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XII1990
22-07-08, 18:38
Ein Hallo an alle U-Boot Fans

ICh hab echte Probleme mit SH4.Ich schaff es einfach nicht iwas auf die beine gestellt zubekommen.
Ich kann keinen Konvoi angreifen und nicht vor zerstöern fliehen obowlh ich das inofi...handbuch schon studiert habe.

Hoffe das ihr mir noch ein paar tipss geben könnt da mir das spiel echt gefällt aber durch die vielen misserfolge so langsam der spass ausbleibt

Gruß

Deepseahunter
22-07-08, 20:08
Wow das wird jetzt sicher ne lange Antwort.....

EIn erfolgreicher Angriff geschieht in 4 Phasen.

(1) Abfangkurs berechnen
(2) Möglichst ungesehen dorthin laufen
(3) Feuerleitlösung errechnen und bei Deckung Aale abfeuern
(4) möglichst unbemerkt ablaufen
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(1) du hast ne (optische) Sichtung ? Dann schnell zur Karte wechseln ganz nahe ranzoomen dann kannst sehen wohin der schippert.
Dann machst den kleinen Kompass ganz oben aktiv und liegt mit dem Lineal den genauen Winkel ab.
Diesen überträgst du dann auf die KArte und schon weißt du wohin der fährt.
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(2) Nun heißt es mit möglichsten großer Distanz zu einem Punkt fahren wo dein Opfer vorbeikommt und wo du warten kannst ohne das du deine Maschinen braucht.So wirst du kaum Schwierigkeiten haben unentdeckt zu bleiben.Nun den Zirkel schnappen und einen Kreis mit 850 Metern um diesen Schnittpunkt einzeichen damit du optimale Distanz zum Ziel hast.Nun auf einen Punkt dieses Kreises fahren der dir erlaubt mit dem Bug oder dem Heck im 90 ? Winkel auf das Ziel zu feuern.Je näher du dran kommst umsobesser.
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(3) nun auf Periskoptiefe gehen und warten.Das Periskop immer nur kurz ausfahren die Lage checken und sofort wieder rein.Wenn das Ziel sich dem optimalen Schußwinkel nähert Klappen öffenen und sobald as Dreieck grün wird.Abfeuern (Zielfixierung nicht vergessen!!!)
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(4) Sobald alle Aale raus sind möglichst schnell auf Tiefe gehen und mit der nierigsten Fahrstufe wegschleichen (wenn die Zerstöer sehr nahe rankommen Schleichfahrt befehlen)

mpg1960
23-07-08, 00:29
Hallo XII1990,
du kannst aber auch erst mal die U-Boot Schule im Hauptmenu spielen. Das ist ein recht ordentlicher Einstieg in das Spiel.
Habe auch die Erfahrung gemacht, wenn es um die Flucht vor Zerstöen geht auf jeden Fall so tief, wie es dein Boot zuläßt, na ja ein bischen Reserve sollte schon drin sein, wegtauchen. Mindestens aber unter die sogenannte "Themalschicht".
Ansonsten Handbuch studieren!
Gruß mpg

schakalschakal
23-07-08, 07:01
hallo,
habe genau die gleichen probleme *schäm* und wollt mal fragen welche tiefe denn sicher ist! das mit der thermalschicht wusste ich schon nur wo ist die denn? weil ich werd immer ruckzuck umzingelt weil die immer wissen wo ich bin und dann ist auch schnell ne wabo im heck...
EDIT: noch ne frage, soll ich jz eig auch noch das game patchen? ist jz auf der urversion glaub ich und hab schon den neuesten patch geladen... suche grade nach dem deutsch patch den man ja auch drauf machen muss...

Tzw
23-07-08, 07:23
Hi Zusammen,

also ein paar wichtige Hinweise fehlen noch...

