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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das letzte seiner Art: U-995 muss gerettet werden!



FliegenderFisch
07-12-06, 14:28
Moin Moin!

Sicher haben einige von euch sich schonmal das Arbeitstier des Kriegsmarine, den Typ VII in Laboe angesehen. Sicher werdet ihr auch festgestellt haben, dass das Boot nicht mehr im besten Zustand ist. Und sicher wissen alle, dass es das letzte weltweit erhaltene seiner Zunft ist!

Ich habe nun aus dem Umfeld des Marinebundes, der für das Boot zuständig ist erfahren, dass sich etwas für die Erhaltung tut. Denn aufgrund schwindender Mitglieder des Marinebundes müssen jetzt Wege und Mittel gefunden werden das Boot weiterhin unterhalten zu können. Denn mit weniger Mitgliedern schrumpfen natürlich auch die finanziellen Mittel für das U-Boot in Laboe.

Ich bemühe mich nun, zusammen mit dem Vizepräsidenten des Bundes, um ein umfassendes Konzept, mit dem sich die Löcher stopfen lassen. Es geht dabei unter anderem um eine Art "Patenschaft" für das Boot. So dachte ich, es könnte jeder für ein paar Euro einen Teil des Bootes zur Pflege übernehmen. Sei es eine Schraube, Niete oder gar die Lenzpumpe. Der Erlös wird zur Erhaltung des letzten existierenden Exemplars verwendet werden.

Nun meine Frage: Wer von euch würde eine derartige Patenschaft übernehmen und wie hoch dürfte sie sein?

Mittelwaechter
07-12-06, 20:04
Dazu habe ich ein paar Fragen und Gedanken. Ist der Betrag für die Patenschaft ein einmaliger oder ein wiederkehrender Beitrag?

Zahlen die Geschäftsleute in Laboe (Tourismusbranche) bereits einen Obulus?

Inwieweit sind die Hersteller des Bootes in die Erhaltung involviert? Oder will das jetzt vielleicht keiner gebaut haben? http://forums.ubi.com/images/smilies/mockface.gif
N'paar alte Schrauben von MAN und etwas Blech von Blohm&Voss wird schon zu haben sein. Batterien von VARTA (Hawkes), Zeiss Jena ...
Es gibt sie ja fast alle noch und sie haben bestimmt nicht schlecht verdient damals...

Wie verhält sich die Bundesregierung? Macht die evtl. Kohle für das Mahnmal locker?

Taunide
08-12-06, 05:09
Bei einmaliger Zahlung zwischen 30-100

Bei jährlichen Beiträgen 5-10 wenn es eine Zeitschrift über den Fortgang der Restaurierung gäbe. Im Kreise eines Födervereines oder so

Mittelwaechter
08-12-06, 15:32
Ich bin's nochmal.

Schreibt doch mal die am Bau beteiligten Firmen an und erklärt ihnen, dass Ihr eine Tafel am Mahnmal installieren wollt mit der Auflistung derselbigen. Ein zusätzlicher Vermerk wird anzeigen, welche Firmen sich heute noch für die Erhaltung des Bootes und des Mahnmals engagieren.

Möglicherweise fühlt sich der eine oder andere PR Chef aufgefordert, das Firmenimage zu "pflegen".

Ich habe hier eine Liste mit Firmen aus der Region gefunden, die damals mit Zubehö und Schiffsbau beschäftigt war.
Die Mitarbeiteranzahl spiegelt vermutlich den Stand von 1941 wider.

Rüstungsbetriebe 1940/41 in Kiel und Umgebung

Kiel

Anschütz & Co: u.a. feinmechanisches Kriegsgerät, 1943 Beschäftigte, Produktion auch durch KZ-Häftlinge in Hohwacht (vgl. Firmenteil Raytheon)-(Anschütz & Co GmbH hatte eine Tochtergesellschaft in Eutin, Zwangsarbeiterlager in Sellin und Hohwacht)
Behm Echolot Fabrik, Holtenauerstr 198: feinmechanisches Kriegsgerät, 36 Beschäftigte
Bohn & Kähler, Kirchhofallee 46: Kolbendampfmaschinen, Munition bis einschließlich 2 cm Patronenhülsen, 867 Beschäftigte Zwangsarbeiterlager Drachensee, Rendsburger Landhaus mit 1100 Belegplätzen, Außenstelle Wagriener Reparaturwerkstatt in Ascheberg (?)zumindest dort Zwangsarbeiterlager
Deutsche Werke AG Werk Friedrichsort: Diesellok, Schiffsmaschinen und-Getriebe, Munition über 2cm, Artilleriegeschosse ab 7,5 cm, Torpedos, Granatwerfergeschosse, 4248 Beschäftigte (seit 1926 mit Torpedoversuchsanstalt Eckernföde Weiterentwicklung des Torpedobaus, seit 1936 zunehmend Rüstungsproduktion)
Electroacustik KG - ELAC, Feinmechanisches Kriegsgerät, Zündeinrichtungen, Nachrichtengerät, 4139 Beschäftigte (ELAC hatte Zweigwerke in Neumünster, Reval, Namslau und Marienwerder und diverse ZwangsarbeiterInnenlager)
Hagenuk: Nachrichtengeräte, Minenteile, u.a., 4017 Beschäftigte, diverse Zwangsarbeiterlager, Außenstelle in Plön (Segelvereinigung)und Kaltenkirchen(Lentfer & Kazda)
H. Walter KG = Walterwerke: Projensdorferstr.324, div. Geräte, 1391 Beschäftigte, Zwangsarbeiterlager für Sowjetbürger: Kanalinsel Levensauer Hochbrücke, 400 Belegplätze; für Sowjetbürger: Pestalozzistr., Viehburg, Belegplätze 250 (heute dort: Walterwerk Kiel, Maschinenbau)(Das Ingenierbüro H. Walter GmbH wurde 1935 gegründet, zuvor hatte Walter bei der Germaniawerft vor allem an einem neuen mit Wasserstoffperoxid betriebenen Antrieb für U-Boote gearbeitet. Walter benutzte den neuen Antrieb auch für die Konstruktion von Torpedos und Raketen. Die Forschungen von Walter unterlagen vor allem während des Krieges größter Geheimhaltung. 1939/40 zogen die Walterwerke an den Tannenberg um und 1940 entstanden weitere Außenstellen am Plöner See (Torpedo- und Antriebstest, Ahrensburg (Torpedoproduktion) und ein Schwimmdock bei Arnis zur Erprobung von U-Booten)Insgesamt waren bei Walter in fünf Werken bei Kriegsende 5000 Personen beschäftigt. Nach der Befreiung ging Walter mit seinen Unterlagen und weiteren qualifizierten Mitarbeitern zunächst nach England in den Dienst der Royal Navy, 1949 dann zur NASA in die USA. Die Walterwerke wurden 1957 von Walter mit nicht-militärischer Produktion wiedergegründet, Hauptgesellschafter war noch lange Walters ehemaliger Mitarbeiter Emil Kruska)vgl. Dittrich/Grundmann/Oschmann

