem Thread nicht irgendwann mal um japanische Uboote? Mal sehen wo der noch so hinwandert... http://www.ubisoft.de/smileys/13.gif

ssobgib
25-07-05, 17:15
Ich glaube ein Flugzeugträger wird in naher Zukunft nicht ersetzbar sein. Außer Langstreckenbombern gibt es zur Zeit nämlich keine Flugzeuge, die um die halbe Welt fliegen können, um ein Ziel anzugreifen. Einsitzige taktische Flugzeuge (Jäger und Jagdbomber) haben immer noch eine durch den Piloten begrenzte Reichweite (der kann nämlich unterwegs nicht auftanken http://www.ubisoft.de/smileys/5.gif).

Und die wichtigste Vorraussetzung, um einen Flugzeugträger zu versenken, ist, dass ich weiß wo er ist. Das ist gar nicht so leicht wie es scheint. Das mehr ist nämlich ganz schön groß.

@Kaleun_Schmidt: Deine Ausführungen lesen sich für mich wie aus dem nächsten Buch für Verschwöungstheoretiker. Die Tatsachen mögen stimmen (kann ich nicht so leicht überprüfen), aber die Schlußfolgerungen sind für mich doch arg hahnebüchen, zumal die amerikanische Investmentgesellschaft, die HDW gekauft hat, die Werft samt U-Bootbereich mitlerweile wieder loswerden will oder bereits wieder losgeworden ist. Die Technologie der Boote ist nämlich nicht nur auf die Werft beschränkt.

LC-Duffner
25-07-05, 17:49
Zum Thema U-Boot fällt mir dann doch noch was ein auch wenns nix mit den Japanern und dem Zweiten Weltkrieg zu tun hat.Neulich hab ich von nem neuen Torpedo gehöt den die Russen entwickeln wolln den Squall !
Weiss da jemand etwas darüber ? Ich weiss nur das der irgendwie ne "Blase" um sich herum aufbaut und dadurch über 300 km/h schnell werden kann.
Klingt gefährlich !

LC-Duffner
25-07-05, 17:54
Kleine Berichtigung : Das Teil heisst Skval nicht Squall wie ich dachte ist schon kurz nach dem Start 360 km/h schnell und hat angeblich zum Untergang der Kursk geführt!
Wer weiss mehr?

phineas_469
25-07-05, 18:55
Da lief vor ein paar Wochen mal ein Bericht auf N24 drüber. Krasses Ding das! Das mit der "Blase" ist korrekt. An der Nase wird Gas(Dampf???) über einige Ventile ausgeblasen wodurch eine Luftblase wie eine Hülle um den Torpedo herum erzeugt wird. Das widerum minimiert eines der Hauptprobleme aller Wasserfahrzeuge: den hohen Wiederstand des Wassers! Vorbei die Zeiten wo man nach der Meldung "Torpedo im Wasser" noch jede Menge Zeit für eine Reaktion hatte... http://forums.ubi.com/images/smilies/mockface.gif

DerZombie
25-07-05, 19:31
Zur Zeit kannst jede europäische Entwicklung in die Tonne treten!! Es wird was entwickelt und erprobt........meist tolle Sachen........nur bis es gebaut wird vergeht soviel Zeit das es vor in Dienststellung schon wieder veraltet ist. Bspl. Eurofighter, Tiger, usw.

Zu den Schlachtschiffen, die USA hatte bei allen geführten Kriegen nach dem 2. WK die Schlachter wieder in Dienst gestellt und modernisiert. Hauptaufgabe war zwar der Beschuß von Landzielen aber was ist daran falsch?? Bevor ich Flugzeuge wo hin schicke, wo ich nicht die Luftherrschaft habe, bombe ich erst mal von weit weg aus. über Bodentruppen braucht man in diesem Moment noch gar nicht denken. Also bleiben ja fast nur Schlachter und Tarnkappenbomber. Natürlich können noch UBoote ein paar Raketen abfeuern, würden sich aber dadurch doch leicht verraten bzw. kommen die Raketen etwas teuerer als die Geschütz Mun der Schlachter.

Und das Schiffe jeglicher Art immer ein leichtes Opfer sind, egal ob für UBoote oder für Jets steht wohl außer Frage. Kleinere Schiffe können evtl. durch gutes Ausweichen noch etwas länger überleben als riesen Kasten aber früher oder später sind auch die fällig.

Subwulf
25-07-05, 22:16
kleiner Versuch wieder etwas naeher an das urspuengliche Topic zu kommen. Ende Jahr oder wohl eher anfang naechsten Jahres soll ja das SHIV rauskommen, Kriegsschauplatz Pazifik, sprich UBootkrieg zwischen Japan und Amerika...

