PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : U112 Auf Feindfahrt mit Geheimer Order!



Lordex23
10-05-06, 05:45
Hier auch mal ne Geschichte für euch:

Die pompöse Villa, in der unser Flottillenchef in Brest residierte- anders konnte man es angesichts der phantastischen Lage auf dem Berghangoberhalb des Hafens und der kostbarenund geschmackvollen Ausstattung nicht nennen-, verfehlte ihre Wirkung auf meinen IWO und mich nicht.
"Menschenskind, das haut ja glatt den stärksten Eskimo vom Schlitten!" entschlüpfte es Oberleutnant zur See Bernau bewundernd. "Die leben ja hier wie der liebe Gott in Frankreich, während wir..."
Den Rest verschluckte er, weil uns seine Ordonnanz im weissen Affenjäckchen im Foyer in Empfang nahm und zur Garderobe geleitete. Hinter deren Tresen wartete ein bildhübsches Mädchen, angetan mit einem engen schwarzen KLeid, das ihre atemberaubende Figur besonders betonte, einem weissen Schürzchen und einem weissen Spitzenhäubchen.
"Wenn der Herr Kaleu und der Herr Oberleutnant bitte hier ablegen wollen".
Ihr Deutsch hatte den leichten Akzent,wie man ihn im Elsaß sprach. Bewundernd streiften ihre dunklen Augen unsere Orden, als sie uns die Mäntel und Mützen abnahm und uns dabei Gelegenheit bot, einen tiefen Blick in ihren Auschnitt zu tun.
Wir waren überwältigt, aber nicht nur von dieser prachtvollen Auslage. Nach sechs Wochen in See, zusammengepfercht wie die Ölsardinen in einem engen, abstoßend häßlichen Eisensarg und den Tod ständig vor Augen, umgeben von Kombüsenmief, unangenehmen menschlichen Ausdünstungen und dem alles überlagernden penetranten Dieselgestank, kamen wir uns hier wie in einer anderen Welt vor. Wenn das mit der Einladung beabsichtigt worden war, dann war das unserm Flottillenchef voll und ganz gelungen.
Einen größeren Unterschied konnte man sich wohl nicht vorstellen. Dem ganzen Ambiente nach zu urteilen, hatte die beeindruckende Villa vermutlich einem schwerreichen Adligen oder einem nicht minder betuchten Bankier und Liebhaber antiker Kunstschätze gehöt, ehe sie von der deutschen Kriegsmarine für ihre Zwecke requiriert worden war.
Imponierend allein schon das Foyer mit den unzähligen Ölgemälden an den Wänden und den Skulpturen auf dem gewachsten Intarsienparkett, über das uns die Ordonnanz mit der unannehmlichen Eleganz eines perfekten Butlers zu den inneren Räumlichkeiten führte. Leise Musik, Stimmengemurmel und Gelächter klangen uns aus dem großem Raum entgegen, als er die Flügeltür öffnete.
"Mozart, Sinfonie Nr. 4", stellte Bernau fachmännisch fest. "Ein großer Bahnhof-für uns?"
"Wohl kaum. Aber ich frage mich auch, was hinter dieser Einladung steckt, Herr Bernau. Hoffentlich kein Kuckucksei."
Ich musterte die Offiziere, die sich um den Flottillenchef und einen fremden Korvettenkapitän scharten. Selstam, nicht ein Kommandant war unter ihnen. Nur das Gesicht des fremden Kapitäns kam mir irgendwie bekannt vor.
Mit einem unguten Gefühl, dessen Ursprung ich mir nicht erklären konnte,sah ich den Adjutanten des Flottillenchefs beflissen auf uns zueilen, ein Mann,den ich wegen seines servilen Gehabes nicht sonderlich mochte.
Kapitänleutnant Kreklow, der Adjutant, schüttlete mir erleichtert die Hand. Für Bernau hatte er nur ein Kopfnicken übrig. "Na Gott sei Dank! Ich fürchtete schon, die Einladung habe sie nicht mehr rechtzeitig erreicht".
