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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der neue Religionsthread



Klassiker
03-04-05, 07:57
Da ich den Eindruck hate, dass es mal wieder Zeit für einen wird (siehe Papstdiskussion) habe ich mal einen Religionsthread eröffnet. Die Richtung, die er nehmen wird gilt es mal abzuwarten...

Noch kurz, warum ich den alten Religionsthread nicht wieder ausbuddle:
1. Ich finde ihn nicht mehr http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif
2. Er ging schon sehr in eine Richtung, war schon sehr "vorbelastet", so dass ich dacht, man fängt vielleicht besser bei "Adam und Eva" an http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Zum Einstieg mal eines meiner Lieblingsgedichte:


Ich hab' in kalten Wintertagen
Gottfried Keller

Ich hab' in kalten Wintertagen,
In dunkler, hoffnungsarmer Zeit
Ganz aus dem Sinne dich geschlagen,
O Trugbild der Unsterblichkeit.

Nun, da der Sommer glüht und glänzet,
Nun seh' ich, daß ich wohlgetan!
Auf's Neu' hab' ich das Haupt bekränzet,
Im Grabe aber ruht der Wahn.

Ich fahre auf dem klaren Strome,
Er rinnt mir kühlend durch die Hand;
Ich schau' hinauf zum blauen Dome -
Und such' - kein bess'res Vaterland.

Seid mir gegrüßt, ihr holden Rosen,
In eures Daseins flücht'gem Glück!
Ich wende mich vom Schrankenlosen
Zu eurer Anmut mich zurück!

Zu glüh'n, zu blüh'n und ganz zu leben,
Das lehret euer Duft und Schein,
Und willig dann sich hinzugeben
Dem ewigen Nimmerwiedersein!

Klassiker
03-04-05, 07:57
Da ich den Eindruck hate, dass es mal wieder Zeit für einen wird (siehe Papstdiskussion) habe ich mal einen Religionsthread eröffnet. Die Richtung, die er nehmen wird gilt es mal abzuwarten...

Noch kurz, warum ich den alten Religionsthread nicht wieder ausbuddle:
1. Ich finde ihn nicht mehr http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif
2. Er ging schon sehr in eine Richtung, war schon sehr "vorbelastet", so dass ich dacht, man fängt vielleicht besser bei "Adam und Eva" an http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Zum Einstieg mal eines meiner Lieblingsgedichte:


Ich hab' in kalten Wintertagen
Gottfried Keller

Ich hab' in kalten Wintertagen,
In dunkler, hoffnungsarmer Zeit
Ganz aus dem Sinne dich geschlagen,
O Trugbild der Unsterblichkeit.

Nun, da der Sommer glüht und glänzet,
Nun seh' ich, daß ich wohlgetan!
Auf's Neu' hab' ich das Haupt bekränzet,
Im Grabe aber ruht der Wahn.

Ich fahre auf dem klaren Strome,
Er rinnt mir kühlend durch die Hand;
Ich schau' hinauf zum blauen Dome -
Und such' - kein bess'res Vaterland.

Seid mir gegrüßt, ihr holden Rosen,
In eures Daseins flücht'gem Glück!
Ich wende mich vom Schrankenlosen
Zu eurer Anmut mich zurück!

Zu glüh'n, zu blüh'n und ganz zu leben,
Das lehret euer Duft und Schein,
Und willig dann sich hinzugeben
Dem ewigen Nimmerwiedersein!

Paveman_II
03-04-05, 08:04
Religion

Wie eine ungekrönte Macht
Regierst Du jedes Land
Im Namen Deines Vaters
Faltest schleimig Du die Hand
Deine Geschichte ist eine blutige Spur
Du nennst es Glaube
Und führst Kriege dafür

Religion – Religion – Religion
Nur ich bin nicht Dein Sohn

In Deinem Namen
Werden Menschen verbrannt
Du Schizophrenie
Unter heiligem Gewand
Ganz gleich wie Du Dich nennst
Welchen Gott du gerade verehrst
Es ist doch nur die Macht
Die du begehrst

Sie sind alle Deine Kinder
Religion
Nur ich, ich kleiner Sünder
Ich bin nicht Sohn

(...)

Athronarch
03-04-05, 08:09
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR> Ich habe mal einen Religionsthread eröffnet... Da können wir uns dann mit Marx, Camus oder sonstigen Gesellsn herumschlagen, wenn Interesse besteht <HR></BLOCKQUOTE>

Aber immer doch http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
...............................................

Also beginnen wir mal...

Religion ist Opium für das Volk, früher wurden damit verschidene Phänomene die man vom naturwissenschaftlichen Standpunkt aus nicht erklären konnte auf einfache Weiße erklärt z.b. Warum blitzt es, warum Donnert es etc. Ausserdem noch die Ausbeutung des Volkes...

Heute ist Religion einfach nur noch da um das Volk unter Kontrolle zu halten bzw. ist da um das Volk auszuschlachten durch z.b. Kirchensteuer.

Einen Gott gibt es definitv nicht.

Hier noch ein Text was ziemlich gut passt finde ich:

Slime - Religion

Erzählt mir nichts von euren Göttern
Denn die haben niemals existiert
Auch Jesus Christus oder Mohammed
Verhinderten nie einen Krieg
Behauptet nicht, dass ihr die Antwort habt
Auf die Frage, die ihr niemals gewusst
Behauptet nicht, dass ihr die Wahrheit sagt
Weil eure Wahrheit gelogen ist
Religion - Bedeutet Unterdrückung
Religion - Ist Opium für das Volk
Religion - Hat Millionen von Menschen getötet
Religion - Doch die Kirchen
Sind immer noch voll
Ihr habt die Bombe gesegnet
Die auf Hiroshima fiel
Auch mit Hitler und Mussolini
Habt ihr euch solidarisiert
Es ist egal, wer an der Macht ist
Denn ihr seid immer dabei
Ihr nehmt den Menschen das Denken ab
Mit eurer Heuchelei
Religion - Bedeutet Unterdrückung
Religion - Ist Opium für das Volk
Religion - Hat Millionen von Menschen getötet
Religion - Doch die Kirchen
Sind immer noch voll

Klassiker
03-04-05, 08:21
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>
Einen Gott gibt es definitv nicht.
<HR></BLOCKQUOTE>
Woher weißt du das? Wenn du sagst, du glaubst nicht an Gott, OK, aber wenn du sagst, er existiert definitiv nicht, würde mich interessieren, an welchen "Beweisen" du es festmachst.



Zu den Lyrics:
Ich bin immer sehr dafür, Glauben und Kirche zu unterscheiden. Die Kirche besteht aus Menschen, fehlbaren Menschen, Menschen, die Böses tun, die Leid über andere bringen. Der Glaube ist die Wurzel der Kirche, sollte die Wurzel sein.
Ohne die Sünden der Kirche entschuldigen zu wollen dürfen wir auch nicht vergessen, was sie gutes geleistet hat. Und wenn es auch nur sei, Menschen einen Lebens-Sinn zu geben, ist das nicht auch schon ein Erfolg? Wäre es nicht ein Erfolg für die Menschheit, wenn z.B. die 10 Gebote eingehalten werden würden?

Doombringer16
03-04-05, 09:05
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Einen Gott gibt es definitiv nicht <HR></BLOCKQUOTE>Die Meinung vertrete auch ich.
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Woher weißt du das? Wenn du sagst, du glaubst nicht an Gott, OK, aber wenn du sagst, er existiert definitiv nicht, würde mich interessieren, an welchen "Beweisen" du es festmachst. <HR></BLOCKQUOTE>Das mit den Beweisen ist meiner Meinung nach kein Argument, unsere These "in Frage zu stellen". (Ich weiß, nicht besonders gelungene Formulierung, mir fiel nichts besseres ein). Denn denken wir mal umgekehrt, wo sind die Beweise, das es Gott gibt? Das kann man sich folgender Maßen vorstellen: Es wurde kein Mord begangen, ein Mann kommt aber zur Polizei und meldet, es gäbe einen. Er wird nach Beweisen gefragt. Was er nicht machen kann: "Wo sind eure Beweise, dass kein Mord statt fand?" Was es nicht gibt, muss man nicht beweisen, drücken wir es mal so aus. Andererseits will ich auch nicht sagen, dass der Glaube etwas unsinniges ist, denn er erfüllt seinen Zweck. Allerdings finde ich es sehr unsinnig, dass es so viele unterschiedliche Religionen gibt. (Denn im Prinzip sind sie nicht unterschiedlich). Wenn es wirklich einen Gott gibt, wie kommt es dann, dass so viele Menschen an andere Götter gleuben? Das, wie ich finde, bringt die Existenz des Wesen Gott nochmals ins Schwanken.

Grüße, Doom

PS: Klassiker, vielleicht solltest du dem Topic eine Art "Grenze" geben. Schränke ihn durch Regeln etwas ein, denn Religion ist ein heikles Thema, der selbe Thread musste in einem anderen Forum geclosed werden...

Klassiker
03-04-05, 10:06
Einschränken? Hmm, möchte ich jetzt eigentlich nicht... Ich denke, wenn man zivilisiert diskutiert und nicht versucht, den anderen persönlich anzugreifen müsste es gut gehen... Ich wüsste auch gar nicht, wohin ich ihn einschränken sollte...

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>
Das mit den Beweisen ist meiner Meinung nach kein Argument, unsere These "in Frage zu stellen". (Ich weiß, nicht besonders gelungene Formulierung, mir fiel nichts besseres ein). Denn denken wir mal umgekehrt, wo sind die Beweise, das es Gott gibt?
<HR></BLOCKQUOTE>

Ich kann nicht beweisen, dass es Gott gibt, deswegen sage ich ja ich glaubean Gott, nicht ich weiß dass es Gott gibt. Wenn ihr sagt, ihr wisst, dass es keinen gibt, wie beantwortet ihr die offenen Fragen in der Welt? Mit der Wissenschaft?

Die Wissenschaft ist imo ab einem gewissen Punkt ebenso glaubenssache wie die Religion. Nehmen wir den Urknall. Wie ist der abgelaufen? Warum wurde er ausgelöst? Woher kam die Materie? usw.
Nehmen wir die Elementarebene: Woraus sind Atome aufgebaut? OK, das kann man noch sagen. Aber woraus diese kleinsten Teilchen, die Atome aufbauen? Und dann die Teilchen, die diese Teilchen aufbauen usw.
Entweder ich glaube daran, dass die Wissenschaft irgendwann mal eine Lösung für diese Fragen findet, oder ich glaube es nicht...


