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Keksus
03-02-06, 06:25
So, nachdem Cardons Forenstory untergegangen ist, starte ich mal einen neuen Versuch. Gibt aber ein paar Regeln ^^

Wer das ganze noch nicht kennt: Es wird eine Story im PoP Universum in denen die Forenuser eine Rolle spielen. Wird im Endeffekt halt sowas ähnliches wie ein Roman zu PoP ^^

Regeln:
1. bitte keine Aliens, Panzer oder anderes futuristisches zeug, es sollte schon zum setting passen
2. die story ist nicht an pop gebunden, trotzdem bitte an die 1. regel halten ^^
<STRIKE>3. Der Prinz kann in der Story vorkommen, muss er aber nicht</STRIKE>
4. Forenuser können in der Story sterben, allerdings kann man immer nur sich selber sterben lassen, das heisst: wenn ich eine Fortsetzung schreib kann ich mich sterben lassen, aber z.b. nicht Law
5. Man darf sich selbst nicht wie den Prinzen schreiben, also das man Wallwalks kann und der perfekte Uberkrieger ist
6. Die Persönlichkeit der Forenuser sollte sich in ihren Ebenbildern in der Story wiederspiegeln
7. Das ganze soll fiktiv bleiben, man soll keine historischen Ereignisse reinbringen
8. Es hat nix mehr mit der alten Story von Cardon zu tun
9. Wenn man eine Fortsetzung schreibt macht man einen Post wo man sagt das man eine Fortsetzung macht, dann macht man in einem weiterem Post die Fortsetzung und löscht den "Reservierungspost"
10. Keine OT Gespräche, in den Thread sollen nur die Fortsetzungen rein, über unstimmigkeiten ect. kann im Spam Thread gelabert werden
11. Wer eine Fortsetzung schreibt muss gelesen haben was bisher geschrieben wurde
12. Man soll in der Story nix erzwingen, sonst liest sich das ganze recht schwer
13. Möglichst immer versuchen Freiraum für die nächste Fortsetzung zu lassen
14. Nicht auf Zwang eine Fortsetzung schreiben, wenn einem nix einfällt lieber warten, vieleicht hat jemand anders eine Idee
15. es darf immer nur 1 reservierungspost existieren, man weiss ja sonst sowieso nicht ob man dann noch weiss wie man fortsetzen will, wenn man eine fortsetzung nach der fortsetzung schreibt, die grade geschrieben wird
16. ein Reservierungspost ist für 24h gültig, erst wenn bis dahin keine Fortsetzung kam kann ein anderer übernehmen
17. Der Reservierungspost muss stehen bleiben bis di Fortsetzung gepostet wurde
18. Bitte ohne Sig posten http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
19. Der Forenstory Diskussions PM Thread muss angenommen werden
20. erneuerung eines Reservierungspost, um die 24h Regel zu umgehen, ist nicht erlaubt

Die meisten Hauptwriter der letzten Story sind ja leider nicht mehr da ^^ Allerdings haben wir ja nen netten Zuwachs bekommen, und man merkt ja sehr oft das die meisten hier wirklich was können *zu FanArt Thread schiel* ^^

Für die, die das ganze nicht im Forum lesen wollen, hat sich asmaron die Mühe gemacht und alles Formatiert, und hochgeladen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

------------------------------------------------

PoP Forenstory Download (http://a2.11mbit.in/I2uvIJhi5y30NtuHIghCabc40OuvnJpDEFc807HeA7842y4MsG GIfB89/18no7z6t)
11mbit SSL Link (Alternativ Link 1) (https://a2.11mbit.in/I2uvIJhi5y30NtuHIghCabc40OuvnJpDEFc807HeA7842y4MsG GIfB89/18no7z6t)
Rapidshare Link (Alternativ Link 2) (http://rapidshare.de/files/25827517/Forenstory.doc.html)

Letzte in der Datei enthaltene Fortsetzung:
-------------------------------------------

14.07.2006 15:23 Uhr
599 Seiten, Buchformat
156.664 Wöter
813.363 Zeichen (ohne Leerzeichen)
969.498 Zeichen (mit leerzeichen)
1.296 Absätze
19.054 Zeilen

Schreiber:
-----------
Aktiv:
Andrey-Delany
asmaron
Keksus
miss_trickster
princess-o-p
Schatten1988

Inaktiv:
Ahuramazda_03
blade-devil
malgo87
shadow.painted
Wulveclaw

Keksus
03-02-06, 06:25
So, nachdem Cardons Forenstory untergegangen ist, starte ich mal einen neuen Versuch. Gibt aber ein paar Regeln ^^

Wer das ganze noch nicht kennt: Es wird eine Story im PoP Universum in denen die Forenuser eine Rolle spielen. Wird im Endeffekt halt sowas ähnliches wie ein Roman zu PoP ^^

Regeln:
1. bitte keine Aliens, Panzer oder anderes futuristisches zeug, es sollte schon zum setting passen
2. die story ist nicht an pop gebunden, trotzdem bitte an die 1. regel halten ^^
<STRIKE>3. Der Prinz kann in der Story vorkommen, muss er aber nicht</STRIKE>
4. Forenuser können in der Story sterben, allerdings kann man immer nur sich selber sterben lassen, das heisst: wenn ich eine Fortsetzung schreib kann ich mich sterben lassen, aber z.b. nicht Law
5. Man darf sich selbst nicht wie den Prinzen schreiben, also das man Wallwalks kann und der perfekte Uberkrieger ist
6. Die Persönlichkeit der Forenuser sollte sich in ihren Ebenbildern in der Story wiederspiegeln
7. Das ganze soll fiktiv bleiben, man soll keine historischen Ereignisse reinbringen
8. Es hat nix mehr mit der alten Story von Cardon zu tun
9. Wenn man eine Fortsetzung schreibt macht man einen Post wo man sagt das man eine Fortsetzung macht, dann macht man in einem weiterem Post die Fortsetzung und löscht den "Reservierungspost"
10. Keine OT Gespräche, in den Thread sollen nur die Fortsetzungen rein, über unstimmigkeiten ect. kann im Spam Thread gelabert werden
11. Wer eine Fortsetzung schreibt muss gelesen haben was bisher geschrieben wurde
12. Man soll in der Story nix erzwingen, sonst liest sich das ganze recht schwer
13. Möglichst immer versuchen Freiraum für die nächste Fortsetzung zu lassen
14. Nicht auf Zwang eine Fortsetzung schreiben, wenn einem nix einfällt lieber warten, vieleicht hat jemand anders eine Idee
15. es darf immer nur 1 reservierungspost existieren, man weiss ja sonst sowieso nicht ob man dann noch weiss wie man fortsetzen will, wenn man eine fortsetzung nach der fortsetzung schreibt, die grade geschrieben wird
16. ein Reservierungspost ist für 24h gültig, erst wenn bis dahin keine Fortsetzung kam kann ein anderer übernehmen
17. Der Reservierungspost muss stehen bleiben bis di Fortsetzung gepostet wurde
18. Bitte ohne Sig posten http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
19. Der Forenstory Diskussions PM Thread muss angenommen werden
20. erneuerung eines Reservierungspost, um die 24h Regel zu umgehen, ist nicht erlaubt

Die meisten Hauptwriter der letzten Story sind ja leider nicht mehr da ^^ Allerdings haben wir ja nen netten Zuwachs bekommen, und man merkt ja sehr oft das die meisten hier wirklich was können *zu FanArt Thread schiel* ^^

Für die, die das ganze nicht im Forum lesen wollen, hat sich asmaron die Mühe gemacht und alles Formatiert, und hochgeladen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

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Letzte in der Datei enthaltene Fortsetzung:
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14.07.2006 15:23 Uhr
599 Seiten, Buchformat
156.664 Wöter
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1.296 Absätze
19.054 Zeilen

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Aktiv:
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Keksus
miss_trickster
princess-o-p
Schatten1988

Inaktiv:
Ahuramazda_03
blade-devil
malgo87
shadow.painted
Wulveclaw

Schatten1988
03-02-06, 11:54
Im tiefsten Dunkel der Nacht schien die Stadt ruhig zu schlafen. Doch plötzlich rannte eine Frau durch die engen Gassen. Sie schien vor etwas zu flüchten doch auffällig war ihre pechschwarze Kleidung. Hinter ihr lief eine Gruppe von Männern. Es waren die Stadtwachen.
Sie verfolgten die junge Frau bis in die tiefsten Ecken. Sogar der Anführer der gesamten Stadtwache war bei ihnen. Ein Mann, so vom Gesetz fasziniert, dass man ihn nur Law nannte.
Die Frau rannte in die dunkelsten Ecken, in eine geheime Gasse hinein doch ihre Verfolger konnte sie nicht abschütteln. Sie rannte eine Holztreppe hinauf bis in das oberste Stockwerk des Hauses. Scheinbar war sie in eine Falle gelaufen. In diesen Moment höte sie ein leises "žTrickster!" und wurde durch ein offenes Fenster auf das Dach gezogen. Ja es war die furchtlose Diebin Trickster. Stadtbekannt und schön zugleich. Die Wachen stürmten das Zimmer doch von Trickster war nichts mehr zu sehen. Da trat Law ins Zimmer. Er schaute sich um und sagte:" alle Mann aufs dach. LOS!" Sofort kletterten die Wachen auf das Dach. Trickster und ihre Begleitung ergriffen sofort die Flucht. Sie rannten auf den Dächern entlang bis sie zu einer 5 Meter breiten Kluft zwischen den Dächern ankamen. "žDie Wachen kommen!" rief Trickster ihrer Begleitung zu. "žWir müssen springen!" sagte diese und packte Trickster am Arm. Sie sprangen über die Kluft. Die Gestallt versuchte noch sich an der anderen Seite festzuhalten, schaffte es aber nicht. Und mit einem Schrei stürtzten beide in den Abgrund. "žDas überleben die niemals" sagte eine der Wachen und ihr Anführer Law gab den befehl abzuziehen.

Etwa 3 Meter über den Boden baumelten Trickster und die fremde Gestallt kopfüber über den Boden. Tricksters Schwert hatte sich zwischen 2 Balken verklemmt und hielt die Beiden die restlichen Meter fest.
"žDas war ganz schön knapp..."sagte die Gestalt. "žJa" antwortete Trickster "žAber es ging ja alles noch mal gut." Trickster löste ihr Schwert und die Beiden fielen zu Boden. "žAutsch...." Sagte Trickster. "žDanke dass du mir geholfen hast...Schatten." Die Gestallt erhob sich und nun konnte man die Umrisse einer Frau erkennen. Auch sie war schwarz gekleidet. "žKein Problem" sagte Schatten und strich sich die Haare aus dem Gesicht. "žAber jetzt sollten wir von hier verschwinden" ....

Keksus
03-02-06, 13:46
Schatten ließ sich gekonnt zu Boden fallen und landeten auf den Füssen, dann stützte sich Trickster mit den Füssen von der Wand ab, zog ihr Schwert aus den Balken herraus, und landete gekonnt mit einem Rückwärtssalto.
"žWie viel habt ihr bekommen?" ertönte eine Stimme aus einer Nebengasse.
Sie kam von einem Mann, ebenfalls schwarz gekleidet, der sein Gesicht unter einer Kapuze versteckt hielt.
"žWeniger als wir wollten," Kam die Antwort von Schatten "žLaw ist uns wieder in die Quere gekommen."
"žMist!" fluchte der Mann leise vor sich hin, "žEr wird langsam zum Problem."
Doch obwohl er wütend war, lächelte er auch, doch dies bemerkte keiner der Anwesenden, da man sein Gesicht nicht sehen konnte, denn er hatte eine heimliche Schwäche für Schatten, und war froh das sie es wieder einmal unbeschadet überstanden hat.
"žIch würde sagen wir verschwinden jetzt besser, bevor uns noch jemand sieht" erwähnte Trickster lässig, und schon flüchteten sie weiter durch die Gassen.

Als eine von Law's Wachen in der Gasse ankam um nach den Leichen zu suchen, stellte sie entsetzt fest das keine da waren. Als sie das Law berichtete konnte man seine Wut fast spüren.
"žSchon wieder entkommen...", waren seine ersten Worte auf die schlechte Neuigkeit "žDiese verfluchten Diebe halten mich zum Narren! Nacht für Nacht machen sie ihre Raubzüge durch die Stadt, und Nacht für Nacht entwischen sie uns! Wenn das so weiter geht klauen die noch dem König die Krone vor seiner Nase weg! Wir müssen sie aufhalten!"
Law jagte diese Verbrecher nun schon seid über einem Monat, doch er konnte noch nicht einmal ihre Gesichter sehen.

Wulveclaw
04-02-06, 06:20
Während Law sich weiterhin über die Diebe aufregte, lief ein Mann über eine dicke Mauer... nur das Licht des Mondes gab die Umrisse der Person frei. Sie war recht schlank und groß. Aber sofort war die Gestalt wieder verschwunden und die Nacht blieb still. Der Mond beschien die Häuser und diese warfen lange und unheimliche Schatten auf den Boden vor der Stadt. Und dort stand er nun... der junge Mann der vorher über den Köpfen der Wachen über die Mauer gelaufen war. Elegant warf er seinen Kopf nach hinten und die blonden Haare, die man nun im Mondlicht erkennen konnte, gaben ein wohlgeformtes Gesicht preis. Firen zog einen kleinen Beutel aus dem Ärmel... eigentlich war es nicht seine Art ältere Männer im Dunkeln zu überfallen und auszurauben... aber nun hatte er es einfach nötig gehabt. Die Goldstücke in dem Stoffbeutel klimperten und über Firens Gesicht huschte ein Lächeln. Sein Schwert hing in der Scheide an seinem Gürtel und baumelte leicht umher, als es plötzlich ruckartig gezogen wurde. Ein leises Sirren war zu höen, als die Klinge die Luft zerteilte und letzten Endes auf etwas lebendiges aufschlug... es war nur ein Straßenköter... der junge Dieb hatte den Schatten bereits gesehen... aber es hätte auch ein Sandwolf sein können... die Goldstücke fielen klimpernd in die ausgestreckte Hand des Jungen... es war nicht allzu viel, aber es sollte für die nächsten Tage reichen. Erst dann wollte er wieder einen Raubzug starten. Mit einer schnellen Handbewegung band sich Firen den Beutel an den Gürtel, verschwand schnell in den Gassen und verschmolz mit der Dunkelheit... alles war ruhig bis ein Bellen die Stille zeriss.

miss_trickster
04-02-06, 06:57
Resigniert schlug Law auf die Mauer ein, es konnte doch nicht sein, dass ihm die Diebe immer wieder entkamen. Diebe aufzuhalten wäre normalerweise keine Aufgabe für ihn gewesen, doch diese Gruppe erwies sich als besonders talentiert, Law auf der Nase herumzutanzen. Das konnte er nicht dulden!

Nicht unweit von ihm hockte Firen auf der Mauer und beobachtete Law. Ein amüsiertes Lächeln glitt über sein Gesicht, als er dessen Unruhe bemerkte. Firen selbst legt nicht besonders viel Wert auf Diebesgeschleiche und Davonlaufen, er liebt die Konfrontation, hat es aber bis jetzt geschafft unerkannt gegenüber der Stadtwache zu bleiben. Dennoch geisterte eine Frage in seinem Kopf herum: was hatten die Diebe mitgehen lassen, was Law so furchtbar wütend macht?

"žOh Mann, das hat mir heute wirklich gereicht!", presste Trickster hervor als sie davonliefen. "žLangsam müsstest du dich dran gewöhnen.", war Schattens Kommentar darauf. Unwillig seufzte Trickster und stapfte neben den anderen beiden Dieben her. Gelangweilt lies sie die Hand in ihre Tasche gleiten, aus reiner Routine überprüfte sie den Inhalt, da bemerkte sie das etwas fehlte. "žSchatten! Sch....!" "žStill, da kommt jemand.", sagte der schwarzgekleidete Mann. Leise verharrten die drei Gestalten mit den Rücken zur Wand in einer Gasse, sie höten Schritte näher kommen. Schattens Blick wurde konzentriert und der Mann legte seine Hände auf die Griffe seiner zwei Messer. "žWas wolltest du mir sagen?", flüsterte Schatten Trickster zu. "žIch hab was bei meiner Verfolgungsjagd verloren. Wir sitzen in der Klemme, soviel ist sicher. Es tut mir leid..." Schatten wandte sich Trickster zu, ihr Blick wurde starr.

Andrey-Delany
04-02-06, 06:57
Plötzlich knackte das Holzdach unter Firens Füßen, es ächzte als würde es sein Gewicht nicht länger aushalten. Erschreckt von dem bedrohlichem Geräusch verlor er das Gleichgewicht und taumelte vorwärts. Firens Lederstiefel rutschten über das Dach, als wäre es aus glattem Eis. Doch in dieser Stadt gab es niemals Frost...ausser in seltenen Nächten. Der Mann schalt sich in Gedanken, der Abgrund schlitterte unaufhaltsam auf ihn zu. Er stürzte, als er die Dachkante unter seinen Füßen verlor. Im Fallen riß Firen sich mit blitzartiger Geschwindigkeit herum, im Angesicht des tödlichen Abgrunds lies der Mann nichts unversucht. Er bekam die Dachkante mit einer Hand zu fassen. Er spürte die Kälte des Frosts auf seinen Fingern, das eisglatte Holz drohte seinem Griff zu entgleiten. Die Dachkante
knarrte unter Firens festen Griff, das Geräusch steigerte sich. Wieso hatte er sich nur dieses verfluchte Haus ausgesucht? So etwas war ihm auf seinen nächtlichen Streifzügen noch nie passiert! Firen bereitete sich auf den unabwendbaren Sturz vor, er spannte seine Muskeln und konzentrierte sich auf den bald erfolgenden Aufprall. Er scheute sich, in den Abgrund zu schauen. Nicht, dass er unter der Furcht vor Höhen litt, abgesehen von der Tatsache, dass das Haus kein wirklich Hochgebautes war. Etwas in ihm sträubte sich, dem nahenden Tod ins Auge zu sehen.
Seine Finger glitten von der spiegelglatten Fläche der Dachkante...da packte plötzlich jemand mit einem harten Griff seinen Fuß. Mit verzweifelter Kraft klammerte sich Firen an die Dachkante, seine Finger gruben sich in das feste Eis. Ein eisiger, schneidender Schmerz durchfuhr seine Hand. Doch er musste die Pein ignorieren, um zu überleben. Firen versuchte, seinen Oberköper auf die Dachkante zu hieven. Da wurde das Zerren stärker, seine Finger lösten sich aus dem Eis und glitten Taub über den Rand der Dachkante. Er höte einen Mann unmittelbar unter sich fluchen, dann prallte er gegen etwas und ging zu Boden. Mit einem schmerzvollen Stöhnen stand er auf. Er hatte die Höhe seines Ausgucks überschätzt! Diese Fehler bedeuteten sein sicheres Ende... plötzlich donnerte etwas gegen seine Schulter und Firen strauchelte. Er fing sich jedoch und vermied einen erneuten Sturz. Blitzschnell drehte er sich um. Law! Bei dem Krach, den er verursacht hatte, wäre selbst ein tauber Straßenköter wach geworden! Firens taube Hände glitten wie von selbst zu dem Griff seines Schwertes und noch in der gleichen Bewegung zog er die Waffe aus der Lederscheide.
Mit einer spöttischen Gelassenheit tat Law es ihm gleich, die Spitze des breiten Säbels deuteten unmissverständlich auf Firens Kehle...

Wulveclaw
04-02-06, 07:41
Law lächelte siegessicher und bösartig. Dann sagte er mit seiner erbarmungslosen Stimme: "Komm schon... leg die Waffe weg. Es ist vorbei!" Firen fluchte innerlich... doch dann ließ er seinen Säbel sinken. Seine Fingerkuppen waren bei dem Sturz aufgeschürft worden, als diese an der Hausmauer entlangschabten. Aber er ignorierte den Schmerz und fragte: "Was wollt Ihr von mir Law?" Der Wachkommandant funkelte ihn an und meinte: "Weisst du das WIRKLICH nicht? Glaubst du ich vergesse all die Diebstähle die du bereits begangen hast? Glaubst du, dass ich all die Nächte in denen ich dich verfolgt habe vergessen kann? All die ergebnislosen Jagden. Aber jetzt... jetzt habe ich dich!" Firen schaute ihn unverständlich an... "Was?? Wie bitte? All die Nächte? Ich glaube Ihr verwechselt mich! Gut... gut ich gebe zu... ich habe heute einen kleinen Sack mit Goldstücken geklaut... aber Ihr könnt ihn haben... hier. Bitte. Nehmt ihn." Schnell band er den Beutel los, wobei seine Finger wieder schmerzten, und halt ihn dem Soldaten hin. Dieser nahm das Säckchen, steckte es in seine Tasche und grinste dann hämisch. "Glaubst du wirklich, dass ich mich DAMIT zufriedengebe? Nein. Zu oft hast du mir den Schlaf geraubt. Jetzt wirst du büssen." Law holte blitzschnell aus und ließ seine Klinge auf Firen niedersausen. Aber der Junge war schneller. Er legte sich geschickt flach auf den Boden, rollte sich weg und sprang auf. Dann hob er seinen eigenen Säbel auf und hieb zu. Ein längerer Schnitt tat sich in Laws Schulter, der seinen Säbel tief in den Boden gerammt hatte und der Soldat hielt sich die Schulter. Dann schaute Firen ihn angewiedert an und meinte: "So Leute wie dich kann ich einfach nicht leiden. Nimm das als Andenken!" Dann rannte Firen. Rannte um sein Leben durch die Gassen und verschwand in einen Schatten. Lange Zeit blieb er so stehen.

Keksus
04-02-06, 08:34
Firen war enttäuscht. Er hat seine Beute verloren, und einen Untergebenen des Königs angegriffen und verwundet. Selbst sein Gesicht war jetzt bekannt. Und alles wegen eines dummen Anfängerfehlers. Nie wieder würde er unerkannt durch die Strassen laufen können, und wenn man ihn erwischen sollte würde er so schnell nicht wieder das Tageslicht erblicken.
Er musste untertauchen, doch das war in dieser Stadt gar nicht so leicht.

An Schattens Gesichtsausdruck war zu erkennen das sie über den Verlust nicht erfreut war, ihr war klar das sie dadurch eine Spur hinterlassen haben, durch die Law ihnen einen Schritt näher kommen könnte. "žWir müssen zurück." ,sagte sie leise zu dunklem Mann. Dieser hatte bereits mitbekommen worum es ging und nickte Wortlos. Die Tatsache einen Weg überhaupt zurückzugehen erfreute ihn gar nicht, schließlich verlor man so wieder seinen Vorsprung, und begab sich wieder in grössere Gefahr. Doch ihnen blieb keine Wahl, sie mussten ihre Spuren verwischen, wenn das denn noch möglich war.

Schatten1988
04-02-06, 10:14
Trickster, der Mann und Schatten liefen die gesamte Strecke noch einmal ab. Aber was Trickster verlor, fanden sie leider nicht. "žBist du sicher dass du es verloren hast? Oder es nicht nur in unseren Unterschlupf vergessen hast?" fragte Schatten Trickster. "žNein. Ich weiß ganz genau dass ich es eingepackt habe...." Antwortet Trickster verzweifelt. "žDas kommt davon wenn man unvorsichtigen Kindern die Aufgeben übernehmen lässt..." sagte der Dunkle Mann spottend.

Firen ging durch die Straßen und überlegte, ob er die Stadt verlassen sollte, oder ob er erstmal abwarten sollte. Er lief in eine dunkle Gasse hinein und grübelte als er plötzlich durch eine kleine Holzklappe im Boden einbrach und in einen dunklen Gang fiel. "žDas hat mir gerade noch gefehlt..." dachte er und beschloss, einfach den Tunnel weiter zu verfolgen. Hier unten würde ihn sicher keiner so schnell finden.

"žSei ruhig. Du weißt genau das Trickster sehr talentiert ist!" sagte Schatten zu ihrem dunklen Begleiter. "žWenn sie Talent hätte, wäre ihr das nicht passiert...." Nögelte dieser. Trickster traute sich nicht etwas zu sagen. Schatten aber sagte: "žAls ob du noch nie einen Fehler gemacht hättest....Keksus!" Böse schaute er zu Trickster herüber. Von ihm kam als antwort nur ein leises "žPffff..." Schatten ging die Gasse weiter entlang bis zu einem Heuhaufen. Sie setzte sich in das Heu und lehnte sich zurück. "žAber es muss hier doch irgendwo SEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIINNNNNNNNN!!!!" Unter dem Heu befand sich die Öffnung eines Abflussrohrs und Schatten fiel rückwärts direkt in den dunkeln Tunnel hinein. "žSchatten!!" riefen Trickster und Keksus zugleich und eilten zu besagten Heuhaufen. "žIst alles in Ordnung?" rief Keksus und sah in den Tunnel hinein.

Firen lief den dunklen Gang weiter entlang, blieb aber kurz stehen um sich auszuruhen. In diesen Moment höte er Stimmen. Sie redeten von etwas, was sie wohl verloren hätten. Firen sah nach oben als er plötzlich ein lautes "žsein" höte und ehe er sich versah landete eine Frau in seinen Armen. Es war Schatten und Firen hatte sie aufgefangen. "žIst alles in Ordnung?" rief ein Mann von oben und Schatten rief: "žJa! Alles Okay!" Trickster hatte inzwischen eine Fackel angezündet und leuchtete den Tunnel aus. Firen sah nur sich nur verwundert die Frau, die in seinen Armen lag, an.

Keksus
04-02-06, 11:02
Als Keksus in den Tunnel sah wusste er eins sofort: Er mochte den zweifelhaften Retter von Schatten nicht, er machte keine Anstalten sie abzusetzen, und allein das er sie hielt machte ihn eifersüchtig. Die Sekunden in denen die beiden dort unten so verharrten kamen ihm vor wie Minuten. Doch schliesslich setzte er sie ab. Nun sprangen auch Trickster und Keksus in den Tunnel und musterten den Fremden. Dieser schein wohl ebenso plötzlich in den Tunnel gefallen zu sein wie Schatten, denn seine Kleidung war vollkommen durchnässt, ausserdem schien es so, als hätte er erst vor kurzem einen Kampf gehabt, an seinem Schwert klebte noch frisches Blut.
"žWo sind wir hier?" fragte Keksus. "žNun, dem Geruch nach würde ich sagen das dass die Kanalisation ist." kam die spöttische Antwort von Trickster.

Law schleppte sich verwundet durch die Stadt, in der Hoffnung irgendwo einen seiner Leute zu finden. Sie konnten nicht weit sein, denn er hatte ihnen befohlen die nähere Umgebung zu durchsuchen. Doch noch hatte er niemanden gefunden.

Wulveclaw
04-02-06, 12:13
Firen bemerkte die abwehrende Haltung ihm gegenüber... dann aber sagte er: "Entschuldigt die dumme Frage... aber wer seid ihr eigentlich alle? Und was macht ihr hier unten? Ich hab gedacht ich sei der Einzige der so tief sinken kann..." Schatten schaute ihn kurz an und fragte mit ein wenig spöttischer Stimme: "Warum? Bist du der Prinz der gerade vom Thron gestoßen wurde?" Der Junge funkelte sie an. "Nein. Aber ich habe die Wachen auf dem Hals! Verdammt. Hätte ich Law doch bloß nicht angegriffen..." Schon starrten Schatten und ihre Begleiter ihn ungläubig an. Keksus war der Erste der den Mund aufmachte: "Du... du scherzt. Niemand der Law angreift kommt mit dem Leben davon! Und du willst mir sowas erzählen?" Firen nickte und zuckte dann mit den Schultern. "Tja... da hast du wohl Recht. Und trotzdem hab ichs getan. Was meinst du woher dieses Blut kommt?" Er zog blitzschnell seinen Säbel. Schon hatten Schatten, Keksus und Trickster auch ihre Waffen gezogen, aber Firen lachte. "Glaubt ihr wirklich ich würde euch angreifen? Ihr seid drei... auch wenn ich vielleicht eine Chance hätte..." Diese überheblichkeit ließ Keksus sich nicht gefallen. "Hö mal zu du Knirps! Wer glaubst du hat in den letzten Nächten die ganze Stadt auf Trab gehalten? Wer ist Law immerwieder entwischt?" Firen erinnerte sich an Laws Worte. "Tja... nur leider denkt Law jetzt, dass ich all da getan hätte. Und nur weil ich mir einen Beutel voll Goldstücken angeeignet habe... eure zweifellos fabelhaften Taten gehen jetzt offiziell auf meine Kappe." Er grinste herausfordernd in die Runde

Schatten1988
04-02-06, 13:05
Schatten sah Trickster an. Beide Frauen traten auf etwa einen halben Meter an Firen heran. Trickster fing an: "žAch. Du willst also dass alles dir zu gesprochen wird, du willst den Ruhm und das Gerede auf den Straßen?" Schatten setzte fort: "žDu willst die Aufregung wenn die Wachen hinter dir her rennen? Du willst das Risiko wenn du auf die Straße gehst?" Da fing Trickster wieder an: "žDu willst also in der Nacht Angst haben dass jeden Moment die Wachen dein Haus stürmen." Keksus schaute dem Ganzen nur zu. Er wusste das Trickster und Schatten einen Wahnsinnig machen konnten. Firen wurde sehr nervös, besonders, weil Schatten und Trickster ihm immer näher kamen. Da setzte Schatten schließlich fort: "žDu willst also die gesamte Strafe, die Folter, das Leid und den Schmerz haben, wenn du einmal gefasst wirst?" "žÄhm...." Firen war total aus der Fassung gebracht wurden. Und das nicht nur, weil 2 junge Frauen ihn bis auf knapp 20cm zu nah gekommen sind. Fast schon psychopathisch sahen Trickster und Schatten Firen an. Keksus mochte nicht, dass die Frauen, besonders Schatten, so dich an Firen standen. Irgendwann wurde es ihm zuviel und er packte Schatten am Arm um sie weg zuziehen. "žHey! Was soll denn das?" fragte Schatten. "žIch glaube er hat es jetzt begriffen." Sagte Keksus und zog Schatten an sich heran. "žWisst...wisst ihr was?" stotterte Firen "žIch geh zu Law und stell das klar...ok?" Er ging langsam rückwärts "žAber bitte, bitte höt auf damit...." Mit diesen Worten lief Firen weg. Leise murmelte Trickster vor sich hin: "žAls ob Law nicht wüsste dass wir hinter all dem stecken...."

Keksus
04-02-06, 14:50
"žEr scheint wirklich auf die Folter zu stehen" sagte Keksus zu seinen 2 Begleiterinnen "žauf alle Fälle ist das nur gut für uns, denn Law wird denken er hat seinen Schuldigen."
"žDas wird ich nicht zulassen" entfuhr es Trickster "žIch will nicht das er den Ruhm für all diese Taten zugesprochen bekommt!" Trickster wollte losrennen, doch Keksus packte sie unsanft am Arm. "žDas wirst du nicht tun! So können wir unbemerkt entkommen! Und wenn Law merkt das die Raubzüge trotzdem nicht aufhöen wird er sowieso merken das die wahren Täter noch nicht gefasst sind, ausserdem bist du momentan nicht in der Lage hier irgendwas zu fordern! Wegen dir sind wir erst in diese Situation hier gekommen!", Schatten die bisher nur schweigend zugehöt hatte unterbrach Keksus "žHö auf! Das hätte dir genauso passieren können!" , und wie immer zeigten Schattens Worte auch diesmal bei Keksus Wirkung, sie hatte keine Ahnung warum das so war.

Law hatte endlich einen seiner Leute gefunden, und brach schliesslich zusammen, er hatte mittlerweile zu viel Blut verloren.
Als er wieder aufwachte war alles dunkel.

Firen ging genau in die entgegengesetzte Richtung wie die merkwürdige Gruppe die er getroffen hatte. Er hoffte sie so schnell nicht wiederzusehen, denn irgendwie machten sie ihm Angst.

Wulveclaw
04-02-06, 15:13
Keksus wurde ein bisschen nachdenklich und dann sagte er: "Vielleicht hätten wir ihn nicht einfach so gehen lassen sollen? Ich meine... wenn er es wirklich fertiggebracht hat Law zu verwunden... eventuell hätten wir ihn gebrauchen können?" Auch wenn Keksus eine gewisse Abneigung gegen Firen empfand, wurde er dann doch neugierig, was er für Fähigkeiten vorzuweisen hatte. Schatten schaute ihn entgeistert an und fragte: "Hallooo? Gehts noch? Ich glaube du spinnst. Dieser... TYP?? Hast du nicht gesehen wie ängstlich er weggelaufen ist? Der würde einen Sandwolf nicht einmal anschauen können ohne wegrennen zu müssen." Trickster schaute Löcher in die Luft, bemerkte dann aber: "Vielleicht sollten wir ihn wirklich zurückholen." Schatten sah sie mit offenem Mund an. "Ich glaube es geht los... was soll denn das jetzt? Seid ihr Beide jetzt auf der Seite von diesem... Jungen??? Der ist doch bestimmt geradmal sechzehn. Höchstens. Aber wenn ihr unbedingt wollt... dann ist mir das jetzt auch egal..." Keksus nickte und sagte dann: "Okay... ich bin gleich zurück."[/] Schnell sprintete er Firen hinterher. Nach kurzer Zeit hatte er ihn eingeholt und als er ihm die Hand auf die Schulter legte, zog Firen seinen Säbel und hielt ihn Keksus an die Kehle. Dieser aber lächelte nur beunruhigt und meinte: [b]"Bitte... steck die Waffe weg! Ich habe einen Vorschlag. Und... was Schatten und Trickster angeht... die haben das doch nicht ernst gemeint." Besänftigend schaute er den Jungen an. Firen aber zitterte noch leicht als er sagte: "Warum sollte ich dir vertrauen? Erst mir Angst einjagen und dann plötzlich wiederkommen um mich anzuheuern? Wo sind wir denn hier?" Keksus nickte, passte dabei auf nicht die scharfe Klinge zu berühren, und meinte: "Du hast Recht. Du hast keinen Grund mir zu glauben. Aber wenn du die Aufregung wirklich suchst, wie Schatten gesagt hat, dann bist du bei uns richtig." Firen senkte die Waffe... er hatte es sich anders überlegt... "Gut... wenn du mir versichern kannst, dass mir nichts passiert..." Keksus nickte, lächelte dann und sagte erleichtert: "Komm schon. Lass uns gehen."

Keksus
04-02-06, 15:39
Keksus hasste sich für seine Entscheidung die er spontan getroffen hatte fast selber, doch er wusste Firen könnte ihnen noch nützlich werden, nicht jeder verwundet Law und kommt auch noch davon. Und vielleicht war er ihnen ja hilfreicher wenn er mit ihnen geht, als im Gefängnis. Allerdings missfiel Keksus der Gedanke dass sie ihre Beute von nun an auch noch durch 4 teilen müssen.

Schatten war wütend das Firen nun mit ihnen kam, sie fühlte sich komplett ausgeschlossen, und das obwohl die 3 durch sie erst zueinander gefunden hatten, und jetzt ist ihnen ihre Meinung egal.

Schatten1988
05-02-06, 04:39
Als Law erwachte befand er sich in einem Krankenbett im Lazarett der Stadt. Er wollte etwas sagen doch er konnte nicht. Er war noch zu schwach. Er höte nur, wie sich die Ärzte unterhielten: "žDas war ganz schön knapp." "žJa. Eine Stunde später und er wäre und weggestorben." "žAber wer greift denn schon den Kommandant der Stadtwache an. Das ist doch total unsinnig." "žDu siehst aber dass es doch welche machen." "žDas war bestimmt wieder dieses Diebespack." "žMeinst du wirklich?...Wie auch immer. Auf jeden Fall will der König selbst nach Law sehen...."

"žAHHHH!" rief Trickster "žIch hab es!" "žWas hast du?" fragte sie Keksus "žDas was ich verloren habe! Es lag eben hier." Trickster war überglücklich. "žDann hat sich das also auch erledigt." Sagte Keksus zufrieden. "žDann können wir ja jetzt in unseren Unterschlupf gehen..." "žJa. Endlich ausruhen." Freute sich Trickster. Keksus lächelte Schatten zu aber sie schaute ihn nur böse an.

Ihr Unterschlupf befand sich in einer kleinen, versteckten Hütte im ärmsten Viertel der Stadt, dem Hafen. Trickster ließ sch erschöpft auf ihr Bett fallen. Schatten, die den ganzen Weg geschwiegen hat, beobachtete Firen wie er sich im Haus umsah. Schatten gefiel nicht, dass er hier war. Wütend, darüber dass ihre Meinung ignoriert wurde, ging sie zu ihrem Lieblingsplatz im ganzen Haus, dem Dach. Von hier aus konnte sie die ganze Stadt sehen. Schatten beobachtete das Meer und langsam verflog ihre Wut. In diesem Moment ging die Luke, von der man auf das Dach steigen konnte auf und Firen kletterte hindurch. "žOh...hier ist es echt schön." Staunte er und sah Schatten an. "žSonst wäre ich ja wohl nicht hier, oder?" Schatten stand auf. "žIch weiß nicht was du vor hast aber ich vertraue dir nicht. Ist das klar? Also pass auf was du tust und sagst...Ich behalte dich im Auge." Firen lachte. "žSoll ich das so verstehen dass du ein Auge auf mich geworfen hast?" er grinste Schatten frech ins Gesicht. Schatten wurde böse und ging auf Firen zu. "žNur weil ich ein Dieb bin heißt das noch lange nicht, dass ich nicht mit einen Schwert umgehen kann. Klar? Wenn du nicht aufpasst was du sagst ist das nächste was du siehst der Schaft meines Schwertes in deinem Auge..." Firen wich einen Schritt zurück.

Auf der anderen Seite der Straße stand Keksus. Er sah hinauf auf das Dach und beobachtete das Geschehen zwischen Firen und Schatten.

@asmaron Pfff selber Schuld. Ich hab gesagt dass ich mach http://forums.ubi.com/images/smilies/51.gif

asmaron
05-02-06, 05:45
Als Keksus sah, dass Schatten ihr Schwert zog und es Firen unter die Nase hielt, spurtete er auf das Dach und hielt Schattens Arm fest."Sagt mal was soll das?",wollte er wissen. "Der Kleine wurde frech! Das lass ich mir nicht gefallen!", war die Antwort."Jetzt beruhigt euch mal", sagte Trickser,die durch den Lärm aufgeschreckt, herbeigeeilt kam. "Was ist eigentlich los mit dir?",wollte Firen von Schatten wissen. "Das du mich aus einem unerfindlichen Grund nicht leiden kannst, hab ich ja noch halbwegs akzepiert, aber dass du mich bei der kleisten Kleinigkeit angreifst... Was soll ich denn machen das du mir vertaust? Ich habe dir überhaupt nichts getan! Außerdem wärst du ohne mich heute Nacht im Dreck gelandet!" Darüber musste sogar Schatten schmunzeln. "Wenn ihr jetzt also eure Streitigkeiten beigelegt habt, können wir uns wieder den wichtigen Dingen zuwenden!", sagte Keksus. "Da Trickser ihn wieder gefunden hat, können wir endlich zu Asmaron gehen." Jetzt wurde Firen hellhöig."Woher kennt ihr denn Asmaron? Und was wollt ihr von ihm?" "Das gleiche könnten wir dich fragen! Woher kennst du überhaupt den etwas zwielichtigen Schwertmeister?",fragte Trickser überrascht. "Ich war einige Zeit sein Schüler bis ich vor einem halben Jahr die Prüfung bestand! Er war der beste Leher den ich je hatte! Ich glaube ohne seine ausbildung wäre ich Law nicht so leicht entkommen!", antwortete Firen. "Das ist ja mal ein Zufall! Hmm... wir arbeiten gerade für ihn... wobei er sagte,dass wir den größten Raubzug mit ihm gemeinsam machen sollten. Daszu müssen wir nämlich in den Palast... aber das soll Asmaron dir selber sagen,wenn er es für sinnvoll hält dich mitmachen zu lassen.",erwiederte Schatten.



@Schatten: Nochmal es tut mir leid ich habs einfach überlesen!

Keksus
05-02-06, 07:38
Keksus konnte Firen mit der Zeit immer weniger leiden, irgendwie schien es so als wölte er irgendwas von Schatten, ständig ging er zu ihr, und da stöte es ihn auch nicht von ihr fast umgebracht zu werden, denn das wäre der Fall gewesen hätte er nicht eingegriffen, doch sie konnte keine Leichen im Keller gebraauchen, und falls jemand Firen vermissen sollte, würde die Stadtwachen nach ihm suchen, und das konnten sie absolut nicht gebrauchen. Keksus hatte zwar nix gegen einen offenen Kampf, aber es gefiel ihm dann doch besser, leise und unerkannt aus den Schatten herraus zuzuschlagen. Doch wenn Firen so weitermacht, würde niemand Keksus davon abhalten können ihm eigenhändig den Kopf abzuschlagen, er wollte nicht das Schatten doch irgendwie was für ihn empfinden könnte.

"žEs wird bald hell" sagte Schatten zu den anderen. "žWir werden morgen Abend zu Asmaron gehen, da wo uns die Schatten verbergen". Schatten liebte es unerkannt durch die Schatten zu schleichen, deshalb nannte sie sich auch so, niemand wusste wie sie wirklich heisst, und das hielt sie auch für besser. "žWo soll ich schlafen?" fragte Firen. "žDas ist dein Problem! Bis jetzt bist du doch auch durchs Leben gekommen" erwiderte Keksus schroff.

Firen hasste es so von den anderen ausgeschlossen zu werden, Schatten wollte ihn bei jeder Gelegenheit umbringen, und Keksus konnte ihn auch kaum besser leiden. Nur von Trickster konnte er vielleicht etwas Unterstützung erwarten.

Schatten1988
05-02-06, 09:39
"žEr schläft mit bei dir, Keksus" beschloss Schatten. "žWAS??" rief dieser." Wieso bei mir?"
Trickster stimmte Schatten zu. "ž Erstens sind wir schon zu zweit in einem Zimmer." Erklärte Trickster"žUnd Zweitens ist es eh sinnvoller wenn ihr beiden Männer in einem Raum schlaft...."
Keksus wusste nicht was er sagen sollte. Er wollte das nicht. "žNagut..."sagte Schatten. "žDann schläft er eben bei mir..." Schatten hätte Firen zwar nie wirklich bei ihr schlafen lassen, aber sie wusste dass Keksus das nicht zu lassen würde. "žJa!" rief Firen. Keksus aber wollte das wirklich nicht und packte Firen am Kragen. "ždann schläfst du halt bei mir...." Grummelte er und zog Firen in sein Zimmer.
"žDu hast es wieder einmal geschafft...." Bemerkte Trickster und stieg vom Dach. Sie mussten ausgeruht sein. Denn der Weg zu Asmaron wird lang und gefährlich sein.

Schatten starrte auf das Meer. "ž....Alles wäre so schön" flüsterte sie. "žAber warum musst du nur so kompliziert sein...Keksus?...." Sie wendete sich ab und stieg auch vom Dach herunter.

Law lag immer noch in seinem Bett und ruhte sich aus. Plötzlich höte er: "žHeil dir oh König!" Der König selbst ist wirklich gekommen um Law zu besuchen. Da kam eine Wache herein und sprach: "žKniet nieder vor...." Die Wache stopte und sah Law an "žNagut...knien braucht ihr nicht...Huldigt dem König! Heil dir Corona!" Und so trat der König des Reiches ein. König Corona.

Keksus
05-02-06, 11:09
Gerade als er Firen in sein Zimmer gezogen hat und dieser die Tür geschlossen hatte hielt Keksus ihm ein Messer an die Kehle "žWenn du nicht willst das dieses Messer deine Kehle aufschlitzt dann halt dich von Schatten fern." sagte Keksus erbost zu Firen und drückte das Messer so sehr an dessen Kehle das er blutete. Firen wollte etwas erwiedern, doch Keksus liess das nicht zu und warf ihn zu Boden. "žDu hast hier nix zu sagen! Wenn es nach mir ginge würdest du draussen schlafen!". Daraufhin legte sich Keksus in sein Bett und schlief ein.

Schliesslich ging auch Schatten in ihr Zimmer, Trickster lag schon in ihrem Bett, war aber noch wach. "žHälst du das wirklich für so gut Keksus und Firen im selben Zimmer schlafen zu lassen?" fragte sie Schatten "žIch mein, du siehst doch ganz genau wie sehr Keksus ihn hasst, und ich bezweifle das du morgen eine Leiche aus dem Haus schleifen willst." "žKeksus wird ihm nix tun." "žWieso bist du da so sicher?" "žWeil ich es ihm gesagt hab", mit diesen Worten legte sich auch Schatten hin und ruhte sich für den bevorstehenden Tag aus.

Ahuramazda_03
05-02-06, 11:22
Obwohl sie die Augen geschlossen hatte, konnte sie nicht einschlafen. Ständig dachte sie an Keksus, den sie doch sehr mochte, der sie aber durch seine unbegründeten Eifersuchtsanfälle ab und an in den Wahnsinn treiben konnte... wollte oder konnte er nicht verstehen?
Derweil saß Ahura unter dem Fenster von Schatten und Trickster und kaute gedankenversunken auf seiner Pfeife. Langsam kehrte Stille in das Haus ein und der Schlaf lies alle in ferne Gefilde abschweifen. Die Stadt schlief.
Hier und da stahlen sich Schatten in dunkle Gassen und manchmal zeriss Hundejaulen den Schleier der Nacht.
Ahura hatte nie verstanden warum ausgerechnet er die 4 hatte beschützen müssen, konnten sie doch recht gut selbst auf sich Acht geben...
Doch der Meister verlangte es so.... und sein Wille war Gesetz.
Und so hüllte sich Ahura fest in seinen roten Mantel ein, zog sich die Kaputze ins Gesicht und blickte müde in sein kleines Lagerfeuer.
Der Besucher auf dem Dach war ihm jedoch nicht entgangen...
Dieser glaubte sich ungesehen in der Dunkelheit der Nacht und verharrte regungslos genau über dem Fenster der Mädchen. Ein Blick würde ihm für diese Nacht genügen, dachte die Gestalt. Nur ein Blick...
Firen wälzte sich in seinem Bett hin und her, aber sonst war im Haus nichts zu höen.
"Was willst du hier, du Wurm?", fragte eine Stimme hinter der Gestalt auf dem Dach. Ahura war aufs Dach geklettert, um sich den Fremden aus der Nähe anzusehen. Dieser Zischte ängstlich und versuchte sich schnell hinter ein paar Kisten zu verstecken. Doch Ahura war zu schnell und packte ihn am Kragen und warf ihn auf den Boden. Helles Mondlicht beschien nun das Gesicht der Kreatur und man konnte einen, mit messerscharfen Zehnen gespicktetn Mund ausmachen, sowie ein 3. Auge auf seiner Stirn. Seine Haut war über und über versehen mit Schuppen, das im Licht des Mondes grünlich schimmerte...
In Ahuras Klammergrief würgte er seinen Namen (Asmag!) hervor und dass er aus dem Dschungel hinter dem Steinernen Meer (Gebírge hinter Babylon) komme, um Tauschgeschäfte in der Stadt zu machen, wobei er auf einen Sack voll mit Krempel verwies, der neben seinen Füssen lag. "Für Tauschgeschäfte ist es aber reichlich spät", erwiederte Ahura ," und welcher Käufer würde sich schon auf das Dach dieser heruntergekommenen Hütte verirren?"
Asmag zischte böse und biss plötzlich in Ahuras Unterarm und seine scharfen kleinen Beisserchen senkte sich tief in das warme Fleisch. Ahura schrie auf, lies Asmag los, der sich seinen Beutel schnappte und das Weite suchte...

miss_trickster
05-02-06, 12:56
Trickster konnte lange Zeit nicht einschlafen, sie machte sich Sorgen, dass Keksus' Temperament mit ihm durchgehen konnte und sie tatsächlich eine Leiche am nächsten Tag fanden. Sie höte Schattens gleichmäßiges Atmen und beobachtete wie langsam die Schatten länger wurden als die Sonne sich langsam im Osten zu zeigen begann.
Leise, um Schatten nicht zu wecken, glitt Trickster aus dem notdürftigen Lager und ging in den Hauptraum. Waffen lagen kreuz und quer durchs Zimmer verteilt und mittendrin am Tisch saß Keksus und sah sie nicht gerade erfreut an. "žAlso den Plunder hier können wir mal auf alle Fälle vergessen, da kannst ja eher jemanden mit der alten Pfanne hier fertig machen.", bemerkte er und schleuderte das besagte Teil zum Fenster raus. Protestlaute von der Straße waren zu höen. "žGanz toll Keksus, wenn dir was nicht passt, dann kauf dir was Neues, aber bitte spinn nicht rum!" "žDas sagt mir jemand, der unsere Beute verliert..." Höhnisch blickte er Trickster an. Aggressiv sah sie ihn an. "žDanke, ich liebe deine Direktheit!" "žUnd ich hasse deine Ironie." Amüsiert wandte sich Trickster ab, doch dann höte man einen lauten Knall und das Sirren eines Schwertes. "žAua!" Vor lauter Schreck zuckte sie zusammen und schnitt sich an einem der herumliegenden Messer in den Fuß. "žNa ganz toll..." Keksus sah sich nach der Quelle des Geräusches um und sah Firen im Zimmer stehen mit einer toten Ratte zu Füßen. "žAlso ihr lässt eure Behausung ja mehr als verkommen" Spöttisch grinsend kickte er die Ratte vor Keksus Füßen. "žWas ist los?", Schatten stand im Türrahmen und blickte Keksus an, der schon wieder drohend einen Dolch erhoben hatte. "žBitte, könntet ihr das nicht einfach bleiben lassen? Es nervt mittlerweile nur noch!" Entnervt humpelte Trickster zu einem Stuhl und machte sich ans Verarzten ihres Fußes. "žWir müssen Waffen kaufen und was zu Essen wäre wohl auch nicht das Schlechteste. Ich finde wir sollten uns gleich auf den Weg machen. Firen... ich weiß nicht, aber die Stadtwache scheint jetzt dein Gesicht zu kennen. Vielleicht solltest du dich ein wenig zurückhalten..." "žMach dir mal um mich keine Sorge, Keksus." "žGut, lasst uns gehen und versucht bitte keinerlei unnötige Aufmerksamkeit zu erregen, danke.", sprach Schatten das letzte Wort, wobei ihr Blick auf Keksus hängen blieb.

Keksus
05-02-06, 13:14
Keksus, Trickster und Schatten waren auf dem Weg zum Markt, es war schon merkwürdig, obwohl sie jede Nacht durch die Stadt schlichen und jede Menge Beute machten, kannte niemand ihre Gesichter, dadurch genossen sie eine Freiheit die viele andre Diebe nicht hatten: Sie konnten nicht nur bei Zwielichtigen Händlern einkaufen, sondern auch bei ganz normalen.
"žIch finde wir sollten Firen wegschicken" sagte Keksus "žEs war ein Fehler ihn mit zu uns zu nehmen, sein Gesicht ist bekannt! Er bringt uns alle in Gefahr." "žIch finde wir sollten ihm eine Chance geben" war Tricksters Antwort dadrauf. Keksus war dadrüber nichht erfreut, aber er wusste auch nicht was er erwiedern sollte. Schatten höte nur stumm zu. Nachdem sie am Marktplatz angekommen waren brach sie das wieder eingetretene Schweigen "žKeksus, du holst uns neue Waffen, Trickster, du besorgst uns neue Vorräte, und ich wird mal nachgucken ob ich neue Rüstungen finden kann"

Firen rieb sich seine Kehle, die Wunde war mittlerweile verkrustet, allerdings würde für immer eine Narbe zurückbleiben. Keksus verstand etwas davon andere fertig zu machen, und er würde wohl auch nicht zögern Firen zu töten. Allerdings erinnerte sich Firen dadran wie überrascht sie waren das er Law verwunden konnte, dadurch nahm er an das er wohl mit Keksus ohne grössere Probleme fertig werden könnte.

Ahuramazda_03
05-02-06, 13:15
Dass niemand ihre Gesichter kannte war ein Irrglaube. Nur weil keiner der Bürger etwas über sie wusste hieß das nicht, das andere ihre Identität auch nicht kannten... denn manche kannten sie nur zu gut... dank Trickster.

Manchmal sind Menschen nicht immmer das, was sie vorgeben zu sein.

Und Trickster wusste das, hatte sich doch schon in ihrer Kindheit bewahrheitet, was der Greise Usmael ihr prophezeit hatte. "Und es wird der Tag kommen, an dem du das sein wirst, wofür man dich vorgesehen hat, kleine Ennai. Doch zuvor wirst du allein unter der heißen Sonne Persiens stehen. Ganz allein!"

Und dieser Tag war nicht mehr fern.
Keksus und Schatten ahnten von alledem nichts.
Wie sollten sie auch...

Die Sonne schickte unerbittlich ihre heißen Strahlen auf die Häupter der Menschen und selbst der kühle Nordwind konnte einen nicht erfrischen.
Ahura hatte sich für wenige Stunden zur Ruhe gelegt, denn am Tage wachte Dorien über sie. Sie liefen ihr öfter über den Weg als sie dachten, doch erkannten sie in ihr nicht immer dasselbe Gesicht, konnter sie doch aussehen, wie sie wollte. Nomaden hatten ihr diesen kleinen Zauber beigebracht. Nicht gerade sehr mächtig, aber gut genug um sich in der Stadt zu tarnen...

asmaron
05-02-06, 14:04
Als die kleine Gruppe schließlich alles eigekauft (und sich anderweitig besorgt hatten) ging es schon gegen Abend und die untergehende Sonne färbte das Meer blutrot als sie wieder zu ihrem Unterschlupf zurrückkehrten, um sich auf ihren nächtlichen Besuch bei Asmaron vorzubereiten. Firen erwartete sie bereits, hielt jedoch immer einen gehöigen Abstand zu Keksus, da er ihm seit dem kleinen Zwischenfall nicht mehr geheuer war.
Als sich endlich die Dunkelheit über die Stadt legte, brachen sie gemeinsam auf. Ahura folgte ihnen unbemerkt durch die engen Gassen und Schleichwege. Die Truppe hatte nur ein Ziel: Möglichst schnell, zu dem einwenig Abseits gelegenen Haus des Schwertmeisters zu kommen.
Sie mussten sehr vorsichtig vorgehen... Law hatte die Wachen seit der letzten Nacht verdoppeln lassen, in jedem Stadtviertel patrouillierten die erfahrenen Soldaten der Stadtwache. Dennoch kamen sie unbemerkt bis zu Asmarons Haus. Plötzlich durchdrang ein Klirrendes Geräusch die Stille der Nacht."Halt!", befahl Keksus. Die anderen pressten sich in die Schatten der Hausmauern. Jetzt konnte man deutlich den Kampflärm höen, der aus dem Unterschlupf des Schwertmeisters kam.

Asmaron kämpfte um sein Leben. Die Kerle die seine Haustür zertrümmert hatten waren hoch in der überzahl. Sie waren alle maskiert und bewaffnet, aber Asmaron erkannte sofort, dass es keine gewöhnlichen Diebe waren. Glücklicherweiße war er noch nicht im Bett gewesen, so dass er noch sein Schwert bei sich trug. Schon war der erste Angreifer heran und zielte mit seiner Axt direkt auf seine Brust. Nur ein schneller Sprung nach hinten rettete ihm das Leben. Der Maskierte war überrascht von der Schelligkeit seines Gegners, dass er zuspät die Axt hochriss. Das Schwert Asmarons fuhr ihm durch die Kehle und leblos fiel er zu Boden. Asmaron riss den Dolch aus seinem Gürtel und warf ihn auf einen weiteren Maskieren der etwas weiter hinten stand. Der Dolch fuhr ihm mitten in den Bauch. Stöhnend ging auch dieser zu Boden. Die gefahr war noch nicht vorbei. Mnderstens fünf Gegner waren noch übrig. Jetzt vertrat ihm ein gorßer hagerer Mann den Weg. Er hielt ein Schwert in der Hand und sah so aus als wüsste er wie man damit umging. Der Maskierte machte einen Ausfall, den Asmaron geschikt parrierte und mit dem komplizierten Halbmondschlag erwiederte. Der Mann wehrte gerade noch rechtzeitig ab, doch bei dem gewaligen Aufprall zersprang dessen Klinge. Plötzlich spürte Asmaron einen stechenden Schmerz in seinen rechten Schulter. Er taumelte zurück, als ihn ein zweiter Pfeil an der gleichen Stelle traf. Ein Armbrustschütze hatte sich in eine geeignete Position gebracht und richtete gerade wieder seine Armbrust auf ihn um den tötlichen Schuss anzubringen, als der hagere Maskierte schrie:"Halt! Aufhöen! Ich will ihn selbst erledigen!" Damit stand er auf, warf das Heft seines zerbrochenen Schwertes in eine Ecke, zog seinen Dolch und hielt ihn Asmaron an die Kehle. "Du Narr! Du glaubst doch wohl nicht, dass ich dich den größten Raub der Geschichte machen lasse, damit du den ganzen Ruhm einheimst! Dein Tod heißt Merlon!" Gerade als er zustechen wollte, höte Asmaron einen Dumpfen Aufpral. Die Spitze eines schwarzen Pfeiles stak aus der Kehle Merlons, der röchelnd über Asmaron zusammenbrach. Asmaron sah nur noch wie Schatten, Trickser, Keksus und sein Schüler Firen auf die übrigen Männer losgingen, dann wurde ihm Schwarz vor Augen.



Edit: Es hat leider etwas gedauert...

Ahuramazda_03
05-02-06, 14:19
Als die anderen Maskierten merkten, dass ihr Hauptmann getötet worden war, überkam sie die Angst.
Viele fielen in dieser Nacht noch durch die Hand von Schatten, Keksus und Trickster, die restlichen flohen in die verzweigten Gassen Babylons.
Keksus folgte ihnen, um so viele wie möglich für die grausame Tat an Asmaron zu bestrafen.
Derweil betraten Schatten und Trickster das Haus von Asmaron. überall lagen tote Kämpfer, doch von Asmaron war keine Spur. Hatte er doch eben noch an dieser Stelle gelegen. Schleifspuren im Sand deutetn darauf hin, dass er ins Hinterzimmer gezogen worden war. Von dort aus wurde in den Hof getragen und dann verloren sich die Spuren... Asmaron war weg.

Keuchend trat Keksus zwischen die Mädchen "Was ist los? Wo ist Asmaron?" Verwirrt blickte er in die betretenen Gesichter der zwei. "Sagt schon!", schrie er sie an, denn die Stille machte ihm Angst und Grauen stieg in ihm hoch. "Wir...wir wissen es nicht!", antwortete Schatten. Als wir das Haus betreten hatten, war er weg und... und.. mehr wissen wir auch nicht!"
Keksus stürmte zurück ins Haus und durchsuchte es, doch auch er fand nichts brauchbares, dass ihn auf die Spur des Entführers hätte bringen können... sie waren machtlos.

Firen war nicht da, als sie zu Hause ankammen. "Der treibt sich wahrscheinlich wieder bei den Hunden rum... wo er sich wohlfühlt!", bemerkte Keksus grimmig. "Du kannst auch kein gutes Haar an ihm lassen", entgegnete Schatten missmutig. "Ihm Gegensatz du dir hat er wohl bei den Hunden gelernt, sich gegen Law zu verteidigen...!" Sauer kickte sie ein Messer in die Ecke und verschwand in ihre Kammer. "Wenn du ihn so gut riechen kannst, warum schlägst du dich dann eigentlich immer noch mit uns rum. Findest du doch auch, Trickster?" "Lasst mich bloss aus dem Spiel. Das könnt ihr zwischen euch zwei ausmachen, ich verschwinde!" Und schon war sie zur Tür hinausgehuscht. Keksus klopfte an Schattens Tür, doch sie antwortete nicht. "Jetzt eingeschnappt zu sein ist nicht der richtige Zeitpunkt!" Langsam öffnete er die Tür. Der Raum war leer...

Andrey-Delany
05-02-06, 15:21
dann schreib ich halt jetzt, also löscht eure diskussionsposts hier. Ich will ja mal nicht so sein.

Keksus betrachtete den Raum genauer. Nichts zeugte mehr davon, dass Schatten jemals hier gewesen war.
Er hatte Erfahrung in der Kunst des Fährtensuchens, doch all sein Talent konnte ihm keinen Hinweis auf Schattens verbleib bringen. Eine schreckliche Ahnung keimte in ihm auf...
plötzlich riss ihn ein donnerndes Geräusch im Stockwerk unter ihm aus den Gedanken.
Keksus höte viele schwere Stiefel auf der knarrenden Holztreppe emporsteigen. Als er mitzählte kam er auf ein Dutzend. Zuviele für einen einzelnen Schwertkämpfer. Keksus bewegte sich zum Fenster und öffnete es, um sich einen Fluchtweg über das Dach zu bahnen. Draußen zeigte die Sonne ihre ersten Strahlen, als eine blutige Scheibe erschien sie am Horizont. Auch sein Blut würde heute fließen, wenn er sich nicht beeilte! Mit einem Knall höte Keksus die Tür hinter sich aufschwingen, ein Mann gab wütend Befehle. Er kannte die Stimme des Kommandanten. Law! Er hatte doch gewusst, dass Firen Ärger bringen würde! Doch das interessierte ihn nicht weiter. Schwungvoll überwand er das Fenster und landete auf dem Dach der heruntergekommenen Hütte.
So schnell er konnte rannte er über das feste Holz und setzte all seine Kraft in einen Sprung . Nur Knapp erreichte er das nächste Dach, fast verlor er das Gleichgewicht und wäre hinabgestürzt. Doch Keksus schaffte es noch rechtzeitig, sein Gewicht nach vorne zu verlagern und taumelte über das knarrende Holz.
Ein zischender Luftzug, dem er nur knapp entging, kündigte Bogenschützen an. Hastig rannte Keksus und ließ sich am Rand des Daches fallen, das Gebäude war nicht hoch gebaut. Seine
Gelenke ächzten, als die Stiefel auf den harten Straßenboden aufschlugen. Doch er konnte sich keine Schmerzen leisten!
Atemlos hechtete er weiter, bog eilends um die Straßenecke. Wo sollte er nur hin fliehen? Verzweifelt blickte er sich um. Die Straßen waren leer...zu leer für einen normalen Morgen in der großen Stadt. Etwas stimmte hier ganz und garnicht!
Plötzlich kam ihm eine Gruppe Männer entgegen. Stadtwachen! Sie blockierten die Straße und würden Keksus sicher nicht durchlassen.
Er wand sich um und sah eine weitere Gruppe aus der entgegen gesetzten Richtung die Straße entlang marschieren. Sie hatten unweigerlich ein einziges Ziel. Ihn. Eingekesselt saß Keksus in der Falle.
Plötzlich höte Keksus das Holz über sich laut Knirschen und eine Gestalt sprang in einer eleganten Bewegung über ihn hinweg und landete neben ihm. Der Mann war ganz in schwarz gekleidet, schlank und hoch gewachsen. Er trug einen langen, schwarzen Mantel, eine schwarze Kapuze verbarg sein Gesicht. " Flieh, ich werde sie aufhalten. Komm wieder hierher zurück, wenn die Feuerscheibe zum zweitenmal bluten wird," sprach er in einem Ton, der keine Widerrede duldete. Ein Sirren erklang und plötzlich hatte
der Mann zwei schlanke Schwerter in den Händen.
Gelassen blickte er den nahenden Stadtwachen entgegen...

Keksus
05-02-06, 16:11
Keksus rannte in eine kleine Gasse die frei zu sein schien. Im hintergrund erhöhte er noch den Kampflärm den er mysteriöse Mann verursachte.
Doch in seiner Hektik machte Keksus einen Fehler, er rannte unbedacht auf die Hauptstrasse, und schon sah er von jeder Seite wieder Wachen auf sich zukommen, Law schien die gesamte Armee mobilisiert zu haben. Keksus blickte sich um, doch er sah keinen Ausweg, und gegen die Masse an Wachen hatte er keine Chance. Jede Nacht konnte er entkommen ohne gesehen zu werden, und jetzt wurde er wegen eines dummen Anfängerfehlers gefasst, doch er hatte keine Wahl, die Stadtwachen hatten ihn schon fast erreicht, und deshalb legte er seine Waffen nieder und ergab sich. Die Wachen erreichten ihn schliesslich und nahmen ihn fest. Das letzte an was er sich dann erinnerte war ein schmerzhafter Schlag auf den Hinterkopf. Danach wachte er im Kerker wieder auf.

Schatten sah sich alles unbemerkt vom Dach aus an. Manchmal schien ihr es so als wäre sie Keksus egal, doch warum war er dann jetzt hier? Mitten am Tag hetzte er durch die Stadt, was ihm schliesslich auch zum Verhängnis geworden war.
"Verdammt!" entfuhr es ihr leise. Jetzt mussten sie auch noch Keksus retten. Seid sie Firen getroffen hatten wurde er immer unberechenbarer und unaufmerksamer.

Ahuramazda_03
06-02-06, 06:49
Ihre Gedanken schweiften ab und ihre Augen streiften die Häuserdächer der Stadt. Hier und da stieg Rauch auf und die ungwöhnlichsten Gerüche wurden aus den Gassen hochgeweht. Sie roch die Gewürze der Händler, den nassen, kalten Lehm der Töpfer und die Düfte der Parfümhändler. Sie bestaunte das lustige Treiben der Menge und ihre Geschäftigkeit beim Handeln. Wie gern wäre sie eine unter den Vielen, die für ihr Essen bezahlten und es nicht klamheimlich stehlen mussten. Sie war nie freiwillig zum Dieb geworden. Zwar waren die Geschichten der Alten über Meisterdiebe allesamt aufregend und spannend gewesen, doch entsprachen sie nicht der Wirklichkeit. Verklärte, kleine Träumereien, sonst nichts. Das wahre Leben sah dann ganz anders aus. Kämpfen um das täglich Brot und immer in Angst gefasst und verurteilt zu werden war für sie zum Alltag geworden.
Es sollte wohl so sein...

Plötzlich erspähten ihre Augen etwas, das von Hausdach zu Hausdach sprang. Klein und gelenkig schien es und mit einer nicht zu verachtenden Geschwindigkeit kam es immer näher und näher...
Asmag kehrte von seinen täglichen Streifzügen in der Stadt zurück. Heute hatte er wieder gute Beute gemacht und so manchen treuseligen Bürger um seinen hart verdienten Tageslohn gebracht. Scham oder dergleichen verspührte er dabei nie... war er doch sein ganzes Leben nichts anderes als ein Betrüger und Tunichtgut gewesen...
Auch er sah, dass sich etwas auf den Häuserdach vorm ihm regte, doch schenkte er ihm keine große Beachtung, denn er war zu sehr an einer Karte interessiert, die er einem Nomaden vor den Toren der Stadt abgeluchst hatte. Sonderbare Zeichen waren darauf zu lesen, aus denen er sich keinen Reim machen konnte. Nur die 1. Buchstaben konnter er entziffern. So viel er verstanden hatte, ging es in diesem Manuskript um eine Glocke im steinerem Meer, die aus ihrem SChlaf geweckt werden wollte... mehr konnte er aber auch nicht lesen.
Urplötzlich sprang ein junger Mann mit rotem, langem Haar aus einem Versteck hervor und stellte sich zwischen Schatten und Asmag. Seine Haare flogen wild um seinen Kopf und der Wind spielte mit seinem dunkelgrünen Mantel...
Der rothaarige Mann zog seinen Bogen und zielte auf Asmags Schulter und der Bogen schnellte von der Sehne...

asmaron
06-02-06, 07:54
Im selben Augenblick kam Asmaron wider zu sich. Beisender Gestank stach ihm in die Nase. Vorsichtig richtete er sich auf und zuckte vor schmerz zusammen, als seine Schulterwunde wieder aufbrach und zu bluten begann. Jetzt fiel ihm alles wieder ein. 'Keksus, Schatten, Trickser und Firen! Sie waren gekommen als ich in Ohnmacht fiel! Was war geschehen? Und wer hat die Pfeile entfernt, die in meiner Schulter steckten?', dachte er verwirrt. Mit schmerzverzerrten Gesicht sah er sich um. Alles war dunkel und klamm. Nur ein paar kleine Lichtstrahlen drangen durch das vergitterte Fenster. Als sich seine Augen langsam an die Dunkelheit gewöhnten, konnte er eine schwere Eisentür ausmachen, die der einzige Ausweg zu sein schien... 'Verdammt ich bin im Kerker des Palastes!',ging ihm durch den Kopf. Er kannte die Zellen des Kerkers von Babylon zwar nur vom höensagen, aber das reichte vollkommen aus. Was war geschehen? Asmaron erinnerte sich nur noch, dass er halb ohnmächtig von mehreren Maskierten in den Hinterhof gezerrt worden war und dass sie ihn durch dunkle Gassen weiterschleppten, doch plötzlich war er einfach auf dem Boden geworfen worden. Seine Enführer rannten vor etwas Hals über Kopf davon...
'Sie müssen von einer Patrouillie entdeckt worden sein!' Dieser Gedanke drängte sich immer mehr in sein Bewusstsein.
Als Asmaron darüber grübelte wie er aus dieser misslichen lage entkommen konnte, wurden plötzlich die schweren Riegel der Eisentür beiseite gestoßen und zwei Männer in der Uniform der Palastwache öffneten die Tür. Ohne ein Wort zu sagen schleppte einer der beiden einen Bewusstlosen in die Zelle und ließ ihn achtlos in einer Ecke liegen. Gleich darauf schloss sich die Tür, die Eisenbolzen wurden vorgeschoben und es herrschte wieder stille. Neugierig wer sein mitgefangener wohl war ging Asmaron hinüber und rüttelte die bewusstlose Gestalt an der Schulter. Der Bewusstlose rührte sich nicht. Asmaron drehte ihn auf den Rücken, so dass er dessen Gesicht besser erkennen konnte. Er wurde bleich..."Keksus!",stieß er hervor. Sofort griff Asmaron zu dem Wasserkrug der neben seiner drckigen Pritsche stand und schüttete Keskus den ganzen Inhalt über den Kopf.
Prustend und schnaubend schüttelte sich sein Freund:"Was zum Donnerwetter..." Weiter kam er nicht! Hektisch sah er sich um. "Wo bin ich? Und wer bist eigentlich du?", schrie er und packte Asmaron am Kragen. "Das gleiche könnte ich dich fragen Keksus!", stieß dieser hervor. Völlig verdutzt lies Keksus ihn los. Unsicher fragte er: "Asmaron? Bist du das? Was ist hier los? Du warst doch weg! Wo sind wir hier? Ohhh! Mein Kopf brummt als wäre ich voll gegen eine Mauer gerannt!" "Nun mal langsam!",antwortete Asmaron,"Ich glaube wir sind im Kerker von Babylon! Versuch dich mal zu erinnern! Was ist mit euch passiert! Ich kann mich nur an den Kampf in meinem Haus erinnern, aber dann wird alles verschwommen... Erzähl mir deine Geschichte, dann sag ich dir was mir passiert ist ok?"

Keksus
06-02-06, 08:14
Sie erzählten sich beide was ihnen wiederfahren war, doch leider wussten sie beide nur Bruchstückhaft was nun eigentlich los war, niemand wusste wer der mysteriöse Mann war der Asmaron überfallen hatte, genauso wusste niemand wie Law ihr Versteck gefunden hatte.
Doch Keksus hatte nur einen Gedanken: Er musste fliehen. Allerdings war die Zelle sehr klein, dafür aber auch recht dunkel, Keksus hatte in seinem Leben soviel Zeit in der Dunkelheit verbracht das er im dunkeln besser sehen konnte als andere, dochh leider half ihm das hier nicht weiter. Doch dann fiel ihm etwas auf. Als er an die Decke sah stellte er fest das er sich dort verstecken konnte, es wird zwar nicht leicht sich so einzuklemmen ohne runterzufallen, doch lange brauchte er nicht. "žIch habe einen Plan" flüsterte er Asmaron zu "žTu einfach was ich dir sage". Und schon schwang er sich an die Decke und hielt sich dort fest. "žJetzt ruf die Wache! Schnell!". Asmaron tat genau das. Die Wache öffnete einen kleinen Schlitz in der Tür, und man konnte fast ihr verdutztes Gesicht erkennen. Und schon öffnete sie die Tür um nachzusehen wo Keksus war. Dieser hatte gehofft das das passiert, liess sich fallen, und schlug die Wache im Fall nieder. "žWenn du hier rauskommen willst, bleib dicht hinter mir" sagte er noch zu Asmaron und rannte aus seiner Zelle raus. Sie kannten jetzt zwar sein Gesicht, aber jetzt würde er dafür bekannt werden aus dem Kerker von Babylon entkommen zu sein. Und das würde nicht einfach werden, die Gänge waren allesamt von Fackeln erhellt, und es gab nur wenig dunkle Ecken, doch wenn er sich geschickt anstellte würde er fliehen, und vorher sogar noch seine Waffen aus der Aservatenkammer holen können.

blade-devil
06-02-06, 09:35
Ein paar Stockwerke weiter gen Himmel ahnte man noch nichts von den Ereignissen, die sich da unter ihren Füßen abspielten. Law saß gedankenverloren vor seinem Fenster mit Blick auf die Stadt, die gerade vom Mondschein in ein gespenstisches Licht getaucht wurde. Er konnte seine Gedanken einfach nicht darauf vereinen, einen Plan auszuarbeiten, den Rest der Bande hochzunehmen, wohl ahnend, dass sich sein neuerlicher Triumph wol bald wieder in seine Einzelteile auflösen würde.
In jenem Moment kündigte ein Pochen an der Tür Nachrichten an, die Law sich sicher nicht so erhofft hatte. Er bat den unwillkommenen Boten herein, der ihm sogleich die Nachricht von der Flucht der zwei Gefangenen verkündete. Law saß starr vor dem Fenster, dem Läufer keinen Blick zuwendend. Da erspähte er unten in den Gassen den Grund seiner Wut; die zwei Banditen, die rasch ihr Heil in der Flucht durch Babylon suchten.
Langsam begann Law seinen Köper wieder lebendig erscheinen zu lassen, er erhob sich von seinem Stuhl und schickte den Boten harsch aus seinem Zimmer. Da erblickte er auf dem Boden einen Schatten, der keinesfalls von einem seiner Gegenstände oder gar ihm selbst stammen konnte.
"Nun da laufen sie, die Gauner, und ihr sitzt wie versteinert da und verschwendet keine Gedanken daran, sie aufzuhalten.", merkte die Stimme an, die zweifelsohne dem Besitzer des unbekannten Schattens gehöen musste. Law drehte sich erschrocken um, jedoch sogleich begierig darauf, den Quell des Spottes auszumachen.
"Jetzt ist es zu spät, euer Handeln verlangt mehr Weitsicht und Reaktionsschnelligkeit!", sprach die dunkle Gestalt, die Law auf seiner Liegepritsche ausmachen konnte.
"Darf ich erfahren, wer ihr seid und was ihr wollt?", richtete Law zögernd an die in Dunkelheit getauchte Person. Diese Frage schien wie das Startsignal für seinen Gegenüber, sich zu erheben und näher ins Licht des Mondes zu treten.
"Gestatten, blade-devil mein Name, ich komme zu euch aus den Tiefen der Nacht, um euch ein Angebot zu offerieren."
"Das da wäre?"
"Da ich gesehn habe, welch Probleme und innere Qualen euch diese Bande zufügt, will ich euch helfen, sie auszuradieren und die Straßen wieder sicher zu machen. Natürlich hat dieses Angebot auch seinen Preis, aber einen verschwindend geringen gegen euren seelischen Schaden, der nicht mit Geld aufzuwiegen ist. Ich sehe wie euer Herz darauf versessen ist, sie dingfest zu machen, sie rauben euch den Schlaf und den Verstand."
"Was soll mich dieser Dienst kosten."
Da setzte sich blade-devil in Bewegung, steuerte auf die Tür zu und hinterlies Law eine Botschaft, die ihm zu denken geben sollte: "Das, treuer Gesetzeshüter, liegt ganz in eurem Ermessen"

asmaron
06-02-06, 11:47
Sie rannten um ihr Leben... Die Gebäude in Palastnähe rasten nur so an ihnen vorbei. Keksus lief vorraus dicht gefolgt von Asmaron. Sie mussten schnell genug die gut übersichtliche Palaststraße verlassen, bevor die Wachen rechtzeitig ihre Bogenschützen warnen konnten. Wenn das geschah dann war der Ofen aus. Schlitternd kam Keksus zum stehen. Er bremste so abrupt ab, dass Asmaron mit unverminderter Geschwindigkeit in ihn hineinrannte. "Sag mal bist du übergeschnappt?", wollte er ihn anfahren, aber das blieb ihm im Halse stecken. In 200 meter entfernung gab ein Offizier der Palastwache seinen Männern den Befehl zum Angriff. Keksus und Asmaron sahen wie 15 stämmige Soldaten auf sie zurannten.
"Keksus was sollen wir tun? Die bringen uns um! Wir haben nicht die geringste Chance!!!",schrie Asmaron verzweifelt. Keskus stand für ein zwei Sekunden einfach nur da und sagte nichts... Er schien einen kühlen Kopf zu bewahren und überlegte. "Renn mir nach und bleib dicht hinter mir!", schie Keksus ihm plötzlich zu und lief mit ungeheuerer Geschwindigkeit auf die Soldaten zu. Völlig perplex rannte Asmaron hinter ihm her. Der Abstand zwischen ihnen und den Soldaten verringerte sich immer mehr...
Als Asmaron schon das Weiße in den Augen der Wachen erkennen konnte und er dachte jetzt ist alles zu spät, warf sich Keksus in einen schmalen dunklen Durchgang zwischen zwei Hausfronten. Asmaron schlüpfte direkt hinter ihm durch. Die Hetzjagd ging weiter. Hinter sich höten sie die kreischende Stimmen des tobenden Offiziers, der seine Männer antrieb und sie weiter verfolgte. Doch Keksus kannte sich in der Stadt aus wie in seiner Westentasche. Er benutzte Schleichwege, die warscheinlich noch niemand benutzt hatte außer er...schließlich wurden die Stimmen der schreienden Offiziere immer leiser und leiser und verstummten schließlich ganz.
Völlig erschöpft stoplterten die beiden Freunde aus auf einen freien Platz. Asmaron brauchte erst einige Zeit bis er erkannte wo sie waren. Sie hatten die ganze Strecke vom Palast bis zum alten Friedhof in Rekordzeit zurückgelegt. Grinsend lehnte sich Keksus an die Mauerüberreste der alten Kapelle die von der Mondsichel in ein gespenstisches Licht getaucht war. Ein Lächeln huschte über Asmarons Gesicht "Wir haben es tatsächlich geschafft!!! Wir sind aus dem babylonischen Kerker ausgebrochen!!! Das hat noch niemand geschafft!", stieß er hervor.
Als Keksus antworten wollte, wurde die Stille von einem knarrenden Geräusch durchbrochen. Keksus und Asmaron pressten sich in den Schatten....

Ahuramazda_03
06-02-06, 12:03
Unter einem Grabstein regte sich etwas...
Die kühle Nachtbrise fegte Sand über den harten, steinigen Boden und im Mondlich konnte man eine leichenblasse Hand erkennen, die sich unter dem Stein hervorwandt, gefolgt von einem langen weißen Arm. Allmählich kam ein ganzer Mann zu Tage, nicht älter als 30, der sein strahlend weißes Haar mit vielen Schnüren zu zwei Zöpfen zusammengebunden hatte, die ihm über die Schultern hingen. Seine klugen, roten Augen durchkämmten die Nacht und er blickte prüfend in alle Richtungen. Sein Mantel tanzte im Wind und er atmete tief ein. Jetzt sah er auch Keksus und Asmaron, die, fest an die Mauer gepresst, im Dunkel des Schattens dem gespenstigem Schauspiel zugesehen hatten. Der Albino gab den beiden ein Zeichen ihm zu folgen und betrat wieder das Grab.
Licht drang aus dem diesem, aus dem er sich gerade erhoben hatte und gab den Blick auf einen Tunnel frei, der tief in den Friedhofsberg hineinführte.
Die beiden zögerten, völlig überrascht von dessen Aufforderung, folgtem ihm aber, nicht ohne einem mulmigen Gefühl in der Magengegend Platz zu machen.
Einerseits aus Neugier, andererseits aus Angst, den Palastwachen wieder in die Hände zu fallen, betraten sie das Grab.
Große Fackeln beleuchteten die grobgehauenen Tunnelwände, in denen die Gebeine und Schädel der Toten aufgebahrt waren. Ein gespenstiger Anblick war es , der sich ihnen da bot, aber sie gingen weiter und verloren ihren weißhaarigen Führer nicht aus den Augen.
Sie bemerkten nicht, dass Ahura hinter ihnen die Grabstätte betreten hatte...

Andrey-Delany
06-02-06, 14:03
Fortsetzung

Immer tiefer führte der Albino durch die Gänge der verlassenen Krypta. Sie stiegen Treppen hinab, bogen an vielen Kreuzzungen ab, der Weg schien kein Ende zu nehmen und keiner der beiden Männer hatte sich den Weg zurück aus diesem unterirdischen Labyrinth merken können.
Keksus hätte den Geruch von Verwesung und verfaulendem Fleisch erwartet, doch der Gestank blieb aus.
Schließlich erreichten sie eine mächtige, in den Fels gehauene Steintür. Der Albino machte sich einen kurzen Moment an der Felstür zu schaffen.
Der Fels begann laut zu knirschen und langsam schwangen die steinernen Türflügel auseinander.
Die Beiden folgen dem Albino in den Raum und blickten sich um, als ihr Führer nun halt machte. Der Raum war nur mit vielen Fackeln beleuchtet, er musste etwa Zehn Schritt im Quadrat messen. Die Decke hing hier nicht so tief wie in dem Gang, indem sie sich hatten an manchen Stellen bücken müssen, um dem Albino folgen zu können.
Nun trat ihr Führer zur Seite und die beiden Männer betrachteten einen seltsam geformten Steinaltar, der etwa die Maße eines geläufigen Holzsarges besaß. Eine Gestalt, die in einen weiten schwarzen Mantel gehüllt war, kniete vor dem Götzen, seine Arme waren auf die felsigen Ränder des Altares ausgestreckt. " Ich habe euch erwartet ," sprach die Gestalt in einer Keksus seltsam vertrauten Stimme.
Ein metallisches Sirren erklang, dann erhob sich der Mann
in einer anmutigen Bewegung
und drehte sich zu seinen beiden Gästen um.
Die beiden blickten in ein fein geschnittenes Gesicht, langes rabenschwarzes Haar fiel dem
Mann über die Schultern. Unter dem langen Umhang konnte Keksus zwei schmale Schwerter ausmachen, die der Mann an einem Waffengurt mit sich führte. Keksus erkannte sein Gegenüber sofort, blickte ihn mit ungläubigen Augen an. Der Mann konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. " Es ist schön, euch beide wohlbehalten wieder zu sehen. ich habe mir schon Sorgen gemacht, " begann er, dann trat er zu Asmaron und zu Keksus Verblüffung verneigte er sich tief vor dem Schwertmeister. " Es tut gut, euch wieder zu sehen, Meister Asmaron." Die Augen des Schwertmeisters begannen zu glänzen, er hatte diesen Mann schon so lange gesucht..." Andrey! ," brachte er erfreut hervor. " ich hätte nicht gedacht, dass ich dich in meinem Leben noch einmal sehe, mein Schüler. " Mit diesen Worten umarmte Asmaron Andrey freundschaftlich und klopfte seinem ehemaligen Schüler auf den Rücken.
Es war Keksus schon fast peinlich, doch er rang sich dazu durch, das Schweigen zu brechen. " Wir haben keine Zeit zu verlieren, Schatten und Trickster sind noch da draußen! Wir müssen sie finden, bevor Law sie erwischt, " sagte er ernst und in einem sehr eindringlichen Ton. Andrey wandte sich zu ihm um. " Du hast Recht. Aber keine Sorge, ich weiss wo sie sich aufhalten. Wenn ihr Beide mir bitte folgen würdet?"...

malgo87
07-02-06, 12:23
Keksus wandte sich schon dem Ausgang zu - oder zumindest der Stelle der Wand, an der er die Tür, die sich schon wieder fugenlos und seltsamerweise geräuschlos geschlossen hatte, vermutete. Um sich nicht die Blöße zu geben, ging er schnurstracks drauf zu, ohne sich umzuwenden. Dies war jedoch gar nicht der Weg den Andrey hatte einschlagen wollen und somit bedeutete er seinem Schwertmeister mit einem sowohl ironischen als auch zerknirschten Lächeln - die eigentliche Beschaffenheit des Lächelns war im zarten Lichtschimmer, der das Gewölbe mehr oder weniger gut durchdrang, kaum zu erkennen - Keksus auf seinen Fehler aufmerksam zu machen. Asmaron packte Keksus deshalb im Vorbeigehen sanft am Arm und deutete auf Andrey, der sich schon umgewandt hatte und auf eine dunkle Nische in der hintersten Ecke zuging. Seine Schritte schienen dabei keine Geräusche von sich zu geben, das einzige Geräusch, welches von den Wänden widerhallte war das metallische Sirren von vorhin, dass jedem Schritt, den Andrey tat eine seltsame Anmut beimaß.
Asmaron schaute seinen Gefährten sowohl erstaunt als auch stolz an, denn solch eine Fähigkeit, sich so geräuschlos fortzubewegen hatte er bisher noch nie wahrgenommen, geschweige denn unbewusst miterlebt. Keksus schien dies nicht sehr zu beeindrucken, er marschierte Andrey einfach hinterher. Seine Bewegungen hingegen erschienen, trotz seiner eigentlich überall bekannten Grazie, neben dem seltsam anmutenden Krieger plump und behäbig.
Asmaron sputete sich nun, den Vorgängern zu folgen. Keksus war soeben wie sein Vorgänger von der undurchdringlichen Dunkelheit in der Nische verschluckt worden.
Als er einen Fuß in die Dunkelheit setzte, waberte sie wie ein schwarzer Nebel um sein Schienbein. "Seltsam", murmelte er, kurz bevor er von dem Dunkel umwoben und versteckt wurde.

Schatten1988
08-02-06, 12:44
"žWer bist du?" fragte Schatten den rothaarigen Bogenschützen. Dieser lächelte sie aber nur an und spannte seinen Bogen erneut. Schatten machte sich bereit um ihr Leben zu kämpfen. Doch da drehte der Schütze sich um und schoss erneut auf Asmag, sprang von dem dach herunter und verschwand in einer Gasse. Verwundert über diesen seltsamen Auftritt schaute Schatten in die Gasse.

Trickster war noch immer unbemerkt geblieben und versteckte sich in einer Seitenstraße vor Laws Truppen. Plötzlich tippte sie jemand auf die Schulter. Erschrocken drehte sie sich um, schrie jedoch nicht. Sie wusste, dass wenn sie schreien würde die Wachen sie sofort entdecken würden. Der gestalt, welche sie angetippt hatte, verpasste sie einen Schlag ins Gesicht. Erstaunt erkannte sie, wen sie da geschlagen hatte. "žFiren! Was zum Teufel tust du hier?" Firen hielt sich das Gesicht und antwortete Trickster: "žDu bist gut. Die Wachen haben euer Haus gestürmt..." "žWAS????" rief Trickster. "žPscht ..nicht so laut" flüsterte Firen ihr zu....

Schatten starrte immer noch in jene dunkle Gasse, in die der Schütze verschwunden war. Da höte sie eine ihr vertraute Stimme. Als sie sich umsah, erblickte sie Trickster und Firen auf der Straße ein paar Häuser entfernt von ihr. Auf die Straße konnte sie nicht also musste sie über die Dächer. Schatten nahm Anlauf und sprang auf das nächste Dach. Doch die nächste Kluft zwischen den Dächern war zu weit um zu springen. Da sah Schatten einen Lastenkran aus Holz, so wie sie zu Hauf im Hafen herumstanden. Also sprang sie mit einem Satz auf das Seil und hielt sich dran fest. Schatten nahm Schwung und schaffte es so auf das nächste Dach zu gelangen. Von da aus konnte sie direkt zu Trickster und Firen gelangen.