Land- und See Leichtbau Hassee: Flugzeug-Zellenbau, 1416 Beschäftigte
W. Poppe KG, Hechtstr.4http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gifruckluftmaschinen, Geschütze, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, 256 Beschäftigte
Gebr. Andersen, Uhlenkroog 32: Marinegeräte, Stahlbau, Wasserbomben, Seeminen, Reiß-und Sprengbojen, 193 Beschäftigte
Baltische Korkfabrik, Straße der SA 17: Rettungsgeräte, 33Beschäftigte
Karl Bohn, Afrade: Marinegeräte, Maschinenbau, Wasserbomben, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, 65 Beschäftigte
Deutsche Werke Kiel AG, Werftstr. 112-114: Heeresgerät, Marinegerät, Teile für Kriegsschiffe, U-Boote und Kriegsschiffe, Wehrmachtsfahrzeuge, u.a., 12332 Beschäftigte
Heinrich Geyer Metallwarenfabrik, Dän.Str.17: 82 Beschäftigte
Fritz Hecht, Lübecker Chaussee: Marine- und Luftwaffengerät, 83 Beschäftigte
Gebr. Höpfner KG, Torstr.17a-19: Marinegerät, Geschütze, Munitionspackgefäß aus Blech, 59 Beschäftigte
Fritz Howaldt, Kirchhofallee 25: Heeres- und Marinegerät, Munitionspackgefässe aus Blech
Wels Schiffsantrieb, Hamburger Chaussee, Grevekoog: Teile für Kriegsschiffe, 21 Beschäftigte
C. Friese Möbelfabrik, Muhliusstr. 101: Inneneinrichtungen für U-Boote und Kriegsschiffe, 1000 Beschäftigte
Emil Schulz Maschinenfabrik: Einzelteile für Luftwaffe, 30 Beschäftigte
Fa. Flohr, Kattenstr.1: Feinmechanik und Optik, Taucherapparate, 64 Beschäftigte
August Koch Maschinenfabrik, Afrade 50-52: Maschinenbau, Filter, Geschütze, Minenwerfer, u.a., 173 Beschäftigte (gab es bis vor kurzem noch)
Berhard Kröger Stahl- und Maschinenbau, Eichhofstr.23, feinmechanische Kriegsgeräte,Flugzeugbomben und Behälter dazu, Wasserbomben, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, 168 Beschäftigte
Heinrich Schlotfeld Feinmechanik und Optik, Küterstr.5: feinmechanisches Kriegsgerät, elektrische Nachrichtengeräte, 23 Beschäftigte
Steger, jun., Schumacherstr.39: feinmechanisches Kriegsgerät, 15 Beschäftigte
Benjamin Wilke Yacht- und Bootswerft, Schönbergerstr. 30a: Neubau und Reparaturen von Booten für die Kriegsmarine, 14 Beschäftigte
Walter Schweder Werkstätten für Feinmechanik, Optik und Elektrotechnik, Schloßgarten 7-8: Marinegeräte, 40 Beschäftigte
Kriegsmarine Bauwerft
Nautische Werkstätten Gmh, Dammstr.44: feinmechanisches Kriegsgerät, 151 Beschäftigte
Rudolf Prey, Fabrik für Aufzüge, Stahlbau, Schiffsreparaturen, Kaistr.58-62: Aufzüge, Spezial- und Versuchsaufgaben, 93 Beschäftigte
Paul Ratje Bootswerft: Marine-Motorboote: 14 Beschäftigte
Paul Chr. Scharstein Schiffswerft, Grenzstr.4: Motor- und Ruderbeiboote f. Kriegsschiffe, 20 Beschäftigte
Otto Schüler Metallwarenfabrik, Waitzstr.61: Wasserbomben, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, u.a., 26 Beschäftigte
Thomsen und Schwarzkopf Werkstätten für Feinmechanik, Projensdorferstr.9: feinmechanisches Kriegsgerät, elektr. Nachrichtengeräte, u.a., 158 Beschäftigte
Max Vernimb Fabrik für Autoersatzteile, Rendsburger Landstr. 181-197: Wehrmachtsfahrzeuge, u.a., 69 Beschäftigte
Alfred Sahn, Holtenauerstr 36: Wasserbojen, Seeminen, Reiß- und Sprengbomben, u.a., 26 Beschäftigte
Ad Springer, Sophienblatt 52a: Kälteschutzisolierung, u.a., 33 Beschäftigte
Lüthje & Jürs, Ringstr.13: Techn. Großhandlung, Drahtseile, u.a., 30 Beschäftigte
Hook & Karblum Maschinenbau, Hansastr.66: Munition über 2 cm, Artilleriegeschosse ab 7,5 cm, Torpedos, Granatwerfergeschosse aller Kaliber, Wasserbomben, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, Nachrichtengerät, u.a., 31 Beschäftigte
Deutsche Betriebsges. Drahtloses Telegramm GmbH, Holtenauer Schleuse 5b: Einbau von Funkanlagen auf Schiffen, 5 Beschäftigte
Friedrich Meyer & Söhne, Hansastr.48: feinmechanisches und optisches Kriegsgerät, Zellenbau, Luftfahrtausrüstung, 27 Beschäftigte
H. Kunke, Holtenauerstr. 72: elektr. Nachrichtengerät, 105 Beschäftigte
Rud. Otto Meyer, Zweigwerk Kiel, Willestr.3: Zentralheizung, Lüftung, u.a., 83 Beschäftigte
A. Leopold OHG Eisenwaren Großhandlung, Adolf-Hitler-Str.2: 48 Beschäftigte
Wilhelm Hensohn Großhandel für Werftbedarf, Kielerstr.25/Vinetaplatz 4: 52 Beschäftigte
Robert G. Ernst, Wall 24: Wasserbomben, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, Geschütze, U-Boote, Kriegsschiffe, u.a., 79 Beschäftigte
Franz Ritter, Großhandel, Hafenstr.9: Isolierung Kälte/Wärme, Schallschutz, 52 Beschäftigte
Howaldtswerke AG Kiel, Werk Dietrichsdorf: Schiffsreparatur, Teile für Kriegsschiffe, U-Boote und Kriegsschiffe, 5261 Beschäftigte
C. Jögensen KG: Teile für U-Boote und Kriegsschiffe, 35 Beschäftigte
Feinmechanisches Werk Neumühlen GmbH (Carl Zeiss Jena): feinmechanisches Kriegsgerät, 879 Beschäftigte
Gebr. Fallet, Elektrotechn. Werkstatt: Instandsetzungsarbeiten für Elektromaschinen, 11 Beschäftigte
Edur Pumpenfabrik (E. Redlien), Hamburger Chaussee 148 – 152: 40 Beschäftigte
Alfred Wunderlich, Nautische feinmechanische und mechanische Werkstätten, Muhliusstr.65a: Nautische Reparaturen, Kriegsmarinearsenal, U-Boote und Kriegsschiffe, 17 Beschäftigte
AEG Schiffbau, Holstenbrücke 12: Elektr. Nachrichtengeräte mit Zubehö, U-Boote u. Kriegsschiffe
Friedr. Krupp Germaniawerft AG Gaarden: Schiffsmotoren und Kesselbau, Teile für Kriegsschiffe, Kriegsschiffe und vor allem U-Boote, 9948 Beschäftigte

Kieler Umgebung:
Laboe
D. H. Arp Schiffswerft: Neubau und Reparatur von Schiffen, 26 Beschäftigte
Wilhelm Bauer Maschinenfabrik, Hafenstr.5: Teile für Kriegsmarine, u.a., 25
Beschäftigte

Kronshagen:
Paul Stoltenberg: Spinnerei- und Seilwerk, 41 Beschäftigte
Hermann Bauer: Marinegerät

Eckernföde:
Motorenfabrik Karl Rehbein, Vogelsang 15: U-Boote und Kriegsschiffe, Munition über 2cm, Artilleriegeschosse ab 7,5 cm, Torpedos, Granatwerfergeschosse aller Kaliber, 43 Beschäftigte
Eckernföder Boots- und Yachtwerft H. Siegfried, Vogelsang 13: Reparatur und Neubau bis 100 von Fahrzeugen für U-Boote u. Kriegsschiffe, 67 Beschäftigte
Carl Kühl Schmiede, Bau- und Elektroschlosserei, Bachstr.12: Marine- und Luftwaffengerät, Munition über 2cm, Artilleriegeschosse über 7,5cm, Torpedos, Granatwerfergeschosse aller Kaliber, 25 Beschäftigte

