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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : SHIII und die Realität



alfudet
11-09-05, 06:58
so langsam werde ich stinkig über diese Simulation.

Nach Aussage UBI SOFT:

Ich zitiere:

"... in der packensten und realistischen U-Boot-Simulation unserer Zeit"

Ist das Realismus von UBI?

Flugzeuge, welche erst ab 1941, hier die Hurricane MK II verfügbar waren, greifen einen schon 1939 an. Kleine Frachter mitten auf dem Atlantik, da wären die wegen Dieselmangel liegengeblieben oder bei schwerer See abgesoffen. Einen überwachungsradius der Flieger, wo die meisten gleich im Bach gelandet wären (kein Sprit), änderte sich erst später aufgrund anderer Maschinen. Als Beispiel dazu: Während der "Luftschlacht um England" hatten die deutschen Jäger für Luftkämpfe nur für 20 Minuten Sprit zur Verfügung und mußten dann schnellstens zurückkehren um nicht in den Kanal zu landen. Zestöer an Mass, soviele haben die Engländer im gesamten 2. Weltkrieg nicht gehabt.

So und zum Schluß in Auszügen zum wahren U-Bootkrieg:

Im 2. Weltkrieg konnten die U-Boote sich als überzeugende und wirksame Waffe beweisen. Obwohl mehrere der kriegführenden Nationen über U-Boote verfügten, wurde der 2. Weltkrieg nicht unwesentlich durch die Geschichte der deutschen U-Boote geprägt. Das lag hauptsächlich daran, dass die deutsche überwasseraufrüstung nach Ende des 1. Weltkrieges durch den Versailler Vertrag Einschränkungen unterworfen war. Die bezogen sich hauptsächlich auf schwere Panzerschiffe, Kreuzer etc., was zur Folge hatte, dass Neubauten (leichte Kreuzer/Torpedoboote anfänglich nur vergleichsweise kleine Kaliber, bzw. kurze Geschützrohre hatten, um die Bestimmungen des Vertrages zu umgehen. Ab 1935 (teilw. Aufkündigung des Versailler Vertrages) wurden dann auch etwas ungenierter größere Schiffe mit besserer Bewaffnung gebaut. Trotzdem sahen sich die Deutschen zu Kriegsbeginn im Besitz einer recht schwachen Flotte und man hoffte mit den vergleichsweise kostengünstig herzustellenden U-Booten maximale Versenkungserfolge zu erzielen, sah diese aber zunächst nicht als kriegsentscheidende Waffengattung, sondern als Waffe die die schweren übersee-Einheiten unterstützen könnte. Die Hauptaufgabe der U-Boote bestand jedoch, aus der Sicht von Karl Dönitz, in der Unterbrechung wichtiger Handelsrouten, mit dem Ziel Großbritannien als Inselstaat von dringend benötigten Rohstoffen abzuschneiden. Diese wichtige Eigenschaft/Aufgabe wurde seitens der Militärführung nicht genügend berücksichtigt, und daher wurde die U-Boot-Waffe, hinsichtlich der Zuteilung von Ressourcen für Neubauten/Weiterentwicklung, eher vernachlässigt.
Zur Verfolgung von überwasserstreitkräften fehlte den U-Booten jener Zeit grundsätzlich die nötige Geschwindigkeit, insbesondere unter Wasser war diese zusätzlich stark herabgesetzt, da hier einerseits mit batteriegespeistem Elektroantrieb operiert wurde und andererseits die damaligen U-Boote noch nicht nach hydrodynamischen Gesichtspunkten zur optimalen Tauchfahrt konstruiert wurden. Langsam fahrende Konvois konnten zwar überholt werden (zwecks Einnahme einer optimalen Schussposition), doch diese Manöver dauerten meist Tage. Durch eben diese technischen Unzulänglichkeiten, wie niedrige Geschwindigkeit, geringe Tauchtiefe und -zeit, blieb den deutschen Booten jener Zeit - im Gegensatz zu den größeren und schnelleren amerikanischen U-Booten, die mit rund 7 Mill. BRT (von einer Gesamtzahl von ca. 10-11 Mill. BRT) den Großteil der japanischen Kriegs- und Handelsflotte versenkte - große Erfolge gegen militärische Ziele, abgesehen von der Versenkung/Beschädigung einiger schwerer Kreuzer, eines Schlachtschiffs, und einiger (Hilfs-)Flugzeugträger der Royal Navy, zumeist verwehrt. Der alliierten Handelsschifffahrt konnten jedoch direkt nach Kriegsbeginn empfindliche Verluste beigebracht werden und hier ging die Rechnung offensichtlich zunächst auf.