Erstmal: Patchen könnt ihr ruhig. Haut ruhig die 1.4 drauf, das ist für Gelgenheitsspieler OK. Die Freaks hier haben an 1.4 einiges zu wettern, aber nach einer kompletten Neuinstallation glaube ich, dass hier die von vielen Leuten installierten Mods querschießen.

So. Nun konkret. Leise! Das ist das wesentliche Stichwort. Das Spiel heißt Silent Hunter, und das bedeutet, dass ihr in Feindnähe jeglichen Radau vermeidet. Das bedeutet spätestens wenn die Aale raus sind und ihr noch unentdeckt den Befehl Schleichfahrt und möglichst keine Fahrtstufe über der niedrigsten. Nur in höchster Not, wenn der Zerstöer Euch gepackt hat, und die Wabos drohen, geht ihr auf AK, und dann auch nur kurz, solange der Zerstöer noch nicht gewendet hat, oder noch kürzer, wenn noch andere Zerstöer Euch im Visier haben.
Wenn ihr mit Schleichfahrt lauft, wird nicht repariert und es werden keine Torpedos geladen, denn das macht Lärm.
Wenn ihr den Tiefenmesser auf die Anzeige für große Tiefen einstellt, zeigt der rote Zeiger die Testtiefe an, die ist je nach Bootsklasse verschieden und jedenfalls sicher, solange der Rumpf unbeschädigt ist. Habt ihr Schäden - dann seit vorsichtig, man weiß dann nie, wie tief man kommt!
Lest Euch auch das Addendum zum inoffiziellen Handbuch durch. Darin findet ihr den Abschnitt sonar, der Euch einiges intuitiv klar machen sollte, was "Tarnen, Täuschen, Verpissen" angeht - die U-Boot-Taktik also.
Beim Versteckspiel mit Zerstöern solltet ihr wissen, dass ein fahrender Zerstöer nach Achteraus taub ist. Da könnt ihr also selbst etwas Maschinenlärm riskieren, um vom Fleck zu kommen. Der Kreis mit der Zacke um einen in der Karte selektierten Zerstöer deutet in etwa den tauben Bereich an.

Also denkt dran, dass ein U-Boot kein Schnellboot ist. Das letzte Stück auf ein Ziel zu, lauft ihr mit kleinster Fahrtstufe. Und auch das Ablaufen passiert entsprechend leise. Das Sehrohr sollte nur ausgefahren werden, wenn nötig. Im Spiel klappt aber auch gut, das Sehrohr so tief in die Wellen zu hängen, dass es alle paar Sekunden überspült wird. Ein so niedriges Sehrohr sieht der Gegner erst sehr spät - aber auch das kommt vor.

Eine Thermalschicht, unter der ihr Euch gut verstecken könnt, kommt nicht immer vor. Wo sie liegt ist Wetter- und Jahreszeitabhängig. Sie wird Euch angesagt, wenn ihr die Tauchtiefe erreicht, die Ansage ist aber nur höbar, wenn ihr wenig Zeitkompression habt. Ich weiß nicht, ob 4x noch geht, oder ob es sogar 1x sein muss.
Als Hinweis sei noch dazu gesagt, dass der Tiefenthermograph eigentlich erst in den letzten Kriegsjahren verfügbar war, ich glaube aus dem Kopf irgendwann ab Ende '43. Die Ansage kommt aber "immer", was also wohl falsch ist. Es kann natürlich auch gemeint sein, dass ein aufmerksamer Sonarbediener die Thermalschicht an der Klangveränderung in seinen Geräten erkannte.

Ich befürchte einfach mal, dass Eure Mißerfolge auf rechte Schnellbootangriffe zurückzuführen sind. Mit Schleichfahrt wird Euch ein Zerstöer aus 1000 Yards Entfernung nicht entdecken, bei 500 Yards vielleicht, bei 300 Yards braucht man eigentlich Schleichfahrt und alle Maschinen Stop, also "Ruhe im Boot", um Glück zu haben. Aber wenn der Zerstöer dann sein Sonar benutzt, also alarmiert ist, dann hilft auch das nichts.