Rendsburg:
Werft Nobiskrug GmbH: Schiffsneubauten, u.a., 478 Beschäftigte (100 "ausländische" Arbeitskräfte, ZwangsarbeiterInnenlager Nobiskruger Gehölz und z.T. Kriegsgefangene des Kommandos Eiderstraße)
Friedrich Höhling, Grünestr. 8: Holzwaren, 44 Beschäftigte
Ahlmann Carlshütte KG, RD-Büdelsdorf: Munition über 2 cm, Gießereierzeugnisse für Panzerkampfwagen, Teile für Kriegsschiffe, feinmechan. Kriegsgerät, u.a., 2333 Beschäftigte (im Jahr 1943 gab es dort mehr ZwangsarbeiterInnen als regulär Beschäftigte, vor allem SowjetbürgerInnen, die Carlshütte hatte verschiedene Lager, übernahme einer Eisengießerei in der Ukraine und eines weiteren Betriebes in der West-Ukraine , mehr dazu in Dittrich: Heimatg..., Ein Beispiel deutscher Geschichtsbewältigung, gefunden in der Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung (SPD)vom 7.9.46 :"Die Carlshütte war während des Kriegesnur in geringerem Maße in die Rüstungsproduktion eingeschaltet. Die verstärkte Aufnahme der Friedensproduktion konnte deshalb in dem durch Luftkriegseinwirkungen völlig unbeschädigtem Unternehmen nach nur zweitägiger Unterbrechung während der letzten Kriegstage ohne Schwierigkeiten erfolgen"
Baugeschäft L. Koth & Sohn: Munitionspackgefäße aus Holz, 61 Beschäftigte
Stahlbau Balke & Petersen, Am Kreishafen: Pionierbrücken, Panzermaterial, Teile für den U-Bootbau, u.a., 140 Beschäftigte
Werft Audorf – H.C. Jucho: Panzermaterial und Teile für den U-Bootbau, 398 Beschäftigte
Fa. Wulf Johannsen: Teile für den Kriegsschiffbau u.a., 45 Beschäftigte
Chemische Düngerfabrik: Chemie, Knochen, 143 Beschäftigte

Neumünster:
Land- und See Leichtbau GmbH Berlin, Sedanstr.19-21: Luftwaffengerät u.a., 2328 Beschäftigte
Drägerwerk Zweigwerk: Gasmasken und Filter, 131 Beschäftigte
J. Blöcker, Karosserie- und Fahrzeugbau, Haart 12: 15 Beschäftigte
H.W. Drewes Söhne: Tuche, Wollwaren, 67 Beschäftigte
Lederwerke Wiemann AG, Kleinflecken 18: Leder, 276 Beschäftigte
Nordische Stahlwerke Bach & Co: Stahlformguß, 151 Beschäftigte
Franz Rohwer Maschinenfabrik, Eisengießerei, Wasbekerstr. 53-61: Maschinenbau und Nahrungsindustrie, 164 Beschäftigte
Söensen & Köster Alu- und Metallwerke, Hauptstr.42-45: Patronenhülsen, Flugzeugbomben u. Behälter dazu, 367 Beschäftigte
Hermann Rothburg, Meiereimaschinenfabrik, Adolf-Hitler-Str.77: 35 Beschäftigte
AEG Elektrochemie GmbH, Christianstr.96: Maschinenbau, Marinegerät, Panzermaterial und Teile für U-Boot-Köper, 199 Beschäftigte
Hering & Harder, Mechanische Werkstatt, Boostedter Str. 92: Panzermaterial und Teile für U-Boot-Köper, Pionierbrückengerät, u.a., 22 Beschäftigte
Electroacustic AG Kiel, Zweigwerk Goethestr: feinmechanisches Kriegsgerät, elektr. Zündeinrichtungen, Torpedos, Bordfunk für Marine, 939 Beschäftigte
Stock & Co. Eisengießerei, Rendsburger Str. 103: 68 Beschäftigte

Lübeck:
Das Luftwaffenzeugamt hatte drei Lager mit 480 Plätzen
Puls & Co Hartgußwerke Hansa, Triftstr 1-9: Luftwaffengeräte, Munition über 2 cm, Artilleriegeschosse über 7,5 cm, Torpedos, Granatwerfergeschosse aller Kaliber, 102 Beschäftigte
Katz & Klumpp AG, Schlutup: Säge- und Holzimprägnierwerke, Eisenbahnschwellen u.a., 195 Beschäftigte
Hans Kock Maschinenfabrik, Apparate und Rohrleitungsbau, Falkenstr. 37-43: Marine – und Heeresgeräte, Munition über 2 cm, Artilleriegeschosse ab 7.5 cm, Torpedos, granatwerfergeschosse aller Kaliber, Teile für den Kriegsschiffbau, 172 Beschäftigte
Heinrich Kruse, Beckergrube 65: Heeresgerät, 57 Beschäftigte
Lubeca- Werke GmbH, Curt-Helm-Str. 17: Handfeuerwaffen, Waffen bis zu 2 cm u.a., 1082 Beschäftigte, eigenes ZA-Lager im Glashüttenweg mit 240 Plätzen
Maschinenfabrik Beth AG, Schönböker Str. 7a-11a: Entstaubungs- und staubsammelanlagen, 251 Beschäftigte
Rudolf Bander Nordischer Maschinenbau, Wakenitzwasser 33: Luftwaffenfertigung, Teile für Zellenbau u.a., 92 Beschäftigte
Schärffe & Co Maschinenfabrik ( Tochterwerk Kampnagel AG): Schiffshilfmaschinen, Hebezüge, 181 Beschäftigte
Paul Schulze & Co. Stanz- und Ziehwerke, Landwehrallee 15: Munition über 2cm, Artilleriegeschosse ab 7,5cm, Torpedos, Granatwerfer aller Kaliber, Munitionspackgefäße aus Blech, Handfeuerwaffen u.ä., 477 Beschäftigte
Stanz- und Emaillierwerke, Schwartauerallee 109: Landminen, Handgranaten, Nebelkerzen, u.a., 490 Beschäftigte
Böbs Bootsbauwerkstätten Travemünde: Luftwaffengeräte, Motorboote, u.a., 20 Beschäftigte
IG-Farben Sauerstoffwerk Herrenwyk: flüssiger und gasfömiger Sauerstoff, 28 Beschäftigte
Fritz Starch & Co Lübecker Bootswerft, Wallstr.49/50: Reparatur von U-Booten u.a., 25 Beschäftigte
Villeroy & Boch Wandplattenfabrik, Badstr.1-5, Dänischburg: Wandfliesen, Munition über 2cm, Minenwerfergeschosse aller Kaliber, Torpedos, u.a., 338 Beschäftigte
Lehre & Co Lübecker Motorenfabrik: Schiffsantriebe, Wellenleitungen, Propeller, 9 Beschäftigte
Deutsche Lufthansa AG, überholwerkstätten Travemünde: 467 Beschäftigte
CETAFA Chemisch-techn. Fabrik Scheunemann & Naerger, Kanalstr.57/61: Kunststoffe, Öle, Fette, Reinigungsöle, Waffen, Maschinengewehre, 26 Beschäftigte
Drägerwerk, Moislinger Allee 53: Gasschutz- und Atemgeräte, Höhenfahrgeräte, Heeresatmer, U-Boot-Luftaufbereitungsanlagen, u.a., 3485 Beschäftigte, mehrere Zwangsarbeiterlager eines mit 800-1000 Plätzen
Georg Harder Maschinenfabrik, Ratzeburger Allee 106: Wasserbomben, Seeminen, Reiß- und Sprengbojen, u.a., 179 Beschäftigte
P. Howaldt & Sohn, Travemünde: Treib- und Schleppanker, Zelte, Schiffsausrüstungen, 179 Beschäftigte
Norddeutsche Dornierwerke GmbH, Werk I, Curt-Helms-Str. 1-15, Werk II: Geninerstr.98, Werk III: Dänischburg: Zellenbau für Flugzeuge, 1943 Beschäftigte, mehrere ZA-Lager
Lübecker Flenderwerke AG: U-Boote und Kriegsschiffe u.a., 2597 Beschäftigte
Schröder & Co Maschinenfabrik, Falkenstr.57: Unterdruckprüfstände, Armaturenteile, Munition über 2cm, Artilleriegeschosse, u.a., 55 Beschäftigte
Lübecker Maschinenbau Gesellschaft, Karlstr.60-92: Geschütze, Minenwerfer, U-Boote u. Kriegsschiffe u.a., 2051 Beschäftigte, eigene Zwangsarbeiterlager
Johannes Schlichting Yacht- und Bootswerft, Mecklenburger Landstr. 2-12: Patronenhülsen, Handgranaten, Nebelkerzen, Zünder u.a., 497 Beschäftigte
Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG, Schlutup, Wesloerstr: Munition, Patronenhülsen, Handgranaten, Nebelkerzen, Zünder, u.a., 7668 Beschäftigte, eig. ZA-Lager Immelmannstr. mit 1060 Plätzen
Berlin-Lübecker Maschinenfabrik (Bernhard Berghaus), Curt-Helms-Str.29: Handfeuerwaffen, Waffen bis zu 2cm, feinmechanisches Kriegsgerät, u.a., 3566 Beschäftigte, eig. ZA-Lager im Glashüttenweg mit 750 Plätzen
E. Ewers & Co Fackeburger Allee 50: Munitionspackgefäße aus Blech, Muntion über 2cm, Artilleriegeschosse über 7,5cm, Torpedos, Granatwerfer aller Kaliber, u.a., 392 Beschäftigte
F.L. Smidt & Co GmbH, Geninerstr.133: Aufbereitungs- und Baumaschinen, elektr. Nachrichtengeräte mit Zubehö, 54 Beschäftigte
Hannemann & Co Zweigniederlassung, Curt-Helm-Str. 29/35: U-Boote, Kriegsschiffe, 305 Beschäftigte
Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG Forschungsanstalt, Wesloerstr.: Patronenhülsen, Munition, Handgranaten, Nebelkerzen, Zünder, feinmechanisches Kriegsgerät, Pulver, Sprengstoff u.a., 614 Beschäftigte
Harry Krüger Großhandels KG, Werk Lübeck, Von-Sydow-Str.5: Teile für U-Boote u. Kriegsschiffe, 66 Beschäftigte
Alfred Hagelstein Maschinenfabrik, Tavemüne Baggersand: Maschinenbau, 86 Beschäftigte

