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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : frage zum heutigen stand der U-Boote?



Nichael__36
13-05-05, 21:00
Wie sind eigendlich heut zu tage die daten von nem modernen U-Boot? weiß das wer?
möchte mal wissen, wie sich so die sachen verändert haben.
zb.
Tauchtiefe
oder auch wie schnell heutzutage torpedos sind und ob man sie zb. orten kann
und ob man eigendlich ügberhaupt ne chance hat so einem torpedo zu entwischen?
Ich hatte mal gelesen, das hier einer war der beoi detr marine war aufn U-boot
Währe fein wenns da mal was zu sagen könntest

Lovo_Kasistan
13-05-05, 21:07
Hast du schon mal was von der Wikipedia gehöt? (um nicht gleich Google auszupacken) http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Da kann man z.B. solche Artikel (http://de.wikipedia.org/wiki/U-Boot) über das Thema finden. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

hajj0
14-05-05, 07:29
http://www.marine.de/redaktionen/marine/internet/dmbas.nsf/Frame/N25MWCTQ301MJOEDE

Infos zu den Deutschen U-Booten http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif


Die Deutschen U-Boote sind zwar einer der kleinsten die weltweit im Einsatz sind, gehöen aber weltweit zu den besten.

Rubb3lDi3K4tz
14-05-05, 07:32
Erstmal ein paar links für dich zum lesen, hoffe du kannst englisch:

http://www.reserve-info.de/marine/usys.htm
http://www.ironhell.ch/sub/
http://www.subnet.com/fleet/ssnflt.htm
http://www.subnet.com/fleet/ssbnflt.htm

Gute Seite mit vielen Erläuterungen:
http://www.fas.org/man/dod-101/sys/ship/submarine.htm

Amerikanische Torpedos etc.:
http://www.fas.org/man/dod-101/sys/ship/weaps/index.html

Russischer Shkval Raketentorpedo:
http://www.periscope.ucg.com/mdb-smpl/weapons/minetorp/torpedo/w0004768.shtml
http://www.deepangel.com/html/the_squall.html
http://www.nachlese.at/superkavitation.htm

Uboot Photoarchiv der US Navy:
http://www.navsource.org/archives/subidx.htm


Originally posted by Nichael__36:
Wie sind eigendlich heut zu tage die daten von nem modernen U-Boot? weiß das wer?
möchte mal wissen, wie sich so die sachen verändert haben.
zb.
Tauchtiefe
oder auch wie schnell heutzutage torpedos sind und ob man sie zb. orten kann
und ob man eigendlich ügberhaupt ne chance hat so einem torpedo zu entwischen?


Tauchtiefen sind heute fast doppelt so groß wie damals, Testtiefe eines SSN-Seawolf beträgt z.B.: 600m.
Torpedos haben sich auch stark verbessert, z.B. der MK 48 ADCAP, die Ladung im Sprengkopf hat ein Gewicht von 292,5 kg und der Torpedo erreicht eine Geschwindigkeit von 55kn bei einer
Reichweite von 39 km (bei 40kn sogar 50 km) und soll eine Tauchtiefe von 900m erreichen können. Pro Stück sollen die Torpedos 3,5 Mio US-$ kosten.
Es gibt heute zich verschiedene Torpedotypen, jeweils sind sie für eine spezielle Aufgabe optimiert.
Die Torpedos können heutzutage per Draht gelenkt werden und ihr Ziel Aktiv oder Passiv orten.
Weiterhin besteht die Möglichkeit Torpedos per Raketenantrieb üer das feindliche Uboot fliegen zu lassen und dann wird ein Torpdo genau darüber abgeworfen, das feindliche Uboot hat kaum eine Chance dabei zu entkommen.
Nur bei Torpedos die man noch weit genug entfernt geortet hat, das ist dank der sensiblen Technik heutzutage ohne weiteres möglich, besteht noch die Chance zu entkommen.
Uboote sind aber heute Allrounder, sie setzen bei Geheimoperationen Spezialverbände unter Wasser an feindlichen Küsten ab, oder feuern Tomahawks auf Landziele, oder dienen einfach der Abschreckung mit ihren nuklearen Interkontinentalraketen (kalter Krieg).

