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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Weg ist das Ziel in Primal



Gamer3R43
24-04-16, 23:11
Primal, ein wirklich gutes Spiel und würdiger Nachfolger des Farcry-Titels wie ich finde, hat mich über Tage gefesselt und meine Neugier geweckt über die Geschichte unserer Vorfahren.
Das wirklich tolle an diesem Spiel ist doch seine Glaubwürdigkeit, basierend auf dem aktuellen Stand der Archäologie und das Gefühl, es hautnah mitzuerleben wie das damals vor tausenden von Jahren gewesen sein muß.
Als Jäger und Sammler mit der Gefahr von wilden Tieren und Stammeskämpfen im Nacken der rauhen Wildnis ausgeliefert zu sein.
Das ist jedesmal ein großer Moment, wenn man für sein Volk weitere Gebiete erschließt und dafür bei der Rückkehr als Held gefeiert wird.
Wirklich beeindruckend und unterhaltsam bis zur letzten Minute.

Nachdem ich nun zwei mal die Story durchgespielt habe, das zweite Mal im Survivor-Mode kann ich eigentlich nur gutes berichten.
Erst mal möchte ich erwähnen, dass ich bisher keinen Bug im Spiel hatte, was wirklich erfreulich war.
Auch der Spielfluss war jederzeit gegeben und es gab keine unlösbaren Hindernisse während des ganzen Spieles.
Etwas verwirrend war das Belohnungssystem. Da ich schon alle DLCs mit dem Spiel installiert hatte, waren wohl einige Belohnungen bereits verfügbar, was nach Erreichen des Spiefortschrittes zu keiner Änderung beitrug. Der Messergürtel z.B. ist wohl zur Aufbewahrung von Splittern bereits vor der Freischaltung verfügbar gewesen.
Da fehlten mir auch ein Wenig die Erklärungen um was es sich bei den Belohnungen genau handelt.
Ein Leopardenfell für meine Höhle hatte ich an der Wand vermutet, fand es dann aber erst nach genauem Hinsehen auf meiner Schlafstätte.
Merkwürdig, wie man sich doch an solchen kleinen Extras erfreuen kann...

Es war nicht immer einfach den Weg zu finden, wenn man plötzlich vor einer riesigen Felswand steht, die sich zu beiden Seiten endlos ausdehnt, was einem schonmal etwas Geduld abverlangt, wenn man es eilig hat, aber der Weg ist das Ziel. Das waren zu dieser Zeit auch die Probleme des Alltags, mit denen wir uns heute weniger befassen müssen.

Die Tiere sind wirklich lebendig und oft spürt man die Gefahr, die von ihnen ausgeht, um so mehr, wenn man im Survivor-Mode härter ums Überleben kämpfen muß.
Der Überlebensmodus ist eine wirkliche Bereicherung für das Spiel und hat mich persönlich dazu veranlasst gleich nochmal in die Wildnis zu springen.
Wenn man durch ist, dann fehlt einem was. Gerne würde ich Monate in Oros verbringen und Spaß haben in der Welt des Ursprungs und den elementarsten Befürfnissen der Menschheit, Überleben und expandieren. Hier wird deutlich wie schwierig es wohl gewesen sein muß diese einfachen Ziele unter den erschwerten Bedingungen zu verfolgen.
Alles in allem würde ich mal sagen, gut gebrüllt der Löwe!
Weiter so...

PunkteStibitzer
25-04-16, 14:25
hallo :)

mir hat und macht primal auch sehr viel spaß :) hab es jetzt auch 2 mal durchgespielt und ein 3tes mal wird folgen. ich mag das ganze setting und der neue überlebensmodus gibt dem ganzen nochmals eine ganz andere richtung bzw spielweise vor. man muss echt aufpassen. alleine der große wilde tyrannosaurus-dachs, wer kennt dieses monstrum nicht, kann zum schnellen ende führen :o ... :D

ich bin jetzt nicht so der far cry fan, aber primal macht seine sache, finde ich, sehr gut :)

wenn ich einen wunsch hätte, hätte ich mir eine etwas kleinere spielwelt gewünscht und stattdessen ein paar mehr aufgaben mit urki und co :) ich glaube die größe hätte primal nicht zwingend gebraucht, ohne dabei, ja?, an entdeckungsvielfalt zu verlieren.

Fireseed
26-04-16, 15:24
Muss auch mein bisheriges Fazit zu Primal korrigieren. Der Survival Modus hat dem Spiel ein ganz neue Würze gegeben. Für mich ist daraus ein ganz neues Spiel geworden, dass den Wurzeln von Far Cry trotz Setting treu bleibt. Werde nochmal ein ausführlicheres Feedback abgeben, sobald ich das Spiel zum zweiten mal durch habe, natürlich im Survival Modus :)

Taxoavax
19-05-16, 18:10
"Wenn man durch ist, dann fehlt einem was. Gerne würde ich Monate in Oros verbringen und Spaß haben in der Welt des Ursprungs und den elementarsten Befürfnissen der Menschheit, Überleben und expandieren."

So ähnlich habe ich nach dem Ende auch gedacht ,-) Ich konnte mir sogar vorstellen nach dem Ende eine Art "Bausimulator" zu integrieren. So wie in Fallout 4, wo man Häuser, Felder usw. bauen kann. Der Izila wollte ja so wieso Anführer der Felder sein. Man könnte verschiedene Charaktere im Dorf mit Aufgaben belegen.... auf jeden Fall muss das Spiel irgendwie weiter gehen.

Zum Glück habe ich noch nicht alle Nebenmissionen und Fundstücke erreicht. Also geht es für mich noch ein wenig weiter :)

Youtube Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UC2SNSVHxJFFCwuhdJgsUbEw

Super Spiel