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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Year 1 content, season pass und Monetization Details



iiRAiDER89ii
27-02-19, 19:58
Diesmal poste ich hauptsächlich wegen der "Monetization Details".

Quelle: https://tomclancy-thedivision.ubisoft.com/game/en-us/news-updates/345114/the-division-2-year-1-content-year-1-pass-and-monetization-details

Post-Launch Monetization

Our overall monetization philosophy is that purchasable items should always be optional to the player.

At launch there will be two ways to purchase additional content for The Division 2.

First and foremost is the Year 1 Pass, lined out in detail above.
Secondly, we have the in-game Apparel Store, where players are able to directly purchase cosmetic items for purchasable Premium Credits. This option exists for those who wish to know exactly what they are buying and are looking to acquire a specific cosmetic item.

Shortly after launch we will be adding the first purchasable Apparel Caches. These Caches will contain cosmetics only: no weapons, crafting materials or other gear. Acquiring a Cache will never provide any type of advantage.

Our intention is for players to organically earn new pieces of Apparel as they enjoy the many different activities of The Division 2; getting cosmetics from gameplay should be fun, exciting and rewarding. For those who wish to speed up this process, or acquire specific Apparel, there will be choices to directly purchase individual cosmetics in the Apparel Store, or via Event Caches post launch.


Das liest sich zusammen mit diesem Absatz aus den FAQ wie ein Traum (Heute ein Traum, vor 10 Jahren ganz normal!!!):
In the Ultimate Edition, you are able to unlock extra spaces in your stash early in the game. Will additional stash space slots be monetized in the future?

No, stash space will not be monetized. If the available stash size becomes an issue affecting the game experience as we add more gear with new updates, we will of course take the necessary measures, for free.


Wo nahezu alle großen Publisher hergehen und ihre Zugpferde mit Ingame-Shops und Mikrotransaktionen in Grund und Boden monetarisieren, scheint UBI wirklich daran festzuhalten, nicht so aggressiv auf unsere Geldbeutel abzuzielen.
Ein Einzelfall und hoffentlich erfolgreicher Trendsetter denn als Gamer hat man inzwischen doch immer weniger Freude am Hobby weil die betrügerischen Machenschaften geldgeiler Konzerne immer stärker darauf hinauslaufen, dass Games ohne weitere Dauerinvestitionen fast kaum noch spassig sind.

Von daher ist die Entscheidung, Division 2 den Vorzug zu geben vor anderen derzeit aktuellen Titeln schon ein politisches Statement!

PIauze
28-02-19, 11:10
Ich hab z.B. bei Wildlands auch Geld ausgegeben für Klamotten. Aber nur weil ich nicht auf den Drop aus Kisten warten wollte.
Wenn Ubi das so beibehält, bekommen sie auch weiterhin extra Geld von mir.
Nicht so wie EA oder Activision, denen gebe ich nicht einen Cent mehr.

NN9999
28-02-19, 12:50
Ich hab z.B. bei Wildlands auch Geld ausgegeben für Klamotten. Aber nur weil ich nicht auf den Drop aus Kisten warten wollte.
Wenn Ubi das so beibehält, bekommen sie auch weiterhin extra Geld von mir. Nicht so wie EA oder Activision, denen gebe ich nicht einen Cent mehr.

Ich werde es wohl nie verstehen, warum man echtes Geld in virtuelle Klamotten versenkt, wenn man die Sachen auch mit Spielzeit erlangen kann. TD 1 ist jetzt fast drei Jahre auf dem Markt, ich kann vier Chars haben, jeder Char kann 10 unterschiedliche Skins/Klamotten tragen, aber das Spiel hat nicht vierzig, sondern bestimmt zwischen 500-800 unterschiedliche, kosmetische Teile (Mützen, Hosen, Schuhe, Halswickel, Rucksäcke, Westen, Emotes, Waffen- und Rucksackskins - irgendetwas vergessen?!).

Nicht missverstehen: jeder kann mit seiner oder ihrer Kohle das machen, was erlaubt ist, aber ich kaufe ein Vollpreisspiel für rund 50,00 € oder mehr - da will ich nicht noch Kohle für extra Stauraum oder anderen Schnickschnack ausgeben. Solche Spiele, die möglicherweise sogar den Spielfortschritt von Mikrotransaktionen abhängig machen, kommen mir nicht auf die Platte - alleine schon, um die Publisher nicht zu weiteren "Experimenten" zu ermutigen.