Ergo: Wichtigstes Ziel ist unerkannt feuern und unerkannt abhauen. Hat Euch ein Zerstöer erstmal geortet, war das schon Euer größter Fehler, und den müsst ihr dann ausbaden - nicht ohne dass ihr Chancen hättet.

Gruß
Tzw

roteroktober200
23-07-08, 08:20
@schakalschakal

Was den aktuellen Patch und den dt. Sprachpatch angeht, schau mal hier! (http://www.ubi.com/DE/Games/Download.aspx?pId=4870&dcId=3) Falls du den dt. Sprachpatch installieren möchtest ist folgende Reihenfolge unbedingt einzuhalten:

1. Game installieren
2. dt. Sprachpatch installieren
3. den aktuellen Patch (1.4) installieren

Solltest du erst nach dem Patch 1.4 den dt. Sprachpatch installieren wollen, gibt es nur Probleme damit.

Gruß Roteroktober

schakalschakal
23-07-08, 08:21
vielen dank Tzw, das war echt hilfreich, dann bekommt man also diese thermalschicht angesagt wenn amn tief genug ist... und wenn ein zerstöer auf einen zukommt und man maschienen stop befiehlt, dann ist die warscheinlichkeit trotzdem relativ hoch bemerkt zu werden. war das jz ein bsp. dafür in der thermalschicht zu dümpeln oder relativ nah an der oberfläche?
EDIT: ah gut danke an roteroktober200

roteroktober200
23-07-08, 08:35
@schakalschakal

Das kann man so sagen! Wichtig ist, wie es Tzw schon geschrieben hat, die "Ruhe" an Bord! "Alle Maschinen Stopp" ist nicht unbedingt immer die Beste Lösung... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif Wichtig ist dabei die "Schleichfahrt"! In diesm Zustand ist dein Boot am ruhigsten, d.h. es werden keine Torpedos nachgeladen, keine Reparaturen durchgeführt, es wird alles das vermieden was krach macht. So hast du die besten Chancen aus der Ortung eines Zerstöes zu entkommen:
Wenn "dein" U-Boot angegriffen wird... schnell auf Tiefe gehen (Thermalschicht suchen), den Kurs wechseln (z.B. Zerstöer ausweichen) und die "Schleichfahrt" aktivieren.

Gruß Roteroktober

AOTD_Phil21
23-07-08, 11:11
Man muss zwei Dinge unterscheiden beim ausweichen von Zerstöern:
1. Sie wissen wo du bist.
2. Sie wissen nicht wo du bist aber das du da bist, bzw, haben überhaupt keine Ahnung.

Im Zweiten Fall ist die leise Taktik die bessere da man das Risiko verringert überhaupt in Gefahr zu kommen.
Im ersten Fall, wenn man schon entdeckt wurde (es wird aktiv nach einem gepingt und zwar nicht leise und zaghaft sondern laut und fordernd) muss man aktiv ausweichen können. Verstecken hilft nichts mehr, er weiß eh wo du bist.
Also Wabos ausweichen, dabei möglichst Entfernungn gut machen und entweder
a) Zerstöer versenken
oder
b) wegschleichen

Bei Variante A bist du meist auf Sehrohrtiefe um eine Lösung auf den Zerri zu bekommen. Du manövrierst sehr viel (im Vergleich zu Schleichfahrt) und lädst Aale nach. Maschinenlärm ist erlaubt da er ja eh weiß das du da bist. Nur das Sehrohr muss knapp über der Oberflache bleiben damit nicht auf einmal ne 5" Granate drin steckt.
Ist ein Angriff keine Option oder fehlgeschlagen dann kommt Variante B: Abhauen.
Nach/während eines überlaufs gehst du unter die Thermalschicht und fährst so leise wie es geht (kleine Fahrt + Schleichfahrt) in eine Richtung davon. Bloß darauf achten keine Kreise zu fahren beim Ausweichen von WaBos etc.

