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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die dramatische FF von U-156 / neuer SonarDC_20 Mod



U-156
16-07-05, 05:28
Hallo liebe Uboot-Kollegen!
Seit langem bin ich hier Mitleser, nun auch "Mitschreiber".
Seit dem Release hat mich diese Sim gefesselt, trotz dem großen Patch-/Modchaos. Da mich schon die Subsim Urgesteine wie AOTD und Co. begeistert haben, bin ich mittlerweile mit SH3 und der von der wirklich großartigen SH3-Community gezauberten Mods und Fixes ziemlich zufrieden. Klar gibt es noch einige Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge, aber über die Erfahrungen meines aktuellen Sh3 möchte ich hier gerne berichten. Bevor ich von meiner dramatischen Feindfahrt auf U-156 berichte noch ein paar wichtige Hinweise!
Mein SH3 basiert auf Patch 1.4b, dem RealUboat 1.42 mit integriertem Airpower und Hollywood Mod, dem aktuellen ImprovedConvoys sowie diversen Grafik-/Soundmods. Nachdem auch ich im aktuellen Ubipatch die Bissigkeit und Zielgenauigkeit der Zerstöer vermisst habe, bin ich im Subsim.com Forum fündig geworden. Nach direktem Kontakt mit Jungman (Modder von Ai_Sonar.dat / Depthcharges.zon für Hollywoodmod) hat dieser heute einen aktuellen Workaround für genannte Dateien veröffentlicht. Die Meinungen ob, und wenn ja, was an der KI mit Ubipatch 1.4 geändert wurde, gehen die Meinungen ja auseinander. Jedenfalls gilt folgendes:
SH3 Defaultwerte für DC-Blastradius ist 40m, die minimale Sonarreichweite liegt bei 0m! Dieses Problem ist ja bekannt, was ja diverse Probleme mit z.B. späten Elitezerstöern verursachte, deren "LockOn" man nicht mehr entkommen konnte. In Verbindung mit dem verbreiteten HollywoodMod gab es die Probleme mit dem DC-Blastradius 40m, da es dadurch zu heftig wurde -> überleben unmöglich. Daher gab es speziell für Verwendung des HollywoodMods von Jungman die extra geänderten Dateien Ai_Sensors.dat (min. Sonarreichweite erhöht auf 200-300m -> Zerstöer verlieren realistischer Weise kurz vor überlauf den Sonarkontakt -> gewisse Chance zum Entkommen) und eine geänderte Depthcharges.zon (Blastradius der DC vermindert von 40m[Default] auf 15m).
Lange Rede, kurzer Sinn, auf dieser Basis war es mir auch zu einfach. Ist ja anscheinend das Problem vieler hier, denn nach der herausfordernden 1.3Ki sank der Respekt vor Eskorten, speziell bei Konvoiangriffen zunehmend gegen null.
Nun wurde von Jungman und Co. festgestellt dass ein bisher noch unentdeckter Bug in der Zerstöer-Ki existiert, welcher manchen Eskorten der späten Kriegsjahre die Zähne nahm. Der ist nun behoben und außerdem wurde im aktuellen "SonarDC_20 Mod" die Schwierigkeit erhöht, da die Sensoren der DD von minimal 200 m auf 150 m reduziert und der Detonationsradius der DC von 15m auf 20m erhöht wurde.
Auszug aus Jungmans Post:
"It is not as nerfed to the DD sensors as used in RuB. The Minimum distance to detect is better now at 150 meters instead 200 meters.
Game default is zero range!This allows the DD to track you better using active sonar to nail your ass.The DC blast radius is increased from 15 meters to 20 meters for more deadly Depth Charge. Game default is 40 meters!"
Nun scheint die Zerstöer KI sowie die Stärke der DC in Verbindung mit dem Hollywood Mod genau richtig zu sein, was meine aktuelle Feindfahrt beweist.
Mein aktuelles Boot in der Kampagne ist U-156, ein dickes IXC Boot im August 1943, dritte FF. Es ist erst die 3. FF, da ich meistens erst im Jahr ´43 die Kampagne starte, da es mir trotz 100%Realismus speziell vor ´41 zu einfach (langweilig ist) -andere Kaleuns mögen mich mit Ausnahmen strafen :-) . Da im aktuellen RuB 1.42 die Peillinien des Kartenupdates durch leicht gestrichelte Linien ersetzt wurden, spiele ich mit Kartenupdaten aktiviert, was unter RuB trotzdem 100% Schwierigkeit entspricht. Das macht auch Sinn, da es ganz ohne Kartenupdates nichts mit realistischem Gameplay zu tun hat, denn der Horcher konnte sehr wohl ganz grob die Distanz zu Zielen schätzen und diese mitsamt Peilung an die Offiziere weitergeben. Jedoch ist ein Abmessen der Peillinien mit genauer Entfernungsangabe, wie es bisher mit aktiviertem Kartenupdate möglich war, NICHT möglich. Einer der Hauptgründe, warum ich den RealUboat Mod 1.42 verwende. Außerdem ist es so nun möglich die ungefähre Richtung sämtlicher Schiffe auf der Karte sehen zu können, ohne die Entfernung zu kennen, was in meinen Augen genau den Möglichkeiten einer WW2 Ubootbesatzung entspricht. Klar waren die Peilungen nicht auf der Karte mit ständiger Aktualisierung zu sehen, sondern wurden vom Sonarmaat durchgegeben, aber irgendwie muss es für uns ja simuliert werden, wer hat schon neben sich am PC einen echten Sonarmaat sitzen ;-) ?
Um zu meiner Feindfahrt zu kommen,