Wenn ich mir so die Geschichte der japanischen UBoote anschaue, faellt mir etwas deutlich auf. Die Amerikaner hatten fast von Beginn weg die technologische Ueberlegenheit, sprich als japanischer UBoot oder Zerstoererkapitaen war man staendig mit einem ueberlegenen Gegner am fighten.

Kurz, fuer mich toent das etwas langweilig. Klar, ich erinnere mich noch gut an SHI, habe ich auch gerne gespielt, aber irgendwie bestand der einzige Sinn darin, technologisch den Japsen davonzurennen und sie immer mehr und deutlicher zu versenken. Wie ist euer Gefuehl fuer SHIV, angenommen es erscheint wirklich? Hat das ueberhaupt noch einen Reiz fuer jemanden, der sich im rauhen UBootkrieg im Atlantik behaupten muss?

Guderian1939
26-07-05, 02:30
@DerZombie

1.Das höt sich ja so an als hast Du noch nie
etwas von einem Schallmeßverfahren gehöt, bei
welchem die feindlichen Feuerstellungen
durchaus bis zu einer Entfernung von bis zu
30km geortet werden können. (wurde im übrigen
schon im 2. Weltkrieg beim Heer der deutschen
Wehrmacht praktiziert, genau genommen bei der
Artillerie!)

2.Seit den 60er Jahren ist es bei der Ari im Heer auch üblich, die Flugbahn der feindlichen Projektile mittels Radar zurückzuverfolgen, und somit die Feuerstellung des Feindes in Erfahrung zu bringen.

d.h. Deine Theorie das ein Schlachtschiff bequem und unbemerkt zur Feuerunterstützung oder Flächenbombardement im Hinterland einzusetzen heutzutage noch möglich ist, gehöt leider schon der Vergangenheit an, da es max. 1-5min dauert, bis diese Position mit Feindfeuer belegt wird, und ein ständiger Stellungswechsel zwingend erforderlich für dein Schlachtschiff wäre, um sich nicht in Rauch aufzulösen!

Atrax666
26-07-05, 02:30
Mir fällt hier so ein bischen auf, daß viele den Wert einer Waffe noch wie vor 50 Jahren einschätzen. Da fällt oben der Satz, daß die europäische Waffentechnologie schrott ist.
Was macht denn eine gute Waffe aus?
Haben die Amerikaner gute Waffen weil die imstande sind 2 Länder den Erdboden gleich zu machen, die höchstens Steine als Verteidigung haben?
Die deutschen z.B. haben überhaupt kein Interesse mehr eine Waffe zu bauen, die 10 Flugzeugträger per Knopfdruck versenken kann.
Der Konvoi-Krieg ist vorbei. Ist die 212A deswegen ein scheiß Uboot? Das Ding ist derzeit das leiseste was sich unter Wasser an Booten bewegt und dank des spezial-Stahls sogar kaum noch ortbar....ein Phantom. Sogar die max Tauchtiefe ist streng geheim. Also ein spitzen Produkt für verdeckte Operationen...dafür ist es gebaut und für nix anderes.
Der Tiger von Eurocopter ist nicht dazu da um 10 andere Helicopter vom Himmel zu holen...ein scheiß Helicopter?... Das Ding ist als einziger Hubschrauber dank der Spezialabschirmung die EM-Wellen einer Nuclear-Waffe zu überstehen und kann in Gebieten operieren, die sowas von verstrahlt sind...alles andere von den Amis liegt da längst am Boden....dafür ist das Ding gebaut.
Der Eurofighter ist eines der wenigen Flugzeuge welches durch den Menschen in seinen Manövern gebremst wird und nicht mehr durch die Technik.
Einzig für den Eurofighter sind neue Anti-G-Hosen entwickelt worden damit die Piloten nicht wegklappen...es ist eines der wendigsten Jets am Himmel...obwohl größer schwerer als manch andere Maschine...
Die neue Fregatte der Bundesmarine ist auch nicht dazu gebaut Schlachtschiffe zu versenken...das Ding ist nur dazu da den Luftraum freizuhalten...die sieht in Frankfurt n Linienjet starten wenn die in der Nordsee operiert und identifiziert das Ding auch. Dank der neuen Luft-Abwehrraketen die in entwicklung sind, hat n Flieger verdammt schlechte Karten in der Nähe...da nützt theoretisch auch n dicker Flugzeugträger vom Gegner nicht mehr viel wenn da mehrere von den Fregatten rumkreuzen.
Es kommt darauf an wofür die Waffe verwendet wird...es gibt die "Superwaffe" eben nicht mehr.
Die integration in ein gesamt-Konzept zählt.

der_Laszlo
26-07-05, 06:42
@Attrax ++++

Richtig, mein Kujmepl war beim bund auch bei der Luftabwehr und hat gesagt das (Ich weiß nicht wie es heißt) sie dort ganz kleine Panzer haben die mit nur 2Raketen bestückt sind auf 15km entfernung einen Tennisball ausmachen und ihn auch treffen!