übrigens, da wir schon mal bei Gedichten/Lyrics usw. waren, hier eine "Definition" der ich durchaus etwas abgewinnen kann:

FAUST:
Mein Liebchen, wer darf sagen: Ich glaub an Gott?
Magst Priester oder Weise fragen,
Und ihre Antwort scheint nur Spott
über den Frager zu sein.
MARGARETE:
So glaubst du nicht?
FAUST:
Mißhö mich nicht, du holdes Angesicht!
Wer darf ihn nennen?
Und wer bekennen:
»Ich glaub ihn!«?
Wer empfinden,
Und sich unterwinden
Zu sagen: »Ich glaub ihn nicht!«?
Der Allumfasser,
Der Allerhalter,
Faßt und erhält er nicht
Dich, mich, sich selbst?
Wölbt sich der Himmel nicht da droben?
Liegt die Erde nicht hier unten fest?
Und steigen freundlich blickend
Ewige Sterne nicht herauf?
Schau ich nicht Aug in Auge dir,
Und drängt nicht alles
Nach Haupt und Herzen dir,
Und webt in ewigem Geheimnis
Unsichtbar sichtbar neben dir?

Erfüll davon dein Herz, so groß es ist,
Und wenn du ganz in dem Gefühle selig bist,
Nenn es dann, wie du willst,
Nenn's Glück! Herz! Liebe! Gott
Ich habe keinen Namen
Dafür! Gefühl ist alles;
Name ist Schall und Rauch,
Umnebelnd Himmelsglut.
MARGARETE:
Das ist alles recht schön und gut;
Ungefähr sagt das der Pfarrer auch,
Nur mit ein bißchen andern Worten.
FAUST:
Es sagen's allerorten
Alle Herzen unter dem himmlischen Tage,
Jedes in seiner Sprache;
Warum nicht ich in der meinen?

Yelenol
03-04-05, 10:13
Also Leutz, hier ist der alte Reiligionsthread.
Er ist ziemlich groß http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif aber bei der ein oder anderen Sache werdet ihr sicher (wieder) fündig...

http://forums-de.ubi.com/eve/forums?a=tpc&s=59010161&f=719100233&m=855105844

Extrodier
03-04-05, 10:25
Hab da mal drei Zitate gefunden, die ich für sehr sinnig halte:


"Wenn Gott sich in einem Hotel eintragen müßte, er wüßte wahrscheinlich gar nicht, was er unter "Konfession" schreiben sollte."

Hanns Dieter Hüsch (*1925), dt. Kabarettist u. Protestsänger; 2000 Predigtpreis



"Ist es nicht sonderbar, daß die Menschen so gerne für die Religion fechten und so ungerne nach ihren Vorschriften leben?"

Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker


"Die Religionen sind verschiedene Wege, die im gleichen Punkt münden. Was macht es, daß wir verschiedene Wege gehen, wenn wir nur das gleiche Ziel erreichen?"

Mahatma Gandhi (1869-1948), ind. Rechtsanwalt, Führer d. ind. Befreiungsbewegung


Und das letzte für heute, was ich auch eher für fragwürdig halte (obwohl ich den Autor eigentlich sehr schätze):

"Es ist unmöglich, daß ein Mensch ohne Religion seines Lebens froh werde."

Immanuel Kant (1724-1804), dt. Philosoph

miimpo2
03-04-05, 10:32
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR> "Ist es nicht sonderbar, daß die Menschen so gerne für die Religion fechten und so ungerne nach ihren Vorschriften leben?"
<HR></BLOCKQUOTE>

ich fürchte dass das stimmt, ich sehe es an mir selbst. Genau deshalb will ich auch gar nicht mehr darüber diskutieren...

bogomip
03-04-05, 10:42
Da es ja keine konkrete Fragestellung gibt, will ich mal einfach ein paar Happen hier reinhauen.

1. @Athronarch: sehr gut.

2. Zur Zeit werden viele Menschen im Fernsehen befragt, was sie nun denken/fühlen/meinen. Da sagen erstaunlich VIELE, dass sie keinen Bezug haben, da sie nicht gläubig sind (Beispiel: Gestern Abend Echo: Gottschalk, Catterfeld, Udo Jürgens (das waren nur schnell aus der Luft gegriffene Beispiele, ich bin kein Fan/Verehrer oder so, also nicht festnageln - aber auch massig nicht-prominente). Nun würde mich mal die Prozentzahl der nichgläubigen Deutschen interessieren.

- Frage (besonders @Klassiker): Ist der Papst ein Mensch, wie jeder andere?

Mit atheistischen Grüßen: bogomip

JoJo_
03-04-05, 11:02
Atheisten, Theisten... tzzz. Für mich ist das im Grunde das Selbe! A- wie Theisten behaupten, um die (Nicht-)Existenz eines Gottes zu wissen. An beide kommt von mir die Frage: Woher wollt ihr das wissen, verdammt?! Woher wissen, ob hinter allem ein Allmächtiger steckt oder nicht? Die Wissenschaft kann man hierbei getrost beiseite legen, Dinge wie Chemie, Physik oder sowas erklären nicht mal ansatzweise, ob ETWAS/JEMAND uns erschaffen hat und ob hinter allem ein Sinn steht. Die Wissenschaften können höchstens überholten Meinungen (z.B. aus der Bibel) widerlegen, aber die Existenz Gottes wird nicht widerlegt, ebensowenig die Nicht-Existenz.

Ich halte A- und Theisten beide für etwas arrogant. Sie GLAUBEN beide, die alleinige Wahrheit zu kennen.

Und noch was, was Klassiker (glaub ich!) schon gesagt hat: Setzt Kirche nicht mit Religion gleich. Den Glauben, egal welchen, halte ich für etwas durch und durch Positives (Anti-Religionen wie den Satanismus mal ausgenommen), Menschen, die Religionen führen und Institutionen daraus machen, halte ich für gefährlich... ist ja auch nicht unbegründet, denkt an das Mullah-Regime im Iran oder an die Kreuzzüge. Diesen Leuten gehts aber meistens nur um Macht. Bei den Gläubigen unter ihnen kommt dann noch ein Sendungsbewusstsein dazu, das alles verschlimmert. Aber verwechselt nie Kirche und Religion!!!

Es grüßt ein Agnostiker.

Klassiker
03-04-05, 11:06
@bogomip: Ja, für mich ist der papst ein mensch wie jeder andere, der die Aufgabe angenommen hat, die katholische Kirche zu führen.
Natürlich gibt es viele un-gläubige Menschen in Deutschland, warum auch nicht? Aber selbst diese "Ungläubigen" haben oft den papst für seine Verdienste gewürdigt...

Mirdath
03-04-05, 11:16
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Ist der Papst ein Mensch, wie jeder andere? <HR></BLOCKQUOTE>
Zunächst einmal ja. Was ihn zu etwas Besonderen macht, das ist sein Amt. Er ist "der erste unter den ersten", das Oberhaupt der katholischen Glaubensgemeinschaft. Aber: er bleibt Mensch, somit auch fehlbar. Allein wenn er "ex cathedra" spricht, hat dies unfehlbaren Charakter, denn dann offenbart er das, was der Heilige Geist ihm übermittelt. Soweit ich mich erinnere, hat dies aber erst ein einziger Papst getan.

[edit]@ JoJo: Du wirfst zwei Begriffe durcheinander, Glauben und Wissen. Auch der gläubigste Mensch weiß nicht um die Existenz Gottes - er glaubt nur so stark, dass es dem Wissen ähnelt ;-) Wobei ich allmählich zu dem Schluß komme, dass es "Wissen" nicht gibt.

Elror
03-04-05, 11:23
ich habe mir mal gedacht, was passiert, wenn ein papst irgendwelche "alte-leute-krankeheiten" wie altsheimer bekommt und dadurch völlig blöde wird.lässt der vatikan den papst dann ganz zufällig sterben oder macht dann halt irgendein kardinal die arbeit??ich wünsche keinem papst son schicksal, aber ich finde, dass das doch ein ganz interessanter gedanke ist.

Mirdath
03-04-05, 11:32
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Elror:
ich habe mir mal gedacht, was passiert, wenn ein papst irgendwelche "alte-leute-krankeheiten" wie altsheimer bekommt und dadurch völlig blöde wird.lässt der vatikan den papst dann ganz _zufällig_ sterben oder macht dann halt irgendein kardinal die arbeit??ich wünsche keinem papst son schicksal, aber ich finde, dass das doch ein ganz interessanter gedanke ist. <HR></BLOCKQUOTE>

Es soll in der Tat einen Papst gegeben haben, der im hohen Alter an Geistesverwirrtheit litt. Dann greifen allerdings die Mechanismen des Vatikan - der Papst wird nur noch selten in die Öffentlichkeit geschickt, seine Arbeit wird von den MItarbeitern erledigt. Das hat früher funktioniert, heute im sogenannten "Medienzeitalter" dürfte es schwieriger sein, Informationen über den tatsächlichen Gesundheitszustands des Papstes geheim zu halten.

the-real-janus
03-04-05, 11:34
Gott ist, genau wie der Teufel, lediglich eine Erfindung der Menschen. Weil sie eine Erklärung suchten für Dinge, die sie nicht verstanden haben, weil sie einen Schuldigen brauchten, den sie für ihre Lage beschuldigen konnten, und weil sie etwas brauchen, an das sie sich klammern können. Wir wissen inzwischen, dass das Universum durch den Urknall entstanden ist und wir können die Geschichte der Menschheit auch lang genug zurückverfolgen um zu sagen, dass kein Gott uns oder die Welt geschaffen hat.

Klassiker
03-04-05, 11:39
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>
Wir wissen inzwischen, dass das Universum durch den Urknall entstanden ist...
<HR></BLOCKQUOTE>
So? Wie genau lief der ab? Wer löste ihn aus? er sich selber? Sagt die Physik nicht, keine Bewegung ohne Kraft?

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>
...und wir können die Geschichte der Menschheit auch lang genug zurückverfolgen um zu sagen, dass kein Gott uns oder die Welt geschaffen hat.
<HR></BLOCKQUOTE>
Warum? Wie entstand die Welt dann? Warum gibt es Menschen, warum gibt es Leben? Was an unserer geschichte schliest die Existenz Gottes völlig aus?

Elror
03-04-05, 11:40
@Mirdath:genau das macht es ja so interessant.im 21jh ist es wahrlich schwierig irgendetwas zu vertuschen.es sickert immer etwas durch.ich versuch mir nur vorzustellen wie die reaktion der menschen wäre...

Athronarch
03-04-05, 11:43
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Klassiker:
Woher weißt du das? Wenn du sagst, du glaubst nicht an Gott, OK, aber wenn du sagst, er existiert definitiv nicht, würde mich interessieren, an welchen "Beweisen" du es festmachst.
<HR></BLOCKQUOTE>

An welchen Beweisen machst du fest das es einen gibt?