Flensburg:
Crusauer Kupfer- und Messingwerke GmbH: NE-Metalle für Marine-Abnahmestelle Hamburg, 57 Beschäftigte
Anton & Söhne, Maschinenfabrik u. Eisengießerei: Armaturen, Graugußgießerei, Holzbearbeitung, 162 Beschäftigte
Feldmühle, Papier- und Zellstoffwerk AG, Husumerstr.12: Krepp, Lebensmittelverpackungen, Toilettpapier für Wehrmachtsbeschaffungsamt, 239 Beschäftigte
Flensburger Maschinenbauanstalt Johannsen & Söensen, Neustadt 2: Marinegeräte, 99 Beschäftigte
Flensburger Metallgießerei & Armaturenfabrik H. Schmidt, Norderstr.69/77: Armaturen für die Kriegsmarine u.a., 98 Beschäftigte
Flensburger Pumpenfabrik Heinrich Beyer: Armaturen, Hebezeuge, Pumpen, 96 Beschäftigte
Flensburger Schiffbaugesellschaft A. Thyssen-Konzern: Neubau und Instandsetzung von Schiffen u.a., 2177 Beschäftigte
Gebr. Klaus Maschinenfabrik u. Eisengießerei, Heinrichstr.15: Teile für U-Boote und Kriegsschiffe u.a., 142 Beschäftigte
Wiking Wohnstätten GmbH, Neustadt 40: Luftwaffengeräte, Flugzeugzellenbau, 194 Beschäftigte
Flensburger Zylinder- und Kurbelwellenschleiferei M. Jürgensen, Angelburgerstr. 31-55: Flugzeugzellenbau, Produktion von Flugzeugmotoren, 61 Beschäftigte

Sonstige Städte/Döfer in Schleswig-Holstein

Ahrensburg
H. Walter KG, Zweigwerk Beimoorweg: Marinegeräte, Munition über 2cm, Artilleriegeschosse ab 7,5 cm, Torpedos, Granatwerfergeschosse aller Kaliber, 594 Beschäftigte, vor Ort ein eigenes ZwangsarbeiterInnenlager, PolInnen, SowjetbürgerInnen

Arnis
Matthiesen & Paulsen: Kriegsschiffbau, typisierte Teile für Kriegsschiffbau,

Bad Oldesloe
Hero Armaturenwerk GmbH, Ratzeburgerstr.14: Armaturen für U-Bootbau, Drehteile für Torpedofertigung u. Kriegsschiffbau, Herstellung von Metallguß f. U-Boot- und Schiffsbau, 76 Beschäftigte
Kampnagel AG, Zweigwerk: Gießereierzeugnisse, 73 Beschäftigte
Triton-Werke AG, Zweigwerk Schultwiete 5: Flugzeugzellenbau, 41 Beschäftigte
Gissemann & Co, Hamburgerstr.5: Teile für den Flugzeugzellenbau, 20 Beschäftigte

Bad Schwartau
Franz Röhling, Lindenstr.13: Zeltstäbe, Schiffsblöcke, 30 Beschäftigte

Barmstedt
J. Schlickum & Co: Raffinade, Destillation von Wachsen, 76 Beschäftigte

Bergenhusen
Stielfabrik Franz Pewinsky: Stiele, 5 Beschäftigte

Büsum
Büsumer Schiffswerft W.& E. Sielaff: Teile für Kriegsschiffbau, U-Boote, u.a., 104 Beschäftigte

Elmshorn
D.W. Kremer Sohn, Schiffswerft: Teile für Kriegsschiffe, Panzermaterial und Teile für U-Bootköper, Pioniergerät, u.a., 419 Beschäftigte
Hinrich Mohr, Blockmacherei und Schiffsschmiede, Hafenstr.12-14: Hangarblöcke, u.a., 43 Beschäftigte
Gebr. Neunert Maschinenfabrik, Ollnstr.35: Maschinenelemente Armaturen, 75 Beschäftigte
Atlas Werke AG Bremen, Deichstr.4: feinmechanisches Kriegsgerät u.a., 329 Beschäftigte

Eutin
Eduard Klein, Lübecker Str. 44-46: Blechkonserven, Rohrleitungen, 22 Beschäftigte

Geesthacht
Ernst Menzer Schiffswerft, Am Hafen: Schiffe, Schlepper, 81 Beschäftigte
Dynamit AG, Werk Düneberg und Krümmel: vier Lager mit ca. 7000 Plätzen, in Geesthacht insgesamt: Lagerplätze für mehr als 10 000 ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene

Glinde
Kurbelwellenwerk GmbH (Friedr. Krupp), Glinder Weg: Triebwerkteile, Flugmotorenbau u.a, 5085 Beschäftigte, eigenes ZwangsarbeiterInnenlager mit 2700 "Plätzen"

Glückstadt
Peter Temming AG, Stadtstr.: Schreib- und Druckpapier, Zellstoffe, 527 Beschäftigte
H. Wilckens Sohn, Stadtstr.: Lack- Tarnfarben u.a., 52 Beschäftigte
Otto Piening, Am Hafen 5: Spezialwerk für Schiffspropeller und komplette Wellenanlagen, 19 Beschäftigte

Haseldorf
Georg Schwarz Schiffs- und Bootswerft, Deichreihe 45: schnelle Motorboote für die Luftwaffe u.a., 14 Beschäftigte

Heide
Fa Friedr. Köster: Teile für Kriegsschiff u.a., 426 Beschäftigte

Hohenwestedt
Fa. Leser Ausweichwerk (früher Hamburg): Dampfkessel und Armaturen

Itzehoe
Siemsen & Hensch GmbH, Lindenstr. 176: Munition über 2cm, Artilleriegeschosse ab 7,5 cm, Granat- und Minenwerfergeschosse aller Kaliber, 282 Beschäftigte
Adolf Harms Maschinenfabrik, Liethberg 8: Artilleriemunition, Torpedos, Panzermaterial, Teile für U-Bootbau, Pioniergerät, 38 Beschäftigte
C.D Gäbler: Druckmesser, Satzmesser für U-Boote, 75 Beschäftigte

Kaltenkirchen
Lentfer & Kazda für Hagenuk, Kiel

Kappeln
Schiffswerft Brix & Paulsen: 13 Beschäftigte
Lorenz Clausen GmbH, Eisengießerei und Maschinenfabrik: Generatoreinbau bei Heeres-LKW u.a., Vorrichtungen für den Flugzeugbau, 41 Beschäftigte
Landeslieferungsgemeinschaft des Seiler-, Netz- und Segelmacherhandwerks: div. Geräte, 225 Beschäftigte

Lauenburg
Schipper & Goern, Hafenstr.14: Schiffe, Munitionspackgefäße aus Holz, 119 Beschäftigte

Lensahn
Martin Schulz Jun.: elektr. Nachrichtengeräte, 9 Beschäftigte

Malkwitz
Otto Struck Maschinenbau: Luftwaffengeräte, u.a., 16 Beschäftigte

Mölln
Heeresmunitionsanstalt Schneiderschere – Lager mit 300 Plätzen für ZwangsarbeiterInnen aus der Sowjetunion
Heidenreich & Harbeck, Abt. Eisengießerei, Granbeker Weg 25-29: Grauguß für Werkzeugmaschinenfabrikation, 153 Beschäftigte
Katz & Klumpp AG, Zweigwerk: Schwellensägerei

Niendorf
Niendorfer Yacht- und Bootswerft Ernst Ewers: Kriegsschiffbau, 42 Beschäftigte

Nortorf
Lederfabrik Nortorf, Ewald Koster: Bekleidung, Lederzeug, 16 Beschäftigte

Oldenburg
Fa. Petersen: für Hagenuk Kiel

Pinneberg
Ilo-Werke H.Christiansen, An der Mühlenau 12: Maschinenbau, Verbrennungsmotoren u.a., 749 Beschäftigte
Fa. Wuppermann: Landminen, Zünder, Munitionspackgefäß aus Blech u.a., 558 Beschäftigte
Fa. Lüders Holzhandlung, Elmshorner Str.30: Heeresgerät, Munitionspackgefäße aus Blech u.a., 81 Beschäftigte
Fa. G. Metzger & Sohn, Koppelstr.: Lederherstellung, 53 Beschäftigte
Fa. Zwanger Leichtgußwerke, Dingstätte 32: Leichtmetallguß, 155 Beschäftigte
B. Otto Gehrkens, Koppelstr.: Leder- und Riemenwerke, Heeresausrüstungsgegenstände u.a.,241 Beschäftigte
Johann Metzger, Koppelstr: Lederherstellung, 125 Beschäftigte

Plön
Schmiedeberg & Viereck (Werner Voß): feinmechanisches Kriegsgerät u.a., 20 Beschäftigte
Segelvereinigung, Eutiner Str. 5 (für Hagenuk Kiel)

Schleswig
Knecht & Wödemann, Schleswiger Lederfabrik

Schwarzenbek
Bauer & Schauffe: Schrauben u.a. für alles Kriegsgerät, 962 Beschäftigte,
Norm- und Gewindeteile GmbH, Grabauerstr.: Schrauben, Flugmotorenbau, 866 Beschäftigte
Für beide Betriebe ein ZwangsarbeiterInnenlager mit 2000 Plätzen

Tornesch
Brennerei und Chemische Werke GmbH, Uetersener Str: Chemikalien, 147 Beschäftigte

Trittau
Feuerwerkerei Burmester, Kellerberg: Signalmunition für die Luftwaffe, 76 Beschäftigte

Uetersen
Fa Hetlapa Maschinenfabrik, Tornescher Weg 7-8: Teile für Kriegsschiffe, Nachrichtengeräte, 180 Beschäftigte
Christian Testorf Militär-Blanklederfabrik, Gr. Sand 88: 33 Beschäftigte
Pinnauwerke GmbH (Pacht Drägerwerke): Gasmasken, Filter, 135 Beschäftigte
Messap Deutsche Meßapparate GmbH: Montage von Zeitmeßapparaten, Zünder, 358 Beschäftigte

Ulzburg
Broderius & Co: Vorrichtungen, Lehren, Präzisionswerkzeuge, 45 Beschäftigte

Wedel
Optische Werke i.D. Möller: optisches und feinmechanisches Kriegsgerät, 1175 Beschäftigte

Wewelsfleth
Hugo Peters Schiffswerft: Neubau und Reparatur von Binnenschiffen, 70 Beschäftigte

Winning
K. Vertens Yachtwerft: Marinefahrzeuge

(Quelle: http://www.gegenwind.info/stadtrundfahrt/zwangsarbeit.html)

http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-wink.gif

Taunide
08-12-06, 17:26
WILL eine deutsche Firma an ihre beteiligung an den Krieg erinnert werden??

Mittelwaechter
08-12-06, 19:12
Der Chef einer Firma WILL den Gewinn optimieren.
Dazu wird in einem gewissen Umfang auch Öffentlichkeitsarbeit finanziert, um Corporate Identity und Image zu pflegen. Keine Firma kann ihre nachgewiesene Leistung in der Rüstungsindustrie bestreiten, weder heute noch zur damaligen Zeit.
Eine Investition in die "Vergangenheit" zur Imagepflege ist nicht unwahrscheinlich.

Wie würdest Du als Besucher empfinden, wenn auf der Tafel 200 noch aktuelle (Rüstungs-) Firmen aufgelistet sind, aber nur 12 würden für die Erhaltung des Mahnmals einen Beitrag leisten?

Prominente Namen (Siemens, Zeiss, MAN, Blohm & Voss, AEG, Thyssen Krupp...) werden sich kaum die Blöße geben und im oberen Teil der Drückeberger auftauchen wollen.

Da ist ein Unterschied zwischen WOLLEN dürfen und es sich leisten KÖNNEN. http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif

vivio123
11-12-06, 11:28
Also ich wär dabei, denn ich habe das Boot gerade als Modell gebaut (schönes Teil). Mir würde es aber mehr zu sagen einen jährlichen Beitrag von 15-30 Euro zu spenden. Wenn dann noch ein Newsletter oder sogar eine Zeitschrift regelmäßig erscheinen würde wäre das nicht schlecht, so wüsste man was mit der Kohle passiert.

