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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Geleitzugangriff bei SHIII+GWX



Kung_Pow1988
24-08-07, 10:29
Halli Hallo. Ich hab vor kurzem GWX installiert und bis jetzt bin ich einfach begeistert, gut die Zerstöer sind jetzt ne ganze Ecke brutaler, aber damit muss man nun mal leben, bin bis jetzt auch (fast) immer mit Blechschaden davongekommen, auch wenn der Schlitten danach werftreif is. Allerdings hab ich ein Problem, dem ich einfach nicht her werde, ich bekomme zwar regelmäßig Funsprüche über Geleitzüge, was ja an sich 'ne gute Sache is, allerdings wirds einfach nix mit 'nem Angriff. Beim ersten mal hab ich ihn von hinten erwischt, bei schlechter Wetterlage, ich hab dann Fühlung gehalten und wollte bei einbrechender Dunkelheit zuschlagen. Hab mich also bei 3000 m Entferung zum nächstgelegenen Sicherungsfahrzeug (Flower-Korvette) auf Peritiefe begeben und versucht mich auf halber Fahrt ranzupirschen, hat nich geklappt weil ich kurz darauf gepeilt wurde, ca. eine Stunde später hatte ich's denn überstanden, das Boot lag zwischenzeitlich bei 88 m Auf Grund, aber die Mannschaft hat alles so weit wieder geflickt bis auf zwei zerstöte Seehrore und eine zerstöte Flak, aber immerhin, nur Belchschaden und ich bin mehr oder weniger heil wieder nachhause gekommen, beim zweiten mal hat sich der Geleitzug als eine Gruppe, bestehend aus 5 Zerstöern entpuppt, da hab ich mich entschieden erst gar keinen Angriff zu riskieren, ich bin verrückt aber nich bescheuert. Auf der selben Feindfahrt konnte ich noch einen weiteren Geleitzug ausmachen, bei Dämmerung und auf 5000 m Entfernung zum Geleitzug bin ich auf Sehrortiefe gegangen, wurde aber wieder geortet, noch bevor ich einen Anlauf versuchen konnte. Zunächst schienen sie mich nicht zu kriegen, die Wabos sind alle weit ab hochgegangen, bis denn ein Angriff volle Kanne gesessen hat und das Boot nicht mehr zu halten war, es hat auch kein Anblasen mehr Geholfen, kurz darauf wurde das Boot durch Wassereinbruch zerstöt. Irgendwann muss es doch mal klappen mit nem Geleitzug, dass ich mich dabei auf eine anschließende Waboverfolgung einlassen muss is mir ja klar, aber wie schaffe ich es denn, mich vorher wenigstens in Schussposition zu bringen und ein paar Aale rauszupusten, damit sich die mühe auch auszahlt, von einem zweiten Anlauf will ich ja noch gar nicht reden. Wie sieht denn der richtige Kompromiss zwischen Geräuschpegel und Geschwindigkeit aus, oder anders gefragt, wie schaffe ich es, mich in Schussposition zu bringen, ohne dabei von den Eskorten geordnet zu werden? Beim normalen Spiel hatte man da noch so schön leichtes Spiel. Kann mir jemand nebenbei noch nen paar Tips geben, wie am besten mit Zerstöern klarkomme? Is bei mir meisten so 'ne Fiftyfiftychance, dass ich rauskomme und eigentlich komm ich inzwischen auch mit GWX-Zerstöern klar, aber man lernt ja nie aus.

Ach ja, ganz nebenbei gefragt, weiß jemand wo ich bessere Sinkgeräusche herbekomme, wie zum Beispiel in "Das Boot"? Wenn ich die Pötte schon nich Sinken sehe, würd ich sie wenigstens gerne absaufen höen.

In diesem Sinne: Angreifen, reißen und versenken.

EinsteinDD
24-08-07, 13:12
In meiner Karriere (Stand 09/41 + GWX) ist momentan folgendes Vorgehen noch äußerst erfolgreich:

Zuerst bekomm ich natürlich raus, ob ich bei einer Kontaktmeldung überhaupt rankomme. Sprich unter F5 grob skizzieren, wie weit er und ich auseinander sind. Außerdem seh ich, ob ich in etwa seiner Bewegungsrichtung liege, so dass ich ihn von vorn anlaufen kann. Wenn alles passt 3 mal Wahnsinnige und mich davor setzen, so dass ich ein bisschen querab seines Kurses bin. Irgendwann ist dann erster Sichtkontakt. Aller spätestens jetzt auf Sehrohrtiefe und Geschwindigkeit max. (!!!!) 2 kt. Ich habe mich bis dahin so manövriert, dass mich der Konvoi "überfährt". Die führende Eskorte (meisten fährt ja eine direkt vorn weg) etwa 1000 - 2000 Meter vor meinem Bug. Jetzt heißt es warten und wenig Lärm machen, trotzdem weiter fahren, so dass die Eskorte Richtung 270? Peilung wandert. Schleichfahrt ist auch okay, aber noch nicht zwingend nötig. Immer mal im Sehrrohr schauen, wie der WZB der Eskorte ist. Wenn sie dich nicht entdeckt, ändert sie ihren Kurs auch nicht. Vielleicht dreht sie hin und wieder mal einen Kreis, aber hält ihren Generalkurs. Irgendwann ist sie an dir vorbei und du befindest dich jetzt unmittelbar vor deiner Daseinsberechtigung. Inzwischen solltest du dir schon ein paar Brocken rausgesucht haben. Als erstes attackierst du natürlich das am weitesten entfernte Ziel. Aufschlagszünder, TeII und wenig Tiefe. Da du dich im Fahrwasser des Geleits befindest, wird der WZB deiner Beute ideal sein, so dass auch Schüsse bis 3000 Meter in 90 % der Fälle treffen. Naja und dann möglichst schnell viele Schiffe angreifen. Wenn alles raus ist und die Eskorten noch nicht ran sind, dann nachladen und noch mal ran. Ansonsten Tiefe und Stille. Keine Schleichfahrt, aber keine Leute in den Torpedoräumen. So kannst du schneller auf Reparaturen reagieren. Die machen komischer Weise keinen Krach, Nachladen hingegen schon.

Bei Nacht angreifen erleichtert es natürlich, weil die Eskorten dein Seerohr nicht so schnell sehen. Dann halt immer unmittelbar hinter der führenden Eskorte durchbrechen. Die lauscht meist passiv und wenn du nicht rast, bemerkt sie dich auch nicht. Im späteren Kriegsverlauf wirds schwieriger, da die dein Seerohr mittels Radar sehen. Da musst du bei schlechtem Wetter angreifen, weil es da durch die Wellen teilweise verdeckt wird. Außerdem fangen die auch an permanent aktiv zu suchen.

Gute Jagd

Kung_Pow1988
24-08-07, 13:28
Was ist denn der WZB? Und eine Frage hab ich noch, höen die Eskorten, es wenn ich die Tiefe messe? Wüsste schon gerne wie Tief ich gehen kann, bevor "es los geht".

roteroktober200
24-08-07, 13:34
Originally posted by Kung_Pow1988:
Was ist denn der WZB? Und eine Frage hab ich noch, höen die Eskorten, es wenn ich die Tiefe messe? Wüsste schon gerne wie Tief ich gehen kann, bevor "es los geht".

WZB = Winkel zum Bug

wenn du die tiefe misst wirst du auf dem ganzen atlantik zu höen sein...ping, ping, ping... http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-surprised.gif

Mr.Nice81
24-08-07, 14:08
Originally posted by roteroktober200:
wenn du die tiefe misst wirst du auf dem ganzen atlantik zu höen sein...ping, ping, ping... http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-surprised.gif

Ich weiß nicht wie es mit dem GWX-Mod ist, aber im normalen SH3 (und auch LSH3) ist die KI unrealistischer Weise taub für den Ping der Tiefenmessung.

chalwa
24-08-07, 14:37
Na ja, die KI ist für alle Ping-messungen taub. Aber wir wollen doch keine Buguser sein oder? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_rolleyes.gif http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/mockface.gif

roteroktober200
24-08-07, 14:57
natürlich habt ihr recht, wenn ihr die ki in sh3 ansprecht! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif daran habe ich in dem moment meines schreibens nicht gedacht... http://forums.ubi.com/images/smilies/53.gif

aber im wirklichen u-boot-leben hätte so eine tiefenmessung fatale folgen.

Kung_Pow1988
24-08-07, 15:27
So habs nu geschafft! Hab mich rangepirscht wie oben beschrieben, und einen Tramdampfer und einen "Kleiner Ladung" auf den Grund geschickt (dickere Pötte waren leider nicht im Geleitzug) und die Eskorten scheinen nicht die geringste Peilung gehabt zu haben, kam weg ohne auch nur im geringsten behelligt zu werden. Bin sofort auf schleichfahrt gegangen und bin auf 50m getaucht, der Geleitzug is direkt über mich hinweggefahren. Stimmt eigentlich meine Annahme, dass ich "mitten im Geleitzug" so gut wie nicht zu orten bin? Inzwischen drängt sich mir eine neue Frage auf. Direkt bevor ich die aktuelle Feindfahrt begonnen habe, habe ich eine kurze Meldung bekommen, "neue Basis Lorient". Allerdings hab ich immernoch Wilhemshafen als Einlaufhafen. Ich dachte ich müsste von Wilhemshafen aus jetzt nach Lorient fahren, kommt das noch?

Ruhe_im_Puff
25-08-07, 02:48
Hi!

Ich bin gerade im August 1942 mit GWX Mod...
Ich machs immer so:
Grundsaetzlich bei dunkelheit angreifen. Man kann sich so naemlich viel besser und schneller in eine gute Schussposition platzieren.

