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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Freier Kampf vs. indirekte Kontrolle



Area..51
19-09-18, 11:27
Eines der am meisten diskutieren Themen hier erscheint mir das Kampfsystem zu sein und viele Leute haben hier ihren Senf dazu gegeben, dass sie noch nicht so ganz glücklich mit der indirekten Soldatensteuerung sind und sich eher das System aus Siedler 3/4 wünschen.

Was ich über die letzten 15 Jahre regelmäßig beobachtet habe ist, dass wenn eine neues Siedler angekündigt wurde die Community sich das neue Siedler mit freier Einheitenbewegung (Soldaten, Pios, Geoloogen etc.) gewünscht hat, aber dann bisher jedes Mal übergangen worden ist.

Deshalb möchte ich dieses Mal wo die Entwickler, was mich wirklich sehr freut, das Feedback aus den Foren noch in den Entwicklungsprozess einfließen lassen, dieses zentrale Thema nicht unter den Teppich fallen lassen, sondern für alle die dazu noch eine Meinung haben in einem extra Thread diskutieren.

Für mich ist es so, dass die direkte Steuerung aus S3/S4 einfach ein echtes Wuselgefühl aufkommen lässt und mir während ich darauf warte das Gebäude fertig werden etwas sinnvolles zu tun gibt und mir einfach mehr Freiheit gibt. Siedler 1/2 sind einfach nach einiger Zeit sehr repititiv während S3/4 deutlich mehr Tiefe haben. Ich fände es schade wenn es jetzt das Xte neue Siedler ala 1/2 gibt.

Was denkt ihr dazu?

krandi
19-09-18, 16:22
Indirekte Siedler-Steuerung gehört zur Siedlermarke und nur das ermöglicht ein gemütliches Siedeln. Denn bei direkter Steuerung steht ja kurz nach Start der Gegner vor der Tür.

ANN0nym2012
19-09-18, 16:41
Indirekte Siedler-Steuerung gehört zur Siedlermarke und nur das ermöglicht ein gemütliches Siedeln. Denn bei direkter Steuerung steht ja kurz nach Start der Gegner vor der Tür.

Also dies musst du mir mal genauer erklären, da das eine in keinerlei Zusammenhang zur Spielweise der KI steht oO
In S3 und S4 stand der Gegner auch nicht direkt vor meiner Tür obwohl es eine freie direkte Steuerung war, wenn ich natürlich 2-3h nichts gemacht habe außer paar Produktionsgebäude hochzuziehen. Dann war natürlich die Arbeit umsonst. Dies hat sich in den Folgeteilen meist nur deswegen geändert, da die meisten Ziele im Spiel nicht mehr auf der Basis statt fanden - besiege jemanden oder setze dich zu wehr oder wie auch immer. Es war meist der springende Punkt, dass die KI einen passiven Part eingenommen hat und du wild drauf los bauen konntest ohne das irgendwas passiert.

Ich bin klar für eine freie Steuerung fande es schon S5 total hast 3-4 Einheiten Steuern können (Hauptmänner) jeder Einheit und Rest ist stupide hinterher gerannt. Dies lässt halt auch weniger Spielraum für taktische Raffinesse und wie bereits im Eingangspost erwähnt während der oblikatorischen Durststrecken des Aufbaus ist es ein sinnvoller und lückenfüllender Zeitvertreib mit seinen Einheit (welcher Art auch immer) umher zu wuseln.

muGGeSTuTz
19-09-18, 18:04
Hallo
Ich glaube, hier wäre die Beste Lösung: Beides zu können.
Ich stelle mir zum einen ein defensives Szenario vor, wo man sich in erster Linie mit Hilfe der neu und soweit ich es verstehe auch fei baubaren Mauern versucht "einzusichern", und dann langen ja vieleicht bereits ein paar wenige gut platzierte einzelne Bogenschützen.
Auch was ihr so sagt, kann eine einzelne solche Einheit oder ein ganz kleines Grüpplein gut zum "entdecken" und umherstreifen dienen - dies natürlich vorwiegend, sofern man nicht einfach überall gleich erkennt, was es wo zu holen gibt.
Für einen grösseren späteren Feldzug, da wäre dann ein Zusammenschliessen vieler Einheiten z.B. rund um eine Führungsfigur auch nicht schlecht.

