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Ubi_AnnickV
26-05-08, 03:05
H.A.W.X – Ein historischer Rückblick:

Die Ursprünge der "High Altitude Warfare – Experimental Squadron" (kurz: H.A.W.X) gehen bis ins Jahr 1943 zurück. Während des Zweiten Weltkriegs startete die US-Regierung ein Geheimprogramm zur Beschaffung, Auswertung und überarbeitung feindlicher Flugzeugtypen. Von seinem Hauptquartier in der Nähe des Wright Fields (heute die Wright-Patterson Air Force Base) aus, arbeitete das Programm mit dem OSS und der British Royal Air Force unter dem Namen FALCO (Foreign Aircraft and Logistic Capture Operations) zusammen.
FALCO leitete geheim agierende Einsatzteams in jedem wichtigen Schauplatz des Krieges. Diese Teams waren ein zusammengewürfelter Haufen aus Ingenieuren, Sprachwissenschaftlern, übergelaufenen und nicht zuletzt aus einigen der talentiertesten und unorthodoxesten Kampfpiloten der alliierten Streitkräfte. Im Verlauf des Krieges griff das Oberkommando öfters auf die Fähigkeiten dieser Eliteflieger zurück. In gekaperten Flugzeugen des Feindes setzten die Piloten alliierte Spione und Kommando-Einheiten weit hinter den feindlichen Linien ab und waren zudem an einigen der geheimsten Kampfmissionen des gesamten Krieges maßgeblich beteiligt.
Als sich ein Ende des Konflikts abzeichnete, wurden die FALCO-Teams vorrangig mit der gezielten Beschaffung spezieller Feind-Technologie beauftragt. Die Alliierten bewegten viele Wissenschaftler, Piloten und Ingenieure der Achsenmächte zum überlaufen und erbeuteten eine beträchtliche Anzahl an hochentwickelten feindlichen Flugzeugen.
Im Jahr 1950 veröffentlichte die USAF einen Bericht, wonach die feindliche Flugzeugtechnologie des Zweiten Weltkriegs vollends entschlüsselt sei. Das FALCO-Programm wurde darauf hin durch das US-Verteidigungsministerium offiziell für beendet erklärt.
In Wahrheit entsprach dies jedoch nicht den Tatsachen. Man hatte erkannt, dass sich das Gesicht des modernen Luftkampfs durch die Entwicklung von überschalltechnologie, Atombombern und Abfangjägern grundlegend gewandelt hatte. Um diesen Veränderungen gerecht zu werden, wurden die FALCO-Initiative inklusive ihrer Mitarbeiter, Projekte und Einrichtungen unter dem Namen ˜High Altitude Warfare' (H.A.W.) neu organisiert.
Als Teil des Tactical Air Command (später Air Combat Command genannt) tritt diese geheime Gruppe nach Außen hin unter dem Deckmantel "ž24th Test and Evaluation Squadron" auf. Um ihre eigentlichen Aktivitäten noch weiter zu verheimlichen wurde die Einheit offiziell in High Altitude Warfare – Experimental Squadron oder kurz H.A.W.-X (Das "X" steht beim US-Militär für 'Experimental') umbenannt. Im Laufe der Zeit wurde diese Bezeichnung zu H.A.W.X. abgekürzt.
Die Elite-Piloten dieser Luftstaffel werden aus den erfahrensten und talentiertesten Veteranen der USAT-, USN- und USMC-Kampfeinheiten rekrutiert. Im besten Trainingsprogramm der Welt sammeln die Flieger Erfahrungen mit den modernsten, noch in der Testphase befindlichen Flugzeugmodellen und Waffensystemen. Sie helfen dabei, Entwürfe zu optimieren und sind die ersten, die diese neusten Technologien im Ernstfall einsetzen, wenn die Nation dies von ihnen fordert. Da sie praktisch mit jedem Modell der amerikanischen Streitkräfte und zusätzlich mit etlichen ausländischen Modellen genau vertraut sind, stellen diese Piloten die absolute Elite der Welt dar.
Die H.A.W.X.-Staffel ist auf der Langley Air Force Base in Southern Virginia stationiert und verfügt über zusätzliche Einrichtungen auf der Nellis Air Force Base in Las Vegas. Ihre drei Hauptaufgaben:
<UL TYPE=SQUARE>
<LI>Das Testen und Auswerten der neuesten, experimentellen und streng geheimen Flugzeuge und Waffensysteme der US-Luftwaffe und ihren Verbündeten. Dazu zählen sowohl bemannte, als auch unbemannte (UAV) Systeme für Einsätze in großer Höhe.