Grüsse vivio

GertFroebe_2
11-12-06, 13:37
Ich würde auf alle Zeitschriften und den ganzen Kokolores verzichten, sonst geht viel zuviel Geld flöten. Der Marinebund hat die Spenden bis jetzt auch nicht explizit für das Boot verwendet sondern diese auf all seine Einrichtungen verteilt. Deshalb sieht das Boot ja so grottig aus (und weil wahrscheinlich irgendwelche Studenten für ein paar Euro mal mit der Farbrolle drübergehen). Aussen hat das Ding ja fast einen Tarnanstrich, bei den zig Grautönen. Und Innen ist das Boot bald eine Tropfsteinhöhle aus Lacknasen.

Ich würde DIREKT für das Boot und benötigte Erhaltungsmassnahmen spenden! Das aber nur wenn das professionell und offiziell organisiert wäre. Es gab ja schon diverse Versuche durch einen 'Freundeskreis'. Aber das hat nicht hingehauen, soweit ich weiss.

Irgendwelche Firmen zu motivieren halte ich für naiv. Ist nicht böse gemeint.

Gruss
Marc

Joker-S.
11-12-06, 16:34
Hallo, es ist echt traurig so was zu lesen. Die heutige Gesellschaft möchte halt möglichst nichts mehr von Deutschen Erfolgen oder "Heldentaten" höen. Ist ja auch politisch vollkommen unkorreckt.
Heute habe ich erst wieder gehöt das unsere (wir Deutschen) Schuld (den Israelis) niemals abgesühnt werden wird. Sozusagen haben wir eine Erbschuld abzuleisten deren Zins so gewaltig ist das wir sie niemals ableisten können.
Und jetzt kommst du mit diesem "Faschistischen drecks Naziboot". Spass bei Seite, sag an wie ich helfen kann und ich werde mein möglichstes tun. Allen anderen dehnen etwas an dem Boot liegt sollten es genauso halten wie ich.
Gruß Sascha

Edgtho66
12-12-06, 04:18
OT OT OT OT OT OT:


Originally posted by Joker-S.:
Heute habe ich erst wieder gehöt das unsere (wir Deutschen) Schuld (den Israelis) niemals abgesühnt werden wird. Sozusagen haben wir eine Erbschuld abzuleisten deren Zins so gewaltig ist das wir sie niemals ableisten können.


Hi Joker!

Sorry, aber das ist so nicht ganz richtig.
Nach jüdischem Glauben verfällt eine Schuld erst nach der siebten Generation. Da eine Generation 30 Jahre dauert, also erst zwei Generationen vorbei sind, hat die BRD nur noch 150 Jahre zu zahlen, dann ist´s rum.

Weckt natürlich einigen Unmut innerhalb unseres Volkes, meiner Meinung nach nicht ganz unverständlich.
Wir zahlen also für ein Reglement, das andere aufgestellt haben.
Aber so ist das nunmal so in einem nach US-Vorbild gestaltetem Staat. Das und noch vieles andere.

Und/Aber wer weiss schon, was in 150 Jahren sein wird?! Die Zeit und ihre geschichtliche Geschwindigkeit wird sehr bald eine ganz andere Entwicklung nehmen, weil man die Gelder für andere Dinge brauchen wird. Aber auch dies ist wieder mal rein subjektiv. http://www.ubisoft.de/smileys/bag.gif

Frohes Fest euch allen!!


Gruß von unne
Edi

Geleitzug
12-12-06, 06:38
Originally posted by Edgtho66:
OT OT OT OT OT OT:

Hi Joker!

Sorry, aber das ist so nicht ganz richtig.
Nach jüdischem Glauben verfällt eine Schuld erst nach der siebten Generation. Da eine Generation 30 Jahre dauert, also erst zwei Generationen vorbei sind, hat die BRD nur noch 150 Jahre zu zahlen, dann ist´s rum.

Weckt natürlich einigen Unmut innerhalb unseres Volkes, meiner Meinung nach nicht ganz unverständlich.
Wir zahlen also für ein Reglement, das andere aufgestellt haben.
Aber so ist das nunmal so in einem nach US-Vorbild gestaltetem Staat. Das und noch vieles andere.


Nun, ich will hier ja nicht politisieren, aber Eure Ausführungen kann ich so nicht unkommentiert lassen !!!

Um diesem immer wieder (aus bestimmten politischen Ecken) aufkommenden "Argument", wir würden jährliche Unsummen an "Enschädigung" an Israel bzw. den Zentralrat der Juden in Deutschland (ZdJ)zahlen müssen, auch hier mal den "Wind aus den Segeln" zu nehmen, möchte ich kurz darlegen, WAS TATSÄCHLICH an Finanzleistungen an den Staat Israel bzw. den ZdJ gegangen sind bzw. gehen (auch hier nachzulesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Wiedergutmachungspolitik
http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralrat_der_Juden_in_De..._F.C3.B6rdermittel): (http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralrat_der_Juden_in_Deutschland#Kontroverse_um _F.C3.B6rdermittel):)

Der Staat Israel erhielt gemäß dem Luxemburger Abkommen von 1952 eine einmalige Warenlieferung im Wert von 3 Milliarden Deutsche Mark, sowie eine Geld-Zhalung von 450 Millionen DM an die Jewish Claims Conference - also alles in allem etwa 1,8 Milliarden EURO - allerdings ist dies bereits über 50 Jahre her - also auf 50 Jahre umgelegt etwa 36 Millionen EURO im Jahr... d.h. bei durchschnittlich 80 Millionen Bundesbürger etwa 45 Cent pro Jahr und Bundesbürger...

Die Zahlungen an den Zentralrat wurden 2004 im sog. Staatsvertrag geregelt und sind mit einer jährlichen Zahlung von 3 Millionen EURO festgelegt - also etwa 3,6 Cent pro Bundesbürger pro Jahr...

Und diese 48,6 Cent pro Jahr und Bundesbürger sollen also die "Unsummen" sein, die jeden Einzelnen von uns finanziell so sehr belasten und Unmut wecken soll... ah ha ?!

über Sinn und Zweck dieser Entschädigungszahlungen bzw. kulturellen Födermittel an den ZdJ, sollten sich die zahlreichen Kritiker doch am besten mal mit den wenigen heute noch lebenden Holocaust-Opfern unterhalten - vielleicht verstehen sie dann - wenn sie überhaupt wollen - warum diese Diskussion nicht nur völlig übertrieben, sondern auch noch absolut pietät- und geschmacklos ist... !!!
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Weckt natürlich einigen Unmut innerhalb unseres Volkes, meiner Meinung nach nicht ganz unverständlich. Wir zahlen also für ein Reglement, das andere aufgestellt haben.
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Nein - wir zahlen dafür, dass wir einen Krieg verloren haben, den wir als bisher größten Weltkrieg angezettelt haben und dabei unsägliche Verbrechen begangen haben !!!

Edgtho66
12-12-06, 08:11
Nanana Geleitzug,

du willst mir ja wohl hoffentlich mit deinem post keine politische Rechtslastigkeit vorwerfen, oder? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_confused.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/51.gif
Auch wenn es oben so aussieht, so ist es eben doch nicht so! Also lassen wir doch bitte solche Spekulationen und bleiben sachlich und respektvoll!

Erstmal danke für deine detailreiche Auflistung der bereits getätigten und noch anstehenden Zahlungen, wenn auch vieles unberücksichtigt bleibt wie z. Bsp. die Errichtung und Erhaltung unzähliger Denkmäler weltweit, Schenkungen seitens unserer Regierung(-en) an Israel usw. Zum genauen Auflisten der Milliarden dafür fehlt mir leider gerade die Zeit und auch die Muße.
However, darum geht´s mir ja auch garnicht!