Mein Verstand erlaubt es mir nicht an etwas zu Glauben das ich noch nie gesehen, gespürt, gehöt oder gerochen habe...das mir noch nie geholfen hat oder noch nie ein Zeichen von sich geben hat nur weil einige Menschen vor tausenden von Jahren nicht erklären konnten wiso es Donnert...

JoJo_
03-04-05, 11:44
@ Mirdath:
Ich hab nicht gesagt, dass der Gläubig es besser weiß als der Ungläubige. Er nimmt es nur an. Oder auch nicht, wer weiß, vielleicht haben die Gläubigen ja recht.

@ Janus:
Du sagst eigentlich nur, dass Gott nicht feststellbar ist. Na und, schließt das seine Existenz aus?
Außerdem, woher kam der Urknall, Janus? Was war davor, wer machte den Urknall und warum? Wenn du ehrlich bist, sagst du, dass du keine Ahnung hast. Vielleicht wars ja Gott, vielleicht nicht. Und bei der Schaffung des allerersten Etwas, vielleicht der Existenz oder Zeit, war keiner von uns dabei. Niemand kann darauf eine Antwort wissen, nur Gläubige wie du, Janus, der du NICHT an Gott glaubst, können sich einbilden eine Antwort zu haben. Und damit bist du auf einer Ebene mit den anderen, die an Gott glauben.

@ Athronarch:
Klassiker braucht gar keine Beweise. Er glaubt ja lediglich. Er hat das Gefühl, dass Gott da ist. Das reicht doch für den Glauben? Der absolute An-Nichts-Glaube braucht dagegen immer Beweise... und findet keine. Deshalb ist er auch nur ein Glaube.

Athronarch
03-04-05, 11:49
Also über Urknall und die Entstehung des Universums zu Diskutieren finde ich etwas unpassend, aber gut....

Nur weil Mensch sich nicht erklären kann und einfach zu dumm ist zu begreifen wie das Universum aufgebaut ist und wie es entstand muss es noch lange keinen Gott geben...das ist einfach nur lächerlich aus meiner Sicht....

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>@ Athronarch:
Klassiker braucht gar keine Beweise. Er glaubt ja lediglich. Er hat das Gefühl, dass Gott da ist. Das reicht doch für den Glauben? Der absolute An-Nichts-Glaube braucht dagegen immer Beweise... und findet keine. Deshalb ist er auch nur ein Glaube. <HR></BLOCKQUOTE>

Und ich glaube auch das es keinen Gott gibt...aber wie gesagt ich glaube sicher nicht an etwas das ich weder gesehn noch sonst was habe...

Mirdath
03-04-05, 11:51
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by the-real-janus:
Wir wissen inzwischen, dass das Universum durch den Urknall entstanden ist und wir können die Geschichte der Menschheit auch lang genug zurückverfolgen um zu sagen, dass kein Gott uns oder die Welt geschaffen hat. <HR></BLOCKQUOTE>
Und worin hatte der Urknall seinen Ursprung? Kam der einfach so aus dem Hut eines Zauberers gesprungen wie ein Kaninchen? http://ffw.lolope.de/forum/html/emoticons/biggrin.gif

Wenn wir annehmen, dass Gott die Welt mit dem Urknall geschaffen hat, ist es egal, wie weit wir die menschlichen Knochen zurückdatieren können.
Und die Bibel sagt uns, dass das Menschengeschlecht nicht erst mit Adam und Eva begann - zu ihrer Zeit gab es schon Menschen auf der Erde.
Hinzu kommt das Kreuz mit der Zeit - was ist denn Zeit eigentlich? Im Grunde nichts als Illusion ... frage einen Physiker nach einer Definition der Zeit, er wird sie dir nicht geben können. Einstein konnte es auch nicht ;-)

Mirdath
03-04-05, 11:53
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Athronarch:
Nur weil Mensch sich nicht erklären kann und einfach zu dumm ist zu begreifen wie das Universum aufgebaut ist und wie es entstand muss es noch lange keinen Gott geben <HR></BLOCKQUOTE>
Stimmt! Es muss ihn aber auch nicht nicht gegeben haben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

JoJo_
03-04-05, 11:56
über die (Nicht)Existenz Gottes zu reden ist ein Kreis... *seuftz* Letztendlcih weiß es doch Jeder für sich besser als der Andere (ausgenommen die Meinungslosen)!

bogomip
03-04-05, 11:57
ich selbst würdige den papst für das, was er getan hat, denn die botschaft von liebe und frieden usw. ist ja nicht verkehrt. Bloß diese ganze Religions-geplänkel stöt mich.

@JoJo_: (Ich halte A- und Theisten beide für etwas arrogant.)
-&gt; Ich finde, pauschale Vorurteile sind immer schlecht und keine Diskussionsgrundlage.

@the-real-janus: gut. sehe ich ähnlich.

Allgemein: Wer mir nicht einmal richtig erklären kann, was Gott ist oder was er darunter versteht, dem glaube ich noch viel weniger dessen Existenz.

-&gt; Dieser Thread wird genauso wenig wie der erste zu einem Ergebnis kommen.

Athronarch
03-04-05, 12:03
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by bogomip:
-&gt; Dieser Thread wird genauso wenig wie der erste zu einem Ergebnis kommen. <HR></BLOCKQUOTE>

Die wemigsten Diskusionen kommen zu einem Ergebnis http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Mirdath
03-04-05, 12:03
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>-&gt; Dieser Thread wird genauso wenig wie der erste zu einem Ergebnis kommen. <HR></BLOCKQUOTE>

Jap. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Klassiker
03-04-05, 12:05
Athronach, wenn du sagst, du glaubst nicht an Gott ist das für mich in Ordnung, ich glaube eben... Wenn du jedoch sagst, du weißt, dass es einen Gott nicht gibt, würde es mich eben interessieren woran du das festmachst...

JoJo, im Vertrauen: viele Agnostiker sind mir lieber und sympatischer als viele Theisten http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Bogomip: Nein, zu einem Ergebnis kann man nicht kommen bei der Frage ob es Gott gibt oder nicht. Aber dies mag ja eine der wichtigsten fragen der Religion sein, aber nicht die einzige. es gibt noch so viele andere Diskussionsgrundlagen, z.B. in wieweit ist die Bibel historisches Dokument, in wie weit Glaubenszeugnis, in wie weit muss sich ein Christ an das alte Testament halten, in wie weit "setzte es Jesus außer Kraft", setzte er es überhaupt außer Kraft usw. Und das mal nur vom Christentum. Da gibt es noch zig andere Religionen, Weltbilder und Diskussionsgrundlagen

Und könnte man sagen was Gott ist, wäre alles auch für die Gläubigen viel leichter. Einen kleinen Definitionsversuch von Goethe habe ich ja schon gepostet...

Elror
03-04-05, 12:25
was hätten wir davon, wenn wir beweisen könnten, dass gott existiert/nicht existiert.dadurch würde es wieder zu heißen konflikten führen zwischen gläubigen
und nichtgläubigen.wenn bewiesen wird, dass gott existiert, wären viele nichtgläubige nicht einverstanden damit, dass sie sich nun plötzlich einen gott unterwerfen müssen.wenn bewiesen wird, dass gott nicht existiert, würden alle religionen auf der welt zusammenbrechen.nicht nur dass:menschen die einst kraft aus dem glauben geschöpft haben, haben dann nichts mehr wonach sie sich richten könnten.ich könnte dass jetzt noch so weiter führen, aber ich sage:Es ist gut so, dass wir die existenz/nicht existenz von gott nicht beweisen können!es würde chaos herrschen-&gt;so oder so

Elror
03-04-05, 12:35
@Nachtrag:ich persönlich könnte mich nicht damit abfinden, wenn es nun plötzlich gott geben würde.und:vielleicht möchte gott garnicht, dass wir hinter sein geheimnis kommen...!?

the-real-janus
03-04-05, 12:35
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Klassiker:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>
Wir wissen inzwischen, dass das Universum durch den Urknall entstanden ist...
<HR></BLOCKQUOTE>
So? Wie genau lief der ab? Wer löste ihn aus? er sich selber? Sagt die Physik nicht, keine Bewegung ohne Kraft? <HR></BLOCKQUOTE>

Fragen die noch beantwortet müssen, aber für die es bestimmt eine Lösung gibt.

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR><BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>
...und wir können die Geschichte der Menschheit auch lang genug zurückverfolgen um zu sagen, dass kein Gott uns oder die Welt geschaffen hat.
<HR></BLOCKQUOTE>
Warum? Wie entstand die Welt dann? Warum gibt es Menschen, warum gibt es Leben? Was an unserer geschichte schliest die Existenz Gottes völlig aus? <HR></BLOCKQUOTE>

Nichts, aber kein Gott hat die Menschen geschaffen, sie haben sich selber entwickelt, die s.g. Evolution.

the-real-janus
03-04-05, 12:38
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Mirdath:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by the-real-janus:
Wir wissen inzwischen, dass das Universum durch den Urknall entstanden ist und wir können die Geschichte der Menschheit auch lang genug zurückverfolgen um zu sagen, dass kein Gott uns oder die Welt geschaffen hat. <HR></BLOCKQUOTE>
Und worin hatte der Urknall seinen Ursprung? Kam der einfach so aus dem Hut eines Zauberers gesprungen wie ein Kaninchen? http://ffw.lolope.de/forum/html/emoticons/biggrin.gif <HR></BLOCKQUOTE>

Da gabs mal einen sehr interessanten Artikel im "Bild der Wissenschaft", allerdings sind wir von der Lösung noch weit entfernt, vielleicht einige Hundert Jahre. Nur weil wir noch keine Antwort haben, heißt das nicht, dass es Gott war. Vor einigen Jahrhunderten glaubten die Menschen noch, die Erde wäre flach und die Sonne würde sich um sie drehen.

the-real-janus
03-04-05, 12:41
Wenn Gott das Universum, die Erde und/oder die Menschen geschaffen hat, wieso lässt er dann so ein Leid zu? Wieso sieht er zu wie sich die Menschen gegenseitig foltern, umbringen, etc.? Würde ein "Experiment" nicht spätestens dann abgebrochen werdne, wenn es außer Kontrolle des Schöpfers gerät? Auf solche Fragen höe ich von Religionsvertreter nur Ausflüchte, wie z.B. Gott hat die Erde den Menschen überlassen und will nicht eingreifen oder die Menschen werden selber zu der Erkenntnis gelangen, dass ihr Handeln falsch ist. http://forums.ubi.com/images/smilies/34.gif

Elror
03-04-05, 12:41
ich persönlich könnte mich nicht daran gewöhnen, plötzlich einen gott zu verehren, wenn bewiesen wird, dass er existiert.niemand hat ihn gezwungen uns zu erschaffen.

ps:falls es gott gibt, vielleicht möchte er nicht, dass wir sein geheimnis lüften!?