Falls du nicht stundenlang vorm PC sitzen willst bis es dunkel wird ein kleiner Trick: http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Man kann mit 32x oder 8x Fuehlung halten... Ich setz mich vor den Konvoi so dass die vorderste Eskorte auf ca. 180 grad ist und stell meine Fahrt Geschwindigkeit auf die des Geleitzugs ein. So dass ich gerade noch die umrisse der Eskorte im Fernglas ausmachen kann. Ohne Nebel versuche ich auf mindestens 13000m Abstand zu bleiben, bei leichtem Nebel 10000m.Mittelstarker nebel ist sehr schwierig. Ab und zu mal mehr Stoff geben wenn die Sicherung mal wieder seine Runden dreht und naeher kommt.

Wenns dann Dunkel ist ueber Wasser, schraeg von vorne mit AK in den GZ reinschlittern, an der ersten Sicherung vorbei... und je nach Wetterlage versuchen auf mindestens 2500m Abstand zur naechsten Eskorte zu bleiben. So komme ich ueber wasser schon ziemlich nah an die mittleren Kolonnen ran. Vom WO immer mal ansagen lassen wie weit weg der naechste sichtkontakt weg ist... bei weniger als 1500m abstand zum naechsten Sichtkontakt dann auf Sehrohrtiefe gehen und den Rest des Weges mit schleichfahrt zuruecklegen.
Keine Ahnung warum die Eskorten einen ueberwasser nicht hoeren koennen... Ich vermute dass die eigenen Schraubengeraeusche im Wellengang bzw. den Oberflaechen Geraeuschen untergehen.

Ganz realistisch ist meine Vorgehensweise nicht... im echten Leben sind manche Kommandanten damals sogar mitten im Geleitzug aufgetaucht rumgeschippert ohne entdeckt zu werden!

in SH3 wird man aber ab einer gewissen mindest Entfernung 100%ig entdeckt. Deswegen muss man irgendwann auf Sehrrohrtiefe gehen, vor allem wenn man an die dicken Brocken in der Mitte des Geleitzugs ran will.

Man entwickelt mit der Zeit ein Gefuehl fuer Geleitzug Angriffe... immer dranbleiben und nicht aufgeben! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif
Viel Glueck!

EinsteinDD
25-08-07, 05:32
Auch im Geleit kann man per ASDIC gefunden werden. Wenn man mit viel Umdrehungen versucht, sich innerhalb des Geleits neu zu positionieren, kann es durchaus passieren, dass die Eskorten dich höen und orten. Die scheuen dann auch vor Wabos in unmittelbarer Nähe von anderen Schiffen nicht zurück.
Mitten im Geleit gilt:
<UL TYPE=SQUARE> <LI>Möglichst schnell die Aale los werden, geht einfach weil die Schiffe nicht manövrieren und somit du nur einmal die Lösung berechnen musst. Den Rest macht der TDC
<LI>Wenn alle Torpedos raus, dann Rundblick und die Eskorten suchen. Sind die noch weit genug entfernt und suchen an der falschen Stelle (daher zuerst das am weitesten entfernteste Ziel angreifen), dann kann man durch aus mit dem Geleit mitlaufen, nachladen und nochmal ran.
<LI>Machen die Eskorten Anstalten dich zu suchen, dann Tiefe, soviel wie geht. 100 Meter sind gut, mehr natürlich besser. Und dann möglichst weit wegkommen, jedoch mit max. 2 kt. Und dann halt hoffen und überleben.
[/list]
Wenn du alles überlebt hast, dann kannst du dir ja überlegen, ob du noch mal versuchst ran zukommen. Den Generalkurs kennst du, somit kannst du einschätzen, wo er wann ist.
Zwei Tipps noch: Wenn du 30 Minuten von den Eskorten nicht mehr geortet wurdest, brechen sie die Jagd nach dir ab und nehmen ihre Positionen wieder ein. Weiterhin kannst du optimale Treffer beim Schiff "Große Ladung" landen, wenn du mit Aufschlagszünder zwischen den ersten Mast und der Brücke zielst. Dort reicht ein Torpedo um den Kahn auf den Grund zu schicken. Ansonsten hilft nur Erfahrung. Manchmal kann man die Eskorten auch versenken, zumindest in der Anfangszeit geht das noch recht einfach.

Kung_Pow1988
25-08-07, 07:18
Wie gehe ich denn am besten vor, wenn ich von achtern in Sichtweite komme? Kurs um den Geleitzug setzen und mich mit 3 mal Wahnsinniger vor den Zug setzen?

EinsteinDD
25-08-07, 07:30
Naja, Kurs und Geschwindigkeit rausbekommen und dann mit möglichst großem Abstand auf Parallelkurs überholen. Wenn du den GWX Mod drauf hast und zusätzlich den 16 km Mod, dann ist das recht praktisch. Bei schönem Wetter kannst du die Rauchfahnen sehr weit sehen und entsprechend sehen, wann du ihn überholt hast. Jetzt noch weiter vorhalten, so dass du beim Eindrehen auch genügend Zeit hast, Unterwasser anzulaufen.

beerwish
25-08-07, 07:38
Im Verlauf des Krieges ändert sich die Strategie ständig. Außerdem hängt viel von der Realitätsstufe ab. Wenn man manuell zielt, muss man den Konvoi z.B. länger beobachten um Kurs und Geschwindigkeit genau zu ermitteln. Ab 42-43 geht das nur aus großer Entfernung ohne Sicht, weil man sonst vom Radar erfasst wird. Man muss regelmäßig tauchen und Peilungen in die Karte malen. In der Zeit wo man gegen Radar kämpft, aber noch keinen Radarwarner hat, ist es besonders schwer. Man wird dann oft entdeckt ohne den Gegner vorher gesehen zu haben. Bei schlechter Sicht über Wasser kann ein Zerstöer plötzlich aus 500 Meter Entfernung anlaufen.

Gestern hatte ich eine heftige Begegnung mit einem Konvoi (Typ VIIC/42, GWX, April 44, westlich Afrika). Zum Glück gibt es da keine Flugzeuge. Der Konvoi wurde in optimaler Position in nur 50 km Entfernung gemeldet. Leider war Sauwetter und ein Angriff bei unter 600 Meter Sicht macht wenig Sinn. Also habe ich versucht mich in ca. 25 km Entfernung auf Paralellkurs zu legen und abzuwarten.

In GWX machen solche Konvois manchmal zwei Kursänderungen pro Tag. Dieser änderte zusätzlich seine Geschwindigkeit von mittelschnell nach langsam und zurück. So ging er mir zunächst verloren und ich habe ihn nur dank einer neuen Funkmeldung wiedergefunden. Nach 2 Tagen wurde endlich die Sicht besser und ich positionierte mich für einen Angriff. Genau da gab es die nächst Kursänderung und ich musste erst wieder stundenlang vorfahren und regelmäßig tauchen um Horchpeilung zu machen und die Entfernung zu schätzen. Dann war es soweit. Mit dem Periskop habe ich nur ganz kurz die Lage der dicken Pötte gepeilt. Aus 3,5-4,5 Kilomter Entfernung gingen 4 Torpedos los. Die Lösung hatte ich vorher manuell auf Basis von Kurslinie und ermittelter Geschwindigkeit eingegeben.

Blöderweise wurde mein Periskop vom Radar erfasst und der Konvoi schaltete sofort auf Zickzack. So traf es nicht die hinten im Konvoi fahrenden Schiffe, auf die ich gezielt hatte, sondern weiter vorne fahrende Pötte. Ein großes und ein mittelgroßes Handelsschiff sanken. Auch nicht schlecht.

Ich ging auf AK und wendete vom Konvoi weg, blieb aber auf Periskoptiefe. Aus dem Heckrohr schoss ich einen akustischen Torpedo auf den Zerstöer, der mir besonders nach war und ging auf Tiefe und stieß einen Bold aus. Der Zerstöer wurde 500 Meter hinter mir getroffen und ich versuchte nun möglichst weit von der bekannten Position wegzukommen. Alles lief perfekt. 5 Zerstöer fuhren zur letzten bekannten Position und drehten einen Kreis, während ich mit Schleichfahrt in über 1 km Entfernung wegschlich. (Aussensicht genehmige ich mir dann doch)

Aber dann...

Die 5 Zerstöer bildeten eine Art Suchlinie und suchten von der Versenkungsstelle aus nach außen flächendeckend und kurze Zeit später war ich erfasst. Drei Zerstöer, zwei davon mit den unangenehmen Hedgehooks machten nur jagt auf mich.

Ab hier war überleben nur noch mit Aussensicht möglich (Cheaten nennt man das auch). Zwei Stunden lang rettete ich mich von einem Angriff zum nächsten mit AK-Vor, AK-Zurück, Schleichfahrt, Stopp, Rechts rum, Links rum u.s.w. Einige male sausten die Hedgehooks links und rechts an mir vorbei und oft war eine Entkommen nur möglich, weil ich unter 200 Metern relativ viel Zeit zum ausweichen hatte. Nach zwei Stunden gab es einen Hedgehook- Treffer und ein par Schäden durch Wabos und ich ging zur Sicherheit auf 160 Meter hoch.

Zum Glück waren die Hedgehooks dann verschossen und als dann auch die Heck-Wabos alle waren wurde es leichter. Die Seitlichen Werfen werfen nämlich so weit, dass man dazwischen ziemlich sicher ist, wenn man genau überlaufen wird. Ich lag dann weitere 4 simulierte Stunden meist gestoppt und ließ einen Zerstöer nach dem anderen über mich weg laufen und die Wabos um mich rumwerfen. Nach 7 Stunden war dann Schicht und alles verschossen.

