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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zerstöerangriff in flachem Gewässer



Teruk
04-03-06, 08:55
Wie entkommt man am besten Zerstöerangriffen in flachen Gewässern. Warum man entdeckt wurde soll erstmal egal sein. Mir ist das mal im englischen Kanal passiert. Wassertiefe war 40 meter. Selbst bei Schleichfahrt wurde ich immer entdeckt. Nach kurzer Zeit hatte ich 3 Zerstöer und 1 Torpedo Boot um mich rum. Ich wurde die Pötte einfach nicht los. Mußte 2 schwere Treffer hin nehmen was den Turm, Deckgeschütz und die Flak zerstöter. Konnte der Versenkung danach aber immer durch ausweichen entgehen. Aber nach ca. 6 Stunden war ich es leit und habe abgebrochen.

Hat jemand einen guten Tip?

Ohne Turm und das Geschütz, hätte ich nichts mehr angreifen können oder kann die Besatzung selbst so schwere Schäden reparieren?

Das_Gespenst
04-03-06, 09:04
ja, ich hätte nen tipp: Fahr nicht in flachen gewässern rum...also mir ist das einmal passiert, ich mach das nie wieder, du hast keine chance durch tauchen zu entkommen. Also ich würds nicht empfehlen, und hab auch noch keine lösung für dieses problem gefunden. Sollte es eine geben, würde ich sie gerne erfahren...

Mfg Michael

Cpt_Gardiner
04-03-06, 09:16
Eine vergleichbare Situation hatte ich einmal trotz mehr als ausreichender Wassertiefe; ich wurde die Biester nicht los.
Nach einigen Variationen habe ich die eigentlich naheliegendste Lösung gewählt: Ich habe den ersten Zerstöer ins Visier genommen, aber nur beschädigt und nicht versenkt. Die KI hat ihn dann vom Schlachtfeld bewegt. Danach habe ich die restlichen Zerstöer nacheinander versenkt.
Du magst denken "Gut gebrüllt, Löwe", aber das war nach stundenlangen Versuchen die einzige Lösung.

Das Torpedoboot sollte für Dich kein Problem sein, solange Du getaucht bist...

R6CombatMedic
04-03-06, 09:34
im kanal hast du garnbix zu suchen, das is viel zu riskant... umfahre rngland nödlich bei scapa flow, da isses tief und man kommt sicher vorbei... sparsamste fahrt, dann passt das auch mit dem sprit.

abgesehen davon ist bei 40m noch ne gute überlebenschance drin, scheiße is wenns gerade mal für sehrohrtiefe reicht.

meine kampagne wurde gestern während operation paukenschlag beendet. ich bekam ein PQ direkt vor new york zugewiesen, wo es überall sehr flach is... das wars dann, zerstöer hat mich überrascht und nach kurzer verfolgung versenkt. von september 39 bis januar 42 kam ich (100%)

zum heulen...

also das beste is n gegenangriff...4er fächer und los... nix riskieren...

Mittelwaechter
04-03-06, 16:39
Wenn mich ein Zerstöer entdeckt hat, dann setze ich alles daran ihn möglichst schnell zu versenken. Bug oder Heck in seine Richtung drehen, Tiefe 13/14 m und Periskop ganz ausfahren. Jetzt läuft er auf mich zu und bekommt bei 500/600 m Entfernung einen Gruß einen Meter unter den Kiel. In 80% der Fälle ist er am schnorcheln. Wenn er ausweichen kann, dann versetze ich mein Boot kurz mit AK in die Gegenrichtung und schwenke dann wieder auf Parallelkurs ein, so dass er 5 oder 10 Meter parallel neben mir vorbeizieht und seine Wasserbomben absetzt. Periskop fast ganz einfahren und Schadenskontrollteam bereithalten. Ich habe immer zwei Mechs in der Zentrale, damit die mir meine Hauptpumpe flott instandsetzen. Der Rest kümmert sich bei Bedarf um die anderen Schäden. Die WaBos detonieren etwas zu tief und hinter dem Zerstöer (Heckwerfer) - also neben mir. Bei seitlichen Werfern schmeisst er sie locker über mich auf die andere Seite. Ich rechne mit 15 - 20% Schaden an der Hülle.
So, und wenn er vorbei ist, dann Periskop wieder raus, Ziel erfassen und eigene Geschwindigkeit und Kurs anpassen um einen kleinen Schusswinkel und eine Entfernung von wenig über 300 Meter zu erreichen. Der Zerstöer dreht hinter meinem Heck, oder vor meinem Bug um einen neuen Anlauf zu beginnen. Er präsentiert seine nackte Breitseite - 8) - etwas Richtung Bug zielen und ab die Post...