Trontir
14-05-05, 08:19
Und die ganze trockene Materie in ein fesselndes Spiel verpackt (Englischkenntnisse allerdings Voraussetzung): Dangerous Waters (http://www.scs-dangerouswaters.com/)

Deutsches Tutorial zum Spiel: http://www.space-port.de/dw/

http://www.ubisoft.de/smileys/chatten.gif Viel Spaß!

Nichael__36
14-05-05, 08:40
THX @Eagleeyesix
Sowas wollt ich mal wissen. Danke für die gute antwort.

Lavo4kin
14-05-05, 09:17
Originally posted by Nichael__36:

oder auch wie schnell heutzutage torpedos sind und ob man sie zb. orten kann
und ob man eigendlich ügberhaupt ne chance hat so einem torpedo zu entwischen?


Die Russen sollen ein revolutioneres Torpedo entwickelt haben, es hat einen raketenähnlichen Antrieb und soll um die 300 km/h schnell sein.
Genau diese Torpedos soll das havarierte Atom U-Boot "Kursk" an Bord gehabt haben und eins davon soll im Torpedoschacht losgegangen sein, was zum tragischen Unfall führte.

Fragetier
14-05-05, 10:37
Warum sind die Fiecher unter Wasser eigentlich so schnell ?
Ich mein, an der Strohmlienenform kann kaum liegen denn Luft hat eine viel geringere Dichte als Wasser und stoppt das Boot im verhältnis zum Wasser überhaupt nicht. Am Antrieb kanns aber eigentlich auch nicht liegen denn z.B ein Atomreaktor oder Wasserstoffdings kann auch aufgetaucht mit voller Leistung arbeiten.

Klärt mich auf. http://forums.ubi.com/images/smilies/10.gif

PS. bitte auf Deutsch, ich kann kein English. http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif

DerZombie
14-05-05, 12:20
Natürlich liegts an der stromlinien Formgebung, Wasser verhält sich von der Strömungslehre her genauso wie Luft (mal ganz allgemein gesagt).

Mal als Beispiel der Widerstand in der Luftfahrt, verdoppelst du das Tempo ver4facht sich der Widerstand ergo schaut man die ideale Form zu finden um ne möglichst kleine Fläche zu haben die angegriffen wird. Schon hast du eine erhebliche Erhöhung der Geschwindigkeit. (Obs unter Wasser das gleiche Verhältnis ist weiß ich nicht aber so als Anhaltspunkt kann man das Beispiel bestimmt nehmen)

Als nächstes spielt die Oberfläche noch ne wichtige Rolle, je weniger Reibung an ihr entsteht umso leichter ist es ne höhere Geschwindigkeit zu erreichen.

Achja, wenn dich die heutige Technik interessiert dann schalt mal ab und zu Nachts auf N24 da kommen des öfteren 2 Reportagen über aktuelle deutsche UBoote. Sie gehen zwar nicht so ins Detail verschaffen denoch nen guten überblick finde ich (evtl. sollte mal n echter UBootfahrer was sagen dazu)

Capt.Heatseeker
14-05-05, 15:02
Originally posted by Trontir:
Und die ganze trockene Materie in ein fesselndes Spiel verpackt (Englischkenntnisse allerdings Voraussetzung): Dangerous Waters (http://www.scs-dangerouswaters.com/)

Deutsches Tutorial zum Spiel: http://www.space-port.de/dw/

Endlich finde ich mal jemanden, der mir vielleicht was zu dieser Randgruppenerscheinung sagen kann.

Ich habe mir - mehr zufällig - für 5 Euro - im Supermarkt Sub Command, den Vorgänger zu Dangerous Waters gekauft. Die Demo zum neuen Spiel habe ich mir auch gesaugt und frage mich, warum ich mir für 50 Euro dieses Spiel kaufen sollte, wenn ich nur auf U-Boote stehe. Der Rest (Hubis, etc.) interessiert mich nicht. Der Aufbau der U-Boote sowie deren Bedienung ist exakt gleich bei Sub Command. Mir fiel lediglich auf, dass in Dangerous Waters ein besseres Schadensmanagement enthalten ist. Das ist mir allein aber nicht 50 Euro wert. Die Grafik ist auch nicht groß anders. Klar, ein DX9-Wasseroberlächeneffekt, den brauche ich bei einem Spiel, welches allein auf der Grundlage von einer Handvoll 2D-Screens stattfindet, auch vollkommen unwichtig.