Aufjedenfall eine Story dazu (die ist Echt):
Gegen diesen Panzer wollten die Amis ein übungsangriff machen mit 15 Apaches und danach mit x(?)F117!!
Aufjedenfall waren die 15Apaches Abgeschossen bevor die Mission anfing (d.H. Missionsanflug)!

Daraufhin haben die Amis den zweiten Test mit den F117 abgeblasen! (Wahrscheinlich aus Angst endeckt zu werden!)

-----------------------------------------------

Und stelle mal einen Leopard2 in den Wald und einen Abrams!
In Kanada haben Abrams Panzer einen Waldbrand ausgelöst wegen ihren Turbinen!

-----------------------------------------------

@Attrax
du musst dazu sagen, dass das U-Boot mit fast voller Geschwindigkeit unter Wasser fahren kann und net geortet werden kann! (Wegen BEschichtung und Motor!)

DerZombie
26-07-05, 10:02
Habe auch nicht von Panzern geredet...........aber bis man in Europa ein Lfz plant, entwickelt und baut vergeht zuviel Zeit. Der Eurofighter war schon veraltet bevor er in Bau ging. Ich war 4 Jahre in der Luftwaffe und weiß wovon ich rede. Vom durchschnittlichen Alter unserer Lfz´s will ich gar ned erst reden.

Das uns die Amis auf diverse Sachen neidisch sind streite ich ja auch ned ab (Tornado, Leo2, MG z. B.) Aber alles andere was bei uns rumfliegt ist ein Armutszeugnis oder defekt oder über 30 Jahre alt und meist von den Amis gekauft (Huey, Phantom, Patriot) oder von der DDR übernommen (Mig und Mi)

Bei ne Gefechtsübung haben unsere Leos in Munster nen Brand ausgelöst, weil sie mit Leuchtspur in den Wald geballert haben. Also der Vergleich ist fürs weißt schon was.

Wobei unser Leo die besser Trefferquote hat.......der trifft ja unterm fahren besser als im Stand.

@ Guderian1939

Und? Lass sie doch die Schlachter orten.........und dann??? Gegen die Länder gegen die die USA zur Zeit in Krieg zog hätten den Schlachter nie angreifen können. Weil über Wasser meistens die Amis die Lufthoheit hatten bzw. vom Kriegsmaterial her so überlegen waren, dass der Feind den Schlachter niemals hätte gefährden können.

@ Atrax666
So toll ist der Tiger ned wie du tust. Zu dem gibts wohl keinen Hubschrauber der im Luftkampf teilnehmen soll. Das würde seine Fähigkeiten leicht übersteigen. Darf ich fragen wo du deine Angaben über den Tiger her hast? Hab das Ding in Aktion gesehen und mit den Piloten gelabbert.......die waren davon nicht so überzeugt.

Und nach der Explosion einer A Waffe ist das Gebiet zwar verseucht aber nen EMP gibts dann nicht mehr, der tritt nur unmittelbar nach der Explosion auf und verschindet relativ schnell wieder. Zumal der Commanche das vermutlich auch sehr gut überstehen würde, nur gibts dazu keine wirklichen Infos. Mit dem Apatche darfst den Tiger ned vergleichen, den der Apatche ist ja auch schon uralt.

Eurofighter ist zwar wendig aber dafür ohne Technik nicht mehr zu fliegen weil er so instabil durch die Entenflügel ist, die ständig vom Rechner nachgesteuert werden müssen. Und an die Wendigkeit der Schubvektorsteuerung kommt er ned annähernd ran. Hab die X31 (glaube zumindest das sie 31 hieß) mal gesehen als sie in Manching flog. Da kann der Eurofighter ned wirklich drauf hinschmecken.

Rohrpost
26-07-05, 11:34
Originally posted by der_Laszlo:
...ganz kleine Panzer haben die mit nur 2Raketen bestückt sind...Gegen diesen Panzer wollten die Amis ein übungsangriff machen mit 15 Apaches und danach mit x(?)F117!!
Aufjedenfall waren die 15Apaches Abgeschossen bevor die Mission anfing Mit 2 Raketen 15 Apaches abgeschossen höt sich nach Seemannsgarn an http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

PanthaV8
26-07-05, 12:48
U-Boote der Japaner.....mmh,
zu Ubooten möchte ich noch etwas sagen.