Verstecken und Tarnen ist immer eine gute Taktik, aber man muss auch rennen können wenn man schon gesehen wurde...

schakalschakal
23-07-08, 12:26
uh yeah, http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif
hab grad diese u-boot schule komplett geschafft! damit mein ich die mission nen kopnvoi anzugreifen hehe
ich war also wie gesagt unter dieser thermal schicht und konnte somit mehr oder weniger leise rankommen... was mich nur dabei stöte: die haben sofort gewusst das da iwo n uboot is! die ham sofort angefangen wabos zu schleudern und sind auf abfangkurs gegangen... um den kurs für die frachter zu berechnen hab ich immer wieder den korridor berechnet, wie ruby2000 es beschrieben hat und musste feststellen das die boote immer so komische wendemanöver gemacht haben... (auf dem offenen meer?) also ich find die mission bissl fies weil die vorgewarnt sind!
aber danke für die tipps http://www.ubisoft.de/smileys/horsie.gif die hab ich platt gemacht hehe, nur noch eine frage: wann explodieren die wabos? ich meine bei welcher tiefe bin ich geschützt?
EDIT: hab noch ne frage: warum wird bei mir eig immer yards angezeigt und erst bei ner richtig langen strecke nm? des bringt mich voll aus dem konzept wenn ich jz eine nm ran muss und da yards stehen! kann man da was umstellen?

Deepseahunter
23-07-08, 19:01
Zitat von schakalschakal:
... was mich nur dabei stöte: die haben sofort gewusst das da iwo n uboot is! die ham sofort angefangen wabos zu schleudern und sind auf abfangkurs gegangen... um den kurs für die frachter zu berechnen hab ich immer wieder den korridor berechnet, wie ruby2000 es beschrieben hat und musste feststellen das die boote immer so komische wendemanöver gemacht haben... (auf dem offenen meer?) also ich find die mission bissl fies weil die vorgewarnt sind!
aber danke für die tipps http://www.ubisoft.de/smileys/horsie.gif die hab ich platt gemacht hehe, nur noch eine frage: wann explodieren die wabos? ich meine bei welcher tiefe bin ich geschützt?
EDIT: hab noch ne frage: warum wird bei mir eig immer yards angezeigt und erst bei ner richtig langen strecke nm? des bringt mich voll aus dem konzept wenn ich jz eine nm ran muss und da yards stehen! kann man da was umstellen?

Du kannst in den Optionen einstellen ob du Yards oder Metrische Massangaben willst.
Warum die schon rumzacken obwohl die eigentlich nicht wissen dürften das du da bist. Nunja das liegt wohl mehr am "Realismus" der KI und nicht an dir.
---
Ich würde das manuelle Zielferfahren eher vermeiden, weil du dich damit Regelmässig, wenns drauf ankommt ,mit Arbeit überlädst. Außerdem erhöhst sich die Fehlerquote ,was natürlich die Anzahl der Abschüsse reduziert und du unterm Strich weniger Punkte hast.
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Die Wabos sind genau Einstellbar, bei welcher Tiefe die explodieren sollen. Einfach drunter wegtauchen klappt nicht.Bedenke das du für derbe Notfälle auch noch die Täuschköper hast.

schakalschakal
24-07-08, 04:28
danke @deepseahunter
metrisch wäre doch mit meter und KM oder? und in den beispielen von dem inoffiziellen handbuch ist immer so schön von nm die rede... nur kann ich 1nm nur mit ~2025 yards zeichnen... ist das normal?

Ruby2000
24-07-08, 06:30
Hi,

nm = Nautische Meile = Seemeile ist das Standardmaß auf See. Eine Umrechnungstabelle gibts auch im inoffiziellen Handbuch. Die Ami´s haben immer schon mit nm/Yards gemessen. Aber du kannst das ganze in den SH-Einstellunegn ändern.