Elror
03-04-05, 12:48
sorry für das doppelte posten http://forums.ubi.com/images/smilies/blink.gifmein pc hat gebockt, dachte der erste post ist nicht angekommen.

Mirdath
03-04-05, 12:49
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by the-real-janus:
Vor einigen Jahrhunderten glaubten die Menschen noch, die Erde wäre flach und die Sonne würde sich um sie drehen. <HR></BLOCKQUOTE>
Die Wissenschaft sagte auch einst, dass es Kugelblitze nicht geben kann - bis sie eines Tages doch nachgewiesen wurden. Brandaktuell: scheinbar kann man das Phänomen der "schwarzen Löcher" auch auf andere Weise erklären - ein Loch gäbe es dann gar nicht (http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,349151,00.html).

Was ich damit sagen will: auch die Naturwissenschaften liefern keine endgültigen Wahrheiten, sondern nur Theorien, wobei sogar für ein Phänomen zwei widersprüchliche Theorien nebeneinander existieren können, ohne dass die Wissenschaft damit ein Problem hätte.
Was heute als "Wahrheit" gilt, wird morgen durch eine neue "Wahrheit" ersetzt. Das wirkt auf mich genauso schwammig wie der Glaube an einen allmächtigen Geist.

the-real-janus
03-04-05, 12:58
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Mirdath:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by the-real-janus:
Vor einigen Jahrhunderten glaubten die Menschen noch, die Erde wäre flach und die Sonne würde sich um sie drehen. <HR></BLOCKQUOTE>
Die Wissenschaft sagte auch einst, dass es Kugelblitze nicht geben kann - bis sie eines Tages doch nachgewiesen wurden. Brandaktuell: scheinbar kann man das Phänomen der "schwarzen Löcher" auch auf andere Weise erklären - http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,349151,00.html.

Was ich damit sagen will: auch die Naturwissenschaften liefern keine endgültigen Wahrheiten, sondern nur Theorien, wobei sogar für ein Phänomen zwei widersprüchliche Theorien nebeneinander existieren können, ohne dass die Wissenschaft damit ein Problem hätte.
Was heute als "Wahrheit" gilt, wird morgen durch eine neue "Wahrheit" ersetzt. Das wirkt auf mich genauso schwammig wie der Glaube an einen allmächtigen Geist. <HR></BLOCKQUOTE>

Sie liefern solange Theorien bis eine bewiesen ist. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif
Das genügt mir. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Extrodier
03-04-05, 13:07
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by the-real-janus:
Wenn Gott das Universum, die Erde und/oder die Menschen geschaffen hat, wieso lässt er dann so ein Leid zu? Wieso sieht er zu wie sich die Menschen gegenseitig foltern, umbringen, etc.? Würde ein "Experiment" nicht spätestens dann abgebrochen werdne, wenn es außer Kontrolle des Schöpfers gerät? Auf solche Fragen höe ich von Religionsvertreter nur Ausflüchte, wie z.B. Gott hat die Erde den Menschen überlassen und will nicht eingreifen oder die Menschen werden selber zu der Erkenntnis gelangen, dass ihr Handeln falsch ist. http://forums.ubi.com/images/smilies/34.gif <HR></BLOCKQUOTE>

Also ich denke man sollte nicht so anmaßend sein! Wer weiß, ob wir das einzige "Experiment" sind? Vielleicht gibt es abermilliarden von Universen mit denen ein paar Götter Boule spielen?

Im Ernst: Solange man nicht das Gegenteil beweisen kann hat eine Theorie bestand. Folglich ist die Theorie, dass Gott das Universum mittels Urknall erschaffen hat nicht falsch.

Eine Religion vertritt ja einen Glauben und keine absolute Weisheit (auch wenn das sowohl von der niederen als auch von der hohen Riege dieser Religionen oft vergessen wird).

the-real-janus
03-04-05, 13:17
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Extrodier:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by the-real-janus:
Wenn Gott das Universum, die Erde und/oder die Menschen geschaffen hat, wieso lässt er dann so ein Leid zu? Wieso sieht er zu wie sich die Menschen gegenseitig foltern, umbringen, etc.? Würde ein "Experiment" nicht spätestens dann abgebrochen werdne, wenn es außer Kontrolle des Schöpfers gerät? Auf solche Fragen höe ich von Religionsvertreter nur Ausflüchte, wie z.B. Gott hat die Erde den Menschen überlassen und will nicht eingreifen oder die Menschen werden selber zu der Erkenntnis gelangen, dass ihr Handeln falsch ist. http://forums.ubi.com/images/smilies/34.gif <HR></BLOCKQUOTE>

Also ich denke man sollte nicht so anmaßend sein! <HR></BLOCKQUOTE>

Das ist lediglich meine Meinung. Wenn ich die hier nicht frei äußern kann, dann sollten wir das diskutieren sein lassen.

Blizzard040
03-04-05, 13:32
Es gibt keine Beweise für das existieren eines "überwesens" noch spricht etwas dagegen, im endefeckt ist jedem selbst überlassen ob er daran glaubt oder nicht, ich jedenfalls glaube an keine religion...

Klassiker
03-04-05, 13:38
Warum lässt Gott Leid zu...

was wäre die Alternative? Wir als Marionetten, als Sklaven von Gott? Es beschwert sich auch kein Mensch, dass Gott Freude oder Stolz über/auf selbst erreichte Dinge zulässt. Auch wenn du das vielleicht zynisch oder unsinnig findest, Janus, Gott hzat uns menschen tatsächlich die Erde überlassen. Er vertraut darauf, dass wir uns bessern, dass wir aus Fehlern lernen... Und wer weiß? hatte es nicht dann und wann im ganz ganz kleinen Erfolg?

Und zu deiner meinung, dass wir die Rätsel der Wissenschaft in ein paar Jahrhunderten gelöst haben: Das glaube ich nicht. Jede erkenntnis wirft tausend neue Fragen auf. Jede Wahrheit existiert nur ein paar Jahre/Jahrhunderte/Jahrtausende, bis sie zumindest erweitert, wenn nicht für falsch erklärt wird.

Blizzard040
03-04-05, 13:53
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR> Warum lässt Gott Leid zu...
<HR></BLOCKQUOTE>

Wie heißt es doch so schön? Die Wege des Herrn sind unergründlich ^^

JoJo_
03-04-05, 13:56
Zitat (hab vergessen von wem):
"@JoJo_: (Ich halte A- und Theisten beide für etwas arrogant.)
-&gt; Ich finde, pauschale Vorurteile sind immer schlecht und keine Diskussionsgrundlage."

Oh tut mir furchtbar leid. Das sind aber keine pauschalen Vorurteile, noch Vorurteile anderer Art. Das "arrogant" bezieht sich auf die Haltung beider Gruppen. Diese Haltung beinhaltet zwangsläufig ein "Ich denk das und hab recht." Diese Haltung halte ich für arrogant und undiplomatisch. Da A- wie Theisten zwangsläufig diese Haltung haben müssen (weil sie sonst weder A- noch Theisten sein können), steckt in jedem der Beiden ein Bisschen Arroganz. Mindestens. Aber manche können ja trotz ihres Glauben diskutieren, die Meisten allerdings nicht, wie ich denke.


Warum lässt Gott Leid zu? Hach, ich liebe diese Frage... die meisten Menschen denken ziemlich eng darüber. Es gibt zig Möglichkeiten einer Antwort. Da ich die richtige nicht kenne, gebe ich mehrere:

1. Gott hat einen seltsamen Sinn für Humor. Wir sind seine Spielzeuge und er macht was er will. Hauptsache, es macht Spaß.

2. Gott ist nicht allmächtig, er bekämpft das Böse, kann es aber nicht besiegen.

3. Gott prüft die Menschen durch das Leid. (Das behauptet das Buch Hiob)

4. Gott kümmert sich gar nicht um uns, er überlässt uns uns selbst.

Egal, was stimmt - Gott ist (so es ihn gibt) rätselhaft. Vielleicht gibt es ja keine Antwort auf derartige Fragen? Viele Menschen glauben, sie könnten alles begreifen. Ich denke das nicht. Gott ist z.B. nicht begreifbar. Sonst würde ja jeder an ihn glauben können und das auch tun.

Doombringer16
03-04-05, 13:58
Aber dann hat Janus einen Punkt genannt, der doch der Wahrheit entspricht (oder doch näher an ihr ist als einige andere genannte). Er sagt, Gott sei erfunden worden um unerklärliches zu beantworten. Klassiker, du fragst, wie der Urknall entstand und was ihn auslöste. Und genau dafür ist Gott da, um eine offene Frage zu beantworten (zumindest zum Schein). Und um ein Missverständnis zu beseitigen, die Ansicht, der Urknall sei der Anfang von allem, ist falsch, in der Zwischenzeit ist der Urknall nur der Ansatz eines Zyklus, der wieder von vorne beginnt. Das Universum dehnt sich ja bekanntlich aus, und irgendwann soll es an einem Punkte sein, dass es einen weiteren Urknall geben wird/soll. (Im Endeffekt ändert das natürlich nichts an den geposteten Dingen, das ist mir klar http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif ). Im übrigen kann die Wissenschaft nicht alles Beantworten, das ist richtig, aber der Mensch ist nicht allwissend, so kann auch die Wissenschaft (geführt von Menschen, klar http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif ) nicht allwissend sein. Es muss also wieder ein Gott her. Dann frage ich: Wer hat dann Got erschaffen, woraus besteht er und wo kam das her? Alles muss einen Anfang haben, also auch Gott? Ja. Der Mensch war Gottes Anfang, wir haben Gott erschaffen, mit unseren Gedanken. Jeder Mensch ist Gott, Menschen können erschaffen und zerstöen. Wir bringen Leben und Tod. Doch ich will mich hier nicht selbst festnageln (bei solchen Diskussionen verliere ich oft den Faden und schieß mich selber vom Zaun ^^?), also warte ich erstmal, was ihr dazu sagt.

Grüße, Doom

JoJo_
03-04-05, 14:12
Doom, hattest du noch nie den Gedanken, dass es Gott wirklich geben könnte? Wär doch möglich. Ich meine Gott, nicht als Gedanken/Vorstellung, sondern als wirkliche Macht.

Klassiker
03-04-05, 14:13
@Doom
Ich leugne nicht, dass Gott auch die "Funktion" hat Fragen zu beantworten. Wobei die Frage natürlich vielleicht eher lauten muss: Ist Gott nicht eventuell die Summe der Antworten? Die Summe unserer Empfindungen?