Patroillengebiet war AM41, westlich von Irland, also "Einflugschneise" für viele alliierte Konvois. Aber schon bei der Anfahrt wurden mir im Quadrant BF zwei große Konvois gemeldet. Einer schon zu weit nordöstlich von meiner Position, eine Aufholjagd aufgetaucht zwischen Irland und England ist aufgrund der geringen Wassertiefe und der dichten Luftraumüberwachung glatter Selbstmord, weswegen ich direkten Kurs nach Südwest setzen ließ, um dem anderen Konvoi entgegenzufahren. Das Wetter war sehr gut, spiegelglatte See, fast zu gut, denn bei den Wetterbedingungen sind wir für Flieger besten zu erkennen. Deswegen befahl ich große Fahrt Voraus, bei dem Kontakt zum Konvoi sollten wir möglichst weit vom Festland entfernt sein, einerseits wegen der Gefahr der Flugzeuge und andererseits um nach dem Angriff den Eskorten möglichst tief wegtauchen zu können und nicht vor zu wenig Wasser unter dem Kiel Angst haben zu müssen. Es lief alles bestens als wir ungefähr 200 km südwestlich der Südspitze Irlands auf 40m Tiefe gingen und den Konvoi schon deutlich höen konnten. Wir verfolgten die Hydrophonekontakte 3 Stunden um den ungefähren Kurs des Konvois schätzen zu können. Ich berechnete einen möglichen Abfangpunkt, dem wir uns auf 10km über Wasser nährten, um nach einer schnellen Positionsmeldung an den BdU auf Sehrohrtiefe zu gehen und dem Konvoi grob in 45? entgegenzufahren. Es war Mittagszeit als wir den vorweg fahrenden Zerstöer deutlich im Beobachtungssehrohr ausmachen konnten. Gute 10 Minuten später gingen wir auf Schleichfahrt und fuhren das Angriffssehrohr aus, die vorderen Frachter waren schon gut zu erkennen. Als ich schon dabei war, mir eventuelle Ziele herauszusuchen, meldete mein Sonarmaat ein näher kommendes Kriegschiff auf 80?. Erschreckt riss ich das Sehrohr herum, um feststellen zu müssen, dass ich die Korvette, die die vordere linke Flanke des Konvois deckt, übersehen haben musste. Sie war noch ungefähr 2000m entfernt, aber kam schnell näher. Die Zeit wurde knapp. Schnell überschlag ich grob die nötigen Daten für den TZR und las sie von der WZB-Scheibe ab (hier noch mal großen Dank an Lord-Gerd für die fantastische Arbeit). Da der Konvoi zum überwiegenden Teil aus C2´s bestand wurden in aller Eile alle vier Bugtorbedos mit Magnetzündung 8,5m eingestellt. Die vom TZR ausgerechnete Zielgeschwindigkeit schien realistisch, Rohr eins bis vier los!!! Während der Spargel eingefahren wurde schwenkte ich noch schnell nach Steuerbord um festzustellen, dass die Korvette schon sehr nahe war. Sekunden später hatten sie uns in der Ortung, das schreckliche "Pingen" war der Beweis dass wir entdeckt waren. Mit halber Fahrt voraus gingen wir auf Fluchtkurs, jetzt musste alles schnell gehen. Als die Korvette schon in der Zentrale an ihrem Schraubengeräusch zu höen war, befahl ich volle Fahrt voraus in 60? Winkel zur Korvette um unseren Trefferbereich möglichst gering zu halten. Wir hatten gerade 40m Tiefe passiert, als die Korvette beschleunigte und uns überlief. Die WaBo´s erwischten uns nicht genau und verursachten nur moderate Schäden in Zentrale, Funkraum und hinterem Torpedoraum. Auf 60m Tiefe angekommen, setzen wir einen Täuschköper aus und fuhren mit 1/3 Schleichfahrt und Tiefenruder auf normal tauchen weiter. Die Korvette lies sich jedoch noch nicht abschütteln und beharkte und wieder mit WaBo´s, diesmal hatten wir jedoch mehr Glück, sie lagen zu weit achtern. Nach Erreichen der 100m Marke fuhren wir mit kleinster Fahrtstufe weiter und hatten Erfolg, die Korvette verlor die Peilung und beharkte ein Gebiet deutlich hinter uns mit WaBo´s, wahrscheinlich die Stelle, an der unser Täuschköper krach machte. Es war langsam Zeit für unsere Torpedos, ein Blick auf die Uhr verriet, dass sie schon "überfällig" waren. Immerhin mussten die langsamen T-III´s eine Strecke von ca. 5km zurücklegen, wir kamen ja nicht näher heran. Gute 30 Sekunden später höten wir zwei aufeinander folgende Explosionen, in sehr großer Entfernung, aber der dumpfe Knall war auf unserer Tiefe noch gut zu höen. Direkt danach folgten mehrere Sekundärexplosionen, ein gutes Zeichen, da anscheinend unsere Torpedos ihre Ziele vernichtet hatten. Die anderen beiden Aale schienen nichts getroffen und ihre maximale Reichweite erreicht zu haben, da wir bis auf die zwei Explosionen keine Einschläge vernahmen. Wie sich später herausstellte, versenkten wir in diesem Anlauf einen C2 sowie einen C3 Frachter. Eine dreiviertel Stunde Schleichfahrt später wieder auf Sehrohrtiefe angekommen, stellten wir fest, dass wir uns in sicherer Distanz vom Konvoi absetzen konnten und erhöhten die Geschwindigkeit. In sicherer Entfernung