"žSchatten!" rief Trickster freudig. Sie glaubte, dass Schatten gefangen genommen wurde. Schatten aber fing nur an zu erklären: "žWir haben keine Zeit! Wir müssen uns verstecken!" "žJa ...aber wo?" fragte Trickster. "žIch weiß wo...." Sagte Firen gelassen. Trickster und Schatten sahen Firen nur erstaunt an. "žNagut...ich glaube wir müssen ihm wohl vertrauen..." beschloss Schatten "žAber vorher..." setze sie fort, "ž...vorher müssen wir Keksus aus dem Gefängnis holen...." Schatten wusste nicht, dass Keksus bereits frei war "žUnd dazu brauch ich eure Hilfe...." Schatten fühlte sich verpflichtet Keksus zu retten denn er gehöte schließlich genauso zu ihren Freunden wie auch Trickster. Schnell rannten die 3 in Richtung des Gefängnisses....

blade-devil
08-02-06, 16:19
So gingen alle ihren Weg, der letztendlich sich doch wieder an einem Punkt vereinen sollte, als nämlich Keksus und dessen Gefolgschaft wieder auf den Rest der Diebesbande trafen.
Trickster, Schatten und Firen rannten, nur mit einem Ziel vor Augen, ihren Kameraden Keksus wieder zu befreien. Selbiger jedoch sorgte sich wie immer mehr denn je um das Wohl seiner Gefährten als um das eigene, was ihn beim Marsch durch die dunkle Gruft sehr nachdenklich stimmte. Würde es beiden Gruppen wohl ergehen?
Diese Frage lies sich für beide Seite schnell mehr als zufriedenstellend beantworten, als nämlich irgendetwas Schatten in ihrem Lauf zu Fall brachte. Trickster und Firen rannten sofort besorgt zurück, um sicherzustellen, dass nichts ernsthaftes passiert war, als sie sahen, dass sich eben die Bodenplatte bewegte, die Schatten gerade so unsanft dem Boden näherbrachte. Die Gruppe stand mit entgeisterten Mienen da und sah, wie sich die Platte immer weiter aus dem Boden hob und sich schließlich eine Hand daraus hervorstreckte. Nun hatten ihre Gesichter endgültig ihren gesunden Hautton verloren, der einem kreideähnlichen weiß gewichen war. Einzig Schatten erkannte nach einem kurzen Schockmoment die Situation: Es war die Hand, die sie schon oft so innig an sich hielt.
"Keksus!!" schrie sie und half ihm aus dem Boden. Langsam aber stetig schoss auch wieder das Blut durch die Muskeln ihrer Begleiter, die eben gerade noch starr daneben gestanden waren. Nach kurzer Regeneration packten auch Firen und Trickster mit an und hoben den Rest der Gefolgschaft aus dem Loch.
Jedoch vernahmen sie aus heiterem Himmel ein "Oh wie schön, findet die Familie wieder zusammen", was durchaus mit einem sarkastischen Unterton behaftet war. Sie richteten ihre Häupter auf, um zu lauschen, von wo die Stimme zu ihnen drang. Schnell erkannten sie, dass sich eine dunkle Gestalt einige Meter weiter die Straße entlang aufgebaut hatte und dem geschäftigen Treiben mit gewissem Interesse zuschaute.
"Nur zu schade, dass eure schöne Bande nicht mehr lange auf den Straßen Babylons existieren wird."
Ungläubig wer ihnen da gegenüberstand blickten die Diebe ins Dunkel der Straße und erkannten, dass sich der ominöse Fremde in Bewegung gesetzt hatte. Immer wieder gaben kleine Mondstrahlen, die über die Dächer in die Straßen hinab scheinen konnten, Details preis. So trugt der Mann zum Beispiel einen langen schwarzen Umhang, der in der leichten Brise der Nacht tanzte und einen ebenso schwarzen Hut, der seine langen dunklen Haare geschmeidig am Gesicht vorbeiführte.
Da schrie Andrey auf einmal "Nein, nein, das kann nicht wahr sein!!".
Er packte seine Gefährten und deutete an, das Weite zu suchen. Die anderen standen indes immernoch wie versteinert da, ehe sie bemerkten, dass sich ein Teil der Gruppe bereits eiligen Schrittes entfernt hatte. Nun setzten sich auch die Zruückgeblieben in bewegung und flohen vor der dunklen Gestalt.
"Ja lauft nur davon, lauft, verschwindet, ihr werdet es eh nicht schaffen! So liebe ich meine Arbeit!"
Sie liesen die finstere Person in der Dunkelheit der Nacht zurück und ehe sie sich versahen, waren sie bereits mehrere Straßenzüge von ihrem Ausgangsort entfernt.
Keksus konnte die Aufregung nicht verstehen und wollte natürlich sofort eine Grund für die plötzliche Hast erfahren, worauf Andrey, um Luft ringend, folgendes von sich gab:
"Hütet euch vor ihm, bleibt fern von ihm, er ist blade-devil, der skrupelloseste und berüchtigste Kopfgeldjäger Persiens und er scheint uns nicht wohlgesonnen. Aber was will er hier?"
Dies Frage konnte zu jenem Zeitpunkt keiner beantworten, außer Law und blade-devil selbst.

Andrey-Delany
09-02-06, 07:03
Das plötzliche Ertönen einer Stimme erschreckte die ungleiche Gruppe." Ihr könnt euch nicht vor mir verstecken ," sprach sie spöttisch. Es war blade-devils Stimme." Stellt euch und es wird euch nichts geschehen," sagte der Kopfgeldjäger in ernstem Ton. Angestrengt schauten sich alle um, suchten nach der Quelle der Stimme. Doch sie fanden sie nicht. Stattdessen ertönte ein amüsiertes Lachen." Es bekommt mich nur der zu Gesicht, dem ich es gestatte. Also spart euch die Mühe," sprach blade-devil. " Was willst du von uns,? " schrie Asmaron mehr impulsiv als bedacht in die nächtliche Finsternis. " Ich will
das Diebesgespann, den Rotschopf und natürlich euch." Die Stimme machte eine Pause, fuhr aber gleich wieder fort. " Andrey, ich habe viel von euch gehöt. Ihr seid doch sicher ein Mann, dem etwas an seinem Leben liegt und ich weiss auch, dass ihr mich kennt. Wir sind uns schon einmal begegnet." Andrey dachte an seine erste Begegnung mit dem Kopfgeldjäger. Es war viele Jahre her, doch die Erinnerung war so prägend für ihn, er dachte so oft an diesen Tag zurück.
Damals hatte er Beautragten seines Schwertmeisters unerkannt geholfen, vor dem Gesetz zu fliehen. Dann hatte man diesen ominösen Kopfgeldjäger auf die Gruppe angesetzt.
Er sah die Bilder noch vor sich, als wäre die Erinnerung erst wenige Tage alt. blade-devil hatte sie durch die nächtlichen Straßen Babylons gejagt, hatte Dieb um Dieb zur Strecke gebracht,
ein junges Mädchen, das ihm sehr sympathisch gewesen war, starb in seinen Armen. Doch Andrey hatte nie den Mut gehabt sich zu stellen.
" Andrey, du kennst meine Fähigkeiten besser als jeder andere Anwesende hier ," begann blade-devil wieder. Andrey ballte die Fäuste, eine einzige Träne rann ihm über das schmale Gesicht. " Ja, ich kenne deine miesen Tricks,
du verdammter Meuchler," brüllte Andrey voller Zorn. " Dann weisst du auch, dass eure Lage aussichtslos ist. Gib auf und liefere mir das Pack aus, dann wird dir nichts geschehen. Es ist besser für uns Beide, " bot der Kopfgeldjäger an. Andrey schaute in die Runde. Keksus schaute ihn nur böse an, Schatten schüttelte entschieden den Kopf, Trickster und Firen zuckten nur mit den Schultern und sein Meister, Asmaron, nickte ihm zu. " Vielleicht hat er Recht," flüsterte der Schwertmeister. " Daran darfst du nicht einmal denken, " schallten Schatten und Andrey wie im Chor. " Das, was ich jetzt tue, wird dir nicht gefallen. Verzeih mir," sprach Andrey so laut, dass blade-devil es höen musste. Dann wandte er sich an die Gruppe:" Flieht. Ihr müsst euch beeilen, ich weiss nicht wielange ich ihn aufhalten kann." Alle wandten schweigend um, Asmaron bedachte seinen ehemaligen Schülter mit einem traurigen Blick. " Ich bin stolz, dich in den Künsten der Klinge ausgebildet zu haben," sprach der Schwertmeister mit schleppender Stimme. " Ohne dich wäre ich nicht das geworden, was ich heute bin. Es war mir eine Ehre ," entgegnete Andrey. Sie umfassten kräftig ihre Handgelenke im Kriegergruß, dann wendete sich auch Asmaron zum gehen. Alle hatten sich nun abgewandt, um im richtigen Moment loszulaufen.
Nur Firen nicht. Der junge Mann sah Andrey mit seinen meeresblauen Augen an. Er konnte in dem Blick sehen, dass er Firen sowieso nicht mit Worten umstimmen könnte, also sagte er nichts , sondern nickte dem rothaarigen Jungen anerkennend zu.
" Nun, triff endlich deine Entscheidung, Andrey.
Ich habe noch andere Dinge zu erledigen," ertöne blade-devils ungeduldige und überhebliche Stimme. Andrey straffte seine Schultern, dann
antwortete er. " Weisst du, mein lieber Kopfgeldjäger, es gibt Dinge, die sich nie ändern." Er machte eine kurze Pause, um seinen Worten Wirkung zu verschaffen. " Andere Dinge
widerum ändern sich," fuhr er fort und trat,
gefolgt von Firen, entschlossenen Schrittes hinaus auf die nächtliche Straße und verdeckten
blade-devils Sicht auf die fliehenden Diebe und den Schwertmeister. " Du hast es nicht anders gewollt," schrie blade-devil, der anscheinend
nicht damit gerechnet hatte. Plötzlich tauchte eine Gestalt wie aus dem nichts ein paar Schritte entfernt von den Beiden auf. Der Umriss des Hutes machte klar, um wen es sich handelte.
" So hast du dich also entschieden. Ich hatte dich für weiser gehalten, Andrey," sprach der Kopfgeldjäger mit herblassender Stimme.
" Weisheit führt dich nicht immer auf den richtigen Weg. Aber was versteht schon ein Meuchler wie du von solchen Werten,?" entgegnete Andrey scharf. " Im Gegensatz zu dir weiss ich, wann ich verloren habe." Gerade als blade-devil die Worte ausgesprochen hatte,
sirrte etwas durch die Luft und flog direkt auf die beiden zu. Firen spürte den Anflug eines brennenden Schmerzes in seiner Schulter, als
er mit seiner Hand darüber tastete, bekam er das Holz eines Pfeilschaftes zu fassen. Er
hielt sich keuchend die verletzte Schulter, brach dann aber den Pfeilschaft ab. Aus den Augenwinkeln erkannte er verschwommen, wie Andrey sich auf ihn zu bewegte. Plötzlich
verdeckte die schlanke Gestalt des Schwertkämpfers Firens Blickfeld und ein metallisches Sirren drang an seine Ohren.
Wieder sirrte es, dann klirrte es, wie
wenn Metall gegen Metall schlug. blade-devil schien sehr überrascht, ja gradezu verblüfft von
Andreys Umgang mit seinen beiden schlanken Schwertern. Eine schlanke Gestalt trat neben
blade-devil aus der Dunkelheit heraus.
Es war eine zierlich anmutende Frau, von einer düsteren Schönheit war sie. Ganz in blutrote Gewänder gehüllt war sie, passend zu der Farbe ihres langen Haares, dass ihr lang über die Schultern fiel. Ein Bogen
lag in ihren Händen, den sie nun achtlos fallen lies. blade-devil konnte sich ein Grinsen nichtmehr verkneifen. " Ja, auch ich bin nicht allein, Andrey." Langsam zog er den breitkrempigen Hut vom Kopf und enthüllte einen kahlen, runden Schädel, auf dem sich das Mondlicht spiegelte. In den Augen des Kopfgeldjägers stand die pure Mordlust, während in dem Blick seiner Begleiterin nur kalte
Berechnung lag. Langsam glitten blade-devils
Hände zu seinem Gürtel und mit einem
Sirren zog er Säbel und Krummdolch. Seine Gefährtin tat es ihm gleich und hielt nun
zwei Kurzschwerter in ihren Händen.
Auch Firen umfasste fest den Ledergriff seiner Waffe und zog sie aus der Scheide, als Andrey mit langsamen Schritten zur Seite wich.
Nun standen sich die Vier Auge in Auge gegenüber, blade-devil und Andrey tauschten entschlossene Blicke aus und auch die beiden Rotschlöpfe schauten sich tief in die Augen. Plötzlich machte Firens Herz einen Sprung. Er kannte das Mädchen! Doch bevor er einen weiteren Gedanken daran verschwenden konnte, stürmten die Anderen aufeinander los. Er hatte Mühe, mit Andreys fast unmenschlicher Schnelligkeit mitzuhalten...

Andrey-Delany
09-02-06, 14:45
tja, dann heißt es wohl: Fortsetzung http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

...dann blitzte die Klinge des rothaarigen Mädchens schon auf. Nur mit Mühe parrierte er die
wirbelnden Kurzschwerter, wich einem weiteren Angriff aus und holte blitzschnell zum weitreichenden Streich aus. Funken stoben, als Stahl gegen Stahl schlug und beide Kontrahenten taumelten von der Wucht des Hiebes zurück.
Ganz in ihrer Nähe tanzten blade-devil und Andrey ihren Klingentanz. Andreys schmale Schwerter schienen überall gleichzeitig zu sein,
unablässig durchschnitten sie die Luft, wirbelten herum und fuhren immer wieder auf blade-devil herab. Doch der Kopfgeldjäger schaffte es tatsächtlich, die stürmischen Attacken abzuwehren. Schließlich brachte er es fertig, einen unerwarteten Ausfallschritt nach hinten zu machen und Andreys blitzende Klingen mit einem einzigen blitzschnellen Rundumschlag seines Säbels zu parrieren. blade-devil nutzte den Schwung seines eigenen Schlages und stürzte sich nach vorne, den Dolch zum Stoß erhoben.
Doch plötzlich stolperte er ins Leere. Als der Kopfgeldjäger ein metallisches Sirren neben sich
vernahm, vollführte er instinktiv eine halbe Drehung und schaffte es mit Mühe, Andreys wirbelndes Schwert zu parrieren.
Nun ergriff Andrey die Initiative und drang mit wilden, schnellen Hieb- und Stichfolgen unerbittlich auf seinen Gegner ein. blade-devil hatte keine andere Wahl als sich von den stürmischen Attacken Andreys zurücktreiben zu lassen. Schließlich beschrieben Andreys Klingen einen Scherenschnitt, welchen blade-devil mit senkrecht geführter Klinge parrierte. Er machte einen blitzschnellen Ausfallschritt zur Seite und wollte Andrey den Dolch in die ungeschützte
Hüfte rammen. Doch seine Klinge glitt ins, als sich Andrey leicht nach hinten fallen lies. Sofort setzte blade-devil nach, klemmte seinen Säbel wieder zwischen Andreys Waffen, zog seinen
Arm zurück um Schwung zu holen und drückte dann mit aller Kraft gegen Andreys Schwerter. Der Schwertkämpfer taumelte ein gutes Stück rückwärts. Sofort nutze blade-devil die offene Deckung und schleuderte seinen Dolch.
Andrey brachte es noch mit Mühe fertig, sich etwas zur Seite zu drehen. Der scharfe Stahl bohrte sich tief in seine Schulter. Wäre er nicht ausgewichen, dann hätte die Klinge ihn an der Kehle erwischt und vermutlich getötet.
Sofort drang der Kopfgeldjäger mit kraftvollen beidhändig geführten Säbelhieben auf ihn ein. Andrey ignorierte den höllischen Schmerz jedoch in seiner unglaublichen Kämpferdisziplin und wich dem mächtigen Schlaghagel seitens blade-devil gekonnt aus. Aber er musste den Kampf schnell zuende bringen, die Wunde würde ihn immer mehr schwächen, bis er zusammenbräche. Das wäre sein Ende...

blade-devil
10-02-06, 13:25
blade-devil lies nicht ab und machte seinem Namen alle Ehre. Er stieß immer wieder sein Schwert nach vorne, in der Hoffnung irgendwann die schwindenden Kräfte seines Gegners überwinden zu können und den finalen Hieb zu setzen.
Doch Andrey gab in seiner Extase nicht nach, der Gedanke, den skrupellosen Kopfgeldjäger zur Strecke zu bringen, verlieh ihm dem Anschein nach immer mehr Macht. Immer wieder musste er an das Mädchen denken, dass blade-devil zum Opfer gefallen war und in seinen Armen starb. Seine Augen begannen zu leuchten. Tränen bahnten sich ihren Weg das schmale Gesicht entlang, teilweise auch ausgelöst von den höllischen Schmerzen des Dolches, der immer noch in seiner Schulter steckte.
Andrey bis noch einmal seine Zähne zusammen, verdrängte jeglichen Schmerz, drängte blade-devil in die Defensive und steckte all seine zur Verfügung stehende Kraft in einen Tritt, der blade-devil aus seiner Abwehrhaltung hinaus zu Boden befödete.
Da lies Andrey eines seiner Schwerter zu Boden fallen, bewegte seine Hand zu dem Dolch, umgriff ihn fest und riss ihn unter Tränen mit einem mächtigen Schrei aus seiner Schulter. Stark blutend hielt Andrey den Dolch in seiner Hand und starrte blade-devil mit entschlossener aber schmerzverzerrter Miene an. blade-devil konnte es nicht begreifen, was da gerade vor ihm geschehen war. Ungläubig und furchtdurchflossen von der plötzlichen Stärke seines Gegners richtete er sich wieder auf, umklammerte sein Schwert fest und stürzte auf Andrey zu.
Dieser hatte bereits viel Blut verloren, er war kurz davor, sein Bewusstsein zu verlieren, als er gerade noch erkennen konnte, wie blade-devil auf ihn einstürmte. Sein kriegerischer Instinkt führte von nun an die Kontrolle über Andreys Köper. schnell riss er sein schmales Schwert hoch, parrierte damit den Hieb seines Gegners und schlug im selben Moment mit blade-devils Dolch auf den Griff des Schwertes, dessen Hieb er gerade so gekonnt pariert hatte. blade-devil stieß einen lauten Schrei aus: "Ah verdammt, wo hast du diese Kraft her?!! AHHHH meine Finger!!!"
Andrey hatte blade-devils linken Mittel- und Ringfinger durchtrennt, die nun auf den staubigen Straßen Babylons lagen.
Da brach Andrey zusammen und fiel ungebremst auf den harten Boden. Aus dem Augenwinkel konnte er noch erkennen, wie blade-devil sich seine verwundete Hand hielt und seiner Gefährtin deutete, zu verschwinden, ehe er endgültig das Bewusstsein verlor.

Keksus
10-02-06, 15:53
Firen konnte nur leicht aus den Augenwinkeln erkennen wie der Kampf zwischen Andrey und blade-devil verlief. Allerdings bemerkte er dies kaum, er hatte genug damit zu tun seinen eigenen Kampf zu kämpfen, schliesslich war er ein Dieb, und kein Soldat, er hatte zwar bei asmaron trainiert, doch das war lange her, er hatte sich vielmehr für die Kunst des Schleichens intressiert, und was er noch an Schwertkunst konnte war leider nicht genug um gegen Yuna zu bestehen. Ausserdem war er abgelenkt durch das was in den letzten Tagen passiert ist, er ahnte das irgendetwas grosses im Gange war, er wusste nur noch nicht welche Rolle er bei all dem spielte. "Ihr seid abgelenkt" sagte Yuna lässig während sie Firen mit einem Tritt zu Boden beföderte. Firen hatte nicht aufgepasst, er hatte nur auf die Klingen seiner bezaubernden Gegnerin geachtet, und dabei ganz die Beine aus den Augen gelassen, und so wie es schien, war das nun sein Ende. Firen schloss seine Augen und wartete auf das unausweichliche. Dann höte er ein metallisches Geräusch, als ob Stahl auf Stein schlägt. Er öffnete die Augen und sah wie die Klinge von Yuna nur Millimeter neben seinen Hals im Stein steckte. "Ich lasse euch leben, eines Tages werdet ihr erfahren warum" mit diesen Worten, und einem Tritt in Firens Gesicht, der ihm das Bewusstsein nahm, verabschiedete sich Yuna, und machte sich auf den Weg zu ihrem eigentlichem Ziel: asmaron.

Asmaron, Keksus, Schatten, Trickster liefen durch die düsteren Gassen Babylons, aufgeschreckt von den Worten blade-devils. Gerade als sie sich in Sicherheit wiegten, fiel ein langer Schatten auf sie, sie sahen die Gasse zurück und erkannten die mysteriöse Begleitung blade-devils. Gegen sie konnten sie vielleicht gewinnen, allerdings konnten sie nirgends den Kopfgeldjäger selbst sichten, wahrscheinlich wartete er in einer Seitengasse auf sie um zuzuschlagen. Die Gruppe wusste das sie gegen blade-devil keine Chance hatten, und seine Begleitung sollte sie wahrscheinlich in eine Falle locken. Asmaron und Keksus zogen sofort ihre Waffen und wollten angreifen, doch die beiden Frauen hielten das nicht für eine so gute Idee, und versuchten sie davon abzuhalten. "žSchnell, verstecken wir uns im Schatten!" war Trickster's Vorschlag. Doch die Männer ließen sich davon nicht abhalten, und stürmten vor.
"žIhr habt keine Chance" sagte die mysteriöse Helferin blade-devil's "žGebt besser gleich auf". Das war die einzige Warnung die gegeben wurde, doch nur Trickster und Schatten höten darauf, und rannten weg.

Andrey-Delany
11-02-06, 05:04
Siegessicher und unter brennenden Schmerzen näherte sich blade-devil dem ohnmächtigen Andrey.
Ein boshaftes Grinsen umspielte seine Mundwinkel und er flüsterte mit leiser Stimme:" Ich hatte dir ja ein Angebot gemacht. Du hättest das hier überleben können." Mit einer übertrieben triumphierenden Geste erhob er seinen Säbel zum Todesstoß. Doch dann kamen ihm Zweifel. Dieser Kampf war wirklich seine bisher größte Herausforderung gewesen seit er den Ruf des gefährlichsten aller Kopfgeldjäger Persiens besaß. Sollte er seinem Feind denn so ein unwürdiges Ende bereiten. Seine Hände begannen zu zittern, der Schmerz in seiner Hand wurde immer schlimmer.
Plötzlich schlug Andrey unvermittelt die Augen auf und bedachte ihm mit einem derart bösem Blick, als hätte er blade-devils Gedanken geahnt. Der Kopfgeldjäger wollte seine Klinge in
Andreys Brust stoßen, doch seine Beine versagten ihm den Dienst, als etwas mit ungeheurer Wucht gegen seine Kniekehle trat. Sofort verlor blade-devil sein Gleichgewicht und stürzte der Länge nach hin. Hart schlug er auf dem Straßenboden auf und es knackte laut. blade-devil enrfuhr ein stummer Schmerzensschrei, als sich seine Rippe bei der Wucht des Aufpralls verbog und schließlich brach. Der Säbel entglitt seinen Händen und fiel klirrend zu Boden. Der Kopfgeldjäger streckte seine Hände nach hinten und zog sich mit einem Ruck durch seine einzigartige Kraft hoch.
Da stand er vor ihm, wie der Tod selbst, der gekommen war um blade-devil zu holen.
Andrey löste die Spange, die seinen Umhang hielt und lies den Mantel zu Boden gleiten. Er ballte die Hände zu Fäusten, dass seine Gelenke knackten. Eiskalt und mit berechnendem Blick maß er blade-devil. " Es ist noch nicht vorbei, "
sagte er tonlos. Dann griff er ohne weitere Vorwarnung an. Nur knapp entging blade-devil dem
Tritt, der seine Brust hatte treffen sollen. Doch Andrey lies sich nicht aus dem Konzept bringen. Unablässig schossen seine gefalteten Fäuste vor, seine Ellebogen und Handkanten donnerten immer wieder gegen die abwehrenden Unterarme des Kopfgeldjägers. blade-devil duckte sich unter einem hochangesetzten Tritt Andreys hinweg und packte seinen Gegner mit aller Kraft an der verletzten Schulter. Andrey brüllte vor Schmerz, als die muskolösen Hände des Kopfgeldjägers seine Schultermuskeln zusammendrückten. Langsam, aber beständig, sank
er in die Knie. Der siegessichere blade-devil übersah dabei Andreys eigentliches Vorhaben.
Plötzlich schoss die Handkante des Schwertmeisters nach oben und traf mit ungeheurer Wucht die Kehle des Kopfgeldjägers.
blade-devil rang nach Atem, nachdem die Wucht des Schlages alle Luft aus seiner Lunge gepresst hatte. Langsam taumelte der Kopfgeldjäger nach hinten und verlor das Gleichgewicht. Die Dunkelheit der nächtlichen Straßen von Babylon
verschwamm in seinen Augen, dann stürzte blade-devil zu Boden und verlor das Bewusstsein
...

princess-o-p
11-02-06, 10:43
Beide rannten sie auf die junge Frau zu, verärgert darüber, dass Firen nicht hatte gegen sie gewinnen können. "Ich nehme sie von links, greife sie dir dann von unten!", war Asmarons Plan gewesen. Keksus ließ in seiner Geschwindigkeit nach, blieb jedoch in Bewegung, es würde sich nur um Sekunden handeln bis er sein Schwert erheben lassen konnte. "Möge der Tanz beginnen, darf ich bitten Jato?", sagte die Fremde und sogleich prassten Asmarons Säbel von links auf die Frau ein, er hatte sie in verschiedene Höhnen gebracht, denn er rechnete damit, dass sie sich einer widmen und somit die andere offen bleiben würde, auf der er gedachte sie zu treffen. Doch dies war nicht so. Er hatte ihre Geschicklichkeit und den Tanz ihrer Klinge unterschätzt: Wie gedacht schlug er mit der einen Hand auf ihren Kopf ein und zog die die andere gleich etwas tiefer nach, doch sie wehrte nicht nur den oberen, sondern, durch eine Querhaltung ihres Schwertes, auch den unteren Schlag ab. Zugleich kam ein Angriff von unten, es war Keksus. Nur knapp entging sie einer schweren Verletztung, denn dass sie diesen Angriff parrierte, war reiner Zufall: Durch den Schwung, den ihr Schwert hatte, da er von oben kam um Asmarons Angriff zu blocken, glitt Jato nach unten und berührte Keksus' Schwert nur beiläufig, doch es reichte aus, um sie zu schützen. Es war unfair, sie konnte, wenn überhaupt, nur schwer gewinnen. Sie dachte an einen Rückzug und machte einen Satz nach hinten, doch Asmaron hatte schnell reagiert, sprang ebenfalls nach vorne, wandte den Säbel in seiner Rechten, als würde er einen Dolch in der Hand halten, und streifte von oben rechts nach unten. Indes warf sich Keksus auf den Rücken und trat der jungen Frau die Beine weg, sodass Asmaron unweigerlich verfehlte, doch glücklicherweise auf ihr sitzen konnte. Die zwei schienen ein eingespieltes Team zu sein, einer machte sich spontanen Einfälle des anderen zu nutzen. Das hatte schon immer geklappt.
Die Situation schien auswegslos für die Frau, doch sie hatte immer noch ihren treuen Freund Jato. Wie von selbst sprang der Asmaron an die Kehle, es würde ihn töten. "Was willst du?", fragte der Schwertmeister. "Runter von mir!", sie lächelte, denn sie wusste, es bliebe ihm keine andere Wahl, Jato hatte ihn im Griff.
Keksus wusste nicht, wie er sich zu verhalten hatte: Jede seiner Bewegung könnte Asmaron das Leben kosten. Ohne Widerwillen stieg dieser von seiner Feindin ab, sie jedoch ließ das Schwert nicht von seiner zitternden Kehle. "Gebt mir Eure Schwerter!", befahl sie und obwohl sie ihre Gegner in der Hand hatte, blieb sie höflich, was den beiden Männern seltsam erschien. Zwar gehorchten sie nicht so, wie sie es wollten, doch um ihr Leben nicht zu riskieren, warfen sie ihre Waffen nach hinten. "Dann halt nicht. Jetzt seid Ihr unbewaffnet, schade, ich hätte Euch gerne fertig gemacht", sie seufzte als schiene sie wirklich enttäuscht. Sie steckte Jato wieder in die Scheide, drehte sich um und lief los. Keksus deutete Asmaron nur mit einem Blick an, was zu tun sei und beide rollten sich so schnell sie konnten zu ihren Waffen, ergriffen das, was ihnen am nächsten war und warfen es nach der verschwindenden Frau. Diese sprang gerade hoch und zog sich an einem Dachvorsprung hoch und wurde tatsächlich von Keksus's Säbel am Bein gestreift. Erschrocken hastete sie hoch und sprang mit der pochenden Wadenwunde von Dach zu Dach, musste jedoch die Zähne zusammenbeißen, denn offensichtlich hat sie der Säbel nicht nur gestreift, sondern sogar eine tiefe Schnittwunde hinterlassen. Als sie einen Mann in schwarz entdeckte, ducke sie sich um nicht gesehen zu werden. Es war blade-devil, der da bewusstlos lag. Sie hatte ihm so gerne helfen wollen, doch durch die Anstrengung konnte sie ihr verletztes rechtes Bein kaum noch anspannen, so konnte sie ihm auf keinen Fall entgegentreten.

blade-devil
11-02-06, 14:59
Es wären wohl die schlimmsten Minuten in blade-devils bisherigem Leben gewesen, hätte er nicht das Bewusstsein verloren. Er war Andrey ausgeliefert und hatte ihm nichts entegegen zu setzen.
Andrey richtete sich auf, holte unter Schmerzen tief Luft und stapfte auf blade-devil zu, dessen Kopf nun ebenfalls vom heftigen Aufprall blutete. Andrey blickte verächtlich auf blade-devil hinab doch dann tat er etwas, was gegen jede Kriegermoral verstieß. Er packte seine Schwerter und führte sie in die Scheide. "Tja blade-devil, du hättest es wohl gerne so gehabt, schnell und schmerzlos. Doch diese Gefallen tu ich dir nicht." blade-devil zeigte immer noch keine Regung, doch Andrey war sich sicher, dass er ihn höen konnte. "Ich werde mich nicht auf dein Niveau begegeben. Ich bin kein Möder, das kannst du für dich selbst erledigen!" Mit diesen Worten schmiss Andrey blade-devils Dolch auf den Boden und verschwand gezeichnet vom erbitterten Kampf in die nächtlichen Straßen Babylons.
Unter blade-devils Kopf bildete sich langsam eine große Blutlache. Wenn ihm niemand helfen würde, würde er langsam aber sicher elendig auf der Straße verbluten. Langsam aber sicher begann es zu dämmern, die gespenstische Atmosphäre der Nacht wich stetig der aufgehenden Sonne, die die zuvor noch ins Dunkel getauchten Gassen ihn ein warmes angenehmes Licht hüllte.
Da sprang auf einmal die geheimnissvolle rote Kriegerin von einem Dach, das gegenüber der Stelle auf der andere Seite der Straße lag, an dem blade-devil gerade jämmerlich in seinem eigenen Blute dahinsiechte. Schnell lief sie hinüber und betrachtete mit sorgenvoller Miene die überreste des gemtzels. "blade, was ist los mit euch, kommt schon wacht auf!!" Sie nahm ihn in ihre Arme, Tränen flossen über ihre Wangen. "Nein nein so darf es nicht enden!! Ich muss euch schnell hier wegbringen ehe uns jemand sieht."
Der einzige Ort, an dem sich die zwei Kopfgeldjäger Hilfe erhoffen konnten, war Laws Wirkungsstätte. Sie griff sich blade-devil, riss einen Teil ihres Kleides ab und band es ihm um Kopf und Hand, um die Blutungen zu verringern. Dann packte sie ihn unter den Achseln und legte ihn über ihre Schultern. So rannte sie nun in Richtung des Palastes.

Andrey-Delany
12-02-06, 04:16
Fortsetzung http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

blade-devil zerbrach sich den Kopf über all seine Möglichkeiten und wägte ab, was das Bessere wäre.
Yuna hatte ihm eingebleuht, dass nur sie allein Andrey einen Besuch abstatten könne, ohne ihn.
Das kränkte den Kopfgeldjäger einerseits zutiefst, doch andererseits hatte auch er seine dunklen Geheimnisse, die er nie mit einer Menschenseele teilen würde. Yuna hatte ihm keinen Grund genannt und dennoch lies er sie gewähren. Sie war zu ihm gekommen und hatte ihm beigestanden, als sein Lebenslicht zu verlöschen gedroht hatte, ihr konnte er vertrauen...und doch, ein mulmiges Gefühl in der Magengrube blade-devils lies ihn immernoch nicht von dem Gedanken los lassen, dass etwas nicht stimmte.



Andrey verbrachte wieder einige Zeit vor dem steinernen Schrein. Es war kein Gott zu dem er betete, denn dieser Götzen symbolisierte für ihn
die reine Schwertkunst selbst. Die Meditation in diesem Raum erfüllte ihn stets mit einer Ruhe und Klarheit, die er sonst nie in seinem Leben erfahren hatte.
Das Knirschen der sich öffnenden Felstür drang an sein Ohr und er höte Schritte. Zuviele Schritte. Ruckartig nahm er seine beiden Klingen von dem Altar und wirbelte noch in der gleichen Bewegung herum. Sein Diener stand vor ihm, ein Dolch drückte an seine Kehle. Die ihn bedrohende
Person hielt sich aber ganz im Windschatten des Albino auf und verbarg sich somit vollständig vor Andreys scharfem Auge. Nur den zarten, weiblichen Arm, der den Dolch an die Kehle seines Dieners führte, konnte er sehen. Und er erkannte ihn." Warum bist du hergekommen,"flüsterte Andrey mit einem schon fast verbittertem Ton. " Ich konnte einfach nicht wiederstehen," gab eine ihm wohl vertraute
Frauenstimme zurück. " Du hättest meinen Meister
vor drei Nächten fast umgebracht, Delany.
Tu sowas nie wieder!" Die letzten Worte hatte sie fast geschrien. Dann zog sie den Dolch zurück und schubste ihre Geisel zur Seite.
Da stand sie nun in all ihrer Schönheit.
Yuna. Andrey zerging dieser Name wie Zuckerguss auf den Lippen. Sirrend glitten die schlanken Schwerter in Andreys Waffengurt zurück. Mit einer umständlichen Bewegung steckte Yuna den Dolch weg und kam langsamen, eleganten Schrittes auf Andrey zu. Die Zugluft spielte mit ihrem braunen, lockigem Haar, das bis auf ihre Schultern hinab fiel. " Yuna, es ist gefährlich...," begann Andrey mit hilflos anmutender Stimme. Nun waren sie sich ganz nah.
Yuna legte den Zeigefinger auf Andreys Lippen
und sie beugte sich zu seinem Ohr vor, als hätte sie Angst, dass sie belauscht werden könnten.
" Ich habe ihm in der gestrigen Nacht sein heuchlerisches Leben gerettet, mein Lieber. Er schenkt mir seitdem fast unbegrenztes Vertrauen.
Er weiss sogar, dass ich hier bin," flüsterte sie. Andrey schrak vor ihr zurück." Er weiss es?! Ist dir denn nicht klar, dass er uns erwischen könnte, Yuna?," fragte er mit leicht zitternder Stimme." Vertrau du mir, wie er es tut. Du wirst es nicht bereuen," sagte sie mit einem sehr anziehenden Ton und lächelte verführerisch. Mit einer hastigen Geste bedeutete Andrey seinem Diener, den Raum zu verlassen.Er blickte Yuna in die wunderschönen himmelblauen Augen bis die Schritte des Albinos verklangen. Dann konnte er nichtmehr wiederstehen. Mit einer kraftvollen Bewegung zog er sie an sich und küsste sie voller Leidenschaft. Ihre Köper verschmolzen, wurden eins. Erst jetzt spürte der Schwertkämpfer, wie sehr er seine Liebste vermisst hatte. Es war damals ein nötiges Unterfangen gewesen, sie in blade-devils Dienste hinein zu schmuggeln.
Ihre Lippen lösten sich von einander, Yuna lächelte glücklich. " Keine Gefahr wird mich jemals davon abhalten, dir nahe zu sein," sagte sie inbrünstig und mit fast feierlicher Stimme.
Wieder senkten sich Andreys Lippen auf die ihren herab. Der Schwertkämpfer verbarg den Missmut, den er bei dem Klang von Yunas romantischen Worten empfand...

princess-o-p
15-02-06, 12:43
Er öffnete die Augen. "Oh, es war nur ein Traum", stellte er verblüfft fest.
Als er sich aufsetzte, entdeckte er einen Zettel neben sich liegen. "Wie kam der hier rein, ver***??", er las in Gedanken:" Ihr nehmt Euch also die Frechheit heraus, meinen Meister anzugreifen? Ihr hättet ihn fast umgebracht. Doch Ihr Narr habt ihn liegen lassen, feige die Tat zu Ende zu bringen. Das war Eurer größter Fehler. Ihr seid zu emotional, könnt Euch nicht beherrschen. Euer Fehler wird mein Vorteil sein. Ihr fragt Euch gewiss, warum ich Euch, meinem Feind, schreibe? Nun, ich will Euch, wenn Ihr am Boden liegt und winselt, sagen höen, ich hätte Euch nicht gewarnt. Ich wünsche Euch noch einen erholsamen Schlaf, und träumt nicht zu viel von mir, Ihr könntet Euch verlieben." Er legte das Stück Papier aus der Hand und dachte:"Ich muss sie finden und töten. Sie kennt mein Versteckt, kann sich anschleichen ohne gehöt zu werden, sie wird mir noch zum Verhängnis..." Plötzlich horchte er auf: Scheinbar hatte sie im Versteck darauf gewartet, dass er ihre Notiz liest und macht sich nun davon. Aber nun war er wach und konnte jeden ihrer Schritte deutlich höen. Er verfolgte sie.

Es war immer noch dunkel. Sie war verschwunden. Hatte sie ihn tatsächlich bemerkt? Wie ungeschickt. Vor ihm stand ein großer alter Baum, der ihn in Staunen versetzte. Plötzlich höte er Geplätscher und sah zu den Büschen herüber.

Andrey-Delany
15-02-06, 13:09
... Andreys scharfe Sinne nahmen ein plätscherndes Geräusch auf, dass sich etwas von dem natürlichen Rauschen des Wassers unterschied. Seine Adleraugen
suchten etwas in den Büschen, langsam glitt eine Hand zu seinem Schwertgriff und umschloss fest das schwarze Leder. Doch da erkannte er seinen Fehler, denn plötzlich raschelte das Gehölz lauter und schließlich stieß sich ein kleiner Vogel durch das Grün, der eilig davon flatterte.
"Es ist schön, nicht wahr,?" erklang eine wohlvertraute Stimme neben ihm. Yuna. Das bloße Geräusch ließ ihn erschrecken. Sie hatte es wieder geschafft, sich ihm lautlos zu nähern.
Das hatte noch niemand so leicht fertig gebracht." Ist das wieder einer deiner Fallen? Zwingst du mich wieder, von dir zu träumen,?"
sagte er tonlos und ohne sich umzuwenden." Nein ," sagte Yuna in ernstem Ton. " Ich weiss, dass du meinen Meister hättest töten können. Du bist ein sehr guter Kämpfer, Delany." Auch dieses Kompliment lies Andrey kalt. " Es war ein Fehler von dir, mir zu folgen," fuhr sie mit einem bedauerdem Unterton in ihrer Stimme fort. " Es ist schade um dich. Wenn du diese Gesetzlosen nicht unterstürzen würdest, dann...",sie brach
ruckartig ab. Nun konnte sich Andrey nicht weiter beherrschen und drehte sich zu Yuna um, schaute ihr in ihre schönen grünen Augen, doch sein Blick blieb ernst. Er zwang sich zu einem melancholischen Lächeln. " Ihr Frauen ward schon immer mein Fluch, meine Schwäche. Es würde mich nicht wundern, wenn ihr mein Untergang wäret,"
sagte er in einem ironisch-fröhlichem Ton.
" Es tut mir leid, Delany."Plötzlich höte er Schritte, Yuna zuckte erschrocken zusammen und blickte hinter Andrey. Aus ihrem Gesicht wich langsam die Farbe, bis es fast totenblass war.
Ungläubig fixierten ihre Augen immernoch den Punkt hinter Andrey. " So ist das also," erklang die wütende Stimme von blade-devil. Aus dem Affekt heraus wendete sich Andrey der neuen Gefahr zu. Wutschnaubend und mit schweren Schritten näherte sich der Kopfgeldjäger den Beiden. Seine Wunden schienen vollkommen verheilt. Erst jetzt bemerkte Andrey, dass er Yuna im Rücken hatte. Doch für einen der beiden musste er sich entscheiden und da blade-devil sicherlich der gefährlichere Gegner war, lies er ihn nicht aus den Augen.
Doch diesmal unterschätzte Andrey den Kopfgeldjäger. Als er sein Schwert ziehen wollte, schnellte blade-devils Arm hervor
und seine Faust schlug so hart gegen Andreys Schulter, dass sie ausgekugelt wurde und der Schwertarm schlaff an seiner Seite hing. ein brennender Schmerz durchfuhr Andreys Schulter, fuhr die Muskeln entlang und explodierte in seinem Oberarm. Unvermittelt umfasste blade-devils Linke Andreys gesunden Arm und zog eine der schlanken Klingen aus dessen Waffengurt. Andreys wollte sein Knie in blade-devils Bauch schmettern, doch wieder unterschätze er die Schnelligkeit des Kopfgeldjägers. Die schmale Klinge beschrieb einen flirrenden Halbkreis und fuhr in Andreys Knie, der Schmerz lies ihn rückwärts taumeln. Nur kurz gab ihn blade-devil frei. Doch dann trat er dem Schwertkämpfer mit unglaublicher Wucht die Beine unter dem Leib weg. Andrey brach in die Knie, Tränen des Schmerzens liefen ihm über die Wange. Er schloss die Augen und spürte den Luftzug, der das Ausholen blade-devils zum tödlichen Streich mit sich brachte. " NEEEEEEEIIIIN,!" höte er ganz plötzlich Yunas Stimme schreien, er öffnete die Augen und erkannte grade noch, wie sich die Frau zwischen
ihn und blade-devils herabfahrende Klinge warf.
Blut spritzte, doch Yuna ignorierte ihre Schmerzen fest entschlossen klammerte sie sich an Andrey, während immer mehr Blut über ihre Kleidung floss. " Du wirst ihn nicht töten Meister," stotterte sie
Blade-devils Wut mischte sich mit Unglauben.
Was sollte er nun tun...

princess-o-p
15-02-06, 15:47
"Wie konntest du nur?", blade-devil ließ sein Schwert fallen und ließ sich ebenfalls auf die Knie fallen. Das weisse Gewand aus Baumwolle, das Yuna zum Baden trug, schmiegte sich ihren Formen an, der Betrachter war hin- und hergerissen zwischen der Weiblichkeit, die sie verköperte, und dem ganzen Blut, das aus ihrer offenen Bauchdecke quoll und das ganze Gewand färbte. Da der Stoff keine Flüssigkeit mehr aufnehmen konnte, bildete sich unter ihren Knien bereits eine Blutlache. "Ihr versteht nicht...Hättet Ihr mich doch nur machen lassen, Meister...", flüsterte sie und fiel um, es floss sogar Blut aus ihrem Mund, was definitiv ein schlechtes Zeichen war. Wie erstarrt saßen die zwei Rivalen nun um sie und konnten einfach nicht begreifen, was nun geschehen war. "Sie wird sterben", sagte Andrey Delany schluchzend, wobei er selbst nicht wusste, ob seine Tränen aus Trauer um die Liegende oder aus quälenden Schmerzen flossen. Er war gerade im Begriff ihr Gesicht berühren, zu streicheln, da schlug blade-devil sie weg als sei er gerade aufgewacht. "Fass...sie...nie wieder an!", zürnte er. Er selbst nahm sie auf den Arm und rannte los, während das Blut Spuren hinterließ. Andrey jedoch konnte nicht mehr rumsitzen, vergessen war sein Leid; er rappelte sich auf und verfolgte die hinterlassene Spur. Er wusste nicht warum er sie verfolgte, warum ihn das interessierte, wie er dahin gelangt war, was sie von ihm wollte und woher diese Gefühle auf einmal hochkamen. Doch über eines war er sich sicher: Ob Lady Yuna nun überlebt oder nicht, blade-devil wird Rache verlangen, und diese wird kompliziert: Es wird nicht nur ums Kräftemessen gehen; und er wusste nicht, ob er ihn gewinnen würde.

Schatten1988
17-02-06, 10:12
"žkomm hier hoch!" flüsterte Schatten Trickster zu und kletterte auf ein Dach. Außer Atem fragte Trickster: "žsiehst...siehst du sie?" Schatten sah auf die Straßen herab. "žNein noch nicht....verdammt wo sind die beiden nur?" Trickster war vom Wegrennen total außer Atem aber Schatten war das in diesem Moment egal. Sie wollte nur Asmaron und Keksus helfen. "žDA SIND SIE!" rief Schatten und stieß Trickster in die Seite sodass diese fast von Dach runter fiel. "žDie Rothaarige scheint weg zu sein...."flüsterte Trickster. Aber Schatten sprang schon wieder vom Dach runter und eilte zu Keksus und Asmaron, welche ihre Gegnerin nicht verfolgen konnten.

"žWo seid ihr so schnell hin?" fragte Asmaron vorwurfsvoll die beiden Frauen die auf sie zukamen.
Dabei sah er zu Trickster. "žEntschuldigung wenn wir nicht unser Leben aufs Spiel setzen..." antwortete Trickster verärgert. Keksus setzte sich erschöpft hin. Und sah auf den Boden. Da sah er 2 Füße die plötzlich vor ihm standen. "žAlles in Ordnung?" fragte ihn Schatten. Keksus sah auf. "žJa...es geht" und stand auf. "žWir sollten und verstecken" sagte er. Da ergriff Asmaron das Wort "žAber Firen nehmen wir mit!" befahl er fömlich.
Grummelnd ging Keksus weiter.
Ein paar Straßen weiter sammelten sie Firen auf. Aber wohin fragten sich alle.
"žich weiß wo wir hin können..."sagte Schatten und sah zu Asmaron. Dieser sah Schatten besorgt an. "ždu meinst...aber fühlst du dich dazu in der Lage?" "žKlar!" sagte Schatten "žich bin doch kein Kind mehr" Und so zeigt Schatten den Anderen den Weg zu einem verlassenen Gebäude. Firen wurde von Asmaron und Keksus getragen.

"žHier ist es aber trist und dunkel" bemerkte Trickster. "žRichtig unheimlich" Das alte Gebäude war von einer hohen Mauer umgeben und wirkte selbst im vergleich zu den Baracken im Hafen trostlos.
Schatten öffnete ein Fenster und stieg in das verlassene Gebäude ein.
Asmarons Blicke blieben besorgt auf Schatten hängen.
In dem Gebäude drin legten Keksus und Asmaron Firen auf einer der dort stehenden Betten ab.
"žWieso steht hier die komplette Einrichtung rum?" fragte Keksus "žDas war einmal ein Waisenhaus...." Antwortete Asmaron. Auf einmal stand Schatten hinter Keksus "ž...mein Waisenhaus." Sagte sie mit zitternder Stimme..."Bist du sicher dass es dir gut geht?" fragte Asmaron. Er wusste was in Schattens Vergangenheit passiert ist.
Trickster uns Asmaron setzen sich neben Firen um auf ihn aufzupassen. Schatten zitterte immer mehr und das fiel nicht nur Keksus auf. Da quietsche das Bett von Firen kurz. Da riss Schatten die Augen auf. "žNein...nicht ..." stotterte sie. Die Anderen sahen sie nur verwundert an "žNein bitte nicht, bitte nicht schreien!" "žWas? Wovon redest du den da?" fragte Keksus aber Schatten schien ihn nicht mal mitzubekommen. "žEs war ein Fehler hierher zu kommen..." bemerkte Asmaron.
Aber Schatten fing da wieder an zu erzählen: "ž Nicht schreien! Nicht wieder die ganze Nacht schreien! Die Babys! Die Babys schreien wieder! Macht dass sie aufhöen mit schreien! Ich will sie nicht schreien höen!" "žWas ist denn nur los mit dir?" fragte Trickster aufgeregt. Plötzlich fing Schatten an in die andere Ecke des riesigen Raumes zu starren. "žDa! Da seht ihr? Das Mädchen! Sie wollen dem Mädchen das Bild ihrer Eltern wegnehmen! Tut doch was! "žOhnein! Sie wird Wahnsinnig!" schrie Keksus. "žNein sie wird nicht wahnsinnig..." sagte Asmaron "žSie erzählt aus ihrer Vergangenheit...."
"žHelft ihr doch! Bitte! Nein, nicht bestrafen! Nicht in die Bestrafungskammer! Dort sind die bösen Männer die ein Anfassen!" Schatten kauerte sich in die Ecke. "žHelft doch dem Mädchen! Sie werden es schlagen! Warum hilft ihm denn keiner?" Schattens blick wurde starr. "žNein! Die Pfleger kommen! Sie starren ein an. Höt auf zu starren! Ich will nicht dass ihr mich anstarrt! Höt damit auf! Höt damit auf! Sie beobachten mich. Die sollen mich nicht beobachten!" Dann wurde Schatten stumm. Sie zitterte am ganzen Leib. "žEs war wohl doch zuviel für sie...." Bemerkte Asmaron und wendete sich von Schatten ab....

asmaron
17-02-06, 11:13
Keksus jedoch quälte der Anblick, Schatten in der Ecke gekauert zu sehen. Sie zitterte am ganzen Leib, die Augen vor Schreck weit aufgerissen. Ihren Dolch hatte sie so fest in ihrer Faust, dass iher Fingerknöchel weiß hervortraten. Kekus hielt es nicht mehr aus. Schon wollte er zu ihr gehen und sanft den Arm um sie legen,um sie zu berruhigen, aber Asmaron packte ihn an der Schulter und hielt ihn zurrück. Keksus wirbelte herum. "Warum lässt du mich nicht zu ihr? Siehst du nicht wie sie leidet?", schrie er ihn an. "Keksus hö zu! Du hast keine Ahnung was hier geschehen ist! Also beruhig dich und hö mir zu ok?". Heftig schnaubend nickte Keksus. Asmaron schaute in die Runde. Jeden einzelnen blickte er an bevor er weiter sprach. "Ich werde euch einen Teil der Geschichte von Schatten erzählen. Aber zunächst muss ich euch warnen! Kommt jetzt auf keinen Fall Schatten zu nahe!", er deutete auf die gekrümmte Gestalt in der Ecke."Im besten Falle wird sie euch nicht höen. Im schlimmsten Fall wird sie euch töten und sie kann nichts dafür! Also höt Schattens Geschichte:
Zuerst müsst ihr wissen, dass ich auch in diesem Waisenhaus aufgewachsen bin, seit ich mit 14 meine Eltern und meine Geschwister verlor. Ich weiß nur noch, dass die Pfleger hier äußerst streng waren und auch gerne mal Schläge verteilten. Doch sie waren immer fair! Das Waisenhaus war schön! Bunte Wände, mit den Sachen verziert, die wir gemeinsam gebastelt hatten und helle und freundliche Räume. Ich war gerade 17 als Schatten zu uns kam. Sie dürfte damals 7 oder 8 gewesen sein... ich weiß es nicht genau. Die erste Zeit war sie ganz normal...falls man jemanden normal nennen darf, der erst kürzlich seine Eltern verlor. Ich freundete mich mit ihr an... sie erinnerte mich an meine kleine Schwester... Doch als der neue Direktor mit seinen neuen Leitern kam änderte sich alles...
Der Direktor meinte, dass hier endlich Zucht und Ordnung einkehren müsste! Er ließ die Wände grau streichen und ließ unsere Fenster und Türen durch Gitterstäbe ersetzen. Jeden Morgen, Mittag und Abend mussten wir zum Appell antreten. Neue Strafen wurden eingeführt. Die schlimmste war die Bestrafungskammer. Wir wussten, dass diejenigen, die in diese Kammer mussten nie mehr zurrückkamen. Wenn dort jemand hineingebracht wurde höte man kurz nachdem sich die schwere Türe geschlossen hatte Schreie und dann totenstille... Das war auch die Zeit in der sich Schatten veränderte... sie lachte nicht mehr und oft fiel sie mit angsterfüllten, weit aufgerissenen Augen in eine Art Trance. Schließlich ließ sie keinen mehr an sich ran... Sie aß nichts und wurde immer dünner und dünner... Es schmerzte mir sie so zu sehen... Ich wollte nicht ein zweitesmal meine Schwester verlieren. (Im geheimen nannten wir uns sogar Bruder und Schwester.) Und irgendwann fasste ich den Entschluss... Ich wollte mit ihr fliehen... ich hatte alles genau geplant, doch in der Nacht als wir flüchteten starb ein Leiter... und ich habe ihn nicht umgebracht!"
Jetzt standen Asmaron die Tränen in den Augen. Trickser legte ihren arm um ihn. "Sie war doch erst sieben...", schluchtzte er. Er starrte lange zeit auf den Boden. Nach einer Weile hob er den Kopf und blickte die Gruppe an. Schließlich durchbrach Keksus die Stille. "Das ist doch nicht deine Schuld! Du hast getan was du konntest!" "Ich hätte besser auf sie acht geben sollen! Wie würdest du dich denn fühlen wenn du mit sieben jemanden getötet hättest? MIT SIEBEN! VERSTEHT DU???", schrie ihn Asmaron an. Betreten blickte er zu boden. "Tut mir leid Keksus... Ich wollte dich nicht anschreien... aber verstehst du? Wir müssen Schatten hier wegbringen! Am besten wenn sie schläft! Ich hätte wissen müssen, dass hier zu viele schreckliche erinnerungen lauern! Das war schon mein zweiter Fehler! Jetzt möchte ich nichts mehr zu diesem Thema sagen... den rest soll euch schatten selbst erzählen... aber seid geduldig mit ihr! Lasst ihr Zeit!"

Keksus
17-02-06, 14:38
Keksus schaute Schatten die ganze Zeit an. Es tat ihm weh sie so leiden zu sehen. Der Rest der Gruppe wartete. Auch ihnen schien es nicht zu gefallen wie Schatten leidet, ausserdem schien sie überhaupt nicht müde zu werden. Firen lag noch immer bewusstlos auf dem Bett. Plötzlich höte Keksus ein knarren auf dem Flur. "žHabt ihr das auch gehöt?" fragte er aufgebracht die anderen. "žAlte Häuser knarren manchmal, das solltest du wissen" war Tricksters lässige Antwort. "žDas klang nicht wie das normale knarren von alten Häusern" "žKeksus, sei ganz ruhig, wir sind hier ganz alleine, niemand ist uns gefolgt" doch asmaron wurde abrupt unterbrochen als es an der Tür klopfte. "žWas sagtest du grade?" fragte Keksus daraufhin asmaron. "žIch wird mal nachgucken was das war" Trickster wollte sich das endlose warten verkürzen. Sie öffnete die Tür ,und sah...nix. "žHier ist niemand" ,sagte sie beruhigend zu den andren. Auf einmal höte sie das Geräusch einer zufallenden Tür. "žWas zum..." sagte sie darauf mit einem ängstlichem Unterton in der Stimme. Sie blickte den Gang entlang, der durch diffuses Mondlicht erhellt wurde. "žKeksus? Weißt du noch ob hier alle Türen offen waren als wir reingekommen sind?". Keksus merkte sich meistens die kleinsten Details, das hat ihm auch oft in einer Gefahrensituation geholfen. "žJa, hier war keine einzige Tür geschlossen" antwortete dieser Trickster. "žUnd kannst du mir auch sagen warum jetzt dort hinten auf einmal eine zu ist?" "žVielleicht war das nur ein Luftzug" sagte asmaron ungläubig. "žDas kann nicht sein, alle Fenster sind geschlossen." entgegnete Keksus "žIch seh mal nach" sagte er noch bevor er den Raum verließ, er ließ Schatten nur ungern allein bei den anderen, aber er hatte so ein Gefühl im Magen das hier etwas nicht stimmte. Als er auf den Gang ging höte er auf einmal einen Schrei. Es war ein Kinderschrei und kam aus dem Raum dessen Tür auf einmal zu war. "žWas ist hier nur los" murmelte er zu sich selbst. Er öffnete die Tür...doch der Raum war leer. Allerdings hatte er keine Fenster und auch keine weitere Tür, es wahr wahrscheinlich der Bestrafungsraum. "žIrgendetwas stimmt hier nicht", sagte er wieder leise an sich selbst gewandt. Gerade als er zu den anderen zurückgehen wollte sah er ein kleines Mädchen lachend eine Treppe runter rennen, die wohl in den Keller führte, sie hatte ein gelbes Kleid an und hielt einen Teddy in ihrem Armen umklammert. "žWie kann das sein, das Haus steht doch schon seid Jahren leer", murmelte er wieder zu sich selbst, wurde aber von Trickster gehöt. "žWas hast du gesagt?" fragte diese ihn. "žNix, ich hab nix gesagt", Keksus wollte nicht das die anderen ihn für verrückt hielten. Er ging daraufhin zu der Treppe und blickte hinunter. Es war stockdunkel. Doch er konnte etwas erkennen. Allerdings sah er keine Spur des Mädchens was er gesehen hatte. Er war von Natur aus neugierig, allerdings überkam ihn immer mehr ein mulmiges Gefühl, doch er wollte wissen was hier vor sich ging, so unterdrückte er seine Angst und ging runter in den Keller. Gerade als er die letzte Stufe runter gegangen war stolperte er über etwas, und fiel hin. Er sah sich genauer an über was er da gefallen ist und murmelte dabei wieder zu sich selber "žIch hätte schwöen können das das vorhin noch nicht hier lag". Und schon darauf überkam ihn ein Schock. Er hätte schöen können das das die Leiche des Mädchens ist was er vor ein paar Minuten die Treppe hat runterlaufen sehen. Allerdings war das unmöglich. Die Leiche war schon verwest. Auf einmal höte er schlurfende Geräusche die um die Ecke kamen, er stellte sich auf und ging um eben jene Ecke, doch was er da sah lies ihn bleich werden. Ein Mann kam auf ihn zu. Doch dieser Mann konnte keinesfalls noch am Leben sein. Sein Kopf hing zur Seite runter und wurde nur noch von einem Stück verwester Haut am Rest des Köpers gehalten, die Speiseröhre und die Luftröhre hingen zum Hals raus, und sein Bauch war aufgerissen, so das man fast alles erkennen konnte. In diesem Augenblick war Keksus froh darüber das hier nicht allzufiel Licht reinfiel, allerdings war es ihm zu viel. Er rannte die Treppe hoch, und stürmte in das Zimmer wo die anderen noch warteten. "žWas ist los Keksus? Was hast du gesehen?" fragte Trickster als sie den entsetzen Keksus sah. "žTote! Aber auch irgendwie nicht tote!" entgegnete dieser, voller Furcht. "žEin Mann der lebt! Obwohl er nicht leben kann! Der Kopf hängt zur Seite weg! Nur noch durch die Haut gehalten! Und der Bauch! Offen!" Er fiel fast in Ohnmacht, das war einfach zu viel für ihn. "žDas kann nicht sein!" entgegnete asmaron, "žSo hatte Schatten den Leiter zugerichtet!" "žEgal! Wir müssen weg! Weg von hier! Nur noch weg von hier!" Keksus stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch, er hatte zwar schon viel gesehen, aber lebende Leichen gehöten nicht dazu.

princess-o-p
17-02-06, 14:42
Die Straßen Babylons waren leer. Dumpfe Schritte im schnellen Takt waren zu höen. Die Nacht war eigenartig schwül, nichts besonderes für Persien, besonders im Sommer, doch diese Nacht war anders: Es ließ sich kaum atmen, die feuchte Luft schnürrte einem den Atem zu, feuchtete Kleidung und Haut an, sie drückte auf die Augen, so dass man sie zusammenkneifen musste. blade-devil rannte, rannte und er rannte. Seinen Atem konnte man nicht als erschöpftes Hecheln bezeichnen, es war vielmehr so, als würde er versuchen im Wasser zu atmen. Er rannte. Und sie blutete.

"Was redest du? Bist du bei Sinnen???", fragte Trickster. Alle starrten gebannt auf Keksus, die Haare standen ihnen zu Berge: Sie alle hatten Angst.
"Och nein, nicht noch einmal! Ich habe dich doch schon umgebracht...ich will nicht noch einmal...nein...nein...neiiiiinnn!!!!", Schatten kreischte. Sie kreitsche wie am Spieß. Sie trat um sich, als würde sie versuchen sich gegen etwas zu wehren. "Nein, nein, nein.....NEEEIINNN!", sie schrie als ginge es um ihr Leben. Keksus konnte es nicht mehr ertragen, sie so leiden zu sehen, er musste ihr helfen.
Asmaron atmete aus, angespannt, unwissend was vor sich ging. "Asmaron...", stotterte Trickster leise. Asmaron verstand sofort, denn eben hatte er es auch bemerkt: Man konnte seinen Atem sehen. "Mir ist kalt, Asmaron", Trickster war sonst immer die jenige, die Schatten retten musste, sie aus Tollpatschigkeiten befreien, sie war immer die Stärkere; doch nun...sie fürchtete sich.
Keksus rannte zu Schatten, doch diese trat ihn zurück. Er sprang auf sie, um sie festzuhalten, doch in ihrer Trance und Angst schien sie unberechenbar und schlug ihn wieder weg. Plötzlich schlief sie ein, jedenfalls schien sie einzuschlafen.


Er klopfte zweimal an die Tür, mit dem Ellbogen, hatte jedoch zu wenig Geduld und rannte die Tür ein. Law sprang auf. blade-devil legte Yuna auf den Tisch, völlig blass und leblos. "Oh mein Gott, was ist geschehen??? War das Andrey? Keksus? Oder sogar Asmaron???", Law war schockiert von ihrem Anblick. Es war überhaupt das erste Mal, dass er blade-devils Begleiterin sah, aber auch noch in diesem Zustand! "Ich werde nach dem könglichen Arzt rufen, König Corona versicherte mir seiner Hilfe. Freak!", sagte er und rief. Da schlengelte sich eine dünne Figur durch den Türspalt zum hinteren Zimmer. "Hab verstanden", er rannte los. "Es wird nicht lange dauern!", sagte Law besorgt, denn immerhin: Sollte sie sterben, wüsste er nicht, was aus blade-devil und seinem Vertrag werden würde. Er hetzte zum Schrank und nahm eine Mullbinde und Spiritus raus, hetzte wieder zurück, und presste die nasse Binde auf die Wunde. Zum Glück war sie ohnmächtig, sie wäre wohl sonst vor Schmerzen gestorben, dachte sich blade-devil.


"Wuow, wieso ist es hier so kalt?", Firen war vor Kälte aufgewacht.

Keksus
17-02-06, 16:01
Keksus wollte nur noch weg, und deshalb musste er versuchen Schatten as ihrer Trance zu wecken. Sie waren hier nicht sicher. Keksus konnte sich nicht erklären was hier war, er wusste nur das es nix gutes war. Firen wusste von all dem noch nix. Und Keksus war fast starr vor Angst, nur ein Gedanke brachte ihn dazu sich zu bewegen: Schatten. Er wusste nicht was ihr damals wiederfahren war, aber ihm war klar das in diesem Haus heute merkwürdige Dinge geschehen, Dinge wie er sie nie zuvor gesehen hatte. Plötzlich kam ihm eine Idee wie er Schatten aus der Trance wecken konnte. Er überwindete seine Angst, schliesslich ging es darum hier raus zu kommen, er wusste das das sein Tod sein könnte, denn es war ein Risiko das zu versuchen. "žMit der kleinen Klinge willst du mir was antun?" sagte er zu Schatten. "žKeksus, was machst du da?" fragte asmaron ihn entsetzt. "žSei ruhig! Ich glaub ich weis was er vor hat" entgegnete Trickster asmaron. "žIhr habt uns miserabel behandelt! Dafür sollt ihr büßen!" sagte Schatten, sprang auf, und zog ihre Klingen. Und sofort ging sie auf Keksus los. Keksus wusste das er nicht viel machen musste. Er musste nur 2 Schläge von Schatten parieren. Der 1. würde gegen seinen Hals gehen. Der 2. sollte seinen Bauch aufschlitzen. Danach würde Schatten aufwachen, denn dann wird sie alles erlebt haben was damals geschehen ist. Er zog seine Messer und parierte die Schläge. Plötzlich liess Schatten ihre Klingen fallen. Dann brach sie bewusstlos zusammen. Allerdings kam Keksus Angst wieder hoch als er vom Gang her schlurfende Geräusche höte. Wie noch vor ein paar Minuten im Keller. Daraufhin starrte er zur Tür, auf den Gang hinaus. Doch es bot sich kein erschreckendes Bild wie im Keller. Er sah gar nix. "žLasst...lasst uns gehen" sagte er ängstlich, und alle waren damit einverstanden. Asmaron schulterte Schatten, und Firen war bereits wieder fähig zu laufen. Allerdings war die plötzlich herrein gebrochene kälte nicht gerade hilfreich. Sie schleppten sich bis zum Haupteingang. Und gerade als Keksus die Tür öffnen wollte, überkam ihm erneut ein schrecken. Sie war verschlossen. Er drehte sich um, um den anderen die Nachricht zu geben, die sie bereits alle vermuteten. Doch anstatt nur die ihm vertrauten Gesichter zu sehen, sah er auch in ein gesicht, was er bereits gesehen hatte, bevor er in den Keller ging, es war das kleine Mädchen, dem er zuvor on den Keller gefolgt ist.Sie stand etwas weiter hinter den anderen, die alle gebannt auf Keksus starrten, und sah Keksus tief in die Augen. Er war erstarrt, und leichenblass im Gesicht. Das Mädchen deutete mit einer Hand nach unten, in Richtung Keller. Keksus blinzelte kurz, und sie war verschwunden. "žWir...wir müssen in den Keller" sagte er verängstigt zu den anderen, die bis dahin schwiegen.

Schatten1988
18-02-06, 09:28
Sie stiegen also die lange Treppe in den Keller hinunter. Keksus war sehr vorsichtig. Schließlich machte er beim letzten Mal Bekanntschaft mit einer Leiche. "žSeid vorsichtig" sagte er zu den anderen "žWir wissen nicht was hier noch alles rum läuft...." Hinter Keksus lief Firen, hinter ihm Asmaron mit Schatten auf den Schultern und als letztes schließlich Trickster. "žWas auch immer hier passiert ist..." stotterte Firen. "ž...Es muss für die Kinder grauenhaft gewesen sein...." Der so schon sehr kalte Keller wurde durch die plötzliche Kälte, die die ganze Stadt heimsuchte, noch unheimlicher. Die Dunkelheit schien noch dunkler zu werden. Keksus war angespannt, musste doch jeden Moment die Leiche auftauchen. Aber da war nichts. Keksus war verwirrt, ließ sich aber nichts anmerken. "žDas hier ist der Keller..." fing Asmaron zu erklären "žAb hier kann ich euch leider auch nicht mehr helfen denn der Keller war ein verbotener Ort." Als Trickster die knarrende Treppe verlies, wurde ihr schwindlig. Trickster aber meinte nur: "žDas ist bestimmt nur die stickige Luft hier unten" und versuchte zu lächeln.

Plötzlich verschwamm aber alles vor ihren Augen. Es wurde alles schwarz.
"žWas ist denn jetzt los?" fragte sich Trickster. Vor ihrem geistigen Auge sah sie plötzlich einen gleißenden Lichtblitz. Plötzlich befand sie sich auf einem Hof. Alles war grün und es blüht überall. Spielende Kinder liefen herum. "žWo bin ich hier?" fragte sie sich und lief den Hof entlang. Da erschien wieder ein blitz. Trickster befand sich auf einmal in einem weißen Raum. Ein kleines Mädchen saß darin und sang ein Liedchen. Als Trickster auf sie zuging, entstand auf einmal eine Art roter Fluss und seine Quelle schien das Mädchen zu sein. Trickster kniete sich hin und betrachtete das scheinbar rote Wasser. Ihre Augen riss sie entsetzt auf. "žDas...das....das ist Blut!" Sie sah zu dem kleinen Mädchen auf doch das lief schnell weg. Der weiße Raum färbte sich plötzlich grau. Da erschien wieder ein Lichtblitz. Nun war Trickster wieder auf den Hof, doch er war nicht mehr grün. Er war grau. Die Kinder spielten nicht mehr. Sie saßen da und schienen Angst zu haben. Einige weiten sogar. Schon wieder erschien ein heller Blitz. Trickster wusste nicht was mit ihr geschah. Das kleine Mädchen stand plötzlich direkt vor ihr. "žWer bist du?" fragte Trickster aber das Mädchen streckte ihr nur die hand entgegen. "žWas ist? Soll ich mitkommen?" das Mädchen sagte kein Wort. Trickster nahm die hand des Mädchens trotzdem. Als sie dir Hand berührte spürte sie plötzlich einen heftigen Schmerz der sich über ihren ganzen Köper ausbreitete. "žWas ist das?" schrie sie schmerzerfüllt. Ein erneuter Lichtblitz brachte Trickster fast zu Verzweiflung. Wann würde das alles aufhöen? Sie war nun in einer Art Büro. Auf jeden fall standen Stühle und ein Schreibtisch herum. Mit grausam, langsamer Geschwindigkeit öffnete sich die Tür des Büros. Ein großer Mann stand in der Tür. "žHey! Was tun sie hier?" fragte der Mann. Trickster wollte antworten als der Mann plötzlich blutend zusammen brach. Trickster konnte sich gerade noch einen Schrein verkneifen. In der Tür stand wieder ein kleines Mädchen. Es öffnete seinen Mund und sprach langsam: "žDu hast ihn umgebracht...." "žWas? Nein habe ich nicht!" verteidigte sich Trickster. Das Mädchen ging langsam auf sie zu. Trickster kniff die Augen zusammen. Sie wollte dass das alles aufhöt. Als sie ihre Augen öffnete war sie wieder in dem weißen Raum. Aber er war eingerichtet mit Schränken und Tischen und auf den Regalen saßen kleine Stoffpuppen. Trickster sah sich um und entdeckte 2 jungen in einer Ecke sitzen. "žSpielst du mit uns?" fragten sie und Trickster ging auf sie zu. Wieder fragten sie: "žSpielst du mit uns?" Trickster lächelte "žWisst ihr nicht dass man Leute ansieht wenn man mit ihnen redet? Sonst ist das doch unhöflich" Trickster faste einen der Jungen an die Schulter. Als dieser sich umdrehte konnte Trickster ihren Schrei nicht länger unterdrücken. Der Junge hatte da, wo normaler Weise 2 Augen sind, nur 2 schwarze Hohlräume. Und der andere Junge hatte keinen Mund. Trickster war dem Nervenzusammenbruch nah. "žWo...wo sind eure Augen...und wo ist dein Mund?" fragte sie mit zitternder Stimme. "žWir brauchen sie doch nicht." Sprach der Junge ohne Augen. "žDas übernehmen sie für uns...." Setzte er fort und deutete auf die Puppen auf und in den Regalen. Trickster sah verzweifelt und mir Tränen in den Augen zu den Regalen. Die Puppen begannen die Augen zu bewegen. Trickster sprang erschrocken zurück. Ängstlich kniff sie die Augen zusammen. Wieder sah sie ein Lichtblitz. Vor ihr erschien wieder das kleine Mädchen. Es lächelte sie mit ihren dunkelbraunen Agen an. Auf einmal höt das Mädchen auf zu lächeln. Trickster wurde immer ängstlicher, denn die Augen des Mädchens verfärbten sich schwarz und in ihren Augen stieg Blut auf. Trickster fiel rückwärts hin als sie versuchte, wegzulaufen. Da ertönte die Stimme eines Mannes. Trickster kannte die Stimmt. Aber auch das Mädchen höte auf die Stimmt. Es drehte sich um und lief zu einem Mann der da stand. Trickster sah genauer hin "žAsmaron...?" fragte sie aber in diesen Moment blitze es wieder. Wieder war sie bei den beiden Jungen. Und damit bei den Puppen. Sie starrten Trickster an. Diese rannte Weg aber der Raum schien endlos weit zu sein. Es gab keine Mauer, keine Tür.
Trickster war total verstöt. Ängstlich kauerte sie sich zusammen. "žWir sehen dich....." höte sie und blickte auf. überall waren diese Puppen. Sie saßen, standen, lagen und flogen sogar. Sie waren überall. Trickster hielt es nicht mehr aus. "žLasst mich in Ruhe! Geht weg!" da teilte sich eine Kluft zwischen den Puppen und der Mann aus dem Büro kam an. ER packte Trickster an den Schultern und schrie sie an: "žTRICKSTER!! TRICKSTER!!!" Trickster sah den Mann an plötzlich verschwanden die Puppen und der Mann verwandelte sich langsam in ein Ihr bekanntes Gesicht. "ž....Firen??" stellte sie entsetz fest. "žJa ich bin es! Alles in Ordnung? Du warst plötzlich weggetreten...." Trickster fasste ihre Gedanken. "žJa...ja alles ok" "žGut" sagte Keksus in diesen Moment "žIch habe einen Ausgang gefunden" Er schlug eine Holztür ein und das Licht der Morgensonne schien sie an. Sie kletterten raus und verließen eilest das Grundstück. Trickster blickte zurück. "žEs war nur eine Art Tagtraum..." dachte sie sich und ging weiter. Auch Keksus blickte zurück. Aber er erschrak. Das kleine Mädchen was er als Leiche sah, stand vor der Tür und winkte ihm zu. Langsam verblasste es. Keksus drehte sich schnell wieder um und ging weiter...


Tut mir Leid. Ist ein bisschen viel geworden.
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Keksus
18-02-06, 11:15
Plötzlich blieb er abrupt stehen "žWir...wir können noch nicht zurück" waren seine erklärenden Worte zu den anderen die ihn verwundert anblickten. "žBist du verrückt?! Ich gehe nicht noch einmal in dieses Gebäude!" schrie Trickster ihn an, noch immer verängstigt durch das was ihr vor ein paar Minuten in dem Waisenhaus wiederfahren ist, "žwenn du unbedingt gehen willst, dann geh alleine!" fuhr sie fort. "žIn diesem Waisenhaus ist auch mir etwas widerfahren" versuchte Keksus zu erklären. "žWarst du etwa auch ein Waise?" fragte asmaron ihn. "žJa, allerdings lebte ich hier nicht, hier hatte ich meinen ersten Diebstahl...und...und meinen ersten Mord." Tiefes schweigen durchfuhr die Gruppe. "žNoch nicht genug, ich sah sie! Ich sah mein Opfer! Aber....aber sie lebte!" "žSie?" fragte asmaron verwundert, "žaber alle Pfleger waren Männ..." er unterbrach abrupt seinen Satz, denn er wusste was Keksus getan hatte. Kurz bevor Schatten in das Waisenhaus kam, wurde ein kleines Mädchen tot im Keller gefunden, warum sie starb konnte nie geklärt werden. "žAber sie hat mir...uns geholfen wieder raus zu kommen, ich muss wissen warum, ihr könnt meinetwegen hier warten, aber ich werde zurückgehen", sagte Keksus noch, und wendete sich wieder dem Waisenhaus zu. Er wünschte sich das wenigstens einer von den anderen mitkommen würde, denn er hatte wahnsinnige Angst zurückzukehren, doch er musste erfahren warum sie, sein erstes Opfer, ihm geholfen hatte. Er ging auf die Eingangstür zu und versuchte sie zu öffnen, und es ging ohne Probleme. "žDu willst das ich komme, aber nicht das ich gehe..." murmelte er noch zu sich selbst bevor er das Waisenhaus betrat. "žWarum hast du mir dann den Ausgang gezeigt" fuhr er fort. Er suchte noch etwas womit er die Tür blockieren konnte, um im Notfall schnell zu fliehen, doch die Tür fiel zu. Er konnte probieren sie zu öffnen, doch sie war verschlossen. "žIch sollte nicht fliehen! Die anderen sollten!" entfiel es ihm. "žDu wusstest ich würde zurückkehren, du willst mich alleine ham. Ohne Schutz, ohne Rettung, dir kampflos ausgeliefert." Keksus griff in seine Tasche und holte ein Auge eines Teddybären hervor. "žMeine 1. Beute, willst du die wiederhaben? Den Gegenstand wegen dem ich dich getötet hab?" Sein 1. Diebstahl war kaum geplant gewesen, er brach in das Waisenhaus ein, und wurde dann von ihr gesehen, allerdings wollte er nicht das jemand sein Gesicht kennt, deshalb tötete er sie. Das Auge des Teddys nahm er eigentlich nur als Trophäe mit. Als er wieder aufblickte sah er das Mädchen, kaum einen Meter von ihm entfernt, stehen. Sie sah ihn an, drehte sich um, und ging in die Bestrafungskammer, Keksus folgte ihr, er wusste nicht was dort passieren würde, aber trotzdem ging er. Seine Angst überwältigte ihn fast, aber er konnte nicht anders als in den Raum zu gehen, als er ihn betrat fiel die Tür zu. Sein Kopf fing plötzlich an zu dröhnen, und plötzlich wurde für eine Sekunde alles weiss. Als er wieder sehen konnte war der ganze Raum kniehoch mit Blut gefüllt. Er drehte sich zur Tür um, und plötzlich stieg eine Leiche aus dem Blut hervor. Die verweste Leiche des Mädchens. "žWillst du spielen?" kamen die Worte aus der entsetzlichen Fratze hervor. "žIch kenn ein hübsches Spiel" redete sie weiter. Keksus war fast starr vor Angst, er watete rückwärts durch das Blut, nicht fähig seinen Blick von der Abscheulichkeit vor seinen Augen abzuwenden, die immer weiter auf ihn zuschwebte. Schliesslich stolperte er, saß nun in dem Blut, und kroch immer weiter rückwärts, bis er schließlich die Wand erreichte. Keksus konnte sich nicht mehr zusammen reissen. Schliesslich erreichte die schwebende Leiche ihn. Und ihn durchfuhr ein schrecklicher Schmerz. Er konnte nur noch schreien. Plötzlich kam ein weiterer Lichtblitz, und alles schien wieder normal. Doch Keksus kauerte nur in der Ecke, Blutüberströmt, und brabbelte nur noch vor sich hin "žDie Toten erheben sich, und rächen sich an ihren Mödern. Die Toten erheben sich, und rächen sich an ihren Mödern...", er konnte nix anderes mehr sagen ,und war unfähig sich zu bewegen.

princess-o-p
19-02-06, 05:17
Nun war auch Schatten bei Bewusstsein. Sie alle saßen da, warteten darauf, dass Keksus wieder zurückkehren würde und alles eine Art Halluzination war, entstanden durch irgendwelche Dämpfe des alten Gebäudes....


Yuna öffnete die Augen. Alles war verschwommen, sie konnte kaum höen. Ein mulmiges, unangenehmes Gefühl machte sich in ihrer Magengegend breit. Sie schloß wieder die Augen. Wollte an ihren Kopf packen, denn er tat unheimlich weh, doch sie konnte ihre Arme nicht bewegen. Ihr wurde schlecht, sie wollte sich übergeben, zur Seite drehen und alles raus lassen, doch selbst dafür war sie zu schwach. Sie machte wieder die Augen auf: Verschwommen konnte sie Umrisse von diversen Personen und Flackern von Kerzen, die anscheinend überall im Raum standen, warnehmen. In ihren Ohren pipste es. "Ahhh!", war ihr entwichen, sie verbog ihren Rücken, sodass der ihr Bauch nach oben hin gebogen war, denn ganz plötzlich, von einer Sekunde auf die nächste, spürte sie alles, all die Schmerzen, die sich von einem Punkt her ausbreiteten: Ihrem Bauch. Wieder öffnete sie den Mund, riss die Augen weit auf, doch sie konnte keinen Ton rausbringen. Sie schüttelte den Kopf, Tränen liefen ihr die Wangen zur Seite hinunter, sie versuchte sich zu wehren, doch es bewegte sich außer ihrem Kopf nichts.
"Ver***! Halte sie fest blade, sonst vernähe ich mich!", sagte eine ihr unbekannte Stimme.


Auch Keksus rannen nun die Tränen über das ganze Gesicht. Ja, er wollte sich seiner Tat stellen, sich dem toten Mädchen stellen, alles klären, doch er war feige... Er verurteilte sich innerlich, bis er das Mädchen wieder sah, doch diesmal kam kein weisser Blitz. Hieße das, es war nun real? Gab es dieses Mädchen tatsächlich wirklich und nicht nur in seinem Kopf? "Jetzt reiß dich zusammen, Keksus! Man, die Kleine ist tot!", versuchte er sich selbst zu überreden und rappelte sich schließlich auf: Er wollte sich der Gefahr stellen. Doch obgleich er den geringen Willen dazu hatte, er konnte es nicht. Sofort sackte er wieder in sich zusammen, denn weder seine Knochen noch seine Muskeln konnten ihn nicht tragen. Nun saß er da wieder: Zitternd in Angstschweiß gebadet. Er wusste nicht, ob er je wieder lebend rauskommen würde aus diesem Höllenloch.

blade-devil ging an das Kopfende und hielt Yunas Kopf fest. Als sie diesen sah, kam es so über sich: "blade, Ihr habt das falsch verstanden! Ich wollte Euch doch nicht hintergehen! Warum habt Ihr mir nicht einfach vertraut?", sie schluchzte. Er nahm ihre Hand und drückte sie ganz fest. Sie kneite wieder die Augen zusammen, sodass noch mehr Tränen über ihr Gesicht floßen: Der Schmerz war unerträglich. blade-devil konnte nur dastehen und konnte nichts tun. Seine ohnehin großen Schuldgefühle verschlimmerten sich. Er sah auf sie herab. Die Tränen standen dem sonst so kontrollierten Meister des Kampfes in den Augen. Law stand da nur ungläubig rum, konnte nicht fassen, wie sowas passiert sein konnte. Er schaute dem Arzt zu, wie er versuchte, Yunas Leben zu retten. Dann schaute er zu Freak, der eine Operation zum ersten Mal in seinem Leben sah, so jung war er. Zu guter letzt wandte er seinen Blick auf die vom Schmerz verzerrte Frau, wie sie da lag und das Gesicht vor Schmerz verzog. Sich nur beherrschen konnte, weil ihr Köper unfähig war, sich zu bewegen. Doch plötzlich ließ ihre Anspannung nach. Sie drehte ihren Kopf zur Seite. blade-devil starrte sie immer noch an, und überrascht von der Entspannung, schlug er sanft auf ihre Wangen: "Wach auf Yuna!", schrie er verzweifelt, "Gib jetzt nicht auf!" Law riss die Augen auf: In kürzester Zeit verlor sie noch mehr von ihrer ohnehin blassen Hautfarbe und Blut floss langsam aus ihrem Mund.

Keksus
19-02-06, 12:04
Law wurde das langsam zu viel. Und da er ohnehin nix tun konnte um Yuna zu helfen, verließ er den Raum, und ließ sie mit blade-devil allein. Draussen auf dem Gang kam ihm ein Bote entgegen der ihm eine Nachricht überbrachte. Er nahm sie an und las sie sich durch. "žAch verdammt" entfuhr es ihm "žjetzt brechen schon ein paar verrückte in dem alten Waisenhaus ein". Er hatte sich erhofft irgendwelche Nachrichten über die Diebesbande zu erfahren, doch da er momentan sowiesonix tun konnte, beschloss er dem Einbruch im Waisenhaus nachzugehen, da es keine grosse Sache sein konnte beschloss er das alleine zu erledigen, und seine Leute nicht damit zu behelligen.

Bei dem Waisenhaus angekommen, schritt Law direkt auf den Haupteingang zu, das Gebäude war schon sehr alt, und ausserdem noch einsturz gefährdet, deshalb durfte niemand mehr rein, wahrscheinlich ist hier nur ein Obdachloser eingebrochen der Schutz vor der plötzlich eingebrochenen Kälte suchte. Daraufhin öffnete er die Tür, und trat ein.

"žMist!" entfuhr es Trickster, die sah wie Law das Waisenhaus betrat. Als die Gruppe die Schritte wahrgenommen hatte suchten sie sich ein sicheres Versteck, sie konnten es nicht riskieren entdeckt zu werden. Mittlerweile machten sie sich aber auch Sorgen um Keksus, er war jetzt schon zu lange in dem Waisenhaus, und keiner wusste was dort drin geschehen war. Allerdings war keiner scharf darauf noch einmal dort hinein zu gehen.

Als Law das Haus betrat war alles ruhig, er konnte nur ein wimmern höen, und ging dem Geräusch nach. Die Tür war verschlossen, doch mit so was hatte Law bereits gerechnet, er zog sein Schwert, und schlug damit die alte Tür ein, was kein grosses Problem war. Doch mit dem, was er da sah, hatte er nicht gerechnet. Keksus kauerte blutüberströmt in der Ecke, murmelte unverständliche Dinge vor sich hin. "žWas ist hier nur geschehen?" fragte sich Law. Zwar war er froh darüber Keksus wieder geschneppt zu haben, dennoch waren die Umstände sehr merkwürdig. Er ging auf ihn zu, und legte ihn sich über die Schulter, danach verließ er das Waisenhaus wieder.

princess-o-p
19-02-06, 16:03
Trickster, Firen und Asmaron sahen mit entsetzten Blicken zu wie Keksus von seinem Feind Law herausgetragen wurde. "Was zum...!?", Asmaron konnte nicht glauben was er sah. Dennoch machte er keine Anstalten Law aufzuhalten. "Sollen wir nicht was unternehmen?", fragte Firen unsicher. "Auf keinen Fall! Womöglich hat er hier überall seine Wachen aufgestellt und in dem Zustand, in dem sich Schatten gerade befindet, können wir uns keinem Kampf stellen!", erklärte Asmaron während die Gestalt Laws immer kleiner wurde.

Andrey Delany hatte sich seit diesem beunruhigendem Vorfall nicht mehr von der Stelle bewegt. Er hatte sich zwischen die Felsbrocken um den Teich gelegt und wartete darauf, dass seine Knieschmerzen aufhöen würden und er Yuna suchen konnte. Er hatte dort nun länger als 24 Stunden gelegen und nachgedacht. Nachgedacht darüber, warum er sich so viele Gedanken über Yuna machte, warum sie fast ihr Leben für ihn opferte und warum das Schicksal ihm einen solch harten Schlag verpassen musste. Was das für einen Sinne hatte. Was er jetzt tun sollte und wie er vorgehen könnte.

"Du bist eine tapfere kleine Lady, Lady Yuna. Du hast viel durchmachen müssen", er streichelte ihr über den Kopf, sie hatte gerade wieder die Augen geöffnet, "Du musst einen guten Gegner gehabt haben, er hat dich ziemlich schlimm zugerichtet. Der Schnitt war extrem tief und hat sogar deinen Magen halbiert. Dass du noch lebst grenzt an ein Wunder, oder an deine tapfere Stärke" er lächelte sie an und drehte sich dann um. Ihr Blick folgte seinen Bewegungen und da sah sie ihn auf dem anderen Tisch. "Ich würde nicht empfehlen ihn sofort wegzusperren. Schauen Sie ihn an: Er ist blass, fast schon grün, und sein Gesicht macht einen schreckenserregenden, oder besser besorgniserregenden Eindruck. Auch er hat wohl schlimmes durchmachen müssen.- Was ist nur los mit dieser Stadt in letzter Zeit?", bemerkte er und ging zur Tür, blieb jedoch stehen um sich zu verabschieden. "Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Hilfe, Doctor. übergeben Sie König Corona beste Grüße!", Law verbeugte sich und schloss die Tür.
"Mh, eigentlich habe ich nun das, was ich wollte blade-devil. Und das habe ich mir und nicht dir zu verdanken. Was machen wir jetzt mit unserer Abmachung?"

Andrey-Delany
19-02-06, 16:45
Yunas Genesung schritt schnell voran. Während dieses Prozesses machte sich die junge Frau immer mehr Gedanken über ihr Unterfangen: Rache. Niemand
wusste von ihrem wahren Plan, die beiden Möder Andrey Delany und blade-devil soviel Leid zuzufügen, dass sie um den Tod betteln würden. Ja, sie war die einzige, die von Andreys doppelten Spiel wusste. Der ach so ehrenhafte Schwertkämpfer hatte einen Pakt mit dem veruchten Kopfgeldjäger,
doch sie hatte garnicht gewusst mit welchem Geschick die Beiden dies zu verbergen wussten.
Niemand würde je vermuten, dass diese zwei scheinbaren Erzfeinde heimliche Verbündete waren. Sie hatte nicht mit blade-devils Tat gerechnet. Sie hatte Andrey zu ihrem Versteck locken wollen, damit die Beiden aufeinander trafen, doch sie hatte den Kopfgeldjäger unterschätzt. Er hätte für die Geheimhaltung ihres Paktes Andrey wohlmöglich töten können.
Aber in einem Punkt war sich Yuna sicher, nämlich, dass blade-devil etwas für sie empfand.
Und zwar mehr als kameradschaftliche Freundschaft. Doch dem Kopfgeldjäger mussten derartige Gefühle so fremd sein, dass er es verbarg. Ihr Meister besaß eine eiserne Disziplin für die sie ihn auch wirklich aufrichtig bewunderte. Doch trotzdem musste er sterben.
Sie hatte sie geliebt, ihre liebste Elena. Mit ihr hatte Yuna die schönste Zeit ihres Lebens genossen. Sie war Andreys Schwester gewesen, doch dieser hatte nie von ihr erfahren. Wissend hatte er sie schließlich Blade-Devil ans Messer geliefert und
die Beiden hatten ihren Tod herbeigeführt. Dafür hatte sich Yuna damals grenzenlose Rache geschworen...plötzlich kam ihr ein Gedanke.
Was, wenn die alten Bande zwischen Andrey und blade-devil wirklich dahin waren? Konnte sie sie ernsthaft direkt gegeneinander ausspielen?

Keksus
21-02-06, 12:01
"žDu tätest gut daran mich zu bezahlen, du könntest es sonst bereuen" blade-devil hasste Law, er wollte ihm seine Bezahlung verweigern. "žWarum sollte ich dir noch Geld geben, du hast nix für mich getan. Im Gegenteil: Wegen dir musste ich sogar meinen besten Artzt rufen" Law sah nicht ein das er blade-devil auch nur ein Goldstück geben sollte. "žDas wirst du bereuen Law! Niemand legt blade-devil rein!" mit diesen Worten verließ blade-devil das Haus, und schlug die Tür hinter sich zu.

Keksus' Gesicht war Angsterfüllt, seine Augen blickten ins leere. Und immer wieder murmelte er diese Worte "žDie Toten erheben sich und rächen sich an ihren Mödern". Er hatte keinerlei physische Schäden, trotzdem war er Blutüberströmt.

"žVerdammt! Hast du das gesehen? Keksus war voller Blut! Was hat Law nur mit ihm gemacht?" fragte Trickster entsetzt nachdem Law weg war. "žIch glaube nicht das das Law war" entgegnete asmaron. "žKeksus ist ein guter Kämpfer, Law hätte keine Chance gegen ihn gehabt", "žAber was ist dann in dem Waisenhaus passiert?" Firen war ratlos.

princess-o-p
21-02-06, 14:44
blade-devil kehrte auf der Stelle um. Auch wenn Yuna bei Law aufgrund der medizinischen Versorgung besser aufgehoben wäre als in ihrem Versteck, er konnte sie nicht bei diesem Monster lassen. Er stieß die Tür auf, nahm Yuna auf die Arme und trug sie raus. Law stand da und schaute nur verdutzt, damit hatte er jetzt nicht gerechnet. Doch er wollte jetzt nichts unternehmen, er hatte ja seine Beute.

In ihrem Versteck angekommen, legte er die junge Frau auf's Bett, setzte sich neben sie und beobachtete wie sie erwachte.

Es war bereits eine Woche vergangen. Law freute sich über die ruhige Zeit, darüber, dass nichts Großes und Schwerwiegendes mehr vorkam: Er hatte ja den Meister der Diebe gefangen. Keksus kauerte in seiner Zelle, tatsächlich immer noch blass, schunkelte sich vor und zurück, was Law beim Betrachten größtes Vergnügen bereitete. So lange hatte er ihn schon gejagt, so viele Niederlagen musste er einstecken und nun? Nun war ihm sein Erzfeind ausgeliefert und niemand konnte etwas dagegen tun.