Ich hatte aber noch Torpedos...

Da ich wenig Lust hatte jetzt alles zu verlieren und abzuwarten bis mir die Luft ausgeht oder gar Verstärkung anrückt, ging ich auf 20 Meter und wartete auf eine günstige Situation. Es ist relativ einfach sich von hinter überlaufen zu lassen, dann hinterher zu drehen und auf Sehrohrtiefe zu gehen. Wenn der Zerstöer wendet steht er irgendwann mit WZB 90? 12-15 Knoten fahrt und ca. 600 Meter Entfernung. Da kann man kaum vorbeischießen. Ich brauchte 4 Aale für die drei Zerstöer und anschließend ging es heim.

Fazit:
Ich hätte nicht mit dem Periskop bestimmte Schiffe anvisieren sollen, sondern nur kurz schauen und dann nach Horchpeilung und Gefühl schießen müssen. Ohne Cheaten (Außensicht und Ausnutzung des KI-Fehlers mit den seitlichen Wabo-Werfern) ist man 1944 verloren, wenn man von 3 Zerstöern verfolgt wird.

Jetzt nehme ich mir 3 Wochen Urlaub (man rüstet im Hafen die kostenlose Flak so lange hin und her, bis die Zeit um ist) und schau mir die Landung in der Normandie an. Ob das ohne Cheaten möglich ist kann bezweifelt werden.

Kung_Pow1988
25-08-07, 13:14
Auf der letzten Feindfahrt hab ich nu 33.000 BRT versenkt, ausschließlich durch Geleitzugangriffe, ach ne, doch nicht, einen Zerri hab ich noch so schön vorn Bug bekommen, als ich meine Ehrenrunde im zugewiesenen PQ gedreht hab, bevors ab in den neuen Heimathafen ging. Der erste Geleitzugangriff lief eigentlich so ziemlich schief, hatte mir grade die Objekte meiner Begierde rausgesucht und war dabei die Aale einzustellen, als ich plötzlich gepingt wurde. Hab denn schnell 2 Fächer aus der Hüfte herraus geschossen und einer hat wohl auch gesessen, jedenfalls is kurz darauf ein Schiff gesunken. Das merkwürdige an diesem Angriff war, dass die anschließende Waboverfolgung überhaupt keine richtige, da sie mich nach dem ersten Waboangriff zwar mehrmals überliefen, aber nichts mehr geworfen haben, bin denn später wieder auf Peritiefe gegangen und hab einen Zerstöer versenkt, jetzt war nur noch nen Trawler an mir drann, aber der is mir auch nich mehr großartig gefährlich geworden. Der zweite Geleitzugangriff lief da schon besser (so nebenbei, kann mir jemand erklären, was es zu bedeuten hat, wenn ein Geleitzug auf der Karte rund eingezeichnet ist?), hab die Aale allerdings wieder früher rausgepustet, da eine Eskorte plötzlich auf 1000m an mir drann war, aber dieses mal haben beide Fächer gesessen kurze Zeit nach dem ersten überstandenen Waboangriff gingen ca. 18.000 BRT auf den Grund. Musste dann noch einige Waboangriffe über mir ergehen lassen, die aber alle ziemlich daneben gegangen sind. Bin danach noch 24 in BF12 Patrouliert und hab nebenbei noch nen Zerstöer mit dem letzten Torpedo versenkt (ok achtern hatte ich noch 3, aber wann kommt man schonma dazu, die einzusetzen?) und denn gings ab nach Lorient, meine Mannschaft war ziemlich am Ar..., aber immerhin, fette Beute gabs und nach der nächsten Feindfahrt kann ich mir denn wohl mein Typ IXB leisten, gibts zwischen den einzelnen Typ IX-Booten eigentlich gravierende unterschiede? Bin jetzt im Okotber 1940 und bei der 2. Flottille stationiert und da gibs bis jetzt nur den Typ IXB.

Ruhe_im_Puff
26-08-07, 02:02
Originally posted by beerwish:
Im Verlauf des Krieges ändert sich die Strategie ständig. Außerdem hängt viel von der Realitätsstufe ab. Wenn man manuell zielt, muss man den Konvoi z.B. länger beobachten um Kurs und Geschwindigkeit genau zu ermitteln. Ab 42-43 geht das nur aus großer Entfernung ohne Sicht, weil man sonst vom Radar erfasst wird. Man muss regelmäßig tauchen und Peilungen in die Karte malen. In der Zeit wo man gegen Radar kämpft, aber noch keinen Radarwarner hat, ist es besonders schwer. Man wird dann oft entdeckt ohne den Gegner vorher gesehen zu haben. Bei schlechter Sicht über Wasser kann ein Zerstöer plötzlich aus 500 Meter Entfernung anlaufen.

Gestern hatte ich eine heftige Begegnung mit einem Konvoi (Typ VIIC/42, GWX, April 44, westlich Afrika). Zum Glück gibt es da keine Flugzeuge. Der Konvoi wurde in optimaler Position in nur 50 km Entfernung gemeldet. Leider war Sauwetter und ein Angriff bei unter 600 Meter Sicht macht wenig Sinn. Also habe ich versucht mich in ca. 25 km Entfernung auf Paralellkurs zu legen und abzuwarten.

In GWX machen solche Konvois manchmal zwei Kursänderungen pro Tag. Dieser änderte zusätzlich seine Geschwindigkeit von mittelschnell nach langsam und zurück. So ging er mir zunächst verloren und ich habe ihn nur dank einer neuen Funkmeldung wiedergefunden. Nach 2 Tagen wurde endlich die Sicht besser und ich positionierte mich für einen Angriff. Genau da gab es die nächst Kursänderung und ich musste erst wieder stundenlang vorfahren und regelmäßig tauchen um Horchpeilung zu machen und die Entfernung zu schätzen. Dann war es soweit. Mit dem Periskop habe ich nur ganz kurz die Lage der dicken Pötte gepeilt. Aus 3,5-4,5 Kilomter Entfernung gingen 4 Torpedos los. Die Lösung hatte ich vorher manuell auf Basis von Kurslinie und ermittelter Geschwindigkeit eingegeben.

Blöderweise wurde mein Periskop vom Radar erfasst und der Konvoi schaltete sofort auf Zickzack. So traf es nicht die hinten im Konvoi fahrenden Schiffe, auf die ich gezielt hatte, sondern weiter vorne fahrende Pötte. Ein großes und ein mittelgroßes Handelsschiff sanken. Auch nicht schlecht.

Ich ging auf AK und wendete vom Konvoi weg, blieb aber auf Periskoptiefe. Aus dem Heckrohr schoss ich einen akustischen Torpedo auf den Zerstöer, der mir besonders nach war und ging auf Tiefe und stieß einen Bold aus. Der Zerstöer wurde 500 Meter hinter mir getroffen und ich versuchte nun möglichst weit von der bekannten Position wegzukommen. Alles lief perfekt. 5 Zerstöer fuhren zur letzten bekannten Position und drehten einen Kreis, während ich mit Schleichfahrt in über 1 km Entfernung wegschlich. (Aussensicht genehmige ich mir dann doch)

Aber dann...

Die 5 Zerstöer bildeten eine Art Suchlinie und suchten von der Versenkungsstelle aus nach außen flächendeckend und kurze Zeit später war ich erfasst. Drei Zerstöer, zwei davon mit den unangenehmen Hedgehooks machten nur jagt auf mich.

Ab hier war überleben nur noch mit Aussensicht möglich (Cheaten nennt man das auch). Zwei Stunden lang rettete ich mich von einem Angriff zum nächsten mit AK-Vor, AK-Zurück, Schleichfahrt, Stopp, Rechts rum, Links rum u.s.w. Einige male sausten die Hedgehooks links und rechts an mir vorbei und oft war eine Entkommen nur möglich, weil ich unter 200 Metern relativ viel Zeit zum ausweichen hatte. Nach zwei Stunden gab es einen Hedgehook- Treffer und ein par Schäden durch Wabos und ich ging zur Sicherheit auf 160 Meter hoch.

Zum Glück waren die Hedgehooks dann verschossen und als dann auch die Heck-Wabos alle waren wurde es leichter. Die Seitlichen Werfen werfen nämlich so weit, dass man dazwischen ziemlich sicher ist, wenn man genau überlaufen wird. Ich lag dann weitere 4 simulierte Stunden meist gestoppt und ließ einen Zerstöer nach dem anderen über mich weg laufen und die Wabos um mich rumwerfen. Nach 7 Stunden war dann Schicht und alles verschossen.

Ich hatte aber noch Torpedos...

Da ich wenig Lust hatte jetzt alles zu verlieren und abzuwarten bis mir die Luft ausgeht oder gar Verstärkung anrückt, ging ich auf 20 Meter und wartete auf eine günstige Situation. Es ist relativ einfach sich von hinter überlaufen zu lassen, dann hinterher zu drehen und auf Sehrohrtiefe zu gehen. Wenn der Zerstöer wendet steht er irgendwann mit WZB 90? 12-15 Knoten fahrt und ca. 600 Meter Entfernung. Da kann man kaum vorbeischießen. Ich brauchte 4 Aale für die drei Zerstöer und anschließend ging es heim.

Fazit:
Ich hätte nicht mit dem Periskop bestimmte Schiffe anvisieren sollen, sondern nur kurz schauen und dann nach Horchpeilung und Gefühl schießen müssen. Ohne Cheaten (Außensicht und Ausnutzung des KI-Fehlers mit den seitlichen Wabo-Werfern) ist man 1944 verloren, wenn man von 3 Zerstöern verfolgt wird.

