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kubanloewe
16-05-05, 03:33
ich hab so meine Probleme mit dem Rollen der Flieger mit Bombenlast o.ä.
Vieleicht hat der ein oder andre ja reale Erfahrung damit gemacht und wenns nur im Modellflug war.

Was mich in fast allen Flusies wundert ist das der Flieger trotz Bombenlast genauso schnell aber vor allem genauso stabil rollt wie ohne.
auch kann man den Flieger inne schräglage bringen und den stick loslassen..der Flieger fliegt weiter ohne zurückzurollen.
Das is in FB so genau wie in cfs3 oder AcesHigh usw. Ich glaube mich aber erinnern zu können das ich mal ne Flusi hatte wo man eindeutig beim Rollen mit ner Bombe eine ziemlich "unfömige" Flugfigur flog etwa einer eirigen Faßrolle und zudem noch etwas nachschwingte am schluß; war das EAW oder WW2Fighters?
Jedenfalls kann ich mir gut vorstellen das ein Leichtgewicht zudem mit geringer Flügelfläche und kleinen Rudern wie die 109 mit soner Bombe am Rumpf ganz schön aus der "Bahn" geworfen werden müßte.
Wenn man die rechte Rolle einleitet dreht sich das Flugzeug noch ziemlich in der Achse wird aber infolge der Fliehkraft des Zusatzgewichtes mit zunehmendem Drehwinkel nach Links weggezogen was Gleichzeitig die Rollrate verlangsamt und am Scheitelpunkt (Kopfflug) oder kurz danach die geringste Rollrate erzeugt.
Dort wirkt sich dann auch das Gewicht der Last mehr senkrecht nach unten als nach außen hin und drückt den Flieger nach unten. Beim weiterrollen hilft die Bombe beim drehen und die Rollrate wird wieder wesentlich größer ao das sie am Ende der Rolle ihre höchste rate hat was zum "überschwingen" führt.
Soweit meine Theoriehttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif Mir ist klar das jeder Flieger anders "anfällig" dafür iss und das natürlich auch die Fluggeschwindigkeit eine wichtige Rolle spielt. Ich kann mir schon vorstellen das ne P47 mit einer 500kg bombe wesentlich weniger "aus der Bahn" geworfen wird als ne 190iger mit 500kg am Bauch. Genausogut kann ich mir aber auch vorstellen das es einem überladenen Flieger zB ne Corsair mit 1500kg Bomben am Bauch es vieleicht gar nicht mehr möglich war dies Gewicht "rumzuwuchten" weil entweder die Ruder nicht ausreichten oder die Struktur zu stark belastet wurde o.ä.
Was auch eine Rolle spielt iss das Drehmoment welches der Propeller erzeugt d.h. links oder rechtsdreher welches da die jeweils andre richtung beim rollen bevorteilt.
Dies zumindest iss mir bei einigen Fliegern in Targetware rabaul aufgefallen.

ich wollt ich könnt Programmieren;...dann wär die Festplatte nur vom Rollcode schon vollhttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

kubanloewe
16-05-05, 03:33
ich hab so meine Probleme mit dem Rollen der Flieger mit Bombenlast o.ä.
Vieleicht hat der ein oder andre ja reale Erfahrung damit gemacht und wenns nur im Modellflug war.