Da bleibt wieder die Frage: Wenn Gott also eine "Kopfgeburt" des Menschen ist, wie kann er uns geschaffen haben? Das Problem liegt imo da: Bei "Gott" treffen wir auf die Grenzen unseres Verstandes. Ich finde es falsch, jede Frage mit der Antwort: Das hat Gott geschaffen/bewirkt/erreicht, PUNKT! Zu beantworten und so stehen zu lassen. Wir müssen weiterforschen, wir müssen weiterentdecken, wir müssen weiter Mensch sein- was für mich zu einem großen Teil heißt weiter begreifen wollen. Aber wir müssen auch einsehen, dass wir niemals alles verstehen werden.
Ist Gott also nur ein Platzhalter unseres Unwissens, der immer kleiner wird, aber nie verschwindet? Ich glaube er ist mehr. Gott ist nicht nur ein Platzhalter für Antworten, Gott stellt auch Fragen, gibt auch Rätsel auf. Und Gott tut vor allem eines: Er gibt Sinn.

Womit wir wieder beim Glauben wären: Die einen Glauben, dass Gott eben genau aus dieser Sinnsuche des Menschen entstand. Die anderen Glauben, dass Gott unserer Sinnsuche eine Antwort gibt, dass Gott der Anfang von allem war und das Ende von allem sein wird, Alpha wie Omega. Alles eine Sache des Glaubens.

Aber unterscheiden sich die Glaubensrichtungen so sehr? Ist es "vernünftiger", "rationaler" daran zu glauben, dass irgendwann eines Tages die Wissenschaft alle Fragen klären kann als daran zu glauben, dass Gott uns geschaffen hat, bei uns ist und uns erhält, uns nach dem Tode in sein Reich aufnimmt? Ist es logischer an die (wie du ja sagtest) beschränkte Macht und Wesenheit der Menschen zu glauben, als an die unbeschränkte Macht und Wesenheit Gottes? Ist es vernünftiger, vor dem Unvorstellbaren, Unbeweisbaren zurückzuschrecken, es als "Aberglaube" abzutun, nur um dann im eigenen Weltbild nur zu schnell an die Grenzen der eigenen Vorstellung zu stoßen und dem selben Problem der Unerklärbarkeit, Unbeweisbarkeit gegenüberzustehen?

RGunny
03-04-05, 14:23
Hallo,

bevor ich hier was zu sage - will ich mir erstmal alles durchlesen ....


Vorab mal eine kleine Statistic:

F: Wieviele Gläubige haben die verschiedenen Religionen?

A: Statistik über die grossen Religionen:

Christentum 1,9 Milliarden
Islam 1,2 Milliarden
Buddhismus 360 Millionen
Hindus 811 Millionen
Sikh 23 Millionen
Juden 14 Millionen
Nichtgläubige 768 Millionen

JoJo_
03-04-05, 14:25
Nichtgläubige? Was ist damit gemeint? Da wurden doch nicht etwa Konfessionslose, Atheisten und Agnostiker zusammengekippt?!

Doombringer16
03-04-05, 14:34
@JoJo: Ja, ich habe mal daran gedacht, dass es Gott geben könnte, ich war schließlich selbst Katholike. Da wäre dann aber doch noch etwas, was mich interessieren würde: Warum glauben Gläubige an Gott, was gibt ihnen den Anlass dazu? Die Vergangenheit? (z.B. Jesus)? Die Bibel? Nya, und wenn Gott als Macht existiert, so ist auch er noch weit von Allmächtigkeit entfernt, denke ich. Und weshalb hat er uns erschaffen? Und das Universum? Und wozu existiert Gott und wo kam er her? Es gibt eben doch Dinge, die absolut unerklärlich (für den Menschen) sind. Soweit erstmal.

Gruß, Doom

JoJo_
03-04-05, 14:39
Tjaja, dazu kann man nur Vermutungen anstellen. Warum Menschen glauben? Ich denke, dass da "so ein Gefühl" da ist... man denkt nicht, man fühlt, dass da was ist... aber eigentlich weiß ich das nicht, fragen wir doch einen Gläubigen. Klassi???!

Klassiker
03-04-05, 14:45
Warum man glaubt weiß ich nicht, ich kann nur versuchen zu erklären, warum ich glaube.

Ich glaube, weil ich erstmal katholisch erzogen wurde. Ich glaubte weiter aus Egoismus, weil ich nach dem Tod nicht in ein Loch fallen wollte. Ich glaubte, weil ich eine Uroma hatte, die sehr sehr gläubig war und selbige ist gestorben und zwar ruhig, bewusst, ohne Furcht, ohne sich ans Leben zu klammern, voller Vertrauen. Mein Opa starb im selben Monat. Zwei liebe Menschen habe ich innehalb von 2 Wochen verloren. Doch etwas hat mich in meiner Trauer getröstet. Hat mir Kraft gegeben. Und dieses etwas hat mich seitdem nicht mehr verlassen.

Deshalb glaube ich.

JoJo_
03-04-05, 14:47
Klasiker, für mich klingt das so, als würdest du vor allem glauben, weil es praktisch ist und weil du glauben WILLST. Wo ist da die überzeugung?

Klassiker
03-04-05, 14:56
Glaube, JoJo, muss imo par definitionem aus mir selbst entspringen. Ich glaube, weil ich für mich zu erfahren haben glaube, dass es Gott gibt. Würde es nicht so fanatisch-abgedroschen klingen würde ich sagen, weil ich glaube, dass ich Gott gespürt habe, dass ich gespürt habe, wie er mir geholfen hat.
Praktisch ist es nicht. Es gibt großen Halt, aber auch große Verantwortung. Könnte ich erklären, glaubhaft erklären, warum man glaubt, wäre es kein Glauben mehr. Glauben ist imo persönlich und für andere nicht immer nachvollziehbar.

Was meinst du mit "überzeugung"? Ich habe die überzeugung, dass Gott bei mir ist, dass er mich/uns beschützt, dass er hilft und dass ich nach dem Tode irgendwann auferstehe. Das ist meine überzeugung. Was fehlt da noch?

Und natürlich glaube ich, weil ich glauben will. Würde ich niocht wollen könnte ich nicht glauben. Wer nicht glauben will findet tausend Gründe es nicht zu tun.

JoJo_
03-04-05, 15:05
Nöö. Wer Gott spürt und weiß (glaubt), dass er da ist, kann doch nicht einfach nicht glauben. Wenn ich ein rotes Auto sehe, kann ich doch nicht einfach behaupten, das rote Auto sei nicht da! Ich kann es höchstens ignorieren, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es da ist.

Gut wenn das deine überzeugung ist, dann macht es Sinn, dass du glaubst. Aber es gibt auch Menschen, die denken: "Hach, es wäre schön, wenn es Gott gäbe. Deshalb glaube ich jetzt an ihn." Solche Menschen haben ihn ja nicht erfahren, also ist der Glaube doch Schwachsinn.

Klassiker
03-04-05, 15:10
Das Problem ist, dass Gott kein rotes Auto ist, sondern vielleicht eine Person, die dich auf der Straße vor dem roten Auto wegschuppst, dass dich sonst überfahren würde. Du kannst jetzt sagen: Das war göttliche Fügung. Du kannst aber auch sagen: Das war Zufall...

Hmmm, ist der Glauben von Menschen, die Gott noch nicht erfahren haben Unsinn? Für mich hat "Glauben" auch viel mit Handeln zu tun. Der Buddhist, der in Indien Menschen hilft, Leprakranke versorgt, obwohl er sich selbst anstecken könnte und das alles ohne Bezahlung nur aus Nächstenliebe tut (hypothetischer Fall!) ist für mich mehr Christ als derjenige, der in die Kirche läuft, laut mitsingt und dann wieder nach Hause geht, wo er seine Frau/ seine Kinder schickaniert/misshandelt/verletzt.

JoJo_
03-04-05, 15:36
?? Für dich, der du an IHN glaubst, müsste ER doch mit einem roten Auto vergleichbar sein. Schließlich ist er aus deiner Sicht da. Ich dagegen hab das Auto halt nicht gesehen, hab nicht drauf geachtet. ,-)

Ich versuche, mich möglichst sozial zu meiner Umwelt zu verhalten und orientier mich da ganz gerne an den Geboten oder an dem, was Jesus gesagt hat. Aber das macht mich noch lange nicht zu einem Gläubigen, schließlich glaube ich ja nicht und handle deshalb. Ich handle, weil ich es so will. Und derjenige, der glaubt, kann durchaus Gottes Regeln missachten und trotzdem glauben. Viele Gläubige leben den Glauben nicht.

Klassiker
03-04-05, 15:43
Wenn er für mich ein rotes Auto wäre, wäre ich ein Wissender, kein Glaubender. Und die ganze Welt mit mir, da man ein rotes Auto nicht übersehen oder "interpretieren" kann. Für mich als Glaubenden "beweist" (blödes Wort) die helfende Person, die ich vorher beschrieben habe, die, die mich vom Auto wegschupst, genauso, dass es Gott gibt, wie dir das rote Auto...

JoJo_
03-04-05, 15:59
Neeee, wenn die Welt das Auto einfach nicht beachten würde oder es nicht sehen könnte, weil andere Autos davor stehen, dann wüsste die Welt nichts von dem Auto. Du aber schon, weil du es eben siehst. Aus der Warte des Gläubigen heruas betrachtet macht das nur so Sinn.

Man laber ich wieder Scheiße. Gute Nacht. .-)

r4gg43-g4nd4lf
04-04-05, 08:46
GOTT den hat nur irgendein armer schlucker erfunden um den menschen ma die grauen zellen n bissel umzurühren ob er nu die idee hatte es zu tun weil es zu viele arme rechtlose menschen gibt oder nur um uns normale menschen zu verarschen???
keen plan is ma ehrlich gesagt völlich schnuppe!

es gibt außer worte und geschichten von geistlichen KEINERLEI beweise das es gott gibt
und das gott sich angeblich für sein aussehen schämt und die ganze zeit unsichtbar über ner murmel hockt und diese dreht, neeeeeee das is ne faule ausrede der gläubigen weil viele priester,schamanen,usw ihren job nich verlieren wollen!!!

ihr müsst ma euch n paa christliche zitate von nem kelender vonner christlichen gemeinschaft anhön die ich hier ma poste WAS STELLT IHR FEST?

"Der HERR bewahrt alle, die ihn lieben/ gieses versprechen gilt auch dir"

hab als kleiner scheisser an gott geglaubt ind ihn angehimmelt der hat sein versprechen immer noch nich gehalten!