Auch Schatten ging es trotz der ruhigen Woche nicht besser. Asmaron, Trickster und Firen wussten einfach nicht, wie sie ihr helfen sollten. Was jetzt anstand war die äußerst genaue Planung der Flucht. Sie mussten Keksus darausholen, sonst würde er noch darin eingehen. Das Problem allerdings bestand darin, dass er sich offensichtlich im königlichen Gefängnis befand, also in dem sichersten Gefängnis Persiens. Es würde sehr schwer werden dort einzudringen und ihn daraus zu holen, insbesondere weil sie nicht wussten, in welchem Gemütszustand er sich gerade befand. Doch einen Trumpf im Ärmel hatten sie: Asmaron war zuvor auch schon mit Keksus aus dem Gefängnis ausgebrochen, also würde er sich nicht schwer zurechtfinden können.


Bereits nach einigen Tagen konnte sich Yuna wieder schmerzlos bewegen, was für eine Kämpferin von großem Vorteil war, dass sie schnell genaß. Es herrschte eine gedrückte Stimmung zwischen blade-devil und Yuna: Um den Heilungsprozess zu beschleunigen verbot blade-devil ihr rauszugehen um jeglichen Ärger zu vermeiden, so hockten sie den ganzen Tag aufeinander. Sie hatten das Geschehnis auch nicht angesprochen, es stand also zwischen ihnen. Yuna wusste, er würde seine Gründe dafür gehabt haben und immerhin lebte sie ja noch. blade-devil dagegen machte sich die größten Vorwürfe und wollte es nicht ansprechen um vor Yuna nicht an Ansehen zu verlieren, sie blickte zu ihm auf.
So geschah es nach einigen Tagen, dass blade-devil ihren Unterschlupf verließ um sich in der Stadt nach Neuigkeiten zu erkundigen. Indes wärmte sich Yuna Wasser über dem Kaminplatz auf und goss es in eine hölzerne Wanne, in die sie gerade noch so reinpassen würde.

USK 21 USK 21 USK 21 USK 21 USK 21

Sie legte sich in die Wanne und genoß die endlich erlangte Einsamkeit, Ruhe. Sie wusste, blade-devil würde länger wegbleiben, er würde sicher noch wo anders hingehen, da war sich Yuna sicher. So lag sie da nun, in ihrem verspielten jungen Alter plantschte sie ein wenig im Wasser. Dann holte sie tief Luft und tauchte unter. Plötzlich meinte sie dumpfe Schritte höen zu können, weswegen sie aufschrack und sofort hochfuhr. Sie horchte einige Sekunden und als sie dann meinte sich zu irren, drehte sie sich zur Seite und sah ihn vor sich: Andrey-Delany. Auch er war so gut wie ausgeheilt, hatte noch hier und da einige Kratzer, doch das verlieh ihm etwas männliches, er war schließlich ein Kämpfer. Nun stand der große, in schwarz gekleidete Schwertmeister da und starrte sie nur an. Sie erhob sich und dieses Mal hatte sie kein Badegewand um. Langsam und geschmeidig stiegt sie aus der Wanne und ging zu der Wand hinüber, an der Jato bereits ungeduldig aus sie wartete. Als sie gerade die Scheide des Schwertes umfasste, spürte sie seine Nähe: Er war stand nun hinter ihr. Das hatte sie nicht gemerkt, denn er besaß die Fähigkeit sich lautlos an seine Feinde ranzuschleichen.

Nun stand er da und wusste nicht was er machen sollte. Gerade schossen ihm allerlei Gedanken durch den Kopf; er erinnerte sich daran, wie er da am Teich lag und an sich selbst und allem Geschehenen zweifelte, an seinen Gefühlen zu und seinen Gedanken über die gerade vor ihm stehende Frau. Doch er beschloss dieses eine Mal nicht vom Verstand her zu handeln, sondern sich nur einmal von seinen Gefühlen leiten zu lassen. Und diese sagten ihm, er wollte sie!

Sie spürte, wie er sie an den Schulter packte, fest packte und sie ruckartig umdrehte und an die Wand presste. Er war sehr viel größer als sie, musste sich über sie beugen.

Wie sie zu ihm hinaufschaute! Er konnte nicht mehr durch die Nase atmen, dafür war die Luft zu schwer. Mit einer Hand hielt er sie noch an der Wand gepresst, mit der anderen umfasste er ihr Kinn und strich mit dem Daumen über ihre Wange.

Sie konnte nun mit der freien Hand Jato ziehen, doch er schreckte nicht zurück, sondern drückte nun seinen pochenden Köper an den ihren, so dass seine Kleider nass wurden. Mit einer geschickten Handbewegen schnitt sie ihm die Kleider auf dem Rücken auf und zog die Linke Hälfte runter. Die freigewordene Schulter drückte er nun gegen ihre: Sie waren sich so nah wie noch nie zuvor und beide wussten sie, dass nichts sie in diesem Augenblick der vollkommenen Leidenschaft würde stöen können. Mit der Hand, die er eben noch an ihr Gesicht hielt, nahm er beide ihre Hände und hielt sie über ihrem Kopf fest. Die andere dagegen gleitete über ihre Schulter, hinab zu ihrer Taillie, über ihre Hüfte und umschloss sanft den Oberschenkel....

Keksus
21-02-06, 15:01
Law verweilte Stundenlang vor Keksus Zelle, er konnte sich von seiner Beute nicht trennen. Er war erfolgreich gewesen, und Keksus würde ihm nie wieder Probleme machen. Er war psychisch am Ende. Zwar fragte sich auch Law warum Keksus in diesem Zustand war, doch das war für ihn eher Zweitrangig. Allerdings wusste Law auch das Keksus Freund ehatte, Freunde die versuchen würden ihn zu Befreien, doch sie würden kein Problem sein. Law ließ die Zelle von Keksus von seinen besten Soldaten bewachen, diesen Fang würde er sich durch niemanden nehmen lassen.

Keksus saß in der Zelle, den Blick immer starr nach vorne Gerichtet, und immer wieder sah er vor sich was im Waisenhaus Geschehen ist. Immer wieder sah er, wie die Leiche aus dem Blutmeer stieg, er sah die Leiche, die im Keller auf ihn zugekommen ist. Er sah aber auch Dinge die nicht seine Erinnerung waren, doch ihm kam es so vor als wären es seine. Eine Erinnerung schrecklicher als die andre, und jede sah er vor sich, als würde sie gerade geschehen. Er sah sich wie er in das Waisenhaus einbrach, allerdings nicht aus seiner Sicht, sondern aus der Sicht des Mädchens, was er einst getötet hatte. Er konnte nix machen, nur zusehen was passiert, wie er das Mädchen umbrachte. Und all diesen Todesschmerz spürte er selbst. Er sah Dinge die noch nicht geschehen sind, die noch geschehen werden. Und alle waren voller Schmerz und Trauer. Allerdings sah er nur noch diese Visionen, er konnte nicht mehr wahrnehmen was um ihn rum geschah.

blade-devil
21-02-06, 15:46
blade-devil spazierte indes unbehelligt durch die Gassen Babylons, nichts von dem ahnend, was in seinem Unterschlupf vor sich ging. Er suchte den Ort seiner Auseinandersetzugn mit Andrey auf. Da fand er einen ihm sehr bekannten Gegenstand:
Auf der Straße lag ein vertrockneter Finger, leicht gekrümmt und an der Stelle, an der er abegtrennt wurde, stark mit dem Dreck der Straße behaftet. blade-devil lies sich nieder, nahm sein ehemaliges Köperteil zu sich und musterte es. "Ein Wunder, dass die Aasfresser noch nicht aufgetaucht sind." Innerlich kamen die Gedanken wieder. Er stand dem keuchenden Andrey gegenüber, den Dolch packend und aus seiner Schulter reißend. Dieser ihm so zum Verhängnis gewordene Dolch hing nun wieder bereit zum Kampf an seinem Gürtel.
Da fielen seine Gedanken wieder auf Andrey und den neuerlichen Kampf, aus dem Yuna schwer verwundet hervorging. Schuldgefühle stiegen in ihm auf, seine Partnerin nun alleine gelassen zu haben.
Da raffte sich blade-devil auf und machte sich auf den Weg, seine Schuldgefühle zu tilgen.

Yuna und Andrey indes liesen ihren Trieben freien Lauf, in denen Momenten höchster Extase schien der Rest der Welt so unebdeutend, so unrealistisch. Doch sollten die Beiden bald merken, dss sie das einzig Unrealistische an dieser Welt aus Makel und Fehltrieb waren.

blade-devil kam an sein Versteck zurück, doch irgendetwas erschien ihm fremdartig. Zunächst konnte er nicht einordnen, was sich seit seinem verlassen geändert hatte. Da höte er auf einmal einen gedämpften Schrei aus seiner Höhle und da schien ihm sofort alles klar, blade-devil rannte hinein doch traute er seinen Augen nicht. Da standen beide da in ihrer Blöße, fest ineinadner verschlungen. Yuna hatte Andrey sogar in die Schulter gebissen, um den Schrei zu dämpfen, doch der immernoch sehr großen Lautstärke konnte blade entnehmen, dass Andrey Yuna etwas gegeben hatte, was eine Aufrechterhaltung des Paktes unmöglich machen würde. Einer müsste sterben, früher oder später.

Andrey-Delany
21-02-06, 15:51
blade devil war wie gelähmt von dem Anblick des lüsternen Treibens der Beiden, die Szene schockierte ihn derart, dass er sie wie versteinert anstarrte. Nur mit Mühe konnte er seinen Blick auf die Beiden sich liebenden fokusieren, denn es schmerzte ihn zutiefst, was er sah. Langsam breitete sich ein leichtes Schwindelgefühl aus und der Kopfgeldjäger spürte den kalten Schweiß auf seiner Haut. Als seine Hände zu zittern begannen, ballte er die Fäuste so stark, dass die Gelenke leise knackten.
Er zog die Oberlippe vor, um einen schluchzenden Laut zu unterdrücken und senkte den Blick wie ein geschlagener Hund. Mit einem leisen Wutschnauben rief er sich zur Disziplin, hob wieder den Kopf, um dem Treiben der beiden Liebenden zuzuschauen. Der Zorn stieg in ihm empor, er zog die Brauen zusammen und lies die Hand langsam zum Griff seines Säbels gleiten.
Zitternd wie Espenlaub umschloss sein Handballen den ledernen Griff seiner Waffe und drückte so kräftig zu, dass die Knöchel weiß hervor traten.

Immernoch hatten Yuna und Andrey keine Notitz von ihm genommen, sie gaben sich ganz einander hin, alles um sie herum schien ihnen nichtig.
Dann plötzlich hob Yuna ihren Kopf und blickte blade-devil betroffen und schockiert zugleich an. Sie tat aber nichts, um Andrey auf die Anwesenheit des Kopfgeldjägers zu machen. Und so schnell war der Moment ihres Blickkontakes vorbei. Yuna schloß genießend ihre Augen und stöhnte lustvoll auf.
Langsam taumelte blade-devil rückwärts. Er war nichtmehr Herr seiner Sinne. Der Anblick war einfach zuviel für ihn. Tränen schossen ihm in die Augen und er wand leise seufzend den Blick ab. Er konnte es nicht länger ertragen.
Hals über Kopf stürmte er aus dem Zimmer, nur weg von dieser Welt, in der alles nichts und nichts alles zu sein schien, in der sich alle gegen ihn verschworen hatten. Seine Gedanken waren zur Zeit so unklar und verwirrt, er würde sich später etwas einfallen lassen, wie er die Situation und das Gesehene handhaben würde.
Jetzt wollte er einfach nurnoch fliehen, wie ein
kleiner Junge vor der Wirklichkeit davonlaufen.
Er war zwar ein harter Kämpfer, doch niemals hatte ihn etwas so verletzt, wie der Anblick von Andrey und Yuna. Sein Herz fühlte sich schwer an und ein Kloß lag in seinem Hals. Wenn er diese Gefühle überwunden hatte, würde er handeln wie der Kopfgeldjäger der er war und nichtmehr der verletzte Jüngling sein...

Keksus
22-02-06, 11:57
Trickster, Firen, asmaron und Schatten hatten sich mittlerweile in eine dunkle Gasse zurückgezogen. Momentan hatten sie keinen Ort zu dem sie flüchten konnten. Und das war angesichts der Umstände nicht gerade föderlich. Sie mussten Keksus befreien, doch sie waren erschöpft und hungrig. Und Schatten ging es noch nicht besser. Sie dachte sie würde mit ihrer Vergangenhheit im reinem sein, doch sie war es nicht. Ausserdem war das Waisenhaus ihr Vorschlag gewesen, und deshalb machte sie sich Vorwürfe wegen dem was mit Keksus dadrin geschehen ist. Zwar wusste niemand was genau geschehen ist, doch es musste etwas schreckliches gewesen sein, sein Zustand wies daraufhin. Und niemand wusste genau wie sie ihn dort wieder rausholen sollten. Asmaron kannte zwar den Kerker von seinem ersten unfreiwilligem Besuch noch etwas, doch er wusste nicht in welcher Zelle Keksus jetzt war.

Keksus sah immer mehr Visionen, und er hielt jede weitere für die Realität. Und jede brannte sich in schmerzvoll sein Gedächtnis ein.

Law saß immer noch für der Zelle von Keksus, es war mittlerweile schon 1 Stunde nach Mitternacht, und das einzige was ab und zu über Keksus' Lippen kam war ein Schrei. Law erfreute sich an den Schmerzen die Keksus durchmachen musste, doch er freute sich noch mehr darauf ihn endlich selbst zu foltern, denn er wollte unbedingt erfahren was genau in dem Waisenhaus passiert ist, er fragte sich nur ob es etwas bringen würde, denn seine Beute schien die Realität nicht mehr warzunehmen.

princess-o-p
22-02-06, 12:09
(krönender Abschluss der heißen Nachthttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif )


blade-devil rannte und rannte, die Straßen Babylons waren leer und er brauchte jetzt etwas zum Abreagieren. Das Bild schien sich in seine Augen eingebrannt zu haben: Er sah es immer noch deutlich vor sich: Wie Andrey-Delany, sein vermeindlicher Verbündeter, da lag, seinen Köper wellenfömig bewegte und den Kopf zurückwarf und sie, Yuna, seine Schülerin auf ihm sitzend... Ihm war der nasse Abdruck an der Wand nicht entgangen, offensichtlich hatte sich Yuna dagegen gelehnt. Wie lange schon trieben sie dieses Spiel? Und sie hatte ihn bemerkt, ja, sie hatte ihn gesehen und machte weiter, immer mehr, immer mehr! Er konnte es nicht ertragen. Und noch weniger konnte er es ertragen, dass er so weich wurde. Dass sie aus ihm einen Schwächling machen konnte, dass er sich so viel aus ihr machte, dass sogar sein Verstand getrübt war. Er musste seinen Zorn ablassen. Er gedachte zu Law zu rennen und ihn umzubringen: Er hatte ihn schließlich um seinen Verdienst bringen wollen. Doch er schaffte es nicht mehr bis zu dessen Haus...


Sie beugte sich nach vorne um seine Lippen zu kosten und nach einer kurzen Berührung wollte sie sich wieder aufsetzen, doch er schnappte nach ihr und zog ihre Lippen mit seinen Zähnen wieder runter, greifte sie an der Taillie, rollte zur Seite und lag schließlich auf ihr. So ging es nun eine halbe Ewigkeit weiter, ihre Köper tanzten in demselben Rhythmus, bis vor sie vor Ermattung nur noch einfach so daliegen konnten.

Erschöpft blieb er stehen. Wollte zu Atem kommen und lauschte. Lauschte warum auch immer und höte, wie ein Mann einen Karren schob und gerade um die Ecke bog, ihm nun entgegenstehend. blade-devil konnte sich nicht mehr beherrschen, rannte auf sein wehrloses Opfer zu und enthauptete diesen mit nur einer Bewegung. So stand er da mit dem blutigen Säbel in der Hand, nach Luft ringend und schockiert darüber, was er getan hatte: Noch nie wurde er zum Möder eines Unschuldigen! Er sackte zusammen.


Andrey-Delany öffnete die Augen. Unsicherheit erfasste ihn und er setzte sich ungläubig auf: War es etwa nur ein Traum?

"Ich kenne jemanden, er ist ein ehrenloser Kämpfer. Intrigiert und tötet auf die unwürdigste Art und demütigt seine Opfer bevor er ihr Leben auslöscht", begann Asmaron zu erklären. "Und was willst du mit ihm?", Trickster verstand nicht, worauf er hinaus wollte. "Darkwarrior. Ich habe immer gehofft nicht auf seine Hilfe angewiesen zu sein, doch nun ist es unumgänglich. Wer sich auf ihn einlässt, spielt mit dem Feuer..." "Und was sollen wir mit ihm?", fragte Firen. "Er kennt sich aus im Gefängnis, hat ein paar wenige Leute dort. Kennt diverse Tricks wie man hineingelangen kann, ist ein hervorragender Kämpfer und hat noch weitere Kontakte, die uns wegen Schatten sicher hilfreich sein werden." "Was meinst damit, dass man mit dem Feuer spielt?", Trickster begriff zwar, doch wollte sie von Asmarons Erfahrungen höen. "Ich hatte einen Partner früher, er verließ sich auf die Hilfe Darkwarriors und wurde brutalst hintergangen und erlitt schlimmste Qualen vor seinem Tod: Darkwarrior hatte beiden Parteien seine Dienste zugesprochen." "Hälst du es dann für richtig, ihn einzuschalten?", Firen zweifelte an diesem Vorschlag. In seiner Unerfahrenheit dachte er naiverweise, sie würden Keksus auch alleine befreien können. Doch Asmaron und Trickster wussten, dass es ein unmögliches Unterfangen war. "Wir haben keine andere Wahl. Bleibt Ihr hier und passt auf Schatten auf. Lenkt am besten keine Aufmerksamkeit auf Euch, derweil will ich Darkwarrior aufsuchen", er stand auf und schlich sich davon.


Sein Atem wurde schwer und es machte sich ein Gefühl der Angst in ihm breit. Es durfte kein Traum gewesen sein, er sah es doch deutlich vor sich! Er schmeckte noch den Geschmack ihrer zarten Lippen! Plötzlich legte sich eine Hand auf seine Schulter und zog ihn sanft runter. Beruhigt schlief er sofort wieder ein und war seit und nur in den letzten Stunden so glücklich wie noch nie gewesen.

Andrey-Delany
23-02-06, 09:27
Doch schon nach wenigen Schritten hatte ihn die Gruppe eingeholt. Schatten schien wieder bei Sinnen zu sein, ihre geistige Stöung war verflogen. " Wir lassen dich sicher nicht allein gehen, Meister," sagte Firen mit einer entschlossenen Mine, die seinen Standpunkt klar machte. Der Schwertmeister seufzte. " Nagut, ich nehme euch mit. Aber stürzt euch in keine unüberlegten Angelegenheiten, haltet euch im Hintergrund und euch wird nichts geschehen.
Asmaron führte sie zu einer Schenke in einer besonders übelen Gegend der persischen Hauptstadt.
Schatten kannte das Wirtshaus und er hatte es seit dem ersten Augenblick gehasst, als sie es das erstemal betreten hatte. In diesem Haus hing der schlimmste Abschaum ganz Babylons herum, die ihre ganz eigene Gesellschaft dort führten und lieber unter sich blieben. Ungebetene Gäste hatten meist übel zugerichtete Opfer zur Folge gehabt, man lies die Halunken der Schenke lieber in Ruhe, denn dort drinne galten ganz eigene Gesetze. Schatten war ein beinahe furchtloser Mensch und doch verspürte er Angst, als Asmaron knarrend die marodierte Schanktür öffnete und ihnen bedeutete, einzutreten. Doch bevor Firen
ihnen folgen konnte, hatte sie ihm ein Zeichen gegeben, stehen zu bleiben. " Du wartest hier und gibst uns Bescheid, wenn wir unangenehmen Besuch kriegen sollten. Keine vernünftige Stadtwache traut sich hierher, auch Law selbst würde es nicht fertig bringen. Aber ich weiss, dass blade-devil dort drinne ein gern gesehener Gast ist. Er genießt großen Ruhm unter den Geächteten Persiens,"sagte Schatten in einem Ton, der keine Widerrede duldete. Also fügte sich Firen seinem Schicksal und lehnte sich unauffällig an die Seitenwand der Schenke, als wäre er ein Bettler, der auf gaben wartete.
Er senkte den Blick und dachte nach. Plötzlich rissen ihn leichte Schritte aus seinen Gedankengängen. Frauenschritte. Er hob den Kopf und erkannte Yuna in der leeren Gasse stehen, die langsam auf ihn zuspazierte, als wäre er ein Freund. Und das war er auch, sogar mehr als das.
Schon bei ihrer ersten Begegnung hatte es Firen gewusst. Ihre Züge waren ihm so vertraut, dass er sie sofort erkannt hatte, aber aus Vertrauen zu ihr den anderen gegenüber geschwiegen hatte.
Das feuerrote Haar wehte im nächtlichen Wind Babylons, so feurig wie sein eigenes Haar. Seine Schwester war schon immer eifersüchtig auf seine einzigartige Haarfarbe gewesen. " Hallo mein Bruder...mein lieber Firen," flüsterte Yuna ihm
in glücklichem Tonfall zu. Ja, auch er war froh, sie endlich gefunden zu haben.
" Schwester...,"stotterte Firen vor Freude. Er wollte sie in die Arme schließen, doch Yuna wich davor zurück. " Ich bin hier, um euch zu warnen," erklärte sie ihm ernst. " Es tut mir leid, aber die Umstände haben mich bei unserer letzten Begegnung dazu gezwungen, so zu handeln, wie ich gehandelt habe, Bruder," sie machte eine kurze Pause, dann sog sie die Luft ein, als wollte sie etwas sehr erschreckendes Preis geben. " Andrey treibt ein doppeltes Spiel, Firen. Er ist schon lange einen Pakt mit blade-devil eingegangen und sie lassen sich ihre Beute gegenseitig ins Netz gehen. Auch euch wird Andrey eine Falle stellen, Bruder. Bitte glaub mir," sagte Yuna eindringlich.
Plötzlich löste sich eine Gestalt aus dem nächtlichen Schatten der babylonischen Gassen
und stürzte sich auf Yuna. Instinktiv wich Firen zur Seite und schämte sich im nächsten Augenblick schon für den Verrat an seiner Schwester. Die Gestalt donnerte Yuna unentwegt gegen die Seitenwand der Schenke, lies dem Mädchen keine Chance auf Gegenwehr.

Asmaron führte die kleine Gesellschaft eine Treppe hoch. Alle versuchten, die unangenehmen und auch teils lüsternen Blicke der Schankbesucher zu ignorieren. Endlich waren sie aus ihrem Blickfeld verschwunden, erleichtert atmete Trickster auf. Asmaron brachte sie zu einer Tür und gab ein Klopfzeichen in seltsamen Rhytmus. " Tretet ein," sprach eine sehr tiefe Stimme aus dem inneren des Zimmers heraus.
Langsam drückte Asmaron die Türklinke herunter und schob die Tür auf. Der Raum war spärlich eingerichtet, ein paar Regale zierten die Wände, dafür hingen grausam anmutende Waffen wie Jagdtrophäen an den Wänden. Ein breitschultriger Mann saß aufrecht auf einem Stuhl und kritzelte grade etwas auf ein Pergament, das auf seinem Schreibtisch lag. Langsam hob der Mann den Kopf.
Sein Gesicht war so schwarz, als hätte man es in
Öl oder Asche getaucht und seine großen, dunklen Augen musterten die Besucher eindringlich.
Der Mann trug durchgehend schwarze Kleidung und auf seinem Rücken sah man hinter seinem rabenschwarzen Mantel den Griff eines riesigen Krummsäbels. " Willkommen in meinem Reich," sagte er in einem Tonfall, dass allen klar wurde, dass der Mann diese Worte genoß. Der Mann grinste und gab dabei den Blick auf eine Reihe weißblitzender Zähne frei, die ganz im Kontrast zu seinem restlichen Äußerlichen standen.
Plötzlich donnerte etwas gegen die Hauswand.
Asmaron drehte sich zu Schatten um und gab ihr ein Zeichen, draußen nach dem Rechten zu sehen.
Nur widerwillig gab sie Fersengeld und spurtete hastig die Treppe herunter, öffnete keuchend die Schanktür. Da sah sie es. Eine dunkle, kleine Gestalt, wie ein konturloser Schatten hatte Yuna an die Wand gepresst und ihre Hände auf den Rücken zusammengebunden.
Firen stand geistesabwesend daneben, doch Schatten
richtete gleich das Wort an ihm. " Einen schönen Fang hast du da gemacht, vielleicht taugst du wirklich zum Dieb," bemerkte sie sarkastisch. Ohne ein Wort stieß die Gestalt die gefesselte Yuna zu Schatten herüber und war sogleich verschwunden. Dann zerrte sie die sich heftig wehrende Yuna in die Schenke, um sie zu den anderen zu bringen, während ihnen ein verzweifelter Firen folge...

Shadow.painted.
23-02-06, 10:53
(Da, wo die Gruppe mit Schatten und den anderen ist)
Eine Silouhette huschte plötzlich über die Dächer der engen Gasse. Kaum höbar und doch bemerkte Schatten das Geräusch abblätternder Fassade.
"Da war etwas"...
Die anderen lauschten, doch es war nichts mehr zu höen.
Sie nahmen es vorerst nicht ernst.
Schatten unterdessen war sich sicher, dass ihre Sinne sie nicht getäuscht hatten. Sie blickte nach oben zwischen die engen Häuser. Doch dort war nur der Himmel und einige Leinen zu sehen, die die Bewohner der Häuser dort befestigt haben mussten.
&lt;Das habe ich mir nicht eingebildet....&gt;Dachte sie.
UND DA! DA IST ES WIEDER - Dieses Geräusch!
Schatten erhob wieder ihren Kopf - und tatsächlich:
Von der rechten Seite der dicht aneinandergereihten Häuser auf die linke Sprang eine Figur von nicht allzu starkem köperbau und auch nicht allzu groß.
Da sie gen Himmel schaute, konnte sie das Gesicht nicht erkennen, sondern nur eine Silhouette.
"Seht doch!!", schrie sie, doch bis die anderen ihre Köpfe erhoben hatten, war es verschwunden.

Sie blickte wieder den Boden an.
war da nicht etwas leuchtendes auf dem Köper?
Oder war das Einbildung.. War dies Feind oder Freund?? Mensch oder Sandmonster?

(Die Silouhette ist ein neu eingeführter Chara, und nicht der konturlose Schatten, der eben Yuna gefangen hat)

princess-o-p
23-02-06, 15:42
Als sie Yuna vor sich her schob, die Treppe hinauf, und Firen ihr dicht folgte, bemerkten dies einige der Banditen, die sich schon betrunken hatten, und jaulten, als würden sie sagen wollen: "Ja, Kleine, gut gemacht!" Sie gestand sich ein, dass sie das "Kompliment" gerne höte, dass sie auf gewisse Weise Annerkennung bekam. Doch als sie sich ins Gedächtnis rief, dass dieser Abschaum hier der unehrenhafteste Dreck war, ging ihr ein leichter Schauer über den Rücken und sie verspürte ein Gefühl von Ekel. Firen trottete immer noch schweigend hinterher und schämte sich bereits, seine lang vermisste Schwester verraten zu haben.

Schatten1988
25-02-06, 08:01
"žWas haben wir denn da...." Sagte Asmaron als er sah, wie Schatten Yuna durch die Tür stieß.
"žCharmanten Besuch....oder?" Firen stand betroffen in der Tür. Er konnte nicht vergessen was seine Schwester über Andrey gesagt hatte. Er konnte es den anderen nicht sagen, wollte es auch nicht.
Darkwarrior stand von seinem Schreibtisch auf und ging auf Yuna zu. Er packte sie am Kinn und drehte ihren Kopf in alle Richtungen. "žEin hübsches Sümmchen bekommen wir sicher für dich, meine Kleine." "žWAS? Das ist nicht euer Ernst, oder?" Trickster war außer sich. "žIhr wollt sie verkaufen? Was seit ihr bloß für ein Mensch?" Asmaron hielt die wütende Trickster den Mund zu. "žMeinst du dass das nötig ist?" fragte er. Darkwarrior ließ Yuna los und ging zurück zu seinem Stuhl. Er setzte sich hin und fragte: "žAsmaron...du bist bestimmt nicht gekommen um zu reden." Sein Gesicht wurde ernst. "žAlso was wollt ihr hier?" Schatten, die am Fenster stand und in die Dunkelheit starrte sprach: "žDu musst und helfen..." Darkwarrior stand wieder auf und ging auf Schatten zu. Er war mindestens 2 Köpfe größer als Schatten und sah zu ihr runter. "žIch muss?" fragte er und starrte Schatten an. "žJa. Du musst uns helfen unseren Freund aus dem Gefängnis zu befreien." Rief Trickster dazwischen aber Asmaron presste seine Hand wieder vor ihren Mund. Darkwarrior fing an zu lachen "žAha....mh...Also euren Freund....oder..." Er blickte wieder zu Schatten. "žOder deinen Freund?" spottend lachend sah er Schatten an. "žDu elender...." Sagte sie aber wurde von Asmaron unterbrochen. "žLeute das bringt doch nichts. Warum streitet ihr euch? Darkwarrior, wir brauchen deine Hilfe. Wirst du und helfen?"
Dieser wendete sich von Schatten ab. "žNagut ich helfe euch...." Asmaron war erleichtert. "žAber nur..." setzte Darkwarrior fort. "žAber nur wenn die kleine mit rein kommt..." sagte er und deutete auf Schatten. Diese ergriff das Wort. "žDu glaubst doch nicht dass ich dich da allein Reingelassen hätte! Ich wäre auf jeden Fall mitgekommen!" Asmaron nickte. "žGut. Also abgemacht. Die Bezahlung wie üblich und du bringst und unseren Freund dort raus." Darkwarrior grinste Asmaron an und holte seine restlichen Waffen aus dem Schrank. "žAlso los Leute!" rief Firen. "žNein nein." Sagte Asmaron. "žDu passt mir schön auf unsere neue Freundin auf." Grinste er zu Firen und verschwand mit Trickster, Schatten und Darkwarrior. Firen schaute gebannt zur Tür. Warum musste er immer in solche dummen Situationen geraten?

Law sah in der Zwischenzeit noch einmal nach Keksus. Noch immer saß er starr auf dem Boden und so wie er dort saß, fühlte Law fast ein wenig Mitleid mit ihm. Doch dieses Mitleid verschwand schlagartig, als sein Bote Freak angerannt kam. "žHerr, der König verlangt nach euch! Der König, Herr!" Law wendete seine Blicke von Keksus ab und nickte Freak zu. "žDanke mein Bote. Ich gehe sofort...." Law sah ein letztes Mal auf die zusammen gekauerte Gestallt die da in der Zelle saß und wieder schrie.

princess-o-p
25-02-06, 08:42
Unterdessen machte blade-devil die Augen auf. Er befand sich in einem dreckigen Raum, grau und abgenutzt. "Mama, Mama, der Mann dort ist aufgewacht", höte er eine Jungenstimme rufen. Eine Frau eilte herbei und kniete sich neben ihn auf den Boden, auf dem er auf löchernen Lacken lag. "Wie geht es Euch, Herr?", fragte die Frau besorgt.
Herr, sie nannte ihn Herr. Vermutlich hatte sie seine Waffen gesehen und hielt ihn deswegen und wegen seiner Bekleidung für einen Höhergestellten. Offenbar hatte ihn die Frau auf der Straße liegen sehen und half ihm. Obwohl sie so arm aussah, hatte sie ihn gewaschen und ihm sperrliche Nahrung gegeben. "Du hättest dich nicht um mich kümmern dürfen, Frau. Damit bringst du dich und deinen Sohn in Gefahr und außerdem weißt du nicht, wer oder was für einer ich bin. Das war äußerst leichtsinnig von dir, Frau", obwohl seine Worte so hart und kalt waren, meinte die Frau auch ein wenig Dankbarkeit vernehmen zu können. "Herr, wenn jemand Hilfe brauchend auf der Straße liegt, sei er gut oder böse, Bekannter oder Fremder, hilft man ihm." Kurzes Schweigen brach ein. "Ich muss gehen", blade-devil stand auf. Beim Öffnen der Tür schaute er noch einmal zurück und empfand sowas wie Mitleid und Dankbarkeit für die Armen. Er öffnete den Beutel, der an seiner Höse hing und warf der Frau 3 und dem Jungen 2 Goldstücke zu. Das war zu der Zeit sehr viel Geld und die Frau konnte es nicht fassen. "Habt vielen Dank, edler Herr!", stotterte sie vor sich. Er verließ das Haus und trat auf die Straße. Als er sich nach dem Mann umsah, den er in der Nacht getötet hatte, musste er festsellen, dass jemand die Leiche bereits weggeräumt hatte. Er überlegte, was er als nächstes zu tun hatte und seufzte nur, als ihm jeder Gedanke an das erinnerte, was ihm so großen Schmerz bereitet hatte. Er begab sich auf den Weg in die ihm nicht ungewohnte Schanke, um sich den Schmerz mit Wein zu lindern und vielleicht mit Leuten seines gleichen einen Plan auszuklügeln.


Schweigend saßen sie nun da, Yuna auf dem Stuhl vor Darkwarriors Tisch und Firen auf dem Boden vor der Tür. Beide schauten auf den Boden. Es war zwar nicht Yunas Art, doch nun konnte sie nicht anders: "Wie konntest du mir das nur antun? So lange habe ich dich gesucht, nach dem Tod unseres Vaters warst du wie von Erdboden verschwunden...Und nun hintergehst du mich!" "Was? Ich war nicht verschwunden! Vater hat mich weggegeben. Und dich auch! Auch noch zu seinem Möder!", Firen schossen die Tränen in die Augen, einerseits fühlte er sich schuldig seine Schwester verraten zu haben und sie nun anzuschreien und andererseits hatte er noch nie zuvor von dem Tod seines Vaters gesprochen. "Wie konnte er wissen, dass blade ihn verraten hatte?"

Keksus
25-02-06, 13:42
Schatten war sich nicht sicher ob es so gut war Firen und Yuna alleine zu lassen, Firen wirkte irgendwie...anders wenn Yuna in seiner Nähe ist. Allerdings verdrängt sie diese Gedanken schnell, sie erinnerte sich an ihr aktuelles Ziel: Keksus zu befreien. Ausserdem hielt sie ein wachsames Auge auf darkwarrior, dank asmaron wusste sie das man ihm nicht trauen kann. Doch noch während sie darüber nachdachte wie genau sie in den Kerker eindringen konnten flüsterte darkwarrior bereits "žWir sind da!". Der königliche Kerker war wohl das am besten gesicherte Gebäude in ganz Babylon, 4 Wachen bewachten das Tor, mindestens 6 Patroullien bewachten den Hof hinter der Mauer. Ausbrechen war unmöglich, allerdings mussten sie erstmal reinkommen, niemand wusste wie darkwarrior das schaffen wollte. "žBesser ihr dreht euch kurz weg, sonst könnte es gleich ziemlich unangemehm werden" sagte er. Schatten wunderte sich warum, doch asmaron wusste bereits was er vorhatte, und blickte bereits weg, da schatten asmaron vertraute, schliesslich kannte dieser darkwarrior schon länger, tat sie es ihm gleich, genauso wie Trickster. Der zwielichtige Söldner holte unterdessen eine unscheinbare Kugel aus seiner Tasche, und warf diese zu den Wachen, die das Tor bewachten, dann drehte auch er sich weg. Auf einmal erhellte ein Blitz das gesamte Gebiet. Darkwarrior lies sich davon nicht beeindrucken, drehte sich um, und feuerte mit seinem Bogen, den er während der Drehung gezogen hatte, 4 Pfeile auf einmal los, und jeder erreichte sein Ziel mit tödlicher Präzision. "žLOS! ZUM TOR!", Schatten war verwundert von seinen Methoden, sie hatte etwas...subtileres erwartet, aber das hier war reinster Selbstmord, alle Patroullien waren bereits auf dem Weg zum Tor. Darkwarrior, der vorneweg lief, holte schon wieder eine dieser Kugeln hervor, als er sie warf drehte sich Schatten wieder weg, sie hatte keine Lust von einem Blitz geblendet zu werden. Doch der Blitz blieb aus, statt dessen folgt ein gewaltiger Knall, als sie sich wieder umdrehte sah sie eine ganze Patroullie zerfetzt am Boden liegen. Zumindest das was von ihnen übrig war, einigen fehlten Gliedmaßen, bei einem weiterem Soldaten war der Bauch aufgerissen, und die Gedärme lagen auf dem Boden, langsam wusste sie warum darkwarrior so gefürchtet war. Als sie sich nach ihm umsah sah sie wie er bereits mit seinen 2 Klingen eine weitere Patroullie mit Leichtigkeit aus dem Weg räumte. Das war kein Kampf mehr, das war ein Gemetzel. Asmaron, sie selbst und Trickster mussten fast nix machen, nur ein paar vereinzelte Wachen die Versuchten zu entkommen hielten sie auf. Nach 5 Minuten war der komplette Platz leer. Schatten betrachtete die überreste, so etwas hatte sie noch nie gesehen. Der Platz war blutgetränkt, und überall lagen die Köper der toten Wachen. Es gab kaum eine dessen Köper noch komplett war. Dann höte sie einen weiteren Knal. Darkwarrior hatte die Kerkertür aufgesprengt! Sie selbst hatte zwar schon von der Macht solcher Gegenstände gehöt wie Darkwarrior sie nutzte, doch noch nie hatte sie sie in Aktion gesehen. "žWOLLT IHR EIN PICKNICK MACHEN? BEWEGT EUCH!" brüllte die dunkle Stimme darkwarriors über den Platz. Sofort rannten asmaron, Schatten und Trickster dem Eingang entgegen und betraten mit darkwarrior den Kerker.

princess-o-p
25-02-06, 14:01
Law verbeugte sich vor seinem König, der im Empfangssaal auf seinem Thron saß. "Wie ich höte, hast du es tatsächlich geschafft, den Anführer der Diebesbande festzunehmen. Das ist sehr löblich. Dafür erhälst du eine Belohnung!", Corona winkte zu seinen Untergebenen und sie brachtem ihm ein weinrotes Kissen aus Samt, auf dem etwas metallenes lag. Unterdessen hatte Law seinen Kopf immer noch gesenkt. "Setz dich auf!", befahl der König nicht unfreundlich. Er streckte ihm das Kissen entgegen, auf dem ein langes, gerades Schwert lag, welches an der Spitze einen leichten Bogen hatte und dessen Klinge verziert war mit allerlei Mustern. "Auch ich habe damals gekämpft, als Babylon noch unter der Herrschaft meines Vaters stand. Ich war ein hervorragender Kämpfer, brachte meinem Vater Ehre und Ruhm und führte nicht nur einmal Schlachte zum erwünschten Sieg. Und dieses, ja, dieses war mein Schwert", er nahm es in die Hand, festigte seinen Griff und vollführte ein paar Schläge in der Luft und legte es dann in Laws Hände. "Gehe vorsichtig damit um! Es ist ein besonderes Schwert, gemacht von dem besten Schmied Persiens, vor vielen hundert Jahren....", Law war fassungslos, traute sich nicht zu antworten; als Corona noch weiter erzählen wollte, denn er war äußerst eingenommen von dem zauberhaften Schwert, da höten sie beide einen Knall von dem sogar die Wände des Palastes schwach zitterten. "Was war das?", instinktiv bückte sich Corona und sofort kamen Soldaten und Diener angelaufen, um dem König beschützen zu können. Law dagegen nahm sein neues Schwert sofort in einen bereitschaftlichen Griff. "Zwar hatte ich es nicht so schnell erwartet, doch irgendwie war es klar...", er fühlte sich in dem Augenblick so überlegen, war so stolz auf sich, bis er merkte, dass ihn die überlegungen zu viel Zeit gekostet haben und er schnell handeln müsste. Er lief aus dem Saal, die Treppe hinunter zu dem Hochsicherheitsgefängnis...

Andrey-Delany
25-02-06, 19:49
Wie ein ängstliches Jungtier kauerte Keksus in der Ecke, presste sich mit aller Kraft an die Zellwand. Er schien keine Notitz von ihrer Ankunft genommen zu haben, aber vielleicht war er in seinem derzeitigem Zustand dazu ja auch überhaupt nicht fähig. Mit einem metallischen Rascheln holte Darkwarrior den Zellenschlüsselbund hervor, den er einem toten Wärter abgenommen hatte, und beeilte sich, den Passenden für Keksus Schloss zu finden.
Nach einem Augenblick des Herumprobierens quietschte die Gittertür der Zelle und ihre Angeln schwangen langsam auf. " So, jetzt müssen wir schleunigst hier weg," sagte Darkwarrior herrisch und sah zu Keksus hinüber. Erst jetzt aus naher Entfernung konnte die Gruppe seinen glasigen Blick erkennen, die leblosen Augen und auch ein leichtes Zittern seines gesammten Köpers blieb ihnen nicht verborgen. Er rührte sich kein Stück, sondern verharrte stoisch.
Mit langsamen und vorsichtigen Schritten ging Schatten auf Keksus zu. " Keksus," sagte sie in dem Ton, wie Mütter zu ihren Kindern sprechen, wenn sie sich in etwas festgebissen hatten und nun freundliches Gebärden gefragt war. " Wir müssen hier weg,Keksus," fuhr sie fort. " Bitte lass unser Bemühen dich zu befreien nicht umsonst sein." Den letzten Satz hatte sie mit flehender Stimme gesprochen. Schatten fühlte sich so hilflos angesichts von Keksus geistiger Umnachtung. Ungeduldig stampfte Darkwarrior mit dem rechten Fuß auf den Steinboden. Schatten wand sich um, Tränen der Hilflosigkeit standen in ihren Augen. " So tut doch etwas!," herrschte sie die Anderen wütend an. Doch sofort tat ihr der Tonfall wieder leid. Sie konnten ja garnichts dafür. " Für sowas haben wir keine Zeit," sagte Darkwarrior und schob Schatten mit sanfter Gewalt beiseite. Er wollte Keksus mit beiden Armen packen, doch nun kam Bewegung in seinen Köper. Er klammerte sich an Darkwarrior, wie es kleine Kinder bei ihren Eltern taten, wenn sie Schutz suchten. " NEEEEEIIIIN," schrie Keksus plötzlich und begann um sich zu schlagen. Doch Darkwarrior ignorierte die Gegenwehr einfach und warf den Dieb wie einen Strohsack über die Schulter.
" Oh, das ist aber schön," höten sie eine bekannte Stimme hinter sich. " All diejenigen sind hier versammelt, die mir in den letzten Jahren den meisten Ärger gemacht haben," fuhr Law fort. Trickster drehte sich um und erblickte den Kommandeur der Stadtwache flankiert von vier
besonders grobschlächtig aussehenden Wärtern.
" Macht euch keine Mühe, das Haus ist umstellt.
Entweder ihr legt eure Waffen nieder und lebt, bis euch die Strafe Persiens freispricht oder ihr kämpft. Und sterbt. Ihr habt die Wahl..."

Schatten1988
26-02-06, 09:45
"žWas tun wir jetzt?" rief Trickster den Anderen entgegen. "žIhr tut gar nichts. Ihr werdet hier bleiben und eure Strafe bekommen..." sagte Law zynisch. "žIch will hier nicht vergammeln!" flüsterte Schatten und sah zu Keksus der auf Darkwarriors Schultern lag. "žwenn ich es sage, rennt ihr los und verschwindet von hier...egal was passiert" flüsterte sie den anderen so zu, dass Law es nicht höen konnte. Trickster sah besorgt zu Schatten. Sie ahnte was sie vorhatte. Schatten ging ein paar Schritte rückwärts auf Asmaron zu. Langsam und unbemerkt zog sie sein Schwert aus der Scheide. Law befahl inzwischen seinen Wachen die Diebe zu fesseln. Gerade als eine der Wachen Schatten fesseln wollten, rammte diese Asmarons Schwert in den Bauch der Wache. Blutend brach die Wache zusammen und Schatten schrie Trickster an: "žJETZT!" Diese nickte nur und rannte mit Asmaron und Darkwarrior den langen Gang des Gefängnisses entlang in Richtung Ausgang. Schatten rannte nicht. Sie blieb stehen und sah Law ins Gesicht. Dieser sah sie entsetzt an. Während 2 Wachen den Anderen hinter her rannten, kümmerte sich eine andere um die verletzte Wache. Law würde sich schon um Schatten kümmern. Mit dem blutigen Schwert in den Händen stand sie vor Law und sah ihn böse an.
Darkwarrior, Asmaron und Trickster rannten aus dem Tor hinaus und flüchteten in die dunklen Gassen der Stadt und versteckten sich im Schatten. Trickster stürzte unterwegs, aber Asmaron half ihr sofort hoch und zog sie hinterher. Gut versteckt vor sämtlichen Wachen warteten sie im Schatten ab. Gebannt starrten sie auf die Straße und warteten auf Schatten.

Schatten sah Law immer noch an. Da schweifte ihr Blick zu dem kleinen Fenster im Kerker ab. Schatten fing an zu lächeln und lief langsam Rückwärts bis sie sich schließlich umdrehte und wegrannte. Sie lief den Hof entlang und Law lief hinterher. Sie hielt sich nicht an die Wege, sie rannte quer durch die Beete. Der Blumenkübel der im Weg stand ignorierte sie und stieß ihn um. Law fiel über diesen Kübel und verlor so Zeit. Schatten rannte in der zwischen zeit zum Tor hinaus.

"žDa läuft sie!" rief Trickster den anderen zu als Schatten den Hof verließ. "žSchatten!" reif Asmaron und zog Schatten in die Gasse hinein. Außer Atem fragte sie: "žWo...wo sind die Wachen hin?" "žÄhm...die sind...die sind..." stotterte Trickster und sah sich zu den 2 Ohnmächtigen Personen hinter ihnen um. "žUnd Keksus?" fragte Schatten besorgt? Darkwarrior deutete in die Dunkelste Ecke. "žDort ist das Kerlchen..." Keksus saß genau wie im Kerker starr da. Schatten ging auf Keksus zu.

"žVERDAMMT!" schrie Law und schlug gegen den Blumenkübel. "žWarum muss mir das passieren?"
Betrübt darüber dass er den König wieder enttäuscht hatte sah er zum Boden. Da viel sein Blick auf einen kleinen Gegenstand der auf dem Boden lag. Law hob das kleine Stück Papier auf und sah es sich an. "ž "šZum reitenden Lurch'?? wer kommt auf diesen Namen??" fragte sich Law. "žDas ist bestimmt eine dieser Tavernen im Hafen...." Dachte er sich. "žAber wie kommt es hier her?" Da drehte er das Papier um. Er fing an zu grinsen als er las: "žDarkwarrior für spezielle Fälle" "žAhja" sagte Law. "žJetzt weiß ich wo ich suchen muss...."

"žWie geht es dir?" Schatten bekam keine Antwort. "žKeksus? Keksus? Kannst du mir sagen wie ich heiße?" Keksus blieb stumm. Schatten nahm seine Hand. "žKeksus...weißt du, du bist nicht mehr allein...." "žOb das was hilft?" fragte Darkwarrior zynisch.

Keksus
26-02-06, 10:16
Keksus sah immer noch Visionen, es waren fast nur noch Visionen der Zukunft, und sie wurden immer schrecklicher. Doch plötzlich vernahm er leise eine Stimme, kaum höbar. "ž...du bist nicht mehr allein..." ,drang es an sein Ohr. Diese Stimme klang verführerisch, doch er hatte das Gefühl als konnte er ihr nicht trauen. Und dann verstummte sie bereits wieder.

Schatten sah Keksus voller Hoffnung an, für einen Augenblick hätte sie schwöen können er hatte sie angesehen. Doch jetzt war sein Blick wieder glasig, ins leere gerichtet.
"žEure Doktorspielchen könnt ihr später machen!" sagte darkwarrior voller hohn, "žWir müssen weiter! LOS!". Darkwarrior rannte bereits wieder zu seinem Versteck, Trickster folgte, dann Schatten. Und zuletzt kam asmaron der jetzt Keksus trug.

Law hatte die Taverne mittlerweile komplett umstellt, allerdings hieltensich alle seiner Männer, und auch er selbst, im Schatten auf. Er wusste das dieses Diebespack noch nicht zurückgekehrt war. Allerdings würden sie wohl bald wiederkommen. Und dann würde seine Falle zuschnappen.

Schatten1988
27-02-06, 09:54
Blade-devil ging zu seiner Stammtaverne um sich abzulenken. Als er gerade zur Tür eingetreten war, bemerkte Law die ihm bekannte Gestallt. "žWas tut der denn hier?" fragte sich Law und wendete sich seinen Wachen zu. "žIch werde ihm unauffällig folgen...Ihr wartet hier auf dieses Diebespack" Law legte seinen Mantel ab, welcher ihn als Stadtwache zu erkennen geben würde. "žIch geh da jetzt rein." Law schlich sich aus der Gasse und betrat die Taverne. Als er in der Tür stand kam auch schon eine Flasche angeflogen, die gegen den Türrahmen neben ihm knallte. In der Taverne war gerade eine Schlägerei. Law bahnte sich einen Weg durch die sich prügelnde Masse. Er konnte blade-devil nicht sehen also beschloss er die Treppe hochzugehen. Law glaubte, dass sich blade-devil vielleicht in den oberen Etagen aufhielt.

Firen ergriff das Wort. "žEs tut mir ja so Leid, Yuna...." Yuna sah zu ihrem Bruder hoch. "žWarum hast du das getan?" fragte sie betrübt. "žIch...ich weiß es nicht...." Antwortete Firen kleinlaut. "žVielleicht wegen dem was du über Andrey gesagt hast, vielleicht weil du die Anderen...und auch mich...angegriffen hast..." Firen senkte seinen Kopf und starrte auf den Boden.

Law höte in einem Raum stimmen. Vielleicht war das Blade-devil. Law zog sein Schwert und öffnete leise die Tür. Doch wen er sah, war nicht der Kopfgeldjäger, sondern seine Begleiterin und der Junge, der ihn schon einmal fast getötet hätte. Doch dieser war ohne Waffe... Law war sonst nicht der Typ der unbewaffnete Menschen angreift, aber der Wunsch nach Rache kam über ihn. Er zog sein Schwert und da ihn Firen noch nicht bemerkt hatte, schlug er ihn mit dem Knauf seines Schwertes bewusstlos. Firen fiel zusammen ohne dass er einen Schlag mitbekam. Yuna verkniff sich ihren Schrei.

Blade-devil saß am Tresen zwischen ein paar anderen Halunken. Er wusste nicht was er tun sollte...

"žWenn er dir zu schwer wird musst du es sagen, Asmaron..." sagte Trickster zu Asmaron, der ziemlich außer Atem war. Darkwarrior aber fing an zu nögeln. "žWenn ihr gesagt hättet, dass euer Freund total von der Rolle ist, hätte ich niemals zugesagt..." Asmaron setzte Keksus ab und ließ sich fallen. "žIch kann nicht mehr...Wer hätte gedacht dass er so schwer ist..." "žWir müssen weiter, Leute...." Drängelte Trickster. In diesem Moment kam Schatten stumm an ihr vorbei gelaufen. Sie beugte sich zu Keksus runter und legte seinen Arm auf ihre Schultern und zog ihn hoch. "žDu kannst doch nicht....Er ist viel zu schwer für dich..." sagte Trickster. Doch Schatten stützte Keksus weiter ab und begann weiterzulaufen. Fast wäre sie zusammen gebrochen, aber sie schaffte es das Gleichgewicht zuhalten. Und ging mit Keksus angelehnt weiter durch die Gassen. "žWir können jetzt nicht stehen bleiben..." sagte sie und lächelte Trickster zu.

Blade-devil wollte nicht mehr diesen Abschaum der Stadt zuhöen und beschloss die oberen Etagen aufzusuchen...

princess-o-p
27-02-06, 13:46
"Ah, schön dich wieder zu sehen, junges Fräulein. Was soll ich jetzt mit dir machen? Also versteh das bitte nicht falsch, ich habe eigentlich nichts gegen dich, aber zugegeben, es würde mir eine Freude bereiten blade-devils Partnerin Schaden zuzufügen und somit auch ihm. Also nicht missverstehen, Kleine", er fühlte sich gerade so mächtig, als hielte er die Fäden in der Hand, als habe er Kontrolle über das ganze Geschehen: Draussen seine Wachen, ein niedergeschlagener Junge und nun auch die wehrlose Begleitung blade-devils. Was er jetzt alles mit ihr machen könnte...: Am liebsten würde er sie grün und blau schlagen, nur um blade-devil leiden zu lassen, denn ihm war die Sorge um die kleine Yuna nicht entgangen, als sie halbtot auf seinem Tisch lag. Er holte aus und gab ihr eine deftige Ohrfeige, sodass die Wucht den Stuhl, auf dem sie saß, umkippen und fallen ließ. Von dem Schlag war Yunas linke Gesichtshälfte rot und fühlte sich taub an, doch sie vergoss keine einzige Träne.
blade-devil ging betrübt die Treppe hinauf, mit der Hoffnung, in den oberen Etagen wäre noch ein freies Mädchen zu finden sein, als er gerade durch den offen Türspalt Yuna auf dem Boden erblickte. Fassungslos schleichte er zur Tür und da sah ihn Yuna. Er deutete ihr mit dem Zeigefinger auf dem Mund an zu schweigen. Law bemerkte jedoch ihren überraschten Blick zur Tür und wandte sich um. "Na wen haben wir den da?", Law grinste, er fühlte sich immer noch überlegen. blade-devil konnte sich nun nicht mehr beherrschen und rannte gebückt auf Law zu, ohne die Säbel zu ziehen, und rammte Law mit der Schulter im Bauch und beide fielen auf den Tisch, der sofort zusammenbrach. So knallten sie auf den Boden und schlugen unbeabsichtigt mit den Beiden auf Yuna, die ja vor dem Tisch lag. Dabei ging der Stuhl zu Bruch und Yuna rollte sich nach vorne hin ab, zur Tür. Law dagegen stieß blade-devil mit all seiner Kraft ab und warf sich zugleich auf diesen, wobei auch er nicht sein Schwert zog. Es war ganz klar ein reiner Mann-gegen-Mann-Kampf ohne Hilfe irgendwelcher Waffen. blade-devil zog gerade noch so seine Säbel und Law erschrack, doch blade-devil warf sie beide weg, den sie erschienen sperrig auf seinem Rücken. Law tat es ihm gleich. So steckten also Säbel und Schwert entweder in der halbgeöffneten Tür oder im Türrahmen, was sich Yuna zu eigen machte. Sie stand so gut es ging auf und reibte ihre das Seil, welches ihre Hände auf dem Rücken zusammenband, an einer von den Klingen und konnte sich schließlich ganz befreien. Nun lag Law nicht mehr auf blade-devil, er saß. Mit seinen Knien konnte er blade-devils Arme auf den Boden drücken, sodass dieser wehrlos auf dem Boden lag. Yuna sah kurz zu dem Kampf herüber, sah wie blade-devil wehrlos auf dem Boden lag, doch sie konnte ihm nicht helfen. Stattdessen packte sie Firen am Kragen und zog ihn raus, was sich als schwerer erwies als gedacht, denn es hatte den Anschein, als würden leblose Köper das Doppelte wiegen. Leider hatte sie den Abstand zwischen Tür und Treppe nicht richtig eingeschätzt und bei einem weiteren Schritt nach hinten verlor sie das Gleichgewicht, ließ durch den Schrecken Firens Kragen los und fiel rückwärts die Treppe hinunter. Jedoch rollte sie nicht einfach; nein, sobald sie mit dem Rücken auf den Stufen landete, knickte ihr Hals leicht zur Seite, sodass sie mit einer Seitwärtsbewegung mit der Schulter auf die nächste Stufe knallte, bei der sie ihr linke Schulter auskugelte, und landete schließlich bewusstlos auf dem Erdgeschoss.
Oben dagegen stemmte blade-devil so gut es ging seinen Brustkorb nach oben, wodurch sich Laws Gewicht nach hinten verlagerte und blade-devil seine Beine hochriss, sie um Law krallte und ihn nach hinten niederdrückte. Dieser musste kurz aufstöhnen, denn die Beine drückten auf seinen Brustkorb und Magen. Als er nun von blade-devil runter war, rollte dieser sich zur Seite und ging sofort in die Hocke, um einen möglichen Angriff seitens Law schnell abwehren zu können.
Unten tobte eine Schlacht der betrunkenen Halunken: Flaschen, Stühle und Fäuste flogen durch die Luft, man schrie und Tische gingen zu Bruch. Von dem Lärm wachte Yuna wieder auf, versuchte sich aufzurappeln und tastete sich benommen Richtung Tür und als sie sich mit der linken Hand abstützen wolle, verspürte sie einen Schmerz in der Schulter, der selbst als sie sich nicht mehr stütze nicht nachließ. "O man", flüsterte sie vor sich hin. "Na na na, wer wird denn auf ein solch assoziales Sprachniveau sinken. Das traut man dir ja gar nicht zu...", sie kannte diese Stimme und musste trotz des Schmerzes lächeln.
Als Law dann auf den Bauch landete, stützte er sich sofort vom Boden ab und sprang auf direkt auf blade-devil zu, der seinen Angriff bereits vermutete und die rechte Faust entgegenstreckte. Law konnte seinen sich nicht mehr umdrehen und landete mit dem Gesicht direkt auf die Faust, was ihn einen Zahn kostete. Dieser flog einfach raus und ein wenig Blut spritzte in blade-devils Gesicht, sodass er die Augen kurz zukniff, was er besser nicht hätte tun sollen. Denn dies machte sich Law sofort zu Nutze und schlug auch ihm ins Gesicht, sodass sein Gegner aus der Hocke nach hinten taumelte und weil er sich nicht halten konnte, wieder rückwärts umfiel.
"Na, auch mal da?", fragte Yuna die ihr bekannte Gestalt, die sie jedoch nicht sah, weil sie den Blick vor Schmerz gesenkt hielt.
Inzwischen waren Asmaron, Schatten, Trickster, Keksus und Darkwarrior an der Taverne angekommen, jedoch bemerkten sie nicht die Wachen, die von hinten auf sie einstürzten.
blade-devil jedoch machte aus seinem Fall das beste und machte eine Rückwärtsrolle, wonach Law, der wieder auf ihn zusprang, ins Leere fiel. blade-devil reagierte schnell und warf sich Hals über Kopf auf den Rücken Laws, setzte sich auf und legte seine rechte Hand unter das Kinn des Bezwungenen und seine Rechte auf dessen Kopf, beugte sich vornüber und sprach: "Wenn ich wollte, könnte ich dich jetzt töten!"

Andrey-Delany
28-02-06, 06:45
Die Gestalt näherte sich Yuna, doch wegen ihres angeschlagenen Zustandes war ihr Sehvermögen noch immer getrübt. Doch sie wusste, wer es war. Seine Stimme hatte sie nie vergessen und würde sie auch nicht. Nicht nachdem dieser Abschaum von einem Schwertkämpfer seine eigene Schwester verraten hatte...aber auch nicht, nachdem sie so ein lustvolles Erlebnis miteinander gehabt hatten.
Andrey fasste Yuna mit sanfter Gewalt an der Hand un zog sie hoch. " Sie sind gleich hier. Du musst dich verstecken," sagte er und drängte sie
in eine Ecke der Schenke, wo ihnen niemand Beachtung schenken würde. Yuna wollte etwas sagen, doch bevor sie dazu kam, hatten sich Andreys Lippen schon auf die ihren gesenkt. Yuna stellte sich vor, wie sich Andrey fühlen würde, wenn er am Ende mit der Wahrheit ins Grab ging und empfand tiefe Befriedigung bei dem Gedanken, dass sie sich dem Mann ganz hin gab, den sie beabsichtigte, leiden zu sehen, bis er sich seinen eigenen Tod herbei wünschte.

Law zitterte am ganzen Leib. Er war sich seiner Position durchaus bewusst. " Wenn ich hier nicht wieder rauskomme, werden dich die Stadtwachen töten. Sie sind zuviele, selbst für dich," brachte er unter Schmerzen hervor und lächelte gequält. " Law, mir ist jetzt alles egal. Ich habe nichts mehr zu verlieren. Ich habe meine Gefährtin verloren, du hast mich hintergangen,"
sagte er mit wutentbrannter Stimme. Dann verstärkte er den Druck auf Laws Genick, der Stadtwachenkommandant ächzte laut. " Spürst du den Schmerz, Law? Du wirst ihn noch eine ganze Weile ertragen müssen. " Dann lockerte blade-devil wieder seinen griff und eine seine Hände löste sich sogar von Laws Kopf. " Du wirst mir nie wieder etwas tun, Kommandant der Stadtwache," sagte blade-devil plötzlich voller Hohn und Siegessicherheit. Plötzlich explodierte ein schneidender Schmerz in Laws Genick und zog sich noch etwas weiter den Rücken hinab. Laws Lippen entfuhr ein gellender Schmerzensschrei.
" Was tust du da?," fragte er stöhnend und entgeistert von blade-devils Tun. " Es ist zu kompliziert, um dir alles zu erklären," sagte blade-devil in fast gelassenen Tonfall. " Es reicht, dass du weisst, dass du beim nächsten Sonnenaufgang sterben wirst. Keine Heilung wird dir helfen. Nur ich kann dich wieder gesund machen...und das werde ich tun, wenn du bis dahin den berüchtigten Schwertkämpfer Andrey Delany zur Strecke gebracht hast. Deine Mittel sind mir egal, aber töte ihn. Um jeden Preis."
Plötzlich lies der Druck nach, blade-devil war verschwunden...

Keksus
28-02-06, 07:55
Noch während die Gruppe überlegte was sie machen sollten um Firen und Yuna aus der Taverne zu holen, griff eine Stadtwache asmaron von hinten und hielt ihm ein Messer an die Kehle. "žEntweder ihr legt eure Waffen nieder, oder euer Freund hier stirbt" , doch asmaron war nicht unfähig, sich auch in so einer Situation zu verteidigen, unbemerkt holte er ein Messer aus seinem Ärmel, rammte es der Wache in den Bauch, die daraufhin ihre Waffe fallen lies, drehte sich um, und zog das Messer bis zur Kehle hoch. Die anderen Wachen waren davon nicht so erfreut, und stürmten auf die Gruppe los. Schatten legte Keksus noch behutsam ab, dann zog sie ihre Waffen, um die Stadtwachen aufzuhalten, die anderen taten es ihr gleich.

Die Bilder des Schreckens die Keksus noch vor sich sah wurden immer dunkler, solange bis er nur noch von Schwärze umgeben war. Doch dann höte er etwas, es klang wie der Lärm einer Schlacht. Er höte wie Metall auf Metall schlug, und wie Leute schrien und dann verstummten, dann wich die Schwärze, und er erkannte wie mehrere Leute miteinander kämpften, doch er erkannte sie nicht. Er wusste auch nicht ob eine der beiden Parteien die da miteinander kämpften, seine verbündeten waren, Deshalb hielt er es für besser zu verschwinden. Es kam ihm zwar so vor als würde er einige kennen, doch er wusste nicht in welchem Zusammenhang, oder ob ihm seine Wahrnehmung täuschte.

Schatten1988
28-02-06, 10:06
Keksus erhob sich und stolperte ein paar Schritte vorwärts. Seine Sicht war immer noch schwarz getrübt. Er tastete sich an der Mauer entlang um nicht hinzufallen. ´

Firen erwachte. Sein Kopf brummte noch von Laws Schlag. Firen hatte mächtige Kopfschmerzen. Er faste sich an den Kopf und versuchte aufzustehen... "žWas war nur passiert" fragte er sich...
Als er endlich stand, bemerkte er, dass seine Schwester weg war. "žYuna?..." flüsterte er. Doch im selben Moment sah er Law am Boden lag und wie blade-devil wegrannte. Firen nutze die Gunst der Stunde und beschloss zu verschwinden.... Er rannte zur Tür vorbei und die Treppe runter, Law erst einmal ignorierend. Vorbei an den sich raufenden Halunken. "žEinfach nur raus hier und in die dunklen Gassen." Dachte er sich und stürmte zur Tür hinaus.

Keksus ging auf die Straße. Plötzlich stieß er mit etwas zusammen. Keksus war unfähig zu erkennen, wer oder was ihn dort umgestoßen hatte. Noch immer war alles schwarz...er konnte nur die Umrisse eines Jungen erkennen.
Firen stand auf...auch er fragte sich mit wem er da gerade zusammen gelaufen war. Als er zum Boden sah, erkannte er Keksus als die Gestalt die ihn zu Fall brachte..."Keksus? Was tust du hier? Und wo sind die anderen?" ...

Trickster und Schatten waren keine Kämpfer. Sie waren Diebe aber trotzdem konnten sie wenigstens ein bisschen mit ihren Messern umgehen. Asmaron schlug gerade eine Wache nieder, die sich Trickster von hinten näherte. Er sah zu jener Stelle wo Keksus saß aber die Stelle war leer. Er schrie entsetzt Schatten zu: "žSchatten! Keksus! Er ist weg!!" Schatten drehte sich um. Die Stelle war tatsächlich leer. "žWIR KÖNNEN JETZT NICHT NACH IHM SUCHEN!" schrie Darkwarrior. "žWIE ZUM TEUFEL WOLLT IHR IHN JETZT SUCHEN?" schrie er und erschlug eine Wache. Schatten drehte sich wieder um. "žVerdammt..." flüsterte sie und rannte Trickster zu Hilfe.

Firen schleppte Keksus in den nächsten Schatten damit ihn niemand sehen konnte. "žWarte hier auf mich..." sagte er und rannte in die nächste Straße. Als er um die Ecke bog, konnte er sich gerade noch verstecken. Er sah wie Asmaron und die anderen gegen Wachen kämpften. Firen wusste: allein wäre er keine Unterstützung. Er schlich sich zurück zu Keksus. "žHoffentlich halten sie durch...." Dacht sich Firen und rannte zu Keksus.
"žKeksus! Keksus! Ich brauche deine Hilfe. Die anderen sind in Schwierigkeiten.... Wir müssen ihnen helfen... DU musst ihnen helfen...Bitte komm zu dir...Du musst mir helfen." Keksus Blick blieb glasig. Firen senkte den Kopf. Plötzlich erinnerte er sich an sein Gespräch mit Keksus in seinem Zimmer... "žKeksus...hö mir zu...Du musst nicht mir helfen...aber du musst Schatten helfen...bitte..." Keksus hob den Kopf und sah Firen mit trübem Blick an. Seine Sicht färbte sich vom tief schwarz langsam ins dunkle Grau...

Keksus
28-02-06, 10:24
Keksus kämpfte noch mit seiner Wahrnehmung. Kurzeitig sah er wieder was, doch dann wurde es wieder schwarz. Doch immer wieder drängt ihn eine Stimme "ž...du musst Schatten helfen...". Schatten dieser Name, irgendwoher kannte er ihn, und er wusste das die Person, die hinter diesem Namen steckte ihm viel bedeutet, doch er konnte diesen Namen keiner Person zuordnen. Er versuchte sich zu erinnern. Erfolglos.

Firen konnte nicht länger warten, er warf Keksus noch ein Messer hin, vielleicht würde er ihm später folgen. Doch jetzt blieb keine Zeit mehr, Firen ging zurück zu den anderen und unterstützte sie.

Keksus höte das klirren einer Waffe die auf den Boden fiel. Das schwarze verschwand erneut, seine Sicht war noch trüb, doch es würde reichen. Er sah ein Messer vor sich liegen, und griff danach. Erst jetzt fiel ihm auf wie sehr ihm dieses Gefühl gefehlt hatte. Und langsam kam seine Erinnerung zurück. "žDu musst Schatten helfen", dieser Satz hallte in seinen Ohren wieder. "žSchatten..." überlegte er nachdenklich. Dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, und er rannte los, er wusste: Wenn sie sterben würde, würde er ihr folgen, und das konnte er nicht zulassen, er rannte los um sie zu finden, denn er liebte sie. Das war ihm jetzt klar geworden, und nach all dem was sie beide jetzt durchmachen mussten, konnte er nicht länger leben ohne ihr das zu sagen. Und er hoffte sie noch rechtzeitig zu erreichen bevor es...bevor es zu spät war.

Shadow.painted.
28-02-06, 11:17
Trickser und Schatten lieferten sich einen erbitterten Kampf mit den Wachen.Es schien als würden immer mehr uind mehr kommen und die kleine Diebesbande verlor allmählich an Motivation.
Doch plötzlcih ertönte von hinten ein (Kampf)Schrei.
Schatten erkannte die Stimme sofort:
Von hinten lief, noch etwas unsicher, Keksus mitten ins Gefecht um seiner Geliebten und Trickser beizustehen.
Doch Schatten freute zu übermutig und verlor für kurze Zeit die Konzentration, was igr Gegner gnadenlos ausnutzte:
Er erhob den Arm mit der Axt darin und schwang diese.
Schatten erkannte die Gefahr zuspät.
Doch plötzlich surrte von hinten ein doppelklingiger Dolch in den Hals ihres Gegenübers und er fiel nach hinten um,zuckend weitere 2 kleine Waffen trafen andere umherstehende Gegner.
Wieder war das Geräusch abbröckelnder Fassade zu höen, das sie auch kurz vor dem Eingang in die Taverne bemerkt hatte.
Schatten kämpfte nun wieder konzentriert weiter, motiviert durch Keksus Auftauchen.
Doch im Hinterkopf hatte sie noch immernoch die ungewöhnliche "Rettung".
War es wieder diese Gestalt?
Warum verfolgte es die Truppe?
Und war dies Rettung oder waren die Dolche vorher für ihre Kehle bestimmt und hatten ihr Ziel einfach nur verfehlt?!

Law stand auf. Der Schmerz war noch immer zu spüren, aber nicht mehr so stark, wie vorher.
"2 Mal am Tag Pech...Irgendwann muss doch etwas positives passieren!!!!"
Er ging langsam Richtung Tür, hob sein Schwert auf.
Da war er heute so glücklich dies zu erhalten, und nun???
Er ging in den Gang.
Wo sollte er anfangen DEN Schwertkämpfer zu finden?
Babylon ist verdammt groß....
In der Taverne lief immernoch die Schlägerei.
Wo....
Law war erschöpft.. eigentlich zu erschöpft um jetzt ganz Babylon zu durchsuchen. Truppen loszuschicken wäre nahezu sinnlos, denn die kleingruppen würde der Schwertkämpfer mühelos vernichten.. Wo nur...
Law bekam durst und ging einfach den Gang entlang.
Und plötzlcih höte er Stimmen.
Aus dem Nachbarraum. Diese Stimme kannte er - eine weibliche Stimme. Eben war sie ihm entwischt, doch nicht ein zweites Mal! NEIN!
Er stürmte ins Zimmer und sah Yuna und Andrey.
(so jetzt geb ich weiter ;D)

princess-o-p
28-02-06, 13:45
Yuna schien Andrey Delany gerade von den Geschehnissen zu berichten. Er überlegte, wie er ihn am besten niederstrecken könnte.

Darkwarrior bückte sich hastig, entging gerade der schwingenden Axt seines Gegners. Offensichtlich gehöten kleine Äxte zur Standardausrüstung Laws Truppen, denn jeder der Wachen hatte eine hängen. Noch in der gebückten Haltung drehte er sich um und schnitt die Kniesehnen seines Gegners durch, sodass dieser schreiend zu Boden stürzte und unfähig war wieder aufzustehen. Keuchend stand Darkwarrior nun im Getümmel und überlegte sich, warum er denn hier immer noch kämpfte und sein Leben riskierte. Freilich wurde die Bande nicht über Nacht zu seinen Freunden, also was hat er da noch verloren? Wozu die Mühe? Gleichgültig drehte er sich weg und schlich davon, wohlwissend, dass die Gruppe nicht die geringste Chance hatten gegen die Vielzahl an Wachen anzukommen.

"Erklär mir mal Delany:", sie setzte sich auf den Tisch und Andrey Delany stellte sich vor sie, "Firen konnte nicht wissen, dass ich kommen würde und dennoch wurde ich erwartet. Ist das nicht seltsam?", mit verkleinerten Augen schaute sie so tief in die seinen, sodass er kurz erzitterte. In ihren Wort war ein Ton, der ihn nachdenklich stimmte. "Du willst auf etwas hinaus...", bemerkte er. "Mein Bruder hat mich verraten ohne von mir wissen zu können. Ich meine...", sie unterbrach als sie Law auf sie zustürmen sah, das Schwert mit beiden Armen über dem Kopf bereit Andrey Delany aufzuschlitzen. Rasch zog sie ihn an sich und er unwissende grinste bis sie sich mit ihm zur Seite abrollte und das Bein ausstreckte, in das Law nun ungebremst lief. Da sie jetzt aber wieder auf der linken Seite lag, spürte sie wieder den Schmerz ihrer ausgekugelten Schulter und stöhnte verbissen auf. Law tat es ihr gleich, denn der Aufprall auf das Bein kam überraschend und sein Zwerchfell wurde kurz zusammengedrückt, worauf er husten musste und nicht mehr darauf achtete, was die beiden taten.

"Wenn das so weitergeht kommen wir nie hier weg!", schrie Keksus zu dem Rest. Er schien wieder ganz der Alte zu sein, jedenfalls im Augenblick des Gefechts. Auch Firen steuerte nun bei, oder half eben so gut es ging mit seinem kleinen Dolch. Er rannte von hinten auf die Gegner von Schatten und Trickster zu und stach von hinten auf sie ein. Da er noch so jung und unerfahren war, lenkte er höchstens die Aufmerksamkeit dadurch auf sich, doch hin und wieder traf er die wichtigen Stellen, wie etwa den Hauptnerv, der unter der Wirbelsäule verlief. Er war gerade fertig mit dem Gegner von Schatten und lief auf den von Trickster zu. Dabei stach er diagonal in den Rücken und erwischte diesen Nerv nur mit Glück. Doch es waren immer noch zu viele. Einer warf Trickster ein Messer in den Rücken, der ihr rechtes Schulterblatt traf. Daraufhin ließ sie ihre Waffe fallen und nur dank ihrer schnellen Reaktion warf sie sich auf den Boden und trat der Wache die Beine in einer gekonnten Drehung weg, bei einer weiteren schlug sie dann ihr rechtes Bein auf den Hals des Liegenden und zerquetschte somit die Luftröhre. Der Mann, der ihr das Messer in den Rücken warf, kam nun angerannt, doch sie blieb mit dem Gesicht auf ihn gerichtet liegen. Als er kurz davor war auf sie einzuschlagen, riss sie mit ihrer linken Hand das Messer aus dem Schulternblatt und warf es ihm direkt zwischen die Brauen. Er fiel auf sie. Nun lag sie da: Begraben unter einem gepanzerten auf sie Blutendem, den Schmerz in ihrer Schulter spürend und das Röcheln des anderen Gegners im Ohr...

Shadow.painted.
28-02-06, 15:24
Ja, Darkwarrior war schon ein kaltblütiger Krieger, dem sein Eigenprofit mehr bedeutete als alles andere.
Er lief erst etwas schneller und dann wieder gelassener.
nun war er etwa 70meter vom Geschehen entfernt.
Er blieb stehen, drehte sich schlagartig um und zückte dabei sein schwert, das mitten auf ein anderes traf.
Es war eine dunkle Gestalt.
"Okubyomono!!"*g* und die Gestalt verschwand sprang weg hinauf über die Dächer.
Darkwarrior war schon viel rumgekommen... Das wort kam ihm bekannt vor..
Doch erkannte es cniht aus einem anderen Land... Es war in babylon, als dieses Wort zum ersten mal in sein Ohr zuflog...

Die dunkle Gestalt raste über die Dächer, den zerfetzen Umhang hinter scih schleppend.
Es waren noch etwa 15Meter bis zu dem Gfechtsort.
Sie sprang vom Dach, wobei der Umhang als ein Gleiter diente. Im Flug zückte sie ihre Waffe: ein Doppelklingiges Schwert.
In der Landung hackte sie einigen wachen kurzerhand den Kopf von oben aus ab.
Dan begab sie sich zu der Wache, der sie vorhin den Dolch in den Kopf geworfen hatte, nahm ihn wieder an sich und kämpfte in Richtung von Schatten.
Immer ihr Ziel verfolgend und geradlinig auf Schatten zuwandernd wehte sie die gegner ab.
Es war nur ein Meter bis Schatten und die Person schwingte ihr schwert, das den kopf einer nebenan stehenden Wache traf und Schattens Hals um zentimeter verfehlte.
nun standen sie sich gegenüber.
"Flieh", sprach eine weibliche stimme unter der dunklen Kleidung hervor.
"Wenn du und deine Freunde jetzt überleben wollen flieht ihr jetzt. Ich mache euch den weg frei (Volks/Reiffeisenbanken). Wer hier bleibt, wird den Folgeschäder erliegen.Auf mein Zeichen!"
Sie legte Tricksers arme um ihren Hals und gab Schatten die Beine.
"Was", Schatten war verwirrt. Was, wenn es eine Falle war?!
"ZEMPO É!!!"
Die Gestalt breitete ihre 2 waffen aus und rannte nach vorne los, alles was ihr in die Quere kam niedermetzelnd.
Schatten beschloss ihr zu folgen. hier zu bleiben bedeutete den sicheren Tod.

Andrey-Delany
28-02-06, 16:28
Andrey überwand seine überraschung und es erwachten in ihm wieder die Instinkte des Kriegers. In einer blitzschnellen Bewegung schlug er seine Handkante gegen Laws Kehlkopf, bevor der Stadtwachenkommandant wieder Luft holen konnte. Die Kraft der Attacke war so enorm, dass Law zurücktaumelte und sich keuchend die Kehle hielt.
Doch Andrey lies ihm keine Chance. Mit schnellen Drehkick gegen die Schläfe setzte er den Gegner vollends ausser Gefecht, Law brach bewusstlos zusammen. " Töte ihn," flüsterte eine Stimme neben ihm. Es war die wunderschöne Stimme seiner geliebten Yuna, die einen Mord an einem hochrangigen Beamten Babylons von ihm verlangte.
Andrey wand sich zu ihr um. " Wenn ich den Kommandant der Stadtwache umbringe, kann ich genauso gut meinem Leben hier und jetzt ein Ende machen, liebste Yuna!," herrschte er sie an. Doch im selben Moment tat ihm sein ungerechtfertigter Tonfall wieder leid." Er hat uns zusammen gesehen, ausserdem ist er hinter blade-devil her und will ihn töten. Das kannst du nicht zulassen, Delany!," entgegnete sie ernst. " Ich werde mich nicht zum Märtyrer machen, Yuna," sagte Andrey in ruhigem Ton.
" Du machst einen Fehler, Delany. Und du weisst garnicht, wie schwerwiegend er ist," zischte Yuna böse. " Ich vergieße kein unnötiges Blut," sagte er so überzeugend, dass Yuna es ihm vielleicht abgenommen hätte, wenn sie nicht um seinen Verrat an Elena gewusst hätte. Wut stieg in ihr auf, doch sie rief sich zur Disziplin.
Sie musste sich beherrschen, damit ihr jetzt nicht Dinge herausrutschten, die ihre wahre Absicht enthüllt hätten. Stattdessen strich sie Andrey zärtlich über die Wange und sprach in einem geheimnisvollen Tonfall:" Ganz wie du meinst." Dann lächelte sie. Aber innerlich kochte sie und drohte zu explodieren. Doch Andrey konnte ihre wahre Natur noch nicht erahnen." Verschwinde hier," sagte er zu Yuna und warf ihr einen Blick zu, der seine Aussage eigentlich ins Gegenteil verkehren würde. Dann ging Andrey dem Kampfeslärm nach, der von draussen an sein Ohr drang.

Unterdessen hatte sich die Gestalt auf den Straßen in eine perfekte Kampfmaschine verwandelt. Die Nacht verbarg ihre scheibar übermenschlich schnellen Bewegungen, nur die Toten zu ihren Füßen zeugten von ihrem erfolgreichem Kampf. Doch plötzlich wurde selbst
die Gestalt von der schieren Masse der Stadtwachen fast erstickt. Plötzlich huschte eine hochgewachsene, schlanke Gestalt herbei und unterstützte die Andere in dem schier aussichtslosen Kampf. Gemeinsam drängten sie die Stadtwachen zurück, Keksus und die anderen sahen kein Sinn mehr darin, sich in das Getümmel zu stürzen und warteten nurnoch auf den endgültigen Sieg der beiden ungleichen Krieger.

Schatten1988
02-03-06, 08:57
"žTrickster...Trickster?" verzweifelt schlug Asmaron Ihr gegen die Wange. "žBitte...komm schon...halte durch...Bitte!" Trickster fiel das Atmen immer schwerer. Dieser Schmerz in ihrer Schulter. Schatten hielt Trickster Hand. "žHalte durch..." "žWir müssen unbedingt zu einem Arzt!" rief Asmaron. "žJa...aber zu welchen? Jeder normale Arzt würde uns sofort auffliegen lassen...." Sagte Schatten verzweifelt. "žWas meinst du, Darkwarrior? ...Darkwarrior? "ž Asmaron sah sich um aber der große Mann war nicht mehr da. "žDieser miese Verräter!" schrie Firen und schlug gegen die Wand. "žWir müssen sie verstecken..." bemerkte Schatten und zog Trickster in den nächsten Schatten hinein. Trickster konnte kaum noch Atmen. Keksus beobachtete das Geschehen um Trickster. Langsam ging er auf seine freunde zu. Er wollte etwas sagen aber behielt es lieber doch erstmal für sich. Keksus sah zum Boden. Plötzlich hatte er eine Idee. "žWir...wir müssen sie zum Kriegslazarett bringen..." Schatten sah zu ihm auf. "žBist du verrückt??" schrie Asmaron ihn an. "žDort liegen die ganzen Wachen rum! Sie würden uns sofort verhaften!" Asmaron stoppte. "žSag mal....wo kommst du jetzt eigentlich auf einmal her?" Keksus schüttelte den Kopf "žNein, nein...dort herrscht Anonymität. Die Ärzte dort haben sich zum Schweigen verpflichtet... Außerdem wissen die Wachen nicht wie Trickster aussieht. Sie würden sie nicht erkennen, abgesehen davon dass sie selber schwer verletzt sind." Trickster sah Keksus an. "žDas können wir nicht riskieren!" rief Firen. "žWir müssen aber..." sagte Schatten uns sah Trickster an. "ž...wir haben keine Wahl..." "žNein, nein! Das ist zu riskant!" sagte Asmaron immer wieder. Keksus packte Asmaron und wuchtete ihn gegen die Mauer. "žVerdammt hö auf das zu sagen! Willst du das Trickster stirbt?" böse sah er ihn an. Asmaron sah zu Trickster. Diese lächelte ihn an und brachte unter Schmerzen hervor: "žBringt...bringt mich in dieses....in dieses Lazarett...." Asmaron sah Trickster an und nickte.

Die Beiden kämpfenden Gestalten kämpften sich durch die Wachen. "žDu bist gut..." sagte die eine Gestalt, aus der man langsam die Konturen Andreys erkennen konnte. Er erschlug gerade ein Wache als die Gestalt ihm antwortete: "žDanke... Du bist aber auch nicht schlecht" und rammte ihr Schwert in den Magen einer anderen Wache. Andrey traute seinen Ohren kaum. War das wirklich eine Frauenstimme, die ihm gerade geantwortet hatte?


@S.P. und princess.... ahja http://forums.ubi.com/images/smilies/blink.gif aber so sollte das doch nciht gehen oder?

Shadow.painted.
02-03-06, 11:42
"Ich kenne dich"sprach die Silouhette,"von den Steckbriefen. Du bist ein verdammt guter Schwertkämpfer..
verschwinde jetzt, esseidenn du wünschst den Tod..."
Andrey sah keinen Sinn in dieser Aussage, esseidenn die se scheinbar weibliche Gestalt war ein Kopfgeldjäger...
"Warum sollte ich??"
"Weil dir dein Leben noch etwas wert ist, wie ich vermute."
Andrey gab ein kurzes Lachen von sich:
"Und was hast du vor?Mich zu töten??"
"Nein"
"Dann willst du sicher den Platz sprengen", sagte er mit einer seutlichen Ironie in seiner Stimme.
"Exakt. Ich gebe dir 1. Zeiteinheit."

Sie stellte in der Mitte zwischen sich und Andrey eine Sanduhr auf.
Beide kämpften weiter, dabei miteinander redend.
"Wenn diese Uhr abgelaufen ist und du noch in der nähe bist, hast du ein Problem. Falls du noch jemanden in dieser Taverne hast, den du kennst, solltest du deine Beine in die Hand nehmen und seine auch",sie wehrte den Angriff eines Gegners ab, trat ihm in den Nierenbereich und schlug ihn mit dem Schwert bewusstlos.
"Los."
Andrey wusste nicht, ob das ernstgemeint war, aber nachdem er heute schon mehrere etwas unerwartete Begegnungen hatte glaubte er daren.
Taverne? Wen sollte er denn schon da haben??
Yuna!!! Genau! Sie befand sich noch dort!
Er eilte sofort in das Haus hinein und in das Zimmer, in dem er Yuna gelassen hatte. Würde ihr etwas zustoßen...
Sie stand grade auf.
"Was machst du noch hier!",schrie er sie an,"Ich habe dir doch gesagt, dass du gehen sollst!!!"
Yuna war durch diese Agressivität negativ überrascht.
"was soll das? warum schreist du mich denn jetzt so an??? Ich kann auch selbst entscheiden, was ich tue!"
Wahrscheinlich war nun nicht mehr viel Zeit übrig. Andrey schnappte Yuna und sprang aus dem nächsten Fenster, das er finden konnte.

Unterdessen kämpfte die Silouhette auf dem Vorplatz. Sie kämpfte vielleciht nicht schlecht, doch die Gegner umringten sie.
Das letzte Korn fiel aus dem Oberen in den unternen Hohlraum der Sanduhr.
Sie weichte einem Angriff nach unten hin aus, nahm dabei die kleine Uhr wieder mit, sprang hoch in Richtung der Sonne.
Die Wachen waren geblendet und sahen nicht, was oben passierte.
"Shitsuki shi!!! ;D"
5 geldsäckchen große bällche fielen auf den Boden und blieben nahezu unbemerkt.
Die silouhette fiel wieder hinunter (wir danken unserem Sponsor, der Erdgravitation)
und die wachen bereiteten sich auf einen Angriff vor.Sie landete auf dem Boden und schlug ihr Schwert in eines der Bällchen. Dieses ging hoch und löste so eine heftige Kettenraktion der anderen säcke aus.
Die Wände der Taverne wackelten, doch nichts geschah.
Auf dem Vorplatz erhob sich eine Staubwolke über den Leichen von vielen tapferen Soldaten, die für die Ausführung des Befehls gestorben waren.
Ein Teil eines dunklen Umhangs guckte unter 3 aufeinanderliegenden Menschen hervor.

princess-o-p
02-03-06, 16:25
Von dem Wackeln der Wände und auch des Bodens erwachte Law mit schrecklichen Kopfschmerzen. Schockiert stellte er fest, dass der Tag angebrochen war, denn durch das kleine Kammerfenster schienen die bereits die ersten Sonnenstrahlen. Nun würde er sterben. Es sei denn, er würde es noch schaffen Andrey Delanys Leben auszulöschen, bevor das seinige zu Ende geht...

Yuna und Andrey Delany waren gerade auf dem Weg, sie rannten nicht, sondern gingen ganz normal, als hätten sie nichts zu befürchten, als sie plötzlich ein leichtes Zittern des Untergrundes vernahmen. "Ver***! Eben deswegen, Yuna, wollte ich, dass du gehst!", er fasste sie an den Oberarmen, so fest, dass sie davon weiße Druckstellen bekam, und schüttelte sie ein wenig, denn er war aufgebracht, "Ich wollte doch nicht, dass dir etwas zustößt", sagte er diesmal etwas ruhiger und lockerte den Griff. Sie dagegen schaute beschämt zur Seite, etwas regte sich in ihr. Er zog sie an sich heran und sie spürte seine Wärme. "Um Haaresbreite hätte er dich mir genommen...", rutschte es ihr raus und sie bereute schon es sofort wieder. Er trennte sich wieder von ihr und schaute sie nur verschmilzt an. "Erzähl mir von deinem eigenartigen Schwert...", begann er, als sie sich umdrehte und weitergingen. Wohin, das wussten sie noch nicht.

Law öffnete behutsam die Kammertür und schlich raus. Er durfte jetzt bloß keinen Fehler machen, sich auf keinen Fall aufhalten lassen. In der Taverne lagen die Banditen rum: Entweder sie waren betrunken, schliefen oder ohnmächtig. Sobald er die Tür nach draussen öffnete, traute er seinen Augen nicht: Vor ihm lag ein Trümmerfeld, ein Leichenberg aufgestaut mit seinen Wachen, blutigen Wachen, zugerichtet wie bei einem Massaker, und überall Ruß. Aja, das kam ihm bekannt vor: Bei der Befreiungsaktion von Keksus gebrauchten seine Helfer auch etwas, das viel Ruß hinterließ. Zwar wollte er sich nicht aufhalten lassen, doch er musste sicher gehen, dass keiner seiner treuen Bestreiter doch noch am Leben war. Das Bild war grauenerregend: überall lagen Köperteile, blutige Waffen und zerschmetterte Rüstungen. Doch! Was war das? Ein Umhang! Tatsächlich! Ist wenigstens auch einer von denen gestorben, dachte sich Law. Die drei toten Männer, die auf dem Menschen lagen, rollte er beiseite und erblickte etwas, dass er sich zu vergessen so oft gewünscht hatte. "Norou", flüsterte er. "Wie kommst du hier her? Was fällt dir ein hier reinzuplatzen?", flüsterte er weiter vor sich hin während er aus dem Ensetzen nicht mehr rauskam. Ein wahrhaft liebliche Gestalt lag da vor ihm. Die Konturen ihres Gesichtes wiesen auf Freundlichkeit und etwas Friedvolles hin. Genau das hatte er auch gedacht, als er sie zum ersten Mal sah. Nie dachte er, dass diese zierliche Person von zerbrechlicher Statur so viel Unheil anrichten konnte. Er nannte sie Norou, so nannte man Kitsu, nachdem sie verflucht wurde.

"Jato ist ein Katana, also ein Samuraischwert. Es stammt aus dem fernen Osten, von dem es so viele Sagen gibt. Aber ich war dort Delany! Ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen...", berichtete Yuna von ihrer Zeit in Japan.

