PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Münteferings dummes Gewäsch



Exterminas_II
01-05-05, 13:55
Wie ihr alle sicher mitbekommen hat hat sich unser geschätzer Herr Müntefering in dne letzten Tagen zu einigen nun lasst es mich "Ergüssen" verabler Art verleiten lassen, es ging dabei um den Kapitalismus Deutscher Großunternehmer und, dass man was dagegen tun müsse.

Nun stellt sich mir die Frage "Hat dieser Mann sie noch alle?" Auf der einen Seite zu sehen und jammern wie die eigene Industrie nach Osten abwandert und auf der adneren seiten denen, die Arbeitsplätze schaffen das Leben schwer machen, Arbeitsplätze fallen weder vom Himmel noch werden sie von Politikern auf geheimnisvollen Arbeitsplatzfarmen angebaut, sie werden geschaffen von einem Herrn Bosch, einem Herrn Volksbank, ein Frau Volkswagen oder sonst wem.

Man fragt sich also was dieser Mann da tut und während man noch drüber nachdenkt kommt es einem, er tut was alle Politiker unserer Zeti tuen und was der grundliegende Fehler unseres Systemes ist: Er fischt nach Wählern. Dieses Gerede vom großen bösen Vorstand, der so gierig ist ist genau das was der durchschnittliche Hartz IV Empfänger höen will, 6 Millionen stimmen sind nicht zu verachten, dass Herr Müntefering fröhlich lächelnd das Grab der deutschen Industrie schaufelt scheint denen nicht bewußt zu sein.

Meines Erachtens nach müssen wir uns loslösen von der Vorstellung der "Freundschaft" zwischen Standort und Arbeitgeber und der Freundschaft zwischen Arbeitnehmer und Arbeitsplatz. Wozu arbeitet ein Herr Aldi? Weil es ihm Spass macht? Nein, weil er Geld machen will. Wozu arbeitet ein Herr Hans Jedermann? Weil es ihm Spass amcht? Nein, weil er Geld verdienen will. Was passiert mit Hans wenn die Firma bankrott geht? Er wird arbeitslos. Was apssiert mit Herrn Aldi? Er ist bankrott, bis über beide Ohren bei der Bank verschuldet und steht ohne Rentenversicherung da. Wer hat es besser?

Alles ist im Grunde ein Abwiegen zwischen Risiko und Gewinn, ein Arbeiter hat weniger Gewinn aber auch wenig Risiko, ein Vorstandmitglied hat viel Gewinn aber auch viel Risiko. Worüber beschweren sich die Leute also? In unserem schönen Land kann sich jeder selbständig machen und somit sein eigener Herr werden, warum tut es niemand? Genau, dass Risiko.


Wie steht ihr zu Münteferings Erfguss und der aktuellen Lage?

Exterminas_II
01-05-05, 13:55
Wie ihr alle sicher mitbekommen hat hat sich unser geschätzer Herr Müntefering in dne letzten Tagen zu einigen nun lasst es mich "Ergüssen" verabler Art verleiten lassen, es ging dabei um den Kapitalismus Deutscher Großunternehmer und, dass man was dagegen tun müsse.

Nun stellt sich mir die Frage "Hat dieser Mann sie noch alle?" Auf der einen Seite zu sehen und jammern wie die eigene Industrie nach Osten abwandert und auf der adneren seiten denen, die Arbeitsplätze schaffen das Leben schwer machen, Arbeitsplätze fallen weder vom Himmel noch werden sie von Politikern auf geheimnisvollen Arbeitsplatzfarmen angebaut, sie werden geschaffen von einem Herrn Bosch, einem Herrn Volksbank, ein Frau Volkswagen oder sonst wem.

Man fragt sich also was dieser Mann da tut und während man noch drüber nachdenkt kommt es einem, er tut was alle Politiker unserer Zeti tuen und was der grundliegende Fehler unseres Systemes ist: Er fischt nach Wählern. Dieses Gerede vom großen bösen Vorstand, der so gierig ist ist genau das was der durchschnittliche Hartz IV Empfänger höen will, 6 Millionen stimmen sind nicht zu verachten, dass Herr Müntefering fröhlich lächelnd das Grab der deutschen Industrie schaufelt scheint denen nicht bewußt zu sein.

Meines Erachtens nach müssen wir uns loslösen von der Vorstellung der "Freundschaft" zwischen Standort und Arbeitgeber und der Freundschaft zwischen Arbeitnehmer und Arbeitsplatz. Wozu arbeitet ein Herr Aldi? Weil es ihm Spass macht? Nein, weil er Geld machen will. Wozu arbeitet ein Herr Hans Jedermann? Weil es ihm Spass amcht? Nein, weil er Geld verdienen will. Was passiert mit Hans wenn die Firma bankrott geht? Er wird arbeitslos. Was apssiert mit Herrn Aldi? Er ist bankrott, bis über beide Ohren bei der Bank verschuldet und steht ohne Rentenversicherung da. Wer hat es besser?

Alles ist im Grunde ein Abwiegen zwischen Risiko und Gewinn, ein Arbeiter hat weniger Gewinn aber auch wenig Risiko, ein Vorstandmitglied hat viel Gewinn aber auch viel Risiko. Worüber beschweren sich die Leute also? In unserem schönen Land kann sich jeder selbständig machen und somit sein eigener Herr werden, warum tut es niemand? Genau, dass Risiko.