"Jesus Christus spricht: Ich stehe vor der tür und klopfe an/er wartet darauf dass du ihm deine herzenstür öffnet!"

lieber nich der macht da sonst noch was kaputt http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

und zu guter letzt:"Euch ist heute der Heiland gebohren, welcher ist Christus, der Herr/ er kam auf die erde um auch dich zu retten."

ich brauch keene rettung ich brauch erstma n kühles blondes http://www.ubisoft.de/smileys/37.gif
außerdem isser eh nich weit gekommen hat sich einfach uffn kreuz uffhängen lassen-blöde idee!!!

oh mann das sind ja völlige gewaltige maßlose bekehrungen denen man unbedingt standhalten muss
bevor man jedem sonntag inner kirche endet und sich den schmus der gottesanbeter anzuhön.

ne ehrlich der glaube an gott is das sinnloseste was es je gegeben hat und das gerade wegen dem scheiss milliarden von menschen abgeschlachtet wurden !

aber wenn mir jemand erzählen will das ich an gott glauben muss sach ich dann nur:

SCHNURZ UND PIEPE, JACKE WIE HOS!
IS MA VOLLKOMMEN LATTE DO,
ABSOLUT WURST!
DA PFEIF ICH DRAUF, IS MA EINERLEI,
DAS GEHT MA JA SOWAS AM ARSCH VORBEI.

Na? WER hat MEHR zu BIETEN !?!?!?!?!?!?!?! http://forums.ubi.com/images/smilies/784.gif

Klassiker
04-04-05, 08:56
Derartig diskussionsfödernde, vor Witz sprühende und tolerante, respektvolle und nette Postings sind es, die ich hier so liebe! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

r4gg43-g4nd4lf
04-04-05, 09:03
ger geschehen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

miimpo2
04-04-05, 10:13
klingt ja vernünftig. Mal schaun was du sagst wenn einmal irgendein Erlebnis dein Leben bahnbrechend verändert... Ein Todesfall, eine schwere Krankheit mit anschliessender heilung etc. Denn oft bedarf es eines Anstosses von oben...

lord.of.amaya
04-04-05, 11:23
Also das muss net sein Miimpo, dass dich das zu einer Religion zieht (ich habe ein bisschen meinen eigenen Glauben, aber nichts von Christlich oder ähnlich).
Es stimmt dass es Ereignisse gibt, die einem Verändern, aber sowas zieht mich eher von der Religion weg als hinzu. (Selbst wenn es sehr schlimm ist).

Zu meinem eigenen Glauben noch: Naja irgendwie passt mir keine Religion, Katholiken sind zu Extrem auf die eine Seite, Buddhisten auf die Andere. Irgendwie hab ich mir was aus allen zurechtgelegt, wie es für mein Leben passt.
Jemand den ich mal kannte (oder immernoch kenne, wie war das mit dem Tod?) hat mir mal eine Geschichte erzählt, aus der griechischen Mythologie, wenn ich nicht irre. Für mich ist sie auch Glaube.
Der Mensch wurde nicht einfach so geschaffen, (wie bei den Christen) es gab einen sogennanten Ur-Menschen. Doch dieser wandelte ohne Ziel und Sinn durch die Welt. Der oberste Gott hat dies gar nicht spassig gefunden, er überlegte sich etwas für die Menschen. Er teilte sie und jeder bekam die Hälfte einer Seele. Nun hatten die Menschen ein Ziel, ihre andere Hälfte zu finden, das Puzzlestück das zu ihnen passt.

Natürlich ist die Geschichte erfunden (ich als Naturwissenschaftler sehe das natürlich) allerdings finde ich den Grundgedanken gar net so schlecht und mir gefällt die Philosophie dahinter.

Zur christlichen Religion sag ich lieber nichts, die hat mir noch nie gepasst, weder von ihrer Moral, noch von ihren Geschichten und Philosophien her. (Ob es eine höhere Macht gibt lasse ich mal offen)

r4gg43-g4nd4lf
04-04-05, 11:37
glaub mir miimpo dies jahr sind gleich 4 haustiere gestorben die ich 16-17 jahre lang kannte und ich habe sie behandelt als währen das meine geschwister

das einzige was ich glaube ist das es meinen tieren entweder nirvana, jagtgünde, hades, valhalla oder sonstwo gut geht und das ihre "seelen ruhe haben"
ABER ich glaube kein bisschen an diese altertümliche comicfigur

und das einzige was ich dann sage ist SCHEI?E oder KAGGE aber nie im leben "OH GOTT VERGIB MIR"

wer soll mir denn bitte vergeben? der wind?

Doombringer16
04-04-05, 11:40
Ich bin ansich recht tolerant gegenüber Religionen, obwohl ich sie wirklich nicht leiden kann. Das kann aber auch daher kommen, dass mir antworten wie "Gott ist einfach da" oder "Ich kann ihn spüren" nicht reichen. Ich darf nicht sagen "Gott existiert nicht", dann erwarte aber auch ich eine etwas präzisere Antwort der Gläubigen. Zudem muss ich sagen, dass ich gegen keinen Gläubigen etwas habe, völlig gleich welcher Religion er angehöt, mich persönlich stöt nur der Glaube an sich, nicht die Person. Zudem dann noch die Ausführung, ich erinnere an die Kreuzzüge.

Grüße, Doom

Edit: R4gg43-G4nd4lf, so sehe ich das auch, bzw. interpretiere ich es so, aber nicht ganz so. Jesus kann es gegeben haben. Vielleicht war er ein Psychopath und hat wirres Zeug von sich gegeben...? Und zu den Vergebungen: Niemand kann dir vergeben, nur du selbst kannst dir selbst vergeben. Aus meiner Perspektive ist das bei jedem so, nur das Gläubige Dinge wie "Gott vergib mir" sagen, dabei sprechen sie aber ihren eigenen Gott an, sich selbst. Der Mensch ist Gott. ... Aber... lassen wir das mal offen, es geht weiter. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Exterminas_II
04-04-05, 12:37
Ich poste das der Volständigkeit wegen auch mal hier.

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR> Zum Thema Geld hab ich hier mal eine interessante Rechnung für euch.

Das vatikanische Museum. Täglich im Durchschnitt 10.000 Besucher. Jeder Besucher zahlt 12 Euro Eintritt, egal ob Greis, Gö oder Erwachsener. Sind 120.000 Euro am Tag, nicht schlecht. Sind 3.600.000 Euro in einem Monat mit 30 Tagen, den Februar spar ich mir jetzt mal. Kommen wir also grob auf 43 Millionen Euro und ein paar zerquetschte im Jahr, nicht schlecht wenn man bedenkt, dass die Kirche keine Steuern zahlen muss, bleiben aber noch die Unterhaltskosten, sagen wir das Teil frisst 10 Mio. im Jahr, ist in Wahrheit wohl bedeutend weniger, bleiben also 33 Mio. Euro Reingewinn (!).

Dazu komemn noch die Eintritte für diverse Katakomben, Kirchen etc. Nicht zu vergessen der Kirchenzehnt von Millionen an naiven Gläubigen, da kann ich die Zahlen nicht, blebien wir also mal nur bei unseren 33 Mio Euro Reingewinn.

Hier kann man drei Kondome für 2 Euro erwerben, sagen wir mal die Kirche würde vom selben Hersteller drei wohl für 50 Cent bekommen, ist ja ne Klasse Werbung. Wären also 198 Millionen Kondome, ne ganze Menge Gummi wenn ihr mich fragt, dafür, dass es eigentlich aus der Portokasse gezahlt wurde, ich denek mit der Verteilung von soviel Gummies hätte man schon etwas gutes getan.

Was könnte man mit dem Geld noch alles tun? Nun, sagen wir wir teilen das ganze in 10.000er Päckchen auf, 10.000 Euro sind für ne Arme Familie in einem Jahr ne ganze Menge Schotter.(Ich weiß ist viel zu viel für ne reine Spende Wink) Man könnte somit 3300 notleidenden Familien helfen, ebenfalls kein Pappenstiel. Aber wo wandert denn dieses "Portokassengeld" hin? Die Kirchensteuer ist nochmal was ganz anderes....

EDIT: Zur Kirche selbst wollte ich nochmal ein kleines Statement abgeben, in meinen Augen kann man beinahe zwei Jahrtausende angefüllt mit Verleumdung, Völkermord, Verfolgung, Folter, Krieg, Intolleranz und Korruption nicht durch 50 Jahre passable Verhalten wieder gut machen kann, frag in dreitausend Jahren nochmal. Gott vergiebt, ich nicht.

<HR></BLOCKQUOTE>

Ein Zitat von mir selbst, jetzt wirds lustig ^^

the-real-janus
04-04-05, 13:14
Im Endeffekt bleibt alles beim Glauben hängen. Ob man nun an Gott glaubt oder nicht, man kann seine Existenz weder beweisen noch widerlegen. Wenn es wirklich überirdische Wesen gibt, dann wird man sie auch mit der neuesten Technologie nicht sehen können und ich bin nunmal der festen Meinung, dass all dies nur eine Erfindung der Menschen ist. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

[Die Diskussion hat kein Ergebnis ist meine Aussage]

r4gg43-g4nd4lf
04-04-05, 13:17
ihr könnts echt nich lassen ^^

erst "derpapstkacktab"-tread der fast genauso is wie der religionstread

ich wette da wird sich die sache verschärfen
endloser streittread"gibt es gott oder nich?"

gläubige gegen ketzer (ich bin lieber eher einer)
obwol keiner von uns besser is als der andere

Doombringer16
04-04-05, 13:24
Nya, ich poste hier ja nicht it, weil ich beweisen will, dass es Gott nicht gibt, das kann ich nämlich nicht, selbiges gilt für die "Gegenseite", wenn ich mal so sagen darf. Ich diskutiere hier mit, weil es mich interessiert. Mich interessiert, warum Gläubige so denken und nicht anders, ich finde das Thema im Allgemeinen interessant. Dass es hier zu keinem gescheiten Ziel führen kann ist denke ich klar.

