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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Längste Waboverfolgung



beerwish
10-03-07, 08:26
Gestern wollten sie es wirklich wissen. (Jan 43, IXc, GWX)

Ich hatte gerade meine letzten Torpedos auf einen Konvoi verschossen als ich entdeckt wurde. Ein Hunter griff an und ich ging auf Tiefe. Nach jedem Angriff ging ich auf Schleichfahrt, aber der Experte setzte sein ASDIC ein und hatte mich schnell wieder in der Ortung. (Den Typ, der dann immer rumjammert "Ohhhh, Wann höt das endlich auf?" hätte ich am liebsten in ein leeres Torpedorohr gesteckt und gefeuert.

Kursänderungen, Bold, Tiefenänderungen, in Gegenrichtung absetzen, genau hinterherfahren - nichts half. Nach drei Stunden ging dem Kerl zunächst die hinteren Wabos aus, etwas später dann die seitlichen. Aber der Sack hatte rechtzeitig bescheid gesagt. Genau in dem Moment wo der erste Anlauf ohne Wabos kam, tauchten zwei Black Swan auf, die vom inzwischen schon Meilenweit enteilten Konvoi kamen.

Anders als der Hunter benutzen die Black Swans aber nur ihre passive Ortung und da ich nun nur noch Schleichfahrt ging, warfen die immer jede Menge Zeug auf veralterte Positionen. Wenn die nach einigen Anläufen fertig waren kamen sie immer wieder in die Gegend in der ich vom Hunter ein ums andere mal angepingt überlaufen wurde.

Es scheint also so zu sein, dass die KI nicht in der Lage ist mit einem Zerstöer die Position zu bestimmen und dann einem anderen auf diese Position anzusetzen. Ein Zerstöer, der eine klare Ortung hat sagt nur Bescheid, dass bei ihm irgend etwas ist. Die anderen verfolgen aber erst ihre letzte Ortung weiter und erst dann kümmern sie sich um die Meldung des Kollegen.

Nach 15 simulierten Stunden ( meist mit 8-fach oder mehr Beschleunigung) wurde klar, dass ich den Hunter nicht weg bekommen würde. Also ging ich auf 20 Meter hoch in der Hoffnung, dass ASDIC dort nicht so gut funktioniert. Blöderweise tut es das doch und zusätzlich konnten mich dort oben auch die Black Swan höen. Nach einigen kleinen Reparaturen ging es also wieder auf Tiefe weiter.

Dann begann ich absichtlich von Zeit zu Zeit Lärm zu machen, damit die Black Swan eine neue Position angreifen und den Hunter behindern. Das hat einige male fast funktioniert. Mehrmals blockierten sich die Jäger gegenseitig und warfen sich Wabos um die Ohren. Aber irgendwie ging es immer wieder los. ... "Ohhhh, Wann höt das endlich auf?"

Nach fast 20 Stunden, mehreren Wachwechseln, Luft im orangen Bereich, Batterie auf unter 50% hat es dann geklappt. Der Hunter wurde lange genug aufgehalten und hat mich auch nach mehreren Kreisfahrten nicht mehr gefunden. Enttäuscht zogen die Zerstöer ab. Not yet Kameraden, not yet.

beerwish
10-03-07, 08:26
Gestern wollten sie es wirklich wissen. (Jan 43, IXc, GWX)

Ich hatte gerade meine letzten Torpedos auf einen Konvoi verschossen als ich entdeckt wurde. Ein Hunter griff an und ich ging auf Tiefe. Nach jedem Angriff ging ich auf Schleichfahrt, aber der Experte setzte sein ASDIC ein und hatte mich schnell wieder in der Ortung. (Den Typ, der dann immer rumjammert "Ohhhh, Wann höt das endlich auf?" hätte ich am liebsten in ein leeres Torpedorohr gesteckt und gefeuert.

Kursänderungen, Bold, Tiefenänderungen, in Gegenrichtung absetzen, genau hinterherfahren - nichts half. Nach drei Stunden ging dem Kerl zunächst die hinteren Wabos aus, etwas später dann die seitlichen. Aber der Sack hatte rechtzeitig bescheid gesagt. Genau in dem Moment wo der erste Anlauf ohne Wabos kam, tauchten zwei Black Swan auf, die vom inzwischen schon Meilenweit enteilten Konvoi kamen.

Anders als der Hunter benutzen die Black Swans aber nur ihre passive Ortung und da ich nun nur noch Schleichfahrt ging, warfen die immer jede Menge Zeug auf veralterte Positionen. Wenn die nach einigen Anläufen fertig waren kamen sie immer wieder in die Gegend in der ich vom Hunter ein ums andere mal angepingt überlaufen wurde.

Es scheint also so zu sein, dass die KI nicht in der Lage ist mit einem Zerstöer die Position zu bestimmen und dann einem anderen auf diese Position anzusetzen. Ein Zerstöer, der eine klare Ortung hat sagt nur Bescheid, dass bei ihm irgend etwas ist. Die anderen verfolgen aber erst ihre letzte Ortung weiter und erst dann kümmern sie sich um die Meldung des Kollegen.

Nach 15 simulierten Stunden ( meist mit 8-fach oder mehr Beschleunigung) wurde klar, dass ich den Hunter nicht weg bekommen würde. Also ging ich auf 20 Meter hoch in der Hoffnung, dass ASDIC dort nicht so gut funktioniert. Blöderweise tut es das doch und zusätzlich konnten mich dort oben auch die Black Swan höen. Nach einigen kleinen Reparaturen ging es also wieder auf Tiefe weiter.