Jetzt nehme ich mir 3 Wochen Urlaub (man rüstet im Hafen die kostenlose Flak so lange hin und her, bis die Zeit um ist) und schau mir die Landung in der Normandie an. Ob das ohne Cheaten möglich ist kann bezweifelt werden.

Hi!

Schoener Bericht!

Aber wie stellt man denn die loesung vorher in den TDC ein...
Kannst du das nochmal genauer erklaeren? Man muss doch auch die Zielrichtung und die Entfernung kennen oder?
Ist die Kurslinie die du auf der Karte einzeichnest also auch nur geschaetzt?

Man misst also die Daten mit den Kartenwerkzeugen ab und gibt die dann manuell in den Zielrechner ein? hab ich doch richtig verstanden oder? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Aber Ist das denn nicht alles viel zu ungenau? Benutzt du eigentlich einen Streuwinkel bei solchen Angriffen?

beerwish
26-08-07, 09:31
Manuelles Zielen mache ich wie folgt:

1944 kann mal alle Hilfen wie Entfernungsmessung oder Geschwindigkeitsmessung durch das Periskop vergessen, weil man sofort vom Radar entdeckt wird. Man muss alle wichtigen Daten vorher ermitteln.

Die meisten Konvois finde ich nicht selbst sondern ich bekomme sie gemeldet. Der Punkt ist also genau auf der Karte. Von da ziehe ich eine Linie mit dem Lineal. Diese Line korrigiere ich später wenn genauere Messungen vorliegen. Zusätzlich ziehe ich Linien für jede Horchpeilung in der geschätzten Länge. So ab 25-30 km Entfernung kann man etwas höen und die Breite des Konvois hilft auch beim Schätzen der Entfernung. Ein 20 km entfernter Konvoi ist unter 10 Grad breit. Kommt er näher kann man links und rechts Zerstöer höen und die Breite wächst auf 20 und mehr Grad. Nun wird das Radar, das der Radarwarner immer wieder meldet zur Gefahr. Man ist entweder bereit zum Angriff oder man muss den Abstand vergrößern.

Wenn man 10 Stunden lang einmal pro Stunde kurz Taucht und Peilt hat man aber auch ohne Funkmeldung eine genaue Kursline auf der Karte. (Schade, dass man die Uhrzeit nicht auf die Karte malen kann, so muss man die Zeiten auf einem Zettel mithalten). Zusätzlich zeichne ich eine Kreis von 25 km auf die Karte. Der zeigt die Entfernung in der man kaum noch geortet wird. Ein weiterer Kreis von 5 km zeigt die Größe des Konvois. Diese Kreise helfen beim abschätzen der Proportionen in verschiedenen Zoomstufen. Nach 10 Stunden hat man einen zurückgelegten Weg, den man mit den GWX-Tabellen, die man von links oben auf die Karte ziehen kann, in Knoten umrechnet.

In den frühen Jahren kann man auch sehr gut aus großer Entfernung vor den Konvoi fahren und dann sieht man die Kolonne, die genau auf einen zukommt in einer Linie. Das hilft ungemein dabei eine ganz genaue Kurslinie zu bekommen. Der exakte Kurs der Gegner ist später wichtiger als die Entfernung. In dieser Zeit ist es auch atmosphärisch sehr spannend wenn man nachts mit Sicht auf den Konvoi überholt und dann über Wasser mit Karacho angreift.

Weit vor dem Konvoi warte ich (1944) dann gestoppt in der gewünschten seitlichen Entfernung von ca. 5-6 km von der Konvoi-Mitte (3-4 von der äußeren Kolonne). Lange vor Ankunft der Schiffe stelle ich die Lösung ein. Im TDC (F6-Karte) stellt man den kleinen Schalter von 1 auf 0. Ganz links wähle ich eine Blickrichtung von 0 Grad. Für diese Blickrichtung messe ich mit dem Winkelmesser auf der Karte den WZB indem ich von meinem Boot in Fahrtrichtung bis zur Konvoi-Kurslinie zeichne und dann in Richtung des Kurses den Winkel ausmesse. Meistens positioniere ich mich senkrecht zur Kurslinie. Dann ist der WZB natürlich 90?. Nun kommt noch die Geschwindigkeit der Gegner. Auf der TDC-Karte kann man sehr schön beobachten welchen Einfluss die Geschwindigkeit auf die Lösung hat. Der Einfluss der Entfernung ist null, wenn das Torpedo keine Kurve machen muss. Ansonsten kann man auf der TDC-Karte auch den Einfluss der Entfernung beobachten. Ist die Entfernung (Achtung, die Einheit ist 100m) viel zu klein, dann schneidet das Torpedo die Linie der Lösung und entfernt sich dann immer weiter. Ist die Entfernung zu groß eingestellt läuft das Torpedo relativ dicht an der Lösung entlang und trifft meist. Wenn die Entfernung auf 40 (x 100m) gestellt wird, passt es meist.

Diese Lösung stimmt ab jetzt für jedes mit dem Periskop oder dem Zeiger ganz links im TDC angepeilte Schiff so lange der Kurs und die Geschwindigkeit stimmt. Man kann sogar vor oder zurück fahren, weil das nichts an den Winkeln, auf die es ankommt, ändert.

Ich hatte Vorgestern dummerweise mit dem Periskop gezielt um einen Tanker zu treffen. Dabei wurde ich entdeckt. Durch das Zickzack werden die Schiffe langsamer und die Torpedos gehen weit vor den Schiffen durch. Zum Glück waren da andere Schiffe.

Zum ausprobieren kann man auch mal die Kartenaktualisierung einschalten und mit ausgefahrenen Periskop nur in F6-Ansicht auf die Jagd gehen.

Ich bin übrigens kein Purist. Wenn sich eine leckere Gelegenheit bietet und für manuelles Zielen fehlen gerade die Daten, dann lasse ich mir vom Offizier helfen. Von Hand getroffen macht aber doppelt Spaß. Vor allem wenn man es sich mühsam erarbeitet hat.

Dr.Jaeger
26-08-07, 12:58
guter thread http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

was zur GWX Ki noch anzumerken wäre: beim anlauf auf einen konvoi sollte man immer mindestens 2000 meter abstand zum nächsten zerstöer halten, ansonsten wird man durch aktives sonar aufgefasst, egal, wie schnell man ist oder ob man schleichfahrt an oder aus hat. ich spiele mit dem 16 km mod, da hat man immer einen guten sichtvorteil, was ich nicht ganz unrealisitisch finde, so kann man in ruhe alle daten einsammeln, bis man dann auf angriffskurs geht...

Kung_Pow1988
27-08-07, 06:42
Ich glaub mit dem 16km mod an, würde mein Prozessor streiken, das ein Geleitzug in der Nähe ist, merke ich so schon Grundsätzlich daran, dass die Karte im Zeitraffer ruckelt.

Kung_Pow1988
27-08-07, 08:47
Kann mir jemand von den GWX-Einzelmissionen ein paar empfehlen, die sich gut eignen um die Geleitzugjagt zu üben? Hab vor allem auch Probleme, an einen GZ ranzukommen, wenn ich ihn mittels Hydrophon geortet hab, bin gestern auch fast durch den kompletten Sektor BE geheizt, um einen zu kriegen obwohl ich eigentlich die ganze Zeit fast drann gewesen bin.

Edit um noch einen dreifachpost zu vermeiden:

Erstes Problem: Kann mir irgendjemand, ganz einfach und vllt sogar mit Bildbeispielen erklären, wie ich mittels Hydrophon einen Geleitzug aufspüre? Ich bin jetzt schon 3 mal wahnsinnig geworden dabei und verheiz dabei jedes mal Diesel ohne Ende, weil ich wie bescheuert durch die Gegend gurke. Wenn ich jetzt also zum Beispiel Schraubengeräusche höe, in einem Bereich von 340? bis 20? denn warte ich immer ne Weile ab und horch denn nochmal ab und stelle dann zum Beispiel fest, dass die Schraubengeräusche jetzt in einem Bereich von 330? Bis 10? liegen, nur leider weiß ich mit dieser Information leider nie besonders viel anzufangen, bzw. ich versteh zwar dass die geräusche etwas weiter nach links gwandert sind, aber ich krigs einfach nich hin, denn einen vernünftigen Suchkurs zu setzen. Mein Vorgehen wäre jetzt, auf 300? grad zu gehen und so zu sagen den Schraubengeräuschen entgegen zu wandern, was sich allerdings, jetzt wo mans ma so aufschreibt ziemlich idiotisch anhöt irgendwie, aber ich hab kein Plan, was ich sonst machen soll http://forums.ubi.com/images/smilies/cry.gif.

