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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tiefes Tauchen ist unrealistisch + Bug



waterbloecken
26-03-05, 06:59
Ich bin enttäuscht! Also vom Tieftauchen hatte ich mir etwas mehr erhofft! Gerade in Notsituationen wollte ich schön tief tauchen, so weit wie möglich, um dem Feind und seinem Wasserbomben zu entgehen. Immmer noch ein kleines Stückchen mehr, man sollte schon merken wenn man am Limit des Bootes ist. Im Regelfall bekomme ich ein Typ 7 Boot auch auf ca. 170 Meter runter, es knackt und knarrt ein bischen, aber mehr nicht! Wenn ich mich dann vorsichtig herunter taste - in einem 5 Meter Schritt - , fängt an eine Birne zu springen. Ein gutes Warnzeichen! Nein! Kein Warnzeichen, im Regelfall das Ende, sämtliche SOFORTIGE Aktionen zum wieder auftauchen scheitern, das Boot ist verloren! Das finde ich äußerst unrealistisch, ich hatte gehofft, das bevor es soweit ist wenigsten ein paar Warnzeichen, wie losgerissene Bolten, geplatzte Ventile usw. passieren, bevor mein Boot verloren ist! Von meiner Idee des Unterwasserschadensmanagement mit sichtbaren Wassereinbruch und steigendem Pegelstand ganz zu schweigen. Aber wenigstens ein bischen Feeling fürs Tieftauchen wollte ich. Jetzt kann ich mir die einmal ausprobierte Tauchtiefe notieren und weiß bis dahin klappt es, danach ist SOFORT Ende, sehr realistisch! Getest habe ich dieses im LAN-Spiel mit einem "neuen" U-Boot, ohne Feindkontakt! Wasser unter Kiel über 1000 m. Der Bug an der Sache: ich hatte mir ein Typ VII-c/42, neuestes Baujahr genommen, das lt. Handbuch bis 250 m regulär tauchen soll, aber bei 175 m endgültig sinkt! Sehr realistisch! Oder sehe ich das falsch? Wie sind eure Erfahrungswerte, speziell in der Kampagne und nicht im LAN-Spiel?

waterbloecken
26-03-05, 06:59
Ich bin enttäuscht! Also vom Tieftauchen hatte ich mir etwas mehr erhofft! Gerade in Notsituationen wollte ich schön tief tauchen, so weit wie möglich, um dem Feind und seinem Wasserbomben zu entgehen. Immmer noch ein kleines Stückchen mehr, man sollte schon merken wenn man am Limit des Bootes ist. Im Regelfall bekomme ich ein Typ 7 Boot auch auf ca. 170 Meter runter, es knackt und knarrt ein bischen, aber mehr nicht! Wenn ich mich dann vorsichtig herunter taste - in einem 5 Meter Schritt - , fängt an eine Birne zu springen. Ein gutes Warnzeichen! Nein! Kein Warnzeichen, im Regelfall das Ende, sämtliche SOFORTIGE Aktionen zum wieder auftauchen scheitern, das Boot ist verloren! Das finde ich äußerst unrealistisch, ich hatte gehofft, das bevor es soweit ist wenigsten ein paar Warnzeichen, wie losgerissene Bolten, geplatzte Ventile usw. passieren, bevor mein Boot verloren ist! Von meiner Idee des Unterwasserschadensmanagement mit sichtbaren Wassereinbruch und steigendem Pegelstand ganz zu schweigen. Aber wenigstens ein bischen Feeling fürs Tieftauchen wollte ich. Jetzt kann ich mir die einmal ausprobierte Tauchtiefe notieren und weiß bis dahin klappt es, danach ist SOFORT Ende, sehr realistisch! Getest habe ich dieses im LAN-Spiel mit einem "neuen" U-Boot, ohne Feindkontakt! Wasser unter Kiel über 1000 m. Der Bug an der Sache: ich hatte mir ein Typ VII-c/42, neuestes Baujahr genommen, das lt. Handbuch bis 250 m regulär tauchen soll, aber bei 175 m endgültig sinkt! Sehr realistisch! Oder sehe ich das falsch? Wie sind eure Erfahrungswerte, speziell in der Kampagne und nicht im LAN-Spiel?