<LI>Kampf- oder Aufklärungsmissionen im Dienste der nationalen Verteidigung. Die Einsätze des H.A.W.X.-Geschaders sind in der Regel streng geheim und ihre bisherigen Aufträge werden unter Verschluss gehalten. Da die H.A.W.X.-Staffel ständigen Zugang zu den neuesten und durchschlagkräftigsten Luftkampf-Technologien hat und ihre Piloten praktisch jedes Flugzeug der Welt steuern können, haben die Vereinigten Staaten in Konfliktsituationen stets den entscheidenden Vorteil auf ihrer Seite.

<LI>Wenn es notwendig wird (was seltener vorkommt als die oben genannten Aufgaben) wird das H.A.W.X.-Geschwader mit der Ausbildung von US-amerikanischen und alliierten Piloten und der Bergung sowie der Auswertung feindlicher bzw. neutraler Luftkampftechnologien beauftragt.
In der jüngsten Vergangenheit und insbesondere mit dem Aufstieg der Private Military Contractors (PMC) im globalen Kräftespiel, sind die einzigartigen Fähigkeiten der H.A.W.X.-Staffel gefragt wie nie zuvor.
[/list]

The Private Military Contractors (PMCs)

Als die Ära der Nationalstaaten immer schneller dem Ende entgegen geht, durchläuft die Kriegsführung eine radikale Weiterentwicklung. Neue Herausforderungen verlangen neue Lösungswege.

Schon seit Jahren haben die vom Staat gesponserten Militärs darum gekämpft, ihre Macht beizubehalten und ihre Streitkräfte zu modernisieren. Doch ansteigende Budgetbeschränkungen und Probleme in der Rekrutierung neuer Talente haben viele Nationen dazu gezwungen nach anderen Möglichkeiten zu suchen. Immer mehr Nationen verlassen sich deshalb auf die Private Military Contractors (PCM). Hierbei handelt es sich um Gruppen von Elitesoldaten, die von ebenso hochqualifiziertem Personal bei ihren Feldoperationen unterstützt werden.

PMCs haben sich als exzellente Partner in den Bereichen Effizienz, Können, niedrige Preise und Zuverlässigkeit erwiesen. Sie waren in der Lage die meisten Missionen zu erfüllen, die sonst vom normalen Militär geregelt wurden, ohne aber einen politischen Zwischenfall zu verursachen.

Mit der Zeit erweiterten diese privaten Militäreinheiten ihre Feldoperationen, von ausschließlichen Sicherungsoperationen, zu motorisierten Angriffen und Spionageabwehr. Lange hat es nicht gedauert, bis ein paar dieser PMCs genügend Ressourcen gesammelt hatten, um volle Unterstützung in Luft- und Seeoperationen anzubieten.