Andrey-Delany
02-03-06, 17:10
Fortsetzung, aber erst morgen Nachmittag...meine Name ist Yuna MacLeod vom Clan der MacLeods http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Andrey und Yuna schlenderten weiter den Weg entlang. Plötzlich starrte Yuna unvermittelt zwischen sie, als sie merkte, dass sie wie automatisiert ihre Hand in seine gelegt hatte.
Sie zuckte zusammen, so geschockt war sie von ihrer eigenen unbewussten Geste. Andrey legte den Arm um ihre Schulter und wand sich ihr mit einem besorgten Blick zu. " Was ist, meine liebste Yuna?," fragte er in dieser wundervollen Stimme. " Nichts, Liebster," erwiderte Yuna und machte mit ihrer freien Hand eine wegwerfende Bewegung. " Nichts von Belang, Delany." Sie seufzte leise. Diese Stimme...sie mochte es aufrichtig, wenn er so sprach. Dann fühlte sie sich beschützt, als wäre sie sicher vor allem und jedem. Er gab ihr Geborgenheit, obwohl sie ihn leiden sehen wollte. Sie hatte sich den Schwertmeister so anders vorgestellt. Geheimnistuerisch und gemein. Stattdessen war das genaue Gegenteil der Fall. Er war ein offener Mensch. Er war so ritterlich und ehrenhaft in seinem Verhalten, schon fast der wahr gewordene Traum des klischeehaften Prinzen, der die Prinzessin in den mystischen Geschichten vor dem Bösen bewahrt. Und genau das war Andrey für sie.

Ein paar Straßen weiter schlich sich ein unscheinbarer Law durch die Gassen Babylons und suchte nach seinem Ziel. Er hatte sich von dem dem Bild des Grauens abgewandt und auch die bekannte Gestalt aus seinen Gedanken verbannt, denn sein Leben hing von dem Tod eines anderen ab. Plötzlich durchzuckten ihn Krämpfe, er sah den Tod schon vor Augen. Doch dann vergingen die Schmerzen wieder so schnell wie sie gekommen waren. Er atmete erleichtert auf. Doch dann war ihm eines Klar: Das eben war nur ein kleiner Vorbote seines wirklichen Todes gewesen. Der Stadtwachenkommandant beschleunigte seine Schritte.

princess-o-p
03-03-06, 03:11
Yuna schüttelte den Kopf und lies seine Hand wieder gehen; da war noch etwas, etwas, das er vor ihr verbarg, etwas, das sie nicht wissen sollte, nicht wissen wollte.
"Halte meine Hand, ich muss dir was sagen!", Trickster streckte ihre zittrige Hand aus, die Schatten dann ergriff, "Du warst immer so gut zu mir. Du hast mir immer beigestanden. So viel haben wir schon zusammen durchgemacht, ich werde nie auch nur eines unserer Entscheidungen bereuen!" "Sag sowas nie wieder!", brüllte Schatten kleinlaut, die Tränen standen ihr in den Augen. "Warum sollte ich hoffen, wenn es dohch hoffnungslos ist?", Trickster drehte sich weg; das war das Zeichen für Schatten, aus dem Zelt zu gehen und den Arzt tun lassen...

blade-devil
05-03-06, 06:59
Yuna und Andrey gingen weiter gemächlich voran in Richtung YunaYunas und blades Unterschlupf. Sie mussten zerst einmal Abstand von dem Gefecht der letzten nacht gewinnen, zumal Andrey sich auch noch Gedanken über die seltsame Gestalt machte, die ihn des Kampfes verbannt hatte.

Blade-devil torkelte indes auf der Suche nach sich selbst ebenfalls durch die Gassen Babylons. Gut, er hatte es Law heimgezahlt und unter Umständen könnte Law Andrey auch erherblich schwächen, aber das war alles unwichtig. Die Person, die für ihn so viel mehr als nur freundschaftliche Kooperation war, hatte sich seinem geheimen Verbündeten zugewandt. Innerlich stieg der Hass auf Andrey, doch was würde er ausrichten können? Blade stolperte gegen ein herumliegendes Fass, wankte gleich drauf zur Seite und knallte gegen eine Wand, gegen die er sich presste, um nicht in die Knie gehen zu müssen.
In die Knie gehn, genau dieser Vorgang bestimmte im Moment blades Leben. Yuna und Andrey hatten ihn in die Knie gezwungen, zu schwach um sich zu wehren. Blade hätte nie geglaubt, selbst dem Untergang so nahe zu stehen. Und das alles wegen Gefühlen.
In diesem Moment wurde ihm klar, dass es so nciht weitergehen konnte. Er richtete sich wieder auf, stieß sich von der Wand ab und machte sich auf den Weg zu seinem Versteck. Er musste mit der Vergangenheit abschließen, seinen eigenen Weg gehen, auf dem es keinen Platz mehr für Vertrauen und Freunde geben würde.

Yuna und Andrey schritten frohen Mutes weiter gemütlich vorran und plauderten über alles, was in Babylon gerade hohe Priorität hatte. Dochte im Stillen hinter der fassade sinnierten beide übereinander und so kam es auch wenig verwunderlich, dass Andrey Yuna aus heiterem Himmel zu sich zog, sich wieder um sie schlang begann, sie zu küssen. Yuna lies sich wieder darauf ein und beide versanken wieder in ihrer heilen Welt.

blade war indes an seinem versteck angekommen. er zückte sein Schwert und zerschnitt alles, was Erinnerungen an Yuna und Andrey enthielt. AM Ende war nciht mehr viel von dem Inventar übrig. Doch die größte Erinnerung war das Versteck selbst, dass seit dem Liebespiel zum größten Makel wurde. Blade ging vor den ausgehölten Baum und schlug ihn in 1000 Stücke, die Fetzen konnten nicht klein genug sein, immer wieder schlug er auf sie ein, bis sich alles in eine Staubwolke verwandelt hatte. Dann reichte es ihm und er verschwand wieder in die engen Wege der Stadt.

Als die beiden Liebenden an dem Versteck ankamen, konnten sie zuerst ihren Augen nicht trauen, doch dann begriffen sie schnell, was passiert war.

Schatten1988
05-03-06, 10:09
Gebannt starrten Keksus und die anderen zu dem Zelt indem Trickster lag. Asmaron lief nervös auf und ab. Immer wieder blieb er stehen und starrte auf das Zelt. Firen saß auf dem Boden und starrte zur Erde. Wie es wohl seiner Schwester gerade erging? Ob es ihr gut ging? All diese Fragen stelle sich Firen. Schatten stand gebannt da. Ihre Gedanken kreisten um die Worte von Trickster. Noch nie hatte Schatten von jemanden solche Worte gehöt, noch nie hatte ihr jemand gesagt, dass man sie mochte. Doch zwischendurch wechselten ihre Blicke zu Keksus. Er stand da und starrte auf den Boden. Schatten fragte sich, ob er wieder normal war, doch zu fragen traute sie sich nicht. Plötzlich rief Asmaron: "žVerdammt was brauchen die so lange?" er packte Keksus am Kragen "žWenn du gelogen hast und uns die Wachen sie gefunden haben, dann bring ich dich um!" schrie er ihn an. "žWas bist du so gereizt?" fragte Keksus ihn und stieß Asmaron von sich weg. Firen stand auf und sagte zu den anderen: "žWenn ihr so eine Stimmung habt, verzieh ich mich erstmal für ne Weile...sagt mit Bescheid wenn es Trickster besser geht..." dann drehte er sich um und ging ein paar hundert Meter weiter. "žJa...hau bloß ab du Feigling!" schrie ihm Asmaron hinterher. "žSag mal was ist denn los mit dir, Asmaron? Warum bist du so gereizt? Was kann den Firen dafür, was mit Trickster passiert ist?" fragte Schatten Asmaron und sah ihn an. Dieser schüttelte den Kopf. "ž Es tut mir ja Leid. Ich weiß dass der Junge nichts dafür kann..." sagte er. "žDann geh zu ihm und entschuldige dich!" schrie Keksus Asmaron zu und deutete in die Richtung in die Firen gegangen ist. Asmaron drehte sich gereizt um und verschwand. Schatten sah ihm hinterher. Sie verstand ja, dass alle Angst hatten. Schließlich waren sie in einer ziemlich heiklen Situation gelandet. Aber gleich so auszurasten. Sie verstand es nicht und setze sich in eine Ecke zwischen 2 Mauern.

Firen höte Asmarons ruf. Er wollte ihn ignorieren, konnte es aber nicht. Niemand sollte ihn einen Feigling nennen. Deswegen ging er ja auch erst bei Asmaron in die Lehre. Er wollte mutig und stark sein. Aber nun...Er hatte Angst. Er hatte seine Schwester verraten du nun verlor er fast schon wieder eine Freundin. Auch wenn Firen erst seit ein paar Tagen dabei war, schon längst sah er die 3 Diebe als seine Freunde an. Wenn es zum Teil auch recht eigensinnige Freunde waren. Firen ließ sich auf die Knie fallen. Er ließ den Kopf nach hinten fallen und schrie in die dunkle Nacht hinein: "žWarum muss das alles mir passieren?" dabei liefen dem Jungen die tränen über das Gesicht. "žIch will aus dieser Verfluchten Welt raus! Ich will in eine bessere!" schrie er, doch war er sich gleichzeitig bewusst, dass es niemals eine andere Welt geben würde. Verzweifelt dache er an seine Schwester.

Keksus schluckte. Gerade als er seinen Mund öffnete um etwas zu sagen fing Schatten an: "žWarum musste Trickster das zu mir sagen? Jetzt hab ich noch mehr Angst um sie..." Schatten schluchzte in ihre auf den Knien verschränkten Arme hinein. Keksus sah Schatten an. Sie war traurig und hatte noch kein richtiges Wort mit ihm geredet seit er aus dem Gefängnis kam. Firen und Asmaron waren weg, Trickster schwer verletzt. Nur er und sie waren noch da...

Asmaron wunderte sich selbst über seine Wut. Was war los mit ihm? Warum schrie er plötzlich seinen eigenen Schüler so an?

Andrey-Delany
05-03-06, 10:25
Plötzlich legte Keksus seine Hand in die von Schatten und so sah sie mit einem unverkennbaren Blick an. Schatten umarmte ihn zärtlich, sie wusste um seine Gedanken. Denn ihre waren die Gleichen. " Nicht hier," flüsterte sie ihm verführerisch ins Ohr und zog ihn weg vom Lazarett in eine kleine Nebengasse. Sogleich fielen sie begierig übereinander her, beide hatten schon so lange auf diesen Moment gewartet. Sie küssten sich lange und leidenschaftlich, mit der winzigen Ungeschicktheit, die Unerfahrernen in Liebesdingen anhaftete. Doch das war alles Nebensache. Alles, was zählte, war, dass sie vereint waren. Eng aneinander geschmiegt verschmolzen sie miteinander, dann fielen vereinzelte Kleidungsstücke zu Boden, während sie sich immer weiter in die Schatten der Gassen drängten. Sie spürten einander so nah wie noch nie, seelisch wie köperlich, und genossen es in vollen Zügen. Es schien für die beiden eine Ewigkeit so weiterzugehen, die schönste Ewigkeit ihres Lebens.

princess-o-p
05-03-06, 10:40
Als Schatten dann laut aufschrie, denn das, was sie gerade erlebte, entsetzte sie zu tiefst, denn nie hatte sie sich träumen lassen, dass köperliche Begierde so etwas auslösen konnte, bis sie sich sofort wieder auf die Lippen: Das hätte sie nicht tun dürfen. Sogleich höte sie Männer rufen, höte, wie sie ihre Waffen griffen und nach dem Schreienden suchten. Keksus dagegen erlebte ebenfalls das wahrscheinlich Verblüffenste, das er sich nicht einmal vorzustellen wagte, und bemerkte nicht, was um ihn geschah. Da wurden die zwei sich Liebenden auch schon mit Licht, ausgehend von der Öllampe in der Hand eines der fünf Männer, bestrahlt. Wie beschämt Schatten doch war: Da gab sie sich einmal ihren Gefühlen hin und schon ist der Feind an Ort und Stelle um sie ins Verderben zu bringen. Keksus versuchte so gut es ging Schattens Gesicht und auch den Rest ihres Köpers zu verdecken: Er versuchte sie zu schützen. Doch die drumrum stehenden Männer picksten sie mit ihren Lanzen und machten sich auch noch einen Spaß aus der für die Wehrlosen demütigende Situation.


Asmaron legte seine Hand auf Firens Schulter und setzte sich neben ihn. Erst schwiegen Beide eine Weile. Dann höten sie einige dumpfe Schreie von hinten, aus dem Lazarett, doch es schien sie nicht zu kümmern. Wieder schwiegen sie, bis Asmaron die Stille unterbrach:"Ich verstehe dich. Manchmal, wenn alles so läuft wie jetzt, das kam allerdings nicht allzu oft vor, da wünschte ich mir auch woanders zu sein, weranders zu sein. Es ist nicht leicht der Starke zu sein, wenn es gerade verlangt wird, besonders nicht, wenn man sich in verstrickten Situationen wie du mit deiner Schwester..." "Oder du mit Trickster", unterbrach ihn Firen.

Keksus
05-03-06, 12:21
Die Wachen höten nicht auf zu lachen. Doch plötzlich drang ein Satz an Keksus Ohr: "žWARTET! ICH KENNE IHN!", Keksus erstarrte, er hatte ganz vergessen das er keine Tarnung mehr hatte, und sein Gesicht war mittlerweile gut bekannt, noch schlimmer, er wurde mit Schatten gesehen, die Wachen würden schnell bemerken das Schatten auch mit einer der gesuchten Diebe war. Langsam löste sich ihr Privileg, das ihre Gesichter nicht bekannt waren, in nichts auf. "žDAS IST DER GESUCHTE DIEB!", sofort stellten die Wachen ihr Gelächter ein, und versuchten die beiden zur Aufgabe zu bewegen. "žWenn ihr so fliehen wollt, kommt ihr sowieso nicht weit!", sagte einer der Wächter, in der Hoffnung das Keksus und Schatten diesen Umstand einsehen, und aufgeben würden. Er wusste sie hatte eine Chance zu entkommen, allerdings wusste er nicht ob es so gut war, diese zu Nutzen. Denn ihm kam diese Situation vertraut vor, denn es war eine die er bereits kannte, es war eine seiner Visionen, die er in seinem Delirium hatte. Und in eben dieser, sah er sich und Schatten flüchten, doch Schatten überlebte es nicht. Keksus selbst wusste nicht, was er davon halten sollte, es geschah alles wie er es gesehen hatte, und er wusste nicht ob er es ändern könnte. Darum zögerte er.

Schatten1988
05-03-06, 13:50
Schatten konnte sich in der Zwischenzeit unbemerkt ihr Oberteil und das von Keksus mit dem Fuß angeln. Von den Wachen unbemerkt, weil von Keksus verdeckt zog sie sich das ihre an und band das von Keksus um ihre Hüften. Vorsichtig angelte sie nach ihrem Messer und zog es zu sich. Eine der Wachen bemerkte das und zog seine Lanze. Die anderen Wachen taten es ihrem Kamerad gleich und zogen ihre Waffen. Keksus wollte Schatten beschützen und versuchte sie festzuhalten. Schatten jedoch nahm ihr Messer hoch und ging auf eine der Wachen zu. Diese wusste nicht was passiert und war verwirrt. Schließlich sah man nicht jeden tag eine Frau, die nur mit einem Oberteil bekleidet war. Schatten stellte sich wortlos direkt vor die Wache. Die anderen Wachen richteten ihre Lanzen auf Schatten. (ich weiß wie 2deutig das klingt also lasst mich bitte damit in ruhe...)

"žWas willst du damit sagen?" fragte Asmaron Firen. "žDas weißt du doch am besten von uns, oder?" Firen grinste Asmaron ins Gesicht. "žGib zu dass du sie magst..." sagte er. Asmaron schwieg...." Und wenn es so wäre?"...

Schatten stand noch immer vor der Wache, umrungen von mindesten 5 anderen Wachen. Sie sah gleichgültig in die Runde. Keksus suchte inzwischen seine Sachen zusammen. Er hatte keine Lust Erklärungen abzugeben falls Asmaron und Firen vorbeikommen würden, obwohl ihre Hilfe gerade sehr willkommen war. Schatten sah der Wache in die Augen. Sie stand da, als hätte sie vor, Ewigkeiten so zu stehen.

"žDann würde ich mich für dich freuen..." sagte Firen seinen ehemaligen Meister. Asmaron aber sah nur zu Boden. "žEgal was passiert... es darf nicht mehr passieren..." sagte er betrübt. "žEs wäre sonst ihr Ende..."

Keksus war verwirrt. Wollte Schatten sich ergeben? Es war doch sonst nicht ihre Art sich zu ergeben.
In selben Moment zog Schatten ihr Messer, das sie an der Seite ihres Beines unter dem T-Shirt versteckt hielt. Ehe die Wache sich versah hatte sie eine durchtrennte Kehle. Schatten stand regungslos da. Sofort holten die anderen Wachen aus um Schatten zu töten. Von vorn und von hinten rannten Wachen auf sie zu. Schatten bewegte sich noch immer nicht. Die Wachen kamen immer näher. Die Wachen stachen zu. Blut spritzte und Keksus schrie Schattens Namen.

"žIhr Ende?" Firen war verwirrt. "žWieso sollte es ihr Ende sein?" Asmaron sah ihn an. "žEs ist verboten...Es ist verboten ihresgleichen zu begehren..." "ždas verstehe ich nicht..." sagte Firen und sah Asmaron Rat suchend an. "žIch weiß es seit damals dieser Kerl auftauchte...und sie Ennai nannte..."

Schatten war Blutüberströmt, jedoch war es nicht ihr eigenes Blut. Sie saß zusammen gekauert auf dem Boden. Die beiden Wachen die sie angegriffen haben, vielen zu Boden. Sie hatte sich gegenseitig die Lanzen in den Bauch gerammt als Schatten auswich. Keksus stand entsetz da.
Schatten wischte sich das Blut aus dem Gesicht, stand auf und sah die entsetzen Wachen böse an. Dann lächelte sie und rannte auf Keksus zu. Sie packte ihn am Arm und floh.

Firen verstand noch immer nicht. Asmaron sah ihn verständnisvoll an. "žSchon gut... "ž Er stand auf und sagte: "žIch glaube wir sollten zurück zu Keksus und Schatten gehen..." Firen nickte.

Die übrigen Wachen rannten den beiden Flüchtenden hinterher. Der Hafen war nah und die Beiden drohten am Kai in eine Sackgassen zu laufen. "žWo willst du hin?" rief Keksus. Schatten antwortete nicht. Das Wasser kam immer näher. Keksus fragte sich, wo Schatten hinwollte... Dann waren es nur noch ein paar Meter bis zum Wasser.

"žEs ist niemand mehr hier..." bemerkte Firen. "žAber Trickster ist noch im Zelt. Dort liegen ihre Sachen..." sagte Asmaron.

Nun standen die Beiden da. Vor ihnen die endlos weite See und hinter ihnen ihr sicherer Tot...
Plötzlich kam eine vereinzelte Wache um eine versteckte Ecke gerannt. Schatten sah Keksus hilflos an. Keksus war wegen seiner Visionen verwirrt. Plötzlich sackte Schatten nach vorn weg. Hinter ihr erschien die Wache und hielt ein blutiges Schwert in der Hand. Schatten taumelte ein paar Schritte weiter. Dann verlor sie das bewusst sein. Rückwärts fiel sie in das kalte Wasser des Euphrats....

Keksus
05-03-06, 14:21
"žSCHATTEN!!! NEEEEEEEEEEEEIN!", Keksus war kurz davor aufzugeben, alles geschah so, wie er es gesehen hatte, allerdings hat er nur noch Bruchstückhafte Erinnerungen. Doch er wusste das Schatten sterben würde, wenn er jetzt nur rumsitzt. Er raffte sich auf, und die Wache, die Schatten zum Verhängnis geworden war, holte aus. Zu ihrem Pech zu weit, Keksus schnellte vor, und blockierte den Schwertarm der Wache, als nächstes raste seine offene Hand nach vorne, und schlug der Wache gegen die Stirn. Die Wache taumelte nach hinten, nur leicht benommen. Doch Keksus war voller Wut, er ging mit einem Schritt wieder auf die Wache zu. Noch bevor die Wache erneut zuschlagen konnte, hielt er seine Hand an die linke Seite des Kopfes, und schlug mit der rechten den Kiefer der Wache zur linken Seite, und dann höte man mit einem knacken das der Kiefer der Wache gebrochen war. Doch Keksus verlor keine Zeit sich damit zu erfreuen, das die Wache einen schmerzvollen Tod erlitten hat, er sprang sofort Schatten hinterher, und versuchte sie zu retten.

asmaron
05-03-06, 15:39
"Mensch das gibts doch gar nicht!", fluchte Firen. "Die hätten uns doch bestimmt bescheid gegeben, wenn sie weggegangen wären oder?" Unsicher blickte Asmaron über den menschenleeren Platz. Plötzlich kniff er die augen zusammen und zog mit einem sirrendem Geräusch sein Schwert. Mit einem Zeichen befahl er Firen das gleiche zu tun. Völlig verwirrt tat Firen es ihm nach und wollte schon zu einer Frage ansetzen, als sein Lehrmeister ihn mit erhobenen Zeigefinger an den Lippen bedeutete zu schweigen. Geduckt hielt er auf eine dunkle Gasse zu, die an den Platz des Lazaretts anschloss. Firen hätte fast laut aufgeschrien, als er die Leichen der drei Soldaten sah. Der eine lag mit aufgeschlitzter Kehle blutend auf dem staubigen Asphalt, die anderen lehnten mit aufgerissenen Bäuchen an der kalten hauswand. Im schwachen Licht konnte man erkennen, dass einer der beiden noch lebte. Röchelnd und mit aller Kraft die er aufbringen konnte sagte er:
"Wenn ihr edle Männer seid, dann helft einem halbtoten Krieger seine letzte Reise anzutreten!" Asmaron kniete sich vor ihm hin. "Ich werde dir helfen einzuschlafen, aber sag mir noch: Was ist hier geschehen?" Der Mann zitterte. Blut floss in einem Rinnsal aus seinem Mundwinkel. Sein Lebenslicht flackerte. "Bitte!",flehte Asmaron,"es ist wichtig das wir erfahren was hier geschehen ist!" Er hasste sich in diesem Moment selbst, dass er einen Sterbenden im Glauben ließ, dass er auf dessen Seite stünde. Mit einer Stimme die schon fast ein Flüstern war, erzählte der Soldat was geschehen war. "Und jetzt hilf mir! Bitte! Es tut so weh!", endete er. Firen sah wie Asmarons Blick kalt wurde und sich seine Finger um den Knauf seines Schwertes verkrampften. Firen wusste, dass der Verwundete eine schwehre Entscheidung von Asmaron forderte. Wie war die oberste Regel des Schwertkampfes, die ihm sein Lehrmeister selbst immer wieder gelehrt hatte?
"Töte niemals einen wehrlosen Menschen, egal wie sehr du ihn hasst, es sei denn du willst von da an immerfort als kalblütiger Möder gelten!"
Doch auch die Ausnahme dieser Regel war Firen in diesem Moment bewusst:
"Wenn dich dieser Mensch jedoch keine Chanchen mehr hat zu überleben und dich bittet ihn von seinem Leiden zu befreihen, dann liegt die Entscheidung ganz bei dir und du allein musst dich dafür verantworten!"
Asmaron erhob sich. Er sah noch einmal in das flehende, schmerzverzerrte Gesicht im halbdunkel. "Danke!",flüsterte der Schwertmeister ihm zu und drehte sich um.
Mit nur einer Bewegung wirbelte er herum, zog sein Schwert und rammte es dem Mann mitten ins Herz. Noch einmal bäumte sich der Köper des Soldaten auf, dann glätteten sich seine Gesichtszüge. Asmaron drehte sich weg, während Firen ihm die letzte Ehre erwies.
Nach nur kurzer Zeit hatte Asmaron sich wieder gefangen. "Nun wissen wir was geschehen ist! Sie haben Schatten und Keksus in Richtung Hafen verfolgt! Firen! Hö mir jetzt genau zu: Ich werde sofort die Verfolgung aufnehmen! Du musst bei Trickser bleiben! Wenn es ihr wieder besser geht, bring sie zu mir nach hause und warte dort auf uns! Schau mich nicht so an! Dort werden Law und die Stadtwachen uns am wenigsten suchen! Wir werden so schnell es geht zu euch stoßen!"
Mit diesen Worten rannte er in Richtung Hafen und verschmolz schon bald mit der dunkelheit. Ein völlig verwirrter Firen blieb zurrück.

Keksus
05-03-06, 15:59
Asmaron erreichte den Hafen, und fand dort Keksus vor. Als er näher kam konnte er erkennen dass noch 2 weitere Personen dort lagen. Als er näher kam konnte er erkennen das die eine, eine Stadtwache war, und die andere Schatten, über der Keksus kniete. "žWas ist passiert?", war asmarons erste Frage. "žSIE IST TOT!", war Keksus Antwort, die Tränen liefen ihm über das Gesicht. "žSie ist tot!", wiederholte er daraufhin leise, kaum fähig noch zu sprechen. Asmaron kniete sich neben Keksus, ihm war bewusst dass manche Leute in so einer Situation übertreiben, und deshalb fühlte er Schattens Puls. Dann erkannte er das Keksus recht hatte, nun fast recht hatte. Er spürte noch einen schwachen Puls, doch wenn sie sich beeilen, können sie Schatten noch retten. Asmaron verschwendete keine Zeit Keksus zu sagen was nun wirklich los war, das würde nur Zeit kosten. Er schnappte sich Schatten, und suchte auf schnellstem Weg jemandem der ihr helfen kann.

princess-o-p
06-03-06, 10:36
Asmaron lief und lief mit Schatten in den Armen. Keksus jedoch blieb zurück, senkte den Kopf und vom nassen Haar her rannten ihm die Wassertropfen über's Gesicht bis sie an der Nasenspitze hingen und schließlich zu Boden fielen. Asmaron wusste nicht wohin er hätte laufen können, er lief einfach nur wohin ihn seine Beine tragen würden.

Law hingegen schaute gen Himmel und bemerkte die bereits eingebrochene Dunkelheit. Verwundert ließ er sich nieder und verstand einfach nicht, warum er nicht tot war. Konnte blade-devil gebleuft haben? Sollte er sein Werkzeug sein? Der Schmerz allerdings war noch immer da und so beschloss er, sich zum königlichen Palast zu schleppen.

Darkwarrior war auch verletzt: Als er sich vom Kampf entfernte und schließlich wieder in seinem verlassenen Bürp war, war ihm etwas auf den Kopf gefallen, als das ganze Gebäude erschütterte. Nun wollte er sehen, wie sich das Geschehen so entwickelt hatte und konnte nicht glauben was er sah, als er zum Schauplatz des Grauens zurückgekehrt war. Er setzte sich im Schneidersitz auf den blutvertrockneten Boden: Offensichtlich hatte sich noch keiner darum gekümmert, denn Leichen und Dreck lagen noch da rum, es begann sogar zu stinken. Er grübelte darüber nach, ob das, was er getan hatte, das richtige war und ob er sich besser rausgehalten hätte. Als seine Blicke so über den Haufen toter Menschen wanderte, entdeckte er etwas, das nun gar nicht in das hässliche Bild passte: Eine dünne Hand, vermutlich weiblicher Natur. überrascht und neugierig stand er auf und zog an der Hand, die einen schmalen Köper hinter sich herzog. Er betrachtete sie von oben bis unten und als er ihren Puls spürte und bemerkte, dass sie noch lebte, beschloss er, sich um sie zu kümmern, der Neugierde wegen.

Schatten1988
07-03-06, 09:46
Darkwarrior schleppte die schmale Gestallt in die nächste Gasse. Er legte sie auf den Boden und musterte die junge Frau. Er wusste: er kannte sie irgendwoher. Darkwarrior gefiel, wie sie auf dem Boden lag, ohnmächtig aber trotzdem anmutig. Sie war schmutzig, voller schwarzem Pulver. Darkwarrior wusste nicht was das für ein Pulver war, aber es roch so, wie nach einer Schiffschlacht mit Kanonen.

Firen lief auf und ab. Einerseits war er verwirrt wohin Asmaron so schnell hinwollte, andererseits dachte er an seine Schwester und Trickster. Bei beiden wusste er nicht, wie es ihnen ergeht.
Da kam der Arzt aus dem Zelt. Firen rannte auf ihn zu "žWie geht es ihr?" fragte er. Der Arzt hob die Plane vor dem Eingang des Zeltes an. Firen ging hindurch. Er blieb stehen und sah besorgt zu Tricksters Bett.

"žBlade war hier..." sprach Yuna. "žWieso sollte er das tun?" fragte Andrey seine Begleiterin. Diese senkte nur ihren Kopf. "žIch weiß nicht ob du es mitbekommen hast..." sagte sie "žAber Blade-devil...er hat uns damals gesehen..." Andrey wusste nicht was er von all dem halten sollte.

Asmaron rannte durch die Straßen. Schatten in den Armen. Er beeilte sich, sie in das Lazarett zu bringen. Er wusste: lange würde sie nicht durchhalten. Keksus folgte Asmaron nur langsam. Er war verzweifelt. Für ihn war Schatten verloren.

Darkwarrior hob die Hand. Langsam kam er dem Gesicht der Frau näher. Er strich sanft mit seiner Hand über ihr Gesicht. Im gleichen Moment riss die Frau die Augen auf. Sie sprang auf und gab Darkwarrior einen kräftigen Tritt ins Gesicht. Sie sah den schwarzen Mann böse an und schrie ihn an: "žOkubyomono!!" Darkwarrior sah sie verwirrt an. "žDu schon wieder? ...Wer bist du?" fragte er "žDas weißt du ganz genau!" schrie die Frau. "žMein Name lautet...."

Firen sah Trickster erleichtert an. Sie war gesund und bei vollem Bewusstsein. "žMeine Schulter tut noch weh" sagte sie und lächelte "žAber ich kann wieder laufen...und stehlen!" grinste sie Firen an. Doch gleich wurde ihr Gesicht ernst. "ž...Wo..." fragte sie. "žWo ist Schatten? ...und...wo ist Asmaron?"

Keksus
07-03-06, 11:08
Asmaron wusste das sie nicht viel Zeit hatten. Bald würden die toten Wachen entdeckt werden. Und dann würde man nach den Mödern suchen. Und wer passte in diese Rolle besser als die merkwürdigen Personen die erst vor einer Stunde angekommen sind?

Keksus wusste nicht was er tun sollte. Asmaron glaubte zwar Schatten noch retten zu können, doch in seinen Visionen sah er sie nur das eine mal, in dem Militärlager. Und obwohl er versucht hatte alles zu ändern, geschah alles so wie er gesehen hatte. Er hatte zwar Schattens Tod nicht direkt gesehen, aber er vermutete das es für sie keine Hoffnung gab.

Shadow.painted.
07-03-06, 12:18
"...Norou", sprach sie, doch dies sagte Darkwarrior nichts. Lediglich die Stimme... Wie aus einer älteren Zeit....
"Mangelt es dir an Hirnzellen??? Ha!! Ein lächerlicher Krieger bist du! Ohne jegliche würde! Ohne Ehre! Einfach fortgelaufen, vom Kampfgeschehen!!", ihr Atem war schwer und an Stellen, an denen das Mädchen verletzt war hatte waren leuchtende Wunden. sie lächelte kurz ironisch auf., " hm... Aber das warst du ja schon damals...."

Nun sah sie ihn wieder an - mitten in die Augen. Ihre Schultern und Brust hob und senkte sich durch die Schwere der Atemzüge.
Sie war kleiner als er und schaute von unten zu ihm hoch mit einem durchdringenden, stechenden Blick.

Diese Augen...Er kannte sie..
Darkwarriors Gestalt wirkte leer. Plötzlich durchdrangen ihn Erinnerungen, die schon längst vergessen waren. In kurzen Filmrissen erschienen ihm Szenen.
Freundschaft...
Verrat...
Tod....

Die Stimme....

&gt;&gt;Also kaufst du nun dieses Schwert?? Es ist wie geschaffen für den Kampf!!&lt;&lt;

Eines Mannes...

&gt;&gt;Ich mache dir einen Sonderpreis&lt;&lt;

Eines Händlers....

&gt;&gt;Versteht sich doch! Meine Waren gegen deine Künste&lt;&lt;

Das Lächeln... Eines Großherzigen Freundes.....

&gt;&gt;HILF MIR!!!&lt;&lt;

Der Schrei....

&gt;&gt;Oder ....&lt;&lt;

Eines Aussichtslosen....

&gt;&gt; Stehst du nicht zu mir??? &lt;&lt;

Damals hatte er sich weggedreht...
Eine zweite Gestalt durchdrang den Mann mit einem Schwert....
Der Mann fiel hin.. zu seinen Füßen..

&gt;&gt; Okubyomono....&lt;&lt;

Die Tochter eines Leiblosen....


Darkwarriors Blick festigte sich..
"Feigling......Okubyomono..."
Es war so still, dass er ihre Atemzüge höen konnte. Die junge Frau lachte wieder auf..
"Ja!! Und zwar für immer!! Eikyu-ni!!!

Er holte aus und schlug zu.
Die Dunkle Gestalt fiel weiter in Richtung der Finsternis. Sie hätte sich wehren können.. aber nicht in diesem Zustand - nun war sie zu schwach. Auf ihrem Gesicht waren Rötliche abdrücke Warriors Hand.
um sich gegen einen Angriff zu wehren.
"Sage ich doch".. Krieger...

Er ging wieder auf sie zu, doch sie floh nicht.
"einen schwächeren anzugreifen - das sieht dir ähnlich!! verletzte zu jagen - typisch!!"

Er hob sie hoch, brachte sie in die Nähe einer Lampe und drückte sie gegen die Wand.
Plötzlich begann Norous Köper an den Stellen zu leuchten, wo Darkwarrior sie hielt.

"AAAH! Was hast du vor?? Mich zu töten??" Es brannte zu stark...als dass sie es sich verkneifen konnte zu schreien.
Vor Schreck ließ er sie Fallen. Anders als die alten Wunden waren diese eher rot/gelb.
Norou griff sich an die Wunden und hielt ihre Hand über sie, woraufhin diese langsam zu heilen schienen.
"Wirklich!!!"

Er zog Handschuhe an und hob sie erneut hoch, wobei er sie gegen die Wand drückte. Norou zuckte zusammen, denn die Wunden schmerzten noch..
Die weichen Gesichtszüge waren dieselben, wie auch die Augen - innen bräunlich grün und nach außen leicht bläulich - untypisch für Asiaten.
Doch ansonsten ist wenig dem alten Antlitz treu geblieben:
Wenn ihre Haut früher einen helleren bis durch das viele Reisen bräunlichen Ton hatte, so war sie nun schwarz, wie Ruß.
Der kindische grade, flache Köper hatte an Rundungen gewonnen.
Ihre Früher unordentlich abstehenden, kindischen Haare waren nun glatter und hatten an Fülle verloren, doch an Dunkelheit gewonnen. Das schmalere Gesicht eines Kindes hatte sich gewandelt und war nun selbstsicherer und geprägt von Erlebnissen - und doch barg sich etwas Naives dahinter.

"Du bist ein Möder..."
"Ich habe ihn nicht getötet"
"Doch. Genauso wie mich. Lass mich gehen, denn DU bist nicht mein Ziel. Ich habe wichtigeres vor"
"Natürlich... in genau diesem Zustand"
Er ließ sie los, doch Norou konnte sich nicht auf ihren Füßen halten.
Darkwarrior drehte sich um und schien in Gedanken versunken zu sein.
"Du heißt Kitsu..."
"Nichtmehr"
Er entfernte sich...
sie war damals noch klein, wahrscheinlich 13, gewesen und er jung, etwa 17 und ein Meister des Schwertes... 6 Jahre.. ja, 6 Jahre müsste es nun her sein...
Er schlenderte auf sie zu, hob sie hoch und nahm sie mit. Vorher jedoch wickelte er sie in seinen Umhang.
"žSieh, was du getan hast so viele Menschen tot."
"žIch habe DEINE Aufgabe erfüllt ," warf sie ihm vor.
Darkwarrior schloss die Augen und trug sie weiter in die Taverne, wo sich sein Zimmer befand.
"žWohin bringst du mich??"
Doch er antwortete nicht... als sie in einem der Zimmer waren, legte er sie hin auf eines der Betten.
"žMorgen müssten deine Wunden verheilt sein. Oder irre ich mich??"
Norou schaute ihn verwirrt an –woher sollte er das wissen???
"žDU WILLST, DASS CIH BEI DIR IM ZIMMER SCHLAFE?! DU BIST MIT SCHULD AN MEINES VATERS TOD!!!"

princess-o-p
08-03-06, 09:33
"Na gut, dann ist es wohl so. Lass uns eine Bleibe suche, ja?", fragte Yuna und lächelte seltsamerweise dabei. Ermutigt von ihrem Optimismus nahm er sie bei der Hand und sie beide suchten nach einer Unterkunft.

Gerade als der Arzt davongehen wollte erblickte er Asmaron mit Schatten in den Armen. "Was seid ihr eigentlich für Leute?? Ständig bringt ihr hier Halbleichen her!", er war ein wenig zornig. Asmaron konnte nicht mehr. Er versuchte zwar Schatten behutsam auf den dreckigen Boden zu legen, doch kurz vor dem Aufkommen hielten seine Arme nicht mehr Stand und Schattens Köper fiel in den Dreck. Der Arzt fühlte ihren Puls, lauschte an ihrem Mund, drückte auf ihren Bauch. "Mh, sie ist wohl eine Weile im Wasser gewesen, hab ich Recht?", doch ohne eine Antwort abzuwarten fing er mit einer Herzlungenwiederbelebung an. Nachdem er sie zwei Mal beatmet und danach ihren Druckpunkt ausgemacht hatte, drückte er mit beiden Händen auf ihren Brustkorb. Asmaron musste sich indes umdrehen, es war ihm unangenehm Schattens offene Brust zu sehen. 10 Minuten ging das so und als der Arzt schließlich die Hoffnung aufgab und die Herzmassage einstellte, fing Schatten an zu husten. Das Wasser sprudelte fömlich aus ihr und erschöpft drehte sie sich zur Seite und erfasste Keksus Fuß.

Es war eine billige Unterkunft, die sie sich genommen hatten. Es war zwar bereits dunkel, doch es war immer noch nicht allzu spät. Sie hatten die Fenster weit geöffnet, denn die Nacht war noch schwüler als jede andere in Persien es gewesen war. Yuna und Andrey Delany schliefen. Plötzlich knallte die Tür auf und Männer drängten hinein. Einer stolperte über die auf dem Boden liegenden Kleidungsstücke und stützte sich mit einer Hand am Bett ab. Yuna war wegen dem Krach aufgeschreckt und noch bevor sie reagieren konnte, wurde sie von zwei bewaffneten Männern ergriffen. Andrey Delany wurde wortwötlich aus dem Schlaf gerissen, auch er wurde von zwei Männern gefesselt. Unverständig blickte Yuna ihn an, versuchte mit Blicken zu ihm zu sprechen, doch einer der Männer presste seine Hand auf ihren Mund. Die restilchen Männer sammelten die Kleider auf und entfernten die Waffen. Sie alle waren in Uniformen, trugen jedoch keine Rüstungen. Auch ihre Kleider waren verschwitzt, auf Yunas und Andrey Delanys hat stand ebenfalls glänzender Schweiß.

Keksus
08-03-06, 11:09
Keksus wusste erst nicht was geschah, er hatte Schatten aufgegeben! Doch, sie umklammerte seinen Fuß! Sie lebte!
"žIhr habt Glück gehabt, es wurden keine inneren Organe verletzt" sprach der Arzt, "žaber eine Sache find ich doch merkwürdig" fuhhr er fort, und Keksus begann zu zittern, er ahnte was jetzt kommen würde. "žals ihr ankamt, war sie noch in besten Zustand. Keine Stunde später sind mehrere Wachen tot, und sie verletzt. Findet ihr das nicht auch recht...merkwürdig?".
Keksus ballte seine Fäuste, noch nie zuvor hatte er sich so sehr seine Waffen gewünscht.
Asmaron stand nur da, er wusste wovon der Arzt sprach, Keksus und Schatten hatten das halbe Lager in Aufruhr versetzt. Und jetzt grübelte er darüber nach wie er sie da raushauen könnte. Doch die Situation war praktisch aussichtslos.

princess-o-p
09-03-06, 13:40
Währenddessen versuchte sich Andrey Delany aus den Klauen der Uniformierten zu befreien, aussichtslos. Yuna dagegen war klar, dass sie nicht gegen die Männer hatten ankommen können. Stattdessen machte sie sich absichtlich schwer, sie wollte es den Feiglingen nicht allzu leicht machen. Einer der Männer, der die Waffen hielt, über gab diese dem anderen, umfasste ihre Beine und sie schleppte sie raus. Sie wurde in einen Karren geworfen. Yuna spürte wie ihr Kopf gegen etwas, das sich darin befand, knallte. Gleich darauf landete auch Andrey Delany auf ihr und leider auch sein Ellebogen in ihrem Bauch. Wegen ihres kurzen dumpfen Aufstöhnens schrieen sie die Wachen an:"Wie werden euch jetzt wohinbringen. Macht ihr nur einen Mucks, ist der andere von euch dran!" Yuna verdrehte die Augen, Andrey Delany dagegen schaute sie nur besorgt an. Sie kauerten sich zusammen und warteten darauf, dass das Gerumpel endlich aufhöen und sie wissen würden, was eigentlich vor sich ging.
Plötzlich blieben sie stehen. Die Decke, die sie verdeckt hatte, flog in einem Bogen runter und sogleich wurden die zwei Gefangenen von mehreren ergriffen, wieder bestand keine Möglichkeit zur Gegenwehr. Als Yuna den Kopf emporhob erblickte sie die goldenen Kronen des Palastes. Wieder warf man sie zu Boden und forderte sie auf, die Treppen, an denen schwerbewaffnete Wachen standen, hinaufzukriechen.

Keksus
09-03-06, 17:05
"žNun, ich werde dann mal gehen und euch allein lassen", mit diesen Worten verabschiedete sich der Arzt.
Keksus war erleichtert, doch hatte er wirklich einen Grund erleichtert zu sein? Der Arzt konnte jetzt genauso gut die Wachen alarmieren, immerhin war er ein treuer Diener des Königs.
"žWir müssen hier weg, sofort!" raunte Keksus nach diesem Gedanken Asmaron zu. "žIch nehme Schatten, und geh mit ihr zum Lagerausgang. Ich warte etwa 100m entfernt vom Lager in östlicher Richtung auf dich, Trickster und Firen, und beeil dich! Die Wachen werden wahrscheinlich bald informiert sein." Fügte er noch hinzu. Dann nahm er Schatten, legte sie über seine Schulter, und eilte zum Lagerausgang. Das war kein allzu großes Problem. Es war Nacht und die Wege zwischen den Zelten waren nur mit Fackeln beleuchtet, ausserdem trugen er, wie auch Schatten, schwarze Kleidung. Allerdings patroullierten überall Wachen, ob sie schon gezielt nach ihnen suchten wusste er nicht. Doch als ihn nur noch wenige Meter vom Eingang trennten, kam das grösste Problem. 2 Wachen bewachten diesen, mit dem Blick zur Wüste, und eine 3. patroullierte im Lager, und achtete darauf das niemand unerlaubt das Lager verlässt. über diesen Weg würde er niemals rauskommen, allerdings war die Umzäunung nicht allzu hoch. Deshalb beschloss er diese, an einem anderem Punkt im Lager zu erklimmen. Schatten war wach, und das war ihm jetzt hilfreich. "žHalt dich gut fest" flüsterte er ihr zu. Dann sprang er mit all seiner Kraft, und konnte gerade noch mit seinen Finger das obere Ende der Umzäunung erreichen. Dann zog er sich hoch, und sprang auf der anderen Seite nach unten, dann rannte er zu einigen Felsen abseids des Weges, und versteckte sich dort mit Schatten.

Schatten1988
10-03-06, 10:00
Firen stütze Trickster ab. "žIch finde immer noch wir hätten auf die anderen warten sollen." sagte Trickster. "žNein...." Antwortete Firen, während er weiter lief "žAsmaron hat gesagt, ich soll mit dir verschwinden...Und er weiß was er tut. Ich vertraue ihm." Trickster sah ihn fragend an... Sie wollte etwas sagen aber Firen sprach vorher: "žWir sind schon da..." Firen öffnete die Tür von Asmarons ehemaligem Versteck. "žSie werden uns hier nicht suchen..." sagte Firen. "žAsmaron meinte die Wachen würden nicht 2-mal das gleiche Haus stürmen...." Er schien geahnt zu haben, dass Trickster was sagen wollte. Als sie eingetreten waren, sahen sie noch immer die Verwüstung, die die Wachen hinterlassen hatten. Firen tastete sich mit Trickster zu dem vermeintlichen bett vor und räumten es frei. "žLeg dich hier hin..." sagte Firen und Trickster legte sich auf das bett. Langsam schlief sie ein und Firen fing an, den Rest des Hauses aufzuräumen.

Norou fing an heftigst mit Darkwarrior zu diskutieren. "žDu bist ein Möder! Auch wenn du mich gerettet hast, ich werde nicht bei dir im Zimmer schlafen!" schrie sie ihn an. Darkwarrior versuchte sie inzwischen in sein Haus zu ziehen. "žVersteh doch. Du bist verwundet und musst dich ausruhen!"
"žNein! Tu nicht so! Du bist der Möder meines Vaters!" Norou war wütend, doch Darkwarrior war verwirrt. Noch nie hatte er sich um jemanden Sorgen gemacht. Vielleicht weil er sie von früher kannte? Er wusste es nicht. Darkwarrior wurde das alles zu viel. Er hob sie an und trug sie in sein Haus.

Keksus versteckte sich hinter dem Felsen. Schatten kniete neben ihm. Sie warteten ab, wann sie am Unbemerktesten von hier weg konnten. Keksus beobachtete die Wachen. "žWann drehen die sich endlich mal um?" fragte er seine Begleiterin. Diese sah in nur kurz an. Dann deutete sie auf einen dunklen Pfad an der Stadtmauer entlang.

Norou wehrte sich. Sie strampelte mit den Beinen und schlug Darkwarrior gegen die Schultern. Doch er trug sie unbeeindruckt weiter. Als er an einer Art Bett ankam, legte er Norou vorsichtig ab. Fast herrscherisch schaute er zu ihr herab. Sie sah ihn wütenden an. Er hatte ihren Vater getötet. Immer wieder ging es ihr durch die Gedanken. Plötzlich fing Darkwarrior an sie an zu lächeln. Norou wusste nicht wie ihr geschieht. Dieses Lächeln, für sie war es irgendwie schön... Sie war wie gebannt von seinem Lächeln. Doch sie ließ sich nichts anmerken. Sie versuchte ihn weiter böse an zu sehen. Aber wieder dieses Lächeln... dann wendete sich darkwarrior ab. Er ging in einen Nebenraum. Norou war verwirrt. Wie konnte dieser Möder so lächeln können, dass sie sich davon ablenken lassen konnte?
Lange noch sah sie zur Tür. Dann schlief sie erschöpft ein.

Asmaron lief schnell zu den Felsen, hinter den er Keksus und Schatten hat flüchten sehen. Unbemerkt von den Wachen warf er sich hinter den Felsen, doch Schatten und Keksus waren nicht da. da höte er ein leises "Psssst" und sah sich um. An der Ecke der Stadtmauer stand Keksus und wank Asmaron zu sich. Hinter ihm konnte Asmaron auch noch die umrisse einer Frau erkennen, die sich an keksus Arm klammerte. Er dachte sich, dass das sicher Schatten sei und lief vorsichtig zu ihnen hin.

asmaron
10-03-06, 12:52
Als Asmaron sich hinter Keksus duckte, höte man laute Schreie im nahen Lazarett. Befehle wurden gebrüllt und Boten losgeschickt um die gesamte Stadtwache zu allamieren. "Keksus! Pass auf!", flüsterte Asmaron ihm zu,"Wir müssen zu meinem Haus kommen!" "Bist du völlig übergeschnappt?", fauchte Keksus ihn an. "Willst du dem Feind direkt in die Arme rennen?" Asmaron legte seine Hand auf Keksus Schulter. "Die Wachen haben mein Haus längst durchsucht! Niemand wird uns dort vermuten! Und außerdem: Wenn wir im Haus sind, habe ich noch ein Ass im Ärmel! Vertrau mir!", beruhigte er ihn. Im halbdunkel sah Keksus ein verstohlenes Grinsen über sein Gesicht huschen. Schließlich nickte er. "Also gut! Machen wir, dass wir hier wegkommen! Ich nehme Schatten!", und mit diesen Worten lud er sich sie schon sanft auf die Schultern. "Sag mir wenn du nicht mehr kannst! Dann übernehme ich sie ok?", bot Asmaron ihm an. Mit einem weiteren Nicken gab Keksus ihm sein Einverständniss und schon machte sich die Gruppe auf den Weg.
Obwohl Asmaron vorrauslief und die dunkelsten Gassen und Abkürzungen verwendete, mussten sie sich doch einige Male vor den Patrouillien verstecken, die in dieser Nacht überall unterwegs zu sein schienen. Schließlich erreichten sie das Haus.
Vor dem Eingang zog Asmaron seine Schwerter und öffnete die Tür(oder das was davon übrig geblieben war). Vorsichtig tastete er sich in das Dunkel hinein.
Plötzlich spührte er eine kalte Klinge an seiner Kehle und eine ihm wohlbekannte Stimme raunte ihm ins Ohr: "Lass deine Waffen fallen und sag mir deinen Nahmen und was du willst, oder stirb!" Asmarons Gesichtszüge in denen noch der schrecken stand, verwandelten sich langsam zu einem breiten Grinsen. "Du machst deinen alten Meister stolz Firen",sagte er,"Aber im anschleichen warst du schon immer gut! Vielleicht sogar besser als ich!"
"Asmaron!", rief Fieren. Sofort nahm er den Dolch von Asmarons Kehle. Zum Glück konnte sein Meister im dunkeln nicht erkennen, wie er rot anlief. Doch hatte er ihn gerade nicht sogar gelobt? Firen wusste, dass Asmaron mit Lob sehr sparsam umging, dehalb bedeutete es ihm sehr viel. "Keksus du kannst reinkommen!",rief Asmaron Keksus zu, der drausen auf Asmarons Zeichen gewartet hatte. "Firen, kannst du bitte Licht machen? Wir haben Schatten dabei! Sie ist verletzt worden und noch bewusstlos!" "Trickser ist bei mir!", antwortete dieser. "Sie schläft gerade."
Licht flammte auf, als Firen einen Kerzenleuchter entzündete. Das Haus war komplett verwüstet. Zwar waren die Leichen weggeschafft worden, aber Tische, stühle, Bänke alles lag durcheinander kaputt auf dem Boden. Die Bücher waren aus den Regalen gerissen worden, Vasen lagen zertrümmert auf dem Boden. Man konnte Firens vergeblichen aufräumungs versuch erkennen, doch eigentlich war nichts mehr zu retten. Asmaron schien das alles ziemlich kalt zu lassen. Er schritt gezielt über den Trümmerhaufen auf ein Regal zu, und legte die Hand auf den Kerzenhalter neben dem Regal. "So! Und jetzt kommt mein Ass, dass ich versprochen habe!", sagte er zu Keksus, mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Mit diesen Worten drückte er dem Leuchter auf die seite. Knirschend setzte sich ein Mechanismus in Gang, und das Regal glitt lautlos zur seite. Eine Treppe, die anscheinend in den Keller führte, wurde sichtbar. "Bitte einzurtreten die Herren!", forderte er seine Freunde auf, die gar nicht mehr aus dem Staunen herrauskamen. Asmaron jedoch ging zu Trickser hinüber und hob sie sanft in seine Arme. Die anderen warteten an der Treppe. Keksus mit schatten auf der schulter und Firen mit einer Kerze in der Hand.
Als sie die Treppe hinabgestiegen waren gelangten sie zu einer Eisentüre. Asmaron bat Firen sie zu öffnen und als sie den Raum betraten verschlug es den beiden Männern völlig den Atem. Der Raum beinhaltete das größte Waffenarsenal, das Keksus je gesehen hatte. An der wand hiengen Dolche von jeglicher Art, völlig fremdartige Schwerter lehnten in den Waffenständern, Schilde in allen Farben und Formen waren vorhanden, Bogen und Armbrüste lagen sauber geordnet in einem Regal, Streitkolben, Lanzen, Äxte und sogar ganze Rüstungsteile waren im ganzen Raum verteilt.
"Jetzt weiß ich endlich, woher du immer die verschiedenen Waffen hattest, mit denen wir trainiert hatten!",stieß Firen hervor. "Tja jeder hat seine Geheimnisse!", war die belustigte Antwort. Auf der anderen seite der Waffenkammer war eine weitere Tür, auf die Asmaron nun zusteuerte. "Da drinn stehen noch 2 Notbetten rum. Da können wir Schatten und Trickser hinlegen! Firen kannst du bitte ein rauchloses Feuer im Kamin der Waffenkammer machen? Feuerholz steht an der Wand daneben! Ich friere ungern! Und hier unten ist es doch recht kalt!" Keksus und Asmaron betteten die beiden Frauen auf die kleinen Liegen und deckten sie zu. Als sie zurrück in die Kammer kamen, loderte im Kamin ein warmes Feuer, das den ganzen Raum mit warmen Licht erfüllte. Firen hatte sich einen Stuhl geholt un wärmte sich die Hände. Seine beiden Freunde taten es ihm gleich.
Als sie sich eine Weile ohne ein Wort ins Feuer gestarrt hatten, ergriff Asmaron das Wort: "Keksus du weißt, dass ich euch eigentlich aus einem bestimmten Grund angeheuert habe. Das Firen dazukam war ja reiner Zufall.", dabei grinste er Firen an. Keksus nickte. "Ihr meintet, wir sollten einen großen Raub für euch machen." "Das ist wahr!",antwortete Asmaron ernst,"und da wir schon einiges miteinander durchgemacht haben, finde ich das es Zeit wird euch allen die ganze Wahrheit zu erzählen..."

Keksus
10-03-06, 13:36
"žWie ihr ja bereits wisst, sollt ihr die Krone des Königs klauen" begann asmaron seine Geschichte. "žAllerdings ist es nicht wirklich die Krone die mich interessiert. Sondern vielmehr ein Smaragd, der die Krone ziert. Denn es ranken sich viele Legenden um diesen Unscheinbaren Edelstein. Die einen sagen durch ihn könnte man in die Zukunft sehen, andere wieder rum behaupten er könnte Waffen stärker machen. Doch ich habe Grund dazu zu glauben, das sie alle Falsch liegen. Vor einigen Jahren reiste ich durch Persien, auf der Suche nach Reichtum, und das auch ziemlich erfolgreich, wie ihr anhand meiner Waffensammlung sehen könnt, billig war die nämlich nicht gerade. Doch der grösste Schatz blieb vor mir verborgen. Denn ein riesiges steinernes Tor verwehrte mir den Zugang. Selbst nach Stundenlangen suchen fand ich keinen Weg es zu öffnen, und gab auf. Doch vor kurzem, habe ich etwas in einem Buch gelesen, dort wurde genau dieses Tor beschrieben! Und auch wie man es öffnet. Doch nach der Freude, folgte sogleich Enttäuschung. Denn man brauch den Smaragden aus der Krone des Königs. Und daraufhin habe ich euch angeheuert."

Schatten1988
11-03-06, 09:03
Trickster schlief ruhig. In ihre Decke eingekuschelt träumte sie...von ihren Freunden und ihre Erste Begegnung mit ihnen.

Ein kleines Mädchen, Trickster, auf dem großen Marktplatz, in der gewaltigen Menschenmasse fast unsichtbar und wie es dort das Geld stiehlt.
"žHey was tust du da?" .... Entdeckt von einem Mann ... "žLass mich los!" ...Zur Wache geschleppt und geschlagen. ... "žBitte last mich gehen." ... Ein Stein fliegt vor den Kopf des Mannes... "žFangt mich doch!" ...Diese Stimme - ein Mädchen?! "žFangt sie ein!" ...rennende Wachen. Und plötzlich: eine Hand die sie in eine Gasse zieht... "žAlles ok? Ein Blick in die Augen. Ein Lächeln. "žKlar" ... lachende Kinder ..."žIch bin Trickster, wollen wir Freunde sein?" das Mädchen nickt und lacht. "žJa... mein Name ist..."
Dann wurde es dunkel... "žSchatten!" Sie war plötzlich kein Mädchen mehr. Sie war eine Frau. "žLass mich runter du Idiot!" ... dieser Mann.... "žDu hast mich bestohlen" ... Er lässt sie nicht los... "žNimm deine Pfoten von mir!" ... Er lacht. "žNur wenn du mir mein Geld wieder gibst." "žVergiss es!" ...Sie wehrt sich. Trickster – starr und unbeweglich. "žKomm schon, ich will dir nicht wehtun." ... Schatten ruft wütend: "žJetzt hilf mir doch mal, Trickster!" Aber sie kann nicht, sie kann sich einfach nicht bewegen. "žMh..." ein überlegender Blick des Mannes.... "žWollen wir uns zusammen tun?" ....Dieser Blick mit dem er sie ansieht... "žGut...Ich bin...."
Wieder diese Dunkelheit. "žKeksus!" Er versteckt hektisch etwas..."Gib es heraus!" ... Schatten – so aufgeregt. ..."žIch habe aber nichts!" ... Ein energischer Schlag auf den Tisch...Ein Zettel? ..."Ein Auftrag. Von...."
"žSchnappt euch Asmaron!" ...Wieder ein Kampf... Soldaten und Wachen... Doch da! Ein Tor? "žEnnai...du bist wichtiger als du denkst..." der alte Weise...wieder ein kleines Mädchen...."Ein Smaragd?" ... Trickster vor einem Tor. ..Sie berührt es. ..Ihre Freunde...um sie herum und plötzlich verschwunden.
Trickster erwachte.

Inzwischen erwachte Norou. "žWo bin ich?" sie sah sich um. "žStimmt, ich bin bei Darkwarrior..."sie wurde wütend. "ž....bei diesem Möder" Wütend schnappte sie sich ihre Sachen und wollte verschwinden. Doch Darkwarrior kam im selben Moment rein. "žWohin des Weges?" "žIch verschwinde von hier...Aber beim nächsten Mal wirst du sterben!" "žDas glaube ich nicht..." antwortete Darkwarrior. "žVon nun an werde ich mit dir gehen und dich beschützen..." "žNiemals!" schrie Norou wütend. Doch irgendwie schien ihr der Gedanke auch zu gefallen, jemanden um sich herum zu haben" Tu was du willst...Aber vergiss nicht. Ich werde dich töten..." Darkwarrior lachte "žVersuchs doch, Süße" Norou lief wütend zur Tür raus. Was sollte sie tun? Ihn gleich töten oder ihn erstmal verschonen und seine Hilfe ausnutzen?

"žDie Krone?" Keksus war entsetz "žDie Krone des Königs? Die ist besser bewacht als alles andere im Reich!" "žUnd deswegen sollt ihr sie mir auch beschaffen..." Asmaron sah Keksus an. "žIch weiß nämlich dass ihr das schaffen könnt! Ich brauche sie unbedingt! Und..." er räusperte sich. "žUnd ich würde euch natürlich auch großzügig bezahlen..." "žWIR üBERNEHMEN DEN AUFTRAG!" schrie jemand in den Raum hinein. Schatten stütze sich am Türrahmen ab. "žOder habe ich mich verhöt mit der 'großzügigen Bezahlung'?"



@ all im ersten teil ist mit Absicht ne falsche Zeitform genommen wurden http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif weil's ja ein Traum ist

asmaron
11-03-06, 10:51
Erleichtert drehte sich Keksus um. "Schatten!", rief er. Er drückte sie fest an sich. "Ich hatte schon gedacht ich hätte dich ver... "Psst! Daran darfst du nichtmal denken! Du glaubst doch wohl nicht das ich dich den restlichen Spaß alleine machen lasse!", flüsterte sie ihm zährtlich ins Ohr. "Keksus! Ich habe meine kleine 'Schwester' nicht vor dem Tod gerettet, dass du sie jetzt wieder halb erdrückst! Ich kann dir versichern an ihr ist noch alles dran!", sagte Asmaron und zwinkerte Schatten zu. Schuldbewusst trat Keksus einen Schritt zurück. "Ja ja! Immer den großen Bruder spielen müssen!", kicherte Schatten und zwickte Asmaron in die Nase. "Tja, wenn ich beschließen würde, halb verstückelt im Meer baden zu gehen, dann würdest du auch so handeln! Und jetzt schau, dass du zurück ins Bett kommst! Kaum zussammengeflickt und schon wieder auf den Beinen! Ich schau mal noch schnell hoch in die Küche, ob ich noch was essbares finde... vielleicht können wir noch ne Suppe draus machen." Schon wollte Schatten gehorsam ins Bett schlüpfen, als sie Trickser bemerkte, die mit verschlafenem Gesicht in der Türe stand. Asmaron seuftzte. "Nun gut... mit dem Schlafen wird das dann wohl doch nichts... Also: Ich hole jetzt was zu essen und dann reden wir. Ich finde wir sollten das gemeinsam beschließen. Aber danach wird geschlafen! Wir haben morgen noch einiges vor uns!", sagte er.

Keksus
11-03-06, 13:30
Als alle am Tisch versammelt waren begann Asmaron seinen Plan anhand einer Skizze zu erklären.
"žDie Krone wird schwer bewacht, deshalb können wir nicht einfach über das Haupttor rein rennen und alle Wachen hinter uns herziehen. Wir müssen unbemerkt reinkommen, und wieder raus." Begann er seine Konferenz. "žIch selbst bin nicht so gut im schleichen, aber ich kann euch helfen. Ich werde hier" er zeigte auf ein Gebäude unweit des Palastes "žein Feuer legen, und somit die Wachen ablenken. Sobald ihr das Feuer seht, geht ihr an diese Stelle und erklimmt die Mauer..." "žDie Mauer erklimmen?" unterbrach ihn daraufhin Firen "žWie soll das gehen? Die ist mindestens 10m hoch." "žGanz einfach" erklärte daraufhin asmaron was er vorhatte "žDamit!" und zeigte dabei auf ein paar Enterhaken die an seiner Wand hingen. "žSo kommen wir vielleicht hinter die Mauer, aber in den Palast kommen wir so immer noch nicht rein, geschweige denn zur Krone." Sagte Keksus darauf. "žDas stimmt schon. Doch Coronas Eitelkeit hilft uns weiter. Er ist so vernarrt in die Krone das er sie immer in seiner Nähe hat. Das heisst das wir nicht in die Schatzkammer eindringen müssen. Wir müssen nur bis in sein Schlafgemach kommen." Erklärte daraufhin wieder asmaron. "žCoronas Schlafgemach? Das ist verrückt. Dort hat Law seine besten Männer stationiert. Und Law selbst hält sich auch in der Nähe auf wenn er im Palast ist." Erklärte daraufhin Trickster. "žGenau, aber auch das Schlafgemach des Königs hat ein Fenster, ich hoffe ihr seid gut darin über Dächer zu rennen. Denn hier ist das Fenster, und jetzt schaut euch das an" asmaron zeigte auf einige Gebäude auf der Skizze. "žDiese Gebäude sind so angeordnet, das ihr darüber bis zu dem Fenster hier kommen könnt." Lächelte asmaron dann. "žDas ist absolut verrückt, verrückt und unmöglich..." brach Trickster die mittlerweile entstandene Ruhe. "žDeshalb wird es auch funktionieren" antwortete dann Schatten "žWann soll es losgehen?" sagte sie direkt darauf und konnte sich ein grinsen nicht verkneifen.

princess-o-p
11-03-06, 13:33
Sie alle waren sich so sicher, dass es funktionieren würde, doch einer schwieg und lächelte auch nicht: Firen. Zweifelnd schaute er auf den Tisch. "Na was denn Firen? Wieso so zuversichtlich?", wieder konnte sich Schatten ihr ironisches Grinsen nicht verkneifen. "Es ist nur...", jetzt schaute er auf, "Was wenn was schief läuft? Was, wenn oben nicht fünf, zehn, sondern sogar 25 Mann stehen? Leute, wir haben nur einen ausgebildeten Kämpfer, wir würden damit nicht klarkommen. Oder, es müssen ja nicht so viele oben sein, aber was wenn es Probleme auf dem Hinweg gibt? So kommen wir nicht einmal in die Nähe der Krone!" In der Tat hatte Asmaron nicht über dieses Schwierigkeit nachgedacht. Nach einer kurzen überlegung äußerte er:"Eure Aufgabe besteht folglich darin, Keksus und Firen, euch durch den Eingang hinter dem Palast, wo wir mit Darkwarrior bei der Befreiungsaktion rauskamen, reinzuschleichen. Schatten und Trickster, ihr erklimmt die Mauer wie erklärt und zwar wenn ich das Feuer lege...wenn ihr euch im königlichen Schlafgemach befindet, verhaltet euch leise und unternehmt nichts bevor wir nicht auch gekommen sind. Denn die Tür zum Gemach ist nur von innen her zu öffnen. Da um das Bett sicherlich die besten Wachen stehen werden...", alle höten dem erklärenden und gestikulierenden Asmaron gespannt zu, "...möchte ich, dass ihr euch das Engste, das ihr habt, schwarz natürlich, anzieht. Ihr sollt mit der Dunkelheit verschmelzen. Sobald ihr am Fenster angekommen seid, musst du, Schatten, dich geschickt reinangeln und öffnest dann behutsam die Tür. Dabei kannst du dir Zeit lassen, besser wir warten als wenn du festgenommen wirst. Währenddessen machst du es dir am oder unter'm Fenstervorsprung bequem, denn für 's lange Hängen sollst du es gemütlich haben...", er lächelte sie schelmisch an und sie erwiderte es mit einem Lächeln ihrerseits.

Oben angekommen, wurden Yuna und Andrey Delany seltsamerweise von Corona persönlich empfangen. Gleich danach gingen die drei, natürlich in Begleitung zahlreicher Wachen, in einen Raum, der nicht so prunkvoll ausgestattet war wie der Rest des Palastes. "Setzt euch", sie gehorchten dem König ohne Zögern. "Ich verstehe nicht, was hier vorgeht. Das kommt nicht oft vor in meinem Reich, und aus diesem Grund will ich dieses Unwissen nicht dulden. Ihr Fräulein,", es verwunderte Yuna sehr, dass er sie mit Ihr ansprach, schließlich war sie für ihn eine Untertarnin wie jede andere auch. " habt auch einige Schwierigkeiten mit der berüchtigten Diebesbande, nicht wahr? Jedenfalls höte ich es so...von Law...Ihr kennt ihn....Ihr werdet mit ihm zusammenarbeiten." Yuna verstand nicht was sie da höte und stutzte nur. Gerade wollte sie etwas erwidern, doch Andrey Delany fiel ihr ins Wort:"Wie kommt Ihr darauf, dass sich Yuna auf die Seite dieses Erbärmlichen stellt...Hoheit?" "Nun," er fing an mit seinen Fingern zu spielen, was Yuna einerseits verriet, dass er etwas vorhatte, und andererseits zeigte ihr die Höflichkeit seitens des Königs, dass er sogar angewiesen auf sie sein konnte, "sie möchte etwas, das ich besitze." Mit einer Handbewegung wurde Andrey Delany hinausgebracht, verständnislos und besorgt schaute ihm seine Geliebte hinterher. Immer noch in ihr Nachtgewand gekleidet, sagte sie: "Das, was ich begehre, könnt ihr mir nicht bieten." Auf einmal fühlte sie sich so sicher, als hielte sie nun die Fäden in der Hand. "Glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche:", er legte einen Ring auf den Tisch. Yuna konnte ihren Augen nicht trauen als sie sah, was nicht hätte sein können: Sie erkannte den Ring als blade-devils. Hatte dieser sich etwa mit dem König verbündet? Nein, diesen Gedanken vertrieb sie sofort, denn das wäre das Unmöglichste was überhaupt hätte passieren können. War er dann gefangen genommen worden? blade-devil ließ sich gefangennehmen?

Shadow.painted.
13-03-06, 09:55
Norou lief aus der Tür heraus udn den Gang entlang.
Als sie sich außerhalb des Hauses befand rannte sie einfach weiter. Wohin? - Das wusste sie selber nicht..
Im Rennen band sie sich den Umhang um..
Ihre wunden vom letzten Kampf waren nun geheilt, aber das war sie gewohnt. Seit dem der Fluch auf ihr lastete war das ja normal.

&lt;&lt;Ich muss jetzt ersteinmal ein ruhiges Örtchen finden...&gt;&gt;
Also rannte sie weiter, sprang daraufhin hoch und begab sich auf eines der Dächer - dort waren nun sicher keine Wachen!
Sie setzte sich hin und begann etwas zu zusammenzumischen, bis esimmer fester wurde und sich in kleine Bröckchen teilte.

&lt;&lt;Gut.&gt;&gt;
Aus ihrer Tasche holte sie einen kleinen Ball und warf ihn mitten auf einen Platz. Es gab einen kleinen Kall und Rauch stieg auf.

&lt;&lt;bald werden sie kommen&gt;&gt;
Dachte sie grinsend.
Und tatsächlich!
ein Teil der nächtlichen Stadtwache kam an und begutachtete den kleinen Ball, der Rauch aufsteigen ließ.
Verwundert über den komischen, kleinen Gegenstand begannen sie wieder auseinander zu gehen.

Auch Norou entfernte sich von dem Ort, aber von einem weiter oben gelegenen Platz.
Unten erblickte sie einen noch jungen Wachmann.
Er war wohl kaum älter als sie, obbwohl da vielleicht auch 2-3 jahre zwischen ihnen hätten sein können.

"Das ging ja schneller als ich gedacht habe", sprach Norou leise.

Der Wächter wunderte sich - war da nicht grade etwas??

Norou Sprang in die Tiefe und breitete ihren Umhang aus - so konnte sie gleiten.
Einge Gasse weiter befand sich ihr Landepunkt, von dem aus das schwarze Mädel ihr neues Ziel anpeilte.Sie schluckte etwas kleines runter und näherte sich dem Jungen Wächter.

"Hey!", rief sie ihm von hinten zu und näherete sich ihm, wobei ihr Köper und ihr Gesicht vom Umhang verdeckt blieben.
Der Wächter drehte sich um und erkannte eine weibliche Gestalt.
"Wer bist du? Und was suchst du hier draußen um die se Uhrzeit?!"
"Wer ich bin, spielt keine Rolle... Bist scheinbar neu in diesem Beruf.. Sage mir.. Wie heißt der Befehlshaber der Stadtwache??"
"Meinen Sie den Kommandanten??"
"Ja, oder so..."
"Law..."
"Ach, wie schön.. Mein alter Bekannter!!", sprach sie mit einer vergnügten Stimme.
"Könntest du mir vielleicht auch sagen, wo er sich grade befindet??"
"Nein, gnägige Frau, kann ich nicht.."
"Och, das ist aber schade.. ich habe mich so lange auf dieses Treffen vorbereitet... Weißt du es nicht, oder sagst du es nicht...", sprach sie nun mit einer tieferen Stimme.
"Ich darf es nicht verraten..." Er senkte seinen Kopf und die Kapuze, die ihn bedeckte rutschte noch weiter nach vorne.
"Ich gebe dir ein Goldstück.."
"Nein.. die Wache wird nicht schlecht entlohnt..."
"ja, aber nicht damit..." Norou machte ihren Umhang etwas auf und hob ihren Rock am oberschenkel hoch.

Der Wächter stand da, scheinbar total verwundert... das Bein war dunkel.. und leuchtete an manchen Stellen. Sowas sah man nunwirklich nciht alle Tage...
Er streckte die Hand aus, um die Haut zu berühren, doch Norou klatschte sie weg.
"a-a-a",sie zog die Kaputze aus, sodass nun ihr Gesicht zu sehen war. "Du gibst mir das, was ich will... und ich erfülle dir deinen Wunsch", grinste sie ihm ins Gesicht.

Der Wächter dachte noch nach... Was acuh immer sie war.. stark sah sie ja nicht aus.. und eine Gefahr konnte ja nicht von ihr ausgehen.
"Er ist oben, im Palast... dort plant er vermutlich etwas und wird dort noch bis zum übernächsten morgen bleiben..."

"Braver Junge.."
Norou ließ den Umhang von ihren Schultern gleiten und stand nun - bekleidet mit einem Rock und auch oben mit Kleidung bedeckt(wie das konkret aussieht, seht ihr , wenn cih das bild fertigkriege...), wie immer - vor dem Jungen Mann da. Dieser blickte sie unter der Kaputze heraus staunend an ; unglaublich, dass es soetwas wirklich gab... Norou hielt ihr Versprechen; sie streckte ihre Hand aus, die er, nach kurzem Zögern, annahm. Sie gingen um die Ecke, von 2 Gebäuden, wo sie niemand höen, oder sehen würde. Er mit einem neugierigen, Norou mit einem kalten, aber zufriedenen Gesicht: Sie wusste nun, wo ihr Ziel war und ihr war jedes Mittel recht es zu erreichen.
Hier befand sich eine Scheune, in die sich die beiden zurückzogen. Norou setzte sich hin und die Leuchtenden Linien auf ihrem Köper erhellten den Raum teilweise.
Der Wächter setzte sich neben sie und begann vorers ihren Köper abzutasten ; die haut war weich... nur an den leuchtenden Stellen waren soetwas, wie leichte erhebungen.. wie narben alter wunden,die nie Verheilen würden.Natürlich wäre es aufregend gewesen, mit diesem Wesen zu schlafen, doch etwas hielt ihn ab... War es die Angst vor dem Ungewissen??


Etwa eine Stunde später wachte Norou auf. Tja.. nun lag sie neben nem kerl, dessen Gesicht sie noch nichteinmal richtig betrachtet hatte...
Er schlief fest...vorsichtig nahm sie ihm die Kaputze des Mantels vom Kopf, Hob ihre Hand (die ja leuchtete) über diesen und staunte nicht weniger, als er, beim Anblick von ihr:
Er war blond! Solche Leute sah sie nur sehr selten und so gut wie nur als kleines Kind auf den Reisen mit ihrem Vater...
Schön, wie es so glänzte...
Plötzlich fiel ihr ihr eigentliches Ziel wieder ein und sie schlich aus der Scheune, warf sich wieder ihren Schwarzen Umhang über und verschwand in den dunklen Straßen...

princess-o-p
13-03-06, 11:45
Mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht trat Yuna aus dem Raum und schloss die Tür behutsam hinter sich zu. Andrey Delany, der bisweilen an die Wand gelehnt war, stürzte sich auf sie und fragte:"Was habt ihr da so lange besprochen?" Yuna packte ihn an den Armen und antwortete schon fast euphorisch:"Delany, ich habe tolle Neuigkeiten: Ich und du, wir werden zusammen in Kürze die Diebesbande aufspüren, sie ausliefern und dafür habe ich dann blade...", nun sprach sie schon ruhiger, als befänden sie sich in einer romantischen Situation, "darauf warte ich schon seit Jahren, Delany. Und nun bringen wir es gemeinsam zu Ende!", sie strahlte ihn an, im Moment für sie der Glückseligkeit. Empöt und schockiert riss er sich los von ihr. "Was hast du gegen sie? Wie kannst du nur so egoistisch sein?", schrie er sie an. Die Wachen, die sich ebenfalls auf dem Flur befanden, schienen keine Miene zu verziehen, als wären sie überhaupt nicht da. Yuna schaute ihn nur fassungslos an: Hatten sich eben ihre Wege für immer getrennt?

Keksus
14-03-06, 15:45
Alle waren mit dem Plan einverstanden. Es würde nicht einfach werden. Aber um sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen, wollten sie den Neumond in 3 Tagen abwarten. Solange ruhten sie sich aus. Allerdings gab es noch ein kleines Manko: Asmarons Ausrüstung war eher für einen offenen Kampf geschaffen, oder für eine Belagerung, aber nicht für Diebe. Zwar hatte er auch Dolche, doch es fehlten die Spielereien der Diebe wie Dietriche, Pfeile an denen ein Seil war, um höher gelegene Stellen zu erreichen und andere Dinge. All das mussten sie noch vorher besorgen. Allerdings mangelte es ihnen momentan an Geld. Das von Asmaron wurde von den Stadtwachen beschlagnahmt, und da Trickster und Schatten sich noch erholen mussten, ging Keksus auf Beutezug. Allerdings musste er am Tag losgehen, da eben keine Werkzeuge vorhanden waren, um in Häuser einzubrechen. Also kleidete er sich möglichst unauffällig, und mischte sich unters Volk. So eine Aktion hatte er schon länger nicht mehr gemacht, nur als er noch neu in dem...Gewerbe war, deshalb fiel es ihm auch nicht schwer die Bewohner Babylons um ihren Tagelohn zu bringen. Bei einigen tat er so als würde er sie ausversehen anrempeln, und stahl dabei ihren Geldbeutel. Bei wieder anderen schlich er sich einfach unbemerkt an, und entwendete auch diesen ihr Geld. So dauerte es nicht lange, und er hatte das Geld zusammen was er brauchte. Seinen Hehler konnte er allerdings erst abends aufsuchen, dann war es sowieso sicherer für ihn, und deshalb ging er erstmal wieder zurück zum Versteck.

Während Trickster und Schatten schliefen, gingen asmaron und Firen den Plan immer wieder durch, sie wollten das auch wirklich alles klappt. Als sie dann Schritte höten waren sie wie immer angespannt, sie wussten zwar das Keksus bald wieder kommen würde, doch man konnte nie vorsichtig genug sein. Als sie dann aber erkannten das es wirklich Keksus war der dort im Schein der Fackeln die Treppe runterkam, beruhigten sie sich wieder.
"žHast du das Geld?" fragte asmaron ihn direkt. "žJa, hab ich. Heute abend wird ich die Ausrüstung holen." Erwiederte dann Keksus. "žAber mal was andres, wenn du kein Geld mehr hast, warum sollen wir noch unser Leben riskieren und die Krone klauen? Sicher, wir haben viel durchgemacht, aber trotzdem sollte sich das ganze auch lohnen." Fuhr er fort. "žMach dir darüber erstmal keine Gedanken, ihr bekommt euer Geld." Sagte asmaron dann mit einem grinsen im Gesicht.

Andrey-Delany
14-03-06, 16:34
Schonmal was von Absätzen gehöt?

Andrey-Delany
15-03-06, 11:21
Nicht zwingend notwendig, aber sie vereinfachen das Lesen deiner Werke ungemein

Shadow.painted.
16-03-06, 08:41
Norou bereitete sich also auf ihr Treffen mit Law vor.
Sie verbrachte die Nächte auf den Flachen Dächern der Stadt, denn dort fühlte sie sich sicherer.
Am Tag wanderte sie auf dem Markt herum auf der Suche nach nützlichen Dingen; so kaufte sie sich noch ein Schwert - schlechter als ihr Doppel-Katana, aber trotzdem gut, ebenso, wie Schleifsteine, mit denen sie das Schwert auf den Kampf vorbereitete.
Bald würde es Neumond sein.. dann wäre es dunkel genug um unbemerkt hinein zu kommen...Sie ging zum Markt und Kaufte etwas Fleisch, woraufhin sie wieder auf das Dach hochging um sich auszuruhen....

Schatten1988
19-03-06, 07:01
Während Asmaron und seine Leute wie auch Norou sich auf eine harte Nacht im Königlichen Palast vorbereiteten, war Darkwarrior noch immer auf der Suche nach Norou. Er hatte sich vorgenommen sie zu beschützen. Das war er ihrem Vater, seinem Freund, schuldig. Aber wie sollte er sie beschützen, wenn er sie noch nicht einmal wieder finden konnte? Plötzlich sah er auf einem dach eine Gestalt sitzen. Als er genau hinsah erkannt er die Umrisse einer Frau und schließlich auch die schwarze Haut. "žKitsu..." sagte er und rannte auf sie zu. Doch kurz bevor er ankam fiel ihm ein: "žIch werde dich töten. Du hast meinen Vater getötet! ...Okubyomono...!" Darkwarrior blieb stehen... "žSie will es nicht verstehen...Ich habe ihn nicht getötet..." In einer dunklen Gasse versteckte er sich. Er wollte sie doch beschützen. Aber wenn er tot ist, kann er das nicht. "žDann eben so..." beschloss er und beobachtete Norou von der Gasse aus.

Auch Yuna und Andrey verbrachten die Tage nicht ohne dass etwas passierte. Kurz nachdem Yuna Andrey die Botschaft des Königs überbracht hatte, wurde er wütend. "žAuch wenn Asmaron kriminell ist, so ist er auch ehrenvoll! Er ist mein Freund und einer auf den man sich verlassen kann dazu!" Yuna konnte es nicht glauben. Hatte sich Andrey gerade gegen sie und für die Diebesbande ausgesprochen? "žUnd auch seine Leute,. Sie sind zwar Diebe und scheuen sich nicht davor Leute für Geld zu töten, aber dennoch haben sie Ehre im Leib!..." Andrey holte tief Luft. "ž...Aber was verstehst du schon von Freundschaft und Ehre? Du hast selbst deinem Partner und Freund Blade-devil verraten...auch wenn das für mich geschehen ist." Jetzt wurde auch Yuna böse. "žDiesen Abschaum von Dieben, Mödern und Betrügern fühlst du dich mehr verpflichtet als mir?" "žPass auf was du über sie sagst..." "žDu redest von Ehre, aber selber hast du wohl auch keine. Sonst hättest du ihnen schon lange auf irgendeine Art geholfen. Du bist genau wie dieser Asmaron! Ehrenlos und nichtsnutzig!" das war Andrey zuviel. Er holte aus und verpasste Yuna eine Ohrfeige. Entsetzt sah sie zur Wand du hielt sich ihre rote Wange. "žBeleidige mich, aber nicht meinen Freund..." es tat ihm selber weh, dass er sie so behandelt hatte, aber er konnte es nicht ertragen dass sie so über Asmaron redete. Stumm verließ er den Palast. Yuna schaute ihm schweigend hinterher.

Blade-devil lehnte an einer Wand und sah Andrey den Palast verlassen. Fies fing er an zu grinsen. "žEs war eine gute Idee von mir, die Beiden dem König vor zu schlagen" Er sah zu seiner Hand "žAuch wenn es dafür den Ring meines Vaters als Pfand bedurfte." Langsam ging er zu dem großen Tor des Palastes hinein. Er arbeitete für den König also konnte er ein und austreten wie es ihm beliebte. "žIch muss mich mit Yuna absprechen..."

Nun war die große Nacht herein gebrochen. Asmaron stand mit Firen, Trickster, Keksus und Schatten vor dem Palast. "žSeid ihr bereit?" Von seinen Kameraden kam ein einheitliches "žJa" "ždann beeilt euch. Es geht los..." Trickster und Schatten rannten los, ihren teil des Planes auszuführen.

Norou stand auf der anderen Seite des Palastes. "žLaw, diese Nacht ist dein Untergang." Flüsterte sie und sprang von dem Dach hinunter auf dem sie stand. Aber sie bemerkte nicht den großen Mann der ihr unbemerkt folgte. "žIch bin es deinem Vater schuldig...Kitsu Norou..." sagte er leise und lief ihr hinter her "ž...Auch wenn du es nicht willst..."

Keksus sah den beiden Frauen hinterher. "žEs wird funktionieren. ..es muss funktionieren." Doch in ihm kamen Zweifel auf. "žUnd wenn nicht?" ...

princess-o-p
19-03-06, 10:23
Schon gleich bereute Andrey Delany was er getan hatte. Er blieb stehen, senkte den Kopf und ballte seine Hände zu Fäusten. Als er sich umdrehte sah er Yuna am Kopfe der Stufen, am Eingang, stehen. Noch immer hielt sie sich die Hand an die Wange mit der Hoffnung sie dadurch ein wenig zu kühlen. Er konnte sie in der Dunkelheit kaum erkennen, dennoch sah er etwas an ihrem Auge glänzen. Schuldgefühle überkamen ihn und er verfluchte sich innerlich dafür, dass er gesagt und getan hatte was er nun mal getan hatte.
Schatten und Trickster schlichen sich in ihren Ganzköperanzügen an den Palastmauern entlang bis zu der Stelle, an der sie hätten hochklettern sollen. Trickster löste den Hacken von dem Seil auf ihrem Rücken und warf ihn nach oben. Nach einem kurz klirrendem Geräusch, der erkenntlich machte, dass der Hacken fest in der Mauer steckte, stützte sie sich mit den Füßen an der Mauer ab und erklomm diese. Schatten sah ihr nach und als Trickster schließlich den Vorsprung erreicht hatten, machte es ihr Schatten nach. Als dies geschah wortlos.
In der Zwischenzeit, nun war es so dunkel, dass man seine eigene Hand nur dank der Fackeln entlang der Mauer sehen konnte, waren auch Keksus und Firen ihrem Plan nachgegangen und standen vor der hölzernen Tür, zu der sie neulich geflohen waren, als sie Keksus retten mussten.
Yuna schaute ihm noch kurz in die Augen, drehte sich dann um und ging langsam hinein. Sie höte seinen schweren Schritte und seinen schweren Atem, er musste die Stufen hinauflaufen gewesen sein. Ein kleines Lächeln wich ihren Lippen als sie seine sie umreißenden Hände auf ihren Schultern spürte. "Ich werde immer auf dich aufpassen, dich immer beschützen, egal was kommt. Vesprochen!", er senkte seinen Blick, denn er wagte es nicht in ihre Augen zu schauen. "Versprich nicht was du nicht halten kannst", flüsterte sie und fuhr mit ihrem Kopf nach unten um in seine Augen sehen zu können. "Tu ich nicht", nun schaute er sie direkt an, "Vorh...es.." er schaffte es nicht sein Anliegen zu äußern, denn ihre Lippen versperrten seinen Worten den Weg nach außen. Damit hatten sie sein Versprechen besiegelt, und ohne dass es ausgeprochen wurde, legten sie fest, dass Yuna von ihm verlangen würde gegen seine Freunde anzutreten und dass Andrey Delany sie nie von ihrem Tun abhalten würde, was auch immer sie vorhatte. "Genug der Intrigen, dies ist der Abschluss, der Beginn unseres Lebens, Delany." Sie gingen hinein.
Asmaron, der am Tor vor der Mauer kniete und das Geschehen beobachtete verstand weder Worte noch erkannte er die Gestalten. Er wartete nur auf die Zeichen seiner Kameraden.
Auf Zehenspitzen tasteten sich Schatten und Trickster auf der unter das Fenster.
"Wie ich sehe, habt ihr euch entschieden. Gut gut. Wir fangen morgen mit den Besprechungen an, ihr könnt euch nun ausruhen gehen: Euer Gemach befindet sich dem meinem gegenüber, für den Fall der Fälle", Corona deutete darauf an, dass sie von zwei Wachen nach oben begleitet und ihr Gemach gezeigt bekommen würden.
Trickster und Schatten legten sich auf die Mauer, denn sie durften während des Wartens nicht gesehen werden. Nach einer kurzen Weile schaute Trickster hinauf und erkannte wie das Licht im königlichem Schlafgemach erlöschte. Dies war das Zeichen für sie hinaufzuspringen, und das Zeichen für Asmaron, dass er nur noch auf das von Keksus und Firen zu warten hatte.
"Bist du bereit, Junge?", fragte Keksus Firen besorgt, denn er wurde von seinem schlechten Gefühl besorgt. "Ja klar, immer! Lass uns loslegen, wird schon schief gehen!", dabei grinste der naive Firen, denn er war sich so sicher, dass alles reibungsfrei ablaufen würde. Keksus zog seinen Säbel, steckte ihn in einen Spalt der Holzbretter der Tür, drehte ihn vorsichtig um, sodass sich das Holz grade so verbog, dass Firen seinen dünnen Arm hindurch stecken und den Griff von innen her betätigen konnte. Die Tür knarrte ein wenig, doch den aufgestellten Wachen fiel das nicht auf. Geschwind und behutsam schlichen sich Keksus und Firen an ihre Feinde und schnitten ihnen von hinten die Kehlen durch. Keksus entnahm einen der zwei Leichen sein sauberes Schwert und hielt es nach oben. Nach ein bisschen Wedeln erscheinte das gewollte Lichtsignal, das Asmaron als ihr Zeichen verstand. Firen hatte inzwischen einer der Wachen den Schlüssel abgenommen und war bereits dabei die Tür ins Innere des Untergeschosses aufzuschließen.
Gleich nachdem Asmaron das Signal erblickte, kletterte auch er mit einem Hacken über die Mauer. Einer der Männer schrie auf und gab den Befehl dein Eindringling auf der Stelle zu eliminieren. Als alle der darumstehenden Wache auf ihn zugerannt kamen und kurz davor waren ihn zu attackieren, warf Asmaron den schweren Ball mit einer glühen den Schnurr auf den Boden und zog sich zugleich mit dem Seil, das er indes nicht losgelassen hatte, wieder auf den Mauervorsprung und rollte sich sofort entlang diesem zur Rechten hin ab, als ein dumpfer Knall zu höen und die Gliedmaßen der Wachen durch die Luft geflogen waren. Diese Waffe war besonders effektiv bei heimlichen Manövern: Sie war leise und effektiv.
Keksus und Firen gingen die engen, feuchten und dunkelgrünen Gänge entlang, Firen voraus. Ein ekelerregender Geruch stieg den beiden in die Nasen und Keksus fragte: "Zum Henker, wo sind wir hier?" Firen verstand erst nicht was die Frage sollte, doch erinnerte sich gleich daran, dass Keksus nicht bei völligem Bewusstsein war, neulich. "Wir sind hier im Palastgefängnis. Wundere dich nicht, dass hier keine Wachen stehen: Die Insassen halten sich alle gegenseitig in Schach, deswegen stehen die Wachen alle an den Enden der Fluren." Er sprach weiter und erklärte Keksus die Begebenheiten als er plöztlich einen dumpfen Aufschlag höte. Er drehte sich um: Keksus lag auf dem Boden und lallte: "Die Toten erheben sich, und rächen sich an ihren Mödern. Die Toten erheben sich, und rächen sich an ihren Mödern..." Verduzt starrte Firen Keksus an. Nicht jetzt, nur nicht jetzt!