Die neuen deutschen Uboote sind unumstritten gelungene Konstruktionen
(die derzeit Leisesten, na ja),
allerdings baut HDW demnächst den verbesserten Typ 214 für Israel, alle Bereiche wurden optimiert und somit ist die 212 nicht mehr das beste
deutsche Uboote. Hinzu kommt das dieses Boot auch in anderen Ländern, bei Partner- oder Tochtergesellschaften, gebaut werden wird.
Das hat bei HDW schon Tradition und hält den Laden in der Gewinnzone!
(HDW gehöt übrigens zu ThyssenKrupp was aber nicht wichtig ist)

Der Eurofighter ist ein finanzielles Desaster, vom Kampfwert eigentlich nur übertroffen von der F22 und der Su31?/Su35?.
Aber die Entwicklungskosten, vor allem die Nachbesserungen, haben ähnlich wie beim neuen franz. Träger "Charles de Gaulle" zu viel gekostet.

...zu den Japaner denk ich mir noch was aus http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

thelecter
26-07-05, 13:13
Die Helis (Mi-8/Mi-24) aus DDR beständen hat man gleich eingestampft weil keiner sie fliegen konnte (oder wegen der Wehrhoheit?), die zwei Dutzend MiG-29 hat man vor 1-2 Jahren den Polen geschenkt unter der Bedingung das die Maschinen in Deutschland gewartet werden, was dem Bund jährlich ein paar Millionen eingebracht hätte. Wie gesagt hätte, denn die Polen haben den Vertrag recht fix aus Dank zerrissen was auch problemlos möglich war, weil man hier zu blöd war eine Vertragsstrafe bei Nichterfüllung einzubauen. Immerhin haben die deutschen MiGs im Manöver den holländischen F-16 den Arsch aufgerissen, obwohl die MiGs Exportversionen mit schwächerem Triebwerk und geringer Radarreichweite waren. Wenn man bedenkt das der einzige deutsche Luftüberlegenheitsjäger momentan noch die F-4 Phantom ist... der Eurofighter ist ja lange noch nicht ausgeliefert. übrigens was nutzt dem Eurofighter seine Wendigkeit im modernen Luftkampf wenn eine radargelenkte Rakete anrauscht? Der klassische Dogfight ist ein Ding der Vergangenheit.

DerZombie
26-07-05, 15:51
Also soviel ich weiß gabs eine Staffel die Migs auch in .de flogen. Wie lange kann ich dir leider nicht sagen (war aber ca. 1999 als sie bei uns am Flughafen waren). Auch einige Mi wurden anfangs übernommen, flogen aber soviel ich weiß nur fürn BMVg und wurden dann durch die Cougar (SuperPuma) ersetzt.

Wendig ist das Ding ohne Ende.........schon allein der Start ist ne Schau........gleich nach dem Abheben geht die fast in nen 90? Steigflug über.

Jo, unsere F4s sind schon toll.............auf wieviel wurden sie den mittlerweile gedrosselt, damit sie nicht auseinander fliegt.

Atrax666
27-07-05, 02:06
Originally posted by PanthaV8:

allerdings baut HDW demnächst den verbesserten Typ 214 für Israel, alle Bereiche wurden optimiert und somit ist die 212 nicht mehr das beste
deutsche Uboote. Hinzu kommt das dieses Boot auch in anderen Ländern, bei Partner- oder Tochtergesellschaften, gebaut werden wird.
Das hat bei HDW schon Tradition und hält den Laden in der Gewinnzone!
(HDW gehöt übrigens zu ThyssenKrupp was aber nicht wichtig ist)



Muß dich korrigieren....
die 212A ist die Version, die die Bundesmarine hat. Die 214A ist eine entschärfte Version, die zum Export freigegeben ist, weil man "gute" Waffen nicht so ohne weiteres ins Ausland verkaufen darf. Dafür gibt es klare Gesetze.
Der wichtigste Unterschied ist das Material. Während die 212A aus dem amagnetischen Stahl gebaut ist und laut Kommandant dem ganzen Boot das Sonarabbild einer Cola-Dose verleiht (und genau dieses Material nicht exportiert werden darf) wird die 214A aus normalen magnetischen Stahl gefertigt. Die 214A ist auch ein kleines Stück länger um die ausländischen Interessen zu befriedigen. Der Antrieb ist weitgehend derselbe. Die Bewaffnung wird auch nicht exportiert. Fazit...die 214A ist nur ne entschärfte exportversion von der 212A die alleine der Bundesmarine vorenthalten ist und keinem anderen (da können sich die Amis auch versuchen sich reinzukaufen in die HDW was aber noch nicht durch ist und scheitern wird oder der uboot-Bereich wird vorher ausgegliedert).