Dann begann ich absichtlich von Zeit zu Zeit Lärm zu machen, damit die Black Swan eine neue Position angreifen und den Hunter behindern. Das hat einige male fast funktioniert. Mehrmals blockierten sich die Jäger gegenseitig und warfen sich Wabos um die Ohren. Aber irgendwie ging es immer wieder los. ... "Ohhhh, Wann höt das endlich auf?"

Nach fast 20 Stunden, mehreren Wachwechseln, Luft im orangen Bereich, Batterie auf unter 50% hat es dann geklappt. Der Hunter wurde lange genug aufgehalten und hat mich auch nach mehreren Kreisfahrten nicht mehr gefunden. Enttäuscht zogen die Zerstöer ab. Not yet Kameraden, not yet.

pauls1973
10-03-07, 09:14
jooo geilo wie Tief bist du denn getaucht ???
gehe auf 220m oder so dann klapts auch !!! oder!?

Paule

beerwish
10-03-07, 10:01
Maximal war ich auf 241.

Irgendwie wird bei Schleichfahrt simuliert, dass keine Pumpen mehr laufen. Je nach dem wann man auf Schleichfahrt wechselt kann es passieren, dass das Boot zu schwer ist und langsam immer tiefer sackt. Wenn man dann versucht wegzuschleichen ist das blöd, weil man die Tiefe erst wieder in den Griff bekommt, wenn man mit 3 Knoten oder mehr ohne Schleichfahrt fährt. Dann wird man aber auch wieder gehöt und das Spiel geht wieder von vorne los.

Ich bleibe deshalb lieber auf 160 im gelben Bereich. Da lässt sich die Tiefe dauerhaft halten und wenn man mal schlecht manövriert hat und gefährlich angegriffen wird, kann man schnell tiefer gehen. Der Black Swan wirft fiese Wabo-Tepiche. Wenn der genau von hinten anläuft ist es sehr schwer seitlich auszuweichen. Da ist es praktisch, wenn man schnell mal 20 Meter tiefer gehen kann.

rearopmet
12-03-07, 12:56
Ich dache gestern, ich schleich mich mal kurz durch den Ärmelkanal...patroullienbereich bf48...da hatt ich keinen bock den umweg zu machen :-D
tja, nachdem ich gleich bei dover nen v&w erfolgreich torpediert hatte, waren auf einmal 4 weitere zerstöer da und ich ging auf tiefe. durch mein alarm-tauchen wurden sie angelockt....daraufhin wurd ich ein paar mal mit wabos gejagt und kam eigentlich auch ganz gut weg aber irgendwann hat mich eine wabo direkt am bug erwischt. alle 4 torpedorohre im eimer und schwerer wassereinbruch. also ich: maschinen stopp, schleichfahrt aufheben und erstmal schlimmste schäden reparieren. während ich da so auf grund lag, kamen noch 3 weitere angriffe, die mir beide batterien, beide seerohre, backbord-diesel und backbord-schraube zerstöt haben.....echt toll....20 stunden später sind die zerris immer noch über mir gekreist....
kann man da irgendwas machen? die haben mich ständig wieder in der ortung gehabt obwohl ich still und regungslos aufm grund lag....da hätt man mich doch für tot halten können

beerwish
12-03-07, 16:43
Auf Grund liegen nutzt nichts. Das Spiel simuliert nicht, dass man da kaum noch geortet werden kann. Für das Spiel ist es so als ob man in der Tiefe gestoppt hat. Wenn man dann zum reparieren die Schleichfahrt abschaltet, kann man gehöt werden. Zerstöer, die gut mit ASDIC umgehen können finden einen natürlich immer wieder.

Die Zerstöer denken auch nicht mit und halten einen auch nicht irrtümlich für tot. Das ist genau so wie umgekehrt. Wir erfahren ja auch ob ein Schiff versenkt ist oder noch nicht.

phantom1n8
13-03-07, 00:10
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by rearopmet:
Ich dache gestern, ich schleich mich mal kurz durch den Ärmelkanal...patroullienbereich bf48...da hatt ich keinen bock den umweg zu machen :-D
</div></BLOCKQUOTE>

Den Ärmelkanal sollte man besser meiden. Selber schuld http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">20 stunden später sind die zerris immer noch über mir gekreist....
kann man da irgendwas machen? </div></BLOCKQUOTE>

Laß die Zerstöer in Ruhe um die Kollegen von der anderen Feldpostnummer nicht auf dich aufmerksam zu machen. Zerstöer torpediere ich nur im äußersten Notfall.

rearopmet
13-03-07, 06:15
dass ich auf grund lag, war ja keine taktik um nicht gehöt zu werden, sondern mir ist der kahn abgesagt, wegen wassereinbruch, und damit ich mir net den bauch aufkratz, hab ich die maschinen gestoppt bis das wasser wieder raus is, aber in der zeit, haben die mich eben schön erwischt...danach konnt ich keine fahrt mehr machen, da beide batterien im a.... waren...einzige chance wäre gewesen, warten bis die zerris weg sind, ausblasen und mit einem diesel weitertuckern...oder eben mission beenden...aber so konnt ich gar nix mehr machen......normalerweise komm ich immer ganz gut durch den ärmelkanal und der zerri ist mir direkt vors rohr gelaufen....wer könnte da schon widerstehen? ;-)