Mit jedem weiteren Jahr vergrößern die PMCS ihren Einfluss und Aktivitätsradius. Anfangs waren sie nur als Berater aktiv, doch nun sind sie in anderen wichtigen Positionen wie überwachung, Logistik oder Vor-Ort-Sicherheit involviert. Um die Kriegsmaschinerie weiter am Leben zu erhalten und ihr Einkommen zu sichern, arbeiten viele der PMCs mit Firmen in anderen Bereichen zusammen. So zum Beispiel in den Bereichen Bergbau, Ölgewinnung, Fluggesellschaften, Warenherstellung und vieles mehr. Dank der Wahrung sicherer Geldanlagen, ist es diesen Firmen möglich, ein schärferes Spiel gegen die Konkurrenz anzugehen. Mit jedem Jahr wachsen ihre Möglichkeiten als vollständig operative Einsatzkräfte zu dienen. Da ihr Service bereits weltweit genutzt wird, sind die PMCs bereits unersetzlich. Die Büchse der Pandora wurde geöffnet. Die PMCs sind nicht mehr wegzudenken.

Das Abkommen von Reykjavik

2012 wird das das Abkommen von Reykjavik von 191 Ländern ratifiziert, inklusive der USA und aller anderen Supermächte.

Das Abkommen definiert und grenzt die Rolle von PMCs in Kampfeinsätzen ein sowie deren neue Verantwortung in Bezug auf Einhaltung der Menschenrechte. Das Recht der PMCs in jede militärische Operation eingreifen zu können, ist damit offiziell autorisiert: Sie können jederzeit für vollwertige militärischen Operationen verpflichtet werden.

Die Grundlinien des Abkommens sind simpel: PMCs agieren als internationale und unabhängige Einheiten und müssen von einem souveränen Staat vertraglich verpflichtet werden, um in einen Konflikt eingreifen zu dürfen. Sie dürfen keine Zivilbevölkerung angreifen. PMC-Einheiten haben den Status eines offiziellen Kriegsteilnehmers und ein PMC muss seine eigene Ausrüstung verwenden, um die Mission abzuschließen.

Als Konsequenz sind sie nun berechtigt, schwere Einheiten auf dem internationalen Waffenmarkt zu erwerben (Angreifer, Zerstöer, gepanzerte Einheiten, usw.). PMC-Einheiten sind nun private Armeen, die offiziell von den Staaten anerkannt werden. Der Kriegsmarkt wurde dereguliert: Die Staaten haben alle kommerziellen Beschränkungen des Waffenaustausches mit PMCs gelockert, solange sie das Abkommen von Reykjavik respektieren. Innerhalb der Beschränkungen des Nuclear Non-Proliferation-Abkommen ist es nun jeder Nation erlaubt, frei zu entscheiden, an wen sie verkaufen und vor allem was sie verkaufen. Die meisten führenden Nationen, inklusive der USA, haben sich dazu entschieden nur ihre alten, überholten Modelle an die PMCs zu verkaufen. Einige wenige Staaten sehen aber auch die Möglichkeit auf schnellen Profit und bieten ihre Topmodelle zum Verkauf an.

PMC-Einheiten in operative internationale Armeen zu berufen hat die Absicht, regionale und internationale Konflikte zu reduzieren, besser die Zivilbevölkerung und die Menschenrechte zu schützen und den Kampf gegen den internationalen Terrorismus zu verstärken. PMCs werden als die Friedenskräfte der Zukunft gesehen. Da sie nicht abhängig von politischen Verstrickungen sind, können die PMCs theoretisch blitzschnell auf Krisen und humanitäre Hilfe reagieren.


Eine düstere Zukunft

Zwischen 2012 und 2018 wird sich die globale militärische Macht immer mehr in Richtung der PMCs bewegen, denn diese werden zunehmend unabhängiger von ihren Auftraggebern. Von all den vielen Zwischenfällen auf der Welt war der Konflikt in Südamerika der Hauptgrund für den Einsatz von PMCs. Ende 2016, noch bevor die Bedrohung durch die Armeen offensichtlich wurde, hatte die Präsenz dieser privaten Einheiten einen negativen Einfluss auf die Wirtschaft der souveränen Staaten, weil deren Initiativ- und Handlungsressourcen aufgezehrt werden.