Was mich in fast allen Flusies wundert ist das der Flieger trotz Bombenlast genauso schnell aber vor allem genauso stabil rollt wie ohne.
auch kann man den Flieger inne schräglage bringen und den stick loslassen..der Flieger fliegt weiter ohne zurückzurollen.
Das is in FB so genau wie in cfs3 oder AcesHigh usw. Ich glaube mich aber erinnern zu können das ich mal ne Flusi hatte wo man eindeutig beim Rollen mit ner Bombe eine ziemlich "unfömige" Flugfigur flog etwa einer eirigen Faßrolle und zudem noch etwas nachschwingte am schluß; war das EAW oder WW2Fighters?
Jedenfalls kann ich mir gut vorstellen das ein Leichtgewicht zudem mit geringer Flügelfläche und kleinen Rudern wie die 109 mit soner Bombe am Rumpf ganz schön aus der "Bahn" geworfen werden müßte.
Wenn man die rechte Rolle einleitet dreht sich das Flugzeug noch ziemlich in der Achse wird aber infolge der Fliehkraft des Zusatzgewichtes mit zunehmendem Drehwinkel nach Links weggezogen was Gleichzeitig die Rollrate verlangsamt und am Scheitelpunkt (Kopfflug) oder kurz danach die geringste Rollrate erzeugt.
Dort wirkt sich dann auch das Gewicht der Last mehr senkrecht nach unten als nach außen hin und drückt den Flieger nach unten. Beim weiterrollen hilft die Bombe beim drehen und die Rollrate wird wieder wesentlich größer ao das sie am Ende der Rolle ihre höchste rate hat was zum "überschwingen" führt.
Soweit meine Theoriehttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif Mir ist klar das jeder Flieger anders "anfällig" dafür iss und das natürlich auch die Fluggeschwindigkeit eine wichtige Rolle spielt. Ich kann mir schon vorstellen das ne P47 mit einer 500kg bombe wesentlich weniger "aus der Bahn" geworfen wird als ne 190iger mit 500kg am Bauch. Genausogut kann ich mir aber auch vorstellen das es einem überladenen Flieger zB ne Corsair mit 1500kg Bomben am Bauch es vieleicht gar nicht mehr möglich war dies Gewicht "rumzuwuchten" weil entweder die Ruder nicht ausreichten oder die Struktur zu stark belastet wurde o.ä.
Was auch eine Rolle spielt iss das Drehmoment welches der Propeller erzeugt d.h. links oder rechtsdreher welches da die jeweils andre richtung beim rollen bevorteilt.
Dies zumindest iss mir bei einigen Fliegern in Targetware rabaul aufgefallen.

ich wollt ich könnt Programmieren;...dann wär die Festplatte nur vom Rollcode schon vollhttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Bldrk
16-05-05, 06:43
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content"> auch kann man den Flieger inne schräglage bringen und den stick loslassen..der Flieger fliegt weiter ohne zurückzurollen. </div></BLOCKQUOTE>

Das ist auch korrekt so, die Ruderausschläge sind lediglich "Impulse", die solange wirken bis die Ruder wieder neutral sind. Um wieder zurückzurollen musst du erneut einen Impuls setzten, in entgegengesetzter Richtung wie der erste.

Bremspropeller
16-05-05, 06:50
Normalerweise sollten die Flugzeuge aber wieder langsam in ihre (neutrale) Ausgangslage zurückrollen - dafür ist die V-Form der Flächen verantwortlich.

Grischan
17-05-05, 02:21
Wenn sie denn eine V-Form haben, Außerden spielt das Profil eine nicht unwesentliche Rolle. Ich glaube auch das die Rollgeschwindikkeit nicht so ein hohes Trägheitsmoment an der Außenlast bewirkt, daß du so weiterschnippst. Die Trägheit in längsrichtung bei 500km/h ist doch viel wirksamer. Ich denke eine viel größere Rolle spielt die Aerodynamik die an den Außenlasten wirkt. Da wird ja auch Auf- (bzw. Abtrieb) erzeugt.

VVS-Manuc
17-05-05, 03:57
Wenn die Bombenlast nahe dem Schwerpunkt liegt (bei Rumpf ETC), sollten die Auswirkungen auf die Rollrate gering sein. Da macht sich eher der erhöhte Luftwiderstand und das höhere Fluggewicht bemerkbar.

rookie66
17-05-05, 12:35
Eben, eine 500kg-Bombe ist bei einer Focke halt nur ca. 10% des Gesamtgewichtes und das recht schwerpunktnah.

