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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abwehr Versuche von übernahme durch EA



Voyager532
30-12-04, 04:27
Hallo,

hab den Artikel grade bei Heise gesehen. Schätze ist von allgemeinem Interesse:

Spielehersteller Ubisoft wehrt sich gegen übernahme
Der zweitgrößte französische Hersteller von Computerspielen, UbiSoft, wehrt sich gegen die übernahmeattacke von Electronic Arts. Seit Bekanntwerden der Pläne des US-Konkurrenten kurz vor Weihnachten ist die UbiSoft-Aktie von knapp 18 auf mehr als 27 Euro in die Höhe geschossen. Der Firmengründer Yves Guillemot versuche, die am Kapital beteiligten Finanzkonzerne für eine Abwehrfront zu gewinnen, berichtete der Figaro économique am Donnerstag. Auch eine Fusion mit der Tochter Gameloft.com werde erwogen, um den Kapitalanteil der Familienaktionäre zu erhöhen.

UbiSoft gehöt mit 1200 Abenteuer- und Strategiespielen wie Rayman, Myst, Prince of Persia, Chessmaster und Rainbow Six zu den großen Videospielanbietern der Welt. Die 1986 von den fünf Guillemot-Brüdern gegründete Firma kam im letzten Geschäftsjahr auf 508,4 Millionen Euro Umsatz und 2350 Mitarbeiter, davon 600 in Frankreich. Am Donnerstag kostete die UbiSoft-Aktie 27,15 Euro. Die Gründerfamilie hält nur 17,5 Prozent des Kapitals und 26,5 Prozent der Stimmrechte.

Electronic Arts hat sich 19,9 Prozent des Kapitals und 18,4 Prozent der Stimmrechte von UbiSoft gesichert und wartet für weitere Schritte auf grünes Licht der US-Wettbewerbsaufsicht. Außerdem ist der für seine Sportspiele bekannte Konzern dabei, den schwedischen Spielehersteller Digital Illusions zu kaufen, und er gilt als Kandidat für die übernahme der britischen Eidos (Lara Croft). Nach Angaben von Analysten hat Electronic Arts 750 Millionen Dollar für Firmenkäufe bereitgestellt. (dpa) (gr/c't)

Voyager532
30-12-04, 04:27
Hallo,

hab den Artikel grade bei Heise gesehen. Schätze ist von allgemeinem Interesse:

Spielehersteller Ubisoft wehrt sich gegen übernahme
Der zweitgrößte französische Hersteller von Computerspielen, UbiSoft, wehrt sich gegen die übernahmeattacke von Electronic Arts. Seit Bekanntwerden der Pläne des US-Konkurrenten kurz vor Weihnachten ist die UbiSoft-Aktie von knapp 18 auf mehr als 27 Euro in die Höhe geschossen. Der Firmengründer Yves Guillemot versuche, die am Kapital beteiligten Finanzkonzerne für eine Abwehrfront zu gewinnen, berichtete der Figaro économique am Donnerstag. Auch eine Fusion mit der Tochter Gameloft.com werde erwogen, um den Kapitalanteil der Familienaktionäre zu erhöhen.

UbiSoft gehöt mit 1200 Abenteuer- und Strategiespielen wie Rayman, Myst, Prince of Persia, Chessmaster und Rainbow Six zu den großen Videospielanbietern der Welt. Die 1986 von den fünf Guillemot-Brüdern gegründete Firma kam im letzten Geschäftsjahr auf 508,4 Millionen Euro Umsatz und 2350 Mitarbeiter, davon 600 in Frankreich. Am Donnerstag kostete die UbiSoft-Aktie 27,15 Euro. Die Gründerfamilie hält nur 17,5 Prozent des Kapitals und 26,5 Prozent der Stimmrechte.