"Sie hat, Herr Kreklow. Es ist nur etwas später geworden, weil es mit der Werft noch einiges zu klären gab, bevor auch wir beide morgen früh endlich in den Urlaub abrauschen können. Aber warum die Aufregung?"
Sein komischer Blick hätte mich eigentlich warnen sollen, aber ich war in Gedanken schon daheim bei Anke, meiner Frau, und unseren Kindern.
"Nun ja, Sie kennen doch den Chef, wenn der sich einmal was in den Kopf gesetzt hat", wich er aus. "Er will Sie und Herrn Bernau heute Abend unbedingt dabeihaben. Kommen Sie."
Der Kreis um den Flottillenchef, Korvettenkapitän Bernhardi, öffnete sich. Mit einem warmen Lächeln schüttelte Bernhardi uns die Hände und dröhnte:" Spät kömmt ihr, aber ihr kömmt! Herr Roloff, darf ich Ihnen Kapitänleutnant Thomsen vor..."
"Nicht nötig, Herr Bernhardi", unterbrach ihn der fremde Korvettenkapitän lächelnd. "Kapitänleutnant Thomsen und ich, wir kennen uns schon. Sie erinnern sich, Herr Thomsen?"
In meinem Kops ratterte die Sortiermaschiene, durchforschte meine Erinnerungen. Gesehen hatte ich ihn schon, baer wo?
"Monte Cristallo, Herr Thomsen, vor Norwegen", half er meinem Gedächtnis auf die Sprünge.
Da fiel bei mir der Groschen. Monte Cristallo, das KDF-Schiff, das ich auf seiner Heimreise vor Norwegen gestoppt hatte, um ihm die Besatzung der von uns gekaperten britischen Ubootfalle zur Ablieferung als Kriegsgefangene nach Deutschland mitzugeben.
"Kapitän Roloff, was für eine überraschung!" Ich nahm mir ebenfalls ein Glas Champagner von dem Tablett, das die Ordonnanz herumreichte. "Ich freue mich, Sie nach so langer Zeit wiederzusehen."
"Und ich mich erst!" Er hob sein Glas. "Auf Ihre glückliche Heimkehr!" Wir tranken. "Diese britische Ubootfalle, ein prächtiger Segler! Wie hieß sie doch? Was ist aus ihr geworden?"
Die Gespräche verstummten. Die Offiziere ringsum spitzten die Ohren und ließen sich kein Wort entgehen.
Ich war sicher, daß die wenigsten von Ihnen je etwas von unserem Coup gehöt hatten.
"Flying Lady, Herr Kapitän. Die Tommies haben uns zuletzt doch noch vor Amrum erwischt. Fliegerbomben. Wir mussten sie blutenden Herzens aufgeben. Jetzt werden vermutlich bloß noch Teile der Masten aus dem Schwemmsand vor der Insel herausgucken wenn überhaupt."
Die Erinnerung quollen bei meinen Worten in mir empor. Ich sah plötzlich alles wieder vor mir, als sei es erst gestern und nicht vor zwei Jahren geschehen.
"Schade! war schon ein toller Handtsreich von Ihnen, mein lieber Thomsen, wie Sie den Briten, die Sie und Ihre überlebenden Männer als Gefangene genommen hatten, das Schiff abgenommen haben, das vorher Ihr Boot versenkt hatte. Und jetzt Ihre Erfolge als UBoot-Kommandant! Ihre wievielte Feindfahrt war das eigentlich, von der Sie gerade heil zurückgekommen sind?"
"Die sechste, Herr Kapitän."
Ich stellte das leere Glas auf das Tablett zurück und nahm mir ein volles. "Jetzt freu ich mich auf den wohlverdienten Urlaub."
Er nickte verständnisvoll. Dennoch hatte ich plötzlich das Gefühl, daß es mit seinem Verständnis daür nicht weit her war.
"Darf ich fragen, was Sie jetzt machen, Herr Kapitän?"
"Sie dürfen." Er verzog das Gesicht zu einem rätselhaften Lächeln."Ich gehöe zum Stab des Führers der UBooteund bin eigentlich nur hier, um... Aber davon reden wir später. Auf das Wohl aller UBoot-Fahrer, meine Herren!"
Ich trank und zerbrach mir dabei den Kopf, warum er mich nach der Zahl meiner Feindfahrten gefragt hatte, obwohl er das doch eigentlich wissen musste, wenn er zum Stab des FdU gehöte. Ich hatte auf einmal ein ganz flaues Gefühl im Magen.



