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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dieselabgase bei U-Booten



VVS-Manuc
24-07-07, 03:38
Auf Subsim.com gibt es jetzt einen Mod für GWX, der beim VIIB - Boot geschwindigkeitsabhängige Abgasfahnen erzeugt
http://www.subsim.com/radioroom/showthread.php?t=119131

Frage: Ist das realistisch? Haben die deutschen U-Boote wirklich so deutliche Abgasspuren erzeugt? Die waren dann doch schon auf größere Entfernungen zu sehen.

VVS-Manuc
24-07-07, 03:38
Auf Subsim.com gibt es jetzt einen Mod für GWX, der beim VIIB - Boot geschwindigkeitsabhängige Abgasfahnen erzeugt
http://www.subsim.com/radioroom/showthread.php?t=119131

Frage: Ist das realistisch? Haben die deutschen U-Boote wirklich so deutliche Abgasspuren erzeugt? Die waren dann doch schon auf größere Entfernungen zu sehen.

cgn-toki
24-07-07, 03:46
also auf den screenshots sehe ich das nicht als übertrieben.
wenn man bedenkt, was so manche fähre heutzutage an abgase aufzeigt, kann ein boot auf ak schon ein schwarzes fähnchen zeigen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

roteroktober200
24-07-07, 03:59
ich finde das auch realistisch! man hatte zu der zeit auch noch keinen rußpartikelfilter oder dergleichen. der diesel, so wie er verbrannt wurde, kam er aus den rohren...!!!

UTB-U26
24-07-07, 12:09
Kommt sehr REal hin... nur der rauch kam am Heck nicht raus, sondern beim Turm...

aber super gemacht... =)


Gruß u26

vlc0815
24-07-07, 13:19
...aber suuuuper gemacht!!! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Farmah
24-07-07, 13:19
Un nun bitte nur noch mit offnem Fenster spielen, wegen Realismus und so. http://forums.ubi.com/images/smilies/59.gif

UffzRohledder
24-07-07, 14:25
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by UTB-U26:
Kommt sehr REal hin... nur der rauch kam am Heck nicht raus, sondern beim Turm...

aber super gemacht... =)


Gruß u26 </div></BLOCKQUOTE>

Moin U26,
das stimmt bestenfalls bei Schnorchelbooten. Und da auch nur wenn selbiger in Betrieb war. Ansonsten qualmt es genau da wo Kollege Racerboy es simuliert, denn da sind die Auspufföffnungen der beiden Diesel.
Beste Grüße vom Uffz.

Friedl9te
24-07-07, 14:56
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">... nur der rauch kam am Heck nicht raus, sondern beim Turm...
</div></BLOCKQUOTE>

Am Turm wurde angesaugt, aber nicht ausgepufft. Du meinst den Schnorchel.

VVS-Manuc
25-07-07, 03:01
dann werde ich den Mod bald mal testen. Racerboy will ihn jetzt auch noch für die anderen U-Boot- Typen erstellen.

UTB-U26
25-07-07, 07:44
jop das mit dem Schnorchel ist ja auch logisch, ich kenne das nur vom Tum, weil die die Ansaug und abgasleitung durch geht, (wasser usw auch) hmm wie haben sie den die Abgas Rohre eigendlich dicht bekommen ?

Gruß u26 danke für die hilfe

cgn-toki
25-07-07, 07:53
bin zwar nicht in tiefste Uboot-technik eingeweiht,kann mir vorstellen, das eine Art Rückschlagklappe verwendet wurde

Farmah
25-07-07, 09:10
Das war die sog. Abgasklappe

vlc0815
25-07-07, 09:55
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Farmah:
Das war die sog. Abgasklappe </div></BLOCKQUOTE>

Richtig!!! Ich habe gerade mit meinem Opa, der leider schon in Wallhalla ist, darüber gesprochen. Er sagte, die U-Boot-Fahrer nannten es "Flatterventil" weil:

Ein Flatterventil ist ein Rückschlagventil, das ohne sonstigen äußeren Antrieb, nur aufgrund von Druckunterschieden auf den beiden Ventilseiten in Durchlassrichtung öffnet und sich selbsttätig wieder schließt. Es besteht dabei aus einem elastischen Stoff, dessen Eigenschaften gleichzeitig die Schließung des Ventils sicherstellt. Auch müssen die Werkstoffe so steif sein, das die Ventilfunktion bei einem Druckunterschied gegen die Öffnungsrichtung sichergestellt wird. Flatterventile werden heute in der Regel aus Federstahl oder auch aus Kunststoff hergestellt.

UTB-U26
25-07-07, 14:33
vielen dank meine herr,und bei dem Angriffrohr mit einfachen Simmeringen ?


Gruß U26

Farmah
25-07-07, 15:17
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by UTB-U26:
und bei dem Angriffrohr mit einfachen Simmeringen ? </div></BLOCKQUOTE>Nur bei denen die an das UTB ausgeliefert wurden. http://forums.ubi.com/images/smilies/59.gif

vlc0815
25-07-07, 16:53
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by UTB-U26:
vielen dank meine herr,und bei dem Angriffrohr mit einfachen Simmeringen ? </div></BLOCKQUOTE>

Entschuldigung, mein Herr, aber meine Enigma ist zur Zeit in der Werkstatt!!! Könnte man die Frage auch unverschlüsselt wiederholen?