Electronic Arts hat sich 19,9 Prozent des Kapitals und 18,4 Prozent der Stimmrechte von UbiSoft gesichert und wartet für weitere Schritte auf grünes Licht der US-Wettbewerbsaufsicht. Außerdem ist der für seine Sportspiele bekannte Konzern dabei, den schwedischen Spielehersteller Digital Illusions zu kaufen, und er gilt als Kandidat für die übernahme der britischen Eidos (Lara Croft). Nach Angaben von Analysten hat Electronic Arts 750 Millionen Dollar für Firmenkäufe bereitgestellt. (dpa) (gr/c't)

DSK_Hawkes
30-12-04, 04:43
Hab ich auch gelesen. Ich hoffe SH3 kommt bevor EA die Kontrolle übernommen hat, sonst kauf ich mir SH3 nicht. Ich kaufe gundsätzlich nichts was von EA stammt.

negus1
30-12-04, 04:53
die größte gefahr besteht nunmehr darin, dass ubisoft SHIII um jeden Preis auf den Markt wirft.

U441
30-12-04, 05:38
also von EA kommen ja nun nicht die schlechtesten games, man denkt nur mal an bf1942
das war/ist ein topspiel

Voyager532
30-12-04, 06:10
EA ist aber auch bekannt dafür vorwiegend den Massenmarkt zu bedienen. Wenn die übernehmen, werden die vermutlich SHIII noch releasen, weil fast fertig. Aber Add On's, Weiterentwicklungen, neue Marine Sims usw. können wir dan getrost vergessen.

http://www.ubisoft.de/smileys/angry_2.gif

IJG27_Steini
30-12-04, 06:54
Also man sollte aber bedenken das EA seit über 1nem Jahrzehnt tolle Sportspiele rausbringt. Außerdem ist EA genau wie ubi ein Publisher, kein Produzent und zu sagen das man dann SHIII nicht mehr kauft, ist alles andere als geistreich. Am Spiel würde sich ja wohl kaum etwas ändern.

AASelle
30-12-04, 07:05
Ich finde prinzipiel diese ganzen Bösen und Aktien Geschichten sollten verboten werden!

Warum? Nun, weil wenige das Leben von vielen zerstöen um Aktien und Bösengewinne zu erzielen.

Jede Fusionierung kostet Arbeitsplätze, die wir alle dann bezahlen dürfen.

Und was auch schlimm ist, die Vielfalt geht verloren, es wird sich dann nicht mehr das Beste durchsetzen, sondern nur das was von den Monopolisten angeboten wird!

Bei vielen kleinen Unternehmen kann der Kunde sich das suchen was er tatsächlich auch haben will, bei Monopolisten, wie gesagt nur noch das wenige was dann Angeboten wird......

Aber Globalisierung ist ja so toooll..... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_mad.gif

gruß
Selle http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Willey
30-12-04, 10:50
http://www.gamestar.de/news/vermischtes/22623/

Trontir
30-12-04, 11:04
Bei GameSpot (http://www.gamespot.com/news/2004/12/29/news_6115594.html) gibt es ein interessantes Interview mit Yves Guillemot, Ubisoft, zu lesen. Hier ein Auszug, in dem er nach den längerfristigen Konsequenzen durch den Einstieg von EA bei Ubisoft gefragt wird:

"GS: What about the long-term outlook?

YG: When looking at the longer-term, our only concern is the risk that we may not be allowed to fully realize our vocation of being creators of high quality games. Our goal is to create the best games available, and our teams are motivated and love what they do because they see that this is the key to their success. Our philosophy has been to change the terms of success in this industry, so that a successful game is one that is innovative and creative.

GS: Is that philosophy at risk?

YG: We hope that recent events will not affect Ubisoft's capacity to be creative and that we'll continue to make outstanding games, or for that matter, that the industry as a whole will not find itself in a situation where the quality of games is no longer a factor of success."