Gruß Ruby

Trekkman
24-07-08, 11:23
1 ft = 0,3048 m
1 yrd = 3 ft = 0,9144 m
1 nm = 2025,37 yrds = 6076,12 ft = 1852 m


Zu den Wabos möchte ich noch was hinzufügen:
Je tiefer du bist, umso mehr Zeit hast du den Wabos auszuweichen.

Auf Sehrohrtiefe kannst du kaum reagieren und kriegst gleich eine auf den Deckel, aber in z.B. 300ft Tiefe hast du noch etwas Zeit, um von der Wabo wegzukommen.




Zitat von Deepseahunter:
Ich würde das manuelle Zielferfahren eher vermeiden, weil du dich damit Regelmässig, wenns drauf ankommt ,mit Arbeit überlädst. Außerdem erhöhst sich die Fehlerquote ,was natürlich die Anzahl der Abschüsse reduziert und du unterm Strich weniger Punkte hast.


Das ist alles reine übungssache. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Natürlich hat man etwas mehr zu tun und muss am Anfang wohl so einige Misserfolge einstecken. Wenn man den Dreh aber irgendwann mal raus hat kommt man auch wieder auf eine gute Abschussquote.
Und dann ist deutlich mehr möglich, als nur mit der automatischen Ziellösung.

Basti19951995
26-07-08, 06:20
Werden auf Schleichfahrt eigentlich die Pumpen benutzt?

Ruby2000
26-07-08, 07:15
Nein.

Gruß Ruby

Basti19951995
26-07-08, 12:11
Danke für die antwort

triple1982
26-07-08, 18:02
Hallo,

Ich hab da eben das gleiche Problem. Ich muss mich in den Hafen von Sidney schleichen um Fotos zu schiessen. Die haben mich aber direkt entdeckt und gleich "gekillt" Ich war auf Schleichfahrt und etwa in 40Meter Tiefe.

Noch ein Problem hatte ich einige Stunden vorher, ich griff einen Konvoi an und zerstöte einen T3 Tanker. Dann schlich ich davon und hab sofort gemerkt wie ein Begleitzerstöer stoppte und in lauerposition ging. Ich war ebenfalls total still, etwa in 60Meter Tiefe und es wurde nichts repariert und nicht nachgeladen also Schleichfahrt. Der Zerstöer blieb ebenfalls total still liegen und versuchte natürlich mich zu finden. Nun blieben wir beide einige Stunden einfach so liegen, wärend der Rest des Konvois schon weit weg war. Plötzlich lief er wieder an und ich dachte, ok, der schliesst zu den anderen auf. Neee er fuhr direkt über mich und beschädigte mich ernsthaft mit seinen WB. Ich ging dann sofort auf Seerohrtiefe fuhr mein Rohr aus und drohte ihm dadurch praktisch mit meinen hinteren Torpedorohren. =) der Kerl macht keine Anstalten mich nochmals anzugreifen, sondern lief schnell im zickzack davon!! Einzig mit seinen MG`s versuchte er mein Rohr zu treffen. Aber wie konnte er mich überaupt plötzlich nach den Stunden präzise finden????????


gruss Thomas

Brutatus
27-07-08, 07:45
Hallo,

ich kann nur zwei weitere einfache Tipps geben:

1.) Save early, save often! (alte Gamer-Weisheit, rechtzeitig den Spielstand zu sichern)

2.) Realismus-Grad prüfen
Wenn ihr noch keine U-Boot-Sim gespielt habt oder wie ich kein Bedürfnis nach einer sehr realistischen Simulation habt, stellt einfach den Realismusgrad herunter (unter Optionen) und sammelt so Spielerfahrung. So kommt nicht so schnell Frust auf.