von grob 15km tauchten wir wieder auf und ich berechnete einen neuen Abfangpunkt. Leider musste ich festellen, dass uns dieser relativ nahe an die alliierte Luftüberwachung heranführen würde, aber das Risiko mussten wir eingehen, wir konnten diesen Konvoi nicht entkommen lassen. Selbst bei voller Fahrt voraus würde uns die Aufholjagd mehrere Stunden kosten, um wieder in eine gute Angriffsposition zu kommen. An ein Nachladen der externen Torpedos war bei dieser Geschwindigkeit nicht zu denken, ein Mann über Bord und die damit verbundene Zeitverzögerung konnten wir uns nicht leisten. Etliche Stunden später, es war früher Nachmittag und immer noch beste Sicht bis zum Horizont, passierte was passieren musste. Die Seewache erspähte ein Flugzeug im Anflug auf unsere Position. Da das Flugzeug aus der Sonne kam, war es zu spät für ein Alarmtauchen, unser dickes Typ IXC Boot bräuchte zu lange um jetzt noch auf sichere Tiefe zu kommen und wir wären ein leichtes Ziel für den Piloten. Da es sich anscheinend um ein einzelnes Flugzeug handelte, befahl ich äußerste Fahrt voraus und Ausweichmanöver. Schnell machten wir die Flaks klar, ganz wehrlos sind wir ja nicht. Es handelte sich um ein Short-Sunderland-Rettungsflugzeug, doch ganz so harmlos wie der Name klingt, sind diese Biester ja nicht. Die 2cm-Vierlingsflak eröffnete ihr ohrenbetäubendes Feuer, kurz darauf unsere beiden C/38-Zwillinge. Kurz darauf schoss auch die Sunderland aus allen Rohren und raste über uns hinweg, wir konnten ihm einige Treffer verpassen, aber auch wir hatten einstecken müssen. Mehrere Stationen meldeten leichte Schäden, nichts kritisches aber dennoch. Unser Glück, dass er keine Bomben warf! Eine leichte Rauchfahne bildete sich aus einem der Triebwerke der Sunderland, aber der Teufelskerl flog doch tatsächlich eine Kehre und wagte einen weiteren Anflug. Wir versuchten unsere Silhuette möglichst klein zu halten, doch es geschah das Unvermeidliche. Während des Anflugs sahen wir dass die Bombenschächte geöffnet waren, hatte er also doch noch Bomben dabei!?! Auch unser schweres Abwehrfeuer konnte ihn nicht davon abhalten uns anzufliegen. Eine der Bomben traf so dicht neben dem Boot, dass es uns richtig aus dem Wasser riss. Eine der Kugeln der Sunderland traf meinen IWO, er war auf der Stelle tot. In dem darauf folgenden Chaos, mehrere Stationen meldeten Schäden und im Heck sogar Wassereinbruch, schafften es die Jungs an der Flak doch noch, die Sunderland in ihrem überflug abzuschießen. Jedoch gab es keinen Grund zum Jubeln, der Heckraum und der hintere Torpedoraum machten stark Wasser, das Boot sackte hinten leicht unter Wasser. Schnell wurden das Deck und der Turm geräumt und die Luken geschlossen. Wir sackten ab! Da wegen dem überspülten Deck die Diesel ausgingen, sprangen die E-Maschinen an. Doch auch sie hatten was abbekommen. Eine Hiobsbotschaft jagte die nächste! Durch unsere wilde Fahrt der Sunderland auszueichen, hatten wir unseren Abfangpunkt überfahren und lagen nun ziemlich genau direkt vor dem Konvoi, Entfernung ca. 10km und über das Heck sinkend! Der LI und seine Männer arbeiteten gut, aber die beiden hinteren Räume machten immer noch stark Wasser, die ungefähre Zeit bis zur vollständigen überflutung lag in beiden nur knapp unter der für die Reparatur nötigen Zeit. Ich schickte die Reparaturmannschaft zwischen beiden Räumen hin und her, um eine vollständige Flutung eines der beiden Räume zu vermeiden. Wenn doch nur die Lenzpumpen arbeiten würden! Mittlerweile waren wir auf 35m Tiefe und das Boot hing mit unglaublichen 30? Hecklage im Wasser. Man konnte sich kaum noch auf den Beinen halten und die beiden Heckräume waren schon halb vollgelaufen. Wir sackten trotz E-Maschinen auf halber Fahrt langsam aber sicher weiter. Mittlerweile musste der Konvoi auch schon näher sein. Ich wägte ab, ein Notausblasen den Ballasttanks würde uns unweigerlich an die Oberfläche pusten, direkt vor die Eskorten des Konvois, de direkt auf uns zu lief. Andererseits würden die Kavitationswellen unserer Propeller auf Kilometer zu höen sein, wenn wir jetzt die E-Maschinen auf maximaler Leistung fahren. Es half alles nicht, wir mussten die E-Maschinen auf große Fahrt erhöhen, sonst wären wir zu schnell durchgesackt. Nun, auf 60m Tiefe, hing das Boot fast in 45?mit dem Bug nach oben im Wasser. Wir fuhren weder nach vorne noch zurück, es reichte gerade so, um das Boot mit 1m pro Minute sinken zu lassen. Die Heckräume waren nun schon 3/4 voll gelaufen, aber endlich arbeiteten die Lenzpumpen. Ist nur die Frage, ob es jetzt noch reicht!? An der Oberfläche wie auch in der Tiefe wartet der sichere Tod auf uns...