Kann man nur hoffen, dass Herr Guillemot Recht behält und auch weiterhin Nischentitel wie SHIII entwickelt werden (können)! Was EA auch nicht vergessen darf, ist das Interesse der französischen Regierung, wichtige Industriezweige nicht an ausländische Investoren fallen zu lassen. Ob auch Ubi dazu gehöt? Jedenfalls hat der französische Präsident bei seinem Chinabesuch dieses Jahr trotz seines gewiss vollen Terminkalenders auch die Ubi-Niederlassung in China besucht ... die Gechichte kann also noch spannend werden! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Bldrk
30-12-04, 18:56
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by AASelle:
Ich finde prinzipiel diese ganzen Bösen und Aktien Geschichten sollten verboten werden! <HR></BLOCKQUOTE>

Damit würdest Du dann aber auch ein zentrales Element der Marktwirtschaft abschaffen.


Wenn ich sowas lese: "Die Gründerfamilie hält nur 17,5 Prozent des Kapitals und 26,5 Prozent der Stimmrechte."

dann kann man nur sagen, selbst Schuld, liebe Gründerfamilie! http://forums.ubi.com/images/smilies/59.gif

AASelle
31-12-04, 04:24
@V-Viktor

Mag sein, aber es macht mich einfach wütend, wenn aus Geldgier Tausende auf die Straße geschickt werden und man sie dann noch als Sozialschmarotzer hinstellt....das kann nicht richtig sein, und ob man unter diesen Gegebenheiten diesen Weg der Marktwirtschaft weitergehen sollte, halte ich für äußerst bedenklich, den wo das hinführt, da ist es nicht schön....

gruß
Selle http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Doenitzkebap
31-12-04, 04:32
Wenn EA UBI Soft übernimmt, dann kommt SHIII schon 1 Tag später raus:

*** Befreie die Meere von bösen Kraken, die die Welt beherrschen wollen.

*** schiessen sie unter und über (!) Wasser mit AA Guns und Flak und Torpedoes auf bose, blutrünstige Kraken.

*** Dauerfeuer einstellbar. (Für nicht-parkinson-Spieler)

*** Super Missionen mit herausfordernden End-Bossen.

*** Viele Goodies wie Unsichtbarkeit, Unverwundbarkeit, Extra-leben und Level-boooster.

für sagenhafte 94,99 Euro (DVD-Box mit Cover)

Spielbar dank Patches nach 2 Monaten.

xjonny
31-12-04, 04:40
schließe mich versenker viktor voll und ganz an.
selbst schuld.wenn ich eine firma habe,sehe ich doch zu das mir so viele anteile ( logischer weise über 50 prozent )gehöen wie nur geht.ODER?????
so blöd kann doch keiner sein.da sind viele sogenannte manager und marktforscher und und und drin.die kriegen nur die kohle um die firma vor den ruin zu bewahren mit ihren prognosen usw.aber lieber in die eigene tasche und ups,unsere firma wird bald übernommen.haben wir etwas verkehrt gemacht??ein bisschen ironie muß ja mal sein!!!!!!!!!!
mich sollte nicht wundern wenn mit sh3 doch noch eine kleine negative meldung´uns erreicht, als neujahrsgruß!!!!!bin kein pessimist oder schlechtmacher.
aber irgend etwas stimmt hier nicht so richtig.erst die angenommen frage von den mods......was würdet ihr tun wenn sh3 verschoben würde....weiß da einer was????
nur ein klein wenig.
dann übernahme usw. usw.
wünsche trotz allem,allen leuten hier ein gesundes neues jahr und den mods ebenfalls.
letztere weiter viel erfolg im forum trotz kleine seitenhiebe auf meine person,weil ich schreibe was ich denke.
ehrlichkeit und offenheit ist besser als untertanen die kriechen vor jeden altar.
bitte nicht auf die moderatoren bezogen oder auf irgend jemanden hier im forum.nur so ein spruch von mir