Mein Tipp:
- Torpedo-Blindgänger ausschalten,
- freie Kamera an (zum Anschauen der überwasserziele),
- alle Ressourcen-Begrenzungen (Luft, Batterie, Treibstoff) ausschalten,
- realistische Sensoren, Reparieren und Nachladen ausschalten,
damit geht es für Anfänger oder Non-Profis recht gut.

Was die Thermalschicht anbelangt, so liegt die oft zwischen 40 und 70 Metern - beim Durchfahren wird dies angesagt!

Ob man entdeckt wurde bzw. das Ziel ein anderes Uboot bemerkt hat, kann man ebenfalls mit der freien Kamera bemerken: Kriegsschiffe senden wie wild Lichtsignale (hat die eigentlich jemdnad mal entschlüsselt?), bei Nacht schiessen Zerstöen dazu oft Leuchtgranaten. Insgesamt gehen alle Schiffe dann oft auf Schlingerkurs oder fahren in verschiedene Richtungen ab.

Ahoi!

schakalschakal
27-07-08, 15:34
Hallo Leute,
bin nicht zum spielen gekommen, aber hab heut fleißig an meiner Karriere gefeilt. Ich hab jz auch einigermaßen raus wie man schiffe abfängt, das problem ist: diese blöden militärschiffe weichen meinen torpedos einfach aus... mitten in der nacht, stockdunkel ich bin auf 1000 yards ranngeschlichen schieß nen torpedo ab und der gibt bissl gas und schon geht mein torpedo daneben. beim andren war ich nen steinwurf entfernt und der hat meinen torpedo ruckzuck ausgemacht kurz vollspeed gegeben und mein torpedo fuhr ins leere... was kann ich dagegen tun??

Tzw
28-07-08, 04:38
Hi Zusammen,

ein paar Anmerkungen noch:

1. Schleichfahrt ist nicht automatisch, wenn alle Maschinen gestoppt sind, keiner repariert oder Torpedos lädt. Schleichtfahrt ist, wenn das befohlen wurde und die Mannschaft eben keine Party im Bugraum feiert! Anders wird es im Computerspiel nunmal nicht simuliert.

2. Der lauernde Zerstöer.
In einer Simulation hat man für viele Dinge Zufallsgeneratoren. Das heißt, für eine Entfernung, einen Geräuschlevel an Bord und eine Silhouettengröße gibt es eine Wahrscheinlichkeit, die zur Entdeckung führt. Nun wird eben alle Nase lang geprüft, ob eine Entdeckung stattfindet. Beispiel: Bilden einer Zufallszahl zwischen 0 und 1. Entdeckungswahrscheinlichkeit 3% also 0,03. Sobald die Zufallszahl kleiner als 0,03 ist, macht das Game daraus eine Entdeckung. Nun kann man sich überlegen, dass dies auf 100 mal Ausführen des Zufallsgenerators 3 mal passiert, oder anders: Wird jede Sekunde der Zufallsgenerator ausgeführt, dann ist man im Durchschnitt nach 33 Sekunden entdeckt. Die Wahrscheinlichkeit, dass einen der Zufallsgenerator erst nach 100 Sekunden entdeckt werden lässt, kann ein Statistiker wohl in der gaußschen Glockenkurve ablesen. Das heißt, um den Mathe-Unterricht zu beenden, dass es auch möglich ist, ein ganzes Jahr unentdeckt zu bleiben, nur halt sehr sehr unwahrscheinlich.

3. Schiffe weichen aus.
Ja, es ist schon reichlich blöd, wenn sich die Moorhühner mal nicht freiwillig zum Abschuß anbieten! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif
OK, also so ein Torpedo macht schonmal einen gewissen Lärm und ein langsam fahrender Zerstöer höt den durchaus. Außerdem haben Mk 14 und Mk 23 einen Dampfantrieb, der eine sichtbare Blasenspur hinterläßt. Die ist eben auch Nachts sichtbar, wenn nur etwas Mondlicht da ist.
Dagegen helfen Torpedos mit elektrischem Antrieb, die haben keine Blasenspur, sind aber langsamer und werden sicher auch akustisch wahrgenommen.
In der Realität sind sich die Auswertungen nach dem Krieg uneins, ob es wichtiger war, dass der Dampftorpedo schneller lief und dadurch der Gegner weniger Zeit zum Ausweichen hatte, oder ob der Elektrotorpedo später (gar nicht) entdeckt wurde, so dass der Gegner wiederum keine Zeit zum Ausweichen hatte.

