PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : NT



BBB_Hyperion
01-12-06, 04:27
http://www.pacific-fighters.com/de/home.php

Ubisoft Deutschland gab heute bekannt, die Maßnahmen gegen den illegalen Download seiner Spielesoftware im Internet weiter auszuweiten. Ubisoft wird zukünftig illegale Downloads aus dem Internet von so genannten Peer-to-Peer-Netzwerken (P2P) und BitTorrent-Tauschbösen strafrechtlich verfolgen lassen. Zu diesem Zweck ermittelte IP-Adressen werden an die zuständigen Strafverfolgungsbehöden weitergeleitet. Die Maßnahmen richten sich vorrangig gegen die so genannten Erstverbreiter, allerdings werden Personen, die die Software illegal hoch- bzw. runterladen in die Ermittlungen mit einbezogen. Ein erster Titel, bei dem dieses Verfahren zum tragen kommt, ist Tom Clancy's Rainbow Six Vegas, das am 30. November für Xbox 360 und im Dezember für PC-DVD-Rom erscheint.

"žDer zu unserem Leidwesen rege illegale Handel unserer Software im Internet veranlasst uns dazu, weitere Maßnahmen über den klassischen Kopierschutz hinaus zu ergreifen. Ziel dieser Maßnahme ist es, das Unrechtsbewusstsein stärker in den Fokus zu rücken und den Software-Piraten das Handwerk zu legen", sagt Odile Limpach, Managing Director Ubisoft Deutschland.

-------------------
(Nicht nur auf UBI begrenzt)
Das kennen wir ja alle schon , aber ich Frage mich ,was ist eigentlich mit den Rechten der Käufer. Zb Inkompatiblitäten mit CD-Rom, Betriebssystem etc. Fehlerhafte Software die zu Produktionsausfällen führt etc.

In letzter Zeit habe ich auch den Eindruck Software die als "Final" verkauft wird ist eigentlich BETA . Der Support ist auch ziemlich dünn. Da hat man den Eindruck dort sitzen Leute die Tippen die Frage in eine Datenbank ein und lesen die Antwort vom Bildschirm ab und wissen nicht worüber man redet.

Kundenwünsche werden einfach ignoriert , da Marketing etc voraussagt Investitionen dort können nichts abwerfen.

Zusammenfassend man will nur schnelle Gewinne für eine kurze Zeit und möglichst wenig Kosten haben. Man geht hier von einer 3 Monatsfrist aus bis ein Produkt abklinkt. Danach werden die Produkte durch Addons aufgewertet oder der Support läuft aus.

Qualitätssicherung,Support,Erweiterbarkeit sind hier die Eckpunkte .

Tetrapack
01-12-06, 04:35
Zusammenfassend man will nur schnelle Gewinne für eine kurze Zeit und möglichst wenig Kosten haben.

Willkommen im Kapitalismus http://forums.ubi.com/images/smilies/blink.gif

mechmaster
01-12-06, 05:49
Nur sind das zwei verschiedene Dinge.
Nur weil eine Software nicht perfekt ist, heißt das nicht, dass Sie einfach so frei und illegal zur Verfügung gestellt werden darf.

AldiTuetchen
01-12-06, 06:10
Nur ist das ein Kreis, so mehr Software Illegal vervielfacht wird desto weniger interesse haben dir firmen ihre spiele auf Längere Zeit zu Supporten, weil ihnen sehr viel gewinn verloren geht. Da bringen sie lieber ein neues Spiel raus das wieder zeit braucht bis es illegal vielvältigt wird!

BBB_Hyperion
01-12-06, 06:25
Der Bezug ist , wenn man nur auf Instant Produkte baut in der Softwarebranche (ala MoorHuhn), wundert mich da gar nichts mehr warum das so ist. Leider ist es wohl so, bis DRM bei Software kommt(3 mal Abspielbar etc)wird es keinen Vergleich zu anderen realen Wegwerfprodukten geben. Ob DRM nicht dann doch umgangen werden kann wird sich zeigen( vermutlich ja). Was wieder das gleiche Problem aufwerfen würde. Das Problem mit der illegalen Beschaffung ist denke ich gravierender als die Verfolgung Einzelner die zu nichts führt, da die Masse da munter weiter macht. Man wird den Datenaustausch im Internet nicht aufhalten können und noch weniger Kontrollieren . Warum ? man würde selbst , wenn man ein System sperrt nur Verlagern und immer findigere andere Systeme ins Leben rufen. Des weiteren würde man 1000sende von Jahren brauchen , wenn man wirklich allen den Prozess macht, also nicht möglich. Wenige herauspicken bringt hier gar nichts . Das ist so als wenn ich Summen für Frühverrentung Ausgebe und gleichzeitig ein Föderprogramm bezahle ,um die gleiche Klientel bis ins Rentenalter zu beschäftigen.
(Oh moment das macht unsere Regierung gerade)