IIWo
31-12-04, 04:50
muss ich mich auch vv anschließen. Das ist Marktwirtschaft.Aber erstmal schauen ob die Kartellbehöden etwas dagegen sagen.Allerdings muss ich auch AASelle in gewisser weise zustimmen: Das Entlassen von Leuten zur "optimierung" des Betriebes bzw. zur Verbesserung der Bilanz halte ich auch nicht für richtig. Das die dann aber gleich als Sozialschmarotzer hingestellt werden stimmt ja nun auch wieder nicht http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Voyager532
31-12-04, 05:23
Ich muß AASelle auch ein bißchen Recht geben. Die Manager haben den Blick fürs wesentliche verloren.
Wirtschaft ist doch in erster Linie da, um den Menschen zu dienen. Das größte Ziel eines jeden Managers müßte eigentlich sein, soviele Menschen wie es geht zu beschäftigen und bei den Produkten auf den Nutzen zu achten.

In Wirklichkeit ist aber aus einem Manager (sicher gibt es auch gute Leute, wie den Trigema Chef) ein gieriger Mensch geworden, dem das Schicksal der Mitarbeiter und der Kunden ziemlich egal ist, solange noch genug Kohle auf dem Konto einläuft.

So gesehen stimmt was nicht.

Prinzipiell finde ich, ist die Globalisierung ne tolle Sache. Sie sorgt dafür daß die Menschen der Welt zusammenrücken, die Kommunikation erleichtert wird und wir keinen Wegzoll mehr zahlen müssen, wenn wir von Schleswig-Holstein nach Niedersachsen fahren. Das war natürlich vor ein paar Jahrhunderten, ist klar. Aber der Wegfall dieser Wegezölle ist der Beginn der Globalisierung, historisch gesehen.

Bldrk
31-12-04, 09:17
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by AASelle:
wenn aus Geldgier Tausende auf die Straße geschickt werden und man sie dann noch als Sozialschmarotzer hinstellt....das kann nicht richtig sein, und ob man unter diesen Gegebenheiten diesen Weg der Marktwirtschaft weitergehen sollte, halte ich für äußerst bedenklich, <HR></BLOCKQUOTE>

Da bin ich auch nicht für. Aber man darf das Kind auch nicht gleich mit dem Bade ausschütten und sofort die Böse verbieten wollen.

Wenn ich eine Firma gründe, gehöen mir zunächst mal 100 % der Aktien und Stimmrechte. Wenn ich die dann aus Geldbeschaffungsgründen veräußere, dann muß ich mich nicht wundern, wenn irgendwann meine Firma nicht mehr meine Firma ist.

Allerdings hat auch Voyager recht. Viele Manager und Arbeitgeber werden heute ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht mehr gerecht oder bauen schlicht Mist und treffen unternehmerische Fehlentscheidungen, die ihre Arbeitnehmer dann fiskalisch ausbaden dürfen. Insbesondere, wenn aus shareholder value Gründen Arbeitsplätze "abgebaut" (rausgeschmissen wird ja als unschönes Wort nicht benutzt)und im billigeren Ausland wieder aufgebaut werden, vermißt man diese Verantwortung.

Nur kann man auch hier nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern muß nach Lösungsmöglichkeiten aus der Krise suchen. Wobei manche Lösungsmöglichkeiten der Arbeitgeber sich als heuchlerisch erweisen. Es paßt nämlich nicht zusammen, wenn eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit gefordert wird, und gleichzeitig Firmen jede Möglichkeit ausnutzen, ältere Arbeitnehmer auf Kosten der Sozialsysteme loszuwerden oder ein heute 50-jähriger Arbeitsloser faktisch keine Chance mehr hat, eine neue Arbeitsstelle zu finden.