Kpt-Wolf
26-03-05, 07:02
Jo ist leider nicht real

ParaB
26-03-05, 07:06
Das Thema hatten wir schon ein paarmal, die maximalen Tauchtiefen aller Boote (bis auf den Typ II) sind momentan zu niedrig. Wurde bereits in mehreren Threads hier, im englischen Forum, auf SubSim.com und SimHQ.com besprochen. Habe gehöt dass sich auch ein Leitartikel in der nächsten Ausgabe von "Schöner Wohnen" mit diesem Thema befassen wird. Vieleicht dringt's ja bis nach Rumänien durch...

MC_Cudden
26-03-05, 07:41
Maximale Einsatztauchtiefe:

Man versteht darunter die maximale Tauchtiefe die unter Einsatzbedingungen erreicht werden kann.

Sie beträgt im allgemeinen zwei Drittel der theoretischen Zerdrückungstiefe und ist geringer als die maximale Erprobungstauchtiefe.

Einsatztauchtiefen:

IIA und alle anderen Varianten 120m

VIIA und B 150m

VIIC und C41 150-180m

IX für alle Varianten 150m

XXI 150-200m und äußerste Tauchtiefe 330m

Bldrk
26-03-05, 07:54
Hab das auch schon unter INPUT FüRS ENTWICKLERTEAM zum Besten gegeben.


"Falsche Zerstöungstiefen der Uboote (viel zu gering).

Grundberechnung wäre:

Einsatztauchtiefe x Sicherheitsfaktor (2,5 bei dt. 2.WK-Ubooten) = kritische Tiefe

d.h.

bei einer Einsatztauchtiefe von 100m befindet sich die kritische Tiefe demzufolge bei 250m.

Anmerkung:
Dieser dt. Sicherheitsfaktor von 2,5 ist weltweit einzigartig gewesen - die Amis hatten derzeit nur einen von 1,6.
Damit konnten die nur so tief tauchen, wie sie in etwa lang waren....."

ParaB
26-03-05, 07:56
Das Problem ist aber dass die Zerstöungstiefe viel zu niedrig angesetzt wurde. Im Spiel implodiert ein Typ VII C bei 180m, was eindeutig zu wenig ist. In den meisten Quellen wird für den Typ VIIC eine maximale Tauchtiefe von ca. 220m angegeben, was bedeutet dass dieser Wert in SH3 um gute 25% zu niedrig ist.

Ich denke mal dass es sich hierbei einfach um Bug/fehlerhafte Dateneinträge handelt, da ja im Handbuch die korrekten Werte angegeben werden (225 max. Tauchtiefe für den Typ VII C beispielsweise).

puni2412
26-03-05, 08:04
Ich glaube dem Herrn Threateröffner ging es aber auch um die besch... umsetzung der warnezeichen wie bolzen (sprachausgabe gibts ja :-(, wassereibruch, etc...).

Das die Kiste einfach so sang und klanglos absäuft, stöt mich fast noch mehr als die geringe tauchtiefe.

SOFORT Ende. Schade.

ParaB
26-03-05, 08:16
Es wäre natürlich vom Gameplay her nett wenn es z.B. eine 20m-tiefe "Gefahrenzone" gäbe in der langsam die Schäden bis zum Kollaps des Druckköpers zunehmen, aber die Frage ist wie realistisch das wäre. Ich habe gelesen dass der Bruch des Druckköpers in kürzester Zeit zur Vernichtung des Bootes führt. Gibt leider keine Berichte was da im Innern des Bootes abgelaufen ist.

Aber zumindest ein Umschalten auf die Aussenkamera während das Boot in die Tiefe sinkt wäre nett, bin ich ganz der Meinung des Threaderstellers. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Bldrk
26-03-05, 08:28
@ParaB
Aber max. Tauchtiefe ist nicht gleich Zerstöungstiefe - da ist noch eine große Toleranz dazwischen.