Karl Dönitz hatte zu Beginn des Krieges nur eine Hand voll Boote im Einsatz. Zu dieser Zeit waren im Atlantik nur 5-7 Boote wie eine Art "Kette" im Abstand von mehreren hundert Seemeilen positioniert, 7 Boote befanden sich auf dem Rückmarsch, und 7 auf dem Weg in das Operationsgebiet im Atlantik. Vor allem in diesen Geleitzugschlachten im Atlantik wurde deutlich, dass die nach wie vor von der Seekriegsleitung aber auch von Hitler unterschätzte U-Boot-Waffe, trotz der geringen Zahl die im Atlantik eingesetzt war, effektiv und vernichtend zuschlagen konnte. Erst als Karl Dönitz 1943 Großadmiral und damit oberster Befehlshaber der gesamten Seestreitkräfte wurde, und erst als die U-Boot-Waffe in diesem Kriegsjahr die einzige Waffengattung war, die noch offensiv/erfolgreich operierte, konnte er U-Boot-Bauprogramme und die Verschrottung/Wiederverwertung des in Bau befindlichen Flugzeugträgers forcieren, und die Entwicklung fortschrittlicherer U-Boot-Typen vorantreiben. Trotz aller Widrigkeiten konnten deutsche U-Boote bis 1943 immer wieder mit phantastischen Versenkungszahlen aufwarten.

Einer der bekanntesten deutschen U-Boot-Kommandanten war Günther Prien, der 1939 als Kommandant von U-47 in die Bucht von Scapa Flow, dem damaligen Stützpunkt der englischen Heimatflotte (Home Fleet), eindrang, den Treibminengürtel durchdrang, und dort das Schlachtschiff "Royal Oak" versenkte. Es sei angemerkt, dass es sich mehr um eine propagandistisch motiviertes "Husarenstück" handelte, als um eine militärisch sonderlich bedeutsame Operation.

Nach den anfänglichen Erfolgen spürte die britische Wirtschaft schnell die Auswirkungen der vielen tausend Tonnen versenkten Schiffsraumes und es wurden umfangreiche Gegenmaßnahmen, zum einen taktischer/logistischer Art als auch rein technischer eingeleitet:

ï‚· Handelsschiffe durften nicht mehr bei technischen Problemen oder Unterschreiten einer Mindestgeschwindigkeit alleine fahren, und mussten sich zu von Kriegsschiffen eskortierten Konvois mit später über 100 Schiffen zusammenschließen.
ï‚· Zusätzlich zu den (anfangs wenigen) vorhandenen Sicherungskräften (vor allem Zerstöer und Korvetten), wurden im späteren Verlauf des Krieges (vor allem nach dem offiziellen Eintritt der USA in den Krieg) so genannte Eskort-Gruppen (Escort Groups) gebildet, und zum Schutz der Konvois eingesetzt. Zusätzlich wurden auch Flugzeugträger und andere schwere überwassereinheiten ( z.B. Kreuzer) solchen Gruppen zugeteilt, die dann teilweise auch als "Hunter-Killer Group" freie Jagd auf einzelne U-Boote machten, oder die Aufgabe hatten, ganze Rudel von einem Konvoi abzudrängen. Durch den Lend-Lease-Act und umfangreiche Neubauprogramme (industrielle Großfertigung einfacher Frachter, und Hilfskreuzer) der Amerikaner gelang es den Briten, nach den ersten sehr verlustreichen Jahren, verlorenen Schiffsraum zumindest teilweise zu ersetzen, was im späteren Verlauf dazu führte, dass wesentlich mehr Kriegsschiffe/Handelsschiffe zur Verfügung standen als zu Beginn des Krieges. Außerdem wurde versucht, jedes beschädigte Schiff - solange es denn schwimmfähig blieb - einzuschleppen und wiederzuverwerten.
ï‚· Der gesamte Nordatlantik wurde bis auf wenige Korridore durch Flugzeuge überwacht.
ï‚· Es wurden umfangreiche Forschungen im Bereich Radar und Sonar betrieben, was zur Entwicklung einer Vielzahl fortschrittlicher über- und Unterwasserortungsgeräte führte.
ï‚· Die Wasserbombe (Hauptwaffe gegen getauchte U-Boote) wurde massiv weiterentwickelt, es wurde später der so genannte Hedgehog erfunden, der ganze Salven kleinerer Wasserbomben so abfeuern konnte, dass sie ein relativ großes dreidimensionales Areal in einer vorbestimmten Tiefe bestreichen konnten.
ï‚· Es wurde versucht, mit kryptografischen Methoden in den Funkcode, den die U-Boote bei der (Funk-)Kommunikation mit dem Oberbefehlshaber der U-Boote Karl Dönitz verwendeten, einzubrechen. Da die englische Seekriegsleitung die Wichtigkeit dieser Informationsquelle richtig einschätzte, wurde zu diesem Zweck eine Abteilung gegründet, die in Bletchley Park unter Leitung von Alan Turing umfangreiche Grundlagenarbeit auf den Gebieten der theoretischen Informatik, der Nachrichtentechnik, der Informationstheorie sowie der Kryptologie leistete. Chiffrierte Nachrichten wurden dort durch Brute Force mit - eigens dazu konstruierten - halb-mechanischen Computern (Bomba) entschlüsselt. Die deutsche Kriegsmarine benutzte zur Ver- und Entschlüsselung, ebenso wie der Oberbefehlshaber der U-Boote und Teile der Wehrmacht, die so genannte (Enigma). Da die englischen Aufklärungsdienste über die Konstruktionszeichnungen und das Original der polnischen Urversion der Enigma verfügten, gelang mittels des frühen Computers (Bomba) schon relativ früh und häufig der Einbruch in den Funkcode der deutschen Kriegsmarine (die Kriegsmarine benutzte einfachere Versionen der Enigma mit maximal 3 Walzen). Bei der Verfolgung des Funkverkehrs der deutschen U-Boote stellte jedoch das häufige Wechseln (Neuanordnen) der einzelnen Walzen in den Enigmas der U-Boot-Truppe, und das spätere Hinzufügen einer 4. Walze, die Kryptologen in Bletchley Park vor ein bedrohliches Problem, zumal die Entschlüsselung mancher Nachrichten (gerade nach Einführung der 4. Walze) mitunter Wochen bis Monate dauerte (sehr hohe Tonnageverluste der Alliierten 1943). Im Verlauf des Krieges wurden unter höchster Geheimhaltung U-Boot-Jagdgruppen mit Enterkommandos versehen, die den Auftrag hatten ein deutsches U-Boot zu kapern, um in den Besitz der Enigma, aber auch zusätzlicher Codeunterlagen, zu gelangen. Die speziellen Einheiten hatten eigentlich wenig Erfolg, da U-Boot-Kommandanten, die ihr U-Boot aufgeben mussten, dieses entweder fluten ließen, oder Enigma und Codeunterlagen über Bord warfen. Der Zufall verhalf jedoch bereits 1942 dem Commander des Zerstöers Bulldog zur Durchführung eines folgenschweren Coups: Die Kaperung des Bootes U 110 mitsamt Enigma. Den Briten ging es hier aber nicht nur darum (wie oftmals angenommen wird) eine Original-Enigma zu erbeuten, sondern es ging tatsächlich um die Anordnung und vor allem die Anzahl der Walzen, die durch Spionage nur unzureichend verifiziert werden konnten. Zusätzlich wurden Codebücher gefunden, die vermutlich viel wichtiger im weiteren Verlauf waren, da sie den dauerhaften Einbruch in den Code erleichterten, trotz zahlreicher schwerer Rückschläge (z.B. 1943). Aufgrund der Versicherungen der Techniker und Wissenschaftler der Kriegsmarine, dass ein Einbruch in den Funkcode nicht möglich sei, und aufgrund der Tatsache dass vorsorglich eine 4. Walze eingeführt wurde, zog Karl Dönitz einen Einbruch in den Funkcode der U-Boot-Flotte nie ernsthaft in Erwägung, und erfuhr erst Jahre nach Ende des Krieges Details über den vollen Umfang der Operationen der britischen (Funk-)Aufklärung, die am Ende in der Lage war abgefangene Nachrichten der deutschen U-Boote innerhalb weniger Stunden zu entschlüsseln. Das "Submarine Tracking Room" in Bletchley Park konnte während der Phasen des Krieges, in denen innerhalb kürzester Zeit Positionsmeldungen und Konvoi-Sichtmeldungen entschlüsselt werden konnten, die Konvois um die U-Boot-Rudel herum lenken, und sogar gezielt Jagd auf die U-Boote machen (z.B. auf "Milchkühe" -> Versorgungs-U-Boote.