Deutschland macht derzeit volkswirtschaftlich eine erstaunliche Entwicklung durch. Während (mal von Japan abgesehen, die schon seit 15 Jahren durch das Tal der Tränen wandern) die übrige Welt (auch die europäischen Nachbarn) sich wieder in einer Aufschwungphase befindet, dümpelt Deutschland als Schlusslicht vor sich hin. So lange, wie vom produzierenden Gewerbe keine wirkliche Erholung und darauf folgende Einstellungen kommen, wird das auch noch so weiter gehen. Und das produzierende Gewerbe wird keine Erholung erfahren, wenn es nicht mit neuen innovativen Produkten aufwarten kann. Beispiele in der Automobilbranche für falsche Unternehmenspolitik sind der neue Golf, Pheaton, die GM Produkte in den 90ern, ein Verschlafen der Dieselpartikelfiltertechnik bei der gesamten deutschen Autoindustrie, der Daimler-Chrysler-Zusammenschluss (BMW und Rover hatten es eigentlich schon vorgemacht, wie man es nicht machen soll) und die immer noch nicht erfaßte Erkenntnis, dass spritsparende und bezahlbare Autos ein Renner werden würden. Diese Liste läßt sich fortführen und das in nahezu jeder Branche. Insofern muß man sich nicht mehr wundern.

IIWo
31-12-04, 11:54
ich glaube nicht das wir keine Innovationen haben. Sie werden ur nicht umgesetzt.Entweder weil Manager das Risiko scheuen ein neues Produkt auf den Markt zu bringen was vielleicht nicht zum Erfolg wird oder aber , und ich denke das ist der Hauptgrund, Erfindungen sind in Deutschland einfach zu teuer und die Bürokratie legt einem mehrere Steine in den Weg. Teuer sind sie weil es eine enorme Summe erfordert ein Patent anzumelden und zu behalten.Weiterhin sind auch die Verknüpfungen zwischen der Wirstschaft und der Wissenschaft nicht so eng wie in anderen Staaten.

Der Grund, warum Deutschland immernoch dahindümpelt ist meiner Meinung nach das wir sehr stark vom Export abbhängig sind. Den Aufschwung bzw. die Erholung die im Moment die anderen Staaten erleben wird erst in 1 oder 2 Jahren auf unseren Markt durchschlagen.

Kowalk
04-01-05, 17:37
EA hat seinen neuen Pressesprecher vorgeschickt und sich auf Subsim.com zur Lage geäußert!
Hier ein aktuelles Foto von der Pressekonferenz http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif
http://img108.exs.cx/img108/4986/iraqiinformationministerwithea.jpg

IIWo
05-01-05, 05:46
lol Kowalk http://forums.ubi.com/images/smilies/88.gif

Voyager532
06-01-05, 06:27
Neu Info - Kooperation mit Vivendi?

Der französische Computerspielehersteller Ubisoft will sich einem Medienbericht zufolge durch eine Fusion mit Vivendi Universal gegen eine mögliche übernahme durch den US-Konkurrenten Electronic Arts (EA) wehren. Die französische Finanzzeitung "L'Agefi" berichtet unter Berufung auf Insider, Ubisoft habe bereits erste Gespräche mit dem französischen Medien- und Telekomkonzern aufgenommen. Weder Ubisoft noch Vivendi wollten sich zu dem Bericht äußern. Sollte Vivendi als "weißer Ritter" einspringen, würde die neue Gruppe laut Zeitung der weltweit zweitgrößte Hersteller von Videospielen mit einem jährlichen Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar werden. Hintergrund: EA hatte sich kürzlich 19,9 Prozent des Kapitals und 18,4 Prozent der Stimmrechte von Ubisoft gesichert und wartet für weitere Schritte auf grünes Licht der US-Wettbewerbsaufsicht. Ubisoft-Chef Yves Guillemot hat die Aktion von EA in einem Interview als "feindselig" bezeichnet.

gesehen bei Gamestar

Trontir
06-01-05, 14:04
Offiziell hat Vivendi mittlerweile dementiert; was hinter den Kulissen abläuft, weiß man natürlich nicht.