Ich zitiere aus "Unterseebootbau" von Professor Dipl.-Ing. Ulrich Gabler

"..... Das Boot darf niemals in die Nähe dieser Zerstöungstiefe. Oberhalb der Zerstöungstiefe liegt die Tauchtiefe (heutige Betriebstauchtiefe), die mit der Zerstöungstiefe rechnisch durch einen Sicherheitsfaktor gekoppelt ist.

Diese Sicherheit betrug bei der früheren deutschen Kriegsmarine 2,5, bei der amerikanischen Marine 1,5. Diese und andere Marinen leigen heute mit ihren Sicherheiten zwischen diesen Werten.

Verwendet man große Sicherheiten wie z.B. 2,5, so kann das Boot die Betriebstauchtiefe, die übungsmäßig die größte zulässige Tauchtiefe ist, im Gefahrenfall um einen größeren Betrag überschreiten, als es einem Boot mit kleinerer Sicherheit möglich ist.

Deutsche Boote des 2.Weltkrieges, die - mit den damals zur Verfügung stehenden Berechnungsverfahren - für eine Zerstöungstiefe von 250 m entworfen waren, was bei einem Sicherheitsfaktor von 2,5 einer Betriebstauchtiefe von 100 m entsprach, suchten bei Feindeinwirkung häufig Tiefen zwischen 150 und 180 m auf, ohne daß Schäden beobachtet wurden. Nach heutigen Erkenntnissen und Berechnungsverfahren hatten diese Boote eine Zerstöungstiefe von etwa 280 m . Dies ist eine Erklärung dafür, daß einzelne Boote diese Tiefe gelegentlich erreicht haben, z.T. allerdings unter Inkaufnahme von Einbeulungen. Es wird nie bekannt werden, ob einzelne Boote durch solche unzulässig großen Tauchtiefen verlorengegangen sind....."

Zur Person Professor Dipl.-Ing. Ulrich Gabler:
Einer der international angesehensten U-Boot-Konstrukteure, welcher 1946 die Firma Ingeneurkontor Lübeck (IKL) gründete, in der u.a. alle dt. Nachkriegs-U-Boote konzipiert, definiert und konstruiert wurden.

Noch Fragen?

ParaB
26-03-05, 08:39
Ich denke das die Begriffe "maximale Tauchtiefe" und "Zerstöungstiefe" in den meisten Quellen gleichwertig verwendet werden. Meist wird ja von "Werftgarantie" als Richtwert gesprochen, und dann eben noch zusätzlich dazu von einer theoretischen Maximalgrenze die, wie Deinem Zitat zu entnehmen ist, dem 2.5-fachen dieser "garantierten Tauchtiefe" entsprach.

Fakt: in SH3 ist diese Maximalgrenze, Zerstöungstiefe oder wie auch immer man es nennen mag deutlich zu gering angesetzt.

Bldrk
26-03-05, 08:46
Falsch ParaB

Lese bitte genauer das Zitat.

Eigentlich ist es bei den Berechnungen im Ubootbau so, daß zuerst die Zerstöungstiefe festgelegt wird und anhand dessen und dem gültigen Sicherheitsfaktor die Einsatztauchtiefe berechnet wird.

Ich erkläre es jetzt nochmal anhand eines Typ IIV C:

festgelegte Zerstöungstiefe: 250 m

daraus resultierend
Einsatztauchtiefe: 100 m
max. Tauchtiefe: 200 m

Thunder_666
26-03-05, 09:06
Also es gibt sogar eine Sound Datei die sich
" Bolz Break " nennt. Da höt man auch eindeutig was gemeint ist. Es muß also vorgesehen sein es zu simulieren, genauso wie einige andere Sounds der Crew die ich aber noch nie gehöt habe.

666

Oak_Groove
26-03-05, 09:23
Produktionsstreuung und zunehmende Rohstoffverknappung lassen dies doch als eine sehr theoretische Angelegenheit erscheinen.