Durch die zunehmenden Erfolge der alliierten Maßnahmen und die zunehmenden Verluste auf deutscher Seite, verschob sich das Gleichgewicht, denn gerade die technisch veralteten VII-Boote hatten dem technischen Fortschritt der Alliierten, vor allem in Sachen Geschwindigkeit immer weniger entgegen zu setzen. Die U-Boot-Kommandanten sahen sich immer mehr in die Defensive gedrängt, Alarm-Tauchfahrten auf dem Weg zum Operationsgebiet waren an der Tagesordnung, und aufgrund der massiven Luftüberwachung wurden die U-Boote (die noch immer keine reinen Unterseeboote waren) zunehmend unter Wasser gedrückt - sie verloren somit die Offensive. Der Bau neuer Typen, gerade die Klassen XXI und XXIII - die teilweise selbst die sehr großen und mit relativem Komfort ausgestatteten amerikanischen U-Boote bzgl. Geschwindigkeit (vor allem getaucht) und Tauchzeit fast in den Schatten stellten - wurde jedoch durch gezielte Bombardierung der Werften (vor allem durch die Amerikaner) immer wieder verzögert, und konnte den Krieg zur See nicht mehr beeinflussen.

alfudet
11-09-05, 06:58
so langsam werde ich stinkig über diese Simulation.

Nach Aussage UBI SOFT:

Ich zitiere:

"... in der packensten und realistischen U-Boot-Simulation unserer Zeit"

Ist das Realismus von UBI?

Flugzeuge, welche erst ab 1941, hier die Hurricane MK II verfügbar waren, greifen einen schon 1939 an. Kleine Frachter mitten auf dem Atlantik, da wären die wegen Dieselmangel liegengeblieben oder bei schwerer See abgesoffen. Einen überwachungsradius der Flieger, wo die meisten gleich im Bach gelandet wären (kein Sprit), änderte sich erst später aufgrund anderer Maschinen. Als Beispiel dazu: Während der "Luftschlacht um England" hatten die deutschen Jäger für Luftkämpfe nur für 20 Minuten Sprit zur Verfügung und mußten dann schnellstens zurückkehren um nicht in den Kanal zu landen. Zestöer an Mass, soviele haben die Engländer im gesamten 2. Weltkrieg nicht gehabt.