Das alles erlebt unter meiner wie oben angegeben SH3 Version.
Falls Ihr wissen wollt, wie die Feindfahrt ihren Verlauf nahm, schreibe ich gerne weiter. http://www.ubisoft.de/smileys/chatten.gif
Die ganze Mühe mache ich mir nur, weil ich endlich mit dieser FF gemerkt habe, dass mein SH3 mit o.g. Mods / Fixes so läuft wie es soll und derart dramatische Situationen entstehen können! http://www.ubisoft.de/smileys/97_2.gif
Leider habe ich nur Bilder vom letzten Drittel dieser FF, da mir erst da der Gedanke kam, diese nerven aufreibende FF ins Forum zu stellen.

So weit erstmal von mir,

U-156

Lord-Gerd
16-07-05, 08:26
schöner beitrag!
viel text lohnt sich aber.

ohodeg
16-07-05, 08:58
Der Bericht ist wirklich gut. Nur verstehe ich es so das dieser Jungman die KI von 1.4 noch blöder gemacht hat indem er Sonar und Wasserbomben zwar im Gegensatz zu RUB verbessert hat, aber das weit hinter dem original liegt.

Zitat Jungman:


Use this mod if you are not using RuB but find the Destroyers too tough and want a toned down default game


Zum Glück zocke ich längst wieder 1.3.
Lieber zu starke Zerstöer als gar keine. Hatte gestern Abend riesen Spass während eines Konvoiangriffs in dichtem Nebel und regen. Das blöde bei Nebel ist das man die Schiffe erst sieht wenn man ca. 500m dran ist. So gelang es einem Zerstöer wie aus dem Nichts mich plötzlich auf meiner Steuerbordseite zu überraschen und fast zu rammen. Wurde während der Konvoischlacht 2x fast versenkt. Konnte aber das 1. mal das Boot bei 188m abfangen, das 2. mal wars nicht so heftig, ich sakte nur bis 120 m durch. Doch beide meine Seerohre, Funk und Hecktorpedo waren zerstöt was mich zwang die Attacke aufzugeben. Ich konnte aber immerhin 2 c3 auf der Habenseite verbuchen.

Solche Dinge möchte ich nicht missen.

U-156
16-07-05, 09:22
@Lord-Gerd:
Danke für die Blumen. Da das ja nun wirklich eine Feindfahrt war, wie ich sie mir wünsche, mit Spannung und guter KI, dachte ich, dass es für viele sehr aufbauend wäre bei all der Kritik auch positive Erlebnisse zu lesen.
Um nochmal zu der WZB-Scheibe zu kommen, wer sie noch nicht hat, sollte sie sich auf jeden Fall ausdrucken und zusammenbasteln. Ich finde sie macht erstens die Ziellösungsberechnung sehr authentisch und realistisch (wurde ja damals auch so gemacht) und zweitens hat man doch immer auch einen kleinen Unsicherheitsfaktor durch Ableseungenauigkeit (besonders unter Zeitruck), was ja auch nur realistisch ist. So wird nicht jeder Schuss ein Volltreffer.

@ohodeg:
Die Sache ist folgende, die angepassten Dateien von Jungman war ursprünglich für ein realistischeres Spielgefühl, da die Zerris in echt NICHT 90? nach unten pingen konnten, also kurz vor dem überlauf des Ubootes die Peilung verloren. Das war im Spiel aber nicht so und bei einigen Elitezerris im späteren Verlauf des Krieges war es dem Spieler unmöglich diesen zu entkommen! So gesehen war die Modifizierung der Ai_Sensors.dat eher eine Bugbeseitigung.
Die Rezudierung des Sprengradius der WaBos wurde reduziert, da IN VERBINDUNG mit dem empfehlenswerten Hollywood Damage Mod es sonst zu heftig geworden wäre. Von der realistischen Seite aus betrachtet ist der Blastradius von 15-20m auch sinnvoller.
Außerdem habe ich mit dem momentanen SH3 unter Verwendung der von mir angegeben Mods keinerlei KI-Probleme. Die Zerris sind ebenso wie die Flugzeuge eine echte Herrausforderung, die einen unvorsichtigen Kaleun schnell auf den Grund schicken kann (siehe mein Bericht).
Außerdem hat mich die Zerri-Ki trotz professionellem und sehr vorsichtigem Vorgehen eine FF später vom feinsten mit Hedgehogs und Wabos (mehrere Zerris im Team) in die Tiefe gebombt http://www.ubisoft.de/smileys/wchand.gif . Und das mit mehreren guten Anläufen und gut gezielten Abwürfen.
Ist schon lustig, da freut man sich, dass man versenkt wird! http://forums.ubi.com/images/smilies/35.gif
Grüße,