So liebe Leser:

Wollt ihr eine Fortsetzung oder lieber nicht?
Und wie gefällts euch bisher, mal nicht gleich mit der Haus in die Tür zu fallen alla gleich mit der Aktion an zu fangen!

Greetz Lordex

Lordex23
10-05-06, 05:45
Hier auch mal ne Geschichte für euch:

Die pompöse Villa, in der unser Flottillenchef in Brest residierte- anders konnte man es angesichts der phantastischen Lage auf dem Berghangoberhalb des Hafens und der kostbarenund geschmackvollen Ausstattung nicht nennen-, verfehlte ihre Wirkung auf meinen IWO und mich nicht.
"Menschenskind, das haut ja glatt den stärksten Eskimo vom Schlitten!" entschlüpfte es Oberleutnant zur See Bernau bewundernd. "Die leben ja hier wie der liebe Gott in Frankreich, während wir..."
Den Rest verschluckte er, weil uns seine Ordonnanz im weissen Affenjäckchen im Foyer in Empfang nahm und zur Garderobe geleitete. Hinter deren Tresen wartete ein bildhübsches Mädchen, angetan mit einem engen schwarzen KLeid, das ihre atemberaubende Figur besonders betonte, einem weissen Schürzchen und einem weissen Spitzenhäubchen.
"Wenn der Herr Kaleu und der Herr Oberleutnant bitte hier ablegen wollen".
Ihr Deutsch hatte den leichten Akzent,wie man ihn im Elsaß sprach. Bewundernd streiften ihre dunklen Augen unsere Orden, als sie uns die Mäntel und Mützen abnahm und uns dabei Gelegenheit bot, einen tiefen Blick in ihren Auschnitt zu tun.
Wir waren überwältigt, aber nicht nur von dieser prachtvollen Auslage. Nach sechs Wochen in See, zusammengepfercht wie die Ölsardinen in einem engen, abstoßend häßlichen Eisensarg und den Tod ständig vor Augen, umgeben von Kombüsenmief, unangenehmen menschlichen Ausdünstungen und dem alles überlagernden penetranten Dieselgestank, kamen wir uns hier wie in einer anderen Welt vor. Wenn das mit der Einladung beabsichtigt worden war, dann war das unserm Flottillenchef voll und ganz gelungen.
Einen größeren Unterschied konnte man sich wohl nicht vorstellen. Dem ganzen Ambiente nach zu urteilen, hatte die beeindruckende Villa vermutlich einem schwerreichen Adligen oder einem nicht minder betuchten Bankier und Liebhaber antiker Kunstschätze gehöt, ehe sie von der deutschen Kriegsmarine für ihre Zwecke requiriert worden war.
Imponierend allein schon das Foyer mit den unzähligen Ölgemälden an den Wänden und den Skulpturen auf dem gewachsten Intarsienparkett, über das uns die Ordonnanz mit der unannehmlichen Eleganz eines perfekten Butlers zu den inneren Räumlichkeiten führte. Leise Musik, Stimmengemurmel und Gelächter klangen uns aus dem großem Raum entgegen, als er die Flügeltür öffnete.
"Mozart, Sinfonie Nr. 4", stellte Bernau fachmännisch fest. "Ein großer Bahnhof-für uns?"
"Wohl kaum. Aber ich frage mich auch, was hinter dieser Einladung steckt, Herr Bernau. Hoffentlich kein Kuckucksei."
Ich musterte die Offiziere, die sich um den Flottillenchef und einen fremden Korvettenkapitän scharten. Selstam, nicht ein Kommandant war unter ihnen. Nur das Gesicht des fremden Kapitäns kam mir irgendwie bekannt vor.
Mit einem unguten Gefühl, dessen Ursprung ich mir nicht erklären konnte,sah ich den Adjutanten des Flottillenchefs beflissen auf uns zueilen, ein Mann,den ich wegen seines servilen Gehabes nicht sonderlich mochte.
Kapitänleutnant Kreklow, der Adjutant, schüttlete mir erleichtert die Hand. Für Bernau hatte er nur ein Kopfnicken übrig. "Na Gott sei Dank! Ich fürchtete schon, die Einladung habe sie nicht mehr rechtzeitig erreicht".