Nur wäre es jetzt m. E. an der Zeit, das Geld sinnvoller zu nutzen, als wie es nach Israel zu schicken, die ihrerseits dafür wieder Waffen kaufen. Ein paar SOS Kinderdöfer oder Bewässerungssysteme in Afrika z. Bsp. wären dringender von Nöten.

Sorry, aber ich für meinen Teil fühle mich nicht dazu berufen, für Fehler anderer so lange einstehen zu müssen.
Wie man auch heute sagt, wer nicht wählen geht, darf auch nicht mosern, so sage ich: "Da ich auf die damalige Politik keinen Einfluss nehmen konnte, fühle ich mich auch nicht zuständig."
Man kann nur daraus lernen und versuchen, es in Zukunft besser zu machen, will sagen, ähnliche Verfehlungen zu vermeiden.

Gruß von unne http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif
Edi

p.s.: Eine solche oder ähnliche Diskussion gab es in diesem Forum schon einmal und hat im Endeffekt auch zu nichts geführt. Ein gemiensamer Konsens wurde nicht gefunden, also belasse ich es jetzt mit dieser Antwort dabei.
Nichts für ungut!

Geleitzug
12-12-06, 11:35
Originally posted by Edgtho66:
Nanana Geleitzug,

du willst mir ja wohl hoffentlich mit deinem post keine politische Rechtslastigkeit vorwerfen, oder? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_confused.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/51.gif
Auch wenn es oben so aussieht, so ist es eben doch nicht so! Also lassen wir doch bitte solche Spekulationen und bleiben sachlich und respektvoll!

Da hast Du mich falsch verstanden - ich werfe Dir keineswegs "Rechtslastigkeit" vor - wie sollte ich auch, schließlich kenne ich Dich und Deine Ansichten ja gar nicht... mir geht es nur darum, deutlich zu machen, wie häufig unbedacht und vor allem ohne zu hinterfragen "Argumente" übernommen werden, die eben aus dieser rechten Ecke stammen... !


Erstmal danke für deine detailreiche Auflistung der bereits getätigten und noch anstehenden Zahlungen, wenn auch vieles unberücksichtigt bleibt wie z. Bsp. die Errichtung und Erhaltung unzähliger Denkmäler weltweit, Schenkungen seitens unserer Regierung(-en) an Israel usw. Zum genauen Auflisten der Milliarden dafür fehlt mir leider gerade die Zeit und auch die Muße.
However, darum geht´s mir ja auch garnicht!

Nur wäre es jetzt m. E. an der Zeit, das Geld sinnvoller zu nutzen, als wie es nach Israel zu schicken, die ihrerseits dafür wieder Waffen kaufen. Ein paar SOS Kinderdöfer oder Bewässerungssysteme in Afrika z. Bsp. wären dringender von Nöten.

Na ja, es ist ja nicht so, dass unser Staat nicht auch Geld für solche Projekte ausgeben würde - schau Dir mal alleine den Entwicklungshilfe-Etat an... über Sinn und Nutzen von Waffen braucht man glaube ich nicht lange zu diskutieren - es wäre schön, wenn man sie nicht bräuchte und einsetzen würde, nur leider widerspricht die Natur des Menschen dieser Wunschvorstellung - dazu genügt ein Blick in ein Geschichtslexikon...

und wenn Du auf die U-Boot-"Schenkungen" an Israel anspielst, sollte man sich doch mal überlegen, ob die beim U-Boot-Bau beteiligten Werftarbeiter und Zulieferer nicht schlußendlich davon profitieren ?!!!!! man könnte es auch als staatliche Subvention bezeichenen - und dies ist bei uns in bestimmten Wirtschaftszweigen recht verbreitet...

Außerdem: Denkmäler gehöen eben nun einmal zum Gedenken / Andenken - darum geht es doch auch im eigentlichen Thema dieses Threads: Bewahren von Andenken... !!! und dass der Erhalt von Denkmälern eben nun einmal Geld kostet, ja auch das ist das eigentliche Thema dieses Threads... also "so what" ?! Genauso wie ich für den Erhalt z.B. des U-Boot-Denkmals Geld ausgeben würde, habe ich auch kein Problem damit, dass mit meinem Steuergeld z.B. KZ-Gedenkstätten oder auch das Holocaust-Mahnmal in Berlin finanziert werden - beides sind Gedenkstätten für die Opfer eines sinnlosen Krieges und seiner Verbrechen ! und beides sind wichtige Beiträge, um das Vergessen zu verhindern... !


Sorry, aber ich für meinen Teil fühle mich nicht dazu berufen, für Fehler anderer so lange einstehen zu müssen.
Wie man auch heute sagt, wer nicht wählen geht, darf auch nicht mosern, so sage ich: "Da ich auf die damalige Politik keinen Einfluss nehmen konnte, fühle ich mich auch nicht zuständig."

Nun, da machst Du es Dir m.M. nach etwas zu einfach - die Opfer und ihre Nachfahren mussten/müssen auch mit den Folgen dieser begangenen Fehler leben, ohne dass sie dafür verantwortlich waren... außerdem ist es ja auch nicht so, dass wir Deutsche permanent, 24 Stunden am Tag von Juden bzw. Israelis für die Verbrechen unserer Großeltern angeklagt werden - gerade in Israel wirst Du es erleben, dass die Menschen dort sehr wohl unterscheiden zwischen der Generation der Täter und der jungen Generation - und Du wirst von ihnen als Deutscher nicht irgendwie "schräg angeschaut"...



Man kann nur daraus lernen und versuchen, es in Zukunft besser zu machen, will sagen, ähnliche Verfehlungen zu vermeiden.

Da stimme ich Dir vollkommen zu !

GertFroebe_2
12-12-06, 14:40
Diese Diskussion gehöt nicht in dieses Forum!

Edgtho66
12-12-06, 15:03
Ja subba, darauf hab ich die ganze Zeit gewartet, die Internetpolizei. Als ob wir nicht schon selbst darauf gekommen wären?! http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif

Es juckt mich jetzt in den Fingern, mich mit Geleitzug weiter zu unterhalten, aber ..... es stimmt schon, leider passt das nicht zum Topic, können aber gern nochmal ein eigenes dafür starten. http://www.ubisoft.de/smileys/kaffeetrinker_2.gif

Also, um mal "back to topic" die Kurve zu kriegen.
Ich bin seit fast 13 Jahren Mitglied im Volksbund Deutsche Kriegsgräber Fürsorge. Ausgelöst damals u.a. durch einen Besuch in Laboe!
Und von daher spende ich ohnehin schon regelmäßig und jährlich in ausreichender Menge!


Gruß von unne
Edi

AASelle
13-12-06, 01:59
Auch wenn die Diskussion vorbildlich sachlich geführt wurde, bitte ich Euch nicht in dem Forum über diese Dinge zu diskutieren.

Ihr seid ja sachlich, aber Ihr wißt selber wie schnell daraus wieder eine unsachliche Geschichte wird, mit all ihren bösen folgen.

Diskutiert bei Bedarf doch per PN weiter, so könnt Ihr diskutieren und zwar weiterhin sachlich, ohne das Euch Jemand dabei stöt.

Zudem ist Eure Diskusion off topic......

Daher bitte ich Euch wieder zu dem eigentlichen Thema zurück zu kehren.

Danke für Euere Verständnis!

Geleitzug
13-12-06, 04:56
Originally posted by AASelle:
Auch wenn die Diskussion vorbildlich sachlich geführt wurde, bitte ich Euch nicht in dem Forum über diese Dinge zu diskutieren.