Falls EA Ubi wirklich irgendwann in Zukunft mal schlucken sollte, wird wohl als Erstes das Ubi-Forum geschlossen. EA hat (soweit ich weiß) nämlich kein Forum ... http://www.ubisoft.de/smileys/10.gif

Voyager532
12-01-05, 04:48
Nachdem das mit Vivendi und der anderen Firma nichts geworden ist, gehen die Spekulationen in eine neue Runde. Bei den Franzosen ist die übernahme ein großes Thema:

Grade gesehen bei Gamestar:

Ubisoft11.01.2005, 09:28 Rüsten gegen Electronic Arts Die Spekulationen um die übernahme von Ubisoft (Splinter Cell, Prince of Persia) durch EA gehen weiter: So hat gestern die französische Zeitung La Tribune berichtet, dass EA den Aufkauf der Anteile im Wert von 20 Prozent seit einem Jahr geplant hatte (siehe News). Darüber hinaus berichtet La Tribune, dass Ubisoft immer noch auf der Suche nach einem potentiellen Partner ist, um sich gegen eine feindliche übernahme durch Electronic Arts zu wehren. Die Zeitung stellt dabei zwei Modelle vor: Eine effektive aber schwierig zu realisierende Lösung wäre ein Zusammenschluss mit dem französischen Unternehmen Gameloft. Wahrscheinlicher ist allerdings eine kleine Allianz zwischen der Ubisoft-Gründerfamile Guillemot und der staatlichen Bank Caisse des dépôts et consignations, die zusammen 32 Prozent der Anteile halten. Das würde nach französischem Aktienrecht für eine Sperrminorität ausreichen und somit eine vollständige Kontrolle durch Außenstehende verhindern. In Frankreich ist dieses Thema schon von nationaler Bedeutung: Der Industrieminister Patrick Devedjian hat am letzten Freitag eine Reise abgesagt, um Ubisofts Aufsichtsratsvorsitzenden Yves Guillemot zu empfangen.

Voyager532
14-01-05, 01:37
Neuer Funkspruch Herr Kaleun,

Ubisoft13.01.2005, 09:51 bestätigt Gespräche mit Investoren Ubisoft-Aufsichtsratsvorsitzender Yves Guillemot hat gegenüber der französischen Zeitung Echos erstmals bestätigt, dass sein Unternehmen Gespräche mit potentiellen Investoren führt, um unabhängig zu bleiben. "Wir müssen unsere Aktionäre vom Wert Ubisofts überzeugen, da ein großer Teil dieses Werts noch nicht sichtbar ist. Wir haben auch Diskussionen mit Investoren, sowohl mit Banken als auch mit der Industrie, um sie vom richtigen Wert Ubisofts zu überzeugen.", erklärt Guillemot. "Die Firma müsse ihr Kapital kontrollieren, um ein unabhängiger Publisher zu bleiben." Erst gestern meldete die Nachrichtenagentur Reuters, dass sich der französische Staat nicht einmischen werde, wenn Electronic eine feindliche übernahme gegen Ubisoft startet. EA hat Ende letzten Jahres knapp 20 Prozent des französischen Spieleherstellers von einer holländischen Investmentgruppe übernommen. Da Ubisoft von EA nicht über deren Absichten informiert wurde, geht Ubisoft davon aus, dass Electronic Arts eine feindliche übernahme plant. Eine Fusion oder Partnerschaft mit einem genehmeren und ebenfalls großen Partner würde eine feindliche übernahme erschweren

Thomsen9U
14-01-05, 02:05
Oh, Oh! http://www.ubisoft.de/smileys/5.gif

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR> "Wir müssen unsere Aktionäre vom Wert Ubisofts überzeugen, da ein großer Teil dieses Werts noch nicht sichtbar ist. Wir haben auch Diskussionen mit Investoren, sowohl mit Banken als auch mit der Industrie, um sie vom richtigen Wert Ubisofts zu überzeugen.", <HR></BLOCKQUOTE>

= Ich weiß unsere Zahlen sehen beschissen aus, aber bitte, bitte, bitte glaubt mir es wird alles wieder gut! http://forums.ubi.com/images/smilies/blink.gif