Zweites Problem: Und dieses Problem kotzt mich nu wirklich gewaltig an. Wo zum Geier is die Taste, um Alkohol auf dem Boot zu verbieten? Der Vorfall hat sich bei meiner letzten missglückten GZ-Jagd ereignet: Eh schon gereizt vn 45 Minuten, planlos durch die Gegend fahren und Die Welt verfluchen, stelle ich auf einmal fest, dass der Zeitraffer auf 32 zurück gegangen und organge geworden is, "scheiss Seewache schon wieder" hab ich mir gedacht und hab ma rumgeguckt grad noch rechtzeitig um zu sehen wie ich von einem Zerstöer aus 456m beschossen werde. Wozu zum Geier hab ich denn 'ne Brückenwache? Ok es war rauhe See, aber da konnt man nu wirklich noch gucken. Da würd man die Jungs am liebsten von Bord schmeißen und den Rum gleich hinterher http://www.ubisoft.de/smileys/bag.gif

oschulze
27-08-07, 12:53
Originally posted by Kung_Pow1988:

Erstes Problem: Kann mir irgendjemand, ganz einfach und vllt sogar mit Bildbeispielen erklären, wie ich mittels Hydrophon einen Geleitzug aufspüre? Ich bin jetzt schon 3 mal wahnsinnig geworden dabei und verheiz dabei jedes mal Diesel ohne Ende, weil ich wie bescheuert durch die Gegend gurke. Wenn ich jetzt also zum Beispiel Schraubengeräusche höe, in einem Bereich von 340? bis 20? denn warte ich immer ne Weile ab und horch denn nochmal ab und stelle dann zum Beispiel fest, dass die Schraubengeräusche jetzt in einem Bereich von 330? Bis 10? liegen, nur leider weiß ich mit dieser Information leider nie besonders viel anzufangen, bzw. ich versteh zwar dass die geräusche etwas weiter nach links gwandert sind, aber ich krigs einfach nich hin, denn einen vernünftigen Suchkurs zu setzen. Mein Vorgehen wäre jetzt, auf 300? grad zu gehen und so zu sagen den Schraubengeräuschen entgegen zu wandern, was sich allerdings, jetzt wo mans ma so aufschreibt ziemlich idiotisch anhöt irgendwie, aber ich hab kein Plan, was ich sonst machen soll http://forums.ubi.com/images/smilies/cry.gif.

Die Idee, auf Kurs 300 zu gehen ist ja nicht schlecht. Ich glaube aber, Dein Problem ist, dass Du die Entfernung nicht hast. Wenn Du die Kontaktaktualisierung auf der Karte deaktiviert hast, ist das - glaube ich - auch gar nicht so einfach. Da sollten mal erfahrene 100%-Spieler was zu sagen.
Irgendwie konnt man doch auch mittels Hydrofon die Entfernung messen - über den WO und Entfernung zu nächsten Ziel oder so?

Egal, wenn Du die Peilung hast (340-020) und später 330 bis 010 und zu beiden auch die Entfernung, dann kannst Du das ja in Deine F5-Karte einzeichnen. Schon hast Du einen ungefähren Generalkurs. Jetzt ist noch die Frage, wie schnell hat der Geleitzug gebraucht, um von der ersten zur zweiten Peilung auszuwandern - sprich: wie ist seine Geschwindigkeit? Ich gehe eigentlich immer von 6 - 9 Knoten aus - wenn man sich vorsetzen will, ist man so oder so immer schneller. Nimm Dein Lineal, messe meinetwegen 25km auf dem Kurs des Geleitzuges ab, von der letzten Peilung aus gesehen. Nun 50km von Deiner Position und den Kurs des Geleits schneidend. Wenn Du genau doppelt so schnell wie das Geleit fährst, solltet Ihr zur gleichen Zeit dort am Schnittpunkt ankommen. Wenn Du also mit Fahrstufe 4 und 18 Knoten fährst, kommst Du sogar früher an (wenn das Geleit nur 6 Knoten hat) und kannst nochmal rundhorchen, um zu sehen, ob Die Berechnungen stimmten. Selbst das originale 1.4er SH3 hat uns ja jede Menge Kartenwerkzeuge zur Verfügung gestellt - das geht alles ohne Mods. (Die Sache mit dem Fragezeichen oben rechts weißt Du?)



Zweites Problem: Und dieses Problem kotzt mich nu wirklich gewaltig an. Wo zum Geier is die Taste, um Alkohol auf dem Boot zu verbieten? Der Vorfall hat sich bei meiner letzten missglückten GZ-Jagd ereignet: Eh schon gereizt vn 45 Minuten, planlos durch die Gegend fahren und Die Welt verfluchen, stelle ich auf einmal fest, dass der Zeitraffer auf 32 zurück gegangen und organge geworden is, "scheiss Seewache schon wieder" hab ich mir gedacht und hab ma rumgeguckt grad noch rechtzeitig um zu sehen wie ich von einem Zerstöer aus 456m beschossen werde. Wozu zum Geier hab ich denn 'ne Brückenwache? Ok es war rauhe See, aber da konnt man nu wirklich noch gucken. Da würd man die Jungs am liebsten von Bord schmeißen und den Rum gleich hinterher http://www.ubisoft.de/smileys/bag.gif
Irgendwo gab es hier einen Thread über einen Mod, der sich "Stay Alert(ed?) Crew" nennt. Der behebt das Problem der blinden Brückenwache. Schiffe werden jetzt früher erkannt - nämlich so, wie Du sie selbst durchs UZO siehst (wenn man weiß, woher der Kontakt kommt, um die Rauchfahne (ja, richtig) zuerst zusehen). einfach mal die SuFu bemühen.

Hope, this helps ~ oschulze

Kung_Pow1988
27-08-07, 13:30
Dachte die entfernung kann man unter Wasser nur mit dem Sonar bestimmen? Aber danke für den Tip mit dem Stay Alert Mod werd mich gleich ma umgucken.

Dr.Jaeger
28-08-07, 05:29
die entfernung kannst du mithilfe des hoydrophons zwar bestimmen, ist aber ein ziemlich aufwendiges prozedere. ich empfehle dir daher, die entfernung zu schätzen. was du aber vorher abgreifen musst, ist der exakte kurs. also erstmal maschinen stopp und drei peilungen nehmen, dann hast du den kurs. jetzt schätzt du die geschwidigkeit. wenn du meinetwegen alle 15 minuten geplottet hast (ich empfehle dir, die zeitintervalle so zu nehmen, dass der kontakt mindestens 10-15 grad ausgewandert ist), dann weißt du ja auch, wieviel meter er mit deiner geschätzten geschwidigkeit in 15 minuten machen kann. am besten zeichnest du einen entfernungskorridor ein, beispielsweise eine linie mit 6 und eine mit 9 knoten. dann weißt du, dass er dazwischen irgendwo fahren muss. jetzt kannst du dich in position stzen, ohne dass du ihn überhaupt sehen musst.

wenn du dir den aufwand mit dem entfernungskorridor sparen willst, kannst du auch an der breite, die der konvoi im hydrophon ausmacht, ungefähr die entfernung abschätzen. ist er ziemlich schmal, ist er wahrscheinlich ziemlich nah an deiner horchgrenze, ist er dagegen so breit wie in deinem beispiel, ist er wohl nur 10 kilometer weg. wenn du dann den kurs hast, müsstest du ihn eigentlich finden. markier einfach auf der kurslinie, wann er wo sein müsste und fahr dann pünktlich hin...

bei bedarf mach ich dazu mal ein paar bilder, muss allerdings erstmal nen konvoi finden, der nicht gemeldet wurde...

Kung_Pow1988
28-08-07, 11:55
Durch die Sufu bin ich zu diesem Thread hier (http://forums-de.ubi.com/eve/forums/a/tpc/f/469102863/m/6891024335?r=6711027335#6711027335) gleangt, wo ich auf die groaßrtige Anleitung von Ben-Q-Hawk gestoßen bin, bei dem ich mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich bedanken möchte. Allerdings habe ich da noch einige Bedenken, was die Gennauigkeit dieser Methode betrifft, worauf in dem Thread ja auch mehrfach hingewiesen wird. Diese mangelnde Präzision ensteht, meines Erachtens, aufgrund der Tatsache, dass sie die Linien so nicht exakt Zeichnen lassen, wodurch Abweichungen entstehen. Ich habe daher einige kleinere Verbesserungen nachgegrübelt und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

Erstes Problem: Ein Geleitzug besteht ja nicht aus nur einem Schraubengeräusch, sondern die Peilung befindet sich ja immer in einem gewissen Bereich, man müsste also bei jeder Peilung das selbe Schiff anpeilen, damit die Lage stimmt. Meine Lösung: Dieses Problem müsste sich eigentlich dadurch beheben lassen, dass man nicht "manuell" peilt, sondern den SO den nächstgelegenen Kontakt Verfolgen lässt und sich die Peilungen einfach im Fünfminutentakt aufschreibt. Allerdings funktioniert das nur, wenn nicht zufällig ein Einzelfahrer noch näher Boot ist.

Zweites Problem: Da man alle Linien von Hand zeichnet, entstehen wie gesagt Abweichungen, wenn man nicht das perfeckte Augenmaß besitzt. Statt auf 350? zeichnet man die Linie also auf 348?, wodurch das ganze ungenau wird. Lösungsvorschlag: Man zeichnet, bevor man die Einzelnen Linien für die verschiedenen Peilungen einzeichnet, einfach einen Kreis um das Boot herum mit einem Radius von 20 Km (je nachdem, wie weit das Hydrophon "höen" kann). Ähnlich wie auf dem Hydrophon müsste man jetzt nur noch die Gradzahlen eintragen und schon sollten sich die Peilungslinien um einiges genauer einzeichnen lassen. Ich weiß leider nur noch nicht genau, wie sich das bewerkstelligen lässt, ich werd gleich mal ein wenig rumprobieren, solltet ihr diesbezüglich Vorschläge haben, nur her damit http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Nun würde mich interessieren, ob ihr in diesen Lösungsvorschlägen irgendwelche Denkfehler findet. Falls ja, klärt mich bitte darüber auf, wenn ihr 'ne Lösung dazu findet wäre das natürlich klasse. Wenn ihr noch weitere Vorschläge habt, nicht zurückhalten, je präziser diese Methode wird desto besser, ich denke wir alle könnten dadurch eine Menge Zeit, Brennstoff und last bu not least, Nerven sparen.

