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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gegner opfert Kreatur/Feindzauberschutz



iw3in
09-04-14, 10:21
Was haltet ihr denn von der Idee, dass es zauberkarten gibt, mit denen der Gegner eine Kreatur opfern muss. Denke dabei vor allem an die Bastion karte mit Feindzauberschutz (Name gerade entfallen). Will hier gar nicht über die Stärke von Bastion Decks reden bzw. Meckern (spiele nämlich selber eins ;) ) aber das ganze wäre doch ein guter Ausgleich.

Ich denke dabei an etwas wie der Gegner opfert eine Kreatur, die im letzten Zug angegriffen hat, was ja die Kreatur ja nicht direkt betrifft sondern eher den Helden! :)
Man könnte das ganze auch in viele Fraktionen einbauen...wie zum Beispiel in Heaven mit "göttlicher Vergeltung" oder in nekro mit Beeinflussung eines Spielers ähnlich Puppenspieler!

Wie findet ihr die Idee so?

Cainium
09-04-14, 10:55
Wie findet ihr die Idee so?

Eher so "meh".

Gegen "Feindzauberschutz" gibt es genug Möglichkeiten. Auf die Hand zurück schicken, Crippling, Poisen, und im Zweifel "The Banshee" regeln.

Davon abgesehen dass du in 90% der Fälle, gerade gegen Bastion, nicht ass Ergebniss erzielen wirst was du willst. Bastionshelden haben i.d.R. mehr als eine Kretur auf dem Feld, denn ansonsten ist ihre Stärke nutzlos und jedes Controldeck gewinnt locker die Oberhand. D.h. der Gegner wird immer etwas "Crap" zum Opfern bereit haben. ;)

iw3in
09-04-14, 11:29
Ja ist wie gesagt noch ausbaufähig...man könnte zum Beispiel aussuchen was der Held opfert bzw. Das ganze auch auf Schaden ummünzen...

Die anderen Möglichkeiten die du nennst sind meiner Meinung nach ziemlich naja (außer natürlich die Banshee, die ja aber wenn ich es richtig im Kopf habe nicht von jeder Fraktion gespielt werden
kann ;) )

Andererseits poisen ist gegen eine Kreatur mit 7 leben eher nicht die Mega Wucht...da stirbt der Held noch vor der Kreatur! Und naja verkrüppeln können effektiv (wegen Feindzauberschutz) auch nur Kreaturen aus nekro.

Gerade in Decks die mit wenigen Kreaturen auskommen wollen ist auf die handzurückrufen meiner Meinung nach auch eher ein mäßiger Erfolg ;)

ManadarGhune
09-04-14, 12:08
Wenn du mit der Zauberkarte auch noch die zu opfernde Kreatur bestimmen willst, hört sich das für mich nach Soulreaver an. Und da greift dann wieder der Feindzauberschutz. ;)

iw3in
09-04-14, 12:14
Dadurch dass der Gegner sie opfert wird das ja gerade umgangen! Aber ja ist vielleicht zu nah dran...bin für andere Ideen offen! :)

ManadarGhune
09-04-14, 12:27
Wenn du es bestimmst, ist es kein Opfern mehr. Feindzauberschutz schützt doch vor dem Auswählen durch den Gegner. Ergo wirst du mit Opfer immer freiwillig wählbar lassen müssen, wo wir bei den anderen möglichen Opfern von Cainium sind. Wenn du gezielt das Monster mit Schutz weghaben willst, musst du wohl auf die 2 Alternativen bei den Schicksalen zurückgreifen. Heißt Asha Altar zum zerstören oder die Geborstene Brücke zum auf die Hand geben. Sonst wäre der Effekt Feindzauberschutz doch sinnlos und kann gleich aus dem Spiel fliegen.

Cainium
09-04-14, 12:59
Die Kreatur ist nicht immun gegen Vergeltung.

Akademie hat Ausweichen als effektive Blocker.
Sanktuarium hat Outmanouvre
Necro hat Banshee, Crippling, Poisen
Bastion hat die Viecher selbst :)
Inferno hat diverse Discards... Garant-Gate Decks setzen einfach einen 5/4/9er mit Attack Anywhere davor - Problem solved.
Zuflucht fällt mir spontan nix ein, wobei da auch diverse Kombiantionen helfen können. Vorallem immer wieder vollheilene t.

Emduril
09-04-14, 13:13
Die Konsequenz der Einführung einer Opfermechanik könnte einen starken Einfluss auf die Spielmechanik haben.
Zur Zeit sind die Züge in DoC stark voneinander getrennt. Wenn mein Zug ist, ist mein Zug und der Gegner macht nichts bis er wieder dran ist. Durch die Opfermechanik wird eine Entscheidung des Gegners in meinem Zug eingeführt, die das Spiel komplexer macht und verlangsamt. Zusätzlich müssten dann neue Regeln für die Spieluhr her. Wie lange hat der Gegner Zeit zu opfern? Und was passiert, wenn er es nicht tut?
DoC ist ein recht schnelles Spiel und der Spielfluss lebt stark davon, dass die Züge voneinander getrennt sind. Ich sage nicht, dass die Idee schlecht ist (ich kenne die Mechanik auch aus anderen Spielen), aber sie könnte für die Spielentwickler ein Problem aufgrund des Eingriffs in den Spielfluss geben.

Gudchen
09-04-14, 14:18
Man könnte das ganze als Ongoing Spell machen, der zu Begin des gegnerischen Zuges das Opfer verlangt, und danach in den Friedhof geht.
So wäre die Problematik umgangen dass es Interaktion im eigenen Zug benötigt, hätte allerdings die Nachteil das man nicht mehr im eigenen Zug weiterplanen kann, je nach dem was der Gegner geopfert hat.