Das mit Thyssen stimmt übrigens, da meine Frau einen höheren Posten bei Thyssen-Krupp bekleidet und auch schon im persönlichen Gespräch mit HDW-Leuten war. Die haben neben den Vorteilen auch die NAchteile des Brennstoffzellenantriebs erläutert...sprich...Wasserstoffversorgung oder die Tankdauer von 36 Stunden.....

clorko
27-07-05, 04:57
Originally posted by der_Laszlo:
@Attrax ++++

Richtig, mein Kujmepl war beim bund auch bei der Luftabwehr und hat gesagt das (Ich weiß nicht wie es heißt) sie dort ganz kleine Panzer haben die mit nur 2Raketen bestückt sind auf 15km entfernung einen Tennisball ausmachen und ihn auch treffen!

Aufjedenfall eine Story dazu (die ist Echt):
Gegen diesen Panzer wollten die Amis ein übungsangriff machen mit 15 Apaches und danach mit x(?)F117!!
Aufjedenfall waren die 15Apaches Abgeschossen bevor die Mission anfing (d.H. Missionsanflug)!

Daraufhin haben die Amis den zweiten Test mit den F117 abgeblasen! (Wahrscheinlich aus Angst endeckt zu werden!)

)

Höt sich nach Wiesel an
http://homepage.eircom.net/~steven/images/bw-wiesel-tow_04.jpg

oder Roland? Andere Panzer die das könnten wüsste ich jetzt nicht.

http://www.stellohfilms.de/tag-der-offenen-tuer-achim/pics-big/019_15.JPG

Und unser Leopard ist viel besser als der Abrahams

@thelecter

Du hast den Tornado vergessen das ist meiner Meinung auch noch ein gutes Flugzeug. Und de Panzerabwehrhubschrauber Tiger. Wir haben allgemein eine gute Armee ich finde mit dem G36 haben wir auch das schönsten und eines der besten Gewehre.

DerZombie
27-07-05, 05:18
Jetzt wirds zwar total off Topic aber ist wohl schon egal.

G36 ist absoluter Schrott. Das Ding macht gegen das G3 keinen Stich außer von der Optik her.

1. G36 schmeißt einmal ins Eck danach stimmt das Visier nicht mehr ansatzweise, da war das G3 nicht so anfällig.

2. Aus diesem Grund hat auch die gesamte "Zieloptik" eine Sollbruchstelle.......Nachteil dieser ist aber, das sie bei heftigen Schlägen oder wenn man mal wo hängen bleibt auch abbricht.

3. Durchschlagskraft und Ablenkfähigkeit des Kalibers ist ein Witz. Damit kommst nicht mal mehr durch nen Strauch durch........mit dem G3 hast Bäume fällen können

Bestes Beispiel war im Kosovo an nem Checkpoint.

Kfz rast auf CP zu, irgendwann wird dann halt mal das Feuer auf das Fahrzeug eröffnet. Der Fahrer hatte ganze 7 Schuß mit G36 eingefangen, zahlreiche Schüße aus dem G36 blieben schon im Blech stecken und der Beifahrer hatte ganze 2 Schuß vom G3 abgekriegt.
Fazit: Fahrer noch am Leben und Beifahrer tot. Soviel zur Wirkung der angeblichen Highspeed Mun und die ganzen Gerüchte darum. Trefferzonen waren bei beiden Opfern gleich.

der_Laszlo
27-07-05, 05:44
Rohrpost Posted 26 July 2005 18:34
quote:
Originally posted by der_Laszlo:
...ganz kleine Panzer haben die mit nur 2Raketen bestückt sind...Gegen diesen Panzer wollten die Amis ein übungsangriff machen mit 15 Apaches und danach mit x(?)F117!!
Aufjedenfall waren die 15Apaches Abgeschossen bevor die Mission anfing
Mit 2 Raketen 15 Apaches abgeschossen höt sich nach Seemannsgarn an


Natürlich standen dort mehr wie einer! (Ich glaube es waren so an die 20?)

der_Laszlo
27-07-05, 05:58
dOriginally posted by der_Laszlo:
Rohrpost Posted 26 July 2005 18:34
quote:
Originally posted by der_Laszlo:
...ganz kleine Panzer haben die mit nur 2Raketen bestückt sind...Gegen diesen Panzer wollten die Amis ein übungsangriff machen mit 15 Apaches und danach mit x(?)F117!!
Aufjedenfall waren die 15Apaches Abgeschossen bevor die Mission anfing
Mit 2 Raketen 15 Apaches abgeschossen höt sich nach Seemannsgarn an


Natürlich standen dort mehr wie einer! (Ich glaube es waren so an die 20?)