Sind wirklich lohnenswerte Neuerungen im neuen Spiel oder kann ich beruhigt weiter mein 5-Euro-Spiel zocken? Für Qualität gebe ich gerne Geld aus.

http://www.ubisoft.de/smileys/chatten.gif Viel Spaß!

Rubb3lDi3K4tz
14-05-05, 15:59
@Capt.Heatseeker

naja du kannst bei DW auch Dieseluboote fahren, ist ganz nett. Naja aber wenn du blos Uboote fahren willst, dann reicht SC. Das beste an DW ist der Multistation Modus im MP d.h. man kann mit mehreren Personen ein Schiff, Flugzeug, Uboot etc. steuern. Echt genial habs schon mehrmals gespielt.

Capt.Heatseeker
14-05-05, 16:29
Originally posted by Eagleeyesix:
@Capt.Heatseeker

naja du kannst bei DW auch Dieseluboote fahren, ist ganz nett. Naja aber wenn du blos Uboote fahren willst, dann reicht SC. Das beste an DW ist der Multistation Modus im MP d.h. man kann mit mehreren Personen ein Schiff, Flugzeug, Uboot etc. steuern. Echt genial habs schon mehrmals gespielt.

Danke für den Hinweis, obwohl es nicht um SH3 geht. Aber SC und DW sind sicher auch keine Konkurrenten für SH3, dafür sind sie zu verschieden.

Wenn also keine neuen bahnbrechenden KI-Verbesserungen, etc. neu reingekommen sind, bleibe ich bei SC. Ein U-Boot reicht mir auch, wenn es ordentlich gemacht ist. Die drei Pötte in SC machen einen ordentlichen Eindruck - mal abgesehen davon, dass sie eh alle die gleichen Systeme haben und sich in ihren Funktionen wie ein Ei dem anderen gleichen.

Multistation höt sich schon ganz gut an, Deathmatch reicht aber auch - ist auch am spannensten, denke ich.

Fragetier
14-05-05, 18:32
Originally posted by DerZombie:

Mal als Beispiel der Widerstand in der Luftfahrt, verdoppelst du das Tempo ver4facht sich der Widerstand ergo schaut man die ideale Form zu finden um ne möglichst kleine Fläche zu haben die angegriffen wird. Schon hast du eine erhebliche Erhöhung der Geschwindigkeit. (Obs unter Wasser das gleiche Verhältnis ist weiß ich nicht aber so als Anhaltspunkt kann man das Beispiel bestimmt nehmen)

Das ist/war mir schon klar. http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif
Eine erklärung ist es aber trozdem sind. Ein Gegenstand durch Luft zu bewegen ist doch um ein vielfaches leichter als durch Luft. Wenn ein Boot aufgetaucht ist brauch es doch eigentlich nur 2/3 der Leistung bringen da der Teil der aus dem Wasser guckt quasi kein Wiederstand leistet.

Kirki13
14-05-05, 19:13
Huhu.
Romanempfehlung:

Orginalausgabe von 1986: To kill the Potemkin, Mark Joseph
Deutsche Ausgabe ab 1988 unter : Jagt die Potemkin ! (Heyne-Buch, Best.-Nr.: 01/8080)

Ist ein Top-Thriller der 1968 spielt und sich mit der Situation des kalten Krieges bezüglich
der "atomaren Macht" zwischen denn Großmächten beschäftigt. Das ganze ist aus der Perspektive
eines "Sonar-Chiefs" geschrieben der seinen Dienst auf dem amerikanischen U-Boot
"Barracuda" verrichtet und mit seiner Crew in einer echt üblen Situation landet. Das ganze ist ziemlich "Roter Oktober" mäßig aber sehr spannend geschrieben und reichlich mit technischen Details gespickt (back to topic), was es sehr lesenswert macht.

P.S.: Ich bein kein Ami-Freak (um Diskussionen vorzubeugen^^) aber der Roman ist wirklich sehr gut !

DerZombie
14-05-05, 20:12
Ach das meinst du, naja du hast halt bei Ubooten die Qual der Wahl, willst n schnelles auf Tiefe 0 brauchst nen normalen Schiffsrumpf, dieser ist aber unterwasser gar nicht zu gebrauchen weil der strömungstechnisch ist wie ne 3m² Platte senkrecht auf dem Autodach http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif. Umgekehrt ist es das gleiche. Wenn wir wieder aneinander vorbeireden gebe ich es auf http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif

verruecktersoni
15-05-05, 01:40
Originally posted by DerZombie:
Natürlich liegts an der stromlinien Formgebung, Wasser verhält sich von der Strömungslehre her genauso wie Luft (mal ganz allgemein gesagt).