Andrey-Delany
19-03-06, 15:39
Schatten und Trickster warteten auf der Dachkante, die direkt an Coronas Fenster lag, sie aber vor den Blicken der Wachen schützte, auf Asmarons Zeichen. Doch es kam nicht...langsam wurden die beiden ungeduldig, trauten sich aber nicht zu, etwas zu sagen. Sekunden zogen sich in die Länge, Minuten dauerten Ewigkeiten und Schattens Herz schien zu zerspringen, wenn es weiter so heftig schlug. Irgendetwas stimmte hier ganz und garnicht. Trickster wollte Schatten gerade etwas zuflüstern, da ertönte ein ohrenbetäubender Knall, wie ihn niemand der beiden jemals gehöt hatte. Es folgten weitere donnernden Knälle, es war, als wären die Götter selbst auf die Erde herab gestiegen, um Babylon das Fürchten zu lehren. Da erkannte Schatten, wie Rauchwolken aufstiegen und wollte sich gerade von der Dachkante abstoßen, als Trickster sie zurückhielt. Einen winzigen Moment dannach brach
der Teil des Palastes zusammen, in den sie soeben noch einsteigen wollten. Ein ungeheures Beben erschütterte das Haus, auf dessen Dach sie
warteten. Trickster nahm Schatten an der Hand und lief blindlingslos. Allein ihr überlebensinstinkt bestimmte ihr Handeln, der menschliche Verstand war vollkommen ausgeschaltet. Aus den Augenwinkeln heraus erkannte sie ein Mauerstück, dass schon von dem Beben in Mittleidenschaft gezogen worden war, doch es war eben genug, sich daran fest zu halten. Sie sprang vom Dach, ohne Schatten loszulassen und warf sich nach vorne, um auf dem
Stein des Gemäuers zu landen. Ihr gelang es, doch Schatten schaffte es nicht ganz. Trickster rutschte rückwärts dem Abgrund entgegen, als das Gewicht ihrer am Arm hängenden Gefährtin runterzog. Tricksters anderer Arm senkte sich zu Schatten hinab." Nimm meine Hand," sprach sie eindringlich zu der todesängstlichen Schatten.
Tränen liefen ihrer Gefährtin über die Wangen, als Trickster ihre Hand um die ihre schlang. Dann schüttelte Schatten entschlossen den Kopf.
" Es tut mir leid," sagte sie schluchzend." Nun halt schon die Klappe und zieh dich hier rauf!," schrie Trickster sie verzweifelt an. Diesmal wiedersprach Schatten nicht, sondern stemmte ihre Beine gegen die zerfetzte Mauerwand und versuchte sich unter stöhnenden Lauten heraufzuziehen. Doch plötzlich gab es ein donnerschlagartiges Geräusch neben ihnen und Steinsplitter flogen durch die Luft. Trickster spürte einen brennenden Schmerz in ihren Händen und blickte hinab zu Schatten. Ein Stein mit der Form einer Speerspitze hatte sich in ihre Schulter gebohrt und sie sackte wieder am Abgrund entgegen. Plötzlich konnte Trickster das
Gewicht nichtmehr halten und ihre Hände schrabbten hart über die scharfe Mauerkante. Sofort lies sie Schatten los und gab noch im selben Moment einen lauten Schmerzenschrei von sich. Den Schmerzensschrei, eine Freundin verloren zu haben.
Dann richtete sich Trickster auf und beobachtete die Umgebung, noch während sie mit den heissen Tränen der Trauer kämpfte. Der ganze Palast war in sich zusammen gefallen. Sie musste an die anderen denken. Was war mit ihnen geschehen? Würde sie das gleiche Schicksal ereilen wie Schatten?...

asmaron
20-03-06, 14:06
Asmaron hatte das abgemachte zeichen gesehen. Nun war er an der reihe. Er suchte sich ein gebäude aus, an dem kaum Wachen postiert waren und stahl sich vorsichtig an das Palastgebäude heran. Dann nahm er vorsichtig die drei fackeln hervor und steckte sie in brand. Nun musste es schnell gehen. Er rannte am gebäude entlang und warf in jedes fenster an dem er vorbeikam eine Fackel hinein. So schell er konnte rannte er nun dem seil an der mauer und wollte verschwinden. Er katte kaum die hälfte der Mauer erklommen, als schon alarm geschlagen wurde. Er höte eine Wache brüllen: "Schnell! Wir brauchen wasser!!! Der Kornspeicher brennt!!!" Gleich darauf war eine andere Stimme zu höen: "Macht das ihr hier wegkommt! Wenn der Mehlstaub sich entzündet, dann steht hier kein stein mehr auf dem anderen!"
Asmaron wurde blass... so schnell er konnte erklomm er die mauer. Er brauchte eine bessere Deckung. Er sprang von der Mauer herab und fieng an zu laufen, als mit einem ohrenbetäubendem Geräusch der gesamte Kornspeicher explodierte. Sogar die Mauer wurde von dem ungeheueren Druck teilweise niedergerissen und Asmaron wurde von der Druckwelle erfasst und gegen eine Hauswand geschleudert. Benommen blieb er liegen.

König Corona schreckte aus dem Schlaf hoch, als die erstte gewaltige Explosion den gesamten palast erschütterte. Seine Leibgarde schrie wild durcheinander. Schon zeigten sich risse in der Decke des gewölbes in seinem schlafgemach. Der König verschwendete keine Sekunde daran sich anzukleiden. Er warf sich seinen eleganten Morgenmantel um und stürmte auf den Ausgang zu. Schon lösten sich größere Gesteinsbrocken aus der Decke und zersplitterten am marmornen Fußboden in tausend Stücke. "Beschützt den König!", schrie der Hauptmann der Leibgarde. Sofort hielten einige Gardisten ihre Schilder über das Haupt ihres Herren. Dieser kam schlitternd vor der Tür zu stehen und stieß sie auf. Plötzlich verharrte er mitten in der Bewegung. "Die Krone!" Er blickte zurück auf das Samtkissen neben seinem Bett. Dort lag sie... so nah, doch unerreichbar, denn die zweite Explosion erschütterte das ganze Gelände. Diesmal hielt das Gewölbe dem Druck nicht mehr stand. Die hälfte der Decke krachte zu Boden und begrub 3 Soldaten be legendigen leibe. "Wir müssen hier raus!", schrie einer der Soldaten. "Das weiß ich selbst du idiot!", fauchte Corona ihn an. Nun wurde die tür auf der anderen seite des ganges aufgestoßen und Yuna und Andrey wankten auf dem schwankenden Boden dem König entgegen. "Was ist hier los?", schrie Yuna verzweifelt. Der König antwortete nicht sondern hastete an ihr vorbei auf die Treppe zu.

Als Schatten in die Tiefe stürtzte dachte sie schon es wäre vorbei, doch instinktiv versuchte sie sich an der Hauswand festzukrallen und bekam zufällig einen hervorstehenden Fahnenmast zu greifen. Zwar brach dieser sofort durch aber er bremste ihren fall. Dennoch stürtzte sie noch 4m in die Tiefe. Sie versüchte noch den Fall mit der Hand abzubremsen, doch ihr handgelenk brach und sie schlug mit voller Wucht mit dem Kopf am boden auf, was ihr sofort das bewusstsein raubte.

Shadow.painted.
20-03-06, 16:04
(vor der Explosion)
Norou verstand Darkwarriors Absicht, aber sich von ihrem Feinde beschützen lassen?
"Rede cih nciht deutlich genug?! Rede ich Griechisch, oder was? Ich will ncihts mit dir zu tun haben!!Geh mir aus den Augen!!"
Sie lief die Straße entlang, so schnell es ging und Darkwarrior ihr hinterher.

&lt;Verdammt! Er verfolgt mich immernoch!!!&gt;
sie zog einen Dolch und warf nach ihm, doch er wich aus, wie sie es erwartet hatte, denn so konnte sie Zeit gewinnen. Sie lief immerwieder in verschiedene Straßen hinein und als sie ihn nicht hintersich sah, lief sie in ein Haus hinein.
Sie höte seine Schritte am Haus vorbeilaufen.. Gottseidank war es trocken und der Boden war hart - sonst hätte er ihren Schritten folgen können....

Doch als sie ihren Kopf erhob, erblickte sie einen jungen Mann.
&lt;bitte nicht noch einer....&gt;
Und wieder ein blonder, doch dieser kam ihr bekannt vor.. nein, es war nicht der Typ von neulich.. es war, wir in ihrer Kindheit, als sie durch allemöglichen Ländereinen reiste.
Da hatte sie ihn mal gesehen und er sprach eine vollkommen andere Sprache,doch trotzdem verstanden sich die beiden wunderbar vielleicht wäre sie ja dageblieben, wäre sie nicht so klein gewesen. Das Land lag weiter nödlich...

Seine Haare waren nun viel länger , doch ein Gsicht blieb dem des Kindes ähnlicher - von der Form her, nur das Kinn war stärker ausgeprägt (ja, mein gott s sieht halt anders aus..)
"Ich kenne dich" sprach er sie an.. auch seine Stimme war tiefer..
"Ich dich auch..."&lt;aber ich habe keine Zeit für das.. nein... &gt;"lass mich bitte durch"
Mein Gott.. damals waren sie Kinder... jetzt war alles anders - sie hatte ein Ziel und er hatte sicher eine Familie. Es ging sie nichts an, auch wenn es damals vielleicht Liebe war!!
Norou ging hoch auf das Dach des Hauses únd begab sich auf ein anderes, damit er ihr nicht folgen konnte.
Aber süß war er schon...mit seinen blonden haaren.. NEIN verdammt! Sie durfte ihr eigentliches Ziel nicht aus den Augen verlieren!!! Warum führte sie das Schicksal zusammen? Zufall?

Mittlerweile war es nun dunkel.
Norou zog sich eine schwarze Hose und ein schwarzes Hemd an. Sie wusste, dass die Leuchtnarben sie in der Tiefe der Nacht verraten könnten.
Ihr Gesicht schmierte sie mit Wasser und Asche ein, damit auch dort keine leuchtenden Linien waren. Nun war sie bereit. Heute würde der Tag der Rache sein. Endlich. Nach so vielen Jahren.
Sie ging zum Palast und fand das Seil vor, dass ncoh von Trickser und Schatten war.
&lt;Perfekt. Das Schicksal spielt hoffentlich mit.&gt;
Sie kletterte hoch und auf der anderen seite wieder runter. in ihrer Nähe sah sie 2 Gestalten
sie erkannte Schatten und dachte es wäre besser sich jetzt nciht blicken zu lassen, also schwang sie das Seil auf die andere Seite der Mauer und kletterte nach unten.
Nachdem Norou das Seil mitgenommen hatte, schlich sie weiter, getarnt durch die Nacht und räumte alles und nahezu jeden aus dem Weg, der ihr in die Quere kam (nicht unbedint durch töten...das is mir dann doch zu brutel -.-).
Sie befand sich nun in einem merkwürdigen Gang, doch plötzlcih knallte es überall und der Gang drohte einzustürzen.

Schatten1988
21-03-06, 10:30
Der Boden des Palastes erbebte noch immer von der gewaltigen Explosion. Yuna klammerte sich an Andrey, so stark war das Beben. Der König wurde von seiner Leibgarde beschützt, doch auch diese vermochte nicht, den König komplett zu schützen. Plötzlich fing dir Decke an zu bröckeln. erschrocken sah Andrey Yuna an. "žwir müssen sofort hier raus!" schrie er die Anwesenden an. Der König, seine Leibwache und Andrey rannten aus dem Saal vor den Gemächern des Königs. Als Andrey aus einem der Innentore rausrannte, sah er sich nach Yuna um. Aber sie war nicht da. "žAndrey!" höte er aus einer Ecke des Saales. Der Boden war gerissen und Yuna war fömlich eingesperrt. Die Risse waren zum Teil einige Meterbreit und damit zu weit für Yuna um zu springen. "žYuna nein!" schrie Andrey als er sah wie die Brocken der Decke langsam in den Saal krachten. "žDu kannst da jetzt nicht mehr rein!" schrie eine Wache "žIch muss ihr helfen!" Doch da krachte das Tor auch schon in sich zusammen. "žYUNA! YUNA!!! NEIN!" Andrey schlug gegen die Tür, wurde aber im selben Moment von 2 Wachen weggezerrt.

Eine Etage tiefer lag Schatten noch immer Bewusstlos da. Um sie herum fing alles an auseinander zu brechen. Um sie herum war schon gar kein Durchgang mehr, alles war zusammengebrochen. Nur die Beiden soliden Wände und eine gewaltige Statue des ehemaligen Königs, Coronas Großvater, hielt die gigantischen Steinplatten davon ab, auf Schatten hinab zu stürzen.

Yuna war in der Ecke eingeengt. Der Spalt der sie von der etwas sicheren Seite trennte wurde immer größer. Sie berührte mit ihrem Rücken schon die Wand. "žWarum hilft mir denn niemand?" flehte sie...Aber keiner konnte ihr helfen. Wieder gab es einen gewaltigen Knall. Wieder erzitterte der Boden. Die winzige Bodenplatte unter ihr brach endgültig zusammen. "žNEIN, NICHT!" schrie Yuna und versuchte sich noch festzuhalten. Doch wirklich alles brach zusammen und Yuna stürzte in die tiefe Dunkelheit.

Schatten erwachte. Ihr Handgelenk tat noch immer schrecklich weh. Langsam richtete sie sich auf. Sie kniff die Augen zusammen und verkniff sich ihren Schrei. Er könnte sie enttarnen. Sie taumelte in ihrem Steinernen Gefängnis umher. Nur ein Fenster spendete Licht. Von draußen schienen die Fackeln hinein. Schatten lehnte sich gerade schmerzerfüllt gegen einige Steinbrocken als plötzlich wieder neue Brocken von der Decke herab stürzten. "žNicht schon wieder..."dachte sich Schatten und sah nach oben.

Yuna fiel runter. Immer tiefer, die Sääle des Palastes waren hoch. Da kam Yuna auf eine Steinplatte auf, welche ihren Fall ein wenig abfederte. Die Steinplatte knallte auf den Boden. Das große Fenster, welches erst wenigstes teilweise Licht spendete, war nun komplett verdeckt. Es war Stockduster in dem Gang indem sich Yuna nun befand. Sie fiel von der Platte runter als diese aufprallte. Yuna rollte noch ein paar Meter weiter und kam schließlich zum liegen. Ihr tat alles weh aber trotzdem richtete sie sich mutig auf, ihren Schmerz ignorierend. Langsam Tastete sie sich an der Wand entlang. Sie suchte nach einem Ausgang, aber alles war Verschüttet. Yuna bekam Panik. Sie begann zu zittern und fing an mit schreien: "žHELFT MIR!! VERDAMMT BITTE HELFT MIR DOCH!!!!" "žEs hat keinen Sinn wenn du hier so rumschreist..." höte Yuna im selben Moment. Langsam gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit. "žEs höt dich hier eh niemand und wenn du so laut bist bringst du nur die Steinbrocken zum einbrechen...und dann ist es aus mit uns." Yuna sah eine Gestalt in der Ecke sitzen. Sie hielt sich die Hand. "žIch erkenne dich" sagte Yuna. "žDu gehöst zu dieser Diebesbande, nicht wahr? Was hast du hier zu suchen?" Schattens Umrisse zeichneten sich in der Dunkelheit ab. "ždas ist egal...im Moment zählt nur, dass wir beide hier eingeschlossen sind. Und wenn uns hier niemand hilft, wird das hier unser Grab sein..." Yuna war entsetzt. "žHeißt das?....Heißt das wir sitzen hier fest?" Yuna ließ sich auf die Knie fallen..."Das darf doch nicht wahr sein..." Yuna und Schatten waren gefangen. Niemand wusste was mit ihnen passiert war...Niemand würde ihnen helfen...

princess-o-p
21-03-06, 13:45
Andrey Delany fiel auf die Knie als ihn die Wachen wegzerrten. "Lasst mich in Ruhe", sagte er in einem trauendem Ton, doch er wusste, denn er fühlte es, dass sie noch lebte, und er würde alles daran setzen, sie da rauszuholen. Er stand auf, klopfte sich sein staubiges Beinkleid ab, wischte sich die Tränen, die sich mit dem Staub vermischt und sein Gesicht völlig verdreckt hatten, ab, drehte sich um und sah etwas auf ihn zurennen. Auch die rumstehenden Wachen waren sich nicht im Klaren, ob da wirklich etwas raste oder nicht, doch warfen sie sich alle instinktiv auf König Corona, den sie mit ihrem Leben zu schützen hatten. Andrey Delany konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren, so schnell war der Köper. Die Gestalt warf sich auf ihn und knallte ihn zu Boden, schlug ihm einmal ins Gesicht und schrie: "Wie konntest du das zulassen? Erst nimmst du sie mir und dann verlierst du sie selbst? Ich werde dich umbringen!" Andrey Delany war so perplex, dass er einfach nicht begriff, was hier gerade geschah.

"Man, nicht jetzt, wach auf, Keksus, wach auf!", Firen schüttelte den wieder leblosen Köper und schlug ihm ins Gesicht. Auch sie waren eingesperrt von den Brocken, die ihr Gefängnis darstellten. Firen musste husten, denn der Staub stand immer noch in der Luft, seine Augen tränten davon. Als die Wände zusammenstürzten, fiel auch ein kleines, aber dennoch schweres Stück auf sein Bein. Die Szene war grauenhaft: Neben der scheinbar auswegslosen Situation, dem bewusstlosen Keksus, den Schmerzen im ganzen Köpers, der Ungewissheit darüber, was aus ihnen werden würde und die panikversetzenden Schreie der anderen Gefangenen, die ebenfalls verschüttet waren...

Keksus
21-03-06, 15:52
"žKomm schon Keksus! Lass mich nicht im Stich!", sagte Firen, am Ende seiner Kräfte, er wusste nicht was er tun sollte. Allein konnte er das nicht durchziehen. Ausserdem gab es keinen Ausweg.

Keksus war schwarz vor Augen, er sah wieder Ereignisse, aber diesmal genauer. Er sah was im Palast passierte, und noch passieren wird. Doch dann höte er etwas "žLass mich nicht im Stich!". Dann wurde alles schwarz. Er höte nix mehr. Bis wieder dieser Satz an sein Ohr drang "žLass mich nicht im Stich!". Auf einmal sah er ein Schlachtfeld. Er kannte es, es war seine Zeit bei der Armee. Mit 18 hatte er sich freiwillig gemeldet, und schon nach ein paar Monaten begann der König einen Feldzug. Er zog Seite an Seite mit seine besten Freund in die Schlacht. Doch als die Pfeile der feindlichen Bogenschützen auf sie nieder regneten rettete er sein eigenes Leben, und lies seinen Freund in Stich. "žLass mich nicht im Stich!" drang es noch an sein Ohr, doch er ignorierte den Ruf. Er blickte zurück, und antwortete nur "žIch kann dir nicht helfen". Danach wurde seine Sicht von Rauch bedeckt, und dann sah er ihn nie wieder.
Nach dieser Schlacht verließ er auch die Armee, er schlich sich abends heimlich davon, und wurde wieder zu dem was er einst war, und wohl auch immer sein würde. Ein Dieb.
Dann veränderte sich seine Vision wieder, er sah die Krone direkt vor sich liegen, und dann ging Firen darauf zu. Der nahm die Krone an sich, und wollte mit den verspottenden Worten "Danke das ihr mir geholfen habt." den Raum verlassen. Doch dann ging die Wut mit Keksus durch. Er stand auf, zog seinen Dolch, und ging auf Firen zu. Allerdings tat er das nicht nur in seiner Vision, sondern auch in der Wirklichkeit.

Andrey-Delany
22-03-06, 15:00
Andrey Delany wurde von den Beinen gerissen und merkte noch immer nicht, was hier vor sich ging.
Der Länge nach schlug er schmerzhaft auf den trümmerübersähten Marmorboden auf und aufgewirbelter Staub drang brennend in seine Augen, dass er seine Umgebung nurnoch durch einen braunen- gelben Schleier wahr nahm. Etwas donnerte
mit voller Wucht gegen seinen Schädel und wieder höte er die Stimme:" Warum hast du mir das angetan, Andrey?! Ich dachte, wir wären Freunde verdammt." Wie ein Messer schnitt der Klang in seinen Geist , als sein Schädel knackte." Es tut mir leid, blade...du weisst doch genau, was Frauen mit einem anstellen können. Wir gehöen zusammen, versteh doch...ich habe sie zu nichts gezwungen...," sprach Andrey, doch ein erneuter Fausthieb ins Gesicht brachte ihn zum schweigen.
Der leicht metallische Geschmack von Blut breitete sich in Andreys Mund aus. " LüGNER!," schrie ihn blade-devil aus Leibeskräften und voller Zorn an. " Aber mit deinen Lügen ist es jetzt vorbei," sprach blade-devil mit mühsam beherrschter Stimme. Andrey blinzelte und seine Sicht klärte sich. Hilflos lag er unter blade-devil, der ihn mit seinem ganzen Gewicht auf ihm knien zu Boden drückte. Die Wachen und Corona unternahmen nichts, sondern wanden sich einfach ab. Andrey wollte schreien, doch der Kopfgeldjäger drückte seine Kehle mit unerbittlicher Kraft zusammen, dass er keine Luft mehr bekam. " Sie werden dir nicht helfen. Ich habe meine Mittel, zu bekommen, was ich will. Und das ist Rache." Mit diesen Worten lies blade-devil die Kehle los und packte Andrey am Kopf, um ihn ruckartig gegen den Steinboden zu schlagen. Plötzlich blitzte etwas vor Andreys Augen auf und er spürte, wie blade-devil seinen Kiefer aufsperrte. eisig Kaltes glitt über seine Zunge, dann wurde sie plötzlich herausgerissen und Andrey starrte unvermittelt auf das scharfe Messer, welches blade-devil langsam und spielerisch über seine Zunge fahren lies. " Der Tod ist zu gut für dich, Andrey. Auch wenn du diese Anstrengungen genauso wenig wert bist," begann blade-devil und hielt einen Moment inne.
" Sprich dein letztes Gebet, Verräter, bevor kein Wort mehr über deine Lippen dringen wird."
Bei diesen Worten erwachte in Andrey plötzlich der Instinkt des Kriegers und der unerbittliche Wille zum überleben. Seine Hand schoss nach oben und traf den Nerv im Arm des Kopfgeldjägers. Andrey lies seinen Kopf gegen blade-devils krachen, packte ihn und schleuderte ihn über sich hinweg. Besser gesagt, er wollte ihn schleudern. Plötzlich brach der Marmorboden unter ihnen Weg und beide stürzten in den gähnenden Abgrund.

Schatten1988
23-03-06, 10:18
"žNein...."flüsterte Trickster..."Nein...bitte nicht schon wieder..." Trickster flossen sie Tränen über die Wangen. "žBitte nicht ...." Verzweifelt presste Trickster die Hände gegen ihr Gesicht. "žWas ist hier nur passiert? Langsam schleppte sich die verzweifelte Frau fort.

"žUnd was sollen wir bitte machen wenn uns hier niemand höen kann?" Yuna war verzweifelt. "žich habe keine Lust hier drin zu sterben..." "žDenkst du ich?" Schatten hielt sich die Hand. Im selben Moment gab es wieder ein gewaltiges Beben und erneut bröckelte die Decke. Irgendwo schien auch wieder was zusammen gebrochen zu sein.

Andrey und Blade-devil fielen immer tiefer und schlugen schließlich auf. Blade-devil rollte sich ab aber Andrey schlug mit voller Wucht auf den Boden auf. Er schrie laut auf aber das hielt Blade-devil nicht davon ab, Andrey einen kräftigen tritt zu verpassen.

"žHast du das gehöt?" fragte Yuna Schatten nervös. "žDa hat jemand geschrieen...es war fast gleich neben an.." Schatten hatte den Schrei auch gehöt doch versuchte sie ihn zu ignorieren da er sie an die Schreie im Waisenhaus erinnerte. "žDu hast ihn doch auch gehöt? Bitte sag mir dass du ihn auch gehöt hast!" Yuna packte Schatten am Kragen. "žEs hat keinen Sinn wenn du dich jetzt hier sinnlos fertig machst. ..." Schatten grinste Yuna fies an. "ž...Oder hast du etwa Angst?" Yuna sah Schatten wütend an. Das Schatten sie noch so angrinste machte sie nur noch wütender. Doch Schatten machte immer weiter: "ž Hat die große Kriegerin etwa Angst? Oh...das tut mir aber Leid" Das war zuviel für Yuna. Wütend knallte Yuna Schatten vor die nächste Wand. "žHö gut zu: Ich habe NIEMALS Angst...hast du das verstanden?" Aber Schatten grinste sie weiter an. Allerdings fielen ihr die kleinen Steinchen auf, die herunterkamen, als sie vor die Wand knallte. Yuna schrie sie an: "žICH WILL WISSEN OB DU MICH VERSTANDEN HAST!!!!" Wütend starrte Yuna Schatten an. Doch ihr fiel auf dass Schatten erschrocken zur Decke starrte...

Trickster schleppte sich durch die Trümmer. "žHoffentlich sind die anderen irgendwo..." Doch sie wusste nicht, wie sie den Anderen das mit Schatten beibringen sollte... Im gleichen Moment höte sie ein leises stöhnen. Sie wendete ihren Blick zu der Mauer von der das Stöhnen kam. "žAsmaron!" schrie Trickster und lief zu dem verletzten Asmaron, ihre einige Verletzung ignorierend. Sie beugte sich zu ihm runter "žOh Asmaron...was hast du bloß angestellt?"

Blade-devil schlug Andrey immer wieder. Er ließ ihm keine Zeit um zu verschnaufen. Der Hass war zu groß. Andrey war sogar zu schwach um zu schreien.

Die Wand bebte und ein paar Steinbrocken kamen von der Decke herab. Yunas wütender Blick wurde schlagartig Starr. Sie starrte Schatten an. Diese fühlte mit ihrer unverletzten Hand nur wie die Wand, gegen der sie lehnte, anfing zu erzittern. "žWas zum...?" Yuna konnte nicht zu ende Sprechen. Schatten hielt ihr den Mund zu. "žWenn du zu laut bist, stürzt uns noch die Decke auf den Kopf..." flüsterte Schatten so leise, dass Yuna sie kaum noch höen konnte.

Ein paar Gänge weiter schlug Blade-devil noch immer auf Andrey ein. Doch dann bebte der Boden. "žVerdammt. Irgendwas muss das Gemäuer zum Beben gebracht haben!" rief Blade-devil. Im selben Moment stürzte wieder ein Stein herab und zerschmetterte eines der Fenster. Mit dem letzte Rest Kraft den Andrey besaß, versuchte er zu diesem Fenster zu gelangen. Es könnte seine einzige Möglichkeit nach draußen zu kommen sein. Doch Blade-devil erkannte Andreys Ziel. Er packte ihn und hob ihn an. "žDenkst du, du kommst hier lebend weg?" Er schlug Andreys Gesicht ein paar Mal gegen die Wand. "ždas hier wird dein Grab sein..."

Leise flüsterte Yuna Schatten zu: "žWir müssen versuchen hier raus zu kommen..." "žWie denn? Es ist sinnlos..." Yuna verstand nicht. "žWie kann man nur so unwillig sein um seine eigenes Leben zu kämpfen?" Schatten setzte sich hin "žIch bin nicht unwillig...Ich mache nur keine Sinnlosen versuche die eh nicht funktionieren." Yuna beobachtete Schatten. "žSieh es endlich ein...Wir können von hier nicht weg. Das hier wird unser Grab sein." Schatten sah Yuna durchdringend an. "žNiemand weiß dass wir hier drin eingesperrt sind...Das Spiel ist für uns vorbei..." Yuna ließ sich von Schattens Worten beeindrucken und ließ sich auf ihre Knie fallen. Schatten sah zu Boden "žWir sind hier allein...wir sind ganz allein...." Schatten schloss ihre Augen.

"žKeksus? Nein, was tust du denn?" Firen wusste nicht was mit ihm geschah. Sollte er sich wehren? Oder sollte er versuchen seinen Gefährten zu beruhigen?

"žWAS? ES GAB EINE EXPLOSION????" Trickster konnte es nicht glauben. "žUnd wo sind Firen und Keksus?" Asmaron war bei Kräften, nur kämpfen konnte er nicht. "žSie sind in der Kanalisation und..." Asmaron stockte. "ž...Was wenn Keksus wieder einen Anfall bekommt?" "žDann ist Firen verloren!" rief Trickster. "žWir müssen zu ihnen in die Kanalisation..." beschloss Asmaron und zog Trickster hinter sich her. Zusammen stiegen sie in die Kanalisation herunter.

Andrey-Delany
25-03-06, 04:47
Yuna blickte Schatten voller Verachtung an. " Nur wegen euch ist das alles hier geschehen! Wenn ihr ruchlosen Diebe eure Gier einmal hättet vergessen können, dann wäre all das hier nie geschehen!"
" Achja? Meinst du etwa, dass wir uns gerne hilflos der Tyrannei von König Corona unterwerfen?," entgegnete Schatten kalt." Corona ist ein gerechter Herrscher...," begann Yuna, dann machte sie eine kurze Pause. Sie war unsicher."...und wenn schon," fuhr sie in verärgertem Tonfall fort." Die Folgen eures Tuns sind unermesslich schlimmer als ein Tyrann auf dem Throne Babylons." " Ihr werdet euren ach so schönen Palast wieder aufbauen, als wäre nichts geschehen. Ich sehe nichts weltbewegendes dabei," entgegnete Schatten gleichgültig und zuckte mit den Schultern.
Yunas Augen sprühten vor Zorn. Plötzlich schoss ihre Hand vor und verpasste Schatten eine schallende Ohrfeige." Du weisst doch garnicht, was das Beben bedeutet, du armes junges Ding," schrie sie Schatten an. Dann hielt sie inne und schaute Schatten so durchdringend an, dass sie auch in ihrer Gleichgültigkeit den Blick nicht abwenden konnte. " Die Wächter sind erwacht," sprach Yuna erfürchtig." Bitte was,?" fragte Schatten, die kurz davor war, loszulachen und sich nur mühsam beherrschen konnte. Das war doch lächerlich! Yuna ignorierte Schattens Reaktion.
" Die Krone des Königs...sie ist vielmehr als ein einfaches Schmuckstück. Sie besitzt die Macht, das Tor zu einer anderen Welt zu öffnen.
Einer Welt fern von allem irdischen, menschlichen und allem anderen was du auf unserer Welt kennst. Das Tor wurde nicht ohne Grund geschlossen, auch wenn ich ihn nicht kenne. Die Legende besagt, dass der Herr aller Djinns dem König von Persien die Krone anvertraute, um ihn sicher zu verwahren und im Verborgenen zu halten...," erzählte Yuna. Schatten lauschte gebannt, Yunas Worte klangen hypnotisch in ihrem Kopf wieder. Doch unterbrach sie die Geschichte plötzlich." Warum hat man die Krone dann nicht zerstöt, sondern bewacht,?" fragte sie Yuna. " Weil es kein Mittel gibt, den Schlüssel zu zerstöen. Nichts auf dieser Welt vermag es ihn zu vernichten." Dann setzte sie ihre Erzählung fort, als hätte Schatten niemals eine Frage gestellt."...doch der Djinn vertraute dem König nicht vollkommen. Und so sandte er seine Lakaien aus, die Krone zu beschützen, mit den Sinnen ausgestattet, zu wissen, wann sich jemand ihr nähert, der sie stehlen will."
" Hat es denn niemand vor uns versucht?," wollte Schatten wissen. " Nein, es hat sich noch niemand getraut, den Zorn des Djinns zu entfesseln. Ihr seid die Ersten," sagte sie mit einem sarkastischen Unterton in der Stimme.
" Aber warum erzählst du mir das alles?," fragte Schatten verwirrt. " Weil die Wächter entfesselt sind. Sie werden alles und jeden im Palast vernichten. Um jeden Preis werden sie die Krone sichern." Schatten wollte garnicht mehr wissen, woher Yuna das alles wusste. Es war unheimlich.
" Ich erzähle es dir, weil wir nur gegen die Wächter bestehen können, wenn wir zusammen halten." Schatten lehnte sich an den Fels und verschränkte die Arme. " Gib mir etwas Bedenkzeit."

Andrey lies sich in seinen Geist fallen. All die Stunden des meditativen Trainings hatten sich bezahlt gemacht. Er spürte keinen Schmerz. Es war, als wäre er der Realität gänzlich entflohen. Langsam fokusierte er seine Energie
und wartete auf den geeigneten Moment. blade-devils Fäuste hämmerten immernoch unentwegt auf ihn ein, doch schließlich erlahmten die Bewegungen des Kopfgeldjägers etwas. In einer Bewegung lies Andrey die angesammelte Energie seines Köpers explodieren.
Der Schock nahm blade-devil den Atem, als Andreys Tritt ihn so schmerzvoll an der Kniescheibe erwischte, wie er es noch niemals verspürt hatte. Der Kopfgeldjäger verlor das Gleichgewicht und kippte nach vorn. Blitzschnell hatte Andrey eines seiner schmalen Schwerter gezogen, während die andere Hand sich in blade-devils Kopf krallte. Dann presste er die Kehle des Kopfgeldjägers gegen den kalten Stahl.
" Ich könnte dich jetzt töten, Freund. Doch wir müssen aufhöen, uns einander zu bekämpfen. Draussen wartet ein mächtiger Feind auf uns beide." Andreys Stimme war nicht viel mehr als ein Keuchen, doch blade-devil hatten ihm allen Anschein nach verstanden. " Und was soll das sein," krächzte der Kopfgeldjäger durch seine zusammengepresste Kehle. " Die Wächter des Schlüssels. Vergiss unseren Zwist, nur für eine Weile. Wir müssen gemeinsam kämpfen, oder ihr geht unter." blade-devil keuchte. Er konnte nicht glauben, was Andrey da von sich gab. " Woher weisst du das?," fragte er, als er doch neugierig geworden war. " Weil ich einer von ihnen bin."

princess-o-p
25-03-06, 08:55
Eben noch wankte Norou auf dem zittrigen Boden, jetzt lag sie unter Trümmern vergraben, hoffnungslos. "War das ein Nachbeben?", fragte sie sich in Gedanken und wunderte sich kurz danach, dass sie trozt des Absturzes nicht das Bewusstsein verloren hatte. Sie verlor keinen Augenblick an Angst oder Zweifel, sondern überlegte sich sogleich wie sie sich aus dem schmerzhaften Dilemma befreien könnte.

Die Beben hatten nicht nur das eingeschränkte Gebiet um den Palast herum erschüttert, auch weite Teile Babylons blieben davon nicht verschont: Angsterfüllte und von Unsicherheit erfasste Bürger liefen hilferufend auf die Straßen, in der Hoffnung, dort würden keine Gebäudeteile auf sie stürzen; doch das Außmaß der Beben im Palast war nicht so schwerwiegend, dass auf das Zentrum irgendwie beschädigt hätte sein können.
Darkwarrior, der sich zuweilen wieder in die Taverne zurückgezogen hatte, schreckte bereits nach dem ersten auf und rannte los. Er wusste zwar nicht wohin, doch er war sich sicher, dass Kitsu etwas mit den Beben zu tun haben könnte. Er rannte und rannte und rammte sogar hin und wieder einige Menschen, die Angst nahm ihm jede Konzentration.

"Bedenkzeit? Du brauchst Bedenkzeit?", Yuna lachte ungläubig auf, "Ich habe das Gefühl du begreifst den Ernst der Gefahr nicht! DAS war keine Bitte!" Schatten wunderte sich wie Yuna trotz des Flüsterns ihrer Stimme eine solche Schärfe verleihen konnte. "Kannst du das denn überhaupt nicht verstehen? Noch bis vor kurzem hast du Keksus fast umgebracht! Es tut mir leid, wenn ich dir nicht gleich um den Hals fallen kann!", Schatten verschrenkte die Arme und lehnte sich wieder zurück. Yuna seufzte: "Das hat keinen Sinn. Muss ich mich halt alleine hier rausschaffen und mit Delany..." Yuna hielt inne. Etwas verstand sie nicht ganz.

"Man Keksus, jetzt lass endlich den Blödsinn!", Firen tastete sich langsam nach hinten während Keksus weiterhin auf ihn zuging. Doch Keksus sah nicht die Dunkelheit, die Felsen und den Staub um sie herum; in seinen Augen stand Firen gerade am Thron des Königs und hielt den losen Kopf von Corona in der Hand, darauf die Krone. Das, was Firen von sich gab, verstand er nicht so, wie Firen es sagte. In seinen Ohren klang es wie ein Belustigung: "Oh man, ihr seid so jämmerlich!" "Jämmerlich? Wir haben uns auf dich verlassen, Firen, dich als einen von uns akzeptiert!" Firen verstand nicht wovon Keksus da sprach und blieb einfach stehen. "Wovon sprichst du Keksus? Komm nicht näher! Tu jetzt bitte keine Dummheit!" "Was du nicht sagst. DU hast doch die ganze Zeit etwas gegen mich gehabt...warst sogar eifersüchtig, erinnerst du dich?""Aber da kannte ich dich doch nicht und später erwies es sich, dass du doch loyal bist! Warst!", sagte Keksus kleinlaut, begriff einfach nicht, wie ihm nicht aufgefallen war, dass Firen ein falsches Spiel mit ihnen trieb. "Ich warne dich zum letzten Mal! Komm nicht näher!", Firen, am Rande eines Nervenzusammenbruchs, holte mit zittriger Hand seinen Dolch hervor. "Und weisst du was? Ich hatte sie! Ohja! Und wie ich sie hatte! Noch bevor du Lusche überhaupt daran gedacht hast!" In dem Augenblick sah Keksus rot und holte aus...

Schatten1988
26-03-06, 06:49
Ein erneutes Beben erschütterte den Palast. Darkwarrior lief durch die Straßen. "žIhr darf nichts passieren!" dachte er sich immer wieder. "žWenn ihr was passiert..." noch nie hatte Darkwarrior solche Sorgen um jemanden. Noch redete er sich ein, er würde es für seinen Freund, ihren Vater tun. Doch inzwischen kamen ihm Zweifel. Was brachte ich wirklich dazu Norou zu folgen? Darkwarrior wusste es nicht. Er lief einfach weiter zum Palast.

"žNein, Herr! Das könnt ihr nicht tun! Das wäre euer Tot!" die kleine flinke Gestalt hüpfte nervös von einem Bein auf das andere und folgte Law. "žNein Freak, es ist mein König! Ich habe ihm die Treue geschworen!" Freak war bin Sorge um seinen Herrn. "žIhr könnt dort nicht hinein! Der Palast wird zusammenstürzen und euch zerquetschen!" Law rannte zum Vorplatz des Palastes. Doch als er ankam wurde er stumm. Auch Freak wurde stumm. Law konnte es nicht fassen. Hatten sich doch tausende von Schaulistigen um den Palast versammelt. Law schluckte "žFreak..." "žJa Herr?" "žHol die gesamte Stadtwache aus der Kaserne. Wir müssen irgendwie den Platz räumen." "žAber Herr. Ist das denn nö...?" Law packte Freak am Kragen. "žTu was ich dir sage! Wenn der Palast endgültig einstürzt, dann werden all diese Menschen sterben!" Er ließ Freak los. "žWie ihr meint, Herr. Sofort Herr." Er rannte eilenst wie ein Wiesel durch die Gassen zur Kaserne. Law bahnte sich derweil den Weg durch die Menschmassen.

Auch Darkwarrior bahnte sich seinen Weg durch die Menschenmassen. Rücksichtslos stieß er die Leute zur Seite. "žlasst mich durch!" brüllte er die Menschen an.

Asmaron und Trickster liefen derweil durch die engen Kanäle der Kanalisation um ihre freunde zu suchen. Aber auch die Kanalisation blieb nicht von den Beben verschont. Asmaron tastete sich an der Wand entlang als plötzlich wieder der Boden anfing zu beben. Trickster verlor das Gleichgewicht und fiel seitwärts gegen Asmaron. Dieser knallte gegen die Wand und fiel in das dreckige Wasser. Aber auch Trickster fiel ins Wasser. Allerdings gelang es ihr ihren Kopf über Wasser zuhalten. Hektisch sah sie sich nach Asmaron um. Als sie bemerkte, dass er noch unter Wasser war, versuchte sie ihn hektisch hochzuziehen. Sie wusste: würde er das dreckige Wasser trinken, würde er daran sterben können.

Law rannte durch das Eingangstor in den Palast hinein. "žMein König!" schrie er. Leider ahnte Law nicht, dass gerade alles hinter dem Tor im Begriff war, zusammen zu brechen.

"žAtme Asmaron!" schrie Trickster ihn an. Und Asmaron holte wirklich tief Luft und versuchte erschöpft aufzustehen. Trickster fragte ihn besorgt: "žWie geht es dir?"
Asmaron hustete ein paar Mal. "žEs geht schon. Es ge..." Asmaron wurde von einem Schrei unterbrochen "žNEIN! KEKSUS! HÖR AUF DAMIT!!" Trickster und Asmaron sahen sich an. "žFiren!" schrieen beide und rannten den Kanal weiter. Immer tiefer unter den Palast.

Freak wuselte zwischen den Schaulustigen Menschen herum. "žOhnein!" schrie er "ž Jetzt ist er wirklich darein gegangen!" nervös und besorgt sprang Freak von einem Bein zum anderen. Das tat er immer. Doch etwas brachte ihn kurz dazu, stillzuhalten. Ein Mann rannte durch das Eingangstor, Law hinterher. Freak wusste nicht was er tun sollte, bis er erleichtert höte, wie die Stadtwachen brüllend angerannt kamen.

Darkwarrior rannte durch das Tor. Law immer hinterher. Als er ihn endlich eingeholt hatte packte er Law an den Schultern und ramme ihn gegen die Wand. "žWo ist sie?" brüllte er ihn an. "žWo ist wer?" Law wusste nicht wie ihm geschah. "žIch spreche von Kitsu Norou! Wo ist sie? Sie wollte doch nur wegen dir hier her!" Law verstand nicht von was der Mann da sprach. Darkwarrior wurde so wütend, dass er Law mit voller Wucht ins Gesicht schlug. "žWirst du jetzt endlcih reden?" Law antwortete nicht. Ein Blick wurde nur starr. Darkwarrior sah hinter sich. Wie eine Lawine kamen die Geröllbrocken herunter, direkt auf sie zu. "žVerdammt!" schrie Darkwarrior und packte Law. "žDas mit uns ist noch nicht geklärt, also mach dass wir hier wegkommen!" Er zog Law hinter sich her, weg con dem Geröll und raus aus dem Tor.
Kurz hinter ihnen brach schließlich auch das Tor zusammen. Law schrie entsetzt: "žNEIN! MEIN KÖNIG! LASST MCIH FREI! ICH MUSS MEINEN HERRN RETTEN!!" doch Darkwarrior drückt ihn gegen die Wand. "žJetzt sag mir wo Norou ist!" Noch bevor Law etwas sagen konnte kam eine kleine Gestalt angerannt. "žMein Herr! Mein Herr!" Law sah zu seinem Boten, aber Darkwarrior sah nur die gewaltige Menschenmasse die ihn umstellt hatte. Würden sie ihn jetzt töten? "žEr hat den Kommandanten gerettet! Er hat ihn gerettet!" Darkwarrior war verwirrt. "žIch habe was?" Doch bevor er zu ende sprechen konnte, fing die Menschenmasse an ihm zu zujubeln.

Schatten höte etwas. Schnell richtete sie sich auf und legte ihr Ohr an die Wand. "žWas tust du da schon wieder?" fragte Yuna genervt aber dennoch leise.
"žSei still, verdammt! Ich höe etwas...." Schatten konzentrierte sich. "žOh toll du höst etwas. Als ob uns das helfen würde... "ž Schatten fing an zu grinsen. "žUnd wie uns das hilft! Das sind Menschen, und sie jubeln. Das heißt wir sind in einem gang außen im Palast! Ich habe die ganze Zeit gedacht wir wären im Innenhof. Weißt du was das heißt?" Schatten freute sich richtig. Aber Yuna sah sie nur ungläubich an. "žDas heißt das wir eventuell hier rauskommen können!"

princess-o-p
26-03-06, 07:22
blade-devil lachte laut auf:"Du bist ein Wächter? Mein Freund, du bist nicht mehr bei Sinnen!" Dass blade-devil den Ernst nicht begriff ärgerte Andrey und er drückte fester zu:"Hö zu!", er blickte kurz nach unten und holte tief Luft, "Wenn dir was an Yuna liegt, so wie mir, dann sollten wir nicht gegen-, sondern miteinander dafür sorgen, dass ihr nichts passiert. Ab dann kannst du mich wieder hassen, ist mir auch egal: Hauptsache du kommst mir nicht in die Quere; ich darf nicht zulassen, dass jemand die Krone in die Finger bekommt", er ließ nun von blade-devil ab und sprach in einem zweifelnden Ton,"Wer weiß, was sie alles damit anstellen könnten..." "Diese verborgene Welt, warum muss sie verborgen bleiben?", blade-devil fuhr sich durch's Haar und hockte sich auf den Boden. "Ohh, diese Welt ist ein Traum! Ich höte viele Legenden darüber. Dass ich der Wächter bin, habe ich mir nicht ausgesucht, aber selbst dort gewesen bin ich auch nie", nun hockte auch er sich hin und so saßen sich die zwei gegenüber. "Sie ist so irreal, so atemberaubend! Jeder ist fähig, sich seine Wünsche zu erfüllen, alle lebten sie einst in Frieden", er erzählte in einem schwärmerischen Ton, als würde er von einer schönen Erinnerung erzählen. "Klingt ja nach einem tollen Märchen!", es fiel blade-devil schwer so etwas zu glauben, er war ein Mann der Tatsachen, ein Mann des Verstandes und nicht der Gefühle oder Träumereien. "Ja, das liegt daran, dass es so schön ist. Aber wie immer bekam der Mensch Zugang zu dieser Welt, wie immer wollte er Macht. Und als er diese bekam, wollte er mehr...Den Rest kannst du dir denken." "Weiß Yuna davon?" "Ja." blade-devil nickte. "Weiß sie, dass du ein Wächter bist?"

blade-devil
26-03-06, 08:42
Schatten wandte ihren Kopf zu Yuna um und teilte ihr mit, dass ihr Pessimismus sie auch nicht aus diesem Raum bringen würde. "Und wie willst du das anstellen, uns hier raus zu bringen? Die Wände sind dafür ausgelegt, Angriffen einer ganzen Armee standzuhalten." entgegnete Yuna daraufhin. "Lass mir etwas Zeit!" "Aber Zeit ist das, was wir gerade nicht haben. Selbst wenn du es schaffen solltest, die Mauer zu vaporisieren, da draußen steht eine Menschenmasse, die werden dich lynchen und wenn sie mich mit dir zusammen sehen, wander ich auch gleich ins Gefängnis!"
"Jetz halt doch endlich mal die Klappe! Die Mauer ist durch die Explosionen schon so schwach, dass gut platzierte Tritte die Steine zerbröseln können. Dann müssen wir nur schnell genug sein.", erklärte Schatten. "Nichts da, du wirst sehen, dass du verschwindest, ich werde mcih in die Menschenmasse begeben." "Na schön, dann warte ich hald, bis sie dich in Empfang genommen haben und ich schleich mich dann in einem günstigen Moment an der menge vorbei in die Nacht hinaus."
"Mach wie du willst, aber wehe sie erkennen dich, dann lauf ich dir noch auf der Stelle hinterher und bring dich um!"

"Ja, Yuna weiß es." Andrey schaute betrübt drein. Wo würde sie nun sein? Ist sie verletzt oder vielleicht sogar tot?
"Für jede Hochzeit, auf der du tanzt, könnte ich dich umbringen, dich elenden Verräter! Du gehöst zu den Dieben, willst sie aber mit Yuna bekämpfen und bist glecihzeitig noch einer der Stadtwachen. Was für ein mieses Stück Scheiße bist du eigentlich? Nenn mir nur einen Grund warum ich dir vertrauen sollte oder dir sogar helfen hier rauszukommen? Wer weiß was da noch kommt."
"Du hast ja Recht, ich kann von keinem von euch verlangen, dass er mir nun noch vertraut. Trotzdem bitte ich euch darum." Andrey fiel auf die Knie und blade war sichtlich überrascht von Andreys Geste.
"Die Seiten an dir kenne ich ja gar nicht. Es ist herrlich dich auch einmal niederknien zu sehen. Ich werde mit dir zusammen unter meiner Führung arbeiten, aber falls du nur einmal mein Vertrauen oder das Vertrauen anderer missbrauchen solltest, werde ich keine Sekunde zögern dich umzubringen. ..." blade ging an Andrey heran und packte ihn fest an seinem Hemd "... Ist das klar! Zu groß sind die Enttäuschungen für mich gewesen, deren Uhrheber du warst, also reiß dich zusammen.
Und nochwas: Ich will dass du den kleinen Dieben sagst, dass du von nun an zu mir und nur zu mir gehöst"

Shadow.painted.
26-03-06, 10:02
Norou räumte einen Bröckeligen Steinhaufen von ihren Beinen herunter. Ihr Köper war verkratzt und die schwarze Kleidung an diesen Stellen zerfetzt, sodass man die neuen Wunden nun leuchten sah. Norou hielt ihre Hand über die kleineren Wunden - und diese begannen zu heilen - also wieder schwarz zu werden.Teile der Hose und auch des oberen Teils ihrer Kleidung würden ihr jetzt zum Hinderniss werden -wegen ihrer Beschädigung, also riss sie sie ab(also die zerfetzten Teile).
Noch einmal schaute sie sich an und heilte einige kratzer - jedoch keine allszugroßen. sie zu heilen würde zu viel Zeit einnehmen.
&lt;Hätte auch schlimmer werden können...&gt;
Da höte sie schreie: "MEIN KÖNIG, MEIN KÖNIG!!!"
Sofort hob sie ihren Kopf mit einem bösen Grinsen. "Law!"

"Wie können wir dir danken??!!!! Der Kommandant! Er wäre ohne dich verloren!!!"
Darkwarrior war noch immer verwundert. Es war ganz anders als er es erwartet hatte.Und wo verdammt war Norou?! Er musste es herausfinden, aber Law jetzt wieder anzuschreien würde Verdacht erwecken und gegen einen Haufen Wachen wollte er nicht kämpfen.
Auch Law war sehr verwundert - derjenige, der ihn so behandelt hatte, als würde er ihn töten wollen, wurde grade als Held gepriesen.
Es war ein Klang zu höen, als wäre etwas metallisches gegen die Steinwand geprallt und einige Steinchen fielen herunter.
"Wir müssen hier jetzt weg"
und alle begannen sich von dem Platz zu entfernen.

Law und Darkwarrior gingen voraus.
"ha... du hast verdammt Gkück gehabt...wäre nciht dieser Steinabfall da gewesen, wärst du jetzt eher tot als lebending...."Sprach Law und schaute Darkwarrior an.
"Wo ist sie??"Darkwarrior guckte Law nicht an, sondern einfach geradeaus. Hatte er jetzt ein neues Ziel?

Norou lief um das Gebäude.. Hier! hier irgendwo müsste es sein!Da höte sie wieder seine Stimme, aber diesmal leiser, aber es war nicht nur ein Mensch es waren sicher noch 8 andere..
Wie sollte sie nach oben gelangen? Durch das Gebäude gehen wäre zu gefährlich und das Seil, das sie hatte könnte sie an nichts befestigen - es war zu instabil....Ja,ja..Flügel wären jetzt nciht schlecht.
Norou zog ihr Schwert und band das Seil daran fest. Daraufhin schleuderte sie ihre Waffe so weit sie konnte nach oben und diese blieb am balkon hängen, der sich unter dem Befand, wo sie hinmusste.
Sie zog einige Male al nem Seil, doch es schien recht fest an der Säule zu hängen, woraufhin sie begann die Mauer zu erklimmen.
Nun nahm sie ihren Dolch und band, im Rennen, das Seil an diesen, da sie höte, dass die Schritte der Gruppe begannen sich zu entfernen.
Sie holte diese ein und warf den Dolch nach oben.


"Wo ist sie?!" Darkwarrior ließ nciht nach, doch Law konnte sich beim besten willen an keine Norou erinnern.
"Wer??Wen meinst du denn, verdammt?"
Plötzlich kamm von links ein Dolch angeflogen und dann um eine Säule rum. Da erkannte Darkwarrior, dass ein Seil dran war. Was war am an deren Ende? Diese Antwort,oder eher gesagt Norou, ließ nicht lange auf sich warten - Sie schwang aus dem "Nichts" (von unten) um die Ecke und griff Law frontal an, der ses grade ncoh schaffte auszuweichen.
Sie erblickte Darkwarrior.
"Haaha.. Möder! Und das auchnoch im Doppelpack!!!" Sprach sie grinsend ihren Doppelkatana auf die Gruppe gerichtet.

Die Wachen rannten vor, um dem Kommandanten Hilfe zu leisten, doch der Gang war hier schmal geworden durch den Einsturz, sodass nur 3 Leute nebeneinander stehen konnten.

"Okay, Law, damit wäre deine Frage jetzt geklärt.."
Law war ETWAS Langsam... Alles was er sag, waren Umrisse eines Menschen und einige Striche, die leuchteten. Es schien eine junge Frau zu sein - zumindest versprach das ihre Stimme.
"Wartemal.. und du bist Norou???"
"Ja, "Schätzchen".. aber du kennst mich nicht unter dem Namen.. den habe cih ja cuh erst seit 2Jahren...
Erinnerst du dich an Haná?"
Law sagte auch dieser Name wenig..
"Du tötest scheinbar so oft und so viele, dass du ich nichteinmal an sie erinnerst, oder was??"
Law war aber immernoch eher verwirrt, als an der Wahrheit dran.

"Norou, lass es...."Sagte Darkwarrior. Was macht dich besser als ihn.."
"Sei ruhig!!! Dich töte ich später" und sie sprang auf Law mit ihrem Schwert in der Hand zu.

princess-o-p
26-03-06, 11:02
Noch immer befand sich Firen in der Sackgasse. Als Keksus gerade ausholte um seinen vermeindlichen Feind zu attackieren, kam eine Hand durch das Loch, welches sich zwischen den Felsbrocken hinter Firen befand, und streifte Firens Rücken. Dieser erschrack so dermaßen, dass er sofort in die Knie ging und eine sich schützende Position einnahm. Keksus hatte sein Ziel verfehlt. Sein Feind, und somit auch der Feind der Gruppe, lag nun auf den Stufen vor dem Thron. Hinter dem Sessel des Königs kam eine schwarze Hand hervor. Sie versuchte Firen zurückzuziehen und DAS konnte Keksus nicht zulassen. Wieder holte er aus, schrie:"Du entkommst mir nicht!", und steckte den Dolch in den schwarzen Arm. Daraufhin fiel er nieder, seine Aufgabe hat er erledigt, nun durfte er ruhen. "Ahhh!", schrie Asmaron auf der anderen Seite der Felswand. Bestürzt hastete Trickster, die eben noch hinter ihm stand, zu ihm und zog seinen Arm aus dem Loch. "Asmaron, was hast du?...War das Firen?", Trickster zog den Dolch aus Asmarons Fleisch, wobei dieser das Gesicht schmerzerfüllt verzerrte. Sie schnitt mit dem blutverschmiereten Dolch einen Streifen von ihrem Hosenbein und verband so gut es ging Asmarons Wunde. Firen fuhr hoch als er Tricksters Stimme und Asmarons Namen höte. "Leute, seid ihr das?!", verzweifelt presste er sich an die Wand: Der Junge war völlig fertig mit den Nerven.

Andrey-Delany
28-03-06, 09:29
Plötzlich höte Asmaron etwas hinter sich knirschen. Da spürte er es. Eine eisige Kälte breitete sich in seinem Köper aus. Es schnürte ihm die Kehle zu, dass er kaum noch Luft bekam.
" Sie sind hier ," brachte er nur keuchend heraus.
Trickster starrte ihn ungläubig an. Langsam und angsterfüllt wanden sie sich der Quell des Geräusches zu. Doch da war nichts. Panisch blickte sich Asmaron um, sein Herz schlug so heftig als würde es im nächsten Moment explodieren. Plötzlich begann es zu rauschen und ein schwarzer Dunst stieg durch die Schächte der Kanalisation, um sich genau vor den beiden zu sammeln. Zitternd legte sich Asmarons Hand auf den Schwertgriff. Langsam nahm der dunkle Nebel gestalt an, doch behielt er seine Substanz bei.
Das Nebelwesen hatte die aufrechte Haltung eines Menschen, doch war es etwas größer. Anstatt von Augen besaß es zwei feurig glühende Punkte, ein breites Maul aus schwarzem Dunst zeigte Reißzähne aus nebliger Substanz. Die kräftig geformten Arme besaßen schummrige Klauen und die
Beine des Schemens waren von kräftiger Statur.
Langsam schweifte der Blick des Nebelwesens zwischen Asmaron und Trickster umher. Dann stieß es ein ungeheuer schrilles Knurren aus und im nächsten Moment zuckte Blitzschnell eine Nebelklaue nach vorn. Der Schemen ergriff Asmaron an der Kehle, ohne das er wie normaler Nebel durch ihn durchfuhr, und stemmte den Schwertmeister in die Höhe. Eine unglaubliche Kälte ergriff Asmaron und der Schmerz der Berührung mit dem Wesen war schier unerträglich.
Doch die frostige Aura des Schemens schnürte ihm die Kehle zu, dass kein Schrei über seine Lippen kam. Endlich erwachte Trickster aus ihrer Erstarrung. Angsterfüllt wie noch nie zuvor rannte sie los, unfähig Asmaron irgendwie zu helfen.

" Vielleicht ist der Tod besser, als dieser aussichtslose Kampf," sagte Schatten mit kalter Berechnung. " Nein," begehrte Yuna wütend auf.
" Wir sind die einzigen, die die Wächter aufhalten können. Und ich werde nicht zum Möder werden. Niemals," sprach sie mit voller überzeugung. " Du wirst nicht zum Möder. Dein Leben gehöt dir," sagte Schatten in gleichgültigem Ton. " Nichtmehr," erwiederte Yuna. Sie machte eine Pause. Ihr schien es sichtlich schwer, ihre Aussage weiterzuführen.
" Ich bin schwanger...von Delany."

Keksus
28-03-06, 12:37
Firen starrte nur entsetzt auf die Kreatur die gerade Asmaron an die Wand schleuderte. Als er kurz zu Kekus sah, sah er das auch dieser nur auf die Kreatur starrte, allerdings zeigt sein Gesicht kein entsetzen, sondern eher Demut und Bewunderung. Doch als Firen seinen Blick wieder zu der Kreatur wenden wollte, stand diese schon direkt vor ihm, und schlug ihm gegen den Kopf, so das dieser gegen die Wand hinter ihm prallte. Danach glitt Firen bewusstlos zu Boden. Auf einmal sprach die Kreatur mit tiefer und unheimlich klingender Stimme zu Keksus. "žDamals im Waisenhaus, habe ich dein Leben verschont, nun wird es Zeit das du mir das zurückzahlst", Keksus sagte nichts und höte der Kreatur zu. "žIn eurer...Gruppe, befindet sich eine Person die meinem Meister zu gefährlich wird. Leider kann ich sie aufgrund ihrer Abstammung nicht selber töten, deshalb sollst du das für mich machen. Aber tu es unauffällig...Töte die kleine Ennai!". Danach verschwand die merkwürdige Gestalt wieder so schnell und so unauffällig wie sie gekommen war, doch Keksus hatte jetzt nur noch ein Ziel: Trickster töten.

Schatten1988
29-03-06, 08:55
Schatten konnte nicht mehr. "žDu...du bist?" Sie hätte laut loslachen können, aber das hätte die Mauern zum einbrechen bringen lassen können. Yuna wurde leicht gereizt als Schatten fast tot am Boden lag vor unterdrücktem Lachen. "žWas ist da bitte so lustig dran?" fragte Yuna gereizt. "žEigentlich gar nichts...aber ..." "žAber was?" "žAber es ist einfach zu komisch..." antwortete Schatten und wischte sich die Lachtränen aus dem Gesicht. "ž... es ist einfach zu komisch zu sehen wie ein Kerl den ich erst seit ein paar Tagen kenne plötzlich Vater wird...Ich weiß nicht warum das so komisch ist...aber" Sie fing wieder an zu schmunzeln und schließlich an zu lachen. "ž...ich finde es jedenfalls komisch..."
Langsam beruhigte Schatten sich aber wieder. "žAlso. Was fandest du doch gleich so seltsam?" Yuna sah Schatten an. Langsam wanderten ihre Augen an Schatten herunter. Schließlich starrte sie auf den Boden. "žEs ist seltsam weil ich..."

Trickster lief immer weiter. Sie wollte Asmaron helfen, aber sie hatte zuviel Angst. Bei jedem ihrer Schritte platsche das dreckige Wasser hoch. Ihre Beine waren schon total durchnässt. "žNein...bitte..."dachte sie sich "žBitte nicht dieses Wesen!"

Keksus ging an dem bewusstlosen Firen vorbei ohne von ihm Notiz zu nehmen. Er ging auf die bröcklige Wand zu, durch die Asmaron schon fassen konnte. Keksus nahm Anlauf und gab der Wand einen kräftige tritt gegen as Loch. Erst brachen nur kleine Stücken heraus, doch dann fiel dir ganze Wand zusammen. Keksus sah sich die Steintrümmer an, doch gleich darauf sah er hoch und ging den Gang weiter entlang.

"žEs ist nur so dass ich ihn auch erst seit in paar Tagen kenne..." Schattens Lachen verschwand, stattdessen sah sie Yuna verwirrt an. "žWie? ...Wie geht dass? Woher willst du dann jetzt schon wissen dass du..." "žDas ist es ja!" flüsterte Yuna Schatten energisch zu. "žIch habe die Vermutung, dass er gar kein richtiger Mensch ist..." "žWie kommst du denn darauf?" unterbrach sie Schatten. "žIch weiß nicht warum, aber ich glaube er ist eine Art Wächter oder etwas Ähnliches....Ihnen werden jedenfalls seltsame Eigenschaften zugesprochen." "žUnd das könnte alles erklären?" fragte Schatten zweifelnd "žWenn du wüsstest..."sprach Yuna "žWenn du wüsstest..."

Plötzlich ergriff Keksus etwas am Bein. Als er hinab sah, erkannte er nur einen Menschen. Dass es einer seiner Freunde war, erkannte er nicht. "žKeksus!" röchelte Asmaron." Bitte hilf mir..." er war schwach und konnte sich kaum bewegen. Keksus sah desinteressiert runter. Er schüttelte Asmarons Hand von seinem Bein. Asmaron sah Keksus hilflos von unten an. Aber dieser sah ihn nur gleichgültig an und trat ihm in die Seite. Asmaron wurde durch das dreckige Wasser geschubst und kam auf dem Bauch liegend.

Trickster lief immer weiter. Sie bekam immer mehr Angst da sie Keksus hinter sich komme höte. Sie stolperte zum Ausgang der Kanalisation. Sir kletterte raus und rannte auf die Zerstöten Palastteile zu. Im selben Moment, indem sie auf die Trümmer kletterte höte sie, wie jemand durch die Falltür aus der Kanalisation kam. Keksus... Geradewegs und ohne auf seine Umwelt zu achten kletterte er Trickster hinterher. Doch diese kletterte immer höher.

princess-o-p
29-03-06, 09:42
Es würde noch eine Weile dauern bis sie an der Spitze angekommen sein würde, bis dahin würde sie keine Kräfte mehr haben; keine Kräfte zum Klettern, keine Kräfte zum Wehren.

Sie schüttelte den Kopf als würde sie einen Gedanken verwerfen und sagte schließlich entschlossen:"Das alles nimmt seinen natürlichen Lauf! Ungewöhnlich stickig hier..." "Ja, die Luft wird immer schwerer, das ist mir auch schon aufgefallen", sagte Schatten. "Na los, reissen wir uns zusammen! Wir müssen hier raus und das geht nur, wenn wir zusammenhalten!", sagte Yuna an. "Also gut", diesmal gab Schatten keine Widerworte. Beide schauten sich ein wenig in dem Hohlraum um und Yuna fiel ein gedämpfter Sonnenstrahl auf, bei dem man den ganzen Staub sehen konnte. "Dies scheint eine brüchige Stelle zu sein", sie tastete die Wand um das kleine Löchlein. Sie setzte ihre Faust zurück und war gerade dabei sie nach vorne zu strecken als Schatten sie plötzlich festhielt. "Du bist in anderem Umständen, lass mich das machen!", sie zwinkerte Yuna zu, die veständnislos das Gesicht verzog.

Trickster unterdessen kletterte eifrig weiter, allmählich find die aufgehende Sonne an sie zu blenden, denn sie schien ihr direkt in die Augen. Sie blickte kurz zurück und musste verzweifelt feststellen, dass Keksus ihr immer näher kam....

"Wenn du ein Wächter bist, warum kann man dir das dann nicht ansehen?", fragte blade-devil neugierig und diesmal sogar freundlich. Während Andrey sich in ihrem Gefängnis aus Fels umschaute, antwortete er:"Es ist eigentlich so, dass wir ein ganz normales Leben führen. Wir sind auch nicht aussergewöhnlich. Wir sind nur Menschen, die sich, wenn sie gebraucht werden, "verändern" können...das erleichert die Arbeit um einiges..." "Habt ihr auch besondere Fähigkeiten außer eurer Verwandlung und den üblichen Kampfkünsten?", obwohl der Kopfgeldjäger Andrey zunächst nicht glauben wollte, war er nun doch irgendwie angetan, fasziniert. "Außer den physischen Kräften haben wir auch die Möglichkeit unsere Gegner, sofern sie nicht stabil sind, psychisch anzugreifen. Dafür muss ein Wächter allerdings die Schwachstelle seines Gegners erkennen, erst dann kann er ihn manipulieren." "Ahaa, manipulieren also. Und wie genau sieht das aus?" "Es ist nicht so, dass er sich in den Kopf setzt und Dinge zuflüstert." Er stützte sich seufzend gegen die Wand und ließ sich nieder. "Wenn er die Schwachstelle erkennt, zeigt er sich seinem Feind und nutzt die Ängste und was auch immer um sie ihm entweder Untertan zu machen oder ...."

Asmaron kroch auf allen Vieren zu dem niedergeschlagenen Firen und flüsterte als er seine schmutzigen Hände um dessen Gesicht legte:"Was ist nur passiert? Wie konnte unser Plan nur so außer Kontrolle geraten?" Erschöpft und verzweifelt ließ er sich neben den bewusstlosen Köper fallen und schloss die Augen.

princess-o-p
01-04-06, 08:55
Law begriff einfach nicht, was da vor sich ging. Er hatte den Blick gesenkt um sich besser darauf konzentrieren zu können, was Norou gerade gesagt hatte: Ihm fiel einfach nicht ein, wer sie war oder was er mit ihr zu tun haben könnte. Als er wieder geradeaus sah, kam ihm ein doppelklingiges Schwert entgegen. Er hatte gerade noch ausweichen können, indem er sich zur Rechten warf. Er landete schmerzlich auf dem Mamorboden und spürte noch die kleine Druckwelle einige Zentimeter neben sich, die er deshalb fühlen konnte, weil Norou bei ihrem Angriff eine dermaßen emense Kraft aufwand, dass sie das Katana nach Verfehlen seines Zieles nicht mehr rechtzeitig hochziehen konnte. Ihre überraschung von der eigenen Kraft und das Mobilisieren weiterer Kraft gaben Law genug Zeit sich abzurollen und wieder auf die Füße zu kommen. Ihr Katana hielt Norou immer noch mit beiden Händen fest, biss vor Wut die Zähne zusammen, legte das Schwert auf die linke Schulter um wieder auszuholen, da wurde sie von Darkwarriors, der es sich verbot auch nur irgendwie in das Geschehen einzugreifen, denn er wusste nicht, ob Norous Vorwürfe gerechtfertigt waren oder nicht, Schrei abgelenkt und ebenda zu Boden gedrückt. Sie stürzte so, dass sich der Griff in ihr Zwerchfell drückte, da sie ihr Schwert im Schwung schon auf die Höhe ihrer Brust geholt hatte, sodass der Griff direkt in ihr Zwerchfell stieß. Mit weit aufgerissenen Augen und Mund, um nach Luft zu holen, war sie vor Schock wie gelähmt. Ihre Augen fingen an zu tränen, ihre Umgebung konnte sie nur undeutlich wahrnehmen, erkannte aber, dass ein Mann, der eben noch auf ihr lag, gerade aufstand und zu dem ebenfalls überraschten Law hinüberging. Nun tränten ihre Augen nicht mehr vor köperlichem Schmerz, sondern weil sie wütend und enttäuscht war: Sie hatte ihr Ziel und somit wahrscheinlich ihre einzige Möglichkeit ihren Vater zu rächen verfehlt....


Yuna und Schatten husteten, denn das Loch, das Schatten mit einem Schlag zerschlug, brachte die ganze Wand zum Einsturz. Dieser Einsturz brachte wiederrum die ganzen Getrümmer zum Erzittern. "Ich habe vielleicht einen Hunger!", Yuna hielt sich beide Hände vor den Bauch. Schatten prustete los:"Erstens: Das ist eigentlich noch viel zu früh dafür, soweit solltest du noch gar nicht sein. Und zweitens: Das ist echt passend für diese Situation!" Schattens Lachen steckte auch Yuna an. Sie lachten aus vollem Halse, lachten sogar eine ganze Weile ohne sich von der Stelle zu bewegen. Wussten noch nicht einmal warum sie lachten, denn so belustigend war Schattens Äußerung in dem Sinne eigentlich nicht. Es waren wohl die Erschöpfung und der Zweifel, dass sie je wieder rauskommen könnten, der aus ihnen strömte. Doch plötzlich blieben beide fassungslos stehen: Sie dachten, wenn sie aus dem "Loch" rauswären, hätten sie leichtes Spiel nach draußen zu gelangen, doch was sich da vor ihnen ausstreckte, war schockierend. Sie verstummten.

Trickster gab nicht auf. Sie schloss auch die Augen nicht, obwohl sie so geblendet wurde, sodass ihre Augen schmerzten, was wiederum dazu führte, dass sie tränten und ihr die Sicht erschwerten. Sie blickte nicht mehr zurück, sondern nahm alle Kräfte zusammen und kletterte um ihr Leben. Da sah sie auch schon die Spitze des Palastes. Gedanken, wie sie nun weiterzumachen hätte, was sie tun könnte, rasten nur so und bereiteten ihr Kopfschmerzen. Sie stand nun unter der höhsten goldenen Kuppel, welche außer kleiner Löcher keine sichtbaren Schaden davongetragen zu haben schien. über ihr befand sich ein Vorsprung, den sie nur erreichen konnte, wenn sie sprang, was sie auch tat. Jetzt galt es sich hochzuziehen, denn es gab keine kleinen Einbuchtungen, die ihr den Weg erleichterten. Die Diebin war erfahren und konnte sich deshalb auch so gut nach oben arbeiten. Gerade stützte sie sich mit dem Ellbogen ab um ihren restlichen Köper nachzuziehen, doch da ergriff Keksus ihr rechtes Bein. Sie schrie entsetzt auf, glaubte sie doch endlich von ihm weggekommen zu sein. Er zog sehr heftig daran und sie konnte ihn durch Treten nicht abschütteln. Keksus zog den Dolch, den er beim Klettern wieder eingesteckt hatte, hervor und rammte ihn Trickster neben den Fußknöchel. Vor Schmerz reagierte sie nur mit einem Schrei und ließ los...

überall war Geschrei zu höen, den Norou keinen Personen zuordnen konnte. Immer noch keuchend rappelte sie sich wieder zur vollen Größe auf und wurde sofort gegen die Säule neben ihr gepresst. Man trat ihre Beine auseinander, fesselte ihre Hände auf den Rücken und während man ihr Gesicht an die Säule drückte, sagte man in einem herrischen Ton:"Ihr habt es gewagt in den Palast des Königs Corona einzudringen und den obersten Offizier der königlichen Leibgarde anzugreifen. Ihr Versuch diesen umzubringen wird als Attentat aufgefasst. Demnach verurteile ich sie und ihren Gehilfen zum Tode durch Hängen!" Norou schnappte nach Luft. Ihr Gehilfe? Sie hatte doch gar keinen! Schlagartig wurde ihr bewusst, dass er Darkwarrior meinte, doch sie konnte keinen Ton zu dessen Verteidigung hervorbringen.

Trickster hatte nur noch einen leeren Blick während sie im Vorüberfliegen sich die goldene Kuppel langsam entfernen sah. Ja, langsam flog sie, zumindest hatte sie dieses Gefühl. Wie aus Reflex griff sie nach dem Stoff, der den auf sie starrenden Keksus bekleidete, und riss in mit sich. Wenn sie schon durch die Hand eines vermeindlichen Freundes sterbe, dann nehme sie ihn mit! Plötzlich spürte Trickster auf ihrem offenen Rücken, denn der schwarze Anzug war gerissen, etwas Kaltes, Glattes, aber nur kurz, und dann einen dumpfen Schlag. Sie schloss die Augen.

Der Mann löste Norou von der Säule und als er sie drehte, erkannte sie den ebenfalls gefesselten Darwarrior. Law trat zur ihr heran und streichelte ihr Kinn:"Wie bitte? Könntest du deinen letzten Satz bitte wiederholen? Was? Du willst mich töten?" Vor Lachen musste er sogar den Kopf nach hinten strecken. Als er ihr jedoch wieder in die Augen sah, spuckte er ihr ins Gesicht und drehte sich um. In diesem Augenblick höte er etwas zischen und kniff die Augen zusammen um zu sehen, ob da nicht gerade etwas auf ihn zukam. Kurz vor sich entdeckte er eine hauchdünne Klinge, die jedoch nicht zu dünn war, ihn zu enthaupten! Norou musste mit ansehen, wie die Klinge kurz vor dem Genick im Halse steckenblieb, alles davor jedoch durchtrennt hatte. Höhnisch guckte sie herab, als Law auf die Knie fiel und sich an den Hals packte, um den Blutstrom auf- und irgendwie die Luftröhre zusammenzuhalten. Doch es brachte nichts: Sein Kopf knickte nach hinten ab, riss sich langsam von dem Rest des Halses ab und knallte schließlich zu Boden, der Köper dagegen knallte in die andere Richtung, sodass das Blut aus der Halsschlagader nicht auf Norou, sondern in die Luft des restlichen Raumes spritzte. Aus ihrem Hohn wurden Trauer, Enttäuschung und Verzweiflung. Da erblickte sie zwei Gestalten, die aus derselben Öffnung wie zuvor sie kamen und direkt bespritzt wurden.
Andrey und blade-devil schauten sich um. Wie konnte nur aus einem solch glamorösen und prachtvollen Saal ein Trümmerberg des Grauens werden? Vom Beben zerbröckelt, das Marmor zerkratzt, dreckig und blutverschmiert, erschöpfte Wachen mit nicht weniger erschöpften Gefangenen. blade-devil fiel fiel auf, dass das Glas, das in der Mitte des Saales die einzige Bedeckung war, noch intakt war und überhaupt nicht beschädigt zu sein schien. Er stoß Andrey an, der ebenfalls nach oben schaute. Da sahen beide etwas Schwarzes, nein, es waren zwei, runter, durch das Glas fallen und schließlich auf den Boden knallen. Alle standen völlig bewegungslos da...

Schatten1988
01-04-06, 10:48
Das Glas zersplitterte unter der gewaltigen Wucht mit der Trickster und Keksus aufprallten. Die anwesenden Wachen verdeckten ihre Gesichter mit ihren Händen. Norou drehte ihren Kopf zu Seite damit ihr die Splitter nicht das Gesicht aufschlitzten. Erst knallte Trickster, dann Keksus auf den harten Steinboden, der von Glassplittern übersäht war. Reflexartig zogen Blade-devil und Andrey ihre Waffen. Sie ahnten nicht wer da gerade angeflogen kam, aber sie wussten: jeder hier könnte ein Feind sein.

"žWas...was ist das?" fragte Yuna Schatten. Schatten kletterte von dem Trümmern auf denen die Beiden standen herunter. "žIch glaube..." Schattens Augen durchdrangen die Dunkelheit. "žIch glaube unser König hatte eine sadistische Ader..." Yuna starrte in den dunklen Raum. Vor den beiden Frauen erstreckte sich ein gewaltiges Arsenal an Folterinstrumenten. Langsam ging Schatten durch den Raum. Yuna folgte dicht hinter ihr. Beide waren entsetzt. Egal ob Streckbank, Daumenschrauben oder Eiserne Jungfrau, jede Art von Instrument, mit denen man Menschen möglichst großen Schmerz zufügen kann, war da. Das Blut der unter König Corona Gefolterten klebte noch an den Instrumenten.
Yuna traute sich nichts zu sagen, so sehr erschreckte sie der Anblick dessen was sie sah.

Trickster nahm all ihre Sinne zusammen und versuchte von Keksus weg zu kriechen. Auf allen Vieren kroch sie durch die Glasscherben. Sie ignorierte ihren Schmerz. Keksus würde ihr Schlimmeres zufügen. Doch plötzlich stieß sie gegen etwas davor. Erschrocken fiel sie nach hinten auf ihre Hände. Das Glas bohrte sich in ihre hand. Starr sah sie zu der Wache hoch, die sie ebenfalls nur starr ansah. Trickaster versuchte aufzustehen und zu flüchten, doch egal wo sie hinsah, überall war der Weg versperrt. In der einen Richtung standen die Wachen. In der Anderen konnte sie 2 Männer erkennen, ebenfalls bewaffnet. Langsam ging sie rückwärts. Doch als sie sich umdrehen wollte um einfach nur wegzulaufen, konnte sie sich ihren Schrei nicht länger verkneifen. Den Anblick der entstellten Leiche eines Mannes konnte sie nicht verkraften. Sie schrie mit Tränen in den Augen so laut sie konnte. In diesen Moment riss Keksus die Augen auf.

"žVerdammt!" fluchte Schatten. "žIch hatte gehofft Wir kämen so raus. Aber, verdammt! Wir sind eine Etage zu tief!" Yuna sah ihre Begleiterin ungläubich an. Noch immer machte ihr dieser Ort Angst aber inzwischen bekam Yuna wieder einige Worte raus. "žWie soll das denn möglich sein?" Schatten trat gegen eine der Eisernen Jungfrauen. Durch den Tritt öffnete sich langsam und quietschend der Deckel. Schatten wich erschrocken ein paar Schritte zur Seite. "žDiese Architektur..." fluchte sie. "žDieser Palast hat eine verdammt schlechte Architektur! Alles ist hier gebaut wie es für richtig gehalten wurde! Sogar die Etagen der Nebenhäuser stimmen nicht überein!" Yuna verstand nicht von was genau Schatten da sprach. Sie wendete sich von nur der noch immer fluchenden Schatten ab. Plötzlich sah sie ein Becken mitten im Raum stehen. "žGott sei dank!" rief sie und rannte auf das Becken zu. Schatten höte mit fluchen auf und sah Yuna hinterher um zu erkennen was jetzt passiert sei. "žEndlich...Wasser!" sagte Yuna erfreut. Doch Schatten riss die Augen auf. Yuna beugte sich herunter um ein schluck Wasser aus dem Becken zu trinken. Schatten stürmte auf Yuna zu und streckte ihren Arm nach ihr aus.

Firen erwachte. Sein Kopf tat höllisch weh. Er richtete sich auf um zu sehen wo er war. Da bemerkte er den Mann der seinen Arm auf ihr gelegt hatte. "žAsmaron?....Asmaron, was ist passiert?" flüsterte er dem Ohnmächtigen zu. Doch dieser regte sich nicht. Firen ließ den Kopf sinken. Tausend Dinge gingen ihn durch den Kopf. Doch am meisten beschäftigte es ihn, dass Keksus ihn töten wollte. Firen wusste, dass Keksus noch nie gut auf ihn zu sprechen war, doch hatte er ihn niemals wirklich töten wollen. Langsam drehte Firen Asmaron auf den Rücken und betrachtete sein fertiges Gesicht. Schon wieder würde er jemanden, den er sehr mochte, verlieren. Erst Yuna, seine Schwester, und jetzt Asmaron und Keksus. Plötzlich wurde Firens Blick zornig. "žVerdammt was tue ich hier? Ich jammere herum wie ein Kind!" Firen stand nun zu voller Größe auf, nahm sein Schwert und packte es gekonnt weg. "žIch muss meinen Freunden helfen! Wenn mir wirklich was an ihnen liegt, dann muss ich ihnen helfen! Nie wieder werde ich mir liebe Menschen einfach aufgeben! Von nun an kämpfe ich um jeden von ihnen!" er richtete seinen Blick auf Asmaron. "žUnd du wirst der erste sein..." sagte er und hiefte Asmaron hoch, fest entschlossen ihn aus der dreckigen und stinkenden Kanalisation lebendig heraus zu bringen.

Schatten packte Yuna am Kragen und konnte sie, noch bevor sie zum trinken ansetzten konnte, von dem Becken wegziehen. Yuna wusste erst nicht wie ihr geschah. Doch dann fuhr sie Schatten wütend an. "žBist du verrückt? Warum tust du mir weh? Was habe ich dir getan?" Schatten sah Yuna nur gleichgültig an. "žWeißt du...." Begann Schatten und tauchte ihre Hand in das Becken. "ž...das ich dich vor Schlimmeren bewart habe?" Yuna verstand nicht warum Schatten so grob zu ihr war. "žEs ist nämlich so..." setzte Schatten fort. "ž...dass nicht alles was flüssig ist...." Langsam hob Schatten ihre Hand aus dem Becken. "ž...auch gleich Wasser ist." Yuna sah sich entsetzt Schattens Hand an. Von ihr tropfte dass, was Yuna beinahe getrunken hätte. Die Flüssigkeit floss an Schattens Hand herunter, zwischen den Fingern hindurch. Sogar über das Handgelenk floss es. Yuna fiel rückwärts hin und kroch auf Schattens Hand starrend ein Stück zurück. "žDas....das..." stotterte sie "žDas ist doch nicht etwa...?" Schatten sah Yuna durchdringend an. "žDoch..." sagte Schatten "žDas ist...." Yunas Pupillen verkleinerten sich. Welcher Wahnsinnige sammelt so etwas in einem Becken? "ž...das ist Blut..." Schatten sah auf ihre Blutverschmierte Hand.

asmaron
01-04-06, 12:15
Trickser schrie auf, als sie sah, dass Keksus sich rührte. Doch sie verstummte, als sie sah, wie Keksus versuchte sich aufzurappeln, aber wieder kraftlos zusammenbrach. Dann höte sie ihn flüstern. Sie konnte nichts verstehen, obwohl sich niemand in dem Raum bewegte. Vorsichtig kroch sie auf die gekrümmte Gestalt zu. Nun konnte sie etwas verstehen. "Trickser!", flüsterte er, "Trickser lauf weg von mir! Warne die anderen! Ich...ich will das nicht! Ich kann nichts dafür! Es tut mir so leid!" Eine einzelne Träne lief ihm die Wange herab. "Sag Schatten, dass ich sie liebe! Und nun lauf! Ich weiß nicht wann es mich wieder überkommt! Nimm die anderen und lauf!" Dann schwieg er und kümmte sich plötzlich krampfhaft zusammen, als würde er gegen etwas in seinem Inneren kämpfen.
Trickser nahm auf einmal alles nur verschwommen wahr. Es dauerte etwas bis sie merkte, das auch ihr die Tränen herab liefen. Doch sie wusste nun, was sie zu tun hatte...

Inzwischen hatte Firen Asmaron mit letzter Kraft auf dem Kanal gezogen. Vorsichtig legte er ihn auf den menschenleeren Platz vor dem Gefängnistrakt. Schnell spurtete er zum Brunnen und füllte einen Eimer mit Wasser. Er rannte zurück und leerte den ganzen Behälter ohne zu zögern über Asmaron aus. Purstend und Spuckend richtete sich Asmaron auf. "Was zum Donnerwetter...", fluchte er los, wärend er seine patschnassen Haare ausschüttelte. Dann sah er Firen über sich. "Firen!", stieß er aus und wollte sich aufrichten, verzog stattdessen das Gesicht, als er die ganzen verspannten Muskeln und blauen Flecken zu spüren kam. "Wie gehts dir?", fragte Firen besorgt. "Na wie seh ich denn aus? Kannst du mir aufhelfen?", fragte dieser ihn, und versuchte ihn mit schmerzvezerrtem gesicht anzulächeln, was so komisch aussah, dass Firen laut loslachte. "Wenn du fertig bist, dann kannst du mir vielleicht ja doch aufhelfen. Ich bleib so lange dann liegen!", maulte Asmaron. Immernoch lachend, packte Firen ihn am Arm und zog ihn hoch. Plötzlich schrie Asmaron. "Die Wächter! Es gibt sie wirklich! Wie konnte ich das ahnen? Wir müssen zu Trickser! Firen! Weißt du wo sie ist? Wie müssen sie finden! Alles andere ist egal!"

Verächtlich wischte sich Schatten die blutverschmierte Hand am Brunnenrand ab. "Das ist einfach nur erbärmlich! Ich hätte nie gedacht, das unser König so was tun würde. Wir müssen jedenfalls hier raus." Ihr Blick fiel auf die Stahltür, am Ende der Folterkammer. Sie ging darauf zu und drückte die Klinke herab. Die tür war verschlossen. "Das hätte ich dir gleich sagen können! Ich hätte mein rechtes Ohr verwettet, dass wir so nicht rauskommen!", sagte Yuna. Sie verstummte, als sie sah, wie Schatten gebannt an die Decke starrte und folgte ihrem Blick. Ein kleines Loch war in der Decke, die wohl der Explosion nicht ganz standgehalten hatte. Schatten sah Yuna an. "Das ist unsere einzige Chance hier rauszukommen, oder weißt du was besseres?" Als Yuna schwieg machte sich Schatten daran einen der Foltertische unter das Loch zu schieben. Als Yuna schließlich mit anpackte konnten sie den Tisch in die richtige Position rücken. Schon stellte sich Schatten auf den Tisch und streckte sich der Öffnung entgegen. Mit den Fingerspitzen erreichte sie die Kante und zog sich mit einem Ruck nach oben. Dann drehte sie sich um und half Yuna aus der Folterkammer.
Vorsichtig blickten sie sich um. "Wir sind im Trohnsaal!", flüsterte Yuna. Auch hier hatte die Explosion schrecklich gewütet. Plötzlich machte Yuna Schatten auf etwas aufmerksam. Ein einzelner Lichtstrahl hatte sich in den Trohnsaal verirrt und brachte etwas, das im Geröll vergraben war zum glänzen. Sie schlichen leise darauf zu. Die Totenstille ließ ihre Nerven bis zum äußersten angespannt. Schatten schob das Geröll zur Seite und zog den Gegenstand hervor. Ohne ein Wort zu sagen zeigte sie Yuna den glänzenden Gegenstand. "Die Krone!", flüsterte sie.

Keksus
01-04-06, 14:18
"žWie kommt die hier her?" fragte Schatten daraufhin leise, aber als sie sah das die überreste des Bettes von Corona in den Trümmern lagen, war ihr die Antwort sofort klar. Anscheinend war Coronas Schlafzimmer über dem Thronsaal gewesen, und durch das Beben ist die Decke eingestürzt. Yuna hatte die Krone bereits in der Hand, doch sofort kam Schatten auf sie zu, und entriss ihr die Krone nicht gerade sanft. "žDie nehme ich besser" war ihr einziger Kommentar. Yuna starrte sie daraufhin nur Entsetzt und wütend zugleich an.

Trickster rannte so schnell sie nur konnte vor Keksus weg. Sie wusste nicht wirklich wo genau sie hin sollte, sie wusste nur das sie vor Keksus fliehen musste. Am Anfang verlief der Plan so gut, warum musste nur alles schief gehen? Zuerst waren es nur ein paar Wachen vor denen sie sich in acht nehmen mussten. Jetzt mussten sie sich auch vor Keksus in acht nehmen, der auf einmal ein Attentäter war. Er würde fast unsichtbar sein, da er sich nur durch die Schatten bewegte, und absolut tödlich, weil er dadurch unbemerkt zuschlagen konnte. Sie mussten nun stets auf der Hut sein, auch wenn alles sicher zu sein scheint.

Keksus krümmte sich noch immer, durch den Sturz war er für kurze Zeit wieder er selbst gewesen, doch nun übernahm erneut diese unbekannte Macht die Kontrolle über ihn, und gewann erneut damit. Keksus stand wieder auf, die Augen so weit verdreht, das man nur das weisse sehen konnte.
Jeder starrte ihn an, doch keiner wusste was genau mit ihm los war. Keksus selbst ignorierte sie, es waren nicht seine Ziele, er wollte Trickster töten, keinen von den anderen. Doch als er losgehen wollte versperrte Andre ihm dem Weg. Keksus blieb stehen. "Geh mir aus dem Weg" waren seine einzigen wurde, er sprach sie zwar mit seiner Stimme, doch sie war dunkler, und böser als sonst.
"Warum sollte ich das tun?" kam die spöttische Antwort von Andrey. "Weil ich sonst deine Kehle öffne" entgegnete Keksus daraufhin kühl, mit einer Hand bereits am Griff seines Dolches.
Andrey hielt Keksus allerdings nicht auf, weil ihm so viel an Trickster lag, er wollte unbedingt verhindern, das die Wächte rbekamen was sie wollten, einst war er zwar selbst einer von ihnen, doch eines Tages hatte sich das geändert. Er selbst dachte nicht gern über diesen Tag nach, weil dadurch seine Trauer zurück kam. "Ich werde nicht zulassen das du sie tötest, eher werde ich sterben" war Andreys Antwort, er konnte einfach nicht zulassen das sich die Ereignisse wiederholten. Nach Andrey Kommentar zog Keksus sofort seinen Dolch, und versuchte damit Andreys Kehle aufzuschlitzen. Doch es misslang. Andrey bewegte seinen Kopf einfach ein Stück nach hinten, und der Dolch ging nur Millimeter von seiner Kehle entfernt ins leere. Dann zog Andrey sein Schwert, und ein ungleicher Kampf begann. Ein Attentäter, der lieber aus den Schatten zuschlug, und nur einen Dolch hatte, gegen einen ehemaligen Wächter, der ein Meister des Schwertkampfes ist.