"Sie hat, Herr Kreklow. Es ist nur etwas später geworden, weil es mit der Werft noch einiges zu klären gab, bevor auch wir beide morgen früh endlich in den Urlaub abrauschen können. Aber warum die Aufregung?"
Sein komischer Blick hätte mich eigentlich warnen sollen, aber ich war in Gedanken schon daheim bei Anke, meiner Frau, und unseren Kindern.
"Nun ja, Sie kennen doch den Chef, wenn der sich einmal was in den Kopf gesetzt hat", wich er aus. "Er will Sie und Herrn Bernau heute Abend unbedingt dabeihaben. Kommen Sie."
Der Kreis um den Flottillenchef, Korvettenkapitän Bernhardi, öffnete sich. Mit einem warmen Lächeln schüttelte Bernhardi uns die Hände und dröhnte:" Spät kömmt ihr, aber ihr kömmt! Herr Roloff, darf ich Ihnen Kapitänleutnant Thomsen vor..."
"Nicht nötig, Herr Bernhardi", unterbrach ihn der fremde Korvettenkapitän lächelnd. "Kapitänleutnant Thomsen und ich, wir kennen uns schon. Sie erinnern sich, Herr Thomsen?"
In meinem Kops ratterte die Sortiermaschiene, durchforschte meine Erinnerungen. Gesehen hatte ich ihn schon, baer wo?
"Monte Cristallo, Herr Thomsen, vor Norwegen", half er meinem Gedächtnis auf die Sprünge.
Da fiel bei mir der Groschen. Monte Cristallo, das KDF-Schiff, das ich auf seiner Heimreise vor Norwegen gestoppt hatte, um ihm die Besatzung der von uns gekaperten britischen Ubootfalle zur Ablieferung als Kriegsgefangene nach Deutschland mitzugeben.
"Kapitän Roloff, was für eine überraschung!" Ich nahm mir ebenfalls ein Glas Champagner von dem Tablett, das die Ordonnanz herumreichte. "Ich freue mich, Sie nach so langer Zeit wiederzusehen."
"Und ich mich erst!" Er hob sein Glas. "Auf Ihre glückliche Heimkehr!" Wir tranken. "Diese britische Ubootfalle, ein prächtiger Segler! Wie hieß sie doch? Was ist aus ihr geworden?"
Die Gespräche verstummten. Die Offiziere ringsum spitzten die Ohren und ließen sich kein Wort entgehen.
Ich war sicher, daß die wenigsten von Ihnen je etwas von unserem Coup gehöt hatten.
"Flying Lady, Herr Kapitän. Die Tommies haben uns zuletzt doch noch vor Amrum erwischt. Fliegerbomben. Wir mussten sie blutenden Herzens aufgeben. Jetzt werden vermutlich bloß noch Teile der Masten aus dem Schwemmsand vor der Insel herausgucken wenn überhaupt."
Die Erinnerung quollen bei meinen Worten in mir empor. Ich sah plötzlich alles wieder vor mir, als sei es erst gestern und nicht vor zwei Jahren geschehen.
"Schade! war schon ein toller Handtsreich von Ihnen, mein lieber Thomsen, wie Sie den Briten, die Sie und Ihre überlebenden Männer als Gefangene genommen hatten, das Schiff abgenommen haben, das vorher Ihr Boot versenkt hatte. Und jetzt Ihre Erfolge als UBoot-Kommandant! Ihre wievielte Feindfahrt war das eigentlich, von der Sie gerade heil zurückgekommen sind?"
"Die sechste, Herr Kapitän."
Ich stellte das leere Glas auf das Tablett zurück und nahm mir ein volles. "Jetzt freu ich mich auf den wohlverdienten Urlaub."
Er nickte verständnisvoll. Dennoch hatte ich plötzlich das Gefühl, daß es mit seinem Verständnis daür nicht weit her war.
"Darf ich fragen, was Sie jetzt machen, Herr Kapitän?"
"Sie dürfen." Er verzog das Gesicht zu einem rätselhaften Lächeln."Ich gehöe zum Stab des Führers der UBooteund bin eigentlich nur hier, um... Aber davon reden wir später. Auf das Wohl aller UBoot-Fahrer, meine Herren!"
Ich trank und zerbrach mir dabei den Kopf, warum er mich nach der Zahl meiner Feindfahrten gefragt hatte, obwohl er das doch eigentlich wissen musste, wenn er zum Stab des FdU gehöte. Ich hatte auf einmal ein ganz flaues Gefühl im Magen.