So und zum Schluß in Auszügen zum wahren U-Bootkrieg:

Im 2. Weltkrieg konnten die U-Boote sich als überzeugende und wirksame Waffe beweisen. Obwohl mehrere der kriegführenden Nationen über U-Boote verfügten, wurde der 2. Weltkrieg nicht unwesentlich durch die Geschichte der deutschen U-Boote geprägt. Das lag hauptsächlich daran, dass die deutsche überwasseraufrüstung nach Ende des 1. Weltkrieges durch den Versailler Vertrag Einschränkungen unterworfen war. Die bezogen sich hauptsächlich auf schwere Panzerschiffe, Kreuzer etc., was zur Folge hatte, dass Neubauten (leichte Kreuzer/Torpedoboote anfänglich nur vergleichsweise kleine Kaliber, bzw. kurze Geschützrohre hatten, um die Bestimmungen des Vertrages zu umgehen. Ab 1935 (teilw. Aufkündigung des Versailler Vertrages) wurden dann auch etwas ungenierter größere Schiffe mit besserer Bewaffnung gebaut. Trotzdem sahen sich die Deutschen zu Kriegsbeginn im Besitz einer recht schwachen Flotte und man hoffte mit den vergleichsweise kostengünstig herzustellenden U-Booten maximale Versenkungserfolge zu erzielen, sah diese aber zunächst nicht als kriegsentscheidende Waffengattung, sondern als Waffe die die schweren übersee-Einheiten unterstützen könnte. Die Hauptaufgabe der U-Boote bestand jedoch, aus der Sicht von Karl Dönitz, in der Unterbrechung wichtiger Handelsrouten, mit dem Ziel Großbritannien als Inselstaat von dringend benötigten Rohstoffen abzuschneiden. Diese wichtige Eigenschaft/Aufgabe wurde seitens der Militärführung nicht genügend berücksichtigt, und daher wurde die U-Boot-Waffe, hinsichtlich der Zuteilung von Ressourcen für Neubauten/Weiterentwicklung, eher vernachlässigt.
Zur Verfolgung von überwasserstreitkräften fehlte den U-Booten jener Zeit grundsätzlich die nötige Geschwindigkeit, insbesondere unter Wasser war diese zusätzlich stark herabgesetzt, da hier einerseits mit batteriegespeistem Elektroantrieb operiert wurde und andererseits die damaligen U-Boote noch nicht nach hydrodynamischen Gesichtspunkten zur optimalen Tauchfahrt konstruiert wurden. Langsam fahrende Konvois konnten zwar überholt werden (zwecks Einnahme einer optimalen Schussposition), doch diese Manöver dauerten meist Tage. Durch eben diese technischen Unzulänglichkeiten, wie niedrige Geschwindigkeit, geringe Tauchtiefe und -zeit, blieb den deutschen Booten jener Zeit - im Gegensatz zu den größeren und schnelleren amerikanischen U-Booten, die mit rund 7 Mill. BRT (von einer Gesamtzahl von ca. 10-11 Mill. BRT) den Großteil der japanischen Kriegs- und Handelsflotte versenkte - große Erfolge gegen militärische Ziele, abgesehen von der Versenkung/Beschädigung einiger schwerer Kreuzer, eines Schlachtschiffs, und einiger (Hilfs-)Flugzeugträger der Royal Navy, zumeist verwehrt. Der alliierten Handelsschifffahrt konnten jedoch direkt nach Kriegsbeginn empfindliche Verluste beigebracht werden und hier ging die Rechnung offensichtlich zunächst auf.

Karl Dönitz hatte zu Beginn des Krieges nur eine Hand voll Boote im Einsatz. Zu dieser Zeit waren im Atlantik nur 5-7 Boote wie eine Art "Kette" im Abstand von mehreren hundert Seemeilen positioniert, 7 Boote befanden sich auf dem Rückmarsch, und 7 auf dem Weg in das Operationsgebiet im Atlantik. Vor allem in diesen Geleitzugschlachten im Atlantik wurde deutlich, dass die nach wie vor von der Seekriegsleitung aber auch von Hitler unterschätzte U-Boot-Waffe, trotz der geringen Zahl die im Atlantik eingesetzt war, effektiv und vernichtend zuschlagen konnte. Erst als Karl Dönitz 1943 Großadmiral und damit oberster Befehlshaber der gesamten Seestreitkräfte wurde, und erst als die U-Boot-Waffe in diesem Kriegsjahr die einzige Waffengattung war, die noch offensiv/erfolgreich operierte, konnte er U-Boot-Bauprogramme und die Verschrottung/Wiederverwertung des in Bau befindlichen Flugzeugträgers forcieren, und die Entwicklung fortschrittlicherer U-Boot-Typen vorantreiben. Trotz aller Widrigkeiten konnten deutsche U-Boote bis 1943 immer wieder mit phantastischen Versenkungszahlen aufwarten.