Schatten1988
02-04-06, 03:46
"žIch glaube ich habe mehr Verwendung hierfür als du..." sagte Schatten und grinste Yuna dabei spottend an. "žIch hätte nicht gedacht, dass du so hinterhältig und gierig sein kannst..." Yuna war enttäuscht von Schatten. Sie hatte gedacht, dass wenigstens ein bisschen von dem was sie erlebt hatten, Schatten beeinflussen würde. Doch Yuna täuschte sich. "žGierig?" sagte Schatten und ging mit der Krone in der Hand rückwärts zurück. "žWas glaubst du warum ich überhaupt in den Palast gekommen bin? Bestimmt nicht um mit den Wachen Versteck zu spielen..."

Darkwarrior starrte zu Norou. Irgendwie musste er sie hier raus bringen. Er sah zu den Wachen, welche von den beiden Kämpfenden abgelenkt waren. Auch wenn sie Darkwarrior anscheinend alle Waffen abgenommen hatten, sie wussten anscheinend nicht, dass er ein erfahrener Auftragsmöder war. Darkwarrior ließ langsam und unbemerkt eine Klinge aus seinem Ärmel rutschen. Unbemerkt zerschnitt er die Fesseln um seinen Händen, die Wachen stets gut im Auge behaltend. Jetzt wechselte sein Blick immer von den Wachen zu Norou.

"žWir kommen nie in den Palast rein..." sagte Firen verzweifelt zu Asmaron. "žHier ist alles eingestürzt!" "žWir müssen da aber rein!" sagte Asmaron und hielt sich die Seite die noch immer schmerzte. "žWir müssen Trickster da rausholen!" entschlossen sah er Firen an. "ž..und Schatten...." Flüsterte dieser Asmaron zu.

Darkwarrior sprang vor und stürmte auf Norou zu. Die Wachen, die sich umdrehten, konnten gar nicht so schnell reagieren wie Darkwarrior Norou auf den Arm nahm und mit ihr rausstürmte. Die Wachen nahmen sofort die Verfolgung auf doch Blade-devil hielt sie zurück. "žLasst sie erst einmal laufen..." er legte seine Hand auf das Schwert einer der Wachen und drückte es runter. "žDieser Dieb ist viel wichtiger als die Beiden dort....Vorerst jedenfalls..."

"žDu bist abartig...." Sagte Yuna wütend zu Schatten. "žDarf ich das jetzt so verstehen, dass ich dir die ganze Zeit nur genutzt habe um an die Krone zu kommen?" Schatten sah sich die Krone in ihrer hand an. "žNein...." Yuna verstand nicht "žEigentlich hätte ich nicht damit gerechnet, doch noch an die Krone zu kommen. Ich hatte wirklich vor mit dir hier raus zukommen." Yuna ballte die Fäuste zusammen "žSoll das heißen, das war eine spontane Aktion hier im Thronsaal?" Schatten sah auf und Yuna gleichgültig ins Gesicht. "žDu bist schrecklich. Nachdem wir aus unserer Misslichen Lage weg waren, dachte ich, du wärst nur Geldgierig aber trotzdem dem Licht zugewandt...." Yuna sah auf die Krone. "žAber das bist du nicht. Du bist nur auf deinem Vorteil aus, Andere sind dir egal...Unsere Götter sind dir egal, sonst hättest du dich nicht mit dem Blut anderer beschmiert, die du noch nicht einmal getötet hast!" Schatten verdrehte die Augen. "žHast du es denn nicht begriffen?" unterbrach sie Schatten "žIch bin ein Dieb. Ich bin immer auf meinen Vorteil aus. Die Dunkelheit ist mein Freund." Yuna

Andrey wich Keksus' Dolch aus. Blitzschnell fuhr er vor uns schlug Keksus in den Bauch. Dieser taumelte nach hinten, griff aber sofort wieder an. Andrey reagierte aber schnell und drehte seinen Oberköper hach hinten und schlug Keksus auf den Rücken. Keksus fiel zu Boden. Andrey zog sein Schwert und wollte gerade zustechen, als sich Keksus zur Seite wegrollte und ihm auswich. Er schlug, immer noch auf dem Boden liegend, Andrey die Beine weg. Mit voller Wucht knallte Andrey auf den Steinboden.

"žUnd noch etwas, jetzt wo wir einmal so gesprächig sind..." Schatten drehte sich um und sah sich wieder die Krone an. "žEhrlichkeit ist vielleicht Menschenfreundlich..." sie drehte sich wieder zu Yuna um und ging auf sie zu. Als sie direkt vor Yuna stand sagte sie ihr mitleidig ins Gesicht "ž...lohnt sich aber nicht." Und fing an zu grinsen.

Keksus nahm seinen Dolch und setzte sich auf Andreys Rücken. Gerade wollte er zustechen doch Andrey konnte ihn runter schmeißen. Keksus fiel gegen ein paar Steintrümmer. Er zog sich daran hoch und lehnte sich dagegen. Doch schon kam Andrey wieder auf ihn zu. "žKomm zu Verstand, junge!" sagte er und knallte Keksus mit dem Rücken immer wieder gegen die Steintrümmer. Doch Keksus wurde einfach nicht wieder normal. Andrey wurde wütend. Er nahm sein Schwert, doch anstatt zu zustechen, warf er es im hohen Bogen weg. Er packte Keksus mit einer Hand an der Schulter und hielt ihn fest. Mit der anderen Hand holte er aus und schlug Keksus immer wieder ins Gesicht. "žSie ist eine deiner Freunde!" schrie er ihn an du schlug weiter auf ihn ein. "žDenk nach was du ihr antun willst!" Wieder landete Andreys Faust in seinem Gesicht. "žDu willst eine deiner Freunde töten!!" schrie er so laut, dass der gesamte Saal zitterte.

"žDu bist das Böse in Person..." zischte Yuna Schatten an. "žUnd wenn schon..." sagte diese nur gleichgültig. Yuna sah ihr wütend ins Gesicht.
Doch in diesen Moment höte sie etwas. Sie rannte zu der nahen Wand und legte ihr Ohr auf diese. Leise höte sie Stimmen. Doch plötzlich schrie jemand: "žDu willst eine deiner Freunde töten!" Yuna riss ihre Augen auf. "žAndrey!" schrie sie "žAndrey ich bin hier drin! Andrey hilf mir!" und schlug gegen die Wand. Schatten sah zu Yuna. Sollten wirklich Menschen im Nebensaal sein, die sie hier rausholen könnten?

Blade-devil sah zur Wand. "žHöe ich jetzt schon Stimmen?" Doch auch Andrey höte etwas. Er höte auf Keksus zu schlagen und rannte zu der Wand. "žYUNA!" schrie er Blade-devil zu. "žYUNA BIST DU DAS?" schrie er. Und er bekam Antwort. Leise höte er: "žAndrey, bitte hol mich hier raus!"
Keksus richtete sich auf. Er zog seinen Dolch und rannte auf Andrey zu. "žDu bleibst schön wo du bist" sagte Blade-devil und hielt Keksus von hinten Fest. Keksus konnte weder seine Arme noch seine Hände bewegen, so fest war er in Blade-devils Griff. Andrey schlug unterdessen gegen die Wand.

"žAndrey hol mich hier raus!" schrie Yuna. "žAndrey bitte!!" Yuna war froh, Andreys Stimme zu höen.
"žAndrey, hilf mir! Es ist hier so Dunkel!" "ž..perfekt..." sagte Schatten und verschränkte die Arme. Yuna drehte sich gar nicht erst zu Schatten um. ..

princess-o-p
02-04-06, 06:33
"Ahh", Asmaron drückte Firen runter, sie waren hinter den Resten der ebenfalls eingestürzten Mauer geduckt und beobachteten gerade König Corona und seine Wachen.
"Das gibt's nicht!", Corona tastete sein Haar ab, ob sich die Krone darauf befand, doch er konnte sie nicht fühlen. "Männer, ich muss rein! Zwei von euch kommen mit mir, der Rest bleibt hier und hält die Stellung. Niemand soll rein-oder rauskommen! Sie könnten etwas haben, das mir gehöt!" Corona lief mit zwei seiner Wachen in das Innere des Palastes und zog schon sein Schwert. Er würde auf alles gefasst sein.
Asmaron und Firen schauten sich gegenseitig an und mit einem Nicken beschlossen beide nun loszulaufen. Sie hatten sich gedacht die restlichen vier Wachen zu überwältigen und dann auch in den Palast reinzulaufen, das würden sie schon schaffen. Im geduckten Lauf hielt Asmaron sein Arm fest, der Dolch war schon raus, was ihm bislang gar nicht aufgefallen war.

Trickster rannte und rannte und stand wieder einmal vor einer Trümmerwand. Als sie runter zu ihrem Fuß schaute, fing der Schmerz, den sie bis jetzt ignoriert hatte, an an ihren Nerven zu sägen, sodass sie wieder die Zähne aufeinander beissen musste um ihn überhaupt aushaltenzukönnen. Sie beugte sich runter und zog den Dolch mit verzerrtem Gesicht raus. Doch sie warf ihn nicht weg, sondern behielt ihn stets in der Hand um sich bei möglichen Angriffen verteidigen zu können. Vor ihr entdeckte sie ein Loch in der Wand zu ihrer Rechten und gegenüber auf der linken Seite ebenfalls ein Loch. Sie schaute durch beide hindurch, diese Zeit musste sie sich einfach nehmen, doch sah sie nur Dunkelheit. Sie schloss die Augen und versuchte sich an den Plan zu erinnern, den sie sich deutlich eingeprägt hatten bevor sie in den Palast eindringen wollten. Sie schüttelte den Kopf, es fiel ihr einfach nicht ein. Also beschloss sie einfach ihrem Gefühl zu folgen und entschied sich für das linke Loch. Es war nicht gerade groß, selbst für die schmächtige Frau nicht, doch sie war dreckig und so verschwitzt, dass sie gerade noch so hindurchgleiten konnte...

"Was mache ich hier eigentlich? Seit wann bin ich so...dumm?", fragte sich Yuna selbst und drehte sich wieder zu Schatten um. Sie hatte das allerdings mitgehöt und antwortete:"Das Baby bekommt dir wohl nicht!" Yuna stand nun direkt vor Schatten. Beide schauten sich in die Augen. Im Hintergrund war noch Gebrüll von irgendwelchen Männern zu höen, doch das kümmerte die beiden jetzt nicht. Wie angewurzelt standen sie da und starrten sich gegenseitig in die Augen. Jede ging ihren eigenen Gedanken nach:"Wie konnte ich mir nur vorstellen, dass dieses Pack sowas wie menschliche Regungen dauerhaft zeigen könnte? Von Anfang an wusste ich, dass sie zu nichts taugt und habe mich dennoch davon beirren lassen. Wie schwach ich war, das wird mir nicht noch einmal passieren!", "Ich war zu grob. Ver***! Doch jetzt kann ich nicht mehr anders. Hauptsache ich habe die Krone und kann hier irgendwie verschwinden!" Schatten leistete sich eine Unvorsicht, die ihr zum Verhängnis wurde: Sie löste ihren Blick von dem der Yuna um nach einer Möglichkeit zu suchen aus dem dunklen Thronsaal zu verschwinden. Dies nutzte Yuna aus, packte Schattens Arm, in dessen Hand sich die Krone nicht befand, drehte diesen gekonnt um, drückte das Handgelenk gegen Schattens Nacken, der als Reaktion auf das unvorhersehbar Geschehnis nur ein Stöhnen entwich, und zog währenddessen mit der rechten Hand an Schattens Haaren, sodass diese ihren Kopf nachhinten strecken musste. Gleich darauf trat sie ihre Beine nach rechts weg und Schatten fiel unweigerlich zu Boden, woraufhin sich Yuna auf Schatten setzte, schnell die Krone nahm, aber dennoch den Arm immer weiter nach oben ziehend gegen den Rücken drückte. Schatten war überwältigt und hatte überhaupt nicht die Möglichkeit sich zu wehren, sich zu schützen. Beim Aufstehen drückte Yuna noch kurz ihr Knie gegen den Bereich Schattens Rückens, in dem sich die rechte Niere befand, und löste sich schließlich von ihr. Sie ging mit der Krone in der Hand, noch nicht einmal wissend, wozu die Krone überhaupt gut war, hinüber zu der Wand, hinter der sie Andrey vermutete. "Das wird dir hoffentlich eine Lehre sein!", ihr Blick war nicht mehr eindeutig: Einerseits lächelte sie ein wenig überlegen, andererseits war sie enttäuscht und traurig, dass es hatte soweit kommen müssen. Sie wollte doch den "Freunden" Andreys eine Chance geben... "Ah ah ah...nicht so voreilig, Fräulein Yuna. Ihr habt das, was mir gehöt!" Yuna blieb stehen, schaute jedoch nicht zurück. Schatten hingegen erhob schmerzerfüllt den Kopf und sah den bewaffneten König, der scheinbar hinter einem Vorhang hervorgekommen war....

Shadow.painted.
02-04-06, 07:01
Fortsetzung

Shadow.painted.
02-04-06, 08:11
(Princess, Schatzi, du hast etwas überaus wichtiges vergessen: Wenn Norou von Darkwarrior angefasst wird erleidet sie Verbrennungen.... Ich bin mal so gemein und überarbeite das Fragment....)

Darkwarrior löste sich also gerade von der Wache, rannte hinüber zu Norou und ergriff diese. Der Mann, der den Auftragsmöder festgehalten hatte, streckte die Hand nach ihm aus und setzte einen Fuß nach vorne und brüllte, doch die Wache, die Norou gehalten hatte, konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren, da war Norou schon von ihm gelöst. Verdutzt konnte er nur noch sehen, dass Darkwarrior die Frau hinter sich schleifte zu dem riesigen Loch in der Wand, aus dem die anderen Männer zuvor hineingekommen waren.
Norou gab einen Schrei von sich, der durch Mark und Bein ging. Wieder brannten die Berührstellen, wo sie Darkwarrior anfasste und schlimmer denn je.
In ihr kochte die Wut.Und mit ihr die Wunden. Sie leuchteten auf und schienen Feuer zu spiein, woraufhin Darkwarrior sie entsetzt losließ.
"VERDAMMT!!!!" Norou bahnte sich den Weg frei und räumte und brannte alles aus ihrem Weg, was ihr in die Quere kam. jemehr ihr Verlangen nach Rache wuchs und je mehr sie enttäuscht war, desto schlimmer wurde auch der Fluch, der auf ihr lastete.
So bewegte sie sich auf den Wächter zu, der ihre Waffe in der Hand hatte. Jener beobachtete das Geschehen und ließ die Waffe einfach fallen, weil er zu wissen schien, was ihn erwartete, falls er dies nicht tat.
Darkwarrior verstand nicht. Law war doch tot. konnte sie nicht einfach Ruhe geben?
Auch blade-devil und Andrey wunderten sich.
Mit dem Rücken, auf dem Flammen zu sein schienen, zu ihnen gedreht befestigte sie wieder das Seil an ihen Katana.
Sie drehte sich zu den beiden um : "WIR SEHEN UNS NOCH ",und Warf das Schwert nach oben aus dem Gang heraus - genauso, wie sie es zuvor getan hatte um hierher zu gelangen - um sich dann wegzuschwingen.

Der König ging langsam auf Yuna zu und schritt über Schatten hinüber.
"Ich bin sicher, wertes Fräulein, dass ihr mir diese Krone geben wolltet,sobald ihr mich seht, nichtwahr?"

Norou war nun auf dem Dach. Tränen liefen ihr übers Gesicht. Wie konnte soetwas passieren??
Sie ging einfach weiter. Was solte sie tun? sie hatte kein Ziel.. nur Geld. Sollte sie mit Handel anfangen? aber womit sollte sie Handeln?
Sie ging auf die Linke Kuppel über, doch als sie bereits oben war brach diese ein. Norou schaffte es gradenochso ihr Schwert ins Dach zu rammen.

Yuna sah den König entsetzt an. Wäre dies vor ein paar Stunden passiert, hätte sie ihm jene gegeben, doch nun, nachdem sie die Folterkammer gesehen hatte... "Du bist nciht der König, für den ich dich gehalten habe!!!"
"Ooooh... was meinst du?? Ich bin der, der cih immer war"
"Du bist ein Monster"
"Mag sein, aber ich bin der König, ich stehe über dir. komm, gib mir die Krone!" Er ging auf sie zu.
"Nein...Du bist grausam!! Ich habe dich für etwas besseres gehalten!!" Sie schritt zurück.

Andrey höte nun mehrere Stimmen auf der anderen Seite der Wand. Waren es Feinde? Er begann stärker gegen die Wand zu schlagen.

Corona schien ganz ruhig zu sein, während Yuna keine Ahnung hatte, was sie tun sollte und die Krone fester an sich drückte. Da kam plötzlich ein ruckeln vom Gebäude.

Norou versuchte sich hochzuziehen, was ihr letztendlich gelang. Auf einmal schien die Kuppel unter ihren Füßen hin und her zu wandern. sie wollte wegrennen von der Einbruchstelle, schaffte es jedoch nicht und fiel in den Raum runter......

Yuna wich schneller nach hinten gegen die Wand aus und Corona kam schneller auf sie zu. in diesem Moment brach die Mauer, auf die Andrey schlug, und Yuna fiel nach hinten heraus.
"Verdammt!! Folgt ihr!!"
Yuna blieb nciht lange liegen, "Komm!! Schnell, weg hier!" sagte sie andrey, der nicht verstand,was da vor sich ging, jedoch auf Yuna höte und zusammen mit ihr floh.

Norou öffnete die Augen und sah eine Münze neben sich. "Na super!!! Jetzt habe ich auch mal die richtige Währung!!" Sprach sie ironisch zu der Münze.
Sie stand auf und hob ihre Hände in die Luft " Jetzt bin ich reich!!!!" War es Verzweiflung die sie es sagen ließ???
*Kamera fährt zurück --&gt; weitsichtperspektive*
Aber als sie sich umblickte stand sie auf einem wirklichen Haufen Geld - es war die königliche Schatzkammer.
"hehe... so sinnlos war der Weg hierher also nicht...."
Sie ließ alles mitgehen, was kostbar aussah und glänzte: einige Schmuckstücke, eine neue kleinere Waffe (Dolch), einige Häufchen Münzen.
"So kann ich vielleicht ein neues Leben anfangen... ein ruhiges und reiches Leben..Ich muss nur alles vergessen, was hinter mir liegt.."
Sie nahm einen kleinen Flacon mit einer merkwürdigen Substanz darin. "Was das wohl ist..?Lässt sich sicherlich als Zauberpulver verkaufen.",sie kicherte," Der König scheint nicht schlecht zu leben..."
Nun machte sie sich auf den Weg zum Ausgang. Dicke Holztore versperrten den Weg, die aber nach der Explosion schwach genug waren einem guten Doppelkatana nachzugeben.

locker schlenderte sie durch den großen Gang und drehte sich, wie in einem Tanz, im Kreise. War es nicht verrückt? Sie hatte Ihr Lebensziel verloren und war ein niemand - aber ein Niemand mit viel Geld.
Plötzlich lief sie gegen etwas - schon dumm, wenn man mit geschlossenen Augen im Palast eines Königs rumtanzt, nachdem man in seiner Schatzkammer herumgestöbert hat.
Sie blickte leicht hoch, denn die Person war größer als sie und da erkannte sie den jungen Mann von neulich, als sie durch sein Haus gegangen war.
"Du .... Haná..."
"kumo.."
"Ja, der bin ich"
&lt;kumo kun.... mein kleiner Freund...&gt;
"Warum bist du gegangen??? hast nciht mit mir geredet???"
"Ich...Ich hatte ein Ziel...."
Kumo schaute an ihr herunter.
"und ein schwarzes gesicht hattest du neulich.. fast hätte ich dich nciht erkannt" Er lächelte sie an.. So ein süßes Lächeln, dachte Norou.Aber so, wie sie aussah...
Doch sagte er nicht hattest... Norou holte eine goldene Scheibe aus ihrer Tasche und schaute sie an. In dieser sah sie ein Mädchen mit heller Haut un dunklen Haaren.
Ein Lächeln breitete sich über ihr Gesicht.Ein neues Leben? Warum auch nicht...Jetzt, wo der Fluch weg war, musste sie sich auchnicht mehr Norou nennen.. ein gutes Gefühl, dachte sie.
Sie sprang Kumo in die Arme.
"Was hast du in deinen Taschen??"
"Die Schatzkammer.. sie war offen und ich ahbe ein wenig mitgenommen... die merken das doch garnicht!!!Aber was machst du - "
Sie schaute ihn an und erkannte erst jetzt, dass er die Kleidung einer Wache trug.
"Ich bin ein Unterkommandant.Du weißt, dass ich dein Vorhaben nicht zulassen kann..."
"Aber dann könnte ich hier leben... Und hätte Geld.. es ist auch nicht viel...."
Kumo lachte. " Ganz die alte. Früher Äpfel und heute Gold.. ist ja nciht viel."
Irgendwie lockerte das die Stimmung auf.
"Der Palast ist zerstöt... wir solten heir weggehen. Ich schlage vor, dass wir zu mir nachhause gehen und du mir dann erzählst, was du hier getrieben hast, in Ordnung??"
Norou, die ja nun wieder Haná war wurde misstrauisch..."und cih darf das Gold behalten????"
"Wenn du die Klappe hälst und es niemandem erzählst - ja. jetzt komm schon!!!"
Und die beiden liefen zum Palastausgang.

Ende -_______-

Andrey-Delany
02-04-06, 16:50
Princess-Schatzi?

Ich hab mich wohl verhöt! *eifersüchtig dreinblick*

Shadow.painted.
02-04-06, 17:08
*g* ich bin doch nich lesbisch xDDDDDD das habe cih nur so gesagt xDDDD
Wäre es dir lieber gewesen, wenn cih PRINCESS, DU BIT** gesagt hätte?? xDDDD

Andrey-Delany
03-04-06, 16:23
Die offizielle Anrede für sie ist ab jetzt offiziell schönster, süßester und klügster Engel auf Erden. Wer das missachtet, wird mit nicht unerheblichen Folgen rechnen müssen. Hierbei gilt übrigens die Genfer Konvention nicht und ihr könnt euch auch nicht auf Grundgesetz oder Menschenrechte beziehen.
Noch Fragen?
Und wenn Bitch, dann bitte gleich Bitchpussy bitte!

Schatten1988
04-04-06, 10:27
"žYuna was ist los? Was ist da drin passiert?" "žKeine Zeit!" unterbrach Yuna Andrey. "žWir müssen hier weg! Der König ist nicht das was er vorgibt zu sein!" Andrey verstand nicht wovon Yuna da sprach. Yuna zog ihn hinter sich her, die Krone in den Armen. "žYuna, was hast du da? Ist das die Krone?"
Doch Yuna reagierte nicht auf ihn. Stattdessen rannte sie immer weiter, vorbei an den Wachen, an Keksus und an Blade-devil.

Corona drehte sich zu seinen Wachen um. "žWas steht ihr so herum?? Fangt sie!!" Die Wachen sammelten ihre Gedanken und stürmten los, durch das Loch in der Wand, in den Saal und Yuna hinterher. Ihre Kameraden, die Law begleitet hatten, folgten ihnen auch sofort.

Schatten ging an Corona vorbei. Sie sah ihm in die Augen und wartete ab bis er etwas sagte.
Doch der König schwieg. Er folgte Schatten mit den Augen, während diese sich auf das Loch in der Wand zu bewegte. Doch dann brach er das schweigen "žAuch ihr werdet eure Strafe bekommen...." Schatten grinste ihn an. "žAber nicht jetzt" sagte sie und rannte durch das Loch.

Blade-devil stand wie angewurzelt da. Yuna kam auf ihn zu gerannt. Was sollte er tun? Er wusste es nicht. Yuna kam immer näher. Schließlich rannte sie an ihm vorbei. "žBlade-devil?" schoss ihr durch die Gedanken als sie an dem Mann mit gezogenem Schwert vorbei rannte.

Corona kletterte auch aus dem Loch heraus und wurde sofort von 2 Wachen empfangen. "žHerr, wir müssen hier weg!" rief eine der Wachen als der Boden schon wieder anfing zu beben. Corona verlor das Gleichgewicht, wurde aber von den Wachen aufgefangen. Sie stellten sich um den König herum und eskortierten ihn in dieser Haltung aus dem Palast, oder das was von ihm übrig war, heraus.

Keksus lag in einer Ecke. Blade-devil hatte ihn Bewusstlos geschlagen und ihn dann dort hingeworfen. Keksus bekam von all dem nichts mit. Die Steinbrocken um ihn herum versperrten die Sicht zu ihm. Deswegen wurde er auch nicht von Schatten bemerkt, als diese quer durch den gesamten Saal rannte.

Das Beben, welches gerade wieder einsetzte, war so heftig, dass Yuna zum Stolpern gebracht wurde.
Sie fiel zu Boden und die Krone fiel ihr aus den Händen. Andrey half Yuna sofort hoch und rannten weiter. Die Krone musste Yuna aber liegen lassen da die Wachen schon sehr nahe waren. "žDie Krone!" rief Yuna noch aber Andrey zog sie weiter. "žWir brauchen sie nicht!" brüllte er und rannte raus.

Schatten rannte immer noch. Da sah sie, wie Yuna die Krone verlor. Sie rannte so schnell sie konnte zu der Krone und nahm sie an sich. Als sie hoch sah, sah sie in Blade-devils verwirrtes Gesicht. Aber diese machte keine Anstallten Schatten irgendwie aufzuhalten. Stattdessen rannte er los. Yuna hinterher. Er musste ihr noch etwas erzählen. Etwas über Andrey...

Die Wachen rannten den beiden Flüchtenden hinterher. Genauso wie blade-devil. Gerade als sie fast den Ausgang erreicht hatten, drehte eine der Wachen um und entdeckte Schatten, die gerade die Krone an sich nahm. Die Wache drehte um und rannte auf Schatten zu. In dem Moment stürzte der Eingang zusammen und der Weg nach draußen war verschlossen.

Doch das stöte die Wache nicht. Sie holte aus und schlug Schatten ins Gesicht bevor diese sich wehren konnte. Gleich zog die Wache Schatten hoch und hielt sie am Kragen fest. "žDu wagst es die Krone zu berühren. Du bist des Lebens unter König Corona unwürdig...." Die Wache gab Schatten eine Ohrfeige. Sie ließ Schatten zu Boden fallen und trat ihr in den Bauch. Schatten krümmte sich doch die Wache trat sie noch einmal so derb, dass diese davon ein weggeschleudert wurde und gegen eine Säule stieß. "žDir wird dass stehlen noch vergehen..." sagte die Wache und packte Schatten am hals. "žUnd wenn ich es aus dir raus prügeln muss." Schatten hatte die Krone noch immer fest umklammert. Die Wache wurde immer wütender und hob Schatten am Hals hoch, ihren Kehlkopf fest umklammert. Langsam drückte die Wache zu und Schatten bekam keine Luft mehr. Schatten konnte sich nicht mehr wehren und vor Erschöpfung ließ sie die Krone fallen. Doch das hielt die Wache nicht davon ab, Schatten gegen die Säule zu schlagen. Immer wieder rammte sie Schatten mit dem Rücken gegen die Steinerne Säule.

Die Krone rollte weg. Sie rollte über den Boden des Saales bis sie zu einer Ecke mit Steintrümmern ankam. Dort stieß sie gegen einen Fuß und kann schließlich zum liegen. Dieser Fuß gehöte niemand anderen als Keksus, der immer noch bewusstlos in seiner Ecke lag.

Schatten fiel zu Boden. Die Wache schlug noch immer auf sie ein. Schatten konnte nicht mehr, wollte auch nicht mehr. Immer wieder zog die Wache sie hoch und schlug sie. Immer wieder bekam Schatten Tritte in die Magengegend. Sie war zu schwach um sich zu wehren. Die Wache war ihr haushoch überlegen. Endlich machte die Wache eine kurze Pause, doch auch nur um Schatten an
zu brüllen. "žIch werde niemals zu lassen, dass jemand versucht unseren König zu Schaden!" schrie die Wache wuterfüllt und packte Schatten wieder am Hals. Es schien ihr Spaß zumachen, die wehrlose Frau so zu quälen. Der griff um Schattens Hals wurde immer fester.

Keksus höte Gebrüll. Langsam richtete er sich auf. Noch wusste er nicht wer er ist oder wo er war. Er sah sich um und erblickte an seinem Fuß eine Krone. Er nahm sie hoch. Als er sie ansah, mit diesem riesigen Stein darin, schoss es ihm durch den Kopf. Tausend Gedanken kamen ihm in den Sinn. Keksus zog sich an einem der Steine hoch und sah sich um, um die Ursache des Lärmes herauszufinden...

Keksus
04-04-06, 11:13
Keksus fand die Ursache schnell, und sah Schatten und die Wache, die sie verprügelt. Als er Schatten ansah zögerte er kurz. Irgendwie kam sie ihm bekannt vor, doch er erinnerte sich nicht mehr. Als er sich umsah, sah er ausserdem das alle anderen weg waren, und der Eingang verschüttet war. Dann ging er zu der Wache, und schlug sie mit unmenschlicher Kraft zu Boden. "žWie komm ich hier raus" fragte er sie mit seiner düsteren Stimme. Die Wache sah ihn nur entsetzt an. Daraufhin zog er sie hoch, und fragte sie erneut, diesmal strenger. "žWie komm ich hier raus?!" dröhnte es durch den Saal. Die Wache brachte kein Wort heraus, und deutete auf ein Fenster, das etwas weiter oben war. Darauf zog Keksus seinen Dolch, und öffnete die Kehle der Wache. Schatten lag schwererschöpft vor der Säule, gegen die die Wache sie geschlagen hatte, Keksus ignorierte sie, und sie sah ihm nur mit traurigem Blick hinterher. "žKeksus, geh nicht! Hilf mir!" flüsterte sie, doch wurde nicht gehöt.
Keksus selbst kletterte in der Zwischenzeit über ein paar Trümmer aus dem Fenster, und blickte zuerst raus, und sah Trickster etwas weiter entfernt flüchten. Daraufhin sprang er raus, und nahm die Verfolgung wieder auf. Trickster muss sterben, die kleine Ennai wird nicht überleben, was anderes ging ihm nicht mehr durch den Kopf.

asmaron
04-04-06, 14:58
Asmaron rannte so schnell er konnte durch die menschenleeren Ausenhöfe des zerstöten Palastes. Seine rechte Seite schmerzte höllisch. Sie war über und über mit Blutergüssen überzogen. Trotzdem rannte er immer weiter, Firen ihm hinterher. Der Schwertmeister machte sich schreckliche Vorwüfe. Er hatte die fast eindeutigen Hinweise, die auf die Wächter der Krone hindeuteten, missachtet. Er hatte geglaubt sie wären ein erfundenes Märchen! Niemals hätte er es für möglich gehalten, dass die Wächter wirklich existierten.
Schließlich gelangten sie in den letzten Innenhof. Keuchend kamen sie vor dem Eingang des Palastes zum stehen. "Verdammt!", keuchte Firen,"der Eingang ist versperrt! Wie sollen wir jetzt da reinko..." Mitten im Wort wurde er von Asmaron unterbrochen, der blitzartig seine Hand auf Firens Mund legte und ihn in einen Schatten zog. Firen riss die Hand von seinem Mund und zischte Asmaron an. "Was soll das? Bist du verrückt geworden?" "Verrückt bin ich schon!", antwortete dieser, "Aber ich bin nicht verrückt genug jetzt schon zu sterben!" Mit diesen Worten deutete er auf einen Mann, der gerade aus einem Fenster des Palastes kletterte. "Keksus!", wollte Firen schreien, doch bevor er einen Ton herausbrachte hatte ihm Asmaron schon wieder seine Hand auf den Mund gepresst. "Keinen Mucks!", flüsterte Asmaron ihm ins Ohr, "Er ist nicht mehr der für den du ihn hältst! Jetzt wo ich weiß, das es die Wächter gibt müssen wir sehr vorsichtig sein! Wir beobachten ihn!"
Als Keksus vom angrenzenden Dach auf den Innenhof sprang, sah er sich gehetzt um. Firen konnte erkennen, dass seine Pupillen so weit geöffnet waren, so dass es aussah, als ob seine Augen komplett schwarz wären. Nach einem kurzen Blick drehte er sich um und rannte aus dem Tor in Richtung Osten davon. Es sah aus, als würde er etwas jagen.
Als Asmaron sicher war das er weg war, lief er hinüber zu dem Gebäude, von dem Keksus gerade gesprungen war und erklomm das Dach. "Willst du mir vielleicht endlich erklären was hier los ist? Wer sind die Wächter und warum können wir Keksus nicht mehr trauen?", rief Firen ihm von unten empöt zu. "Wir haben keine Zeit! Ich erklär dir alles später! Komm jetzt!", antwortete Asmaron. Verärgert murmelte Firen einige Fluche und kletterte dann hinter Asmaron aufs Dach. Sie liefen zum Fenster aus dem auch Keksus geklettert was und schwangen sich hinauf und kletterten in die Einganshalle. Firen war zuerst unten und blickte sich um. "SCHATTEN!", rief er und stürmte auf sie zu. Sie war in einem erbärmlichen Zustand. Ihr ganzes Gesicht war geschwollen, sie blutete aus der Lippe. Jemand hatte sie brutal zussammengeschlagen. Neben ihr lag die Leiche einer Wache, deren Kehle aufgeschlitzt war. Schatten war über und über mit dessen Blut beschmutzt. "Schatten was ist passiert?", schrie Firen, während er sie hochhob und von der Leiche wegtrug. Schatten war zwar mehr bewusstlos als ansprechbar, aber sie öffnete ihre Augen. Die Lieder flatterten. "Firen? Asmaron? Seit ihr das? Keksus... wo ist Keksus? Er war hier... er... er hat mir nicht geholfen... er war so anders..." "Asmaron wir müssen Schatten hier rausbringen!", sagte Firen. "Du hast Recht!",antwortete er ihm. "Warte ich klettere wieder aus dem Fenster, dann kannst du mir Schatten reichen!" Firen nickte. Asmaron wollte sich gerade daran machen wieder durch das Fenster zu steigen, als sein Blick an etwas hängen blieb das golden in einer Ecke schimmerte. "Die Krone!", entfuhr es ihm. "So ist es uns nun doch geglückt!" Damit bückte er sich nach der Krone, die achtlos neben einem Steinhaufen im Staub lag und steckte sie in seinen Mantel. Er grinste Firen an, doch als er Schatten in dessen Armen sah kehrte sein schlechtes Gewissen zurück. "Was habe ich euch allen nur angetan! Wie konnte ich das ahnen?",dachte er.
Schließlich kletterten sie mit Schatten wieder aus dem Fenster und auf den Innenhof zurück. Firen legte Schatten neben einem Brunnen ins Gras. Asmaron reichte ihm einen mit frischem Wasser gefüllten Eimer. Firen riss seinen Ärmel in Streifen und tunkte sie ins Wasser. Dann versuchte er so gut es ging den Schmutz aus den angeschwollenen und teils aufgeplatzten Stellen in Schattens Gesicht zu waschen. Mehrmals zuckte Schatten zussammen, als das eiskalte Wasser die geschundenen Stellen berührte. Asmaron half so gut er konnte. Dabei versuchte er Schatten vor einer Ohnmacht zu bewahren.
Als sie schließlich alles in ihrer Macht stehende getan hatten und Schatten auf lebensgefährliche Verletzungen untersucht hatten, was glücklicherweise nicht der Fall war, gönnten sich die Beiden eine Pause.
"Firen pass auf: Wir müssen aus der Stadt verschwinden! Ich habe vor unserem Unternehmen einen mir gut bekannten Stallmeister gebeten einige Packpferde reisefertig zu machen. Sein Stall liegt kurz vor dem Nordtor der Stadt. Ich weiß das wir ihm vertrauen können. Wir werden Schatten zu ihm bringen.", sagte Asmaron. "Und was ist mit Trickser und Keksus?", fragte Firen. "Ich hoffe wir können Trickser an unserem ausgemachten Treffpunkt finden! Wir holen uns die Pferde und reiten dann zu dem kleinen Wäldchen nordöstlich der Stadt. Ich hoffe blos das Trickser sich an den Treffpunkt erinnert! Was Keksus anbelangt... wir können ihm nicht mehr vertrauen. Warum erklär dir später...",sagte Asmron. "Das kannst du mir auch gleich erklären!",erwiederte Firen, "Bis wir aus der Stadt raus sind haben wir genug Zeit! Und erzähl mir alles! Auch das mit den Wächtern und was hier eigentlich los ist!" Asmaron sah ihn an. Er verstand Firen. Hatte er eine Wahl? Irgendwann musste er es sowieso erzählen...warum nicht jetzt...

Schatten1988
05-04-06, 12:57
"žNein, lasst mich los! Ich brauche mich nicht auszuruhen!" Schatten wehrte sich heftigst gegen die Helfer des Stalles, die sie in ein Nachtlager bringen wollten. "žIch bin gesund! Nehmt eure Hände weg! Ich muss ..." Firen unterbrach ihr Geschimpfe "žDU musst dich ausruhen, DU musst deine Verletzungen ausheilen lassen" Die beiden Stallburschen hielten Schatten an den Armen fest und schleppten sie in die, im Gegensatz zum Haupthaus, ärmlich aussehende Notunterkumpft für Gäste.

Asmaron redete mit dem Stallmeister. "žIch bitte euch auf sie aufzupassen. Sie ist mir wichtig." Der Stallmeister nickte nur. "žGut, ich werde mein Bestes tun. Aber ich habe eine Frage an euch, mein Freund." Asmaron gab mit einem Nicken sein Einverständins. "žHattet ihr mich nicht um 5 Pferde gebeten?" Asmaron senkte seinen Blick zu Boden. "žAber wenn ich das richtig sehe, seid ihr doch nur zu dritt..." Der Stallmeister fing an, an seinen Fingern abzuzählen. "žIhr, der Junge und das Mädchen. Darf ich fragen wer...." Asmaron hob seine Hand als Zeichen dass der Stallmeister aufhöen sollte zu sprechen. Dieser lächelte nur und sagte: "žSchon gut. Ihr müsst es mir nicht sagen." Er drehte sich um und wollte gehen. Aber Asmaron hielt ihn zurück. "žWartet. Ich sage es euch..." Der Stallmeister drehte sich wieder um und sah Asmaron in die Augen. "žEs ist so dass...."
Ein lautes Scheppern unterbrach Asmaron. Es kam aus der Hütte, in der Schatten war. Er und sein Freund rannten dem Lärm entgegen.

Keksus lief immer weiter. Er schien zu wissen wo sich Trickster im Moment befand. Plötzlich fühlte er ein schmerzhaftes Stechen in seinem Bauch. Krampfhaft beugte er sich runter und stütze sich mit einer Hand auf dem Boden ab. "žWas ist los?" flüsterte er mit seiner noch immer ungewöhnlich düsteren Stimme. Er kniff seine Augen zusammen. Vor seinem inneren Auge erschienen plötzlich Bilder. Diese schwarze Kreatur aus der Kanalisation. Der blonde Junge der ebenfalls in der Kanalisation war. Und dann noch diese Frau die von der Wache geschlagen wurde. Immer wieder die gleichen Bilder. Er sah immer wieder die gleichen Bilder.
Keksus riss seine Augen wieder auf. "žWas soll das? Was soll das bedeuten?" Zweifel kamen im ihn hoch doch gleich darauf verwandelte dieser sich in Wut. "žIch habe dafür keine Zeit! Ich muss Ennai töten!" er stand wieder auf und lief weiter. Doch schon an dem nächsten Felsen brach er zusammen, Der staubige Wüstensand wirbelte auf als Keksus' Köper auf den Boden aufprallte. Der Schmerz wurde immer heftiger. Wieder sah er Bilder. Doch diesmal waren es andere. Der Junge hielt die Frau in seinen Armen. Die Beiden sahen sich an und küssten sich. "žNEIN!" schrie Keksus und sprang auf. An sich selber zweifelnd sah er an sich herunter. "žWas?...Was war jetzt los?" Er betrachtete seine zur Faust geballten Hand. "žWarum habe ich geschrieen?" Keksus verstand nicht was in ihn gefahren war.
Doch im selben Moment kam ihm die Kreatur wieder in den Sinn. "žEnnai...." Flüsterte er und setzte seinen Weg fort. Doch dieses Bild der beiden Menschen würde er nicht so schnell verdrängen können.

"žHaltet sie fest!" schrie einer der Stallburschen. Schatten rannte durch die Tür und über den Hof.
Firen rannte ihr hinter her. Ein anderer Stallbursche stellte sich Schatten in den Weg. Doch dieser wurde nur umgerempelt. Schatten fiel zu Boden, stand aber sofort wieder auf und rannte weiter. Doch Firen erwischte sie noch an den Beinen und Beide fielen auf den staubigen Boden. "žVerdammt was tust du? Lass mich gehen!" schrie Schatten Firen an. Dieser packte Schatten und hielt ihr den Mund zu. "žSei endlich ruhig! Wegen dir werden uns noch die Wachen entdecken!" Schatten nuschelte etwas Unverständliches in Firens Hand. Dieser sah sie verwirrt an. "žÄh...wie bitte?" Schatten deutete hinter Firen. Er sah nach hinten doch im selben Augenblick stürzten sich die Stallburschen auf ihn und Schatten. Da lagen sie nun. Die Stallburschen, darunter Firen und ganz unten schließlich Schatten.

Trickster lief panisch weiter. Ihre Füße schmerzten schon doch sie lief mutig immer weiter. "žIch muss zu unseren Treffpunkt!" redete sie sich immer zu. Doch wo war dieser Treffpunkt? Sie hätte sich selber schlagen können. Wie konnte sie nur den Treffpunkt vergessen. Wenigstens wusste sie eins: Es würden nur 2 Orte in Frage kommen.

Der Stallmeister musste laut lachen als er sah, wie die immer noch schimpfende Schatten auf ihren bett saß. Firen hatte ein paar blaue Flecken abbekommen, war aber froh darüber, dass Schatten endlich still hielt. Asmaron war das ganze so peinlich. Wie konnten die Beiden sich nur so prüde benehmen? Als hätte er ihnen im ganzen Leben nie was beigebracht. "žWas soll ich hier?" fragte Schatten. "žDich ausruhen." Antwortete ihr Firen genervt. "žIch will mich aber nicht ausruhen..." Schatten wurde wieder wütend. Sie begann mit Firen heftig zu diskutieren. Der Stallmeister klopfte Asmaron auf die Schulter. "žEin paar schöne Begleiter hast du da." Er musste sich die Tränen vom Lachen aus den Augen wischen. "žIch denke mit denen wird es auf eurer Reise nie langweilig sein." Laut lachend verließ er die Hütte und begab sich in sein Haus.
Asmaron schüttelte den Kopf während Schatten und Firen noch immer stritten. "žKönntet ihr jetzt mal bitte still sein?" fragte er leicht gereizt. "žWie stehe ich denn jetzt da?" "ždas ist mir egal!" sagte Schatten und sprang auf. "žIch muss hier weg. Ich habe was zu erledigen!" Firen sprang auf um die Tür zu blockieren. Doch Asmaron gab ihm ein Handzeichen dass er sich setzten soll. Asmaron packte Schatten an den Schultern und drückte sie nach unten auf das Bett.
"žIch weiß ja dass du zu Keksus willst und ihm helfen aber..." Schatten unterbrach ihn. "žWer sagt das denn?" Firen sah zur Decke und verdrehte die Augen "žIch muss Trickster finden und ihr helfen!" Schatten sah Asmaron zornig in die Augen "žKeksus, dieser Mistkerl hat mir nicht geholfen als ich ihn gebraucht habe. Auch wenn er nicht ganz er selbst war. Ich will nie wieder etwas mit ihm zu tun haben!"

Keksus
05-04-06, 13:37
"žNicht geholfen?" Asmaron konnte sich ein kleines lächeln nicht verkneifen. "žEr hat dir nicht nur geholfen, er hat dir das Leben gerettet!". Schatten schaute Asmaron nur verwirrt an. "žHast du dir etwa die Wache nicht angeguckt die dich fast umgebracht hätte? Ihre Kehle war aufgeschlitzt." Erläuterte daraufhin asmaron, allerdings verstand Schatten noch nicht ganz was er meinte. Ok, Keksus schlitzte seinen Opfern meistens die Kehle auf, das war sein Markenzeichen, dadurch war ihr Tod lang und qualvoll, da sie erstickten, aber was hatte das damit jetzt zu tun? "žDu verstehst nicht was ich meine Schatten, ich habe mich mit den Wächtern kurz befasst, weil ich es nur für eine nette Legende hielt, und die Wächter wollen durch ihren Ruhigsteller, zu dem sie Keksus gemacht haben, kein Blutbad anrichten, sie wollen nur die Bedrohung auslöschen, die für sie entsteht. Und diese Person wir dann durch einen Stich in den Hinterkopf getötet. Die Wache allerdings, trug Keksus Handschrift, und war für die Wächter eigentlich unwichtig. Aber trotzdem hat er sie umgebracht, und ich glaube er hat das wegen dir gemacht, weil er nicht wollte das du leidest". Diese Worte asmarons machten Schatten nachdenklich.

Trickster wusste das ihr Treffpunkt entweder die Ställe vor den Toren der Stadt waren, oder Asmarons Versteck. Deshalb beschloss sie diese Orte nacheinander aufzusuchen, und lief deshalb in Richtung des Stadttores, allerdings war es keine geruhsame Reise, denn als sie hinter sich blickte, sah sie das Keksus langsam aufholte.

"žBald hab ich dich, bald hab ich dich" sagte Keksus leise zu sich selbst. Doch dann stürtze er erneut, mit einem weiterem Bild vor Augen, er sah wieder diese Frau, und es stimmte ihn traurig, er hatte fast das Gefühl sie nie wieder zu sehen. Er wusste nicht warum ihn das so fertig machte, doch es war so. Dann sah er ein Lazarett, und wie er dort mit dieser Frau zusammen war. Doch dann verschwand das Bild wieder, und wieder kam ihm der Gedanke das er Trickster töten muss. Doch in seinem Gesicht war keine blanke Gefühlslosigkeit mehr zu erkennen, man konnte Anzeichen von Trauer sehen, und er hatte immer noch das Bild der sich küssenden vor sich.

Schatten1988
06-04-06, 10:08
Yuna und Andrey rannten aus den Palasttrümmern raus. Sie rannten um die nächste Ecke und versteckten sich in einer der dunklen Gassen. Andrey drückte Yuna gegen die Wand und wartet ab, bis die Wachen vorbei gerannt waren. Yuna löste sich von Andres Griff und lehnte sich gegen die andere Wand gegen über von Andrey. Dieser sah Yuna an und wollte etwas sagen. Doch Yuna sagte "žIch muss dir etwas sagen..." "žDas trifft sich gut." Unterbrach Andrey sie. Yuna schüttelte den Kopf. "žNein, nein... Es ist wirklich wichtig." Yuna sah zu Boden und fummelte an ihren Fingernägeln herum.
"žFür mich ist es auch wichtig." Andrey ging einen Schritt zurück. "žDu...du weißt es?" Andrey verstand nicht. Wusste Yuna etwa, dass er einer der Wächter war? Yuna sah ihn an "žNatürlich weiß ich es! Verdammt, es ist doch in mir drin..." Andreys wurde immer verwirrter. "žWovon redest du da?" fragte er. Yuna rutschte an der Wand herunter und setzte sich hin. "žEs ist so, dass ich von dir..."

"žNein, nein!" schrie Trickster als Sie vor dem verschlossenen Tor der Stallung stand. Sie klopfte und schlug gegen das Tor. "žLasst mich rein! Asmaron! Firen!" Trickster sah sich nervös um. Keksus kam immer näher aber für sie gab es keinen Weg hinein. Doch Trickster war als Diebin erfahren. Sie sah einen kleinen Spalt zwischen dem Tor und dem Wüstensand. Sie quetschte sich dazwischen durch. Ihr Köper war dazu schmal genug.

"žEs ist so dass ich von dir..." Yuna wurde von einem Schrei unterbrochen. Blade-devil kam um die Ecke gerannt. Er brüllte Yuna an: "žGlaub ihm nicht!" Andrey sah Blade-devil verwirrt an. "žEr wird dich belügen! Er sagt dir nicht die ganze Wahrheit!" Yuna sah Blade-devil, genau wie Andrey verwirrt an. "žEr ist nämlich einer von ihnen!" ...

Firen schlief auf seinem Stuhl, den Kopf auf einen Tisch gelegt. Asmaron hatte es sich in einer Ecke bequem gemacht. Auch er schlief doch sein Schwert hielt er fest in seinen Händen.
Schatten schlief nicht, sie wartete. Sie wartete darauf, dass die beiden Männer fest schliefen. Asmarons Worte hatten sie nachdenklich gemacht. Lautlos stand sie auf, nahm ihr Sachen und Waffen und kletterte durch eine Luke auf das Dach der Hütte. Der Mond war noch immer dunkel. Die Nacht würde zwar bald vorüber sein, doch die Nacht war für Schatten trotzdem schön. Sie legte ihre Sachen und Waffen auf dem Dach ab.

Keksus lief auf das Tor der Stallung zu. Trickster allerdings, war es längst gelungen, in den Hof einzudringen. Keksus versuchte das Bild vor seinen Augen zu verdrängen. Es lenkte ihn ab.
Aus Frust schlug er gegen einen Felsen. Das Böse, was von ihm Besitz ergriffen hatte, verlieh ihm ungeheure Kraft. Der Felsen zersprang in tausend Teile als Keksus dagegen schlug.

Trickster lief quer über den Hof. Aus Angst eventuell Ärger zu bekommen, versuchte sie ihr Glück zuerst an der ärmlichen Hütte. Sie klopfte hektisch gegen die Tür. Asmaron wachte davon auf und auch Firen erwachte aus seinem schlaf. Als Asmaron die Tür öffnete fiel ihm die völlig erschöpfte und verletzte Trickster in die Arme. "žTrickster!" rief dieser "žWas für ein Glück. Du konntest entkommen!" Trickster war zu müde um auch nur ein Wort heraus zubringen. Aber sie lächelte. Doch gleich darauf schlief sie in Asmarons Armen ein. Firen sprang auf und wurde nervös. "žAsmaron...! Schatten...sie ist weg...!" "žWAS?" Asmaron drehte sich hektisch zu Schattens Bett um. Tatsächlich war Schatten weg. "žVerdammt!" fluchte Asmaron und legte Trickster vorsichtig ab.

Schatten band sich die Haare zusammen. Sie riss die Stofffetzen, die als Verband dienten, ab und zog sich ihre schwarzen Sachen wieder an. Sie band sich ihren Gürtel um und steckte den Dolch in die Halterung. Schattens Blick fiel zum Tor. "žWas war das für ein dumpfes Geräusch?" fragte sie sich und sah genauer hin. "žKeksus?" Hatte sie richtig gesehen? Hatte er gerade einen Felsen zerschlagen? Schatten traute ihren Augen nicht. Wut kam in ihr hoch. Auch wenn Asmaron das Gegenteil behauptete, er hatte ihr nicht geholfen. Schatten nahm eine lose Ziegel und warf sie nach Keksus.

"žBlade-devil, hö auf damit...Das ist nicht der richtige Zeitpunkt um..." "žHalt die Klappe!" Blade-devil zog sein Schwert. "žIch...ich werde nicht zulassen, dass du sie da mit reinziehst..." Yuna ging beruhigend auf Blade-devil zu. "žBitte nimm die Waffe runter. Ihr müsst nicht kämpfen." "žNein!" Blade-devil fing an mit zittern. "žHat er es dir schon gesagt? Hat er??" Andrey sah Blade-devil an. "žEr hat es nicht, stimmts? Weil er wohl zu feige ist!" Yuna versuchte etwas zu sagen aber Blade-devil war zu aufgebracht. "žWas er dir nämlich nicht gesagt hat: ist eine Wächter! JA...er ist mit an dem Beben schuld, was dich eingesperrt hat." Andrey umklammerte den Griff seines Schwertes. "žDas...das ist nicht war. Ich habe damit nichts zu tun dass es gebebt hat!" Yuna drehte sich zu Andrey um und sah ihn Mitleidig ins Gesicht. "žIch weiß Blade-devil...Ich weiß"

Keksus wich der Ziegel aus und sah nach von wo sie kam. Da erblickte er Schatten auf dem Dach. Sie sah ihn böse an. Keksus fackelte nicht lange und kletterte über ein paar Efeuranken aufs Dach. Nun standen sich die Beiden gegenüber. "žWo ist Trickster?" fragte Keksus Schatten. "žDas frage ich dich...Was hast du mit ihr gemacht?" Keksus sah Schatten in die Augen. Er kannte sie, wusste sie aber nicht einzuordnen. "žWenn du ihr auch nur ein Haar gekrümmt hast dann mach ich dich fertig..." Schatten war wütend. Keksus lachte nur. "žVersuch es nur. Es wäre dein Tot." Schatten griff nach ihrem Dolch. "žSo sei es..." sagte sie du rannte auf Keksus zu. Dieser lächelte nur böse und flüsterte: "žNärrin..."

princess-o-p
06-04-06, 10:27
"Ach blade...warum lässt du das denn nicht einfach?", fragte Yuna mit traurigem Gesichtsausdruck. "Ich bin wirklich enttäuscht von dir, Freund!", Andrey guckte ihn ebenfalls traurig an, doch blade-devil schüttelte nur den Kopf. "Ich will doch nur, dass es dir gut geht!", er senkte den Kopf. Doch gleich darauf schreckte er auf, denn er höte wie sich die Wachen und der König selbst geschwind näherten. Gerade noch lief er auf Yuna zu um sie in den Schatten zu ziehen, doch da standen auch schon die Feinde. Instinktiv drehten sich die drei um, um in die andere Richtung fliehen zu können, doch am Ende der engen, dunklen Gasse standen ebenfalls Wachen: Sie waren nun von beiden Seiten umzingelt. Yuna zog ruhig Jato, blade-devil seine Säbel, nur leider hatte Andrey keine Waffe bei sich. Doch das machte nichts: Er bückte sich rasch und hob einen Stock auf, der es garantiert keine zwei Schläge aushalten würde, doch in dieser Situation war es nunmal besser als gar nichts. Mit gezogenen Waffen setzten sie ihre Schritte zurück und standen nun Rücken an Rücken, sodass sie die umkreisenden Feinde im Blick hatten....

"Du nennst mich eine Närrin?!", Schatten hatte ihre Wut nicht mehr im Griff und handelte infolgedessen unüberlegt: Sie schritt auf ihn zu, während er immer noch den Ziegelstein in der Hand wie einen leichten Ball leicht nach oben warf und wieder auffing. Nun lief sie sogar, wobei sie den Arm mit dem Dolch ein bisschen nach hinten versetzte um besser ausholen zu können, in der Hoffnung der Schlag würde ihn zwar treffen, aber nicht allzusehr verletzten; sie konnte einfach nicht über ihren Schatten springen. Keksus dagegen konnte über seinen "Schatten" springen und warf seiner Geliebten den Stein mit solch einer Wucht in die Bauchgegend, dass sie vor Schmerz und Schrecken das Schwert fallen ließ und sich krümmen musste. Ganz gelassen ging er auf sie zu, packte sie an den Schultern, während sie überhaupt nicht begriff was er da tat, warf sich auf den Rücken, wobei er sein rechtes Bein hervorstreckte und sie damit nach hinten warf, und sie unglücklicherweise über die Dachkante hinwegflog...

Firen, Trickster und Asmaron stürzten hinaus um sofort nach Schatten zu suchen...sie könnte ihr bislang sicheres Versteck verraten...Firen war vorgelaufen, als mache er sich am meisten Sorgen um Schatten...
Plötzlich fiel etwas auf ihn, etwas sehr Schweres. Er wurde niedergedrückt. "Au", stöhnte Schatten nur; zwar war sie nicht allzu tief gefallen und wurde sogar in ihrem Aufprall gedämpft, doch hatte sie ja vorher das Ausruhen verweigert, wodurch sie wieder jeden einzelnen Schmerz, der ihr im Palast zugefügt worden war, spürte.
Asmaron und Trickster hielten den Atem an als sie sahen, was geschehen war. Nun holten sie wieder tief Luft und waren zutiefst erleichtert als sie Schatten erkannten. Allerdings kam es nur Trickster seltsam vor, dass Schatten vom Dach gefallen war, also drehte sie sich um und schaute empor, da sprang gerade eine dunkle Gestalt in Angriffshaltung scheinbar auf sie zu....

"Na kommt doch! Wir haben nicht ewig Zeit!", rief Yuna den Wachen und Corona etwas vorlaut zu. "Nur Geduld, junges Fräulein, Ihr werdet Eure Chance noch erhalten...", kaum hatte der König zu Ende gesprochen lief Yuna auch schon auf ihn zu. Obwohl die Männer keinen Befehl erhalten hatten, interpretierten sie in Yunas Angriff den Beginn des Kampfes und liefen auf die beiden in der Mitte zu...

Andrey-Delany
06-04-06, 10:49
Asmaron bedeutete Trickster und Firen, zurückzubleiben. Das war sein Kampf. Er hatte die Wächter ausser Acht gelassen, sie für ein Märchen gehalten und daran war ihr Plan gescheitert. Er war es ihnen schuldig, gegen Keksus, der dem Willen der Wächter unterstand, zu kämpfen.
Entschlossen und fast wie als wäre es eine zeremonielle Geste zog er langsam und elegant seine Schwerter.

Am anderen Ende der Stadt lieferten sich blade-devil, Yuna und Andrey einen heftigen Kampf mit der Stadtwache. der Kopfgeldjäger und der meisterliche Schwertkämpfer bluteten beide aus zahlreichen Wunden, stetig darum bemüht, Yuna zu beschützen. Ganz zu ihrem eigenen Missfallen. Sie konnte selbst kämpfen und bedurfte keinem Schutz wie die Beiden ihn ihr gaben. Doch in die Hitze des Gefechts lies keine Diskussion zu, was dies betraf. Unerschöpflich und wild wie ein Wirbelwind fuhr Andrey immer wieder zwischen die Stadtwachen und bewies mehrfach seine übermenschliche Kampfkunst. Er verschaffte dem sichtlich mitgenommenen blade devil eine verschnaufpause, die dringend nötig war. Schwer Atemend hing er an der Mauer, Yuna mit gezogenem Schwert und bereit zu Kampf neben ihm, während Andrey ganz alleine die Stadtwache zurückdrängte. " Er verbirgt seine Fähigkeiten nicht länger," keuchte blade hervor. " Ich weiss nicht, ob das es sich nicht schlecht auf uns auswirkt, wenn Corona erfährt, dass er ein Wächter ist." " Seit wann machst du dir denn Sorgen um Andrey?," fragte Yuna spitzfindig.
" Ich mache mir nur Sorgen um unsere Situation, nicht mehr und nicht weniger." " Wir beide wissen doch ganz genau, dass du ihn am liebsten tot sehen würdest, blade," sagte Yuna völlig kalt. " Er hat dich nicht verdient, Yuna...," begann der Kopfgeldjäger von neuem. " Seit wann entscheidest du, wer mich verdient und wer nicht? Ich habe einen eigenen Willen und es ist meine Entscheidung, blade. Akzeptiere das. Jeder
der Andreys Feind ist, ist auch meiner. Du hast die Wahl," unterbrach sie den Kopfgeldjäger in entschlossenem Ton. " Soll das eine Drohung sein?," fragte blade-devil gereizt. Er hatte geahnt, wie es um seinen einstigen Freund und seine Gefährtin stand, doch noch nie hatte er es aus ihrem Mund gehöt. " Es ist eine Tatsache. Setze es einfach mit dem Gesetz der Natur gleich, dass morgen die Sonne wieder aufgehen wird," sagte sie voller Kälte in ihrer Stimme.
" Nagut," gab blade seufzend zurück. " Du lässt mir keine andere Wahl, Yuna. Da ich deine Loyalität nicht verdiene, so wenig wirst du meine Treue haben," sagte er und biss auf die Zähne. Eine einzige Träne kullerte über seine Wange und spiegelte sich silbern im Mondlicht.
Dann hob er sein Schwert und wandte sich Yuna zu. " Wenn du gehen willst, werde ich dich nicht aufhalten. Das ist nicht dein Kampf, blade," sagte sie in ihrem typischen nüchternen Tonfall.
" Ich hätte nie auf mein Herz höen sollen, Yuna. Aber jetzt ist es vorbei." Mit diesen Worten sausste seinen Säbel hinab, auf ihren Hals zielend. Wuchtig prallte der Stahl gegen die Wand, als Yuna sich im letzten Moment unter dem gewaltigen Hieb weg ducken konnte. " Das bringt doch nichts, blade," versuchte sie ihn zu Vernunft zu bringen. Du machst alles nurnoch schlimmer. " Schlimmer kann es für mich nichtmehr werden, ich habe nichts zu verlieren," entgegnete er zornig und hieb wutentbrannt auf Yuna ein. Sie höten Andreys Signalruf nicht, ihm zu Hilfe zu eilen, weil er von mehreren Seiten gleichzeitig bedrängt wurde. Doch da erkannte Yuna schließlich die Stimme ihres Liebsten. Beide Kämpfer hielten kurz inne. Sie wollte gerade zu ihm eilen, als sich der Kopfgeldjäger ihr in den Weg stellte. " Du wirst ihn sterben sehen, Yuna. Es gibt kein Entkommen," sagte er mit einem wahnsinnigen Grinsen. Dann entbrannte ihre Kampf von neuem.

asmaron
07-04-06, 06:57
Mit einem leisem sirrendem Geräusch glitten die Schwerter Asmarons aus der Scheide. Langsam schritt er auf das Gebäude zu. Auf dem Dach stand Keksus. Aus seinem schwarzem Umhang zog er selbst seine Waffe. Jetzt blitzte im schwachen Licht, das die Fackeln an der Hauswand verbreiteten, die silbrige Klinge eines Dolches in seiner Linken Hand auf. Wind kam auf. Der schwarze Mantel wallte um seine Füße. Langsam griff Keksus Hand zu der Brosche mit dem der Umhang befestigt war und löste sie. Klirrend fiel sie auf das Dach und der Mantel glitt von seinen Schultern. Asmaron konnte die irren Augen sehen. Wieder schien es, als wären seine Augen ganz schwarz. Ungefähr fünf Meter vor dem Gebäude blieb Asmaron stehen. Nun bewegte sich Keksus. Mit einer geschmeidigen Bewegung sprang er vom Dach ab und landete in einer gebückten Haltung nur ein paar Meter vor Asmaron. Der Wind heulte an einer Hausecke und wirbelte den Sand, der im Hof lag, auf. Der Himmel verdunkelte sich. Ein kurzer Blick genügte Asmaron. Im Westen zog ein gewaltiges Unwetter heran. Wie eine Raubkatze herhob sich Keksus und stellte sich aufrecht hin. Asmaron nahm eine Abwehrhaltung ein. Keksus Augen funkelten ihn an. "Geh mir aus dem Weg!",sagte er mit einer Stimme die nicht so klang als wäre sie von dieser Welt. Asmaron ging sie durch Mark und Bein. Dennoch schüttelte er den Kopf. "Ich will nichts von dir! Lass mich durch! Ich will nur Trickser! Das ist meine letzte Warnung!", rief Keksus. Stille erfüllte den Hof. Nur das Heulen des Windes war zu höen. Schließlich wurden Asmarons Gesichtszüge traurig. "Ich kann dich nicht durchlassen Keksus! Ich weiß du kannst nichts dafür! Ich bin Schuld daran was dir passiert ist und ich werde nicht eher ruhen bevor ich das wieder rückgängig gemacht habe, Freund!" Keksus verzog keine Mine. "Ich kenne dich nicht!",sagte er,"Doch du stehst zwischen mir und meinem Ziel. Ich warne dich noch einmal! Geh mir aus dem Weg!" Asmaron schüttelte nur traurig den Kopf. "Dann stirb!", schrie Keksus. Mit dem Dolch in der Linken und dem Schwert in der Rechten rannte er auf Asmaron zu. Asmaron konnte gerade noch rechtzeitig die Schwerter hochreißen, als ihm durch den gewaltige Hieb von Keksus durch den unglaublichen Aufprall der Schwerter der ganze Arm taub wurde. Funken sprühend lösten sich die Schwerter und Keksus tänzelte zurück. "Woher hat er diese Kraft?", fragte sich Asmaron. Aber er wurde nicht umsonst Schwertmeister genannt! Geschickt wich er dem Dolch aus, den Keksus nach ihm schleuderte. Jetzt griff Asmaron an. Er versuchte mit einem weit ausgeführten Halbmondschlag die Deckung von Keksus zu überwinden, doch Keksus war schnell genug und parrierte den Hieb. Asmaron lies sein Schwert herumwirbeln und führte nun einen beitseitig geschwungenen Schmetterlingshieb gegen Keksus die Schwerter ziehlten genau auf Keksus Kehle. Im letzten Augenblick reagierte Keksus und ziehlte seinerseits auf Asmarons Brust, so dass dieser seinen Angriff abbrechen musste um noch rechtzeitig den Hieb von Keksus parrieren zu können. Klirrend krachten die Schwerter aufeinander. Vorsichtig umkreisten sie sich. Die ersten Regentrofen fielen in den staubigen Sand. Irgendwo grollte der Donner. Doch sie durften sich davon nicht ablenken lassen. Das war ein Kampf auf Leben und Tod! Beide wussten nun das der Andere ein ernst zu nehmender Gegner war. Keksus war kraftmäßig im Vorteil, was Asmaron wunderte. Nur wenige waren ihm in dieser Hinsicht überlegen und ein normaler Dieb hatte nicht eine solche Kraft. Doch Keksus war kein Schwertkämpfer. Er war ein Meister der Dolchkunst und der Dunkelheit. Und so begann ein Kampf, bei dem keine der beiden Seiten die Oberhand gewinnen konnte. Gerade war Asmaron wieder unter einem Hieb von Keksus Schwert hindurchgetaucht, als er über einen im Hof liegenden Stein stolperte. Er konnte sich gerade noch wegdrehen, als sich die Schneide von Keksus nur ein paar millimeter neben ihm in den Boden bohrte. Doch nun steckte Keksus Schwert fest. Er versuchte es heraus zu zerren, doch Asmaron nutzte seinen Vorteil und trat ihm die Beine weg. Keksus knallte mit voller Wucht auf den Boden. Benommen wollte er sich aufrichten, doch diesmal war Asmaron schneller. Keksus sah nur noch den Knauf von Asmarons Schwert auf sich zufliegen, dann explodierte ein greller Schmerz an seiner Schläfe. Er höte Asmaron noch flüstern "Es tut mir leid Freund!" dann spührte er nichts mehr.
Als Keksus bewusstlos zu Boden sank tauchte Asmaron langsam wieder aus der Kampfwelt auf. Inzwischen goss es in Strömen. Während des Kampfes hatte er nur noch Keksus und die Schwerter wahrgenommen, doch nun bemerkte er das Gebrüll von Firen das Schatten galt, die mit wutverzerrtem Gesicht auf Keksus zurannte. In ihrer Hand blitzte ein Dolch. Firen rannte hinterher, doch er konnte sie nicht rechtzeitig erreichen. Auch Asmaron hatte keine Chance zu ihr zu gelangen. Schon stand sie da... im strömenden Regen... die Arme hoch über ihrem Kopf erhoben. Der Dolch lag glänzend in ihrer Faust. Das Wasser lief ihr in kleinen Bächen den Arm herab. Firen brüllte, "NNNNEEEEIIIINNN!!!!" Doch es schien schon zu spät. Gerade als sie zustechen wollte nahm Asmaron einen Schemen wahr, der auf Schatten zuflog. Im nächsten Moment krachte Schatten gegen die Hauswand und Trickser lag ein paar Meter entfernd auf dem Boden. Fluchend kam Schatten auf die Beine, doch schon war Trickser bei ihr. "Was hast du getan?", schrie Schatten. Die Tränen liefen ihr die Wangen herab. "Er wollte mich und dich umbringen! Verstehst du das? Er wollte uns töten! ER IST EIN MIESER, KLEINER ..." Weiter kam sie nicht. Trickser hatte ihr die Hand auf den Mund gedrückt und schüttelte den Kopf. "Sag das nicht! Er hat mir etwas gesagt, was ich dir ausrichten soll! Wir sind im Palast in eine Halle gestürzt und als wir aufkamen was Keksus bewusstlos. Als er dann wieder zu sich kam war er für kurze Zeit wieder normal! Er sagte, dass er das nicht tun will und das er nichts dafür kann und dass ich euch finden soll und mit euch von hier verschwinden soll... und ich soll dir sagen das er dich liebt... und dass er es sich niemals verzeihen würde, wenn er dir etwas antut! Verstehst du? Er will das alles gar nicht!" Verdutzt sah Schatten sie an. "Oh mein Gott! Wie konnte ich das ahnen? Was sollen wir tun? Wir können ihn doch nicht so lassen!" sagte sie verzweifelt. "Das sollte dir wohl lieber Asmaron beantworten!",sagte Trickser und sah den Schwertmeister vorwurfsvoll an,"Er ist wohl der einzige der weiß was hier wirklich los ist! Und ich denke es ist nun an der Zeit, dass wir auch eingeweiht werden!" Asmaron ließ den Kopf hängen. Die Schuldgefühle, die ihn schon die ganze Zeit geplagt hatten, kamen wieder hoch. "Ihr habt recht! Ich darf es euch nicht mehr verheimlichen... aber zuerst fesseln wir Keksus! Dann gehen wir rein! Es wird eine Weile dauern euch alles zu erklären..."

Keksus
08-04-06, 06:30
Nachdem sie Keksus gefesselt hatten, gingen sie rein, und asmaron warf ihn in die Ecke.
Daraufhin gingen sie in einen anderen Raum, wo Asmaron ihnen alles erklärte.
Firen und Trickster setzen sich. Schatten blieb im Türrahmen stehen. Dann begann Asmaron alles zu erklären.
"žAls ich über das Tor Nachforschungen anstellte, traf ich auf die Geschichte mit den Wächtern. Ich las auch diese, da ich sie recht unterhaltsam fand. Allerdings zweifelte ich daran, das so etwas wie die Wächter real sein könnten."
"žWas genau weißt du über die Wächter?" drängte Firen ihn darauf.
"žSie bewachen das, was hinter dem Tor ist. Allerdings weiß niemand was genau da ist." "žDas heißt also, du wusstest dass uns etwas hätte passieren können aber du hast es nicht beachtet?" unterbrach ihn Trickster "žDu hättest uns blindlings ins Verderben führen können."
"žIch hielt die Wächter nicht für Real. Eher für so eine Geschichte um kleinen Kindern Angst zu machen" "žDa hast du dich wohl getäuscht.." sagte Schatten und verschränkte die Arme.
"žJa, hab ich. Aber ich will euch jetzt erstmal erklären was genau mit Keksus passiert ist. Für meine Unachtsamkeit könnt ihr mich später noch verfluchen" erwiderte Asmaron. "žEs ist mir egal, was mit ihm passiert ist." Unterbrach Schatten Asmaron in seinem Satz. "žEr wollte Trickster töten. Das ist Grund genug für mich um ihn zu vergessen." "žAber hast du mir denn vorhin nicht zugehöt?" sagte Asmaron. "žIch habe dir doch erklärt, warum er so gehandelt hat. Du musst also..." Schatten riss die Tür auf. "žDu sagst du hast selber nicht an diese Wächtersache geglaubt. Also warum sollte ich es tun? Das Beben im Palast könnte auch anders entstanden sein."
"žWeil ich sie gesehen habe" antwortete asmaron darauf kühl. Schatten wollte gerade zur Tür raus gehen, drehte sich aber noch einmal zu Asmaron um. "žWeil du sie gesehen hast?" Schatten lachte. "žDu kannst dich doch auch nicht mehr auf deine Sinne verlassen, alter Mann." Schatten ging durch die Tür. Asmaron hielt sie an der Schulter fest. "žAber ich weiß jetzt wirklich, dass alles wahr ist, was in den Büchern stand..." Schatten schlug Asmarons Hand weg. "žSelbst wenn alles wahr wäre, es interessiert mich trotzdem nicht. Ich bin eine Diebin." Schatten sah zu Trickster herüber. "žIch interessiere mich nicht für Schauermärchen naiver Einfallspinsel."
"žSieh ihn dir an! Ist das noch Keksus? Ist es seine Art zu kämpfen wenn er kämpft? Sind es seine Worte wenn er redet? Redet er überhaupt noch mit seiner normalen Stimme?" entgegnete Trickster Schatten, und sah sie dabei beinahe flehend an. Schatten drehte sich wieder um. "žIch habe keine Lust auf diesen Zirkus. Ich sage doch, ich glaube nicht an deine Märchen, Asmaron." Sie lief zur Tür raus aber Firen lief ihr hinterher. "žWo willst du hin?" fragte er während er sich vor Schatten stellte. Schatten lief um ihn herum und antwortete ihm: "žIch will nur Frische Luft schnappen gehen....also lass mich in Ruhe." Firen blieb angewurzelt stehen während Schatten weiter lief. Doch in Wirklichkeit war Firens Sorge berechtigt, denn in Wirklichkeit ging sie zu Keksus, der immer noch bewusstlos im Nebenraum lag.

Schatten stand vor der Holztür und dachte nach. Ihr fielen die Worte Asmarons wieder ein und auch die von Trickster stimmten sie nachdenklich. Langsam öffnete sie die Tür. Das leise knarren der Scharniere drang an Keksus' Ohr.

Andrey-Delany
08-04-06, 11:15
Andrey konnte sich bald seiner Haut nichtmehr erwehren, zuviele der Wachen umringten und bedrängten ihn. Es war nurnoch eine Frage der Zeit, bis es ihn sein Leben kosten würde.
Doch Plötzlich blieben die Attacken der Wachen aus. Alles war Still, keiner rührte sich. Andrey spürte die Präsenz etwas Mächtigem sich nähern.
Langsam tat sich eine Gasse zwischen den Wachen auf und eine einzige Gestalt schritt hindurch.
Aus der Entfernung konnte Andrey bisher nur sagen, dass es seinem Köperbau nach zu Urteilen
ein hochgewachsener Mann war. Einen Moment später erkannte er auch die makellos-weiße Kleidung, die er trug. Ein silbergesäumter weisser Umhang wurde von einer Spange in Form eines silbernen Adlers zusammengehalten. An seiner Seite baumelte ein kunstvoll geschwungenes Sarazenenschwert und sein silbernes Haar fiel lang über die Schultern des Mannes herab. Nur eine weisse Kapuze verhüllte das Antlitz des Mannes, so dass Andrey ihn noch nicht zu Gesicht bekommen konnte. Der Mann strahlte etwas erhabenes und zugleich mächtiges aus, dass Andrey an etwas erinnerte. Er wusste nur nicht, an was. Fünf Schritt von Andrey entfernt blieb die Gestalt stehen. Langsam wie als wäre es eine Zeremonie, schlug er anmutig die Kapuze zurück. Wie von einer unsichtbaren Faust getroffen taumelte Andrey ein kleines Stück zurück. Es war Corona. Der König. " Ich grüße dich, Verräter," sprach Corona mit singend-heller Stimme. " Was sucht ein König auf dem Schlachtfeld?," gab Andrey verächtlich zurück und umging die Höflichkeit einer Begrüßung. " Der König ersucht, die Schlacht für sich zu entscheiden," entgegnete Corona mit einem bescheidenen Lächeln auf den Lippen. " Will der König sein eigenes Bauernopfer sein?,"
provozierte Andrey. Währenddessen formierten sich die Wachen zu einem Halbkreis, der den Schwertkämpfer und den König einschloss. Plötzlich drang das Klirren von Stahl an Andreys Ohr. Er drehte sich um, um die Quell des Geräusches auszumachen und erblickte blade-devil, wie er mit seiner geliebten Yuna einen ungleichen Kampf focht. Das entging Corona natürlich nicht. " Du hast deinen Freund aufs schlimmste verraten. Er wünscht deinen Tod. Und das zurecht." "Wieso kämpft er dann nicht gegen mich sondern gegen sie?," wollte Andrey wissen.
" Einmal, weil ihr Tod dich in unendliches Leid stürzen wird," antwortete Corona kalt und hielt kurz Inne. " Und andermal, dass er sie von einem Eingreifen abhält. Wenn er sie nicht bekommen kann, dann wird er euch beide töten." " Das kann ich nicht zulassen," entgegnete Andrey zornig und entschlossen zugleich. Er wollte sofort zu ihr eilen, doch plötzlich ertönte ein metallisches Sirren und etwas Kaltes, Spitzes berührte seinen Nacken. " Das wirst du nicht," sagte Corona mit einen leisen Anflug von Spott in der Stimme. Langsam drehte sich Andrey wieder
zu dem weissgekleideten König um. " Wollt ihr mich aufhalten, Sahidi?," fragte Andrey ihn mit beissendem Spott in der Stimme. " Mein lieber Andrey Delany, bitte überschätzt euch nicht. Es kann euch mehr als euer Leben kosten," war Coronas höhnische Antwort und ein triumphierendes Lächeln umspielte seine Mundwinkel. Die Spitze seines Sarazenenschwertes drückte leicht auf Andreys Kehle. Langsam und vorsichtig machte Andrey zwei Schritte rückwärts, während Corona in seiner Position verharrte. Langsam zog er seine beiden Schwerter. " Ich weiss um eure Abstammung, Andrey," sagte der König mit triumphierender Stimme. Da wurde der Schwertkämpfer hellhöig. Er starrte Corona ungläubig an." Wie ist das möglich?," fragte er sich mehr selbst als seinen Gegenüber. " Du weisst, was die logische Konsequenz meines Wissens über dich ist," sprach Corona. " Wir sind von gleichem Geblüt, Delany,"
flüsterte er. " Nein," wiedersprach Andrey. Er musste lachen. Das war absolut lächerlich! " Denk nach, Delany. Warum würde sich der König denn bitte dem besten Schwertkämpfer Persiens gegenüberstellen, wenn er nicht um seinen Sieg wüsste," sagte er kühl. Dann musste auch er lachen. " Denkst du, dass ich mein Leben wegwerfen will? Sieh mich an, ich bin König. Ich habe keinen Grund zur Todessehnsucht." Langsam wurde Andrey zornig. Was für ein Spiel wurde hier mit ihm gespielt. Langsam nahm er schweigend Kampfhaltung ein. " Du glaubst garnicht, wielange ich auf diesen Tag gewartet habe," sagte Corona und grinste böse. Dann griff er ohne eine weitere Vorwarnung an. Blitzschnell zuckte das Sarazenenschwert durch die Luft. Nur mit Mühe und großen Kraftaufwand konnte Andrey die Hiebe von Corona abwehren. Corona trieb Andrey vor sich her wie Jagdhunde kleine Hasen auf einer Treibjagd. Er lies Andrey keine Möglichkeit, aus der Defensive in die Offensive zu wechseln. Andreys Klingen bildeten ein Kreuz, als er einen kraftvollen Hieb des Königs parrieren wollte. Doch im letzten Moment zog änderte der Hieb seine Richtung. Corona zog die Klinge zur Seite und brachte Andrey eine leichte Wunde am Hals bei. Schnellen Schrittes bewegte sich Andrey aus Coronas Reichweite. Er hätte ihn eben töten können! Die Klinge hätte ohne Probleme seine Halsschlagader zertrennt, wenn Corona nicht bewusst den Schwung aus der Attacke genommen hätte! " Wer bist du?," fragte Andrey. Diesmal sprach reine Ehrfurcht aus seiner Stimme. " Du bist wirklich nicht gut informiert, Delany," begann Corona spöttisch." Nun gut, ich will dir erzählen, wer ich bin. Vor ein paar Jahren kam ein dummer Dieb, der sich für unverbesserlich hielt, auf die Idee, die Krone zu stehlen. Genau wie deine Freunde. Nur knapp konnte der Diebstahl verhindert werden. Später fanden wir heraus, dass der König ein doppeltes Spiel gespielt hatte. Er hatte seine eigene Krone stehlen lassen wollen. Er war seit jeher ein Tyrann, doch nun konnten wir seine Schreckensherrschaft nichtmehr dulden. Der wahre König Corona ist schon lange tot. Er wurde ersetzt. Durch den mächtigsten Wächter, der dem Befehl des obersten Djinns unterstand. Mich."
Andrey schaute seinen Gegenüber entsetzt an. " Und was...willst du von mir?," fragte er. " Ich will, dass du zu uns zurückkommst. Nehme Vernunft an und nimm wieder den Platz in deiner Bestimmung ein." Andreys Griff um seine Schwerter verstärkte sich. " Nein. Ich werde niemals zu euch zurückkehren," entgegnete er entschlossen. Mit diesen Worten griff er an. überall schienen Andreys Klingen zugleich zu sein, doch Corona brachte das Kunststück fertig,
mühelos jeden Angriff zu parrieren oder auszuweichen. Schließlich endete Andreys stürmischer Angriff in einem kraftvollen Schmetterlingshieb. Plötzlich züngelte Coronas Sarazenenklinge nach vorne und schob sich zwischen Andreys Klinge. Dann zog der König seine Klinge heraus, machte sofort einen Schritt an Andrey vorbei und schlitzte dessen Hüfte auf.
Andrey brach in die Knie.
" Du solltest froh sein, dass wir dir noch eine Chance geben," donnerte Coronas Stimme zornig. " Du hast mit einem Menschenweib einen Bastard gezeugt und uns alle verraten! Du bist unserer eigentlich garnicht würdig!" Andrey spuckte Blut. " Meine Liebste kann mir mehr geben, als alle Weiber unseres Volkes jemals gekonnt hätten," brüllte er als antwort. Von seinem Zorn getrieben drehte er seinen Oberköper ein Stück zur Seite und stieß blitzschnell zu. Das weisse Gewand von Corona verfärbte sich rot. Seine überheblichkeit war ihm zum Verhängnis geworden.
" Nun gut," keuchte er. " Du hast mich heute besiegt, aber so ein Fehler wird mir nicht noch einmal unterlaufen. Da du mich besiegt hast, lasse ich dich gehen." Er machte eine kurze Pause. " Aber wenn wir uns das nächstemal treffen, werde ich dich töten. Ich bin gnädig, aber nicht leichtsinnig. Und nun geh. Lasst ihn gehen!" Die letzten Worte hatte er geschrien und waren an seine Männer gerichtet. Andrey rappelte sich auf und taumelte vom Schmerz vieler Wunden ergriffen . Blade-devil und Yuna waren verschwunden. Doch er konnte die Hoffnung nicht aufgeben und so lief er bis zum Ende der Gasse.
Plötzlich wurde er sanft zur Seite gezogen. Das wunderhübsche Gesicht seiner liebsten Yuna blickte ihn an. Er umarmte sie, klammerte sich an sie, als seine Beine unter ihm nachgeben wollten. " Was...ist...mit...blade-devil?," brachte er noch stockend und Blut gurgelnd heraus, bevor er zusammenbrach und in Ohnmacht fiel.

blade-devil
09-04-06, 15:33
"Andrey, Andrey!!!", drang es aus Yunas Mund, als Andrey da so an ihr hinab gen Boden rutschte. Schnell beugte sie sich nach ihm, um mit Hilfemaßnahmen zu beginnen. "Nein Andrey nein, bitte geh nicht von mir, du bist ein Wächter, du bist stark, du schaffst es!" Sie riss sich ein Teil ihres Gewandes ab und band ihn um Andreys Hüfte, um die enormen Blutungen zu stillen. Ihr Kleid war bereits tiefrot von Andreys Blut gefärbt doch sie gab ih nicht auf. Schwer arbeitete sie an dessen leblosen Köper, lagerte die Hüfte hoch, band andere Verletzungen ab und redete ihm Mut zu.
Da tauchte aus einem Schatten auf einmal der verschollen geglaubte blade-devil auf, mit einem dem Wahnsinn ähnlichen Grinsen auf dem Gesicht. "Tja so wird also der große Wächter Delany in die Knie gezwungen, aber das wird noch nicht alles sein!" blade grinste über das ganze Gesicht und schritt weiter entschlossen auf die beiden zu. "Was machst du hier? Hau ab du stöst, er ist schwer verwundet!" "Den Teufel werd ich tun, umbringen werd ich ihn!" blade brachte nun mehr Tempo in seine Bewegungen, er zückte sein Schwert und hielt es mit beiden Armen fest umklammert direkt über Andreys Brust. Yuna wich an die Wand zurück.
"Du bist ja wahnsinnig geworden!" "Halt dein Maul, siehst du das hier?" blade streckte Yuna seinen rechten Arm entgegen. Sein Oberarm war bis auf den Knochen geöffnet doch schien es ihm nichts auszumachen in dem Moment seines größten Triumphs. "Das hab ich dir zu verdanken! Du hast mich Bekanntschaft mit deinem Jato machen lassen, als ich gerade das Geschehen zwischen Andrey und Corona verfolgte! Und deswegen musste ich ersteinmal fliehen. Aber jetzt wird gerächt!" blade konzentrierte sich wieder auf seinen finalen Hieb, um Andrey endgültig aus dieser Welt zu schaffen. "Du mieses Schwein!" schrie Yuna immer wieder doch konnte sie in ihrem Schockzustand nicht wirklich etwas gegen den rasenden blade unternehmen.
Dieser holte nun endgültig aus, doch stach er nicht auf Andrey ein, er richtete sein Schwert gegen Yuna und durchbohrte ihren Bauch. Langsam und genüsslich zog er es wieder aus Yunas Bauch, wissentlich, dass er gerade die Frucht aus Andreys und Yunas Akt getötet hatte. "Haha, das wird ihm den Verstand kosten!" Auch Yuna sackte in sich zusammen. blade genoss derweil die Szene, seine nunmehr beiden Erzfeinde halbtot vor ihm auf dem Boden gewunden, überall Blut, das gefiel ihm. Er leckte das Blut von seinem Schwert und verstaute es wieder. Dann packte er Yuna an den Füßen und verschwand mit ihr im Schlepptau in die Nacht. Doch Yuna hatte gute Arbeit geleistet und Andrey konnte einige Stunden später wieder erwachen, doch war er entsetzt von dem, was er da sah.

Andrey-Delany
09-04-06, 18:10
Es brannte. Eine unaufhöliche Welle brennenden Feuers durchzuckte seinen Köper. Er fühlte, wie träge seine Muskeln waren und wie wenig er im Stande war, sich zu bewegen. Er musste blinzeln, als das helle Sonnenlicht früher Morgenstunden durch seine geschlossenen Lider hindurch strahlte.
Langsam, um nicht von den gleißenden Strahlen der Sonne geblendet zu werden, öffnete er die Augen.
Die Helligkeit blendete ihn, dass er aus Reflex seine Augen schloss. Langsam und mühevoll hob er seinen Arm und legte seine Hand vor die Augen, als Schutz vor den blendenden Sonnenstrahlen.
Langsam und so konzentriert, wie ihm nur möglich, sah er sich um. Er lag zusammengesackt an einem Straßenrand, keine Menschenseele schien in seiner Nähe zu sein. Er erinnerte sich an die vergangene Nacht, an Corona, an Yuna...wo war sie? Aufgescheucht von der Angst um seine Liebste blickte er aufgeregt von der einen Seite der Straße zur Anderen. Dabei erblickte er etwas winzig Kleines, das im Schatten der Dächer lag, nicht weit von ihm. Seine scharfen Wächtersinne konzentrierten sich auf dieses winzig kleine Etwas. Dann begriff er. Tränen schossen ihm in die Augen und unfähig aus eigener Kraft aufzustehen robbte er verzweifelt zu der kleinen
Gestalt herüber. Das Kind war kaum größer als seine Handfläche, so klein wie kein Menschenkind geboren wurde. Die Haut des Babys war so pechschwarz, dass ein normaler Mensch es im Schatten garnicht wahr genommen hätte. Die Augen geschlossen lag es da, als würde es friedlich schlafen. Doch Andrey wusste es besser. Zärtlich strich er dem Säugling über den Kopf, dann nahm er es und drückte es sanft an sich. Tränen der Trauer wurden zu Tränen des Zorns. Wie hätte Corona das nach seinen letzten Worten tun können? Diese Skrupellosigkeit passte nicht zu der Moral der Wächter. Auch wenn sie für das Falsche kämpften, so waren sie immernoch ehrbar und gerecht in ihrem Handeln. Plötzlich ergriff Andrey ein schrecklicher Gedanke. Es traf ihn härter, als jede Wunde, die ein Schwert schlagen konnte. blade-devil. In seinem Wahnsinn musste er Yuna gefunden haben und...nein, das war nicht möglich. blade-devil wäre nie imstande, Yuna zu töten...und doch...Andrey drangen mehr und mehr Tränen in die Augen, er konnte garnichts mehr sehen. Das war zuviel für sein Gemüt. Plötzlich wurde alles schwarz um ihn. Sein letzter Gedanke war nur, sein Kind nicht loszulassen, was auch geschehe.

Er spürte etwas Kaltes auf seinem Köper. Sofort schlug er die Augen auf. Ein freundliches Frauengesicht lächelte freundlich ihn an. " Ich habe dich auf der Straße gefunden. Wärst du länger dort liegen geblieben, hätte dich sicher der Tod ereilt," sagte sie. Ihre Stimme hatte etwas Beruhigendes, Angenehmes, was Andrey neue Kraft gab. " Ich habe deine Wunden versorgt und kühle nun deine Schwellungen. Du wirst ein paar Tage nicht aus dem Bett können." " Wo...ist...das...Kind,?" fragte er stotternd. Der Schmerz war immernoch in seinem Köper und schwächte ihn."Oh, dein Junge. Er ist mir irgendwie unheimlich...aber ein so süßes Kerlchen trotzdem," sprach sie und musste lachen. " Er spielt draussen mit meiner Tochter." " Wie alt ist sie?," keuchte Andrey.
" Sie ist zwölf und versteht sich prächtig mit deinem Jungen. Sie scheinen gut miteinander auszukommen, auch wenn dein Sohn schon ein paar Jahre älter ist.""Wielange liege ich schon hier?" " Fünf Stunden vielleicht. Der Mittag neigt sich bald dem Ende."

Keksus
10-04-06, 09:32
Andrey war verwirrt, vor ein paar Stunden hatte er sein Kind noch halb tot in den Armen gehalten, und jetzt war er schon fast erwachsen. Ausserdem fragte er sich wie sein Kind überleben konnte. Selbst ein Wächter wäre nach so etwas gestorben.

Asmaron erklärte den anderen noch weiter was er genau über die Wächter wusste. Jedenfalls bis sie auf einmal das knarren einer Tür vernahmen. Und zwar die, die zu dem Raum führte, in dem sie Keksus eingesperrt hatten.