@Clorko Jap, es war der Roland2 !!!

@DerZombie: So nun schau dir bitte mal meine Nachricht weiter oben an und kontrollier Sie mit deinem Statement!! Du weißt das der Stoff der die Leuchtspur erzeugt aus Verbrennung entsteht oder???
Ich meine was anderes!
Wenn du mit einem Abrams im Wald auf einen Gegner lauern solltest, ist das nicht wirklich Positiv, da die Abrams nicht mit Vergaser oder sonstigen Motor arbeiten sondern mit einer Turbine!!! Die sich so erhitzen kann das, halt wie in Kanada mal eben Waldbrand dadurch ausgelöst wird!!!
Ich glaube nicht das ich mit nem Leo vorher noch einmal mit einem Leuchtspurgeschoss in den Wald schießen werde, wo ich mich verstecken will!

Man darf aber auch nicht vergessen was für einen Rückschlag das G3 hat! Wie oft es dabei bei Schießübungen zu gebrochenen Nasen und ausgekugelten Schultern kam sollte man auch beachten!!!
Der Durchschlag is natürlich der Hammer! Mit ner Platzpatrone auf einen Baum geschossen, danah war erst mal ein Loch mit 50cm tiefe im Baum!

Das kann man echt vergessen, wenn man mit einem G3 beschossen wird irgendwo im Wald deckung zu suchen! Die Geschosse schlagen durch die Bäume als wären es Strohhalme!!

Trotzdem finde ich das G36 praktischer! (Alleinschon wegem dem Neid den die Amis auf dieses Gewehr haben!) http://www.ubisoft.de/smileys/3.gif http://www.ubisoft.de/smileys/1.gif

DerZombie
27-07-05, 06:19
Der Rückschlag macht doch das G3 so reitzvoll http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Habe an einem Tag ca. 110 Schuß (scharf) rausgelassen...........kay, die Schulter war am nächsten Tag taub http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Dass das G36 stylisch ausschaut, leichter zu schießen geht, Anfänger damit besser zielen können, man sich nicht den Anfängerschnitt neben dem Auge zuzieht usw. sind natürlich sehr große Vorteile des G36. Und das aller, allerwichtigste..........es ist leichter und hat nen vernünftigen Tragegurt!!!

Würde mich aber im V-Fall lieber auf das G3 zurück um ehrlich zu sein, die Kampfkraft ist einfach höher.

PS: Sogar in Akte Jane läuft der Ausbilder mit nem G3 rum.......sogar das wollten die Amis schon http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

War mir schon klar was du mit den Turbinen gemeint hast........wollte ja nur sagen, das unsere Leos sowas auch schon geschafft haben, wenn auch anders http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

DoorGunner
27-07-05, 06:24
So muss mich ma einschalten http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

G36 ist absoluter Schrott. Das Ding macht gegen das G3 keinen Stich außer von der Optik her.

Aber die Optik is doch genau das, was das G-36 so gut macht,..nen Blinder kann damit treffen!
Hab mich mit SChießlehrern unterhalten die das anders sehen als du. Versuche haben gezeigt das das G-36 im Vergleich zum G3 genauso schädigend ist. DA waren auch genug alte Feldwebel dabei die auf G3 setzten. Sicher gegen härteres Material kackt die 5,56 gegen die 7,62 ab...aber die höhere Geschwindigkeit der Projektile gleicht das gegen weiche Ziele wieder aus. Entscheident is hier unter anderm die SChockwirkung! Und um mit dem G3 auf 200m da zu treffen wo du willst musst du schon kleienr sniper sein http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

1. G36 schmeißt einmal ins Eck danach stimmt das Visier nicht mehr ansatzweise, da war das G3 nicht so anfällig.

Kann ich so auch nich stehen lassen. Nur mal in die Ecke schmeißen reicht da nich aus. WAr mit dem G36 auf dem Einzelkämpferlehrgang 4 wochen verheiratet. trotz abstürze von mehreren metern höhe und divereser Zweckentfremdungen ging bis bei mir nichts kaputt. Nen kamerad is der schutzz des abzugshahns abgebrochen,...nix relantes also!

2. Aus diesem Grund hat auch die gesamte "Zieloptik" eine Sollbruchstelle.......Nachteil dieser ist aber, das sie bei heftigen Schlägen oder wenn man mal wo hängen bleibt auch abbricht.

siehe oben!