Mal als Beispiel der Widerstand in der Luftfahrt, verdoppelst du das Tempo ver4facht sich der Widerstand ergo schaut man die ideale Form zu finden um ne möglichst kleine Fläche zu haben die angegriffen wird. Schon hast du eine erhebliche Erhöhung der Geschwindigkeit. (Obs unter Wasser das gleiche Verhältnis ist weiß ich nicht aber so als Anhaltspunkt kann man das Beispiel bestimmt nehmen)

Als nächstes spielt die Oberfläche noch ne wichtige Rolle, je weniger Reibung an ihr entsteht umso leichter ist es ne höhere Geschwindigkeit zu erreichen.

Achja, wenn dich die heutige Technik interessiert dann schalt mal ab und zu Nachts auf N24 da kommen des öfteren 2 Reportagen über aktuelle deutsche UBoote. Sie gehen zwar nicht so ins Detail verschaffen denoch nen guten überblick finde ich (evtl. sollte mal n echter UBootfahrer was sagen dazu)

Moin moin.

Die Berichte bei N24 oder auch Kabel1 (die Reportage) sind sehr oberflächlich. Müssen sie aber auch sein. Die wirklich interessanten Details (Tauchtiefe, Geschwindigkeit, Manövrierbarkeit, Daten der Torpedos, usw) sind geheim und sollen auch geheim bleiben.
Die Berichte vermitteln aber einen guten Eindruck über das Leben an Bord und den Einsatz der Boote.

Was den Widerstand und die damit verknüpfte Geschwindigkeit angeht: Die Boote haben mehr oder weniger eine Tropfenform. Bietet den meisten Platz bei kleiner Oberfläche, ist dank rundem Querschnitt bei selben Gewicht fester als eine "gewöhnliche" Rumpfform. Nur schieben die Boote dank der Halbkugel als Bug halt eine große Bugwelle vor sich her. Das bremst. Unter Wasser bildet sich diese Welle wegen dem Druck nicht - deshalb sind die modernen Boote getaucht schneller und manövrierfähiger als an der Oberfläche.

Gruß Gerry

DerAlte1977
20-05-05, 06:58
Mein Lieblingsuboot ist immer noch ungeschlagen die AKULA-Klasse, satte 900Meter gehts da nach unten - geil!!!
Die TYPHOON ( Roter Oktober ) ist auch ein geiles Teil, naja damals zumindest.

"Könnte klappen, könnte klappen" ( Klaus Wennemann in Das Boot U 96 bei 280 Meter, wow.

AG_Wittmann
20-05-05, 07:21
Originally posted by DerZombie:
Natürlich liegts an der stromlinien Formgebung, Wasser verhält sich von der Strömungslehre her genauso wie Luft (mal ganz allgemein gesagt).

Mal als Beispiel der Widerstand in der Luftfahrt, verdoppelst du das Tempo ver4facht sich der Widerstand ergo schaut man die ideale Form zu finden um ne möglichst kleine Fläche zu haben die angegriffen wird. Schon hast du eine erhebliche Erhöhung der Geschwindigkeit. (Obs unter Wasser das gleiche Verhältnis ist weiß ich nicht aber so als Anhaltspunkt kann man das Beispiel bestimmt nehmen)

Als nächstes spielt die Oberfläche noch ne wichtige Rolle, je weniger Reibung an ihr entsteht umso leichter ist es ne höhere Geschwindigkeit zu erreichen.

Na, Stromlinienform reicht nicht aus, um mit 300 km/h durchs Wasser zu rasen, da muss man schon viel mehr bieten ...

Diese Raketentorpedos bilden zusätzlich noch eine Gashülle um den Torpedo, dadurch verringert sich die Reibung derartig, dass solch hohe Geschwindigkeiten möglich sind ... der Nachteil ist aber, dass man den Torpedo nicht mehr steuern kann mit herkömmlichen Methoden ... die Raketentorpedos der ersten Generation rasen dann schnurgerade dem Ziel entgegen, bis diese etwas treffen, oder der Treibstoff aus ist ... die neueren Typen können auch gelenkt werden ...

Müsst mal nach "Superkavitation" suchen, da findet ihr es ausführlicher und auch komplexer ...