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>XXI 150-200m und äußerste Tauchtiefe 330m <HR></BLOCKQUOTE>
In deutschen Versuchen versagte der Druckköper des XXI bei einer simulierten Tiefe von 270m, in britischen tests bereits bei 240m.

Bldrk
26-03-05, 09:33
@Oak_Groove
Belege bitte Deine Quellen, da mir Deine Behauptungen sonst unglaubwürdig erscheinen.

In dem Fall halte ich mich zuerst mal an Fakten und an Fachbücher von international angesehenen Verfassern.
Gerüchte, welche vorrangig und gerne im Net kursieren, sind leider nicht sehr hilfreich und irreführend.

Oak_Groove
26-03-05, 10:14
Nachzuschlagen in Bd. 2 von "Der U-Boot-Krieg", von Clay Blair. S.1010-1011, Zitat:

"Die acht Hauptteile des Rumpfs waren schlecht verarbeitet und paßten nicht richtig zusammen. Sie waren in Windeseile in 32 verschiedenen Fabriken vorgerfertigt worden, wo man wenig oder keine Erfahrung mit dem U-Bootbau hatte. Daher war der Druckköper schwach und konnte weder dem Wasserdruck in großen Tiefen noch der nahen Explosion von Wasserbomben standhalten. die Deutschen berichteten, bei ihren Tests habe der Druckköper schon bei einer simulierten Tiefe von 270 Metern versagt. Die Briten nannten eine Tiefe von 240 Metern"

Bldrk
26-03-05, 10:26
Mhmmm - Clay Blair ist ein Ami....

Wie heißt es so schön: "Die Geschichte schreiben immer die Sieger..."
Dies gilt insbesondere für den 2.WK.

Für mich persönlich daher keine zuverlässige Quelle - ich halte mich da eher an Aussagen von renommierten Ubootkonstrukteuren. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Ich räume jedoch ein, daß Tests anhand von nicht fertiggestellten Booten nach Kriegsende, evtl. solche Probs aufwiesen....... wie will man z.B. auch Segmente von nem Druckköper an einem Stück (und dies war notwendig) verschweißen, wenn da laufend Bomben fallen.

Trotzdem halte ich Deine Quelle für sehr fragwürdig.

mcgyvr81
26-03-05, 10:30
Hätte mich ehrlichgesagt auch gewundert, wenn die abteilungsweise Vergabe der Aufträge für die Rumpfbauteile keine negativen Auswirkungen auf das Endprodukt gehabt hätte. Sowas kann in Friedenszeiten ohne großen Zeitdruck ganz wunderbar funktionieren (so wie heutzutage bei Airbus mit seiner Produktpalette oder EADS mit dem Eurofighter), aber unter Kriegsbedingungen, und Mangel an Facharbeitern? Damit hätten sie sonst gewissermaßen das Ei des Columbus in industrieller Sicht gefunden...

Oak_Groove
26-03-05, 11:01
@ DSK_Ralf,

eine Quelle allein auf deren Nationalität begründet anzugreifen, ist ein schwaches bis nicht vorhandenes Argument. Wenn deine Behauptung allgemein Gültigkeit hätte, wäre der heutige (Er)kenntnisstand in Sachen Wehrtechnik des 3. Reichs nichts anderes als viel Spekulation und wenig Fakt, da sich ein Großteil der Dokumente der deutschen Industrie bei den allierten Siegermächten befand und noch befindet. Teilweise wurden diese Archive erst in der jüngsten Zeit zugänglich gemacht.

Dies ist mitunter der Grund warum verschiedene Standardwerke zur Thematik, u.a. von Eberhard Rössler, ständig aktualisiert werden. Auch wenn Blair in dem rezitierten Bücherband dazu neigt die amerikanische Strategien im Atlantik den Briten gegenüber zu rechtfertigen, und den U-Boot Krieg mehr als einmal als das zu benennen was es wirklich war, ist doch alles sehr gut recherchiert und faktisch einwandfrei belegt.