Grüße, Doom

RGunny
04-04-05, 15:02
Zu den Beweisen:

Gestern - gerade als ich hier mal vorbeischaute - gab es im ZDF eine sehr interessante Doku zu den Geschichten der Bibel.
Vielleicht hat sie ja jemand gesehen.
Es gibt immer wieder fast unglaubliche Entdeckungen - die selbst die Theologen und ganzen Wissenschaftler eines Besseren belehrt - so auch gestern in dem Beitrag. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Und vielleicht kennt ja jemand das Buch "Und die Bibel hat doch recht". Wer das durchhat - ist um einige Zweifel an der Wahrheit der Bibelgeschichte erleichtert.http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Und eigenartig ist. daß sich gerade die - die am meisten die Geschichte der Bibel bezweifeln - sich dennoch an bestimmten Eckpunkten der Geschichte auch heute noch orientieren! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

miimpo2
04-04-05, 16:01
das wurde auch schon oft gebracht, noch in ganz alten Zeiten: Wenn wir wüssten dass es gott gibt wäre das sinnlos. Deswegen heisst es ja wir "glauben" daran. Schon mal über die Bedeutung des Wortes nachgedacht? Wir benutzen dieses Wort ja nicht umsonst...

lord.of.amaya
04-04-05, 16:16
Also Gott ist so eine Sache, sicher ist es schön an etwas zu glauben. Egal was jetzt, was mir gegen den Strich geht ist auch nicht die Sache mit Gott etc., was mich abnervt ist das was die Chirstliche Kirche (nebenbei auch andere) daraus macht, wie Exterminas gesagt hat, reines Geldverdienen.
Da bervorzuge ich lieber den direkten Weg, an Gott glauben, warum nicht, aber wenn schon auf dem direkten Weg. Die Bibel spricht genug davon, dass Gott alles sieht, höhrt etc. warum brauche ich also eine Kirche? Wenn ich meinem Gegenüber etwas sagen will, nehme ich auch nicht das Mobiltelefon hervor und ruf ihn an, wenn er einen Meter von mir entfernt ist.
Darum gefallen mir die Lehren des Buddhismus sehr. Ihr Ziel ist nicht der Glaub an einen Gott, sondern an einen Aufstieg in eine höhere Welt, oder sozusagen eine Erlösung. (Meine Freundin hat mal gesagt, dass der Tod selbst die Erlösung sein kann. Ich glaube sie hatte Recht, oder ich will es glauben, mir egal, es ist so!)
Das war der eigentliche Grund warum ich mich von der hiesigen Kirche abgewendet habe, die Methoden gefallen mir nicht, die Sache mit Gott selbst toleriere ich, weil viele Kulturen Monotheisitisch veranlagt sind. (Ob jetzt Gott oder Allah etc.)

Meiner Meinung nach kann ein Mensch gar nicht richtig Leben ohne einen höheren Sinn hinter seinem Leben zu sehen, und sei es nun nur nach der Erleuchtung zu streben. Wenn dieser Sinn nicht gegeben ist, erfinden sie einen. Das ist für mich Glauben, darum jedem seinen Eigenen. Denn es ist das Streben deiner eigenen Existenz, deiner eigenen Indivudualität. Jeder muss den Sinn selbst definieren. Wer eine Kirche dazu braucht, meinetwegen, vielleicht kann es nicht jeder selbst tun. Aber wer versucht seinen Sinn des Lebens den Anderen aufzuzwingen (die "Allein-seelig-machende", dass ich nicht lache) gehöt aus dieser Welt gestrichen. Toleranz ja, aber bei diesem Thema sind die Christen nunmal Spezialisten!

@ miimpo:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>klingt ja vernünftig. Mal schaun was du sagst wenn einmal irgendein Erlebnis dein Leben bahnbrechend verändert... Ein Todesfall, eine schwere Krankheit mit anschliessender heilung etc. Denn oft bedarf es eines Anstosses von oben... <HR></BLOCKQUOTE>

Sprichst du aus eigener Erfahrung. Denn nach meinen Erfahrungen und Erlebnissen sollte man vorsichtig sein über solche Dinge zu urteilen, zu schnell liegt man daneben, wenn man es nicht selbst erlebt hat.

miimpo2
04-04-05, 16:49
bei mir hat es das nicht gebraucht, obwohl ich auch schon derartiges erlebt habe und bezeugen kann dass man danach der Versuchung erliegen kann seinen Glauben zu vertiefen. Aussedem kenne ich derartige beispiele aus meinem nächsten Bekannten und Verwandtenkreis.

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR> glaub mir miimpo dies jahr sind gleich 4 haustiere gestorben die ich 16-17 jahre lang kannte und ich habe sie behandelt als währen das meine geschwister
<HR></BLOCKQUOTE>

Bei allem Respekt , das ist doch etwas anders wie wenn die Mutter stirbt...

RGunny
04-04-05, 16:56
Das die Kirche daran Geld verdient, stimmt ja auch.
Doch bei der oberen Geldrechnung fehlt nochwas Wichtiges. Sie gibt auch viel Geld für Instanthaltung aus. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Und eine wichtige Bedeutung gibt es dabei auch noch. Die Kirche öffnet sich der Welt - soll ihr aber nicht dienen.

Und sicher gibt es etliche Gemeinschaften, die gerade dies falsch verstehen.

r4gg43-g4nd4lf
05-04-05, 07:37
@miimpo du scheinst wol keine haustiere zu haben an die du hängst und wenn dann würde es dir ja auch komisch vorkommen wenn sie alle in einem monat einer mit den anderen verrecken unter großen schmerzen (da hilft nur die schmerzlose schnelle variante)

UND WENN meine mutter oder urgroßmutter stirbt dann werde ich eher die faust fluchend zum himmel erheben und den namen gott verfluchen bis ich das atmen verlerne

wenn inner familie jemand umkommt oder krebs hat dann wär der trost "das sie bei gott gut untergebracht werden" das LETZTE was ich brauche

RGunny
05-04-05, 08:57
R4gg43-G4nd4lf, weißt Du überhaupt was Du sagst ?
Für manchen - der von uns geht, ist es eine Erlösung! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Und bescheurt finde ich es, wenn manche gar nicht an Gott glauben - ihn aber dennoch für Dinge (die
passieren) verantwortlich machen - ja sogar eben verfluchen! http://forums.ubi.com/images/smilies/35.gif

Doombringer16
05-04-05, 17:39
Was soll ich sagen, ich würde den Tod auch als Erlösung bezeichnen, aber einen schmerzhaften Tod gönne ich niemandem. RGunny, ich muss dir da zustimmen. Ich glaube zwar nicht an Gott und verfluche ihn oft, wenn etwas schief geht, aber ich habe mal an Gott geglaubt, insofern sind es nur noch die Worte, die ich aus Gewohnheit sage. Ich würde aber niemals ernsthaft Gott verfluchen, denn den gibts (für mich) nicht, und was es nicht gibt, kann man nicht verfluchen. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Grüße, Doom

PriestigerJudas
06-04-05, 09:33
Also, ich persönlich finde die Diskussion hier sehr interessant.
Ich persönlich glaube an Gott, egal, was mir andere sagen. Ich hab meine persönlichen Gründe dafür und ihr brauchts mir nicht versuchen auszureden. Ich hab auch nichts dagegen, wenn Andere anders glauben, als ich und versuch auch nicht zu missionieren.
Aber ganz wichtig finde ich, dass man Glaube und Kirche trennt. Die Kirche ist eine Institution, die viel Macht hat, mit dem christlichen Glauben aber kaum etwas gemein hat. Die meisten Pfarrer, die ich kenne, legen ein sehr unchristliches Verhalten an den Tag. Ebenso finde ich die Kreuzzüge waren ein Verbrechen gegen die Menscheit, genau wie es die modernen Kreuzzüge der Amis sind, die ja auch teilweise mit dem Glauben begründet werden.
So, das ist meine Meinug dazu. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

@R4gg43-G4nd4lf : Ich will dich ja nicht angreifen, oder so, aber ich sähe es gern, wenn deine Posts nicht irgendwelche "Gott ist Sch.." - Parolen wären, sondern du dich an der Diskussion wirklich mit Argumenten beteiligst. Hier soll nämlich niemanden etwas aufgezwungen werden, sondern hier soll diskutiert weden. http://www.ubisoft.de/smileys/motzi.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-wink.gif

miimpo2
06-04-05, 12:12
@R4gg43-G4nd4lf : Nur mal am Rande, wie alt bist du?

r4gg43-g4nd4lf
06-04-05, 13:56
Parolen sagst du?
..pff als ob die christen noch nie parolen abgegeben hätten sie hassen uns ungläubige wie sonstewas nur können sie nich einfach jemanden umbringen
aber ich hab echt nix gegen gläubige oder so ich hab nur was dagegen das uns ja fast aufgezwungen wird an gott zu glauben .
versucht mich bloss nich zu diesen glauben hinzuziehen ich will es ja bei euch auch nich tun
ALLE posts sind nur MEINE meinung !!!

und ich finde es einfach nich ok wenn mir aufgezwungen wird an den eierkopp da oben zu glauben zu glauben !!

und mit eierkopp meine ich nicht EUCH sondern diese comicfigur also fühlt euch nich angegriffen

@ miimpo was bitteschön sucht mein alter in diesem thread? wozu must du es wissen?

miimpo2
06-04-05, 14:14
tja, deine Beiträge kingen etwas...komisch, ein geringes alter wäre eine gute erklärung...

r4gg43-g4nd4lf
06-04-05, 14:19
was hat das gottverdammt mit meinem alter zu tun das ich nich an gott glaube und meine meinungen dazu äußere wie ich es will ?

Doombringer16
06-04-05, 19:43
Beruhigt euch mal, beide! Egal wer nun Recht hat und wer nicht, ihr seid lang genug in diesem Forum, um zu wissen, worauf das hinausläuft, beide sogar länger als ich. Also lasst es bitte, ihr stöt auch andere User hier. Wobei ich R4gg43-G4nd4lf doch bitten möchte, wenigstens etwas Rücksicht auf die Gläubigen hier zu nehmen. Du glaubst zwar nicht an Gott, doch die anderen, die es tuen finden es nicht gut, wie du ihn bezeichnest. Gefällt es dir, wenn jemand über Menschen, die dir nahe stehen, herziehen? Das mag für dich ein beklopptes Beispiel sein, aber denk mal aus dieser Perspektive, und achte bitte doch auf deine Wortwahl. Deine Meinung zu höen ist sicher auch für die anderen interessant, aber so nicht. Ich meine, schau mal, ich vertrete im Prinzip die selbe Meinung wie du, doch ich kann sie kund tun ohne jemanden zu verärgern oder ähnliches. (Auch wenn du sie nicht persönlich angegriffen hast, ich denke, du weißt, was ich meine). Ich wollte es nur mal gesagt haben, tut mir leid.

Grüße, Doom

miimpo2
07-04-05, 07:05
und, wie alt bist du jetzt?

RGunny
07-04-05, 08:21
Hallo,

ich bin auch der Meinung - egal ob man glaubt oder nicht - beide Seiten sollen und müssen respektiert werden.
Ich kann nicht beweisen das es gOtt gibt - die Gegenseite seine Nichtexistenz auch nicht. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Ich persönlich glaube an Gott - ich selber habe ihn gehöt und erfahren. Und ich weiß wovon ich
spreche, da ich (wenn auch nur annähernd) auch die finstere Seite kennengelernt habe - in meinen 3jährigen Drogenexzessen.
Und das kann sich niemand vorstellen, der es nicht selbst erlebt hat. Es entgeht jeglicher Vorstellungskraft.
Und ich wünsche es auch niemanden.