Einer der bekanntesten deutschen U-Boot-Kommandanten war Günther Prien, der 1939 als Kommandant von U-47 in die Bucht von Scapa Flow, dem damaligen Stützpunkt der englischen Heimatflotte (Home Fleet), eindrang, den Treibminengürtel durchdrang, und dort das Schlachtschiff "Royal Oak" versenkte. Es sei angemerkt, dass es sich mehr um eine propagandistisch motiviertes "Husarenstück" handelte, als um eine militärisch sonderlich bedeutsame Operation.

Nach den anfänglichen Erfolgen spürte die britische Wirtschaft schnell die Auswirkungen der vielen tausend Tonnen versenkten Schiffsraumes und es wurden umfangreiche Gegenmaßnahmen, zum einen taktischer/logistischer Art als auch rein technischer eingeleitet:

ï‚· Handelsschiffe durften nicht mehr bei technischen Problemen oder Unterschreiten einer Mindestgeschwindigkeit alleine fahren, und mussten sich zu von Kriegsschiffen eskortierten Konvois mit später über 100 Schiffen zusammenschließen.
ï‚· Zusätzlich zu den (anfangs wenigen) vorhandenen Sicherungskräften (vor allem Zerstöer und Korvetten), wurden im späteren Verlauf des Krieges (vor allem nach dem offiziellen Eintritt der USA in den Krieg) so genannte Eskort-Gruppen (Escort Groups) gebildet, und zum Schutz der Konvois eingesetzt. Zusätzlich wurden auch Flugzeugträger und andere schwere überwassereinheiten ( z.B. Kreuzer) solchen Gruppen zugeteilt, die dann teilweise auch als "Hunter-Killer Group" freie Jagd auf einzelne U-Boote machten, oder die Aufgabe hatten, ganze Rudel von einem Konvoi abzudrängen. Durch den Lend-Lease-Act und umfangreiche Neubauprogramme (industrielle Großfertigung einfacher Frachter, und Hilfskreuzer) der Amerikaner gelang es den Briten, nach den ersten sehr verlustreichen Jahren, verlorenen Schiffsraum zumindest teilweise zu ersetzen, was im späteren Verlauf dazu führte, dass wesentlich mehr Kriegsschiffe/Handelsschiffe zur Verfügung standen als zu Beginn des Krieges. Außerdem wurde versucht, jedes beschädigte Schiff - solange es denn schwimmfähig blieb - einzuschleppen und wiederzuverwerten.
ï‚· Der gesamte Nordatlantik wurde bis auf wenige Korridore durch Flugzeuge überwacht.
ï‚· Es wurden umfangreiche Forschungen im Bereich Radar und Sonar betrieben, was zur Entwicklung einer Vielzahl fortschrittlicher über- und Unterwasserortungsgeräte führte.
ï‚· Die Wasserbombe (Hauptwaffe gegen getauchte U-Boote) wurde massiv weiterentwickelt, es wurde später der so genannte Hedgehog erfunden, der ganze Salven kleinerer Wasserbomben so abfeuern konnte, dass sie ein relativ großes dreidimensionales Areal in einer vorbestimmten Tiefe bestreichen konnten.
ï‚· Es wurde versucht, mit kryptografischen Methoden in den Funkcode, den die U-Boote bei der (Funk-)Kommunikation mit dem Oberbefehlshaber der U-Boote Karl Dönitz verwendeten, einzubrechen. Da die englische Seekriegsleitung die Wichtigkeit dieser Informationsquelle richtig einschätzte, wurde zu diesem Zweck eine Abteilung gegründet, die in Bletchley Park unter Leitung von Alan Turing umfangreiche Grundlagenarbeit auf den Gebieten der theoretischen Informatik, der Nachrichtentechnik, der Informationstheorie sowie der Kryptologie leistete. Chiffrierte Nachrichten wurden dort durch Brute Force mit - eigens dazu konstruierten - halb-mechanischen Computern (Bomba) entschlüsselt. Die deutsche Kriegsmarine benutzte zur Ver- und Entschlüsselung, ebenso wie der Oberbefehlshaber der U-Boote und Teile der Wehrmacht, die so genannte (Enigma). Da die englischen Aufklärungsdienste über die Konstruktionszeichnungen und das Original der polnischen Urversion der Enigma verfügten, gelang mittels des frühen Computers (Bomba) schon relativ früh und häufig der Einbruch in den Funkcode der deutschen Kriegsmarine (die Kriegsmarine benutzte einfachere Versionen der Enigma mit maximal 3 Walzen). Bei der Verfolgung des Funkverkehrs der deutschen U-Boote stellte jedoch das häufige Wechseln (Neuanordnen) der einzelnen Walzen in den Enigmas der U-Boot-Truppe, und das spätere Hinzufügen einer 4. Walze, die Kryptologen in Bletchley Park vor ein bedrohliches Problem, zumal die Entschlüsselung mancher Nachrichten (gerade nach Einführung der 4. Walze) mitunter Wochen bis Monate dauerte (sehr hohe Tonnageverluste der Alliierten 1943). Im Verlauf des Krieges wurden unter höchster Geheimhaltung U-Boot-Jagdgruppen mit Enterkommandos versehen, die den Auftrag hatten ein deutsches U-Boot zu kapern, um in den Besitz der Enigma, aber auch zusätzlicher Codeunterlagen, zu gelangen. Die speziellen Einheiten hatten eigentlich wenig Erfolg, da U-Boot-Kommandanten, die ihr U-Boot aufgeben mussten, dieses entweder fluten ließen, oder Enigma und Codeunterlagen über Bord warfen. Der Zufall verhalf jedoch bereits 1942 dem Commander des Zerstöers Bulldog zur Durchführung eines folgenschweren Coups: Die Kaperung des Bootes U 110 mitsamt Enigma. Den Briten ging es hier aber nicht nur darum (wie oftmals angenommen wird) eine Original-Enigma zu erbeuten, sondern es ging tatsächlich um die Anordnung und vor allem die Anzahl der Walzen, die durch Spionage nur unzureichend verifiziert werden konnten. Zusätzlich wurden Codebücher gefunden, die vermutlich viel wichtiger im weiteren Verlauf waren, da sie den dauerhaften Einbruch in den Code erleichterten, trotz zahlreicher schwerer Rückschläge (z.B. 1943). Aufgrund der Versicherungen der Techniker und Wissenschaftler der Kriegsmarine, dass ein Einbruch in den Funkcode nicht möglich sei, und aufgrund der Tatsache dass vorsorglich eine 4. Walze eingeführt wurde, zog Karl Dönitz einen Einbruch in den Funkcode der U-Boot-Flotte nie ernsthaft in Erwägung, und erfuhr erst Jahre nach Ende des Krieges Details über den vollen Umfang der Operationen der britischen (Funk-)Aufklärung, die am Ende in der Lage war abgefangene Nachrichten der deutschen U-Boote innerhalb weniger Stunden zu entschlüsseln. Das "Submarine Tracking Room" in Bletchley Park konnte während der Phasen des Krieges, in denen innerhalb kürzester Zeit Positionsmeldungen und Konvoi-Sichtmeldungen entschlüsselt werden konnten, die Konvois um die U-Boot-Rudel herum lenken, und sogar gezielt Jagd auf die U-Boote machen (z.B. auf "Milchkühe" -> Versorgungs-U-Boote.