BonanzaFraggle
20-05-05, 07:31
@Kirki13: Dann solltest du mal "Red Storm Rising" von Tom Clancy lesen. Die deutsche Version heisst glaube ich "Im Sturm" (nicht ganz so gut, die übersetzung hat die Atmosphäre nicht ganz rübergebracht). Ist meiner Meinng nach sein bestes Buch; Land, Luft, über- und Unterwasserkrieg! Wirklich spannend und sehr Detailreich.

@AG_Wittmann: na da war mal wieder einer schneller. Ich darf eben nicht Kaffee holen gehen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Der russische Highspeedtorp.:
Jetantrieb, an der Nase wird Luft abgelassen - dadurch "fliegt" das Ding in seiner eigenen Luftblase. Im Moment ist das Ding wohl nur ein Geradeausläufer (oder vorprogrammierter Kurs). Aber bei ca. 130 kts braucht der fast schon nicht mehr zu explodieren - backbord rein und steuerbord raus.

bofr0011
20-05-05, 07:41
Moin zusammen,

die hohe Geschwindigkeit der Russischen "Raketentorpedos" beruht auf der sog. "Superkavitation".
Beschreibung s. hier

http://www.nachlese.at/superkavitation.htm

In SC sind diese Torpedos schon eingebaut (Realismus??? - sind die überhaupt schon einsatzreif?)

Der Pumukl.

Rubb3lDi3K4tz
20-05-05, 11:36
Originally posted by bofr0011:
In SC sind diese Torpedos schon eingebaut (Realismus??? - sind die überhaupt schon einsatzreif?)
Der Pumukl.

Siehe Kursk Unfall, man munkelt dort sollte ein Shkval getestet werden, der aber im Rohr stecken blieb und dann explodierte.
Die Torpedozünder reagieren nämlich auf das Magnetfeld eines Schiffes oder Ubootes.

Bei SC und DW sind die eingebaut ja, aber es wird auch darauf hingewiesen das sie wohl noch nicht im Einsatz sind und blos der Vollständigkeit halber mit eingebaut wurden.

Rubb3lDi3K4tz
29-05-05, 12:45
Heute bei Wunder Welt Wissen gesehen. Deutschland entwickelt ebenfalls einen Raketentorpedo mit dem Namen "Barracuda". Er soll Geschwindigkeiten weit jenseits der russischen Skhvals erreichen, nämlich 800km/h. Das bisherige Steuerungsproblem scheint auch gelöst zu sein.

http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/www/themen/
http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/www/artikel/13387/

Besonders lesenswert:
http://www.europaeische-sicherheit.de/ES01-01-07.htm

Oberbootsmann
29-05-05, 13:54
Während meiner Marinezeit (vor c.a. 10 Jahren) hat man sich schon Gedanken um schnellere Torps gemacht. Man stieß dabei aber auf ein leicht übersehbares Problem: Ab c.a. einer Geschwindigkeit von 50 kn ist Schluß mit der Ortfähigkeit des Torpedos. Bei einer hohen Geschwindigkeit entstehen nämlich so laute Eigengeräusche, dass der Torpedo weder passiv noch aktiv das Ziel wahrnehmen kann. Allerdings sind hohe Geschwindigkeiten für Torpedos mit großer Reichweite interessant. Dabei läuft der Torpedo mit hoher Geschwindigkeit in ein Gebiet, in dem Ziele vermutet werden. In dem Zielgebiet geht er dann auf unter 50 kn und startet sein Suchprogramm. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Aber dann kann das U-Boot Unterwasser auch gleich eine Harpoon starten. Die muß net mehr entwickelt werden, die gibs schon.

Rubb3lDi3K4tz
29-05-05, 14:42
Das mit der Ortung haben sie wohl auch gelöst.