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26-05-08, 03:05
H.A.W.X – Ein historischer Rückblick:

Die Ursprünge der "High Altitude Warfare – Experimental Squadron" (kurz: H.A.W.X) gehen bis ins Jahr 1943 zurück. Während des Zweiten Weltkriegs startete die US-Regierung ein Geheimprogramm zur Beschaffung, Auswertung und überarbeitung feindlicher Flugzeugtypen. Von seinem Hauptquartier in der Nähe des Wright Fields (heute die Wright-Patterson Air Force Base) aus, arbeitete das Programm mit dem OSS und der British Royal Air Force unter dem Namen FALCO (Foreign Aircraft and Logistic Capture Operations) zusammen.
FALCO leitete geheim agierende Einsatzteams in jedem wichtigen Schauplatz des Krieges. Diese Teams waren ein zusammengewürfelter Haufen aus Ingenieuren, Sprachwissenschaftlern, übergelaufenen und nicht zuletzt aus einigen der talentiertesten und unorthodoxesten Kampfpiloten der alliierten Streitkräfte. Im Verlauf des Krieges griff das Oberkommando öfters auf die Fähigkeiten dieser Eliteflieger zurück. In gekaperten Flugzeugen des Feindes setzten die Piloten alliierte Spione und Kommando-Einheiten weit hinter den feindlichen Linien ab und waren zudem an einigen der geheimsten Kampfmissionen des gesamten Krieges maßgeblich beteiligt.
Als sich ein Ende des Konflikts abzeichnete, wurden die FALCO-Teams vorrangig mit der gezielten Beschaffung spezieller Feind-Technologie beauftragt. Die Alliierten bewegten viele Wissenschaftler, Piloten und Ingenieure der Achsenmächte zum überlaufen und erbeuteten eine beträchtliche Anzahl an hochentwickelten feindlichen Flugzeugen.
Im Jahr 1950 veröffentlichte die USAF einen Bericht, wonach die feindliche Flugzeugtechnologie des Zweiten Weltkriegs vollends entschlüsselt sei. Das FALCO-Programm wurde darauf hin durch das US-Verteidigungsministerium offiziell für beendet erklärt.
In Wahrheit entsprach dies jedoch nicht den Tatsachen. Man hatte erkannt, dass sich das Gesicht des modernen Luftkampfs durch die Entwicklung von überschalltechnologie, Atombombern und Abfangjägern grundlegend gewandelt hatte. Um diesen Veränderungen gerecht zu werden, wurden die FALCO-Initiative inklusive ihrer Mitarbeiter, Projekte und Einrichtungen unter dem Namen ˜High Altitude Warfare' (H.A.W.) neu organisiert.
Als Teil des Tactical Air Command (später Air Combat Command genannt) tritt diese geheime Gruppe nach Außen hin unter dem Deckmantel "ž24th Test and Evaluation Squadron" auf. Um ihre eigentlichen Aktivitäten noch weiter zu verheimlichen wurde die Einheit offiziell in High Altitude Warfare – Experimental Squadron oder kurz H.A.W.-X (Das "X" steht beim US-Militär für 'Experimental') umbenannt. Im Laufe der Zeit wurde diese Bezeichnung zu H.A.W.X. abgekürzt.
Die Elite-Piloten dieser Luftstaffel werden aus den erfahrensten und talentiertesten Veteranen der USAT-, USN- und USMC-Kampfeinheiten rekrutiert. Im besten Trainingsprogramm der Welt sammeln die Flieger Erfahrungen mit den modernsten, noch in der Testphase befindlichen Flugzeugmodellen und Waffensystemen. Sie helfen dabei, Entwürfe zu optimieren und sind die ersten, die diese neusten Technologien im Ernstfall einsetzen, wenn die Nation dies von ihnen fordert. Da sie praktisch mit jedem Modell der amerikanischen Streitkräfte und zusätzlich mit etlichen ausländischen Modellen genau vertraut sind, stellen diese Piloten die absolute Elite der Welt dar.
Die H.A.W.X.-Staffel ist auf der Langley Air Force Base in Southern Virginia stationiert und verfügt über zusätzliche Einrichtungen auf der Nellis Air Force Base in Las Vegas. Ihre drei Hauptaufgaben:
<UL TYPE=SQUARE>
<LI>Das Testen und Auswerten der neuesten, experimentellen und streng geheimen Flugzeuge und Waffensysteme der US-Luftwaffe und ihren Verbündeten. Dazu zählen sowohl bemannte, als auch unbemannte (UAV) Systeme für Einsätze in großer Höhe.