BigDuke6666
26-03-05, 11:03
@DSK_Ralf

Also Clay Blair hat DAS Standard Werk über den U-Boot Krieg geschrieben. Das ist meines erachtens nach eines der Werke die nicht unter Einfluß irgendeiner Propaganda geschrieben wurde, wie es bei sovielen Englischen Quellen der Fall ist und bei Deutschen leider auch vorkommt. Ein besseres Buch über diese Thema hab ich noch nicht gefunden.

Was den Spruch mit den renommierten Konstrukteueren angeht muß ich sagen das die das Teil ja schließlich "nur" auf dem Plan konstruiert haben und vielleicht noch unter irgendwelchen Testbedingeungen geprüft haben wenn es hoch kommt, aber drausen im Grünen sieht eben alles anderes aus.
Das ist genau so mit den Düsenjägern gewesen die auch eine bessere Leistung(nämlich die auf dem Papier) abgegeben hätten wenn man zum Beispiel für Ihre Treibwerke ausreichend Edelmetal gehabt hätte damit sie den hohen Temperaturen besser standhalten konnten usw.

Also kann man Clay wohl zustimmen wenn er sowas anführt weil das was gegen Kriegsende abgeliefert wurde ja wirklich nicht mehr das Gelbe vom Ei war.

Copyoffline
26-03-05, 11:20
Ich bin schon mehrmals im krietischem Bereich gewesen und bin heil wieder rausgekommen.

Das Problem ist der Wassereinbruch. Sobald man Wassereinbruch hat wird das Boot in wenigen Sekunden zu schwer und da helfen normale Tauchprozeduren nicht mehr.

Also falls das passiert sofort schleichfahrt aufheben, Äußerste Kraft voraus und den Befehl "Ausblasen" geben.

Man hat nur wenige Sekunden Zeit bis das Boot zu schwer wird daher sollte man damit auch nicht zögern wenn es heißt "Wir haben Wassereinbruch". Wenn man dann aus dem Kritischem Bereich raus ist sollte man das Auftauchen stoppen.

Bldrk
26-03-05, 11:26
Nunja...... das Standartwerk über den Ubootkrieg der dt. U-Boot-Waffe sollte eigentlich "10 Jahre und 20 Tage" von Karl Dönitz heißen. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Was das "simulierte Druckköperversagen" eines XXIer anbelangt, kann ich nur sagen, es wurden mehere Typ XXI in Dienst gestellt und somit erprobt sowie abgenommen.
Falls jemand außer mir die Erprobungs- und Abnahmevorschriften kennt, weis genau, daß so ein Defizied dabei aufgefallen wäre.
Klar ist auf jedem Fall, daß keines der in Dienst gestellten Boote diesen Mangel aufzuweisen hatte.
Und dies spricht für sich.

Vielleicht ist dieser Clay Blair nur seiner landeseigenen Propaganda zum Opfer gefallen..... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

waterbloecken
26-03-05, 11:40
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by puni2412:
Ich glaube dem Herrn Threateröffner ging es aber auch um die besch... umsetzung der warnezeichen wie bolzen (sprachausgabe gibts ja :-(, wassereibruch, etc...).

Das die Kiste einfach so sang und klanglos absäuft, stöt mich fast noch mehr als die geringe tauchtiefe.

SOFORT Ende. Schade. <HR></BLOCKQUOTE>

Ja, genau, das war das was ich zum Ausdruck bringen wollte. Vielen Dank für das Verständnis! Für mich besteht eine taktische Komponente darin, die Tauchtiefe des Bootes maximal einzusetzen und ich gehe davon aus, das man im Boot früher gemerkt hat - sowie ein Autofahrer in einer scharfen Kurve - wann man kurz vor dem Limit ist. Und genau das erwarte ich von einer guten, realistischen Simulation und nicht einfach SOFORTIGES ENDE. Ich wollte wissen ob das andere auch so empfinden oder ich einfach zu blöd bin die Warnsignale zu spüren, außer der einen Sprachausgabe "Kritische Tiefe"!

BigDuke6666
26-03-05, 11:50
Na wenn hier einer befangen ist dann wohl Dönitz.