Der Kanal ist entlang der französischen Küste ab Herbst '40 fast problemlos zu passieren. Nahe an Calais vorbei und bei Bedarf eben rechtzeitig abtauchen und verkrümeln. Vorher treiben sich an der frz. Küste gerne spät erkannte Elcos herum, die man aber leicht abschütteln kann.

In flachen Gewässern wie in Scapa Flow macht sich ein Distanzangriff bezahlt, weil man genügend Zeit hat, mit AK die "heiße Zone" zu verlassen. Dann brav mit kleiner Fahrt wegschleichen. In Scapa Flow wimmelt es kurz nach nach einem Angriff nur so von Korvetten und Zerstöern im gerade verlassenen Abschussgebiet. Und auf einer kleinen Insel Richtung Westausgang hockt auch noch ein Wachposten mit seinem Suchscheinwerfer.

Mit dem Geschütz brauchst du bei einem Zerstöer nicht anfangen. Eine Kanone gegen eine übermacht an Geschützen und Maschinengewehren/Flak. Ein bewaffneter Trawler von hinten, oder ein Elco über größere Distanz mit einer erfahrenen Geschützbedienung - ok. Eine Korvette von hinten mit panzerbrechender Munition ist schon ein waghalsiges Unternehmen. Ein Glückstreffer in das Geschütz ist da schon notwendig.

Zu viele Hunde sind des Hasen Tod. Wenn dir ein Rudel von Gegnern an der Backe klebt, dann gibt es im Flachwasser nicht viel Möglichkeiten. Wenn du noch Torpedos hast, dann versuch dich wie oben beschrieben zu wehren. Wenn du kurz auftauchen kannst( mit AK rauf und sofort wieder runter), dann Fühlungsmeldung absetzen und auf die Luftwaffe hoffen. Macht nur dann Sinn, wenn in der Nähe von deutschem Einflussgebiet und wenig feindlichen Geschützen.Schaden wird nehmen er trotzdem.
Fühlungsmeldung ist immer gut, bevor man nach Entdeckung abtaucht, man weiß ja nie, wie sich die Situation entwickelt.
Ohne Torpedos geht sonst kaum noch etwas. Zwei Täuschköper im Abstand von 10/15 Sekunden - wenn du welche hast - und dann 1/3 Schleichfahrt weg von den Bolds.

Wenn WaBos explodieren kann man für etwa 10 Sekunden auf AK gehen, ohne dass die dich orten können. Vielleicht hast du Glück und kannst dich absetzen.

Teruk
04-03-06, 20:39
Ich bin da weg, ich war schon kurz davor zu mogeln und neu zu laden. Soviel Glück muß man mal haben, nach x Stunden Schleichfahrt, ausweichen und Volldampf. Hat mir ein Englischer Bomber geholfen. Höt sich komisch an ist aber so. Da er seinen eigene Zerstöer mit Wabos auf´s Deck getroffen, dieser brannte spektakulär und ein 2 krachte in den brennden Zerstöer und beide sanken der 3 mußte das Chaos umfahren und ich konnte das ausnutzen und abhauen. Mein Boot hat zwar jetzt Totalschaden und ich muß mit fast voller Torpedoanzahl zurück, aber besser als Tod.