Also dann, gute Jagd, ich werd jetzt mal ein wenig rumprobieren.

beerwish
28-08-07, 12:55
Hier noch ein par Tips:

In GWX bekommt man wenn man, nah genug heranzoomt, einen Kreis mit den Winkeln ums Boot gezeichnet, der sich mitdreht. Damit kann man Peilungen sehr genau einzeichnen. Die ist aber nur bis ca. 3 km lang, weil der Kompass verschwindet, wenn man wegzoomt. Man kann diese Linie dann aber relativ gut verlängern.

Ohne GWX kann man mit dem Winkelmesser eine Linie von vorne auf das Bott ziehen. Der Zweite Schenkel geht dann in die Richtung der Peilung. Wenn man ungenau gezeichnet hat, kann man alles immer wieder korrigieren. Anschließend muss man aber die Entfernung wieder mit dem Zirkel oder dem Lineal ausmessen.

Wenn es ernst wird verwende ich oft einen Kopfhöhrer, der auf eine feste Lautstärke eingestellt bleibt. Damit schätzt man gerade die Lautstärke von weit entfernten Schiffe ganz gut. Später, wenn der Kurs des Konvois immer genauer wird, erfährt man dann wie gut die ersten Schätzungen waren. So kann man sich im Laufe der Zeit verbessern.

Konvois haben mit Geleitschutz meist einen Radius von 4-5 km. Man kann nun eine Peilung zum linken und rechten Rand in die Karte zeichnen. Dann zeiht man einen Kreis mit dem Radius 5 km und schiebt den Kreis in den Winkel bis er passt. Da ist jetzt der Konvoi (ungefähr).

beerwish
28-08-07, 12:55
Originally posted by beerwish:
Hier noch ein par Tips:

In GWX bekommt man, wenn man nah genug heranzoomt, einen Kreis mit den Winkeln ums Boot gezeichnet, der sich mitdreht. Damit kann man Peilungen sehr genau einzeichnen. Die ist aber nur bis ca. 3 km lang, weil der Kompass verschwindet, wenn man wegzoomt. Man kann diese Linie dann aber relativ gut verlängern.

Ohne GWX kann man mit dem Winkelmesser eine Linie von vorne auf das Bott ziehen. Der Zweite Schenkel geht dann in die Richtung der Peilung. Wenn man ungenau gezeichnet hat, kann man alles immer wieder korrigieren. Anschließend muss man aber die Entfernung wieder mit dem Zirkel oder dem Lineal ausmessen.

Wenn es ernst wird verwende ich oft einen Kopfhöhrer, der auf eine feste Lautstärke eingestellt bleibt. Damit schätzt man gerade die Lautstärke von weit entfernten Schiffe ganz gut. Später, wenn der Kurs des Konvois immer genauer wird, erfährt man dann wie gut die ersten Schätzungen waren. So kann man sich im Laufe der Zeit verbessern.

Konvois haben mit Geleitschutz meist einen Radius von 4-5 km. Man kann nun eine Peilung zum linken und rechten Rand in die Karte zeichnen. Dann zeiht man einen Kreis mit dem Radius 5 km und schiebt den Kreis in den Winkel bis er passt. Da ist jetzt der Konvoi (ungefähr).

Dr.Jaeger
28-08-07, 14:04
ich sags euch, theoretisch funzt die methode ganz toll, aber im spiel ist es oft ziemlich schwer, sie anzuwenden. daher eigentlich nur in absolutem nebel gegen einzelfahrer empfehlenswert. ansonsten besser die ziellösung optisch berechnen. oft peilt man nicht immer dasselbe schiff an, auch kann das nächstgelegene ziel wechseln, sodass der Sonarmann plötzlich ein anderes verfolgt. funzt in sh3 eigentlich nur sauber für einzelfahrer.
bei konvois sieht das anders aus. das problem ist ja eigentlich nur, den konvoi erstmal in sichtweite zu kriegen. danach kann ich ihn ja in aller ruhe aus der distnaz beobachten, alle daten erfassen, dann in position bringen und den anlauf beginnnen. die frage ist jedoch, wie ich überhaupt erstmal den konvoi finde, den ich im horchgerät habe. dazu reichen, wie ich bereits oben geschrieben habe, die ersten drei schritte der nebelmethode aus. dreimal plotten, kurs einzeichnen, geschwindigkeit schätzen, korridor einzeichnen und abfangkurs berechnen. schon kommt man in akzeptabler position in sichtweite. dann einfach paralellkurs einnehmen und schön weiter plotten, bis alle daten zufriedenstellend da sind. dann mit ak vorsetzen, tauchen und anlauf beginnen. schön im hydrophon mitverfolgen, dass auch alles passt. zwischendurch mal eben ein paar kähne identifizieren, periskop aber nur spärlich benutzen. 1000 - 1500 meter vor dem konvoi dann aale losmachen, eindrehen und abwarten, was passiert. so mach ich das, da gibts keine probleme. das "sägen" am geleit, das früher auch erst stundenlang gemacht werden musste, klappt eigentlich zufriedenstellend tagsüber nur mit dem 16 km mod. da das stadimeter entfernungen über 9000 nicht messen kann, muss man eben den WO zur hilfe nehmen...

p.s.: sorry, dass ich etwas ausgeschweift bin, aber so greife ich konvois mit gutem erfolg an

p.p.s.: relative peilungen kann man entweder mit dem winkelmesser eintragen (dazu muss man den eigenen kurs allerdings mit dem geodreieck setzen und dann das winkeltool genau auf den eigenen kurs legen, so mach ich das beim plotten), oder man nimmt einfach das lineal mit eingeschaltetem kompasskranz. die relative peilung dann einfach mit dem eigenen kurs addieren und bei bedarf 360 grad abziehen, schon hat man eine absolute peilung, die man mit dem kompasskranz des lineals einzeichnen kann. den eigenen kurs erhält man entweder, indem man kurz hintereinander die knöpfe "sicht auf kurs" und danach "kurs auf sicht" betätigt, dann meldet er den aktuellen kurs. alternativ kann man ihn mit sales anzeigen mod ganz gut ablesen, im notfall eben draufklicken, damit der wo ihn nochmal ansagt...


gruß, Jaeger

oschulze
28-08-07, 17:06
(...) die frage ist jedoch, wie ich überhaupt erstmal den konvoi finde, den ich im horchgerät habe. dazu reichen, wie ich bereits oben geschrieben habe, die ersten drei schritte der nebelmethode aus. dreimal plotten, kurs einzeichnen, geschwindigkeit schätzen, korridor einzeichnen und abfangkurs berechnen. schon kommt man in akzeptabler position in sichtweite. (...)

Das Problem bleibt aber die Entfernung. Wenn die Peilung von z. B. 010 über 359 nach 341 auswandert kann ich das zwar immer schön auf der Karte einzeichnen, aber es gibt mir noch nicht den Kurs des Geleits. Dazu brauche ich die Entfernungen. Mir leuchtet es einfach nicht ein, wie von Dir vorher beschrieben, einfach mit Peilungen den Kurs zu bestimmten. Wenn mein Horcher 20km weit höt, dann hast Du also auf 010, 359 und 341 jeweils eine Strecke von 20 Kilometern zur Verfügung, um Deine Markierungen zu machen, die dann, wenn miteinander verbunden, den Kurs des Zieles aufzeigen.

Mit eingeschalteter Kartenaktualisierung ist das einfacher: Das Ende des "Peilstrahls" ist das Gegnerschiff. Drei Peilungen, drei Markeirungen am Ende des Peilstrahles und schon hat man den Kurs - weil man ja die Entfernungen hatte.

Ohne Kartenaktualisierung ist das schwer - vor allem, da man sich ja selbst auch noch bewegt (ok, man kann vorher aufstoppen...)

WIE geht es denn nun, mittels Hydrofon die Entfernung zu bestimmen? Die Methode in dem Link ist gut -zu ungenau würde ich nicht sagen. Aber gibt es nicht noch eine andere?

Best ~ oschulze

Dr.Jaeger
28-08-07, 18:38
oschulze, du wirfst da was durcheinander. also pass auf, so nimmt man einen kurs aus drei peilungen: du nimmst die erste peilung. nach beispielsweise 15 minuten nimmst du die zweite. der kontakt hat in den 15 minuten eine bestimmte wegstrecke zurückgelegt. nach weiteren 15 minuten zeichnest du die dritte peilung ein. der kontakt hat seine geschwindigkeit nicht geändert, folglich muss er die gleiche strecke zurückgelegt haben. somit kennst du nach drei peilungen den kurs. es gibt bei drei eingetragenen peilungen nur eine strecke, bei der die beiden äußeren peilungen den gleichen abstand zu inneren peilung haben. da ist keine magie bei, probier es aus. der special move der mittelwächtermethode besteht darin, die entfernung mithilfe einer vierten peilung abzugreifen. hilfreich für eine ziellösung ohne sehrohrgebrauch. aber ich sags dir: in diesem fall absolut nicht notwendig! es ist absolut ausreichend, den kurs abzunehmen und die entfernung mithilfe von geschwindigkeitsschätzungen abzustecken.

und deine argumentation, die entfernung sei das problem, ist nicht nachvollziehbar. den kurs kann man aus drei peilungen bestimmen. wenn das erfolgt ist, kann die entfernung doch einfach abgegriffen werden. entweder mit mittelwächters methode, oder mit dem entfernungskorridor. egal, wie du es machst, den kurs des kontaks musst du vorher bestimmt haben. test es selbst aus: bei einzelfahrern kannst du die entfernung mit der methode von mittelwächter machen, bei einem konvoi wird das nichts. mach es mit den korridoren, damit hast du bessere ergebnisse...