<LI>Kampf- oder Aufklärungsmissionen im Dienste der nationalen Verteidigung. Die Einsätze des H.A.W.X.-Geschaders sind in der Regel streng geheim und ihre bisherigen Aufträge werden unter Verschluss gehalten. Da die H.A.W.X.-Staffel ständigen Zugang zu den neuesten und durchschlagkräftigsten Luftkampf-Technologien hat und ihre Piloten praktisch jedes Flugzeug der Welt steuern können, haben die Vereinigten Staaten in Konfliktsituationen stets den entscheidenden Vorteil auf ihrer Seite.

<LI>Wenn es notwendig wird (was seltener vorkommt als die oben genannten Aufgaben) wird das H.A.W.X.-Geschwader mit der Ausbildung von US-amerikanischen und alliierten Piloten und der Bergung sowie der Auswertung feindlicher bzw. neutraler Luftkampftechnologien beauftragt.
In der jüngsten Vergangenheit und insbesondere mit dem Aufstieg der Private Military Contractors (PMC) im globalen Kräftespiel, sind die einzigartigen Fähigkeiten der H.A.W.X.-Staffel gefragt wie nie zuvor.
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The Private Military Contractors (PMCs)

Als die Ära der Nationalstaaten immer schneller dem Ende entgegen geht, durchläuft die Kriegsführung eine radikale Weiterentwicklung. Neue Herausforderungen verlangen neue Lösungswege.

Schon seit Jahren haben die vom Staat gesponserten Militärs darum gekämpft, ihre Macht beizubehalten und ihre Streitkräfte zu modernisieren. Doch ansteigende Budgetbeschränkungen und Probleme in der Rekrutierung neuer Talente haben viele Nationen dazu gezwungen nach anderen Möglichkeiten zu suchen. Immer mehr Nationen verlassen sich deshalb auf die Private Military Contractors (PCM). Hierbei handelt es sich um Gruppen von Elitesoldaten, die von ebenso hochqualifiziertem Personal bei ihren Feldoperationen unterstützt werden.

PMCs haben sich als exzellente Partner in den Bereichen Effizienz, Können, niedrige Preise und Zuverlässigkeit erwiesen. Sie waren in der Lage die meisten Missionen zu erfüllen, die sonst vom normalen Militär geregelt wurden, ohne aber einen politischen Zwischenfall zu verursachen.

Mit der Zeit erweiterten diese privaten Militäreinheiten ihre Feldoperationen, von ausschließlichen Sicherungsoperationen, zu motorisierten Angriffen und Spionageabwehr. Lange hat es nicht gedauert, bis ein paar dieser PMCs genügend Ressourcen gesammelt hatten, um volle Unterstützung in Luft- und Seeoperationen anzubieten.

