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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mobilisierung der Schweizer Flugwaffe



Dora-9
11-05-04, 09:47
Als am 29. August 1939 die Schweizerischen Fliegertruppen mobilisiert wurden, waren 35 Dewoitine D.27, ....

http://www.fightersquadron17.ch/Pictures/Flugzeuge/Dewoitine.jpg

.., 43 K+W C 35, ...

http://www.fightersquadron17.ch/Pictures/Flugzeuge/C-35.jpg

.., 27 Fokker C V, ...

http://www.fliegerstaffel10.ch/Pictures/Fokker%20C%20V.jpg


..., 6 Me-109D-1 und 12 Me-109E-3a bei der Truppe.

http://www.fliegerstaffel8.ch/gesch/gesch.jpg


Die Piloten und Mannschaften von 5 Fliegerkompanien mussten wieder nach Hause geschickt werden, weil für sie keine Flugzeuge verfügbar waren. Die Messerschmitt Kompanien waren aber nur bedingt kampftauglich da die Maschinen erst noch bewaffnet werden mussten. Die Einheiten welche mit D.27, C V und C 35 ausgerüstet waren, wurden als nicht mehr kriegstauglich angesehen, gleichwohl aber mit Flugaufträgen versehen. Man musste nehmen was man hatte. Bis Ende 1939 machten alleine die Messerschmitt über 6000 Flüge mit 1450 Stunden.

Am 13. Januar 1940 wurden die Fliegerverbände auf die Wirksamkeit des Neutralitätsschutzes geprüft. Dabei simulierte eine Ju-52, welche die Strecke vom Boden- an den Genfersee flog, den Luftraumverletzer. Vierzehn C 35 und acht Me-109 Patrouillen wurden gegen den simulierten Eindringling eingesetzt. (1 Patrouille = 1 Rotte, 1 Doppel-Patroille = 1 Schwarm). Das Telefonnetz des Flugzeugmeldedienstes wurde mit 15'000 Anrufen überschwemmt und total überlastet. Von den Eingesetzten Fliegern gelang es nur gerade vier Me-109 und sechs C-35 Patrouillen die Ju-52 zu finden.

Im März konnten die Piloten der bis anhin ohne Flugzeuge gebliebenen Flieger-Kompanien 7, 8, und 9 auf neu gelieferte Me-109 umgeschult werden. So standen nun sechs Einheiten mit 8 bis 10 Me-109 zum Einsatz bereit.

Trotz intensivem Flugbetrieb seit der Mobilmachung waren keine schweren Unfälle zu verzeichnen nur die bekannten Motorenprobleme der Messerschmitt machten dem Bodenpersonal zu schaffen.

Anfang April wurde der Befehl erlassen, Militärflugzeuge der kriegführenden Staaten ohne Vorwarnung anzugreifen. Flugzeuge der nicht kriegführenden Staaten waren weiterhin zu warnen, indem ein Flugzeug der Abfang-Patrouille den Eindringling seitlich überholte und mit Wackeln um die Langsachse auf sich aufmerksam zu machen.
Dieses riskante Manöver drängte sich auf, weil die Schweizer Me-109 zu jener Zeit über keine Vorrichtung zum Abschiessen von Signalraketen verfügten.

Im Monat April drangen zwei alliierte und vierzehn Flugzeuge der Achsenmächte in den Schweizer Luftraum ein. 25 weiter Flugzeuge konnte man nicht identifizieren. Den Alarm-Patouillen gelang es nicht, die Eindringlinge zu stellen.

Am 21. April 1949, um 01:15 Uhr landete eine Do-17Z-3 in Basel Birsfelden. Das Flugzeug wurde am nächsten Tag nach Dübendorf überflogen und von dort dann nach Emmen, Luzern, wo sie gründlich untersucht und nachgeflogen wurde. Am 19.9.1940 wurde das Flugzeug nach Deutschland zurückgegeben. Es ist dies der einzige bekannte Fall, in dem ein bewaffnetes, flugfähiges Militärflugzeug nach Deutschland zurückgelangte.