3. Durchschlagskraft und Ablenkfähigkeit des Kalibers ist ein Witz. Damit kommst nicht mal mehr durch nen Strauch durch........mit dem G3 hast Bäume fällen können

leicht übertrieben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif siehe oben

sorry fürs abschweifen....aber musste mal gesagt werden http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

http://mitglied.lycos.de/doorgunner/signatur.jpg

DerZombie
27-07-05, 07:04
Zur Grundaussage, mit Optik meinte ich ned die Zieloptik sondern den Style

Zu 1. und 2. kann ich nichts sagen, da habe ich mich drauf verlassen was uns die Schießlehrer sagten. (Das Ding wurde zu meiner Zeit frisch eingeführt und unser Verband war wohl mit bei den ersten dabei, die umgerüstet wurden)

Zu 3. da bin ich andere Auffassung, da wir das in Schneeberg sogar getestet haben. Also "gezielt" durch Sträucher geschossen und auf Baumstämme. Zuerst mit dem G3 und dann mit dem G36...........das G36 hat da gewaltig abgestunken.

Dann zur Schockwirkung.........meinst ja die Schockwirkung von Highspeedgeschoßen oder? Dazu gib dir mal das Beispiel mit dem Checkpoint.

Rohrpost
27-07-05, 07:04
Auch wen man die Zieloptik an der Sollbruchstelle abschlägt hat man immer noch ein Kimme-Korn Behelfsvisier. Mit der Zieloptik ist das G36 dem G3 in jedem Punkt überlegen.

Und noch was: Die übertreibung ist das Stilmittel der Karikatur http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-wink.gif

EDIT


Originally posted by DerZombie:
Bestes Beispiel war im Kosovo an nem Checkpoint.

Kfz rast auf CP zu, irgendwann wird dann halt mal das Feuer auf das Fahrzeug eröffnet. Der Fahrer hatte ganze 7 Schuß mit G36 eingefangen, zahlreiche Schüße aus dem G36 blieben schon im Blech stecken und der Beifahrer hatte ganze 2 Schuß vom G3 abgekriegt.
Fazit: Fahrer noch am Leben und Beifahrer tot. Soviel zur Wirkung der angeblichen Highspeed Mun und die ganzen Gerüchte darum. Trefferzonen waren bei beiden Opfern gleich. Gehe ich richtig in der Annahme, daß es dazu keine Quellenangabe gibt?
Die Durchschlagsleistung einer .223Rem (G36) ist wegen dem geringen Geschoßdurchmesser und der höheren Geschwindigkeit größer als die der 7,62x51 (G3).

DerZombie
27-07-05, 07:23
Nö, gibt leider keine Quellenangabe dazu.....aber kannst ja mein obriges Beispiel mit Baum und Strauch lesen......das haben wir so getestet und waren enttäuscht bzw. überrascht.

Stimmt, das mit Kimme und Korn habe ich vergessen zu erwähnen.

DoorGunner
27-07-05, 07:43
na gut kommt sicher darauf an wie das ziel getroffen wird,...denk mal die Beschusstests wurden frontal geschossen.
Aber das mit den Sträuchern kann ich mir so nich vorstellen....wir haben auch das ein oder andere Mal durch Grasnarbe etc geschossen und getroffen. Halt das G-36 für ne gute Waffe.

http://mitglied.lycos.de/doorgunner/signatur.jpg

DerZombie
27-07-05, 07:54
Soooo schlecht wie ich es mache ist es auch ned http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Fand das G3 halt einfach nur "geiler"

Zu deinem Namen........DoorGunner........hat das mehr auf sich? Nennt sich das beim Panzer auch so (also der MG Schütze)? Bin bei unsere Huey nämlich ein paar mal als Gunner mitgeflogen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

DoorGunner
27-07-05, 07:56
Nein den Namen gibts aufn Panzer (zumindest bei der BW ) nicht. Am MG sitzt der Ladeschütze. Namen hab ich mir gegeben,...da war noch nich dran zu denken das ich mal aufn Leo sitze http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Kpt-Wolf
27-07-05, 07:59
Hm, kommt man sich da nicht scheise vor, da auf nem Leo zu sitzen und man weis, dass da vielleicht irgendwo Sniper im Busch liegen ??