U-156

Kpt-Wolf
16-07-05, 10:11
@U-156
Du hast also den Hollywood mod für 1.4 druff, aber was ist mit diesem Sonar Mod ??
Wo gibts den??


Auch würde mich der ImprovedConvoys interessieren http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Thx
Wolf

U-156
16-07-05, 11:54
Hallo Kpt-Wolf!

Also mal vorneweg, ohne den Hollywood Damage Mod würde ich ar nicht mehr spielen wollen. Den kann man unter der downloadseite bei subsim.com herunterladen. Die beiden Dateien für die Sonar Ki und die WaBo´s sind schon enthalten, ABER warscheinlich noch die alten. Der aktuelle SonarDC_20 Mod ist erst gestern oder vorgestern released worden. Falls er unter dem Downloadbereich nicht zu finden ist, dann aber im Subsim Forum für Mods, dort muß man sich aber anmelden. Es gibt einen eigenen Thread für den aktuellen Mod.
Ganz nebenbei empfehle ich auch den aktuellen Airpower Mod, damit der Kampf gegen Flugzeuge nicht zum Tontaubenschießen wird und die Flugis nebenbei noch treffsicherer macht.
Falls Du Probleme bekommst an die o.g. Mods zu kommen, könnte ich sie vielleicht auch irgendwo uploaden.
Grüße,

U-156

P.S.: Ganz vergessen, das gleiche gilt natürlich für den ImprovedConvoys Mod. Er gleicht die Konvois ihren realen Vorbildern an, d.h. bei manchen Konvois können sogar Kreuzer oder Begleitträger mitfahren, auch wenn ich noch keine gesehen habe. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_eek.gif
Davon abgesehen gefällt mir die Zusammenstellung der Konvois nun besser.

Kpt-Wolf
16-07-05, 12:28
Jo, airpower mod und hollywood mod hatte ich auch drauf, hab jetzt deinen sonar mod auch drauf gemacht...
Aber ist dieser Improved Convoys Mod real ?? weil ich hab nur ein Threat gefunden http://www.subsim.com/phpBB/viewtopic.php?t=39445 wo irgendwas von unreal steht http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Am besten wäre ein Link ....
thx
wolf

edit:
ich hab jetzt einen hafen traffic mod auch drauf, also sollte dann doch nur ein mod funzen, entweder hafen traffic oder convoy, da die ja wahrscheinlich beide die campaign daten verändern.

JG400Pips
16-07-05, 13:54
@U-156:
Vielen,vielen Dank.
Das Update der Wabos und Zerstöer hab ich schon gesucht wie einen Bissen Brot;-)

Nur wie vertragen sich Airpower und Hollywoodmod gemeinsam???

Und der Bericht-wie von der PK geschrieben http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif
Mehr davon wäre nicht schlecht!!!

U-156
17-07-05, 05:26
@Kpt-Wolf:

Also, der Improved Convoys Mod ist natürlich real, in dem Thread den Du meinst, geht es um eben solchen und den "UnRealUboatMod", der ein paar wenige Einstallungen des RealUboatMod (RuB1.42) rückgängig macht. Hat also nichts mit dem Improved Convoys zu tun.
Zu haben ist der Improved Convoys unter der Downloadsection von http://www.u-boot.realsimulation.com/
Wichtig ist darauf zu achten den aktuellsten herunter zu laden, da dieser ständig erweitert wird.
Ob dieser in Verbindung mit dem Hafen Traffic läuft weiß ich nicht, kommt halt drauf an, welche Dateien verändert werden.
Falls Du weitere Fragen hast, helfe ich gerne weiter.
http://forums.ubi.com/images/smilies/10.gif


@JG400Pips:

Also Airpower und Hollywood Damage laufen problemlos zusammen, meiner Meinung nach sollte man ohne die beiden gar nicht spielen, finde sie wirklich elementar.
Da ich mit dem aktuellen RuB 1.42 spiele und sie dort schon zusammen integriert sind, ist es natürlich ganz einfach.
Falls Du ohne RuB1.42 spielst (kann ich aber nur empfehlen) mußt Du sie manuell zusammen kopieren.
Ist aber einfach,
Auszug aus der Airpower 1.4 Instructions:

<pre class="ip-ubbcode-code-pre"> </pre>
Basically, it makes aircraft more dangerous to you in the game. It is unlikely you will be able to boast about shooting down 20 planes in a row using this. More likely you will die in the attempt. This is an attempt to make the planes more realistic.