gruß, Jaeger

Kung_Pow1988
29-08-07, 09:27
Ok also, ma gucken ob ich das nu Verstanden hab. Ich nehme also die 3 Peilungen, Und zeichne pro Peilung, jeweils zwei Linien, verschiedener Länge und die jeweiligen zueinander gehöenden Linien, bzw, deren Endpunkte verbinde ich. Also suche ich jetzt in dem Bereich, zwischen den Beiden Linien, die die beiden vermuteten Kurse bezeichnen? Das macht ja so weit Sinn für mich, aber bleibt dabei nicht trotzdem das Problem, dass ich höchst wahrscheinlich, pro Peilung ein anderes Schiff als nächstgelegenen Kontakt bekomme? Für diesen Fall hatte ich mir überlegt, kann man sich ja den nächstgelegenen Kriegsschiffkontakt geben lassen, hierbei ist es ja eher unwahrscheinlich, dass die angepeilten Schiffe variieren, da sich die Eskorten ja in der Regel in relativ weiter Entfernung zueinander befinden. Kann mir jemand Tips geben, um die Entfernung abzuschätzen? Klar je breiter das Bewegungsspektrum des Geleits im Hydrophon desto näher der Geleitzug, aber gibt es dafür zufällig irgendwo ungefähre Angaben für? Also zum Beispiel eine Tabelle in die ich reingucken kann um denn zu sagen, "Aha Bewegungsspektrum 20? also muss er ca. ... weit weg sein.".

Edit: die Geschwindigkeit muss ich doch eigentlich, bei dieser Methode überhaupt nicht schätzen. Wenn ich weiß, dass er beispielsweise in 15 min. 300m zurückgelegt haben will, kann ich das doch einfach mit 4 multiplizieren und weiß so, wo er sich in einer Stunde auf der ausgemachten Kurslinie befindet und kann dem enstprechend, Markierungen auf der Kurslinie machen, wenn ich also jetzt einen Bewegeungskorridor, bestehend aus 2 Kurslinien habe, kann ich ja, statt den Gesamten Korridor abzfufahren, mich in einem Bestimmten Abschnitt des Korridors zwischen zwei "Zeitmarkierungen" auf die Lauer legen, also quasi den Korridir in verschiedene Zeitabschnitte einteilen und mich in einem dieser Abschnitte auf die Lauer legen. Mein Problem besteht jetzt nur noch darin, wie ich am besten Abschätze, in welcher Entfernung zum Boot ich beide Kurslinien einzeichne.

Ruhe_im_Puff
30-08-07, 03:57
Hi Beerwish!

Danke fuer deine Erklaerung! Hab schon eine Menge verstanden.

Ich versteh allerdings das hier nicht ganz: http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif



Originally posted by beerwish:
Der Einfluss der Entfernung ist null, wenn das Torpedo keine Kurve machen muss. Ansonsten kann man auf der TDC-Karte auch den Einfluss der Entfernung beobachten. Ist die Entfernung (Achtung, die Einheit ist 100m) viel zu klein, dann schneidet das Torpedo die Linie der Lösung und entfernt sich dann immer weiter. Ist die Entfernung zu groß eingestellt läuft das Torpedo relativ dicht an der Lösung entlang und trifft meist. Wenn die Entfernung auf 40 (x 100m) gestellt wird, passt es meist.



Meinst du mit "Linie der Loesung" die gruene Linie auf der TDC Karte an dessen Ende die Zeit bis zum Einschlag dransteht?
Weil die veraendert sich doch dynamisch mit wenn man die Entfernung aendert oder? Somit muesste das Torpedo doch immer genau entlang der Loesungslinie laufen... sonst waers ja auch keine "Loesungslinie"
Also die Entfernung ist in jedem Falle immer nur geschaetzt (=Entfernung vom Boot zur auesseren kolonne)?
Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?


Diese Lösung stimmt ab jetzt für jedes mit dem Periskop oder dem Zeiger ganz links im TDC angepeilte Schiff so lange der Kurs und die Geschwindigkeit stimmt. Man kann sogar vor oder zurück fahren, weil das nichts an den Winkeln, auf die es ankommt, ändert.


Meinst du damit die Aufschalt funktion?
Aber Wie kann man ein Schiff ohne Periskop aufschalten?


Danke nochmals! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Dr.Jaeger
31-08-07, 09:14
So, Kung Pow, ich hab da mal ein paar Zeichnungen gemacht.

http://zwenni.zw.funpic.de/bilder/tma.JPG

auf diesem bild siehst du die ersten drei peilungen. nimm dazu immer die gradzahlen, die der sonarmann dir angibt oder horche per hand immer den gleichen zerstöer oder sonst was, hauptsache, du kriegst immer den gleichen punkt des geleits. aus diesen drei peilungen geht der kurs hervor, den du einzeichnen kannst. er liegt genau so, dass die abstände zwischen den drei peilungen genau gleich sind, in unserem beispiel ist das bei 111 Grad der Fall, denn hier ist die strecke von A nach B genauso lang, wie die von B nach C. Man kann gleichlange, parallele hilfslinien einzeichnen, um diesen kurs zu finden, mit etwas übung "sieht" man ihn aber so ungefähr, sobald man die dritte peilung hat.

http://zwenni.zw.funpic.de/bilder/tma2.JPG

auf dem zweiten bild siehst du dann den entfernungskorridor für einen schnellen kontakt, bei dem du mit einer geschwindigkeit zwischen 8 und 13 knoten rechnest. genauso gut könntest du bei einem händler den korridor für 5 und 7 knoten einzeichnen.

wie du siehst, wurde hier alle 10 minuten gepeilt. du kannst jetzt x-beliebig viele weitere peilungen einzeichnen, da du ja den kurs und die geschwindigkeit hast. dann weißt du immer, wo er wann sein wird. fahr einfach zu so einem punkt hin und warte auf ihn, bis er in sicht kommt. so brauchst du nicht aus der breite des horchkontaktes im sonarraum abschätzen, wie weit er weg sein könnte. schätze ienfach die geschwidigkeit, so hast du einen guten überblick über die gesamtsituation selbst in die karte eingezeichnet.

leider kann ich das nicht mit ingame bildern machen, weil ich keinen geleitzug zur hand habe. wenn jemand bildern aus demspiel interessiert ist, kann er ja mal ein savegame posten. ich plotte den geleitzug dann mal und stell die bilder rein.

gruß, Jaeger

Kung_Pow1988
31-08-07, 09:30
Wow vielen dank für die Mühe http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif Werd das sofort ausprobieren, hat mir wirklich sehr geholfen.

oschulze
31-08-07, 15:29
Jaeger, ich bin mir immer noch nicht ganz sicher: Die Entfernung der Punkte A, B und C zu meinem Boot ermittelst Du WIE?
Einfach aus der ZEIT, die der Kontakt bei 8 und 13 Knoten braucht, um von A nach B und dann nach C zu kommen? Demnach aber könnte sich doch in Deinem ersten Bild die angenommenen Kurslinie genausogut von Dir entfernen...

Danke auch für Deine Antwort weiter oben, aber irgendwie habe ich immer noch Probleme damit.

Ich kann zwar drei Peilungen einzeichnen, aber dann dann habe ich drei Striche, die von meinem Boot wegführen. Mehr nicht. Ich kann die Striche 1, 2, 3, 7 oder 250 Kilometer lang machen. Ohne die Beerwish-Methode bekomme ich es nicht hin. Dein Argument, "drei Peilungen und schon hast Du den Kurs", kann ich echt nicht nachvollziehen.

In Deinem zweiten Bild kommen die Kontakte ja etwas auf Dich zu, aber woher weißt Du das? Die Entfernungen zwischen den Peilungen (2786 und 4078) könnten ja auch in nödliche Richtung laufen, oder?

Höchstens, wenn der Horcher die grobe Entfernungsangabe in seiner Meldung ändert.

Sorry, ich will nicht rumnerven aber könntest Du es mir bitte nochmal erklären?

Besten Dank ~ oschulze

EDIT: Sorry, Kommando zurück! habe es probiert und nun ist der Groschen gefallen...

Simple Geometrie...

Ich habe einfach eine Einzelspielermission erstellt - mit einem schiff, welches in etwa Kurs 99 bei 5 Knoten läuft. Entfernung etwa 4.600 Meter. Im Spiel habe ich dann meine Peilungen eingezeichnet (332, 345 und 021) und durch eine kleine Tabelle auf der Karte wusste ich, wieviel ein Schiff bei 5,4 Knoten innerhalb von anderthalb Minuten zurücklegt. Das habe ich auf 15 Minuten umgerechnet: etwa 2.500 Meter. Nun bin ich von meinem mittleren Peilstrahl ausgegangen und habe mit dem Zirkel einen Kreis mit eben 2,5 Km Radius gezogen. Also Durchmesser 5 km. Blöd ist nur, dass man sich die Durchmesserlinie im Kreis denken muss, denn man hat ja nur die 2.5 km - Radiuslinie. Mit etwas übung bekommt man es aber hin, wenn die Radiuslinie bei 2,5km den rechten Peilstrahl schneidet, dass eben genau gegenüber, also da wo wir uns die Durchmesserlinie als Verlängerung zur Radiuslinie denken müssen, auch der linke Peilstrahl geschnitten wird.

So hat man beide Schnittpunkte und wenn man die mit dem Linieal ( + eingeschaltetem Kompass) verbindet, kommt in etwa der Kurs von 99 heraus.