Das bedingte aber wieder etwas aus den älteren Teilen (und die kenne ich nicht sehr gut) und zwar DASS man militärische Einheiten frei positionieren KANN. Also genaugenommen langte ja dann auch das Einrahmen einer gewissen Anzahl an unterschiedlichen Soldaten, und jetzt muss man den militärischen Teil selber spielen.
Im letzten Die Siedler 7 , war dieser Part vom Ganzen eigentlich bis auf die Zusammenstellung einer Kompanie, automatisiert.

An der Stelle gehe ich gerade wegen dem letzten Die Siedler 7 und seiner bodennächsten freien Kamera noch einen kleinen Schritt weiter.
Kennt jemand Spellforce ? ... ich habe mich schon ein paar Mal gefragt, ob es evtl. witzig wäre, wenn man JEDEN einzelnen Siedler quasi selber manuell übernehmen und lenken könnte - und noch weiter habe ich mich gefragt; bis in die Egoperspektive ? - letzteres ist sicher etwas übertrieben, aber frei nach dem Motto: jetzt sieh doch mal zu, ob du selber holzhaken, jagen etc. gehen kannst ... und natürlich dann auch das Kämpfen vielleicht mal für einen Versuch ... jedoch wenn es dir zu langweilig oder anspruchsvoll ist, wieder hinausgezoomt und diesen "Modus" verlassen, folgte dieser Siedler wieder seinem alltäglichen Ablauf seiner Funktion.
Ich gehe vielleicht auch nur dank der genial nahen Kameramöglichkeit vom Die Siedler 7 wirklich gerne auchmal möglichst nahe einfach zukuken was die da so machen, und der logische nächste Schritt zu diesem Gedanken wäre dann eben, einen Siedler selber aus der 3rd bishin zur Egoperspektive in dieser seiner Funktion spielen zu können, oder müssen :)
Hey, ist ja nur ein Gedanke und vielleicht taugte das überhaupt nix einen einzelnen Siedler selber spielen zu versuchen - aber eine Kameraverankerung auf einen beliebigen Einzelsiedler vielleicht sogar ohne Egocam, das wäre vermutlich recht cool - er würde ja immernoch automatisiert sein, aber man würde dann quasi das Geschehen mal aus Sicht von diesem und jenem noch näher geniessen können.
:)
Wie gesagt - es ist nur eine Idee am Rande, welche ich mir durchaus auch vorstellen könnte :)
Das heisst übrigens NICHT, dass ich das Schwert selber schwingen und Blut sehen möchte! Die Siedler darf gerne auf solche Sachen verzichten, wie im letzten Teil; dort fand ich die Konfrontationen sowie das gesamte Militär enorm witzig gemacht.

Frodosam1
19-09-18, 18:24
Ich bin für ein direkte Steuerung jedes einzelnen Soldaten. Ich kann daran keine Nachteile ausmachen.

Erist0ffer
20-09-18, 13:20
Sehe ich auch so.
Wie in 3&4 eben.
Da konnte man jede Einheit einzeln steuern,
und wenn man etwas mehr Ordnung wollte dann teilte man sie einem Hauptmann zu.
fertig (:

JHNP727
20-09-18, 15:05
+1 für direkte Steuerung der Soldaten

Für Anfänger meinetwegen optional auch nur als Gruppe steuerbar (sollte aber eben optional sein).

FlatScreeN90
20-09-18, 15:38
Die direkte Steuerung einzelner Soldaten hat für mich vor allem im dritten Teil den Reiz an der Kriegsführung erst ausgemacht.
Hier konnte man auch mit viel Taktik, welche eben erst durch eine direkte Steuerung möglich wird, auch einen überlegenen Feind noch bezwingen wenn man geschickt seine Soldaten, Pioniere und Diebe gesteuert hat.
Das einzige, was ich bevorzugen würde, wäre eine freiwillige Einteilung in Gruppen für eine Großoffensive. Vielleicht eine Erweiterung von der Steuerung in Die Siedler IV?
Auf jeden Fall möchte ich diesen RTS-Teil nur ungern missen und auf keinen Fall wieder so etwas wie in Die Siedler 7 erleben!
Leider scheint es aber auch durch die Mauern eher eine Abwandlung vom siebten Teil zu werden :'(
Dies würde dann bedeuten, dass ich militärisch nur mit einer Übermacht gewinnen kann und nicht durch Finesse...

CaesarIII
20-09-18, 20:19
In jedem Falle bitte mit voll funktionierender Kollissionskontrolle. Das hat bei Siedler 3/4 imho auch sehr viel ausgemacht. Auch, wenn man die Siedler alle sinnlos rumstehen hatte im Endgame https://static5.cdn.ubi.com/u/ubiforums/20130918.419/images/smilies/biggrin.png

Bin aber auch für direkte Steuerung ala S3/S4

muf
20-09-18, 21:19
Nunja, das ist wieder so eine Sache, wo man es wohl nicht mehr allen Fans recht machen kann. Es gab ja nun mal beides in der Reihe. Persönlich fand ich die direkte Steuerung auch immer als wesentlich intuitiver, allerdings möchte ich hier nicht von taktischer Tiefe sprechen. Da konnten "echte" Echtzeitstrategiespiele immer erheblich mehr, allerdings glaube ich dass Militär auch nicht Kernkompetenz von Siedler ist/sein sollte. :)
Es gehörte immer mit dazu, war aber für mich nie mehr als Mittel zum Zweck (vorrangig Gebietserweiterung). Siedler 3 ist seinerzeit einen erheblichen Schritt in Richtung Strategie gegangen, die Nachfolgeteile haben das aber immer mehr in den Hintergrund gerückt - und das imho auch nicht unelegant. Ich könnte hier wohl mit beidem leben. :)
Letztendlich war es bei Siedler eigentlich schon immer so, dass der Spieler mit der besten Wirtschaft auch die höchsten Siegchancen hatte, ich denke das sollte und wird schon auch so bleiben :)

peezing_hunter
22-11-18, 12:45
Hallo muf,

ein klein wenig möchte ich dir gerne wiedersprechen.
Und zwar im Punkt taktischer Tiefgang.
Den gab es meiner Meinung nach Durchaus im 3. Siedler Teil.
Wir brauchen gar nicht darüber sprechen, dass ein Age of Empires oder ein Stronghold da ganz andere Möglichkeiten bieten und, dass eine funktionierende Wirtschaft in Siedler immer VOraussetzung ist, aber so ganz ohne Militär würde ich es auch nicht spielen wollen.
Und auch die größere Armee war nicht immer der Garant für den Sieg......
Wer über lange Zeit die deutlich schlagkräftigere Wirtschaft hatte hat meistens gewonnen aber man konnte schon tatkische Spielereien machen.
Die Große Armee hat dir z.B. nix genutzt, wenn der Gegner diese mit 5 Mann umgangen hat und während du damit beschäftigt warst die kleinere Armee des Gegners aufzureiben deinen einizgen Turm eingenommen hatte..... oder wenn du an einer Engestelle gesessen hast wo du mit 20 speerkämpfern die Armee des Gegners stellen konnte...die im Kreuzfeuer von 3 Burgen sich hat abschiesen lassen etc.....
Klar es gibt deutlich Militär- lastigere Games aber ohne würde ich Die Siedler vermutlich auch nicht spielen.....sonst kannst du ja auch einfach eine Mechanik einführen die nach dem Zeitraum X deine Wirtschaftspunkte zählt und er mehr hat, der hat halt gewonnen..... ( in Siedler 4 gabs das glaube ich)....

Nolen2010
14-01-19, 14:52
Das Problem mit dem "alle glücklich machen" ist einfach, dass man mal zugeben muss dass Siedler II und III (+IV) sehr sehr unterschiedliche Militärsysteme hatten.
In Siedler III ging alles nach dem Prinzip Masse (Klasse kam automatisch da Manaerzeugung und Goldeinlagerung durch die logarithmische Skalierung relativ unbeeinflussbar waren).

Durch die freie Steuerung der Truppen kamen jedoch einige schöne taktische Möglichkeiten hinzu.

In Siedler II hat sich alles nur um Goldmünzen und Generäle gedreht. Eine einzelne Produktionskette für Rekruten war unglaublich aufwendig da Schild+Schwert (6x Kohle, 2x Eisen, Nahrung für alle, +Bierproduktion) und Rekruten waren quasi nutzlos da eine Goldmünze in einer Festung erstens alle gleichzeitig aufgewertet hat und zweitens jeder überlebende Soldat nach einem Kampf wieder völlig geheilt war, sodass so ein Trupp Generäle in einer Festung teilweise ganze Armeen ausgelöscht hat.

In Siedler II hatte ich selten mehr als 4 Waffenschmieden, da die Rohstoffe und der Platz für die Nahrungsversorgung das auch gar nicht her gab und es mehr darum ging möglichst viel von dem wertvollen Gold zu fördern).

1x funktionierende Goldmine hat da quasi den Rattenschwanz einer ganzen Waffendoppelproduktion hinter sich hergezogen.
Die zwei Systeme zusammenzubringen ist wirklich keine einfache Aufgabe.

Was man machen könnte ist Soldaten nach wie vor in gegenüber SII deutlich geräumigeren Gebäuden unterzubringen und dann im Falle eines Angriffs selbst steuern zu können. Quasi da weitermachen wo ADK aufgehört hat, dort haben sich die Soldaten immerhin nur langsam regeneriert aber leider immer noch zu automatischen Showschlachten mit manchmal unsinnigen Pathfinding getroffen. Das ging mit dem Nahkämpfer/Fernkämpfersystem schon in die richtige Richtung aber die automatischen Kämpfe waren eher "meh").
Man muss halt dann noch immer viele Gebäude errichten um angreifen zu können und bleibt halt bei diesem Stationierungssystem.
Oder man nimmt das offene AOE like Siedler III System und legt den Fokus mehr auf verschiedene Soldaten wie z.B. die Anführer in SIV
Anderseits scheinen gerade viele SIII Veteranen die Massenbogenschützenschlachten sehr zu lieben....^^

lollirolli
13-02-19, 19:18
So gern ich Siedler 3 auch gespielt habe, muss ich sagen, dass es aus meiner Sicht keine wirklichen taktischen Möglichkeiten gab. Es hat derjenige gewonnen, der am schnellsten eine funktionierende Wirtschaft und so früh wie möglich Waffen produziert hat. Auch hat man nicht irgendwelche Waffen, sondern ausschließlich Bögen produziert, da in der Masse Bogenschützen unschlagbar sind. In diesem Punkt ist Siedler 3 leider sehr unausgeglichen. Der Reiz bei Siedler 3 lag bei mir daher, von Anfang an den besten Weg zu finden, wie man eben jenes Ziel (funktionierende Wirtschaft + frühe Waffen) erfüllen kann. Also die Planung wo welche Gebäude platziert werden und wo ich zuerst Land einnehme. Wie gut man war, hat man dann am Ende gesehen, Die Soldaten die man dann hatte resultierten alle auf den Entscheidungen, die man am Anfang des Spiels getroffen hat.

Zu den 5 Mann, die die große Armee umgehen: Wenn jemand eine deutlich stärkere Armee hat, dann wird dieser auch in der Regel seinen Einzigen Turm besser bewachen lassen bzw. eine entsprechende Verteidigung in Form von mehreren Türmen/Burgen aufbauen, um solche Maßnahmen zu verhindern.

Taktische Maßnahmen sehe ich bei Siedler 3 eher in z.B. der Positionierung der Soldaten in einem Kampf. Denn wenn man es schafft, dass mehr von den eigenen Bogenschützen auf die gegnerischen schießen als es die Gegner können (durch umzingeln), kann man auch mehr von ihnen besiegen. Dabei muss man natürlich die Umgebung mit einbeziehen und wenn der Gegner klug ist, wird er versuchen den Spieß umzudrehen.

alterjager
13-02-19, 20:05
Das was du beschreibst ist doch genau das, was das Siedler ausmacht. Nicht supertaktische Kampfgeschehen, sondern möglichst pfiffig eine funktionierende Wirtschaft aufzubauen.

Möglichst sinnvolle Gebietserweiterung um gut an Rohstoffe zu kommen ohne Soldaten für überflüssige Baracken zu verplempern.

Deswegen wird doch Siedler so geliebt. Wenn es ums Kämpfen und Besondere Taktiken dabei geht, gibt es andere Spiele die das besser können.

Aber darum geht es in Siedler doch gar nicht.

Grüße

Elspacko
10-04-19, 02:19
Hallo zusammen
Ich bin der Meinung, dass man doch gerne aus mehreren Die Siedler Teilen ein neues Spiel bauen kann. Ich fand das Militärsystem aus den SII und SVI gut. In SII hat man mit 4 Goldstücken in den einzelnen Gebäuden aus einem Soldaten (bzw bis zu 4 gleichzeitig) Generäle gemacht. Bei einem Feindlichen Angriff konnte man einstellen wieviele und wie gute Soldaten zur Hilfe eilen sollen. Bei einem Angriff auf ein Feindliches Gebäude konnte man über ein Fenster einstellen wieviele Soldaten das Gebäude angreifen sollen. Man bekam aber erst Soldaten wenn man eine Waffenschmiede hatte und mindestens eine Brauerei. In Siedler V wurden erst Soldaten in einer Kaserne ausgebildet hier wurde zwischen Schwertkämpfer und Bogenschütze unterschieden. Die Steuerung hier war doch recht einfach gehalten. Man konnte einzelne 6erGruppen bewegen und kämpfen lassen oder ganze Horden. Der nachteil hier war allerdings, wenn die Soldaten im Süden des Landes waren, konnte der Feind im Norden Gebäude ohne Gegenwehr angreifen und zerstören, weil es keine Verteidigungsgebäude gab.Wenn man nun ein zwischending finden würde aus beiden Versionen, wäre das doch was gutes. Was mir absolut gegen den Strich geht und was ich mir gar nicht vorstellen kann ist, dass es einfache Soldaten geben soll die eine massive Steinmauer Zerstören können. Bei Holzpallisaden kann ich das ja noch akzeptieren, dass man die mit Bogenschützen und Brandpfeile in Brand setzen kann und die dann mit der Zeit zusammenbrechen. """Aber Steinmauern mit einfachen Soldaten einreissen?????""" Bitte lasst es nicht dazu kommen, dass das neue Siedler mit solchen Sachen "unrealistisch" wird. Hier gehören Katapulte oder Rammen her. Oder fahrbare Entertürme. Oder Leitern oder Enterhaken mit Seilen dran um die Mauern zu erklimmen. Es gibt doch genug Möglichkeiten eine Steinmauer zu überwinden. Selbst Sprengstoff könnte ich mir im Notfall noch gefallen lassen.
Mit freundlichen Grüßen an die Entwickler und alle hier im Forum
Ralf B. aus B. an der E.

muf
10-04-19, 07:41
Hi,

zum Glück war Siedler ja bisher nie unrealistisch ;)

Spaß beiseite, ich sehe es recht ähnlich, ich bevorzuge die direkte Kontrolle der Soldaten, zu dem wären Verteidigungsgebäude von Vorteil um das Hinterland nicht wehrlos zurück zu lassen, sonst muss man immer Soldatengruppen rumstehen lassen.

Warten wir mal noch mehr Gameplay Infos ab, bisher ist für mich noch völlig offen, wie das Militär überhaupt integriert ist. :)

awurmi
30-06-19, 22:06
Hallo zusammen,

Ich hab erst vor 2 Tagen von der Siedler History + dem neuen Siedler gelesen und hab mal auf die schnelle alles überflogen.

Siedler 2 und 4:
hab ich nur "kurz" im Singleplayer gespielt.

Siedler 3 habe ich jahrelang online gespielt. Es war für mich derartig strategisch das selbst nach mehreren Jahren noch immer neue strategische Feinheiten gesucht und gefunden wurden. Das war das was das Spiel für mich ausgemacht hat. Das Militärsystem war simple Schwert, Speer, Bogen und die Mönche/Priester. (von Dieben, Pionieren, Geologen mal abgesehen). Dann das Gold mit der Kampkraft 100 immer im eigenen Land, usw.), das Aufwerten der Soldaten... Der Ansatz wäre meiner Meinung nach der richtige. Ein ähnliches Militärsystem wie in Siedler 2 wäre mir zu wenig direkt beeinflussbar. Was ich an S3 nicht so gut fand war das Turm-Versteckspiel, die/der Gegner war schon längst mit Überzahl im Land und die gesamte Wirtschaft ist weiterglaufen. Solange der Gegner den Turm, nicht fand gabs noch immer eine Chance... (was auch wiederum nicht schecht ist wenn plötzlich der Gegner vor lauter Kampf vergessen hat auf seine Wirtschaft zu schauen.

Bisher habe ich gelesen, dass es von den Militärgebäuden Richtung Siedler 2 geht, diese aber auch unbesetzt sein können? Reißt man eins ab, verliert man das Gebiet und auch alle Häuser - ist das der Letztstand? Ich könnte mir auch folgendes spannend vorstellen:

Militär und Wirtschaft nicht parallel "leben". Kommen gegnerische Militäreinheiten ins Land sollen die Wirtschafts - Siedler sich zurückziehen, soweit bis sie sich vor den fremden Militäreinheiten sicher fühlen. Die Gebäude werden verlassen aber nicht abgerissen. Ich denke somit wäre es auch überfällig, dass man grundsätzlich ein Militärgebäude braucht um das Land zu haben. Nun man muss man Soldaten von einer anderen Front dorthin schicken um den Feind zu vertreiben damit die Wirtschafts-Siedler ihre Gebäude wieder besetzen. Oder evtl. erschließt der Gegner die Gebäude und kann danach diese verwenden oder abreißen. Grundsätzlich stelle ich mir aber keinen Abriss sondern eher einen Rückbau (Faktor Zeit + Bauarbeiter) vor, aus den man einen Anteil an Baumaterialien zurück bekommt.

Somit muss man sein Umland überwachen damit der Feind nicht drum herum hereinspazieren kann.
Ich kann mir aber auch vorstellen das Soldaten bei einem Angriff stärker sind je näher ihre eigenen Militärgebäude sind.

Bin jedenfalls schon gespannt in welche Richtung es gehen wird...

awurmi
30-06-19, 22:10
Was ich auf jedenfall gut finde ist das erweiterte Nahrungssystem/Wirtschaftssystem.
Ich wär dafür das alle Siedler Nahrung benötigen, auch die Soldaten, die erholen sich besser/sind stärker wenn Sie in ihren Wachtürmen essen zum Beispiel.
Somit ist vielleicht strategisch gut da und dort ein paar Militärwachgebäude zu haben wo der Feind von hinten kommen kann.