Puster01
05-03-06, 03:45
Moinsen !
In flachem Gewässer ist es schwer. Das haben nur Haudegen wie Erich Topp und Konsorten geschafft. Aber es ist ein Fehler im Programm.
Ein Zerstöer liegt gestoppt und horcht (denn sonst kann ers nicht), zwei andere fahren Kurse und werfen Wabos. So weit, so gut. Nur, ich höe kein Asdic, liege gestoppt auf über 100m unterm Geleitzug. Er kann mich definitiv nicht aufnehmen ! Das ist nicht machbar. Ich weiß es aus Erfahrung, son Taucheisen war immerhin über 6 Jahre mein Zuhause.
Es gibt keine Peilung, kein Geräusch, und trotzdem laufen plötzlich zwei Zerstöer spitz auf mich zu, werfen Hedgehogs und versenken mich. Stimmt nicht. Programmierfehler.
Nee...Allein 1940 wussten die Tommies noch gar nicht, dass deutsche Uboote über 100m gehen konnten, die haben die Wabos meist auf 30m eingestellt.Für den englischen Kanal passt das natürlich, da ist ja auch keine grössere Wassertiefe, aber wenn man die HX´e vor Irland abfängt, dann stimmt einiges nicht mehr.
Da müssen die Programmierer noch mal nachbessern.
Ansonsten sind Grafik und Sound oberste Messlatte ! Klasse.

Klarmachen zum Tauchen !

clorko
05-03-06, 05:15
Dann warte ab bis du die zahlreichen bugs entdeckt hast http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

TheSuomi
07-03-06, 16:11
http://forums.ubi.com/images/smilies/35.gif

Schwein gehabt - bin gerade aus Loch Ewe zurück. 17 m Wassertiefe. Musste am Ende der FF mit 2 Aalen dorthin (Kommandantenspruch - habe Living SHIII + NYGM drauf).

Zeit April 41. Boot VIIc. Wetter super. Uhrzeit ca. 22:00 - 04:00 Uhr für Ein- und Ausfahrt.

2 DD sind dort im Hafen. 1 Korvette, 1 DD und 1 MTB in der Einfahrt.
Bin schön leise rein, Aale los, und nach der Torpedierung (beide Aale) mit Schleichfahrt raus.

Ein DD ist immer zwischen Hafen und vorderer Bucht am patroullieren. Der hat mich dann auch auf ca. 400 m (Schleichfahrt + Maschine Stopp) erkannt und losgepingt ! http://www.ubisoft.de/smileys/5.gif

1 DD und die Korvette kamen dann auch noch zum Tanz .......

AK vorraus - Wabos daneben. Das Spiel ging dann munter weiter.

Schleichfahrt - Ortung - Endeckt - Anlauf - AK - Wabos ...... daneben.

Immer wenn ein DD Wabos geschmissen hat und ich im toten Winkel war - AK für ca. 5 - 10 sec.
- Kurs immer engegengesetzt zum Wendekreis DD - danach wieder kleine + Schleichfahrt.

Haben mich dann nach dem 6 oder 7 Anlauf verloren. http://forums.ubi.com/images/smilies/351.gif

Geringe Tiefe, Stöungen des Asdic durch Wabos und die Positionen der Schiffe haben wohl den Verlust des Kontaktes bewirkt.

Na ja, war dann ziemlich happy heil da raus gekommen zu sein. http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif

Nach ca. 3 Stunden kam dann die überraschung - eine Kampfgruppe aus Träger, BB und 7 DDs.
Keine Aale mehr und dann in optimaler Position für nen Angriff http://forums.ubi.com/images/smilies/354.gif

Fazit - 6 Stunden Tauchfahrt - fast das Boot verloren - naive KI (als DC Kommandant hätte ich mich versenkt....) - und nie, nie, nie wieder irgendwohin wo ich nicht mindestens 50 m unterm Kiel habe.