Schatten1988
10-04-06, 12:06
Keksus erwachte. Sein Kopf schmerze, aber er war bei Sinnen. Er versuchte aufzustehen doch er konnte sich nicht bewegen. Jemand musste ihn gefesselt haben. Aber Keksus war erfahren. Auch wenn ihm seine Waffen abgenommen wurden waren, in seinem Ärmel steckte noch ein Dolch. Die Klinge war sehr schmal, fast hauchdünn. Deswegen schienen Asmaron und die Anderen den Dolch auch nicht bemerkt zu haben. Keksus ließ ihn langsam aus dem Ärmel fallen und fing ihn mit den Händen auf. Er drehte ihn um und zerschnitt seine Fesseln. Erst die um den Handgelenken, dann die um seinen Füssen. Er stand auf und schmiss die Fesseln in die Ecke als er Schritte höte und schließlich auch Stimmen. Eine davon kannte er aber er wusste sie nicht zuzuordnen. Als er höte, dass sich eine der Personen auf sein Zimmer zu bewegte, legte er sich schnell wieder hin und stellte sich leblos. Da ging die Tür langsam auf...

"žWas war das? "ž fragte Trickster und sprang von ihrem Stuhl auf. Auch Firen sprang auf und griff nach seinem Schwert. Doch Asmaron gab den Beiden ein Handzeichen, dass sie sich setzen sollten.
Er saß noch immer an den Kamin angelehnt. Sein Schwert drehte er vorsichtig in seinen Händen während er durch den Augenwinkel zur Tür sah. Trickster setzte sich wirklich hin. Firen blieb aber stehen. Asmaron sah ihn an doch dann sah er zu Trickster. "žKeksus ist im Moment Ohnmächtig. Er wird nicht so schnell aufwachen." Firen lehnte sich gegen die Tür. "žAußerdem..." setze Asmaron fort. "žAußerdem, selbst wenn Keksus wach sein sollte, was ich nicht glaube. Er würde wahrscheinlich jeden umbringen wollen, der sich ihn in den Weg stellt...." Firens Blick fiel durch den schmalen Türspalt. Er fragte sich, ob Schatten wirklich nur an die frische Luft gegangen ist. Langsam kamen in ihm Zweifel auf. "žUnd da Keksus doch noch bewusstlos ist, wird auch niemand von uns auf die Idee kommen ihn aufzuwecken." Fügte Asmaron hinzu. "žAußer natürlich jemand verspürt unbedingt den Drang zu leiden..."

Schatten betrat den Raum indem Keksus lag. Sie nahm den Eimer mit Wasser aus der Ecke und ging langsam auf Keksus zu. Dieser war längst nicht mehr Ohnmächtig. Anscheinend hatte sich Asmaron überschätzt. Da er mit dem Rücken zu Schatten lag, konnte sie es nicht erkennen und dachte er wäre noch immer bewusstlos. Langsam ging sie mit dem Eimer auf ihn zu. Sie wollte gerade ausholen als Keksus aufsprang und ihr die Beine wegtrat. Schatten fiel zu Boden. Der Eimer fiel neben sie und lief aus. Doch bevor Schatten reagieren konnte, packte Keksus sie schon am Arm und zog sie hoch.

"žEr...er ist älter als 12?" Andrey traute seinen Ohren nicht. Es waren doch erst ein paar Stunden vergangen. "žAnscheinend hat mein Leben als Wächter mehr Einfluss als ich dachte...." Murmelte er vor sich hin. Die Frau lächelte ihn an "žWie meint ihr dass?"

Keksus zog Schatten ran und zog seinen Dolch. Als er zustechen wollte, trat Schatten ihn in den Bauch und fiel zurück. Doch Keksus konnte sich zu schnell wieder aufrichten und stürzte auf Schatten zu. Als diese ausweichen wollte, rutsche sie aus der Wasserlache des Eimers aus und stürzte.
Keksus streckte seinen Arm aus und griff nach Schatten. Er umfasste sie mit seinen Armen und hielt sie fest. Schatten sah ihm in die Augen. War er wieder er selbst? Auch Keksus verharrte kurz und sah Schatten in die Augen. Doch gleich wurde sein Blick wieder starr. Er zog mit einer Hand seinen Dolch und wollte zustechen. Schatten kniff die Augen zusammen. Keksus machte einen Schritt nach hinten und holte aus. Allerdings vergaß er, dass er immer noch in der Wasserpfütze stand und deshalb verlor er den Halt. Er rutsche aus und schmiss Schatten zu Boden. "žGeh runter von mir..." sagte Schatten während sie Keksus von sich runter stieß. Schatten stand schnell auf und rannte zur Wand. Auch Keksus stand auf. Er sah sich nach seinen Dolch um. Schatten sah zu Boden und entdeckte den Dolch bei ihren Füßen liegen. Keksus sah sie böse an. Er rannte auf sie zu doch Schatten konnte den Dolch unter einen Schrank treten. Der Dolch war nun unerreichbar für Keksus. Dieser war sich dessen bewusst und ging wütend auf Schatten zu. Schatten war an der Wand eingeengt und sah sich nach einem Fluchtweg um. Langsam fragte sie sich, warum sie überhaupt zu Keksus gegangen ist. Sie hätte wissen müssen, dass er so reagieren würde.
Keksus packte Schatten wütend an den Schultern und drückte sie gegen die Wand. "žWo ist Trickster?" fragte er. "žDu...du wirst sie nicht töten..." flüsterte Schatten. Sie kniff ihre Augen zusammen und dachte an die Zeit, die sie mit Trickster und Keksus zusammen verbracht hatte. Die Zeit, als alles noch in Ordnung war. Schatten riss sich zusammen. Entschlossen öffnete sie ihre Augen und sah Keksus an. "žErst musst du an mir vorbei!" sagte sie ihm entschlossener denn je ins Gesicht.
Keksus grinste. "žDu bist aber nicht mein Ziel....allerdings...." Keksus ließ Schatten mit einer Hand los und kratzte sich am Kinn. "žAllerdings stehst du mir im Weg also..." Keksus schnellte Blitzschnell vor und Packte Schatten am Hals. "žAlso kann ich dich auch töten... meine Meister werden es verstehen..."

"žWach auf Yuna...wach auf..." Yuna erwachte. Erst wusste sie nicht wer sie war oder wo sie war. Doch langsam erinnerte sie sich. Wütend wollte sie aufstehen. Doch es ging nicht. Irgendjemand schien sie fest gekettet zu haben. Yuna sah sich wütend um. Als sie Blade-devil in einer Ecke erspähte fing sie an zu schreien. "žBlade-devil! Lass mcih frei!" blade-devil allerdings ging ruhig auf sie zu und packte Yuna am Kinn. "žDu bist jetzt meine Gefangene. Ich kann tun und lassen was ich will..." Er stieß Yuna zurück und wendete sich ab. "žEinmal warst du meine Freundin. Doch jetzt bist du nur noch Abschaum für mich...Und ich werde dich auch so behandeln. Genau so wie diesen Abschaum in der Taverne. So wie sie die Frauen dort behandeln..." Yuna sah entsetzt auf den Boden. "žSo etwas..." sagte sie "žSo etwas hätte ich nie von dir erwartet Blade..." "žDu solltest mir dankbar sein Yuna..." unterbrache er sie. "žDenn schließlich geht es dir anscheinend wieder recht gut...oder merkst du noch ein bisschen deiner Verletzungen?" Yuna sah an sich herunter.

Keksus drückte immer fester zu und Schatten hang schon zum Teil in der Luft. Krampfhaft umklammerte sie seinen Arm. Ihr fiel es immer schwerer Luft zu holen. Doch das stöte Keksus nicht. Er drückte immer fester zu. Schatten kniff ihre Augen zusammen. So hätte das alles nicht ablaufen sollen. Langsam liefen ihr die Tränen über die Wangen. Traurig und mit glasigen Augen sah sie Keksus an. Mit ihrer letzten Kraft flüsterte sie ihm zu. "žBitte...Keksus..." Er sah ihr in die Augen. Keksus hätte nicht gedacht dass sie noch die Kraft besitzt etwas zu sagen. "žBitte lass mich los... Sonst...sonst werde ich sterben." Schatten fing an Keksus' Hände zu streicheln. Keksus sah zu Boden aber langsam blickte er an Schatten wieder hoch. Verwirrt schaute er ihr in die traurigen Augen. Langsam ließ sein Griff nach.

Keksus
10-04-06, 14:34
Schließlich löste er seinen Griff ganz, und Schatten fiel, nach Atem ringend, zu Boden. Auch Keksus fiel daraufhin zu Boden. Langsam wurde ihm bewusst was er da fast getan hätte. Und mittlerweile eilten auch Asmaron, Trickster und Firen, von dem Kampfeslärm angelockt, in den Raum, Die Waffen bereits gezogen. Asmaron betrat den Raum als erster, mit einem gespannten Bogen in den Händen, die Pfeilspitze auf Keksus gerichtet. "žGib auf Keksus! Du hast keine Chance!" sagte dieser ihm in einem strengem Ton. Und als Keksus dann auf Schatten zukroch, und ihr Messer nahm, schoss Asmaron den Pfeil ab. Dieser durchbohrte Keksus rechten Arm, und nagelte ihn regelrecht an die Wand, wobei Keksus den Dolch fallen lies. Keksus schrie auf, und versuchte den Pfeil aus seinem Arm zu ziehen. Doch alles was er erreichte waren noch mehr Schmerzen.
Schatten, die mittlerweile wieder zu Atem gekommen war, war bereits zu Trickster gekrochen. In ihrem Gesicht war keine Wut mehr zu erkennen, sondern nur noch Trauer. Sie empfand für Keksus, wie er für sie. Doch wie konnte das etwas werden, wenn er jeden Augenblick wieder ein Werkzeug der Wächter werden könnte, und versuchen würde sie umzubringen? Sie sah zu Keksus rüber der, mit dem Gesicht zur Wand, immer noch an die Wand genagelt war, und immer mehr Blut verlor, was über seinen Arm und die Wand runterlief, und bereits eine Lache gebildet hatte, in der Keksus nun hockte.
Es war Firen der als erster reagierte. "žWir...wir sollten ihm helfen.". Daraufhin ging Asmaron zu Keksus und zog den Pfeil aus dessen Arm. Dieser schrie dabei erneut auf, und ihm wurde schwarz vor Augen, dann sackte er endgültig zu Boden, und blieb in der Blutlache liegen. Trickster holte ihn der Zwischenzeit Verbände, und nutzte diese um die Blutung zu stoppen.
Danach fesselte Asmaron Keksus erneut, nur für den Fall das er wieder versuchen würde sie anzugreifen. Allerdings nutzte er diesmal kein Seil, sondern Eisenketten, für den Fall das Keksus noch eine versteckte Waffe bei sich trug, wo sich bereits jeder fragte wo er die nun wieder aufgetrieben hatte. Danach schleppten sie ihn mit in den Besprechungsraum, und überlegten was sie mit ihm tun sollten. Sie konnten ihn nicht einfach töten. Allerdings stellte sich auch allen die Frage warum er ausgerechnet nur Trickster töten will. Allen ausser Asmaron.

princess-o-p
10-04-06, 16:15
Andrey's ungläubiger Gesichtsausdruck verwandelte sich in einen der Freude, des Stolzes. Seinen Lippen entwich ein luftiges Lächeln, worauf die Frau sagte:"Wie es aussieht geht es Euch gut. Das freut mich. Wollt ihr ihn sehen?" Andrey brachte keinen Ton heraus, ergriffen von dem plötzlichen Glücksgefühl, bis er an Yuna dachte, sich der Ungewissheit, ob sie noch lebte, die den Glücksmoment wieder in Trauer verwandelte, bewusst. Da trat auch schon die Frau heran und hinter ihr der hübsche Junge, der erfreut Augen und Mund aufriss und zu seinem Vater eilte:"Vater, wie geht es Euch? Habt Ihr noch Schmerzen?" überwältigt von dessen Umarmung kamen Andrey wieder die Tränen. Es kam ihm so vor, als hätte er schon so viel mit seinem Sohn erlebt, als hatten sie sich jeden Tag gesehen. Gleich daraufhin fiel ihm die feste Umarmung auf. Der Junge hatte Kraft, das Potenzial zum Wächter. Er schaute zur Frau hinauf, die gerührt mit der Tochter in den Armen im Türrahmen stand. Mit einem einzigen Blick gab er ihr zu verstehen, er wolle allein mit seinem Sohn sein. Mit einem veständnisvollem Blick schritt sie hinaus und schloss die Tür. "Vater, schaut was ich gelernt habe!", der dunkle Junge schloss die Augen und seine leicht neblig erscheinende Haut verwandelte sich in ein zauberhaftes Weiß, aus seinen schwarzen Löckchen wurden blonde und das Schwarz seiner Augen wich einem Blau. "Oh man, das gibt's nicht!", lachte sein Vater in sich hinein....Woher hatte er das Blond? Das Blau? Welch Kontrast! Diesmal lachte er laut auf und obwohl sein Sohn nicht verstand, lachte er einfach mit. "Wo ist Mutter? Ich habe sie lange nicht gesehen?", fragte der Kleine, wobei sich der Ausdruck seines Gesichts verfinsterte, als hätte er eine Ahnung....

Keksus lag nun wieder allein in der Kammer, nur eine einzige Kerze beleuchtete den Raum ein wenig. Irgendwas stöhnte dumpf auf. "Ich fass es nicht! Wie unfähig kann man nur sein!!!!" Plötzlich zuckte Keksus ein paar Male, doch das so heftig, dass er sich den Kopf an der Wand stieß und aufwachte. "Was mach ich hier? Was ist geschehen? Und wo bin ich?", aus seiner Ahnungslosigkeit wurde Wut. "Hey! Lasst mich sofort hier raus!", schrie er.
Asmaron fiel der veränderte Klang der Stimme auf, was die Ahnung der anderen durch seinen erfreuten Blick bestätigte, sodass alle in euphorisch in die Kammer des Gefesselten rannten. Doch noch bevor sie den Raum betreten konnten, breitete Asmaron seine Arme aus, sodass sie nicht hindurch konnten. "Ihr? Was zum *** soll das werden? Wollt ihr mich verarschen?", brüllte Keksus entsetzt auf und wurde sogleich wieder still als er allmählich die vielen Verletzungen spürte. Schatten, die es einfach nicht glauben konnte, war so überwältigt, dass sie Asmarons Arm wegschlug, vor Keksus kniete und ihn erfreut mit Küssen übersäte. Das war jedoch so untypisch für sie, dass der Rest der Gruppe einfach nur überrascht starren konnte. Dann riss Asmaron Schatten zurück:"Ist genug des Guten! Scheinbar ist der Wächter aus ihm rausgefahren, er hat sich an uns wohl die Zähne ausgebissen. Dennoch können wir Keksus noch nicht als einen Vertrauten behandeln, er steht immer noch unter Verdacht. Vielleicht ist das ja nur ein Plan des Wächters, denn irgendwie fühle ich mich hier noch unbehaglich...Habt ihr verstanden???", er schaute böse und gleichzeitig warnend zu Trickster, Firen und besonders zu Schatten, lockerte den finsteren Blick aber sogleich und umarmte Keksus, hieß ihn willkommen in der Realität. Seit langer Zeit konnten wieder alle ausgelassen lachen und erklärten dem verständnislosen Gefangenen, was in der Zeit seiner mentalen Abwesenheit geschehen war...

Yuna schaute an sich herab und bemerkte die kleine Öffnung an ihrem Bauch, die gleich neben ihrer länglichen Narbe versehen war. Sie war von dem Anblick sehr überrascht, denn sie schien keine Schmerzen zu spüren; selbst als sie sich auf die die Stelle im Bauch konzentrierte vernahm sie keinerlei Schmerzen. Sie schaute wieder zu blade-devil empor, der indes ein Tuch mit sämtlichen Präparaten auf dem Tisch ausbreitete. Unbeeindruckt stellte sie fest:"Du hast mich also betäubt, was? Nun, ich muss zugeben, ich bin geplättet von deiner Dummheit! Und jetzt gedenkst du also mich zu quälen, ja? Na wie ausgeklügelt von dir!" blade-devil gefiel es gar nicht von seiner Gefangenen verspottet zu werden, doch unterdrückte er jede zornige Gefühlsregung in sich und entgegnete scheinbar kalt:"Deine Zeit, Liebes, wird noch kommen!" Er hob einen glasigen Behälter hoch, direkt in das Licht, das die einzige Öllampe ausstrahlte, schüttelte die sich darin befindende Tinktur und ging zu Yuna hinüber. "Gefällt es dir hier an der Wand zu hängen? Ich dachte mir, dich an den Tisch zu fesseln wäre nicht..."er suchte nach dem richtigen Begriff, "...originell, verstehst du? Außerdem wollte ich nicht, dass das Fräulein Yuna zu mir heraublicken muss, ich muss mich nicht über andere Stellen, weißt du? Stattdessen werde ich deine qualenerfüllten Blicke, wenn sich die unseren auf gleicher Höhe begegnen, genießen..." "Ts, Idiot. Du denkst, ich werde winseln?", fragte sie ungläubig. "Nein, das denke ich nicht. Ich weiß, dass du winseln wirst. Du wirst um dein Leben betteln und deine Liebe zu Andrey abschwöen und die zu mir bekennen." "Eher sterbe ich, du Bastard, verruchter!", zischte Yuna und spuckte ihm ins Gesicht. "So sieht der Plan aus und jetzt schau bitte weg. Ich will nicht, dass du jetzt schon eine Ahnung davon bekommst, was dich noch erwarten wird." Doch Yuna schaute keineswegs weg, im Gegenteil: Sie verfluchte ihn mit ihren eindringlichen Blicken, derer sich blade-devil abwendete und mit einem Messer die Ader in ihrem Arm aufschnitt. Dann schob er ein kleines halboffenes Röhrchen hinein und tropfte auf das außenstehende Ende die trübe Tinktur, die hinab-und in den Köper der gelähmten lief. Unmittelbar danach fühlte Yuna wieder die Wärme ihres Köpers, vom Arm aufsteigend zur Schulter, die Brust hinab zu ihrem Bauch, wo sie plötzlich mit verzerrtem Gesicht aufstöhnen musste und die Augen vor Schmerz zukniff..."Ahh, wirkt es schon? Können wir also beginnen, ja? Freu dich, es wird für uns beide kein Akt der Gewalt, sondern ein Akt der Liebe!", grinste blade-devil sie teuflisch an...

Andrey-Delany
11-04-06, 05:19
Andreys Gedanken überschlugen sich. Dann hatte er eine Idee. Er lächelte seinen Sohn an. " Du weisst doch genau, wo Mama ist." " Woher soll ich das wissen, Papa?" Langsam erhob sich Andrey von seinem Krankenbett. Mit vorsichtigen Bewegungen dehnte er seine Muskeln und streckte sich ausgiebig. Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass er nackt war. Mit rasenden Blicken suchte er nach seiner schwarzen Kleidung. Er fang sie auf einem Divan neben dem Bett und sie erschienen ihm frisch gewaschen. Schnell kleidete er sich an. " Komm mit nach draussen, mein Sohn," sagte er liebevoll zu seinem Jungen.
Dieser leistete folge und einen Moment später schon standen beide auf den Strassen Babylons.
" Schließe deine Augen, mein Junge," sagte Andrey zu seinem Sohn. Er hatte bei anderen Wächtern schon beobachtet, wie sie Organismen durch einen zusätzlichen Sinn orten konnten. Nun erhoffte er, dass sein Sohn vielleicht eine ähnliche Gabe besaß.
Der Junge schloss die Augen. Andrey spürte die Energie, die hinter seinen Lidern knisterte. Plötzlich begann er zu zwinkern, schlug die Lider immer schneller nieder bis eine Bewegung für das menschliche Auge garnichtmehr sichtbar war.
Dann, ganz plötzlich und unerwartet, schlug der Junge die Augen auf und wandte sich der Straße zu. " Folge mir, Vater," sagte er etwas tonlos, als stände er unter einem fremden Einfluss.
Andrey Delany hatte keine andere Wahl, als seinem Sohn zu folgen, wo er ihn auch hinführen würde.

Alle hatten sich in dem Stall versammelt, bei Sonnenuntergang wollten sie aufbrechen. Um die Stimmung etwas aufzulockern hatte Schatten ein paar Weinkrüge und gegorenen Traubensaft auf dem Markt gestohlen. Doch Asmaron war ganz und garnicht nach Sinnesvernebelung. Es lag etwas in der Luft. Auch wenn der Fluchtplan aus der Stadt absolut totsicher und vor allem kinderleicht zu bewerkstelligen war, hatte Asmaron Zweifel. Ein nicht unerheblicher Grund dafür war Keksus. Würde seine Besessenheit Nachwirkungen haben oder war sein scheinbarer Sinneswandel gar nur eine Täuschung der Wächter, um sie alle in Sicherheit zu wiegen. Der Schwertmeister lehnte mit seinem Holzstuhl an der Wand und blickte misstrauisch zu Keksus hinüber, der sich grade einen Schluck des Weines gönnte und herzhaft lachte. Doch Asmaron würde sich nicht täuschen lassen. Er würde alles konzentriert überwachen.
Er hatte schon einen Fehler gemacht, das durfte nicht noch einmal geschehen.
Firen drehte die Krone drehte genüsslich in seinen Händen und blickte verstohlen um sich. Er lächelte in sich hinein, als er bemerkte, dass Asmaron Keksus, Schatten und Trickster beobachtete, die sich reichlich den Wein die Hälse herunter gossen. Niemand würde ihn verdächtigen, wenn die Krone nichtmehr da wäre.
Und selbst wenn sie es bis zum Tor mit der Krone schaffen würden, hätte Firen noch ein paar überraschungen für sie parat.

princess-o-p
11-04-06, 12:35
fortsetzung

princess-o-p
12-04-06, 07:19
Asmaron schaute nach draussen, es war schon tiefste Nacht und er beschloss, dass sie alle nicht im angetrunkenen Zustand fliehen konnten. Womöglich würden sie noch etwas Dummes anstellen und somit sogar die Aufmerksamkeit irgendwelcher Wachen auf sich ziehen. Dieses Risiko konnte er jetzt nicht eingehen, ein weiterer Fehler wäre ein weiterer Fehler zu viel. "So, das reicht ja jetzt wohl. Ich schlage vor, ihr legt euch jetzt alle ein wenig schlafen. Morgen brechen wir auf, wenn ihr wieder bei klarem Verstand seid." Keiner schien Asmaron zu widersprechen, obwohl er dies eigentlich erwartet hatte und sich bereits überlegte, wie er seinen Willen durchsetzen konnte, doch es kam nichts. überrascht aber zufrieden lehnte er sich gegen die Wand, sodass er Keksus immer im Blickfeld haben würde, blieb er noch länger als die anderen auf, um alles unter Kontrolle haben zu können. Firen legte die Krone wieder beiseite und war wieder ganz der unerfahrene Junge und Schatten drückte sich an Keksus Brust und er legte schützend seinen Arm über sie und alle schliefen sie im flackernden Licht der Kerze ein.

"Es tut mir leid, Vater, aber ich spüre nichts mehr",enttäuscht von sich selbst und traurig schaute er zu seinem Vater hinauf, der ihn an der Hand hielt. "Macht doch nichts mein Junge, es ist ja auch schon spät, wir machen morgen weiter wenn du ausgeschlafen bist. Was hälst du davon?" Erfreut nickte der Junge und beide drehten sich wieder um. "Vater? Habe ich keinen Namen?"


Hana (also Norou, nur will ich nicht ständig á [ist mir einfach zu kompliziert, aber ihr wisst ja was damit gemeint ist]) saß neben Kumo am Tisch und aß zu Abend. Sein Haus war groß, hatte wunderschöne Verziehrungen an den Wänden. Vielleicht war das Haus doch nicht so groß, vielleicht wirkte es nur so, weil er dort alleine hauste, ach, sie war sich nicht sicher. "Ich kann immer noch nicht glauben, was du mir da erzählt hast, Hana", Kumo ließ den Löffel sinken, "Du hast ja jetzt auch eigentlich keine Aufgabe mehr, oder?" "Nein, nicht wirklich. Aber das ist auch gut so. Mit dem ganzen Gold, das ich jetzt habe, werde ich einfach durch ganz Persien reisen und mir die Welt außerhalb Babyloniens anschauen...", sagte sie in einem gleichgültigen Ton. "Mh...", gab Kumo von sich. Er wusste, dass das Hanas Neugierde wecken würde, sie war schon immer so, auch damals, dass sie alles hinterfragte und nicht eher Ruhe gab, bis sie zu bekam, was sie wollte. "Hm? Was ist? Willst du was sagen?", sie sprang direkt darauf an. "Nein nein, es ist nichts. Nur eine kleine überlegung...nichts wichtiges", lockte er sie. Kurzes Schweigen trat ein. "Nun sag schon!", jetzt wurde Hana hibbelig, jetzt musste sie es wissen, warum, wusste sie selbst nicht. "Ach, ich dacht nur: Du hast keine Aufgabe, ich habe keinen Partner...aber das ist Blödsinn. Vergiss es wieder." Entnervt rollte sie die Augen und forderte:"Nun sag schon! Wozu Partner?" "Es ist so: Ich bin Mitglied eines Clans...", er senkte die Stimme, als würde er von einem Geheimnis sprechen, "Wir haben eine bestimmte Aufgabe...Den Clan gibt es schon seit Jahrzehnten und die Aufgabe ist so wichtig, nicht nur für den Fortbestand des Clans, sondern für die ganze Welt..." Zwar hatte Hana Schwierigkeiten ihm zu folgen, doch sie wurde hellhöig und lauschte mit gespannten Ohren...

"Dein Name ist Renai, mein Sohn, Renai Noa." Der Junge war immer so leicht zu erfreuen und auch dieses Mal riss er vor Freude die Augen auf und glänzte seinen Vater an.

Asmaron wachte auf und das erste, was er tat, war, zu gucken, ob noch alle da waren. Und es waren alle da. Alle schliefen. Er ging zum Fenster hinüber und schaute auf den Innenhof hinaus: Stallburschen und andere Leute waren schon mitten am Arbeiten. Es schien Mittag zu sein, denn die Sonne stand wohl gerade am höchsten Punkt. "Alle Mann aufwachen!", rief er und lachte. Als sich alle den Schlaf aus den Augen gerieben hatten, verteilte er die noch vor der Flucht zu erledigenden Aufgaben. "Schatten: Du gehst mit Keksus auf den Markt, dort sind viele Leute und ihr werdet nicht sonderlich auffallen. Aber nehmt sicherheitshalber die Umhänge und setzt die Kapuzen auf, egal wie heiß es draussen gerade ist. Kauft ein paar Früchte und das, was ihr als Proviant für nötig haltet. Firen und Trickster: Ihr geht bitte auf den Markt im westlichen Stadtteil von Babylon. Dort gibt es günstige Kleidung. Wir brauchen sandfeste, weiße Kleidung, sie sollen den Köper nicht beschweren, denn wir haben eine lange Reise durch die Wüste vor uns. Und kauft noch ein paar anderer Gewänder, unsere Fetzen können wir nicht mehr tragen, das ist ja menschenverachtend..." "Und was tust du?", fragte Firen misstrauisch. "Ich kümmere mich um die Beschaffung von Zelten, ausreichend Trinkwasser und Waffen, außerdem brauchen wir zum Reiten Pferde, noch Fragen?" Jeder schüttelte den Kopf. Als Firen und Trickster bereits losgezogen waren und Asmaron Keksus entfesselt hatte, zog er Schatten beiseite und warnte sie:"Schatten, egal was dir dein Gefühl sagt, pass auf Keksus auf. Kommt dir auch nur eine Bewegung verdächtig vor, lass es alles stehen und liegen und komm zurück. Ich will nicht, dass du dich unnötig in Gefahr begibst." Schatten nickte und beide verließen ihren Unterschlupf.

Schatten und Keksus empfanden die Umhänge als Last, denn es war nicht nur warm, die Sonne schien sie direkt anzuscheinen damit sie schmorrten. Keksus legte den Arm um Schatten und beide liefen durch die menschengefüllten Straßen Babylons. Es schien als sei die letzten Tage nichts geschehen. Alle gingen ihrem täglichen Treiben nach, die Straßen waren gefüllt von Menschen, sodass sich Keksus und Schatten hatten durchdrängen müssen. Sie fühlten sich gerade so ausgelassen, irgendwie einfach nur glücklich: Als Pärchen stolzierten sie Arm im Arm durch ihre Heimatstadt um was zu essen zu kaufen...Plötzlich sprang Keksus zur Seite und zog Schatten hinter sich her. Erschrocken konnte sie nicht rechtzeitig reagieren und dachte nur:"Oh nein, wir haben uns tatsächlich getäuscht!" Doch Keksus drückte sie gegen die Wand in der Gasse und küsste sie einfach. Erleichtert umarmte sie in und sagte:"Ach Keks, musst du mich so erschrecken!" Beide lachte auf und als Schatten den Kopf zur Seite drehte, sah sie köstliche, feuerrote Granatäpfel. Keksus folgte ihrem Blick und verstand. "Warte hier!", sagte er und lief davon. Erfreut seufzte Schatten und drehte sich mit dem Gesicht zur Wand um. Das Haus war nicht wie alle anderen aus Lehm. Sie streifte mit der Hand darüber. Es war ganz eigenartig. Neugier packte die Diebin und sie suchte nach einem Fenster oder nach einer anderen Öffnung. Da sah sie ein altes Fenster, welches mit Holzbrettern, die schon halbverschmorrt waren, zugenagelt waren, ging hin und brach ein.

"Ich weiß gar nicht, wie ich mich bei Euch revangieren kann, Ihr habt so viel für mich und meinen Sohn getan", bedankte sich Andrey nach dem Frühstück. "Ach was, es ist mir eine Freude Gäste zu haben. Seit mein Mann mich verlassen hat, schauen die Nachbarn nicht mehr vorbei und Freunde, ja, das waren Freunde meines Mannes...", entgegnete sie und kurzes Schweigen trat ein. "Ihr seid mir immer willkommen. Ich würde mich wirklich freuen, wenn Ihr Euer Weib findet und wieder zu uns kommt, nicht war Kleines?", sie streichelte ihrer Tochter über den Kopf. Mit einem Nicken verabschiedeten sich Andrey und Renai und gingen hinaus. "Und jetzt, Noa, vollste Konzentration!" "Verstanden, Vater!", antwortete Renai entschlossen.

Das Haus stand ganz leer da, als hätte hier schon Jahre keiner mehr gewohnt. Die Stufen nach oben hin waren zugestellt mit alten Kisten, doch die Stufen nach unten hin waren frei. Als sie sich der Treppe näherte vernahm sie ein immer intensiver werdenden Gestank, der sich beißend in ihrer Nase festsetzte. Plötzlich entdeckte sie ein schwach brennendes Lichtlein und folgte diesem vorsichtig. Unten angekommen stand sie nun im Flur und musste sich zwischen zwei Türen entscheiden, wobei sie natürlich in den Raum ging, aus dem das flackernde Licht kam. Als sie den Raum betrat bot sich ihr ein schrecklicher Anblick: Das Zimmer sah noch verfallener aus als der Rest des Hauses, den sie gesehen hatte. Der Gestank war so beißend, dass sie sich die Nase zu halten und sogar die Augen ein wenig zukneifen musste. Vor ihr erstreckte sich ein langer Tisch, an dem kleine Zangen, Messer und sonst was für Präparate lagen. Als sie etwas schimmerndes sah, beugte sie ich vor und erkannte, dass Blut an ihnen klebte. Ein Würgreiz überkam sie und sie musste sich kurz wegdrehen. Sie erinnerte sich an die Folterkammer im Palast und fragte sich, was hier nur vorginge. Sie drehte sich wieder um, da traf sie der Schlag! Sofort eilte sie zu der hängenden Gestalt hinüber und wollte diese augenblicklich losreissen, was sie aber nicht tat, denn sie sah die ganzen Wunden und Schnitte und das Blut, das oben nach unten herabgeflossen war und ihren Köper so bedeckte, dass noch kaum helle Haut zu sehen war. Ihr Lippen fingen an zu zittern, Tränen schossen vor Mitleid und Angst in ihre Augen. Vor Panik, die sie ergriff, wollte sie fliehen, doch als sie sich umdrehte, höte sie Schritte: Es war jemand im Haus! Instinktiv griff sie nach der Frau und riss sie gedanklos von der Wand, sie war ja eh nur mit einem gewöhnlichen Strick festgebunden. Sie warf sich die ohnmächtige Person über die Schulter und raste aus dem Raum. Sie versteckte sich knieend unter der Treppe, denn das Monster schritt die Stufen hinab. Als sie höte, wie die Tür geschlossen wurde, lief sie los ohne auf die Lautstärke ihrer Schritte zu achten.

Als Keksus wieder kam und bemerkte, dass Schatten weg war, ließ er die Granatäpfel fallen und suchte unvermittelt nach seiner Teuersten. Doch er bemerkte die abgerissenen Bretter neben sich nicht und lief wieder auf die Straße und schrie ihren Namen...

Die oberste Stufe erreichend entdeckte sie eine große Tür, die den Geräuschen zufolge zum Markt führen sollte. Plötzlich höte sie den Mann im Keller fluchen und rannte einfach los. Die Tür war abgeschlossen, doch die Angst in ihr verlieh ihr für einen kurzen Moment eine Kraft, die sie noch nie zuvor verspürt hatte und so stieß sie dir Tür auf. Sie lief auf den Platz hinaus und rannte sofort durch die Mengen ohne sich von den Massen aufhalten zu lassen.

Andrey und Renai höten auf einmal ein Gekreisch einer hysterischen Frau und liefen besorgt los. "Wir müssen helfen!", sagte Andrey zu seinem Sohn. An der Stelle angekommen sahen sie, wie die Massen einen Kreis um das innere Geschehen bildeten. Auch die Stadtwachen kamen angerannt.

Schatten ließ unterdessen den leblosen Köper vor Erschöpfung fallen und als alle das ganze Blut auf der Frau sahen, fingen einige an zu schreien, eine Frau sogar kreischte aus vollstem Halse. Keksus kam von hinten angerannt und sagte bevor er die Frau sah:"Da bist du ja! Was zum...." Ein Kreis hatte sich bereits um sie gebildet und als Schatten aufsah, vernahm sie verschwommen eine ihr bekannte Gestalt aus den Massen schlüpfen und sackte in sich zusammen...

princess-o-p
12-04-06, 07:21
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Andrey-Delany
13-04-06, 06:24
Andrey rannte so schnell er konnte, denn er kannte die Frauenstimme, dessen Gekreische wohl in ganz Babylon zu höen sein musste. Sein Sohn folgte ihm. " Sie ist nun ganz nah, Vater," sagte er mit seiner ruhigenden Stimme, während er mühelos mit Andrey schritt hielt. " Ich weiss, mein Sohn," antwortete dieser, etwas geistesabwesend im Angesicht der Vorstellung, Yuna gleich zu finden. Schattens Schrei hatte dunkle Ahnungen in ihm geweckt und langsam stieg die Wut in ihm hoch.

blade-devil erkannte mit Schrecken, dass Yuna nichtmehr an ihrem angestammten Platz in der Wand hing. Die Tatsache, dass er entdeckt worden war lähmte ihn kurz, doch dann setzte er sich in Bewegung. Er musste Yuna zurückbekommen, koste es was es wolle. Er hastete durch das Haus, erblickte ein erst kürzlich eingeschlagenes Fenster und schwang sich elegant nach draussen.
Da sah er sie. Seine Beute und eine Frau neben ihr, die er irgendwoher kannte, doch es wollte ihm gerade nicht recht einfallen, woher. Er wollte sich gerade auf Yuna stürzen, um sie so schnell wie möglich mit sich zu schleifen und am besten noch unerkannt zu bleiben, da höte er ein wütendes " Nein!" Und sogleich sprang ihn eine Gestalt an. Die Wucht dieses überraschenden
Aufpralls lies blade-devil ein Stück zurücktaumeln und schließlich endgültig den Halt verlieren.

Keksus stürzte sich mit aller Kraft auf den Kopfgeldjäger. Er hatte seine Bekanntschaft mit blade-devil nicht vergessen und er würde alles tun, um seine liebste Schatten vor diesem Scheusal zu bewahren. Zornig schmetterte er blade-devil Faustschlag um Faustschlag ins Gesicht, sein Gesicht blutete schnell aus mehreren geplatzten Adern. " Du wirst sie mir nicht wegnehmen, du Monster," schrie Keksus seine Wut heraus. Plötzlich schossen blades Arme hervor und packten Keksus Handgelenke. Mit überlegener Kraft drückte der Kopfgeldjäger Keksus Arme nach aussen, bis es plötzlich laut knackte und Keksus eine lauter Schmerzensschrei entfuhr. Da packte ihn blade und rollte ihn von sich weg, zur Seite, stand auf und wollte sogleich fliehen. Doch seine größte Gefahr sah er jetzt erst auf sich zukommen.

Schatten1988
13-04-06, 08:06
Darkwarrior saß auf einem Dach gegenüber dem Haus in das Norou verschwunden war. Er senkte seinen Kopf zu Boden, "žDann soll es wohl nicht sein, Kitsu..." flüsterte er und legte die Hände in den Schoß. Tränen liefen ihn über die sonst so harten Wangen. "žIch hatte doch gesagt ich will dich beschützen..." Er ließ seinen Kopf in den Nacken fallen und rief: "žIch hab es doch deinen Vater versprochen!"

Norou spitzte die Ohren. Kumo, der gerade erzählte höte ebenfalls auf. Norou sprang auf und ging vor die Tür um nachzusehen, wer dort nach ihr riefe. Als sie vor der Tür stand blickte sie zum Dach hinauf. "žDarkwarrior?" fragte sie. Dieser sah sie und stand auf. Er sprang von dem Dach runter und landete gekonnt vor Norou. Er sah sie an und sagte vorsichtig. "žIch hatte gesagt ich will dich beschützen..." "žDas sollst du nicht." Unterbrach ihn Norou. Aber Darkwarrior setzte fort "žAber wie ich sehe hat es keinen Sinn, wenn du es nicht willst." Norou schwieg während Darkwarrior sich zu dem Mann im Türrahmen wendete. "žPasst ihr auf sie auf." Norou war verwirrt. Was wollte er damit? Dann wendete Darkwarrior sich wieder Norou zu. "žIch gebe es auf. Du hast gewonnen. Ich werde dich in Ruhe lassen. Wir werden uns nun nicht wieder sehen." "žEndlich!" entfuhr es Norou. "žAber falls du wirklich mal in Lebensgefahr sein solltest werde ich dir helfen." Noch bevor Norou etwas sagen konnte verschwand Darkwarrior in den Gassen. Es war wohl das letzte Mal, dass er sie sah. Genauso wie er wohl die Andren nie wieder sehen würde.

"žA – A – Andrey..." stotterte Blade-devil während er langsam zurückging. Andrey schaute ihn wütend an. "žDu hast Yuna das angetan?" Blade-devil sagte nichts. "žHast du nun oder nicht?" Andrey zog sein Schwert. Blade-devil zuckte zusammen. Seit er wusste, dass Andrey ein Wächter ist hatte er mehr als nur Respekt vor ihm. Da vernahm er eine Stimme hinter Andrey. "žVater! Wer ist der Mann? Was hat er mit Mama gemacht?" Noa kam hinter Andrey hervor und umklammerte den Arm seines Vaters. Dieser sah ihn nur beruhigend an. "žTust du mir einen gefallen?" der Junge nickte. Andrey lächelte. "žGeh bitte wieder zu der netten Frau. Warte dort. Ich werde dich von dort wieder abholen." Andrey wollte seinem Sohn dieses Blutbad nicht antun. Dazu war er noch zu jung. Schnell lief der gehorsame Junge weg. Blade-devil sah ihm hinterher. Dann sah er schockiert zu Andrey. "žHat er...hat er dich Vater genannt?"
Andres starrte Blade-devil an. Er rannte auf Blade-devil zu. Dieser zog ebenfalls sein Schwert und wich dem Schlag Andreys aus. Andreys Klinge bohrte sich direkt vor den Füssen eines Schaulustigen in die staubige Erde. Da fing plötzlich an eine Frau zu schreien und die Massen verteilten sich angsterfüllt in allen Richtungen. Andrey zog sein Schwert aus dem Boden. Doch im selben Moment kam Blade-devil schon angerannt und holte mit seinem Schwert aus.

Trickster und Firen rannten entgegen den flüchtenden Menschen. Sie waren sich sicher, dass Ihre Freunde dafür verantwortlich waren. "žWas wenn Keksus wieder besessen ist?" rief Trickste Firen während des Laufs zu. "žDann musst du dich so schnell wie möglich verstecken! Ich werde solange als Ablenkung mit ihm kämpfen!" rief dieser und zog seinen Säbel. Langsam kam im Trickster ein Verdacht auf. Warum wollte Firen auf einmal mit ihm kämpfen? Noch vor ein paar Stunden sagte er noch, dass er nicht gegen ihn kämpfen wolle. Warum nun auf einmal? Und warum hatte Firen einen so besessenen Blick als er die Krone in den Händen hielt? Trickster schüttelte ihren Kopf und lief einfach weiter. Sicher bildete sie sich das alles nur ein. Aber was wenn nicht?...

Asmaron wartete noch immer in der Stallung kurz vor der Stadt. Plötzlich höte er ein klopfen an der Tür. Als er aufmachte, sah er Darkwarrior vor sich stehen. "žDarkwarrior? Was machst du hier? Und wie bist du überhaupt in den Hof gekommen?" Darkwarrior aber sagte nur zu Asmaron: "žIch wollte dir nur sagen, dass du zukünftig auf meine Dienste verzichten musst. Ich werde Babylon verlassen..."

Keksus richtete sich auf. Seine Arme taten immer noch weh. Trotzdem gelang es ihm, aufzustehen und auf Schatten zuzulaufen. Er hob sie hoch und trug sie in die nächste dunkle Gasse wo sie in Sicherheit sein sollten. Da sah er auf einmal Trickster und Firen vorbei laufen. Keksus legte Schatten vorsichtig ab. Rufen konnte er nicht da ihn sonst jeder bemerken würde. Also beschloss er, Schatten kurz alleine zulassen um die Beiden zurückzuholen.

"žWas soll das heißen?" fragte Asmaron verwundert. "žSo wie ich es sage. Ich gehe weg. Raus aus der Stadt. Raus aus dem Land. Vielleicht nach Ägypten. Ich weiß noch nicht ganz." Als Asmaron ihn unterbrechen wollte sagte Darkwarrior aber schon: "žIch will aber dass du niemanden davon erzählst." Mit diesen Worten ging er zur Tür raus. Asmaron sah hm hinterher. "žWir werden uns nie wieder sehen." Und weg war Darkwarrior. "žUnd warum verabschiedet er sich dann ausgerechnet bei mir?" fragte Asmaron sich. Schultern zuckend ging er wieder in die Hütte doch Darkwarrior war für immer weg.

Langsam wurde Trickster Firen wirklich immer unheimlicher. Denn Firen hatte gerade eine alte Frau umgerannt und ist einfach weiter gelaufen. Sonst war er doch auch nicht so rücksichtslos. Trickster war sich wegen Firen so unsicher, dass sie kurzerhand beschloss, sich von ihm zu entfernen. Sie blieb also von Firen unbemerkt stehen und lief wieder zurück. Firen glaubte anscheinend, dass Trickster ihm noch immer hinterherlaufen würde. Deshalb blieb er auch nicht stehen.

Keksus lief durch die engen Gassen um Firen einholen zu können. Ein alter verfallener Holzkarren versperrte seien Weg. Keksus sprang und landete auf der auf den Boden lehnende Seite. Schnell lief er über den Karren und kurz bevor dieser sich umneigte, sprang Keksus ab und landete heil auf seinen Füssen. Da war die Gasse auch schon zuende und er sah das helle Licht, welches nur die breiten Hauptstraßen erreichte.

Als Trickster zurücklief um zur Stallung zu kommen, sah sie plötzlich 2 Kämpfende Männer. Sie bog in die nächste Gasse um nicht in den Kampf verwickelt zu werden. So etwas könnte sie jetzt gar nicht gebrauchen. Doch als sie in die Gasse einbog, währe sie fast über etwas gestolpert. Schatten lag noch immer bewusstlos da. Trickster beugte sich zu ihr runter und schlug ihr gegen die Wange. "žHey...hey wach auf Schatten" und tatsächlich rührte sich Schatten. Langsam öffnete sie ihre Augen. "žTri...Trickster?" "žJa! Schatten!" Trickster umarmte ihre Freundin. Doch im nächsten Moment sprang Schatten schon auf. Auch wenn sie noch geschwächt war, sie riss sich zusammen. "žTrickster, wir müssen hier weg! Andrey und Blade-devil sind hier!" Trickster stand auf und stimmte Schatten zu. "žDu hast Recht. Aber was ist mit Keksus und Firen?"

Blade-devil schlug zu und erwischte Andrey an der Schulter. Dieser schrie auf und taumelte. Aber Blade-devil war inzwischen so in Rage, dass er immer wieder auf Andrey einschlug. Gerade zielte der Kopfgeldjäger auf Andreys Hals, als dieser plötzlich rückwärts fiel. Andrey drehte sich um, um zu sehen was ihn zu Fall brachte. Entsetzt riss er die Augen auf. Von weiten sahen Yunas Verletzungen bei weitem nicht s schlimm aus. Andrey wurde wütend. Noch nie im Leben war er so wütend auf jemanden. Er stand blitzschnell auf und stürzte sich auf Blade-devil. Immer wieder schlug er Blade-devil ins Gesicht und in den Magen.
Doch da höte er auf. Ein paar der Menschen die aufgeregt umher rannten, fingen an zu schreien. "žVerdammt seht euch das an!" "žOhnein, das kann doch nicht war sein! Nehmt den Jungen da weg!" "žEr wird verletzt! Holt den Jungen da weg!" Als Andrey kurz aufblickte, sah er wirklich einen kleinen Jungen an der Mauer stehen, der entsetzt auf die Beiden Männer starrte. "žRenai Noa..." flüsterte Andrey.

blade-devil
13-04-06, 14:59
Und in dem Moment, in dem Andrey den Namen seines Sohnes Aussprach, traf ihn blades Ellenbogen mitten im Gesicht. "Bist du jetzt glücklich, Andrey? Glücklich einen Sohn zu haben, der mit der Schmach leben muss, dein Sohn zu sein? Ist es das was du wolltest? Kinder in die Welt setzen,die ihres Lebens nicht mehr froh werden, weil sie einen Vater haben, der dieser Verantwortung nicht im geringsten genügt?" Andrey wurde mit jedem Wort aus blades Mund zorniger. Blade wischte sich derweil das Blut aus seinem Gesicht. "Blade, wir waren mal Verbündete ..."
"Pah, dass ich nicht lache, Verbündete. Verbündete bis zu dem Zeitpunkt, an dem du Yuna verführt hast! Kannst du dich denn nicht mehr an deine Vergangenheit erinnern?"
Andrey stockte der Atem. Blade war gerade im Begriff, sein väterliches Glück zu zerstöen. Würde sein Sohn die Vergangenheit erfahren, wäre er wohl kaum mehr in der Lage, Andrey als seinen Vater zu betrachten. Deswegn schaute er zu Noa und rief zu ihm: "Hab ich dir nicht gesagt du sollst verschwinden lauf zu der Frau, es ist das beste für dich!"
"Arroganter Feigling, bleib ruhig hier kleiner, ich hab dir was zu erzählen. Dein ach so toller Vater ist nichts weiteres als ein mieser kleiner Ehebrecher, der deine Mutter nochdazu beinahe umgebracht hätte." Andrey war wie gelähmt, er konnte nur noch zusehen, wie gerade seine Familie zerbrach.
"Vor einiger Zeit war Andrey ein Frauenschwarm, halb Babylon lief hinter ihm her und er wusste es, diesen Umstand zu nutzen. Er suchte sich die Besten der Besten aus und warf sie dann weg. Auch Yuna hatte sich unsterblich in ihn verliebt. Und auch sie sollte ein Opfer seines grausamen Spiels werden. Er benutzte sie, und warf sie dann weg wie alle anderen. Doch Yuna ließ einfach nicht ab, sie liebte ihn immernoch abgöttisch, ja sie verfolgte ihn sogar. Doch dein werter Herr Vater hielt es ja nicht für nötig, ihr Aufmerksamkeit zu schenken. Da verschaffte sie sich eben selbst diese und brach eines Nachts in Andreys Haus ein, um ihn zu überraschen. Doch er war so in Wut, dass er anfing, Yuna zu schlagen. Yuna konnte sich nicht wehren, sie war jung und unerfahren. Immer wieder schlug Andrey auf sie ein, als ob er die größte Verbrecherin vor sich hätte. Als sie sich schließlich nicht mehr wehren konnte ließ er ab und warf sie aus dem Fenster."
Andrey war der Verzweiflung nahe, wieder blickte er zu Noa. Dieser war bereits in Tränen ausgebrochen.
"Ich war zufällig des Nachts unterwegs, auf der Suche nach Verbrechern, auf die ein Kopfgeld ausgesetzt war. Da höte ich den dumpfen Aufschlag von Yunas Köper vor Andreys Fenster. Ich las sie auf und nahm sie mit in mein Versteck. Sie musste unglaubliche Qualen erlitten haben, überall offene Wunden und gebrochene Knochen. Ich pflegte sie gesund, doch war es für mich nicht vorteilhaft, wenn mich eine Frau genauer kennt. Deswegen braute ich nach Ende ihrer Genesung einen Trank, der sie alles vergessen lies. Sie führte ihr Leben weiter. Irgendwann tauchte sie wieder bei mir auf doch sie konnte sich anscheinend wirklich an nichts erinnern. Sie wollte sich mir anschließen und ich erlaubte es ihr. Es entwickelten sich Gefühle zwischen uns, bis ich sie eines Tages mit deinem ach so tollen Vater, den sie anscheinend auch nicht mehr kannte, beim Sex in meinem Versteck erwischte. Von da an wendete sich das Blatt."
"Du mieses Schwein blade, das werde ich dir nie verzeihen. Du hast meine Familie zerstöt." Noa war derweil in die Knie gegangen, Sturzbäche von Tränen liefen über seine Wangen. Langsam begann auch seine Aura zu leuchten. Bei einem Wächter verhieß dies nichts gutes. "Du darfst diesem Lügner nicht glauben, Noa!", rief Andrey, doch Noa antwortete: "Warum weinst du dann und bist so sprachlos? Warum ich, warum bin ich nur dein Sohn?"
"Tja so schnell kanns gehn Andrey, wie gewonnen, so zerronnen. Und jetzt will ich Yunas Gedächtnis wiederbeleben, sie soll sich an alles erinnern, an die Schmerzen, die du ihr zugefügt hast, einfach an alles. Deswegen musste ich etwas mit meinem Präparaten spielen, aber sie wird sich erinnern und, das verspreche ich dir, wird sie sich nicht mehr von dir verführen lassen. Im Moment spürt sie gar nichts, sie ist betäubt, doch bald wird sich das ändern. Alles wird wieder hochkommen, sie wird dich verabscheuen!"
Andrey konnte es nicht fassen, seine Vergangenheit hatte ihn eingeholt, den ach so starken Wächter Andrey Delany. Noa hatte sich mittlerweile wieder aufgerichtet, seine Aura glühte nun noch mehr. Zornig blickte er auf den am Boden knienden Andrey. Dann stürmte er los. Andrey würde sich nicht wehren, er könnte sein Schwert nie gegen seinen Sohn erheben. So packte Noa Andrey und schlug ihn immer wieder ins Gesicht, tränen liefen beiden dabei über ihre Wangen.
Derweil überzog blades Gesicht ein Lächeln, denn vor ihm war Yuna gerade im Begriff, wieder aufzuwachen. "blade? Bist du das?" Ihr Augen waren noch etwas aufgequollen und so war alles noch etwas verschwommen. "Ach Yuna, endlich wird alles wieder gut." Sie richtete sich auf und blickte sich um, da erkannte sie die zwei Kämpfenden. Einen von ihnen konnte sie als Andrey identfizieren. Furchtdurchflößt wollte sie zurückweichen, doch sie war noch zu schwach. "Na, kannst du dich erinnern? Weißt du noch, was der Name Andrey alles für dich bedeutet." "Andrey", stotterte sie "er hätte mich beinahe umgebracht und jetzt habe ich ein Kind von ihm..." "Ganz Recht, damals, als er dich angegriffen hatte, habe ich die aufgelesen und wieder gesund gepflegt. Doch zu deinem und meinem eigen Schutz habe ich dich alles vergessen lassen. Ich konnte ja nicht ahnen, dass das alles so enden würde. Ich hoffe, ich habe dir nun endlich die Augen geöffnet für all das, was dir dieser Mann zugefügt hat."
Yuna brach in Tränen aus, nie, nichteinmal in ihrem schlimmsten Traum hatte sie so etwas gefürchtet, doch nun war es Realität. "Und wer ist dieser Junge da, der Andrey schlägt?" "Das Yuna, ist dein Sohn." "Aber wie ist das möglich?" "Er ist ein Wächter, ebenso wie Andrey, die sind etwas härter im Nehmen."
"Yuna, es tut mir Leid für all die Qualen, die ich dir zugefügt habe, aber ich wollte einfach nicht zulassen, dass du dich mit diesem Abschaum einlässt. Ich hätte dir nie die Erinnerung nehmen dürfen, dadurch habe ich alles nur schlimmer gemacht. Es hätte dir viele Qualen erspart. Falls du mir jemals verzeihen kannst, wirst du wissen wo du mich findest, du kennst mich ja jetzt wieder gut genug. Ich werde jetzt aufbrechen, ich habe Wind von einer großen Sache bekommen und das will ich mir Ansehen."
blade wandte sich von Yuna ab und schritt auf Andrey und Noa zu: "Noa, auch bei dir möchte ich mich entschuldigen, dass ich dein Familienglück so zerstöt habe, ich wollte dich einfach nicht in Ungewissheit über deinen Vater leben lassen. Ich glaube es ist zwar jetzt hart, aber auf Dauer wird es besser so sein. Und du Andrey, du verdienst meine volle Verachtung, ich hoffe du bist dir jetzt im klaren, was du angerichtet hast."
blade wandte sich wieder ab und verlies den Marktplatz, der aussah, als hätte eine Schlacht getobt, deren Opfer nun da im Staub lagen. Da höte er hinter sich Yuna nach ihm schreien. Sofort wandte er sich um: "blade, es tut mir Leid für all die seelischen Qualen, die ich dir zugefügt habe, ich hoffe du kannst mir verzeihen." Da wurde blade warm ums Herz, er ging zu Yuna und half ihr auf. Diese wandte sich um rief: "Mein Sohn gib dich nicht mit diesem Verbrecher ab, komm mit mir." Da lies Noa ab und ging zu Yuna und stützte sie von der anderen Seite. So verliesen die drei den Marktplatz und liesen den weinenden Andrey auf dem Platz zurück.

"Hast du das gehöt Schatten? blade weiß anscheinend von unserem Plan! ABer woher?" "Naja, damit müssen wir leben, ich glaube nicht, dass er uns all zu sehr in die Quere kommen wird, er weiß ja nicht genau was wir vorhaben."

Shadow.painted.
13-04-06, 15:37
Fortsetzung, verdammt
-._-.

princess-o-p
14-04-06, 13:17
"Was-was ist mit der Frau?", fragte Schatten, als sie gerade von Trickster gestützt wurde. "Ach, du meinst die verletzte Geliebte von Andrey? Ja, die....", Trickster sprach weiter, doch als Schatten schlagartig bewusst wurde, wen sie da gerettet hatte, schaltete sie völlig ab und höte nicht mehr zu. Sie hatte also Yuna, die, mit der sie im Palast eingeschlossen war, die, die schwanger sein musste, das Leben gerettet. Wie hatte sie sie bloß nicht erkennen können? Ein mulmiges Gefühl machte sich in ihrer Magengegend breit. Als Trickster merkte, dass Schatten sich nicht mehr mit ihr bewegte, hielt sie inne und schaute in deren Gesicht: Ein Lächeln huschte über Schattens Lippen. Irgendwie, und das konnte sie sich selbst nicht erklären, fühlte sie sich gut. Glücklich irgendwie, einfach....zufrieden....

Es tat Renai unheimlich weh in seinem jungen Herzen seine weinende, völlig fertige Mutter schleppen zu müssen, seinen eigenen Vater so dermaßen schlagen zu müssen...
blade-devil dagegen war recht stolz auf sich. Er fühlte sich als Sieger, zwar eines unfairen Kampfes, doch er war der Sieger, und das reichte ihm schon völlig aus. Und seine Trophäe: Yuna! Wie damals würde er sich nun wieder um sie kümmern können und sie würde ihn wieder zu schätzen und zu achten lernen, wie ihr Sohn es tun würde!

Trickster ließ Schatten los, sie konnte bereits wieder auf eigenen Füßen stehen. "Geht es dir besser?", fragte Trickster noch ein wenig besorgt. "Ja sicher doch. War doch nur ein klein wenig erschöpft von dem schweren Gewicht der Halbleiche da!", sie lachte verlegen auf und drehte wieder den Kopf zur Seite. Allmählich näherten sie sich der Hauptstraße und Schatten fragte:"Wo sind eigentlich Keksus und Firen?"

Renai sah schon wie sich die Hand des Armes, das Yuna über seine Schulter gelegt hatte, zur Faust ballte und er befürchtete nichts gutes. Auf einmal riss sie sich los und schlug blade-devil, der eben noch versuchte sie festzuhalten, so heftig ins Gesicht, dass dieser eine Drehung vollführte und hart zu Boden fiel. Zwar nicht ganz so schockiert, aber doch ein wenig überrascht von der Tat seiner Mutter, blieb Renai stehen und versuchte nicht einmal diese vom Handeln abzuhalten.

Yuna holte noch einmal die Energiereserven aus ihrem Köper hervor und rannte zu Andrey, auf welchen sie sich dann warf und pausenlos auf ihn einschlug. Dieser wehrte sich jedoch nicht, sondern ließ es einfach mit sich machen. Stattdessen saß er nur da und da und weinte immer noch. Doch auch ihre letzten Kräfte ließen nach und irgendwann schlug sie nicht mehr auf ihn ein, sondern vergrub das Gesicht in seiner Brust. Sie schluchzte:"Wie, Delany, wie konntest du mir das bloß antun?", sie schlug noch einmal schwach gegen seine Brust, "Und wieso liebe ich dich dennoch?", flüsterte sie ein wenig beruhigter...blade-devil konnte nicht glauben, was er da mit anhöen musste.

All dies geschah innerhalb weniger Minuten und durch das Schreien der Menschen und dem Davonrennen, außerdem weil man höte, es befänden sich gesuchte Verbrecher unter den Handelnden, wurden natürlich die Stadtwachen alamiert und begaben sich unverzüglich zum Ort des Geschehens. Der Erste ritt mit rasender Geschwindigkeit und sah schon vom weiten ein paar kleine Gestalten und das im Vergleich dazu große Blutfeld. Entsetzt kam er also an.

Yuna höte das sich ihnen schnell nähernden Geräusch klappernder Pferdehufen und wusste sofort, was sie zu tun hatte: Sobald sich das Pferd auf ihrer Höhe befand, griff sie blitzartig nach dem rechten Fuß des Reiters, zog sich ruckartig daran hoch und schwang den Rest ihres verwundeten Köpers hinter den Reiter. Andrey hatte kurz davor ihre Hand festgehalten, doch wurde sie ihm weggerissen. Mit angestrengtem und schmerzerfülltem Gesicht stieß sie den schockierten Mann vom Pferd, welcher sich beim Aufprall sofort das Genick brach, und zog, als sie bei Renai angekommen war, diesen am Kragen hoch und ritt davon, den verblüfften blade-devil und Andrey hinter sich lassend.

Schon Sekunden darauf kamen ungefähr 20 weitere Wachen bewaffnet angerannt und wollten sich gerade auf den immer noch auf den auf dem Boden verweilenden Andrey stürzen, da riss ich Schatten von Trickster los, rannte aus der Gasse und warf sich über Andrey springend auf die Männer. Die tat Trickster ihr gleich und stürzte sich ebenfalls in einen erbitterden Kampf mit der überzahl Wachen. blade-devil begab sich auf die Füße um sich durch die sich um ihn versammelten Wachen zu kämpfen, doch Andrey blieb immer noch sitzen, als sei ihm sein Leben nichts mehr wert....

Keksus
14-04-06, 16:11
"žIch will nicht lange drumrum reden. Es gibt ein paar Kilometer ausserhalb von Babylon ein riesiges Tor. Und alle 1000 Jahre muss es geöffnet werden, da sich dahinter etwas verbirgt, was das böse zurückdrängen kann, was alle 1000 Jahre wieder kommt. Der Clan wusste das es nun wieder so weit ist, als die Luft...wässriger wurde, wie dir vielleicht auch schon aufgefallen ist." Sagte Kumo, und Norou's neugierige Blicke durchbohrten ihn dabei. "žNun ist es aber so, das man das Tor nicht einfach so öffnen kann, man benötigt einen Schlüssel. Und es gibt nur eine Person die mit diesem Schlüssel das Tor öffnen kann." Bevor Kumo weiterreden konnte unterbrach ihn Norou. "žBin...bin etwa ich diese Person?" fragte diese ganz aufgeregt. "žNein," nach diesen Worten war Norou leicht enttäuscht, doch ihre Aufregung legte sich nicht als Kumo fortfuhr. "žAber wir brauchen dich, da diese Person in Gefahr ist. Denn die Wächter des Tores sind erwacht. Und nun wollen sie verhindern, das das Tor geöffnet wird, damit das böse ein leichtes Spiel hat. Und deshalb suchten sie sich jemanden, einen Menschen der Geschickt die Schatten zu nutzen weiß, um sich seiner Opfer zu entledigen, denn die Wächter selbst können der Person nix anhaben. Und deshalb will der Clan von dir, das du die Person beschützt, die als Ennai bekannt ist. Ihren wahren Namen kennen wir noch nicht. Deshalb frage ich dich jetzt, ob du uns helfen wirst." Norou musste nur kurz überlegen, zwar hatte sie gehofft mit Kumo ein ruhiges Leben führen zu können, doch wenn das Schicksal der Welt auf dem Spiel stand, und sie gebraucht wurde um alles zum guten zu ändern, konnte sie nicht ablehnen. "žIhr könnt auf mich zählen." War ihre Antwort nach der sehr kurzen überlegungsphase. Woraufhin Kumo erfreut war. "žGut, dann folge mir jetzt bitte." Sagte dieser darauf zu Norou, und ging in den Keller des Hauses.

Schatten1988
15-04-06, 11:04
Da saß Andrey nun. Umrungen von kämpfenden Wachen, von Blade-devil und den beiden Diebinnen.
Er legte seine Hände in den Schoß und dachte über sein bisheriges Leben nach.

Schatten schmiss sich auf die eine Wache und riss diese zu Boden. Als die Beiden auf dem Boden auftrafen, rollte sich Schatten von der Wache ab und stand schnell auf. Der Sand der noch auf der Straße lag wurde aufgewühlt und trieb der Wache die tränen in die Augen. Langsam erhob sich auch die Wache. Doch als sie gerade richtig oben war, wurde sie von hinten mit dem Knauf eines Schwertes niedergeschlagen. "žMensch Schatten. Du bist doch gerade erst aufgewacht..." Trickster fast sich an die Stirn und schüttelte den Kopf. Schatten sah sie aber nur gleichgültig an und wendete dann ihren Blick hinter Trickster. Blade-devil, der von den meisten der Wachen belagert wurde, brachte es fertig, sie sich alle vom Hals zu halten. Trickster drehte sich auch zu Blade-devil und meinte nur "žWas für ein Kämpfer..." Aber als sich Trickster wieder zu Schatten wenden wollte, war diese nicht mehr da. Nur ihre Fußabdrücke zeichneten sich m staubigen Sand ab. Trickster wollte ihnen folgen, doch schon kamen 2 Wachen auf sie zu gerannt. Trickster machte sich bereit. Aber sie war sich nicht sicher, ob sie die Beiden auf einmal schaffen würde. "žWenn doch nur Asmaron hier wäre...." Dachte sie sich noch.

"žVERDAMMT, LASST MICH ENDLICH IN RUHE IHR AMATEURE!!" schrie Blade-devil während er schon wieder 3 Wachen mit einem Schlag zu Fall brachte. "žDafür habe ich keine Zeit!" Mit einem Gekonnten Sprung zur Seite, wich er den Schlägen der anderen Wachen aus. Dann rollte er sich ab und trat 2 der Wachen die Beine weg. über diese Beiden fielen die anderen unbeholfenen Wachen drüber und Blade-devil hatte die Gelegenheit, wenigstens ein paar von ihnen endlich den Gar aus zu machen.

Schatten stand hinter der Mauer in der Nähe des Kampfgeschehens. Da kam ein unbekannter Mann aus dem Schatten. "žGlaubst du ich hätte dich nicht bemerkt?" fragte Schatten und wendete sich den Mann zu. "žGlaubst DU denn ich hätte dich nicht bemerkt?" kam die zynische Antwort zurück. "žWas wollt ihr hier?" fragte Schatten "žIch bin schon im Auftrag des Clans unterwegs. Warum sendet man mir einen Boten?" fragte Schatten genervt. "žIhr habt Recht. Ich bin nur ein Bote. Aber ich soll euch ausrichten, dass ihr bald wieder einer sein werdet, wenn ihr nicht bald euren Auftrag erledigt." Der Bote kam Schatten bedrohlich nah. "žIch tue was ich kann. Sagt das dem Clanführer." Schatten wurde zornig. Aber der Bote ließ sich nicht einschüchtern. Er drückte Schatten gegen die Wand und sagte: "žWir haben bereits ein neues Mitglied im Auge. Noch befindet es sich bei Kumo, aber wenn ihr euch nicht sputet und den Schwertmeister davon abhaltet das Tor zu öffnen, dann wird sie eure Stelle einnehmen. Und ihr wisst ja was mit euch geschieht wenn ihr versagt...Ihr wisst selber, dass unser Anführer selbst das Tor durch das Medium öffnen muss, damit er all das bekommt, dass hinter dem Tor liegt. ER MUSS VOR DEM SCHWERTMEISTER ANKOMMEN! " Damit begab sich der Bote wieder in den Schatten. Doch bevor er vollkommen in die Dunkelheit eintauchte, flüsterte er "žDoch vergesst eins nicht. Das Mädchen, Ennai, muss überleben. Nur sie kann das Tor öffnen..."


"žFIREN!" rief Keksus und rannte aus der Gasse. Er stellte sich Firen i den Weg, sodass dieser beinahe Keksus umrannte. Keksus fasste Firen an den Schultern und versuchte ruhig zu sprechen. "žFiren komm mit. Wir brauchen deine Hilfe. Schatten liegt bewusstlos in einer Gasse und die Wachen kommen immer naher! Andrey und Blade-devil sind auch dort!" Firen nickte. "žUnd soll Trickster auch mitkommen?" fragte er. Doch Keksus war nur verwirrt. "žWieso auch? Wo ist sie denn überhaupt?" Firen drehte sich um und tatsächlich war nirgends eine Spur von Trickster.

Schatten kratzte sich am Hals. Schonlange gehöte sie dem Clan an. Doch keiner wusste etwas davon. "žEnnai? Wer soll das sein?" Im Moment war es ihre Aufgabe, Asmaron zwar die Krone beschaffen zu lassen, aber ihn davon abzuhalten das Tor zu öffnen. "žUnd was soll ich denn tun? Sie alle töten?" Schatten ließ ihren Kopf sinken "žAber das will ich nicht....." Aber im selben Moment hob sie ihren Kopf wieder. "žNiemand hat gesagt ich muss sie töten, nur abhalten...!" Sie umklammerte den Griff ihres Dolches. "žAm besten trenne ich mich erstmal von ihnen. Ich werde draußen vor der Stadt auf sie warten. Und sie dann abhalten. Sonst werden sie entweder durch mich oder durch den Clan sterben..."

Die Beiden Wachen, die Trickster angriffen, lagen übereinander im staubigen Sand. Ein alter Schild gegen den Kopf geschlagen, hatte schon jeden Mann zur Ohnmacht geführt. Trickster stand an der Mauer. "ž.... aber wenn ihr euch nicht sputet und den Schwertmeister davon abhaltet das Tor zu öffnen...." Mehr wollte und konnte Trickster nicht höen. Enttäuscht rannte sie weg. Für sie brach eine Welt zusammen. Schatten gehöte also zu den Bösen..."Warum gerade sie?" Trickster war verzweifelt.

Keksus
15-04-06, 15:02
Tricksters wollte das nicht glauben, doch sie hatte eindeutig Schattens Stimme gehöt, und das sie den Schwertmeister, mit dem eindeutig Asmaron gemeint war, davon abhalten soll Tor als erster durch das Medium zu öffnen. Sie wusste nicht genau was sie tun sollte, doch sie konnte dieses Geheimnis nicht für sich behalten, denn damit könnte sie alle in Gefahr bringen. Sie musste Asmaron oder Keksus finden, und es ihnen sagen. Allerdings musste sie darauf achten das Firen nicht dabei war. Er verhielt sich in letzter Zeit merkwürdig. Vielleicht machte er mit Schatten gemeinsame Sache. Doch vielleicht sollte sie zunächst den Schein wahren.

Als der Bote endlich gegangen war, höte Schatten jemanden auf der anderen Seite der Mauer wegrennen. Sie kletterte die Mauer hoch, um zu sehen wer da ihr Gespräch belauscht hatte.
Und dann sah sie Trickster wegrennen. "žVerdammt" entfuhr es ihr leise. Damit war ihre Chance verflogen, sich unbemerkt unter den anderen zu bewegen. Allerdings wollte sie Trickster nicht weh tun, um sie davon abzuhalten, den anderen etwas zu sagen. Deshalb musste sie sich einen anderen Plan einfallen lassen. Sie würde die Gruppe ausserhalb der Stadt treffen, aber Abends. Wenn sie schlafen. Am Tag würde sie sie unbemerkt verfolgen.
Keksus würde wissen das sie nicht mehr mit ihnen Reisen wird. Doch es würde ihm das Herz brechen, sie nicht mehr zu sehen. Sie hoffte das das ihr Vorhaben nicht beeinträchtigte. Sie selbst versuchte die Trauer zu unterdrücken, die sie dabei überkam, wenn sie daran dachte wohl nie wieder mit ihm reden zu können. Sie würde ihm zumindest eine Nachricht hinterlassen.

Trickster kam über den Marktplatz zu Firen und Keksus gerannt. Keksus bemerkte sie als erster, woraufhin er Firen anstupste und auf sie zeigte.
"žKeksus!" rief Trickster ihm entgegen. "žIch muss dir was sagen!", nachdem sie Firen erblickte fügte sie noch hinzu "ž...alleine". Daraufhin gingen die beiden in eine Gasse, wo Firen sie nicht höen konnte.
"žWas ist den los Trickster? Warum so abgehetzt?" fragte Keksus sie wie immer mit einem leicht spöttischem Unterton. "žEs ist...es ist Schatten." Trickster musste erst noch zu Atem kommen. "žSie...sie arbeitet gegen uns! All die Zeit, saß unser Feind neben und, und lauschte unseren Plänen!" Trickster war noch ganz aufgeregt. "žDas ist verrückt, Trickster! Wie kommst du zu der Anschuldigung? Ich denke ihr seid Freunde?" in Keksus' Ton schwang etwas Hass mit. "žIch habe sie mit jemanden reden gehöt! Sie haben darüber geredet Asmaron davon abzuhalten das Tor zu erreichen!" Trickster versuchte verzweifelt davon Keksus zu überzeugen. "žDas ist verrückt! Aber wenn du schon diese Anschuldigungen hast, sollten wir Schatten dann bitten sich dazu zu äussern." Keksus glaubte Trickster einfach nicht. "žAber was wenn sie nicht kommt, was wenn sie uns folgt, und einen nach dem anderem umbringt?" Trickster versuchte mit allen möglichen Mitteln Keksus zu überzeugen. "žWenn sie nicht auftauchen sollte, dann werde ich weiter über das nachdenken, was du mir hier erklären willst." Keksus konnte Trickster einfach nicht glauben. Seine einzige Liebe, sollte ihr Feind sein? Das war ihm zu abstrakt.

asmaron
15-04-06, 17:39
Mit einem letztem Hieb spaltete Blade der letzten Wache den Schädel. Gehetzt blickte er sich nach weiteren Angreifern um. Da sah er Andrey der immer noch auf dem Boden kniete. Tränen des Schmerzes rannen ihm die kantigen Wangen herab. Langsam mit beiden Schwertern in den Händen schritt Blade auf ihn zu. Dicht vor ihm blieb er stehen. Er holte mit beiden Schwertern aus. "Blade! Damit wirst du mein größter Freund!",schluchtzte Andrey. Blade stutzte. Langsam lies er die Schwerter sinken. "Wie meinst du das?", fragte er. Andrey blickte zu ihm auf. "Blade mein Leben ist verwirkt! Mir ist klar geworden, dass ich mein Leben bis auf den heutigen Tag vergeudet habe! Bitte erlös mich von diesem Leben, das nicht lebenswert ist!" Blade starrte ihn an. "Andrey! Ich war dein Freund! Ich habe dir vertraut! Ich habe angesehen wie du die ganzen Frauen in den Dreck gezogen hast! Ich habe zugesehen, als du Herzen gebrochen und unschuldige Mädchen zum Selbstmord getrieben hast und ich habe dich immer gewarnt! Ich habe dich als Freund gewarnt! Doch du hast nur gelacht! Du hast gelacht als ob das alles nur ein einfacher Jungenstreich gewesen wäre und du wusstest, dass ich mich in Yuna verliebt hatte! Doch dir waren die anderen Frauen nicht genug! Du musstest ja alle haben! Du hast mir Yuna genommen und mein Vertrauen ausgenutzt! Ich war ganz allein! Verstehst du? Du hast mir das genommen was mir am Wichtigsten war!" Betreten blickte Andrey zu Boden. "Ich weiß mein Leben hat keinen Sinn! Es hat nie einen gehabt! Das einzige was ich zustande gebracht habe war Verrat und Schande! Also bitte ich dich: Bring es zu Ende!" Er hob sein tränenverschmiertes Gesicht und sah wieder zu Blade auf. Eine lange Zeit starrte Blade zu ihm herab. Er schien über irgendetwas nachzudenken und man konnte sehen wie er mit seiner Entscheidung rang. Schließlich blickte er Andrey direkt in die Augen. "Andrey-Delany! Ich stelle dich jetzt vor zwei Möglichkeiten die über dein weiteres Leben entscheiden werden.
Die leichte und feige Möglichkeit wäre, dass ich dich jetzt hier auf der Stelle töte. Du würdest dich feige jeder irdischen Gerichtsbarkeit entziehen. Ich werde es tun ohne mit der Wimper zu zucken.
Die zweite und schwierige Möglichkeit ist folgende: Ich werde dich leben lassen und ich werde dir einen Schwur abnehmen. Du wirst ein komplett neues Leben beginnen! Du wirst nicht vor deiner Vergangenheit fliehen, sondern dich ihr Stellen! Du wirst zu jedem einzelnem Mädchen gehen, das du jemals in irgendeiner Form veletzt hast und dich bei ihr entschuldigen und sie entschädigen für das was du getan hast! Mit diesem Schwur entziehst du dich den Wächtern auf lebenszeit! Du wirst niemals mehr zu ihnen zurückkehren! Auch Yunas Schicksal und das deines Sohnes ist in diesem Schwur eingebunden! Da wir beide zu sehr an Yuna hängen und niemals einer von uns akzeptieren würde, wenn der andere mit ihr zussammen ist, werden wir uns durch diesen Schwur verpflichten Yuna und ihren Sohn zu schützen und mit unserem Leben zu verteidigen, doch niemals wird je wieder einer von uns Yuna köperlich nahe kommen! Wir werden sie gemeinsam beschützen...als Freunde...den Blade Devil bricht niemals sein Wort!
Nun... die Entscheidung liegt bei dir! Wähle!"
Mit diesen Worten schleuderte er aus seiner rechten Hand sein Schwert weg und streckte sie ihm hin. Gleichzeitig führte er das andere Schwert mit seiner Linken an die Kehle von Andrey. Delany starrte von dem Schwert zu der ausgestrekten Hand. Das war unglaublich was Blade da für ihn tun würde! Das hatte er nicht verdient! Andrey schloss die Augen. Nun liefen ihm Tränen der Scham übers Gesicht. Er schämte sich. Selbst in diesem Moment war Blade edelmütiger als er in seinem ganzen Leben. Blade bot ihm seine Freundschaft an! Wie hatte er Blade nur verraten können? Entschlossen öffnete er nun die Augen. Blade gab ihm eine einzigartige Chance! Er konnte sein Leben nochmal neu beginnen und versuchen die Fehler der Vergangenheit auszubessern!
Langsam hob er die Hand. Gerade als Andrey einschlagen wollte zog Blade seine Hand weg. "Schlag nur ein wenn du es ehrlich meinst!", knurrte er ihn an. Andrey schaute ihm tief in die Augen. Er zögerte nur kurz, doch dann griff er entschlossener denn je nach Blades Hand. Eine weile sagte niemand was. Blade starrte ihm immer noch in die Augen. Schließlich nickte er und zog Andrey hoch. Dann führte er Andrey auf die mitte des Platzes und nahm einen Dolch aus seinem Gürtel. Blitzschell zog er Andreys Arm hervor und schnitt ihm einen tiefen Schnitt in den Unterarm. Fluchend sprang Andrey zurück. Verwirrt starrte er Blade an. Doch dann sah er das Blade bei sich selbst das selbe machte und verstand... Sie standen sich gegenüber. Der Wind wirbelte den Sand auf. Der Platz war menschenleer. Da pakte Blade Andreys Arm und legte seine Wunde auf Andreys. Das Blut vermischte sich und tropfte auf den Sand. Da donnerte plötzlich Blades Stimme über den Platz.
"ANDREY DELANY! Du bist hier um ein neues Leben zu beginnen! Ist das richtig?", fragte er.
Mit fester Stimme erwiederte Andrey. "Ja! Das will ich!"
"ANDREY DELANY! Du bist hier um dich deiner Vergangenheit zu stellen und nicht von ihr zu fliehen! Ist das richtig?", wollte Blade wissen.
"Ja!", antwortete Andrey ein zweites mal.
"ANDREY DELANY! Du bist hier um zu schwöen, dass du Yuna und deren Sohn mit deinem Leben verteidigst und sie mit mir als deinem Freund beschützt! IST DAS RICHTIG?", rief Blade.
"JA! ICH WERDE YUNA UND IHREN SOHN SCHüTZEN MIT MEINEM FREUND BLADE DEVIL!!!", schrie Andrey.
Der der mit Blut vermischte Sand war Zeuge. Andrey wusste das dieser Schwur bindender war als alles andere was er jemals geschworen hatte. Dieser Schwur sollte erst durch den Tod gebrochen werden.



Inzwischen hatte Keksus Trickster und Firen gesagt sie sollten so schnell wie möglich das Zeug besorgen was Asmaron ihnen aufgetragen hatte und dann sofort zu der Stallung und Asmaron zurückkehren.
Asmaron wartete schon ungeduldig, als die anderen schließlich mit mehr als einer Stunde verspätung bei der Stallung auftauchten. "Wo ward ihr denn so lange?", zischte Asmaron sie an. "Ist Schatten hier?", wollte Keksus wissen. "Nein! Ich dachte sie wäre bei dir!", antwortete Asmaron. Erschöpft und verzweifelt ließ sich Keksus auf den Boden sinken. Dann erzählte er das was er von Trickster wusste. "...aber das kann doch nicht sein!", schloss er. "Das hätte ich nie gedacht! Gerade Schatten! Ein Grund mehr um hier sofort zu verschwinden! Ich weiß das ist hart für dich Keksus, aber wir brauchen dich! Wir müssen die Pferde packen und dann reiten wir sofort weg von der Stadt! Ich will Babylon einige Meilen hinter uns wissen bevor es Abend wird!" So machten sie es und bald brachen sie auf. Keksus sagte während dieser Zeit kein Wort.

Keksus
15-04-06, 18:43
Kurz nachdem Asmaron, Firen, Trickster und Keksus losgeritten sind. Kam Schatten aus ihrem Versteck in der Nähe des Stalles hervor. Die ging bereits unter, und lies die Landschaft in einem blutrotem Licht erstrahlen. Schatten stand für eine Weile nur da, und betrachtete die Landschaft. "žBald wird sich auch der Sand blutrot färben" murmelte sie leise zu sich selbst. Dann ging sie zu dem Stall. Ein Stallbursche war gerade dabei das letzte Pferd, was noch da war, zu waschen. Schatten schlich sich von hinten an ihn ran, und hielt ihm ein Messer an die Kehle. "žVerschwinde oder stirb" war ihr einziger Kommentar den sie abgab. Dem Stallburschen stand die Angst ins Gesicht geschrieben. Als Schatten dann langsam ihren Dolch wegnahm, suchte der Stallbursche sofort das weite. Schatten war froh das sie hier unnötiges Blutvergießen vermeiden konnte. Daraufhin stieg sie auf das pechschwarze Pferd, und ritt abseits des Weges, den anderen hinterher.

Mittlerweile war es bereits dunkel geworden. Und den ganzen, ereignislosen, Weg lang hatte Keksus geschwiegen. Auch die anderen wurden mit der Zeit recht schweigsam.
"žWir werden bei der Felsformation dort vorne rasten. Sie bietet uns guten Schutz in der Nacht." Unterbrach Asmaron dann das schweigen. Im dunkel der Nacht konnte auch keiner Schatten sehen, die nicht weit entfernt von ihnen, beobachtete wie sie ihr Lager aufschlugen. Bald, wenn sie alle schliefen, würde sie zuschlagen, und die Krone klauen. Allerdings fragte sie sich immer noch, wer nun die kleine Ennai ist. Doch darüber konnte sie sich später auch noch Gedanken machen. Solange sie noch warten musste, schlich sie sich so nah wie möglich an das Lager ran, um den Gesprächen der 4 zuhöen zu können.

"žWir sollten über Nacht immer jemanden haben der wache hält. Nicht nur wegen Schatten. Denn in der Wüste ziehen auch viele Banditen umher." Schlug Asmaron vor.
Und dann brach Keksus sein schweigen. "žIch...ich mach das. Ich wird sowieso nicht schlafen können." Allerdings fand das vor allem Trickster nicht gerade gut. Denn sie wusste das er Schatten niemals etwas tun könnte. Allerdings erwiderte niemand anders etwas. Weshalb auch sie lieber schwieg. Asmaron gab Keksus sogar seine Zustimmung, aber ob er es nur tat, um ihn etwas zu geben, was ihn ablenken würde, oder er es auch wirklich gut fand, fand sie nicht raus. Jedenfalls nicht bis er sich an Trickster wandte. "žBesser du hälst auch ein Auge offen. Wenn Schatten kommt können wir uns nicht auf Keksus verlassen.".

Schatten war zwar leicht enttäuscht das jemand Wache halten würde. Doch es war Keksus. Er würde für sie keine Bedrohung darstellen.

Eine Zeit lang unterhielten sich die 4 noch am Lagerfeuer, aßen ihre Rationen, und erzählten sich Gruselgeschichten. Dann löschten sie das Feuer, und legten sich schlafen. Nur Keksus blieb wach, und hielt Wache. Und Trickster, die so tat als würde sie schlafen, beobachtete Keksus noch mit einem wachem Auge.

Ein Grossteil der Nacht lief ereignislos. Und plötzlich, als auch Keksus fast eingeschlafen wäre, höte dieser wie sich jemand an das Lager anschlich. Trickster, die um ihr leben fürchtend, sowieso nicht schlafen konnte, beobachtete ihn immer noch. Er zog seinen Dolch, und war auf alles gefasst. Und schließlich bog eine dunkle Gestalt um einen Felsen.
"žHallo Keksus!" sagte diese flüsternd. "žSchatten!" entfuhr es Keksus dann in der gleichen Lautstärke. "žLass das Messer fallen Keksus". Keksus schaute sie nur an. Doch dann passierte genau das, was Trickster befürchtet hatte. Keksus konnte Schatten nach wie vor keinen Wunsch abschlagen, und sein Messer fiel in den staubigen Sand der Wüste. Dann bückte sich Schatten danach, und nahm es an sich. "žDu wirst mich doch nicht verraten, oder?" fragte diese ihn dann. Keksus schwieg, er blickte nur zu Boden, wo der Abdruck seines Messer bereits vom Wüstensand wieder verweht wurde, und schüttelte langsam den Kopf. Trickster konnte einfach nicht glauben was sie da sah. Keksus wusste das Schatten sie verraten hatte, und trotzdem machte er nicht einmal Anstalten die anderen zu wecken. Doch sie selbst war wie erstarrt, sie hatte Angst durch irgendeine Bewegung auf sich aufmerksam zu machen.
"žLass mich mit dir ziehen." sagte Keksus auf einmal zu Schatten. Der flehende Unterton in seiner Stimme war nicht zu überhöen. Schatten sah ihn nur an, und antwortete dann mit einem kaltem Ton. "žDas wird ich nicht tun. Du könntest mich genauso gut nur ausspionieren wollen." Zwar wollte auch Schatten Keksus wieder an ihrer Seite haben, doch sie konnte für die Ziele des Clans kein Risiko eingehen. Trickster war vollkommen entsetzt von dem was sie höte. Keksus würde sie alle verraten, nur um wieder an Schattens Seite zu sein. Konnte sie überhaupt noch jemanden vertrauen? Erst wollte Keksus sie umbringen, seid er wieder normal ist, verhält sich Firen merkwürdig, dann wurde sie von ihrer besten Freundin verraten, und nun war Keksus dabei erneut die Seiten zu wechseln.
"žWenn ich nicht mit dir gehen kann, dann will ich sterben." Antwortete dann Keksus auf Schattens antwort, sank auf die Knie, und bot Schatten seine Kehle an, während der Wind bereits Sand auf seine Hose wehte. Schatten stand neben ihm, noch Keksus Dolch in der Hand. Trickster sah sich das Spektakel mittlerweile nur noch gebannt an, und vergaß dadurch Asmaron, der direkt neben ihr lag zu alamieren. Schatten war sich dessen unschlüssig, was sie tun sollte. Eine Bedrohung für den Clan neutralisieren, und die Gruppe dadurch auch noch aufhalten, wofür sie aber ihren Freund töten musste. Oder ihm gewähren mit ihr zu reisen, und somit die Ziele des Clans zu gefährden. Dann hob sie den Dolch, und schlug zu. Trickster entfuhr ein stummer Schrei, als sie sah wie Keksus zu Boden sank. Doch dann sah sie das Schatten, Keksus mit dem Knauf der Klinge bewusstlos geschlagen hatte. Daraufhin warf sie ihn sich über die Schulter, und entfernte sich wieder, wobei sie des öfteren Pause machen musste. Allerdings war ihr Pferd nicht weit entfernt. "žAch Keksus, wegen dir missachte ich schon meine Ziele." Fluchte sie zu sich selber, als sie Keksus auf ihr Pferd band. "žUnd ich weiss nichtmal ob ich eine Ausrede finden werde, um mein Handeln vor dem Clan zu erklären. Jedenfalls wird dieser jetzt wohl über dein weiteres Schicksal entscheiden, denn ich kann es nicht." Dann ritt sie in die Dunkelheit, zurück zum Versteck des Clans.

Trickster verfluchte sich selber. Asmaron hatte ihr vertraut, sie würde ihn warnen wenn so etwas passiert. Und jetzt lag sie schon seid Minuten in stiller Trauer, und noch immer fassungslos auf ihrer Decke. Schatten war längst entkommen, und sie wusste nicht einmal in welche Richtung sie geritten war, und auch die Spuren wurden schon wieder vom Sand verweht. "žAch Trickster du elender Feigling" schimpfte sie leise zu sich selbst. "žwarum kannst du nicht einmal über deinen Schatten springen"

Schatten1988
16-04-06, 14:13
Trickster biss sich auf die Lippen während das Traben des weg reitenden Pferdes immer leiser wurde und schließlich ganz verschwand. Trickster zog sich ihren Mantel, den sie als Decke benutze, über die Schultern und schließlich bin hoch ins Gesicht. "žIch hätte wissen müssen, dass ich zu unfähig bin..." flüsterte sie sich zu. Langsam drehte sie sich in Richtung von Asmaron. "žWarum vertraut er mir nur so viel?" fragte sie sich.

Schatten ritt mit Keksus auf ihrem schwarzen Pferd durch die Wüste. Sie wollte zu einem der geheimen Verstecke des Clans. Das in Babylon war zu weit weg, deshalb beschloss Schatten in das zu reiten, was nur ein paar Meilen von dem Lager ihrer ehemaligen Begleiter lag. Schatten ritt zwischen den großen Felsen hindurch, Keksus lag bewusstlos hinter ihr auf dem Rücken des Pferdes. Doch dann war plötzlich der Schein brennender Fackeln zu sehen. Schatten gab ihrem Pferd noch ein letztes Mal die Sporen und reitete gerade Wegs auf das Licht zu.

Diesmal erwachte Firen. Schnell richtete er sich auf und sah sich um. "žAsmaron! Pferdehufen!" Asmaron schrecke hoch. Hatte er doch gerade einen so schönen Traum gehabt. Trickster blieb unter ihrem Mantel versteckt. Sie traute sich nicht Asmaron ins Gesicht zu sehen.
Als Asmaron sich den Schlaf aus den Augen wischte, bemerkt er als erstes, dass Keksus nicht mehr da war. Er stürzte sofort zu Trickster doch bevor er etwas sagen konnte, erreicht auch schon der fremde Reiter das Lager. Nur war dieser gar nicht so fremd, wie sie erst glaubten.