Wie steht ihr zu Münteferings Erfguss und der aktuellen Lage?

hannesoskar
01-05-05, 15:34
Ich bin mir zwar nicht 100% sicher, aber Vorstandsmitglieder sind doch meistens nicht identisch mit den Besitzern der Firma, sondern eher nur die Leiter einzelner Bereiche im Auftrag des Besitzers.
Deren finanzielles Risiko dürfte sich also auf ihre Aktienanteile beschränken, deren Gehalt ist damit auch unabhängig von ihrer Leistung.

Ich persönlich find eine Kapitalismusdebatte eigendlich garnicht schlecht, nur find ich einfach Herrn Müntefering als Mitglied der heutigen SPD unglaubwürdig in dieser Rolle.
Versuch von Gerhardt Schröder z.B. Kriegsgeräte nach China trotz Embargo zu verkaufen lassen mich an einer ernsthaft gemeinten Kapitalismuskritik seitens der SPD zweifeln.

Teridan
01-05-05, 15:51
Abgesehen von Müntefering und Konsorten, die sich 4 Jahre in jeder Amtsperiode auf den neuen Wahlkampf vorbereiten, finde ich diesen Gedankenanstoß richtig!

Was verdient ein Herr Ackermann zum Beispiel? Millionen!
Und wenn er Mist baut und seine Firma am Rande des Ruins steht (abgesehen davon, dass die Deutsche Bank eher eine deftige Finanzspritze von Vater Staat bekommt, bevor sie pleite macht!) oder zumindest rote Zahlen schreibt, dann bekommt er eine riesige Abfindung!

Aber dieser besagte sympathische Herr Ackermann schreibt nicht rote Zahlen, er schreibt tief schwarze! Das ist gut, sogar sehr gut.
Nach Bekanntgabe dieser Zahlen allerdings hat er hunterte Arbeitnehmer entlassen und zwar weil die Deutsche Bank "international wirtschaftlicher" werden muss!
Sowas nennt man ökonomische Politik, wahrscheinlich wird er demnächst mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet!

Das ist vielleicht ein besonders negatives Beispiel, aber so wird im Moment in Deutschland mit den Arbeitnehmern umgegangen! Volkswagen, die Deutsche Bank, die Post, alle machen plus!
Und die Reaktion? Entlassen wir mal ein paar Leute, schließen wir mal ein paar Fillialen, verlegen wir mal unseren Standort nach Osteuropa, das kann ja nur noch mehr Geld für den Vorstand bringen!

Hier hat niemand ein größeres Risiko, als der Arbeitnehmer! Denn er steht auf der Straße und bekommt keine Abfindung in Millionenhöhe, sondern einen feuchten Händedruck!

So siehts aus!

Exterminas_II
02-05-05, 06:04
Man wird nicht vorstand der deutschen Bank (Ist er doch oder?) ohne etwas dafür zu tun, somit soll er ruhig Millionen verdienen, wie bereits erwähnt können die Arbeitnehmer jederzeit gehen wenn sie wollen, da ist die Türe.

Wennn die Firmen meinen Stellen abbauen zu müssen, dann sollen sie das ruhig wie bereits erwähnt wollen die eben auch nur Geld verdienen wie die Arbeitnehmer auch, im übrigen denke ich nicht, dass eine Abfindung drin wäre wenn die Firma bankrott ist, dann gibt es nämlich nichts mehr von dem amn sowas bezahlen könnte.

Die Wanderung anch Osten hat wohl seine Gründe, neulich las ich einen sehr interessanten Artikel über einen Spargelbauer, der bildete 100 Männer zu Spargelstechern aus, als dann die Erntezeit kam und es galt 24/7 zu arbeiten waren 80 der Männer plötzlich krank, der Bauer heuerte 50 Polen an, die die selbe Arbeit zur Häfte des Preises erledigten und musste die Kraken ebenfalls fürs Nichtstuen bezahlen. Wir sehen es läuft etwas falsch in Deutschland, wenn die Leute arbeit wollen könnten sie sie auch bekommen, schließlich haben wir die Eu, warum nicht den Spies ümderen und Arbeiter exportieren, in Finnland gibts bestimmt Arbeit, zwar nicht für 6 Millionen aber doch für einige, und die Eu besteht nicht nur aus Finnland.

Blizzard040
02-05-05, 08:45
Ich denke er ist sich seiner Konsequenzen bewusst, sagt dies aber nicht, mir ist aufgefallen das Politiker, egal welche, die Folgen ihres Handelns nicht beachten, sondern jediglich bis zu nächsten Bundestagswahl...

Nehmen wir mal Hartz IV, zwar mag die Arbeitslosen zahl sinken, wenn man die 1€ mitzählt, aber auf dauer "verdrängen" diese im Öffentlichen Dienst die "echten" Arbeiter, da sie ja günstiger sind, aber beachten tut man das nicht mal annähernd, die ganzen Reformen verschlimmbessern die Lage nur...

Exterminas_II
02-05-05, 09:29
Was ist an einem "echten" Arbeitspaltz denn so toll? Das ist auch so ein Punkt, die Deutschen sind absolut unflexibel, wenn ein Deutscher eine Arbeit sucht, dann für die nächsten 20 Jahre, auf die Idee sich bei der Stadtreinigung, beim Burgerbrater oder sonst wo zu bewerben kommt keiner, ist doch besser als nichts.