Durch die zunehmenden Erfolge der alliierten Maßnahmen und die zunehmenden Verluste auf deutscher Seite, verschob sich das Gleichgewicht, denn gerade die technisch veralteten VII-Boote hatten dem technischen Fortschritt der Alliierten, vor allem in Sachen Geschwindigkeit immer weniger entgegen zu setzen. Die U-Boot-Kommandanten sahen sich immer mehr in die Defensive gedrängt, Alarm-Tauchfahrten auf dem Weg zum Operationsgebiet waren an der Tagesordnung, und aufgrund der massiven Luftüberwachung wurden die U-Boote (die noch immer keine reinen Unterseeboote waren) zunehmend unter Wasser gedrückt - sie verloren somit die Offensive. Der Bau neuer Typen, gerade die Klassen XXI und XXIII - die teilweise selbst die sehr großen und mit relativem Komfort ausgestatteten amerikanischen U-Boote bzgl. Geschwindigkeit (vor allem getaucht) und Tauchzeit fast in den Schatten stellten - wurde jedoch durch gezielte Bombardierung der Werften (vor allem durch die Amerikaner) immer wieder verzögert, und konnte den Krieg zur See nicht mehr beeinflussen.

mojoe86
11-09-05, 07:42
Hi alfudet,

"... in der packensten und realistischen U-Boot-Simulation unserer Zeit"

auf der Verpackung von ALLEN Spielen ist es schon normal das mit solchen adjektiven leichtfertig "rumgeschmissen" wird. Sowas brauch man grundsätzlich nicht ernstzunehmen...,da wird halt gerne übertrieben.

Folgende Wöter stehen u.a. auf der Box
einzigartig packend spektakulär realistisch atemberaubend historisch

is halt Werbung...

Ja in Sachen Realismus hat SH3 jede Menge Fehler, und ich habe mich auch schon geärgert, aber trotzdem sorgt das Spiel in diesem Zustand für jede Menge SPASS.
Man darf den Entwicklen da nichts vorwerfen, es sind wohl eher die Publisher die Zeitdruck machen, und so dafür sorgen das einige Sachen nicht fertig werden.

Was mich nur ärgert ist, das in der Readme, und im Handbuch Sachen erklärt werden (z.B. der Eskorte-Button im Funkraum), die es im Spiel gar nicht gibt, das find ich schon etwas schlampig...

In sachen Realismus gibts nur einen Tipp, nämlich nach Mods zu suchen. An dieser Stelle vielen Dank an euch fleißigen Programmierer http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif

Und noch was an die Entwickler und Publisher von Silent Hunter III, schaut euch "Dangerous Waters" an, da sieht man wie realistisch ein Spiel, in sachen Spielmechanik, sein kann...
Bitte nehmt euch das für SH4 zu herzen, wenn ihr das liest...

alfudet
11-09-05, 09:00
Es ist klar daß jeder für sein Produkt zum Teil übertriebene Werbung macht. Habe ja auch andere Produkte von UBI SOFT und war zufrieden bis sehr zufrieden. Nur finde ich, daß hier der Kunde für dieses unausgereifte Spiel zuviel Geld hinlegen mußte. Was mich aber noch mehr irritiert ist die Punktevergabe für diese Simulation durch verschiedene sogenannte Games-Profis. Haben die eine andere Demo gehabt?