Was glaubst du hätten die mit einem Boot gemacht was nicht durch ihre "Prüfung" gekommen wäre?
Tja Sorry Leute war nett aber das Teil bringt es nicht also bitte wieder einschmelzen, oder was?
Wenn man sieht was in den letzten Monaten für Männer an die Waffen geschickt wurde, dann würde ich mir über die Qualität des Material erst recht keine Illusionen machen. Diese 240-270 reichen vollkommen aus für eine XXI aus dieser Zeit. Die 330 waren einfach nicht drin, im Frieden mit Bestem Material und Menschen usw. dann wohl schon aber nicht so.

Denk mal dran wie die Vorkriegsversion des VIIers ausgesehen hat, da waren auch Fehler in der Konstruktion die man erst auf späteren Feindfahrten entdeckte, vorher war alles Friede,Freude, Eierkuchen.
Darum ja auch die Varianten B und C, einerseits um die Boote zu verbesseren aber andererseits auch um Fehler zu korrigieren.

Oak_Groove
26-03-05, 12:03
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>unja...... das Standartwerk über den Ubootkrieg der dt. U-Boot-Waffe sollte eigentlich "10 Jahre und 20 Tage" von Karl Dönitz heißen. Wink

Was das "simulierte Druckköperversagen" eines XXIer anbelangt, kann ich nur sagen, es wurden mehere Typ XXI in Dienst gestellt und somit erprobt sowie abgenommen.
Falls jemand außer mir die Erprobungs- und Abnahmevorschriften kennt, weis genau, daß so ein Defizied dabei aufgefallen wäre.
Klar ist auf jedem Fall, daß keines der in Dienst gestellten Boote diesen Mangel aufzuweisen hatte.
Und dies spricht für sich.

Vielleicht ist dieser Clay Blair nur seiner landeseigenen Propaganda zum Opfer gefallen..... <HR></BLOCKQUOTE>

...vielleicht solltest du dich auch einfach damit abfinden das die deutsche Kriegsproduktion unter größter Not mit fortschreitenden Schwierigkeiten zu kämpfen hatte die nicht abzustellen waren, und sich letztendlich negativ auf die Fertigungsgüte niederschlugen.

Selbst heute, wo der Produktionsstand und die Fertigungsgüte eine ganz andere ist als vor 60 Jahren, geben Versuche unter kontrollierten Testbedingungen selten die tatsächliche Leistung im Einsatz wieder.

DerSchweiger
26-03-05, 12:36
Ich befürchte nur dass es mit einer einfachen Änderung der maximalen Tiefe nicht einmal getan wäre. Mich beschleicht so ein dummer Verdacht dass dafür Änderungen an der Zerstöer KI notwendig wären.

Nur ein "Bauch"verdacht.

edit:Meines Kenntnisstandes nach wurden 2 Druckköper von Typ XXI Booten in Druckdocks getestet. Das waren aber Druckköper die noch nicht im Schussbauverfahren gefertigt wurden, also nicht zur eigentlichen Bootsserie gehöten.
Der Unterschied dürfte erheblich gewesen sein.

noch ein edit: Mir ist nicht bekannt das Boote aus der eigentlichen Produktion in Druckdocks getestet wurden und ich kann mir das beim besten Willen auch nicht vorstellen, gerade wenn ich die Umstände auf den Bauwerften damit einbzeiehe. Die Fertigungsmethodik der neuen Elektroboote hätte eine Prüfung des Bootsköpers auf Druckfestigkeit ja auch erst nach Zusammenbau der einzelnen Sektionen zugelasen. Man hätte also ein Boot erst kurz vor der Fertigstellung als komplettes ganzes Testen können und somit risikiert eins der wertvollen neuen Boote zu klump zu prüfen.
Die Prüfung der Güte des eigentlichen Bootsköpers dürfte sich also auf den optischen Eindruck, vielleicht noch mit klangtechnischen Mitteln ergänzt, beschränkt haben.
Solche Methoden um die Güte eines U-Boots festzustellen sind aber nicht wirklich aussagekräftig. Sollte auch jedem einleuchten.