Hemorrhoid
20-05-05, 18:18
Eigentlich alle Flugzeuge des WWII waren eigenstabil, soll heißen, wenn man das Ruder losließ kehrten sie von sich aus in eine stabile Fluglage zurück. Das ist etwas was ich ganz schmerzlich in PF (und anderen Simulationen) vermisse.
Eine Bombe, in der Nähe des Schwerpunkt angebracht, ändert daran nichts. Allerdings reduziert sich etwas die Rollrate des Flugzeugs. Denn nie ist so ein teil genau im Schwerpunkt.

Nebenbei gefragt: Ich bin mehrere Male mit der Corsair auf einem Träger gelandet, incl. Außenlasten und vollem Tank. Hat mich fast jedesmal den Propeller gekostet.
Weiß das jemand: Sind die damals mit Außenlasten gelandet oder haben sie den Kram jedesmal vorher abgeworfen, vor der Landung?

rookie66
20-05-05, 19:04
Natürlich wurden die Bomben vorher abgeworfen.
Vorzugsweise auf den Feind. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Und mit vollem Tank wird auch kaum jemand Landeerlaubis bekommen haben.

BenQ-the-Hawk
20-05-05, 19:18
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by rookie66:
Natürlich wurden die Bomben vorher abgeworfen.
Vorzugsweise auf den Feind. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Und mit vollem Tank wird auch kaum jemand Landeerlaubis bekommen haben. </div></BLOCKQUOTE>

tja ich frag mich blos weil bei nicht Kriegszuständen müsste ja auf den Trägern ja auch sowas wie Routineflüge stattgefunden ham. Das heißt 1940 bzw 46 müssten ja auch Flugzeuge von Trägern gestartet und gelanded sein mit Bomben etc weil so ein Bömbchen kostet ja doch einiges oder?

Hemorrhoid
20-05-05, 19:28
BenQ,

Du hast das besser ausgedrückt.
Was machte ein Flieger damals, wenn er von einem ereignislosen Routineflug zurückkehrte, und den ganzen Kram noch unter den Flügeln hängen hatte. Jedesmal in den Bach schmeißen? Oder kann man problemlos mit Außenlasten landen und es fehlt mir nur an der übung?

Abbuzze
21-05-05, 08:35
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Hemorrhoid:
BenQ,

Du hast das besser ausgedrückt.
Was machte ein Flieger damals, wenn er von einem ereignislosen Routineflug zurückkehrte, und den ganzen Kram noch unter den Flügeln hängen hatte. Jedesmal in den Bach schmeißen? Oder kann man problemlos mit Außenlasten landen und es fehlt mir nur an der übung? </div></BLOCKQUOTE>

Niemand landete wohl freiwillig mit Bomben!
Und was heißt in den Bach, auf ne Straße, oder ne Eisenbahnlinie gehts fast immer.

Ach ja, gibt nen schönen finnischen Bericht. Ein Morane Pilot hat mal Kühe bombadiert, nachdem er mit absichtlich schlecht geschossenen Salven die Bäuerin verjagt hat... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Irgendetwas zum kaputtmachen findet sich immer...

rookie66
21-05-05, 09:04
Erstmal, normale Bomben sind spottbillig.
Extrem viel billiger als ein Loch im Flugdeck mit Ausfall des Trägers.
Einmal scharf gemachte Bomben werden grundsätzlich abgeworfen. Auch heutige teure High-Tech-Bomben. Ich erinnere an die Einsätze von Aviano gegen Serbien. Da wurden die nicht eingesetzten Bomben in die Adria geworfen, wogegen einige Umweltschützer damals protestiert haben.

Bremspropeller
21-05-05, 11:28
Hmm, also ich habe schon anderes gelesen...

Mit SC Bomben kann man sicher landen, da sie elektrisch gezündet werden. Man muss eben nur die erhöhte Landegeschwindigkeit beachten.