Kavitator und Ortung

Eine der wichtigsten Komponenten einer operationell einsetzbaren, superkavitierenden Unterwasserwaffe ist die Ortungskomponente. Ein Effektor ist nur so gut wie seine Fähigkeiten, selbstständig hinreichend genaue Zieldaten zu ermitteln, um einen Abwehrerfolg zu gewährleisten. Da es nur in den seltensten Fällen gelingen wird, exakte Zielkoordinaten bereits vor dem Schuss zu ermitteln, müssen die Zieldaten während des Schusses kontinuierlich ermittelt werden. Dies kann auf der einen Seite durch externe Sensoren erfolgen, wobei die Daten dann über eine geeignete z.B. faseroptische Verbindung zur Rakete übermittelt werden. Besser ist es, die Daten direkt durch die Rakete selbst ermitteln zu lassen. Dies setzt jedoch ein leistungsfähiges und in die Rakete integrierbares Sonar voraus. Da der Kavitator der einzige Teil der Rakete ist, der ständig Kontakt zum Wasser hat, kann ein Ortungssonar auch nur hier untergebracht werden. Dies ist jedoch nicht unproblematisch.

Auf Grund der extremen Strömungsgeschwindigkeiten am Kavitator ist der damit verbundene Eigenstöpegel am Ort des Sonars nicht unerheblich. Da die Lenkung der Rakete über den Kavitator erfolgt, muss dieser insbesondere im Endanlauf kontinuierlich Lenkkommandos umsetzen, wodurch sich aus Sicht des Sonars der Schielwinkel zum Ziel ständig ändert. Hinzu kommt, dass das Sonar und die Lenkmechanik sich den sehr beschränkten Raum im Kavitator teilen müssen, was zu nicht zu unterschätzenden Integrationsproblemen führt.

Das werden sie auch noch endgültig hinbekommen denke ich.

Kpt-Wolf
29-05-05, 14:50
Aber mal ne ernstgemeinte Frage:

Wofür brauchen wir so einen Torpedo ??

Gegen Al Quaida ???

Oder gegen die Russen die uns angreifen ??

vielleicht wird ja auch die USA ne Diktatur, abbbbbbbber ok ihr habt mich überzeugt, her mit dem Ding !!! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif
MFG
WOLF

MacBeth_279
30-05-05, 02:15
@DerAlte1977 :


Mein Lieblingsuboot ist immer noch ungeschlagen die AKULA-Klasse, satte 900Meter gehts da nach unten - geil!!! Die TYPHOON ( Roter Oktober ) ist auch ein geiles Teil, naja damals zumindest.
Meines Erachtens ist TYPHOON die NATO-Designation für die russ. Akula-Klasse (Projekt 941/971) ...

@BonanzaFraggle : Jo, "Im Sturm" heisst es. Das mittlerweile clancyübliche Werbebanner für die überlegenheit amerikanischer Wehrtechnik. Die Begeisterung für diese Bücher legt sich mit dem Alter (bin 28) ... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

@Eagleeyesix : Das klingt aber nicht nach einer Lösung ...
Ich lese Stöeinflüsse, Echtzeitsignalverabreitung = hochkomplexe Elektronik und Platzmangel. Am Anfang wird's wohl noch eine Drahtlenkung geben wie bei den PzAbwRak des Heeres ...

Angel_Madman
30-05-05, 02:56
Mit der Entwicklung des Skhval haben die Russen damals im kalten Krieg begonnen, da amerikanische Sonarsysteme besser waren. Mit diesem Torpedo sollte es einem russischen U-Boot möglich sein, in die Richtung eines anlaufenden Ami-Torpedos zu feuern, um das feindliche U-Boot zumindestens zu zwingen die Drahtsteuerung abzubrechen.
Die ursprüngliche Version soll ungelenkt sein und momentan in der Entwicklung befindliche Versionen verfügen über Drahtlenkung.
Der Kursk-Unfall wurde wahrscheinlicher durch die Explosion eines kielwassersuchenden 65cm verursacht. Diese Dinger sind ziemlich schnell 60kn und haben einen großen Sprengkopf, der Treibstoff ist jedoch äußerst gefährlich (glaube ein ähnlicher Treibstoff wie in Walter-Booten). Darum werden auch einige 65cm Torpedos jetzt auser Dienst gestellt.

Trontir
30-05-05, 13:17
Originally posted by Kpt-Wolf:
Aber mal ne ernstgemeinte Frage:

Wofür brauchen wir so einen Torpedo ??