Vielleicht werde ich im Glauben auch noch eines Besseren belehrt - evtl. werde ich bestätigt.
Fakt ist jedoch, daß ich selbst als Gläubiger nicht sagen kann - daas ausgerechnet meine Religion die einzig Wahre ist.

Gott hat so viele Gesichter und gibt mir auch heute noch viel Rätsel auf! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

<span class="ev_code_BLUE">Ich bin 36, gläubig und jetzt gut 10 Jahre drogenfrei!</span>http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

-&gt; und kein Klugscheißer http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

PriestigerJudas
07-04-05, 08:46
Zu der Aussage:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR> sie hassen uns ungläubige wie sonstewas nur können sie nich einfach jemanden umbringen <HR></BLOCKQUOTE>
kann ich nur sagen, dass sie ganz pauschal alle Christen anklagt, noch dazu für etwas, das Menschen getan haben, die sich selbst als Christen bezeichneten, bzw bezeichnen, meiner Meinung nach, aber nicht an Gott in der Form glaube, wie er in der Bibel verkündet wird. Sie glauben vielleicht an Gott, sogar an den wirklichen christlichen, aber sie legen seine Lehren falsch aus. Genauso kann ich nicht sagen, dass alle Muslime Terroristen sind. Es gibt genug, die einer falschen Auslegung des Islam anhängen, aber der Großteil der Muslime sind Menschen wie du und ich.
@ R4gg43-G4nd4lf:
Und... ähm, du glaubst nicht an Gott, warum bezeichnest du ihn als "Eierkopf", wenn du nicht an seine Existenz glaubst, bzw. schreibst "gottverdammt"? Ich glaube, dass du nur irgendetwas als Gegner brauchst, den du hassen kannst und die Kirche da genau das Richtige ist, weil sie einen Großteil der, von dir vielleicht verhassten Moral und der Werte verköpert und du sie als Unterdrücker ansiehst, gegen den man rebellieren muss. Ich kenn einige Leute, die Parolen, wie "Gott ist klein" ,und so, an Wände schmieren und sich dann cool vorkommen, aber deren Begründungen eigentlich keinen tieferen Sinn ergeben. Sie werfen Glaube und die Kirche als Organistation in einen Topf.

Ich will dich nicht persönlich angreifen, nur finde ich deine Meinung falsch und griefe deine Meinung an.Also glaube bitte nicht, dass ich jetzt was gegen dich als Mensch hätte.

lord.of.amaya
07-04-05, 09:04
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by R4gg43-G4nd4lf:
wenn inner familie jemand umkommt oder krebs hat dann wär der trost "das sie bei gott gut untergebracht werden" das LETZTE was ich brauche <HR></BLOCKQUOTE>

Glaub mir in gewissen Situationen tröstet einem noch viel, wenn du nichts selbst so etwas erlebt hast (ich will jetzt nicht Tiere beleidigen, denn wir Menschen gehöen genauso zur Fauna dieser Erde, aber zu Haustieren besteht nie so eine tiefe Beziehung wie zu einem anderen Menschen.) solltest du nicht über solche Situationen urteilen. Glaub mir, du denkst nicht wie schön unsere alltäglichen Probleme (darunter zähle ich auch den Tod eines Haustieres) wirken, wenn ein Ereignis geschieht wie du es beschreibst.

Bldrk
07-04-05, 09:19
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by the-real-janus:
Gott ist, genau wie der Teufel, lediglich eine Erfindung der Menschen. Weil sie eine Erklärung suchten für Dinge, die sie nicht verstanden haben, weil sie einen Schuldigen brauchten, den sie für ihre Lage beschuldigen konnten, und weil sie etwas brauchen, an das sie sich klammern können. Wir wissen inzwischen, dass das Universum durch den Urknall entstanden ist und wir können die Geschichte der Menschheit auch lang genug zurückverfolgen um zu sagen, dass kein Gott uns oder die Welt geschaffen hat. <HR></BLOCKQUOTE>

Wir haben nicht einmal bewiesen, dass die Methode zum Ausrechnen des Alters von Stoffen korrekt ist. übrigens, schon mal darüber nachgedacht, warum es EvolutionsTHEORIE heißt?



<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Mirdath:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by the-real-janus:
Wir wissen inzwischen, dass das Universum durch den Urknall entstanden ist und wir können die Geschichte der Menschheit auch lang genug zurückverfolgen um zu sagen, dass kein Gott uns oder die Welt geschaffen hat. <HR></BLOCKQUOTE>
Und worin hatte der Urknall seinen Ursprung? Kam der einfach so aus dem Hut eines Zauberers gesprungen wie ein Kaninchen?

Wenn wir annehmen, dass Gott die Welt mit dem Urknall geschaffen hat, ist es egal, wie weit wir die menschlichen Knochen zurückdatieren können.
Und die Bibel sagt uns, dass das Menschengeschlecht nicht erst mit Adam und Eva begann - zu ihrer Zeit gab es schon Menschen auf der Erde.
Hinzu kommt das Kreuz mit der Zeit - was ist denn Zeit eigentlich? Im Grunde nichts als Illusion ... frage einen Physiker nach einer Definition der Zeit, er wird sie dir nicht geben können. Einstein konnte es auch nicht ;-) <HR></BLOCKQUOTE>

Kannst du mir mal die Stelle zeigen, in der du das siehst?



<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Mirdath:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Ist der Papst ein Mensch, wie jeder andere? <HR></BLOCKQUOTE>
Zunächst einmal ja. Was ihn zu etwas Besonderen macht, das ist sein Amt. Er ist "der erste unter den ersten", das Oberhaupt der katholischen Glaubensgemeinschaft. Aber: er bleibt Mensch, somit auch fehlbar. Allein wenn er "ex cathedra" spricht, hat dies unfehlbaren Charakter, denn dann offenbart er das, was der Heilige Geist ihm übermittelt. Soweit ich mich erinnere, hat dies aber erst ein einziger Papst getan.

[edit]@ JoJo: Du wirfst zwei Begriffe durcheinander, Glauben und Wissen. Auch der gläubigste Mensch weiß nicht um die Existenz Gottes - er glaubt nur so stark, dass es dem Wissen ähnelt ;-) Wobei ich allmählich zu dem Schluß komme, dass es "Wissen" nicht gibt. <HR></BLOCKQUOTE>


Der Papst ist und bleibt ein Mensch und kann gar nicht für Gott sprechen. Das ist unter anderem ein Grund dafür, dass ich die katholische Kirche überhaupt nicht schätze.
Schätze Kirchen auch ganz allgemein nicht, obwohl ich an Gott glaube. Also kommt mir nicht immer mit Kirche=Gott
Verurteilt nicht Gott wegen der Kreuzzüge.


Habe mir mal den alten Religions thread angesehen: Man, war ich dumm früher^^

r4gg43-g4nd4lf
07-04-05, 10:14
ACH SACHT DOCH WAT DA WOLLT! mir is der thread völlig schnurz

falls ich hier irgendwen beleidigt ham soll (was nich meine absicht wäre) dann tut es mir leid

glaubt doch an wen ihr glaubt ich glaub an nix mehr!

aber ihr müsst wissen das das allet M E I N E meinung is

Ich sach zu diesem thread nix mehr weil ich hier ja eh nur was falsches sage ^^

Borntral
07-04-05, 10:58
Hey, R4gg43-G4nd4lf; Niemand hat etwas gegen deine Meinung. Ich sag's mal so: Die Wahl der Worte ist ein wenig ... unglücklich. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Ich glaube nicht an das, was alle als Gott bezeichnen, weil es mir zu restritkiv ist. Da sagte mal ein intelligent wirkender (13. Apostel ) Mensch, daß man nicht glauben sollte, weil es zu dogmatisch ist. Man sollte lediglich eine Idee davon haben. Ideen kann man über den Haufen werfen, wenn sie einem nicht gefallen. Beim Glaube ist das schwieriger.
ich muß sagen, daß ich eine fantastische Idee habe. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif
Das Ganze hat einen besonderen Nebeneffekt: Es ist für mich einfach. Es heißt nicht umsonst: 'Es ist einfach nicht zu glauben.'
Für mich gibt es aber ein paar Dinge, die ich so bemerke und mir sage: Soso.

Alle engeren Bekannten meinerseits, die einem Glauben anhängen, tun dies, aufgrund einer erlebten 'Hölle auf Erden'. Das ist für mich ein interessanter Ansatz.
Ich habe einmal einem Grippenspiel eines evangelischen Kindergartens beigewohnt. Ich kam mir vor, wie ein Entdecker, der eingeborene bei einem Ritual erwischt. Vor Jahrhunderten haben wir 'verdammt' was wir selbst praktizieren.

Ich höe immer, daß die Wissenschaft Gott nicht widerlegen kann. Ich kann nicht sagen, daß das ihr Ziel ist. Nur mit ihrer Hilfe konnten viele Dinge sowohl gegen als auch für die Existenz nicht wenige in der Bibel enthaltene Fakten/Personen/Begebenheiten nachgewiesen werden. In meinen Augen ist die Wissenschaft neutral. Sie wird nur gern als Diskussionsverstärker eingesetzt und kriegt auch da ihr Image weg

Ich habe nichts gegen die Ausprägungen von Religion. Auch wenn es mir nicht immer zusagt, kann ich doch meinen 'Groll' nicht ausreichend untermauern. Dieser Groll tritt auch nur zu Tage bei diversen noch recht jungen Religionen, wie den Zeugen Jehovas (oder wie auch immer das geschrieben wird). Mein einziges erfolgreiches Argument gegen diese Leute ist die Schwäche einer übersetzung. Mir kann keiner erzählen, daß das, was wir in diversen religiösen Schriften vorfinden, dem Original entspricht. Heutige übersetzer arbeiten so, daß sie das Leben beobachten, dehren Sprache sie übersetzen. Und trotzdem drohten schon mehrfach Kriege, weil ein einzelnes Wort falsch übersetzt/gedeutet wurde. Wir haben ja schon mit der eigenen Sprache zu kämpfen. Ich sag nur 'respektive' ungleich 'beziehungsweise'.

gegrüßt!

miimpo2
07-04-05, 11:31
und wie alt ist er jetzt?

PriestigerJudas
07-04-05, 13:35
Schreib ihm doch ne PM, aber spam hier bitte net rum.

Ilkum Sortil
08-04-05, 08:44
an dieser Stelle sollte der Post stehen den das Forum gerade gefressen hat

Bldrk
08-04-05, 10:40
Gib ihn neu ein http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-wink.gif