It includes the three new aircraft skins.

Also because it unzips with a file system it should be compatable with the mod enabler JSGE.

Merging the zones.cfg with the one from Jason Gould's Hollywood model is also possible if you copy only the section near the end of this Zone.cfg,
With the plane damage models over the plane damage in the Hollywood zones.cfg. This can be done with any text editor like notepad or wordpad.

From Lines
;************************************************* ******
;Planes Items (F=Fighters, LB=Light Bomber, MB=Medium Bomber, HB=Heavy Bomber)
;************************************************* ******

Down to just Before line..................

;************************************************* ******
[Global Params]

This is the section required for tougher planes..

"Improved Air Power"

Details of modifications:

1. Airstrike.cfg Default probability raised. Base modifiers raised. Radiomessage probability raised.

2. Crew AI engagement radius reduced by 500m.

3. AI AA accuracy reduced (affects raids by German planes on enemy targets). Aircraft will no longer be destroyed immediately.

4. Aircraft ranges increased. Maximum is 1700 km (B-24). Speeds in .cfg and .sim are now the same.

5. Aircraft armour increased X 2, Aircraft hitpoints increased X 3.

6. Aircraft per Sortie decreased. Land folder contains these modifications in order to reduce the large numbers of planes sent
to attack a discovered U-boat. Sea folder contains airgroup changes for carriers.

7. Bomb impulse strength and radius changed in line with bomb type. Maximum strength is still 1000.

8. Bomb.zon modified to make air dropped Depth Charge the equivelent of shipborne counterpart. Bomb damage and effects increased slightly.

9. Shells.sim range of 20mm reduced by 500m. Also starshell range increased to 1500m.

10. New wing markings.

11. Zones.cfg modified to increase hitpoints and armour of critical plane damage compartments. 1.4 Zones.cfg with Plane entries altered only.

12. Change to B-24 AI (removed "toss-bomb" replaced it with "low-level attack").

13. New B-24 Liberator skin to suit its new role. New Catalina skin. New Sunderland skin. Lightning Skin. Wellington skin.

14. Change to Wellington AI (removed "toss-bomb" replaced it with "low-level attack"). Bugged loadout in 1.4 fixed.

15. Avenger and Liberator loadouts now include Depth charge option.

16. I have removed ay old skins from texture folder. Only my edited ones will be added so any others you have will not be overwritten. Skims added are :
Liberator, Sunderland, Catalina, Lightning and Wellington.

17. New flak sound by Roland.
<pre class="ip-ubbcode-code-pre"> </pre>


Hoffe damit geholfen zu haben,

Grüße,

U-156 http://www.ubisoft.de/smileys/horsie.gif

U-156
17-07-05, 07:43
Fortsetzung Teil 1:

Das Reparaturteam arbeitete fieberhaft, sofern das unter dem Winkel mit dem das Boot achtern in die Tiefe hing überhaupt möglich war. Der schulterhohe Wasserstand der beiden Hecksektionen machte es auch nicht einfacher. Es war fast so, als wenn uns etwas mit aller Kraft versuchen würde in die Tiefe zu reißen, mit festem Griff an unserem Heck. Die E-Maschinen stemmten sich angestrengt dagegen, trotzdem ließ sich das Boot nicht halten und der Tiefenmesser wanderte auf die 70m Marke zu. Kurz bevor der Heckraum voll gelaufen war, die Reparaturmannschaft arbeitete schon mit Tauchrettern, kam vom LI die erleichternde Nachricht "žWassereinbruch im Hecktorpedoraum gestoppt Herr Kaleun!". Knapp zwei Minuten später hatte auch das zweite Reparaturteam den Heckraum notdürftig geflickt und weiteren Wassereinbruch vorerst verhindert. Trotz der Arbeit der Lenzpumpen wich das Wasser nur sehr langsam, wir hatten mittlerweile 95m erreicht. Der Wasserdruck wurde zu langsam zu hoch um die Lenzpumpen ihre Arbeit verrichten zu lassen. Wir konnten nur hoffen, dass der Druckköper nicht zu viel Schaden genommen hatte und dem hydrostatischen Druck standhielt. Aber bis auf 100m Tiefe kamen wir nicht mehr.
Als der Tiefenmesser ziemlich genau 98m erreicht hatte, schien unsere Rückwärtstauchfahrt vorerst gestoppt zu sein. Anscheinend hatte die Masse und der Auftrieb unseres Bootes durch das langsam heraus gepumpte Wasser endlich ein Gleichgewicht erreicht. Wir sackten nicht mehr weiter ab. Ein kleiner Jubel ging durch die Zentrale.
Aber noch hingen wir absolut manövrierunfähig mit gut 45? Hecklastigkeit in der Tiefe. In der Hoffnung das Boot langsam wieder in eine normale Lage bringen zu können und so auch wieder etwas Fahrt aufzunehmen, schickte ich alle verfügbaren Männer in die Bugräume. Wir brauchten vorne mehr Gewicht! Es schien zu funktionieren. Wie in Zeitlupe fing der Tiefenmesser ganz langsam wieder zu fallen, auch die Neigung des Bootes senkte sich etwas. Die beiden Heckräume waren noch knapp zur Hälfte mit Wasser gefüllt, als wir auf 70m stiegen. Noch immer mussten wir uns in der Zentrale festklammerten, um nicht umzufallen. Die 50m Marke passiert, hatte das Boot nun endlich wieder eine moderate Neigung erreicht. Auch das Wasser wich nun schneller, da die Lenzpumpen wieder effektiver arbeiten konnten.
Wir waren wieder da!
Ich befahl 1/3 Fahrt voraus und das Boot auf Sehrohrtiefe vorsichtig auszupendeln. Ich wollte mir einen überblick verschaffen. Der große Konvoi war schon deutlich am Hydrophon zu höen.
Das Glück meinte es gut mit uns, waren die Eskorten doch anscheinend während unseres kleinen Duells mit der Sunderland weit genug entfernt, um davon etwas mitzubekommen. Mit Sicherheit hatte die Sunderland unsere Position während des Angriffs an die Luftraumüberwachung in England gemeldet, aber bis die dort den Funkspruch ausgewertet und an eventuell gefährdete Konvois weitergeleitet haben, dauert es eine Weile. Wir lagen in recht guter Position, mit kleiner Fahrt bewegten wir uns auf eine mögliche Angriffsposition. Dieses Mal aber wollte ich es der Korvette nicht so leicht machen.
Mittlerweile war der Konvoi nur noch 5km entfernt. Deutlich zu erkennen war eine Fregatte, die die Speerspitze des Konvois bildete, ein Engländer. So eine Black Swan Fregatte ist zur U-Boot-Jagd bestens gerüstet. Bis zu acht K-Guns für WaBo´s und die üblichen Ablaufbühnen achtern. Die können uns das Leben ganz schön zur Hölle machen, aber daran wollen wir jetzt nicht denken. Mit Schleichfahrt setzen wir uns unbemerkt in einen ungefähren rechten Winkel zur Fahrtrichtung des Konvois. Die Außensicherung war ca. 3km von uns entfernt. Mit dem Angriffssehrohr knapp über dem Wasserspiegel begann ich die Daten für unsere Ziellösung anhand eines vorne rechts fahrenden C2´s zu sammeln. Die Berechnungen ergaben als Geschwindigkeit 8kn, aber da jetzt alles passen sollte, errechnete ich eine zweite Ziellösung für einen dahinter fahrenden C3 Frachter. Die zweite Lösung ergab 9kn, welche ich dann auch im TZR einstellte. Bei einer so geringen Differenz der beiden Lösungen kann man Fehler bei der ersten Ermittlung fast vernachlässigen, da auch aufgrund der ruhigen See Messfehler minimiert sind. In den vier Bugrohren steckten je zwei T-Ia und zwei T-III. Um alle vier möglichst gleichzeitig einschlagen zu lassen und somit Ausweichmanöver der Frachter zu verhindern, wählte ich auch für die schnelleren T-Ia´s die langsame Geschwindigkeitsstufe. Da ich mir eine Reihe C2´s und C3´s als Ziele ausgesucht hatte und die See ja spiegelglatt war, wagte ich für alle Aale Magnetzündung auf 9m Tiefe. Bei stärkerem Wellengang sind die Magnetzünder ja leider oft für zu frühe Detonationen bekannt, aber aufgrund der stärkeren Wirkung einer Explosion direkt unter dem Kiel und dem guten Wetter entschied ich mich für diese. Wir warteten bis sich eine Reihe C2´s und C3´s direkt vor uns überlappte, so waren Treffer garantiert. Mit 1? Streuwinkel schossen die vier Aale aus dem Boot. Für die Distanz von knapp 3500m brauchen die Torpedos fast vier Minuten, Zeit genug vorerst das Sehrohr einzuziehen und das Boot für einen eventuellen Heckschuss 180? zu wenden. Die Zeit tickte unaufhaltsam herunter und wir warteten gespannt auf die erlösenden Detonationen. Die beiden T-III´s in den Heckrohren waren auch schon auf Magnetzündung und 8,5, Tiefe eingestellt. Gott sei Dank hatten die Heckrohre trotz der schweren Schäden durch die Bombardierung der Sunderland keine irreparablen Schäden davon getragen und waren auf ihren Einsatz vorbereitet. Als die Uhr für die ersten beiden Aale schon überfällig war, aber noch immer keine Explosion zu höen waren, fuhr ich das Sehrohr aus. Wir warteten gespannt weitere 30 Sekunden, aber es passierte nichts! Bei den guten Vorraussetzungen eigentlich unmöglich, vorzeitige Explosionen gab es auch nicht. Es können uns doch nicht alle vier Aale verreckt sein!?! Plötzlich begannen die ersten Schiffe im Konvoi zu zacken. Sie müssen also die Blasenspuren der beiden T-Ia´s gesehen haben. Nur warum gab es keine Explosionen?