Für den Weltmarkt ... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif Rüstungsgeschäfte sind im Allgemeinen lukrativ und "Pecunia non olet"

clorko
30-05-05, 13:28
Hat jemand die Reportage bei Planetopia über U-Boote gesehen? Nach Roter Oktober. Bei unseren U-Booten werden die Torpedos vom Klo aus geladen und sind sowas von klein. Die kann man mit einer Hand tragen. Was will man damit denn versenken? Fischkutter?

theRealAntEater
30-05-05, 14:00
Ich hab zwar kein Planetopia gesehen, aber die kleinen "Torpedorohre" im Klo sind die Bold-Rohre (Täuschköper heißen heute noch so bei der Deutschen Marine).
Da werden nicht nur die Bolds ausgestoßen, sondern auch Leuchtkugeln, mit denen bei übungen alles mögliche simuliert wird (Torpedoschuß, Versenkung usw).

DerZombie
30-05-05, 20:27
Bezugnehmend auf die Reportage, ist es da auch so das wenn ein Befehl gegeben wird (z. B. Kursänderung oder tauchen) 3 Leute den Befehl "singend" wiederholen? Für was soll das gut sein?

verruecktersoni
30-05-05, 21:05
Originally posted by DerZombie:
Bezugnehmend auf die Reportage, ist es da auch so das wenn ein Befehl gegeben wird (z. B. Kursänderung oder tauchen) 3 Leute den Befehl "singend" wiederholen? Für was soll das gut sein?

Moin moin.

Was du meinst ist nicht singen sondern laut sprechen. Das wird nur bei wichtigen Befehlen gemacht, damit es jeder mitbekommt: "Fluten", auf Tauch-/Manöverstation usw. Ansonsten werden Befehle bei Tauchfahrt von Mann zu Mann weitergegeben.

Gruß Gerry

Nephandus74
30-05-05, 21:26
Meines Erachtens ist TYPHOON die NATO-Designation für die russ. Akula-Klasse (Projekt 941/971) ...


Die Typhoon ist nicht die US Codebezeichnung für ein Akula... die Codebezeichnung für das Akula ist früher Alpha gewesen, heutzutage ist das Akula das einzige russische U-Boot, daß bei den Amis auch tatsächlich so genannt wird.

Bei der Typhoon handelt es sich um ein SSBN, ein Raketenuboot. Im übrigen hat das Typhoon niemals über einen sog. Raupenantrieb (MHD Antrieb) verfügt, da ein solcher Antrieb technisch kaum praktikabel ist.

@Oberbootsmann
Bei der Harpoon gibt es drei Dinge, worin sie einem Superkavitationstorpedo unterlegen ist:

1. Die Sprengköpernutzlast bei einer Harpoon ist erheblich geringer.
2. Die Detonation erfolgt in der Regel überwasser, wodurch ein Treffer meistens nicht ausreicht, um eine Versenkung zu erzielen
3. Eine Harpoon kann durch Täuschköper recht leicht abgelenkt werden und durch ein gängiges CIWS (wie das amerikanisch Phalanxsystem) leicht abgeschossen werden.

DerZombie
30-05-05, 21:49
Originally posted by DerZombie:
Bezugnehmend auf die Reportage, ist es da auch so das wenn ein Befehl gegeben wird (z. B. Kursänderung oder tauchen) 3 Leute den Befehl "singend" wiederholen? Für was soll das gut sein?

Jo, das wiederholen von Wichtigen Befehlen leuchtet mir ja ein aber der Reportage gestern waren halt die 2 Steuermänner und der LI (glaube zumindest das die 3 das waren), dann sagte der LI z. B. auftauchen (weiß nimma was er genau sagte) und dann wiederholten die 2 Steuermänner mit dem LI zusammen den Befehl und zwar so "Aaaaaaaaaaaaaaauuuuuuuuuuftaaaaaaaaauuuuuuuuchen" Also dreimal langsamer gesprochen und noch mit ständiger ändernder Tonlage. Das höte sich halt für mich sehr komisch an, fast wie singen

Angel_Madman
31-05-05, 00:23
@Nephandus74:
Du verwechselst da einiges siehe russian warships (http://www.globalsecurity.org/military/world/russia/ship.htm)
Der Name Alfa (z.B. wie das russische Jagd-U-Boot aus "Jagd auf Roter Oktober") ist nur die NATO-Bezeichnung für Projekt 705 Lira. Dies war ein U-Boot mit Titaniumrumpf, hoher Geschwindigkeit (ca. 40-42 kn) und war den NATO-Booten an Wendigkeit weit überlegen.
Dieses U-Boot wurde Mitte der 70er / Anfang der 80er entwickelt. Mitte / Ende der 80er entwickelten die Russen Projekt 971 Bars, oder wie die NATO es nennt, nachdem das Alphabet bereits voll ausgereizt war, Akula. Dabei handelt es sich um ein modernes leises (aber auch langsamers) U-Boot mit Stahlrumpf.
Nun um jeden Normalsterblichen zu verwirren:
Das Typhoon (wie die Roter Oktober) ist ein U-Boot mit ballistischen Raketen. Die NATO nennt es Typhoon, die Russen gaben diesem Monstrum aber die Bezeichnung Projekt 941 Akula.

