PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ju 87-Flugfähigkeiten und Sturzangriffe



bommi64
27-04-04, 06:49
Hallo Freunde,
ich habe kürzlich mal eine Stuka - Karriere unter dem weltbekannten Kürzel
Fritz "Schmeißrunter" Haudrauf begonnen und musste erstaunt feststellen, welch geniale Flugeigenschaften dieser programmierte Apparat hat !
Damit lässt sich glatt ne Mig3 auskruven und dann noch abschiessen. Und das nicht nur einmal. TOLL !!!
Kein Gedanke dran, daß diese Stukas in wirklichkeit zwar ausgezeichnete Sturzbomber waren, ansonsten aber wie bleiernde Enten in der Luft hingen.
V max????? Ey, man kann damit sogar ne Lagg3 eiholen !!!! PEINLICH!!!!!!
Dat gibbet doch gar nicht.

Nun, wie dem auch sei, Spass machts trotzdem.
Aber noch was:
Wie funktioniert denn ein ordentlicher Sturzangriff ???
Das Original hatte eine Sturzflugautomatik. Ich kann hier aber nix finden und mein Manual gibt dazu überhaupt gar nix her !!!
Im Horizotaltiefangriff kriege ich so ziemlich alles zerpfeffert (bis auf Flak-Stellungen, die zerlegen mich dann immer.....).
Also, wer erklärt mit netterweise mal ausführlich, wie so ein Sturzangriff richtig abläuft.... ich wär dankbar !

Gruß
Bommi

bommi64
27-04-04, 06:49
Hallo Freunde,
ich habe kürzlich mal eine Stuka - Karriere unter dem weltbekannten Kürzel
Fritz "Schmeißrunter" Haudrauf begonnen und musste erstaunt feststellen, welch geniale Flugeigenschaften dieser programmierte Apparat hat !
Damit lässt sich glatt ne Mig3 auskruven und dann noch abschiessen. Und das nicht nur einmal. TOLL !!!
Kein Gedanke dran, daß diese Stukas in wirklichkeit zwar ausgezeichnete Sturzbomber waren, ansonsten aber wie bleiernde Enten in der Luft hingen.
V max????? Ey, man kann damit sogar ne Lagg3 eiholen !!!! PEINLICH!!!!!!
Dat gibbet doch gar nicht.

Nun, wie dem auch sei, Spass machts trotzdem.
Aber noch was:
Wie funktioniert denn ein ordentlicher Sturzangriff ???
Das Original hatte eine Sturzflugautomatik. Ich kann hier aber nix finden und mein Manual gibt dazu überhaupt gar nix her !!!
Im Horizotaltiefangriff kriege ich so ziemlich alles zerpfeffert (bis auf Flak-Stellungen, die zerlegen mich dann immer.....).
Also, wer erklärt mit netterweise mal ausführlich, wie so ein Sturzangriff richtig abläuft.... ich wär dankbar !

Gruß
Bommi

thompet03
27-04-04, 06:55
Hallo!


Mh... hast Du Deine Ju frisiert oder fliegst du die ganze Zeit offline?? Also wenn mann mit überhöhung ne Lagg angreifft vielleicht aber niemals im Levelflug.. Und ich hab keine Ahnung ob die Wendigkeit so stimmt aber bei den Tragflächen.. mh...

Kann jemand genaueres sagen??

Gruß

splindy
27-04-04, 07:10
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Also, wer erklärt mit netterweise mal ausführlich, wie so ein Sturzangriff richtig abläuft.... ich wär dankbar !

Gruß
Bommi<HR></BLOCKQUOTE>

Du musst im Steuerungsmenü einige Funktionen mit Joystickbuttons (falls noch welche frei sind) oder Tastaturkürzel belegen.
- die Sturzflugbremse
- und das Bombenvisier, hier für die Stuka Visierhöhe (am besten aber alle Funktionen, damit´s in der Heinkel später auch gut klappt http://ubbxforums.ubi.com/images/smiley/16x16_smiley-wink.gif )

Im Flug dann die Visierhöhe am besten auf 0 (=null) reduzieren, dann kannst du die Bombe ausklinken, wann du willst, ansonsten wird sie automatisch bei ich glaube 900 m ausgeklinkt.
Unmittelbar vor dem Sturz die Sturzflugbremse aktivieren und schön aufs Ziel zustürzen. Dann die Bombe auslösen und die Maschine wird automatisch abgefangen. Angriffshöhe mindestens 1000 m, sonst geht´s nicht.

Viel Spass beim Testen! http://ubbxforums.ubi.com/images/smiley/16x16_smiley-happy.gif

http://www.76-iap.de/images/Banner/banner.gif

a1l0e9x
27-04-04, 07:15
Du must bei der B-2 und D-3 erst die Abwurfhöhe einstellen (die Tasten belegst du unter "Visierhöhe verringern/erhöhen), die Abwurfhöhe siehst du auf deinem Höhenmesser an dem roten Zeiger. Wenn du die Sturtzflugautomatik (Bremsklappen) aktivierst, dann wird die Bombe auf der eingestellten Höhe ausgeklinkt.

Bei der D-5 bedienst du das StuVi folgendermaßen:

1. Abwurfhöhe einstellen (z.B. 400m), diese Höhe kannst du auf deinem Höhenmesser an der roten Nadel ablesen.
2. Geschätzte Abwurfgeschwindigkeit (in TAS) einstellen (400 bis 500km/h)
3. Sturtzflugbremsen aktivieren und "Pauke Pauke"
4. Kurz bevor sich die beiden Nadeln auf dem Höhenmesser decken (also die Abwurfhöhe erreicht ist) nocheinmal die Geschwindigkeit eingeben. Diese weicht von der wirklichen Geschwindigkeit in Höhen von 600m kaum noch ab, also zu vernachlässigen.
5. Zielen mit dem horizontalen Strich (nicht mit dem Fadenkreuz!)
6. Beim Ertönen der Alarmsignals die Bomben manuel abwerfen.

_____________________

Servus!

I/JG68Alex
1./JG68, Säbel 5

http://corps23.duhurensohn.de/other/Signatur.gif (http://www.jagdgeschwader68.goto-my.de/frames/aktuelles/aktuell.htm)

Aus is' und gar is' und schee is', dass' wahr is.

Dora-9
27-04-04, 07:16
Die Stuka war nur eine Bleiente wenn sie ihre "Eier" noch dabei hatte. Ohne Bomben rar sie unglaublich wendig, aber mit zwei Kleinkaliber-MG's auch unglaublich leicht bewaffnet. Erfahrene Stukapiloten sind oft nach dem Bombenwurf mit Jägern gekurbelt; zwangsweise, weil sie ja nicht die schnellsten waren.
Siegfried Fischer hat mit der Stuka immerhin 15 Jäger runtergeholt.

http://www.i-sol.ch/secret/dora-9_sig.jpg

bommi64
27-04-04, 08:21
Moin miteinander,
danke erst mal für die Tips.

c/o Dora 9:
Sooo wendig wird die Kiste mit Sicherheit nicht gewesen sein!
Klar, mit Bomben brauchen wir uns nicht drüber zu unterhalten, aber auch ohne denke ich nicht, daß das Teil DER Bringer war.
Mit nem relativ schlappen Motor und einem starren Fahrwerk KANN das gar nicht superwendig sein.
Sicher, da sind schon einige Jäger draufgegangen, man müsste sich aber mal die genauen Umstände dieser Abschüsse ansehen. Und Ausnahmeerscheinungen gibt es ja immer! (Richthofen, Udet, Mölders, Galland, Barkhorn, Schnauffer......)

Aber in einem gebe ich Dir Recht: Aufgrund der Tragflächenform konnte man mit dem Gerät OHNE Beladung bestimmt ganz nette Kurven fliegen und das bei niedrigen Speeds.
Aber was nützt das, wenn irgend so ein Popeljäger, der deutlich schneller ist (keine Kunst, die brauchten ja nur irgenwas an die 350 bis 400 max.zu schaffen, da waren die dann schon deutlich schneller...!!!), einen Angriff fliegt, sich dann schnell verdrückt und noch mal anfliegt ???
DER STUKA IST TOT !!! Ganz sicher!

Ich kenne zwei ältere englische Herren, die 1940 jeweils eine Spit und eine Hurricane geflogen haben.
Die können Sachen über ne Ju 87 erzählen.... das waren totale Särge wenn die ungesichert irgendwo auftauchten. 100% Kill!

Trotzdem, mir gefällt dieser geierartige Look der Maschine gut. Und zu seiner Entwicklungszeit war die Kiste DER Knaller schlechthin. Da gabs ja auch noch keine Spitfires und Hurricanes und so ne olle Gladiatior hätte die Ju vielleicht noch geschafft (aber nur OHNE Bomben !!!).

In diesem Sinne
Bommi

Bremspropeller
27-04-04, 08:30
Was hat das starre Fahrwerk mit der Wendigkeit zu tun ? Nicht viel - zwar erhöht es den Widerstand, aber für den Kurvenradius ist auch die Profilauslegung der Maschine wichtig - bei der Stuka mit ihren geschlitzten Klappen (und Querrudern) ist diese zimlich günstig für den Langsamflug.

Allerdings halte ich die Stuka auch für über...

http://www.brooksart.com/Ontheprowl.jpg
"Once upon the time..there was an aircraft that ruled the skies of Europe..."
http://www.virtual-jabog32.de
http://www.jg68.de.vu

JG51_Storm
27-04-04, 11:38
die olle ju hat -im langsamflug- jeden rekord in der wendigkeit gemacht, das stimmt so :-)

und die hatte auch über 1500 ps..

Stefan-R
27-04-04, 12:50
Achtung Denkfehler:

Ein Flugzeug das schneller ist kann in der Regel nur einen größeren Kreis fliegen (bei gleicher Flächenbelastung + Powerloading)
Grund ist mit einfacher Schuldphysik erklärbar: Je größer die Bahngeschwindigkeit, umso großer die Kraft die dich in der Kurve hält. Da diese Kraft aber begrenzt ist, "fliegst" du irgendwann aus der Kurve, dein Radius wird also größer.

Ju87 hat geringe Flächenbelastung - Grund ist auch logisch: Sie kann mit im Extremfall mit ca 2000kg Mehrgewicht fliegen. Ohne die 2000kg hat sie natürlich beachtlich wenige Flächenbelastung.

An der Ostfront haben die Stukas im Tiefstflug auch mit La5 ect. gekurbelt - bis die La wegen Strömungsabriss in den Boden gekracht ist.

-"Hals- und Beinbruch!"

theRealAntEater
27-04-04, 14:08
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by bommi64:
DER STUKA IST TOT !!! Ganz sicher!

Ich kenne zwei ältere englische Herren, die 1940 jeweils eine Spit und eine Hurricane geflogen haben.
Die können Sachen über ne Ju 87 erzählen.... das waren totale Särge wenn die ungesichert irgendwo auftauchten. 100% Kill!

<HR></BLOCKQUOTE>

Ähm, dazu kann man sagen, daß wenn man "Luftkampf zwischen Sand und Sonne" und so liest, daß die Briten nach den Erfahrungen über England die Abschußzahlen von Stukas immer überschätzten. Bei den ganzen "Stuka Parties", bei denen die Briten oft dutzende von Abschüssen beanspruchten, fielen in Wirklichkeit oft nur 2-3 Maschinen runter.
Die waren einfach optimistisch, wenn ein Stuka nach Beschuß nach unten trudelte, war das für die ein "kill", während die Stukabesatzung froh war, sich mittels der Manövrierfähigkeit ihrer Kiste gerettet zu haben. Wären die Abschußzahlen der RAF über Afrika reell, hätte es nach 2-3 Tagen keine Stukas mehr gegeben.
Ehemalige Stukapiloten erzählen lustigerweise kaum Schlechtes über die Maschine. Auch über England waren die Verluste jetzt nicht sooo dramatisch wie sie sich oft anhöen. 5-6 Verluste bei einer Gruppe (30 Maschinen) waren so die Regel. Mehr als die Stukas bisher hatten, aber im Vergleich zu den Zweimots durchaus normal. Laut Mahlke (Gruppenkommandeur I./StG 1) ließ sich mit gutem Jagdschutz und richten Taktiken ein Stukaangriff im Kanal durchaus ohne Verluste durchführen.
Problem war natürlich, daß die Stukas bei Jagdangriffen oft ihre Bombenlast abwarfen und damit die Mission an sich gescheitert war.

http://people.freenet.de/JCRitter/1sigklein.jpg

Abbuzze
28-04-04, 01:47
Dabei sollte man aber nicht übersehen, dass 5-6 Flugzeuge von 30 fast 20% Verlustquote darstellt, auf Dauer wurde damalso wohl ca 10% als maximal tragbar angesehen, die Nachtbomber der RAF mußten einige Zeit lang mit solchen werten "leben". Das Problem ist die Tatsache, das 20% Verlust bei 5 Einsätzen, naja die überlebenswahrscheinlichkeit der einzelnen Besatzungen nach der Zeit darf ein Statistiker mittels Gaußscher Glocke ermittlen http://ubbxforums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

I/JG53 Abbuzze

http://www.jg53-pikas.de/

http://mitglied.lycos.de/p123/Ani_pikasbanner_langsam.gif

Stefan-R
28-04-04, 03:50
Natürlich waren die Verluste untragbar hoch, das war aber bei den normalen Kampffliegern das gleiche.
Deshalb wurden später nur noch Nachtangriffe geflogen. Und dazu waren die Stukas mangels Blindflugintrumenten und Bombenwurf nach Sicht nur bedingt geeignet.
Um die Stukaverbände zu schonen wurde das einzig richtige getan, da sie für den Ostfeldzug noch benötigt wurden.

-"Hals- und Beinbruch!"

bommi64
28-04-04, 07:21
AAlso,
um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.....
Ich bin sowohl mit der Schulphysik als auch mit Flugzeugen als solches reichlich vertraut.
Speed und Manövrierfähigkeit sind mir ein Begriff, ebenso das mit den g`s (9,81m/s)und Turn and Bank Verhältnissen....
Und ne gute Manövrierfähigkeit habe ich der Ju 87 aufgrund ihrer Flächenform ja auch zugestanden.
Ich habe mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt!
Besser hätte ich sagen sollen, daß die KIste OHNE Jagdschutz chancenlos war, wenn gegnerische Jäger auftauchten.
Zu lahm, zu schlapp, zu schlecht bewaffnet....

Sicher, die brit. Propaganda hat bei Abschüssen übertrieben, aber Piloten, die selber dabei waren geben heute wohl ein relativ korrektes Bild. Ich jedenfalls glaube es, wenn die beiden mir erzählen, daß ihre 8(!!) MG`s zuerst den Heckschützen in der Ju 87 getötet haben (der saß ja "bestens" geschützt da hinter seiner Miniknarre) und die Kiste dann völlig wehrlos war, bis auf plötzliche Ausweichmanöver, wenn der Pilot noch lebte und die erste Atacke überstanden hat. Dann war es aber nur noch eine Frage der Zeit. Ohne Jagdschutz, versteht sich! Meistens reichte aber ein einziger Anflug mit ner passenden MG - Salve...
Wie war das denn mit den deutschen Angaben????
Alles korrekt, was Hr Goebbels da so hat rausposaunen lassen?
Die haben sich alle nix geschenkt im Lügen.
Aber wenn mir heute alle Quellen geprüfte Daten geben, kann ich das glauben, denke ich!
Auf BEIDEN Seiten! Die widersprechen sich ja nicht mehr sonderlich, heute.
Warum SIND Die Stuka - Geschwader denn 1940 so schnell zurückgezogen worden ????
Weil nix war ?
Die Kisten hatten gegen die RAF nie ne Chance!
Nebenbei, gegen die Masten Chain Home Line konnten selbst die Stukas, wenn sie denn durchkamen, nicht viel machen. Die Gitterkonstruktion der Masten nahm eben die Energie der Bomben nicht auf. Da konnte auch die Ju 87 nix dafür, das ware die Planer der Angriffe.
Ok, Ventnor und ein paar andere haben sie geschafft. Aber nur für ein paar Stunden, dann wußte die RAF wieder, wann die "Hunnen" anrückten und die Spits und Hurricanes konnten wieder ne Menge trouble machen.

Fazit: Die Ju 87 war eine brutal-heftige Waffe, wenn sie im sicheren Luftraum operieren konnte!
Andernfalls war sie so gut wie TOT!
Die hier so angesprochenen "Kurbler", die ja sooo heftig mit Jägern herumgekurbelt haben.....fragt mal die Leute, WIE die sich dabei in ihrer Kiste gefühlt haben!!!
Die haben sich mit Sicherheit in die Hosen geschissen, weil sie genau wußten, was irgendwann kommen musste!
Das war nicht die große Heldenbeschwöung...die hatten ANGST, ganz einfache ANGST! Und das ist auch nur zu verständlich!
Wir hatten in unserer Stadt mal einen Mann, der spielte in der Einkaufszone so nen Leierkasten und rief immer "Deutschland hat keine Pferde mehr....). Als Knirpse haben wir uns darüber kaputtgelacht.
Als wir dann älter waren (ich bin jetzt39) hat mein Vater mir mal erzählt (er kannte den wohl), daß der Mann im 2 WK. ne Ju 87 geflogen hat. In Russland. Dabei hat er wohl irgenwann seinen Verstand verloren und ist auch mal mitten in eine Pferdeherde reingeknallt. Ob das alles so stimmt, weiß ich natürlich nicht, aber es bestätigt schon vieles, was ich später dazu dann gelesen habe.
Klar, Verstand verlieren tun auch andere (siehe unsere Poiltiker, ALLE !!!! lol) aber bei so einer ständigen Angstbelastung kann ich mir das schon vorstellen.

Aber, um zum Schluß zu kommen, wir sind wohl ALLE nicht selbst dabei gewesen, drum ist das alles doch recht hypothetisch, oder?
Seien wir froh und dankbar dafür, daß wir diese Scheiße nicht mitmachen mussten!!!
Heute haben wir Freunde, die Igor, John, Henk, Olaf, Tierry oder sonstwie heißen und leben in Frieden mit den Gegnern unserer Vorfahren.
NIX ANDERES ZÄHLT WIRKLICH!!!

Und wenn ich dann mehrfach mit meiner Ju 87 ne Lagg 3 im horizontalflug zur Strecke bringe....was solls, ist doch nur ein Game.

In diesem Sinne
Bommi

Barmbek76
28-04-04, 09:11
Welcher einmotorige taktische Bomber mit schwacher Defensivbewaffnung ohne Jagdschutz war denn kein fliegender Sarg? Die Abschusszahlen von Stuka, Dauntless, Vindicator, Val, Kate etc. waren doch ziemlich erschreckend...

JG51_Storm
28-04-04, 09:32
eine frage? hast du schonmal offline gespielt? , wenn nicht muss ich dir sagen , dass fb offline totaler bockmist ist , da es eine ki schlichtweg nicht gibt :-) aber eine kündstliche dummheit
ps: schonmal überlegt ,d ass eine stukastaffel bis 45! flog , und rudel über 2500 einsätze fast allein auf der ju geflogen hat? so eine todesfalle war sie wohl nicht http://ubbxforums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

die meißten jus fielen überhaupt durch erdbeschuss runter und nicht durch jäger...

Gruenes-Herz
28-04-04, 15:04
Nur allein die Flachenbelastung ist nicht allein maßgebend für die Wendigkeit, vor allem nicht, wenn man Bomber und Jäger miteinander vergleicht. Wie schrieb Eric Brown uber die Ju:"Auch mit den großflächigen Querrudern kam kein richtiger Schwung bei Abwehrmanöver auf. Obwohl das Höhenruder ziemlich leichtgängig war, war das Flugzeug einfach zu stabil um die Längsachse, um wendig zu sein." Natürlich legt man einen Bomber, der längere Strecken in Formation fliegen soll, deutlich stabiler aus, als einen Jäger, der kurbeln können soll. Wenn man's jedoch beim Jäger übertreibt, kommt so was raus wie die MiG-1, deren Piloten beim Aussteuern der zu geringen Längsstabilität sehr schnell ermüdeten. Auch später waren Instabile Jäger bei den Sowjets nicht der große Wurf, man war überglücklich, die instabile MiG-23 durch die viel besser fliegbare aerodynamisch stabile 29 zu ersetzen. Darauf waren die Sowjets echt stolz, die Kurbeleigenschaften der F-16 mit einer voll stabilen Maschiene zu erreichen.