Schatten ereichte das Lager aus dem das Fackellicht kam. Dieses war gefüllt mit Zwielichtig aussehenden Männern. Allesamt waren sie bewaffnet. Egal ob nun mit Schwert oder Lanze. Alle schienen recht gut kämpfen zu können. Sie saßen an Feuern und unterhielten sich. Einige würfelten auch und verspielten so ihr eventuell gemacht Beute. Unter ihnen waren natürlich auch etliche Frauen. Doch diese waren nicht gekleidet, wie jene, mit denen man sich in der nächsten Taverne vergnügen kann. Diese waren würdevoll gekleidet.
Schatten sprang im Ritt von ihrem Pferd ab. Das Pferd wurde kurz vor den Felsen der das gesamte Lager umringte, von einem der Männer aufgehalten. "žSchatten...! Was tut ihr hier? Ihr solltet doch bei dem Schwertkämpfer sein..." Schatten hob ihre Hand. "žIhr habt nicht das Recht mir zu sagen was ich zu tun habe...." Der vermummte Mann, der Schatten so unhöflich empfing wurde stumm. "žIhr habt wohl vergessen dass ich noch immer über euch stehe..." Schatten nahm ihre Hand runter und der vermummte Mann ging langsam weg. "žWas ist das denn für einer?" riefen 2 Männer, zogen den bewusstlosen Keksus vom Pferd und einer der Männer trat ihn. Schatten drehte sich wütend um "žLasst ihn sofort in Ruhe!" Die Männer schauten auf und als sie sahen dass Schatten wütend auf sie zukam, stellten sie sich gerade vor den ohnmächtigen Mann.

Als Asmaron erkannte, wer der Reiter war, war er erleichtert. Yuna stieg mit ihrem Sohn in den Armen ab. Firen sah sich den kleinen Jungen an. Irgendwie sah er ihm ähnlich. "žYuna, was macht ihr hier?" fragte Asmaron und legte seine Hand schon an den Griff seines Schwertes. "žIch...ich sah dieses Feuer. Ich glaubte hier vielleicht ausruhen zu können. Ich und mein kleiner Sohn." Asmaron wurde zornig. "žIhr glaubt wohl wir wären so dumm? Aber wir wissen ganz genau das ihr noch immer jagt." Yuna schüttelte den Kopf. "žNein, nein...Ich habe mich von Andrey und Blade getrennt. Ich will euch nicht mehr jagen..." Firen kam langsam auf Asmaron zu. "žAber Asmaron. Ich glaube ihr..." Firen sah kurz zu Yuna. "žLass sie doch wenigstens eine Nacht hier bleiben." Asmaron schüttelte den Kopf. Doch dann drängte sich der kleine Junge Yuna's hinter seiner Mutter hervor. Als Asmaron ihn sah, wie er neugierig mit einem Käfer spielte, drehte er sich um und sagte: "žNagut, ihr könnt hier bleiben. Aber nur, wenn ihr uns dafür die ganze Geschichte um Andrey und Blade erklärt...." Yuna warf Firen einen dankbaren Blick zu und setzte sich anschließlich zu Asmaron ans Feuer.

"žEr gehöt zu mir. Krümmt ihm ein Harr und ihr seid erledigt." Sagte Schatten den Männern böse ins Gesicht. Dann drehte sie sich von ihnen weg. "žBringt mein Pferd in den Stall. Es muss ausgeruht sein wenn ich weiter reite." Langsam ging Schatten eine brüchige Holztreppe hinunter in eine Art Höhle in dem bröckligen Felsen der Wüste. Da fasste sie eine zarte Frauenhand auf die Schulter. "žWas soll denn jetzt mit ihrem Begleiter passieren?" fragte die zierliche Frau Schatten. "žAm besten wir werfen ihn in das Verlies!" rief einer der Männer vom Pferd aus herüber und hatte Keksus schon am Kragen gepackt. "žNein!" der Mann zuckte zusammen. "žEr ist kein Gefangener. Deshalb wird er auch nicht ins Verließ gesperrt." Langsam stieg Schatten die Treppe immer weiter hinab. "žbringt ihn in mein Zimmer....Ich werde dort sehen, was mit ihm passiert..." Damit verschwand Schatten endgültig in der Höhle die am ende der Treppe war. Sogleich eilten andere Kämpfer herbei und zerrte Keksus durch den Wüstensand zu Schattens Zimmer.

Firen beschäftigte sich mit Noa. Es war also sein Neffe. Aber wer war der Vater? Yuna lächelte kurz zu ihm rüber während sie Asmaron von Andrey und Blade-devil erzählte. Auch Trickster höte gespannt zu. Sie erhoffet sich, dass Asmaron da durch erstmal vergessen würde, dass sie so sehr versagt hatte.

Keksus
16-04-06, 15:44
"žNicht so schnell" sprach auf einmal eine Stimme. Worauf die Kämpfer Keksus fallen ließen.
"žHassildor" fluchte Schatten leise. "žLeibhaftig. Und du scheinst zu vergessen das ich hier noch das sagen hab!" sagte er zu Schatten. Und dann zu den Kämpfern "žWerft ihn ins Verließ, ich werde mich seiner später annehmen!". Schatten fluchte nur leise in sich hinein, denn sie hatte keine Macht über ihn. Denn er war ein Vorsitzender des Clans, und somit eine Position über ihr. "žMomentan hast du vielleicht noch das sagen, doch das wird sich bald ändern" antwortete Schatten ihm, mit einem Hasserfüllten Unterton. "žDas sehe ich anders. Wenn du so weitermachst wie bisher, wirst du dich bald wieder in der Rolle eines Boten befinden" kam die spöttische Antwort. "žWas will dein Freund überhaupt hier? Und warum ist er dir so wichtig, das du ihn direkt auf deinem Zimmer haben willst?" fuhr er fort. "žEr will dem Clan beitreten." Sagte Schatten, warum sie ihn auf ihrem Zimmer haben wollte, erzählte sie nicht. "žDemnach hab ich also ein neues Opfer" grinste daraufhin Hassildor dämonisch. "žWenn du diese Klinge demnächst nicht in deinem Kopf haben willst, hälst du dich dabei besser zurück" erwiderte Schatten und zog dabei ihre Klinge zur hälfte aus der Scheide. "žOb ich mich zurückhalte, lässt du besser mein Problem sein" Schatten wünschte sich sie könnte Keksus die Grausamkeiten in der Folterkammer ersparen, doch dafür war ihre Position zu niedrig. Zumindest bekam Keksus die Nacht in der Zelle nicht mit. Schatten hatte so gezielt zugeschlagen, das es Keksus die ganze Nacht über außer Gefecht gesetzt hatte. Er erwachte erst als am Morgen seine Zelle geöffnet wurde, und der Vorsitzende mit 2 Wachen kam, um ihn in die Folterkammer zu bringen. Schatten wusste das sich Keksus jetzt einem mehrstündigem Verhö stellen musste, bevor er in den Clan aufgenommen werden kann. Und die ganze Zeit wartete sie vor der Folterkammer.

Trickster Hoffnung löste sich schon bald in Rauch auf. Denn nachdem Yuna mit ihrer Geschichte fertig war, wandte sich Asmaron an Trickster.
"žNun Trickster, du solltest uns warnen, falls das passiert, was geschehen ist. Warum hast du es nicht getan?"

Hassildor ließ Keksus von den 2 Wachen auf die Folterbank fesseln. Dann stellte er die 1. Frage. "žWieso willst du zum Clan?". Keksus war noch zu benommen um zu antworten. Und als nach 10 Sekunden noch keine Antwort kam, gab Hassildor ein Handzeichen an die Wachen, die daraufhin ein Rad drehten, was die Bank streckte, wodurch auch Keksus gestreckt wurde, und aufschrie. Dann wiederholte Hassildor die Frage. Und schließlich antwortete Keksus stockend. "žIch...ich will...ich will zum Clan weil...weil ich bei Schatten sein will." Er erkannte das er die Wahrheit sprach, doch trotzdem ließ er Keksus erneut strecken, woraufhin dieser erneut aufschrie. Und mit genau dieser Methode hatte er sich den Hass von Schatten eingehandelt, er folterte immer weiter, egal ob der Gefangene nun die Wahrheit sagte, oder log. Das Verhö ging noch stundenlang weiter, und die Foltermethoden wurden immer wieder gewechselt. Ob nun mit einem Brandeisen oder mit einem Messer, oder anderen exotischen Foltergeräten. Keksus wurden immer mehr Schmerzen zugefügt, und gegen Ende verlor er das Bewusstsein. Schatten war am Ende ihrer Kräfte, es tat ihr weh Keksus so leiden zu höen. Doch schließlich öffnete sich die Tür zur Folterkammer, und mit einem verächtlichem Blick zu Schatten sagte Hassildor "žEr ist keine Gefahr für uns, und ist aufgenommen. Ich konnte ihn, von unseren Ansichten überzeugen. Aber erwarte nicht, das ich nett zu ihm sein werd.". Schatten höte ihm kaum zu, und stürzte sofort zu Keksus, wo sie ihn umarmte. Keksus selbst war allerdings noch bewusstlos. Und dann ließ Schatten ihn von einer Wache auf ihr Zimmer bringen.

In ihrem Zimmer angekommen, ließ Schatten Keksus auf ihr Bett legen, und befahl der Wache dann zu verschwinden. Dann setzte sie sich neben ihn, und legte seinen Kopf in ihren Schoss, und streichelte ihn sanft. "žAch Keksus, ich wünschte ich hätte dir das ersparen können" sagte sie leise mit trauriger Stimme.

Schatten1988
19-04-06, 10:51
Plötzlich klopfte es. Schatten schreckte hoch und ging zur Tür um nachzusehen wer da war. Als sie die Tür öffnete, stand Hassildor da. "žWas wollt ihr?" fragte Schatten genervt. Hassildor sah nur über Schatten hinweg und auf Keksus, der bewusstlos da lag. Hassildor fing an zu grinsen und sagte. "žWenn der Kerl schläft, habt ihr sicher mal Zeit für mich..." "žFür euch??" fragte Schatten spottend. "žIm Leben nicht für euch...." Hassildor sah grinsend zu Boden. Dann wurde er ernst und sah Schatten wieder an. "žDoch, jetzt sofort....das ist ein Befehl." Schatten drängte Hassildor wütend aus der. Sie betrat den Gang und schloss die Tür hinter sich. Dann folgte sie Hassildor den langen Gang entlang zu dessen Büro.

"žIch hoffe dieser Stallbesitzer ist nicht wütend, dass wir ihm 2 Pferde gestohlen haben, Blade...." "žAch was" winkte Blade-devil ab. "žDer hatte so viele davon. Dem schadet das bestimmt nicht." Andrey aber zweifelte. Doch ihm sollte es egal sein. Er und Blade-devil ritten durch die Wüste. Zwar wussten sie, dass es sehr gefährlich ist, nachts durch die Wüste zu reiten, wegen den ganzen Banditen die vor der Stadt lauerten, doch hielten sie es für besser als in der heißen Hitze des Tages zu reiten.
"žWir müssen und beeilen. Yuna hat einen sehr großen Vorsprung den wir aufholen müssen!" Blade-devil war guter Dinge. Die beiden ritten durch den staubigen Sand, der unter den Hufen ihrer Pferde aufgewirbelt wurde. Plötzlich sahen sie das Licht eines Lagerfeuers.

Schatten schloss die Tür von Hassildor Büros. Dieser setze sich herrscherisch auf seinen Tisch. "žIch weiß was ihr vorhabt..." fing er an zu erzählen. Schatten fasste sich an den Kopf und musste lachen. "žWovon redet ihr da schon wieder?" Schatten konnte nicht mehr aufhöen mit lachen. Auch Hassildor fing an zu lachen. Doch plötzlich schlug er auf den Tisch und Schatten zuckte zusammen. "žWollt ihr mich für dumm verkaufen? Glaubt ihr, ich bemerke es nicht, wenn jemand mich anlügt? Ich weiß genau, dass ihr euren Auftrag gar nicht erfüllen wollt." Schatten versuchte etwas zu sagen "žWoher wollt..." doch Hassildor unterbrach sie und wurde noch wütender. "žWenn ich rede habt ihr euren und zu halten! Ich stehe noch immer über euch!"

Langsam wachte Keksus auf. Ihm tat noch jeder Knochen weh doch er konnte sich bereits aufrichten und aufstehen. Er sah sich um. Wo war er hier? Langsam ging er zur Tür. "žach ja...." Dachte er sich. "žStimmt ich bin in diesem Unterschlupf...." Er öffnete die Tür und ging auf den Flur. Gleich liefen ein paar Frauen an ihm vorbei und grüßten ihn freundlich. Das war Keksus gar nicht gewohnt und deshalb brachte er auch nur ein plumpes "žHallo" raus.

Hassildor brüllte noch immer herum "žWenn ich unser Clanführer wäre, ich hätte euch schon lange töten lassen!" Schatten lachte "žNa was für ein Glück für mich, dass ihr das nicht seid" Hassildors Adern schwellten vor Zorn schon an. "žIhr seid wirklich das unfähigste Stück Dreck was ich kenne."
Nun wurde Schatten böse "žWas gibt euch das recht so über mich zu sprechen, Hassildor?" "žMein Rang, Schatten. Aber ihr könnt ja nicht mitreden. Ihr seid doch auch nur in eurer Position, weil euer Vater so einflussreich war." "žIch erinnere mich nicht an meinen Vater also hatte ich nie einen." Unterbrach Schatten und senkte ihren Blick zur Erde. Aber Hassildor interessierte das nicht "žNur durch ihn seid ihr überhaupt hier. Wir hätten euch nie aufgenommen, wenn es nicht der Wunsch eures Vaters gewesen wäre, wenn er euch seine Position nicht vererbt hätte. Oder glaubt ihr wirklich dass ihr in all den Jahren indem ihr nicht einen Auftrag erledigt habt hättet so weit aufsteigen können?"

Keksus ging durch den Gang. Er höte Geschrei und folgte diesem. Als er vor der Tür stand und höen wollte, wer dort so rumschreit, wurde er gepackt und von 2 Männern weggezerrt. "žDu siehst aus, als könntest du gut Würfeln. Komm mit!" "žHey! Lasst mich los! Ich habe he kein Geld bei mir!" rief Keksus. "žWas?" fragte die Männer und ließen Keksus los. "žbah...kein Geld, komm lass uns gehen." Keksus stand an der Wand und wurde unsicher. Wo war er gier gelandet? Dort, wo man nicht mal in Ruhe über den Flur gehen konnte? Keksus beschloss, lieber zurück ins Zimmer zugehen. Dort würde ihn bestimmt keiner mit Würfelspielen nerven.


Schatten wurde immer wütender auf Hassildor und wollte wutentbrannt das Zimmer verlassen. "žBleibt gefälligst hier!" schrie Hassildor wütend. Schatten aber war bereits an der Tür und wollte diese gerade öffnen, als Hassildor blitzschnell eine Axt aus der Halterung neben seinem Tisch nahm und sie direkt vor die Wand neben Schatten warf. Erschrocken zuckte Schatten zusammen, als die Axt sich ganz in der Nähe ihres Kopfes Zentimeter tief in die Wand bohrte.
"žIhr habt in all der Zeit nur einen Auftrag bekommen. Höt ihr? Einen einzigen. Den Schwertmeister zu finden und ihn davon abzuhalten mit Ennai das Tor zuöffnen. Ihr wurdet mit Absicht damit beauftragt, weil wie wussten, dass ihr Asmaron bereits kanntet. Ihr wurdet also nicht eurer Fähigkeiten wegen ausgewählt." Hassildor ging auf Schatten zu und zog die Axt aus der Wand. "žIhr habt meiner Meinung nach den Clan verraten. Ihr seid nie für ihn da. In den letzten Jahren wart ihr vielleicht 3 Mal da, wenn überhaupt." Schatten sah Hassildor hinterher, während dieser seine Axt vorsichtig auf den Tisch legte. "žAlso was ich euch nun zu erklären zu versuche: Ihr seid kurz davor hinausgeworfen zu werden. Und ich pfeife dann auf das Versprechen eures Vaters gegenüber." Schatten sah Hassildor in die Augen und kam endlich zu Wort. "žMir ist egal was ihr denkt. Ich werde das tun, was ich für richtig halte. Und wenn ich meine Freunde nicht verraten will, dann mache ich das auch nicht." Hassildor war noch nie so wütend auf jemanden des Clans. Aber Schatten erzählte weiter: "žDeswegen ist mir auch egal, was ihr sagt. Ich will mein eigenes Ding durchziehen und nicht der Gespiele von jemanden wie euch sein. Ich mache was ich will.
Und ehrlich gesagt ist mir der ganze Clan so was von egal...." "žRAUS!" schrie Hassildor und stieße Schatten aus der Tür die der nur knapp vor ihr öffnete. Sonst wäre Schatten wohl gegen die Tür gelaufen.

Hassildor schlug die Tür wütend zu. Schatten stand auf den Flur und musste innerlich lachen. Doch um den Schein zu wahren, verkniff sie sich ihr lachen. Sie ging den Flur in Richtung ihres Zimmers entlang. In ihrem Lauf rief sie nach einem der anderen Frauen des Clans. "žMacht mein Pferd fertig, und auch ein Zweites für meinen Begleiter. Ich werde morgen fort reiten." Die Frau nickte und lief zu den Stallungen.

Keksus hatte sich inzwischen auch wieder in Schattens Zimmer begeben und wartete nun auf sie. Endlich öffnete sich dann die Tür und Schatten kam herein.

"žDas ist wirklich interessant was ihr da erzählt, Yuna...." Firen saß neben Yuna und unterhielt sich mit ihr. Er sprach sie als eine Fremde an, damit Asmaron und Trickster nicht stutzig wurden und eventuell Fragen stellen konnten. "žIch weiß nicht was die anderen davon halten, aber..." Firen lächelte Yuna an. "žAber was haltet ihr davon, wenn ihr uns begleiten würdet? Ich meine: Ihr und euer Sohn, bei Asmaron würdet ihr Beide sicher sein..."Yuna freute sich sichtlich über as Angebot "žJA...gerne..."

Andrey-Delany
20-04-06, 05:25
" Geh du zu Yuna und erkläre ihr, was passiert ist. Ich habe noch etwas zu erledigen," sagte Andrey mit entschlossener Stimme. Blade nickte nur. Es musste etwas sehr Wichtiges und Dringendes sein, wenn Andrey es Yunas Gegenwart vorzog.
Langsam stieg er in einer eleganten Bewegung von seinem Pferd und reichte dem Kopfgeldjäger die Zügel. " Ich muss zu Fuß gehen. Es geht um den Clan," sagte er und blades Neugier war geweckt.
Plötzlich wurde Andreys Blick verlegen und traurig. " Und sag Yuna, dass ich sie liebe," sprach er mit zittriger Stimme. " Nein, das werde ich nicht," erwiederte blade kalt, nahm die Zügel von Andreys Pferd in die Hand und verschwand in der Dunkelheit.

Die Nacht war Kalt. So heiss die Wüste bei Tag in der glühenden Sonne war, so überzog die Nacht den Sand mit einem Mantel der Eiseskälte, dass jedem Mark und Bein gefrieren lies. Norou dachte
an die bevorstehende Prüfung des Clans. Gedankenversunken ritt sie an Kumos Seite weiter und bemerkten nicht den bedrohlichen Schatten, der sich lautlos an sie heran schlich.
Plötzlich stieß Norous Rappe ein gellendes Wiehern aus und brach zusammen. Den Bruchteil einer Sekunde später ging auch Kumos Reittier zu Boden. Was war geschehen? Da war kein Fels, über den die Pferde hätten stolpern können. Plötzlich spürte Norou eisiger Kälte ihren Hals durchzucken und eine Hand presste sich mit unmenschlicher Kraft gegen ihren Bauch. " So sehen wir uns wieder, Kumo," sprach Andrey mit düsterer Stimme. " Ich habe den Clan nicht vergessen. Er war uns Wächtern schon immer ein Dorn im Auge gewesen." Wer seid ihr und was wollt ihr?," fragte Kumo mit ängstlich-zittriger Stimme. " Wer ich bin?" Andrey lachte leise und bösartig. " Das ist nicht von Belang. Ich will die Informationen über eure Zuflucht. Oder der Wüstensand wird sich rot vom Blut deines Mädchens färben." Norou wusste um die Ausweglosigkeit ihrer Situation. Der Mann war einfach zu stark für sie..." Rede, Kumo. Dann bekommt sie einen schnellen Tod. Wenn du schweigst, wird ihr Leben zu einer Qual werden,"
forderte Andrey kalt. " Ich...ich...," stotterte Kumo. " Rede endlich!," brüllte Delany ihn an.
" Nagut," sprach Kumo, der sich etwas gefasst hatte. Er hatte keine andere Wahl und so erzählte er Andrey alles über die Gänge des Verstecks, alles was er wissen musste. " Danke Kumo, deine Informationen sind wirklich Gold wert," sprach Andrey mit höhnender Stimme.
" Aber da ich sowas nicht bei mir habe und ich weiss, was dir lieb und teuer ist, gebe ich dein Mädchen frei."Kumos Augen glänzten vor Freude und auch Norou war sichtlich erleichtert. Andrey zog langsam die Klinge von ihrer Kehle weg und lies sie los. Sofort fiel Norou in Kumos Arme.
" Es tut mir leid," sagte Kumo nurnoch mit betroffener Stimme. Dann zerbiss er die Giftkapsel an dem Amulett, welches er um seinen Hals trug und fiel leblos in den Sand. Norou stiegen die Tränen in die Augen. Wie hatte Kumo das nur tun können? Dann wandte sie sich zu Andrey um, doch in ihrer Trauer war sie garnicht mehr zu Wut fähig. Er sah sie betroffen an. " Es tut mir leid," sprach er mitleidig. Norou umarmte ihn und drückte ihn an sich, während sie
ihre Tränen vergoss. Dann löste Andrey sich von ihr. " Warte hier am Felsen. Ich bin bald zurück." Mit diesen Worten verschwand er in der Dunkelheit. Norou wusste nicht, was sie von dem Angebot halten sollte. Eben noch war er ihr Feind gewesen, aber er dennoch wollte er sie nun beschützen? Nach Kumos Tod würde man sie nie in dem Clan aufnehmen und so beschloss sie, in der windgeschützten Dünensenke auf Andrey zu warten.

Nun kannte Andrey jeden Winkel ihres Verstecks. Natürlich hatte er schon vorher um den Aufenthaltsort ihrer Zuflucht gewusst. Aber Kumo getroffen zu haben machte sein Unternehmen deutlich leichter. Langsam schlich Andrey an den schlafenden Clanmitgliedern vorbei, die vor der Höhle lagerten. Ein einziger Wachposten stand zwischen ihm und dem Höhleneingang. Geduldig drückte sich Delany an die Felswand und wartete auf den richtigen Augenblick. Als die Wache begann sich die Augen zu reiben, schlich er weiter. Der Wachmann streckte sich lautlos gähnend, während Andrey lautlos an der Felswand entlang hinter ihn schlich. Blitzschnell fuhr er hoch und schnitt dem Wachposten die Kehle durch und verbarg den Leblosen Köper der Wache in einem schattigen Winkel.
Dann schlich er weiter in die fackelbeleuchtete Höhle. Andrey erblickte einen Stützbalken, der durch den gesamten Stollen führen musste. Mit einer geschmeidigen Bewegung schwang er sich hinauf und balancierte über den Balken weiter. Da erkannte er plötzlich im Fackelschein den Schatten eines Wachmannes. Langsam lies er sich zwischen den Holzbrettern, die den Stützbalken bildeten, ein Stück herunter gleiten. Dann schlugg er seine Knie gegen das Genick des Wächters. Ein Knacken ertönte und die Wache erschlaffte. Andrey zog sich wieder zu seinem Schleichweg empor und setzte seinen Weg zu dem Raum des Clananführers fort.
Kumos Wegbeschreibung lies ihn schnell sein Ziel ausfindig machen. Lautlos lies er sich zu Boden gleiten und horchte an der Tür. Kein Laut. Kumo hatte ihm die Wahrheit gesagt. Langsam öffnete Andrey die Tür und trat ein.

Khumar öffnete erschöpft von dem allnächtlichen Training die Tür zu seiner Kammer. Es war wieder ein sehr anstrengendes und
herausforderndes Training gewesen, doch das war nötig um seinen Köper fit zu halten. Er war verägert gewesen, die schlafende Wache mitten auf dem Gang gesehen zu haben. Seinen Männern fehlte es wirklich an Disziplin. Doch er war zu erschöpft, um einen Wachposten ordentlich zu schelten.
Als er höte, wie die Tür hinter ihm ins Schloss fiel, drehte er sich um. Andrey Delany konnte sich ein schamloses Grinsen nicht verkneifen.
" Hallo Khumar. Ich habe euch erwartet."
" Wie habt ihr es geschafft, hier einzudringen? Wer seid ihr und was wollt ihr?"
" Wer ich bin erklärt auch, wie ich hier eingedrungen bin. Ich bin ein Wächter," sprach Andrey. " Und ich will, dass ihr die Jagd nach
der Krone einstellt."

princess-o-p
20-04-06, 08:01
blade-devil näherte sich unterdessen allmählich dem Lager. Noa meinte Geräusche vernehmen zu können und setze daraufhin seine Mutter darüber in Kenntnis. Diese warnte Asmaron, der bereits darum wusste, dass Yuna nun ihrer Gruppe angehöte und er musste zugeben, dass er sich des Gedankes, eine erfahrene Kämpferin und einen kleinen Wächter bei sich zu haben, erfreute. Ganz plötzlich zog eine dunkle Wolke am klaren Himmel heran und verdeckte den leuchtenden Schein des Mondes. "Was???", staunte Asmaron als er gen Himmel schaute. "Ich habe mich verrechnet!" Unverzüglich gab er dem Rest der Gruppe den Befehl alles stehen und liegen zu lassen und sofort loszureiten, ihm nach...

Derweilen näherten sich auch Schatten und Keksus dem Lager, doch weder erblickten sie den verständnislosen blade-devil noch wurden sie von ihm entdeckt. Sie sahen wie schnell sich die Gruppe entfernte und beschleunigten daraufhin ebenfalls ihre Trab. Schatten schaute kurz zu Keksus, sie machte sich sorgen, denn er war gerade im Begriff etwas zu tun, wovon er nicht die leiseste Ahnung hatte und das alles tat er aus Vertrauen und Liebe zu ihr. Er dagegen ritt einfach weiter, Schatten nach, ohne auch nur geringste Gefühlsregung und ohne jeglichen Zweifel, er schien nicht bei sich zu sein...

"Ahh", Asmaron stieg hinab und tastete eine Felswand ab; zwar verstanden die anderen nicht, doch taten sie es ihm gleich.
blade-devil hatte unterdessen die Verfolgung aufgegeben um auf seinen Gefährten zu wagen...jetzt hatte er doch nicht mit Yuna gesprochen...

Firen hatte den Fels umgangen und entdeckte hinter Gestrüpp versteckt eine Öffnung und rief die anderen herbei. Ihnen blieb keine Zeit mehr, denn langsam aber sicher löste sich der dunkle Schleier vor dem Mond auf. So eilten sie also hinab. "Trickster, dein Handeln erfordert vollstes Vertrauen zu mir und wir haben leider keine Zeit für Fragen", sagte Asmaron, einen Stein aus der Krone lösend. Trickster nickte nur und die anderen schauten gebannt zu. Inzwischen schlichen auch Schatten und Keksus hinab, Keksus hinter Schatten, die nur entsetzt "Nein!" von ich gab. Asmaron drückte Trickster schnell den Stein in die Hand und führte diese in eine Einbuchtung in der Wand. Alles geschah so schnell, keiner konnte erfassen, was nun geschehen sollte.

blade-devil schaute empor und sah wie die Wolke immer dünner wurde und ihn umgab ein unwohles Gefühl. Sein Instinkt sagte ihm, er habe keine Zeit auf Andrey zu warten und so ritt er los, in die Richtung, in die er zuletzt Yuna reiten sah...

Kurz bevor Trickster den Stein in die Wand setzten konnte, entriss Keksus Schatten einen Dolch und stürzte mit Geschrei auf Trickster, die es noch schaffte in seine leeren Augen zu blicken. Als ihn Firen erkannte, sah er seine Gelegenheit gekommen und stürzte sich ebenfalls auf die Ennai. Noa, seinem Wächterinstinkt folgend, warf sich zwischen Keksus und Trickster, doch war er zu schwach und wurde im Flug von Keksus Köper weggestoßen. So landete der Dolch im Hinterkopf der Ennai und wurde von runtergezogen, die Wirbelsäule entlang. Ein fürchterlicher Schrei der umstehenden Frauen ertönte und Trickster fiel nach vorne um, sodass der Stein die Wand doch noch berührte, und knallte schließlich auf den Boden...

miss_trickster
21-04-06, 10:22
Asmaron wachte Schweiß gebadet auf. Instinktiv fuhr seine Hand zu seinem Schwertknauf und er konzentrierte sich auf seine Umgebung. Erleichtert stellte er fest, dass er nur geträumt hatte. Trickster am Tor zu verlieren, erschien ihm wie eine Ironie des Schicksals und er beschloss in Zukunft mehr als nur wachsam zu sein. Ungelenk erhob er sich vom staubigen Wüstenboden. Er war am Lagerfeuer eingenickt, und der Tag kündigte sich bereits mit einem kräftigen rötlichen Himmel im Osten an. Die anderen waren schon dabei die Sachen zu packen. Die Luft war erfüllt von Geräuschen des geschäftigen Verladens ihres Gepäcks auf den Pferden.
Trickster stand etwas abseits der Gruppe und wirkte abwesend. Asmaron hatte sie ins Verhö genommen und sie hatte ihm alles geschildert, was sie gesehen hatte. Er zeigte nicht sonderlich viel Verständnis für ihre Lähmung, doch sie konnte und wollte sich einfach nicht mit den Gedanken anfreunden, dass Schatten und nun auch Keksus gegen sie arbeiteten. Zu viele Erinnerungen verband sie mit ihnen, gute wie auch schlechte. Was war sie denn schon, bevor sie sich der Diebesbande anschloss? Sie dachte an ihren Lehrmeister und an seine Prophezeiungen, die sie schließlich zur Verzweiflung gebracht hatten. "Und es wird der Tag kommen, an dem du das sein wirst, wofür man dich vorgesehen hat, kleine Ennai. Doch zuvor wirst du allein unter der heißen Sonne Persiens stehen. Ganz allein!" Wütend ballte sie die Faust und sie spürte unglaubliche Kraft in ihr aufsteigen. All die Jahre war sie in Verzweiflung geflüchtet, aus Angst eines Tages genau das tun zu müssen, wozu man sie auserkoren hat. Sie spürte, dass das nun vorbei war. Ihr Schicksal würde sich erfüllen, so wie es seit jeher der Fall war. Etwas in ihr hat sich verändert und das erste was sie mehr denn je spürte, war eine unbändige Wut. Eine Wut auf sich selbst. Sie würde es nicht zulassen, dass sie Schatten und Keksus verliert, das war wichtiger als alles andere. Erst jetzt bemerkte Trickster, dass sie in gekrümmter Haltung und aggressiven Blick auf dem Boden saß und der Sand ihr die Tränen in die Augen getrieben hatte.

Ein paar Meter weiter, unbemerkt von den anderen, wurde blade-devil von Andrey geweckt.
"žAufwachen, sie ziehen weiter. Warst du bei Yuna?". Blade-Devil wachte langsam auf. "žNein, ich hielt es für besser doch im Verborgenen zu bleiben. Ich habe nicht so gute Erfahrungen mit dem Rest der Gruppe gemacht.", waren seine erste Worte an Andrey. "žAber schön das du dich hier auch wieder blicken lässt. Ich dachte schon Du hättest die Beine in die Hand genommen, und wärst abgehauen." Andrey sah ihn von oben an und schien unentschlossen. Blade-Devil wurde misstrauisch, doch dann streckte Andrey Blade-Devil seinen Arm entgegen und half ihm auf die Beine. Man konnte noch immer die Wunde erkennen, die der Schwur, den sie geschlossen hatten, auf ihren Armen hinterlassen hatte. "žDeine Gefühle in Ehren, mein Freund, aber ich denke wir sollten uns der Gruppe anschließen. Schließlich haben wir so auch eine bessere Möglichkeit, Yuna im Auge zu behalten. Sie verdient unseren Schutz, das weißt du und du hast es geschworen." "žDu weißt, dass du ihr nur ein Freund sein darfst, denk gar nicht erst an etwas anderes." Andreys blick wurde traurig. "žIch habe meine Ehre, ich weiß, was ich dir sagte. Wenn Sicherheit alles ist, was ich ihr je wieder geben kann, dann werde ich das tun, solange ich noch Atem in meinen Lungen habe." "žDann sollten wir jetzt gehen." Blade-Devil tat so, als würde er Andreys Niedergeschlagenheit nicht bemerken. "Noch können wir nicht aufbrechen, zuvor hab ich noch etwas zu erledigen." "Und das wäre?" "Ich habe keine Zeit für Erklärungen. Du kennst die Richtung, wohin die Diebe mit Yuna ziehen. Du solltest ihnen folgen. Ich werde in Kürze wieder zurück sein, dann kann ich dir vieles erzählen." "Will ich das denn höen?" Andrey seufzte und sah Blade-Devil an. "Vertrau mir." "Nun gut."
Blade-Devil zeichnete eine grobe Route in den Sand, um Andrey einen überblick über den Weg der Diebe zu geben. "Ich muss jetzt gehen, ich war schon viel zu lange hier. Wenn sie ihre Reise in diese Richtung fortsetzen, dann werde ich schon bald wieder zu euch stoßen." Mit diesen Worten wandte er sich ab.

Norou lag noch immer in der Sanddüne am Felsen. Seit der Nacht hatte sie sich nicht gerührt. Zu groß war die Trauer Kumo verloren zu haben, wo sie sich doch gerade erst gefunden hatten. Sie beachtete nicht die Sonne, die sich schon im Osten erhoben hatte. Was spielte schon Zeit für eine Rolle, wenn Kumo tot war? Sie erwartete Andrey gar nicht mehr. Was hatte er ihr denn zu sagen? Schließlich ist er doch ihr Feind gewesen. Oder war er es gar noch? So viele Gedanken gingen ihr im Kopf herum. Was würde sie doch dafür tun, dem allen entkommen zu können. Doch das war nicht ihre Art. Frieden würde sie nur im Kampf finden.
Plötzlich vernahm sie sanfte Schritte, gedämpft vom Wüstensand. Eine kleine Sandwolke wurde aufgewirbelt und legte sich wie ein Schleier um sie. über sich erkannte sie die Umrisse von Andrey, dem die Sonne in den Rücken schien.

Als die Pferde fertig gepackt waren, erklärte Asmaron den anderen den weiteren Weg der Reiseroute. "žWir haben einen weiten Ritt vor uns. Das Tal, das wir suchen, liegt am äußersten Rande Persiens. Dieses Gebiet entzieht sich der Zuständigkeit jeglicher Wachen oder Gesetzeshütern. Das sollte unsere Reise nicht unbedingt erleichtern. Banditen werden noch die nettesten Leute sein, die wir unterwegs treffen werden." Bewusst erwähnte er nicht was mit Keksus passiert ist. Und Firen schien es merkwürdigerweise auch gar nicht zu interessieren. Als Asmaron den weiteren Weg erklärt hatte, ritten sie los. Asmaron an der Spitze, gefolgt von Trickster, und am Ende Firen. Yuna und ihr Sohn waren in der Mitte der Reisegruppe.

Als Schatten sah, dass es Keksus wieder besser ging, stürmte sie sofort auf ihn zu, und umarmte ihn. Keksus unterdrückte seine Schmerzen, denn seine Wunden, die er durch die Folterung davongetragen hatte, brannten immer noch. Allerdings war er endlich wieder richtig glücklich, denn er war wieder mit Schatten vereint. Endlich hatten sie beide auch einen kurzen Moment der Ruhe. Doch schon bald würden sie aufbrechen müssen.

Schatten1988
23-04-06, 09:03
"žMama, ich habe durst..." Noa hatte zwar das zähe Blut eines Wächters in sich, doch war er trotzdem ein Kind. "žWarte noch ein bisschen." Sagte Yuna mit beruhigender Stimme zu ihm "žWenn wir alle Pause machen darfst du etwas trinken." Noa war ein bisschen eingeschnappt deswegen. Aber er blieb ruhig.

"žWo ist Schatten?" fragte einer der Männer aus dem Clan die Gruppe von jungen Mädchen die beieinander saßen. "žIhr Pferd ist bereit." "žIch glaube sie ist in ihrem Zimmer." "žGut. Danke..." der Mann wollte soeben weggehen als die Mädchen anfingen zu kichern. Der Mann drehte sich noch mal um und fragte, was denn so komisch sei. "žNaja..." antwortete ein Mädchen, das gerade Wasser in einen Steinkrug füllte. "žEs kann sein dass du sie nicht sprechen kannst." Es reichte den Steinkrug zu dem Mann hoch. Dieser sah nur fragend in die Gruppe und nahm aus dem Krug einen Schluck Wasser. "žSie ist nämlich noch mit dem Neuen zusammen." Flüsterte ein anderes Mädchen ihm ins Ohr. Der Mann verschluckte sich erstmal. Nachdem er aufgehöt hatte zu husten, warf er den Steinkrug auf den Boden und sagte zu den Mädchen: "žIhr seid vielleicht ein paar Hühner." Mit Ungläubigen Blick ging er die Holztreppe hinunter in den riesigen unterirdischen Korridor in dem sich die Unterkünfte befanden.

Mit der Zeit fing Noa aber doch an zu nögeln. Er zerrte an der Kleidung seiner Mutter herum "žMama bitte. Ich habe solchen Durst. Ich möchte etwas trinken!" "žAber ich habe dir doch gesagt, wann du etwas trinken darfst. Du...." Yuna wurde von Noa unterbrochen "žNein! Jetzt!" Trickster und Asmaron drehten sich zu Yuna um und ihr war es sichtlich peinlich, wie sich ihr Sohn im Moment benahm. "žDenk doch mal an die Anderen, Noa. Sie möchten sicher auch etwas trinken. Also sei bitte still." Asmaron fing an zu lachen. "žWenn der Junge es will. Dann machen wir dort bei den Felsen Rast. Ich glaube kaum, dass uns dort etwas passieren kann..."

"žSie machen also eine Pause...Gut, dann hat Andrey mehr Zeit..." Blade-devil ritt mit soviel Abstand, dass er die kleine Gruppe um Asmaron nur noch Schemenhaft am Horizont sehen konnte. "žAber ich kann hier nicht einfach stehen bleiben..." Er sah sich um und entdeckte einen kleinen Pfad, der auf die Felsen hinauf führte. Von dort oben könnte er auf Yuna sicher aufpassen und doch unbemerkt bleiben.

Asmaron musste lächeln als er Noa dabei zusah, wie er genüsslich, zwar nur wenig aber durchaus ausreichend, Wasser aus dem Beutel trank, den ihm seine Mutter gegeben hatte. "žWie weit ist es eigentlich bis zum Tor, Asmaron?" Firen ließ sich in den Staub fallen und sah zum Himmel. "žIch weiß es nicht. Aber wir werden sicher ein paar Wochen unterwegs sein." "žWochen?" Trickster lief im Schatten der Felsen auf und ab. "žWie wollen wir denn bitte Wochenlang so leben? Die heiße Sonne, trockene Luft und Staub in den Haaren. Wie wäre es zwischen durch mit waschen?" Asmaron verdrehte die Augen und sah zu Yuna. Aber sie meinte auch nur: "žSie hat Recht. Ich fühle mich auch schon wie ein Schwein." "žDass ihr jetzt schon anfangen müsst zu Nögeln? Damit müsst ihr erstmal Leben. Aber wartet einen Moment..." Trickster und Yuna setzen sich zu Asmaron, während dieser eine Karte aus seinen Mantel holte. "žWenn ich das richtig sehe, liegt in etwa 8 Tagen eine Art Nomadensiedlung an einer art Oase auf unseren Weg. Ich weiß nicht ob es sich dabei wirklich um eine Oase handelt aber falls doch, ist das eine gute Gelegenheit um unsere Wasservorräte aufzufrischen und uns mal zu waschen." Dabei lächelte er Trickster zu.

Der Mann ging den Korridor entlang und zählte die Türen ab. Immer wieder wurde er angehalten und zum Würfelspiel heraus gefordert. Und wie es nun mal ist, konnte er irgendwann nicht mehr widerstehen und spielte doch eine Runde mit. Die Zeit verging und der Mann hatte fast sein ganzes Geld verspielt. Frustriert und fluchend ging er durch den Gang. "žWas wollte ich eigentlich hier?" fragte er sich. Er war gerade dabei wieder raus zugehen, als er dass Gespräch Anderer mitbekam. "žDie Wüste ist gefährlich..." "žJa, erst neulich ist mir mein Pferd wegen der Hitze weggestorben. Hast du eine Ahnung was für Ärger ich von Hassildor deswegen bekommen habe?..." Jetzt fiel es dem Mann wie Schuppen von den Augen. "žNatürlich! Das Pferd!" er schlug sich selbst vor den Kopf und rannte zu Schattens Zimmer. Außer Atem stand er vor der Tür und holte erstmal Luft. Dann wollte er anklopfen doch kurz bevor seine Hand das Holz der Tür berührte stoppte er. Er legte sein Ohr an die Tür und lauschte. Zum Glück war niemand sonst im Moment auf den Flur sonst hätte dieser gesehen wie knallrot der Mann wurde als er sein Ohr von der Tür nahm. Er lief zurück nach draußen und dachte sich, dass es wohl das Beste wäre, wenn er niemanden von dem Gestöhne in Schattens Zimmer erzählen würde. Seine Nachricht, könnte er später noch überbringen.

Blade-devil hielt sich auf der Spitze des Felsens, in dessen Schatten sich Yuna, Firen, Trickster und Asmaron aufhielten, versteckt. Plötzlich höte er Stimmen die nicht zu denen der kleinen Gruppe gehöten. Als er aufsah bemerkt er ein paar Banditen. "žDie wollen doch nicht etwa...?" Blade riss die Augen auf als er höte, dass die Banditen gerade besprachen, wie sie die Gruppe am besten ausrauben könnten. "žAber dass mir keiner von euch Trotteln die beiden Frauen und das Kind tötet. Das Kind können wir gut als Diener nehmen und die Frauen..." Die Gruppe fing an höhnisch aber dennoch leise zu lachen. Das wurde Blade zuviel. Er sprang aus seiner Deckung und erschlug aus Zorn die meisten der Banditen. Sie hatten keine Chance gegen den Erfahrenen Kopfgeldjäger. Sie kamen noch nicht einmal dazu, zu schreien, so schnell bereite Blade ihnen ein Ende.
Zum Schluss stand nur noch der Anführer selbst Blade gegenüber. "žIch...ich bitte euch..." aus dem mächtigen und eben noch großspurigen Anführer war nun angesichts Blade-devils ein kleiner Wurm geworden. "žBitte...tut mir nichts. Ich mache alles was ihr wollt." Doch Blade-devil zeigte wieder einmal keine Gnade. Er holte mit dem Schwert aus und zog es dem Banditen quer durch den Köper. Dieser taumelte auf Blade-devil zu. Aber dieser dachte nicht dran ihn auch nur ansatzweise berühren zu wollen. Also macht er einen Schritt zur Seite und der Bandit stolperte blutspuckend auf die Klippe der Felsen zu. "žNein!" dachte sich Blade als wer dies sah. Wenn der Bandit jetzt dort hinunter fallen würde – Asmaron würde es bemerken und sofort nach dem Möder, also Blade-devil, suchen. Das konnte Blade nicht zulassen und versuchte noch den bereits toten Banditen vom Sturz abzuhalten. Er warf sich an die Klippe und versuchte ihn an den Füßen festzuhalten. Doch zu spät. Die Leiche fiel bereits in den tiefen Abgrund.

"žDas wäre wunderbar..." schwärmte Yuna als Asmaron ihnen das von der Oase erzählte. Und auch Trickster war glücklich über diese Voraussicht. Firen lag immer noch da und betrachtete den Himmel. Plötzlich sah er etwas auf sich zu fliegen. Als er erkannte was es war und dass es ihn direkt treffen würde, rollte er sich zur Seite. Der Wüstensand wurde aufgewirbelt als der leblose Köper auf den Boden auftraf. Yuna schnappte sich sofort Noa und hielt ihm die Augen zu. Erschrocken klammerte sich Trickster an Asmarons Arm als dieser sich den toten Banditen ansah. Auch Yuna sah sich die so tödlichen Verletzungen an. überrascht rief sie Asmaron zu: "žDas...das ist Blade's Handschrift!" Asmaron sah Yuna nur ungläubig an. Trickster und Firen sahen sich in der zwischen zeit nach dem Kopfgeldjäger um, sollte er es wirklich gewesen sein. "žMama, was war das? Müssen wir jetzt weiter?" fragte Noa seine Mutter.

princess-o-p
23-04-06, 13:30
Es wurde allmählich dunkel. Wieder stieg der Mann die Treppe hinab und lauschte an der Tür. Langsam müssten sie ja wohl fertig sein. Er lauschte also und höte noch immer Gekeuche, welches sich zu lustvollem Stöhnen steigerte. Er konnte auch heraushöen, dass sie scheinbar versuchte leise zu sein, doch es geling ihr nicht. Er kicherte kurz und vergewisserte sich, ob er auch wirklich alleine war. Doch plötzlich ertönte ein entsetzlicher Schrei aus dem Zimmer. Sofort riss er die Tür auf um Schatten, die ja über ihm stand, zu Hilfe eilen zu können. Doch was er sah gefiel ihm gar nicht! Nach einem plötzlichen Würgreiz drehte er sich entsetzt um und hielt sich dabei die Hände über das rot angelaufene Gesicht. Schatten, die sich gerade im Höhepunkt ihrer Lust nach hinten warf, schrie noch lauter auf als sie ihn entdeckte. Auch ihr stieg Schamesröte in die Wangen, wich jedoch dem Zorn. So stieg sie von Keksus ab, der sie regungslos und noch tief begehrend beobachtete, nahm einen kleinen Knüppel aus Holz, der auf ihrem Stuhl lag, und schlug wutentbrannt auf den Rücken des Mannes ein. "Ver*** Bastard! Was fällt dir ein! Was hast du dir dabei gedacht, du Verfl***!", schrie Schatten, während sie unentwegt auf den wehrlosen einschlug, immer noch nackt. "Gestattet doch bitte...", winselte er und versuchte sich umzudrehen um Angesicht zu Angesicht mit ihr sprechen zu können. "Wag es nicht oder du wirst der Hölle schmorren!" Plötzlich hielt Keksus ihr Handgelenk fest. "Lass ab von ihm", sagte er mit einer beruhigenden Stimme, "du erinnerst mich an diesen mit H, na diesen einen...Willst du so sein wie er?" Sie ließ locker. Keksus umarmte sie von hinten und verdeckte mit seinen männlichen Armen ihre Blöße. "Dreh dich um!", forderte Keksus. Doch der Mann hatte zu viel Angst. "Das ist Schatten! Du bist ihr untergeben! Also dreh dich um!", fuhr Keksus ihn an. Er gehorchte. "Sprich", sagte Schatten kleinlaut, hatte ihren Blick jedoch nicht von ihm abgewandt. "Eure Pferde. Es ist schon fast dunkel. Ihr solltet Euch beeilen!", sprach er und rannte davon, seine Aufgaber hat er erfüllt...

"Glaubst du das wirklich? Was würde er von uns wollen?", fragte Asmaron Yuna. "Ich werde es rausfinden. Passt bitte auf Noa auf und macht euch zum Aufbrechen bereit." Asmaron passte es gar nicht in den Kragen, dass sie hier nun die Befehle erteilte, doch wenig später sah er ein, dass es in diesem Moment gar nicht anders ging.
Yuna erklomm den Fels, der gar nicht so hoch war, doch auf dem obersten Plateau fand sie keinen blade-devil vor. "Was willst du von mir? Geh weg! Ich will dich nicht!", rief sie und sank auf die Knie. Da kam der Gesuchte hinter einem großen Stein hervor.

Schatten und Keksus kamen hinauf und setzten sich auf ihre beladenen Pferde. Es erschien ihnen seltsam, dass absolut niemand da war, um auf die Pferde Acht zu geben. Da fing Schatten mit ihrem ausgebildetem Gehö Gekicher auf, welches aus einem Schatten kam. Sie rollte kurz die Augen, denn sie wusste, was das zu bedeuten hatte, ritt näher an Keksus heran, zog ihn am Kragen zu sich und nappte kurz an seinen Lippen. Dieser war so überrascht, dass er etwas lallte, woraufhin er Erstaunis aus einer ihm ungewissen Richtung vernahm und biss sofort an: Er schnappte mit beiden Lippen nach den ihrigen, sog an der oberen, wodurch sich ihr Mund ein klein wenig öffnete und ergriff dann, was alle überraschte, ihren Hinterkopf und hielt ihn behutsam in der Hand, während er mit seiner Zunge in ihren Mund eindrang und sie nach unten drückte. Doch sie hielten den Kuss nicht im Verborgenen. Ihre Zungen umspielten, ihre Lippen verschlangen einander und seine Zunge drang in immer leidenschaftlicher werdenden Bewegungen tiefer und tiefer....

"Ich muss mit dir reden!", sagte blade-devil, "Wir sind hier um dich zu beschützen." Yuna schaute sich um und war entsetzt von den ganzen Leichen, die blutüberströmt auf dem Plateau verteilt lagen. "Nein!", schrie sie und stand wieder auf. "Hö mir zu!" "Nein du höt jetzt zu! Ich bin eine Kämpferin, eine Kriegerin! Ich brauche euch nicht! Könnt ihr das denn nicht begreifen?!" "Hasst du mich jetzt?", fragte blade-devil plötzlich mit zweifelndem Blick. Langsam schritt sie auf ihn zu und legte die Hand auf seine Wange. "Nein blade, niemals würde ich dich hassen. Du hast mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Und schau mich an!", sie drehte sich einmal herum, "Sei ehrlich! Kann man sowas hassen?", sie lachte kurz herzhaft auf und verließ das Plateau...

Ruckartig zog er seine wieder raus, kostete die ihrige noch ein letztes Mal, indem er sie mit seinen Lippen umschloss und sie langsam abzog. Er sog die Luft tief in die Lungen, fühlte sich überglücklich endlich mit Schatten zusammen sein zu dürfen, es auch zeigen zu dürfen. Ach wie glücklich er endlich sein konnte, wie frei er sich fühlte. Schatten richtete sich auf und blickte überlegen und sich dessen bewusst, dass ihr Handeln den Beobachtern die Sprache und sogar den Atem verschlagen hatte, denn sie höte wie einige plötzlich anfingen zu husten. "Macht's gut Kinder, und seid ja nicht unartig", grinste sie und beide ritten los.

Im Dunkeln konnte sie kaum sehen, wo sie ihre hintrat und rutschte auf einmal ab, doch sie konnte sich gerade noch so festhalten. Der Gruppe auf den Pferden unten fielen einpaar kleine Steinchen auf den Kopf und als sie hinauf sahen, sahen sie wie etwas vom Himmel fiel. Doch es war weniger Fallen als viel mehr ein überlegter Sprung und tatsächlich landete Yuna auf ihrem Pferd. "Phu, das wäre erledigt", sagte sie zufrieden zu den anderen und sie ritten los, eingehüllt in Decken, denn die Nacht war dieses Mal kälter als gewöhnlich. Da sie an der Spitze des Zuges war, ritt Asmaron an ihre Seite und sagte in einem geschmeidigen Ton:"Ich werde deinen Sohn nebenbei ausbilden. Einer Kämpferin Sohn soll doch kein Weichei sein." Er funkelte sie an. Ja, so war Asmaron: Meister und Ausbilder aus Leidenschaft. "Ich habe nichts dagegen einzuwenden, nur solltest du wissen, dass er..." "Das hast du bereits erzählt", unterbrach er und pfiff nach Noas Pferd, denn nun hatte er sein eigenes reiten dürfen. Inzwischen hatten sich Yuna und Trickster hinten abgesetzt und unterhielten sich...

Andrey-Delany
25-04-06, 07:04
Doch sie kamen nicht weit. " Halt!," donnerte eine tiefe Stimme in Schattens Rücken. Sie kannte diese
dunkle, herrische Stimme nur zu gut und der Mann, dem sie gehöte, schien ihr sehr zornig. Sie zögerte, dann wollte sie trotzig die Zügel ihres Rappen wieder in die Hand nehmen. Doch im Grunde wusste sie, dass es aussichtslos war. Selbst wenn sie fliehen würde, weit würde sie nicht kommen. Nicht, wenn Khumar sie verfolgen würde. " Bleib sofort stehen, Schatten! Ich befehle es dir!," polterte seine Stimme noch wütender als zuvor. Schatten musste sich nicht umsehen, um zu wissen, dass mehrere Bögen auf sie angelegt waren und die Schützen jederzeit bereit, die Sehne los zu lassen.
" Steigt ab," befahl Khumar zornig. Schatten hatte ihn schon einmal so wütend erlebt. Und sie kannte den Anführer des Skorpion Clanes schon lange genug, um zu wissen, dass sie in so einer Situation seinen Anweisungen nicht wiedersetzen konnte, wenn ihr ihr Leben und Keksus lieb war.
Vor Khumar gab es kein entkommen.
Mit einem Seufzen lies sich Schatten langsam aus dem Satten gleiten und landete Sanft auf dem Wüstenboden. " Dein Freund auch, Schatten," hakte Khumar hinter ihr nach. Entschlossen trat sie zu Keksus schwarzer Stute heran. Als dieser grade von seinem Pferd absteigen wollte, machte Schatten eine kaum merkliche und verborgene Geste, dass er aufgesessen bleiben solle. " Wirds bald?!" Khumars Stimme klang immer ungeduldiger und Schatten bangte schon um ihr Leben. Doch etwas war wichtiger als das. Mit traurigen Augen blickte sie zu Keksus herauf, der ihren Blick erwiederte und nickte ihm entschlossen zu. " Ich liebe dich ," flüsterte sie, den Tränen nahe. " Aber es tut mir leid."
Keksus schüttelte stur nur schweigend den Kopf und blickte seine Gefährtin durchdringend an. Ihre Worte hallten in seinem Kopf wieder. Er öffnete den Mund, um etwas zu sagen, doch plötzlich klatschte Schattens Hand kräftig gegen das Hinterteil von Keksus Stute. Mit einem lauten Wiehern begann das Pferd gleich los zu gallopieren, ohne das sein Reiter etwas dagegen unternehmen konnte. Schatten konnte sich von dem Anblick des fliehenden Keksus nicht losreißen und Tränen stiegen ihr in die Augen. plötzlich sirrte etwas ganz nah an ihrem Ohr vorbei.
Präzise traf der gezackte Pfeil den Sattelgurt und langsam kippte der reitende Keksus zur Seite. Als unerfahrener Reiter wusste er sich aus dieser Lage nicht anders zu helfen, als sich am Hals seiner Stute festzuhalten und sich an ihm wieder hochzuziehen. Plötzlich vernahm er ein flatschendes Geräusch und erkannte, dass sich ein weiterer Pfeil in den rechten Hinterlauf des Pferdes gebohrt hatte. Mit lautem
Wiehern brach sein Reittier zusammen und schleuderte Keksus von sich, direkt in den Staub. in wüstensandfarbener Kleidung gewandete Männer eilten zu ihm und schlugen ihn nieder.
Schatten konnte nicht weiter zusehen. Sie wandte sich um. " Was soll das, Khumar?," fragte sie dem hünenhaften Anführer mit leicht verärgertem Unterton. " Das fragst du noch, Verräterin?!"
Diesmal war es Hassildor, der geantwortet hatte. Er stand neben dem Anführer des Clan, legte grade einen Pfeil auf seine Bogensehne und spannte sie . Auch über die Entfernung konnte Schatten seine mordlustigen Augen glitzern sehen. " Schweig!," donnerte Khumar in einem Ton, der keinen Wiederspruch duldete. " Ich hatte dir nicht die Erlaubnis erteilt, gehen zu dürfen, Schatten." Kalt erwiederte sie Khumars ernsten Blick. " Du hast deine Mission noch nicht erfüllt und aufgrund deiner vergangenen Misserfolge bleibt dein Freund bei uns." Schatten stockte der Atem. " Aber...warum?," stotterte sie. " Seit wann muss ich mich vor einer verräterischen Schlange wie dir rechtfertigen?," fragte er zornig. " Das ist mein Clan und ich bin das Gesetz!" Schatten hatte das Gefühl, dass Khumars Brüllen noch viele Meilen weit zu höen sein musste, so wutentbrannt und laut war seine Stimme nun.
" Ich gebe dir zehn Tage, um die Ennai und die Krone zu mir zu bringen. Solltest du es nicht schaffen, wird dein Gefährte sterben." Diese Worte rissen die stärkte Wunde, die Schatten jemals erlitten hatte. Nur mit Mühe konnte sie die Tränen unterdrücken.
Langsamen Schrittes kam Khumar nun auf sie zu, während er in einer umständlichen Bewegung seinen Krummsäbel zog. Langsam führte er die Klinge aus kaltem Stahl über Schattens Köper, während diese erzitterte. " Was ist nur aus meiner Schatten geworden?," fragte er in beinahe
traurigen Tonfall. Schatten blickte ihn verächtlich an. " Es gibt sie nichtmehr." Blitzschnell glitt die Waffe in die Scheide an Khumars Waffengurt zurück. Er umfasste mit starken Händen ihren Kiefer und blickte sie zornig an. Dann gab er Schatten eine schallende Ohrfeige, die sie in die Knie gehen lies. Schatten spürte wieder den kalten Stahl an ihrer Kehle und wie die flache Seite der Klinge ihren gesenkten Kopf an hob. " Wie auch immer. Vollende deine Mission und Keksus wird leben,"
sagte Khumar triumphierend und seufzte. dann war die Klinge weg. Als Schatten wieder aufblickte, sah sie die Breiseite auf sie herab saussen. Das letzte, was sie bemerkte, bevor sie das Bewusstsein verlor, war der dröhnende Schmerz ihres Schädels.

Keksus
25-04-06, 09:35
Während all dies geschah, wurde Keksus zusammengeschlagen. Für Keksus schien die Zeit fast stillzustehen, doch schliesslich höten die Männer auf ihn zu treten, und hoben ihn, jeder an einer Schulter, hoch. Dann schliffen sie ihn zurück zur Zuflucht, und warfen ihn in wieder in die Zelle, in der er aufgewacht war, als er das erste mal in der Zuflucht war, nur das die Zelle diesmal stärker bewacht wurde.

Kurz wachte Schatten auf, doch sie war noch zu niedergeschlagen um etwas zu unternehmen, und mittlerweile war es auch wieder so heiss geworden, das Schatten es nicht schaffte lange wachzubleiben, und wieder in Ohnmacht fiel.

Da Yuna nun wieder da war, konnte die Gruppe endlich losreiten, in der Hoffnung bald das Tor zu erreichen.

Blade sah der Gruppe noch hinterher, doch er musste warten bis Andrey wieder da war, bevor er ihnen weiter folgen konnte. Und obwohl Yuna ihm gesagt hatte er soll es nicht tun, wird er sich nicht davon abhalten lassen.

Plötzlich gab Asmaron der Gruppe ein Zeichen das sie stehen bleiben sollen. Verwundert blickten sie ihn an.
"žSeht ihr diese Spuren da?" war seine Erklärung darauf, und deutete auf ein paar Unebenheiten im Sand. "žEs sind Banditen in der Nähe."

princess-o-p
27-04-06, 04:06
"Was machst du hier? Und wer überhaupt bist du?", fragte Andrey die verängstigte Norou. "Ich...", stotterte sie, brachte jedoch kein weiteres Wort heraus. Ungeduldig, denn blade-devil wartete nun zum zweiten Mal auf ihn, packte er sie am Arm und schüttelte sie erstmal. Zwar hatte er, nachdem er Kumo getötet hatte, sie zurückgelassen, doch es ließ ihn nicht los. Irgendetwas, das hatte er im Gefühl, war was mit dieser jungen Frau. Gewöhnlich verlies er sich nie auf seine Gefühle oder gar Intuitionen, doch Yuna lehrte es ihn anders...obwohl er seiner Gefühlen wegen so verletzt wurde, dass er sogar blade-devil sogar schwor, nie wieder auf etwas anderes als auf seinen eigenen Verstand, dessen er niemals beraubt werden könne, so dachte er, zu höen...Und doch war dieses plötzliche Gefühl, das ihn scheinbar zu warnen versuchte, so intensiv und eindringlich, dass er eine Ausnahme einfach machen musste. Er würde sich schon nicht täuschen, dessen war er sich sicher. "Also, wer bist du und was hattest du mit Kumo zu tun?", brüllte er ihr ins Gesicht. "Ich..ich habe doch nichts damit zu tun!", brüllte sie plötzlich selbstsicher zurück. "Bist du kooperativ oder willst du sterben?" Er ließ von Norou ab, welche mit Angst erfüllten Augen auf ihn blickend in die Knie sank. Wie hatte er sie finden können? Nach Kumos Tod hatte sie doch ein solch gutes Versteck gefunden. Da schrie Andrey auf: "Hey! Ich kenne dich doch!", fiel ihm auf einmal ein...

"Firen, du bleibst bei den Frauen", wies ihn Asmaron an, stieg hinab und betrachtete die entdeckten Spuren etwas näher. Yuna und Trickster dagegen schauten sich an und rollten die Augen. "Firen, pass auf die Frauen auf...sie könnten womöglich noch was Dummes tun oder sich beim Absteigen Arme und Beine brechen", äffte Trickster ihm nach und nach einem kurzen Gekicher setzte auch Yuna ab. Trickster ritt derweilen zu Noa hinüber, um bei einem möglichen Angriff Schutz geben zu können; dabei hatte sie Firen jedoch nicht aus den Augen gelassen, er schien ihr die letzte Zeit über zu geistesabwesend. Sollte sie ihre Besorgnis Asmaron mitteilen?
"Mh, sie sind zwar nicht mehr frisch, denn sie sind unterschiedlich tief, was durch den Sand in der Luft kommt, aber dennoch sagen sie, dass erst vor kurzem an die 10 Mann hier vorbeigeritten sein müssen." Yuna staunte nicht schlecht als Asmaron ihr das Spurenlesen näherbrachte. "Wir sollten hier nicht halten. Zwischen Felsen haben Banditen die besten Möglichkeiten ihre halbeingeschlossenen Opfer anzugreifen. Lass uns aufbrechen...", schlug Yuna vor und wurde von Asmaron, der ihren Gedanken zu Ende führte, unterbrochen: "...die Spuren können wir auch auf Pferden verfolgen. Wer weiß? Vielleicht haben sie auch ein paar nützliche Sachen für uns", grinste er sie an...

asmaron
28-04-06, 08:48
"žWas hast du vor?", wollte Yuna wissen. Asmaron grinste immer noch. "žIch habe ein paar Erfahrungen mit Banditen... So weiß ich zum Beispiel, dass sie meistens in der größten Mittagshitze ein Lager aufschlagen... wenn wir uns beeilen, könnten wir sie mitten im Aufbau überraschen... Das bringt uns einen gewaltigen Vorteil! Vor allem sind die Banditen die hier am Rande der Wüste ihr Unwesen treiben noch relativ unerfahren und vor allem feige! In der großen Gruppe fühlen sie sich sicher, wenn aber ein paar von ihren Kameraden fallen, rennen sie wie die Hasen! Wenn wir tiefer in die Wüste vordringen müssen wir vorsichtiger sein! Man kann diese Räuber fast mit ihrer Umgebung vergleichen... je trostloser die Umgebung desto zäher die Banditen!" "žUnd du bist dir sicher, dass die uns nicht überlegen sind?", fragte Yuna zweifelnd. "žIch habe dich mehrfach kämpfen sehen! Und ich muss sagen, dein Kampfstil ist einer der Besten die ich je gesehen habe! Es wäre mir eine Ehre deinen Lehrmeister kennen zu lernen!" "žEr ist tot!", sagte Yuna tonlos. "žDas tut mir leid!", erwiderte Asmaron, "žDoch er würde stolz auf dich sein! Dann wäre es mir eine Ehre mit dir zu kämpfen." Yuna lächelte ihn an. Sie wusste: Dieser Mann war ein Kämpfer aus Leidenschaft. Und sie war sich sicher, dass er wahrscheinlich immer sein Wort halten würde, selbst wenn er dafür sterben müsste. "žEs wäre auch mir eine Ehre mit dir zu kämpfen!", sagte sie schließlich. Asmaron lächelte zurück. "žNun gut! Sagen wir den anderen Bescheid!"
So erzählten sie Trickster, Firen und Noa von ihrem Vorhaben, bewaffneten sich und ritten auf ihren Pferden davon, immer den Spuren der Banditen nach.

Nachdem sie eine dreiviertel Stunde geritten waren, gab Asmaron Yuna das Zeichen ihr Pferd an zu halten und abzusteigen. "žSiehst du? Die Spuren sind immer frischer geworden! Diese hier sind maximal fünf Minuten alt! Wir haben sie eingeholt! Von jetzt an gehen wir zu Fuß weiter und verstecken die Pferde bei diesen Büschen da!" Als sie soweit fertig waren, begannen sie den Spuren weiter zu folgen. Die Umgebung bot genug Schutz. Sie waren in den Felsigen Teil der Wüste gelangt und hatten hinter den Felsbrocken genug Platz um sich vor möglichen Spähern zu schützen. Schließlich konnten sie leises Stimmengewirr vernehmen. Asmaron, der schon etwas vorausgegangen war, sah, dass vor ihnen die Steinwüste aufhöte und in einer kleinen Mulde Menschen dabei waren ein Lager aufzuschlagen. "žDie Banditen!", ging es ihm durch den Kopf. Er legte sich auf den Bauch und robbte sich vorsichtig zum Rand der Mulde. Von hier aus konnte er alles überblicken. Er spitzte die Ohren.
"žMensch da hatten wir mal wieder Glück!", sagte einer zu seinem Freund. "žDas kannst du aber laut sagen!", rief dieser ihm zu, "žWer hätte denn ahnen können, dass hier mitten in der Wüste die königliche Armee herummarschiert! Der König muss total verrückt sein! Weißt du was ich in dieser Dorfkneipe das letzte Mal gehöt habe?" Der Andere schüttelte den Kopf. "žMan sagt eine Diebesbande habe dem König seine Krone gestohlen und der König habe seine gesamte Armee in Alarmbereitschaft gesetzt und verfolge sie jetzt. Diese Diebe sollen sich irgendwo in der Wüste rumtreiben... Kein Wunder dass wir so gefährlich leben! Die werden wahrscheinlich alle Diebesbanden töten, denen sie über den Weg laufen!"
Asmaron hatte genug gehöt... Die ganze Armee??? Corona schickt die ganze Armee nach uns aus? Das warf seine gesamten Pläne über den Haufen! Jetzt konnten sie nicht mehr am Rand der Wüste weiter ziehen! Die Armee würde sie sofort finden! Sie müssten direkt durch die Wüste! Doch das war unmöglich! Das hat noch nie jemand überlebt!
"žWas haben wir denn da?", ertönte plötzlich eine Stimme hinter ihm. Asmaron zuckte zusammen. Er wirbelte herum. Ein großer hagerer Mann stand hinter ihm. Asmaron Hand zuckte zu seinem Schwerknauf. Der Mann war schneller. Er hatte sein Schwert schon gezogen und hielt die Spitze nun auf Asmarons Brust. "žDenk nichtmal daran!", fuhr er ihn an. "žUnd nun..." Weiter kam er nicht. Plötzlich stakte eine Schwertschneide aus der Kehle des Banditen und er brach lautlos zusammen. "žYuna!", flüsterte Asmaron, "žIch stehe in deiner Schuld! Doch wir haben jetzt keine Zeit uns mit den Kerlen anzulegen! Wir müssen so schnell wie möglich zu den anderen zurück! Ich erklär dir alles während der Reise! Los beeil dich!"

Andrey-Delany
30-04-06, 04:50
" Wieso greifen wir sie überhaupt an? Es ist doch nur ein Umweg und wir verlieren wichtige Zeit," sagte Trickster energisch. Asmaron machte eine befehlende Geste und das Getuschel wurde still.
" Unser Proviant wird knapp, wir haben keine andere Wahl," entgegnete er entschlossen. " Aber du hast Recht, Trickster. Wir verlieren wertvolle Zeit und Corona entsendet seine ganze Armee. Wir müssen uns beeilen...," begann er, doch seine Worte verklangen, als ein metallisches Surren die Luft erfüllte. Der Pfeil bohrte sich tief in Yunas Schulter und sie taumelte Rückwärts. Noa blickte seine Mutter traurig an. " Mama," sagte er betroffen und vergoß eine einzige Träne. Dann begannen seine Augen ihre Farbe zu ändern. Die hellen Locken verwandelten sich in pechschwarzes, wildes Haar, das bis auf seine Schultern fiel. Es war, als füllten sich seine Augen mit Blut, als er seine Gestalt wandelte. Bevor Asmaron etwas sagen konnte, lief Noa in einem übermenschlichen Tempo zu dem Felsen, aus dessen Richtung der Pfeil gekommen war. Mit einem gewaltigen Satz sprang er zu dem steinernen Plateau hinauf und einen Augenblick später hielt er eine gedrungene Gestalt an der Kehle gepackt über dem Abgrund.
" Nein!," schrie Asmaron. " Lass ihn leben, Noa, wir brauchen ihn!" Doch Noa schien seine Stimme garnicht wahr zu nehmen. Er schleuderte den Schützen mit erbarmungsloser Kraft in die Sandgrube, dann verschwand er hinter den Felsen.
Firen wollte zur Verfolgung ansetzen, doch Trickster hielt ihn zurück, während Asmaron sich Yunas Wunde widmete. Langsam und vorsichtig, um die Verletzung nicht zu verschlimmern, zog Asmaron den Pfeil aus Yunas Schulter. Sie biss knirschend die Zähne zusammen und unterdrückte mühsam einen Schrei, als Asmaron das Geschoss aus ihrem Gewebe zog. Plötzlich vernahm Trickster ein Fauchen wie das eines wilden Tieres und hielt inne. Yuna blickte sie an. " Er wird sie alle töten."

Die Sonne erweckte Schatten aus ihrer Ohnmacht.
Die Hitze am Eingang der Clanhöhle war so unerträglich gewesen, dass sie ihr Bewusstsein verloren hatte.
Gleißendes Licht brannte in ihren Augen. Dann erblickte sie das Kamel, das der Clan ihr zurückgelassen hatte. Sie empfand nichts als Verachtung, denn Hassildor wusste ganz genau wie sehr sie diese Tiere verabscheute. Aber es war immernoch besser, als zu Fuß durch die Wüste zu marschieren. Langsam und vor Erschöpfung stöhnend erhob sie sich aus dem Sand, klopfte ihre Kleidung sauber und schwang sich auf das Kamel. Mit leichtem Schenkeldruck gab sie dem Tier zu verstehen, dass es los reiten sollte.
Der Tag war wie die Hölle. Schon nach wenigen Minuten war Schatten schweissgebadet und bemühte sich um ihre Disziplin, nicht ihren gesamten Wasservorrat auf einmal zu trinken.
Plötzlich erkannte sie einen hochgewachsenen, schlanken Schatten im gleißenden Sonnenlicht und eine zierliche Frauengestalt auf einem Pferd. Wie hatte sie die beiden die ganze Zeit nur übersehen können..." Bleib stehen. Ich weiss, dass du zu den Dieben gehöst," sprach Andrey. " Aber hab keine Angst, ich will euch helfen. Bring mich bitte zu deinen Leuten." Schatten war erschöpft, um etwas zu erwiedern und nickte stattdessen nur kraftlos.

princess-o-p
30-04-06, 07:10
"Haltet ihn auf!", schrie Yuna verzweifelt. "Wir können dich hier nicht zurücklassen!", entgegnete Trickster. "Ich habe Jato! Nun lauft schon, ich komme hinterher!" Asmaron nickte Trickster zu und sie liefen in die Richtung, in die sie Noa hatten rasen gesehen. Sie rannten, als ginge es um ihr eigenes Leben.
Auch Yuna verschwendete keine Zeit und stützte sich an Jato ab um hochzukommen und fing ebenfalls an zu laufen. Abgehetzt blieb sie schließlich hinter der Reihe aus Asmaron, Trickster und Firen stehen und drängte Firen und Trickster zur Seite und erblickte, was sie nie zu träumen gewagt hatte: Vor ihnen erstreckte sich ein Platz mit zerstöten Zelten und abgerissenen Leichenteilen, die überall zerstreut rumlagen. Der Boden war getränkt von so viel Blut, dass der Sand es nicht mal schaffte, ihn überhaupt ein wenig aufzusaugen. Als hätte gerade ein Sturm getobt wirbelte der Sand noch in der Luft umher und mittendrin kniete ihr kleiner blonder Engel und das einzige, was ihn noch an die Bestie erinnerte, war das rote Gesich, denn das Blut war vor Zorn übermäßig in seinen Kopf gestiegen. Er stütze sich mit beiden Armen auf dem Boden ab und weinte, sein Gesicht, nach unten gerichtet, denn er traute sich nicht vor Scham zu der entsetzten Gruppe hinaufzublicken, war so verschmutzt, dass der Dreck mit den Tränen auf den Boden fiel. Yuna stolperte verwirrt auf ihren Sohn zu, hob seinen Kopf an den Haaren hoch und gab ihm eine schallende Ohrfeige. "Es tut mir leid, Mutter...Ich habe es für dich getan...", sagte er kleinlaut und erhob sich zur vollen Größe. Doch wieder schlug sie ihm ins Gesicht. "Sowas darfst du nicht machen! Abgesehen davon, dass du vielleicht Leute umgebracht hast, die uns hätten nützlich sein können, hast du nicht nachgedacht!", schrie sie ihn an und verpasste ihm noch eine. Asmaron stand nun hinter ihr und hielt ihr die Hände auf den Rücken drückend fest. Firen und Trickster dagegen beobachteten die dramatische Situation mit mitleidigen Tränen in den Augen. "Wie kannst du nur so die Beherrschung verlieren? Du kannst deine Kraft nicht einschätzen und deine Handlungen nicht mehr kontrollieren! Du hast uns alle gefährdet! Was wenn du einen von uns getötet hättest??? Wie wärst du mit der Schuld je fertig geworden?!", Yuna weinte, löste sich aus Asmarons lockeren Griff und nahm ihren Sohn in den Arm. "Lass dich von Asmaron unterweisen und wenn du dann alles beherrscht, dann lasse ich dir Handlungsfreiheit, ok?", sie lächelte ihren Sohn ermutigend an und dieser, mit allmählich immer mehr anschwellenden Wangen, lächelte zurück und sank nun ganz in die Arme seiner besorgten Mutter. "Na,", wollte Trickster die angespannte Situation auflockern, "über die Erziehungsmaßnahmen müssen wir aber noch reden...", doch sie lachte alleine. Asmaron dagegen antwortete:"Disziplin und Gehorsam sind die Grundvorraussetzungen eines jeden Kämpfers..." Als habe er die letzten Minuten gar nicht miterlebt, sagte Firen:"Lasst uns schauen, ob wir was Nützliches finden können", und er begann in den kaputten Zelten rumzuwühlen...

blade-devil verweilte unterdessen immer noch hinter einem schattenspendenden Busch am Fuße des Felsens, an dem er zuletzt Yuna gesprochen hatte. Er wollte die Gruppe nicht weiter verfolgen solange Andrey nicht aufgekreuzt war. Das lange Warten und die Unwissenheit darüber, wo sich sein Gefährte und Freund so lange herumtrieb und warum, machten ihn allmählich nervös. Doch die Luft war so stickig und drückend, und der Schatten so erfrischend, dass er vor Erschöpfung einschlummerte, was er besser nicht getan hätte....

Leider ließ sich außer ein bisschen Nahrung und Trinkwasser nichts finden, dass sie irgendwie gebrauchen könnten. Selbst das Geld, dass sie scheinbar ein paar anderen Wüstendurchquerern abgenommen hatten, war für sie gerade von keinem Wert. So beschlossen sie weiter in nödliche Richtung zu reiten, sie hätten schließlich noch eine lange Reise vor ihnen und könnten es sich nicht leisten ständig aufgehalten zu werden. "Wir verlassen nun die felsige Schlucht und begeben uns tiefer in das Wüsteninnere. Dort toben Sandstürme, befinden sich die unheimlichsten Halunken und wir müssen aufpassen, dass wir weder in ein Treibsandgebiet geraten noch im Kreis umherwandern, das wäre fatal für uns", erklärte Asmaron. "Wo ist denn die Oase, die wir schon seit Tagen suchen? Ich muss mich endlich waschen und Yuna scheinbar auch", sie deutete auf deren Schulter: Ein großer Blutfleck bedeckte nämlich diese und der Stoff klebte an der Wunde, denn Eiter trat aus dieser, sie hatte sich entzündet! Wenn sie nicht umgehend behandelt werden würde, würde sich die Infektion sowohl in Richtung des linken Armes als auch in Richtung der Brust und somit zum Herzen ausbreiten...Sie mussten sich beeilen! Weil die Pferde gerade geruht und endlich wieder viel zu trinken bekommen hatten und weil die Sonne allmählich sank, sodass ihre letzten glühenden Strahlen den Weg vor ihnen in einem roten Orangeton erstrahlen ließ, konnten sie schon nach drei Stunden des Ritts die Oase, nach der sie die letzten Tage gesucht hatten, endlich erreichen. Welch Segen! Sie war zwar klein, doch das war umso besser für die Gruppe, denn so konnten sie den herrlichen Platz schnell nach Feinden und Gefahren absuchen und wurden zu ihrer Erleichterung nicht fundig. Trickster entdeckte neben dem Wasserfall, der kühles und erfrischendes Wasser darbot, eine heiße Quelle, was ziemlich ungewöhnlich war. "Wir gehen zuerst!", schrie Trickster, packte unachtsam Yuna am linken Arm und zog sie schnell hinter sich her. Diese wollte jedoch nicht die endlich wieder fröhliche Stimmung verderben und verbiss sich Schrei und Kommentar.
Die Männer und Noa suchten im Dunkeln nach Feuerholz und bauten die Zelte auf: Sie würden zwei Tage rasten, das sollte mehr als genügen.
Der Mond scheinte auf die Quelle, was ihr einen romantischen Anblick verlieh. Die Frauen legten ihre Oberbekleidung ab, Trickster sogar alles, doch Yuna schinierte sich und drehte sich um. Trickster hatte sich schon gedacht, warum und fragte freundlich:"Darf ich?" Yuna drehte sich um und Trickster hielt vor Schrecken und paradoxerweise auch Faszination den Atem an und fragte wieder:"Darf ich?" Zitternd streckte sie ihre Hand aus, doch traute sie sich nicht, Yuna zu berühren....

blade-devil wachte auf, doch nicht, weil er ausgeschlafen war, sondern weil es einerseits sehr kühl war und andererseits, weil er Getöse betrunkener Männer vernahm. Zum Glück lag er hinter einem Busch, ansonsten hätten ihn die Männer sicherlich verhaftet, denn an ihren ausgezogenen Rüstungen und den daran befestigten Wappen erkannte er, dass es eine Garde der königlichen Armee war! So schnell waren sie also, dass sie seinen mehrere-Tagesreisen innerhalb kurzer Zeit aufholten. Und da sie sicher die Diebesbande suchten, war auch Yuna in Gefahr: Er musste etwas unternehmen! Nur wie? Zwar saßen die meisten um das Lagerfeuer herum, betranken sich und gröllten ein paar Lieder über den König, dem sie ja so viel Respekt zöllten, doch waren auch viele Wachen aufgestellt...Es würde nicht leicht werden. Zudem hatten sie unglücklicherweise sein Pferd entdeckt und es zu ihren gestellt....

Yuna nahm Tricksters Hand und führte sie zu ihrem Brustkorb. Staunend streichte Trickster mit ihren Fingerspitzen über die Narben, die blade-devils Folter hinterlassen hatte. Sie spürte, dass sie nicht eben verheilt waren, sondern dadurch, dass die Klinge vermutlich zackig war, uneben und in Form von Rissen. Sie glitt mit den Fingern zwischen den Brüsten hindurch, hinab zu den Rippenbögen. Je tiefer sie sich herabtastete, desto größer wurden die Narben. Sie hielt sich auf einer ihr sonderbar vorkommenden auf: Auf der untersten linken Rippe war sowas wie ein kleines b eingeritzt. "B", flüsterte sie leise vor sich hin und konnte die Finger einfach nicht von der Narbe lassen. "B wie blade-devil", sprach Yuna. Trickster schaute zu ihr hinauf und kniete sich in das sehr warme Wasser, zog Yuna zu sich runter und waschte ihr sanft mit einem Lappen die Wunde aus, wobei Yuna das Gesicht vor unangenehmen Schmerz verkniff..."Es tut mir so leid", flüsterte Trickster....

asmaron
30-04-06, 13:34
Als das Feuer brannte und sich die jungen Männer es am Feuer bequem machen wollten, traten auch schon Yuna und Trickster mit frischen Kleidern und gebadet ins Licht. "žAh!", seufzte Yuna, "žIch fühle mich wie neugeboren!" Sie sah entspannt aus. Trickster hatte ihr einen neuen Verband angelegt. "žWie geht es deiner Schulter Mama?", fragte Noa besorgt. "žTrickster hat die Wunde ausgewaschen und nen neuen Verband angelegt. Sie war sehr geschickt!", sagte sie mit einem Lächeln in Richtung Trickster, die sich gerade neben Asmaron niederließ. Eine Weile saßen sie schweigend da. Schließlich erhob sich Asmaron. "žSo jetzt sind wir an der Reihe! Und vor allem du Noa! Du müffelst!", sagte er mit einem Grinsen. Die anderen lachten. Noa schnitt ihm eine Grimasse und tat nun so als würde er beleidigt sitzen bleiben. Doch er hatte nicht mit Firen gerechnet. Firen stand hinter ihm und packte ihn plötzlich unter den Achseln und zog ihn hoch. Noa wollte sich schon aus Firens Griff befreien, doch schon war Asmaron zur Stelle. Er packte Noa an den Füßen und zusammen mit Firen schleppte er den kichernden und kreischenden Noa in Richtung Wasserstelle. Schließlich verschwanden sie in der Dunkelheit. Die beiden Frauen blieben lachend an der Feuerstelle zurück. Schließlich höten sie wie Firen und Asmaron gemeinsam bis drei zählten, gefolgt von einem lauten Platschen. Kurz darauf höten sie Noa prustend wieder an die Oberfläche kommen. "žIhr habt mich nichtmal ausziehen lassen!" "žDeine Kleider hatten's auch nötig!", lachte Firen. Den Geräuschen nach hatten sie für Noa nicht die warme Quelle gewählt!
Auch Asmaron und Firen entkleideten sich und sprangen in das eiskalte Wasser. Der kleine Kerl und die Männer lieferten sich eine ausgiebige Wasserschlacht. Als sie schließlich am ganzen Köper zitterten und ihre Lippen ganz blau gefroren waren, beschlossen sie sich noch einwenig in der warmen Quelle zu entspannen.
Schließlich stiegen sie aus dem Wasser und holten von den Packpferden trockene Kleidung und gesellten sich zu den Frauen.
Während die Männer gebadet hatten, hatte Trickster Yuna noch einmal auf die Misshandlung von Blade angesprochen und ihr versichert, dass es ihr leid tue und dass von ihr niemals jemand Yunas Geheimnis erfahren würde. Yuna hatte ihr darauf die ganze Geschichte mit Blade erzählt, doch als nun die Männer ans Feuer kamen, verstummten sie.
Noa setzte sich zu seiner Mutter, die ihn gleich in den Arm schloss. Auch Firen ließ sich am Feuer nieder. Asmaron jedoch blieb stehen und sagte: "žWartet ich habe was vergessen!" Und er lief in Richtung der Pferde davon.
Kurz darauf kehrte er mit 5 Schwertern zurück. Keuchend ließ er sie im Schein des Feuers fallen und setzte sich. Die anderen starrten ihn an. "žWas soll das?", wollte Firen wissen. "žYuna hat mich doch gebeten ihren Sohn im Schwertkampf auszubilden und ich habe mir gedacht es wäre vielleicht sinnvoll, wenn wir uns alle ein bisschen in Form halten! Ich habe in einem Zelt von den Banditen, in dem sie wahrscheinlich ihre Waffen lagerten diese Schwerter gefunden. Sie sehen aus wie normale Schwerter und haben auch das gleiche Gewicht wie ein normales Schwert und doch haben sie eine Besonderheit, die uns zu Nutzen ist!" Mit diesen Worten packte er ein Schwert und zog sich die Schneide über den ganzen Unterarm. Die anderen schrieen auf.
"žIhre Schneiden sind stumpf!", sagte er und krümmte sich vor lachen. "žDu gemeiner Mistkerl!", schrie Trickster und knuffte ihn in die Seite. "žIhr hättet eure Gesichter sehen sollen!", lachte Asmaron. "žDoch um auf das Thema zurückzukommen... diese Schwerter werden von nun an eure übungsschwerter sein! Noa ich möchte das du deins immer bei dir trägst und niemals ablegst, bis deine Ausbildung abgeschlossen ist!" Er warf jedem ein Schwert zu. "žAuch dich Trickster würde ich gerne ausbilden, wenn du einverstanden bist! Ich möchte nicht, dass du dich, wenn du der Armee des Königs gegenüberstehst, nicht verteidigen kannst! Firen... Wenn du möchtest können wir mit deiner Ausbildung fortfahren! Und schließlich Yuna: Dich bitte ich um einen großen Gefallen. Wenn du wieder bei Kräften bist, wärst du vielleicht bereit mich bei der Ausbildung zu unterstützen. Außerdem könnte auch ich noch etwas von dir lernen so wie du von mir! Wärst du damit einverstanden?"
Yuna sah ihn ernst an. "žEs wäre mir eine Ehre dir bei der Ausbildung zu helfen!" Asmaron nickte ihr zu. "žTrickster, Firen und Noa möchtet ihr euch von uns ausbilden lassen?" Er sah jeden einzeln an. Alle nickten ihm zu. "žGut dann wäre das Besiegelt! Wir werden von jetzt an jeden Abend trainieren! Egal wie müde wir sind!", sagte Asmaron zufrieden. "žDann werde ich nun Noa und Trickster in die Grundregeln des Schwertkampfes einweisen! Yuna würdest du Firen testen wie weit er den Schwertkampf beherrscht?" "žKlar! Das übernehme ich!", sagte sie und lächelte Firen an. So hatte sie auch endlich Zeit sich mit ihrem Bruder auszusprechen. Sie konnte in Firens Augen lesen, dass auch er das gleiche dachte. "žDann fangen wir an!", forderte Asmaron die anderen auf. Firen setzte sich zu Yuna und Noa und Trickster zu Asmaron. Noch lange konnte man die Stimmen der beiden Lehrer höen, bis schließlich Noa die Augen zufielen und sie beschlossen sich zur Ruhe zu legen.
Noch lange lag Firen wach da. Endlich hatte er die Zeit gehabt sich mit seiner Schwester auszusprechen. Er hatte in letzter Zeit viel nachgedacht. Er hatte Angst... Sie waren dabei etwas zu tun, was absolut gefährlich und abenteuerlustig war! "Das steinerne Tor zu Öffnen, ohne zu wissen was passieren würde und was dahinter verborgen war, ist eigentlich wahnsinnig!", dachte er. Und Trickster... sie war die einzige nach der Prophezeiung die das Tor öffnen könnte... Er blickte zu ihr hinüber. Trickster und Asmaron schliefen wieder dicht beieinander... Ein Lächeln huschte über Firens Gesicht... "žWir werden sehen was sich da noch ergibt!", dachte er. Aber gleich wurde er wieder ernst... Fieren rang mit sich selbst... er wusste nicht ob er das Öffnen des Tores verhindern sollte oder nicht... zuviel stand auf dem Spiel... Es könnte um das Schicksal ganz Persiens gehen!
Dann wanderte sein Blick zu der schlafenden Yuna und seinem Neffen... Sein Blick blieb an Noa's Gesicht hängen. Konnte er Noa das antun? Konnte er seinen Neffen und seine Schwester einer solchen Gefahr aussetzen? In seinen Gedanken formte sich langsam ein Satz, der immer lauter wurde und in seinem Kopf wiederhallte: "Ich muss Trickster aufhalten! Ich darf nicht zulassen, dass das Tor geöffnet wird! Zuviel steht auf dem Spiel!!!"
Mit diesen Gedanken schlief er ein, doch er träumte nicht... dieser Traum war viel zu real für einen Traum...

Keksus
01-05-06, 06:19
Noch vor Sonnenaufgang wurde Asmaron wachgerüttelt. Sofort sprang er auf, und hatte dabei wie immer schon die Hand am Griff seines Schwertes. Doch er beruhigte sich schnell, als er sah das es nur Noa war.
"žWas ist los Noa?" fragte Asmaron ihn, nachdem er sich von dem Schreck erholt hatte.
"žIch...Ich kann nicht einschlafen, und ich hatte gehofft das wir jetzt trainieren können"
Asmaron dachte kurz nach. Die Sonne würde sowieso bald aufgehen, also könnte er jetzt uch gleich die Zeit nutzen wenn er schon mal wach war.
"žOk, warum nicht. Aber besser wir trainieren nicht hier, sonst könnten wir die anderen noch wecken."
Daraufhin gingen sie ein paar Meter von den anderen Entfernt hinter einen Felsen. Und Asmaron begann das Training mit Noa.
"žIch werde dir nun zuerst die wichtigsten Grundregeln beibringen." Begann Asmaron.
"žNummer 1: Wir töten nicht zwanghaft. Die wenigsten Leute sterben auf dem Schlachtfeld, die meisten sterben an ihren Verletzungen. Wenn wir einen Gegner nur so sehr verletzen, das er Kampfunfähig ist, sparen wir Zeit. Wenn ein Organ verletzt wird, geht selbst der stärkste Mann zu Boden. Auch wenn jemand ein Arm oder ein Bein verliert." Fuhr er fort, und Noa höte ihm aufmerksam zu.
"žNummer 2: Wir wollen uns auf keinen ewig langen Kampf einlassen. Kämpfe von Mann gegen Mann dauern kaum länger als 5 Sekunden. Meistens liegt bereits nach dem 1. Schlag einer von beiden am Boden. Wir werden trainieren, das du den ersten Schlag überlebst, und dein Gegner am Boden liegen wird." Asmaron erzählte jedes Mal mit Stolz, was ihm einst sein Meister beibrachte, denn er wusste auch: Wenn er niemanden lehren würde, würde seine Kampfkunst schnell aussterben.
"žNummer 3: Zeig keine Gnade, einen Feind kann man nicht unterscheiden, es könnte jeder sein. Egal ob Mann, Frau, oder sogar...sogar ein Kind." ,sagte er dann mit einem bedrückten