So liebe Leser:

Wollt ihr eine Fortsetzung oder lieber nicht?
Und wie gefällts euch bisher, mal nicht gleich mit der Haus in die Tür zu fallen alla gleich mit der Aktion an zu fangen!

Greetz Lordex

Seeman2005
10-05-06, 07:14
Ich denk, das auch in meinen Kopf die Sortiermaschine rattert!Einige teile kommen mir bekannt vor!


Aber mach mal weiter! http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-wink.gif

Lordex23
10-05-06, 07:33
Ach ja und welche?
Ich finde zu deiner Geschichte ausser das es in Frankreich beginnt keine Paralelen.
Und meine Geschichte ist nicht frei erfunden sondern aus einem Buch, habe aber auch nie behauptet das ich sie mir ausgedacht habe!!!

Ach ja ich vergas, der Titel ähnelt, kann aber nix dafür wenn der Roman so heisst!

DerTieftaucher
10-05-06, 07:34
sofort weitermachen, alle beide! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

klasse anfang für eine geschichte.

Neo_560
10-05-06, 07:55
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by DerTieftaucher:
sofort weitermachen, alle beide! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
</div></BLOCKQUOTE>

GEMMA GEMMA GEMMA!!! Schreiben, Los Los! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Lordex23
10-05-06, 08:34
heut abend folgt der nächste teil

moselgott
10-05-06, 10:13
klasse anfang, würde mich freuen wenn du mit deiner geschichte seemans niveau erreichst. die war (hoffentlich bald auch wieder "ist") wirklich gut.
viel glück & kreativität, mosel

Seeman2005
10-05-06, 10:47
Aha,hab ich es mir doch Gedacht!Ist das Zufällig ein Roman von Erik Maasch?Ich lese nämlich gerade den Roman "Die U-bootfalle"!Davor hab ich den Roman Operation Eisbär gelesen,also muss der Roman Titel irgendwo dazwischen sein! http://www.ubisoft.de/smileys/read.gif

Trotzdem weiter! http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-wink.gif

Lordex
10-05-06, 11:11
Schlau kombiniert Sherlock!http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Aber hier steht nirgendwo das man nur ausgedachte geschichte schreiben darf

moselgott
10-05-06, 12:40
Richtig. Ich hab z.B. keinen vergleichbaren Roman/Bericht gelesen. Finde das total interressant und hoffe auf mehr !

Lordex23
10-05-06, 13:28
Fortsetzung von Beitrag 1:

Als das kalte Büfett eröffnet wurde, war es an Bernau und mir, die Ohren aufzusperren. Es war der übliche Klatsch, der die Runde machte, während sich die Offiziere die teller füllten. Bernau und ich langten ebenfalls kräftig zu, denn wir hatten von dem ungewohnten Alkohol schon gewaltig einen in der Krone.
Doch nach den ersten Bissen sahen wir uns enttäuscht an. Die erlesenen Köstlichkeiten schmeckten seltsamerweise irgendwie fade. Es fehlte etwas, und wir rätselten eine ganze Weile herum, was es sein könnte.
Bernau schlug sich plötzlich gegen die Stirn.
"Ich habs! Der Dieselgeschmack fehlt!"
Auch mir ging ein Licht auf. Natürlich, der alles überlagernde Dieselmief fehlte, der sich in den vielen Wochen auf See pelzig auf die Zunge gelegt und so jeder Speise eine ganz besondere Geschmacksnote gegeben hatte.
Ich lachte. "Teufel, meine Frau wird nicht schlecht fluchen, wenn ich an ihren Kochkünsten herummäkle! Das ist mir bei meinem letzten Urlaub vor einem Jahr passiert garnicht so bewußt geworden."
"Und ich, ich muss der entzückenden Huppdohle, die ich mir da angelacht hatte, noch nachträglich Abbitte leisten." Bernau kicherte zwischen zwei Happen. " Ich habe im stillen gedacht, sie sieht ja phantastisch aus und ist im Bett ganz große Klasse, aber kochen kann sie leider überhaupt nicht."
Wir lachten beide so laut, daß sich ein Leutnant davon angezogn fühlte. "Darf man mitlachen? Ein neuer Witz?"
"Aber ja, man darf!" Bernau gickerte. "Mikusch kommt aus dem Puff und hat..."
"Pst!" Der Leutnant hob abwehrend die Hand. "Nehmen Sie hier das Wort Puff bloß nicht in den Mund, das ist tabu!"
"Tabu?" fragten wir beide wie aus einem Munde.
"Warum das denn?"
"Ja, wissen Sie denn nicht, daß der Kommandant von U112 noch kurz vor dem Auslaufen zur Feindfahrt in den Puff gehuscht ist, um edn Nutten dort mit ner schnellen Nummer die Falten aus dem Bauch zu bügeln?"
Ich schüttelte den Kopf, mußte aber zugleich über diese flapsige Umschreibung lächeln, ob ich wollte oder nicht.
"Nein? Ist ihm verdammt schlecht bekommen. Auf dem Rückweg zum Hafen hat ihn die französische Wiederstandsbewegung abgefangen und..." Er machte eine Handbewegung mit der Handkante rund um seinen Hals. "War kein schöner Anblick. Deshalb ist doch der Roloff hier."
Wir starrten ihn offenen Mundes an. Die ganze Fröhlichkeit war mit einem Schlag futsch. In meinem Kopf begann sich ein Gedanke zu formen, der mich plötzlich stocknüchtern machte. Die suchten einen neuen Kommandanten für das Boot, und hier gab es nur eine Person, die dafür in Frage kam. Das war mein IWO, und der wollte auf Urlaub fahren! Wir mußten hier raus, sonst verwandelte sich sein längst fälliger Urlaub in nen fernen Traum.
Schnell stellte ich meinen halbvollen Teller ab und nahm ihn beim Arm. "kommen Sie, Herr Bernau, wir müssen rasch nochmal in die Werft! Wie haben wir das nur vergessen können!"


fortsetzung folgt hehe

moselgott
10-05-06, 14:19
supa! ein bitte: könntest du bitte die story mal geschichtlich einordnen??

Lordex23
10-05-06, 15:16
meinst nen Datum oder wat möchtest du haben?

Seeman2005
10-05-06, 15:25
Ich hab nicht gesagt,das hier nur selbst ausgedachte Geschichten rein dürfen! http://forums.ubi.com/images/smilies/blink.gif
Kannst machen was du willst!


P.S:Komme ich auch mal in den Genuß eines guten Romans,ohne Geld dafür auszugeben! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

moselgott
11-05-06, 07:56
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Lordex23:
meinst nen Datum oder wat möchtest du haben? </div></BLOCKQUOTE>
ja genau

Lordex23
14-05-06, 09:48
hm tut mir leid aber wenn ich nichts übersehen habe ist in diesem roman nirgendwo ein datum verzeichnet, aber ich denke mal das es zwischen 42 und 43 spielt, leider bin ich im moment sehr beschäftigt, aber ich schreibe bald weiterhttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Zeffus
16-05-06, 16:23
Will ja kein Spielverderber sein, aber bin mir nicht ganz sicher, ob das rechtlich in Ordnung ist, hier ganze Romanteile abgeschrieben zu veröffentlichen (oder hast du eine entsprechende Genehmigung des Verlages, in dem das Buch erschienen ist ...?).

Farmah
16-05-06, 16:44
jo und davon mal ab isses sinnlos.

<span class="ev_code_RED">* closed *</span>

(duck und weg)

Laufwunder
17-05-06, 02:24
Ich gehe auch davon aus, dass hier das Urheberrecht verletzt wird....

Lordex23
17-05-06, 03:47
Sorryhttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif

DerTieftaucher
19-05-06, 06:26
spielverderber...

schick es mir via pm http://forums.ubi.com/images/smilies/10.gif

Lordex23
19-05-06, 07:49
hm ne lass mal wenn das net erwünscht ist lass ick dathttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gifhttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Zeffus
19-05-06, 09:35
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content"> spielverderber... </div></BLOCKQUOTE>

na na, wir wollen doch sauber bleiben hier in der Öffentlichkeit ...

Was ihr beiden privat treibt ist (mir) vollkommen Wurscht. Von mir aus kann Lordex das ganze Buch fotokopieren oder einscannen und auf CD brennen ...