Dass eine 900kg schwere MK84 nicht unbedingt mehrere Trägerlandungen mitmacht dürfte klar sein, aber dass man die Teile aus "Spaß" wegwirft, kann ich mir auch nicht vorstellen.
Immerhin wirft die F-14 ja auch nicht jedesmal ihre AIM-54 ab, wenn sie landen will http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif
Und die Dinger haben auch so ihre Masse http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-wink.gif

Es dürfte eher darum gehen, das maximale Landegewicht einzuhalten.
Eine F-16 wird sicherlich nicht mit zwei GBU-22 landen können. http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-wink.gif


EDIT: hier ein "Beweis" dafür (die GBUs hängen noch 'dunter):
http://www.f-16.net/f-16_news_article121.html

rookie66
21-05-05, 11:53
Hat ja auch keiner behauptet, daß Luft-Luft-Raketen abgeworfen werden. Die AIM-54 ist zudem auch noch extrem teuer.
Beim 2.Weltkrieg jedenfalls hab ich noch keine Bilder oder Filme gesehen, wo mit Bomben-Außenlasten gelandet wurde. Und schon gar nicht bei einer immer heiklen Trägerlandung.
Selbst mit vollem Tank steigt das Risiko immens, warum sollte man das riskieren?

Stefan-R
21-05-05, 12:32
Hier mal ein kleiner Auszug aus dem Handbuch der Ju87B:

"Landung mit voller Bombernlast
Landung mit voller Bombenlast ist gestattet, jedoch möglichst zu vermeiden. ..."

Hängt immer vom Flugzeugtyp ab und da spielen Faktoren wie Fahrwerk- und Rumpffestigkeit schon auch eine Rolle.
Achso nur ein Gedanke den ich in den Raum werfe: Wenn die Abwurfanlage sowie die Notauslösung defekt ist kann die Bombenladung evt. gar nicht abgeworfen werden.

Willey
21-05-05, 12:41
Hängt auch von der Waffe und Position ab. Ein Tornado zB landet nicht mit dem MW-1 Behälter, der muß vorher abgeworfen werden. Ne Ju-87 mit ner 1800kg Bombe würde ich auch nicht landen wollen, mit ner 500er schon eher.

Bldrk
21-05-05, 13:09
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Hemorrhoid:
Eigentlich alle Flugzeuge des WWII waren eigenstabil, soll heißen, wenn man das Ruder losließ kehrten sie von sich aus in eine stabile Fluglage zurück. Das ist etwas was ich ganz schmerzlich in PF (und anderen Simulationen) vermisse.


</div></BLOCKQUOTE>

Gibts irgend nen Link wo man das nachlesen kann? Und bitte auch mit möglichst wissenschaftlichen Begründungen!

Bremspropeller
21-05-05, 13:15
Rookie, es geht doch nur darum, dass die Waffenlasten aus Gewichtsgründen abgeworfen werden, nicht weil sie "hochgehen" könnten.

Hemorrhoid
22-05-05, 14:00
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Vince85:

Gibts irgend nen Link wo man das nachlesen kann? Und bitte auch mit möglichst wissenschaftlichen Begründungen! </div></BLOCKQUOTE>

Ich habe mal vor ewigen Zeiten Flugzeugbau studiert, aber meine Unterlagen von damals sind nicht ganz Internet-Kompatibel. Ich werde deshalb versuchen etwas geeignetes zu finden; erwarte aber nicht sofort eine Antwort, da ich erst mal für ein paar Tage in den Urlaub entfleuche.

Stefan-R
22-05-05, 15:48
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Bremspropeller:
Rookie, es geht doch nur darum, dass die Waffenlasten aus Gewichtsgründen abgeworfen werden, nicht weil sie "hochgehen" könnten. </div></BLOCKQUOTE>

Ausnahme waren vielleicht die Abwurfbehälter, was man so über die SD2 liesst sind die doch mal gerne ungewollt hochgegangen http://www.ubisoft.de/smileys/read.gif

Abbuzze
22-05-05, 16:00
Ich denke auf einem Betonplatz mit guter Piste wurde möglicherweise mit Bombe gelandet, aber auf nem besseren Acker in der russischen Steppe??
Ich bezweifel es...