Kpt-Wolf
26-03-05, 12:39
@DerSchweiger
Daran hab ich auch gedacht, was ist wenn die Zerris die Wabos oder das Asdic vonmax. Tiefe von 200 m haben oder so...
Das wär ja lustig, man kurvt da unten rum und keiner kann einem was tun http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif
MFG
WOLF

Willey
26-03-05, 12:52
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Oak_Groove:
Produktionsstreuung und zunehmende Rohstoffverknappung lassen dies doch als eine sehr theoretische Angelegenheit erscheinen.

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>XXI 150-200m und äußerste Tauchtiefe 330m <HR></BLOCKQUOTE>
In deutschen Versuchen versagte der Druckköper des XXI bei einer simulierten Tiefe von 270m, in britischen tests bereits bei 240m. <HR></BLOCKQUOTE>

Ist doch kein Wunder bei der Produktionsqualität gegen Ende des Krieges, dazu kommen noch die Zwangsarbeiter, die Bombardements etc.

Das kann mitunter ja auch der Grund für die hohen Verluste sein, gar nicht mal Versenkung durch Wabos, sondern einfach zu tief getaucht...

Aber genau sowas soll in Simulationen ja nicht simuliert werden. Immerhin ist der XXI eh schon ein quasi-"What if" Typ. Das Ding kam so spät, daß es höchstwahrscheinlich keine Gegner mehr bekämpft hat. Wenn wir es hier aber schon Anfang 44 fahren können, möchte ich es auch so haben, wie es geplant war - sonst könnte man ihn ja weglassen. Dazu gehöt meiner Meinung nach genauso die 3cm Flak, die leider nicht simuliert wird. Da könnte man ja dann eine 45er Variante mit 3cm machen und eben die bisherige mit 2cm Kanonen als 44er bezeichnen.

übrigens, wenn man sich rantastet, merkt man schon, daß sehr bald Schluß ist. Gibt zB ne Warnung vom LI und "es" wird auch merklich lauter.

Willey
26-03-05, 12:57
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Kpt-Wolf:
@DerSchweiger
Daran hab ich auch gedacht, was ist wenn die Zerris die Wabos oder das Asdic vonmax. Tiefe von 200 m haben oder so...
Das wär ja lustig, man kurvt da unten rum und keiner kann einem was tun http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif
MFG
WOLF <HR></BLOCKQUOTE>

Das war sogar anfangs (ich meine, bis irgendwann 41) der Fall, die britischen Wabos konnten nur bis 300ft eingestellt werden, danach bis 600ft und kurz drauf auch gleich bis 900ft.

DerSchweiger
26-03-05, 12:57
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Willey:

....Das Ding kam so spät, daß es höchstwahrscheinlich keine Gegner mehr bekämpft hat.......
<HR></BLOCKQUOTE>

Kein Boot des Typs XXI hat je einen Torpedo unter gefechtsmäßigen Umständen abgefeuert. Eventuell haben sie ein oder mehrere Flugzeuge abgeschossen, müsste ich aber nachschlagen.

DerSchweiger
26-03-05, 13:02
Nachdem sie U-Rahmlow unbeschädigt in die Finger bekommen haben und mit Erschrecken festgestellt haben dass die deutschen Boote viel tiefer tauchen konnten als bisher von den Engländern angekonnen.

edit: Den Mann schreibt man mit h http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Trontir
26-03-05, 14:10
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by waterbloecken:
(...) wann man kurz vor dem Limit ist. Und genau das erwarte ich von einer guten, realistischen Simulation und nicht einfach SOFORTIGES ENDE. Ich wollte wissen ob das andere auch so empfinden oder ich einfach zu blöd bin die Warnsignale zu spüren, außer der einen Sprachausgabe "Kritische Tiefe"! <HR></BLOCKQUOTE>