Ich gebe ja das spielen nicht auf, schon alleine wegen der Grafik, aber wenn, wie jetzt passiert, Dir (nach abgebrochener 10. Fahrt, kam Besuch) das Ritterkreuz mit Eichenlaub verliehen wird, komme ich nicht umhin zu sagen, daß dieses Spiel ein einziger Bug ist.

Andererseits gibt es genug Spieler, angeblich 80 000 verkaufte Spiele, welche garnicht dieses Forum besuchen bzw. nach dem 2. Durchgang das Spiel wegschmeißen. Zudem finde ich es traurig für den Anbieter, daß sich die Spieler selbst die ganzen Fehler beseitigen müßen. Erinnert mich stark an einen großen Software-Hersteller, welcher nach Beschwerden durch die Benutzer ein Update nach dem anderen rausjagt.

Und hier heißt es nur einfach "Die Arbeiten wurden eingestellt".

Copyoffline
11-09-05, 11:05
Also ich finde das Spiel ist so wie es ist ganz gut gelungen. Natürlich ist es nicht 100%tig genau aber mal ehrlich SH3 ist ein Spiel und kein Simulator. Wenn man es 100% genau haben will hat man sich im Spielregal vergriffen. Will man es so genau wie möglich spielt man dangerous waters. Nur fehlt dabei die Spannung und der Spielspass. Simulationen sind meist richtig Arbeit für Entusiasten.

übrigens: Der Unterschied zwischen MK-I und MK-II war doch nur dass die MK-II einen etwas stärkeren Motor hatte und die Bombenlast an den Flügeln trug und nicht unter dem Rumpf. Es wäre übertrieben bei einem Ubootspiel derartig genau zu sein, also hat man sicherlich auch aus Zeitgründen sich ein neues Model gespart. Ausserdem kam sie meineswissens schon 1940 an die Front.

Und findest du wirklich es sind zuviele Zerstöer? Ich glaube es sind zuwenige ;-)

D_Charge
11-09-05, 11:21
Will man es 100% real haben, meldet man sich zur Marine. Es ist nunmal so, dass es zur Zeit für mich keine Alternativen zum Thema U-Boote im WK II gibt. Und besorgt man sich die verfügbaren Mods, dann sieht man ein Spiel wie es die Devs mal geplant hatten. In diesem Sinne...

RUN DEEP, RUN SILENT http://www.ubisoft.de/smileys/wchand.gif

Fragetier
11-09-05, 15:37
Das gute an SH3 ist das es so einfach zu modden ist.
Das original Spiel ist für den Mülleimer aber mit MODS ist es absolut Top. Hab einige hundert Megabyte Mods installiert und in den Zustand in dem mein Spiel jetzt ist + meiner neuen Graka (http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif) bringt es echt eine Menge Spaß und ist dazu auch noch realistisch.

alfudet
12-09-05, 02:24
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Fragetier:
Das gute an SH3 ist das es so einfach zu modden ist.
Das original Spiel ist für den Mülleimer aber mit MODS ist es absolut Top. Hab einige hundert Megabyte Mods installiert und in den Zustand in dem mein Spiel jetzt ist + meiner neuen Graka (http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif) bringt es echt eine Menge Spaß und ist dazu auch noch realistisch. </div></BLOCKQUOTE>

Tja, das ist was ich meine, man muß soviel Mods installieren welche höchstwahrscheinlich eine ganze CD füllt.

Hierzu eine Frage:
Vertragen sich die Mods mit dem Patch 1.4?

Noch etwas zur Realität:

Ich brauche nicht zur Marine gehen, da ich ja den Realismus im Spiel festlegen kann. Den Realismus habe ich schon deswegen gezwungener Maßen über Bord geschmissen, da ich z.B. mir garnicht erlauben kann längere Zeit im Normalzeitmodus zu fahren (da fällt dann meine Mannschaft in einen Tiefschlaf), sondern in einer Zeitkomprimierung über 60x fahren muß. Wenn man daß auf der Karte sieht ist ein Ferrari ein Kinderwagen dagegen. Mir geht es darum, daß in der -sagen wir mal Grundversion- einfach grundlegende Informationen fehlen, z. B.: Information über den Verlauf des Krieges durch den BDU, da wurde jegliche erfolgreiche Operation, ob zu Land, in der Luft oder zur See, über den Funk gejagt). Andererseits schau Dir mal bei der überwasserfahrt (abhängig vom ZOOM der Karte) die Meldung "Schiff gesichtet" und die dazugehöende Entfernung an, dann wird man feststellen was für eine Supermannschaft man an Bord hat (Sichtweite mit dem Fernglas höher als mit Radar). Ergänzung: Gemäß der Entfernungsanzeige auf der Karte wurde das Schiff auf ca. 70 km Entfernung entdeckt.

