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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ausgearbeiteter Vorschlag für das beste ANNO aller Zeiten!



radeoaktiv26
07-04-16, 20:07
Als Dank für das exzellente Spiel, welches ich noch mit 100€ für unterbewertet halte, möchte ich eine Idee einbringen, die ihr beim nächsten ANNO implementieren könnt.

Es geht mir um das System der Zivilisationsstufen/Aufstiegsrechte, welches irgendwie noch nicht so ganz gut an die Realität angepasst ist. Ich habe zum Beispiel 2,5 Mio Einwohner, und davon sind schon 1,7-1,8 Millionen Investoren. Der gesunde Menschenverstand sagt einem: das kann so nicht hinhauen, die Reichen sind in der Realität immer in der Minderheit. Die Pyramide kann nicht auf dem Kopf stehen. Andererseits ist es natürlich auch verständlich, woher die Konzentration der Bevölkerung bei den Gebäuden der höheren Zivilisationsstufen herkommt. Sie sind höher und da passen mehr Leute rein. Jetzt wäre es natürlich ganz große Klasse, wenn man diese beiden Fakten - soziale Pyramide und das richtige Verhältnis der Höhe des Gebäudes und der Einwohnerzahl - kombinieren könnte. Was natürlich heißen muss: die Oberschicht muss aus den Wolkenkratzern raus.

Ich stelle mit das dann folgendermaßen vor: nehmen wir an wir haben 3 soziale Stufen, wobei 1 die niedrigste ist. Wenn man das Spiel anfängt, dann bauen die Leute der Stufe 1 kleine Häuser. Nun erreicht man die nächste Stufe. Anstatt jetzt die Höhe der Wohnhäuser zu erhöhen, in der die Bewohner der höheren sozialen Stufe leben, sollte man ihre Häuser einfach protziger machen und den Einwohnern der Stufe 1 erlauben, die Höhe ihrer Gebäude zu erhöhen, womit man auch mehr Bewohner der Stufe 1 kriegt. Am Ende hat man kleine Häuser mit Bewohnern der Stufe 2 und eine Mischung aus kleineren und größeren Häusern für Bewohner der Stufe 2. Wenn man zu Stufe 3 übergeht, passiert dasselbe: die Bewohner der Stufe 3 sind nicht zahlreich, wohnen in Villen, am besten noch mit Gärten usw., während die Bewohner der niedrigeren Stufen eher in riesigen Hochhäusern wohnen, womit es von ihnen auch entsprechend mehr gibt. Dieses System muss natürlich nicht so streng sein, dass die Reichen immer in Villen wohnen müssen. Ein gewisser Anteil von ihnen zieht Cityappartments sicher vor. Es sollte beim Aufstieg dann die Wahl geben, was man hochziehen möchte. man könnte z.B. dafür sorgen, dass die Bewohner zu jeweils 1 Drittel in Villen, kleineren Appartments und Hochhäusern wohnen können. Wohlgemerkt gemessen an der Bevölkerungszahl - d.h. es kämen letztendlich 10, 20 Villen auf ein von Reichen bewohntes Hochhaus. Für die niedrigen sozialen Schichten macht man es genauso, nur sind deren Häuser eben weniger protzig. Der Nachteil dieses Systems ist die höhere Komplexität und möglicherweise wäre es notwendig auch den Flächenverbrauch von Gebäuden zu variieren. Man könnte sich damit aushelfen, dass man die Gebäude sofort viel Platz einnehmen lässt und nur noch Komplexe baut, die dann am Ende genug Platz für eine Villa mit Garten bieten oder eben mehrere kleinere Häuser.

Das würde auch eine Veränderung des Verbrauchs nach sich ziehen,denn es gibt nun weniger Reiche. Den niedrigeren sozialen Schichten sollte, wie in früheren Annoversionen, die Möglichkeit gegeben werden Waren für die nächsthöhere soziale Schicht zu konsumieren, allerdings weniger davon, damit die Anzahl der Produktionsgebäude wieder etwas ausgeglichen wird. Vielleicht ist das auch nicht nötig, wenn man den Verbrauch der Reichen bei den Luxuswaren hochregelt oder beim Aufstieg weitere Bedürfnisse für die niedrigeren Schichten einführt.

Das neue System mit den flexibleren Radien der öffentlichen Gebäude ist besser als früher, keine Frage. Allerdings ist mir beim Bau meiner Megastädte aufgefallen, dass eine Konzentration der höheren Gebäude mich dazu zwingt auch die öffentlichen Gebäude zu konzentrieren. Die Stadien muss ich dann direkt neben die Hochhäuser bauen - dabei wäre es sicher schöner man ich das auseinanderziehen könnte. Ich finde, dass es keine Rolle spielen sollte, wo die Gebäude stehen. So wäre es auch einfacher, wenn man Villen/kleine Häuser und Hochhäuser der gleichen Schicht am jeweils anderen Ende der Stadt hat.

Was noch gut wäre: Ein paar weitere öffentliche Gebäude wie z.B. Einkaufscenter. Die Hochhäuser haben unten jetzt Cafes und kleinere Geschäfte, für eine richtige Konsumgesellschaft reicht es aber nicht aus. Ich würde die Fläche so groß machen, dass es mit den vorhandenen Ressourcen wie den Bergbauplätzen unmöglich ist sie zu füllen. Damit wäre der Druck sparsam mit ihr umzugehen stark reduziert, womit noch schönere Städte herauskämen.

Kann Orbit schon kaum erwarten, mir ist die Fläche in den gemäßigten Sektoren ausgegangen :) ... ürbigens echt super gemacht, die Reflexionen an den Hochhäusern.