Jetzt noch etwas mehr zur Realität und zum Spiel. Im Spiel habe ich kein Problem, bei einem Konvoi-Angriff die dicksten Ziele auszusuchen und diese mit genau passender Torpedozahl auszuschalten. Also kommen auf die größeren Frachter 2 Torpedos, bei Tankern kann(!) man mit einem Torpedo Glück haben, und ich jage sie mit dem Magnetzünder unter dem Kiel hoch. Blindgänger gibt es, dafür hat man Heckrohre, ebenso falls Zerstöer lästig werden.
In der Realität aber hat man Fächerschüsse gemacht, das heißt man hat auf ein lohnendes Ziel halt zwei Torpedos gefeuert, aber mit Einstellungen, so dass sie z.B. um eine halbe Schiffslänge auseinander liefen, wenn sie beim Ziel ankamen - das bedeutet je nachdem ob das Ziel den Kurs änderte, oder wenn meine Ziellösung schlecht war (hauptsächlich falsche Entfernungsbestimmung), dass halt nur ein Torpedo trifft, beide eher selten.
Auf ein wirklich lohnendes Ziel wie einen schweren Kreuzer oder ein Schlachtschiff hat man einen ordentlichen Sechserfächer draufgejagt, um ein normalerweise schnelles und wendiges Ziel mit guten Ausgucks überhaupt ernsthaft zu beschädigen. Von Versenken redet man da noch nichtmal, denn auch wenn es im WW2 zu Versenkungen kam, so waren sie doch sehr selten (Barham, Ark Royal) und im Falle des Trägers war es auch eine Mischung aus Glückstreffer und schlechtem Schadensmanagement an Bord des Dickschiffes. Als die Yamato von der Skate torpediert wurde, hat das nichtmal ihre Geschwindigkeit verringert, nur ein Magazin der mittleren Artillerie (15cm) musste geflutet werden. Um ein Schlachtschiff zu versenken, braucht es mehr als ein Torpedo. Das liegt schon an der Konstruktion, bei der im äußeren Rumpfteil eher Tanks und unwesentliche Einricthungen untergebracht sind, an die sich eine Art zweiter Rumpf anschließt, dessen Auftrieb allein das Schiff immer noch über Wasser hält.

Also erwartet in so einer Simulation kein Tontaubenschießen, bzw. macht Euch klar, dass einem echten U-Bootfahrer die Simulation trotzdem wie ein Tontaubenschießen vorkommen muss!

Gruß
Tzw

Deepseahunter
10-08-08, 20:15
Wenn du Torpedos mit Dampantrieb verwendest sind die natürlich nicht nur zu sehen sondern auch gut zu höen.Das heißt dan das du mit Vorhalt schießen mußt.
Guck dir mal das Tutorial Video an dort ist das gut erklärt.

schnippler1973
27-08-08, 04:18
Was ich bisher nach Stöbern auch noch nicht zum Thema Torpedos entdeckt habe:
Es gibt zwei Einstellungen dafür, wann der Torpedo hochgehen soll (irgendwas mit Kontakt, rechts neben der Geschwindigkeitsregelung des Torpedos). Was genau ist da der Unterschied?

Edit: Ok, hab's jetzt unter Wiki selbst nachgelesen, Thema Magnetzünder.

Tzw
29-08-08, 05:25
Hi Schnippler,

schau mal ins Addendum zum ultimativen Handbuch, da wird's noch ausführlicher.

Gruß
Tzw