[ Erklärung des Autors: anhand der Außenkamera war zu sehen, dass alle vier Aale eine gute Ziellösung hatten. Je zwei trafen auf den Kiel zweier verschiedener C2 Frachter. Das Problem war jedoch, dass die Lauftiefe von 9m unglücklich gewählt war. Es trafen alle vier Aale direkt auf die unterste Rundung des Kiels. Zu hoch um die Magnetzündung auszulösen und zu niedrig um die Aufschlagzünder zu aktivieren. Eventuell war auch ein Rohrkrepierer dazwischen, aber merke: Nie mit Lauftiefe 9m auf C2´s schiessen ]

Es half alles nichts, wir schickten die beiden T-III´s auf ihren Weg (allerdings mit 8,5m Lauftiefe, die vorher schon eingestellt war) in Richtung einer weiteren Reihe Frachter.
Da wir nun unsere Aale los waren und die Eskorten wussten, dass irgendwo ein Uboot lauert, wurde es Zeit sich abzusetzen. Wenigstens die beiden T-III´s müssten doch irgendetwas treffen. Doch auch dieses Mal tickte die Uhr gnadenlos über ihre errechnete Zeit hinweg. Doch dann gab es eine mächtige Explosion! Nicht die Reihe C2´s hatte es erwischt, sondern einen dahinter einzeln fahrenden kleiner Frachter, denn es sofort in einem Feuerball auseinander riss. Die Sekundärexplosionen waren als dumpfes Grollen in der Zentrale zu höen. Ungefähr 20 Sekunden später erwischte der zweite T-III eine dahinter fahrendes Küstenschiff, immerhin auch fast 2000BRT. Dieses riss es am Heck aus dem Wasser, als wäre es ein Spielzeug. Sofort stand es in Flammen und sank schnell über das Heck weg. Nun waren alle Eskorten alarmiert. Nach der ersten Explosion aufgeschreckt wie ein Schwarm Bienen, suchten die Eskorten nun nach uns. Zur Bestätigung der beiden Versenkungen hatten wir wohl unser Sehrohr einige Sekunden zu lange an der Wasseroberfläche gelassen, jedenfalls marschierten jetzt die Fregatte und ein Tribal Zerstöer direkt auf uns zu. Mit halber Fahrt voraus gab ich den Befehl zum tauchen.
Die Jagd ging wieder los.
Mit dem Unterschied dass wir nun wieder die Gejagten waren.

Fortsetzung folgt...

T.J.Curtes
17-07-05, 17:18
Ich habe nun auch mal Lust auf Mods bekommen und finde die hier Beschriebenen sehr interessant. Die Mods habe ich mir auch schon runtergeladen, doch macht ihr das mit der der ZONES.CFG ? Ich meine, in jedem Mod ist eine drin. Wenn ich die Mods nacheinander �ber das Original kopiere (�berschreibe), habe ich ja letztlich nur die zuletzt "installierte" ZONES.CFG.

@U-156
habe hier folgendet Mods (so wie Du denke ich)
- Airpower 1.4c
- Hollywood 2.1
- ImprovedConvoys-200507120036
- RUb1.42
- SonarDC_20
Hast Du die ZONES.CFG�s per Hand zusammengebastelt, oder wie hast Du es gemacht?

U-156
17-07-05, 17:36
Hallo Curtes!

Also wenn Du die angegeben Mods verwendest, mein Vorschlag:

- Ganz wichtig, eine saubere und neue SH3 Installation.
- Dann den aktuellen Ubi Patch 1.4b
- Dann den RuB 1.42 (dieser enthält nämlich schon die zusammengebastelten Mods Hollywood Damage und Airpower 1.4 (neben vielen anderen). Das heißt diese beiden brauchst Du gar nicht extra installieren!
- Dann den aktuellen Improved Convoys
- Dann den SonarDC_20
- alle weiteren kleinen Grafik und Sound Mods können dann immer noch nachträglich hinzugefügt werden, sofern sie nichts an den o.g. ändern.
- Was für Dich noch wichtig sein könnte:
da unter RuB 1.42 die Feuerrate auf lange 2 Minuten erhöht wurde (gab lange Diskussion auf Subsim.com darüber) um das Bereitmachen der Kanone nach Tauchgang, Transport der Hülsen durch das Boot etc. zu simulieren, gefällt das nicht jedem. Mir auch nicht, da ich lieber nach dem Auftauchen eine Minute warte bevor ich zu ballern anfange (wenn überhaupt) und Nachladegeschwindigkeiten von 20 Sekunden nutze (finde ich realistischer). Klar ist es immer Geschmackssache, muß jeder selber wissen, wie real er es mag, bzw. was er für real hält.
Lange Rede, kurzer Sinn, um die zweiminütige Nachladezeit im RuB 1.42 zu umgehen, gibt es eine einfache und effektive Möglichkeit.
Bei http://u-boot.realsimulation.com/ gibt es im Dowloadbereich eine Datei, die heißt Deckgunreload. In dieser sind Dateien für alle möglichen Nachladegeschwindigkeiten enthalten. Einfach nach Belieben eine die Dir gefällt auswählen und in dein SH3 Verzeichnis in den entsprechenden Ordner kopieren. Fertig
Und schon hast Du ein klasse SH3 was prächtig läuft und ordentlich Spass macht!
http://www.ubisoft.de/smileys/horsie.gif

Hoffe geholfen zu haben,

Gute Jagd,

U-156