TD 1 ging da bislang einen guten Weg, nur zum Ende sind sie auch rückfällig geworden, als sie die Kisten für die Schlüssel "bereinigt" haben. Die Hatz nach den Schlüssel-Fragmenten war zumindest noch ein kleiner Anreiz, um vllt. doch noch mal das Selfie-Emote zu bekommen - stattdessen gibt es nur noch Klamotten, der Rest muss ggfls. mit Echtgeld gekauft werden.

Sofern das Spiel gut ist und eine Erweiterung mit Inhalt (DLC) auf den Markt kommt, nehme ich auch gerne Geld in die Hand und kaufe mir das. So wie es jetzt in TD 2 laufen soll, kann, glaube ich, jeder Spieler gut damit leben - man kann, muss aber nicht. Die Erweiterungen für das erste Jahr sind mit drin, die Glasperlen der teuereren Versionen (früherer Zugang, Skins u. a.) interessieren mich persönlich nicht die Bohne. Im zweiten Jahr schauen wir dann mal...

AlBundy2007
28-02-19, 13:06
Als das Emote "Auslachen" in Division 1 herauskam, wollte es jeder haben. Stellt Euch vor, man hätte es nur kaufen können. Ubisoft hätte nochmal gut verdient. ich hätte es mir wohl auch gekauft (Preisfrage).

iiRAiDER89ii
28-02-19, 17:53
Ich spiele halt grundsätzlich gerne Videogames und nicht nur Division. Von daher probiere ich viel aus und bin ebenso an vielem interessiert. Was mir jedoch seit wenigen Jahren unter die Finger kommt ist immer häufiger mindestens ernüchternd bis hin zu echt ärgerlich (Fifa, Warframe, Fallout 76, Fortnite...). EA, Activision und co eben.
Dass ein Spiel heutzutage nicht mehr den gleichen Preis haben kann wie vor 20 Jahren ist doch offensichtlich. Aber dann so zu tun als wäre plötzölich alles free to play oder die eigentlichen Kosten über halb versteckte, halb ganz offensichtliche Umwege reinzuholen indem man Intransparenz schafft und die Leute versucht an der nase heumzuführen ist mehr als nur ein Ärgernis.

Lieber würde ich 200,- für ein Spiel bezahlen bei dem ich weiss, ich bekomme das, was mir versprochen wurde als dieser ganze PR Scheiss bei dem du am Ende höchstens das bekommst, was dir explizit versprochen wurde. Man muss ja Heute so unglaublich aufpassen auf das, was nicht erwähnt wird oder zwischen den Zeilen rauszufiltern ist. Ganz ähnlich wie bei Lebensmitteln.

Wenn da einer mit offenen Karten spielt und nicht Kernelemente der Spielfreude oder aus dem Bereich QoL zu Geld machen will ist das lobens und unterstützenswert. Dann lege ich auch mal ein Scheinchen auf den Tisch, einfach nur, um soetwas zu unterstützen. Schau dir Titanall 2 an. Da hast du Heute noch immer keine Probleme eine Lobby zu finden obwohl die von Beginn an nur mit Skins und so Geld hinzuverdient haben. Fans wissen so etwas glaube ich auch zu würdigen. Blöd wirds nur, wenn der Eindruck und die Haltung entstehen, dass Gaming kostenlos zu haben sei. Das ist Blödsinn und unangemessen. Meine Arbeit biete ich auch nicht kostenlos an.

Ich habe das in D1 schon so gemacht, dass ich mal nur so zum Support Credits für Kisten gekauft habe und werde es nach einer Weile in D2 womöglich ähnlich machen. Vielleicht kaufe ich mir auch das Jahresabo regelmäßig obwohl mir das garnicht so sehr wichtig ist überall als Erster mit dabei zu sein.
Wenn mich der Service um das Spiel und natürlich D2 als Spiel selbst zufrieden machen, klar warum nicht.

Übrigens, die seite 4players.de rezensiert Spiele sehr kritisch und mit Blick auf das Ausmaß der Mikrotransaktionen. Dort fliesst sowas in die Bewertung mit ein und das find ich super. Ist eine meiner referenzseiten nachdem ich mich auch über die Jahre habe von dieser oder jener Seite irreführen lassen.
Schade, dass ein Hobby dann so kompliziert werden muss. Früher hat man einfach nur gespielt und die Spiele waren zu Beginn fertig auf einem Modul verweigt.
Und Nein! es war nicht früher alles besser aber manches. Ein "Games as a Service" (im positiven Sinne) wäre zu Modulzeiten nicht möglich gewesen. Somit wäre auch ein Spiel wie Division nicht möglich gewesen und das wäre überaus bedauerlich!