AOTD|Hunkey-Punk hat einen Sound-Mod erstellt, bei dem insbesondere die Hintergrundgeräusche beim Tieftauchen und beim Ausblasen der Ballasttanks mit Sounds aus "Das Boot" abgemischt wurden. Kann ich nur empfehlen: als ich bei einer Tieftauchprüfung auf 170 Meter bin und mich langsam tiefer tastete, schrie der ZwoWO plötzlich was von Bolzen und die knallenden Geräusche ließen keinen Zweifel, dass er Recht hatte. Also gefechtsmäßiges Anblasen ... und auch der LI verlor zum ersten Mal seine stoische Ruhe. Sein gebrülltes "ANBLASEN" übertönte noch das Zischen und Rauschen der Luft - und meinen Puls von 180! http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif

Probier's mal aus, die Dateien solltest du hier (http://www.aotd-clan.com/wbb2/jgs_db.php?action=showkat&katid=3) finden. (SoundMod.rar).

BigDuke6666
26-03-05, 14:22
Villeicht wäre es da am Besten eine Reale und eine What if Variante zu machen. Die eine eben eine "schlechte" Variante die erst ganz kurz vor Kriegsende da war und dann eine "Tja was wäre wenn das Boot 1-2 Jahre früher in produktion gegangen wäre?" Variante.
Kann mir auf Anhieb nicht vorstellen das es so schwer wird das zu machen. Man braucht ja praktisch alles nur zu kopieren und etwas zu ändern was aber wohl erst gehen wird WENN UBI MAL MIT DE DEV-TOOLS RAUS RüCKT DIE SIE UNS VERSPROCHEN HABEN.

DerSchweiger
26-03-05, 14:40
Hmm... wir reden über den Cut aus der Szene in das Boot als das Boot bei Gibraltar den Bombentreffer abbekommen hat und danach durchsackt?

Ich hab eben dieses File rausgenommen, weil ich es nicht so passend finde, wenn ich nach gemtütlichem Auftauchen ausblasen will und der LI dann histerisch schreit.

Nichts für ungut, vielleicht meinst du ja auch ein anderes.

Einen Cut aus das Boot mit dem BEFEHL Anblasen gesprochen von Klaus Wennemann dagegen würd ich toll finden.

Trontir
27-03-05, 05:23
@DerSchweiger: Ja, ich denke wir meinen das gleiche Sprachsample. Ich verwende den Befehl zum Ausblasen (Taste-E) nur im Notfall, dann passt die Sprachausgabe gut. Sonst wär's in der Tat etwas nervig http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

III.Jg27ADLER
27-03-05, 06:04
@ParaB:
Was hat denn die Zeitschrift "Schöner Wohnen"
mit der Tauchbootsimulation zu tun?

rehfett
29-03-05, 06:19
Was mich ein bisserl nervt ist, derjenige der diesen Beitrag geöffnet hat wollte auf das Spiel einige Klarstellungen oder änderungen haben, hier wird aber wiedermal vom hundersten ins tausendste diskutiert, das bringt doch nix. Ich möchte viel lieber mal feststellend äußern das:

- Spezifische Tauchtiefen für die einzelnen Bootstypen festgelegt werden.

-Diese sollten dann aber auch Tauchtiefenmarkierungen haben die wie folgt aufgeteilt sind. Werftgarantie Tauchtiefe (grüner Bereich), 2x Werfgarantie (Orange Bereich), alle tiefen die dort drüber liegen sollten dann rot sein.

- Ob die tauchtiefen als theoretische werte angegeben werden oder ob es tauchtiefen nach irgendeinem U-Boot Guru sein sollten ist doch unnötig zu diskutieren. Hauptsache es wird differenziert!

- Es sollte wohl auch auf keinen Fall sofort zu einem totalversagen kommen, vielmehr sollte erstmal sollten verschiedene außenbord verschlüsse wasser machen (undicht werden) dann sollte wohl druck bedingt die "röhre" erstmal richtig anfangen zu arbeiten das einem bange werden kann.

Habe ich noch was vergessen?

Wenn nein dann sollten wir wirkich bei solchen themen einen Thread im richtigen forum aufmachen damit wir was bewegen können, sonst wird das nie was http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-wink.gif