UTB-U26
26-07-07, 08:56
jop gerne =) ich meine wie wurden Angriffs und LUftzielrohr dicht gehalten, mit Simmerringen ?



Gruß U26

vlc0815
27-07-07, 08:27
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by UTB-U26:
jop gerne =) ich meine wie wurden Angriffs und LUftzielrohr dicht gehalten, mit Simmerringen ?
</div></BLOCKQUOTE>

Also ich glaube schon! Nun etwas zu den Simmerringen:

Simmerring®

Oft wird ein Radial-Wellendichtring (RWDR) umgangssprachlich auch als Simmerring® bezeichnet, welches ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Freudenberg & Co. KG, Weinheim ist.

Simmerring ist abgeleitet vom Namen des Erfinders des Wellendichtringes, dem österreichischen Ingenieur (später zum Professor ernannt) Walther Simmer. Er erfand dieses zunächst aus Leder hergestellte Bauteil 1929 in Kufstein, Tirol.

Radial-Wellendichtringe (RWDR) werden mit festem Sitz im Gehäuse oder Gehäusedeckel eingebaut. Ihre Dichtlippe läuft auf der Oberfläche der sich drehenden Welle und wird meist von einer Schlauchfeder (Wurmfeder) radial auf die Wellenoberfläche gedrückt. Um Verschleiß an der Gummilippe zu vermindern und die Dichtwirkung zu gewährleisten, werden hohe Anforderungen an die Beschaffenheit der Wellenoberfläche gestellt; oft wird deshalb die Welle im Bereich der Dichtungslauffläche drallfrei geschliffen. Neuere Bauformen der RWDR haben mitunter keine Wurmfeder mehr (Membranwellendichtringe) oder verfügen über eine PTFE-Dichtlippe.

Entgegen ihrem ursprünglichen Einsatzzweck verwendet man RWDR auch als Gabeldichtring bei Motorrädern, um Austreten von Öl und Luft zwischen den Stand- und Tauchrohren zu verhindern und damit die Funktion des in der Gabel integrierten Dämpfers sicherzustellen. Beim Ein- und Ausfedern bewegen sich die Dichtungen hier axial über die (meist verchromten und polierten) Tauchrohre hinweg.

Bei Druckunterschieden zwischen den durch die Dichtung getrennten Bereichen sollte die offene Seite des Dichtrings dem Bereich mit höherem Druck zugewandt sein. Die Dichtlippe wird dann durch den Druckunterschied an die Welle gedrückt. Im umgedrehten Fall kann die Dichtlippe gegen die Federkraft von der Welle weggedrückt werden. Die Dichtwirkung geht dann verloren.

Ich hoffe ich konnte helfen! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

UTB-U26
27-07-07, 10:57
Danke aber was ein Simmerring ist weiß ich, bin Mechaniker hehe.... ja ich denke eigendlich auch das es ein Simmering war ist... sonst fällt mir nichts ein


Gruß U26

vlc0815
27-07-07, 11:07
@UTB-U26

Das du ein Mechaniker bist, will ich dir gern glauben. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Aber, ob hier im Forum jeder ein Mechaniker ist bzw weiß, was ein Simmerring ist... http://www.ubisoft.de/smileys/bag.gif

UTB-U26
27-07-07, 16:58
vlx0815 ok =)



ja ok das stimmt =) ... ich dachte wenn man auf 150 MEter Tiefe ist, das ist ja schon ein recht großer druck was da auf die dichtungen hercht. daher frag ich nach...

HeinSpacken
27-07-07, 19:51
Nannte man das damals nicht "Stopfbuchse" (statt Simmerringe)? http://forums.ubi.com/images/smilies/blink.gif

cgn-toki
28-07-07, 03:11
stopfbuchsen sind meiner kenntnis nach wieder etwas anderes http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
kann aber auch sein das es für rotierende teile andere arten gibt als für solche in Ubooten http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
denn die stopfbuchsen mit den dichtungsbändern die ich kenne werden ja schon so alle nase langundicht http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif ( vor allen an Vakuumpumpenwellen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif )
gottlob die gleitringeinheiten http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

HeinSpacken
28-07-07, 07:26
Auf Bauzeichnungen lese ich aber "Stopfbuchse", auch an Wellen. IMHO wurden die Wellen "sorgfältiger" geschliffen, um Abnutzungen zu vermeiden. Aber das Boote und Schiffe immer ein bißchen "Wasser machen" ist ja auch normal.

vlc0815
28-07-07, 07:39
Nun auch etwas zu den Stopfbuchsen:

Die Stopfbuchse, früher auch Stoffbuchse genannt, weil als Dichtmaterial unter anderem Filz verwandt wurde, ist ein Dichtelement des Maschinenbaus. Sie leistet die Abdichtung einer drehenden Welle oder einer hin- und hergehenden Stange aus einem Gehäuse gegen einen einwirkenden Flüssigkeits- oder Dampfdruck und, in einfachen Fällen wie in der Landtechnik, auch lediglich die Schmierung einer Lagerstelle. Ein Kennzeichen der Stopfbuchse ist immer eine gewisse Undichtigkeit, so steht an den Spindeln der Armaturen von Rohrleitungen für Wasserdampf eine Dampfwolke; die Stopfbuchsen "žzischeln" in diesem Falle ein wenig.