Einen Torpedo mit einer Schiffsabwehrrakete zu vergleichen ist nicht wirklich fair. Der Vorteil eines jeden Torpedos ist, dass es noch keine aktiven Torpedoabwehrsysteme gibt. Eine Harpoon kann (besonders aufgrund ihrer geringen Geschwindigkeit) von Flugabwehrraketen abgeschossen werden. Gegen ein Torpedo kann ein Schiff nur versuchen auszuweichen, oder ihn mit Ködern abzulenken.

Edit: Um nicht noch mehr zu verwirren, hab ich dank MacBeth's Hinweiß "Alfa" nun auf die richtige Schreibweise geändert.

MacBeth_279
31-05-05, 01:15
@Angel_Madman

Ah ja, das macht deutlich wo der Hund begraben liegt. Danke für die Klärung.

Wenn wir jetzt noch "Alfa" statt "Alpha" verwenden, wird es perfekt ...

Suedwester
31-05-05, 03:53
@ DerZombie:

Das Singen von Befehlen ist auf überwasserschiffen (besonders auf Segelschiffen) durchaus gebräuchlich. Das liegt daran, dass ein gesungenes Wort bei größeren Windstärken "weiter reicht" und besser verstanden wird als ein gerufenes. Das das auf U-Booten auch üblich ist, ist mir allerdings auch neu. Ist das nicht viel zu laut für eine an sich auf Lautlosigkeit bedachte Waffe? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_confused.gif

DerZombie
31-05-05, 07:01
@ Suedwester
Sie waren dabei nicht sehr laut eher wurde das mit gedämpfter Stimme gemacht.

Also wird das mehr als Traditon gemacht und ned weil es ihm Uboot irgendeinen Zweck hat (das singende)

JensBoeckmann
31-05-05, 09:33
Am 29 Mai kam eine Sendung (Welt der Wunder oder war es Wunderwelt Wissen) Dort hatten die den "Super Torpedo" der Deutschen Marine. Soll 800 Km/h machen
in SH3 hätte ich damit alle Schiffe versenken können Frage gibt es dazu Cfg Dateien währe doch geil

verruecktersoni
31-05-05, 11:58
Originally posted by DerZombie:
@ Suedwester
Sie waren dabei nicht sehr laut eher wurde das mit gedämpfter Stimme gemacht.

Also wird das mehr als Traditon gemacht und ned weil es ihm Uboot irgendeinen Zweck hat (das singende)

Moin moin.

Das "Singen" ist wirklich nur ein langsames Sprechen. Zumindestens soll es das sein. Einige Besatzungen/Besatzungsmitglieder singen aber tatsächlich. Ist von Boot zu Boot verschieden. Tut der Verständlichkeit aber keinen Abbruch.

Gruß Gerry

Capt.Heatseeker
31-05-05, 13:59
Originally posted by Suedwester:
Das das auf U-Booten auch üblich ist, ist mir allerdings auch neu. Ist das nicht viel zu laut für eine an sich auf Lautlosigkeit bedachte Waffe? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_confused.gif

Genau deswegen machten sie es ja, weil die gegnerischen Horcher die gesungenen Kursangaben für Walgesänge gehalten hatten ;-)

Trontir
31-05-05, 14:39
@Heatseeker: Der war trocken - ich schmeiss mich weg! http://forums.ubi.com/images/smilies/88.gif

DerZombie
01-06-05, 00:58
Zuviel Jagd auf roter Oktober gesehen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif Der war aber gut http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Danke Soni, also haben wir ned aneinander vorbeigeredet. Die Reportage wurde gestern übrigens auf dem N24 wiederholt.

Nordstern1964
02-06-05, 12:31
Moin Leute,
habe neulich im Tv gesehen das die deutschen einen torpedo entwickelt haben der 800 km/h schnell ist,und dabei noch lenkbar ist...der russische ist viel langsamer und nicht lenkbar..