Oder macht man dann oben zu??
MFG
WOLF

DoorGunner
27-07-05, 08:04
Naja Panzer wurden im eigentlichen sinne ja nich für den Städtekampf entwickelt, sondern als schnelle, breit gefächerte Hauptangriffswaffe. Aber ich hät garantiert den deckel zu gemacht, wenn die lage ernst is.
aber ansonsten war es ein mehr als geiles Gefühl aufn Bock zu sitzen! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif
http://mitglied.lycos.de/doorgunner/signatur.jpg

DerZombie
27-07-05, 08:12
Würd mich da eher scheiße fühlen wenn ich nen Jet anfliege höe http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Der Tornado wenn da mit seiner MW1 angedonnert kommt bleibt kein Auge trocken http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

DoorGunner
27-07-05, 08:16
naja ne, jets eher weniger, Angstgegner sind nach wie vor Kampfhubschrauber, wobei die Artellerie mit SMART Munition bald schlimmer is. Zum Glück is das Gelump so teuer das das kaum einer hat

Rohrpost
27-07-05, 08:21
Originally posted by DerZombie:
Nö, gibt leider keine Quellenangabe dazu.....aber kannst ja mein obriges Beispiel mit Baum und Strauch lesen......das haben wir so getestet und waren enttäuscht bzw. überrascht.

Stimmt, das mit Kimme und Korn habe ich vergessen zu erwähnen. Bin im Reservisten RAG-Schießsport und kenne beide Kaliber ganz gut. Das man mit einem G36 nicht durch einen Strauch durchschießen kann ist -gelinde gesagt- falsch. Beide Kaliber haben eine erhebliche Durchschlagskraft. Falls du dich hinter einem Strauch sicher fühlst, können wir das gerne auf eigene Gefahr ausprobieren. Ich denke aber nicht, daß es dazu kommen wird http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

DerZombie
27-07-05, 08:26
Hab mich da etwas undeutlich ausgedrückt, durch den Strauch kommst natürlich durch aber beim G36 haben wir starke Abweichungen der Flugbahn festgestellt.

Also Kugeln wurden wesentlich stärker gestreut als beim G3. Weißt was ich meine? Weiß ned wie ich es besser beschreiben soll.


@ DoorGunner
Jets ned gefährlich oder werden sie gegen Panzer nur nicht so eingesetzt?
Jo, Hubschrauber sind schon geil........auch wennst mit unserer Huey mehr Opfer als Gegner warst http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

DoorGunner
27-07-05, 08:35
Wenn wir nich grad von ner A-10 oder ne Su-25 reden sind Panzer nicht unbedingt das Primärziel von jets.

Aber das mit der Streuung wiederspricht doch dem Guten Trefferverhalten im Ziel?
Selbst bei viel Seitenwind haben wir noch 1A getroffen

http://mitglied.lycos.de/doorgunner/signatur.jpg

Gmuno
27-07-05, 08:37
Wovor haste mehr Angst: vor ner einschätzbaren Flugbahn oder ner variablen? Die 5,56-Fragmentgeschoße haben übrigens ne weit stärkere Trefferwirkung als ein 7,62-Vollmantel.

Rohrpost
27-07-05, 08:49
Originally posted by DerZombie:
Hab mich da etwas undeutlich ausgedrückt, durch den Strauch kommst natürlich durch aber beim G36 haben wir starke Abweichungen der Flugbahn festgestellt.

Also Kugeln wurden wesentlich stärker gestreut als beim G3. Weißt was ich meine? Weiß ned wie ich es besser beschreiben soll. So stimmts dann schon eher, obwohl "wesentlich" stärker auch schon wieder so eine Sache ist...
Mit der 3fachen Schußfolge im Vergleich zum G3 sollte das G36 zumindest "wesentlich" schneller den Strauch absägen als das G3 http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

DerZombie
27-07-05, 09:13
Da hast allerdings Recht Rohrpost

@ Gmuno
Das mit der Wirkung das wir machten, war auch kein "meßbares" Ergebnis, sondern nur sugestiver Eindruck. Und dem nach hat das G3 mehr Schaden angerichtet.

Das mit der Flugbahn ist ne gute Frage..........bin aber e die variablen Schußbahnen vom Paintball her gewöhnt.........also ist mir die zweitere lieber http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

OtteMedia
28-07-05, 08:57
[QUOTE]Originally posted by DoorGunner:
Naja Panzer wurden im eigentlichen sinne ja nich für den Städtekampf entwickelt, sondern als schnelle, breit gefächerte Hauptangriffswaffe. Aber ich hät garantiert den deckel zu gemacht, wenn die lage ernst is.
aber ansonsten war es ein mehr als geiles Gefühl aufn Bock zu sitzen! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif
[IMG]
Jau, da haste Recht!
Bin 9 Monate das A4-Ding gefahren!
Grroooaammmm................................

JensBoeckmann
20-08-05, 14:50
Ess ging um U-Boote der Japaner... werde wiede etwas maritimer