Eine "Stopfbuchse" besteht aus der Stopfbuchspackung (der eigentlichen Dichtung) und einer Stopfbuchsbrille (einer flanschähnlichen Hülse) mit der die Stopfbuchspackung mittels Schrauben und/oder Federn axial verpresst wird. Durch die axiale Pressung entsteht auch eine radiale Pressung der Stopfbuchspackung auf der Welle. Dadurch wird der Dichtspalt auf ein den Betriebsbedingungen angepasstes Minimum eingestellt. Eine geringe Leckage ist nicht gänzlich auszuschließen. Durch die große Berührfläche verbunden mit einer hohen Pressung, die zur leckagearmen Abdichtung notwendig ist, haben Stopfbuchspackungen relativ viel Reibung.

Stopfbuchspackungen werden als wirtschaftliche Dichtungslösung in Pumpen, und Rührwerken und als Spindelabdichtungen in Regel- und Stellventilen eingesetzt. Den früheren Blau- bzw. Weißasbest haben moderne Werkstoffe wie Aramid, Grafit, PTFE etc. abgelöst. Packungen werden in der Regel maschinell unter Beigabe von diversen Schmier- und Imprägniermitteln geflochten. Die maschinell geflochtene, selbstschmierende Stopfbuchspackung erfand Feodor Burgmann 1884 in Dresden.

Stopfbuchsen wurden auch in Kolbendampfmaschinen, insbesondere in Dampflokomotiven eingesetzt. Die Durchführung der Kolbenstange durch den Zylinderdeckel erforderte eine dampfdichte Abdichtung. Die Stopfbuchsringe wurden anfänglich überwiegend auf Grafit- und Asbestbasis hergestellt, mit der Verbreitung der Heißdampfmaschine fanden später überwiegend gusseiserne Stopfbuchsringe Verwendung.

Heutzutage werden für diesen Abdichtungs-Zweck in der Regel modernere Bauelemente eingesetzt: der Radialwellendichtring, umgangssprachlich Simmerring (eingetragenes Warenzeichen von Freudenberg & Co, Weinheim) oder bei einer Druckabdichtung die Gleitringdichtungen. Nicht überall jedoch sind die neueren Bauelemente einsetzbar.

Da man bei der Bauart der Stopfbuchse nicht auf eine federnde Eigenelastizität des Dichtmaterials angewiesen ist, weil die Dichtpressung ja über die Stopfbuchsbrille von außen verpresst wird, stehen eine Vielzahl potenzieller Materialien zur Verfügung (Faserwerkstoffe, Grafit...). Daher kann bei hohen Temperaturen und/oder aggressiven Medien mit einer Stopfbuchse eine Ventilspindel noch abgedichtet werden, wo Elastomerdichtungen (z.B. O-Ring, Simmerring) schon längst versagen würden. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei Verschleiß der Dichtung durch Nachziehen der Stopfbuchsbrille die Leckage wieder verringert werden kann.


Stopfbuchse (7) in einem Wasserhahn.Weiterhin existieren somit begrenzte Einsatzfälle, in denen die alte Technik der Stopfbuchse sinnvoll eingesetzt ist. Ein Beispiel ihrer Anwendung ist die Abdichtung einer Schiffsantriebswelle an deren Durchführung durch den Schiffsrumpf bzw. am inneren Ende des Stevenrohrs. Im Stevenrohr verläuft die Schiffswelle. Die Stopfbuchse besteht meist aus Gummi oder einer Filzpackung und ist mit Fett getränkt. Die Vorspannung der abdichtenden Packung ist axial einstellbar. Sie darf allerdings nicht zu fest eingestellt werden, da sich sonst die Welle zu schwer drehen lässt und auch beschädigt werden kann. Ein möglicher Schaden kann auch das Abtrennen der Welle sein. Die Stopfbuchse wird in der Regel einmal jährlich mit Fett nachgefüllt. Bei großen Schiffen besteht die Stopfbuchse auch aus Metall.

HeinSpacken
28-07-07, 07:50
soweit Wikipedea...

Also Simmeringe am Peri, und Stopfbuchsen an den Wellen?

vlc0815
28-07-07, 08:16
@HeinSpacken

Was Wikipedia angeht ist das korrekt!

Also Simmeringe am Peri, und Stopfbuchsen an den Wellen?

Ob das so war weiß ich nicht! Aber es wäre denkbar für die damalige Zeit. http://www.ubisoft.de/smileys/bag.gif