Mit jedem weiteren Jahr vergrößern die PMCS ihren Einfluss und Aktivitätsradius. Anfangs waren sie nur als Berater aktiv, doch nun sind sie in anderen wichtigen Positionen wie überwachung, Logistik oder Vor-Ort-Sicherheit involviert. Um die Kriegsmaschinerie weiter am Leben zu erhalten und ihr Einkommen zu sichern, arbeiten viele der PMCs mit Firmen in anderen Bereichen zusammen. So zum Beispiel in den Bereichen Bergbau, Ölgewinnung, Fluggesellschaften, Warenherstellung und vieles mehr. Dank der Wahrung sicherer Geldanlagen, ist es diesen Firmen möglich, ein schärferes Spiel gegen die Konkurrenz anzugehen. Mit jedem Jahr wachsen ihre Möglichkeiten als vollständig operative Einsatzkräfte zu dienen. Da ihr Service bereits weltweit genutzt wird, sind die PMCs bereits unersetzlich. Die Büchse der Pandora wurde geöffnet. Die PMCs sind nicht mehr wegzudenken.

Das Abkommen von Reykjavik

2012 wird das das Abkommen von Reykjavik von 191 Ländern ratifiziert, inklusive der USA und aller anderen Supermächte.

Das Abkommen definiert und grenzt die Rolle von PMCs in Kampfeinsätzen ein sowie deren neue Verantwortung in Bezug auf Einhaltung der Menschenrechte. Das Recht der PMCs in jede militärische Operation eingreifen zu können, ist damit offiziell autorisiert: Sie können jederzeit für vollwertige militärischen Operationen verpflichtet werden.

Die Grundlinien des Abkommens sind simpel: PMCs agieren als internationale und unabhängige Einheiten und müssen von einem souveränen Staat vertraglich verpflichtet werden, um in einen Konflikt eingreifen zu dürfen. Sie dürfen keine Zivilbevölkerung angreifen. PMC-Einheiten haben den Status eines offiziellen Kriegsteilnehmers und ein PMC muss seine eigene Ausrüstung verwenden, um die Mission abzuschließen.

Als Konsequenz sind sie nun berechtigt, schwere Einheiten auf dem internationalen Waffenmarkt zu erwerben (Angreifer, Zerstöer, gepanzerte Einheiten, usw.). PMC-Einheiten sind nun private Armeen, die offiziell von den Staaten anerkannt werden. Der Kriegsmarkt wurde dereguliert: Die Staaten haben alle kommerziellen Beschränkungen des Waffenaustausches mit PMCs gelockert, solange sie das Abkommen von Reykjavik respektieren. Innerhalb der Beschränkungen des Nuclear Non-Proliferation-Abkommen ist es nun jeder Nation erlaubt, frei zu entscheiden, an wen sie verkaufen und vor allem was sie verkaufen. Die meisten führenden Nationen, inklusive der USA, haben sich dazu entschieden nur ihre alten, überholten Modelle an die PMCs zu verkaufen. Einige wenige Staaten sehen aber auch die Möglichkeit auf schnellen Profit und bieten ihre Topmodelle zum Verkauf an.

PMC-Einheiten in operative internationale Armeen zu berufen hat die Absicht, regionale und internationale Konflikte zu reduzieren, besser die Zivilbevölkerung und die Menschenrechte zu schützen und den Kampf gegen den internationalen Terrorismus zu verstärken. PMCs werden als die Friedenskräfte der Zukunft gesehen. Da sie nicht abhängig von politischen Verstrickungen sind, können die PMCs theoretisch blitzschnell auf Krisen und humanitäre Hilfe reagieren.


Eine düstere Zukunft

Zwischen 2012 und 2018 wird sich die globale militärische Macht immer mehr in Richtung der PMCs bewegen, denn diese werden zunehmend unabhängiger von ihren Auftraggebern. Von all den vielen Zwischenfällen auf der Welt war der Konflikt in Südamerika der Hauptgrund für den Einsatz von PMCs. Ende 2016, noch bevor die Bedrohung durch die Armeen offensichtlich wurde, hatte die Präsenz dieser privaten Einheiten einen negativen Einfluss auf die Wirtschaft der souveränen Staaten, weil deren Initiativ- und Handlungsressourcen aufgezehrt werden.

GeneralIssacs
27-05-08, 09:02
mhm kommt da noch mehr ?

Aber klingt doch recht cool :