Dadurch, dass der Kontakt leicht auf mich zu kommt, haben die Peilungen auch nicht den gleichen Abstand in der Gradeinteilung zueinander. Von der ersten zur zweiten ist er um 13 Grad ausgewandert, von der zweiten zur dritten gar um 34 Grad! So gibt es auch wirklich nur EINE Möglichkeit, wie man zwischen zwei Peilstrichen exakt zwei gleiche Entfernungen (auf einer Linie = Durchmesserlinie meines Kreises) erhält.

Sorry Jaeger, dass ich so begriffsstutzig war...

Best ~ oschulze

Dr.Jaeger
31-08-07, 19:02
otto, auf meinem zweiten bild ist das nicht ganz hundertprozentig rübergekommen, hab ich wohl im eifer des gefechtes etwas schäbig gezeichnet. die distanzen zwischen den punkten a b und c müssen natürlich gleichlang sein, weil der kontakt seine geschwindigkeit ja beibehält, also in einer bestimmten zeiteinheit immer die gleiche distanz zurücklegt. beerwishs methode (die eigentlich von mittelwächter kommt) fußt ebenfalls auf dieser art kursbestimmung. es gibt IMMER nur eine möglichkeit, wie der kurs des gegners sein kann, denn es gibt nur eine möglichkeit, die gegnerkurslinie so einzuezeichnen, dass die abstände zwischen den peilungslinien immer gleich sind. du darfst aber nicht das berechnungsverfahren für den kurs mit dem für die entfernung verwechseln. also nochmal in ruhe: den kurs bekommt man sowohl mit mittelwächters methode (die ich gegen einzelfahrer bei schlechter sicht empfehle) als auch in diesem beispiel mithilfe der dreipeilungsmethode raus. dann hast du aber noch lange nciht die entfernung. du weißt also nur, in welche richtung der kontakt fährt, wie weit er weg ist, weißt du nach den drei peilungen nicht. mittelwächter macht es mit antizipireen einer vierten peilung, schnellem vorsetzen und einer erneuten peilung. ich mache es mit geschätzten geschwindigkeiten, die ich in einem korridor einzeichne. also merk dir: schritt eins: kurs des gegners durch drei peilungen ermitteln. am besten die peilungslinien lang genug einzeichnen, also mindestens 25 kilometer. dann die korridore, und schon hast du einen suchraum. jetzt kannst du einen abfangkurs setzen, weil du ja weißt, wo er wann ist.

auch wenn man es nicht sofort glauben kann, es gibt bei drei peilungen IMMMER nur EINE kurslinie. in meinem beispiel weiter oben (von dem du eben gesprochen hast, in bild zwei des oberen postings) kann der kurs nicht in nordöstlicher richtung fahren, auch wenn es so aussieht. denn die abstände sind dann nciht mehr überall (zwischen den peilungslinien) gleich. das ist aber eine vorbedingung, da der kontakt seine geschwindigkeit ja nicht ändert, also immer die gleiche distanz zurücklegen muss.



http://zwenni.zw.funpic.de/bilder/tma3.JPG

hier nochmal ein anderes bild mit drei peilungen, die den kurs anzeigen. man sieht jetzt deutlicher, dass es immer nur einen kurs geben kann. denn nur in dem eingezeichneten kurs sind die abstände A und B identisch, und das müssen sie ja auch, da der kontakt ja seine geschwindigkeit nicht geändert hat. sobald man die drei peilungen hat, sieht man meistens schon von alleine, wie der kurs ungefähr sein muss. und eine ungefähre annäherung reicht zum herstellen von sichtkontakt völlig aus. wenn man ihn erstmal sieht, kann man mit weiteren, optisch genommenen, genaueren peilungen den kurs exakt für die feuerlösung peilen. gruß, Jaeger

Kung_Pow1988
31-08-07, 21:47
Einfach fantastisch, ich habe eine neue Karriere angefangen, einfach deswegen um dieses mal von Anfang an, "richtig zu zu spielen", also nich 10 Feindfahrten lang nur durch einzelfahrer Beute zu machen. Nord-westlich von Irland konnte ich denn einen Geleitzug ausmachen, mit Dr. Jaegers Anleitung habe ich mir denn einen ungefähren "Suchkorridor" eingezeichnte und mich auf die Lauer gelegt, mit Erfolg, es dauerte zwar etwas, aber denn war es so weit, "Schiff gesichtet". der GZ war ungefähr auf 30? und lief auf mich zu, statt es wie früher zu machen und einfach direkt eindrehen, hab ich mich nun bei 6000m Entfernung zur nächsten Sichtabren Eskorte auf Parllelkurs begeben, den GZ überhot und bin denn eingedreht und Frontal auf ihn zugelaufen, während ich mich vorsichtig und klopfenden Herzens an dem vorranfahrenden Zerstöer vorbeigeschlichen bin, hab ich mir meine Beute ausgesucht. Die Pötte meiner Wahl lagen beide in zwei verschiedenen Kolonnen und waren 2000m voneinander entfernt, ich habe also zuerst das Schiff auf 3200m Entfernung beschossen und abgewartet bis noch 60 Sekunden bis zur Detonationen verblieben und denn den zweiten Zweierfächer eingestellt, das Schiff für das dieser bestimmt war, war nun noch ca. 700m Entfernt und ich habe auch den zweiten Fächer losgeschickt, dieser Traf sein Ziel nach ca. 30 Sekunden, der erste Triumph, aber da waren ja noch zwei Aale im Wasser, also weiter Zittern und abwarten ob auch diese wie geplant detonieren würden, laut dem Jungamnn waren diese bereits seit 10 Sekuden überfällig, doch denn auf einmal kam die lang erwatertete Explosion und kurz darau eine weitere, nun hatte ich Gewissheit, alle 4 Aale sind planmäßig detoniert, jetzt schnell auf Tiefe, horchen ob die Eskorten (3 Stück waren es) bereits an mir drann sind, sie waren es noch nicht, also in aller ruhe ans Hydrophon gesetzt und rundgehorcht, nun hatte ich die Absolute Gewissheit, Sinkgeräusche an zwei verschiedenen Stellen, insgesamt 19.000 BRT begaben sich langsam, aber sicher auf den Meeresgrund und die Eskorten schienen keine Ahnung zu haben, wo ich bin, bis denn plötzlich das gefürchtete Pinggeräusch auftauchte, die Tommys wollten ihre Rache. Nach 2 Stunden schien ich in Sicherheit und ging auf Peritiefe um mich zu vergewissern und tatsächlich, alles frei, also das lang ersehnte Auftauchen und Luft schnappen. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann mich ein Spiel das letzte mal derartig mitgerissen hat, einfach unbeschreiblich. Je mehr man sich mit diesem Spiel beschäftigt, desto mehr reißt es einen mit, unglaublich, vielen Dank noch einmal an diese Tolle Community für diese großartige Mod und die vielen Tips, damit auch Dussel wie ich, ma nen Geleitzug aufmischen können, statt ständig Tramdampfer nödlich von Irland auf'n Grund zu schicken.

Dr.Jaeger
01-09-07, 05:36
http://www.ubisoft.de/smileys/3.gif

Kung_Pow1988
06-09-07, 07:17
Die Dreipeilungsmethode scheint bei mir hinzuhauen, konnts bis jetzt erst eimal ausprobieren und die Efahrung hab ich ja oben beschrieben, allerdings hab ich nen Problem mit der Mittelwächtermethode, die scheint bei mir bisher nich wirklich hinzuhauen, ich schätze dass es daran liegt, dass es ja grade bei dieser Methode äußerst wichtig ist, dass sich das Boot nicht bewegt, aber selbst bei gestoppten Maschinen bewegt sich das Boot ja immer noch ein paar Meter, oder woran kann es sonst noch liegen? Hab mich genau an die Anleitung gehalten.

EinsteinDD
06-09-07, 07:30
Die Mittelwächter-Methode funktioniert bei mir mit hinreichender Genauigkeit, dass der Pott in 2000 Meter an mir vorbei läuft. Für einen Blindschuss reichts aber noch nicht.
Was solltest du beachten: Die größten Ungenauigkeiten kommen durch das Zeichenequipment von SH3. Vor allem wenn es um Winkel geht, da hier nur ganze Zahlen angezeigt werden. Bei Schnittpunkten von Linien ist manchmal nicht ganz klar, wo dieser denn genau liegt. Daher sollte die Peilungsänderung zwischen den verschiedenen Ortungen schon 10 Grad und mehr betragen. Entsprechend musst du die Zeit anpassen, nach welchen du deinen Peilungen vornimmst. Die 8 Minuten sind schon okay, aber nicht, wenn das Ziel sehr weit weg ist, da kann es passieren, dass sich der Winkel nur um 1 oder 2 Grad geändert hat. Ergo, länger warten. Wenn du allerdings ein schnelllaufendes, nahes Ziel anpeilst, dann sind 8 Minuten deutlich zu lang. Hast du mal den ganzen Thread gelesen. Da werden noch einige Tipps gegeben, wie man die Genauigkeit erhöht.

Kung_Pow1988
08-09-07, 10:47
Hab grad per Mittelwächter nen Passagierschiff/Lad ausfindig gemacht und versenkt, scheint so als hätte ich langsam den Dreh raus,kurz darauf hab ich mit Hilfe der Dreipeilungsmethode nen Geleitzug ausgemacht, wurde allerdings vom Zerri überrascht, als ich grad auf Parallelkurs gehen wollte, resultat: ein Toter Matrose ein Zerstötes Sehror und verschiedene leichte bis mittelschwäre schäden im Turm, ich bin kanpp einer Versekung entgangen (hab fast alles an Druckluft aufwenden müssen um wieder vom Grund zu kommen). So macht das Spiel Spaß http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif