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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bedürfnisse, Öffentliche Gebäude und Ressourcen



Freakarus
03-03-18, 23:44
Hallo Union,

Ich hoffe das Thema kam noch in keinem Threads auf (habe jedenfalls keinen gefunden).

Ich würde gerne das Thema Bedürfnisse, Öffentliche Gebäude und Resourcen ansprechen.

Bisher war es ja immer so, dass die Bevölkerung Bedarf an verschiedenen Verbrauchsgütern sowie an öffentlichen Gebäuden hatte. Diese beiden waren aber nie direkt miteinander verknüpft.

Verbrauchsgüter wurden direkt aus dem Lagerbestand abgezogen und das alleinige Bauen eines öffentlichen Gebäudes reichte aus um das Bedürfnis zu befriedigen.

Wieso verknüpft man dies also nicht?
Anstatt also den Bedarf Alkohol durch puren Lagerbestand zu erfüllen könnten Schenken Alkohol als Ressource verbrauchen um damit das Bedürfnis der Bevölkerung zu stillen.

Oder nehmen wir das Bedürfnis an Bildung, anstatt einfach eine Schule zu bauen und damit wäre alles erledigt könnte diese Kreide und Papier als Resourcen verbrauchen um ihren Service aufrecht zu erhalten und damit das Bedürfnis nach Bildung stillen zu können.

Der Verbrauch der Gebäude müsste sich natürlich weiterhin entsprechend der Bevölkerungszahl verhalten, aber nun entsprechend der Bevölkerung im Einflussgebiet.

Auf diese Weise würde auch eine neue Methode entstehen bestehende Gebäude upzugraden. Ein Marktplatz könnte z.b. Fisch benötigen (da die Bevölkerung diesen dort kauft) später kann er zusätzlich weitere Guter verbrauchen (z.B. Schinken) um damit andere Bedürfnisse zu stillen.
Durch selektives Verbieten oder Erlauben des Verbrauchs einzelner Resourcen (siehe Schinken) könnte man so Stadtviertel in einer gewünschten Entwicklungsstufe halten obwohl die Resourcen z.B. bei anderen Marktplätzen verfügbar wären.

Auch wäre es dann möglich, öffentliche Gebäude and den Waren-Transport zu koppeln (ähnlich Monumenten) - eine Schenke / Schule muss dann Waren aus einem Lagerhaus holen um ihre Dienstleistung weiter Produzieren zu können.


Was sagt ihr dazu ? Wäre das zu viel Micromanagement oder könnte etwas derartiges die Anno-Expierience verbessern?

Beste Grüße
Loex.

Der3ine
04-03-18, 00:23
Das gab es ziemlich ähnlich bereits in Anno1503.
Dort hatte man verschiedenen Marktstände (Einen für Nahrungsmittel + Salz, einen anderen für Stoffe + Leder, Gewürze+Tabak, Kleidung, Lampenöl, Wein, Schmuck)
In diesen konnte man auch festlegen, welche Waren im jeweiligen Marktstand verkauft werden sollten (z.B. 2 Gewürzstände in der selben Stadt, der eine verkauft nur Tabak, der andere nur Gewürze). Da zudem nicht alle Bedürfnisse für den Aufstieg erfüllt sein mussten, konnte man so trotz unzureichender Produktion der jeweiligen Waren das Bedürfnis nach dieser Ware vollständig erfüllen und so die Einwohner aufsteigen lassen.
Auch dass die Schenke Alkohol verbraucht kam dort bereits vor.
Ich würde aber nicht soweit gehen wie du und sagen, dass jetzt jedes öffentliche Gebäude (bei dir ja z.B. die Schule) auch diverse Waren für den Betrieb benötigen. Dann wird es am Ende eher nervig.

Freakarus
04-03-18, 00:41
Tatsache? Man 1503 ist so lange her :)

Ich kann mich jetzt wo du es sagst aber wieder an die Marktstände erinnern, die waren aber nicht an ein Warenlager gebunden oder?

Goobieman001
04-03-18, 12:27
Das mit den Marktständen war ein interessantes System. Aber wie man bereits sieht, wird es wahrscheinlich beim Marktplatz als ganzes Gebäude bleiben. Bei den anderen öffentlichen Gebäuden wäre es denk auch zu kompliziert.

LadyHahaa
05-03-18, 01:42
Tatsache? Man 1503 ist so lange her :)

Ich kann mich jetzt wo du es sagst aber wieder an die Marktstände erinnern, die waren aber nicht an ein Warenlager gebunden oder?

Die Marktständen waren ausschließlich im Einzugsbereich eines Markthaupthauses zu bauen.
Die haben ihre Waren direkt aus dem Markthaus bezogen, hatten also immer volle Kapazität zur Verfügung, sofern Lagerbestand auf der Insel vorhanden.

Drake-1503
05-03-18, 14:26
Die Verfügbarkeit von Waren war zuletzt immer inselweit, das erleichtert natürlich die "Simulation" des Warenverbrauches. In 1503 haben die Bewohner die Waren ja sogar noch eingekauft, und wer zu spät zu seinem Marktstand kam, hat evt. nichts mehr von den Gewürzen abbekommen. Ein simulierter Verbrauch ist natürlich einfacher zu handeln, insofern wäre die Abhängigkeit der Versorgung von einzelnen Marktplätzen kompliziert, da ja viele Häuser mehrere Marktplätze zur Auswahl haben. Ich finde, 1503 ist 1503 und 1800 soll 1800 werden. Egal, wie sie es machen, aber es sollte transparent und nicht zu performance-intensiv sein. Den Aufstieg einzelner Ecken kann man ja entweder manuell verhindern oder eben ein bestimmtes Gebäude dort nicht bauen, das für den Aufstieg benötigt wird.