Im nächsten Monat wartete die grosse Bewährungsprobe auf die Schweizerische Flugwaffe. Aber davon ahnte noch niemand etwas.

http://www.i-sol.ch/secret/dora-9_sig.jpg

Dora-9
11-05-04, 09:47
Als am 29. August 1939 die Schweizerischen Fliegertruppen mobilisiert wurden, waren 35 Dewoitine D.27, ....

http://www.fightersquadron17.ch/Pictures/Flugzeuge/Dewoitine.jpg

.., 43 K+W C 35, ...

http://www.fightersquadron17.ch/Pictures/Flugzeuge/C-35.jpg

.., 27 Fokker C V, ...

http://www.fliegerstaffel10.ch/Pictures/Fokker%20C%20V.jpg


..., 6 Me-109D-1 und 12 Me-109E-3a bei der Truppe.

http://www.fliegerstaffel8.ch/gesch/gesch.jpg


Die Piloten und Mannschaften von 5 Fliegerkompanien mussten wieder nach Hause geschickt werden, weil für sie keine Flugzeuge verfügbar waren. Die Messerschmitt Kompanien waren aber nur bedingt kampftauglich da die Maschinen erst noch bewaffnet werden mussten. Die Einheiten welche mit D.27, C V und C 35 ausgerüstet waren, wurden als nicht mehr kriegstauglich angesehen, gleichwohl aber mit Flugaufträgen versehen. Man musste nehmen was man hatte. Bis Ende 1939 machten alleine die Messerschmitt über 6000 Flüge mit 1450 Stunden.

Am 13. Januar 1940 wurden die Fliegerverbände auf die Wirksamkeit des Neutralitätsschutzes geprüft. Dabei simulierte eine Ju-52, welche die Strecke vom Boden- an den Genfersee flog, den Luftraumverletzer. Vierzehn C 35 und acht Me-109 Patrouillen wurden gegen den simulierten Eindringling eingesetzt. (1 Patrouille = 1 Rotte, 1 Doppel-Patroille = 1 Schwarm). Das Telefonnetz des Flugzeugmeldedienstes wurde mit 15'000 Anrufen überschwemmt und total überlastet. Von den Eingesetzten Fliegern gelang es nur gerade vier Me-109 und sechs C-35 Patrouillen die Ju-52 zu finden.

Im März konnten die Piloten der bis anhin ohne Flugzeuge gebliebenen Flieger-Kompanien 7, 8, und 9 auf neu gelieferte Me-109 umgeschult werden. So standen nun sechs Einheiten mit 8 bis 10 Me-109 zum Einsatz bereit.

Trotz intensivem Flugbetrieb seit der Mobilmachung waren keine schweren Unfälle zu verzeichnen nur die bekannten Motorenprobleme der Messerschmitt machten dem Bodenpersonal zu schaffen.

Anfang April wurde der Befehl erlassen, Militärflugzeuge der kriegführenden Staaten ohne Vorwarnung anzugreifen. Flugzeuge der nicht kriegführenden Staaten waren weiterhin zu warnen, indem ein Flugzeug der Abfang-Patrouille den Eindringling seitlich überholte und mit Wackeln um die Langsachse auf sich aufmerksam zu machen.
Dieses riskante Manöver drängte sich auf, weil die Schweizer Me-109 zu jener Zeit über keine Vorrichtung zum Abschiessen von Signalraketen verfügten.

Im Monat April drangen zwei alliierte und vierzehn Flugzeuge der Achsenmächte in den Schweizer Luftraum ein. 25 weiter Flugzeuge konnte man nicht identifizieren. Den Alarm-Patouillen gelang es nicht, die Eindringlinge zu stellen.

Am 21. April 1949, um 01:15 Uhr landete eine Do-17Z-3 in Basel Birsfelden. Das Flugzeug wurde am nächsten Tag nach Dübendorf überflogen und von dort dann nach Emmen, Luzern, wo sie gründlich untersucht und nachgeflogen wurde. Am 19.9.1940 wurde das Flugzeug nach Deutschland zurückgegeben. Es ist dies der einzige bekannte Fall, in dem ein bewaffnetes, flugfähiges Militärflugzeug nach Deutschland zurückgelangte.

Im nächsten Monat wartete die grosse Bewährungsprobe auf die Schweizerische Flugwaffe. Aber davon ahnte noch niemand etwas.

http://www.i-sol.ch/secret/dora-9_sig.jpg

Dr.Oktylizer
11-05-04, 10:01
klingt spannend, mehr davon http://ubbxforums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

--->SAN BEREICH<---
http://www.wpafb.af.mil/museum/annex/fw190.jpg

Simeler
11-05-04, 16:17
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http://www.flgst21.mk-onlineservice.de/phpkit/include.php?path=start.php

Simeler

Dr.Oktylizer
11-05-04, 18:36
aber ich bin doch gar kein schweizer! Und online fliegen geht aufgrund technischer Gründe nur ganz selten http://ubbxforums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif

--->SAN BEREICH<---
http://www.wpafb.af.mil/museum/annex/fw190.jpg