alfudet
12-09-05, 02:48
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">übrigens: Der Unterschied zwischen MK-I und MK-II war doch nur dass die MK-II einen etwas stärkeren Motor hatte und die Bombenlast an den Flügeln trug und nicht unter dem Rumpf. Es wäre übertrieben bei einem Ubootspiel derartig genau zu sein, also hat man sicherlich auch aus Zeitgründen sich ein neues Model gespart. Ausserdem kam sie meineswissens schon 1940 an die Front. </div></BLOCKQUOTE>

Die Hawker Hurricane MKI war eine reines Jagdflugzeug welches 1940 im Zuge des Frankreichfeldzuges zum Einsatz kam und sich dabei herausstellte, daß diese Maschine in vielen Belangen der Me 109 unterlegen war. Die MK II wurde als Nachfolgemodell mit einem stärkeren Motor und einem 3-Stern-Propeller ausgerüstet und wie beschrieben mit Aufhängevorrichtungen für Bomben versehen. Nur diese Version war für Bodenangriffe vorgesehen, aber nicht für Angriffe auf Schiffe. Es ist nirgendwo in den ganzen Einsatzbeschreibungen der RAF (Royal Air Force) eine Aufzeichnung über so einen Einsatz zu finden, dies gilt für alle Jagdmaschinen der Hawker-Serie (Hurricane, Hunter, Tempest unf Typhoon).

Geleitzug
12-09-05, 03:54
...und wofür gab es dann die Sea Hurricane Version ???!!!

Schau mal hier (http://www.fleetairarmarchive.net/Aircraft/seahurricane.htm)

alfudet
12-09-05, 04:11
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Geleitzug:
...und wofür gab es dann die Sea Hurricane Version ???!!!

Schau mal hier (http://www.fleetairarmarchive.net/Aircraft/seahurricane.htm) </div></BLOCKQUOTE>

Von den hergestellten Hawker "Hurricanes" waren weniger als 800 "Sea Hurricanes". Die "Sea Hurricane", im Volksmund auch "Hurricat" genannt, wurde auf Churchills Befehl ab 1941 gebaut um Englische Geleitzüge vor angreifenden Deutschen FW-200C "Condor" Bombern zu schützen. Die Maschinen wurden von C.A.M.-Schiffen (Catapult Aircraft Merchantmen) gestartet, konnten nach ihrem Einsatz jedoch nicht wieder zum Schiff zurückkehren. Der Pilot mußte versuchen, bis zum nächsten Land zu gelangen oder in der Nähe des Geleitzuges wassern um dann an Bord genommen zu werden. Bis 1943 leisteten die "Sea Hurricane" den Geleitzügen in Nordsee und Mittelmeer wertvolle Dienste in der Verteidigung gegen Luftangriffe sowie bei der Luftaufklärung aber nicht im Einsatz gegen U-Boote.

Geleitzug
12-09-05, 04:25
Sorry, aber Du solltest den Link, den ich gepostet habe, schon erst einmal durchlesen, bevor Du antwortest http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif(nicht böse gemeint...)

ich zitiere mal daruas:

Fleet Air Arm Sea Hurricanes were also adept at hunting and attacking German submarines. Hurricane NF732 flown by Sub Lt WA John of 825 squadron with BX126 and JS272 attacked a U-boat on 22 August 1944. The next day, Hurricane NF732 flown by Sub Lt DR Johnston of 825 squadron attacked a U-boat on 23 August 1944. Also on 23 August, Hurricane NF680 flown by Lt Cdr WDD MacDonald of 825 squadron on HMS Vindex, attacked another U-Boat.

Zugegeben, Sea Hurricanes gleich ab 1939 im Spiel ist natürlich, insbesondere weit ab der englischen Küste, unrealistisch... aber generell wurden auch Hurricanes gegen deutsche U-Boote eingesetzt, wenn auch deren Einsatzhäufigkeit in keiner Weise mit der einer Sunderland, Catalina, Hudson oder Anson vergleichbar war...

alfudet
12-09-05, 04:44
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Geleitzug:
Sorry, aber Du solltest den Link, den ich gepostet habe, schon erst einmal durchlesen, bevor Du antwortest http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif(nicht böse gemeint...)

ich zitiere mal daruas:

Fleet Air Arm Sea Hurricanes were also adept at hunting and attacking German submarines. Hurricane NF732 flown by Sub Lt WA John of 825 squadron with BX126 and JS272 attacked a U-boat on 22 August 1944. The next day, Hurricane NF732 flown by Sub Lt DR Johnston of 825 squadron attacked a U-boat on 23 August 1944. Also on 23 August, Hurricane NF680 flown by Lt Cdr WDD MacDonald of 825 squadron on HMS Vindex, attacked another U-Boat.

Zugegeben, Sea Hurricanes gleich ab 1939 im Spiel ist natürlich, insbesondere weit ab der englischen Küste, unrealistisch... aber generell wurden auch Hurricanes gegen deutsche U-Boote eingesetzt, wenn auch deren Einsatzhäufigkeit in keiner Weise mit der einer Sunderland, Catalina, Hudson oder Anson vergleichbar war... </div></BLOCKQUOTE>

Danke für den Hinweis. Habe das wirklich überlesen. http://forums.ubi.com/images/smilies/1072.gif