Ihr seid ja sachlich, aber Ihr wißt selber wie schnell daraus wieder eine unsachliche Geschichte wird, mit all ihren bösen folgen.

Ja Selle, Du hast ja recht... war auch nicht geplant, die Sache so auszuweiten... http://forums.ubi.com/images/smilies/1072.gif


Diskutiert bei Bedarf doch per PN weiter, so könnt Ihr diskutieren und zwar weiterhin sachlich, ohne das Euch Jemand dabei stöt.

Jepp - ist besser so...


Zudem ist Eure Diskusion off topic......

Daher bitte ich Euch wieder zu dem eigentlichen Thema zurück zu kehren.

Danke für Euere Verständnis!

Kein Problem...

Zurück zum Thema: wie sieht es denn eigentlich mit dieser Aktion aus:

http://www.uboatnet.de/Intern/SpendenaktionU995.htm


kommt da nicht ausreichend Spendengeld für den Erhalt des Bootes rein ????!

Geleitzug
13-12-06, 05:35
Originally posted by Edgtho66:
Es juckt mich jetzt in den Fingern, mich mit Geleitzug weiter zu unterhalten, aber ..... es stimmt schon, leider passt das nicht zum Topic, können aber gern nochmal ein eigenes dafür starten. http://www.ubisoft.de/smileys/kaffeetrinker_2.gif


Hallo Edgth066 - Du hast eine PN...

FliegenderFisch
13-12-06, 12:28
Originally posted by Geleitzug:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by AASelle:
Auch wenn die Diskussion vorbildlich sachlich geführt wurde, bitte ich Euch nicht in dem Forum über diese Dinge zu diskutieren.

Ihr seid ja sachlich, aber Ihr wißt selber wie schnell daraus wieder eine unsachliche Geschichte wird, mit all ihren bösen folgen.

Ja Selle, Du hast ja recht... war auch nicht geplant, die Sache so auszuweiten... http://forums.ubi.com/images/smilies/1072.gif


Diskutiert bei Bedarf doch per PN weiter, so könnt Ihr diskutieren und zwar weiterhin sachlich, ohne das Euch Jemand dabei stöt.

Jepp - ist besser so...


Zudem ist Eure Diskusion off topic......

Daher bitte ich Euch wieder zu dem eigentlichen Thema zurück zu kehren.

Danke für Euere Verständnis!

Kein Problem...

Zurück zum Thema: wie sieht es denn eigentlich mit dieser Aktion aus:

http://www.uboatnet.de/Intern/SpendenaktionU995.htm


kommt da nicht ausreichend Spendengeld für den Erhalt des Bootes rein ????! </div></BLOCKQUOTE>

von der aktion wusste ich bisher nichts. aber ich werde mich mal erkundigen in welcher form der betreiber der site zu dem marinebund steht und was dabei bisher rumgekommen ist http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif danke für den hinweis.

generell möchte ich mich für die rege und konstruktive art der diskussion bedanken.

es geht jetzt vornehmlich ersteinmal darum zu sehen, ob ein interesse an solch einer art der spendensammlung besteht. sollte sich das weiter positiv entwickeln, wird es ein teil des konzeptes.

alle interessierten halte ich weiter auf dem laufenden!

Joker-S.
14-12-06, 05:25
Hallo, ich sehe schon das Sarkasmus hier nicht so gefragt ist. Nun gut, viel wurde hier geredet (oder besser geschrieben) aber ich habe von keinem der erlesenen Schreiber mitbekommen was er nun für den erhalt tun würde. Bzw. nur ein paar wenige zeigten ein eindeutiges Interesse an der erhaltung von einem solchen Schätzchen.
Mein Beitrag: 50 Teuronen. Wohin zu überweisen???
Gruß

kamp40
15-12-06, 09:02
Originally posted by Joker-S.:
Hallo, ich sehe schon das Sarkasmus hier nicht so gefragt ist. Nun gut, viel wurde hier geredet (oder besser geschrieben) aber ich habe von keinem der erlesenen Schreiber mitbekommen was er nun für den erhalt tun würde. Bzw. nur ein paar wenige zeigten ein eindeutiges Interesse an der erhaltung von einem solchen Schätzchen.
Mein Beitrag: 50 Teuronen. Wohin zu überweisen???
Gruß


BLIND (http://www.uboatnet.de/Intern/SpendenaktionU995.htm)???
Hab da auch schon gespendet!

FliegenderFisch
15-12-06, 09:23
ich will hier ja niemanden daran hindern eine spende an den marinebund zu zahlen. jedoch steht nicht fest, dass diese spende (uboatnet) auch wirklich für das boot und nicht für den allgemeinen haushalt des dmb verwendet wird.

daher würde ich alle interessierten bitten die spendierhosen noch ein wenig anzubehalten. zumindest wenn jemand DIREKT für das u-boot 995 spenden will. hierfür müssen ersteinmal die strukturen geschaffen werden. und das wird erst zum neuen jahr geschehen, soweit ich das übersehen kann!

GertFroebe_2
17-12-06, 10:56
Originally posted by FliegenderFisch:
ich will hier ja niemanden daran hindern eine spende an den marinebund zu zahlen. jedoch steht nicht fest, dass diese spende (uboatnet) auch wirklich für das boot und nicht für den allgemeinen haushalt des dmb verwendet wird.

daher würde ich alle interessierten bitten die spendierhosen noch ein wenig anzubehalten. zumindest wenn jemand DIREKT für das u-boot 995 spenden will. hierfür müssen ersteinmal die strukturen geschaffen werden. und das wird erst zum neuen jahr geschehen, soweit ich das übersehen kann!

Seh ich aus so.

Uboatnet
15-02-07, 03:04
Originally posted by FliegenderFisch:
ich will hier ja niemanden daran hindern eine spende an den marinebund zu zahlen. jedoch steht nicht fest, dass diese spende (uboatnet) auch wirklich für das boot und nicht für den allgemeinen haushalt des dmb verwendet wird.

daher würde ich alle interessierten bitten die spendierhosen noch ein wenig anzubehalten. zumindest wenn jemand DIREKT für das u-boot 995 spenden will. hierfür müssen ersteinmal die strukturen geschaffen werden. und das wird erst zum neuen jahr geschehen, soweit ich das übersehen kann!

Tja. Da stellt sich nur die Frage wie soetwas kontrolliert werden will.
Ich habe diese Spendenaktion damals, nach Anfrage und mit Erlaubnis des DMB, ins Leben gerufen, weil ich der Meinung bin das jeder Interessierter etwas für den Erhalt des Bootes beitragen sollte.

Es ist ja schon schlimm genug das unsere Politik in der Richtung nie, oder besser gesagt kaum agiert.

Die Spendenaktion auf meiner Webseite hat bereits mehrere Spenden dem DMB eingebracht, allerdings konnte man mir auf Anfrage keine Zahlen (Anzahl der Spenden oder Betrag) nennen.

FliegenderFisch
26-03-07, 06:20
UPDATE

genug geredet. wer hier in diesem forum ein ernsthaftes interesse an dem erhalt von u-995 hat, sollte sich überlegen, was er tun kann.

alle, die wissen, dass sie etwas tun wollen, besuchen bitte das forum uboot-netz.de, kontaktieren dort den admin "bittermann" oder schreiben mir eine pm!

überlegt es euch. es ist eine einmalige chance!

DerAlte1977
26-03-07, 07:38
Ich wäre eher dafür ein VII-C nochmal zu bauen.
Als Turmemblem kommt dann das Greenpeace Zeichen drauf und dann gehen wir Walfangboote versenken http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Ich bin der Kaleun, ist jawohl klar.

Ich schau mal vorbei im ubootnetz.